Der Gender Pension Gap

Wir wissen nun alle, dass der Gender Pay Gap respektive der Gender Wage Gap himmelschreiender Unsinn ist, weil Frauen schlicht weniger arbeiten als Männer (etc.pp.).

Was komischerweise kaum jemand thematisiert, ist der Gender Pension Gap, den die entsprechenden Ministerien ja auch nicht politisch korrekt jedes Jahr zum Trauerfeiern anbieten. Ohne irgendwelche Faktoren zu berücksichtigen, die da mit reinspielen könnten, auch wenn man da mittlerweile zumindest beim Bundesamt für verlogen berichtete Statistik dazu übergegangen ist, das beim GPG wenigstens zu erwähnen.

Naja, die Feministen und die diesen hörigen Politiker haben die Messlatte niedrig gesetzt, also vergessen wir mal auf irgendwelche Faktoren. Wir wissen ja nun, dass Frauen im Schnitt weniger verdienen als Männer und zudem weniger Arbeiten.

Schauen wir also mal, wie sich das lohnt:

Das Bundesministerium für Arbeit und soziales informiert uns, dass 2016 (S. 19) 8.339.476 Männer und 10.775.582 Frauen Renten aus der Allgemeinen Rentenversicherung als Rentenempfänger bezogen haben.

Hinzu kommen 627.496 Männer und 4.269.923 Frauen, die zusätzlich zu ihrer eigenen noch eine Witwenrente bekommen. Den restlichen Kleinscheiß lassen wir jetzt mal weg.

Die durchschnittlichen Renten-Auszahlungsbeträge liegen

  • als eigene Rente für Männer bei 1050,63€
  • als eigene Rente für Frauen bei 668,50€
  • als Witwerrente für Männer bei 308,40€
  • als Witwenrente für Frauen bei 607,53€

Wenn man das zusammenrechnet, kommt folgendes raus:

Gender Pension Gap

Aber, Lolli, höre ich es schon schallen, Du machst doch hier den gleichen Fehler wie die Feministinnen und vergleichst die Putzfrau mit dem Bäckermeister. Das ist aber nun eine sehr törichte Kritik; das war nur die schnelle und nette Rechnung. Aber gut, machen wir es individueller:

Es ist zwar vollkommen klar, dass Männer früher sterben als Frauen und es deswegen mehr weibliche Rentenbezieher gibt, und Frauen v.a. durch die Hinterbliebenenrenten profitieren, was den Verstorbenen wohl zumindest in den Fällen, in denen das Geld nicht an die widerliche Ex geht, ganz recht sein mag. Aber individuelle Vorlieben sind hier ja nun nicht gefragt, es geht um Geschlechtergerechtigkeit, also ist das schnuppe. Es geht um Leistungsträger und Leistungsempfänger, es leisten ja schließlich alle “gleichwertige” Arbeit (in dem Fall wirklich; dafür dient (a) Geld als universeller Bewertungsmaßstab, (b) statistische Mittel und (c) ein prozentualer Rentenbeitragssatz).

Nun hat das Bundesministerium für feministische Inkompetenz in einem Anflug der Zeiten, die da kommen werden, wohlweislich schon 2007 dafür gesorgt, dass es keine Möglichkeit des Nachvollzugs der Rentenzahlungen nach Geschlecht mehr gibt, aber damals wurden 54,3 Mio. Arbeitsnehmer (26,8 Millionen Frauen, 27,5 Millionen Männer) erfasst, von denen die Frauen nur 49% des Durchschnittseinkommens erwirtschafteten. Da Rentenzahlungen proportional zum Einkommen sind, reicht uns diese Information; insbesondere, weil die wenigsten 2007er Arbeitnehmer schon in Rente sein dürften (ich z.B. leider nicht) und der Frauenanteil seitdem wächst. Da die Rentenzahlungen aber für zukünftige Rentenansprüche geleistet werden, ist das, was jetzt kommt, das positivst mögliche Bild:

Die Durchschnittsrente liegt (oben) bei 991,54€ – eine Leistung, von der Frauen nur 49% erarbeiten. Erhalten tun sie aber 909,24€, also 91% der Durchschnittsrente.

Das sind, im Vergleich zu Männern, gut 40% mehr Geld ohne jegliche Gegenleistung, oder, auf die erbrachte Gegenleistung bezogen, über 80% mehr Rente. Für – hey, es sind Frauen, oder? Warum sollte man Frauen kein Geld geben? Ihr widerlichen Sexisten.

Die Frauen jammern ja schon rum, dass sie pro geleisteter Arbeitsstunde 21% weniger verdienen würden, obwohl das nichtmal stimmt. Da ist es ja nur fair, ihnen 80% mehr Renten auszuzahlen, als ein Mann für die gleiche Arbeit bekäme – oder? Nicht? Die wollen lieber faire Renten und gleiche Löhne für gleiche Arbeit? Hey, mirwegen können sie das gerne haben. Dann würde ich mir vielleicht doch den Eintritt in die freiwillige Gesetzliche Rentenversicherung überlegen. So hingegen ist es deutlich billiger, sich die Feiertags-Zigarren mit Hunderten anzuzünden. Sowas finden auch komischerweise nur Frauen doof. Wie “gleiche Arbeit” ja auch, man muss ja von selbstzerfressendem Hass triefende Artikel jetzt auch als gelungene Polemik sehen, siehe hier.

Ich frage mich ernsthaft, wie lange das noch jemand mitmacht, der wirklich Leistung bringt. Klar, die Bemessungsgrenzen werden ja immer wieder angehoben, um von den Leistungsträgern immer mehr abzugreifen, und es wird auch mit dem Gedanken gespielt, Selbständige da reinzuzwingen, weil Shitlords wie ich in einer Lotterie mit garantiert 50% Verlust zugunsten minderbemittelter Weibchen nicht mitspielen, wenn es da nicht wenigstens eine Gewinnchance gibt wie bei der Glücksspirale. Was bei den oben aufgeführten Quoten übrigens eine bessere Geldanlage ist, wenn man ein Mann ist.

Neues Layout

Wenn Euch das neue Layout stört, könnt ihr das gerne in die Kommentare schreiben. Es bleibt aber jetzt trotzdem so.

Downfall-Porn aus weiblicher Sicht

Bei Faktum-Magazin ist ein kurzer Post mit ein paar einfachen Tipps zum Umgang mit Frauen aus MGTOW-Sicht erschienen.

Nun ist es eigentlich vollkommen selbstverständlich, dass Männer ihr eigenes Ding machen; ich werde also der letzte sein, der Männer kritisiert, die finden, dass es “ihr Ding” ist, ihr Ding morgens nicht von einer liebenden Ehefrau leergelutscht zu bekommen. Ist halt / ja nicht “mein Ding”.

Die “Tipps” werden innerhalb der – nennen wir sie mal RedPill-Community – auch nicht sonderlichen Neuheitswert haben; die sind aber hier auch mal unwichtig.

Viel wichtiger sind, und das hat der Rotepilleblog heute morgen schon aufgegriffen, die Kommentare unter dem Artikel. Die kommen von einer (jammernden) Frau, und meines Erachtens sind die Reaktionen – sowohl von Balthazar auf Faktum wie von rotepilleblog auf seinem Blog – nicht zielführend. Ein Kommentator ist inhaltlich zwar vollkommen korrekt, aber für Frauen zu hart. Frauen verstehen rationale Argumente nicht, denen muss man unterschwellig-emotional kommen. Daher hier my two cents:

Und ganz normale Frauen, welche einfach nur Frauen sind, leiden unter diesem Geschlechterkrieg.

Damit macht man sich unter einem MGTOW-Artikel sofort Freunde: Weiblicher Solipsismus. Liebe Frauen: Die Redpill-Szene ist nicht voller rechter, homophober, rassistischer Nazi und Frauenhasser, die nur um ihre Privilegien fürchten und immer noch bei Mama wohnen, fett, weiß, alt, cis, impotent, ohne Schulabschluss und arbeitslos sind und keine abbekommen. Uns kümmern nur Eure Probleme nicht. Wenn ihr also leidet, kämpft selber. Ihr habt keine Gegner, gegen die ihr nicht ankommen würdet. Oder leidet leise. Oder schreibt solche Sätze in unsere Blogs, das ist besser als jeder Hollywood-Film. Wir werden aber deswegen halt einen feuchten Kehricht tun.

Wir brauchen Hilfe, seht ihr denn nicht was passiert?

Das wissen wir schon. Wir wissen auch, dass dieser explizite Schrei nach Hilfe in Kombination mit dümmlichen, moralisierenden Unterstellungen nur ein Shittest ist. Wir wissen, was passiert. Wir wissen, dass ihr unsere Hilfe braucht. Ihr bekommt sie aber nicht, wenn wir davon nichts haben. Es reicht uns nämlich. Und wir müssen absolut ganz und gar überhaupt nichts tun.

Uns wird eine Meinung durch Medien (Politik etc. aufgedrückt den soviele nicht haben wollen…)

Ich frage mich gerade, ob die Kommentatorin trollt – das bedient ja nun zu deutlich das Klischee der Realität. Und “einsichtige Frauen” sind mehr so ein Oxymoron als Realität.

Himmel, wir sind doch nur Frauen und ohne den Schutz und die Liebe unserer Männer können wir nicht leben.

Das ist Unsinn. Ihr könnt schon leben, besorgt euch halt zwei bis 14 Katzen; oberflächliche Liebessubstitute sind für Frauen zum Überleben ausreichend. Glücklich werdet ihr damit nicht, aber jeder ist seines eigenen Glückes Schmied. Auch Frauen. Macht mal selber.

Ihr seht nicht wie es wirklich ist, im Volk,

Wtf? Den dümmlichen Vorwurf zu wiederholen hilft nicht, und wie Du dumme Nuss von Pegida gelernt haben solltest, sind wir das Volk.

meine Freundinen, ihre Töchter….teils Enkelinen…sie haben Angst, sind unsicher, werden manipuliert

Die Söhne und Enkel werden auch manipuliert. Aber schön, dass Du Hilfe von Leuten erwartest, die sich um ihre eigenen Probleme kümmern wollen, und dann ebendiese einfach ignorierst. Das ist sicher eine erfolgversprechende Strategie – am Gegenteil-Tag.

Jeden Tag sagt uns der Fernseher wie wir sein müssen um erfolgreich durchs Leben zu gehn

Hartz4-Empfänger? Läuft im Fernsehen noch was anderes? Das funktioniert doch aber auch – also, bis der Sozialstaat zusammenbricht. Und danach könnt ihr immer noch anschaffen gehen. Ich sehe das Problem für Frauen nicht.

jeden Tag erleben wir die Gesellschaft die uns sagt: Frau und Mutter zu sein ist schlecht!

Das wäre dann aber schon die Gesellschaft, die jeder noch so dummen, widerlichen, lügenden Frau eine Plattform gibt und sie aus höchsten Regierungskreisen als Opfer behandelt, richtig? Und solchen Frauen wie Kahane oder Wizorek auch noch (mein) Geld gibt? Komm – das stimmt einfach nicht.

Die Stimme unserer Männer ist nicht LAUT genug, helft uns wieder Frau und Mutter zu sein, Bitte.

Die Stimme “eurer” Männer will nur keiner hören; die ist schon da. Die sagt: Nimm ab, lern kochen, zieh Dir ein hübsches Kleidchen an, lächle mal. Mehr wollen Männer eigentlich nicht. Titten und gute Blowjobs sind aber natürlich ein feines Plus. Wir können Euch Frauen aber bei nichts davon irgendwie helfen – müsst ihr schon alleine machen.

Ich habe eine wunderschöne Tochter, sie hat einen Beruf erlernt aber sie möchte eine Familie, einen Mann und Kinder haben

Warum hat sie denn dann einen Beruf erlernt, statt mit einem Mann Kinder zu machen? Könnte das daran liegen, dass sie so wunderschön doch nicht ist – vor allem innerlich? Männer legen durchaus Wert auf innere Werte. “Eng” zum Beispiel ist so ein innerer Wert; die gebrauchte Matratze aus der Berufsschule will eher niemand haben.

und…..kein Mann möchte mehr eine Familie, sie muss genauso gut verdienen wie er, genauso erfolgreich sein im Beruf wie er. Das verlangen die meisten Männer.

Auf welchem Planeten lebst Du?

Das hört sie immer wieder und nun?

Nun sollte sie aufhören, Leuten zuzuhören, die nur Scheiße labern.

Es ist nicht nur unser Fehler, wir sind alle in die Falle gerannt!

Es ist aber vor allem nur Euer Problem. Und vor allem sind wir in der Redpill-Community in der Regel nicht “in die Falle” gerannt. Es ist also durchaus nur Euer Fehler.

Was nun? Was sollen wir machen, wie soll es weiter gehn?

Downfall-Porn. Wird nicht lustig, aber sicher spannend.

Wenn wir uns nur auf die Fem[inisten] konzentrieren, verlieren wir haushoch!

Wer ist “wir”? Wir Männer können nicht wirklich verlieren. Wir können höchstens sterben. Ihr Frauen könnt verlieren – und tut das gerade. Das ist Euer Problem – immer noch.

Doch wenn ihr/Männer uns wieder an die Hand nehmt und uns den Weg zeigt, können wir es schaffen.
In Ehrlichkeit, Partnerschaft, Liebe zueinander.

Ich bin mir sicher, dass Forderungen von Frauen ohne das Angebot irgendeiner Gegenleistung bei Männern richtig toll ankommen. Also, bei feministischen Omega-Losern.

Schau, die Redpill-Männer, die eine Beziehung haben, kümmern sich schon um ihre Frauen, mach Dir da mal keine Gedanken. Die, die keine wollen, sondern ihr Ding lieber in knackige, junge Nutten stecken, wirst Du mit jammernden Forderungen auch nicht erreichen. Vielleicht solltest Du mal Deine Strategie überdenken – siehe oben.

Fangt das Kämpfen an, kämpft endlich um eure und unsere Freiheit!

Nochmal: Wir denken nicht im Traum dran. Wir sind zu sehr damit beschäftigt, unsere Freiheit zu leben. Die kann uns auch niemand nehmen, die Welt ist heutzutage zu groß – und zu globalisiert. Warum sollten wir kämpfen, wenn im Osten die Sonne noch viel frischer aufgeht, als sie hier jammernd untergeht?

Wenn Du also jammern willst, bist Du hier vollkommen an der falschen Adresse. Jammer bei Feministinnen rum, oder bei Politikern, oder sonstigen Weicheiern.

Seid nicht mehr still, lasst euch das Emanzentheater nicht mehr gefallen, wehrt euch endlich und hört auf still zu leiden.

Wir sind nicht still. Wir lassen uns das “Emanzentheater” nicht gefallen. Wir wehren uns – auf unsere Art. Wir machen unser Ding, und wir leiden (daher) auch nicht.

Kämpft um euren Stolz, Ehre und Würde als Mann, denn ihr seid es wert!

Süß. Wie die White-Feather-Frauen im ersten Weltkrieg – echte Männer müssen gegen den Feind kämpfen. Freilich werden wir uns für das Wohl unserer Frauen opfern, aber hey – die Regeln sind so, dass wir nur noch eine haben dürfen. Für die machen wir auch alles – sie z.B. mitnehmen, wenn wir denn gehen. Sterben muss ja jetzt nicht unbedingt sein. Also, dass wir sterben. Können stattdessen ja auch die restlichen Frauen, ist immer noch nur deren Problem. Oder, in Deinem Fall – Deins. Kämpf selber.

Wir Frauen brauchen euch mehr als ihr denkt.

Nein, Frauen brauchen uns mehr, als sie selbst denken. Wir wissen das schon. Wir können, im Gegensatz zu Frauen, nämlich wirklich denken.


Es ist schon irgendwie erschreckend, dass Frauen tatsächlich denken, sie kämen mit Vorwürfen, Forderungen und Gejammer immer noch weiter – ausgerechnet bei denjenigen Männern, die genau diese Masche von Frauen verstanden haben, und denen diese berechtigterweise zu blöd ist.

Männer dazu zu bringen, für Stolz, Ehre und Vaterland zu kämpfen hat noch funktioniert, als das alles noch einen gesellschaftlichen Wert hatte. Und “Würde” – hey, Feministen und linksgrüne 68er haben die Gesellschaft so gemacht, dass selbst irgendwelche Slutwalk-Tittenmäuschen und Homos, die mit einem Dildo im Arsch beim CSD mitlaufen, noch “Würde” haben (sollen). Das ist kein sonderlich schwer zu erreichender Maßstab; da hab ich immer noch mehr Würde, selbst wenn ich meine Katzen essen müsste.

Nein, liebe Frauen, die regressive Linke hat die Welt (wieder) soweit gebracht, dass Männer, die in ihrer Gesellschaft für das Kämpfen nicht verachtet werden, dort auch noch eine jesidische Sexsklavin als Incentive bekommen. Warum sollte ein Mann für eine (wahrscheinlich leere Versprechung von) Stolz, Ehre und Vaterland hier kämpfen, wenn es dort noch einen extra-Bonus gibt?

Liebe Frauen: Männer sind nicht dumm. Auch Redpill-Männer wie ich oder MGTOWs. Man kann mit uns reden – aber nicht so. Um aber echte Dialogbereitschaft zu zeigen:

Wie hübsch ist Deine Tochter denn jetzt?

Schiffe versenken

Dass amerikanische Navy-Kapitäne nicht den Hauch einer Ahnung von Seefahrt haben, geht wohl auf den Entdecker des Kontinents zurück – der wollte ja nun schließlich nach Indien, und das liegt ja mal auf der anderen Seite des Planeten als der Ort, an dem er dann ankam. Nachdem sogar Fefe auf den alten Leuchtturm-Witz verweist, erspare ich mir den mal und komme zur Sache:

Dass man dafür keine Witze mehr braucht, hat heute Morgen (oder gestern Abend, je nachdem, von welcher Zeitzone wir jetzt ausgehen) Commander Bryce Benson bewiesen. Commander Benson ist war CO der USS Fitzgerald, einem 154 Meter langen Zerstörer der US Navy.

Nun wissen wir ja von der Costa Concordia, dass es auch einem erfahrenen Kapitän passieren kann, halt mal so wo dagegen zu fahren – wenn es denn etwas gibt, wo man dagegen fahren kann. Da, wo die Costa Concordia auf Grund gelaufen ist, sieht die Seekarte so aus; die blauen Bubbel am Ende des roten Pfeils sind die Wrackteile.

Commander Benson hingegen befand sich laut Nachrichtenmeldung aber “rund 56 Seemeilen südwestlich von Yokosuka”. Da sieht es so aus:

(Ich habe für Euch extra etwas rausgezoomt, damit man mehr sieht, das sind so 3×4 Kilometer)

Commander Benson ist also nicht aus unverantwortlichem Übermut auf ein zwar bekanntes, aber immerhin nicht sichtbares Riff aufgelaufen, sondern hat sein 1,8-Milliarden-Dollar-Böötchen gegen ein anderes Schiff gesetzt. Nun haben schon kleine Segelboote ganz passable Radarsysteme; das Militär hat derart heftige, dass Vögel, die zu nahe dran vorbeifliegen, mikrowellengegart auf dem Deck landen (fragt jemanden bei der Marine, wenn ihr mir nicht glaubt). Da sieht man jede Planke der Gangway, von daher gehe ich mal davon aus, dass auch dieses winzige 222-Meter-Schiff zu sehen sein sollte:

Man würde das Schiff, die ACX Crystal,  übrigens auch völlig ohne Radar sehen, das hat AIS. Das brüllt quasi kontinuierlich “hallo, ich bin hier, ich fahre mit derundder Geschwindigkeit in dieseundjene Richtung”. Das hat auch funktioniert; solche Daten werden ja gesammelt. Wir sehen daher sogar den Kollisions-Bums:

Ich stelle mir das so vor: Was machen die denn da? Hallo? Hallo-ho? Gehen wir mal ein bisschen vom Gas. Hallo-ho? Fuck, jetzt beidrehen, volle Kraft… Mist.

Nun zeigt uns die internationale Presse zwar den Kratzer vorne links am Containerschiff – hier zum Beispiel, aber das sieht so aus wie Euer Auto, wenn ihr Eure Frau ins Parkhaus habt fahren lassen. Von der USS Fitzgerald bekommt man aber nur komische Bilder, bei denen man nicht weiß, wo hinten und wo vorne ist. Und das hat einen – meines Erachtens – ganz einfachen Grund: Man könnte ja denken, die Amis haben den anständigen japanisch-phillipinischen Seeleuten volle Pulle die Vorfahrt genommen.

Nun ist das auf See nicht ganz so einfach, aber grundsätzlich gilt da auch rechts (Steuerbord) vor links (Backbord), das steht in den Kollisionsverhütungsregeln. Wir können also auch auf See davon ausgehen, dass ein auf der rechten Seite getroffenes Schiff nicht die Vorfahrt hatte – da das andere Schiff ja nun von rechts gekommen sein muss (und daher Vorfahrt hatte).

Wollt ihr mal raten, auf welcher Seite die USS Fitzgerald getroffen wurde?

Ich bin ja an der Stelle mal ganz kategorisch dafür, der US Navy die Lizenz zur Zuteilung von Kapitänspatenten zu entziehen. Zumal es auf Seite der Marine vermutlich sieben Tote zu beklagen gibt, und für die zwanzig Jungs auf dem Containerschiff war es sicher auch nicht wahnsinnig angenehm. Das hat sich wahrscheinlich so angefühlt, als fährt man mit einer S-Klasse einen Pylonen um.

Ich möchte diesen 20 Seeleuten aber vor allem deswegen mein persönliches Beileid aussprechen, weil im letzten TO-Magazin ein Bericht über die zermürbend-sorgfältig-ordentliche Bürokratie der japanischen Küstenwache war. Die US-Armee wird sich da sicher rausstehlen können, aber die Jungs sitzen jetzt erstmal fest.

Post hoc, ergo propter hoc

Im Mittelalter haben wir Hexen verbrannt.

Es folgte das Zeitalter der Aufklärung mit beeindruckenden Fortschritten in der Ökonomie, Wissenschaft und Gesundheit.

Im frühen 20. Jahrhundert haben wir Frauen das Wahlrecht gegeben.

Es folgten zwei Weltkriege, mit Hitler, Stalin, Mao und Pol Pot.

Gutmenschen sind auch nicht schlechter in Statistik als andere Vollidioten

Wenn ihr das für hart haltet – das geht noch härter. Da stehen auch die Quellen für die Zahlen in der Grafik. Mit dem sehr interessanten Hinweis, dass man das nicht auf alle Ausländer beziehen sollte. Die sind nämlich in der Regel kaum krimineller als Deutsche; der weit überwiegende Teil der Straftaten entfällt auf “Zuwanderer”, damit sind Muttis Kulturbereicherer gemeint. Der ausführliche Artikel von horsp ist quasi Pflichtlektüre; im Herbst sind Wahlen.

Die positiven Seiten fehlender psychischer Krankheit

Eine frustrierte, feministische Kampflesbe – ich muss mich an dieser Stelle bei der Twitter-Nutzerin @FinalJudgement bedanken, die mich geblockt hat (das habe ich in fucking zwei Jahren nicht geschafft) hat einen doofen Artikel geschrieben. Soweit, so wenig berichtenswert, aber ich habe gerade wirklich Lust, ihn zu lesen – dass kann ich ja nun mit Ariane FinalJudgements misandrischen Tweets nicht mehr, von daher brauche ich meine tägliche Portion Männerhass halt noch. Theoretisch – praktisch reicht natürlich auch Hass auf normale Menschen:

10 Examples of Straight Privilege

Freilich, das kommt von everydaylunacy, es kann also nur gut werden.

In spite of increasing acceptance and support for queer people,

Hmmm… das ist schon wieder diese blöde Akzeptanz-Toleranz-Vermischung, und das im ersten Satz. Die Frage ist da immer, wo die Grenze ist – finde ich es toll, in einer Schwulenbar angesprochen zu werden? Klar, in jedem Mann steckt eine solipsistische Frau. Finde ich das toll? Eher nicht. Unterstütze ich das? Sicher nicht.

… we still live in a society that affords heterosexual individuals more rights, power, and freedom.

Ich behaupte mal, dass nicht ein einziger Punkt davon irgendwie auch nur annähernd gezeigt – oder gar belegt – werden wird.

Straight people might not consciously think about or acknowledge it, but straight privilege influences everything – from their daily lives to their career goals.

Meine Karriereziele waren, mir 30 Millionär und Doktor zu sein. Hat zur Hälfte geklappt. Warum sollten Schwule andere Karriereziele haben? Ich meine, klar, Frisör oder so ist ein total schwules Karriereziel, aber mein neuer Friseur ist total Hetero (und besser als der letzte, schwule, der laberte nur Mist die ganze Zeit, da könnte ich gleich zu einer Frau gehen…) – das ist also mal sicher kein Punkt.

1. Your Orientation Is Naturalized from Birth

Joaaaaah… das ist ein Punkt. Ich verstehe aber die Relevanz nicht, weil “Homosexualität” und “Geburt” sich so ziemlich 100% der Menschheitsgeschichte ausgeschlossen haben….?

One day while I was shopping, I was simultaneously repulsed and amused to find baby onesies that said things like “Ladies Man” and “Lock Up Your Daughters.”

Mein Patenkind hat einen ganz tollen, rosanen Strampler mit Fußballclub-Logo drauf. Ist ein Mädchen. Und?

Putting aside the obvious gross misogyny

“Offensichtlich” und “heftig” hinzuschreiben macht etwas nicht offensichtlich oder heftig.

I couldn’t believe how early people jump at the chance to shoehorn their children into heterosexual narratives.

Ah. Kleidung zwängt also Kinder in Narrative. Dumm zwar, dass die das nicht, aber wirklich gar nicht, mitbekommen – aber hey, Fakten würde ja das dümmliche Homo-Narrativ zerstören – oder?

A similar phenomenon occurs whenever baby boys smile at me in the grocery store. Their mothers will say something like “Look at how he’s flirting with you!” Ma’am, your son barely has a grasp of object permanence, so I doubt he knows what a girl is.

Und der fucking dritte Satz im Artikel, bis die Autorin ihr eigenes Narrativ ad absurdum führt. Ist Homosexualität jetzt keine ICD-Geisteskrankheit mehr, weil die wollen, dass es als geistige Behinderung anerkannt wird? Das ist doch blöd – ich kenne zwar persönlich wenige Schwule, aber die sind allesamt nicht doof. Vielleicht ist das so ein Lesben-Problem?

Heteronormativity is established before kids are even out of diapers.

Jaja, das ist deine Prämisse. Sie nochmal fett in den Artikel zu schreiben hilft aber nicht dabei, sie rüberzubringen – also, bei nicht-dummen Lesern. Vollkommen unabhängig von ihrem Homo-Status, übrigens.

Although it’s annoying and borderline creepy, it gives straight people an easy template for romance.

?!

When a boy has a crush on a girl or vice versa, they don’t have to [bla]. Their attraction to another gender is already anticipated and expected.

Joah… wenn das bei ihren Eltern nicht so gewesen wäre, wären sie ja nun nicht auf der Welt. Ist das wirklich so schwer zu verstehen?

2. You Don’t Have to Come Out

Building off of #1,

… der ja nun mal vollkommener Unsinn war…

you don’t have to announce your heterosexuality to the world.

Das muss man mit seiner Homosexualität auch nicht. Ich habe vier Jahre mit einem Schwulen zusammengearbeitet, ohne das zu wissen. Weiß ich erst seit seiner Hochzeit.

Very few parents are going to be surprised or angry that their child is straight.

Ach. Kinder. Siehe oben.

People that you’re sexually compatible with are still going to be readily available without having to confirm that you’re both straight.

Über die “readily availability” von Frauen können wir aber mal eine Runde reden, oder? So einfach ist das nämlich nicht…

And if you’re thinking, “Queer people only have to come out once! [bla]

Nein, denke ich nicht. Hatte ich auch schon vorher abgehandelt: Müssen sie mirwegen gar nicht.

Next time you go to Thanksgiving dinner or score a date or make a friend, be grateful you don’t have to discuss and defend your sexual identity.

Ich weiß nicht, warum die ganzen Jammerfrauen nur so widerliche Verwandt- und Bekanntschaften haben. Klar, ich bin dankbar für nette Familien, aber kommt – das ist kein Homo-Problem, das ist ein Verwandtschafts-Problem. Meine Schwiegermutter ist entsetzlich und mein Schwager schwul, aber das hat wirklich nichts miteinander zu tun.

3. You Don’t Have to Justify Your Identity or the Legitimacy of Your Orientation

Joah – sprich für dich selbst? Warum findest du das? WTF?

No one is going to insist that heterosexuality is just a phase.

Natürlich nicht, wegen Fortpflanzung und so. Zum Dritten. Und fairerweise denke ich auch von meinem Schwager, dass er halt Männer nimmt, weil er halt Null Chancen bei Frauen hat – hat er probiert, fand er toll, und das war dann so ein progressives bi -> homo, aber das ist doch seine Sache?!

Heterosexuality is already legitimate in that it’s backed by centuries of sociocultural dominance and political laws.

Und – Kinder. Ja, Kinder. Du vergisst schon wieder den zentralen Punkt – absichtlich. Das ist nichtmal Sophismus, das ist blöde.

You can move through the world with your orientation and lifestyle unquestioned.

Werd du erst mal Ende 30 und hab keine Kinder. Oder hab welche. Fick dich doch.

4. Your Right to Get Married is Never Questioned

Das Recht des Gutsherren, in der Hochzeitsnacht deine Frau zu vögeln, war das auch nicht. Möchtest du dich vielleicht bei einer anderen Gruppe beschweren?

5. […] It might be unsettling to hear this in 2015, but you can still be fired for being queer in the majority of states.

Das ist USA. Da kann man Leute auch vollkommen ohne Grund entlassen, two weeks notice. ?!

6. You Don’t Have to Fear Violence Because of Your Orientation

Sagen Leute, die nie mit der Schwester vom Jawid gebumst haben, gell? Eben. Dachte ich mir.

7. You Don’t Have to Worry About Losing Your Family, Friends, or Financial Support as a Result of Revealing Your Sexuality

Ich bin mir recht sicher, dass meine Mutter genauso wenig von meinen sexuellen Vorlieben wissen will wie ich von ihren. Und bei meinen Freunden halte ich das ähnlich. Vielleicht ist das das Problem?

In more extreme cases, parents will stop paying their child’s college tuition or kick them out of the house. In fact, 40% of homeless youth are queer and trans kids.

… wo natürlich die Richtung der Kausalität zu klären wäre. Oder die Existenz einer Kausalität. Das ist also wieder mal gar keine Aussage.

Sure, sexuality can create some messy situations no matter who you like, but straight kids probably aren’t going to lose the roof over their heads if they get caught with their significant other.

Sagt jemand, der nie Sex mit der neuen Freundin seines Vaters hatte.

8. You Have Ample (And Fairly Accurate) Media Representation

Ernsthaft jetzt? Alle fucking Filme und Serien sind voll mit LMNOP-Menschen, und zwar weit über ihrem Anteil in der Realität.

From dewy Disney fantasies to awkward coming-of-age tales and zany romcoms, the heterosexual couple is a bedrock of our culture.

Civilization. Du meinst nicht nur Kultur, sondern die gesamte Zivilisation. Siehe oben: Kinder. Geht nicht in Homo. Ach.

Diversity might be increasing, but even as queer characters start to get bona fide love stories, there are still subtle codes that reinforce the implication that we’re always a little bit less than worthy of true fulfillment.

Will halt keiner gucken?!

Remember that rosy coming-of-age story? Replace it with homophobic and/or religious parents, a deeply closeted lover, and a heaping helping of self-loathing. Lighthearted or nonchalant stories of sexual self-discovery are few and far between.

Das sind ziemlich genau deine Punkte 2, 3, 4, 6 und 7. Wenn ihr nicht mehr Stories habtwas wollt ihr denn dann?

If you’re a lesbian, put simply, you’re always crying or dying. Writers have a nasty habit of killing them off as part of some half-assed, poorly executed social commentary – in subtext, of course!

Wenn das jetzt eine Literaturkritik sein soll – schreibt was besseres. Als Gesellschaftskritik frage ich mich gerade, warum wir die Lesben nicht einfach umbringen – wegen ihrer gehaltvollen Artikel kann das ja nun nicht sein.

Ah –  Pornos!

Let’s just say I look forward to the day when every channel plays reruns of a cheesy sitcom about your average American same-sex couple and their quirky kids who get into too many shenanigans.

Ich denke, dass das fairerweise etwa 40.000 Jahre nach dem Zeitpunkt stattfinden sollte, ab dem heterosexuelle in diesen “Genuss” kommen konnten. Also, von Kinder bis Fernsehserie. Habt halt mal Geduld. Sind nur noch wenig mehr als 40.000 Jahre.

9. You Can Talk About Your Partner and Your Love Life without Worrying About Accidentally Outing Yourself

Das ist wieder identisch mit Punkten 2 und 7. Vielleicht auch 6. Man sollte vielleicht keine 10-Punkte-Listen machen, wenn man eigentlich gar keine Punkte hat?!

queer people often have to go to meticulous lengths to avoid outing themselves.

Weil LMNOP-Menschen irgendwie Selbstbewusstsein fehlt? Oder die Einsicht, dass enorm viele Menschen strunzdumm sind? Oder Arschlöcher?

Liebe Schwule & Lesben: Wir Heteros wissen das seit zehntausenden von Jahren. Wir geben unser Möglichstes, das zu verbessern (manchmal; gerade eher nicht). Eure Alternativen sind (a) ignorieren oder (b) Konzentrationslager bauen, was halt immer das Risiko von (c) in Konzentrationslager kommen beinhaltet.

Imagine not being able to speak freely about the person you love or just not being able to swap silly dating misadventure stories with your friends.

Wäre für mich ein guter Grund, mir neue Freunde zu suchen. Muss man den Homos denn alles in den Arsch schieben?

Straight people have the luxury to divulge as much information as they want about their personal lives without worrying about the reactions of their audience.

Sagt jemand ohne jegliche interessante sexuelle Vorlieben.

10. You Have the Opportunity to Learn About Your Privilege, Rather Than Experiencing Oppression Firsthand

Also, die Angst so ziemlich aller widerlichen, dummen Gutmenschen, gegenüber irgendwelchen Homos was “falsch” zu machen, werde ich nie erfahren, aber dafür werde ich von genau wem nicht unterdrückt?

It is important to understand and recognize straight privilege in order to better ally yourself

Jajajajaja – schön. Bla, kein Gehalt, keine Aussage, nicht überzeugend. Auch insgesamt nicht überzeugend. Listen and Believe geht nicht mit selbständig denkenden Menschen.

Use your position of power to amplify the voices of those who might not otherwise be heard.

Sagt irgendeine geisteskranke Dummtrulla mit locker 10.000mal mehr Lesern als ich. Fein. Fick dich doch, Erin Tatum. Mit einem hübschen, blauen, heteronormativen Standards entgegenstehenden Doppeldildo. Mit einer Freundin. Und mach ein Video davon.
Sammal.

Beruf? Opfer!

Ich wurde ja – Danke an Luisman – auf das Blog “scheidendegeister” aufmerksam, was eine (lesenswerte) quasi-Rubrik “Jammerfrauen” hat.

Von daher, wenn linke Möchtegern “ich will die Medienkompetenz meiner Leser schulen” – Gutmenschen wie Fefe kommunistischen Dreck wie den folgenden posten, ignoriere ich das einfach:

Kennt ihr den schon? Arbeitsamt schickt studierte Physikerin in den Sexshop? Nein, zum Arbeiten!

Ich kenne nämlich Danischs promovierte Erdbeerpflückerin, und dass es – wo sonst, als in Berlin – den letzten, nutzlosesten Abschaum der Menschheit auch mit (angeblichem) Physik-Studium geben kann, schockt mich nicht mehr. Dass da (in Berlin) keiner arbeiten will, auch nicht – ich würde da nichtmal leben wollen. Und dass Sexshops irgendwie was Verwerfliches sein sollen, ist mir in Anbetracht der zunehmenden, politisch gewollten Islamisierung der ehemals deutschen Gesellschaft auch keinen Kommentar mehr wert.

Dass mir nun aber meine Frau erzählt, dass die Sexshop-Physik-Jammertrulla es in die – äh – “Nachrichten”, die meine Frau so konsumiert, geschafft hat, schon.

Denn wenn es auf RTL³ allen so verkauft wird, dass Arbeit unzumutbar für die arme, arme Jammerfrau wäre, deren Lebensleistung darin besteht, sich von irgendwem hat anbumsen zu lassen und in einem fucking Physik-Studium (ja, ernsthaft, Physik!) nichts, aber absolut gar nichts arbeitsmarktlich verwertbares zu lernen, dann setze ich mich halt mal eine Minute an den PC.

Die Dame heißt Frigga Wendt, und Frigga sieht, passend zu ihrem Namensgeber, der Fregatte, so aus:

Das wäre mal Punkt 1, den ich von Fefe nicht kannte. Ich meine, wer hat denn der Arbeitsamts-Frau ins Hirn geschissen, dass die auf die Idee kam, das in einen Sexshop zu stellen?

Ich habe nun nicht den Hauch einer Ahnung, ob es überhaupt noch Sexshops gibt – es gibt ja nun das Internet und so, aber früher arbeiteten da eher ältere Damen, die alle irgendwie so wirkten, als könnte man von ihnen viel lernen. Die Sexshops sind dennoch weitestgehend pleite gegangen, von daher weiß ich nicht, ob die nicht wirklich Nachfrage nach Friggas haben, um endlich Insolvenz anmelden zu können.

Viel interessanter ist aber natürlich die 5-sekündige Google-Suche nach Frigga Wendt. Die linkt nämlich quasi sofort auf diesen Blog, der irgendwie den Eindruck macht, als wäre Frigga eine Professionelle professionelle Hartz4 – Schmarotzerin. Sieht man dann auch in dem Bild oben – und das soll jetzt ernsthaft ein Opfer des deutschen Sozialsystems sein? Weil sie halt mal irgendwas arbeiten soll?

Fuck, ich habe gerade bis zum nächsten Urlaub nichts zu tun, vielleicht melde ich mich ja für die Zeit arbeitslos und erkläre dann mal einem Sachbearbeiter, dass ich gerne auf Zuhälter umschulen würde. Frauen ohne sonstige verwertbare Qualifikation haben die ja quasi eh offenbar genug in der Kartei. An Prostitution ist mit Sicherheit auch nichts unanständiges/auszusetzen, sagen sogar die Feministen (zumindest viele) – und wenn ich die Damen vom Arbeitsamt als §45 – Eingliederungs – Maßnahme für 1,50 brutto die Stunde bekomme, sollte sich sogar Frigga gewinnbringend vermarkten lassen.

Kommt, bei 80 cent pro Stich mache ich da schon Gewinn. Irgendwelche Perversen gibt es doch immer.

Wir müssen nur unsere “soziale Marktwirtschaft” endlich mal wieder zu einer Marktwirtschaft machen. Ich meine, es ist von der Frigga doch total asozial, gar nichts zu tun – oder?

Frauen fordern “wirksame” Maßnahmen. Bin ich bei.

Christian weist darauf hin, dass sich Frauen, die sich zusammengeschlossen haben, um gemeinsam zu jammern und zu nölen, bis die Welt so ist, wie sie sich vorstellen (also: nie), pünktlich zur Bundestagswahl ein Pamphlet erstellt haben, was drei Klassen von Forderungen “Frauen” enthält. Bei den “Frauen” handelt es sich um keine 10.000 professionellen Jammerfrauen und weitere 12 Millionen Frauen, die mit an Sicherheit angrenzender Wahrscheinlichkeit nichtmal wissen, dass sie vom “Deutschen Frauenrat” vertreten werden.

Die Forderungen lassen sich, wie angedeutet, in drei Klassen einteilen: widerliche, strunzblöde, und vernichtende.

Die “Berliner Erklärung” (ich muss jetzt nicht “Berlin” sagen, oder?) wird von einem Walter Dombrowsky verantwortet, der – wenn man nun die Inhalte dementsprechend interpretiert – von einer ganzen Menge Leute, darunter aller im Bundestag vertretenen Parteien, Geld bekommt. Ich bin da natürlich nicht 100%ig sicher, aber Walter ist wohl wahrscheinlich eher keine Frau und macht das daher eher nicht aus Eigeninteresse, zumal er einen nennenswerten Teil seiner Einkünfte aus der “Berliner Erklärung” an die Jammertheaterdarstellerin Uta Zech abtreten werden muss, die als Präsidentin irgendeines sicher super-wichtigen Frauenverbandes keinerlei Interessenkonflikt darin sieht, sich Gelder in die eigene Tasche zu erwirtschaften. Aber gut, Basenwirtschaftstheorie beiseite, zum “Inhalt”:

Da geht noch was! Die Gleichberechtigung von Frauen in Arbeitswelt und Gesellschaft kommt zu langsam und nicht entschieden genug voran.

Was natürlich nicht daran liegen könnte, dass ihr immer noch kein Recht nennen könnt, was Frauen nicht haben, Männer aber schon?

Es ist höchste Zeit für weitere Schritte

… für viele Männer in Richtung eines Fachhändlers; es hat schließlich nicht jeder Mann eine Axt, ein Seil und eine Anhängerkupplung?

2018/19 jähren sich zentrale Meilensteine in der Geschichte von Demokratie und Gleichberechtigung: 100 Jahre Frauenwahlrecht, 70 Jahre Grundgesetz mit Gleichberechtigungsartikel und 25 Jahre aktiver Gleichstellungsauftrag.

Und wir hätten ja eigentlich schon nach 16 Jahren Frauenwahlrecht lernen können, dass da sowas wie Hitler bei rauskommt und wir das – und den nachfolgenden Blödsinn – lieber lassen sollten?

Huh, ich befürchte, ich werde da sehr enttäuscht werden:

Unsere zentralen Forderungen an die Politik sind:

1. Gleiche Teilhabe
2. Gleiche Bezahlung
3. Verbindlichkeit, Transparenz und Monitoring von Gleichstellungspolitik

Als tl;dr: (1) haben alle Frauen, (2) auch, und (3) wollen sie gar nicht. Mit Sicherheit nicht. Aber im Detail:

1. Gleiche Teilhabe
Für die Privatwirtschaft fordern wir:

Kommunisten. Wer hätte es geahnt.

für die Aufsichtsräte auch der Unternehmen, die entweder börsennotiert sind oder der Mitbestimmung unterliegen, eine feste Geschlechterquote von mindestens 30 Prozent

30% ist “gleiche Teilhabe”? Fuck, mit den Kenntnissen in Prozentrechnung will ich wirklich überhaupt keine Frauen in Aufsichtsräten; Aufsichtsräte haben eine auch finanzielle Kontrollfunktion.

… sowie ihre Ausweitung auf alle Unternehmensrechtsformen (SE, Ltd & Co KG), auch ausländische (britische Public Limited Company)

Warum fordert ihr das denn bei den Wahlen in Deutschland? Machen wir jetzt die Gesetze für GB? Ja? Oder wollt nur ihr das? Versteht ihr den Brexit jetzt wirklich (immer noch) nicht?

für die operativen Führungsebenen (Vorstand und zumindest die beiden darunterliegenden Ebenen) eine Zielgröße von jeweils mindestens 30 Prozent Frauen

Euch ist schon klar, dass es nicht so das Problem ist, direkt unter dem Vorstand zwei Ebenen Putzfrauen einzuführen, oder? Ich meine ja nur – mit Visio kann eigentlich jeder Depp ein Organigramm zeichnen… sogar Deppinnen.

sowie die Einführung wirksamer Sanktionen:

Ihr solltet vielleicht spezifizieren, gegen was die Sanktionen wirksam sein sollen. Für Leute wie euch gab es in England früher witch’s birdles, das war durchaus wirksam.

– für den Fall der Nichterreichung der Geschlechterquote in Aufsichtsräten z.B. leerer Stuhl

Ich bin mir sehr sicher, dass es Vorstände total entsetzlich fänden, wenn sie von niemandem kontrolliert werden. Das zeigt auch ein gutes Verständnis des Zwecks von Aufsichtsräten. Schandgeigen?

– für den Fall, dass die transparente Veröffentlichung von Zielgrößen oder von Gründen für ihre etwaige Nichterreichung unterlassen wird z.B. finanzielle Sanktionen

Das ist nun auf dem Niveau unproblematisch – “wir haben keinerlei Frauen im Aufsichtsrat, weil wir das nicht wollen” erfüllt das ja nun. Kostet auch keine zehn Sekunden Arbeit.

für den Fall der Nichterreichung der mindestens 30 Prozent-Zielgrößen z.B. die Pflicht, die Gründe im Einzelnen nachvollziehbar offenzulegen und von einer geeigneten Stelle überprüfen zu lassen, die öffentlich hierzu Stellung nimmt

Das ist nun die erste reine, nepotistische Jobbeschaffung – oder wäre ich eine “geeignete Stelle”? Falls ja – bin ich sofort dabei. Ich nehme auch nur 250.000 € für die Bestätigung, dass der Aufsichtsrat total toll ist – das ist sogar viel billiger als ein Aufsichtsrat, oder sogar eine 23% weniger verdienende Aufsichtsrätin.

Für die Bereiche Medien, Kultur, Medizin und Wissenschaft fordern wir:

…also alle Bereiche, die in ihrer aktuellen Form ohne monströse staatliche Subventionen nicht überleben würden…

die paritätische Besetzung der jeweiligen Aufsichts-, Beratungs- und Vergabegremien

“paritätisch” ist hier das falsche Wort. Ihr wolltet “parasitär” schreiben. Gott, lernt erstmal Deutsch.

die Vergabe öffentlicher Aufträge und Fördermittel an mindestens 40 Prozent Frauen

Rollstuhlrampen, Aufzüge, und überhaupt alle Gebäude sind nämlich sowieso überbewertet. Oder ist das als “Firmen von” gemeint? Ich habe da einen Freund, der findet, seine Schwester könnte in der Firma ruhig auch mal was machen…

verbindliche Zielgrößen von mindestens 30 Prozent Frauen in den jeweiligen Führungspositionen

Wenn ihr so toll seid, liebe Frauen – also, so toll wie Männer – warum fordert ihr dann nicht 50%? Nur mal so – und nein, “man muss irgendwo anfangen” ist Bullshit. Seid doch mal ehrlich – ihr wisst selber, dass es nicht genug kompetente Frauen für 50% gibt. Ihr wisst aber auch selber, dass es nicht genug kompetente Frauen für 30% gibt, sondern nur für die bestehenden 15%. Ihr denkt halt nur, dass 15% nicht allzuviel kaputt machen – was ja auch stimmt – und wollt auch euer Stück vom Kuchen.

Lernt Backen, ihr parasitäre Schlampen!

Für Politik und Parlamente fordern wir: in der kommenden Legislaturperiode für die Wahlen zum Bundestag ein verfassungskonformes Paritätsgesetz auf den Weg zu bringen.

Das wäre dann also keines. Ich fordere übrigens, ein verfassungskonformes Atemluftbesteuerungsgesetz. Hmmm – man fühlt sich wirklich besser, wenn man politisch was getan hat.

2. Gleiche Bezahlung Das Gesetz für Entgelttransparenz ist ein erster Schritt, um  …

Ja, ich musste das screenshotten – was macht der Fisch in dem Wort?

Ne, jetzt wirklich? Wofür bekommt denn der Walter sein Geld?

Aber zurück zum Thema: Das Gesetz für Entgelttransparenz ist ein sehr heftiger Eingriff in die informationelle Selbstbestimmung und den Datenschutz. Da Männer aber eh kein Problem damit haben, ehrlich zu sagen, was sie verdienen, ist das Wischiwaschi.

… Entgeltunterschiede zu erkennen und zu beheben

Wieso muss man denn “Entgeltunterschiede beheben”? Ich meine, klar, Bundestagsabgeordnete verdienen fuck viel mehr als ich pro 5 Minuten Arbeit die Woche – aber dafür habe ich auch mehr als fünf Minuten die Woche Arbeit. Aber gut, gegen den Punkt bin ich nicht – wir könnten aber erstmal mit dem Bekannten anfangen: Warum bekommen Leute, die ihr Kind in den Kindergarten bringen, den Lohn der Kindergärtner staatlich bezuschusst und ich, wenn ich mein Auto zu einem Mechatroniker bringe, keine Zuschüsse – obwohl Kindergärtner auch noch mehr verdienen als Mechatroniker?

transparente, umfassende Prüfverfahren zur geschlechterdifferenzierten Entgeltanalyse in allen Betrieben

Lies: Make-Work-Jobs ohne jeglichen Nutzen.

Abschaffung des Ehegattensplittings in seiner jetzigen Form bei angemessenen Übergangszeiten

Wäre mir herzlich egal, aber fairerweise wäre die “angemessene Übergangszeit” etwa 80 Jahre – sodass die neue Regelung nur Leute betrifft, die noch nicht verheiratet sind. Mir hat das ja in jungen Jahren durchaus Geld gespart; und Hochzeiten sind ja nun nicht gerade günstig (Warum? keine Ahnung. Frauen eben).

Einführung eines Unterrichtsfachs Wirtschaft und Lebensökonomie als Pflichtfach sowie eines Pflichtfachs Informatik/Technik.

Jetzt haben wir die Schulen schon seit ’68 runtergedummt und politisch korrekt gemacht, damit auch Mädchen das Abi schaffen, und jetzt wollt ihr Fächer einführen, damit die Mädchen ihr Abi nicht mehr schaffen? Welche Frauen repräsentiert ihr eigentlich?

Abgesehen davon gibt es Wirtschaft als Unterrichtsfach schon. Seit zig Jahren. Zumindest in Bayern. Informatik auch, und Technik erst Recht. Aber das mach mir eigentlich meinen schönen Backlash kaputt, also ignorieren wir das – ignorieren könnt ihr ja gut.

3. Verbindlichkeit, Transparenz und Monitoring von Gleichstellungspolitik

Da folgen dann nur noch sechs Punkt mit Make-Work-Jobs, bezahlt aus dem Steuertopf. Das ist mir zu blöd, die einzeln zu behandeln.

Aber um ehrlich zu sein, so ein Pflichtfach “Wirtschaft und Lebensökonomie” wäre gar nicht schlecht. Wirklich nicht – also, sofern es was mit Wirtschaft und Ökonomie und – Moment, das sind Synonyme – Realität zu tun hat. Hätte jedenfalls den Schreiberinnen (und Walter) nicht geschadet. Wobei Walter das ja offensichtlich gelernt hat, der verdient ja wahrscheinlich was dran, für die unfähigen Weiber was ins Internet zu schreiben. Inklusive der Forderung nach ihrem verpflichtenden Untergang bereits in der Schulzeit.

Bin ich bei, ganz ehrlich.

Nazi-Klimawandel, die Zweite – jetzt mit orangefarbenen Penissen

(tl;dr: Den Abschluss lesen)

Ich habe schon vor ein paar Monaten über den Klimawandel geschrieben, und ich bin seitdem weder klüger noch kamen da neue Informationen dazu, daher habe ich meine Meinung zu dem Thema auch nicht geändert. Auch die neuesten Erkenntnisse der Gender Studies, dass – was sonst? – Männer und v.a. Penisse an der globalen Erwärmung schuld sein sollen, ändert daran nichts.

Nun waren aber heute gleich zwei Nachrichten zum Thema Klimawandel in meinen Feeds, die erste kam von Danisch – siehe hier. Es geht um einen Comic von Dilbert-Zeichner Scott Adams, von dem wir (spätestens) seit seiner Wahlprognose letztes Jahr, dass, falls Trump gewinnt, die Linken vollkommen ausrasten werden, wissen, dass er ein widerlicher, illusorischer rechter Spinner ist, der schlimmer ist als Hitler und keine Ahnung von der Realität hat.

Scott Adams hat also einen Comic gezeichnet, in dem Dilbert (der Protagonist – ach!) einen Einwand gegen Klimaprediger bringt, der dann auch – wie für Klimaprediger üblich – mangels Argumenten abgekanzelt wird:

Dilbert: What if I don’t trust the [usually wrong] economic models?
Man: Who hired the science denier?

Nun muss man dazu wissen, dass Dilbert ein Comic mit starkem Background in der Kritik von sogenannten “Management-Fads” ist, also den Unsinn, den McKinsey & Co. alljährlich zur angeblichen Verbesserung von irgendwas (genauer: ihrem eigenen Geldbeutel) in die Welt tragen, zu kritisieren gewohnt ist. Ich bezweifle, dass es einen Wirtschaftsstudenten (/-absolventen) gibt, der Dilbert nicht kennt, und der Reiz an Dilbert ist per se, dass Adams die Idiotie dieser Management Fads & Fashions (das ist ein Fachbegriff – googelt es) seit 20 Jahren zunehmend früher und meistens völlig (und pointiert) zerlegt.

Scott Adams hat einen MBA aus Berkeley, und mit einem höheren Abschluss in Wirtschaft kann man eigentlich nur zwei Dinge tun (glaubt mir das, ich habe auch einen): (a) Leuten jeden nutzlosen Dreck verkaufen oder (b) Leute erkennen, die nur nutzlosen Dreck verkaufen. Das ist zwar subjektiv sehr nützlich, aber gesellschaftlich nicht sonderlich förderlich, da “Wahrheit” eben kein nutzloser Dreck ist – und das verkauft sich halt nicht.

Okay, fairerweise kann man natürlich noch eine Menge mehr, Adams z.B. kann Comics zeichnen und Donald Trump (nur BA, dafür an der Wharton Business School) sogar Präsident werden, also können Wirtschaftswissenschaftler eigentlich nahezu alles, aber zurück zum Thema:

Die (ehemalige) Eliteuniversität Yale, bekannt aus der Simpsons-Episode S28E19 als lächerlicher SJW-Spielplatz, hat sich – man lasse sich das auf der Zunge zergehen – wegen des obigen Comic-Dialogs berufen gefühlt (ja, wegen eines Comic-Dialogs), ein fünfminütiges Video zu erstellen, was – nunja, die Position von “Man” im Dilbert-Dialog unterstreicht. Wenn man sich das – aber Vorsicht, sowas machen nur illusorische rechte Spinner, die schlimmer sind als Hitler und keine Ahnung von der Realität haben – genauer ansieht, haben die Klimaprediger wirklich nicht mehr zu sagen als das, was Adams in fünf Comic-Panels unterbringt.

Aber zum Glück gibt es Donald Trump, der auf seine primitive Art und seinem Faible für einfache Lösungen, die es ja nur bei Populisten gibt, heute erklärt hat, dass das Pariser Klimaabkommen scheiße ist (oder so). Um genau zu sein, sagt Trump, es ginge um ” taxpayers to absorb the cost in terms of lost jobs, lower wages, shuttered factories and vastly diminished economic production”. Er betont hier explizit die “draconian financial and economic burdens”. Es geht ihm – ach – um Geld.

Natürlich sind die Klimapropheten prediger forscher auf solch rationale, unwiderlegbare und nachvollziehbare (hey, widersprecht mir – wenn ihr könnt) Argumente toll vorbereitet, allen voran natürlich der vollgepisste Planschpool politisch korrekter Idioten, aka Wikipedia:

Am 1. Juni 2017 traf US-Präsident Donald Trump, ein selbsterklärter Klimaskeptiker, die Entscheidung, aus dem Pariser Klimaschutzvertrag auszutreten.

Über die oben angeführten, unwidersprochenen Gründe, die Trump angibt, verliert die Wikipedia natürlich kein Wort. Aber “Klimaskeptiker” ist verlinkt, und hat (natürlich) tolle “Argumente”:

Klimaskeptizismus (eigentlich Klimawandelskeptizismus) bezeichnet eine zweifelnde oder ablehnende Haltung bezüglich der gegenwärtig zu beobachtenden menschengemachten globalen Erwärmung.

Ist doch schön, dass sich 98% der Wissenschaftler und die Wikipedia sicher sind, dass man die anthropogene globale Erwärmung beobachten kann. Leider erklärt Wikipedia nicht und nirgends, wo man die wie beobachten kann, aber hey, das ist doch egal, außer widerlichen Nazis (etc pp, siehe oben) finden das alle richtig und wichtig:

Es existiert ein fließender Übergang zur expliziten Leugnung der globalen Erwärmung, wobei Klimaskeptiker für rationale Argumente offen sind und Klimawandelleugner sich Argumenten verschließen.

Das ist doch mal erstaunlich differenziert – oder?

Im Allgemeinen handelt es sich bei Klimaskeptizismus nicht um Skeptizismus im wissenschaftlichen Sinn, sondern vielmehr um die (organisierte) Leugnung.

Ah – nicht.

Aus einer Vielzahl von wissenschaftlichen Untersuchungen geht hervor, dass der Klimaschutz aus politischen und ideologischen Motiven bekämpft wird.

Aus Trumps Rede geht hervor, dass es auch ökonomische Motive gegen “Klimaschutz” gibt, aber ignorieren wir die erstmal. Oder komplett. Ich brauche nämlich keine “wissenschaftliche Untersuchung”, um zu sehen, dass Klimaschutz aus politischen (Wählerstimmen für die Grünen) und ideologischen (“unseren Kindern eine lebenswerte Welt zurücklassen”) Motiven betrieben wird. Das ist also schlicht eine Nullaussage.

Aber gut, der Artikel versucht sich dann an “Systematisierungen” der widerlichen Nazi-Klimaleugner –  schauen wir mal, wo ich da reinpasse:

Häufig werden Klimaskeptiker und -leugner

… die ja eigentlich das Gleiche sind, siehe oben …

in die drei Grundkategorien „Trend-“, „Ursachen-“ und „Folgenskeptiker“ eingeteilt

Trendskeptiker leugnen generell, dass eine Erderwärmung stattfindet

Das tue ich mal sicher nicht. Die wissenschaftlichen Belege für Wärme- und Kälteperioden in der Erdgeschichte sind ziemlich unwidersprochen.

Ursachenskeptiker räumen zwar ein, dass gegenwärtig eine globale Erwärmung existiert.

Moment mal – beim ersten Punkt stand nichts von “gegenwärtig”. Und da sind die langfristigen Erkenntnisse auch nicht eindeutig – könnte sein, dass wir gerade in einer Erwärmungsphase sind; könnte aber genauso sein, dass die letzten 100 Jahre (also, außer den letzten so 20, natürlich, da wurde es nämlich nicht wärmer) eine Börsenhausse in einem Bärenmarkt waren. Ich muss das nicht einräumen, um Ursachenskeptiker zu sein – die da nämlich:

Sie stellen aber den menschlichen Einfluss darauf in Frage

Mmmmh – nö, kann schon auch sein. Die Frage ist, ob der relevant ist, aber das ist (wenn man mehr zitieren würde) schon auch Teil der Klimaleugner-Nazi-Bande. Bin ich also mal dabei. Es gibt dann aber auch noch die

Folgenskeptiker akzeptieren die menschliche Ursache der globalen Erwärmung, behaupten aber, dass diese positive Auswirkungen habe oder die Klimamodelle nicht robust genug seien.

Sammal, Kinder, kategorisiert ihr Scheiße. Ich hab das nicht “akzeptiert”, ich habe es als Möglichkeit im Raum stehen lassen. Und ich behaupte auch nicht, dass das positive Auswirkungen habe, aber die Klimamodelle sind nicht “nicht robust genug”, sondern zum absolut größten Teil Scheiße:

Ich erkläre das mal: Die obige Grafik ist von Klimawandelpredigern, die damit zeigen wollen, dass ihre Modelle nicht scheiße sind. Nun sieht man (graue Streuung) hier aber ein recht enges Feld um die “guten” bekannten (1960-2000) echten (rot) Daten, wohingegen die Felder vorher um plus oder minus 0.8, also 1.6° falsch liegen. Die Streuung in der Zukunft ist ebenso breit. Das heißt aber statistisch, dass die gar nichts wissen – darüber versuchen sie, mit der “Mittelwerte der Bullshit-Modelle” – Linie (schwarz) hinwegzutäuschen. Das ist aber ein statistisches Problem: Wenn ich den Mittelwert von zwei Wahrsagern, die bei einem Münzwurf jeweils immer “Kopf” oder “Zahl” voraussagen, nehme, liegen die im Durchschnitt nämlich auch immer richtig. Davon sind sie aber keine Wahrsager, sondern immer noch Scharlatane.

Gehen wir über zur nächsten Klassifizierung, denn “Speziell für klimaskeptische Wissenschaftler stellte Peter Doherty eine vierteilige Klassifizierung vor”:

glasklare Leugner, die dem IPCC Betrug vorwerfen und Klimaforscher für Narren halten

Wie diesen unbestreitbaren Betrug? Boah, ich bin gerade fuck stolz, Klimaleugner zu sein. Und ich halte Klimaforscher nicht für “Narren”, sondern für ideologie- oder eigeninteresse-getriebene Arschlöcher, wenn ich mich da entscheiden muss. Wes’ Brot ich ess’…

kampflustige Streithähne, die automatisch eine Gegenposition zu jedem generellen Konsens einnehmen

Wie – Galileo?

professionelle Polemiker, die durch ihre Beteiligung an einer bedeutenden öffentlichen Debatte nach persönlicher Anerkennung streben

Wtf? Was soll denn ein “professioneller Polemiker” sein? Hat das noch irgendeinen Gehalt – außer billigster Diffamierung? Aber gut, ich bin natürlich auch nur Laienpolemiker. Wo könnte ich mich da btw. bewerben?

Next:

Es lassen sich zudem mehrere hierarchische Stufen der Klimawandelleugnung erkennen.

Zu was? Einfachst zu zerlegendem Bullshit?

James L. Powell nennt insgesamt sieben Stufen. In diesem Zusammenhang weist er explizit darauf hin, dass sich Klimaleugner wie bei der militärischen Verzögerungstaktik von Stufe zu Stufe zurückfallen lassen, sobald ihre jeweiligen Behauptungen von Wissenschaftlern widerlegt werden. Sind sie schließlich bei der letzten Stufe angekommen, beginnen sie demnach zumeist die Abfolge wieder von vorne.

“Militärische Verzögerungstaktik”. Powell ist übrigens Geologe, aber ich habe Sun Tsu und Clausewitz wenigstens gelesen. Das ist keine militärische Taktik – also, zumindest keine, die irgendwer empfehlen würde, auf den ich hören würde. Denn “wieder von vorne beginnen” geht da halt nicht. Was ein Quark. Aber schaumamal:

Die Erde erwärmt sich nicht.

Dooooch… jeden Morgen. Nachts wird es dann kälter. Zum langfristigen siehe oben – seit 1998 nicht. Das ist also schonmal nichts, was irgendwie “von Wissenschaftlern widerlegt” wäre…

Ok, sie erwärmt sich, aber Ursache ist die Sonne

Ja WAS DENN SONST?

Also gut, Menschen sind die Ursache

Das ist jetzt nicht gerade “Leugnung des anthropogenen Klimawandels”, oder? Thema verfehlt, sechs, setzen.

.. aber das [a] macht nichts, weil die Erwärmung keine Schäden verursachen wird. [b] Mehr Kohlendioxid wird tatsächlich sogar vorteilhaft sein. [c] Mehr Pflanzen werden wachsen.

(a) ist Wahrsagerei, analog (b). (c) hingegen ist ein ziemlich unbestrittenes Faktum.

– das war jetzt erst Punkt 3, aber ist mir schon zu doof. Kommen wir zu Michael Mann, der Typ mit dem (von der Realität widerlegten) Klima-Hockey-Stick:

Kohlenstoffdioxidwerte steigen nicht tatsächlich an

Woher soll ich das wissen? Wieso wisst ihr das nicht?

Selbst wenn sie ansteigen, hat dieser Anstieg keinen Effekt auf das Klima und ist kein überzeugender Beweis für die Erwärmung

Unabhängig davon, ob sie einen Effekt auf das Klima haben, ist das sicher kein Beweis für die Erwärmung. WTF?

Selbst wenn es eine Erwärmung gibt, dann nur aufgrund natürlicher Ursachen

“Nur”? Stohmann, anyone?

Selbst wenn die Erwärmung nicht mit natürlichen Ursachen erklärt werden kann, ist der menschliche Einfluss klein und der Einfluss von fortgesetz[t]en Treibhausgasemissionen wird gering bleiben

“Nicht” oder “nicht vollständig”? Wieso wird hier bei Gegenargumenten derart undifferenziert pauschalisiert? Und beim zweiten Teil: Was spricht denn dagegen? Dafür? Hö?

Selbst wenn die derzeitigen und zukünftig erwarteten Effekte auf das Erdklima nicht vernachlässigbar sind, werden die Veränderungen im Allgemeinen gut für uns sein

Pjöm… mein Boot hat jetzt relativ viel Tiefgang, von daher wären an einigen Stellen ein paar cm mehr Wassertiefe nicht schlecht, aber selbst die “schlimmsten” Rechnungen helfen mir da eigentlich nicht wirklich weiter. Ich verstehe den Punkt nicht.

Egal ob die Veränderungen gut für uns sein werden oder nicht, [a] Menschen sind sehr versiert darin, sich an Veränderungen anzupassen; davon abgesehen ist es [b] zu spät etwas gegen den Klimawandel zu tun, und/oder [c] wird sich bestimmt eine technologische Lösung auftun, wenn wir sie wirklich brauchen

Wow – so viel auf einmal. (a) ist Bullshit, die wenigsten Menschen sind gut darin, sich an Veränderungen anzupassen. Menschen hassen Veränderungen, weil in der Regel bei Veränderungen eine Menge Menschen sterben – die, die sich nicht anpassen können. Diejenigen (c), die das können, werden irgendwie eine – natürlich technische, sonst sterben sie ja – Lösung finden, aber was das mit (b) zu tun hat, bleibt mir unklar. Dümmliche Rabulistik.

Stufe 6 ist aber, wie dann weiter erklärt wird, auch “wir können nichts gegen die Erwärmung tun”, und das ist halt meines Erachtens der vollkommen falsche Punkt: Mir war schon beim letzten Punkt danach, zu fragen, ob es jetzt besser oder schlechter “für uns” wäre, wenn eine Milliarde Neger in der anthropogenen Sintflut ertrinken – oder hier einwandern und “uns” umbringen, weil sie nicht ertrinken wollen.

Aber wenn auch nur die eine Milliarde Chinesen den CO2-Ausstoß der ach so umweltfreundlichen Deutschen erreichen würden, dann ist das mit der CO2-Bilanz mal “Gute Nacht”. Und ja, China ist ein großes Land, da ist viel Platz für Windrädchen, und die haben sogar viel Platz und Sonne und Wüste für sinnvolle Solaranlagen und echt viele große Flüsse für Wasserkraft, aber das reicht trotzdem nicht. In Afrika sieht das übrigens düsterer aus, die haben nicht so viel Wasser, nicht genug Wüste und da, wo Sonne ist, sehr viel Regenwald, den man ja auch noch braucht.  Von Indien reden wir mal gar nicht erst.

Und damit sind wir wieder beim (ideologischen) “Welt erhalten für unsere Kinder” – Gutmenschenargument – es ist meines Erachtens unglaublich vermessen, zu denken, der Mensch könnte die Natur beherrschen. Wenn man sich mal anschaut, wie “kalter Krieg” filmisch thematisiert wurde, ist der Unterton immer, dass die Menschheit den gesamten Planeten vernichten könnte. Und das halte ich für absoluten Unsinn .

Ihr kennt auch die Bilder von “nuclear wastelands” aus den Filmen, wüste Einöden, die aussehen wie Tatooine (oder Tunesien). Filme wie When the Wind Blows haben meine Generation (pünktlich zu Tschernobyl) in jungen Jahren den Schrecken des Atoms indoktriniert, die nachfolgende(n) Generation(en) bekam(en) dann ab Volcano (1997) fast nur noch Naturkatastrophen – Day After  Tomorrow (2004), An Inconvenient Truth (2006), 2012 (2009) – klar finden die das relevant.

Mein Problem ist nun, dass man, wenn man die Welt mal “einfach so” betrachtet, das ganze nukleare-Apokalypse-Gebullshitte schlicht nicht stimmt. Eine “nukleare Wüste” sieht in der Realität so aus:

(das ist Pripyat)

… und das führt dann halt zu der Einsicht, dass es vollkommene Idiotie ist, wenn ein paar deutsche Gutmenschen versuchen, den Planeten vor Menschen zu retten, die zu viel CO2 ausstoßen. Das macht der Planet nämlich schon – und da bin ich mir sicher – von alleine. Das Problem sind also nicht Menschen, die zu viel CO2 ausstoßen, sondern Menschen per se.

Das Problem wird sich aber – auch vollkommen ohne technologische Lösung – von alleine lösen – wenngleich das sicher keine philanthropische Lösung wird. Was mich natürlich – wie es auch die Natur der Welt ist – zu einem Misanthropen macht. Aber nach Peak soziemlichalles können wir es uns ja nun wenigstens noch ganz hedonistisch gut gehen lassen, bis (ziemlich wahllos) fuck viele Menschen sterben – oder?

Ich meine ja nur – ich könnte einer davon sein. Die Wahrscheinlichkeit ist groß.