Maskenpflicht

Eine hervorragende Idee unserer allseits beliebten Politiker: Masken tragen. Laut Gesetz: “die Kunden sollen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen”.

Sehr unspezifisch, nicht?

Wer auf Made in Germany steht, dem wird bei Trigema für nur 120€ geholfen.

Nun helfen einfache Stoffmasken Euch selbst aber halt mal absolut gar nichts. Ne ordentliche Gasmaske – die typische 3M 6000 oder so – ist gerade nicht zu bekommen, und wenn, dann nur für vollkommene Fantasiepreise – die schützen zwar, auch vor allen Kampfstoffen vor 1939, aber das Ausatemventil macht aus Eurerer Corona-infizierten Atemluft einen weitreichenden Jetstream, quasi.

Seid also keine Assos und steckt so absichtlich andere Leute an. Tragt eine der Situation angemessene, vernünftige Maske:

Zu haben für $9,52 bei Aliexpress oder, für Eilige und Heimwerker, hier als Anleitung zum Selbernähen.

Zur Refinanzierung kann man zB einfach die Einkäufe nicht bezahlen.

 

Unanständig und unsolidarisch

Ja – äh -was soll ich dazu sagen? Was hattet ihr denn gedacht, liebe Politiker?

Unbedachte Politik für Vollidioten

Schritt 1: man macht ein ganz tolles Gesetz, das (gerechte) Lasten von Gruppe A der Gruppe B auferlegt, wie es der Kommunismus halt vorgibt: B tut, A nimmt. Klingt toll, isses aber nicht. (Es geht hier um Miete.)

Schritt 2: Böse kapitalistische Shitlords denken sich “geil”: Einige große Handelsketten wie Adidas oder Deichmann wollen deshalb keine Miete mehr zahlen.

Schritt 3: Die Deppen, die den Unsinn verbrochen haben, holen moralisch aus: “Unanständig” und “unsoldidarisch” sei das, meint die Bundesregierung.

Spielen wir kurz “finde den Fehler”? Weil – dumm isses nun nicht, ne? Das ist wie mit Zigeunern, Negern und dem sonstigen Gesindel, dem Merkel gerne unser Geld schenken wollte, statt vielleicht mal für eine Pandemie vorzusorgen. Die sind auch nicht doof. Die sind nur eher nutzlos.

Schritt 4: Auftritt der echauffierten Linken, die nicht für fünf Pfennig nachdenken können:

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber wenn ich “unanständig und unsolidarisch” höre, dann muss ich spontan an die Privatisierung des Gesundheitssektors denken, an Hartz IV und an den Mindestlohn.

Ja – äh – ich auch.  Was daran solidarisch sein soll, Menschen, die zu dumm und unfähig sind, zumindest irgendwem einen noch so geringen, gewissen Stundenlohn wert zu sein, vom Arbeitsmarkt auszuschließen, ist sicher nicht “solidarisch”, sondern eher widerlich. Dass ich denen dann auch noch Hartz4 bezahlen muss, obwohl sie nichtmal mein Unkraut jäten, ist sehr unanständig.

Schritt 5: Es kommt ein Lichtblick:

Was glauben die denn, was passiert, wenn man jetzt sagt: Du kannst den Mietern nicht kündigen, wenn sie nicht zahlen können? Dann schiebt man die Insolvenz von der linken Taschen in die rechte Tasche.

Schritt 6: Der wird dann hart in den Arsch gefickt:

Da müsste man mindestens sagen: Nichtgezahlte Mieten darf der Vermieter an die Bank durchreichen. Oder so. Zumindest als Härtefallregelung.

Banken, nämlich, das haben wir 2008/9 gelernt,  kann man ruhig ficken. Ist nicht linke/rechte Tasche. Nööööö…..

Schritt 7: Wir tun so, als wüssten wir es besser, obwohl es linke Politik ist, die immer nur Scheiße veranstaltet:

Nehmen wir mal an, wir könnten es irgendwie schaffen, dass nur die Unternehmen oder Vermieter mit ausreichend Rücklagen belastet werden. Ist das dann gerecht? Dann bestrafen wir die, die ordentlich gewirtschaftet haben, und belohnen die Unternehmen, die mit ihren Profiten lieber Aktienrückkäufe gemacht habe.

Jaaaaah – äh – die bestrafen, die es gut gemacht haben, ist moralisch falsch? Echt? Nehmen wir das mal an? Nein? Ne, nehmen wir nicht an.

Kinders, das Leben ist eher kein Disney-Comic, wo die blöde musizierende Heuschrecke mit Begeisterung durchgefüttert wird. Das Leben ist eher eine Äsop-Fabel, wo die Heuschrecke verhungert?!

Schritt 8: Wir tun, obwohl wir uns bereits jetzt selbst widersprochen haben, weil unser linkes Weltbild halt in sich nicht kohärent ist, so, als hätten wir dennoch (also, alle Tatsachen ignorierend) eine (weitere) Erkenntnis (die in unser dämliches wie falsches Weltbild passt):

Pass uff, Atze, wir greifen einfach dem reichen Mann in die Tasche!!1! Ja super!

Fairerweise fasst das alle linken Politik-Vorschläge jemals sehr gut zusammen. Die übliche Konsequenz sind Hunger und Tod; waren erst gut 100 Millionen (vermeidbare!) Tote.

Schritt 9: Daher vom Thema ablenken:

Wir können und sollten gerne mal langfristig darüber reden, wieso es eigentlich Leute gibt, die von ihrem Besitz leben können, statt von ihrer Arbeit wie alle anderen.

Ja – weil ihre Eltern nicht einfach nur Kinder in die Welt gesetzt haben, sondern ihren Kindern eine Zukunft bieten wollten?! Ist das jetzt irgendwie den Kindern anzulasten, dass ihre Eltern keine somalischen Verhungernden waren, die sich halt kein Kondom leisten konnten? Das ist doch nichtmal der Versuch eines Argumentationsniveaus?! Ist das irgendwie eine schwierige Frage?!

Schritt 10: ignorieren und emotionalisieren:

Das finde ich nämlich grundsätzlich unanständig und unsolidarisch, dass das möglich ist.

Jaja – findest du. Fühlst du. Toll. Da fühlst du Gutmensch dich gleich als Gutmensch, gell? Ja super!

Schritt 10 b: Emotionalisierenden Quark ausbauen, damit man ja nicht selbst über seine (idiotischen) Prinzipien nachdenken muss; ggf. unter Zuhilfenahme von vollkommen haltlosen Behauptungen:

Bei Hartz-IV greifen sie noch dem nackten Mann in die Tasche, und faseln was von “die müssen halt was leisten, wenn sie Geld kriegen wollen”

Ja – äh – Hartz4 ist ein Lebens-ermöglichender Standard auf einem höheren Niveau als in locker 70% aller Länder auf diesem Planeten. Wenn man sich darüber jetzt auch noch beschweren will… komm, geb den Leuten doch einfach DEIN Geld, bitte.

Finaler Schritt: Totaler Kommunismus auf Level “Wir verhungern alle”:

die alleine von ihren Ländereien und Aktienportfolios leben können, von ihren Mietshäusern (die gibt es auch, die Vermieter, die ihre Hypotheken abgezahlt haben), von ihren Patenten.

E-ben. Ist ja nicht so, als hätten die Leute für das Abbezahlen ihrer Immobilien etwas getan, Aktien gab es immer gratis, und Patente bekommt man auf dem Rummelplatz per Losverfahren.

Das sollte man mal grundsätzlich abschaffen.

Jupp.

Coronavirus-Pandemie

Wisst ihr, was richtig, richtig gute Ideen bei der auch nur marginalen Gefahr einer Pandemie sind?

Na, zuerstmal sollte sich die Kanzlerin hinstellen und verkünden: “Wir schaffen das”. Das hat schließlich schon immer funktioniert, und die Kanzlerin genießt das höchste Vertrauen in der Bundesrepublik. Das beruhigt die Bevölkerung.

Dann sollte das Robert-Koch-Institut verkünden, dass es nur Andere, nicht einen selbst schützt, irgendwelche Gesichtsmasken zu tragen, sodass das möglichst wenig Menschen machen. Denn davon haben wir eh nicht genug. Das beruhigt die Bevölkerung.

Dann könnte der Gesundheitsminister nach Italien fliegen – und sofort wieder nach Hause. War da was in Italien? Da wo. Da kann man dann auch verkünden “Die Lage ist ernst” – das beruhigt die Bevölkerung.

Der Finanzminister kann dann verkünden, dass man schonmal über ein Konjunkturprogramm für den Wiederaufbau nachdenkt. Das beruhigt die Bevölkerung.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe bietet immerhin eine Broschüre zur Notfallvorsorge. Die ist leider vergriffen. Das beruhigt die Bevölkerung.

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes könnte dann verkünden, dass sich tatsächlich 19 Leute diskriminiert gefühlt haben. Angesichts von aktuell über 100 diagnostizierten Infektionen mit einem tödlichen Virus ist das schon ein sehr schwerwiegendes Problem. Das beruhigt die Bevölkerung.

Der Innenminister könnte dann verkünden, dass es “nichts mit Unhöflichkeit zu tun hat”, wenn man beliebigen Fremden nicht mehr die Hand schüttelt. Das ist nämlich ein echtes Problem – die Absperrung ganzer Städte oder Regionen sei hingegen “das letzte Mittel”. Immerhin rechnet er “damit, dass wir zum Jahreswechsel einen entsprechenden Impfstoff zur Verfügung haben”. Das beruhigt die Bevölkerung

Nun, so beruhigt und sicher die Bevölkerung schon jetzt ist, können wir ja wenigstens davon ausgehen, dass der Sommer das 2019-nCoV abstirbt, wie normale Viren? Neeeeeee, verkündet da die WHOSpielverderber. Nichtmal mit der globalen Erwärmung, die bleibt nämlich aus:

Öko-Aktivisten könnten verkünden, dass das Coronavirus zu einem Rückgang der Luftverschmutzung führt. Wenn’s schon mit dem Friedensnobelpreis für Greta nicht geklappt hat, haben wir also einen neuen Kandidaten. Das beruhigt die Bevölkerung.

Nochmal WHO: Man könnte das Problem mit COVID-19 und 2019-CoV auch einfach dadurch lösen, dass man das Virus in SARS-CoV-2 umbenennt. SARS war schließlich völlig ungefährlich, das beruhigt die Bevölkerung.

Die GEZ-Medien könnten dann verkünden, dass Hamsterkäufe Unsinn sind. Das führt nämlich sicher nicht zu Hamsterkäufen. Ideal dazu sind Bilder von leeren Regalen, das beruhigt die Bevölkerung.

Die EU-Kommission könnte dann noch erklären, dass Grenzkontrollen auch nichts helfen. Das beruhigt die Bevölkerung.

Die Bundesregierung könnte dann noch einen Krisenstab einrichten. Alleine das Wording beruhigt die Bevölkerung. Wenn der dann auch noch verkündet, er habe eine “Meldepflicht” beschlossen, muss die Bevölkerung doch wirklich, wirklich zufrieden sein. Oder?

Vielen Dank für das beste Deutschland, in dem wir gut und gerne leben!


Hamsterkäufe

So, und mal Tacheles: Wenn Ihr nicht für 10 Tage Lebensmittel zuhause habt, seid Ihr mal ganz ehrlich selbst Schuld – ich hab bereits 2016 gebloggt, dass unsere tolle Regierung uns notfalls 10 Tage alleine lässt – im Gegensatz zu, übrigens, anderen zivilisierten Staaten, die finden, drei Tage reichen. Ist jetzt eh zu spät – also, bis Dienstag. Danisch schreibt zwar, dass Hamsterkäufe in Deutschland enorm zivilisiert ablaufen – aber da würde ich mich jetzt Montag nicht drauf verlassen. Dienstag sind die Deppen weg – oder man geht halt mal in den Bio-Supermarkt, das sind die Ignoranten mit zu viel Geld, da gibt’s noch alles. Oder in den türkischen/russischen Supermarkt; da hatte die noch lebende Oma (oder Mama) selbst eine Notlage miterlebt, die haben eh genug zuhause.

Das Coronavirus

Tja – ich bin kein Epidemiologe, kein Biologe, kein Mediziner. Die Leute von ScienceFiles auch nicht, aber die haben da eine recht objektive Berichterstattung ohne derart strunzdämliche Panikmache darüber, was Sache ist – aktuell hier, sonst suchen.

Ja, natürlich werden wir alle sterben, aber das war von Geburt an klar. Und ja, das Virus ist wohl vom aktuellen Wissensstand deutlich gefährlicher als die Grippe, aber die wird alljährlich ignoriert, da sie eben hauptsächlich Leute umbringt, die eh bald gestorben wären. Solltet Ihr also zu dieser Risikogruppe gehören und Euer Leben um zwei Monate verlängern wollen, würde ich einfach die kommenden zwei Monate nur noch mit zumindest einer ordentlichen (3M/Dräger) Halbgesichtsmaske mit A2P3-Filter und Schutzbrille (leider ausverkauft) oder besser einer Vollgesichtsmaske (ebenso ausverkauft), Einmalhandschuhen (leider ausverkauft) und Einmal-Schutzanzügen (ebenso ausverkauft) außer Haus gehen – und das nur, wenn das denn unbedingt nötig ist. Das verlängert Euer Leben um – ja, wohl so zwei Monate; ist Eure Entscheidung, ob das lebenswert ist.

Die sonstigen “Empfehlungen” unserer ach so tollen Regierung(en) – also, “Großveranstaltungen meiden” – nenene, geht da ruhig hin; wir haben eh Überbevölkerung. Hände waschen – sammal. Nicht Hände schütteln und am besten den Leuten ins Gesicht hustend erklären, dass das nicht unhöflich ist? Hervorragende Idee, und vor allem nicht unhöflich.

Ah – aber falls ihr zufällig eh eine ordentliche Halbmaske besitzt, z.B. weil ihr den Lungenkrebs lieber vom Rauchen bekommt als von Schleifen oder Lackieren, wäre das jetzt ein guter Zeitpunkt, die mit der dazu passenden, getönten 3M-Schutzbrille (so der übrigens einzigen Sonnenbrille, von der ich nicht vier pro Jahr zerstöre, und lieferbar) eine Bank zu besuchen. Runde heftig husten, dann keuchen “Geld her, oder ich setze die Maske ab”.

Rechtlicher Hinweis: Ich bin zwar kein Anwalt, kann mir aber nicht vorstellen, dass das in einem Rechtsstaat als Raub durchgeht und nicht nur grober Unfug ist. Leider leben wir nicht in einem Rechtsstaat.

Wissenschaftlicher Hinweis: Eine ordentliche Atemmaske schützt Euch, nicht Andere. Ich bin auch kein Arzt oder Kollektivist, die tragen sowas.

Trump, der Iran, Suntsu und von Clausewitz

Die gesamte Weltpresse ist gerade dabei, Löcher in die Luft zu gucken auf der Suche nach einer Erklärung, was der böse orange Mann da mit den – ich kenne kein Derogativ für Perser; Mullah ist keines – macht.

Die sich für relevant haltenden Koalitionäre in der Achse der Idioten (UK & Kanada) maulen lautstark, dass ihnen vor der Liquidation irgendeines Massenmörders niemand Bescheid gesagt hat.

Die gutmenschliche deutsche Presse ist zwischen ihrer Antipathie für Trump und Massenmördern zerrissen und – muss ja ein Seitenhieb gegen Trump dabei sein – schreibt, dass keine Strategie erkennbar sei.

Die Blogger zerreißen sich ebenso zwischen Loyalitäten (“wie brillant; so kann Trump seine Truppen aus dem Irak abziehen, wie er zu seiner Wahl versprochen hat, ohne das Gesicht zu verlieren, weil ihn die Irakis schließlich darum bitten”) und Antipathie (“Lügner! Kriegstreiber! Wiederwahl durch Krieg!”) zu Trump.

Liebe Presse, liebe Politiker: ihr seid dumm. Es gibt so ziemlich genau zwei beachtenswerte Bücher zur Kriegsführung, Die Kunst des Krieges von Wu Sunzi, um 500 vor Christus, was übrigens zeitgenössisch kurz ist, und Vom Kriege von Carl von Clausewitz, um 1830 n. Chr., was zeitgenössisch lang ist.

Da finden sich übrigens auch die Antworten auf die Verwunderung der Politiker und die Fragen der Presse:

Zu “Bescheid geben” schreibt Sunzi:

Das höchste Ziel bei allen taktischen Entscheidungen muß sein, sie geheimzuhalten; halte deine Entscheidungen geheim, und du bist sicher vor den Augen der geschicktesten Spione und vor den Ränken der klügsten Köpfe.

Sunzi schreibt nicht wirklich viel über Strategie, da er Kriegsführung mehr ad-hoc (“erfolgreiche Armeen sind wie Wasser, nehmen den Weg des geringsten Widerstandes”) und mit dem Ziel des Sieges sieht. Von Clausewitz ist da differenzierter zwischen Taktiken der Kriegsführung (wie Drohnenraketen auf Autokolonnen) und dem Zweck der Kriegsführung, den er inhaltsgleich mit der Strategie sieht:

Ein Fürst oder Feldherr, welcher seinen Krieg genau nach seinen Zwecken und Mitteln einzurichten weiß, nicht zu viel und zu wenig tut, gibt dadurch den größten Beweis seines Genies. Aber die Wirkungen dieser Genialität zeigen sich nicht sowohl in neuerfundenen Formen des Handelns, welche sogleich in die Augen fallen würden, als in dem glücklichen Endresultat des Ganzen.

Wir lernen: man hängt nicht an die große Glocke, was man vorhat, und wenn keiner kapiert, was abgeht, ist das (grundsätzlich) genial.

Es wundert mich kaum, dass Trump das weiß; der hat ein Buch mit einem Titel rausgegeben, was auf Sunzi anspielt. Dass die Iraner das ebenso wissen, auch nicht; man lernt das genausogut auf einem Basar.


Soweit liegen die Pro-Trump-Blogger mit “hui, da kann er ja gehen” schon recht gut – und das erklärt dann auch die iranische Reaktion mit dem Raketenangriff auf ausgerechnet die Basis bei Erbil – das ist IS-nahes Kurdengebiet:

Nun ist der IS da unten ja ziemlich geschlagen, aber halt nicht ganz, und die Iraner sind keineswegs irgendwie begeisterter von den islamistischen Spinnern als irgendein zivilisiertes Land – wenngleich aus dem Grund, dass sie halt die “falschen” islamistischen Spinner sind, aber das sei mal egal. Wenn das stimmt- und das ist eine Mutmaßung, aber wir gehen jetzt mal davon aus, dass die sich schon alle was dabei denken; das sind allesamt nicht Hillary Clinton oder der militärisch-industrielle Komplex oder sonstwie Deppen:

  • Trump will da weg. Das war sein Wahlversprechen vor vier Jahren; ein Krieg wäre m.E. so ziemlich die einzige Möglichkeit für Trump, nicht wiedergewählt zu werden.
  • Ein US-Truppenabzug aus dem Irak hinterlässt da ein Machtvakkuum. Das wissen da alle ganz genau, und die Big Players sind Saudi-Arabien, die sich von ihren Billionen von Petrodollars eine Hightech-Armee vom feinsten gekauft haben, und der Iran, der zumindest ein quasi nicht zu eroberndes Kerngebiet besetzt – etwa wie die Schweiz, nur halt ohne Appenzeller Alpenbitter.
  • Der iranische liquidierte General wollte sich in Baghdad gerüchtehalber mit einem Saudi treffen; es ist davon auszugehen, dass die Perser wie die Saudis, obwohl sie sich auf den Tod nicht leiden können, hier zu einem Burgfrieden kommen wollten.

So, und nun ergänzen wir mal noch ein paar Punkte zur strategischen Kriegsführung, eigentlich nur diesen: Angriffskriege sind eine blöde Idee, langwierig, teuer und man verliert sehr wahrscheinlich.

Was soll das nun alles?

Nun, die USA können es überhaupt nicht brauchen, wenn die Saudis und der Iran sich vertragen: Der Dollar ist ohne militärische Drohung und damit einhergehend saudischem Erdöl klinisch tot (lies: etwa soviel wert wie ein chinesischer Yuan, also gut 1/7tel). Daher musste da mal ein Zeichen gesetzt und der Unterhändler abserviert werden: “Hallo? Wir haben hier den dicksten Schwanz!”

Der iranische Raketenangriff auf die IS-nahe US-Basis war dann die darauffolgende Protestnote: “Ey, wenn ihr nicht lieb zu uns seid – die IS-Spinner mögen Euch fei noch weniger als uns, gell?!”

Israel fand das ja auch zunächst total toll, Iraner plattzumachen, bis sie es nach einem Tag kapiert haben und jetzt ganz brav die Klappe halten.


Was wird jetzt passieren?

Woher soll ich das wissen? Wer zuerst blinzelt, verliert. Aber das ist (m)eine wüste Theorie zu dem, was passiert ist, wenn man halbwegs rationale Akteure voraussetzt, was schon eine sehr gewagte These ist. Es ist schließlich bereits eine gewagte These, dass das ursprünglich auf Trumps Kappe geht und nicht vom Deep State / der CIA / dem militärisch-industriellen Komplex / der pädophilen Elite / Echsenmenschen inszeniert ist.


Größere Probleme

Derweil, übrigens, fährt Erdogan einen Kuschelkurs mit Russland und holt sich mit dem wohl zukünftigen Diktator Libyens gegenseitig einen runter, um die vollständige Kontrolle über die Fluttore unzivilisierter Neger in Richtung Europa zu bekommen, und Russland selbst schaut ganz gelassen zu, wie sich die UN zunehmend als zahnloser Papiertiger verhalten und von Sachen wie “Genfer Konvention” und “Kriegsverbrechen” reden – Standards, die ja mal allesamt nicht gegenüber Terroristen gelten; da war’s schon praktisch, die halbe iranische Armee zu Terroristen zu erklären, wozu die Sesselfurzer ja nun betreten geschwiegen haben.

Da passt es ganz gut, dass die Iraner gerade das gesamte US-Militär zu Terroristen erklärt haben; das ist quasi wie beim Boxen “gloves off”.

China, derweil, hat recht öffentlich erklärt, dass sie die abtrünnige Teilrepublik Krim Taiwan wieder dem Vaterland einverleiben wollen werden. Internationaler Aufschrei? Ach wo, protestieren doch ein paar linke Spinner in Hong Kong. Denen kann es übrigens langsam egal sein, ob die Amerikaner ihnen ihr Zeug abkaufen oder nicht; die haben langsam einen ausreichenden Binnenmarkt, halb Afrika aufgekauft, und wo die ihr Öl herbekommen bis zur funktionierenden Kernfusion ist ihnen Wurst.

Was übrigens recht gefährlich für Israel ist; die kann ja nun in der Gegend, wo sie sind, eigentlich überhaupt niemand leiden, aber Atomwaffen sind schon eine gute MAD-Waffe – gegen Leute, die das stört. Ich würde nicht darauf wetten, dass es die Chinesen wahnsinnig stört; das Land ist echt groß.

Europa? Ja, was soll denn in Europa sein? In Teilen Schwedens sind ja fast schon Verhältnisse wie in Somalia, Frankreich brennt, und bei uns findet man es eine gute Idee, die gutmenschlichen Auswüchse spätrömischer Dekadenz durch eine Steuer auf die Luft zum Atmen zu finanzieren.


Hilfe, wir werden alle sterben

Ja. Das hab ich doch schon im November geschrieben?!

Aber, um da noch eine positive Note anzufügen: Mirwegen können alle Generäle, Politiker und Militärbasen bombadieren, soviel sie wollen. Stört keinen anständigen Menschen.

Weihnachten mit Linksradikalen

Triggerwarnung: Macht schlechte Laune. Ich versuche, bis Heiligabend noch was positives zu schreiben.

Als Fortsetzung der beliebten Serie “Mit Rechten reden” von letztem Jahr hat es der Nazi am Festtagstisch jetzt schon in die großen Zeitungen geschafft – gut, die Zeit ist jetzt mehr der deutsche Ableger der Prawda als ein Nachrichtenblatt, aber sei’s drum:

Rassismus: Keine Weihnachten für Onkel Willy

Wie nett. Wisst ihr, was man zu Weihnachten feiert? Liebe zu Menschen. Aber natürlich nicht zu Onkel Willy, der ist ja eigentlich kein Mensch. Wie.die.fucking.Nazis. Sammal.

wenn einem davor graut. Vor dem Moment, wenn Onkel Willy … sich mit dem zweiten Aquavit in der Hand zurücklehnt: “Tja, Weihnachten wird es wohl auch nicht mehr lange geben, wenn das mit der Islamisierung so weitergeht.”

Wie zum Beispiel in Somalia, Tadschikistan und Brunei. Was soll man dazu sagen?

Und nun?

Das war jetzt nicht hilfreich.

So ätzend es ist, man darf die Onkel Willys, die es in zu vielen Familien gibt, nicht unwidersprochen schwadronieren lassen. Sondern muss einhaken, nachfragen.

Ach?

Wie er darauf eigentlich komme?

Hm… wegen Somalia, Tadschikistan oder Brunei, zum Beispiel? Ist das nicht eine blöde Frage?

Vielleicht gibt es noch Hoffnung, vielleicht ist er sogar froh zu erfahren, dass die Facebookposts, in denen behauptet wird, dass Schokoweihnachtsmänner nun in Jahresendfigur umbenannt werden, ein Fake sind.

Aber dass wir Zigeuner in Sinti umbenannt haben und Neger in POC schon, oder? Und ehrenamtliche Nikoläuse “entlassen”, wenn sie kleine Kopftuchmädchen darauf hinweisen, dass – äh – der lykische (nicht: türkische; fragt ggf. mal Griechen) Bischof von Myra jetzt nicht so wahnsinnig ein Heiliger der Islamisten ist? Aber klar, es ist noch Hoffnung, dass wir den total urchristlichen Brauch des Schokoweihnachtsmannes – Kakaobohnen kommen m.W. aus Südamerika, also nicht vor 1492 nach Christus – noch nicht verboten haben. Und – äh – war der Weihnachtsmann nicht irgendwie von Coca-Cola erfunden? Mögen Moslems jetzt keine Cola?

Vielleicht ist er erleichtert, dass das Abendland gar nicht in Gefahr ist.

Ich wäre sehr erleichtert, wenn das Abendland nicht in Gefahr wäre, aber mal ganz ehrlich: Wozu geben wir denn Milliarden für Militär aus und sind Teil der NATO, wenn das Abendland nicht in Gefahr ist?

Eben.

Und dann kommt da noch dazu, dass uns das Militär herzlich wenig nützt, wenn der Feind im Reichstag sitzt. Wobei, in Bolivien hat ja nun auch die Militärjunta das kommunistische Regime gestürzt; und es weiß nichtmal irgendwer, wo Bolivien genau liegt; da ist also noch ein bisschen Hoffnung.

Es kann allerdings sein, dass der Rest Ihrer Familie nicht begeistert einstimmt, sondern Sie als den Störenfried ansieht und nicht den rassistischen Onkel.

Wo war denn jetzt der Onkel rassistisch? Der hat was gegen Islamisierung gesagt. Bei einem christlichen Fest. Wir gehen also jetzt mal davon aus, dass Onkel Willy Christentum besser findet als Islamismus, sonst wäre er ja bei irgendeiner Kalifat-errichtenden Terrororganisation, und nicht zuhause mit seinen Lieben, oder?

Mal abgesehen davon ist das Beispiel für mich super-weltfremd; mein Onkel ist ein fucking Sozi.

Wichtiger als den Familienfrieden zu wahren, ist es, gegen ein menschenverachtendes Klima zu kämpfen.

Das Einzige, was hier vor Menschenverachtung nur so trieft, ist die Ansicht der Autorin über Onkel Willy, der absolut nichts kritikwürdiges gesagt hat. Wie das der Danisch sagen würde: Es sind nicht die Maßstäbe, die mich ankotzen; es sind die doppelten Maßstäbe.

Stoppt ihn niemand, wird Onkel Willy jedes Jahr rassistischere Sprüche machen.

So wie “der Neger an sich ist ja sehr nett und freundlich, aber arbeiten tut er halt nicht”? Sowas sagen Leute, die 40 Jahre mit Negern gearbeitet haben. Ist das jetzt rassistisch, oder erklärt das eher, warum Länder mit vielen Negern am unteren Ende jedweder Entwicklungsskala stehen?!

Ich bin ja ein großer Anhänger der Slippery Slope – Theorie, aber die funktioniert so herum halt nicht. Wenn das mit der Islamisierung so weitergeht, erreichen wir irgendwann den Status von Brunei, wo das Weihnachten feiern verboten ist, wahrscheinlich bei Todesstrafe durch Steinigung. Das ist real vorstellbar, weil existent. “Soweit wird es schon nicht kommen” ist ein saudämliches “Argument”; das war das, was Chamberlain über Hitler gesagt hat. Wenn Onkel Willy hingegen aber sagt, Islamisierung ist Scheiße, dann ist der Endpunkt seines Denkens “Islamisierung stoppen”. “Islamisierung stoppen” ist nur schlecht, wenn man Islamisierung gut findet, und das ist bei Christen nicht der Fall – siehe oben, sonst wären sie keine Christen. Zudem ist es für niemanden schlimm, wenn das Abendland christlich ist; die Moslems können ja zum Beispiel nach Brunei, Tadschikistan oder irgendein anderes muslimisches Shithole, wenn ihnen das besser gefällt.

Das ist kein Slippery Slope. Wir haben in diesem Land, mal übrigens, so wenigstens ein bisschen Religionsfreiheit; niemand will den Islam verbieten (naja, einige schon, aber… egal). Ich will mir nur von religiösen Spinnern nix vorschreiben lassen. Nicht von Christen, nicht von Islamisten, nicht von Marxisten, Feministen, und ganz besonders nicht von Salatisten.

Genau deshalb ist es auch wichtig, Onkel Willy zu widersprechen: Weil er sonst glaubt, gar nicht so falsch zu liegen.

Wir hatten noch nicht geklärt, wo Onkel Willy jetzt inwiefern falsch lag, wenn ich mich nicht irre. Was war da der Argumentationspunkt?

Betretenes Schweigen, die Schwester steht wutrot auf, der Vater schenkt schnell noch mal nach.

Jaaaa…. man hat irgendwie den Eindruck, dass niemand, auch die fucking gesamte Redaktion der Zeit, da nicht so wirklich ein Gegenargument hat, oder?

Nur still zu denken “Was für ein Idiot” und sich überlegen zu fühlen, hilft leider nicht.

Einen Zeitungsartikel zu schreiben, in dem man sich überlegen fühlt und Onkel Willy “Rassist” zu nennen, hilft übrigens auch nicht.

Wenn keiner etwas sagt und alle schnell anstoßen, scheint es für Onkel Willy, als gebe er nur wieder, was sowieso alle denken. Das wäre schlecht.

Das ist jetzt davon abhängig, wie man zu Islamisierung steht. Finden wir Islamisierung gut, dann ist Willys Position schlecht. Finden wir Islamisierung, Scharia, und Steinigungen schlecht, ist Willys Position gut. Ich persönlich bin da eher ambivalent; es wäre niemandem geschadet, zum Beispiel dieser Autorin einen Sack über den Kopf zu ziehen oder sie zu steinigen, wenn sie ihren Mund aufmacht. Aber gut, Meinungsfreiheit ist schon auch wichtig; auch für Vollidioten. Ambivalenz ist was feines. Aber ratet mal, wofür ich mich entscheiden würde, wenn ich müsste.

Wer dabei Hilfe braucht: Sie findet sich beispielsweise im Buch Anleitung zum Widerspruch von Franzi von Kempis (Mosaik).

Ich würde jetzt spontan sagen, “hättest Du es besser mal gelesen”, aber ich nehme vielmehr an, dass das Buch die Nicht-Argumentation der Autorin als irgendwie überzeugend darstellt. Es ist von einer (a) Frau mit (b) Adelstitel, die also wahrscheinlich wie Karl Marx vom Tuten keine Ahnung hat – vom Blasen hingegen sicher; ich kenne nur Franzis, die toll blasen.

Auszug?

Whataboutism: Man versucht, die Aussage des Gegenübers durch eine Gegenaussage, die vom eigentlichen Thema wegführt, zu relativieren.

Bei Schopenhauer heißt das methodisch Diversion (#29), das funktioniert aber so nicht. Inhaltlich ist es mutatio controversiae (#18), das funktioniert aber so auch nicht. Warum das nicht funktioniert, zeigt die Autorin auch gleich:

Person 1: “Rechtsextreme zünden Flüchtlingsheime an”

Person 2: “Ja, aber was ist mit Linksextremen, die Autos anzünden”?

Das eigentliche Thema geht dabei unter.

Nein, es geht nicht das eigentliche Thema dabei unter. Person 2 hat die Position von Person 1 bestätigt. Merkt man an “Ja”. Das “aber” ist hier nur eine Homonymie (#2) auf das “Ich bin ja kein Nazi, aber” – Meme. Lassen wir es weg, wird ein Schuh draus: “Ja. Was ist mit Linksextremen, die Autos mit Polizisten drin anzünden?”

Selbe Aussage, richtig?

So, und jetzt vergleichen wir mal: Person 1, nehmen wir mal an, findet es schlecht, dass Rechtsextreme Flüchtlingsheime anzünden – so eines alle 20 Jahre, plusminus. Person 2 findet es auch schlecht, dass Rechtsextreme Flüchtlingsheime anzünden. Hier gibt es keine Kontroverse; das Thema ist gegessen.

Person 2 findet es aber – nehmen wir an – vor allem deswegen schlecht, dass Rechtsextreme Flüchtlingsheime anzünden, weil er grundsätzlich der Maxime folgt, dass “Sachen anzünden” scheiße ist. Um dies zu untermalen, verweist er auf andere Extremistengruppen, hier Linksextreme, die Sachen, hier Autos, anzünden. So anderthalb pro Woche in Berlin und sicher nicht viel weniger in Leipzig. Islamisten zünden z.B. Ölfelder an. Oder Menschen.

So, was sagt uns jetzt die Behauptung “Whataboutism” von Person 1? Was soll die bringen?

Was tun? Beim eigentlichen Thema bleiben, auf die Whataboutism-Taktik hinweisen und sich nicht ablenken lassen.

Es sind nicht die Maßstäbe, die mich so ankotzen, es sind die doppelten Maßstäbe.

Was, bitte, ist denn das “Thema”? Rechtsradikale? Ja, was sollen wir denn darüber reden? Niemand mag Rechtsradikale; es gibt sehr wenig Rechtsradikale, und wenn die Sachen anzünden, sperren wir sie weg. Was wollt ihr denn noch? Kann es sein, dass ihr lieben Linksradikalen vielleicht nicht über die gravierenden Problemen mit Linksradikalen sprechen wollt und daher Whataboutism eine echte mutatio controversiae betreibt, indem jedes Mal, wenn jemand “Linksextremisten” sagt, ihr “Rechtsextremisten” schreit? Und – eine mutatio controversiae leugnet man einfach. Das, dann, nennen Linke “Whataboutism” – also, wie bei Linken üblich, werfen sie dem politischen Gegner vor, ihre eigenen Strategien anzuwenden.

So gewinnt man mit Schopenhauer keinen Blumentopf – in Berlin leider aber Wahlen.

Zurück zur rassistischen, weißen Weihnachtsgans:

Das Buch hat 288 Seiten, das ist zugegebenermaßen ziemlich viel Vorbereitungsarbeit für einen Streit.

Schopenhauers Eristische Dialektik hat 94 Seiten, und davon sind nur 50 wirklich Inhalt. In kleiner als A6 und recht groß gedruckt. Ist aber natürlich schwieriger zu Lesen und v.a. zu Verstehen; dafür gewinnt man dann auch Argumente. Beispiel?

Der Klimawandel und der Einfluss des Menschen auf das Klima sind wissenschaftlich bewiesen

Nein, ist er nicht. Guckt – schon gewonnen. Braucht man nicht mal Schopenhauer dazu; what can be asserted without evidence can be dismissed without evidence. Ein ad autoritatem ist zudem kein Argument, lernt man in 50 Seiten Schopenhauer. Ich denke, von 288 Seiten Franzi wird man dümmer; die hätte beim Blasen bleiben sollen.

So wie Onkel Andreas von der AfD. Andreas Bleck ist Bundestagsabgeordneter und hält es für angemessen, auf die Aussage des jüdischen Moderators Michel Friedman, er werde gehen, wenn die AfD an die Regierung käme, mit folgendem Satz auf Twitter zu reagieren: “Wenn das mal nicht eine zusätzliche Motivation ist.” Zwinkersmiley.

Ich denke, wir sind uns alle einig, dass Michel Friedman ein blödes Arschloch ist, aber ein hervorragender und brillanter Rhetoriker – und sicher kein (vollkommener) Idiot. Friedman ist allerdings Sozialist. Und er würde gehen, wenn die AfD an die Regierung käme. Das schöne ist: Im Gegensatz zu einem sozialistischen Land könnte er gehen. Was ist daran jetzt falsch?

80 Jahre nach Beginn des Zweiten Weltkriegs und dem deutschen Massenmord an sechs Millionen Juden erklärt ein Bundestagsabgeordneter, es sei für ihn Motivation, wenn wegen seiner Partei ein Jude das Land verlassen möchte.

Ach, das ist jetzt antisemitisch, sozialistische Arschlöcher nicht zu mögen, wenn sie Juden sind? Muss man wissen, ne? Aber vorher ein Buch über Diskusstrategien empfehlen, was von einer lobotomierten Vierjährigen verfasst wurde – tja, da kommen dann so “Argumente” raus.

Ist dieses Stadium des menschenverachtenden Hasses erreicht

Die Erweiterung, Schopenhauers Kunstgriff #1. Wie süß. Was macht man da dagegen? Ach, Moment: puncti controversiae; es geht nicht um Juden.

Ein Jude, dessen Angehörige von den Nazis ermordet wurden.

Es geht auch nicht um Nazis. Es geht um Michel Friedman, den Andreas Bleck nicht leiden kann, offenbar. Michel Friedman würde gehen, wenn Andreas Bleck (wer auch immer das ist) Bundeskanzler wird. Schön. Geht es davon jemandem schlechter? Wieso ist Friedmans “Hass” auf Bleck besser oder schlechter als der umgekehrte? Findet Bleck, man müsste Juden nicht ausreisen lassen, sondern in Konzentrationslagern vergasen, weil sie wertlose Untermenschen sind? Nein? Nein, vielmehr sollte man den rassistischen Onkel Willy in ein Gulag sperren oder wenigstens einer maoistischen Kampfsitzung unterziehen, gell? So funktioniert übrigens slippery slope in einer Argumentation. Du könntest einfach “Nein” sagen, Frida. Kannst Du aber nicht, ohne zu Lügen, gell? Fucking Kommunisten.

Oh, der Satz ging weiter:

Ist dieses Stadium des menschenverachtenden Hasses erreicht, ist die Zeit der Gegenargumente natürlich vorbei.

[hier Geräusch von zirpenden Grillen einfügen]

Was aber nicht heißt: Weitermachen im Vorweihnachtswahn und diese Ekelhaftigkeiten über den nächsten Glühwein vergessen.

Die… Islamisierung des Abendlandes? Ne, sollten wir nicht vergessen. Da sollten wir mal drüber reden. Wie über Linksradikale, übrigens.

Lieber sollte man sich ein Beispiel am ZDF nehmen, dessen Chefredakteur entschieden hat, den Chef des völkisch-nationalen AfD-Flügels, Björn Höcke, nicht mehr in Talkshows einzuladen. “Wir Medien haben niemanden zu erziehen, stimmt. Aber wir müssen zeigen, wo die Grenzen demokratischer Gesinnung verlaufen”, sagt Frey.

Ah. Das widerspricht jetzt mal dem Rundfunkstaatsvertrag. Könnten wir Herrn Frey dafür feuern – oder noch besser, die GEZ-Gebühren abschaffen? Ist ja offensichtlich eh nur Propaganda-Gesinnungsfernsehen.

Weihnachten mit Onkel Willy ist kein Schicksal. Es gibt keinen guten Grund, mit Familienmitgliedern zu feiern, die so voller Hass und Unsinn sind. Wenn der Onkel nichts lernt, laden Sie ihn aus.

Wie erwähnt, mein Onkel ist Sozi, kein Nazi, aber ihn auszuladen wäre voll scheiße. Der arme Mann hat ja nun keine Ahnung von Kapitalismus und ein paar ganz tolle Investments getätigt, die gar nicht schief laufen können. Hab ich ihm im zweiten Semester gesagt, aber auf mich hört ja nun keiner.

Sogar die CDU in Sachsen-Anhalt hat nun erkannt, wer der eigentliche Störenfried ist, und ein Ultimatum gestellt. Robert Möritz hat bis zum 27. Dezember Zeit, schriftlich über seine rechtsextreme Vergangenheit zu berichten, damit er in der Partei bleiben darf. In “seinem jetzigen Zustand”, mit Neonazitattoo, könne er nicht Mitglied der CDU sein.

Fucking.Maoistische.Kampfsitzung. Sammal.

Wenn das so weitergeht, werde ich gehen. 80 Jahre nach dem Beginn des zweiten Weltkriegs, als Deutscher, dessen Angehörige von – äh – so ziemlich jedem ermordet wurden.

Die Frage ist: Wohin? Friedman, als Jude, kann immer in das Land von und für Juden. Islamistische Spinner können sich unter 100 Ländern mit islamistischen Spinnern eines aussuchen; von moderat wie der Türkei oder dem Libanon bis völlig bekloppt in Brunei. Neger jedweder Religion haben quasi freie Auswahl sogar zwischen Ländern, wo die Moslems die Christen umbringen – und umgekehrt. Wo gerade eine kommunistische Revolution begonnen wird, oder die Kommunisten vom Militär geputscht werden. Aber als weißer Deutscher?

Ha – Österreich! Und dann bekomme sicher ich eine große Kolumne bei deren größter Tageszeitung, um ihnen was über ihre Erbschuld gegenüber Deutschen zu erzählen und warum sie uns jetzt wie fucking Götter, die den Ton angeben, zu behandeln haben, wie das bei uns ein paar Neger versuchen, denen wir Kleidung, Strom und Eisenbahnen gebracht haben. Die werden begeistert sein – und hey, die haben uns Hitler geschickt. Fucking Hitler. Die sollen büßen, die Schluchtenscheißer. Aber wohl!

My end-of-2019 political stance

I realized there might be some lost leftist, idiot or whatever misunderstanding my last article. When I argue that democracies are doomed to fail, mostly because of idiots and nepotism (say ancient Greeks, 2.500 years ago), and capitalism is doomed to fail, because idiots and nepotim (says the Bible/ Thora, 4.000 years ago), I, imho, am just stating the very evident facts.

Also, I can firmly state that alternatives to capitalism as proposed by, well, Marx (100 million plus dead) as well as alternatives to democracy, as, for example, every dictatorship (almost everybody, ever, dead) aren’t good alternatives.

My point is, rather, that we should reach a point in human civilization, at which, (thank you, Karl Marx, I really, really hope there’s a hell for people like you), instead of focussing on even the best systems humans ever came up with being flawed, we could, just maybe, focus on mitigating the negative consequences of the systems failing, instead of coming up with “new” systems doomed to fail.

Traditionally – that is, for all of human history – failed “Rulers” of any kind were killed, most recently by the very first democratic and civilized people of France, who were ingenious enough to even event the guillotine for just that reason. Now, just guillotining every politician after their (oh look, I’m gender-correct) term is up might seem like an easy solution, but that just solves the nepotism problem. But, there’s also the idiot problem. And there’s a good chance it will worsen the idiot problem. Mostly for stupid nepotists, so – hey, that’s actually a great descriptions for dictators; those ancient Greeks were even more brilliant than I thought.

So, what do I suggest?

I’m not advocating for a revolution, I’m not advocating to vote for populist idiots who promise easy solutions where there are none – but I do strongly advise to not vote for people who use this as an “argument” when there are easy solutions. Neither do I personally advise a revolution; I at least hope we are more civilised than the Islamic State – and if not, I’d personally prefer to have an underage sex slave than be legally punished for that – what am I supposed to be going to war for?

Democracy works quite fine in non-western contries like Japan (who actually do have a democracy), but Asian thinking is vastly different from “western” thinking [values] (easy example: the West has ‘copyright infringement’, in most of Asia, being copied is very honorable).

I am also deeply devoted to the UN’s Universal Declaration of Human Rights – if it were stripped of the despicable “except” after almost every paragraph. iIlove the “life, liberty and pursuit of happiness” of the US constitution, and I duly respect the idea of the enlightenment that all human beings are born equal in dignity, worth and (legal) rights.

The modern interpretation of this, skipping the important “born”, then replacing it with “are”, is simply idoitic. I am sure there are not very many people who don’t think pedophile mass-murderers should be hung (or at least imprisoned for life), but there’s certainly very few who think that all human beings should be hung.

This lack of basic reasoning is also, very much, lacking in modern understanding of religion. “Modern” religions (Scientology, Feminism, the church of Climate Panic, Jim Jones’ Peoples Temple”) are just easy money-grabbing schemes profiting from idiots, but the “old” religions all contain some basic human decency. Just because I mentioned pedophile mass-murderers in the previous paragraph, that doesn’t make Islam a bad religion; it has plenty of essentially universally shared values that are very productive to any society like hospitability, which both Judaism and Christianity are lacking. The Ten Commandments of Judaism are very basic rules of human interaction (like: Communism is bad), Jesus’s Sermon on “turning the other cheek” is essentially bettering people’s lifes – says modern game theory.

The more “modern” religions just “updated” the rules – as was the “state of the art” at the time. “Though shalt not lie” might be a worthy endeavour, but the Muhammedanian “don’t lie, except to infidels” would translate to modern language in “don’t lie, except to complete assholes” – which I consider a far better teaching. Jesus’ “other cheek” involves two cheeks – you English-speaking people even have an idiom for that: fool me once, blame on you, fool me twice….” (you can simulate the efficacy of that on the above-linked game-theory website).

So, religion is good?

No, religion is neither good nor bad; neither are humans. They’re just humans, and religion is a man-made thing (no gender-neutrality here).

But religion is a very, very ancient teaching of how to not be an asshole –  if you can’t read ancient Greek or were born in the modern times.

The difference, in our “modern” times, is that we obviously consider” us” so morally righteous and decent people that we forgot that, throughout human written history, everyone who could write was certain that there were elements of “human trash” (not sure if that’s Karl Marx or his buddy Engels) that need to be dealt with. Jesus threw over the tables of the “bankers” in the temple, Muhammad just slaughtered plenty of infidels. But every popular religion in the West is essentially proof of the fact that there will be undesireable elements in society, and all religions advice on handling them.

I like slippery slope arguments, because you essentially have to at least think ideas to the most extreme conclusion (that’s concentration camps [read: death camps] for Nazis and Gulags [read: death camps] for Communists): I’m pretty sure everyone who reads this would agree we shouldn’t randomly kill other human beings.

How, evolution-wise, do you think, we have arrived at this point? It would be moronic to think that there never were peopel who thought it was okay to randomly kill everyone we meet?

So, applying Occam’s Razor: They died out. Which, essentially, means, “we” killed them.

This might totally violate your Kant-inspired ideas of morals, but I think humanity would long-since have extincted itself if it had ever upheld the “modern” moral “standard” to judge total assholes by anything more than their own.

If you, in any way, think that your moral standard is “better” than that of another human being – there’s a quite easy, most certainly pre-written language proof for that: Treat him according to his own moral standards.

Interestingly, people who thought that randomly murdering, stealing, raping… other people is somehow okay – well, those are very rare. How did that come to be?

Sure, in the past 100 years, it’s become unfashionable to even “humanely” kill even obvious murderers. But the important question, here, is: How has that improved society? Murder rates are on the rise in all of the “western” world (maybe not the US; I should have written “civilised”) for (imho) the first time in human history.

We’re also seeing the “reactionary” resistance against this oh-so-enlightened development by, just to paraphrase a random uttering of some ugly feminist on Australian TV

“How many rapists must we kill until men stop raping us?” she said on the program

See… I don’t have any essential or moral reservations to just cut rapist’s dicks off and wait until they very slowly – and painfully – bleed out, but that’s not exactly the position the usual feminist – or other leftist – seems to take on “human rights” when it comes to “execution”, for that matter. My more important problem, though, recurrs to the “human beings unworthy  enough to be killed” problem, obviously both opposed and favoured by hypocrite leftists / feminists / the bunch: What’s your burden of proof?

Because, just because I’m a reasonable person, I like concepts like “state of law” and “innocent until proven guilty” – and you’ll probably like that concept, too – because I can’t prove nobody would ever rape you just by knowing I couldn’t ever get my dick hard seeing you, ugly feminist; but this is why I’m asking the question: How many witches do “we” need to burn at the stake for this nonsense to stop?

And, thus, reaching diametically opposed questions, my answer for my question is the same as for yours: there will be no (reasonable) answer (there’s always gonna be some dead stock left at the base). Would you entertain the idea that “people raping you” and “you being a witch” might be, just historically, be the same concept as “you being a prostitute” and – well, let’s use the modern term “Incel” – him having sex with you? Just for arguments’ sake – why was the following age of enlightenment a bad thing? Did it really not justify randomly murdering witches and incels? (Not my opinion; just asking the idiot feminist).

See: My answer to that would be a very, very convinced NO. Those incels could have advanced humanity a lot; just look at Bill Gates or Jeff Bezos. The witches… well, I’m still sure we could burn them at the stakes.


This was useless and very, very long

This has gone too far off-topic; so…. let’s concentrate on the topic:

We’re about (according to the bible) 7 years past an economic collapse, and we’re (accoring to reason and economics) about 19 years late for everything going to shit. The 12-year difference –  I attribute to the speed of eMails, compared to message pigeons.

As outlined in my last article, the societal/political/economic system of anyone who understands English isn’t a sustainable one: It will go to shit. The more important question here is: when? – Which I simply can’t answer. I also don’t have any really great reccommendations, because, just in case, if you’re a Somali emigrant reading this on your Lutheran-church-supported trip to Europe, you’ve been through far more shit than me – yet. Please, at least give me some advice. 

Also, please enjoy the decline. As good as you can, you certainly deserved that, whether you worked your ass off or came here from Shithole country just because here, idiots pay for you.

Politik in einfacher Sprache: Österreich

(Inspiriert von diesem lesenswerten Artikel aus einem sowieso meist lesenswerten Magazin. Zitatquelle hier.)

Die Koalition von Sebastian Kurz mit der FPÖ war der interessante Versuch, die Rechtspopulisten zu domestizieren. Das ist gescheitert.

Österreich ist ein Land ganz in der Nähe.

Der Chef von Österreich heißt Sebastian Kurz.

Man nennt den Chef von Österreich auch “Kanzler”.

Kanzler wird man nur, wenn genug Leute einen wählen.

In Demokratien. Österreich ist aber keine Demokratie, sondern eine “parlamentarische” Demokratie.

Das ist wie, dass Pepsi auch irgendwie Cola ist, aber halt nicht ganz.

Man wählt daher nicht den Chef, sondern eine Partei.

Eine Partei ist eine Gruppe von Leuten, die finden, sie sollten Chefs sein.

Die Gruppe einigt sich dann auf einen Chef-Chef.

Das war der Sebastian für die Gruppe “ÖVP”.

Die meisten Parteien haben komische große Buchstaben als Namen.

Damit kann man sich die leichter merken.

Die ÖVP von Sebastian haben aber zu wenig Leute gewählt.

Der Sebastian brauchte daher Leute, die wollen, dass er Chef ist. Aber von einer anderen Partei.

Sebastian hat sich für eine Partei entschieden, die FPÖ heißt.

Die FPÖ sind “Rechtspopulisten”.

“Rechtspopulisten” ist ein schwieriges Wort für “böse”.

Weil die Leute von der FPÖ böse sind, muss man sie dressieren, wie Hunde.

Das hat der Sebastian versucht, aber nicht geschafft.

Auslöser ist ein unter höchst fragwürdigen Umständen – über die in den kommenden Tagen noch ausführlich zu reden sein wird – zustande gekommenes Video, das Heinz Christian Strache, den „Herrn Vizekanzler“, einen der höchsten Repräsentanten der Republik Österreich, als Demokratieverächter entlarvt.

Der Neben-Chef von Chef Sebastian , der heißt Heinz Christian Strache.

Der Heinz hat einen langen Namen, aber es reicht, wenn man sich merkt, dass er böse ist.

Der Heinz hat sich mit einer hübschen jungen Frau getroffen.

Das ist nicht brav, wenn sich böse Leute mit jungen Frauen treffen.

Und der Heinz hat dabei auch noch böse Sachen gesagt.

Die böseste Sache ist, dass der Heinz findet, dass ein Chef Sachen so entscheiden sollte, wie die Leute das wollen, die seine Partei wählen.

Das macht den Heinz schon zu einem bösen “Rechtspopulisten”.

Nun ist der Heinz aber nicht nur böse, sondern auch sehr dumm.

Der Heinz hat nämlich zu viel getrunken und der hübschen jungen Frau gesagt, dass wenn sie ihm Geld gibt, er macht, was sie will.

Das machen Frauen nämlich normalerweise andersrum.

Frauen, die sowas machen, nennt man “Nutten”.

Nutten sind böse Menschen, so wie der Heinz böse ist.

Und deswegen will man die nicht als Chef haben.

Kanzler Kurz hat am Wochenende ernsthaft überlegt, ob er mit der FPÖ an seiner Seite weitermachen soll. Er hat sich glücklicherweise anders entschieden. Und Kurz hat einen bemerkenswerten Satz mit Tragweite gesagt: Er habe nicht den Eindruck, dass es in der FPÖ den Willen gebe, die Partei zu ändern. Dieser Satz steht. Er verpflichtet Kurz dazu, nach den geplanten Neuwahlen im Herbst nicht erneut eine Koalition mit den Freiheitlichen einzugehen. Der Kanzler sollte das sogar von vornherein ausschließen und dies auch öffentlich im Wahlkampf sagen.

Der Sebastian Kurz hat sich überlegt, ob er weiter Chef bleiben will.

Der Sebastian ist nämlich selber nicht böse. Der ist kein Rechtspopulist und keine Nutte.

Aber er hat dann eine Einsicht gehabt: Es gibt Leute, die Nutten mögen. So wie Rechtspopulisten, die auch machen, wofür man sie bezahlt.

Deswegen sollte man jetzt Nutten verbieten.

Und Rechtspopulisten.

Sonst kann man ja als Chef gar nicht machen, was man selbst will.

Zum Beispiel sich mit schönen jungen Frauen treffen.

Der Sebastian darf das nämlich. Der ist ja nicht böse.

Leitfaden des Ministry of Truth

Angesichts der Vorfälle in Chemnitz und der Debatte über Rechtsextremismus erklären die „Neuen deutschen Medienmacher“, eine Initiative für mehr Vielfalt in den Medien und Qualität in der Berichterstattung:

Wurde mir so in die Timeline gespült, weil das aus Berlin mit meinen – und Euren (nicht denen der Berliner, die zahlen keine)  – Steuergeldern (2,37 Millionen Euro) bezahlt wird. Naja, hey, wir wissen ja: wir waren schon immer Alliierte von Ozenanien und immer im Krieg mit Ostasien, ne? Was soll schon schlecht daran sein, wenn Staaten Propaganda unterstützen? Hitler hat das schließlich niiiiiiiie gemacht, dann kann’s ja nur gut sein.

Es ist eine große Herausforderung, den Überblick über die Vorfälle in Chemnitz zu behalten und faktenbasiert darüber zu berichten.

Ja…. der Herr Maaßen vom Verfassungsschutz, dessen Job das ist, den Überblick zu behalten, fand jetzt nicht so, dass da was passiert ist. Also, “Vorfälle” in Chemnitz, die über Schmierereien an einem (1) koscher-jüdischem Lokal hinausgehen.

Wir müssen die Vorgänge beim Namen nennen:

Man beachte das “wir” im pluralis majestatis. Aber hey – ich habe die “Vorgänge” (also, den einen) bereits beim Namen genannt. Es gibt leider auch rechtsradikale Idioten, nicht nur linksradikale. Das nimmt sich nix zu Erika Steinbachs Haustür, hat aber durchaus eine andere Qualität als Herrn Höckes Vorgarten.

Aber gut, die linken Spinner (da gibt es gerade dieses NPC-Meme, was derart treffend ist, dass die Linken sich mit dem Fuß in die Hälle stampfen wie Rumpelstielzchen, aber zurück zum Thema) brauchen ja Vorgaben, wie sie sich zu verhalten haben.

Es waren keine „Trauerzüge“

Nein, waren es nicht. Ein Trauerzug umfasst Leute, die selbst betroffen sind; der Rest sind Heuchler. Das ist wie “Gedenkminuten” für Oury Jalloh, einem schwerkriminellen Drogensüchtigen, der “leider” verstorben ist oder die Irgendein-Neger-Stiftung. Es ist aber natürlich böse, wenn nicht-linksextreme bedauerliche Einzelfälle politisieren. Insbesondere dann nicht, wenn die nahezu täglich vorkommen; da bekommen die Linken dann nämlich Probleme mit dem Mithalten (Jalloh war 2005, Amadeu Antonio Kiowa 1990).

oder „Schweigemärsche“

Ich bin recht sicher, dass die AfD da einen Schweigemarsch veranstaltet hat, von dem halt herzlich wenig berichtet wurde. Aber natürlich ist ein kein Schweigemarsch, wenn irgendwer “Deutschland den Deutschen” brüllt.  Das ist allerdings ein Strohmann; niemand hat den Schweigemarsch im Plural behauptet.

… bei denen sich lediglich ein paar Rechtsextreme untergemischt haben. Die Veranstaltungen wurden von und mit Rechtsextremen organisiert.

Ich hasse es, Rechtsextreme in Schutz nehmen zu müssen, aber unser Grundgesetz garantiert jedem Idioten das Recht, eine Demo zu machen. Ich muss das also nicht inhaltlich widerlegen; das ist, selbst wenn es so wäre, vollkommen im Geist unserer ach so tollen “Verfassung”.

Es ist kein bürgerlicher Protest: Wer hier mitläuft, unterstützt Neo-Nazis, Rechtsextreme oder Faschisten und wird nicht “in die Rechte Ecke gestellt“, sondern stellt sich selbst dort hin.

Nach dieser Logik sind die 240.000 bei #unteilbar in Berlin sämtlich linksradikale, Israel-hassende Antisemiten, die “Deutschland verrecke” gebrüllt haben, und da waren nicht einfach nur recht viele Leute dabei, die auf ein Gratis-Grönemeyer-Konzert wollten.

Hmmmm… fairerweise könnte das stimmen; die Rechten machen keine Konzerte, um die Teilnehmerzahlen künstlich hochzutreiben. Davon bleibt “Neo-Nazis, Rechtsextreme oder Faschisten” dennoch ein Pleonasmus, und auch Neonazis sind immer noch Bürger. Im Gegensatz zu messerstechenden, auswanderungspflichtigen Ausländern, jetzt mal ohne links-pseudointellektuelle Begriffsvergewaltigung.

Nicht nur Neo-Nazis sind ein Problem, sondern auch die Mitläufer. Das sollten Journalist*innen nicht verharmlosen.

Das ist hier differenziert zu sehen: Ich habe kein und werde nie ein Problem mit Neo-Nazis haben, weil man sehr viel arischer deutsch als ich nicht sein kann. Zudem kann ich mein Maul halten und ihnen nicht sagen, was ich von ihnen halte, dann bekomme ich auch nix auf die Fresse. Politisch sind die vollkommen irrelevant, also kommt da auch kein Problem her, und sobald die auch nur polnisches Kinderspielzeug irgendwo ablegen, kommen sie fünf bis acht Jahre in den Knast. Ich sehe ganz ernsthaft kein Problem mit Rechtsextremen, was wir nicht im Griff hätten. Wir sperren die halt weg, wenn sie sich nicht benehmen. Im Gegensatz zu Bin Ladens Leibwächter oder anderen Islamisten, übrigens. Oder Linen organisierten Kriminellen, die Häuser besetzen, zum Beispiel.

Der interessante Punkt hier sind aber die “Mitläufer” – denkt Euch das mal übertragen auf den Islam: “Nicht nur die Islamisten sind ein Problem, sondern auch die Mitläufer (=Moslems).”
Was für eine widerliche, menschenverachtende, pauschalisierende und generalisiserende Aussage. Aber so sind’se halt, die Linken. Bigott, blöd und es ist nur dann kacke, wenn es die anderen machen.

Rechtsextreme und AfD streuen gezielte Mythen über sämtliche Medien, wie das Mantra: „Wir sind keine Rechten, wir sind nur politisch besorgte Bürger.“

Ich bin mittlerweile “rechts”, so wie halt Franz-Josef Strauß rechts war, der Nazi. Ich bin dennoch – oder deswegen, vielmehr – ein politisch besorgter Bürger. Das ist ein künstlicher Gegensatz, der da aufgemacht wird. Zudem sind Rechtsextreme nicht diejenigen, die rumlügen und im Gegensatz zu Linksextremen keine Gulags fordern; Rechtsextreme fordern offen, ihre Hassobjekte in Vernichtungslager zu stecken. Das ist für eine zivilisierte Gesellschaft insofern praktisch, als man die dadurch einfach wegsperren kann.

Oder wahlweise auch: Islamkritiker

Wir wissen nämlich: Nur reaktionäre Nazis wagen es, eine überholte Religion zu kritisieren. Wie Martin Luther, der Nazi.

Migrationskritiker

Freilich gibt es einige Spinner, die sich ein arisch-weißes Deutschland wünschen, aber – wichtiger Punkt – die finden alle doof. Um die kann und sollte es also nicht gehen, und dann sind wir wieder bei den Linken, die Migration kritisieren, zB in der Form “man kann die Leute doch nicht im Mittelmeer ersaufen lassen”. Das kann man nämlich sehr wohl. 

abgehängte und vernachlässigte Bürger

Man muss schon sehr weit nach rechts gucken, um abgehängte Bürger zu finden. Links hingegen findet man da recht spontan zum Beispiel Sawsan Chebli, die allerdings keineswegs “vernachlässigt” ist. Aber, guter Punkt: Da marschieren sicher keine abgehängten und vernachlässigten Bürger. Behauptet das irgendwer? Strohmann?

Wenn Menschen vor laufender Kamera Aussagen machen, die an die 1930er erinnern, sollte das entsprechend aufbereitet und problematisiert werden. Nur „zuhören und reden lassen” ist hier das falsche Format.

Das unterschreibe ich sofort, und für solche Aussagen zahle ich sogar gerne Steuern. Wir sollten nach 80 Jahren endlich aufhören, kommunistische Fantasien unkommentiert einfach wiederzugeben, ohne auf die Schrecken des real existierenden Sozialismus hinzuweisen. Oder die Nicht-Lösungen der SPD, die hat 1933 auch total versagt. Ich möchte nicht in einem totalitären Staat enden.

Es fanden keine Hetzjagden und Attacken auf „Migranten“ oder “Ausländer“ statt

Das ist absolut korrekt.

sondern auf Menschen

Das nicht. Das bekannte Video zeigt keine Hetzjagd, das andere, wo ein paar Südosteuropäer mit Polizeisirenen im Hintergrund auf einen Parkplatz laufen, auch nicht. Es gibt da noch ein Polizei-Stürm-Video an einem Bahnhof, was ich als Hetzjagd qualifizieren könnte, aber das war die fucking Polizei. Die darf das.

„Rassistisch motivierte Hetzjagden“ wäre eine Alternative, um in der Berichterstattung nicht die Täterperspektive einzunehmen.

Merke: Tatsachen sind Täter. Weil, dass das Migranten oder Ausländer sind, das ist ja nicht so klar, und es ist viel wichtiger, hervorzuheben, dass eine im Kuhstall geborene Maus selbstverständlich als Kuh zu behandeln ist, auch wenn das für Menschen Null Sinn macht, auch aus deren Perspektive – fragt einen beliebigen, hier geborenen Türken, wenn ihr mir nicht glaubt. 

Die Medien sollten auch die Angegriffenen

Also: Den einen  jüdischen Lokalbesitzer?

stärker berücksichtigen: Einwanderer*innen, Geflüchtete, Deutsche of Color, von denen es auch in Sachsen zahlreiche gibt, kommen bisher wenig zu Wort.

Die… wurden aber nicht angegriffen?! Und ich kann das nicht oft genug wiederholen: Vor dem Import von einer Million Leuten, die hier nichts verloren haben und nichts beitragen können (es kamen zwei Millionen, so grob) konntest Du in Deutschland so frei leben wie nirgends sonst, zumindest freier als in dem Land, wo Deine Eltern oder Großeltern herkamen (bei meinen Großeltern war Hitler an der Macht, das gilt also auch für mich). Auch wenn Du gelb sehr weiß oder braun bist.

Der Import von Tausenden von Assos, für die ein deutsches Gefängnis deutlich schöner ist als ihre Wellblechhütte zuhause, macht da ein sehr negatives Allgemeinbild daraus, wenn die sich daneben benehmen – und warum sollten sie nicht? Aber das färbt halt ab. Ich hab nix gegen Neger oder sowas, ich hab aber Freunde, die so aussehen. Ich kann deswegen wirklich nix mit PC-Bullshit anfangen, weil das nur Rassismus macht.

Und das ist Deutschland, im Vergleich zu überall, nicht. Rassistisch. Wir importieren uns nur den (antideutschen) Rassismus einer Sibel Schick, einer Noah Sow, einer – ist doch kackegal, wie die Fotzen heißen. Und jeder vernünftige Mensch mag solche Leute nicht. Wenn dann da aber irgendein blöder Linker “Rassismus” brüllt, aus Selbsthass oder weil Deutschland verrecken soll, dann muss man sich schon sehr zusammenreißen und sagen “dann bin ich halt Rassist, du Volldepp”. Eine Freundin von mir hat das in einer sehr bedeppert guckenden Runde sehr schön formuliert “Komm, Shitlord, das kannst Du doch nicht sagen, das ist total rassistisch. Ich kann das sagen, weil es stimmt”.

Aber ja, solche Leute kommen überhaupt nicht zu Wort.

Das Thema ist nicht: Wut auf die Asylpolitik oder „Ausländerfeindlichkeit”

Eben. Wozu veranstaltet man denn eine Demo gegen das Versagen der Politik bei der Abschiebung der zunehmend mehr messermordenden, ausreisepflichtigen Illegalen? Nicht wegen Wut auf (das Versagen der) Asylpolitik. Neeeeeeein. Sondern:

Aufmärschen wird die Pressefreiheit, die Vielfalt in der Bevölkerung, die bloße Existenz von Muslimen in Deutschland und unsere Rechtsstaatlichkeit angegriffen.

Ich wiederhole zur “Rechtsstaatlichkeit” mal “ausreisepflichtig”. Das ist Staatsversagen, das ist kein Rechtsstaat mehr, der irgendwem was nützt – außer kriminellen Messerstechern, natürlich. Da muss man nichtmal Solschenizyn bemühen, das ist per se schlimm genug. Und ich möchte genauso wenig wie alle anderen anständigen Menschen eine “Vielfalt” der Bevölkerung, die Messerstecher und Massenmörder beinhaltet – wohlgemerkt, sofern sich das vernünftig vermeiden lässt; mit einem unangenehmen Rest muss man tatsächlich leben.

Pressefreiheit ist Bullshit, die Presse hat nur ein Problem mit der Meinungsfreiheit, wenn die Meinung ist, dass die Presse Dreck ist. Das ist ausschließlich ein Problem der Presse. Der “Angriff” geht nur auf die GEZ. Das hat nix mit Pressefreiheit zu tun, das ist reine Geldgier.

Und die Existenz von moderaten Muslimen in Deutschland wird von niemandem (außer der Neonazigruppe Freital-West, was sechs Leute sind) angegriffen. Orthodoxe Gläubige haben in einem säkularen Staat aber halt nix verloren. Sollen sie doch nach Mekka gehen.

Die Ziele der Gruppen sind jedoch verfassungsfeindlich („Deutschland den Deutschen“, “Ausländer raus“, “Deutsche zuerst“).

Wenn “Deutschland den Deutschen” oder “Deutsche zuerst” verfassungsfeindlich ist, brauchen wir dringend eine neue Verfassung. Findet übrigens auch das Grundgesetz, Artikel 146. Die Leute, die das geschrieben haben, waren nicht doof.

Die AfD ist nicht „rechtskonservativ“, „rechtsnational“ oder „rechtsaußen“.

Öhm…. doch. Die AfD ist rechts-national.

Die AfD ist mindestens rechtsradikal (nachzulesen in der Definition des Verfassungsschutzes).

Aha. Da steht dann:

Radikale politische Auffassungen haben in unserer pluralistischen Gesellschaftsordnung ihren legitimen Platz.

Damit ist das nicht negativ. Aber der Verfassungsschutz hat offenbar eine seltsame Begriffsverwendung. Ich finde linke Hausbesetzer nämlich linksradikal, und ich finde das überhaupt nicht in Ordnung. Dito für rechtsradikale Böller-Platzierer. Deren Aktionen (!) sind nämlich überhaupt nicht in Ordnung. Aber hey, der Verfassungsschutz, den mögen die Linken ja, wenn’s ihnen halt passt. Nur den Herrn Maaßen nicht, also, so den Verfassungsschutz im Allgemeinen. Bigotte Arschlöcher.

Zahlreiche Vertreter, wie Björn Höcke, sind eindeutig rechtsextrem.

Kein vernünftiger Mensch wird abstreiten, dass es in der AfD Rechtsradikale gibt, und ich bin nicht der Verfassungsschutz und muss Deppen und Deppen ausdifferenzieren.

Höcke hingegen – mei, so eindeutig ist das für mich nicht. Höcke ist identitär und damit ein Idiot, aber wenn man das (Wikipedia)

als „Vertreter eines völkischen Nationalismus […] also eindeutig rechtsextremistisch

(nicht meine Pünktchen) so darstellt, dann fehlt mir da jedwede “Schlechtigkeit” in “Rechtsextremistisch”. Völkisch-national zu sein ist in keiner Weise irgendwie schlecht, das schadet niemandem.

Wenn das also “rechtsextrem” sein soll, dann ist Vernunft rechtsextrem. Merkt man an linksextremen Nazi-“Forschern” wie dem in Wikipedia fortfolgend zitiertem Hajo Funke, den ich für anderweitigen Bullshit irgendwie bereits als “Depp” im Kopf habe:

Er sage sinngemäß: „Die Syrer, die zu uns kommen, haben immer noch Syrien. Wenn wir – durch die Syrer – unser Deutschland verloren haben, dann haben wir keine Heimat mehr.“ Etwas Infameres lasse sich kaum denken.

Weil – das ist wahlweise Faktum oder weltfremder Unsinn. Nur weil wir ein paar Hunderttausend Syrer hier haben, wird Deutschland nicht untergehen; Deutschland hat es 1933 ff. geschafft, gute sieben Millionen recht beliebiger Leute nicht nur zu deportieren, sondern industriell organisiert zu töten. Deutschland ist (noch) ein auf Effizienz wert legendes Industrieland.

Das ist also mehr eine moralische Frage, was “wir” mit den Leuten machen. Und jedwede vernünftige Partei würde hier argumentieren, dass wir die Produktiven behalten und mirwegen noch die, die echt Schutz brauchen, aber der Rest muss halt weg. Zum Beispiel, wie Herr Höcke korrekt sagt, nach Syrien, da ist nicht mehr sonderlich Krieg.

Wir als Deutsche können das übrigens nicht; ein Visum für Syrien zu bekommen ist nahezu unmöglich, analog für den Irak – wobei man da eh nur entführt wird, sagt mein Freund aus Erbil. Also, ich, mit 100%iger Sicherheit. Finde ich schade; da isses sehr hübsch, so von den Fotos her.

Aber natürlich sind Tatsachen wie diese Feststellung von Herrn Höcke so infam, dass es

Alternative Begriffe für die Berichterstattung

braucht. Das aktuelle Handbook of newspeak lässt sich hier einsehen.

Politische Gesamtwetterlage

Ich rege mich ja eh nur auf, wenn ich Nachrichten lese, deswegen versuche ich gerade, das nicht zu tun, aber in Anbetracht der besorgten Zuschriften meiner treuen Leser (0; danke, Ihr seid so lieb) möchte ich mich nach einem Monat in der wunderschönen, sonnigen (und endlich nicht mehr unerträglich heißen) Türkei auch mal wieder äußern.

Zudem dachte ich mir, wenn Don Alphonso Urlaubsfotos mit politischen Artikeln verbinden kann, kann ich das auch.

Was ist passiert? Naja, hier hat am Strand von Antalya ein Ausländer (deutscher) eine Ausländerin (denke Britin) vergewaltigt und umgebracht. Das stand hier in der Zeitung; das kommt hier offenbar nicht so oft vor wie in Deutschland.

International habt ihr da aber sicher nichts davon mitbekommen, da das nur regionale Bedeutung hat und der Arsch jetzt in einem türkischen Knast sitzt, bis… naja, wahrscheinlich bis er tot ist.

Derweil maulten meine schwedischen Liegplatznachbarn über die Unerträglichkeit der schwedischen Politik, ihr vollkommenes Unverständnis darüber, dass immer noch nicht alle die Schwedendemokraten (lies: Nazis) wählen und ihre Angst um ihre Kinder. Aber die wissen schon, warum sie hier leben.

Dummerweise sind die aus einer Generation, als man mit 55 in Rente gehen konnte und von der “gekürzten” Rente besser leben kann als Gott in Frankreich das hätte tun können, als dieser Spruch geprägt wurde – geschweige denn irgendwer im heutigen Frankreich.

Ich hingegen müsste noch ein paar Jahre in Deutschland überleben. Danke, Mama. Danke, Papa. Habt ihr toll gewählt, die Regierungen. Besonderer Dank gilt auch allen, die Frau Merkel jemals gewählt haben, die die brillante Idee hatte, eine Million Sozialhilfeempfänger zur “Rettung” unseres sowieso als Pyramidenspiel gebauten Rentensystems zu importieren, als würde das in irgendeiner Welt irgendeinen Sinn machen.

Ah – und Messerstecher, natürlich. Ganz, ganz viele Messerstecher. Die natürlich für den deutschen Rechtsstaat kein Problem sind, die werden ja eingesperrt – also, nicht, natürlich, die letzten in Chemnitz oder Köthen oder sonstirgendeinem gottverlassenen Kaffdorf hat man ja nun nicht abgeschoben, weil man ihnen noch die Gelegenheit geben wollte, jemanden umzubringen, bevor man sie wegen irgendeiner Kleinigkeit vor Gericht stellt. Rechtsstaat, wissenschon.

Leute einzusperren, die sich nicht benehmen können, ist nämlich total Nazi, wie uns die Roten Hosen und andere kommunistische, antideutsche Punkbands auf einem gratis-Konzert erklären konnten. Und die Presstituierten denken dann ernsthaft, alle Deutschen wären so doof, ihnen zu glauben, da wären 65.000 Leute “gegen Rechts” gekommen, weil wir ja ein derartiges Problem mit rechten Messerstechern, Sozialschmarotzern und Leuten, die mit LKWs in Menschenmengen fahren, haben.

Was kostet so ein Festival normal an Eintritt? 60€? 80€? Verarscht doch jemand anderen, bitte. Wenn ich auf den Lärm stehen würde (egal welchen), wäre ich da auch hin. Das hat nichts mit politischer Einstellung zu tun, sondern mit Kapitalismus. Kapitalismus funktioniert nämlich. Das wissen übrigens schon auch die Kommunisten; die lügen bloß eigennützig.

Ja, und dann hat da der seriöse Journalist ein gebiaster Poropagandist vom Tagesschau-Faktenfinder linksunten.indymedia irgendein fucking Antifant ein Video veröffentlicht, auf dem zu sehen ist, wie ein besoffener, fetter Glatzkopf zwei andere Assos angeht.

Was da passiert ist? Scheißegal, nach Ansicht unserer Sonnenkönigin ist das eine Hetzjagd. Fuck, ich mag ja die Türken, weil die nicht so aufdringlich sind beim Dir Sachen verkaufen wie jetzt zB Araber, aber wenn das eine Hetzjagd war, ist mein Weg durch die Innenstadt ein Spießrutenlauf.

Und der Herr Maaßen, nicht nur Inhaber eines Doktortitels auf Basis einer Arbeit ausgerechnet zum Thema Asylrecht, sondern entsetzlicherweise auch noch Besitzer zweier Augen, findet doch tatsächlich, dass kein einziges fucking Video existiert, das irgendwie eine “Hetzjagd” zeigt.

Der Ketzer muss natürlich weg, Kritik an Frau Merkel ist ja quasi Gotteslästerung; das ist fast, als würde man in einem diktatorischen, islamischen Land wie der Türkei, auch noch an einem Freitag, Raki trinken (mit Rote-Beete-Saft, schmeckt hervorragend).

Man hat den Eindruck, als wollten die Herren Seehofer und Söder die Bayernwahl so drastisch verlieren, dass ihnen nur eine Koalition mit den fucking Grünen (oder der AfD, an die die verlorenen Stimmen zuhauf gehen, aber die sind ja pfui) bleibt und auch Bayern in den Abgrund stürzen, in dem sich der Rest Deutschlands schon lange befindet. Schwedische Verhältnisse, quasi. Nur ohne die gutaussehenden Frauen. Ohne Ölvorkommen, was großzügige Sozialsysteme trägt. Quasi am Arsch, so auf gut bayrisch.

Und dann wollen sie den ehrlichen Herrn Maaßen mit den beiden offenen Augen und Ahnung davon, was er tut, noch durch einen mit der Irgendein-Neger-Stiftung verbandelten Stasi-Spitzel ersetzen.

Haben die deutschen Politiker nicht mehr alle an der Waffel? Wer, der Steuern zahlt, will das? Ich meine, das wäre hart für mich, so ne Arbeitserlaubnis in der Türkei dauert ne Weile, aber ich kann meine Wohnung ja auch zu einem vollkommen illusorischen Höchstpreis an ein paar von Merkels Goldstücken vermieten, mit zuverlässig Geld vom Amt, was dann – naja, nicht mehr ich zahle, zumindest.

Weil, freilich, man kann hier Herrn Erdoğan nicht kritisieren, aber weswegen sollte ich das? Weil er die EU und besonders Merkel gerade im Interesse seines Landes in den Arsch fickt wie in einem (hier sicher illegalen) Porno? Ich werde hier nachts am Busbahnhof nicht nur nicht niedergestochen, nicht bestohlen; nein, mir trägt jemand meine Herrenhandtache mein Bodybag nach, das ich besoffen habe liegen lassen.

Aber gut, da müsste ich Türkisch lernen.

Bir ikamet için başvurmak istiyorum.

Ich geh jetzt schwimmen.

Seerecht, die 48ste

Im linksradikalen Propagandamagazin “Die Zeit” ist ein Artikel eines Martin Klings erschienen, der nach dem  Jurastudium (!) beschlossen hat, Journalist zu werden. Das ist von daher erwähnenswert, als der Mann angibt, seit 1987 Journalist zu sein. Das war eine Zeit, wo er auch hätte Richter werden können und jetzt mit R2, Stufe 8 (7.400€/Monat), schon lange in Frührente gegangen sein könnte. Also, wenn seine Examensnote gut genug gewesen wäre. War sie also entweder nicht, oder Martin ist halt aweng doof.

Oder beides; der unendlich lange Artikel in der SZ rekurriert, wie so ziemlich alles, was spätestens seit der Festsetzung der “Lifeline” in Malta, täglich durch die Presse geistert, also seine gesamte “aber man darf keine Leute nach Libyen bringen”-Argumentation, auf ein Gefälligkeitsgutachten des pseudowissenschaftlichen Dienstes des Bundestags für die (ratet mal) Linken.

Nun habe ich nur ein paar Semester Jura studiert, weil mir langweilig war, aber selbst da lernt man, dass Recht als “Wissenschaft” nicht nennenswert seriöser ist als Gender Studies – es geht nur darum, eine Meinung zu haben, und die konsequent an Gesetzestexten zu begründen; egal, wie man diese derweil vergewaltigt.

Im Gegensatz zu ideologischen Disziplinen ist den Juristen aber klar, dass die idiotisch-unklaren Gesetzestexte, die sie und ihresgleichen so produzieren, nicht nur auf eine Art zu interpretieren sind, sondern eben auch als ihr genaues Gegenteil. Das nennt sich “herrschende Meinung” versus “Mindermeinung”. Und zB für ein Staatsexamen, geschweige denn irl, ist es vollkommen legitim, die Mindermeinung zu verwenden, wenn man das denn ordentlich tut. Die Jurisprudenz ist demnach kein ideologisches Geblabber, sondern einfach nur Geblabber.

Nun ist das Problem an internationalen Rechten, dass die (nationalen) Staaten sich (nur) mehr oder weniger gut daran halten – weil in Staaten internationale Rechte eben herzlich wenig wert sind, wenn sie keine nationalen Gesetze sind. Das ist was, worüber Amnesty International früher mal sehr berechtigt, jetzt zunehmend häufiger schlicht idiotisch, rummault.

Nur vorweg.

Die “Gutachter” der Linken im Bundestag erklären dann das Seerecht vollkommen korrekt so(weit), wie es ihnen nützt, was (natürlich mit Auslassungen als wären sie von linksuntenfaktenfinder.tagesschau.de) ziemlich genau meinen Ausführungen vom Juni entspricht. Das tl;dr wäre: wenn wer auf See ein Problem hat, hast Du gefälligst zu helfen.

Dann kommen sie mit “Menschenrechten”.

Nun sind Seerecht und Menschenrechte zwei vollkommen verschiedene Baustellen, aber beides verpflichtet nur Staaten. Die Einwohner dieser Staaten hingegen müssen wiederum durch nationale Gesetze dazu verpflichtet werden, da – insbesondere auf hoher See – das Recht des Flaggenstaates gilt.

Das (mit dem Recht des Flaggenstaats) wurde so gemacht, weil man nicht wollte, dass Schiffe auf hoher See vollkommen rechtlos sind und schon die Juristen vor 500 Jahren Piraten nicht einfach hängen wollten, sondern rechtlich begründet hängen wollten.

Das führt natürlich dazu, dass auf einem Boot, was z.B. die deutsche Flagge führt, deutsches Recht gilt. Allerdings: Wenn das jetzt aber innerhalb der 12-Seemeilen-Küstenzone eines anderen Landes liegt, z.B. der Türkei, gilt da auch türkisches Recht, weil innerhalb der Landesgrenzen eines Landes (ja, Grenzen sind tatsächlich juristisch wichtig) deren Gesetze gelten.

Das führt rechtlich zu einer enormen Problematik: Wenn ich also auf meinem Boot im Hafen von Taka-Tuka-Land die 14jährige Pippi Langstrumpf vergewaltige, mache ich mich nach deutschem Recht strafbar, obwohl das in Taka-Tuka-Land, einem fiktiven Shithole County, als normaler Heiratsantrag gilt.

In der Praxis versucht man das daher zu vermeiden. Ende Juni zB war in der Türkei Wahl, und in der Türkei ist am Wahltag Alkoholkonsum zwischen 06 und 24 Uhr verboten. Das sagt aber nicht zwingend etwas über mein Boot aus – das ist nämlich nicht “die Türkei”, das ist Deutschland – in türkischen Hoheitsgewässern.

Das geht noch komplexer: Wenn ich am Sonntagmorgen um 05:30 ausklariere (quasi ausreise), muss ich (nach türkischem Gesetz) binnen 24 Stunden das Land verlassen. Aber bereits vorher ist mein Boot rein juristisch schon in internationalen Gewässern, die dann wohlgemerkt deckungsgleich mit der Marina 3 Minuten vor dem Ausklarieren sind.

Was dann bereits menschenrechtliche Fragen aufwirft – ich kann ja nun noch bis zum nächsten Sonnenaufgang in dem Hafen bleiben – was, wenn mich ein Türke um politisches Asyl bittet, weil er aufgrund islamischer Unterdrückung in der Türkei an dem Tag kein Bier trinken darf?

Ich meine, das ist politische Verfolgung im Sinne der Europäischen Menschenrechtskonvention; Artikel 17 gewährt grundlegende Menschenrechte (wie Bier trinken), die nicht einfach eingeschränkt werden dürfen?!

Ich würde mich dann quasi der Schlepperei schuldig machen; mein Boot (einen halben Meter vom Pontoon entfernt) ist ja (rechtlich) schon in internationalen Gewässern. Das wäre quasi schon Einschleusung in den EU-Binnenraum (mein Boot ist Deutschland, juristisch).

Und wenn der Türke dann nach dem Bier wieder an Land hüpft? Der wäre illegal aus- und wieder eingereist; wohlgemerkt mit meiner Hilfe. Dafür könnte mich die türkische Küstenwache zumindest innerhalb ihrer Hoheitsgewässer mit Sicherheit festsetzen – und ich bin ja immer noch am Steg festgebunden.

Und das ist so einer der recht offensichtlich komplexen Punkte, die mir in dem jammernden Zeit-Artikel fehlen: der Autor schreibt nämlich für die ganz Primitiven:

Denn in internationalem Gewässer, also außerhalb der libyschen Zwölfmeilenzone, dürfen private Rettungsboote nicht nur frei kreuzen. Entdecken sie Schiffbrüchige, müssen sie sogar von Rechts wegen sofort zu Hilfe eilen, selbst dann, wenn die Unglücksstelle in libyschem Gewässer liegt. Unabhängig davon hat ohnehin jedes zivile Schiff ein Recht auf friedliche Durchfahrt durch die Territorialgewässer eines Küstenstaates.
Doch müssten die privaten Seenothelfer der Order einer libyschen Seenotleitzentrale gehorchen und die Geretteten zurück nach Libyen bringen?

Ja, das musste jetzt so lang sein, denn letzteres ist meine Bier-Frage. Und an der merkt man, wie er um den heißen Brei rumredet – und warum sich die NGOs aus der libyschen 12-Meilen-Zone fernhalten: Man kann nicht einfach nach Lust und Laune Leute an Bord nehmen. Innerhalb der libyschen Küstengewässer gelten libysche Gesetze, und ich bezweifle, dass die Neger auf den Schlauchbooten alle einen ordentlichen Ausreisestempel im Pass haben. Und dann hätte der Kapitän des “Rettungsschiffes” das gleiche Problem wie ich mit dem türkischen Biertrinker: Beihilfe zur illegalen Ausreise  – recht unabhängig davon, wo er hinfährt, das Schiff ist bereits Ausland (wenn/weil es nicht einklariert ist) – oder Schlepperei, eben.

Nun habe ich keine Ahnung von libyschen Gesetzen, aber nachdem wir denen (endlich mal) Milliarden geben, die auch umzusetzen, nehme ich an, dass die Kontrollen da strenger sind als in der durchschnittlichen türkischen Marina. Und ich hätte keine Lust auf einen libyschen (oder türkischen) Knast.

Die in dem “Gutachten” vertretene Argumentation, dass irgendein Kapitän irgendeine Verpflichtung hätte, 200 Neger in einem Schlauchboot nach Europa zu taxieren, halte ich also für *enormst* aus der Luft gegriffen. Die Linken begründen das nämlich mit “non-refoulement“, also, dass unterzeichnende Staaten nicht in Staaten abschieben dürfen, die sich nicht an Menschenrechte halten.

Das betrifft den Kapitän jedweden Schiffes nämlich einen feuchten Dreck; der ist kein Staat. Dafür ist der der alleinherrschende Diktator seines Schiffs. Der aber seinem Flaggenstaat gegenüber für alle Handlungen auf diesem verantwortlich ist. Dafür schützt ihn sein Flaggenstaat auch vor Drittstaaten.

Die aktuelle Anklage der Malteser, also, dass die nicht auf die für dieses Gebiet nach internationalem Seenotrettungs-Abkommen zuständige libysche Küstenwache gehört haben, ist eine solche internationale, seerechtliche Verantwortung.

Und das dämlichste daran ist, dass die ihren 400-Tonnen-Fischkutter als “Sportboot” in Holland registriert haben, was die Holländer (als Seefahrernation enormst verständlich) natürlich nicht so prall finden. Vielmehr finden die Holländer, ziemlich explizit, dass das NGO-Schlepperboot Lifeline ihnen mal komplett am Arsch vorbeigeht.

Das ist seerechtlich doof; die Schlepper haben jetzt in etwa den Rechtsstatus von flaggenlosen Freibeutern. Das ist blöd für die deutsch-österreichische Identitäre Bewegung, weil die aufgrund deutschem Recht Piraten trotz ihres Piratentums nicht einfach versenken dürfen; aber das gilt nun nicht für die Libyer, offensichtlich. Und ich habe an den Schlauchbooten mit den Migranten…

… noch keine Flagge gesehen, uns selbst wenn, denke ich nicht, dass deren angeblicher Flaggenstaat sich dafür zuständig sehen würde, da die IMO-Standards ziemlich eindeutig nur für flaggenführende (§1) Schiffe von Unterzeichnerstaaten gelten. Und die Libyer hätten einen Riesen-Ärger mit dem IMO, wenn sie den seeuntauglichen Schlauchbooten ein Flaggenzertifikat ausstellen (wie die Holländer mit den Seelenverkäufern).


Ich möchte übrigens an der Stelle mal erwähnen, dass ein derart billiges Dinghy, mit dem die da zu Hunderten rumfahren, nichtmal jemand baut (ok, die hier schon, aber das sind Seenotrettungsboote) Die Schlepper löten da Mist zusammen. Mit zu wenig Sprit & Wasser für die Überfahrt. Das ist keine “Flucht”, das ist Selbstmord.

Wenn mir jemand von den enormst viel besser als mich (ich mache das hier gratis) bezahlten Medien mich hier vom Gegenteil überzeugen will, erwarte ich übrigens einfach nur eine Erklärung auf folgende Fragen – ich habe ja nun ein Boot:

Wenn ich 20 Kilometer vor Tripolis ein Flüchtlingsschiff Selbstmordwerkzeug antreffe, auf dem sich 100 Neger ohne Sprit und Wasser befinden, und denen anbiete, sie auf ihrem Schlauchboot die nächsten fünf bis acht Stunden zurück nach Libyen zu schleppen, und die sagen “nein”, werde ich einfach weiterfahren. Gegen welches Gesetz verstoße ich? Wer klagt mich dafür vor welchem Gericht an? 

Ich mache das natürlich; die Äppelkähne haben durchaus passable Motoren, und die sind dann *meins*. Wie übrigens auch alle mitgeführten Besitztümer der “Geretteten”, wenn die nicht vorher verhandeln. Man muss Menschen retten, nicht Sachen. Seerecht ist ziemlich fair, eigentlich.


Die ach-so-grünen “Lebensretter” versenken die Schlauchboote übrigens im Meer. Das sind locker ~200 kg PVC. Aber wir bekommen wegen genau diesen Leuten keine Plastiktüten mehr, freilich. In Tschechien kosten lumpigere Plastiktüten als die in der Türkei jetzt 2 Kronen. Das ist eine vollkommen verständliche Maßnahme; man muss nur mal schauen, wie furchtbare Unmengen an Plastikmüll an der tschechischen Küste quasi tsunamiartige Berge bilden.

(Disclaimer: Ich kaufe mit einer mittlerweile 25 Jahre alten Curver-Shopbox ein. In die passt auch immer noch eine Rolle Plastik-Mülltüten von Aldi/Lidl; die sind schon lumpig genug)