Faktencheck: Die österreichische Kolonialpolitik

Es gibt nicht nur in Deutschland Spinner, die finden, dass wir eine historische Verantwortung für sämtliche Neger in Afrika haben, weil wir ja böse Kolonialmächte waren. So böse, dass die wichtigste deutsche Kolonie, Deutsch-Südwestafrika, heute Namibia, im Vergleich zum Rest des Kontinents  in etwa so dasteht wie Deutschland in Europa: Besser.

Lustig ist nun aber, wenn den Quark mit der Erbschuld Österreicher behaupten:

Wer hat denn Afrika jahrhundertelang ausgebeutet und beutet es heute noch aus? Es waren wir.

Joah… lesen wir mal nach, bei linken Herzensthemen gibt’s ja kaum eine linkere Darstellung als Wikipedia:

[die österreichische Kolonialpolitik] ließ sich in Umfang, Effektivität und letztlichem Misserfolg

Ja – aber die bösen Österreicher haben doch sicher trotzdem halb Afrika versklavt und ausgebeutet?

Im März 1777 … Eine kleine Befestigung mit zehn Mann wurde errichtet und zur österreichischen Kolonie erklärt, bevor die Schiffe in Richtung Indien weitersegelten. 1781 ging die Bucht an Portugal verloren.

Ja sackzefix, die furchtbaren zehn Leute, die Millionen armer Negerkinder vier Jahre lang zur Zwangsarbeit zwangen, das ist quasi mit dem Holocaust vergleichbar, vor allem, weil

wir zerstören ihre Lebensgrundlagen, wir fischen ihre Gewässer leer, nehmen ihnen ihr Ackerland,

Da muss man sich seiner historischen Verantwortung schon bewusst sein.

(In Ostasien hatten die Österreicher übrigens eine Kolonie mit sechs (6!) Mann)

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Seerecht, die 48ste

Im linksradikalen Propagandamagazin “Die Zeit” ist ein Artikel eines Martin Klings erschienen, der nach dem  Jurastudium (!) beschlossen hat, Journalist zu werden. Das ist von daher erwähnenswert, als der Mann angibt, seit 1987 Journalist zu sein. Das war eine Zeit, wo er auch hätte Richter werden können und jetzt mit R2, Stufe 8 (7.400€/Monat), schon lange in Frührente gegangen sein könnte. Also, wenn seine Examensnote gut genug gewesen wäre. War sie also entweder nicht, oder Martin ist halt aweng doof.

Oder beides; der unendlich lange Artikel in der SZ rekurriert, wie so ziemlich alles, was spätestens seit der Festsetzung der “Lifeline” in Malta, täglich durch die Presse geistert, also seine gesamte “aber man darf keine Leute nach Libyen bringen”-Argumentation, auf ein Gefälligkeitsgutachten des pseudowissenschaftlichen Dienstes des Bundestags für die (ratet mal) Linken.

Nun habe ich nur ein paar Semester Jura studiert, weil mir langweilig war, aber selbst da lernt man, dass Recht als “Wissenschaft” nicht nennenswert seriöser ist als Gender Studies – es geht nur darum, eine Meinung zu haben, und die konsequent an Gesetzestexten zu begründen; egal, wie man diese derweil vergewaltigt.

Im Gegensatz zu ideologischen Disziplinen ist den Juristen aber klar, dass die idiotisch-unklaren Gesetzestexte, die sie und ihresgleichen so produzieren, nicht nur auf eine Art zu interpretieren sind, sondern eben auch als ihr genaues Gegenteil. Das nennt sich “herrschende Meinung” versus “Mindermeinung”. Und zB für ein Staatsexamen, geschweige denn irl, ist es vollkommen legitim, die Mindermeinung zu verwenden, wenn man das denn ordentlich tut. Die Jurisprudenz ist demnach kein ideologisches Geblabber, sondern einfach nur Geblabber.

Nun ist das Problem an internationalen Rechten, dass die (nationalen) Staaten sich (nur) mehr oder weniger gut daran halten – weil in Staaten internationale Rechte eben herzlich wenig wert sind, wenn sie keine nationalen Gesetze sind. Das ist was, worüber Amnesty International früher mal sehr berechtigt, jetzt zunehmend häufiger schlicht idiotisch, rummault.

Nur vorweg.

Die “Gutachter” der Linken im Bundestag erklären dann das Seerecht vollkommen korrekt so(weit), wie es ihnen nützt, was (natürlich mit Auslassungen als wären sie von linksuntenfaktenfinder.tagesschau.de) ziemlich genau meinen Ausführungen vom Juni entspricht. Das tl;dr wäre: wenn wer auf See ein Problem hat, hast Du gefälligst zu helfen.

Dann kommen sie mit “Menschenrechten”.

Nun sind Seerecht und Menschenrechte zwei vollkommen verschiedene Baustellen, aber beides verpflichtet nur Staaten. Die Einwohner dieser Staaten hingegen müssen wiederum durch nationale Gesetze dazu verpflichtet werden, da – insbesondere auf hoher See – das Recht des Flaggenstaates gilt.

Das (mit dem Recht des Flaggenstaats) wurde so gemacht, weil man nicht wollte, dass Schiffe auf hoher See vollkommen rechtlos sind und schon die Juristen vor 500 Jahren Piraten nicht einfach hängen wollten, sondern rechtlich begründet hängen wollten.

Das führt natürlich dazu, dass auf einem Boot, was z.B. die deutsche Flagge führt, deutsches Recht gilt. Allerdings: Wenn das jetzt aber innerhalb der 12-Seemeilen-Küstenzone eines anderen Landes liegt, z.B. der Türkei, gilt da auch türkisches Recht, weil innerhalb der Landesgrenzen eines Landes (ja, Grenzen sind tatsächlich juristisch wichtig) deren Gesetze gelten.

Das führt rechtlich zu einer enormen Problematik: Wenn ich also auf meinem Boot im Hafen von Taka-Tuka-Land die 14jährige Pippi Langstrumpf vergewaltige, mache ich mich nach deutschem Recht strafbar, obwohl das in Taka-Tuka-Land, einem fiktiven Shithole County, als normaler Heiratsantrag gilt.

In der Praxis versucht man das daher zu vermeiden. Ende Juni zB war in der Türkei Wahl, und in der Türkei ist am Wahltag Alkoholkonsum zwischen 06 und 24 Uhr verboten. Das sagt aber nicht zwingend etwas über mein Boot aus – das ist nämlich nicht “die Türkei”, das ist Deutschland – in türkischen Hoheitsgewässern.

Das geht noch komplexer: Wenn ich am Sonntagmorgen um 05:30 ausklariere (quasi ausreise), muss ich (nach türkischem Gesetz) binnen 24 Stunden das Land verlassen. Aber bereits vorher ist mein Boot rein juristisch schon in internationalen Gewässern, die dann wohlgemerkt deckungsgleich mit der Marina 3 Minuten vor dem Ausklarieren sind.

Was dann bereits menschenrechtliche Fragen aufwirft – ich kann ja nun noch bis zum nächsten Sonnenaufgang in dem Hafen bleiben – was, wenn mich ein Türke um politisches Asyl bittet, weil er aufgrund islamischer Unterdrückung in der Türkei an dem Tag kein Bier trinken darf?

Ich meine, das ist politische Verfolgung im Sinne der Europäischen Menschenrechtskonvention; Artikel 17 gewährt grundlegende Menschenrechte (wie Bier trinken), die nicht einfach eingeschränkt werden dürfen?!

Ich würde mich dann quasi der Schlepperei schuldig machen; mein Boot (einen halben Meter vom Pontoon entfernt) ist ja (rechtlich) schon in internationalen Gewässern. Das wäre quasi schon Einschleusung in den EU-Binnenraum (mein Boot ist Deutschland, juristisch).

Und wenn der Türke dann nach dem Bier wieder an Land hüpft? Der wäre illegal aus- und wieder eingereist; wohlgemerkt mit meiner Hilfe. Dafür könnte mich die türkische Küstenwache zumindest innerhalb ihrer Hoheitsgewässer mit Sicherheit festsetzen – und ich bin ja immer noch am Steg festgebunden.

Und das ist so einer der recht offensichtlich komplexen Punkte, die mir in dem jammernden Zeit-Artikel fehlen: der Autor schreibt nämlich für die ganz Primitiven:

Denn in internationalem Gewässer, also außerhalb der libyschen Zwölfmeilenzone, dürfen private Rettungsboote nicht nur frei kreuzen. Entdecken sie Schiffbrüchige, müssen sie sogar von Rechts wegen sofort zu Hilfe eilen, selbst dann, wenn die Unglücksstelle in libyschem Gewässer liegt. Unabhängig davon hat ohnehin jedes zivile Schiff ein Recht auf friedliche Durchfahrt durch die Territorialgewässer eines Küstenstaates.
Doch müssten die privaten Seenothelfer der Order einer libyschen Seenotleitzentrale gehorchen und die Geretteten zurück nach Libyen bringen?

Ja, das musste jetzt so lang sein, denn letzteres ist meine Bier-Frage. Und an der merkt man, wie er um den heißen Brei rumredet – und warum sich die NGOs aus der libyschen 12-Meilen-Zone fernhalten: Man kann nicht einfach nach Lust und Laune Leute an Bord nehmen. Innerhalb der libyschen Küstengewässer gelten libysche Gesetze, und ich bezweifle, dass die Neger auf den Schlauchbooten alle einen ordentlichen Ausreisestempel im Pass haben. Und dann hätte der Kapitän des “Rettungsschiffes” das gleiche Problem wie ich mit dem türkischen Biertrinker: Beihilfe zur illegalen Ausreise  – recht unabhängig davon, wo er hinfährt, das Schiff ist bereits Ausland (wenn/weil es nicht einklariert ist) – oder Schlepperei, eben.

Nun habe ich keine Ahnung von libyschen Gesetzen, aber nachdem wir denen (endlich mal) Milliarden geben, die auch umzusetzen, nehme ich an, dass die Kontrollen da strenger sind als in der durchschnittlichen türkischen Marina. Und ich hätte keine Lust auf einen libyschen (oder türkischen) Knast.

Die in dem “Gutachten” vertretene Argumentation, dass irgendein Kapitän irgendeine Verpflichtung hätte, 200 Neger in einem Schlauchboot nach Europa zu taxieren, halte ich also für *enormst* aus der Luft gegriffen. Die Linken begründen das nämlich mit “non-refoulement“, also, dass unterzeichnende Staaten nicht in Staaten abschieben dürfen, die sich nicht an Menschenrechte halten.

Das betrifft den Kapitän jedweden Schiffes nämlich einen feuchten Dreck; der ist kein Staat. Dafür ist der der alleinherrschende Diktator seines Schiffs. Der aber seinem Flaggenstaat gegenüber für alle Handlungen auf diesem verantwortlich ist. Dafür schützt ihn sein Flaggenstaat auch vor Drittstaaten.

Die aktuelle Anklage der Malteser, also, dass die nicht auf die für dieses Gebiet nach internationalem Seenotrettungs-Abkommen zuständige libysche Küstenwache gehört haben, ist eine solche internationale, seerechtliche Verantwortung.

Und das dämlichste daran ist, dass die ihren 400-Tonnen-Fischkutter als “Sportboot” in Holland registriert haben, was die Holländer (als Seefahrernation enormst verständlich) natürlich nicht so prall finden. Vielmehr finden die Holländer, ziemlich explizit, dass das NGO-Schlepperboot Lifeline ihnen mal komplett am Arsch vorbeigeht.

Das ist seerechtlich doof; die Schlepper haben jetzt in etwa den Rechtsstatus von flaggenlosen Freibeutern. Das ist blöd für die deutsch-österreichische Identitäre Bewegung, weil die aufgrund deutschem Recht Piraten trotz ihres Piratentums nicht einfach versenken dürfen; aber das gilt nun nicht für die Libyer, offensichtlich. Und ich habe an den Schlauchbooten mit den Migranten…

… noch keine Flagge gesehen, uns selbst wenn, denke ich nicht, dass deren angeblicher Flaggenstaat sich dafür zuständig sehen würde, da die IMO-Standards ziemlich eindeutig nur für flaggenführende (§1) Schiffe von Unterzeichnerstaaten gelten. Und die Libyer hätten einen Riesen-Ärger mit dem IMO, wenn sie den seeuntauglichen Schlauchbooten ein Flaggenzertifikat ausstellen (wie die Holländer mit den Seelenverkäufern).


Ich möchte übrigens an der Stelle mal erwähnen, dass ein derart billiges Dinghy, mit dem die da zu Hunderten rumfahren, nichtmal jemand baut (ok, die hier schon, aber das sind Seenotrettungsboote) Die Schlepper löten da Mist zusammen. Mit zu wenig Sprit & Wasser für die Überfahrt. Das ist keine “Flucht”, das ist Selbstmord.

Wenn mir jemand von den enormst viel besser als mich (ich mache das hier gratis) bezahlten Medien mich hier vom Gegenteil überzeugen will, erwarte ich übrigens einfach nur eine Erklärung auf folgende Fragen – ich habe ja nun ein Boot:

Wenn ich 20 Kilometer vor Tripolis ein Flüchtlingsschiff Selbstmordwerkzeug antreffe, auf dem sich 100 Neger ohne Sprit und Wasser befinden, und denen anbiete, sie auf ihrem Schlauchboot die nächsten fünf bis acht Stunden zurück nach Libyen zu schleppen, und die sagen “nein”, werde ich einfach weiterfahren. Gegen welches Gesetz verstoße ich? Wer klagt mich dafür vor welchem Gericht an? 

Ich mache das natürlich; die Äppelkähne haben durchaus passable Motoren, und die sind dann *meins*. Wie übrigens auch alle mitgeführten Besitztümer der “Geretteten”, wenn die nicht vorher verhandeln. Man muss Menschen retten, nicht Sachen. Seerecht ist ziemlich fair, eigentlich.


Die ach-so-grünen “Lebensretter” versenken die Schlauchboote übrigens im Meer. Das sind locker ~200 kg PVC. Aber wir bekommen wegen genau diesen Leuten keine Plastiktüten mehr, freilich. In Tschechien kosten lumpigere Plastiktüten als die in der Türkei jetzt 2 Kronen. Das ist eine vollkommen verständliche Maßnahme; man muss nur mal schauen, wie furchtbare Unmengen an Plastikmüll an der tschechischen Küste quasi tsunamiartige Berge bilden.

(Disclaimer: Ich kaufe mit einer mittlerweile 25 Jahre alten Curver-Shopbox ein. In die passt auch immer noch eine Rolle Plastik-Mülltüten von Aldi/Lidl; die sind schon lumpig genug)

Framing-Check: Der Framing-Check der SZ

Oh du meine Güte. Als gäbe es nicht genug Idioten in der Presse.

Ich hatte erst heute Mittag Georg Restle verlinkt, der (ausgerechnet) unter Berufung auf Luhmann, einen der wirrsten und unverständlichsten (aber durchaus brillanten) Soziologen des 20. Jahrhunderts irgendwas – in diesem Fall seinen Gesinnungsjournalismus – zu rechtfertigen versucht. Ich sage dazu nicht mehr, als ich schon auf Twitter geschrieben habe: Luhmann ist keine Rechtfertigung für irgendwas, wenn man sich mit Luhmann auskennt, da man dann weiß, dass man Luhmann nicht versteht. Und nein, das ist nicht meine Meinung, das ist die Meinung von universitären Paneelen von Leuten, die sich seit 20 Jahren mit Luhmann beschäftigen und evtl. auch mal ein Bier mit ihm trinken waren.

Jetzt kommt ein Johannes Hillje daher, seines Zeichens “lebt in Berlin”, und hat von der ehemaligen Tageszeitung und heutigem linken Propagandamagazin “Süddeutsche Zeitung” eine Kolumne zu “Framing” bekommen. Dazu kommen wir gleich – vorher aber möchte ich Danischs angedeuteter Trendwende, auf die ich heute Mittag noch hoffte, vehement widersprechen: Nicht nur haben wir Publikum und Autoren von dem (weil verfassungsfeindlich) verbotenen Portal linksunten.indymedia.org jetzt als “Faktenfinder” auf tagesschau.de; nein, die SZ kann das noch besser und lässt einen vollkommen weltfremden, linksradikalen Spinner (“leitete den Europawahlkampf der Europäischen Grünen Partei”) sinnvolle wissenschaftliche Konzepte vergewaltigen.

Hier: Framing. Ich erkläre das vielleicht mal kurz, am besten geht das mit den Herren Kahneman & Tversky (die für diese Erkenntnis 1974 übrigens einen Nobelpreis bekamen [Zitatquelle]):

Problem 1 (N = 152): Imagine that the U.S. is preparing for the outbreak of an unusual Asian disease, which is expected to kill 600 people. Two alternative programs to combat the disease have been proposed. …

If Program A is adopted, 200 people will be saved. (72%)
If Program B is adopted, there is a one-third probability  that 600 people will be saved and a two-thirds probability  that no people will be saved. (28%)

K&T illustrieren hier “Framing”, also die Darstellung eines Problems – in einem Kontext – an einem einzigen Wort: “saved”. 72% der Probanden wollen lieber sicher 200 Leute retten, als das Risiko einzugehen, dass niemand gerettet wird.

Die identische Frage kann man aber auch anders stellen:

Problem 2 (N = 155): If Program C is adopted, 400 people will die. (22%)
If Program D is adopted, there is a one-third probability  that nobody will die and a two-thirds probability that 600  people will die. (78%)

Das ist, wohlgemerkt, genau die gleiche Entscheidung, und (strikt) rational sind eh beide Alternativen immer gleich. Aber rein durch den Austausch von “retten” zu “sterben” entscheidet sich plötzlich die Mehrheit der Probanden anders. Warum? Nun, kurz gefasst: Weil Menschen negative Risiken im Vergleich zu positiven Risiken überbewerten. D.h., im Falle von etwas (sicher) Schlechtem sind Leute risikobereiter als bei etwas (sicher) Gutem. Man könnte das “Mitnahmementalität” respektive “Verlustangst” nennen – hey, komischerweise reden Psychologen über genau solche Wörter 😉

Kahneman und Tversky bekamen dafür den Wirtschaftsnobelpreis, aber natürlich ist Framing eher ein soziologisches Konzept – und funktioniert, selbst wenn man es nur als Möchtegern-PUA zum Frauen aufreißen benutzt.

Auf dieser ubiquitär menschlichen Risikoaversion beruht z.B. eigentlich die gesamte Versicherungsindustrie – selbst bei einer vollkommen lächerlichen Darstellung der Risiken mit einer “Comedienne” wollen Leute potentiell Negatives zum Preis eines sicher Negativen vermeiden  – ne, das widerspricht nicht Kahmenman und Tversky, Geld und Tod sind andere Sachen. Der Werbespot “framet” ein katastrophales finanzielles Risiko (family has no money) gegen ein potentielles Risiko, bei dem eine Chance auf “alles gut” ist (auch wenn man eventuell nur Geld rauswirft). Hier rechts unten unterschreiben; und dann noch auf jede Seite Ihr Kürzel, bitte.

Nachdem wir nun geklärt haben, was Framing ist, kommen wir zurück zu – ich bin echt schlecht mit Namen, aber der hieß ähnlich wie Omas Hund, Bacchus, also Hasso oder so:

Wer wie Horst Seehofer von einem “Masterplan” spricht, suggeriert

… ohne Hassos (!) Framing, dass er einen Plan hat, der Master-geil ist. Ich denke, dass das Seehofers “Tropfen auf dem heißen Stein” – Plan zwar nicht gerecht wird, aber darum geht es nicht. Es geht explizit darum, wie Hasso das framen (“suggeriert”) wird:

Was der Begriff suggeriert:
“Masterplan” entspringt eigentlich dem Bereich der Stadtplanung.

Ich meine, kommt – wer hat denn bei “Masterplan” nicht sofort an “Stadtplanung” gedacht und nicht etwa an einen Bond-Bösewicht? Ne, kommt, ihr ungebildeten Deppen – es geht hier um Stadtplanung, nicht um einen Masterplan.

Im Pickup ist das “negging”, also, absolut geile Frauen für vollkommen irrelevante Kleinigkeiten kritisieren, um sie zu verunsichern. Und das funktioniert halt sogar mit Leuten wie mir – wenn mir keine Zeit gelassen wird, darüber nachzudenken. Die muss man sich aber halt schlicht nehmen, deswegen haben die ganzen PUA’s auch keine stabilen Beziehungen – weil sie ihren Frame nur vorspielen und ein nur vorgegebener Frame irgendwann zusammenbricht. Wie die Versicherungen, aber da kommt man ja noch weniger raus als aus einer Ehe. Meine Frau ist mit einem IQ knapp über 130 ja nun natürlich nicht der hellste Stern am Himmel, aber denkt irgendwer wirklich, dass man auf Basis irgendwelcher Verunsicherungen 20 Jahre Beziehung aufrecht erhalten kann? Nein? Eben.

Sowas funktioniert – wie dicke Titten oder Angstmacherei – nur kurzfristig. Versicherungen machen da staatlich sanktionierte Verträge zum Unwohl aller Kunden – wie Brüste Frauen auch, aber da hat man ein paar Jahre Zeit, seine Unterschrift unter den Vertrag zu setzen.

Weiter im Text, nach unnötigem Bullshit über Stadtplanung:

Warum das in die Irre führt:

und fucking Hasso ist derart unverschämt, dass er Seehofer dafür kritisiert, in die Irre zu führen.  Ich zitiere mal Hassos Framing-Bemühungen:

Laut Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen waren Ende 2017 etwa 68,5 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht. … Klimakrise … noch deutlich mehr Menschen … Globale Probleme…
die nationalen Grenzen grundsätzlich offen sind ….  Deshalb … eine europäische Flüchtlings- und Asylpolitik

Das ist Hassos Frame, den er der billigen Schlampe in der Disco seinen Lesern vorgibt. DAS IST FRAMING.

Hassos “winning point” ist dann:

Der Begriff vom “Master” suggeriert damit, dass da jemand ist, eine Behörde oder ein Minister, der die angestrebten Ziele in Eigenregie lösen kann.

Als wären Politiker für irgendwas anderes da, als genau das zu tun. Es ist Seehofers fucking Job, die angestrebten Ziele in fucking “Eigenregie zu erreichen”. Ansonsten könnten wir uns Herrn Seehofer, Fräulein Merken und den Rest der Nepotisten nämlich auch sparen, oder sie guilotinnieren, wie das die liberalen Franzosen gemacht haben, als Marie Antoinette Aussagen wie der Berliner Bürgermeister gemacht hat – “wenn sie sich unsicher fühlen, essen Sie halt Kuchen”.

Hassos zweites Framing war das gerade wiedergegebene, sachlich und inhaltlich falsche Framing einer Unmöglichkeit nationaler Alleingänge von Leuten, die dazu da sind, “dem deutschen Volke” zu dienen. Haben wir hier gerade Linksradikale, die “Quelle” schreien, um sinnvolle Dialoge zu zerstören? Steht auf dem fucking Reichstag. Und das präzisiert Hasso auch noch:

Der Begriff “Masterplan Migration” suggeriert also eine nationale Handlungsmacht, wo es nur europäische Lösungen gibt.

Denn die gibt es selbstverständlich. Die EU-Bürokraten-achfucksoeinenDreckkonntenichtmalPolybiossichauchnurVorstellen-okratie ist kein unveränderliches Datum; fragt mal Briten. Oder Scheiße, fragt mal Polen, Ungarn – oder mirwegen Griechen, die Milliarden geschenkt bekommen und die EU immer noch scheiße finden.

Den Gipfel der Idiotie, quasi auf Hofreiter-Niveau (aber gut, auch ein Grüner) liefert Hasso dann gegen Ende:

Politiker müssen sich schließlich an ihren Ergebnissen messen lassen. … Und davon haben in den vergangenen Jahren vor allem Populisten profitiert.

Populos ist grichisch (oder Latein, fickt euch) das Wort für Demos (gr/lt, dito), das Volk. Welchen Abstand zur Realität muss man besitzen, innerhalb aneinanderhängender Sätze Leute dafür zu kritisieren, das zu machen, was die Leute wollen, und ihnen ebendieses gleichzeitig vorzuwerfen?

Ah – ich vergaß: “Links” und “Rechts” kommt nach unserer schulischen Indoktrination von der “Sitzordnung im Parlament” und nicht etwa daher, dass “Linke” link(isch) sind, und “Rechte” einfach Recht haben.

Kritik der praktischen Unvernunft

Es wirkt so, als hätten insbesondere unsere hochrangigen Prolitiker (das war ein Typo, aber der ist zu gut, um ihn auszubessern) ein Problem damit, dass es außerhalb ihres Elfenbeinturms noch eine Realität gibt. Nehmen wir mal Anton Hofreiter von der allseits unbeliebten Verbotspartei, der gänzlich unironisch und mit dem Selbstreflexions- und Projektionsvermögen einer 16jährigen Feministin verkündet:

Die Mehrheit der Menschen will sich nicht von ein paar verbohrten Ideologen vorschreiben lassen, wie sie zu leben hat!

Ich meine – ernsthaft; das ist ein unwürdiges Niveau der Selbstreflexion für einen Säugling, eine vollkommene Distanzierung von jedweder Realität.

Begleitet wird diese Un-Realpolitik von einem Gesinnungsjournalismus, der sich auch noch anmaßt, uns zu erklären zu versuchen, wieso wir Gesinnungsjournalismus toll finden sollen.

Denn die Gesinnung muss man teilen, um etwas gut zu finden, und das ist dann Politik, nicht Journalismus. Wenn sich das aber vermischt, fällt die Presse als Fourth Estate im Staat aus. Freilich, ein dreibeiniger Hocker steht stabiler als einer mit vier Beinen, aber es macht halt Gesinnungspolitik schwieriger, weil der Propagandaapparat wegfällt.

Und für die (explizit sämtlich linken) Politiken der Neuzeit ist Propaganda lebensnotwendig, da deren Agenda maßgeblich aus utopischen Heilsversprechen für angeblich existente Probleme besteht, bei denen sie sich nicht zu schade sind, tote Kinder an einem Stand zu instrumentalisieren, nur weil das Wort gerade in Mode zu sein scheint. Machen das dann die angeblichen Gegner mit dem natürlich nicht existenten Bild eines geköpften Säuglings, ist das böse. Weil – ja weil Kinder in Deutschland nicht so viel Wert sind wie ausländische Kinder, natürlich.

Eben solch eine fehlende Logik und Konsequenz im Denken – und daraus resultierend auch eine fehlende Konsequenz im Handeln – ist es meiner Ansicht nach, die dazu führt, dass die deutsche Presse wie Prolitik gucken wie Kühe, wenn’s blitzt, nur weil die klassisch-freiheitlichen Briten aus der EU austreten, Donald Trump gegen eine korrupte Hexe gewinnt, Ungarn Orban wählen oder der österreichische Kurz mit der FPÖ paktiert.

Beide, Journalisten wie Politiker, vergessen hier nämlich meiner Ansicht nach zu gerne, dass es da neben den Leuten, die in Zeitungen oder auf irgendwelchen Demos auch Leute gibt, die sie wählen respektive kaufen (sollen).

Und das tun Leute eben nur, wenn sie was davon haben.

Ich erkläre das mal anhand eines gewissen Herrn mit einem hübschen Palast, der übrigens gut 350 Kilometer vom Bosporus entfernt ist. Zu dem möchte ich erwähnen, dass es für Türken überhaupt nicht in Ordnung ist, Erdogan “Ziegenficker” oder “Kameltreiber” zu nennen, weil, wie mir Türken erklärten, sowas nur unzivilisierte Araber machen.

In der Türkei war gerade Wahl, und Erdoğan hat zur Enttäuschung eigentlich aller, die ich dort kenne, die Wahl so haushoch gewonnen, dass der deutschen Presse außer Beschimpfungen nichts übrig bleibt, da “Journalisten” ja eher eine 10%-Meinung unterstützen wie, in der Türkei, die kommunistische PKK HDP (oder in Ungarn halt die 7%-Grünen), und die Gesinnung ist ja schließlich wichtiger als Tatsachen.

Schaut man auf die Tatsachen, war Erdoğans stärkster Gegner Muharrem İnce. İnce ist Kemalist, das ist prinzipiell das, was rauskommt, wenn Christian Lindner und Sarah Wagenknecht ein Kind bekommen und es von Alice Weidel großziehen lassen. Wie Lindner, Wagenknecht und Weidel zusammen bekam daher entsprechend auch Herr İnce etwa 30% der Wählerstimmen.

Erdoğan ist bei der AKP, die ist prinzipiell die bayrische CSU, nur halt mit Islam statt Christentum und dementsprechend Kopftüchern statt Kreuzen.

Warum aber wählen die Türken derart reaktionär und erzkonservativ?

Nun, das liegt daran, dass konservative Parteien ganz konservativ versuchen, die Leute bei der Stange zu halten, indem sie etwas sinnvolles mit deren Geld machen. Analog zu Bayern hat Erdoğan in den letzten 20 Jahren enormst viel in Infrastruktur investiert, Schulen und Krankenhäuser gebaut und fördert mit einer (desaströsen) Geldpolitik den Immobilienmarkt, der Leute in Eigenheime bringt. Parallel dazu war die Lage in der Türkei früher (also, vor Erdoğan ) nicht so prickelnd, wie man das aus Deutschland vielleicht denken mag; da gab es auch sackviele Arbeitslose (ihr kennt den Begriff “türkische Gastarbeiter”, gell?) und straßenzuglange Schlangen an Essensausgaben.

Und wenn Leute etwas wirklich mögen, ist das Essen, ein Platz zum Wohnen und eine Gesundheitsversorgung, und das bringt halt Wählerstimmen und anhaltende Treue. Hatte ich solarbetriebene LED-Seitenstreifen an nagelneuen Straßen erwähnt? Flughäfen mit staatlich subventionierten Inlandsflügen?

Ich sehe da wirklich enorme Parallelen zu Bayern; man nimmt ja gerne den Wohlstand, in dem man lebt, als selbstverständlich hin, bis man mal in irgendein Shithole Country kommt. Ich war zum Beispiel mal in Berlin, das war entsetzlich (und fragt jetzt bitte nicht “was”, die Antwort ist “alles”).

Der große Unterschied ist, dass Erdoğan wiedergewählt wird, trotz einer ziemlich miesen Umsetzung guter politischer Ideen, denn: mit Ausnahme der touristischen Gebiete, die mehrheitlich nicht Erdogan wählen geht es unter seinen Politiken den Menschen trotzdem im Schnitt besser.

In Bayern hingegen haben wir einen Lebensstandard, den man woanders gut suchen muss und eigentlich nicht so wirklich findet – undm dennoch wird Söder keine Mehrheit mehr bekommen, weil es den Menschen schlechter geht. Das ist natürlich sehr subjektiv, aber der typische Münchner stört sich halt durchaus sehr an wild campierenden Zigeunern, und dementsprechend findet er es nicht sonderlich geil, wenn der Staat Zelte am Hauptbahnhof aufstellt.

Man mag das aus anderen Teilen Deutschlands seltsam oder herzlos finden, aber man halt als typischer Bayern analog wenig Verständnis für Leute, die linke Hausbesetzungen tolerieren – in Bayern wurde das in den 80ern schon auch probiert. Dauerte fast 3 Tage, bis die alle im Knast waren; inklusiven den “Sympathisanten”.

Die ländlichere Bevölkerung findet es derweil nicht so prickelnd, dass in Regionalzügen islamistische Axtmörder rumlaufen, und das waren so die groben Veränderungen der letzten Jahre. Und das reichte für 12,4% AfD bei der Bundestagswahl, nebst 38,8% CSU ist das eine absolute Mehrheit für – nach Ansicht auch der Münchner Presse – absolute Nazis (da kommen noch gute 10% Freie Wähler dazu, das sind weniger nepotistische totale Nazis. Und 5% FDP).

Und aus dem Rest Deutschlands gucken die Leute verwundert nach Bayern, wieso hier alle so furchtbare Leute wählen. Daher, nochmal: Diese Politik hat Bayern sehr gut getan. Wir haben schöne Autos, ein großer Teil von uns baut sie sogar selber. Oder man fährt mit dem ICE, da werden die guten Löhne der Mitarbeiter der (Münchner) Konzernzentrale von Siemens von bezahlt. Und damit kommt man auch in andere Ecken der Welt, und dann sieht man da, dass man da nicht bleiben will, sondern wieder nach Hause.

Die Leute wählen konservativ, wenn es ihnen gut geht. Und den Türken unter Erdoğan geht es sogar besser. Die Ungarn hatten Orbán vor 20 Jahren schonmal und dann einen Mega-Wirtschaftsaufschwung, dann ging’s ihnen zu gut und sie haben Sozialisten gewählt. Haben alle gemerkt, dass das doof war, deswegen jetzt wieder Orbán.

Und letzteres gilt für Deutschland als Ganzes auch. Klar kann man sozialistische Experimente machen, wenn es einem dafür gut genug geht, aber wenn weil die der breiten Mehrheit nix bringen, werden die Kommunisten eben abgestraft.

Das ist doch gar nicht so schwer zu verstehen, oder?


In Bayern gibt es übrigens kaum Rassisten, dafür aber echt viele Misanthropen. Deswegen klappt da auch die Integration recht gut; der durchschnittliche Mitarbeiter bei Adidas oder Schäffler auf dem fränkischen Land kann den neuen schwarzen Mitarbeiter, der nur gebrochen Deutsch spricht, genauso wenig leiden wie den aus Nürnberg, wenn er selbst aus Fürth kommt – und umgekehrt. Aber wenn Du Deinen Job ordentlich machst und nicht nervst, kommste halt mal zum Grillen vorbei. Das nennt man “bayrische Gemütlichkeit”. Die erlebt man abends. Tagsüber arbeitet man hier; das kennt ihr aus den anderen Teilen Deutschlands vielleicht nicht so.

Kritik der reinen Unvernunft

Es tut mir ja ein bisschen leid für meine Stammleser, die hier eher antifeministische Verrisse erwarten, aber da gibt es aufgrund des Ausscheidens der deutschen Nationalmannschaft der Mannschaft von das Land  bei der Fußball-WM echt herzlich wenig Idiotien, die mich irgendwie interessieren… und die jammern eh bloß, dass ihnen das Geld ausgeht. Freilich, nicht allen; die neue Leiterin von Tagesschau.de war sogar für Buzzfeed zu doof und fehlt jetzt beim grenzdebilen Männerhasser-Projekt kleierdrei. Das aber ändert weder was an der Tagesschau-Online-Präsenz, die ja nach dem Verbot von linksunten.indymedia.org die dortigen Autoren für faktenfinder.tagesschau.de übernommen zu haben scheint, noch an meiner Meinung dazu etwas, von daher ist das ein ödes Thema – also, Feminismus. Das einzig kommentierbare hierzu in den letzten Tagen waren die patriarchalen Unterdrückungsprobleme einer enormst unattraktiven (physisch wie psychisch) Türkin, die das Patriachat hasst, weil….

Ja – natürlich, weil das böse Patriarchat Männer derart privilegiert, rotzbesoffen auf einem Supermarktparkplatz leben zu müssen und derartige Macht über Frauen haben, dass sie das Sibel um Sex anbetteln müssen. Ah, und wegen BH’s, natürlich:

Ich kann dazu aber natürlich nicht mehr als 140 Zeichen schreiben, daher reicht sowas auf Twitter:

Tja. Kommen wir also zu wichtigeren Themen, nachdem sich ja nun keine Sau mehr für Fußball interessiert – da Deutschland ausgeschieden ist und die Türkei gar nicht dabei war, das dürfte 99% der schon länger hier Lebenden abdecken – und reden halt mal über Politik. In einem separaten Post.

Rassistische Rassisten

Zeitverschwendung mit der Zeit:

1. Wie oft wirst du auf einer Party gefragt: Wo kommst du wirklich her?

Nie. Ich beantworte die Frage nämlich kontextabhängig. Zum Beispiel nenne ich den letzten angelaufenen Hafen, wenn mich das jemand auf meinem Boot mit der großen Deutschland-Flagge fragt. Wenn die nicht da ist, sage ich eher “Deutschland”.

2. Und wie oft fragst du selbst?

Immer, wenn es mich interessiert. Hier in der Türkei eher nicht; Türken erzählen ihre gesamte, innertürkische Migrationsgeschichte von alleine. Ich muss dann immer komische Dörfer googlen, die dann eine Million Einwohner haben.

3. Fragst du Weiße beim Smalltalk nach ihren Großeltern?

Nein, das ist kein Smalltalk mehr. In meinem Alter sind Großeltern meist tot, das ist ein sensibles Thema. Zudem war mein Opa bei der Waffen-SS, Totenkopfstandarte. Da muss man vorsichtig sein; Leute denken ja am Ende noch, ich wäre ein totaler Nazi.

4. Fühlst du dich jetzt schon von diesem Fragebogen angegriffen?

Nein. Aber ich bin sicher, die Autoren fühlen sich von meinen Antworten angegriffen. Das ist Absicht. Ich kann sowas aber auch, im Gegensatz zu denen.

5. Kannst du fluchen, Secondhand-Kleidung tragen, nicht auf Mails antworten – ohne, dass Menschen diese Entscheidung mit Sittenlosigkeit, Armut oder Faulheit verknüpfen?

Nein. In Teilen meines Freundeskreises, ja. Eine Freundin zB hat einen Innen-Nerzmantel für 2.000€ gebraucht gekauft, die fand meinen alten NKWD-Schafmantel auch geil.

6. Denkst du, du bist nicht rassistisch, weil du einen Freund mit Migrationshintergrund hast?

Nein. Ich denke, ich bin weniger rassistisch als meine Freunde mit Migrationshintergrund. Aber grundsätzlich sind alle Menschen rassistisch. Das ist aber egal – man muss das nur wissen, dann kann man sich weniger rassistisch verhalten. Das erreicht man aber nicht durch eure blöden Fragen; die haben herzlich wenig mit Rassismus zu tun.

7. Weißt du, wie viele Muslime in Deutschland leben?

Nein. Und ihr auch nicht, da kommen täglich Tausende dazu.

8. Wie viele enge Freunde hast du, die einen asiatischen, persischen oder nigerianischen Migrationshintergrund haben?

2, 2, 0. Und ihr? Habt ihr überhaupt Freunde? Nein? Woran das wohl liegen mag?!

9. Wusstest du, dass fast jeder Vierte in Deutschland einen Migrationshintergrund hat?

Es sind sogar noch mehr, wenn man die Leute aus der DDR dazuzählt.

10. Fühlst du dich fremd, wenn Leute um dich herum Arabisch oder Russisch sprechen?

Ja. Bin ich dann auch.

11. Fühlst du dich fremd, wenn Leute um dich herum Englisch sprechen?

Dito.

12. Wenn du ein Kind hättest, würdest du es in eine Kita mit mehrheitlich Kindern mit Migrationshintergrund schicken – wenn es in der Nähe eine Kita mit mehrheitlich weißen Kindern gäbe?

Das kommt darauf an, was das für Migrations- und was für weiße Kinder das sind. Ich ziehe das migrantische Arbeiterviertel dem deutschen Assoviertel vor, zB.

13. WISCHST DU BEI DATING-APPS TENDENZIELL WEITER, WENN DIE ANGEZEIGTE PERSON NICHT WEISS IST?

Ne, aber wenn sie schwarz ist. Ich finde schwarze Frauen in der Regel unattraktiv. Nicht, weil sie schwarz sind, sondern weil sie mir nicht gefallen.

Liebe Kinder: Es gibt regionale physiognomische Häufungen, zB finden sich kaum Asiatinnen mit Titten, wohingegen die dir in England schnell langweilig werden. Dafür sind letztere tendenziell alle häßlich.

14. Kennst du fünf Bücher von Autorinnen, die nicht weiß sind?

Nein.

15. Wie viele hast du davon gelesen?

Null. Und ich werde es auch nicht tun. Ich lese keine Bücher von Frauen.

16. Wie ehrlich warst du bei Frage 13?

Sehr. Mögt ihr nicht, gell?

17. STELL DIR VOR, DU SIEHST EINE RASSISTISCHE DISKUSSION IM NETZ. WÜRDEST DU DICH EINMISCHEN?

Ich betreibe dazu sogar einen Blog. Ich kritisiere hier zB Neger, die rassistischen Dreck wie “Schwarze können nicht rassistisch sein” von sich geben.

18. Hast du dich schon mal eingemischt – im Netz, auf der Straße, in ein Gespräch mit Freunden?

Ja – ich hatte eine alkoholreiche Unterhaltung mit ein paar Rumänen Deutschen mit Migrationshintergrund, die fanden, Zigeuner sollte man alle vernichten. Ich fand das ein bisschen menschenverachtend, muss aber zugeben, dass die echt gute Argumente hatten.

19. Wie oft wurdest du schon von der Polizei angehalten und kontrolliert?

Ich habe aufgehört, zu zählen. Oft.

20. Also in diesem Monat?

Vier mal. Bei der Ausreise aus der Türkei, der Einreise nach Griechenland, der Ausreise aus Griechenland, und der Einreise in die Türkei. Alles an einem Tag, übrigens. War nicht so tragisch.

Ich finde, wir sollten das an der deutschen Grenze auch machen.

21. Wirst du auch ohne blonde Begleitung in die meisten Clubs gelassen?

Nein – also, retrospektiv. Jetzt bin ich Ende 30 und trage einen maßgeschneiderten Anzug, wenn ich in “Clubs” gehe. Da lassen die mich natürlich rein. Ich hab ja Geld.

22. WURDEST DU SCHON MAL DAFÜR VERPRÜGELT, DASS DU AUSSIEHST, WIE DU AUSSIEHST?

Nein. Ihr auch nicht.

23. Stört es dich, wenn deine Eltern ganz anders über Migrantinnen denken als du?

Ja. Sehr. Meine Mama ist so eine bigotte Grüne, die keine Putzfrau mit Kopftuch nimmt, aber die unkontrollierte Zuwanderung von lauter Kriminellen befürwortet. Die denkt aber auch, Strom kommt aus der Steckdose.

24. Haben Fremde schon mal ungefragt deine Haare angefasst?

Ja. Ich war um 2000 in China. Man kommt sich vor wie ein Pandabär in einem deutschen Zoo. Man wird aber auch so behandelt – also, sehr nett.

25. Gibst du dir viel Mühe, die Namen spanischer, italienischer oder französischer Fußballspieler richtig auszusprechen, die von türkischen und vielen anderen aber nicht?

Nein. Ich nenne auch die französische Stadt Nancy “Nancy”, wie die Frau aus dem Teleshopping.

26. Wie würdest du dich fühlen, wenn deine neuen Nachbarn eine afghanische Familie wären?

Keine Ahnung – ist es eine nette afghanische Familie? Ich habe eine Ex mit afghanischen Eltern, die war total süß.

27. Wie würdest du dich fühlen, wenn deine neuen Nachbarn eine schwedische Familie wären?

Ich käme mir wahrscheinlich unattraktiv vor. Schweden sehen im Durchschnitt hammergeil aus.

28. Bezieht es irgendjemand auf dein Aussehen, wenn du etwas nicht so gut kannst?

Ja. Wenn ich keuchend eine Treppe hochkomme, denken alle, das läge daran, dass ich dick bin. Das stimmt übrigens auch.

29. WELCHES BILD KOMMT DIR IN DEN KOPF, WENN DU AN SCHWARZE MÄNNER DENKST?

Ein Typ in einem bedruckten Unterhemd, der triumphierend eine Ziellinie passiert. Und Typen mit Macheten, die schwangeren Frauen die ungeborenen Babys aus dem Bauch schneiden.

Sehr ihr – das ist das Problem mit Klischees. Es gibt viel mehr vergewaltigende und mordende Neger als erfolgreiche Sportler.

30. Welches Bild kommt dir in den Kopf, wenn du an muslimische Frauen denkst?

Die Frau, die mir letzten Dienstag das sackgeile Olivenöl in einer alten Colaflasche verkauft hat. Ich muss jetzt übrigens auch langsam auf den Markt, in der Hoffnung, dass sie neues gepresst hat.

31. Hast du schonmal gedacht: Wenn ich könnte, würde ich nur mit Menschen zusammenarbeiten, die so sind wie ich?

Ja. Deswegen arbeite ich alleine.

32. Siehst du Menschen, die dich repräsentieren, wenn du den Fernseher anschaltest oder eine Zeitung aufschlägst?

Nein. Nicht jedes Mal, wenn ich den Fernseher einschalte, sehe ich Dr. Curio. Neulich, zum Beispiel, gab es eine Live-Übertragung aus einer Kirche, in die sie alle Neger gepackt haben, die sie in England gefunden haben – und ein paar extra aus Amerika importierte. Da hat die sexy Latina aus Suits geheiratet.

33. Wie oft geben dir Menschen in deinem Umfeld das Gefühl, dass du nicht zu dieser Gesellschaft gehörst?

Selten. Ich bin nett zu anderen Menschen. Das sind die dann auch.

Nachtrag:

For the German speakers, I’d like to recommend @martindomig s translation from Newspeak to proper German on Twitter.

Or here:

https://threadreaderapp.com/thread/1009198082544848896.html

“Seenotrettung” a la #Aquarius

[Nachtrag: tl;dr: Italien muss die Schlepper nur dann einlaufen lassen, wenn sie selbst in Not sind. Dafür käme der Kapitän vor Gericht.]

Die guten Flüchtlingsschubser der NGOs (Idiotes sans frontieres etc) sammeln ja nun, unterstützt von vielen Menschen in Europa, die es entsetzlich finden, dass Menschen im Meer ersaufen, Hunderttausende angebliche “Flüchtlinge” im Mittelmeer ein uns schippern sie wie ein Taxi nach Italien – bis auf, natürlich, dass Taxis Geld kosten.

Freilich kosten Schiffe auch Geld, von daher hat jedes (ja, jedes) Land zumindest eine staatlich finanzierte Küstenwache, und – gemäß internationalen Abkommen – ein irgendwie funktionierendes SAR (Search-and-Rescue) – System.

In Deutschland macht das die rein aus Spenden (zB von ihren letztes Jahr in 2.056 Einsätzen geretteten Schiffbrüchigen) finanzierte DGzRS – mit einem Budget von 23 Millionen Euro pro Jahr.

Freilich, die DGzRS ist chronisch unterfinanziert, aber dafür die offizielle, internationale SAR-Stelle für Deutschland. Das bedeutet, wenn der Typ im MRCC Bremen wegen einem gekenterten Fischerboot in der Nordsee mal bei der Bundeswehr fragt, ob die vielleicht mal gucken könnten, fliegen da (die einzigen beiden funktionierenden) Tornados los.

Und das tun die nicht, weil sie so lieb sind, sondern weil sie müssen. Das internationale Seerecht ist uralt und eines der ältesten, international anerkannten Rechte, und das lässt sich auf “wenn wer ein Problem hat, hast Du gefälligst zu helfen” zusammenfassen.

Und, so sehr ich diese Formulierung hasse, das ist richtig und wichtig.

Warum aber maulen gerade nur alle über Italien und klagen sie nicht – wie das bei einem Rechtsbruch üblich ist – vor einem nationalen Gericht und den von eigentlich jedem Staat anerkannten, internationalen Seegrichtsthof an?

Das klingt jetzt nur wie eine schwierige Frage für Juristen, wie die deutsche Linke in endlosen Gutachten (googelt selber, ich tippe das auf dem Handy in einer Bucht) zeigen will, aber das schöne an uralten Gesetzen ist, dass sie relativ eindeutig sind.

Und die rechtliche Lage sieht da eben so aus, dass jeder verpflichtet ist, zu helfen, wenn er denn kann.

Und der letzte Punkt ist hier der, den die Schlepper ignorieren, wenn sie sich rauszureden versuchen – zumindest auf Twitter – “aber wir müssen da helfen, wenn uns das MRCC das sagt”.

Das müssen sie nämlich nicht. Das MRCC ist, wie die DGzRS, eine sinnvolle Einrichtung, aber die Verantwortung eines Schiffes liegt beim Kapitän. Wenn ich also mit meiner kleinen Yacht ein kenterndes Boot sehe, bin ich selbstverständlich verpflichtet, alle, die ich aufnehmen kann, an Bord zu nehmen. Wenn das aber 200 Ertrinkende sind, von denen hier (großzügig) 40 draufpassen, muss ich einen feuchten Dreck. Ich muss nicht mein eigenes Leben auf See gefährden, um ein anderes zu retten. Und dass einer von den 40 lieber seinen Bruder an Bord haben will als mich ist ein unzumutbares Risiko.

Dass der Kapitän der Aquarius oder eines der anderen NGO-Schleppperboote ganze 600 “nur marginal kriminellere als die europäische, unterste Unterschicht” aufnimmt, ist – Mei, das, wofür bezahlt wird, aber doof.

Und – vor allem – sein Problem. Man kann auch Kapitän der Costa Concordia sein und sie auf ein auf jeder 100 Jahre alten Seekarte eingezeichnetes Riff fahren lassen – aber dafür wird (und gehört man auch) eingesperrt, wenn das einen Seenotfall verursacht.

Die NGO-Aquarius hat also, wie alle anderen NGO-Schleppperboote, selbst eben keinen Seenotfall – oder einen durch den Kapitän verschuldeten.

Und deswegen braucht Italien sie auch nicht einlaufen zu lassen.

Nicht, weil die Italiener Arschlöcher sind, die den Schlepperbanden kein Geld mehr abdrücken wollen. Sondern weil der Kapitän des Bootes für die Konsequenzen seiner eigenen – dämlichen – Entscheidungen nicht vor Gericht gestellt werden will.

—-

Die NGOs betteln übrigens um knapp 20-50k€ pro Monat. Echte Seenotrettung – sieht man an der DGzRS – kostet ein Vielfaches. Follow the money?

Ein griechischer Verwaltungangestellter, der Asylanträge bearbeitet, behält netto knapp 600€ / Monat. “Helfer” in den Häfen bekommen 35€/Tag/”Flüchtling”. Der “Flüchtling” in D, der mit 60% Wahrscheinlichkeit keiner ist, bekommt 400€ im Monat plus eine Wohnung. Für Goldstücke wie die “minderjährigen” Vergewaltiger und Mörder der letzten Wochen bekommen sog. NGOs mehrere 1.000€ / Monat.

Ich finde das zum Kotzen.

Warum können wir keine Hexen verbrennen?

Mir hat das Twitter leider zweimal in die Timeline gespült; einmal davon von Jordan “don’t read stupid shit that just makes you depressed” Peterson.

Freilich, man mag nun Jordan Peterson dafür kritisieren, dass er eigentlich nur Selbstveständlichkeiten sagt oder irgendwie einen religiös-esoterischen Touch hat, der halt aweng doof ist, oder Jung überinterpretiert oder auch im Allgemeinen nicht Gott ist, aber ich mag den Mann und seine “Mach was mit Deinem Leben, es ist Dein Leben” – Message grundsätzlich.

Nicht so sieht das – wen wundert das – eine dämliche alte Schabracke, wohl Lesbe, die irgendeinen Affirmative-Action-Lehrstuhl an einer n-t-klassigen US-Uni bekommen hat. Für – na kommt, ratet mal – Gender-Bullshit. Die findet, sein Leben sollte nur aus Hass bestehen – Hass auf Männer, natürlich, und wenn man da nachfragt, sind das sicher nur weiße Männer, nicht irgendwelche vergewaltigenden Neger oder so.

Mich kotzt das ganz enorm an, und ich zitiere hier auch nicht den Typen, der eventuell oder auch nicht gesagt haben soll, dass der Faschismus wiederkommen wird und sagen wird “ich bin der Anti-Faschismus”, weil die Diskussion , ob das nun jemand gesagt hat oder nicht vollkommen an dem Problem vorbeigeht, dass Faschismus – wie eigentlich jede “gute” identitätspolitik – leider besser funktioniert als wirklich gute Modelle einer menschlichen Gesellschaftsordnung.

Weil Menschen nicht rein rational denken und daher die Konsequenzen ihres Handelns (und Seins) nur zu gerne irgendeinem Arschloch in die Schuhe schieben, obwohl der ihnen weder etwas getan hat, etwas tun will oder sich auch nur den leisesten Furz irgendwie um sie scheren würde.

Das ist einer der Gründe, warum ich selbst den radikalsten Kapitalismus unterstütze (und unterstützen würde; es gibt da ja nun wenig), aber auch der Grund, warum auch diese Ideologie an ihre Grenzen stößt: #1 Leute mit anderen Ideologien. 

Nun ist es eine Tatsache, dass der Durchschnitt der Menschheit, gemessen an der IQ-Definition von intelligenten Menschen, basierend auf ihren Analysen in entwickelten Ländern (andere haben für sowen keinen Job oder verbrennen sie als Ketzer, weil: #2) #2 Menschen unendlich dumm sind. 

Näher betrachtet ist dann in einem zivilisierten Land auch der Durchschnitt der Menschen, gesehen aus der Perspektive derjenigen, die sowas messen können, strunzblöde. Von daher können wir davon ausgehen, dass Menschen einfach zu dumm sind, eben nicht einer dümmlichen Ideologie zu verfallen. Kombiniert man das, hat man das Problem, dass (#3) selbst die (faktisch) beste Ideologie immer noch zu viele Gegner haben wird, um sich durchzusetzen.

Das sollte aber nicht heißen, dass man es nicht versuchen sollte. Wer das eben nicht versucht, ist Suzanna Danuta Walters, die dafür in einem der von Trump (sicher) als “fake news” bezeichneten, gerade pleitegehenden Schmierblätter, ihren widerlichen Rotz verbreiten darf. Und da – das hatten wir gerade erst – muss man als auch nur halbwegs anständiger Mensch dazu sagen, dass und warum das gar nicht geht.

Suzannas grundsätzliches und überhaupt einziges Problem – ich hoffe hier sehr, dass Ihr mir nicht böse seid, nicht jeden einzelnen fucking Satz zu zerreißen, aber das ist wirklich zu blöd.. ist sehr schön in einem Meme, was ich sicher nicht für Euch raussuchen werde, zusammengefasst:  “I am a Jesidi sex slave, auctioned to be raped by IS members – but I didn’t think I was oppressed until I learned of American women not having elected their favourite candidate in a free and democratic election.” Dennoch, ungewohnt kurz: 

I love Michelle Obama as much as the next woman, but when they [men, Anm. von mir] have gone low for all of human history, maybe it’s time for us to go all Thelma and Louise and Foxy Brown on their collective butts.

ich mag Michelle Obama genauso wenig wie alle eingebildeten, moppeligen Frauen, aber komm, Suzanna: Macht doch! Macht wirklich!

Women are … supposed to feel more empathy for your fear of being called a harasser than we are for the women harassed.

Ne – ihr könnt fühlen, was ihr wollt. Macht das. Immer noch. Wirklich. Ihr könnt aber nicht erwarten, dass irgendwer eure Gefühle teilt.

“Ihr” Frauen  könnt auch Bullshit behaupten wie diesen, aber damit stimmt halt schlicht niemand überein. Was waren das – 7% der Frauen sagen, sie wären Feministinnen? Kein anständiger Mann – und das ist die überwiegende Mehrheit – schaut tatenlos zu, wenn eine Frau belästigt wird. Ihr dämlichen Feministinnen seid es, die ein Klima schaffen, dass jeder anständige Mann kurz nachdenkt, ob es denn eine anständige Frau ist, für die er da eins in die Fresse riskiert – soviel zu “violence”, übrigens.

Ihr macht euch die Welt so schlecht, dass sie eurem widerwärtigem Männerbild entspricht.

Ich kann euch nur sagen: Das hatten wir schon, und darüber waren wir mal weg. Aber dazu hat es auch beigetragen, Hexen zu verbrennen. Freilich traf das Unschuldige, wie jeder Krieg, aber das war es im Endeffekt wert.

Und jetzt denkst du vielleicht mal über den gesellschaftlichen Wert deinerselbst nach und fragst dich auch nur eine halbe Minute lang, wer irgendwas dagegen haben könnte, dich als Hexe zu verbrennen. Von den Männern, die du so explizit hasst, sicher keiner. Und Frauen tun eher nix. 

Indisputably true context, um dich blöde Kuh zu zitieren.

Don’t run for office. Don’t be in charge of anything. Step away from the power. We got this.

Mädel – bitte, bitte, bitte tu das nicht. Ihr habt und könnt einen feuchten Dreck – was das tl;dr deines “Artikels” ist. Und ich habe gute Gründe, nicht in die Politik zu gehen. Aber das wäre einer.

Burn the witches!

Das Leid der Frauen, die nicht Gott sind

Der Herr Danisch kann auch Shitlord. Aber der Rotz, den irgendeine Dummtrulla da in ihre Tastatur gekotzt hat, trieft derart vor Widerwärtigkeit, dass es Aufgabe eigentlich jeden anständigen Menschen sein muss, den zu zerlegen. Daher hier meine Kommentare zu dem widerwärtigen Dreck:

Lieber Mann …

Liebe Elsa: Es ist immer wieder schön zu sehen, was für eine furchtbar verlogene Bewegung der Feminismus ist, der gegen Geschlechterstereotype anzukämpfen vorgibt und derweil nichts tut- außer Menschen auf ihr Geschlecht zu reduzieren. Ich bin zudem nicht lieb, wenn Leute nicht lieb zu mir sind. Aber gut, versuchen wir es mal.

Endlich! Endlich fühlst du dich unwohl in deiner Haut.

Ich… fühle mich nicht unwohl in meiner Haut. Freilich, ich habe ein Bild der Autorin gegoogelt und würde mich echt beschissen in meiner Haut fühlen, wenn ich so aussähe wie sie, aber ganz ehrlich – das ist eigentlich nur so ein Frauenproblem und das mit der Projektion auf Dritte was typisch feministisches. Wie auch dieses despektierliche Aufgeilen am Leid anderer. Ganz toller Mensch, diese Elsa. Nach einem fucking Satz.

Endlich fühlst du dich verunsichert,

Ich fühle mich nicht verunsichert. Weißt Du, Elsa, ich hab mit 12 “Terminator 2” geschaut, und das hat mich verunsichert, aber – auch wenn ich das vielleicht etwas überstrapaziere – “jeder ist seines eigenen Schicksals Schmied” ist eine verdammt gute Lebenseinstellung. Im Original heißt das “make your own fate”, das ist sogar noch besser. Wenn du also willst, dass ich mich verunsichert fühle, bräuchten wir schon Hillary Clinton als US-Präsidentin oder einen dritten Weltkrieg oder so. Ansonsten geht es mir nämlich hervorragend. und faktisch auch, die dumme Kuh ist ja nun… Trump, Trump, Trump!

endlich ärgerst du dich über generalisierende Kritik

Ich ärgere mich nicht über generalisierende Kritik, ich nenne Leute, die solche anbringen, Rassisten. Ich ärgere mich auch nicht über Rassisten, ich ärgere mich darüber, dass es nirgends auf diesem Planeten voller Volldeppen eine Mehrheit dafür gibt, solche Leute zu steinigen. Aber gut, machen wir weiter mit deinen dutzi-dutzi-Weltanschauungen.

endlich bekommst du das Gefühl, wegen Dingen beschuldigt zu werden, an denen du dich selbst nicht schuldig fühlst

Was ist denn das für eine Gefühlsscheiße? Ich fühle mich nicht schuldig? Was ist denn das für ein Gerechtigkeitskonzept? “Ja, Herr Vorsitzender, die Fotze hat die ganze Zeit geschrien ‘Nein, geh von mir runter, du alter Fettsack’ aber ich habe gefühlt, dass sie es eigentlich will”?!

Ich möchte nicht in einer Welt leben, in der sowas eine Relevanz hat oder gar irgendwie Beachtung findet. Aber, so fies bin ich auch, ich gönne sie Elsa natürlich von ganzem Herzen.

Du sagst sogar, dich beschleicht das Gefühl, zum Menschen zweiter Klasse degradiert zu werden!

Ne, ich sehe die Tatsache, dass Feministen das versuchen. Und wie sehr sie damit auf die Schnauze fallen. Das ist wie mit den rassistischen Negern in Simbabwe, die alle Weißen rausgeworfen haben. Die verhungern jetzt alle, weil die Weißen halt Landwirtschaft betrieben haben, während die Neger halt nur poppen uns sich gegenseitig verprügeln, während sie Khat kauen.

Es passiert gerade etwas ganz Großartiges: Endlich hast auch du ein Geschlecht!

Ich habe mein Geschlecht seit meiner Geburt. Du auch. Du verwechselst hier aber dein dumm-sein mit deinem Geschlecht. Das ist typisch für Frauen, deswegen sollten die ja so ganz historisch immer lieber die Klappe halten, weil nur so ein Mist rauskommt, aber dazu kommen wir (leider) noch ausführlicher.

Jetzt können wir auf Augenhöhe reden.

Nein, das können wir ganz sicher nicht. Du lebst in irgendeinem Luftschloss, gebaut auf Deinem nutzlosen Studium altägyptischer Kulturanthopologie oder sowas, und ich habe mit meinem Abschluss in Evil Studies eine sehr spitze Nadel für diesen Ballon bekommen, die dich derart tief fallen lässt, dass du nie wieder hochkommst. Du kannst Dich aber gerne höher als meine Augenhöhe fühlen; das stört mich, wie gesagt, nicht. Ich weiß, wo Du eigentlich bist.

Du unterschiedest dich in deinem Stand, deiner Klasse, in deinem Beruf, deinem Charakter…. Du hattest Talente

Ja. Ich habe sogar immer noch Talente. Du hast immer noch keine. Neidisch?

Ich aber war der Mensch mit Geschlecht. [bla] Simone de Beauvoir [bla] Es gab das generische Maskulinum, die Norm.

In vielen Sprachen, aber nicht denen, die die Mehrheit spricht. Im chinesischen gibt es zB gar kein Geschlecht, von daher nehme ich mal an, dass das im Mongolischen nicht anders ist, und das wären dann mal so 500 Jahre Kulturgeschichte. im Türkischen gibt es das auch nicht, sind nochmal 500 Jahre. Latein kann ich auch, da gibt es das, aber das römische Reich wurde ja nun von den o.g. Barbaren ohne Sexus in der Sprache überrannt. Auch ein Grund, den Quatsch zu lassen, oder?

Du kannst nicht rational denken, sagtest du

Ich verstehe gerade das Wort “fremdschämen”.

Aha, du sagst mir, ich kann nicht denken, weil ich eine Frau bin? Ich beweise dir das Gegenteil.

Nein, Elsa, du kannst nicht denken, weil du dumm bist. Und du beweist mit diesem Text genau das, nicht das Gegenteil. Das verstehst du aber nicht, weil… ah, weil du dumm bist.

Ich habe gelernt, selbst zu entscheiden, wer ich sein will.

Und du hast dich entschieden, eine widerwärtige, dumme Pute zu sein, die für einen Hungerlohn in einem kommunistischen Schmierblatt rassistischen, sexistischen Dreck schreibt.

Hey – ich will jetzt nicht deine Lebensentwürfe kritisieren, aber: man hätte mit seinem Leben auch was anfangen können?!

Ich sage dir: Du schlägst Frauen, weil du ein Mann bist.

Ich schlage nur Frauen, die das geil macht. Das hat nicht so sehr etwas mit meinem Geschlecht zu tun.

Ich sage dir: Du denkst, du nimmst dir den weiblichen Körper, weil du ein Mann bist.

Hmmmm… ja, das mag stimmen. Aber seid nicht ihr die genderqueeren Leute, die Lesben total normal finden? Ich meine, ich habe vollstes Verständnis dafür, weibliche Körper geil zu finden, aber das ist ja dann nicht unbedingt eine Geschlechtssache, oder? Widersprecht ihr euch da irgendwie? Nein? Doch?Urgh, feministische kognitive Dissonanz überfordert mich.

Ich sage dir: Du hast es einfacher im Job, weil du ein Mann bist, du hast Privilegien, weil du ein Mann bist,

Mädchen – mein Job ist nicht einfach. Du zum Beispiel könntest den mit 100%iger Sicherheit nicht. Meine Frau zB kann den aber schon, aber das nicht, weil sie ein Mann ist, sondern weil sie nicht dumm ist. Irgendwie rekurriert Feminismus immer auf absolute Idiotie, oder?

vielleicht sage ich dir sogar mal: Du kannst dich nicht gut um Kinder kümmern

Leute mit Kindern sagen mir da was anderes. Aber gut, ich nehme an, Elsa hat keine Kinder und hat dementsprechend nur nicht den Hauch einer Ahnung von Kindern. Wie von allem anderen auch.

Jahrhundertelang brachte dir dein Geschlecht keine Nachteile

Ich bin keine 40. Und wir haben in der Schule derart lang den Nationalsozialismus durchgekaut, dass selbst bei mir hängengeblieben ist, dass Erbschuld und Sippenhaft Scheiße sind.

Plötzlich wird deiner individuellen Freiheit eine Grenze gesetzt.

Jaaaaaaa! und ich kann mich fühlen wie Galileo Galilei, der entgegen der vorherrschenden katholischen Kirche und ihren Inquisitoren behauptet, die Erde sei gar keine Scheibe. Ich Ketzer!

In welcher Welt ist sowas gut?!

Du hasst es, ein Geschlecht zu haben, an dem negative Eigenschaften hängen, die du nicht loswirst, nur weil du einen Penis hast?

Realitätscheck: Ich laufe nicht einmal im Monat aus, und mein Gehirn ist größer. Mein Körperfettanteil ist – trotz eines hohen BMI – niedriger. Meine Muskelmasse ist größer. Ah, und ich habe einen Penis und kann im Stehen pinkeln. Wo, nochmal, sind die negativen Eigenschaften meines Geschlechts?

Du hasst es, dass man dir Verhaltensweisen zuschreibt, obwohl du sie gar nicht als deine Verhaltensweisen siehst?

Ne, ich hasse nur Leute, die das machen. Dich zum Beispiel, Elsa. Und andere Rassisten und Sexisten. Aber keine Sorge; wir müssen für Leute wie euch nicht gleich Konzentrationslager bauen. Ihr sterbt schon von alleine aus.

Nun können wir reden, darüber, … wie wir uns anziehen und schminken wollen,

Nein, das können wir nicht. Ich habe nämlich Null interesse daran, wie du dich anziehst, geschweige denn schminkst, und ich habe auch herzlich wenig Interesse daran, über meine Kleidung zu reden. Eigentlich gar keines.

wie wir Sex haben wollen

Ich möchte keinen Sex mit dir haben, Elsa. Das geht auch nicht; ich bin nicht mehr 14 und mein Penis hat gewisse Ansprüche entwickelt.

nun wird Geschlecht verhandelbar – weil nun alle Beteiligten ein Interesse daran haben, zu verhandeln

Ich habe kein Interesse daran, mein Geschlecht zu verhandeln, auch nicht metaphorisch. Aber wir könnten darüber verhandeln, ob meine Ablehnung von Konzentrationslagern vielleicht etwas voreilig war, wenn du möchtest.

Hier meine Bedingungen.

Ich muss mir jetzt echt Mühe geben, nicht jedesmal “fick dich, du Hure” zu schreiben – befürchte ich.

Ich will, dass du deinen Platz räumst.

Fick dich, du Hure.

Ich will dieselben Chancen wie du im Beruf, und dafür musst du mir die Hälfte von allem überlassen.

Die hattest du. Du konntest an die gleiche Uni wie ich. Und du hättest da was lernen können. Hast du aber offensichtlich nicht, sonst würdest du nicht zu weniger als dem Mindestlohn Artikel für eine kommunistische Postille schreiben, während ich auf meinem Boot sitze.

Ich muss dir da auch nix von überlassen. Freilich, wir haben Steuern, aber im Gegensatz zu Kapitalismus und Märkten, die funktionieren, funktioniert Sozialismus eben nicht.

Du musst mehr arbeiten, denn ich arbeite schlecht bezahlt in Teilzeit und unbezahlt in der Hausarbeit, und insgesamt arbeite ich mehr als du.

Ja natürlich arbeitest du mehr als ich. Ich hab ja nun schließlich was gelernt – zum Beispiel, dass man zum Leben nicht derart viel braucht. Weiterhin ist Hausarbeit nicht unbezahlt, meine Putzfrau bekommt 12€ die Stunde. Das ist mehr als du vom Freitag bekommst, Elsa. Aber natürlich kann meine Putzfrau auch was – im Gegensatz zu dir.

Komm, wir machen Hälfte-Hälfte: mit dem Geld, mit der Lohnarbeit, mit der Hausarbeit

Mädchen – ich mache das mit meiner Frau so. Es ist als Mann nur Sack-schwierig, so wenig zu verdienen wie eine Frau, die kontinuierlich dauergestresst ist. Aber es geht.

Und nein, Hausarbeit könnt ihr Weiber schön selber machen. Ich komme gut mit zwei Spülmaschinen klar; ihr wollt das Zeug in Regale stellen.

Es gibt ein Leben ohne dich.

Ja, natürlich. Und das tut mir auch leid, aber ich kann nicht realistisch alle 3,5 Milliarden Frauen auf diesem Planeten beglücken.

Ich will, dass du verstehst, dass du kein Zugriffsrecht auf meinen Körper hast.

Ich will, dass du verstehst, dass ich ein Bild von dir gesehen habe und mir daher schon der Gedanke an deinen Körper Übelkeit erregt.

Ist aber eine lustige Idee, mit dem “Zugriffsrecht” – das ist nämlich treffend. Zugriffsrechte auf weibliche Körper sind ein verhandelbares Asset; der Preis liegt irgendwo zwischen “20 Euro ficki ficki” und “ich liebe dich”.

Wir entwickeln die Pille für den Mann, und du musst sie nehmen oder für sinnvolle Alternativen sorgen, denn jetzt bist echt du mal dran.

Ich bin kein Biochemiker. Du auch nicht. Ich denke daher nicht, dass wir die Pille für den Mann entwickeln werden. Und die, die es gibt, nehme ich sicher nicht; die macht impotent und Krebs und wasweißichwas.

Finger weg von meinem Bauch, auch wenn er schwanger ist, darüber bestimme ich.

Boah, diese Subjektivierung gesellschaftlicher Themen ist so typisch weiblich feministisch strunzdumm. Mach mit deinem Bauch, was du willst, aber lass deine Finger von meinem Geldbeutel. Ja? Nein? Okay, dann reden wir über deinen Bauch.

Du hast kein Recht auf einen Flirt mit mir, wie ich auch kein Recht darauf habe, mit dir zu flirten, wenn du nicht willst.

Boah KÖNNTE DER FRAU MAL JEMAND EINEN SPIEGEL KAUFEN?

Ich will anziehen können, was ich will, ein Kopftuch oder keins, einen kurzen Rock oder einen langen, darüber entscheide ich, nicht du – oder wir einigen uns darauf, dass auch ich bestimmen darf, was du anziehen musst.

Ich bin sehr dafür, dass Elsa eine Burkha trägt. Sammal. Was für ein widerliches Entitlement. ich weiß auch nicht, was Frauen mit Kleidung haben – sollen sie doch anziehen, was sie wollen. Und auch wenn der Rock den Arsch nicht ganz bedeckt – ich schaue sowas gerne an. Ist die Entscheidung der Frau, aber meine Augen gehören mir.

Ich weiß, Verhandlung heißt nicht, dass wir uns einigen.

Das ist nicht die Definition einer Verhandlung, das ist die Definition von “unproduktiv”. Wenn du keine Einigung willst, können wir es gleich lassen. Ich geh doch hier nicht auf den Basar und verhandle nur wegen des gratis-Tees?! Das wäre…. Schmarotzertum? Feministisch?

Dass auch ich Kompromisse machen muss. Nach all der Erniedrigung!

Ist schon scheiße, dass du nicht Gott bist und dich alle anbeten, gell? Und die Erbschuld erst!

Ich denke, wir müssen mal über Euthanasieprogramme reden.

Hälfte-Hälfte heißt erst einmal, dass vor allem du Nachteile hast, bis wir die Quote erreichen. Es heißt, dass du bei deiner Bewerbung mal nicht genommen wirst – wegen deines Geschlechts.

Das, liebe Kinder, ist widerwärtigster Feminismus in Reinform. Wir haben sieben oder acht Milliarden Menschen auf dem Planeten Erde, davon sind nur eine Milliarde weiß. Wir sollten daher alle Asiaten und Neger kastrieren oder abschlachten, bis die Quote erfüllt ist. Wegen ihrer Hautfarbe.

Sammal.

Vielleicht hörst du zu, vielleicht lernst du, mit deinem Geschlecht zu kämpfen. Das müssen wir jetzt beide.

Ich… äh… “kämpfe” dann jetzt mal mit meinem Geschlecht. Zum frauenverachtendsten Porno, den ich finden kann.

Wir müssen schwuchteln.

Etwas verspätet spült mir Twitter diesen Müll auf meinen patriachachlisch begrenzten Internetverkehr. Wegen… dem Vatertag vor drei Wochen?! Aber gut, die Idioten von Radio1 haben eine Handvoll Cucks gefunden, die Bullshit von sich geben. Und ich hatte einen sehr netten Abend mit zwei jungen Chinesinnen, von daher:

Die MeToo-Debatte hat gezeigt: Wir müssen reden!

Erstens gab es zu #MeToo keine Debatte, und zweitens zeigt #~ nur, dass Schauspielerinnen sämtlich Nutten sind. Das hat keinen Nachrichtenwert; das wussten eh alle schon.

Denn: Jede zehnte Frau in Europa erfährt sexuelle Gewalt.

Kinders – zitiert mal Eure Studien ordentlich: Jede n-te Frau behauptet, sie erfüre “sexuelle Gewalt”, das ist keine Tatsache. Und ihr zählt da “boah, geiler Arsch” dazu, was mich das nicht glauben lässt. Freilich, in Westeuropa haben wir keine Standards mehr, aber nicht jede zehnte Frau hat einen geilen Arsch.

Frauen verdienen hierzulande 21 Prozent weniger Gehalt als Männer.

Da ich ja auch mal neue Leser bekomme: Nein. Für die alten: und trotzdem haben sie 100% Wahlrecht. Sollte man ändern, oder?

In vielen Unternehmen ist noch immer keine einzige Frau im Vorstand

Tjo, liebe Frauen: Macht halt mal was. In eigentlich gar keinem Unternehmen ist eine Frau die Gründerin – außer, natürlich, die Homeshopping-Trulla. Und ganz ehrlich: Wäre die ein Mann, würdet ihr sie abgrundtief hassen.

Frauen leisten fast doppelt so viel Familienarbeit wie Männer.

… und tätigen 80% der Konsumausgaben. Scheint beides nicht wahnsinnig schwierig zu sein.

Die Debatte kann nur fruchtbar sein, wenn auch Männer Partei ergreifen für Gleichberechtigung

Seht ihr: Die Debatte kann nur “fruchtbar sein”, wenn das Ergebnis von vornherein feststeht. Also, wenn alle Deppen “ja” sagen zu idiotischen, feministischen Forderungen nach irgendwas ohne Gegenleistung.

Okay – dass ich da jetzt “‘fickt Euch doch” sage ist sicher nicht progressiv iSv “fruchtbar”, aber nicht alles, was sich ausbreitet, ist *gut*. Siehe: Krebs.


Kommen wir zu den Cucks:

#1: Steen L.

Ich habe ja Verständnis dafür, dass vergewaltigte Frauen es nicht so prickelnd finden, dass sowas auch noch ein Kind ergibt, aber ganz ehrlich – man muss doch dann nicht derart scheiße sein, es so zu nennen, oder? Abtreibung ist legal, wissenschon?

Es gibt mittlerweile auch Männer, die viel mehr bewegen wollen als nur den Bollerwagen.

Oh, wie schön. Wie die Männer, die… Moment… uh, das ist schwierig. Was haben denn Männer bewegt außer Bollerwagen, jemals? Bier? Ja, Männer haben Bier gemacht. Und… Räder. Und… Wagen.

Aber natürlich gibt es noch Männer, denen das nicht reicht. Die machen dann… Windmühlen, Staudämme, Häuser, gegerbetes Leder, Wein, Burgen, Häuser, Straßen, Schiffe, Zigaretten, Kartoffeln, Atomkraftwerke, …. ja, Männer können schon was, gell, Cuck Steen?

(Boah ist mir das gerade peinlich, zu “Steen” noch “Cuck” dazuschreiben zu müssen)

Jochen König, … hat über seine Erfahrungen aus mittlerweile neun Jahren feministischer Vaterschaft in seinem Blog und zweich (sic!) [Ich mache das ja nur, weil nur Nazis Rechtschreibfehler machen!!!!!einself111] Büchern berichtet.

Ich kenne Herrn König nicht, aber ich nehme wirklich stark an, dass die beiden Bücher darum gehen, wer so alles seine dämliche Hure poppt. Also, außer ihm. Mitleid ist hier eine theoretisch angemessene Emotion, praktisch will er das offensichtlich so, und damit wird das Verachtung.

#2 Max Spack

Was treibt den Mann an?…. Außerdem trifft Max Spallek auf Nils Pickert, Chefredakteur der Kampagnen-Seite Pinksticks.

Ach Du fucking Güte. Nils “Stefanie, die sich Stevie nennt, hat mir die Eier abgeschnitten” von #wirwerdenausSteuergeldernfinanziert Pinkstinks. Das kann nur… nutzlos sein.

Trotzdem?

warum es wichtig ist, als Vater einen Rock zu tragen, damit Sohnemann sich in seinem Rock wohlfühlt

Ich meine, nennt mich Nazi oder so, aber früher war das mal so, dass Eltern für ihre Kinder wollten, dass es ihnen besser – oder noch besser – geht als ihnen selbst. Heutzutage scheint es wichtiger zu sein, dass eigene Kinder noch weniger Selbstbewusstsein, geschweige denn wenigstens eine sexuelle Identität haben, als man selbst.

Ich bin ja nun eigentlich kritisch demgegenüber, dass wir unzivilisierte Wilde aus Negerländern und Wüsten plötzlich nach Deutschland lassen, als wäre das der Garten Eden, aber mal ehrlich: Die steinigen sowas. Ich kann da jetzt nichts wahnsinnig negatives daran sehen.

#3: Andreas Ulrich:

Was hat die MeToo-Debatte eigentlich in der queeren Community ausgeslöst

Die interessante Frage ist: Wen interessiert das?

Next.

#4 Florian Schroeder

Ich kaufe ein “ö”.

Und zwar beim Männertherapeuten Björn Süfke. Die beiden tauschen sich über ihre Traumata aus

Da – guck, schon ein Treffer. Also… der Typ ohne Umlaute und der Typ mit Umlauten haben beide einen an der Klatsche. Weil… ach, raten wir mal, Mami nach der Vergewaltigung nicht abtreiben wollte, aus religiös-ethischen Gründen oder sonstiger Bullshit.

Mei.

That’s life. Aber, wie wir von Sarah Connor wissen: Du bist Deines eigenen Glückes Schmied.

reden über fehlende männliche Vorbilder

Dafuq? Da ist ja nun von Linus Torvalds über den Typen, der den Lala-Teletubby spielt bis Vladimir Putin ja nun wirklich alles vertreten, oder?

Oder?

Meint ihr männliche Negativbilder?

positive Diskriminierung von Vätern, die sich kümmern

Ganz ehrlich, Kinders: Väter werden kacke behandelt. Männer mit Kindern werden recht grundsätzlich – von Frauen; Männer sind ja nun arbeiten – angeschaut, als wären sie wahlweise die letzten Totalversager oder irgendwelche Kinderschänder. Ich hab das aber auch noch nicht so ganz raus, wie das auf den Spielplätzen funktioniert – also, dass man die von dem – um den Scheiß nochmal zu zitieren – “Comeback der Machos” tropfenden Frauen dann vögelt. Ich meine – denen scheint das immer kackegal zu sein, aber meine Freunde wären mir echt sauer, wenn sie ihre Kinder nicht wiederbekommen…

#5 Sam Vance-Law

Man spreche das nur mal auf Deutsch aus, also, Fanzelfaff. Klickt den Link ruhig, der sieht auch so aus. Incels. Ich bin mir gerade unsicher, ob ich diesen Nicht-Journalismus wirklich besser (oder schlechter) finden soll als ein paar Dutzend Tote bei einem Amoklauf.

Sam Vance-Law, der seit einigen Jahren in Berlin lebt

Berlin.

… zudem isser’n Homo, und inhaltlich hat er noch weniger beizutragen als die Cucks. Aber gut, wenigstens hat er eingesehen, dass er den Standards auch nur der billigsten Nutte nicht genügt und ist schwul geworden.


Naja, wenigstens irgendwas positives heute.