Wenn eine Endlösung nicht reicht

Man könnte ja eigentlich annehmen, dass die “was man alles für Frauen tun sollte” – Liste von gestern dumm genug war, aber dann kennt man den modernen Feminismus schlecht. Christian hat die Quadratur des Unsinns ausgegraben:

Overcome your own transphobia.

Wieso sollte ich unter Transphobie leiden? Liebe Geisteskranke: Nicht alle Menschen sind psychisch gestört, nur weil ihr das seid.

Trans women are women.

Nein, sind sie nicht.

Accept the lived truth

Ignorance is Strength!

Be pro-choice and be vocal in support of reproductive rights.

Bin ich. Keiner will Blagen, die nichtmal ihre Mütter wollen.

And generous! Give to the National Network of Abortion Funds!) Understand that the opposite of reproductive choice is forced childbearing.

Ne, Kinders, Eure Entscheidungen haben Konsequenzen. Da könnt ihr schön selber für zahlen. Aber gut, ich unterstütze gerne jeden Verein, der Abtreibungen an eine Ovarektomie koppelt. Bei meiner Schlampe von Katze habe ich das ja auch so machen lassen.

Support subsidized birth control.

Zahlt. Euren. Scheiß. Selber. Oder, radikale Idee: Poppt nicht wild durch die Gegend!

Support women’s healthcare. Support women’s preventative healthcare.

Tut das irgendwer nicht? Irgendwo? Ehrlich?

Support medical trials that include (or even prioritize) women.

1943 wärt ihr mit dieser Forderung zurückhaltender gewesen…

Support nontaxed menstrual products.

Ich denke, dass eine identische Umsatzsteuer auf alle Produkte die fairste Steuer ist (d.h., man müsste erst alle anderen Steuern abschaffen, damit ich da dafür bin).

Ask your workplace if tampons and pads are free.

Mein Schreibtisch weigert sich, die Frage zu beantworten.

 If they’re not, advocate for them to be free.

Mein Schreibtisch ist recht ungerührt. Finde ich jetzt nicht schlimm.

Get over any embarrassment you may have about menstruation.

Warum ist denn jeder “Punkt” hier derart inkonsequent vielfältig? Punkte-Diversity? Und warum sollte mir Menstruation peinlich sein? Ich laufe ja nicht alle vier Wochen aus.

Vocally advocate at your workplace for longer and more egalitarian paid parental leave,

Ganz sicher nicht. Das ist ein Arbeitsplatz, da sollte man für’s Arbeiten bezahlt werden. Nicht für seine private Lebensführung.

Advocate for lactation spaces.

“Lactation spaces”. Als wäre es irgendwie problematisch, seine Titten vollkommen egal wo rauszuholen und ein Baby dran nuckeln zu lassen. Gott. Für frigide Mütter hängt man da halt ne Decke drüber; Babys frieren eh immer.

Advocate for on-site or subsidized childcare.

Mir kommt hier ganz sicher kein Kindergarten in die Nähe, wenn ich das verhindern kann. Und dass wir Kindergärten staatlich subventionieren müssen liegt nur daran, dass Kindergärtnerinnen besser bezahlt werden als z.B. Automechaniker, obwohl wirklich jeder Volldepp auf ein Kind aufpassen kann. Ich weiß das; ich komme sehr gut mit Kindern jeden Alters klar. Ich kann aber keine Reifen wuchten.

Tell your elected officials that you are a man who votes and you prioritize women’s issues when you decide who to vote for

Aber das wäre eine Lüge?! Ich wähle so, dass ich meine Interessen am besten vertreten sehe. So ist das übrigens gedacht mit der Demokratie.

Then actually prioritize women’s issues when you decide who to vote for. Understand that women’s issues are your issues.

Nein, sind sie nicht. Da bräuchte es eine Begründung, und die habt ihr nicht, weil es Unsinn ist.

Whenever you are in a group composed of only men (whether it’s social, work, church, or whatever) ask yourself why there are no women present.

Das passiert nur beruflich. Ich habe einen sehr exotischen, hochspezialisierten Job, da gibt es kaum Frauen.

Then ask out loud why.

Man sollte keine politischen Fragen stellen, auf die man die Antwort nicht kennt – ist wie vor Gericht. Ihr tut so, als wäre das irgendwie frauenunterdrückend oder so – und das sei die Antwort. Faktisch ist die Antwort aber, dass die Frauen in der Regel einfachere, sicherere Jobs wählen. Oder keine.

Cultivate genuine, intimate, nonsexual friendships with women.

Wie muss ich mir ein intimes, nichtsexuelles Verhältnis vorstellen? Es ist jetzt nicht so, als hätte ich keine weiblichen Freunde, aber das klingt seltsam.

Seek out women to be your heroes and mentors.

Ayn Rand ist (a) tot und (b) so brillant auch nicht. Zudem habe ich das Gefühl, dass euch das auch nicht passen würde.

Any time you see a building, street, institution, etc. named for a man, see how long it takes you to spot another one named for a woman.

Gleichzeitig kann man auch zählen, wie viele Leute anwesend sind, wo sich die Notausgänge und Fluchtwege befinden und welche Gegenstände sich als Waffe benutzen lassen. Und ich möchte nicht in der Mathilde-Berghofer-Weichner-Straße wohnen, das passt nicht in einen DIN-Fensterumschlag.

Ask yourself what things you don’t do, for whatever reason, that you also think of as something women tend to do.

Mir fällt nur nutzloser Mist ein. Habt ihr da Vorschläge?

Sew? Send birthday cards? Care about skincare?

Tue ich, tue ich, und an meine Haut kommt nur Wasser und Shampoo.

Try doing it for a while, just to see what it’s like to be a person who does the thing.

Man fühlt sich sauber und spart viel Geld, wenn man nicht tonnenweise Scheiße auf seine Haut schmiert. Zudem trocknet die Haut nicht so schnell aus und man braucht keine teuren “Pflege”-Produkte.

Talk less. In all spaces. At all times. At a lower volume.

Die Welt wäre ein besserer Ort, wenn Männer einfach mal ihr Maul halten würden. So wie Martin Luther King, Gandhi oder der Dalai Lama.

Pisser.

When you need support, reach out to men as well as women.

Wenn ich meine Hemden gebügelt haben will, lasse ich das meine Putzfrau machen. Gut?

Work to be a person your friends of all genders can reach out to when they need support.

Das ist die Definition von Freundschaft. Mich beschleicht das Gefühl, ihr habt keine Freunde…

Create a culture of openness around yourself.

Verpisst euch, ich mag auch mal meine Ruhe haben.

Consume media marketed to women. Don’t perform your consumption.

Hä? Man kommt doch kaum drumrum, Frauenscheiß zu konsumieren, ist ja fast alles Frauenscheiß. Zählt “drüber lästern” dann als “Performance” oder zeigt das meine weibliche Seite?

Deprogram your beliefs about thinness being an optimal state of feminine beauty.

Keine Ahnung, wieso ihr das über mich behauptet. “Dünn” assoziiere ich mit “flach”, das ist nicht meins. Schlank (auch im Englischen nicht thin, sondern slender) sollten Frauen sein.

Deprogram your beliefs that your desire matters in determining a woman’s worth.

Den Wert, den ich ihr beimesse, beeinflusst das sehr wohl. Ihr absoluter Wert ist um die $5.60 , das hatten wir schon.

Jerk off without porn for a while.

Geht ihr frühmorgens, wenn Eure Frau in der Arbeit ist, extra erst an den Computer?

Learn about racism and intersectionality, and do everything you can to empower and amplify black women and NBWOC

Wenn ich Neger fördern würde, nur weil sie schwarz sind, wäre das rassistisch. Lernt erstmal ihr was über Rassismus.

Detach yourself from straw-man definitions for hot-button issues (intersectionality, cultural appropriation, political correctness, preferred pronouns, etc.) and learn what they’re really about.

Mirwegen können wir über Intersektionalität als Thema noch reden, aber der Rest ist nur lächerlich.

Unpack the real meanings behind phrases like “SJW” and “feminazi.”

Ein SJW ist ein Gutmensch. Jemand, der vorgibt, Gutes zu tun, aber nichts wirklich Gutes aus dem Willen heraus, Gutes zu tun tut, sondern nur vorgeblich Gutes, um sein Ego selbstsüchtig zu befriedigen. Feminazis sind Frauen, die – analog zu Nazis bzgl. Ariern – denken, Frauen wären die besseren Menschen. Beides, übrigens, wie die Autorin des Originals.

Believe people when they say they’re in pain.

Tue ich. Ich befürworte übrigens auch Euthanasie, wenn wir schon dabei sind.

Prioritize kindness.

Das tue ich schon aus egoistischen Gründen; die meisten Menschen verhalten sich reziprok. Wenn man nett auf Leute zugeht und sie nicht übervorteilt, bekommt man auch was entsprechendes (und reziprok erwartetes) zurück. Das macht das Leben angenehm. Leuten, die mir aber mit blöden, menschenverachtenden und rein egoistischen Forderungen kommen, sage ich gerne, wohin sie sich die stecken können. Das ist ebenfalls reziprok – und ein Grund dafür, warum Feministen ihr Leben so scheiße finden. Kann ich aber nix dafür; die müssten ja nicht selbst so scheiße sein.

Befriend children.

Oh ja. Und macht Doktorspiele. Ihr fucking Perverslinge. Sammal.

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The Orville

Ich würde ja gerne noch eine Rezension zu The Orville schreiben, aber halt kurz: Ich halte es für eine Unverschämtheit, auch nur zu diskutieren, ob das “das bessere Star Trek” ist – wenn man jetzt ST:D als Maßstab nimmt. Man könnte höchstens drüber reden, ob es besser als TOS oder TNG ist. Respektive inwiefern es besser ist.

Ich muss jetzt noch fünf Folgen Binge-Watchen.

Die Endlösung der Frauenfrage – #metoo

Männer, ihr wollt Frauen besser behandeln?

fragt Hanna Lauwitz bei der Zeit.

Wie üblich wird natürlich nicht erklärt, wieso man Frauen besser behandeln sollte; das wird einfach unterstellt. Ebenso wie unterstellt wird, dass Frauen im Allgemeinen schlecht behandelt werden – oder dass ich das täte. Toll. Ein Artikel, der sich an Männer per se als böse Täter richtet. Überhaupt nicht männerfeindlich oder so – nein, Männer sind böse, Frauen arme Opfer, natürlich. Arme Opfer wie Hanna, “Travelette” und hat “ziemlich viel” studiert. Das arme Hascherl hat also bis Januar diesen Jahres nie gearbeitet (wenn man denn das Abschreiben eines englischen Artikels jetzt als “Arbeit” sehen will), so unterdrückt sind Frauen.

“Danke, Schatzi!”, “Na, hast du mal wieder deine Tage?”, “Ich mag ja Frauen, die knien!”

Gehört? Wer sagt denn #3? Also, ich natürlich, aber das ist doch eher… naja, egal.

Dann haben Sie Sexismus erlebt.

Merke: Es ist sexistisch, es cool zu finden, dass sich die Stewardessen bei Thai zum Aufnehmen der Bestellung hinknien und nicht herablassend auf einen runterbrüllen. Das ist nicht etwa der Kundenservice einer der besten Airlines der Welt, das ist Sexismus. Dass die Kellner bei meinem levantinischen (das ist da, wo gerade der IS haust) Lieblingsrestaurant das auch machen, ist natürlich kein Sexismus, nehme ich an. Aber man sitzt halt auf dem fucking Boden.

Die Hashtagaktion #MeToo auf Twitter zeigt gerade, wie allgegenwärtig sexistische Sprüche sind, nicht zuletzt im Arbeitsleben.

Wenn es allgegenwärtig ist, ist es normal. Wie… Regen. Regen mag auch keiner, aber Regen ist für z.B. Pflanzen wichtig. Sexistische Sprüche sind – analog – nicht unbedingt schlecht.

Laut einer Studie der Antidiskriminierungsstelle des Bundes haben 39 Prozent der Frauen im Berufsalltag schon Kommentare und Witze mit sexuellem Bezug gehört.

… und 47% der Männer. Frauen scheinen eher öde Jobs ohne Interaktionskultur zu wählen. Traurig.

Liebe Männer, ihr solltet euch diese Ideen also zu Herzen nehmen – und das nicht nur im Job

“Also”. Aber… ich bin einer von den 47% Männern, die sowas im Job hören durften. Und das “Problem” ist bei Männern – also, wenn es denn ein Problem ist – viel ausgeprägter. Warum benehmen sich die Frauen denn nicht erstmal, wenn sie keine Retourkutsche vertragen? Und warum vertragen die sie nicht? Ist doch lustig?!

Wenn du an einem Meeting teilnimmst und siehst, dass nur Männer anwesend sind, mach dich dagegen stark.

Warum? Weil wir in unseren ansonsten produktiven Meetings eine Quotenfrau brauchen? Ne, danke.

Wenn ein Mann eine Frau unterbricht, steh für sie ein. Sage: “Hey, sie hat etwas gesagt.”

Frauen können ganz offensichtlich selbst sprechen. Männer hören übrigens – im Gegensatz zu Frauen, die das immer über Männer behaupten – auch zu (also, inhaltlich; formales Zuhören bei unendlicher Repetition einer schon ursprünglich idiotischen Aussage ist natürlich mehr ein Frauending). Wenn ein Mann eine Frau (oder irgendwen) unterbricht, hat das also meistens einen Grund. Ich werde mich da nicht automatisch auf die Seite der Frau stellen, wenn sie sich gerade zum Affen macht; ich mache das nur, wenn sie Recht hat – was eher selten ist. Und dann werde ich nicht sagen, “sie hat etwas gesagt”, sondern “lass sie halt mal ausreden, deine Idee ist ja nun Scheiße”. Ich nehme aber an, dass Frauen, die sowas fordern, normalerweise die mit den Scheiß-Ideen sind, nur dass ihnen das höflicherweise niemand sagt und man ihren Unsinn einfach übergeht.

Bezeichne Frauen im beruflichen Kontext niemals als hysterisch.

Und wenn sie aber doch hysterisch sind? Was mache ich dann? Es ignorieren? Weil?

Berühr keine Frauen, die du nicht kennst – und ganz ehrlich: Wenn du das generelle Bedürfnis hast, irgendwelche Frauen anzufassen, frag dich, warum.

Das ist eine einfache Frage: Frauen fühlen sich so schön weich und zart an. Also, nicht irgendwelche, natürlich; eher die jungen und attraktiven. Ist das für Frauen jetzt ernsthaft verwunderlich, die Antwort auf die Frage? Und “berühren von Frauen, die man nicht kennt” – sammal; es ist absolut nicht in Ordnung, beliebige Frauen zu betatschen, nur weil man sie kennt. Was ist denn das für ein Maßstab?!

Hast du das Gefühl, Frauen schulden dir etwas?

Ja. Meine letze Kundin zahlt bis Februar in Raten.

Das tun sie nicht.

Doch?! Wirklich!

Schicke einer Frau keine Bilder von deinem Penis. Es sei denn, sie hat darum gebeten.

Ich werde mit Sicherheit keine Bilder von meinem Penis an irgendwelche Frauen schicken. Ich werde auch mit absoluter Sicherheit gar nichts mehr an Frauen schicken, die Bilder von meinem Penis haben wollen. Sammal. 

Erlaube dir keine Schlüsse über die Intelligenz von Frauen, ihre Fähigkeiten oder ihre Wünsche nur aufgrund ihrer Kleidung.

Oh doch. Es hat etwas mit der Fähigkeit, sich angemessen zu kleiden zu tun, und das ist eine Frage der Intelligenz, zu sehen, was angemessen ist. Und Wünsche kann z.B. ein T-Shirt mit der Aufschrift “Feminist” bei einer Kellnerin ausdrücken – das bedeutet “ich bin eine starke, unabhängige Frau und brauche kein Trinkgeld”.

Natürlich sollte diese Liste auch für Frauen gelten.

Ach – jetzt plötzlich, ganz am Ende? Na, dann freuen wir uns auf die ganzen Gleichstellungsbeauftragten, die bei ihrem nächsten Meeting dagegen protestieren, dass da keine Männer sind, gell? Bis dahin halte ich euch für bigotte Lügner.

Weiter geht’s in Englisch:

Talk to your friend who is “kind of a creep” at work.

Meine Freunde sind keine “creeps”.

Don’t talk over women.

Ich habe aber keine Lust, mir unendlich lange Ausführungen zu nichts anzuhören. Auch nicht von Frauen. Ich unterbreche da auch Männer. Das ist also nicht sexistisch, das ist nur allgemein – ungeduldig.

Learn to read a fucking room.

Alle, die keine Gedanken lesen können, sind widerliche Sexisten. Also – alle.

Don’t use your “feminism” as a way to get women to trust you. Show us in your day-to-day life, not in your self-congratulatory social media.

Ist das – äh – ein ernstes Problem? Funktioniert das? Nicht, oder? Ich meine… Prust.

If a woman says no to a date, don’t ask her again.

Das ist eine sehr ambivalente Empfehlung und hat nichts mit Sexismus zu tun. Das muss auch nicht unbedingt eine gute Idee sein oder das sein, was die Frau will. Sollten wir nicht oben noch Gedanken lesen können? Guck – muss man halt können!

If a woman has not given an enthusiastic “yes” to sex, back the hell off.

Was macht das in einer Liste zu Alltagssexismus im Büro? Okay, freilich, ich war lange nicht mehr in einem “üblichen”, langfristigen Bürosetting, aber – ist das da jetzt so, dass man am Kopierraum eine Socke an die Türklinke hängt, wenn man da vögelt? Zu meiner Zeit machte man das halt erst nach den normalen Bürozeiten…

If a woman is really drunk, she cannot consent to you and she also cannot consent to your buddy who seems to be trying something. Your buddy is your responsibility, so say something and intervene.

Nein. Es ist meine Verantwortung, dafür zu sorgen, dass mein betrunkener Kumpel gut nach Hause kommt. Es ist also die Verantwortung der Freunde der betrunkenen Schlampe, was mit ihr passiert. Und keine Sorge, wenn die nicht gut aussieht und er es am nächsten Tag bereuen würde, sage ich schon was. Am nächsten Tag, natürlich. Und die vier Wochen danach.

If you do the right thing, don’t expect praise or payment or a pat on the back or even a “thank you from that woman”. Congratulations, you were baseline decent.

Das ist so ein grundlegendes Problem, was Frauen nicht zu verstehen scheinen: Wenn ein “Danke” zuviel für das ist, was getan wurde, dann macht man “das” halt nicht mehr – für undankbare Leute macht niemand gerne was. Das ist, denke ich, die im Titel angesprochene “Endlösung der Frauenfrage” – wenn man sie nicht poppt, behandelt man sie halt wie Männer – reziprok, und wenn da nichts zurückkommt, macht man halt gar nix mehr. Blöd für die Frauen, aber mei – ihr Problem.

Involve women in your creative projects, then let them have equal part in them.

Ich suche noch Frauen für mein Kunstprojekt “Shibari vs. Western Style Bondage”.

Don’t make misogynistic jokes.

Frauen verstehen die nämlich nicht.

Don’t expect women to be “nice” or “cute” and don’t get upset when they aren’t those things.

Ich erwarte von allen Menschen, dass sie “nice” sind. Der Rest kann mir gestohlen bleiben. Das regt mich auch nicht auf; ich behandle die dann halt entsprechend. Das regt mehr die auf…

Pay women as much as you pay men.

Ich bezahle nach Arbeitsleistung, nicht nach Geschlecht. Sollten alle machen – oh, tun sie, deswegen gibt es ja den “Gender Pay Gap”.

If a woman tells you that you fucked up, and you feel like shit, don’t put it on that woman to make you feel better. Apologize without qualification and then go away.

Das ist dann so ein Punkt, wo ich mich frage, welcher Mann ever dieses Problem hatte. Frauen – klar, aber – ah, Projektion.

Don’t punish women for witnessing your vulnerability.

Hä?

Don’t get defensive when you get called out.

Listen and Believe, vor allem bei blöden und unhaltbaren Anschuldigungen. Fickt euch.

Don’t need to literally witness a man being horrible in order to believe that he’s horrible. Trust and believe women.

Vergessen Sie vor allem alle alten Weisheiten wie “Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser”. Machen sie besonders ihre Karriere von Frauen abhängig. Frauen sind nämlich inhärent vertrauenswürdig und würden niemals lügen, auch nicht bei “bis dass der Tod uns scheidet”. Freilich.

Don’t use your power to get women’s attention/company/sex/etc.

Frauen, bei denen das funktioniert, sind sowieso Schlampen. Da stimme ich mit der Autorin überein und würde lieber eine Nutte nehmen – ist unterm Strich billiger, vollkommen stressfrei und vor allem geht die danach wieder, ohne mein Haus, Auto und Boot mitzunehmen.

Be aware of your inherent power in situations and use it to protect women, especially via talking to other men.

Kennt ihr die Dark Forest – Theorie? Der Trick ist folgender: Du weißt bei Fremden nie, ob sie freundlich oder feindlich sind. Wenn Du also auf Nummer sicher gehen willst, hältst Du Dich von Fremden fern. Oder aber – wenn Du einen Fremden triffst – bringst Du ihn sicherheitshalber sofort um. Da diese Maxime für alle gilt, ist es keine gute Idee, in einem dunklen Wald mit einem hellen Feuer auf sich aufmerksam zu machen.

Oder halt seine Titten und den halben Arsch rauszuhängen.

Habe ich jetzt meine “inhärente Macht”, also Intelligenz, brav genutzt, Frauen zu beschützen? Ich meine nur – wenn die nicht zuhören, ist das doch dann ihr Problem, oder?

Stop thinking that because you’re also marginalized or a survivor that you cannot inflict pain or oppress women.

Als Raucher bin ich natürlich Teil einer marginalisierten, ausgebeuteten und unterdrückten Randgruppe. Aber natürlich weiß ich, wie man Leuten wehtut. Nur das mit dem Frauen unterdrücken muss ich noch ein bisschen üben. Aber ernsthaft – wer denkt denn, dass er das nicht kann? Frauen und Pudel? Joah…

If women’s pain makes you feel pain, don’t prize your pain above hers, or make that pain her problem.

Reden wir jetzt über S/M-Spielchen oder über Psychoterror? Wenn letzteres: Ich halte es für eine Unverschämtheit, Frauen einen Freibrief dafür ausstellen zu wollen, andere Leute zu terrorisieren. Das ist genau der Grund, warum immer mehr Männer nichts mehr mit Frauen – natürlich primär “solchen” Frauen – zu tun haben wollen – sie haben es nicht verdient, sind (siehe oben) sowieso undankbar und insgesamt billige Schlampen.

Mei. Jedem das Seine.


Nachtrag: Der Danisch war schneller.

Through the Gender Glass

Ich habe ja gestern durch Martin erfahren, dass irgendeine durchgeknallte Paula es nicht so prickelnd fand, dass irgendein Jugoslawe mit seinem Gender-Studies-Studium nicht so glücklich war, weil die sich zu viel mit Negern und so beschäftigen und zuwenig mit den armen unterdrückten Hascherln (oder so). Naja, es gibt da bei der geisteskranken Frauenzeitschrift “Missy Magazine” ein quasi-Vollzitat von dem Emma-Artikel und Paulas unendlich lange Antworten drauf – man will ja als Gender-Sektenführer auf keinen Fall, dass einen jemand wirklich versteht; es geht um “Listen and Believe” und v.a. Anbetung der besten Spezies im ganzen Universum: Frauen. Vor allem natürlich behinderte, dumme, nicht-weiße Frauen. Paula ist – sicher zu ihrem Bedauern – weiß, aber das sind immer noch zwei von drei.

Ich habe es nicht wirklich ausgehalten, neben Vojin Saša Vukadinović (ich nenne den mal Sascha, sonst kann ich mir das nicht merken) gestelzten Ausführungen zu den Sujets … geschlechtlicher Repräsentationsformen [im] Bewusstsein für die Historizität der Geschlechterrollen noch Paulas noch gestelztere Repliken zu lesen, von daher tue ich Euch nicht den ganzen Mist an, sondern nur die wirklich schönen Teile:

[Paula] Fachliteratur lesen hilft noch weiter

Ehrlicherweise hat Sascha keine diesbezügliche Frage gestellt. Eigentlich hat Sascha gar keine Frage gestellt, sondern vielmehr erklärt, was das Curriculum seines Gender – “Studiums” war. Wir lernen daraus: Im Gegensatz zu einer Grundschule ist es für Gender – “Akademiker” offensichtlich erwähnenswert, dass Lesen bildet. Das erklärt natürlich viele der Gender-Aktivisten.

[Paula] Frauenemanzipation? Wieso sollten sich die Gender Studies auch dafür interessieren? Oder anders gesagt: Doch, sie interessieren sich dafür

Ja – aber warum denn, Paula? Ich meine – komm, du bist hier die, die den Gender-Studies-Unsinn als sinnvoll hinstellt und offensichtlich selbst nicht weiß, was die Scheiße soll. Toll. Muss man sicher mehr Geld investieren, damit du mal ein Forschungsprojekt machst, warum du ein Forschungsprojekt machen solltest, gell? Erinnert mich an die Nutte aus Idiocracy.

[Paula} Nein, die Gender Studies sind nicht der akademische Arm eines politischen Emanzipationsprojektes.

Sagt auch keiner – außer denen, die daran beteiligt sind. Es ist eine politische Unterwanderung der Universitäten durch eine politische Bewegung, die doch sehr an den sozialistischen “Marsch durch die Institutionen” erinnert. Aber wirklich niemand denkt, dass ihr irgenwie “akademisch” seid; ihr sitzt da halt. Die Putzfrau in der Uni ist genauso akademisch wie ihr.

[Sascha] Gender-Studies-Kurse tragen nunmehr Titel wie …  „Einführung in die interdependente VerRücktheitsforschung/Mad Studies“.

[Paula] Und warum auch nicht?

Eben – desto offensichtlicher die nur Unsinn machen, desto einfacher ist es, darzulegen, dass man sich den Quatsch sparen kann.

[Paula] Davon abgesehen, dass spätestens seit Sigmund Freud und Michel Foucault … systematischen Erkenntnisgewinn zu Gesellschaft

Ne, Kinders, ihr müsst euch schon mal entscheiden, ob ihr jetzt Freud mögt oder nicht. Der hätte nämlich befunden, dass man hysterische Weiber wie euch therapiert; nicht, dass man ihnen einen Lehrstuhl gibt. Zum Erkenntnisgewinn von Foucault… mei, ich könnte das auch über meine Katze behaupten; das wäre aber unfair gegenüber meiner Katze.

[Sascha] Viel diskutierte Postulate heißen „Critical Whiteness“, „Intersektionalität“ oder „Femonationalismus“.

[Paula] Viel diskutiert, exakt.

Das ist dann übrigens der “systematische Erkenntnisgewinn” nach Foucault: Man redet über Unsinn. Nein – nicht falsch verstehen – man redet natürlich nicht darüber, dass das Unsinn ist und redet dann über was sinnvolles, sondern man redet nur, ausschließlich und ausführlich über Unsinn. Weil?

[Paula] Das ist eine lebensweltliche Binse

Guckt – so einfach ist das mit dem “Argumentieren”.

[Sascha] Das persönliche Leiden an der Welt wird zum wissenschaftlichen Thema verklärt.

[Paula] Das mag ein Ding sein, und in meiner Blase wird spätestens seit „Beißreflexe“ (Patsy L’Amour laLove 2017) genau das kontrovers diskutiert.

Es wundert mich überhaupt nicht, dass Paula da irgendeinen Patsy vorschiebt, statt sich mit der Kritik auseinanderzusetzen. Ich meine – warum sollte man auch über was sinnvolles reden, wenn man über seine persönlichen Probleme nicht nur bis zum Umfallen jammern, sondern sogar kontrovers jammern kann?

[Paula] Geschlechtsneutrale Pronomen sind ein issue …

Bis man einen fucking Duden aufschlägt. Das Paula scheint keinen Duden zu haben.

[Paula] Richtig wichtig ist indes

Fick dich, Paula.

[Paula direkt weiter:] Das persönliche Leiden an der Welt, es ist mitunter politisch.

Fick dich².

[dito] Das persönliche Leiden an der Welt mancher hat nicht zuletzt systematisch mit dem Glück auf Erden anderer zu tun.

Deswegen müssen wir alle so unglücklich machen wie die geisteskrankeste, in ihrer Kindheit von ihrem Onkel sexuell missbrauchte Feministin. Mit staatlichen Fördergeldern!

Das zu diskreditieren ist eine mindestens dumme und ignorante Haltung, es erhöht zudem unter Umständen das Leiden.

Das – was? Hä? Das ist Neid, du widerliche Kuh. Neid. Neid. Blanker, widerlicher, solipsistischer, destruktiver Neid – zumindest so, wie du das gerade schilderst. Fick dich³, Paula, fick dich. Für sowas kommen gläubige Katholiken übrigens in die Hölle – der Rest sowieso, die sind ja keine gläubigen Katholiken. Nach Dante werden Neidern die Augen mit Draht zugenäht, und sie müssen Kleidung tragen, die nicht von der Umgebung unterscheidbar ist. Und das erklärt übrigens den modernen Feminismus und die Gender-Bullshitties hinreichend: die wollen Aufmerksamkeit. Die leben von Aufmerksamkeit wie ein widerlicher Parasit aus Star Trek – oder vielmehr wie die Weeping Angels aus Doctor Who, nur umgekehrt – sie saugen Dir die gesamte Lebensenergie aus, wenn Du sie beachtest. Gruselig. (@StevenMoffat: I’d like to be credited with that if you make it an episode. And get £1m, BBC can afford that).

[Sascha] Gender-Paradigmas geschuldet, das als Nonplusultra eines nicht-biologistischen Geschlechterverständnisses gilt

Ich enthalte Euch ja die schlimmsten, unverständlichsten Passagen vor und kürze auch mal großzügig, damit die Sätze ohne Hirnkrebsrisiko verstanden werden, aber – biologistisch ist.kein.Wort.

[Paula] Das “Gender”-Paradigma hat bereits Ende der 1980er, in den frühen 1990ern die Verwissenschaftlichung geprägt

… und ihr habt es beibehalten, nachdem sich der Typ, an dem es physisch ausprobiert wurde, mit einer Schrotflinte in den Kopf geschossen hat. Das ist die Basis für eure ganze “Wissenschaft” – ein Paradigma, was Leute dazu bringt, sich in den fucking Kopf zu schießen. Aber hey – wir wollen ja gesellschaftliche Realitäten und Paradigmen in Frage stellen – nur nicht unsere eigenen, gell? Fick dich⁴, Paula. Wegen Dir musste ich lernen, wie man ⁴ macht. Gott sind diese Leute widerwärtig.

[Paula] mit strikt empirischen, womöglich gar empiristischen Ansätzen

Empiristisch ist, wenn Ihr ein Objekt fallen lasst, hier und in den USA, es fällt immer runter, und daraus schließt, dass die Erde flach ist. Fertig ist die “Wissenschaft”. Nur, um Gender Studies da mal richtig – nach Maßgabe einer Gender-Professorin – einzuordnen.

[Paula] Inwiefern dabei das Biologische, die Natur, das Stoffliche eine Rolle spielt – und wenn ja, welche – dazu gibt es kilometerweise Fachliteratur aus allen (yup, allen!) Disziplinen. Das Gender-Paradigma ist tatsächlich aus der Kritik an der Kategorie „Frau“ entstanden, insofern es aus epistemologischen und empirischen Gründen keinen außersozialen kleinen Unterschied gibt, der dessen große Folgen begründet

Wir halten fest: Es gibt biologische Unterschiede. Wenn wir die aber vollkommen ignorieren, weil die unserem Paradigma widersprechen, dann gibt es keine extrasozialen Gründe. Also, außer den biologischen, die wir ignorieren, natürlich. Weil es nur einen wahren Gott gibt, und alle Ungläubigen müssen umgebracht werden.

[Sascha] Nicht eine Arbeit aus den Gender Studies hat in den letzten 20 Jahren eine gesellschaftspolitische Debatte geprägt oder zumindest vorangetrieben.

[Paula] Nein? Nancy Fraser …

Ich gebe Sascha recht. Nie gehört. Wirklich nie. Oder ist das die aus den 90er-Teleshopping-Sendungen “Oh schau, Nancy, Nancy, schau, wie toll dieser Gemüsehobel….”?

Die Gender Studies haben sich auch kritisch mit allerlei policies befasst, die auf „Gender“ aufruhen – am prominentesten wohl rund um das „Gender mainstreaming“

Hmmm… wie ging das? Ah – fick dich⁵.

[Sascha] Hiervon unbeirrt regiert in den Gender Studies weiterhin das Selbstbild, unverzichtbare universitäre wie gesellschaftspolitische Arbeit zu leisten.

[Paula] Solche Probleme zu kon[s]t[r]urieren, … das ist die oben genannte Verpflichtung

Ja – wo kämen wir denn hin, wenn wir niemanden hätten, der Probleme konstruiert, die es sonst gar nicht geben würde?

[Paula] Sie steht, die Pappkameradin. Ich sag mal mit Adorno: „Dem Halbgebildeten verzaubert alles Mittelbare sich in Unmittelbarkeit, noch das übermächtige Ferne. Daher die Tendenz zur Personalisierung: objektive Verhältnisse werden einzelnen Personen zur Last geschrieben oder von einzelnen Personen das Heil erwartet.“

Tjo… dann sage ich das mal mit Schopenhauer:

daß die Weiber … aber im Punkte der Gerechtigkeit, Redlichkeit und Gewissenhaftigkeit, diesen [Männern] nachstehn. Denn in Folge ihrer schwachen Vernunft übt das Gegenwärtige, Anschauliche, unmittelbar Reale eine Gewalt über sie aus, gegen welche die abstrakten Gedanken, die stehenden Maximen, die festgefaßten Entschlüsse, überhaupt die Rücksicht auf Vergangenheit und Zukunft, auf Abwesendes und Entferntes, selten viel vermögen.


Mir ist das zu blöd. Noch ein paar Zeilen höher sagt Paula, da würde debattiert, im Interview gestern behauptet sie, die würden “diskutieren”. Gleichwohl wird jede Kritik herablassendst (und inhaltsleer) abgebügelt – die Maxime, dass Gender Studies der einzig wahre Gott sind und jedes Wort einer Genderforscherin die einzig gute, richtige und wichtige Wahrheit ist, egal, wie sehr sie anderen Aussagen der gleichen Person widerspricht, ist nicht mehr nur dumm oder widerlich oder sektenhaft-verblendet;  das erfordert eine stark ausgeprägte Schizophrenie. Ich beende das daher mit einem fickt euch, Gender-Spinner, fickt euch¹⁰⁰ . Fuck, die ^100 wird schief. Fuck. Sammal… Gender Studies verursachen psychische Probleme, ernsthaft. Waaaah. 

 

Star Trek: Plot Discovery

Nachdem zuerst Fefe, dann Danisch, und dann noch Return of Kings ihre Meinung dazu kundgetan haben, dass STD (sexually transmitted diseases Star Trek: Discovery) scheiße sei, hab ich’s natürlich auch geschaut.

Und ganz ehrlich: Ich fand’s nicht so schlecht. Ich muss dazu sagen, dass ich nahezu jede neue Serie zumindest fünf Minuten anteste, bevor ich sie verwerfe; und bei ST:D bin ich bei Folge 4 (ja, es gibt schon 5, werde ich auch noch schauen).

Nun ist die Kritik ja (zusammengefasst) “SJW on Steroids”, aber – und das ist ein wichtiges, großes Aber – ich bin ja nun ein Kind der TNG-Generation, und das war halt – nunja, genau die gendergerechte Utopie, auf die sich die SJW einen runterholen. Wieso verwundert das jemanden? Freilich, es gab da dazwischen DS9, mit harten Männern und Krieg und Kapitalisten und halt Realismus, aber eigentlich sollte wirklich jeder verstehen, dass Pippi-Langstrumpf-Sozialismus inklusive “ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt” halt tatsächlich funktionieren kann, wenn alles, was man braucht, aus einem Replikator kommt – und man ein Holodeck hat.

Wenn man dann noch bedenkt, dass die Enterprise die Seriennummer 1701 hat – und wir davon ausgehen, dass man da fortlaufend nummeriert (ich hoffe, ich bekomme jetzt keine Morddrohungen von Trekkies) und 500 Mann Besatzung sind das 1.700 x 500 = 850.000 Leute, die durch den Weltraum fliegen, und wenn man sich da am normalen Militär orientiert, braucht man etwa dreimal so viele Leute dazu für Organisation und Logistik. Macht also knapp 4 Millionen Leute, die “arbeiten” und sich ggf. von Klingonen/Romulanern/Jem’Hadar in roter Uniform erschießen lassen. Bei einer Weltbevölkerung von aktuell schon fast 8 Milliarden ist das unter ein Promille – das ist vollkommen realistisch funktionierender Sozialismus. Der Rest macht ja nun offensichtlich nichts – ist aber ja egal, Replikator und so.

Ich habe also keine Ahnung, warum die Leute sich aufregen, dass das Raumschiff – mit Ausnahme des sexy Negermädchens der Vulkanierin der Hauptdarstellerin – mit ausschließlich vollkommen inkompetenten Leuten besetzt ist – ich meine, wenn irgendwelche Trolos Militär spielen und durch den Weltraum fliegen wollen und man ihnen einfach ein Raumschiff drucken kann… druckt man ihnen doch einfach eines? Was sollen sie schon machen? Einen Krieg mit den Klingonen anfangen?

Oh.

 

Freilich, ST:D ist anders als bisheriges Star Trek – soweit, zumindest. Irgendwo stand allerdings, dass es keinen episodenübergreifenden Plot geben soll. Leider aber haben die einzelnen Folgen selbst keine sonderlich spannenden Plots (also, jetzt verglichen mit… hmmm… Star Trek TOS aus den 60ern, was jetzt keine besonders elaborierten Plots hatte). Was ich also an der Serie gut finde ist das Potential für einen langfristigen Plot – halt wie bei DS9. Ich mochte DS9.

Wenn das, was wir da häppchenweise vorgesetzt bekommen, aber alles sein soll, dann – mei, dann kann ich auch meiner Katze beim Jagen des Laserpointers zuschauen; das hat in etwa das gleiche Spannungsniveau (ok, fairerweise ist meine Katze nicht derart vorhersehbar). In dem Fall hat die Serie halt – gar nichts. Das Negermädchen ist sexy, aber da sie nicht Uhuras Kleidchen trägt, hat man alles spannende in 0,02 Sekunden erfasst. Lässt sich aber auch nicht nachträglich ändern; die Moppelige passt da nicht rein.

Apropos: Die Versuche der Autoren, die moppelige Rothaarige (die ist doppelt moppelig – ohne einen Schraubstock zum Bändigen ihrer Haare sieht sie  auch noch wie ein exzessiv bestückter Wischmop aus) irgendwie sympathisch zu machen scheitern wohl an jedem nicht geistig Behinderten – und die Hauptdarstellerin schwankt schizophren zwischen Selbstzweifeln und widerlicher Arroganz, was sie jetzt auch nicht gerade cool macht. Menschlich, vielleicht, aber wenn ich normale Menschen sehen will, fahre ich mit dem fucking Zug. Und ich hasse fucking Züge.

Man könnte aus der Serie also durchaus was machen – wie auch Doctor Who mit einem weiblichen Doctor funktionieren kann, wenn – ja, wenn die Autoren nicht nur eine politische Message verkaufen wollen. Was sie aber wollen:

Der Cast und die Produzenten von Star Trek Discovery hätten gerne einen der umstrittensten Politiker unserer Zeit als Zuschauer ihrer Sci-Fi-Serie: US-Präsident Donald Trump.

Nur weil… ich meine ja nur… also, wenn Trump so primitiv ist, wie die Linken tun, dann lernt er in der Pilotfolge, dass:

  • Frauen als Kommandanten nichtmal von anderen Frauen respektiert werden
  • Ebendiese Frauen mehr oder weniger fahrlässig einen interstellaren Krieg beginnen
  • Das ach so diverse Team nicht auf den einzig vernünftigen Mann hört
  • Michael mit der “nominal” fragwürdigen Geschlechtsidentität prädestiniert ist, zu meutern, wenn sie ihren Willen nicht bekommt

Was tut man da wohl als verantwortungsbewusster Commander in Chief, hm?

(Symbolbild. Ehrlich. Macht euch keine falschen Hoffnungen.)

Spektrum des Wahnsinns VIII: Die letzten Wissenschaftler

Tjo… jetzt habe ich mir den schönen Titel schon für den Scientific American verbraten, und dann legt ein Jan-Martin Wierda bei der deutschen Spektrum der Wissenschaft noch einen drauf.

Ich muss an dieser Stelle Martin von heute zugestehen, dass er mehr Niveau versucht als Wastl neulich, aber – tl;dr: Thema verfehlt, sechs, setzen.

Wie wissenschaftlich ist die Gender-Forschung?

Gar nicht. Danke. Das war kurz und einfach. Es ist auch wirklich nicht nötig, weiter zu lesen; Martin bringt keinen Gegenbeleg. Keinen.

Es war ein Vorwurf mit Aufmerksamkeitsgarantie. Die Genderstudies seien “der akademische Sargnagel der Frauenemanzipation”, schrieb ein ehemaliger Gender-Student in der “Emma”.

Urgh… ne, das ist irrelevantes Geblubber von biestigen Alt-Feministen gegenüber geisteskranken Jung-Feministinnen, zumindest auf der Plattform. Das verdient absolut überhaupt keine Aufmerksamkeit. Boah… ich versuche mal, mich auf die Kernpunkte zu beschränken (Spoiler: Das ist derart doof, das klappt nicht):

Der queerfeministische Nachwuchs, befand er, “pöbelt auf dem Campus”, die Sprache des Fachs sei unverständlich,

Die “Sprache des Fachs” ist poststrukturalistischer, hochgestochener Unsinn, der nur zu dem Zweck so hochgestochen formuliert ist, weil “Männer sind Schweine” irgendwie nicht “wissenschaftlich” klingt – was, wie uns die Gender Studies erklären, heteronormatives Patriarchat und frauenausschließend ist – oder so. Dass die mehr tun als Pöbeln behauptet übrigens nichtmal der Autor.

das methodische Vorgehen stehe in merklichem Kontrast zur Arbeit anderer Disziplinen.

Ich nominiere das für den “Euphemismus des Jahrhunderts” – und das noch im Konjunktiv. Ich meine, man könnte natürlich behaupten, dass die Wahrung der Frauenrechte im Islamischen Staat “in merklichem Kontrast” zur Praxis anderer Nationen stehe, aber – hey, das war eine gute Analogie.

Die Studierenden lernten nicht, globale Probleme objektiv zu erfassen, sondern sie durch eine hochgradig antiimperialistische Agenda zu filtern. “Das Studium der Genderstudies macht Studierende oft nicht schlauer, sondern in vielen Fragen dümmer.”

Joah – kulturmarxistische Indoktrination ist halt was anderes als Bildung, gell? [und bevor da jetzt irgendein Schlaumeier kommt und mir erklären will, dass Kulturmarxismus ja gar kein echter Marxismus wäre, sondern blablubb…: (1) Sagen alle Kommunisten immer, dass “echter Kommunismus” was anderes wäre und (2) ist das Mittel immer ein “Klassenkampf” “unterdrückter Klassen” mit dem Ziel einer utopischen dystopischen, absoluten  Gleichheit aller Menschen. Nennt das, wie ihr wollt, ich nenne es Kulturmarxismus]

Da war er wieder, der Vorwurf, mit dem sich die Genderstudies regelmäßig auseinandersetzen müssen, eigentlich seit ihrem Bestehen: Das ist doch keine richtige Wissenschaft

Ne – die Juristerei muss sich seit ihrem Bestehen den Vorwurf anhören, sie wäre keine “richtige” Wissenschaft. Siehe hier 1848 oder – als Versuch einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung – hier. Die Gender-Spinner betreiben nicht “keine richtige”, sondern gar keine Wissenschaft. Das merkt man – siehe die Juristen – schon daran, dass sie nichtmal versuchen, sich wissenschaftlich mit dem Vorwurf ihrer Unwissenschaftlichkeit auseinanderzusetzen (siehe exemplarisch Sciencefiles).

ein hochdekorierter, herausragender Forscher spricht ihnen die wissenschaftliche Satisfaktionsfähigkeit ab: Wenn die Dinge so eindeutig liegen, wie kann es sein, dass der Staat die Förderung nicht einstellt, wie zum Beispiel die AfD es fordert?

Faktisch sprechen Dutzende, wenn nicht Hunderte hochdekorierte, herausragende Forscher den Gender Studies jedwede Wissenschaftlichkeit ab. Aber hey, streuen wir die AfD rein; nur Nazis sind gegen Gender Studies.

Zeit für eine Bestandsaufnahme: Wie wissenschaftlich sind die Genderstudies wirklich? Die Suche nach Antworten erweist sich allerdings schon beim Gegenstand als komplex: Die Genderstudies gibt es nämlich gar nicht. Gender-Professuren erstrecken sich über 30 Disziplinen

Blabla. In keiner dieser 30 Disziplinen kann irgendein Gender-“Forscher” irgendeine wissenschaftliche  Erkenntnis aufweisen.

0,4 bis 0,5 Prozent aller Professuren entspreche, wie Gender-Forscherinnen selten zu erwähnen vergessen. Ein Anteil, der dazu seit vielen Jahren nahezu unverändert sei, Tenor: Das kann doch keiner für zu viel halten. Jene, die die akademische Machtübernahme der Gender-Forschung herbeireden, mögen solche Zahlen tatsächlich zum Schweigen bringen

Nein – ich schweige nicht, wenn die paar Spinner so viel Einfluss haben, dass Physik-Studenten jetzt gendergerecht Partikel und Partikelinnen untersuchen müssen. Wirklich nicht. Es sind auch wohl nichtmal 0,4 bis 0,5 Prozent aller Moslems radikalislamische Terroristen, aber das sind trotzdem zu viele. Was soll denn der Quatsch?

doch die Frage nach ihrer Qualität ist damit nicht beantwortet

Doooch, ist sie. Wenn Du, ein nach eigenen Angaben seriöser und erfahrener Journalist, bei den Argumenten für und wider der Wissenschaftlichkeit von Gender Studies keine Pro-Argumente findest, dann sind die Gender Studies halt unwissenschaftlich.

Ein Anruf bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), … “Unsere Gutachter entscheiden allein auf Grund der wissenschaftlichen Qualität und der Erfolgsaussichten der Anträge”

Das ist eine Lüge. Nachvollziehbar auf der Internetseite der fucking DFG – die machen Gleichstellung. Die machen Gender Mainstreaming. Die scheißen auf “wissenschaftliche Qualität”, wenn es sein muss.

Weil sie aber immer wieder nach der wissenschaftlichen Qualität der Gender-Forschung gefragt werden, [bla}: “Anträge auf Forschungsförderung, die sich mit Gender auseinandersetzen, liegen von ihren Erfolgsaussichten her recht genau im DFG-Schnitt von gut 30 Prozent.”

Na, da hat die Gleichstellung ja geklappt. Wer hat denn eigentlich jetzt die DFG zum Maßstab dafür gemacht, was wissenschaftlich ist und was nicht? Hitler? Fragen wir Wikipedia:

Ein Großteil der tonangebenden DFG-Wissenschaftler begrüßte nach 1933 das NS-Regime und arbeitete im Rahmen eines „radikalnationalistischen Grundkonsenses“ aus freien Stücken an seinen Zielen mit. … Die Fördermittel für politisch genehme Forschungsgebiete wie „Rassenhygiene“ und Agrarwissenschaften wurden deutlich erhöht.

Ah. Danke. Sammal. Liebe DFG – wenn ihr euch einmal für politisch genehme Ziele vereinnahmen habt lassen, dann ist es doch recht naheliegend, dass ihr das wieder tut, oder? Das ist nicht wissenschaftlich.

Eine zweite Wissenschaftsorganisation, die sich besonders um die Qualität in der Forschung kümmert, ist der Wissenschaftsrat (WR),…. Christiane Kling-Mathey verfolgt für den WR seit über 20 Jahren das Feld der Gleichstellungspolitik.

Super. Gleichstellungspolitik ist aber keine Wissenschaft, sonst hieße es Gleichstellungswissenschaft. Der Wissenschaftsrat ist also bereits seit über 20 Jahren auf politischer Gleichstellungs-Linie und scheidet daher als objektive Stelle zur Beurteilung der Wissenschaftlichkeit von Gender-Bullshit aus. Nebenbei ist der Wissenschaftsrat eine politisch instituierte Organisation.

1998 erschien das erste umfangreiche Papier mit “Empfehlungen zur Chancengleichheit von Frauen in Wissenschaft und Forschung”

Super. Chancengleichheit ist ein Forschungsgegenstand, kein Forschungsmaßstab. Da das Paper keine Bestandsaufnahme, sondern ein politisches Forderungspapier ist (“Empfehlungen”), ist es nicht wissenschaftlich. Ende.

Kling-Mathey … beschlichen … “fast nostalgische Gefühle”. Vieles, was da steht, treffe nämlich immer noch zu. Vor allem die folgende Einschätzung: “Von einer durchgängigen Akzeptanz der Frauen- und Geschlechterforschung in der Wissenschaft und bei den an ihr Beteiligten kann noch nicht die Rede sein.

Ja… äh… also, ihr wisst seit fast 30 Jahren, dass das aus Sicht jedes fucking etablierten Wissenschaftlers gequirlte Scheiße ist und wundert euch, dass sich deren Meinung nicht ändert, nur weil ihr mehr gequirlte Scheiße verzapft? Echt jetzt? Nur – als Wissenschaftler hätte man das prognostizieren können…. – ah, ich vergaß, ihr seid ja keine Wissenschaftler.

Die enge Verknüpfung von Analyse und Aktion, das heißt der Versuch, aus einem Wissensbestand zusätzlich reformatorische Konsequenzen abzuleiten, stößt häufig noch auf massive Kritik, nicht nur männlicher Wissenschaftler.

Oh Gott – Wissenschaft zu politischen Zwecken mißbrauchen ist wieder Popper und der Methodenstreit mit seinen Konsequenzen. Tipp: Wissenschaft ist die Suche nach Erkenntnis. “Reformatorische Konsequenzen” sind Politik. Gender Studies machen aber nur Politik, meist auf Basis verzerrter oder falscher “Erkenntnisse” (oder einfach aus der Luft heraus, natürlich). Da fehlt die wissenschaftliche Komponente komplett. Das hat nichts, aber auch gar nichts mit dem Geschlecht der Kritiker zu tun – vom wissenschaftlichen Standpunkt aus. Von eurer politisch-ideologischen Predigtkanzel aus gesehen natürlich schon. Wissen wir auch, wo sich Martin beim Schreiben des Artikels hingestellt hat, gell?

Ein gesellschaftlicher Grundkonsens, auf dem die Frauen- und Geschlechterforschung mit ihren spezifischen Reformvorstellungen basieren könnte, existiert bislang nicht.” O-Ton 1998, passend für 2017.

Doch, den gibt es: Alle echten Wissenschaftler halten das für unsinnige, männerfeindliche Scharlatanerie und ein deutlich größerer Teil der echten Wissenschaftler befürwortet die Verbrennung der Gender-Forscherinnen als Hexen, als diese irgendwo Akzeptanz finden. Es gibt nämlich keinen vernünftigen Wissenschaftler, der das für Wissenschaft hält, und ich bin einer, der Hexenverbrennungen fordert (1>0, ich weiß, das ist wieder patriarchalische Frauenunterdrückung und so…).

Der mangelnde gesellschaftliche Konsens, sagt Kling-Mathey, habe Folgen: “So wie Frauen immer einen Tick besser sein müssen als Männer, um die gleiche Anerkennung zu erhalten

Wo? Fucking wo? Wo müssen Frauen auch nur annähernd so gut sein wie Männer, um irgendwie Anerkennung zu erhalten? Sogar in einem typischen Frauenberuf – nehmen wir mal Nutten – schaut Euch doch mal die durchschnittliche Nutte an, und den durchschnittlichen Callboy. Wer sieht besser aus, so ganz ehrlich (no-homo, bro)? Eben.

verhält es sich allem Anschein nach auch mit der Gender-Forschung im Verhältnis zu anderen Wissenschaftsgebieten

Für Blinde. Es wäre ja mal ein Anfang, wenn es innerhalb der Gender Studies eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Thema gäbe, einen Katalog von Methoden oder – ach, halt mal überhaupt eine einheitliche Ontologie, konsequente Epistemologie und irgendeine Form von präskriptiver Methodologie (die nicht “das Ergebnis muss sein, dass Frauen unterdrückt sind” ist). Haben sie aber nicht. Daran liegt das. Nicht, dass sie nicht besser sind. Es liegt daran, dass sie gar nichts von dem haben, was eine Wissenschaft ausmacht. Sie sind nicht nur schlechter, sie spielen überhaupt nicht mit.

Die Gender-Forschung hat in den vergangenen 20 Jahren unzählige Erkenntnisse und Impulse produziert

Nenne eines.

So haben Neurobiologen nachgewiesen, wie sich die Hirnfunktionen von Männern, die sich intensiv um ihre Kinder kümmern, verändern.” Der Hormonhaushalt stelle sich um, dafür würden Aktivitäten hochgefahren, “von denen man glaubte, dass sie biologisch an den weiblichen Körper gebunden seien”. Um solche naturwissenschaftlichen Forschungen auszulösen, sagt von Braun, habe es der Gender-Forschung mit ihren “völlig neuen Perspektiven” bedurft.

Ach – diese Studie von diesem Neurologen? Der ist aber doch gar kein Gender-Studies-Typ? Das ganze Institut hat “gender” genau einmal in seiner Publikationsliste – bei einer Studie, warum Frauen ängstlicher sind als Männer. Juiii, Gleichstellung! Danke, Christina von Braun. Wenn das dein Beleg sein soll, hast du keinen. Aber ich habe einen: Gender-Studies sind offensichtlich unnötiger Quatsch, sozial schädlicher Unsinn und v.a. Geldverschwendung. Siehe: Man könnte 0,4% der Professuren auch mit Leuten wie dem eben verlinkten Eyal Abraham besetzen, der echte Forschung betreibt. Der hat aber einen Penis.

Zu den im “Emma”-Artikel kritisierten Forscherinnen

Schau, Martin, ich habe dir zugute gehalten, dass du das mit dem Journalismus schon länger machst und der Artikel nicht so schlimm ist wie der von Wastl, aber mal ehrlich: Findest du es nicht total unwürdig, deinen “Debattenbeitrag” in einer (ehemaligen) Wissenschaftszeitung vollständig an der fucking Emma entlangzuhangeln? Nur – das ist eine Klatsch-und Hetzzeitschrift für verbiesterte alte Emanzen. Was machst du als nächstes? Zeigen, dass Autoempfehlungen im Playboy nicht umweltfreundlich sind? Sammal….

Soziologin Sabine Hark von der TU Berlin, die Vukadinović als “politisch ahnungslose Akademikerin” bezeichnete

Wenn ich nicht wüsste, dass Sabine Hark eine komplett ahnungslose Frau ist, die die Bezeichnung “Akademikerin” beschmutzt, würde ich die Erwähnung des Namens Vukadinović als widerlichen Anwurf sehen – ich meine, der klingt doch schon so, als wäre er ein frauenfeindlicher, stehlender, jugoslawischer Massenvergewaltiger, der nur wegen des laschen deutschen Strafrechtssystems noch (a) im Land und (b) auf freiem Fuß ist. So aber kann ich nicht meiner Vorurteile frönen und muss feststellen, dass es auch Leute vom Balkan gibt, die schwanzlose Weicheier sind. Mei.

Dieselbe Sabine Hark … sitzt nun zusammen mit Paula-Irene Villa, …  in einem Café in Berlin-Kreuzberg.

Berlin.

Das Gespräch beginnt mit einem artigen Dank an den Journalisten, dass der überhaupt zu einem Gespräch bereit sei. Als Gender-Forscherin ist man derzeit offenbar schon für Selbstverständlichkeiten dankbar.

Der Artikel ist fast am Ende, und das ist so in etwa die einzige inhaltliche Aussage, die der Leser mitnehmen kann: Sabine und Paula trinken Caramel Latte in fucking Berlin. Könnte man auch in die fucking Cosmopolitan drucken.

[Sabine Hark] Während es vor ein paar Jahrzehnten noch sinnvoll gewesen sei, “die Frauen” an sich als benachteiligt zu erforschen

Jaja – danke, Sabine, das war dann der Todesstoß. “Frauen als benachteiligt erforschen” ist keine Wissenschaft. Wissenschaft wäre, zu untersuchen, ob oder wie Frauen benachteiligt sind. Aber das macht ihr nicht – ihr “forscht” “ergebnisgerichtet”. Das ist aber halt keine “Forschung” – das ist Frauen-Gejammer.

Dann erzählt Villa von ihrer Replik, die sie auf Vukadinović verfasst hat, Titel: “The Sargnagel talks back”.

Super. Ich nehme an, dass die auch keine Argumente enthält, weil man die uns ja sonst irgendwie sagen könnte? Fuck.

Eine Kritik an der Ausrichtung der Genderstudies gehe ja in Ordnung, sagt Villa, “als politische Kritik fair enough. Daraus einen Strick gegen die Wissenschaftlichkeit zu drehen: not so much. Das funktioniert einfach nicht.”

Woraus? Dass ihr keine Wissenschaft betreibt ist eine Tatsache und hat absolut überhaupt nichts mit eurer politischen Ausrichtung zu tun. Es ist nur keine Wissenschaft. Und es wird auch keine Wissenschaft, nur weil die DFG euch den Unsinn bezahlt. Die DFG mag ja Rassenkunde, haben sie schon im dritten Reich gefördert. Und ob das jetzt die Überlegenheit des arischen Deutschen oder halt der Frau sei – ach kommt, ihr ekelt mich an.

[Der Titel ist btw. eine Anspielung auf Star Wars VIII – den kenne ich zwar noch nicht, aber ich bin dennoch sicher, er ist passend: Oberflächlich geht es um ach so starke Frauen, die nur vom bösen Patriarchat unterdrückt werden, und wenn nur genug nützliche Idioten sterben, während sie die relevante Arbeit erledigen, geht es den Frauen dann endlich gut. Wie immer, halt.]

Spektrum des Wahnsinns

Nachdem ich mich an die entsetzliche Zeitumstellung nach dem Rückflug (-1 Stunde) und die Temperaturumstellung (-20°) gewöhnt habe, möchte ich mich hiermit in aller Form bei all denen entschuldigen, die sich während meiner unangekündigten Abwesenheit um mein Wohlbefinden Sorgen gemacht haben – also niemandem.

Es tut auch eigentlich ganz gut, sein Notebook mal auszulassen; der Unsinn, der einem täglich in den diversen Newsfeeds präsentiert wird, ist ja vernünftig kaum noch auszuhalten – aber es tut halt wirklich gut, da einfach ins (30°) kalte Wasser zu springen. Mangels größerer Wasserflächen habt ihr aber heute die Freude, den hirnverbrannten Unsinn eines Bastian Greshake Tzovaras mit mir zu lesen:

How Men Can Help Women in STEM: Shut Up, Sit Back and Listen

Ich weiß schon, worauf das rauslaufen wird – weil fucking “Listen and Believe” im fucking Titel steht. An welche Zielgruppe richtet sich das? Verblendete Volldeppen, die sich einen Vortrag einer Feministin anhören? Nein, weit gefehlt, das kommt aus dem Scientific American, der “Mutterzeitung” des (offensichtlich ehemaligen) Wissenschaftsmagazins Spektrum der Wissenschaft. Das war’s dann also mit Deutschland, Technologieland; die Dichter und Denker sind ja nun schon länger tot.

In other words, pay attention to women who have stories to tell about how STEM has failed them, and learn how you can make a difference

Die relevantere Frage ist, warum ich Frauen in MINT helfen sollte. Ingenieure und Techniker sind eigentlich dazu da, was nützliches für mich zu machen; spontan bin ich da Herrn Diesel sehr dankbar für’s Nachhausekommen vom Flughafen, und gerade James Bonsack und Josef Groll, die mich diesen Unsinn durchstehen lassen.

Es ist mir herzlich egal, was MINT für Frauen tun kann, da halte ich es ganz mit JFK: Frage nicht, was MINT für dich tun kann, frage, was Du für MINT tun kannst. Der Wastl (der Autor scheint in Frankfurt zu arbeiten) scheint das aber anders zu sehen, weil – naja, weil das Richtig und Wichtig ist, und alle, die das anders sehen, sind reaktionäre Sexisten, natürlich. Oder habt ihr erwartet, dass da ein Grund käme? Neeeeeee…. da kommt nur Unsinn:

The UNESCO Institute for Statistics estimates that only around 30 percent of researchers worldwide are women.

“Only”. Wir konstruieren einen Mangel, implizieren eine Fehlallokation – durch die Verwendung der richtigen Worte, weil Worte – ja natürlich, weil Worte wie “weil” automatisch eine Begründung sind, egal, was man dann noch für Unsinn schreibt. In Taka-Tuka-Land, fragt mal Pippi Langstrumpfs Vater.

There’s also extensive literature on biases against women in STEM, affecting all aspects of academia, including hiring, publishing, citation counts and teaching.

Ein Bias ist eine Verzerrung, die in der Wissenschaft unerwünscht, also “falsch” ist. Wir “bestätigen” unser unbegründetes “nur” mit einem weiteren wertenden Wort – natürlich wieder, ohne das zu begründen.

Ich streite nicht ab, dass beides so ist. Ich warte aber darauf, warum das schlecht sein soll. (Spoiler: vergeblich).

Given these disheartening statistics

Für all diejenigen, denen die kleinen, eingestreuten Wörter noch nicht genug waren, drücken wir mal richtig auf die emotionale Tränendrüse. Fein. Fuck, und der Text hat nichtmal angefangen. Herzzerreißend.

it is clear that there is still a long way to go before we can even start thinking about gender equality in STEM

Das ist doch mal erfrischend: Dann lassen wir es halt. Ich habe zum Beispiel keinerlei Interesse an “Gender Equality in STEM”, und ich kenne auch persönlich niemanden, den das interessiert. Die wollen alle nur, dass man sein Maul hält – ah, wie das im Titel stand. Ich hatte neulich kurz gefragt, was eine alte Freundin von mir eigentlich genau macht – ich kann mit “Quantenmechanik” und “Heisenberg-Algebra” halt nichts anfangen, aber als Frau kann sie das natürlich nicht ordentlich erklären. Und hat dann – typisch Frau – einfach vom Thema abgelenkt, und sie meinte nur “komm, mach lieber den Champagner auf”. Frauen, eben.

Why is it that I, a man in STEM

Moooooment… der Wastl ist, ja, formal in STEM. Praktisch aber “forscht” er zu so tollen Sachen wie “Nutzung von SciHub“, einem doch mehr soziologischen Thema. Sehr. Sehr, sehr, sehr soziologisch.

am writing about this? Because to me these statistics also show another thing

“Also” – also, zusätzlich zu – einer deskriptiven Verteilung, die das halt statistisch ist, zeigt es dir, Wastl, noch die göttliche Eingebung der Gendergöttin?

men, who are dominating these fields, have an obligation to support women in STEM and help level the playing field.

Uh – äh – okay, der Hohepriesterin der vollkommen durchgeknallten Gender-Sekte. Das war jetzt noch abstruser als erwartet; normalerweise behaupten die Genderspinner ja wenigstens eine Benachteiligung, bevor sie was fordern.

But how can men help to facilitate change and support women in STEM?

Immer noch: Wie haben nicht erklärt, warum das irgendwer machen sollte, wem das was bringt, und warum das mich als Mann in nicht-MINT irgendwie interessieren sollte – außer, um aufzuzeigen, dass es vielleicht gute Gründe gibt, dass Leute, die so aussehen wie Wastl, zu Deutschlands besseren Zeiten am Hauptbahnhof “haste mal ne Mark” gefragt haben und nicht an Universitäten saßen.

All the things I try to implement are the result of listening to women—who sacrificed their spare time to educate me—and taking their advice.

Ich glaube, das Versagen von Frauen in MINT könnte daran liegen, dass da zu viele Dummtrullas rumhängen, die Deppen wie Wastl irgendwas zu erklären versuchen – ich meine, wenn der noch nichtmal verstanden hat, dass man aus einer deskriptiven Statistik keine kausalanalytischen Schlüsse ziehen kann, redet man halt nicht über sowas mit den Leuten. Gar nicht – das war mein Beispiel oben (und das war natürlich fiktiv; ich bin nicht so blöd, die danach zu fragen; ich weiß, dass mir das zu hoch ist). Dafür müsste man aber natürlich was inhaltlich-fachliches beherrschen und nicht nur Jammern.

listen to them. What can this look like on a more concrete level? Ask yourself about your own environments: is it men, including me, who are taking up all the airtime at meetings?

Joah… wie wäre es denn, wenn du deinen fucking Ratschlag mal selber befolgen würdest und ein Wissenschaftsmagazin nicht mit Gender-Schwachsinn zumüllen würdest? Ich kenne Frauen, die machen wie Wastl auch Bioinformatik – ok, nicht auch, die machen das wirklich – und die machen richtig coole Sachen, Tumorzellenvermehrung modellieren und sowas.

Chances are that this is the case, as women are interrupted more often than men and speak significantly less at professional meetings.

Ich bin recht sicher, dass ich Wastls Unsinn häufiger unterbreche als den üblichen Unsinn von üblicherweise Frauen, die ich “unterbreche”. Wie erwähnt – man sollte aus deskriptiven Daten keine kausalanalytischen Schlüsse ziehen (dafür gibt es kausalanalytische Verfahren, aber hey, Wastl ist ja “Statistiker”, wem sage ich das also?). Und dass Frauen bei Professionellen-Meetings weniger reden – klar, da ist ja der Zuhälter dabei?!

To whom are you paying attention? … For social media, some tools let you check the gender breakdown of the people you read. Make sure to identify those voices you’ve ignored so far

Ich hätte ja nun kein Blog, wenn ich nicht sehr viel Mist von durchgeknallten oder geisteskranken Spinnern lesen würde, oder? Bekomme ich jetzt ein Gender-Sternchen?

and listen to them.

Spring von der Klippe, Wastl. Listen to the voices you’ve ignored so far.

Generally, the male overrepresentation in STEM means you’re likely to default to male perspectives.

Ich bin aber doch gar nicht in MINT tätig? Ist der Artikel nur für MINT-Männer, die Frauen nur aus Pornos kennen? Hö?

Make sure to steer actively against this.

Diesen Ratschlag gebe ich Leuten, die ich nicht mag, für den Fall von Aquaplaning.

This becomes even more important… as representation matters.

WEIL? Fucking WEIL? Warum lese ich den Scheiß? Wird davon irgendwer missioniert, der den Unsinn nicht eh richtig und wichtig findet? Arbeiten in MINT nur noch Vollidioten?

Additional ways to counteract gender-biased presenter lineups are listed in Ten Simple Rules to Achieve Conference Speaker Gender Balance.

Der verlinkte Mist wurde ernsthaft bei PLOS publiziert. Früher war auch das mal eine wissenschaftliche Publikation.

Aber gut, Wastls Unsinn wird langweilig und ab hier nur noch repetitiv, und die “10 Simple Rules” beginnen ernsthaft mit

Count the number of women and men attending a conference

Wenn der Status Quo der MINT-Fächer derzeit so ist, dass man eine Frau braucht, um ihnen zu sagen, dass man zur Ermittlung – oder hier Gestaltung – einer Verteilung erstmal zählen muss, dann – naja…

… macht plötzlich alles mehr Sinn.

Basar

Sehr geehrte Damen und Herren der Zollverwaltung,

mit Entsetzen habe ich einen Bericht darüber gelesen, dass jesidische Sexsklavinnen in der Levante enorm schlecht behandelt werden und verzweifelt versucht wird, den jungen Frauen zu einem halbwegs normalen Leben zu verhelfen – indem man sie nach Deutschland bringt.

Da ich schon länger Interesse an einer Sexsklavin habe, würden mich die Formalitäten interessieren, wie man eine solche nach Deutschland bringen kann. Da ich auf den Internetseiten des BAMF keine Visabestimmungen für Sexsklavinnen finden konnte und von dieser Stelle auf meine Anfrage hin einfach aufgelegt wurde (nach einigen unangemessenen Unflätigkeiten), wende ich mich hiermit öffentlich an Sie, da ich annehme, dass das ein bisschen wie bei Tieren ist – die sind ja nun rechtlich auch keine Waren, werden aber als solche behandelt.

Von daher – wie sind die steuerrechtlichen Bestimmungen für den Import von Sexsklavinnen? Zählen die zu dem persönlichen Freibetrag bei Flugreisen von 430 Euro? Falls ja: Wird hier Kleidung berücksichtigt, oder wäre es steuerlich vorteilhaft, sie nackt mitzubringen? Und vor allem: Wie weise ich den Kaufpreis nach? Es ist schon in der Türkei auf dem Basar nicht üblich, Kaufbelege auszustellen, von daher gehe ich davon aus, dass das in unzivilisierteren Ländern der Levante ähnlich ist. Ist eine handgeschriebene Quittung hier hinreichend, oder wäre es hilfreicher, wenn der Verkäufer ein Preisschild auf die Sexsklavin aufklebt? Ggf. eintätowiert? Letzteres würde ich gerne vermeiden, da das den Wiederverkaufswert doch deutlich senken würde.

Über eine baldige Antwort würde ich mich sehr freuen; ich bin ja nun bereits wieder in Deutschland, weil es dort unten doch halbwegs kühl wurde und es halt keine Heizungen gibt, aber ich würde die armen Mädchen ungern frieren lassen.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. rer. mal. Shitlord

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Petry Heil

Wie schon 1932 wurde die Wahl zum Deutschen Reichstag deutlich zuungunsten der Blockparteien, vor allem der SPD, und zugunsten der radikaleren Parteien entschieden. Der eindeutige Gewinner ist damals – wie heute – die NSDAP AfD. Da schon am Wahlabend abzusehen war, dass die Altparteien keine regierungsfähige Mehrheit zustande bringen würden, weil niemand Kommunisten mag und eigentlich alle denken, dass die Grünen einen an der Klatsche haben, und auch ein reiner Nepotismusverein wie die FDP nichts in der Regierung verloren hat, wurde kurzerhand Frau Dr. Frauke Petry zur neuen Reichskanzlerin ernannt.

Von den mit der NSDAP AfD sympathisierenden waren bereits vorsorglich im Rahmen der sogenannten “Flüchtlingskrise” große Lager errichtet worden, vornehmlich zur Registrierung illegaler Wirtschaftsmigranten und deren Deportation in die “verlorene Stadt” Berlin. Zusammen mit der Reichswehr, die aus den patriotischen Teilen der von einer vollkommen unfähigen “Verteidigungsministerin” unter dem Vorwand der wichtigen Rolle irgendwelcher Schwuchteln dem homosexuellen General Wieker, der bereits strategisch noch zu Amtszeit des Schönlings v. Guttenberg aus der AfD-nahen “CSU” in das Amt eingesetzt wurde, übergebenen Bundeswehr wurde binnen weniger Stunden ein Minenfeld um die ehemalige Hauptstadt gelegt, in der sich über die vergangenen Jahre das Gros der Volksschädlinge und Volksverräter gesammelt hatte.

In Anbetracht anhaltender, untolerierbarer Ausschreitungen der Rotfront Antifa wurde zur Wiederherstellung der öffentlichen Ordnung sofort das Inklusive Integrationsgesetz erlassen, was die Bildung einer 50.000 Mann (ja, Mann, nix Frauen) starken, paramilitärischen Volkspolizeitruppe aus den Reihen der bislang verschwunden geglaubten HoGeSSa zur Folge hatte. Die neue Volkspolizei brachte die wenigen Antifanten unter großem Geschrei (“ich habe Rechte, ich habe Rechte”) in die Lager, die zurzeit noch deutschen Standards genügen, wohl aber bald das Niveau der von den Insassen favorisierten “anarchistischen” und kommunistischen” Standards erreicht haben werden, was die Reichsregierung durch entsprechende Lebensmittelzuteilungen erreichen wird.

Nachdem um Mitternacht des Wahlsonntags die neue Reichswehr auf Frau Dr. Petry eingeschworen wurde, wurde General Fähnrich Wieker feierlich gehängt, da sich herausstellte, dass er nicht homosexuell und zudem ein überzeugter Anhänger eines demokratischen, deutschen Rechtsstaates ist, der dort von einer der vielen in der ehemaligen Bundesrepublik agierenden Terrorzellen wie der jüngst verbotenen “Amadeu-Antonio-Stiftung” eingeschleust wurde.

Frau Führerin Petrys Ansprache auf den Brühlschen Terrassen in Dresden wurde vom neuen Generalgouverneur des neuen Nordostdeutschlands, Andrzej Duda, und dem Leiter des Generalgouverneurnements Böhmen und Mähren, Miloš Zeman, mit Freude begrüßt. Aus Frankreich ist die Machtübernahme der Vichy-Bewegung, Marie LePen, nach Ausrufung des Ausnahmezustands durch das schwanzlose Weichei von bisherigem “Staatspräsidenten” bereits weit vorangeschritten; Gouverneur Geert Wilders hat bereits angekündigt, den wichtigen Seehafen Rotterdam für das Deutsche Reich nutzbar zu machen, wie das auch Duda für Königsberg ankündigt – unter Protest des russischen Despoten Putin, der dieses deutsche Reichsgebiet bereits seit über 70 Jahren unrechtmäßig für sich beansprucht – wie die Krim.

US-Präsident Donald Trump kommentierte zur Machtergreifung auf Twitter “I’d really like to grab her pussy”, was die neue Reichskanzlerin im Gegenzug zu einer “versehentlichen” nuklearen Annihilierung Berlins freizügig anbot. Zum Entsetzen des Generalgouverneurs werden in den kommenden Tagen weite Teile der neuen Deutschen Ostgebiete unbewohnbar werden.


Ach – ist so nicht passiert? War gar nicht so schlimm, wie die Presse tat, dass die AfD jetzt im Bundestag sitzt? Komisch. Wer hätte das gedacht. 

Ich möchte mich an dieser Stelle explizit bei dem (echten) General Wieker entschuldigen; ich möchte keinesfalls das Gerücht in die Welt setzen, er sei homosexuell. Die Ähnlichkeit aller übrigen erwähnten Personen mit ihren realen Gegenbildern ist so frei erfunden, wie die Presse das üblicherweise praktiziert.

Was ich von Frau Petry halten soll, weiß ich noch nicht. Ich fand die ja bislang die vernünftigste in dem Verein… wenn sie es bis in vier Jahren tatsächlich schafft, eine vernünftige Oppostionspartei – gerne mit Herrn Lucke – auf die Beine zu stellen, wäre ich begeistert. So hingegen muss man ja nehmen, was man hat – und das ist zum Beispiel Beatrix von Storch, die es nichtmal schafft, ihren TweetJetzt sind wir halt da” zu formulieren. Mei. Sie hat’s zumindest versucht.

Ja, ich will das wirklich.

Heute hat es im Golf von Göcek fast vier Beaufort, 33°, strahlenden Sonnenschein und irgendwo, ganz weit weg, sind Wahlen.

Wie Herr Danisch schon (mehrfach) anmerkte, merkt die Presse langsam, dass sie durch dümmliches, ungebründetes AfD-Bashing genau das getan haben, was die #Aufschrei-kreischenden US-Medien für Donald Trump getan haben: Die Leute haben ihnen /ihm plötzlich Beachtung geschenkt. Und dann festgestellt, dass das, was er/die sagen, eigentlich gar nicht so dumm ist. Danke, lieb Presse, für das – um das mal im Jargon der Verschwörungstheoretiker auszudrücken; ich bin da ja einer davon (kommt…) – Aufwecken der Schlafschafe.

Naja, pünktlich zur Wahl ist das der Presse aber wie erwähnt endlich auch aufgefallen, und das finden sie nicht so toll. Von daher geben sie das Wort zum Wahlsonntag einem etablierten Intellektuellen, namentlich Christian Stöcker, der promovierter Kulturkritiker ist. Hey – ich meine, der hat Kulturkritik studiert; der muss was können, oder? Zum Beispiel Wahlwerbung für die AfD machen, weil die Linke weder aus eigenen Fehlern noch aus der Geschichte lernen kann.

Freilich, die Wahl ist fast vorbei, die linken Heulsusen werden sich an 15% AfD-Hanseln im Parlament gewöhnen müssen und diejenigen, die die AfD gewählt haben damit abfinden, dass auch die vernünftigsten Leute durch plötzliche Macht und unendlich viel Geld total korrumpiert werden. Aber ich kann bei der heftigen Sonne nicht schwimmen gehen, und die 3€ mehr für Vodafone statt Turkcell bescheren mir hier LTE. Von daher – lesen wir Christians Artikel doch einfach zusammen:

Noch unentschlossen, was Sie heute machen sollen?

Ja – total. Wir könnten hier bleiben, oder wir könnten einmal im Kreis durch den Golf segeln, und vor allem könnten wir heute Abend ins Adaia essen gehen. Oder Schinkennudeln kochen. Oder zurück in die Marina und auf den Fischmarkt. Schwierige Entscheidungen, ich weiß. Danke für die Nachfrage.

Mein Ratschlag wäre: Gehen Sie ins Wahllokal und wählen Sie, falls Sie das nicht schon per Brief getan haben.

Das hilft mir aber jetzt nicht weiter bei meinen echten Problemen. Mir ist eine der Kühlmanschetten für das Bier geplatzt, noch dazu. Das spricht für die Marina, da bekomme ich eine neue. Gewählt habe ich natürlich schon…

Und: Wählen Sie nicht die AfD. Aber viele, den Umfrageergebnissen zufolge sogar Millionen Wahlberechtigte in diesem Land, tragen sich ja nun mal offenbar mit dem Gedanken, ihre Stimme doch der Partei mit dem roten Pfeil zu geben.

Ja, und das sind sogar noch mehr, als ihr linksgrünversifften Journalisten und “unabhängigen” Forscher denkt – freilich, Herr Klein von Sciencefiles ist – wie ich – nur ein rechter Verschwörungstheoretiker, aber seine Wahlprognosen sind durchgehend besser als alle in den Medien. Man könnte fast auf die Idee kommen, dass diejenigen, die von bekloppten Linken in die rechte Ecke gestellt werden, Recht haben.

hier ein paar Gründe, für die AfD zu stimmen, in Frageform. Stimmen Sie hier zu?

Das ist zwar billige Polemik, weil der Autor natürlich keinerlei Grund nennen will, für die AfD zu stimmen, sondern nur die (seines Erachtens) lächerlichsten Aussagen irgendwelcher beliebiger AfD-Leute hinstellt, als wäre das ein Bild der gesamten Partei – was komischerweise niemand mit Ralf Stegner und der SPD macht, aber egal – gehen wir die mal durch (ja, wird lang. Aber wie erwähnt, wenn ich bei der Sonne schwimmen gehe, bekomme ich nur einen Sonnenbrand, und Celil hat mein Bimini wirklich toll erneuert):

Glauben Sie, dass es Ihr Leben und das Ihrer Verwandten und Freunde verbessern wird, wenn wir alle jetzt anfangen, “stolz zu sein auf Leistungen deutscher Soldaten in zwei Weltkriegen”, so wie AfD-Spitzenkandidat Alexander Gauland?

Hmmm… nein. Wobei – ich denke, meiner Mama würde es helfen, nicht mehr unbedingt radikalgrünlinks wählen müssen zu glauben, nur weil Opa bei der Waffen-SS Totenkopfstandarte im Generalgouvernement war… obwohl sogar die Amerikaner befunden haben, dass er da nix verwerfliches gemacht hat – sonst hätte ich ja keine Mama.

Oder glauben Sie, so wie der Kaiserslauterner AfD-Direktkandidat Stefan Scheil, dass Polen eigentlich Deutschland erobern wollte, damals, 1939? Dass Hitler dem Feind bloß zuvorkam?

Ne, das wäre geschichtsvergessen. Polen wollte nur die deutschen Enklaven (Danzig, Königsberg) und hat den Nazis (und den restlichen Deutschen vorher wie nachher) eine zollfreie Bahnlinie verweigert. Wir können jetzt diskutieren, ob Hitler nicht – wie das die Amerikaner gemacht haben – einfach eine Luftbrücke hätte etablieren können, bis die fucking Kommunisten sich mal wie Menschen benehmen. Werden wir nie erfahren; aber Kommunisten benahmen sich nie und benehmen sich immer noch nicht, wenn man sie nicht besticht, von daher ist das jetzt nicht der beste Kritikpunkt – wenn man Korruption ablehnt.

Glauben Sie, so wie zum Beispiel der niedersächsische AfD-Kandidat Wilhelm von Gottberg, der Holocaust werde hierzulande wie ein “Mythos” behandelt, als “ein Dogma, das jeder freien Geschichtsforschung entzogen bleibt”?

De facto gibt es Einschränkungen beim Zugang zu den Unterlagen aus der Zeit. Dass da keine freie Forschung möglich ist, ist also keine Glaubensfrage, sondern Faktum. Ob der Holocaust von seinem tatsächlichen Ablauf her jetzt zu einem insbesonderen auf seine “Konsequenzen” unwidersprechlichen Mythos hochstilisiert wird, ist eine Glaubensfrage. Ich denke, dass es da durchaus Tendenzen dazu gibt; wir schenken den Juden – jetzt in Israel – ja nun 70 Jahre später immer noch U-Boote, weil Opa so furchtbar war. Also, der von den Politikern und den totalitären Linken, offensichtlich, meiner hat ja richterlich bestätigt nix gemacht.

Möchten Sie, so wie Björn Höcke, eine “erinnerungspolitische Wende um 180 Grad”?

Wie soll die denn aussehen? Wir stecken alle ins KZ, die unangemessene Nazivergleiche machen? Da bin ich dagegen, ich liebe Nazivergleiche. Die aktuelle Politik ist derart scheiße, dass man unfreiwillig “Mein Kampf” zitiert, wenn man sie beschreibt, und das erklärt auch das Aufstreben der Rechten Parteien, auch wenn die mitunter menschenverachtenden Bullshit fordern. Paar tote Neger sind halt für den ordnungsliebenden Deutschen nicht so schlimm wie #Aufschrei-Anne, der ein Neger an den Arsch grapscht. Dass jede noch so faschistische Rechte nur die Konsequenz aller Rechtschaffenen ist, sich vor marodierenden Linken (früher Rotfront, heute Antifa) zu schützen, kommt den Deppen ja nicht in den Sinn. Und dass sie selbst – und nur sie – daran schuld sind. Wenn die Gesellschaft auf Idioten und Nazis reduziert wird, fällt mir die Entscheidung nicht schwer, mich für eine Gruppe zu entscheiden. Vor allem wegen der mitgelieferten Ausrede: Die, die “scheiß Nazis” brüllen, sind eh Idioten.

Glauben Sie, wie von Gottberg und viele seiner Parteifreunde, dass es einen “Kult mit der Schuld” gibt hierzulande, und dass es Ihnen, Ihren Freunden und Verwandten besser ginge, wenn der beendet würde?

In Beijing, an einer Seitenstraße der Xiaoyun Lu, gibt es einen Mongolen, der alle Deutschen mit dem “Deutschen Gruß” begrüßte. Höchst respektvoll, übrigens; Mao fand Hitler super; die wissen es nicht besser. Da hilft Aufklärung gar nix, das verstehen indoktrinierte Leute nicht. Ayşes Eltern fanden das Lokal besonders toll, weil sie da als Deutschtürken endlich mal behandelt wurden wie “echte” Deutsche. Davon ist Indoktionation aber halt trotzdem scheiße. Von daher: Ja, kulturelle Indoktrination ist abzulehnen.

Kurz: Finden Sie auch, dass das ganze Erinnern an den von Deutschen verübten industriellen Massenmord jetzt aber mal beendet gehört?

Ne, das sollte man schon ruhig betonen: Wenn man Deutschen zu sehr auf den Sack geht, dann lösen sie ihre Probleme, effizient und “industriell”. Und scheißen vollkommen auf ängstliche Prognosen; “Wollt ihr den totalen Krieg” erntete heftigen Beifall. Bis zum fucking Untergang. Das ist – traurig, aber wahr – deutsche Kultur. Schön ruhig bleiben und den Rasen nicht betreten, weil’s verboten ist. Top, wenn sich alle dran halten. Kann man auch ruhig und nett sagen. Aber beim x-ten Betreten auch nur des fucking Rasens reicht’s dann halt. Das sollte man wirklich öfter sagen. Aber nicht den Nazis – die finden es nur nicht gut, dass auf dem fucking Rasen irgendwelche Zigeuner Zelten und Abdullah ihre Tochter vergewaltigt. Die Deutschen sind ein friedliebendes Volk, wir haben keinen Bock auf Krieg – wir verlieren ja eh bloß. Aber bitte, bitte lasst es nicht bis zum “Scheiß drauf” – Punkt kommen. Wir können das auch demokratisch regeln; mit Reden. Deswegen wählen wir ja die AfD. Damit die mit euch reden, ihr, die das nicht verstehen.

Möchten Sie eine Partei im Bundestag sehen, die sich, ihrem Tübinger Direktkandidaten Dubravko Mandic zufolge, “vornehmlich durch unser bürgerliches Unterstützerumfeld, nicht so sehr durch Inhalte” von der rechtsextremen NPD unterscheidet?

Öhm… ja. Einen Deppen muss man verzeihen. Soagr ein paar. Man braucht ja für eine Partei leider mehrere Leute und kann nicht einfach nur Frauke Petry wählen.

Freuen Sie sich, so wie Mandic, über ein “entstehendes rechtsradikales Netzwerk zwischen AfD und Identitärer Bewegung”?

Ich weiß nicht, wo die Anführungszeichen herkommen, aber ich freue mich sehr über ein rechtes Netzwerk, da die fucking linken Netzwerke die Gesellschaft als Ganzes spalten und kaputtmachen – und das auch wollen, das sind die “Deutschland Verrecke” – Leute, bei denen Claudia Roth mitläuft. Weder die AfD noch die IB sind irgendwie rechtsradikal, aber mirwegen geben wir den Linken ihre neuen Wörter und sind das halt. Wie oben erwähnt: Wenn die Wahl zwischen Böse und Dumm ist, bin ich böse.

Halten Sie diese sogenannte Identitäre Bewegung, die der Verfassungsschutz beobachtet, weil er dort “Anhaltspunkte für Bestrebungen gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung” erkennt, so wie der Münchner AfD-Direktkandidat Petr Bystron für eine “tolle Organisation”?

Die IB hat es zumindest geschafft, den Flüchtlingstaxiservice im Mittelmeer mal in den Fokus zu rücken. Von daher: Ja, natürlich. Ich finde übrigens auch den Verfassungsschutz eine “tolle Organisation”, der tut nur komischerweise die Verfassung nicht vor Frau Merkel oder der SED schützen.

Finden Sie es gut, wenn Bundestagsabgeordnete an Aufmärschen dieser “Bewegung” teilnehmen, so wie der Bremer Kandidat Norbert Teske?

Nein, das finde ich grundfalsch. Herr Teske ist aber kein Bundestagsabgeordneter.

Glauben Sie, dass die deutsche Gesellschaft Integrationsprobleme am besten in den Griff bekommt, wenn sie sich nicht scheut, so wie der AfD-Direktkandidat Thomas Seitz (Kreis Emmendingen-Lahr) das vorschlägt, “Menschen mit schwarzer Hautfarbe weiterhin Neger” zu nennen? Dass man dunkelhäutige Menschen am besten begrüßt, indem man ihnen eine Banane schenkt, so wie der bayerische AfD-Kandidat Benjamin Nolte – auch genannt “Bananen-Nolte”?

Das sind zwei Fragen. Ich glaube, dass man “Integrationsprobleme” am besten in den Griff bekommt, indem man Leuten, die sich daneben benehmen, einen großen roten Punkt auf die Stirn tätowiert und sie zu Vogelfreien erklärt, aber dank 20 Jahren linksgrüner Bildungspolitik müsste man an der Stelle mal an die Inder denken, die dann halt ggf. verwechselt werden. Und auf Negern sieht man Rot nicht so toll…

Das ist eine blöde Frage. Sinti und Roma sind ja immer noch Zigenuer – und stehlende, arbeitslose Assos, auch wenn man sie anders nennt. Neger sind nur schwarz, das ist in meiner Generation nichtmal negativ konnotiert; das wird es nur durch die, die noch nicht so lange hier sind.

Und mögen Neger keine Bananen? Ist die Banane ein typisch deutsches Begrüßungsgeschenk? Sind Deutsche plötzlich irgendwie nett? Thailänder sind nett. Die meisten anderen Länder haben nette Kulturen. Wir nicht. Deutsch ist, zu fragen, “was willst du hier?”, gefolgt von einem “verpiss dich”. Könnt ihr gerne bei den Vorzeige-Gutmenschen in der Roten Flora oder in der Rigaer ausprobieren, die sind auch nicht anders. Deutsche sind nicht nett. 

Glauben Sie, so wie zum Beispiel der bayerische AfD-Kandidat Peter Boehringer, dass sowohl die Bundesregierung als auch die Uno in Wirklichkeit von einer geheimnisvollen Organisation namens New World Order – das ist das neue Wort für die jüdische Weltverschwörung – gesteuert werden?

Ob das nun Juden sind – hey, man muss (neidvoll) anerkennen, dass die Juden mit ihrem völkischen Nationalismus und enormen Rassismus sogar im Moloch des Nahen Ostens erfolgreich sind.  Aber wichtigere Frage: Von wem wird denn die UNO gesteuert? Gewählt habe ich die ja nun nicht.

Glauben Sie, so wie Boehringer, aber zum Beispiel auch der sächsische AfD-Kandidat Göbel und diverse andere in der Partei, dass solche dunklen Mächte eine “Umvolkung” Deutschlands anstreben?

Naja, deutsche Politiker stehen sehr hinter Denis Yücel, der das deutsche Volk sterben sehen will. Von daher – das sind nicht nur “dunkle Mächte”, das sind auch aktuelle Politiker und Terroristenunterstützer wie die Presse. Dunkle Mächte? Keine Ahnung.

Und zudem mit aktiver Hilfe der etablierten Bundestagsparteien die Bevölkerung austauschen wollen?

Das ist irrelevant; die etablierten Bundestagsparteien und die Presse wollen das faktisch, haben sie auch gesagt (googelt selber).

Fürchten Sie sich, so wie der hessische AfD-Kandidat Martin Hohmann, vor einem “Austausch der Bevölkerung”?

Nö. Ich bin in (mindestens) sechster Generation arischer Deutscher und damit eh besser als alle anderen – Deutschen. Man beachte bitte das “damit”, das ist kein “deswegen”. Ich bin in einem Land geboren, das verdammt viel Bildung bereitstellt, enormst liberal und aufgeklärt ist war, und alleine die Tatsache, dass ich lesen kann, macht mich zu einem nützlicheren und produktiveren Mitglied der Gesellschaft als den Großteil der Bevölkerung Indiens und so ziemlich jedem aus Afrika. Ich halte es aber für eine strunzblöde Idee, das Deutschland, was meine Opas aus dem zerbombten Nichts geschaffen haben, einfach wegzuwerfen.

Finden Sie Theorien verbreitenswert, so wie der manchmal AfD-“Parteiphilosoph” genannte Marc Jongen, nach denen dunkle Mächte eine “Mischbevölkerung” schaffen wollen, um Deutschland zu schwächen?

Nochmal: Ich habe keine Ahnung, welche dunklen Mächte das sein sollen, aber die Grünen und die Linken wollen das ganz sicher. Aber grundsätzlich: Nö, das schwächt Deutschland nicht, das führt nur zu rechten Parteien und Konzentrationslagern. Und wenn das nicht der Fall ist, halte ich es mit Hitler – dann soll das Land halt verrecken; “wir” haben es nicht anders verdient. Das täte mir nur leid für meine sehr deutschen Freunde, die halt großteils überhaupt nicht deutsch aussehen, und deren Eltern genau aus den Ländern geflohen sind, deren idiotische Ideologen wir jetzt hofieren.

Halten Sie es, so wie Göbel, für gerechtfertigt, Menschen ausländischer Herkunft als “Schmarotzer” und “Parasiten” zu bezeichnen?

Das ist sehr davon abhängig, ob sie Schmarotzer und Parasiten sind. Falls ja, halte ich das natürlich für gerechtfertigt; alles andere wäre rassistisch.

Finden Sie, so wie der Berliner AfD-Kandidat Nicolaus Fest, dass man alle Moscheen in Deutschland schließen sollte?

Nö. Das macht es dem Verfassungsschutz doch einfacher, seine Arbeit zu erledigen.

Oder, so wie der hessische AfD-Kandidat Albrecht Glaser, dass Muslimen nicht das Grundrecht auf Religionsfreiheit zusteht?

Herr Glaser hat gesagt, dass der Islam die Religionsfreiheit nicht anerkennt (wie alle anderen Religionen auch, btw.) und damit dem deutschen Grundgesetz widerspricht, welches deswegen vor dem Islam geschützt werden müsse. Da liegt Herr Glaser halt falsch – Religionen sind nichts schützenswertes, das gehört aus dem GG raus.

Würden Sie am liebsten, so wie der sächsische Kandidat Jens Maier, der fast sicher in den Bundestag einziehen wird, Muslime künftig als “Gesindel” bezeichnen?

Siehe oben: Das kommt darauf an, ob sie Gesindel sind. Die Frau bei meinem türkischen Metzger, die kein Wort Deutsch kann, ist kein Gesindel. Jedwede nette Kopftuch-Muslima, die meine Wünsche dann zwischen perfektem und miserablem Deutsch übersetzt (weil sie auch was kaufen will) sicher auch nicht. Der Bettler hier auf dem Weg zum Fischmarkt hingegen ist Gesindel.

Oder den Islam, wie der niedersächsische AfD-Kandidat Nicolas Lehrke, “europaweit” einfach verbieten?

Hmmm… Okay, die Quelle wäre hier:

Nicolas Lehrke (geb. 1965, Angestellter)
[a] Wirft Angela Merkel auf Facebook eine „Flutung Deutschlands mit illegalen Einwanderern aus rückständigen Kulturen“ vor. [b] Glaubt, dass Deutschland in einen islamischen Gottesstaat umgewandelt werde. [c] Fordert, der Islam müsse „endlich europaweit verboten werden“. [d] Sagt: „Pegida ist Zivilcourage.“ Kandidiert auf der niedersächsischen Landesliste.

(a) ist eine Tatsache, (b) ist Unsinn, (c) widerspricht meinen liberalen Werten, und (d) stimmt wieder – jedwede bürgerliche, friedliche Bewegung, die sich gegen das Establishment, wendet, ist Zivilcourage. Man beachte das “friedliche” – Antifanten, die Autos anzünden, sind nicht “Zivilcourage”, sondern Terroristen. Feine Grenze. Sehr feine Grenze.

Wenn Sie mehrere der obigen Fragen ohne zu Zögern mit “Ja” beantworten können, sind Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Rechtsradikaler mit Hang zu paranoiden Verschwörungstheorien

Jaja, ich bin Nazi. Wenn Sie aber keine der obigen Fragen mit “ja” beantwortet haben, sind Sie ein linksgrün-verblendeter Volldepp. Mit Betonung auf Volldepp. Ich hatte schon erwähnt, auf welche Seite ich mich stelle, wenn ich nur diese Alternativen habe, oder?

In diesem Fall wäre es mir persönlich am liebsten, Sie gingen einfach gar nicht zur Wahl

Da kann ich Dich erfreuen, Christian, ich gehe jetzt gleich schwimmen, die Sonne ist fast hinter der Insel verschwunden.

Aber wenn es unbedingt sein muss: Machen Sie mal, wählen Sie die AfD, dann wissen wir wenigstens, mit wie vielen von Ihrer Sorte wir es hierzulande tatsächlich zu tun haben. So zu tun, als gäbe es Sie nicht, hilft ja auf die Dauer auch nichts.

Und dann erstellt ihr Listen mit unerwünschten Personen, wie damals bei der Stasi, gell? Oder was soll das? Fuck, ich bin echt kein Freund von Vernichtungslagern, aber solche Leute….

Wenn Sie beim Studium der obigen Fragen allerdings ins Grübeln geraten, dann bitte ich Sie dringend, nicht die AfD zu wählen.

… sondern die Partei. Die PARTEI ist nämlich sehr gut.

Fuck, und im gleichen Verlag schreiben Leute, dass man die nicht wählen soll.

Aber ehrlich: Das ist doch der Punkt, warum Leute die AfD wählen: Wegen Leuten wie Dir. Du bringst keine Argumente, du verlässt dich nur darauf, dass die Menschen auch nur irgendeinen der zahlreichen Punkte von x-zig AfD-Politikern falsch finden – was ja nun sogar ich tue, und appellierst dann an ihre gute Seele, doch bitte “das Richtige” zu tun.

Um das mal ganz feministisch auszudrücken: Wegen Leuten wie Dir wählen Leute die AfD. Das ist so, wie dass man wegen Leuten wie mir Feminismus braucht: Dem gängigen Narrativ muss widersprochen werden. Wir brauchen den Feminismus wegen Leuten wie mir, damit dümmere Leute daran erinnert werden, dass auch alte, häßliche und fette Frauen mit einem Müllsack über dem Kopf einer Burka Menschen sind. Das vergisst man nämlich zu leicht, da haben die Feministen Recht. Du, Christian, leistest dem aber einen Bärendienst, weil man Menschen halt auch einfach fucking umbrigen kann – wie das die von Dir so geliebten radikalen, rückständigen Moslems so gerne tun. Und das ist das Problem an dichotomen Entscheidungen: Rate mal, ob ich für die stimme, die zulassen, dass mich die radikalen Moslems umbringen, weil ich keiner bin, oder für die, die pauschal alle radikalen Moslems umbringen wollen? Rate mal. Denk mal nach. Ehrlich. Das ist beides gleich scheiße. Aber nicht für mich.

 Auch, wenn Sie die soziale Ungleichheit in Deutschland wütend macht,

Nö – die ist unvermeidbar…

Sie Angela Merkel nicht mehr sehen können

die leider auch…

oder mit der Flüchtlingspolitik der Bundesregierung absolut unzufrieden sind

“Politik” bedeutet, “Regelung der Angelegenheiten eines Gemeinwesens durch verbindliche Entscheidungen”. Frau Merkel hat entschieden, dass Staatswesen Deutschlands (völkerrechtlich hat ein Staat  ein Volk, eine Staatsmacht und eine Staatsgrenze) aufzugeben. Ich bin also jetzt völkerrechtlich staatenlos, aber hey – dass sich Politiker an ihre eigenen Regeln halten, wäre ja mal was neues. Happy bin ich aber sicher nicht.

es gibt auch andere Möglichkeiten, dieser Unzufriedenheit Ausdruck zu verleihen, als rechtsnationale Rassisten mit Tendenz zur Geschichtsklitterung und kaum verhohlener Sympathie für waschechte Nazis vier Jahre lang ins deutsche Parlament zu wählen. Geben Sie Ihre Stimme einer anderen Partei, die Auswahl ist groß genug.

Das ist so das Trump- Problem, was die Medien nicht verstehen wollen: Wenn es nur crooked Hillary oder den anderen gibt, nehme ich den anderen. Wenn du mir eine Partei nennen kannst, die eine echte Alternative für Deutschland bietet, wähle ich die (nächstes Mal) gerne. Andernfalls nehme ich die, die das ganz populistisch wenigstens von sich behaupten. Mehr Alternativen habe ich nämlich nicht.

Ich geh jetzt schwimmen.