Corona-Impfung: Datensicherheit

Seit es die Impfungen, die es im Schnellverfahren gibt, frage ich mich, was denn mit den 600 Medikamenten passiert ist – aber die vor in den üblichen 8-20 Jahren ohne ordentliche Tests zuzulassen, würde ja die ganze schöne Pandemie kaputtmachen.

In den Medien findet sich dazu auch nix; dafür bekam ich heute den gefühlt 300sten Artikel dazu, dass der “Tamam” – Impfstoff schon passen wird. Und man die beliebig mischen kann. Und dass das überhaupt alles ganz ungefährlich ist – und wenn schon, dass dann doch die Risiken so gering sind, dass Corona viel, viel gefährlicher sei.

“Gefährlich” ist in meiner Altersgruppe 0,002%, also eher egal. Die (schlimmen, also Tod oder besser tot) Nebenwirkungen haben nur einer von 100.000 (oder zwei); das sind 0,002%. Das ist identisch egal. Ich muss aber ehrlich zugeben, dass ich den Vorteil der Impfung für mich nicht so sehe, aber sei’s drum: Thema.

Do mRNA vaccines affect my DNA?

[Quelle, gibt es aber Tausende.]

Nun wäre die ehrliche Antwort: Wissen wir nicht. Wir denken, dass RNA – und damit auch mRNA-Partikel wie der Tamam-Impfstoff – sich eher nicht in die menschliche DNA “einpflügen”. Weil RNA und DNA – die Koryphäen wissen das auch nicht besser – halt irgendwie anders sind. Es ist ja auch semantisch schon ein Riesen-Unterschied zwischen Desoxyribonukleinsäure und DesoxyRibonukleinsäure; das leuchtet jedem Laien ein – es gibt ja auch einen Unterschied zwischen einem Autobus und einem Bus.

Das menschliche Genom wurde vor keinen 20 Jahren entschlüsselt; fairerweise wissen “wir” (als Menschheit) also einen feuchten Dreck. Wir wissen aber, dass so 8% der menschlichen DNA irgendwelche unnützen, blöden Viren-Reste sind (klick); die meisten Viren tragen da aber nix dazu bei. Das tun nur RNA-Viren – ah, Moment, das klingt zu sehr nach Corona – Retroviren, das ist eine Sonderform von RNA-Viren.

Nun isses so, das menschliche DNA – es gab bei Fefe einen (selten) tollen Beitrag zum Aufbau des mRNA-Impfstoffs eines Informatikers, dank CRISPR und sowas kann man sich so Viren wie zB Corona ja in jedem Labor sogar in Wuhan zusammenbasteln – eben entschlüsselt ist, von daher kann man das wie einen Quellcode lesen. Bei Viren erst recht, das ist nur Protein X34Hc37, dann kommen noch so zwei Millionen.

Nun möchte ich an dieser Stelle zu Bedenken geben, dass menschliche DNA sich (a) kopiert, weil das fehleranfällig ist. Wir finden das in der IT ja heute total toll, wenn Ihr, liebe Leser, diesen Text lesen könnt, mit nur 5% Fehlerkorrektur-Bits übertragen, und das war quasi sofort auf Eueren Bildschirmen.

(b), aber ist das natürlich sehr menschlich-rationales Effizienzdenken; die Natur ist da nicht so. Das menschliche Genom hat eine Kapazität von grob 5 Petabyte an Daten; das ist aber super-redundant – man hat zB in einem Flugzeug ja nicht nur ein Steuerdingssystem, sondern drei, falls #1 und #2 kaputtgehen. Ihr habt ja auch ein Backup Euerer wichtigen Daten. Es sind effektiv nur ~3GB; da ist noch “Platz” auf der Festplatte – oder aber, natürlich, “wir” haben es nur nicht verstanden 🙂

Die, runtergebrochenen (DNA ist eh alles schon doppelt) Daten, die Mann (oder Frau) zum Fortpflanzen braucht, kommen so auf ~750MB reine Daten. Zur dieser Fortpflanzung – ich nehme an, dass meine Leser wissen, wie das funktioniert – übermittelt der Mann diese 750 MB Daten an die Frau. Und weil Frauen nicht zuhören, mit ~180 Millionen Sicherungskopien.

Das dauert, natürlich, wie bei Computern auch ein bisschen – Kompatibilität prüfen, ggf. Treiber einrichten, aber das ist ja in den letzten Jahren alles viel einfacher geworden; aber der Datenübertragungsvorgang selbst dauert keine fünf Sekunden.

An dieser Stelle kann man sich mal die Frage stellen, warum die Natur es – zumindest bei Männern – vorgesehen hat, dass man zumindest wöchentlich einen “Data Dump” durchführen muss, und die 180 Millionen Kopien sind auch nicht sonderlich effizient, wenn bei Flugzeugen zwei reichen. Bei Frauen ist das nicht viel anders; man kann die Daten auch auf mehr oder weniger eine DVD tun, aber ewig abspielen lassen sich die auch nicht.

Nun wäre meine Vermutung, dass die Natur da halt recht leicht “Kopierfehler” macht, und man da halt nicht, wie am PC, eine Fehlermeldung bekommt, um es nochmal zu probieren, sondern halt eine Fehlgeburt oder – im schlimmsten Fall – eine Feministin.

Die 8% Viren-DNA (/RNA) im menschlichen Genom wären in dem Beispiel schön als evolutionäres “Antivirenprogramm” erklärbar – Virus erkannt, Virus gespeichert; und wenn man so darüber nachdenkt, ist es ja nun von den Medizinern bissi doof, sich zu wundern, warum Menschen Teile von Viren-DNA im Erbgut haben – Antivirusprogramme haben ja schließlich auch Viren-Signaturen gespeichert.

Diese “Kopierfehler” wären damit also evolutionär Absicht, und in Anbetracht der Tatsache, dass der Computer, auf dem ich das hier tippe, fast genauso viel Energie braucht wie ich (ein Mensch hat grob 60W), denke ich, dass das schon irgendeinen Sinn machen muss – den ich halt nicht verstehe.

Was mich an den “Erklärungen” zur “Ungefährlichkeit” der – wie auch immer effizienten; es gibt über 30.000 dokumentierte Mutationen den SARS-Cov-2 – Impfstoffe halt wirklich stört, sind diese herablassenden “Erklärungen” über RNS vs DNS von absoluten Vollidioten mit Verweis auf andere Vollidioten Mediziner bei [ad auctoritatem].

Soweit wir das aktuell beurteilen können – und ich habe lediglich die ~200 bei sciencefiles rezitierten Artikel dort – und, wenn es mir komisch vorkam, auch die Artikel – und natürlich jedweden Bullshit im Original, der durch die Medien geprügelt wurde – gelesen: Wissen tun wir gar nix. Meine Meinung: Die Impfungen helfen schon alle, irgendwie, und für Oma sind die auch ganz OK. Unter 60…. mei: BioNTech ist viel besser als AnstraZeneca. Trust the science!

(PS: Persönlich, wenn es denn sein muss, warte ich auf den Sinovac-“Impfstoff”. Das ist deaktivierter Lalabla; nix Vektor- /mRNA – Experimentierzeugs. Ja, kann man dran sterben, aber halt nur 1/n-tel so wahrscheinlich wie am Virus selbst. Und die Chinesen haben den Virus ja schließlich auch erfunden.)

Die Shitlord-Schönherr-Korrektur

Es war einmal ein junger, schöner Herr, der lebte hinter den sieben Bergen Flüssen, denn Altmühl, Naab und Regen, die kommen links entgegen – ähm – sorry.

Also, ein Student namens Patrick Schönherr (Klarname; das ist mal mutig) aus Regensburg hat auf Facebook ein Video publiziert, das vorschlägt, die Testpositivenquoute wie auch die Testquote bei der Inzidenz zu berücksichtigen. Ein sehr dummer Pole beim Münchner Merkur sowie gleich zwei Leute bei Correctiv “faktenchecken” das in ihrer unendlichen Inkompetenz.

Patrick war, wie schon erwähnt, so dumm, das unter Klarnamen zu veröffentlichen, und wie in Deutschland üblich käme ein solch schäbiger Lump natürlich an den Strick, wenn er nicht öffentlich Abbitte leistet – hat Patrick dann auch getan.

Ignorieren wir mal für eine Sekunde, dass Patrick keine Eier hat:

Patricks grundsätzliche Kritik ist, dass wenn man mehr testet, man auch mehr positive Leute findet, woran die “Faktenchecker” intellektuell schon verzweifeln, obwohl das sogar Donald Trump verstanden hat. Patrick schlägt daher vor, das zu normieren. Und zwar so:

Das wirkt ein bisschen wüst, aber es kann halt leider kaum jemand Statistik – und da fehlt die Seite vorher, dass deutschlandweit 1,5% der Bevölkerung getestet wird.

Patrick argumentiert hier (1), dass in Berchtesgaden aber 6,4% getestet wurden, und man daher die Inzidenz “runter”-normieren müsste, also man statistisch so tun müsste, als wären nur 1,5% getestet worden. (2) nimmt Patrick die empirische (faktische) Positiven-Quote von 1,2% und multipliziert sie dann mit den – statistisch vergleichbaren – 1,5% der Einwohner, um einen “korrigierten” Inzidenzwert zu bekommen – den normiert man dann noch auf 100.000, und schon hat man die – nennen wir sie mal “Schönherr-Inzidenz”. Finde ich sehr sinnvoll, soweit.

An dieser Stelle ist es natürlich super-blöde von Patrick gewesen, das unter Klarnamen zu machen; außerdem ist der Junge so grob 12 Jahre alt, da kann man mit einem Shitstorm nicht so gut umgehen, weswegen er dann “Klarstellungen” postet wie

Es wurde angemerkt, dass der Begriff ,Inzidenz’ für meinen Vorschlag nicht zutreffend ist, da dieser in absoluten Zahlen definiert ist. Das ist richtig. Mein Vorschlag dürfte demnach nicht Inzidenz genannt werden.

…weil, lieber Patrick: Die Gedankenpolizei mag das vielleicht nicht, aber Du darfst Deinen Inzidenzwert natürlich Inzidenzwert nennen. Woke, linke Rassisten dürfen ja auch Rassismus so umdefinieren, dass alle außer ihnen rassistisch sind – weil Neger zu blöd sind, rassistisch zu sein, oder sowas. Was dann übrigens nicht rassistisch ist, natürlich. Man kann das also schon, wenn man denn Eier hat. Oder es anonym tut; geht auch.

Einer der wenigen, echten Kritikpunkte dämlicher Polen wie Faktenverdreher wäre, wie Patrick schreibt:

Die vereinfachte Annahme mit gleich bleibender Infektionswahrscheinlichkeit in dem Beispiel im Video stimmt nicht mit der Realität überein (Stichwort Teststrategie).

… das mag stimmen oder nicht, ist aber statistisch Wurst, da es sich über alle Landkreise hinweg nivellieren wird. Ziel ist es ja nun, eine Vergleichszahl zu haben, und die hätten wir sonst halt – nunja, eben nicht. Nur, weil irgendein Anwalt irgendwo “Teststrategie” hinschreibt heißt das nicht, dass sich die Realität so verhält – im diesem Fall wäre das sinnvolle Stichwort “Grenzpendler” – ah, und ich arbeite ja nun nicht bei der Tagesschau, von daher noch die Erklärung: Grenzpendler werden (vollkommen unnötig) ununterbrochen getestet.

Das echte Problem an Patricks korrigiertem Inzidenzwert ist aber, dass er nicht berücksichtigt, dass die Tests nicht 100% zuverlässig sind. Mindestens 0,8% werden falsch positiv. Nun gibt es an dieser Stelle Zahlen aus zB England letzten Sommer, in denen nur 0,5% der Tests positiv waren, aber wir reden hier halt über statistische Mittel und 95%-Konfidenzintervalle; da kann es schon unwahrscheinliche Abweichungen geben. Die sind halt unwahrscheinlich; nicht aber nichtexistent. Es gibt mehr als 100 Länder, und von 100 Ländern melden bei 95% Konfidenz halt fünf Länder Zahlen, die da irgendwie nicht “passen”. Das ist aber statistisch Wurst.

Was Bei der Patrick-Inzidenz also fehlt, ist das statistisch sinnvolle Wegstreichen der 0,8% falsch positiver Tests. Nochmal, das kann man nicht genug betonen: Wenn ich 1.000 Papayas auf Corona teste (Papayas können kein Corona bekommen), bekomme ich statistisch mindestens 8 Corona-positive Papayas. Die haben aber kein Corona, das wissen wir, weil Papayas kein Corona bekommen können. Analog muss ich bei 1.000 getesteten Menschen acht abziehen.

In Patricks Beispiel oben wurden 6.817 Leute getestet, davon 83 positiv, oder 1,2%. Hiervon müssen wir aber jetzt erstmal die falsch positiven, also die 8 von 1000 abziehen, das sind 6.817/1000*8 = 54,5 Leute, oder aber wir ziehen die 0,8% von den 1,2% ab, das wären 56 Leute. Das ist – immer noch – statistisch Wurst.

Jetzt sind wir dann so fair und berücksichtigen, dass die Tests auch falsch-negativ sein können. Medizinern und dumme Medien nennen das “Senstivität”, die aber saudämlich berechnet wird; von daher bleibe ich bei der Benennung aus der Statistik. Das liegt so bei 70 – 98%; sind wir mal konservativ und nehmen 70%, will ja keiner, dass Oma oder das behinderte Kind mit dem Herzfehler fünf Tage zu früh stirbt.

Wir haben also 27 echt positive, das sind aber halt nur 70%, von daher kommen da noch 11,5 dazu – wären dann 38,5 als Wochen-Inzidenz. Das ist höher als die von mir schon länger vorgeschlagene Inzidenz; der damals erwähnte Asteroid, aber, sagt die NASA, trifft die Erde aber halt dummerweise doch nicht – zumindest nicht zu Lebzeiten jedes aktuell atmenden Menschen; Wissenschaft ist immer Fortschritt in der Erkenntnis 😉

Das wäre mal eine sinnvolle Zahl; die berücksichtigt aber noch nicht Patricks wichtigen, eigentlichen Kritikpunkt, nämlich die Testquote. Statistik ist ja dazu da, sinnvolle, aussagekräftige und v.a. vergleichbare Aussagen über die Realität zu machen, und wenn Bumfuckistan täglich acht Leute testet (Hallo, Albanien!) und das Land, in dem wir gut und gerne leben, Millionen, verfälscht das das halt enorm, für den Vergleich.

Wir bräuchten also als Maßstab noch die weltweite Testquote. Die liegt grob bei 1,4%.

Von daher normieren wir das auch noch, im Fall von Berchtesgaden oben also 6,4/1,4=4,57. Das ist natürlich ein Divisor; wir wollen ja nicht Länder für’s viele Testen bestrafen; das kostet ja ah schon genug Geld. 38,5/4,57 = 8,4.

Ich nenne das jetzt mal die Inzidenzzahl nach Shitlord-Schönherr-Korrektur; ich darf das; ich hab’s mir ja ausgedacht.

Was sagt uns diese Zahl nun? Naja, ein paar der Corona-Infizierten werden sterben, vor allem Palliativpatienten. Soi kann man das planen – in der Woche 14 Tage nach Patricks Statistik starben grob 2 Leute , vielleicht sogar 3. Bei einer korrigierten Shitlord-Schönherr-Inzidenz von 8,4 werden also 2 Leute sterben. Das ist grob ein Viertel. Pro Woche. Das überlastet Krematorien, tragisch. Nicht.

Statistisch isses nämlich vollkommen Wurst; von 100.000 Leuten sterben pro Woche eh 24. Mein Beileid.

Hallo Verfassungsschutz!

Am vergangenen Mittwoch hat das Ministerium für Wahrheit & Liebe des Inneren, für Bau und Heimat beschlossen, das der Verfassungsschutz jetzt auch Corona-Maßnahmen-Kritiker “beobachtet”.

Grund dafür sei die “Delegitimierung des Staates”.

Liebe hier jetzt also auch mitlesende Mitarbeiter des Verfassungsschutzes – ich freue mich ja über jeden neuen Leser: das schafft der Staat schon ganz toll von alleine, das mit dem “delegitimieren”. Ihr habt übrigens einen Eid auf die Verfassung geschworen, als ihr den Job bekamt. Lest die doch vielleicht mal.

Um einen “Querdenker” aus früheren Zeiten zu zitieren, der auch von staatlichen Institutionen “beobachtet” wurde: In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht.

Politisch korrekt gendern, Südkorea-Edition

Von meinem/meiner Galaxy gesendet

Nur mal so als “Außenperspektive” – es gibt außerhalb romanischer Sprachen eigentlich nirgends grammatikalische Geschlechter. Aber gut, wird sich da jemand in Seoul gedacht haben, wenn das in Deutschland jetzt wichtig ist, das Geschlecht der Handys, dann sollten sich die Besitzer das auch frei aussuchen dürfen 😉

Weltuntergangs-Update: Wir werden alle sterben. Sogar zweimal.

Wir unvorsichtigen Deutschen haben ja vor ein paar Wochen den Dauerlockdown “gelockert”, auch wenn davon kaum jemand etwas mitbekommen haben dürfte. Dito die Österreicher, nur bereits ein paar Wochen vorher.

Natürlich widerspricht das dem (nach den Landtagswahlergebnissen zu urteilen enorm großen) Teil der Bevölkerung, die lieber Kim-Jong Un statt Merkel als Kanzlerin hätte, und deren Claqueure freuen sich wie Xi Xinpings Katze, dass “die Infektionszahlen stark/enorm/grotesk/katastrophal steigen“.

In Österreich sieht man das auf der Seite corona-ampel.org, die einen für mich wichtigen Quotienten zeigt, was die AGES (das ist sowas wie das österreichische RKI) nicht tut und auch nur fürchterliche Datendownloads anbringt; aber der Staatsfunk ORF bestätigt wohl die Richtigkeit der Zahlen:

1,1% Testpositivrate. 

Verwundert, ob die tatsächlich auf der Basis ernsthaft irgendwas auch nur für besprechenswert halten, schaue ich bei der AGES nach – und finde es nicht, aber wie gesagt – kommt hin. Dafür finde ich aber die stolze Präsentation dieses Artikels.

Untersucht wurde das SARS‐CoV‐2 re‐infection risk in Austria – keine Sorge, der Artikel wird Euch noch zu genüge um die Ohren geprügelt, zeigt er doch dass man sich bis an sein sicheres Lebensende (durch Corona, natürlich) immer wieder mit Corona anstecken kann. Die AGES beschreibt das so:

Ergebnis: Das Risiko, sich nach durchlaufener Infektion erneut mit SARS-CoV-2 anzustecken ist um 91 Prozent niedriger… [als ohne]

Wie das zustande kommt, sei mal egal; wichtig ist, dass “die” Euch erzählen wollen werden, dass sich Leute erneut angesteckt haben. Gefährlich!

Aber: Haben die denn überhaupt jemanden gefunden, der sich erneut angesteckt hat? Fragen wir die Autoren:

Re‐infection counts are tentative [geraten], since it cannot be excluded that the positive PCR in the first and/or second wave might have been a false positive.

Ach wirklich. Das ist ja mal was total neues. Aber mein Vater erzählt mir das auch immer wieder, wenn Herr Dr.Osten oder Lauterbach mal wieder diese Sau durchs Dorf treiben, immer auf Basis vollkommen wertloser Klopapier-Studien.

Diese hier hat aber mal immerhin große Fallzahlen. Wie viele Re-Infizierte haben sie denn gefunden?

We recorded 40 tentative re‐infections

Wow. Von wievielen in Österreich bereits positiv getesteten?

In Österreich wurden bis zum 21.2.2021 über 440.000 Menschen positiv auf SARS-CoV-2 getestet

Das wären dann beeindruckende 0,009%. Seien wir großzügig und runden es auf 0,01%.

An der Stelle muss man sich fragen: Wie gut sind denn die Tests? Fragen wir die Autoren:

… the … specificity (with 95% confidence region) of PCR tests …. for SARS‐CoV‐2 is … 98.1% (95.9 to 99.2%) according to a recent meta‐analysis

Zu deutsch: Wir sind uns zu 95% sicher, dass die Tests irgendwo zwischen 95,9% und 99,2% sicher sind.

Nun, wenn die Forscher so fair sind, bin ich das auch – deren Sample sind nämlich nicht etwa die 440.000 positiv getesteten Österreicher, sondern nur 14.840 “survivors”.

Das Wort “survivors” zu verwenden ist offenbar richtig und wichtig; verwendet das doch mal im Alltag: “Als Überlebender des gestrigen Tages”, zum Beispiel. Rein statistisch habt ihr bei einer Lebenserwartung von 80 Jahren ein tägliches Sterberisiko von 0,003%.

In jedem Fall sind 40/14.840 immerhin 0,27%. Verbleiben 99,73% zu 100.

Vergleichen wir das mal mit den Zuverlässigkeitswerten des Tests: die liegt (immer noch: wahrscheinlich) zwischen 95,9% und 99,2%, wohl so bei 98,1%.

Bei 14.840 Probanden sind das 608, 282 und (mit statistischer Wahrscheinlichkeit mindestens) 119 falsch positive im Sample. Angeblich Re-Infizierte gefunden haben sie 40.

Nun könnte man ganz doof annehmen, dass alle 40 “gefundenen” Re-Infizierten schlicht und einfach Leute waren, die vorher falsch positiv getestet worden sind.

Mir fällt an dieser Stelle keinerlei Argument ein, was dagegen spricht. Überhaupt keines.


Es führt aber noch zu einem weiteren Punkt: Die aktuell “hohe”, rein politische Inzidenzzahl von 230 (in AT) basiert, wie oben schon angedeutet, auf 20.737 ‘”neuen” Fällen in den letzten 7 Tagen mit einer Positivrate von 1,1% – also auf Basis von grob 2 Millionen Tests.

Klingt viel, aber Österreich hat auch lt. AGES bis Dato 19.845.558 Tests durchgeführt, das sind grob 2 pro Einwohner. Die hier bestätigen auch grob 300.000 Tests pro Tag.

Wo ich mir dann kaum vorstellen kann, dass das alles PCR-Tests sind, und ich nicht weiß, ob die auch einfach “Schnelltests” melden, die dann einen nachfolgenden PCR-Test nach sich ziehen, der dann doppelt gemeldet wird – und natürlich doppelt gezählt. Aber: Wurst.

Für beides, nämlich, sind 1,1% Positivrate eigentlich zu niedrig – wir erinnern uns, der Erwartungswert sind 98,1% korrekt positive, also 1,9% falsch positive. Weniger als 1,9% zu finden spricht dafür, dass der Test genauer ist (unabhängig davon, ob Positive doppelt gezählt werden) – damit wären wir nahe bei den 99,2% der oberen Grenze des Konfidenzintervalls, was z.B. an den Positivraten in GB letzten Sommer nachzuvollziehen ist (irgendwo hier).

An dieser Stelle muss man ergänzen, dass der Test mit offenbar nur 0,8% kaum falsch positive liefert, aber dafür kann man die 0,8% von den 1,1% in Österreich getrost abziehen – das reduziert die Inzidenz dann von 230 auf grob 58.

Von den (immer noch) 20.737 bestätigten (davon recht sicher 15.082 falsch positiv), verbleiben also 5.655.

Von diesen 5.655 liegen 1.462 im Krankenhaus (die testen die schon nochmal, keine Hoffnungen; mein Onkel ist in der Klinik), das sind ~27%. Die können wir von der “ansteckenden” Inzidenz auch abziehen, verbleibt eine _echte_ Inzidenz von grob 45.

Das wären also noch 4.193 Personen in Österreich (8,8 Mio. Einwohner) in Quarantäne. Zzgl.  einer Dunkelziffer von grob 0, da jeder Österreicher statistisch bereits 2mal getestet wurde – allerdings, und jetzt kommt der Crux, sind die PCR-Test sehr viel schlechter darin, den Virus (sinnvoll) zu erkennen als sie darin sind, keinen falsch positiven Wert zu liefern:

Studies suggest that sensitivity may be somewhere between 85% and 98%.

“Sensitivity” heißt auf medizinisch “nicht falsch negativ”, nehmen wir 90%. Grob heißt das, auf die 5.655 korrekt in Quarantäne geschickten Leute und die 15.082 sinnlos eingesperrten Leute kommen noch etwa 565 Leute, die, sehr wahrscheinlich gesund und munter, mir einer SARS-CoV-2-Infektion frei rumlaufen. Diese sind mit einer Wahrscheinlichkeit von grob 60% sowieso nicht ansteckend (Quelle ist die furchtbare Australierin, mit der Herr Dr.Osten Zirkelwichs-Panik spielt).

Verbleiben in ganz Österreich 226 Personen, die eventuell ansteckend sein könnten.

Die Wahrscheinlichkeit, einen davon zu treffen, wenn man jemanden trifft, liegt bei 200/8.860.000 Einwohner, also 0,002%. Zum Vergleich: Der Asteroid Apophis wird bis zum Jahr 2051 (zumindest ich würde gerne so lange leben, ich bin da im Gegensatz zu den “Corona”-Toten auch noch keine 84) mit einer Wahrscheinlichkeit von grob 6,9% die Erde treffen, was zwischen 25 und 200 Millionen Menschen direkt (und viele weitere wegen 2 Jahren Winter) töten wird. Euere Chance, hierbei zu sterben, ist etwa 0,0125%.

Um das “wissenschaftlich” auszudrücken: Eure Wahrscheinlichkeit, in Österreich einen ansteckenden Corona-Positiven zu treffen, ist 84% niedriger, als in den nächsten 30 Jahren am Einschlag eines einzigen, spezifischen Asteroiden zu sterben.

Der Great Reset

Um sich, wie jeder vernünftige Wirtschaftswissenschaftler, selbst zu bereichern, hat Klaus Schwab 1971 das sog. “Weltwirtschaftsforum” gegründet, was er – brillanterweise – als derart elitären Club aufgezogen hat, dass nicht nur die tatsächliche Elite (also sicher nicht Klaus), sondern v.a. alles, was sich für “Elite” hält (z.B. Merkel) da jährlich einfindet.

Als normaler Mensch kann man sich das so vorstellen wie ein Treffen der Echsenmenschen mit der pädophilen Kabale um Hillary Clinton; das Problem dabei ist, dass solche “vertraulichen” Treffen zwischen Wirtschaft und Staat enorm vorteilhaft für Machthaber wie auch Großunternehmen sind – also, für diejenigen, die in Geschichte aufgepasst haben und wissen wieso Hitler so beliebt war, dass das 3. Reich zustande kommen sollte.

Nun kann und sollte man natürlich nicht alles sofort mit Hitler vergleichen; aber es glaubt doch nicht ernsthaft irgendwer, dass Leute, die für gehaltlose, 100mal gehaltene Vorträge gerne mal 25.000$ für 45 Minuten verlangen, da zum Spaß oder gar zum “Wohle der Menschheit” hingehen?

Nun, Klaus, der wohl das Vorbild für Richard Dressler in Tom Clancy’s The Sum of All Fears war, hat da – gerüchtehalber – so eine neue Weltregierung im Sinn – freilich ist die nicht, wie bei Tom Clancy, irgendwie “Nazi”; Klaus ist im Gegensatz zu Adolf oder Richard kein Österreicher.

Klaus hat aber ein Buch geschrieben – wie Adolf; nicht wie Richard oder Tom Clancy – in dem er seine Pläne einer neo-faschistischen, pseudo-sozialistischen und v.a. korporatistischen Weltregierung darlegt, unter großem Beifall der UN (das sind die Chinesen und Joe Biden; nicht zu verwechseln mit dem idiotisch-kommunistischen Kim-Jong Un, die ein solches Regierungssystem seit den Reformen Deng Xiaopings vor 30 Jahren sehr erfolgreich praktizieren).

Man muss den Chinesen – und Adolf – an dieser Stelle zugute halten, dass das zwar ein elementar menschenverachtendes, aber eigentlich sehr gut funktionierendes System ist/war. Das “eigentlich” ist hier immer der Haken – die 1,2 Milliarden Chinesen interessieren sich Null dafür, dass ein paar (Millionen) Uiguren in KZs kommen, wenn sie sich das neue iPhone leisten können, während Oma um Essen betteln musste (hier wäre ein Vergleich mit meiner Oma ihrer Mutter und einer [[[religiösen Volksgruppe]]] völlig unangebracht); und der nette Klaus findet halt, das wäre jetzt die Gelegenheit, das auch im Rest der Welt durchzuziehen.

Was der liebe Klaus aber nicht bedenkt, ist, dass die Chinesen (im Besonderen) Hitlers Wirtschaftspolitik dank dem bereits erwähnten, brillanten Deng Xiaoping nicht etwa kopiert, wie das Asiaten derogativ nachgesagt wird, sondern schlicht die “guten Teile” übernommen haben. Größenwahn und ein Russlandfeldzug beiseite funktioniert Staatskorporatie schlicht nicht mit offensichtlichen Exzessen der politischen Elite; und selbst mit chinesischer Zensur-Infrastruktur, die sich im Westen immer mehr Politiker wünschen, weil halt “die Leute” sauer werden. Und ich meine hier nicht “zivilisiertes” DDR- “sauer”, ich rede eher von Marie-Antoinette-“sauer”.

Die Chinesen haben das verstanden; bei einem für westliche Verhältnisse eher irrelevanten (Schäuble; die gesamte SPD, fast alle in der CSU) Korruptionsskandal wird da halt (a) der Betreffende enteignet persönlich in Haftung genommen und bekommt (b) eine Kugel in den Kopf, die (c) den Hinterbliebenen in Rechnung gestellt wird.

Das System, so, funktioniert. Es ist menschenverachtend, aber da bekommen die Schweine “oben” viel leichter eine Kugel in den Kopf als irgendwelche irrelevanten “Dissidenten”; da kann man auch einfach das Maul halten und sich an seinem neuen 55″-TV erfreuen. Oder Kernfusion, bald.

Dass jemand mit einem Jahreseinkommen von nie mehr als $174k (US Senator, brutto) wie Joe Biden sich privat ein 35-Millionen-$-Flugzeug leisten kann wäre in einem solchen System nichtmal denkbar; geschweige denn würde so jemand Präsidentschaftskandidat – oder es würde ihn jemand wählen (sofern das in China denn geht).

Das ist bei z.B. Jens Spahn mit ~120k€ Jahresgehalt und einer ~4Mio€ – Villa auch nix anderes.

Ich habe nichts gegen Staatskorporatie; die hat aber halt diese Selbstbereicherungs- / Nepotismusprobleme. Und, im Falle eines “linkslehnenden” Staats > Korporatismus, noch einen ruinösen Unfähigkeitsfaktor. Und, evident im Falle Adolfs wie Klaus Schwabs – noch so einen Größenwahnsinns-Faktor wie “Weltregierung” (oder Russlandfeldzug; nimmt sich effektiv nix).

Ich denke nicht, dass auch nur ein einziger Teilnehmer des WEF auch nur genug Intelligenz hat, diesen inhärenten Zwiespalt des “am wenigsten schlechten” System vs. seinem Untergang auch nur zu bemerken; vor ein paar Tausend Jahren war Platons Kritik an der “Demokratie”, dass wenn man jeden Deppen wählen lässt, man früher oder später von Deppen regiert wird. Es ist jetzt offensichtlich “später”.

Und das war sogar noch ohne die neumodischen Ideen, nutzlosen Assos wie Langzeitarbeitslosen, Hausfrauen, oder – es wird ja mehr – Kindern oder sogar Ausländern das Wahlrecht zu geben.

The only thing we learned from history is that we learned nothing from history.

Sofern China nicht auf die Idee kommt, die (nutzlose) Insel Taiwan militärisch zu annektieren, sind deren “Probleme” die des 3. Reichs vor der Kriegserklärung an Frankreich/Großbritannien: Keine.

Die Probleme von Klaus Schwab & Konsorten sind aber die, dass sie dieses (immer noch: menschenverachtende; aber nach 12 Monaten ohne Menschenrechte “wegen Corona” ist das wohl offensichtlich eh fast allen egal) System keine 10 Jahre am Laufen halten können, weil sie korrupte, nepotistische, selbstsüchtige Arschlöcher sind – die denken, sowas hätte  keine Konsequenzen. Weil es seit 1946 im Westen keine hatte; true.

Aber das wird sich, wie 1945ff., auch geben. Für die Zeit dazwischen; da wurde ich in der Schule dazu gezwungen, empfehle ich, sich ein Vorbild an Oskar Schindler zu nehmen. Die unvergessliche Erika Fuchs formulierte das in einem Lustigen Taschenbuch als “Du musst mit den Wölfen heulen, nur lauter“: Im Film besorgt sich Oskar Schindler für ein paar Kisten Schnapps auf dem Schwarzmarkt ein NSDAP-Parteiabzeichen.

Das WEF hat diese Jahr allen Teilnehmern einen “button pin” gegeben; dieser ist nach keinen fünf  Sekunden Recherche kein “Great Reset”  – Abzeichen, sondern das UN-Symbol für die “Sustainable Development Goals 2030” – inhaltlich ist das natürlich der gleiche Blödsinn. 

Meine Empfehlung für alle, die gut durch die paar “schlechten” Jahre kommen wollen und nicht ein paar Kisten dann seltenen und teuren Schnapps für den Mist ausgeben wollen: Der Pin ist direkt beim  Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen erhältlich, kostet $7,99 (plus etwa 12$ Porto in den zivilisierten Teil der Welt).

Das wäre meine heutige Kaufempfehlung; für 20$ bekommt man keinen ordentlichen Schnapps, geschweige denn eine Kiste.

Lockdowns funktionieren!

Dieser Artikel basiert auf einem Kommentar, den ich gerade bei Chris Snowdon geschrieben habe (hier, Strg-F “Daniel”).

Hintergrund ist, das Chris bei Quilette einen (lesenswerten) [1] Artikel über Covidioten geschriben hat – und Quilette so fair war, eine [2] Replik eines Corona-Skeptikers zu veröffentlichen.

Kurz und knapp ist Chris ganz sicher kein staatsgläubiger Idiot, aber fairerweise – wenn man also nicht, wie ich, Idioten einfach überliest, sondern den Beilagenkoch und irgendeine Globuli-Frau für den Gipfel der Corona-Maßnahmen-Kritik hält, was die mit Qualität gleichgestellten Medien ja zu genüge suggerieren, ist es gar nicht so absurd, Maßnahmenkritiker für Idioten zu halten.

Es sind beide Artikel lesenswert, aber lang, und Chris hat dann noch eine [3] Replik auf die Replik verfasst. Die ist weniger lesenswert, wenn ihr in dem Thema drin seid, aber es lässt sich kurz so zusammenfassen:

[1] Chris: Gott, Coronaleugner sind dumm wie Brot. Ich bin der letzte, der Lcokdowns befürwortet, aber irgendwas müssen wir ja machen.

[2] Toby: Lockdowns funktionieren aber nicht.

[3]: Chris: Das widerspricht dem gesunden Menschenverstand.

Soweit, so schön zu lesen. Es geht aber an dem relevanten Punkt vorbei, den ich ich einem neulich Artikel schon angesprochen habe: Natürlich funktionieren Lockdowns. Wenn man sie denn sinnvoll machen würde. 

Das Argument zwischen Tobi und Chris – oder mirwegen zwischen Homburg und Corona-Jüngern – ist prinzipiell “man sieht den Effekt halt nicht, den ihr behauptet” – “doch, ich glaube an Gott, wie diese Grafik zeigt”.

Ich muss daher an dieser Stelle nochmal deutlich erklären, warum das eine müßige Diskussion ist: Natürlich funktionieren Lockdowns, – aber halt dabei, Infektionen da einzuschränken, wo sie gelten.

Herr Klein von Sciencefiles hat da netterweise schon im Sommer auf Basis von RKI-Daten eine Auswertung gemacht, wo man sich denn so mit Covid anstecken kann. Die ist ein bisschen komplex, weil sie halt nicht nur Fälle, sondern auch “Prävalenz pro Ausbruch”  angibt, was durchaus wichtig ist im Hinblick auf die Frage “wie ansteckend ist denn die Location”, wenn man nun sein persönliches Risiko minimieren will, weil man das – im Gegensatz zu mir – noch nötig hat.

Wenig verwunderlich gibt es die meisten Fälle “zuhause”, vor allem, wenn das ein Alten-/Pflegeheim oder ein sonstiges Heim, z.B. für Asylbewerber ist. Das sind schonmal > 50% der Infektionen, die sich durch eine Schließung von Friseusen nicht verhindern lassen.

Es folgen dann Arbeitsplätze. “Ja, dann machen wir halt Homeoffice”, mag da der geneigte linke Arbeitslose sagen, aber davon wird die Wasserleitung an meinem Klo nicht repariert. Aber ja, das wäre ein Punkt, an dem man ansetzen könnte, wenn man die Verbreitung des Coronavirus hätte einschränken wollen: Homeoffice für alle, für die das geht. Fast so eine gute Idee, wie Asylbewerber an der Grenze zu erschießen (> 5%) oder positiv getestete,  symptomatische Infizierte in “Corona-Zentren” zu isolieren (~25%) – das geht aber nicht, wir sind ja keine Nazis. Wie die Leute aus Oz, Neuseeland, Thailand, Taiwan, Singapur, und bald neu dazu: Kanada.

Aber 5%, plusminus, könnte man damit sparen. Wirtschaftlicher Schaden: ~0, dafür happy Mitarbeiter und viele Mütter und Väter, die endlich Zeit mit ihren Kindern verbringen können – wobei es nie einen Grund gab, Schulen zu schließen, aber Kinder sind ja eh so toll. Haben wir aber nicht gemacht.

Weitere 5% der Infektionen sind in allem, was irgendwie “Freizeit” ist, zu verorten. Das haben wir zugemacht. Nun hat man da aber das Problem, dass sich das dann halt umverteilt. Aber gut, geben wir den Lockdowns mit vsl. 175.000 Firmenpleiten 5% Effektivität. Auf mehr kommen wir nämlich nicht, und das sieht man halt in keiner Grafik.

Im ÖPNV steckt sich sowieso niemand an (siehe sciencefiles-Link), aber die Frage ist, ob eine Maske, mit der man dann eher direkt durch die seitliche Öffnung in die seitliche Öffnung der Maske des Nebenmanns atmet, die Ansteckungsrate nicht eher erhöhen wird. Ist aber sowieso irrelevant. Kostet nur Geld. Genau wie Supermärkte – oder kennt Ihr den Bericht über die vielen Supermarkt-Kassiererinnen? Nein? Aber die Hunderten über die Infektionen in Fleischereien, weltweit? Eben. 

Den gleichen Effekt wie die aktuellen Lockdowns – also, keinen irgendwie nennenswerten – hätten wir also auch durch Schließen der Grenzen für Leute, die hier nichts verloren haben, haben können. Macht für die Staatskasse plus mehrere Milliarden Euro. Ein paar Milliarden davon für Computer ausgeben für Homeoffice, schon haben wir das verdoppelt, mit positivem Nebeneffekt für die Umwelt uns so.

Da bleiben dann noch ein paar Milliarden für die Großveranstaltungen übrig; rettet “die Kultur”. Und v.a. ein paar Milliarden dafür, jeden symptomatischen Covid-Positiven 10 Tage in einem Hilton mit Zimmerservice einzusperren. Mit Pool. Denke nicht, dass da viele groß Probleme gehabt hätten.

Unserem Regierung hat aber leider nur an drittklassige Unternehmensberatungen wie McKinsey von Uschis Tochter oder Merkels Freunde bei BCG mehrere Hundert Millionen ausgegeben. Das funktioniert natürlich nicht.

Und wenn jetzt irgendein Besserwisser kommt mit “jaja, aber das sagst Du im Nachhinein” – ey, die haben mir keine Billion Euro gezahlt im Februar, damit ich mir da Gedanken mache.

Selbst schuld.

Neger, Zigeuner, 白左 und anderes Gesocks

In den letzten Tagen, die ich aufgrund der unglaublichen Gefährlichkeit eines auf 0,5 Promille von ahnungslosen Politikern festgesetzten Grenzwerts in Quarantäne verbringen durfte (bin bei bester Gesundheit; danke der Nachfrage), nur weil meine Frau in einem Krankenhaus war und nach nur 24-Milliarden-facher Vermehrung eines Virus positiv auf dieses getestet wurde (hatte eine Weile Halsschmerzen), kam ich nicht drumrum, den idiotischen Hashtag #quattromob mitzubekommen.

Kurz zusammengefasst hat es eine Deutsche mit divergenter Hautfarbe gewagt, rassistischen Fotzen, woken Linken und v.a. anti-deutschen Rassisten mal eine (halbwegs) vernünftige Meinung entgegenzusetzen. Das druckte dann wohl auch irgendeine linksradikale Zeitung, und freie Meinungsäußerung, v.a. wenn sie sinnvoll ist, geht für Linksradikale ja nun gar nicht.

Die Artikel alle zu lesen ist etwas lang und v.a. schwierig, weil auch Don Alphonso seinen Senf dazu abgegeben hat – hinter einem Paywall – aber der Tenor ist wohl, um Herrn Lübcke zu paraphrasieren: “Wenn Dir die deutschen Werte nicht passen, kannst Du ja gehen”. Wiederholung der gutmenschlichen Aufregung unter dem Hashtag #DieletzteInstanz. Selber Blödsinn.

Kern des ganzen ist die Tatsache, dass Wörter wie “Zigeunerschnitzel” nicht rassistisch sind, und “Negerkuss” auch nicht.

Nun ist das Problem der woken Linken (ja, das ist redundant; es gibt aber helle Momente bei Sarah Wagenknecht), dass sie in der Manie pädophiler, drogensüchtiger französischer “Philosophen” Sprache und Realität verwechseln. Bei Klopfer gab es eine (erbärmliche) nicht-Diskussion über den “Rassismus” alter Disney-Filme – darunter eine Siam-Katze bei Aristocats, von der sich Asiaten diskriminiert fühlen könnten.

Die größte Gruppe unter den Asiaten – oder der Weltbevölkerung – sind die Chinesen; die verwenden (klischee-ig) für westliche Weiße das Wort “Langnasen”, was ich nur von kleinen Kindern gehört habe – das wurde denen sicher nicht eingetrichtert als rassistische Diskriminierung; ich war in Südchina, und die haben halt flache Nasen. Der übliche Begriff für Ausländer ist “Laoweai” (老外), den man nun auch nicht in Anwesenheit zahlender Kunden verwendet.

Laowei heißt grob “alter/weiser Fremder”; man muss hier aber bedenken, dass das Chinesische eine sehr höfliche Sprache ist. D.h., dass die besserwisserischen Westler als “weise” verballhornt werden, kann durchaus als Beleidigung verstanden werden – wie man auch im Deutschen einen Neger als “Neger” oder einen Linken als “Linken” beleidigen kann.

Es muss aber keine Beleidigung sein – Pippi Langstrumpfs Vater, der Negerkönig, ist nicht als irgendwie schlechter Mensch gedacht worden.

Ich bin aber recht sicher, dass noch kein Zigeuner als “Schnitzel” beleidigt wurde; dito für Neger, die jemand als Mohren-Apotheke beschimpfte.

Was mir aber auffiel ist, dass die idiotische “Argumentation”, Rassismus sei “Privilegien + Macht” und nicht etwa gruppenbezogene (/-basierte) Menschenfeindlichkeit und auch aussagen wie “ich bin keine XY, daher kann ich Rassismus gegenüber XY nicht beurteilen” es wohl in den Mainstream schaffen – außer natürlich bei den vom WDR auf die Schlachtbank geführten alten weißen Männern wie Thomas Gottschalk (kennt ihr von den Gummibärchen).

Nun frage ich mich da (1), was ich mich denn so als “Nazi”, der so furchtbar “rassistisch” ist, für die Meinung von irgendwelchen Negern interessieren sollte. Das ist also schonmal reines, woke-linkes Zirkelwichsen.

(2) ist per (sinnvoller) Definition von Rassismus das Absprechen einer Fähigkeit von Personen aufgrund ihrer Ethnizität Rassismus. Warum sollte ich auf Rassisten hören?

(3) Wenn ich die Definition der Neger-Rassisten übernehme, also, dass “Weißsein” keine ethnische Zugehörigkeit beschriebe, sondern westliche Werte und prinzipiell alles, was eine (zumindest noch halbwegs) lebenswerte Gesellschaft von irgendeinem shithole country in Afrika unterscheidet, warum sollte ich “(diesen) “Rassismus” dann schlecht finden?

Ihr kennt den Spruch “die Revolution frisst ihre Kinder”? Das sind die (angeblich) letzten Worte von irgendeiner französischen Schwuchtel, der aus dem “gehobenen Bürgertum”  die Revolution unterstützte. Wir sind (noch) nicht bei Guillotinen, aber die woke Linke ist eifrig dabei, sich selbst zu zerfleischen, während ihre (amerikanischer) Heilsbringer , der senile J. Robinette Biden, so undemokratisch “regiert” wie seine großen Vorbilder Hitler und Stalin.

Eigentlich finde ich es entsetzlich, dass die anglophone Presse den “Sturm auf das Kapitol” auch auf Seite der “Konservativen” nicht als Astroturfing wahrnimmt, wie das (wenigstens großteils) die deutsche Rechte (z.B. der schwule Priester und so Leute) mit dem “Sturm auf den Reichstag” machen (cui bono?), auf der anderen Seite gibt es recht coole YouTuber, die sich für 100.000e Dollar Maschinen kaufen, um coole Sachen zu CNC-CAD-drucken / fräsen – technisches Zeugs halt.

Das ist halt so das vollständig lächerliche Medien-Narrativ “die hatten Galgen dabei” – als würde ein Galgen, den jemand tragen kann, einen Menschen halten. Aber so Bastel-Youtuber verdienen sicher Millionen Dollar mit “how to 3d-print the guillotine for the counter-revolutionaries”.


Und das wäre dann die historische “lesson” hieraus: Liebe sich hierhin verirrt habende Linke: Ihr seid die, die da zuerst ins Gulag (oder aufs Schafott) kommen.

“Wir” fiesen Rechten sind erst danach dran; und bei der Kompetenz Euerer Lichtgestalten sehe ich meine (persönliche) größte Bedrohung in einem Tweet “why is there no more food?”.

Sinnvolle Corona-Maßnahmen

Nun – ich habe, wie viele “Corealisten” – von tatsächlichen Idioten gerne als “Corona-Leugner” oder “Covidioten” denunziert – die Pandemie ja bereits im Frühsommer für beendet erklärt – inklusive Prognose eines erneuten Aufflammens im Winter. Dieses haben wir gerade; jetzt sogar mit (marginaler und v.a. irrelevanter) Übersterblichkeit.

Hierzu zunächst zwei Updates: Erstens ist die von mir im verlinkten Post berechnete Übersterblichkeit nach Korrektur der Bevölkerung nach Alter tatsächlich nicht mehr nur nicht existent, sondern sogar negativ; aber das sind Fiesel-Details, die mich ja nun seit langem nicht interessieren.

Solange die Politik von R-Werten geredet hat, habe ich hier dargelegt, dass die R-Werte absolut überhaupt nicht problematisch sind – sobald sich das zeigte; ich bin vernünftig; ich habe bis März (auf Basis der Daten) zur Vorsicht ermahnt.

Das zweite Update ist die aktuelle “Diskussion”, ob Lockdowns nun was helfen oder nicht. Nun, dazu zeige ich einfach mal die Infektionskurve von Tschechien (seit 05. Oktober im Lockdown):

In der Kritiker-Szene ist es ein Meme, dass Lockdowns etwas helfen, weil Lockdowns etwas helfen, oder eben nicht helfen, weil sich Leute nicht daran halten – je nachdem, wie die Zahlen aussehen – aber das ist eine super-billige Pseudo-Erklärung; vulgo: Quark.

Ich möchte daher hier eine andere Sichtweise darlegen:

Die Art von Lockdown, die außerhalb Asiens praktiziert wird, ist vollkommen für’n Arsch

 

Wenn man eine Quarantäne machen will, um einen Virus durchzusetzen, ist das sehr abhängig von (a) der Regierungsform und (b) der Kultur der Bevölkerung. Wenn man aber zur erfolgreichen (!) Eindämmung des mit (wie jetzt bekannt) ~0,2% IFR eigentlich vollkommen vernachlässigbaren SARS-Cov-2 – Virus schon in China (!) den Leuten die Türen zuschweißen (!) muss, hätte das in westlichen Ländern mindestens Soldaten mit Flammenwerfern auf der Straße erfordert.

Das “geht” aber hier nicht, wegen “Menschenrechten” und sowas.

Dann bleibt Dir aber halt, als ordentliche Regierung, eh nur, (a) an den gesunden Menschenverstand zu appellieren, wo unser Regime mal vollkommen versagt hat, oder, zumindest, (b) das zu tun, was halt in einem demokratischen Rechtsstaat möglich ist.

Zum Beispiel infektiöse Kranke wegsperren.

Die haben wir aber netterweise nur nach Hause geschickt, damit sie auch ja ihre ganze Familie anstecken (mit ~20%, das Virus ist nicht wahnsinnig ansteckend).

Jetzt aber echauffieren sich viele, v.a nicht-Linke (für die gelten Gesetze ja eh nicht), dass “Quarantänebrecher” mal isoliert werden sollen (“Sachsen plant Knast für Quarantäne-Verweigerer!“).

Das.ist.eine.verdammt.gute.Idee.

Also, wenn wir jetzt von (1) positiv getesteten (2) Kranken reden. Und (3) es dafür nicht eh zu spät ist (was ich stark annehme).

Die Chinesen haben damals in Wuhan jeden getestet, der Hustete (=krank), und die weggesperrt. Und deren “Treffen” getestet, und die auch erstmal weggesperrt – bis das Ergebnis da war.

Das hat funktioniert.

Hier, aber, haben wir für Leute, die mal in Tschechien Zigaretten holen waren, und positiv getestete Hust-Keucher die gleiche “Quarantäne” (-Verpflichtung).

Das ist vor allem Unsinn, aber halt auch ein Verstoß gegen jedwede Prinzipien des Rechtstaats, der so Menschenrechte wie Freiheit und sowas kennt. Die sind aber, danke für unsere tolle Klopapierrolle namens Grundgesetz, “abzuwägen” – also wertlos.

Uns bleibt nur Art. 1 GG, der Bullshit mit der “Würde des Menschen”. Wie ein sicher bald nach Helgoland strafversetzer Richter erkannt hat.

Wenn es aber gegen die Menschenwürde verstößt, islamische Terroristen oder jedwede Linke als den Abschaum zu behandeln, der sie sind (also: vorsorglich bis zu ihrem Ableben wegsperren) , muss es gegen die Menschenwürde verstoßen, gesunde Menschen mit normalen, sozialen Bedürfnissen wie Aussätzige zu behandeln.

Das, aber, ist eine Frage für den Internationalen Gerichtshof für Menschenrechte, der sicher noch irgendwo einen Galgen im Keller hat.


In so einer Situation ist es wichtig, eine realitätsadäquate Coping-Strategie zu haben. Also nicht “ich bin schön” zu schreien, und sich zu wundern, warum einen mit 300kg Übergewicht niemand schön findet, sondern sich eben der de-facto-Situation anzupassen (abnehmen!):

Als nicht-Jurist war ich heute bei meinem Bruder; ich habe meine Nichte seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen – und die waren bereits PCR-positiv. Nach Herrn Söder sind Paare, die ihre Liebsten besuchen, schäbige Lumpen, die erschossen gehören; auch meine obrigkeitshörige Schwägerin hatte da durchaus Bedenken.

Wir waren daher nicht bei meinem Bruder, sondern bei unserem Anwalt. Der meinte “ui, das is – hm…. also, das müssen natürlich Gerichte entscheiden, aber prinzipiell ist das legal”.

Ich muss jetzt eigentlich nur noch meine Finanzberaterin überzeugen, dass das alles vollkommen unproblematisch ist. Mein Gas-Wasser-Installateur, mein Elektrotechniker, unser Pfarrer wie Maurer, sowie der HR-Consultant und der Taxifahrer meiner Frau sehen das eh schon so. Treffen aus beruflichen Gründen gehen ja immer.


Compliance, heißt hier das Zauberwort. Leute machen zwar eine Weile auch offensichtlichen Unsinn mit. Leute machen aber halt – siehe: Wegsperren von Kranken, die andere Leute absichtlich infizieren  – gar nichts mehr mit, wenn sonst nur Bullshit gemacht wird.


“Man ging dabei von dem sehr richtigen Grundsatze aus, daß in der Größe der Lüge immer ein gewisser Faktor des Geglaubtwerdens liegt, da die breite Masse eines Volkes im tiefsten Grunde ihres Herzens leichter verdorben als bewußt und absichtlich schlecht sein wird, mithin bei der primitiven Einfalt ihres Gemütes einer großen Lüge leichter zum Opfer fällt als einer kleinen, da sie selber ja wohl manchmal im kleinen lügt, jedoch vor zu großen Lügen sich doch zu sehr schämen würde. Eine solche Unwahrheit wird ihr gar nicht in den Kopf kommen, und sie wird an die Möglichkeit einer so ungeheuren Frechheit der infamsten Verdrehung auch bei anderen nicht glauben können, ja selbst bei Aufklärung darüber noch lange zweifeln und schwanken und wenigstens irgendeine Ursache doch noch als wahr annehmen; daher denn auch von der frechsten Lüge immer noch etwas übrig und hängen bleiben wird – eine Tatsache, die alle großen Lügenkünstler und Lügenvereine dieser Welt nur zu genau kennen und deshalb auch niederträchtig zur Anwendung bringen.”