The @realDonaldTrump is a Maniac

As I mentioned earlier, there are obvious similarities between The Donald and The Devil in both sharing the same initials, but I was still rather amused about the idea of Trump being the leader of the United states. This was mostly because of the US being the nation that brought the world the electric chair, feminism, nuclear weapons, the Taliban and political correctness, so they deserved it.

While amusing at first, especially seeing the presstitutes desperately trying to portrait some old hag that personally gave us ISIS as favorable to The Donald for whatever reason they could come up with, I yesterday watched the presidential “debate” which only leaves one rational conclusion:

Donald Trump is a madman and cannot be allowed to be the president of the United States.

Why, you wonder? Because he called some now (and then) chubby woman “Miss Piggy” after she won the Miss Universe pageant by devouring all her contestants (she is a Latina, they gain weight slowly)? No – of course not. But because Trump’s first response to a question regarding the US economy made him look like an ignorant dabbler. He thinks the problem is:

Thank you, Lester. Our jobs are fleeing the country.

That was his first statement! Hey, dumbfuck, there was only one Jobs important to the US economy, and Steve is dead. What an idiot! No one in their sane mind would vote for that. But that is not all – the brilliant host, named Lester, catches in on it and asks a follow-up question on how to tackle the economic problems. And Donald responds with a “solution” that makes Donald Ducks quacking sound like Stephen Hawking’s synthesizer:

I will bring — excuse me. I will bring back jobs.

What a megalomaniac! He obviously lost his marbles to the presstitute fairies. Nobody can rationally support a man who thinks he can bring Steve Jobs back from the dead, even if the media continuously portray him as a fallen angel.

We have lost a good entrepreneur to the ramblings of the delusional media. What a pity. But there is hope for the American voters: the only alternative has a daffy smirk, induced by a shitload of amphetamines, but at least can remember the talking points her Marxist writers stole from Mao’s speeches by heart. So, dear Americans, the choice is yours: a tarted-up train wreck, or a delusional maniac. Democracy is great!

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Indoktrination ist #nichtegal, aber auch #nichtnützlich

Das bezieht sich auf meinen letzten Post. Tr;dr: Wenn die Politik missliebige Meinungen respektive das “Pack” oder die Untermenschen mit bestimmten Weltanschauungen gezielt diskreditiert, ist das nicht so prickelnd.

#nichtegal ist eine groß angelegte Propagandakampagne, sonst kann man dem dummen Wählervolk ja nicht ordentlich eintrichtern, dass sich die Herr*innenrasse vom Pöbel distanzieren muss. Das war aber schon früher #nichtnützlich:

Natürlich indoktrinieren wir zur Erreichung unserer arischen gutmenschlichen Gesellschaft als erstes die Hitler- Jugend, mit einem groß angelegten, vom Steuerzahler finanzierten Programm, das war ja schon bei der NSDAP erfolgreich. Und das ist auch kein bisschen Nazi, macht ja nicht der Führer, sondern die demokratisch gewählte Familienministerin (die nichtmal für den Bundestag kandidierte, im Gegensatz zu Hitler). Aber zwei Tage dafür aufwenden, Schüler zu indoktrinieren, sollte man schon. Wegen der zentralen Bedeutung der nationalsozialistischen Ideologie des Kampes gegen Hatespeech.

Finden zumindest die Digitalen Helden, die uns erklären, dass es im Internet zugeht “wie im Kindergarten: Da wird beleidigt, auf die übelste Art und Weise, es wird gehetzt, es wir zu Gewalt aufgerufen, gegen bestimmte Bevölkerungsgruppen und vieles mehr”.  Und man denkt sich: Ist das wirklich der Großteil der Bevölkerung, der so denkt?

Ne, der letzte Satz ist nicht von mir, der ist noch aus dem Video. Und ich hoffe sehr, dass der Großteil der Bevölkerung nicht denkt, dass in Kindergärten auf übelste Art und Weise beleidigt, gehetzt und zu Gewalt aufgerufen wird. Ich befürchte aber, dass es der Großteil der Bevölkerung nicht merkt, dass zunehmend radikalere illiberale Gutmenschen zunehmend größere Bevölkerungsgruppen auf übelste Art und Weise beleidigen, gegen sie hetzen und zu Gewalt aufrufen. Also, Menschen wie MrWissen2go. Aber:

Nein. Das ist nur eine kleine, sehr laute Gruppe, die versucht, mit Hass, mit Häme, mit Hetze andere einzuschüchtern und vor allem andere daran zu hindern, ihre Meinung zu sagen.

Denn die andere Meinung ist Hatespeech, und Hatespeech ist Volksverhetzung und eine Straftat.

Und viele von Euch fragen sich sicherlich, was kann man dagegen tun? Wie kann man sich wehren? – Im Prinzip ist das ganz einfach: Indem man aktiv wird.

Gern geschehen.

Aber das will man natürlich nicht.

Moment, MrIdiotie4ever, das widerspricht dir doch jetzt, oder?

Wir müssen etwas dagegen setzen. Wir kommen zu euch. Zu euch an die Schule. Wie werden an 40 Schulen vorbeischauen und euch sagen, wie ihr zu digitalen Experten werdet.

Echt jetzt? Kann ich gleich: Gar nicht. Menschen werden immer analog bleiben. Fuck, nicht nur das Internet nicht verstanden, sondern auch digital nicht. Oder impliziert der Typ jetzt, dass ein “digitaler Experte” nur “gut” und “böse” unterscheiden kann, wie ihm das vorgegeben wird, und alles, was nicht gut ist, eben Hass ist? Hui, ich denke, ich bin da auf dem richtigen Weg. Er erklärt dann noch, was man alles mit Hetze machen kann.

Aber ich klaue ihm sein Schlusswort, auch wenn mich die Grammatik schmerzt: Denn das, was da im Netz passiert momentan, das sollte uns allen nicht egal sein.

Naja, gut, mir ist das ziemlich egal, wie Ihr das findet. Ist Euer Problem. Ich hab aber auch keine tollen Kompetenzen wie “Videos produzieren, um was gegen Hass im Netz zu sagen”. Ich kann aber ein VPN aufbauen und einrichten. Hilft gegen die “Great Firewall of China” hervorragend, und die haben unsere (ja, unsere) Handys gebaut. Die Zensoren sind zu blöd für ihr Vorhaben, wenn das nichtmal die Chinesen schaffen. Das ist das verdammte Internet, ihr hirnverbrannten Vollidioten. Und das ist älter als ich. Gott, das geht notfalls (mittlerweile) über Kurzwellenradio. Was denkt ihr denn, wie die alliierten Agenten in Nazideutschland nach Hause telefoniert haben? Youtube?

hsklein

Entartete Meinungen sind #nichtegal

Heiko Maas und die anderen möchtegern-totalitären Kommunisten in der SPD und den anderen linken Parteien zensieren ja nun offensichtlich schon seit einer Weile mit scheinbar zu wenig Erfolg facebook. Dank irgendeinem Internet-Meme-Affen namens Harambe wurde die Nazi-Schwuchtel Milo Yiannopoulos von Twitter entfernt, aber den Stasi-erfahrenen Mitarbeitern in den Parteien und der Irgendein-Neger-Stiftung scheint jetzt auch noch Youtube ein Dorn im Auge zu sein, und das ist nicht nur ein weiterer Tropfen in ein übervolles Fass.

Es sind ja selbst in Berlin 14,2% des Fasses bereits übergelaufen, was alle als den totalen Weltuntergang darstellen – das ist er aber nicht. Es ist doch für den einzelnen Bürger #scheißegal, welche korrupte, dumme und lügende Partei jetzt ein paar Euro aus der Wahlkasse bekommt. In einer (parlamentarischen) Demokratie ist die einzig relevante Frage, ob man es gut findet, was die Regierung mit dem ganzen anderen übrigen Geld macht. Der Rest sind Nebelkerzen.

Und durch “Fördermittel” von einem Dutzend Organisationen, die sämtlich am Staatstropf hängen (BmFSFJ, BPB und ihre vielfältigen und unterverzweigten Lakaien), “prominente Youtuber” dafür zu bezahlen (nehme ich an), dass sie unfertige Satzfetzen in eine Kamera sprechen und dabei aussehen wie – seien wir geschlechtergerecht – eine Crackhure, die man als nicht gänzlich verzweifelter Mann nicht vögeln wollte oder ein Kioskbetreiber, dem man auch kurz vor dem Verhungern kein Sandwich abkaufen würde… Soll das ernsthaft die digitale Elite Deutschlands sein, oder, wie das eine dickliche, hässliche “Jette” formuliert, die “Generation Internet”?

Ich bin 36 Jahre alt. Ich bin die verdammte Generation Internet, und die Kinder in dem Video wissen nichtmal, was Internet eigentlich bedeutet. Güte, nichtmal ich bin wirklich “Generation Internet”, mein erstes Modem hatte schon 14.400 baud, und das ist 22 Jahre her. Ich bin die Generation Eternal September, und dafür würde ich mich schämen – zumindest, wenn es die Generation Internet nicht gäbe. Internet ist nicht Twitter, Facebook, Google und Youtube. Internet ist ein Mittel zum Zweck.

Jeden Zweck, das ist das schöne am Internet. Ist wie bei der Post oder der Bahn – man kann einen Liebesbrief schicken oder seine Familie besuchen, oder man kann Paketbomben verschicken und Panzer verladen. Scheint aber für die “Generation Internet” ernsthaft überraschend zu sein, dass man im Internet was “sagen kann gegen Leute, die ein bisschen anders aussehen” – sagt ein androgyner Grischistudios mit blaugrünen Haaren, der mich unweigerlich an die Plastik-Troll-Figuren aus den 80ern erinnert, die alle Mädchen so toll fanden.

Und solche Leute verbreiten dann Aussagen wie “Don’t feed the Troll”. Ist das jetzt selbstreflexiv? Neeee – Nachdenken und Reflexion ist so 20stes Jahrhundert, das ist schlimmer als Hitler. Es ist 2016. Reden wir einfach weiter.

Dagi Bee – die erste einzige, die ich kenne, da gibt es ein tolles Video – fragt, ob uns Hass einfach egal sein dürfe. Irgendeine Frau mit Kopftuch sagt dann “in keinem Fall”, und begründet wird das – natürlich nicht. Weil – Gründe! Hey, wenn Euch Gründe nicht ausreichen, seid ihr schlimmer als Hitler. Hitler hatte schließlich keine… oh… Moment… ne, unsere Gründe sind viel besser!

Statt Gründen gibt es aber Derogative: zu bequem, feige, gleichgültig, ignorant, verletzend.

Eine billig-nuttige EllatheBee sagt dann, wir wären alle Teil einer großen Videocommunity. Das ist mindestens der zweite pluralis majestatis. Ich meine ja nur – ah, nein, Wir meinen ja nur, dass uns dümmliche Propaganda nicht egal sein sollte.

Wie uns Diana Dingens erklärt: “Nichtegal heißt, dass man auch gegen was vorgeht, dass man zeigt, dass es nicht richtig ist”.

Und das ist der einzig sinnvolle Satz in dem ganzen, wohl absichtlich wirren Propagandavideo: Es sollte uns nicht egal sein, mit was für einem flachen, indoktrinierendem Dreck wir da beworfen werden, gefördert durch unsere Steuergelder.

Nein, ich werde nicht youtube kritisieren, die können machen, was sie wollen. Nur weil das sicher einigen bitter aufstößt, die ich auf youtube gerne sehe, ist das deren Problem. Schade, ja, aber kein echtes Problem. “Ich mache Videos auf Youtube” ist sowieso kein langfristiges Geschäftsmodell, weil das das verdammte Internet ist. Fragt mal die Jungs von Altavista. Kennt ihr nicht? Ach.

Die zentrale Frage ist also: Zwangsabgaben. Ich Wir finden es nicht in Ordnung, dass Steuergelder, die wir zahlen müssen, für solch dämliche Propaganda ausgegeben werden. Das hat in der Sowjetunion nicht funktioniert, das hat – ach Gott, das kann nicht funktionieren. Ist mir scheißegal, ob youtube das unterstützt, die verdienen Geld durch Werbeeinblendungen, weil Leute sehen wollen, wie sich Leute zum Affen machen. Wenn diese (dumme) Klientel profitabler ist als z.B. Leute, die gerne Honest Trailers sehen oder Everything Wrong With, dann ist das von Seiten youtubes vernünftig, diese Klientel zu bedienen.

Vorwerk stellt sich ja auch nicht hin und plakatiert “Leute, die zu doof sind, eine Dichtung in unseren Thermomix einzulegen, sollten ihn nicht kaufen”, weil ihnen das ihre Kundschaft vergraulen würde. Die drucken eine extra-große, bebilderte Anleitung und machen grell-rote Plastikpläpperle dran.

Das sind nämlich Unternehmen. Unternehmen können mir – und uns – unser Geld nicht zwangsweise wegnehmen. Der Staat schon. Wenn also irgendeine Feministin im Internet schreibt, dass alle Männer Schweine sind und kastriert werden sollten, ist das scheißegal. Wenn der Staat das aber unterstützt, dann kann es nicht mehr scheißegal sein.

Weil?

Es gab da einen Fall in Berlin, wo es einer Ladenbesitzerin zu doof wurde, dass Zigeuner nur bei ihr klauen und sie hängte deswegen ein “Keine Roma”-Schild auf. Das ist mal grundsätzlich ihr Problem, denn die Dame hat(te?) einen Esoterikladen, und damit verdirbt sie sich auch die ganzen Gutmenschen, die an den Unsinn glauben. Wenn wir dann aber von “Diskriminierung” und “Volksverhetzung” reden, weil die Dame nicht beklaut werden will, dann fühle ich mich im falschen Film. Ist ein kleiner Laden. Geht halt pleite. Oder nicht. Ist scheißegal. Das ist kein Staatsproblem, und das sollte es niemals sein.

Problematisch ist es, wenn Mainstreammedien dann irgendwen von der (sicherlich auch vom Steuerzahler finanzierten) Irgendein-Zigeuner-Stiftung zitieren mit “Da ist ganz klar eine Grenze überschritten worden. Man muss sich nur mal vorstellen, da stünde nicht ‘Roma’, sondern ‘Juden’.”

Ja – äh – haben wir im Geschichtsunterricht nicht aufgepasst? Die Nazis haben “Kauft nicht beim Juden” propagiert. Nicht “Juden dürfen hier nicht einkaufen” – das wäre wirtschaftlicher Selbstmord, und derart doof waren die Nazis nun auch nicht.

Aber auch das wäre egal, wenn die Politik das nicht stützen würde. Politik ist nämlich #nichtegal, das sollte man als Deutscher ganz besonders gut wissen. Und das ist die Parallele, die sich wirklich anbietet – entartete Kunst. Passt uns nicht, ist entartet, wird verbrannt. Wie entartete Meinungen. Wir finden da nur kein gutes deutsches Wort dafür, das “entartet” ist ja schon so Nazi-verbrannt – ach, egal, nennen wir es “Hatespeech“.

Shitlord Mansplaint: Abnehmen.

Ich bin ja weiterhin ein großer Befürworter von Nadjas Buch “Fettlogik überwinden”, weil es sogar Feministinnen dazu bringt, abzunehmen, was erstens weniger unästhetische, fette Frauen produziert und zweitens es den Feministinnen ermöglicht, mal ordentlich durchgevögelt zu werden, was diese Krankheit bekanntlich heilt.

Leider gab es da gestern einen mittlerweile gelöschten Post einer gewissen Laura Stein, die unter foodfitness.de eine angebliche Ernährungsberatungsseite betreibt, wo wir wichtige Dinge zum Thema Ernährung lernen können, die enorm kontraproduktiv scheinen – auch, weil Laura Stein eine verblüffende Ähnlichkeit zu einem Stock-Foto-Model hat. Naja, das Problem ist, dass der Beitrag mit dem Titel 10 Tipps, wie du deinen Heißhunger auf zuckerhaltige und ungesunde Lebensmittel stoppst jetzt nicht mehr existiert und sich vielleicht einige arme, verlorene Seelen fragen, wie sie ihren Heißhunger stoppen sollen, oder vielleicht sogar mit dem Gedanken spielen, sich zu erhängen, wie die arme Tiziana. Kommt, Mädels, nur weil man eine total oberflächliche, überschminkte Schlampe ist und es geil findet, Amateurpornos zu drehen, ist das noch lange kein Grund, sich umzubringen. Übergewicht auch nicht. Gott, nichtmal Merkel bringt sich um, und schaut mal, was die verbockt hat, und schlank ist sie ja jetzt auch nicht gerade.

Nun ist aber der oberflächliche und eher dumme Post bei Nadja weg, und die Seite von “Laura” hilft Euch weder beim Abnehmen noch gegen Selbstmord; Ihr seht nämlich wahrscheinlich nicht so aus wie ein Fotomodel. Tobias Fendt, der auf “Lauras” Seite im Impressum genannt wird, auch nicht, und das ist vielleicht tröstlich – der ist noch unattraktiver als fette Frauen, und daran kann er nichtmal was ändern. Fette Frauen hingegen schon, wenn sie nicht auf Tobias hören, der im Rahmen seines besser aussehenden und genderfluiden Alter Egos Laura einen ganz tollen “Low-Carb-Ernährungsplan” zusammengestellt hat, der nicht nur zu Heißhunger führen wird, sondern auch Selbstmord als attraktive Alternative erscheinen lässt:

Montag
Frühstück: Omelett mit verschiedenem Gemüse, gebraten in Butter oder Kokosöl.
Mittag: Bio-Joghurt mit Blaubeeren und einer Handvoll Man[d]eln.
Abend: Cheeseburger (ohne Brötchen), serviert mit Gemüse und Salsa Sauce.

Lecker, oder? Ist zwar kalorienmäßig vollkommen offen, weil keine Portionen dabeistehen, aber so Joghurt mit Mandeln zu Mittag lässt ja nun keine Wünsche offen – außer Sättigungsgefühl trotz Kaloriengehalts. Und Cheeseburger ohne Brötchen ist eine fettige Frikadelle mit Käse. Viel Erfolg dabei, damit abzunehmen. Geht auch bei Burger King, das Gemüse und die Soße ist da sogar schon drauf, man muss nur das labbrige Brötchen entsorgen.

Ne, ich hatte ja gestern schon den Eindruck, dass man, wenn man denn einen Abnehmblog trollen will, das wenigstens ordentlich machen sollte, und vor allem schickt man das nicht an anständige Leute, die ein ernsthaftes Interesse daran haben, Leuten beim Abnehmen zu helfen und nicht nur, weil man an billige Werbung kommen will. Mein wie immer brillanter Kommentar ist leider mit dem dämlichen Post verschwunden, aber da meine Frau sich einen Halswirbel verrenkt hat, sind meine Aussichten auf Sex heute Abend niedriger als die eines feministischen Allys, also kann ich Euch mit Freuden Dr. Shitlords ultimativen 7-Tages-Ernährungsplan präsentieren, mit dem ihr garantiert abnehmt.

Freitag: Es ist Markttag. Wir kaufen zwei Kilo Cocktailtomaten, je ein Kilo Auberginen, Zucchini und Hühnerbrust, zwei Knollen Knoblauch, ein Dingens Ingwer, zwei Zwiebeln, eine Handvoll Pepperoni und Chilis und den schärfsten Pfeffer, den ihr finden könnt. Zubereitung findet ihr hier, das tippe ich nicht ab, aber mit 1kg Aubergine und 500g Hühnchen hat das nur 995 kcal. Da wir ja schon zumindest ein Kilo die Woche abnehmen wollen, gibt es für Frauen dazu noch ein großzügiges Glas Raki und für Männer eine halbe Flasche. Wasser nicht vergessen, Wasser ist wichtig für den Körper. Und ja, es gibt Raki, am Freitag darf man keinen Alkohol trinken, Ramadan oder so. Sind insgesamt 1.200 respektive 1.900 kcal, bei 135g Proteinen. Proteine sind wichtig, schreibt Nadja.

Samstag: Es ist Wiesn-Anstich. Für Frauen gibt es zwei, für Männer drei Maß Bier, dazu ein halbes Grillhendl. Macht 1.400 respektive 1.800 kcal bei ~90g Proteinen.

Sonntag: Wir achten mal ein bisschen auf gesunde Ernährung und beginnen den Tag mit einer Multivitamintablette und einem Aspirin, das hat viel Vitamin C. Gegen den Heißhunger essen wir ein Kilo Cocktailtomaten, zum Abendessen gibt es ein halbes Kilo in einem Hauch von Öl angebratenes Hähnchenfilet mit einem Kilo gedünsteter Zucchini und einer Packung heller Soße von Knorr mit Senf und Kräuter der Provence. Macht 137g Proteine bei 1.200 kcal. Dazu passt eine Flasche trockener Weißwein, die Frau bekommt davon ein Glas (1300kcal), der Mann den Rest (1700 kcal).

Montag: Die meisten Leute werden arbeiten müssen, also nehmen wir uns einen Flachmann mit Wodka (200ml) mit in die Arbeit, das riecht macht nicht so. Das übrige Kilo Cocktailtomaten tut es über den Tag. Erfreut von den vielen positiven Kommentaren der Kollegen über die ungewohnt freundliche und offene Art und die neue, offensichtlich gesunde Ernährung holt man sich dann auf dem Heimweg noch einen Big King XXL, sonst werden das zu wenig Proteine, und wir hatten bisher wenig Ballaststoffe. Die Damen müssten jetzt allerdings noch eine Stunde die Wohnung putzen, während die Herren noch fünf (kleine) Stamperl Wodka genießen  dürfen (1.600 kcal minus/plus 200 kcal, 64g Proteine).

Dienstag: Wir haben nichts mehr zum Essen, und außerdem torkeln wir komisch. Wir nehmen uns also vormittags frei und gehen erstmal zum Arzt (das steht in Nadjas Buch, dass das bei Diäten wichtig ist). Auf den entsetzlich fettlogischen Vortrag holen wir uns einen schönen, großen Döner, und schauen dann noch auf dem Weg zur Arbeit im Supermarkt vorbei und kaufen ein Schweinefilet, zwei kleine Gläser Spreewaldgurken und Weißbier (eins für Frauen, drei für Männer, wegen der Mineralstoffe). 112g Proteine bei 1.300/1.800 kcal.

Mittwoch: Mist, wir haben schon wieder vergessen, einzukaufen. Zum Frühstück gibt es also wieder eine Multivitamintablette. Besorgen wir dann schnell vor der Arbeit ein Kilo 0,1% Magerquark mit Vanillegeschmack und zwei kleine Flaschen billigen Rum, die von direkt an der Kasse. Einfach mischen, riecht super lecker und harmoniert 1a. Hat dann auch nur 1.100 kcal bei 140g Proteinen, da ist also noch ein / drei Cuba Libre (mit Cola Light) drin. Da unsere Abnehmwoche morgen zuende ist, kaufen wir gleich noch eine Flasche Champagner, ein Kilo Erdbeeren und 250g Kaviar (vom Stör, wegen der Proteine).

Donnerstag: Yay! Wir haben ein Kilo Fett verloren und noch keine Leberzirrhose (hey, das ist ein Sieben-Tages-Abnehmplan, niemand hat gesagt, dass der langfristig eine gute Idee ist). Zum Frühstück trinken wir daher mal ein Glas Champagner, wegen dem vielen Cuba Libre gestern, und nehmen die Erdbeeren mit zur Arbeit. Zur Feier am Abend gibt es dann den restlichen Champagner mit dem Kaviar, das sind dann fast schon sünderische 1.650 kcal bei nur 74g Proteinen. Damit das nicht gleich wieder ansetzt, sollte man als Frau seine schlankere Taille und das hinzugewonnene Lebensgefühl damit feiern, dass man sich mal ordentlich durchvögeln lässt, aber mindestens anderthalb Stunden. Als Mann auch, aber da kann man bequem unten liegen und derweil noch einen großzügigen Cognac trinken.

Zum Abschluss noch der obligatorische Fotobeweis, dass mein Diätplan funktioniert:

Mein Senf zu #Bautzen

Da trendet #Bautzen auf Twitter, und man fragt sich ewig, warum man von Bautzen schonmal gehört hat. Bautzen ist die de-facto-Hauptstadt der Sorben, aber ich habe nicht wirklich jemals was von Sorben gehört. Sorbet kenne ich. Die Nazis hatten da ein Lager, aber das trifft auf so ziemlich jeden zweiten Ort zu, und die NKWD (das sind die Leute wie der KGB, nur mit weißen Mänteln) auch, aber – neeee. Aber Senf. Es gibt Bautzner Senf!

Nicht, dass ich wüsste, wie der schmeckt, ich nehme Senf von Develey. Weil das schon immer so war, mein Papa verwendet die alten Senfgläser von vor 20 Jahren noch als Trinkgläser, wenn die Bleikristallgläser unangebracht wirken oder mal wieder zu viele runtergeworfen wurden, die sind nicht mehr so leicht zu finden.

Naja, in Bautzen scheint es ein paar anständigen Leuten widerlichen Neonazis zu blöd geworden zu sein, dass angeblich minderjährige Pseudo-Flüchtlinge wie der von der Taz ausgegrabene Mehdi aus Marokko sich beim Rumpöbeln, Polizisten mit Steinen bewerfen und Leute mit Holzlatten verprügeln Schnittwunden zugezogen haben. Oder so.

Marokko ist eigentlich ein nettes Land, wenn man dem Auswärtigen Amt glaubt, bis auf ein paar Kleinkriminelle, die Leute mit Steinen bewerfen und mit Holzlatten angreifen, aber die sind ja jetzt offenbar in Bautzen, weil sie ja in Marokko politisch verfolgt werden.

Die viel interessantere Frage ist nun: Warum wird in Deutschland eigentlich niemand politisch verfolgt? Ich meine, klar, Neonazis dürfen keinen Hitlergruß zeigen, weil, wie wir alle wissen, auferstehen dann alle fünf Millionen gefallenen Wehrmachtssoldaten und marschieren nach Stalingrad, aber das war ja nun schon vor 75 Jahren kein unlösbares Problem?

Terroristen gibt es in Marokko auch, aber die werden da politisch verfolgt, weil sie Terroristen sind, aber in Deutschland geben wir den heldenhaften Freiheitskämpfern natürlich gerne Asyl – hey, man kann sich sogar von Linken-Politikern chauffieren lassen, wenn man ausreichend schwarz ist. Gesetze? Ach, wen interessieren schon Gesetze, wenn man (nicht) in der “rechten” Ecke steht.

Da echauffiert man sich medienübergreifend darüber, dass irgendein Rechter ein Messer zieht, nur weil ihn die armen Flüchtlinge mit Flaschen bewerfen. Und die böse Polizei sprüht auch noch Pfefferspray auf die Hilfsbedürftigen, die ihre Verzweiflung mit Holzlatten zum Ausdruck bringen. Gott, Deutschland ist so herzlos geworden, wir brauchen dringend bessere Integrationsprogramme.

Es gibt ein paar Theorien über die dünne Decke der Zivilisation, und die schwindet. Es gibt No-Go-Areas. In Deutschland. Und das geht mal gar nicht, wir sind nicht in fucking Somalia. Und wenn die Decke der Zivilisation Löcher bekommt, reißt sie. Wenn das mit meinem Bimini passiert, gehe ich zu Mustafa, und Mustafa repariert das oder schneidert ein neues. Mustafa ist ziemlich inkompetent und vor allem teuer, wenn man ihn mit Ismael vergleicht, aber Ismael muss gerade sein Vaterland gegen ISIS und die Kurden verteidigen – in Nordzypern.

Und da nützt es auch nichts, um den heißen Brei rumzureden, dass irgendein Nazi mit einem Messer (ich habe tolle Messer) unter dem Bimini saß, während die unschuldige Sonne den Stoff geschwächt hat – über Jahre. Das muss man flicken.

Und Deutschland hat es dringend nötig, geflickt zu werden. Es ist ja schön, wenn wir uns in Deutschland durch Volksverhetzungs-Gesetze vor der Realität zu schützen versuchen, und obwohl es meine Meinung von Olivia Jones sehr runtersetzt, dass sie die AfD wegen Volksverhetzung anzeigt, weil die AfD Schwule und Pädophile “aneinanderrückt”, während es wissenschaftliche Studien gibt, die das belegen, finde ich es super, wenn jeder jeden noch so blöden Dreck sagen darf, wie Olivia Jones das macht. Nicht so prickelnd wird es dann halt, wenn man das Loch im Bimini ignoriert, es immer größer wird, und Kritik an dem Loch als Volksverheutzung Sonnencremophobie abgetan wird. Davon geht das Loch nämlich nicht weg. Und, um Olivia Jones zu zitieren, da helfen auch noch so hehre Motive nichts:

Die Welt braucht Feuerwehrleute. Brandstifter gibt es schon genug.

Denn das würde ich unterschreiben. Für Biminis braucht man schließlich auch gute Segelmacher, und es geht alles von ganz alleine kaputt, da braucht es nichtmal Brandstifter. Es reicht schon Unachtsamkeit. Was aber gerade abgeht, ist nicht mehr fahrlässig die Zigarette in den trockenen Wald werfen, sondern es sind Anklagen gegen die, die darauf hinweisen, dass der verdammte Wald brennt. Und ratet mal, wer keinerlei Lust hat, den zu löschen, weil alle, die Brände löschen wollen, widerliche Nazis genannt werden.

Ich bin echt am Überlegen, ob ich einfach über den Winter hier bleibe. Ich könnte ja mal die Militärbasis in Incirlik besuchen, das sind nur 400km, und die muss toll sein, sonst würden die deutschen Abgeordneten ja da nicht alle hinwollen. Auf der anderen Seite vermisse ich meine Kätzchen…

IKEA of Leiden, Netherlands

Mir geht es ja eigentlich gerade gut. Das  Lokal unserer Wahl in Alanya bekommt die Gerichte, die wir haben wollen, so hin, wie wir sie haben wollen, und sie haben wirklich täglich frische Shrimps (ja, das schmeckt man). Unsere Stegnachbarn sind nett, die Leute gegenüber toll, und ein paar Boote weiter gibt es griechischen Wein aus alten Colaflaschen. Der Sohn der Supermarktbesitzer bringt meiner Frau nachmittags ungefragt ein Vanilleeis vorbei – sehr viel besser kann das Leben nicht werden.

Wir haben aber leider auch hier Internet, und man kann nicht den ganzen Tag nur Bücher lesen, ab und an sind die alle. Und dann liest man diesen dümmlichen entitled Bullshit von irgendeiner kastrierten Schwuchtel aus – na, ratet – Berlin. Kersten Augustin ist “freier Journalist”, also Hartz4-Empfänger, geboren 1988 mit aller Weisheit der Welt Zeit im Arsch und beschwert sich darüber, dass ihm (xix? xirs? essen?) der IKEA-Katalog Vorschriften machen würde.

Vorschriften.

Der IKEA-Katalog.

IKEA. Die gendergerechtesten, progressivsten lubblabbs überhaupt. Aus Schweden. Schweden, rape capital of the world, bekannt für… IKEA. Und Pippi Langstrumpf. Aber dazu kommen wir noch.

Das ganz besondere Schneeflöckchen Kersten, dessen Eltern ihn ja eigentlich Kerstin nennen wollten und er auch so erzogen wurde, Bullshit zu schreiben, wie das normalerweise nur lobotomierte Feministinnen schaffen, mag den neuen IKEA-Katalog nicht. Weil – er zu progressiv ist.

Ich hingegen wusste nichtmal, dass es noch IKEA-Kataloge gibt.

Kerstin auch nicht, aber er hat den IKEA-Prospekt mitgenommen, obwohl er sonst “nie Werbeprospekte mit in die Wohnung [nimmt], mich interessiert nicht, dass es beim Supermarkt jetzt ein Kilo Hack für eins neunundsiebzig gibt“.

Mich würde es sehr interessieren, wo es ein Kilo Hack für 1,79€ gibt, ich habe einen großen Gefrierschrank. Aber Kerstin Duzt auch Ingvar Kamprad, den IKEA-Gründer, weil IKEA ja auch alle Duzt. Was mich übrigens nervt. Ich Duze wirklich gerne alle, aber keine Kunden oder Kellnerinnen. Das ist unprofessionell respektive respektlos.

Naja, Kerstin hatte auf jeden Fall durch die Lektüre des IKEA-Katalogs die gleiche Reaktion, wie man sie von Katniss Everdeen oder Tris Prior erwarten würde: “ich habe deinen Katalog durchgeblättert und bin wütend geworden“.

Da merkt man dann doch noch den Einfluss genderdivergenter Erziehung, Kerstin wurde ja als Mann sozialisiert. Wäre er eine Frau, wäre er natürlich traurig und wütend.

1988, in meinem Geburtsjahr, sah man auf dem Cover deines Katalogs ein lila Sofa. Daneben stand, dass es KARLSO heiße und wie teuer es sei.

1988 war ich bei der IKEA im Bällebad und danach gingen wir in Dingsdadorf Karpfen essen, wo sogar das Schnitzel nach Fisch schmeckte. Ich mochte keinen Fisch. Aber das werfe ich jetzt nicht Ingvar Kamprad vor.

2016 steht auf dem Cover: “Entworfen für dich, nicht für irgendwen.” Dein Katalog hat allein in Deutschland eine Auflage von 30 Millionen, und die Möbel sind extra für mich?

Joah, das Marketing von Apple ist viel besser, gell? Ich meine, mit so nem Samsumg-Handy wäre man nur einer der Asso-Hartzer, aber mit deinem iPhone bist Du der King, gell?

Auf dem Coverfoto sieht man eine Clique beim Abendessen, die offenbar ein Antidiskriminierungsbeauftragter zusammengestellt hat.

Wollen wir mal raten, was Kerstin geschrieben hätte, wenn das nicht so wäre? Aber mei: Auf dem Cover ist ein arabischer Terrorist, eine Negerin mit Dreadlocks, eine dickliche Brünette und eine schlanke Schwedin (von hinten). Das ist doch nicht integrativ-diversitygerecht, da fehlen Südamerikaner, Asiaten, Inder, Mulatten und vor allem die ganzen Otherkin. Was ist denn mit den ganzen Leuten, die sich als Kampfhubschrauber oder Delfin sehen? Hä? An die denkt natürlich keiner. Kerstin ist eine schlechte Feminstin. Sehr schlecht.

Nunja, der Artikel ist endlos lang, also springen wir mal etwas, sonst komme ich nie ins Bett:

Das Bad nennst du “meine, deine, unsere Oase”. Mein Bad hat etwa vier Quadratmeter und ist ein Schlauch, die Fugen zwischen den orangefarbenen Kacheln schimmeln.

Wieso wundert mich das nicht? Klar, es kostet Zeit, blöde Beschwerartikel zu schreiben, aber wenn jetzt mein Bad zuhause (11m²) schimmeln würde, wäre meine Priorität nicht, Bullshit ins Internet zu schreiben. Und was spricht denn gegen 4m² – ich hab hier auf dem Boot nicht mal 1m², aber da schimmelt auch nix. Ist aber natürlich Teak, nicht orange Fliesen.

Da hilft es auch nicht, dass der Schrank unter dem Waschbecken, der Spiegel und die klebrige Korbkommode von dir sind. Wenn ich mir eine Gurkenmaske auflege wie deine Models im Katalog, stoße ich mir den Kopf an deinem Regal.

Ich hoffe, dass ich jetzt keine Kritik mehr dafür bekomme, ihn Kerstin zu nennen. Aber ich sehe da keinen Kritikpunkt – ich meine, wenn man zu blöd ist, sein Bad einzurichten, ist das doch nicht die Schuld von IKEA, oder? Ich habe auch IKEA-Möbel, weil der anbaubare Schreibtisch erstens auf 9mm perfekt in mein Arbeitszimmer passt und zweitens geschenkt günstig ist, aber mein Wäschesammler ist vom XXXLutz (im Sonderangebot) und sicher nicht klebrig. Gott, in meiner Studentenbude war nichts klebrig. Das ist doch eklig.

Bei dir kochte schon der Vater, und die Mutter arbeitete, als in Deutschland Vergewaltigung in der Ehe noch nicht unter Strafe stand. 

Bei. Mir. Auch. Und Papa arbeitete natürlich auch. Papa konnte aber besser kochen. Aber schön, dass wir betonen, wie wichtig der “Vergewaltigung in der Ehe”-Paragraph ist. Gibt es denn da schon auch nur einen verurteilten Angeklagten? Nein? Echt jetzt? 

Nicht mehr die homogene Kleinfamilie, sondern der möglichst heterogene Freundeskreis wird in Szene gesetzt, multiethnisch, multikulturell. Warum nennst du BILLY nicht gleich YUSSUF?

Weil BILLY eine seit vor meiner Geburt etablierte Marke ist. Man könnte sich nun beschweren, dass moderne BILLY-Teile nicht zwingend mehr an 1970er BILLY-Regale passen, aber der orientalische Teetisch “YUSSUF” verkauft sich offenbar halt nicht. Und nein, das ist keine rhetorische Frage, das ist blöde Demagogik, das muss man halt klarstellen. Vor allem klingt “Yussuf” nicht sonderlich schwedisch, das hat was mit Markenidentität zu tun. Aber hey, Hauptsache, man mault dumm rum, während man sich mit einer Gurkenmaske die Eier abschneidet.

Am drei Meter langen Esstisch wird nicht nur gegessen, sondern rund um die Uhr gearbeitet. Ist das noch cool oder schon Prekariat?

Das ist fuck cool. Shit, mein Wohnzimmer hat fast 50m², und da bekomme ich keinen drei Meter langen Esstisch rein. Und das Prekariat in Deutschland arbeitet gar nicht, oder schreibt offenbar Artikel in der Zeit.

In meinem Flur will ich nicht entspannen, sondern meine Schuhe anziehen. Und Danke für diese Erkenntnis: “Persönlichkeit ist die halbe Miete”, schreibst du. Leider bist du nicht mein Coach, Ingvar.

Ok, gehen wir mal schnell weiter. Ich bin sehr, sehr verlockt, Euch die Inneneinrichtung meines Flurs zu beschreiben und wie toll IKEA-Küchentüren an (offene) Hülsta-Eckregale passen und warum Flure durchaus wichtig sind, ich nehme aber an, dass wisst Ihr selber. Ist die deutsche Presse, die keine zehn Jahre jünger ist als ich, wirklich so dumm geworden? Ich meine – ich habe den Artikel kaum ausgehalten.

Deine Kiefer hat die deutsche Eiche rustikal besiegt. Du hast es möglich gemacht, dass Menschen mit wenig Geld ihr Elternhaus verlassen und in Würde eine Wohngemeinschaft gründen konnten. Dein günstiges Design war nicht nur ästhetisch ein Fortschritt, es hat geholfen, Wohnen demokratischer und liberaler zu machen.

Demokratisch und liberal wohnen. Mit wenig Geld. Shit, mit wenig Geld habe ich mir meine erste Wohnung vom KARE-Restpostenlager eingerichtet, IKEA ist relativ teuer.  Was soll der Unsinn? Und “ästhetisch” und IKEA – ja, die Küchen sind schick, aber es gibt bessere. Sogar günstiger. Da geht man zum Segmüller, sucht sich was aus, und lässt es sich dann übers Internet für die Hälfte liefern. Fuck. Wie dumm ist denn die Generation Kerstin eigentlich?

Wie alle meine Freunde habe ich deshalb in den vergangenen Jahren versucht, dich abzustreifen, dich zu ersetzen, mit Möbeln vom Flohmarkt, aus Weinkisten und Europaletten, mit einem Esstisch vom Tischler.

Tja, der Esstisch vom Tischler hat halt mal 5.000€ gekostet. Da sitzt man dann auch auf Bierkisten, Sofas sind überflüssiger Luxus, gell? Mal ehrlich: Kerstin hat genau Null Ahnung von Möbeln und Möbelpreisen. Kerstin jammert ausschließlich sinnbefreit rum.

Aber du bist doch bei mir geblieben: Die Schüsseln im Regal sind von dir. Das Regal ist von dir.

Meine Schüsseln sind von Rosenthal. Das Regal ist von – egal, sind eh pleite, für den Preis mussten die Pleite gehen.

Der Küchentisch, an dem ich gerade sitze, ist von dir. Er heißt INGO. Warum weiß ich das, verdammt?

Mein Küchentisch ist vom Schreiner. Und ich werde ihn nicht INGO nennen.

Aber die Progessivität und das Gutmenschentum muss man ja weiter ausstrahlen, und zeigen, warum IKEA nicht progressiv ist mit seinem zu progressivem Marketing:

Du bist Opfer deines eigenen Erfolgs. Heute hat außerhalb des Nachmittagsprogramms von RTL 2 niemand mehr einen Fliesentisch. Alle haben helle Holzmöbel.

Ich schon, von Hülsta. Aber meine Mama hat hübsch vom Schreiner Kirsche. Bullshit.

Du hast das gleiche Problem, das auch Autohersteller haben: Die Jugend will deine Produkte nicht mehr. Weil wir glauben möchten, dass wir individuell sind. Weil wir nicht mehr Unmengen konsumieren wollen – und wenn, dann klimaverträglich und nachhaltig.

Wenn man sich über Massenware als individuell zu identifizieren vermögen glaubt, hat man etwas sehr, sehr wichtiges nicht verstanden in Bezug auf das Wort “individuell”. Und meine (gebrauchten) Travertin-Marmortische sind so klimaverträglich und nachhaltig, wie es geht. Was bei der Kaufentscheidung genau keine Rolle gespielt hat, die sehen nach einer Runde Schwingschleifer Top aus. Aber das ist sicher kein Gutmenschentum, da muss man in verschimmelten orangen Fliesen in Berlin hausen. Und sowas sagen:

In deinem Katalog gibt es eine Reportage aus dem Irak, du hast ein paar Unterkünfte für Flüchtlinge gespendet. Schön für dich. Mir würde es schon reichen, wenn du ausreichend Steuern zahltest.

Tut er doch. Ingvar Kamprad und die IKEA zahlen brav und ordentlich ihre Steuern – in Holland und der Schweiz. Und das ist völlig ausreichend. Die Kritik ist nur widerlich, weil Kerstin Kommunist ist und das schwedische Steuersystem toll findet – zahle mehr Steuern, als Du Einnahmen hast, klingt doch 1a, oder? Astrid Lindgren (ich hatte versprochen, wir kommen dazu) hat das sehr schön aufgeschrieben: Pomperipossa in Monismania.

Da das der Punkt war, der mir wichtig war, sparen wir uns das restliche Drittel des Artikels. Kerstin erwähnt, dass er auf 50m² mit seiner Freundin wohnt, die wahrscheinlich blaue Haare und mehr Piercings als eine Holsteinische Kuh hat (und mehr wiegt), und den Artikel in seiner (wahrscheinlich ungewaschenen) Unterhose an einem schmutzigen INGO-Tisch geschrieben hat und in einem BILLY-Regal ein Buch einer israelischen (hey, es ist wichtig, ausdrücklich kein Antisemit zu sein) Soziologin zu haben, was er aber wohl nicht gelesen oder zumindest nicht verstanden hat. Zum Ende schlägt er dann noch einen Altpapierbehälter für IKEA-Kataloge mit dem Namen KERSTEN vor, wohl aufgrund seiner mangelnden Intelligenz und der dem heutigen Pseudo-Journalismus innewohnenden Abneigung zu Recherchen – IKEA hat das nämlich bereits im Angebot, es heißt DIMPA und kostet 1,99. Für 2,99 bekommt man DIMPA auch in 70l Größe, da passt dann auch KERSTEN rein, wenn man ihn vorher püriert. Ist aber natürlich nicht intelligent, man könnte auch einfach die klassische FRAKTA-Tasche kaufen, die kostet nur 50 cent und fasst über 100l. Ist ja nur für Müll.

Gender Heil! #Berlinermanifest

Das deutsche Recht muss den gesellschaftlichen Realitäten endlich angepasst werden. Die Anerkennung und Förderung des deutschen Modells ist überfällig. Deutsche Lebensentwürfe müssen in die Bildungspläne aller Kindergärten und Schulen. Wir brauchen aufgeklärte und selbstbewusste Jugendliche und Erwachsene, die ihr Leben nach ihren eigenen Bedürfnissen gestalten und dabei die Bedürfnisse und Grenzen anderer Deutscher achten. Zur Anerkennung gehört als ein zentraler Baustein die nationalsozialistische Ideologie: deutsche Männer müssen deutsche Frauen heiraten und deutsche Kinder adoptieren dürfen.

Ne, das ist nicht aus dem Parteiprogramm der NSDAP. Das ist – mit marginalen Veränderungen – aus dem Berliner Manifest, einer faschistoiden Kampfschrift, unterstützt von “prominenten” Pädophilen, Geisteskranken und Drogensüchtigen. Das Umschreiben geht relativ einfach:

Wir leisten Widerstand gegen die Pathologisierung von Inter* und Trans* deutschem Nationalstolz und fordern Respekt und Anerkennung, statt falschem Mitleid und “Heilungsversuchen” [durch angebliche “Aussteigerprogramme”]. Besonders letztere verursachen bis in die Gegenwart auch bei Schwulen und Lesben deutschen Männern und Frauen schwere seelische Schäden. Alle Opfer von Verfolgung aus Gründen der sexuellen politischen Orientierung und geschlechtlichen deutschen Identität müssen Wiedergutmachung erfahren. Wer aus diesen Gründen bei uns Schutz vor Verfolgung sucht, muss das Recht haben, in unserem Land ein Leben in Freiheit, Würde und Sicherheit zu führen.

Jetzt mal ernsthaft – das ist doch reine Demagogik. Durchsichtige und schlechte Demagogik, by the way.

Hier ist das Programm einer echten geschlechtergerechten Bewegung. Revolutionär, weil anti-dogmatisch; hoch innovativ, weil vorurteilsfrei!

Das war jetzt Mussolini. Ein Wort ersetzt. Ideologische Demagogik ist eben ideologische Demagogik, da kann man die ideologischen Inhalte beliebig einsetzen.

Wir, die Unterzeichnendensind gewappnet gegen Schwäche und Anfälligkeit, und Schläge und Unglücksfälle unseres Kampfes für Gleichberechtigung verleihen uns nur zusätzliche Kraft, feste Entschlossenheit und eine seelische und kämpferische Aktivität, die bereit ist, alle Schwierigkeiten und Hindernisse mit revolutionärem Elan zu überwinden.

Na, wo war der Übergang zwischen den LMNOP-Menschen und Göbbels? Ich habe einen Begriff ersetzt. Ist Euch das jetzt zu kämpferisch?

Es ist jetzt nicht der Augenblick, danach zu fragen, wie alles gekommen ist. Wir stehen für eine Politik, die Vielfalt in unserer Gesellschaft als Chance begreift und die Errungenschaften unserer emanzipatorischen Bewegungen der letzten 50 Jahre mutig verteidigt und weiterführt.

Na kommt, da ist der Übergang doch einfach, oder? Nicht?

Was würde näherliegen, als diesen Anlass zu benutzen, um im einzelnen alle jene Erfolge und Fortschritte aufzuzählen, die diese 50 Jahre der Zivilgesellschaft geschenkt haben? Es ist aber gar nicht möglich, im Rahmen eines so kurzen Manifests all das zu erwähnen, was als die bemerkenswerten Ergebnisse dieser vielleicht erstaunlichsten Epoche im Leben aller Menschen gelten dürfen! Daher wird in diesem Jahr in Berlin eine Ausstellung stattfinden, in der versucht werden soll, ein umfassenderes und eingehenderes Bild des Geschaffenen, Erreichten und Begonnenen aufzuzeigen, als uns dies in einem kurzen Manifest überhaupt möglich sein könnte!

Na, wo war hier der Übergang? Ha – ausgetrickst. Das war rein Hitler.

Wir wissen: Deutsche können den Kampf um ihre Existenz nur gemeinsam gewinnen. Wir werden alle verlieren, wenn wir uns gegeneinander ausspielen lassen. Unsere Lehre aus der Geschichte der völkischen Bewegungen lautet: Wir brauchen einander, wir lernen voneinander und stehen solidarisch füreinander ein – in unseren Gemeinsamkeiten als Deutsche, wie in unseren Unterschieden als stolze Individuen. Den Begriff Nationalsozialismus verstehen wir als Auftrag, miteinander so umzugehen, wie wir es von der Welt uns gegenüber zu Recht erwarten.

Das war dann wieder von den LMNOP-Menschen.

Wir sind deshalb vereint in diesen Feststellungen, Forderungen und Zielen – es kann nicht die Aufgabe einer Revolution oder überhaupt einer Umwälzung sein, ein Chaos zu erzeugen, sondern nur etwas Schlechtes durch Besseres zu ersetzen. Dies erfordert aber stets, dass das Bessere tatsächlich schon vorhanden ist. Wir, die Unterzeichnenden, verpflichten uns, dieses unvollendete Projekt der Aufklärung entschieden fortzusetzen, bis sein Ziel erreicht ist: Die Gleichwertigkeit aller Menschen vor dem Gesetz und im Alltag – und zwar unabhängig von ihrer Herkunft, ihrer geschlechtlichen Identität, ihrer sexuellen Orientierung, ihrem Glauben und ihren körperlichen Fähigkeiten.

Na, der Hitler-Einschub fällt gar nicht auf, gell? Ohne Veränderung.

Wir setzen uns für ein vielfältiges und modernes Land ein, das allen Menschen ein freies und glückliches Leben nach ihren Bedürfnissen ermöglicht. Hierfür müssen die gesellschaftlichen Vorurteile einer tausendjährigen Vergangenheit in Deutschland ausgeräumt und beseitigt werden.

Wie jetzt, der zweite Satz ist von Hitler?

Darüber hinaus fordern wir alle Menschen auf, sich jenen entschieden in den Weg zu stellen, die den Kampf gegen fast alle Lebensgewohnheiten und dazu nun außerdem noch einen Kampf gegen die natürlichsten Interessen, in dem der Einzelne seine Familienmodelle und Rollenbilder frei ausleben kann, führen. Hier appellieren wir vor allem als Berliner an unsere Berliner Mitbürgerinnen. Sie haben im Verlaufe dieses Kampfes schon so viele edle Beispiele einer tapferen Lebensgesinnung gegeben, dass sie sich gewiss auch dieser Forderung gegenüber nicht beschämen lassen wollen.

Cool. LMNOP, Hitler und Göbbels zusammen.

Bei den anstehenden Wahlen geht es um die Frage, in was für einer Gesellschaft wir leben wollen. Wir fordern auf, nur für solche Parteien zu stimmen, deren Programm nicht im Widerspruch zu einer vielfältigen und offenen Gesellschaft steht, die von gegenseitigem Respekt getragen wird. Unsere Bemühungen werden den Tag entscheiden, wann unser Land aus der Dunkelheit ins Licht hervorgehen wird und unsere geliebten Mitbürger in der Lage sind, wie Menschen zu leben.

Nieder mit Chiang-Kai Shek. Lang lebe das neue China!