Homophobie rechtfertigen mit Pornos

Das Problem, was ich mit linken Kampfbegriffen wie Racist, Sexist, Homophobe etc. pp. habe ist die Beliebigkeit ihrer Anwendung. Gerade macht ein Fall die Runde, in dem ein US-Pornosternchen sich erhängt hat. Das hat sie natürlich vor allem deswegen getan, weil sie nicht mehr alle Tassen im Schrank hatte.

Nun ist der Tenor der Medien aber der, dass das am furchtbaren Online-Bullying läge.

Was ist passiert?

Nunja, August (ein sehr blöder Name für eine Frau, aber mei…) macht Mainstream-Vanilla Porn, siehe hier (nsfw). Nun war sie für einen Dreh gebucht mit einem Typen namens Jaxton Wheeler (ich würde diesen Link nicht klicken), der normalerweise Schwulenpornos macht.

Jetzt wollte aber August nicht mit dem Schwulen bumsen, weil – das ist ja nun erstmal egal, das ist ihre Entscheidung. Problematisch wird es dann, was sie twittert:

Anständige Frauen kaufen nämlich nicht bei Juden vögeln nicht mit Homos. (Sprecht mal den letzten Satz aus, es fühlt sich enormst grotesk an, das zu schreiben.)

Natürlich wird ihr da dann auch sofort Homophobie vorgeworfen…. was meines Erachtens zutreffend ist. Sie möchte nämlich nur keinen Sex mit Jaxton, weil der (a) mit Männern poppt, das (b) auch abseits von Kameras und (c) Geschlechtskrankheiten und HIV in der Homo-Szene grassieren wie Scheidenpilz.

Auftritt der bigotten Feministen:

Tja…. nicht mit Schwulen zu vögeln ist halt (mal abgesehen von der Tatsache, dass das Wort “schwul” früher mal bedeutete, dass Männer eben keinen Sex mit Frauen haben) aber homophob, bei allen Begründungen dafür – ich bin ja kein Nazi, aber…

Selbstverständlich hat die junge Dame vollkommen Recht damit, dass sie sich kein Aids holen will und deswegen grundsätzlich nicht mit Männern dreht, bei denen das Risiko da doch recht hoch ist. Aber – und das ist das wichtige ABER: Genau diese Generalisierung ist es, die von den Linken als racist, sexist, homophobe, als schlecht gebrandmarkt wird.

Ich kann nämlich auch recht gut erklären, dass ich nicht an Zigeuner vermieten würde, da die nur die gesamte Nachbarschaft beklauen, ihre Miete nicht bezahlen und die Wohnung zerstören würden. Alle Zigeuner? Ne, sicher nicht, aber nicht alle Schwulen haben AIDS. Es ist eben diese Generalisierung des Einzelfalls, die einen *ismus daraus macht; kategorische, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit – Miss Ames ist also durchaus und nach jedweder Definition homophob, wenn sie nicht mit dem Typen vögelt, nur weil er schwul ist, und Schwule im Allgemeinen X seien. Analog wäre sie auch rassistisch, wenn sie nicht mit Negern poppen würde, nur weil es Neger sind – auch dann, wenn sie grundsätzlich nicht mit Negern poppt, weil die ihr zu große Schwänze haben. Es ist schlecht, ein einer Gruppe zugeschriebenes Merkmal zur Beurteilung eines Individuums heranzuziehen. 

Das jetzt bitte nicht falsch verstehen: Ich bin sehr dafür, Menschen zu diskriminieren, wenn es dafür einen guten Grund gibt; es sind genau die SJW-Spinner, die das nicht richtig finden (und die gleich ‘Rassismus’ brüllen, wenn jemand es sich nicht leisten kann oder will, an unzuverlässige Gruppen zu vermieten oder unzuverlässige Gruppen (z.B. Frauen) einzustellen).

Und der Tweet von Miss Ames oben wäre nach den Maas’schen Zensurgesetzen in Deutschland Volksverheutzung; zumindest, wenn er von der AfD käme.

Davon ist er (a) immer noch ihre Meinung, (b) ist diese Meinung nicht dumm und (c) sollte sie die auch sagen dürfen.

Genau wie Jaxton darauf einen schwulen Aufschrei starten darf:

Und nun? Schaut, das ist das Problem, wenn Leute vergessen haben, wie man miteinander redet oder jedweden blöden Racist, Sexist, Homophobe – Vorwurf fucking ernst nimmt, als käme er von Leuten, die etwas anderes machen als sich fucking Homo-Pornos anzuschauen.

Denn die Meute, die jetzt Jaxton Vorwürfe macht, er habe August in den Tod getrieben (obwohl das recht offensichtlich Unsinn ist; sie hat sich erhängt; keine Pillen genommen) ist das nur eine idiotische Eskalationsspirale grenzdebilder Vorhaltungen in Bezug auf vollkommen normales menschliches Verhalten. Das ganz besondere Schneeflöckchen hat aber seinen Twitter-Account zugemacht, damit er sowas hier nicht lesen muss:

Jaja, so sind sie, die Gutmenschen. Das soll übrigens eine Kampagne gegen Cyber-Bullying sein.

Ganz ehrlich: fickt doch wen ihr wollt, ganz besonders euch selbst.

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