Politische Gesamtwetterlage

Ich rege mich ja eh nur auf, wenn ich Nachrichten lese, deswegen versuche ich gerade, das nicht zu tun, aber in Anbetracht der besorgten Zuschriften meiner treuen Leser (0; danke, Ihr seid so lieb) möchte ich mich nach einem Monat in der wunderschönen, sonnigen (und endlich nicht mehr unerträglich heißen) Türkei auch mal wieder äußern.

Zudem dachte ich mir, wenn Don Alphonso Urlaubsfotos mit politischen Artikeln verbinden kann, kann ich das auch.

Was ist passiert? Naja, hier hat am Strand von Antalya ein Ausländer (deutscher) eine Ausländerin (denke Britin) vergewaltigt und umgebracht. Das stand hier in der Zeitung; das kommt hier offenbar nicht so oft vor wie in Deutschland.

International habt ihr da aber sicher nichts davon mitbekommen, da das nur regionale Bedeutung hat und der Arsch jetzt in einem türkischen Knast sitzt, bis… naja, wahrscheinlich bis er tot ist.

Derweil maulten meine schwedischen Liegplatznachbarn über die Unerträglichkeit der schwedischen Politik, ihr vollkommenes Unverständnis darüber, dass immer noch nicht alle die Schwedendemokraten (lies: Nazis) wählen und ihre Angst um ihre Kinder. Aber die wissen schon, warum sie hier leben.

Dummerweise sind die aus einer Generation, als man mit 55 in Rente gehen konnte und von der “gekürzten” Rente besser leben kann als Gott in Frankreich das hätte tun können, als dieser Spruch geprägt wurde – geschweige denn irgendwer im heutigen Frankreich.

Ich hingegen müsste noch ein paar Jahre in Deutschland überleben. Danke, Mama. Danke, Papa. Habt ihr toll gewählt, die Regierungen. Besonderer Dank gilt auch allen, die Frau Merkel jemals gewählt haben, die die brillante Idee hatte, eine Million Sozialhilfeempfänger zur “Rettung” unseres sowieso als Pyramidenspiel gebauten Rentensystems zu importieren, als würde das in irgendeiner Welt irgendeinen Sinn machen.

Ah – und Messerstecher, natürlich. Ganz, ganz viele Messerstecher. Die natürlich für den deutschen Rechtsstaat kein Problem sind, die werden ja eingesperrt – also, nicht, natürlich, die letzten in Chemnitz oder Köthen oder sonstirgendeinem gottverlassenen Kaffdorf hat man ja nun nicht abgeschoben, weil man ihnen noch die Gelegenheit geben wollte, jemanden umzubringen, bevor man sie wegen irgendeiner Kleinigkeit vor Gericht stellt. Rechtsstaat, wissenschon.

Leute einzusperren, die sich nicht benehmen können, ist nämlich total Nazi, wie uns die Roten Hosen und andere kommunistische, antideutsche Punkbands auf einem gratis-Konzert erklären konnten. Und die Presstituierten denken dann ernsthaft, alle Deutschen wären so doof, ihnen zu glauben, da wären 65.000 Leute “gegen Rechts” gekommen, weil wir ja ein derartiges Problem mit rechten Messerstechern, Sozialschmarotzern und Leuten, die mit LKWs in Menschenmengen fahren, haben.

Was kostet so ein Festival normal an Eintritt? 60€? 80€? Verarscht doch jemand anderen, bitte. Wenn ich auf den Lärm stehen würde (egal welchen), wäre ich da auch hin. Das hat nichts mit politischer Einstellung zu tun, sondern mit Kapitalismus. Kapitalismus funktioniert nämlich. Das wissen übrigens schon auch die Kommunisten; die lügen bloß eigennützig.

Ja, und dann hat da der seriöse Journalist ein gebiaster Poropagandist vom Tagesschau-Faktenfinder linksunten.indymedia irgendein fucking Antifant ein Video veröffentlicht, auf dem zu sehen ist, wie ein besoffener, fetter Glatzkopf zwei andere Assos angeht.

Was da passiert ist? Scheißegal, nach Ansicht unserer Sonnenkönigin ist das eine Hetzjagd. Fuck, ich mag ja die Türken, weil die nicht so aufdringlich sind beim Dir Sachen verkaufen wie jetzt zB Araber, aber wenn das eine Hetzjagd war, ist mein Weg durch die Innenstadt ein Spießrutenlauf.

Und der Herr Maaßen, nicht nur Inhaber eines Doktortitels auf Basis einer Arbeit ausgerechnet zum Thema Asylrecht, sondern entsetzlicherweise auch noch Besitzer zweier Augen, findet doch tatsächlich, dass kein einziges fucking Video existiert, das irgendwie eine “Hetzjagd” zeigt.

Der Ketzer muss natürlich weg, Kritik an Frau Merkel ist ja quasi Gotteslästerung; das ist fast, als würde man in einem diktatorischen, islamischen Land wie der Türkei, auch noch an einem Freitag, Raki trinken (mit Rote-Beete-Saft, schmeckt hervorragend).

Man hat den Eindruck, als wollten die Herren Seehofer und Söder die Bayernwahl so drastisch verlieren, dass ihnen nur eine Koalition mit den fucking Grünen (oder der AfD, an die die verlorenen Stimmen zuhauf gehen, aber die sind ja pfui) bleibt und auch Bayern in den Abgrund stürzen, in dem sich der Rest Deutschlands schon lange befindet. Schwedische Verhältnisse, quasi. Nur ohne die gutaussehenden Frauen. Ohne Ölvorkommen, was großzügige Sozialsysteme trägt. Quasi am Arsch, so auf gut bayrisch.

Und dann wollen sie den ehrlichen Herrn Maaßen mit den beiden offenen Augen und Ahnung davon, was er tut, noch durch einen mit der Irgendein-Neger-Stiftung verbandelten Stasi-Spitzel ersetzen.

Haben die deutschen Politiker nicht mehr alle an der Waffel? Wer, der Steuern zahlt, will das? Ich meine, das wäre hart für mich, so ne Arbeitserlaubnis in der Türkei dauert ne Weile, aber ich kann meine Wohnung ja auch zu einem vollkommen illusorischen Höchstpreis an ein paar von Merkels Goldstücken vermieten, mit zuverlässig Geld vom Amt, was dann – naja, nicht mehr ich zahle, zumindest.

Weil, freilich, man kann hier Herrn Erdoğan nicht kritisieren, aber weswegen sollte ich das? Weil er die EU und besonders Merkel gerade im Interesse seines Landes in den Arsch fickt wie in einem (hier sicher illegalen) Porno? Ich werde hier nachts am Busbahnhof nicht nur nicht niedergestochen, nicht bestohlen; nein, mir trägt jemand meine Herrenhandtache mein Bodybag nach, das ich besoffen habe liegen lassen.

Aber gut, da müsste ich Türkisch lernen.

Bir ikamet için başvurmak istiyorum.

Ich geh jetzt schwimmen.

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Gute Flüchtlinge, schlechte Flüchtlinge

Ich habe nicht den Hauch einer Ahnung, wer, aber irgendwer hat mal was in der Richtung gesagt, dass man vom Rechtsstaat in die Tyrannei übergeht, wenn der Staat die Guten pädantisch verfolgt und die Schlechten machen lässt.

Denn grundsätzlich ist Rechtsstaat eine gute Sache, eine sehr gute sogar – aber halt nur dann, wenn das Recht, was dieser Staat auch faktisch umsetzt, im Interesse der Mehrheitsgesellschaft ist.

Linksgrüne Gutmenschen zum Beispiel verwenden “Rechtsstaat” als Kampfbegriff, wenn/weil Bin Ladens Leibwächter, dem in Tunesien ja nun allen Unkenrufen (und weltfremden Richtern) zu Trotz herzlich wenig menschrenrechtsverletzendes passiert, dahin nicht abgeschoben werden soll, weil wir Terroristen so sehr lieben.

Aber nicht nur das: wir müssen uns den Terroristen unbedingt zurückholen; weil ein Gericht nach seiner nach vielen Jahren endlich erfolgten Abschiebung fand, das dürfe man nicht.

Und, natürlich, gemäß dem Motto “ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn” ist es hier tatsächlich notwendig, das Vertrauen der Bürger in den Rechtsstaat wiederherzustellen. Die Frage ist aber nicht damit beantwortet, den fucking Terroristen einfach wieder nach Deutschland zu holen. Davon beruhigen sich vielleicht die Gemüter linksgrüner Gutmenschen, deren Beitrag zum deutschen Wohlstand ziemlich genau bei Null liegt. Das ist – wie Terroristen – eine Gruppe, mir der man leben lernen muss, aber nicht diejenigen, die die theoretische wie praktische Ausgestaltung des Rechtsstaates vorgeben sollten.

Aus rationaler Perspektive zeigt uns dieser Fall nämlich nur Staatsversagen:

(1) Wir füttern einen bekannten Terrorunterstützer hier auf Kosten der Steuerzahler durch: Jahrelang.

(2) wir haben keine rechtliche Handhabe gegen Terrorunterstützer

(3) Es dauert acht (oder so) Jahre, bis wir Terroristen (!) überhaupt auch nur eventuell loswerden, wohlgemekrt derweil druchgefüttert vom Steuerzahler – und ihre Anwälte auch.

(4) Deutsche Gerichte haben die fucking Chuzpe, nach fucking acht Jahren rumzumaulen, dass den Typen jemand in sein wunderschönes Heimatland mit kristallklarem Meer (und anderen Terroristen) gebracht hat, statt nochmal acht Jahre zu warten, bis sie mal was tun.

Ja, da haben die Gutmenschen vollkommen Recht: Der Fall Sami A. zeigt das vollkommene Versagen des deutschen Rechtsstaats. Nur halt nicht so, wie sie das sehen.

Parallel berichtet die Süddeutsche Zeitung der Prantlhausener Anzeiger über alle 12 (angeblichen) Flüchtlinge in Bayern, die eher willkürlich abgeschoben werden sollen.

Nun könnte ich ohne schlechtes Gewissen auch endlos lang darüber schreiben, wieso man fucking drei Autorinnen braucht, um 12 (vorgebliche) Flüchtlinge zu finden, die auch nur eventuell mal – in der Zukunft -vielleicht – einen produktiven Beitrag zum Wohlstand dieses Landes leisten können, aber das wäre hier unfair – und gegen meine Vorstellung eines Rechtsstaats. Mit Betonung, natürlich, auf Staat; nicht auf Recht.

Denn was in einem Staat Recht ist und was nicht ist in jedweder Staatsform immer nur das, was von der (zumindest angeblichen) Mehrheit als solches gesehen wird; es ist da relativ egal, ob man ordentliche Gerichte oder Mordkommandos hat. In der elementarsten, Hobbes’schen Perspektive auf den Staat hat dieser für Ordnung zu sorgen, damit keine Mob Justice entsteht. Denn letzteres will eigentlich wirklich niemand – allen voran die “Autonomen”, die als erstes nach einem Anwalt schreien, weil sie jemand mit Wasser bespritzt hat, “nur” weil sie Molotov-Cocktails durch die Gegend werfen.

Ich habe hier zwei wichtige Punkte recht kurz herausgestellt, die ich schlicht annehmen muss – (1) Menschen präferieren Ordnung gegenüber Anarchie und (2) jedweden Mensches Weltbild ist an irgendeiner Stelle bigott.

Das betrifft beides auch mich – ich finde es zB moralisch grundfalsch, Leute nur ob ihrer Ideen umzubringen; aber ich habe nicht den Hauch einer Ahnung, was man sonst mit Kommunisten machen sollte. Arbeitslager ist für die ja quasi Mord, weil arbeiten tun die ja nun nicht.

Aber das sehen die ja (umgekehrt) genauso – und das wird jetzt ein bisschen sehr philosophisch, v.a. für einen Abend nach einem schönen Sonntagsausflug nach Pilsen.

Daher zurück zum Problem des vollkommenen Versagens des deutschen Staates in seiner Aufgabe, ein solcher zu sein, und seinem Selbstverständnis,”im Recht” zu sein:

Der Fall Sami A. ist per se vollkommen irrelevant. Keine Sau interessiert sich für den fucking Leibwächter von Osama bin Laden, niemand, wirklich niemand, mag ihn. Zumindest niemand, in dessen Nähe ich wohnen wollte, und mit “Nähe” meine ich “nicht durch einen verminten Graben ätzender Lava mit Selbstschussanlagen getrennt”.

Ich bin mir nun an dieser Stelle aber bewusst, dass es Leute gibt, die das anders sehen, aber davon möchte ich sie auch nicht abhalten – auf der anderen Seite des Lavagrabens, aber. Die hingegen finden, sie müssten mir ihre (widerliche) Moral aufdrängen – wie Kommunisten ja auch – weil ihre so gut sei und meine so böse, allein, weil sie “nationalistisch” wäre.

Das Problem dabei ist, dass eine Nation – oder ein Stamm, mirwegen, oder jedwede Gruppe, eigentlich – immer nur dann eine solche bildet, wenn sie irgendwas gemeinsam hat (respektive davon hat, eine Gruppe zu bilden). Wir hatten hier ja schon einige Beiträge über “deutsche Kultur”, irgendwelche Deppen, die fänden, wir hätten gar keine, weil man in ihrem im Heimatland ihrer Eltern noch Homosexuelle von Hochhäusern wirft und Ehebrecher steinigt oder sowas, aber das ist jetzt überhaupt nicht wichtig.

Wichtig ist, dass Deutschland vor 20 Jahren eines der angesehendsten Länder der Welt war. Und gerade dabei ist, diesen Status zu verlieren. Und eines der reichsten Länder dieser Welt war – und dito. Und- ja, das ließe sich lange fortsetzen, aber so insgesamt haben wir als Deutsche irgendwas, was nichtmal unsere Nachbarn haben – ich meine, ihr seid sicher alle schonmal mit einem Mercedes und einem Renault oder Skoda gefahren, oder? Da ist ein Unterschied.

Und das ist “what German culture boils down to”, auf Englisch, weil “wir Deutschen” an so einen Mist eigentlich keinen Gedanken verschwenden: Deutsche machen Sachen ordentlich. Und zwar von Anfang an, nicht 可以 oder “Tamam”, sondern es passt dann halt wirklich. Zuverlässig.

Und das ist etwas, was Deutschland als Gesellschaft, als Staat, und ganz besonders nicht als Rechtsstaat nicht aufgeben kann. Darf. Muss: Sachen ordentlich machen.

Und genau das ist die Parallele des (nominal) irrelevanten Falles von Sami A. und den 12 (angeblich) arbeitenden (angeblichen) Flüchtlingen aus der SZ: Das, was da abgeht, ist in keines ordentlichen Deutschen Vorstellung irgendwie in Ordnung, weder der Unsinn, Terroristen zu re-importieren, noch das Abschieben von Leuten, die hier ihr Möglichstes geben, etwas zur Gesellschaft beizutragen.

Deutschland war mal – als ich jung war – eine offene Gesellschaft, die jedem hier – skeptisch, aber das war auch berechtigt – eine Chance gegeben hat. Schon meine Eltern haben Souflaki beim Griechen gegessen, Döner beim Türken, andere haben mit denen Räder an BMW’s geschraubt, und in meiner Generation sind wir mit deren Kindern auf die Uni gegangen, saufen gegangen, und ja, gevögelt haben wir die auch.

Und wir haben festgestellt, dass es da kulturelle Unterschiede gibt – aber dass das keine Fixpunkte sind: Arzus Bruder aus Afghanistan war zB sehr viel offener als Sohras Bruder aus Afghanistan, aber beide sind immer noch Welten besser als Burim aus – irgendeinem anderen ~stan – Land, der Babsi vergewaltigt hat (Barbaras Name geändert).

Und wenn dann Irina aus [irgendeinem Zigeunerland] im ersten Semester abgeschoben wird, weil – naja, weil man ja Burim schlecht abschieben kann, der vergewaltigt ja sonst nur die Tochter des Sachbearbeiters auch noch, dann denkt man schon irgendwie, man lebt in der letzten Bananenrepublik.

Das aber war vor 20 Jahren, und das war auch in Bayern. Und da wurde Burim halt natürlich auch abgeschoben. Das macht einen Rechtsstaat aus: Nicht Fairness, sondern Konsequenz.

Aber an dieser Konsequenz mangelt es, siehe oben, Menschen sowieso grundsätzlich und Linken insbesondere – siehe die Schwedin in dem Flugzeug, die durch 180fache Nötigung ohne nennenswerte Konsequenzen erreicht hat, dass ein Frauenschläger und Kinderschänder in Schweden bleiben darf.

DAS ist Versagen eines Rechtsstaats. Wie auch – nehmen wir ein Beispiel aus dem Jammerartikel der SZ – Prissilla (no typo) “sogar bei der nigerianischen Botschaft hat sie sich um einen Pass bemüht” – ja sammal, was soll den das für eine “Integrationsleistung” sein, einen fucking Pass zu haben? ah – ne – Moment – sich darum ‘zu bemühen’? Beantrag mal als Deutscher Deinen neuen Pass fünf Minuten zu spät, kostet gleich mal 40 Euro. Keine Ahnung, was “nicht haben” bringt, aber wahrscheinlich gilt man dann als Reichsbürger und wird ausgewiesen. Man hat ja schließlich niemandem was getan.

Und im Endeffekt muss man sich um das Negermädchen, was einem die Gutmenschen von der SZ als Beispiel für “gelungene Integration und trotzdem abgeschoben” präsentieren nichtmal ernste Gedanken machen – hat sie sich doch anbumsen lassen. Von einem fucking Kevin. Obwohl sie kurz vor ihrer Ausbildung zum Zimmermädchen stand, die böse deutsche Justiz. Denn das ist es, wofür Deutschland international bekannt, beliebt und gefragt ist: Zimmermädchen.

Nicht ein einziger der SZ-Kandidaten, für den sich (vielleicht?) zwei Frauen von Asylbewerbern haben vergewaltigen und/oder umbringen lassen müssen (mir fällt echt kein anderer Grund ein, warum das drei Frauen geschrieben haben) hat auch nur eine Aussicht auf einen Job, der nicht nur vom deutschen Wohlstand abhängig ist; die meisten sind in der “Ohgott-Pflegenotstand” – Pflege.

Das ist von den (überlebenden) Autorinnen auf einem Niveau widerlich, dass ich es nicht beschreiben kann. “Guckt mal, ihr bösen Nazis, die dreckigen Neger hier sind sich nicht zu schade, euren Nazi-Omas die Scheiße von den Beinen abzuputzen, aber ihr CSU-Nazis schiebt sie ab”.

Das ist das Diskussionsnievau, auf dem wir angelangt sind. Wörtlich Scheiße. Die Neger (und Albaner oder so) gerne wegputzen wollen, weil – naja, weil es in Negerland wie Albanien halt noch mehr Scheiße gibt, und man hier immerhin dafür bezahlt wird, sie wegzuputzen.

Aber das ist doch nicht der Punkt? Denkt ihr ernsthaft, irgendein “die nehmen mir die Jobs weg” – Nazi würde Scheiße wegputzen? Hallo? Das sind Nazis (sagt ihr), die sind für Euthanasie. Ganz besonders, wenn die Alternative ist, sich von einem Neger den Arsch abwischen zu lassen.

Wer, denkt ihr, sind eure Gegner? Bigotte Arschlöcher? Okay – das sind sie, aber dann sind sie keine Nazis; die haben sich (“stolz” auf ihren Bullshit) hängen lassen, als sie verloren haben.

Und dann wundert ihr euch, wenn Leute Trump wählen – aber der ist ehrlich und macht, was er sagt. Ich meine – der hat wohl deutsche Vorfahren, das bleibt wohl hängen. Machen.

Oder Erdoğan. Tusk. Orban. Kurz. Ihr habt sie doch nicht mehr alle?!

Naja -fairerweise hattet ihr sie wohl vielleicht noch nie. Von daher ist alles, was ich dazu sagen kann, eh für den Arsch, von dem ihr erwartet, dass ihn irgendein Neger abputzt, aber ich sage es trotzdem:

Es gibt eine Menge gut integrierter, arbeitender, respektabler Zuwanderer in diesem Land. die meisten davon kommen aus Asien, aber auch aus dem mittleren Osten, und sicher auch drei oder vier aus Afrika, die eben in der Genlotterie gewonnen haben (siehe).

Das, aber, sind die Leute, die durch den von euch befürworteten Import von Schlägern, Dorgendealern, Zuhältern und Terroristen hier mit Rassismus konfrontiert werden, weil sie nicht aussehen, als heißen sie Sepp Bauer. Und sicher nicht, als wären sie der Herr Doktor Mgamba Nwawmbama, dessen Namen zwar niemand aussprechen kann, aber hat er dafür einen Doktortitel.

Das sind die Leute, die mir leid tun. Und ja, auch die Putzfrau aus Ghana, auch wenn sie halt nur Putzfrau ist. Die trägt zum Wohlstand der deutschen Gesellschaft bei. Klar – “nur” durch saubere Toiletten, aber hey – in Ghana gibt es nun eher gar keine Toiletten; das ist doch hervorragend gelungene Integration?!

Aber natürlich, die wird als erstes abgeschoben werden; die hat ja nun einen Job, einen Ausweis, bezieht keine Sozialhilfe, macht den letzten Drecksjob – auf die Kleinen kann man schön runterprügeln, wenn man “Staatsmacht” ist. Und Steuererklärung macht sie sicher auch nicht (weil man für eine deutsche Steuererklärung ein bis zwei Studienabschlüsse braucht), aber hey – die arbeitet sicher schwarz nebenbei. Also, nicht schwarz, natürlich, sondern europäisch-afrikanisch. Da kann man ja mal die volle Härte des Rechtsstaats zeigen – bei albanischen Zuhältern und minderjährigen Nutten hingegen zünden die einem am Ende noch das Polizeiauto an.

Aber hey – da kann man dann ganz schnell sagen, dass “Rechtsstaat” auch bedeutet, dass es nur Gleichheit im Recht, aber keine Gleichheit im Unrecht gibt.

Das ist aber nur dann eine vernünfige Aussage, wenn es eine Gleichheit im Recht gibt. Und irgendwie Unrecht bekämpft wird. sonst ekelt man nur alle Leute raus, die was tun – einige durch Ausweisung, andere, weil sie spätestens dann nicht mehr einsehen, warum wir fucking Terroristen wiederhaben müssen/wollen.

Aber, liebe “demokratisch legitimierte Regierung” – macht ruhig so weiter. Da kann überhaupt nix passieren, es ist ja nun nicht so, als wären wir noch tribalistische, aufs Eigenwohl bedachte Deutsche, die auch was gebacken bekommen. Und ist auch nicht so, als würden meine Nachbarn Lenkraketen bauen oder in der Nukleartechnik tätig sein. Macht ruhig weiter, Euch passiert schon nichts. Ist wie bei den Negern, die zu doof sind, Laster anzuzünden. ganz sicher.

Echt nicht, übrigens. Wir können gerne auch weggehen. Uns bezahlt gerne jeder. Euch, liebe Politiker, aber halt nicht.

Unaufgeregter Unsinn

Früher gab es mal sowas wie “deutsche Gemütlichkeit”. Heutzutage gibt es mehr deutsche Aufgeregtheit (Presse) und deutsches Nichtstun (Merkel). Aber netterweise sprechen sie in zwei unserer sieben (oder so; Österreich und Holland zählen aber nicht) Nachbarländer auch deutsch, und zum Beispiel für die NZZ bin ich recht dankbar.

Aber natürlich sind auch schweizer Zeitungen nicht unfehlbar und drucken ab und an dümmlichen Unsinn. Zum Beispiel diesen hier, aus der Feder eines linksgrün-feministischen Kommunisten namens Beat Metzler. Und ich möchte hier Beat wirklich und von ganzem Herzen in Schutz nehmen, der hatte halt kack Eltern. Nichtsdestotrotz:

Glaubt es endlich, Männer: Ihr seid schuld

Schau, Beate: Wir glauben den Frauen, die “Listen and Believe” predigen nicht deswegen nicht, weil sie Frauen sind, sondern weil sie Stuss reden. Nur weil du als Mann Stuss redest, bekommt das nicht mehr Gewicht; es macht dich nur genauso zum Affen, wie die Feministinnen das tun.

Abgesehen davon funktioniert Verkaufspsychologie (und Propaganda) so nicht. Man kann den Leuten nicht sagen “Wählt Die Partei, Die Partei ist sehr gut” und erwarten, dass deswegen jemand (unironisch) Die Partei wählt. Man muss Leute selber draufkommen lassen, dass Die Partei gut ist.

Es waren finstere Tage für ein Land, wo die Menschen gleichberechtigt sein sollten. In Genf verprügelten Männer fünf Frauen, ohne Grund, ohne Gnade.

Uuuuund wir fangen mit leeren Worthülsen ohne jedweden Zusammenhang zum Inhalt an. Was soll denn hier die Gleichberechtigung? Warum nicht gleich Rechtsstaat, Demokratie oder Menschenrechte?

Aber gut – was ist denn passiert? Müssen wir googlen: Ach, Nordafrikaner haben wahllos Frauen verprügelt? Und haben sich nach Frankreich abgesetzt? Ja, das ist eine traurige Stunde für ein Land, wenn es Assos frei ein-und ausreisen lässt. Aber hey-

Gewalt gegen Frauen kennt keine Hautfarbe, Herkunft, soziale Schicht oder Religion. Es ist ein omnipräsentes Phänomen.

Denn wir wissen alle: die wunderschöne mitteleuropäische Tradition des Tarrarush wurde hier schon zu Hitlers Zeiten gepflegt. Wie auch Säureattacken und Ehrenmorde. Aber zurück zu Beate:

Während der Street Parade begrapschten Männer immer wieder Frauen, mindestens zwei wurden geschlagen.

Nein. Wirklich? Auf einer hypersexuellen Veranstaltung werden Frauen begrapscht? Echt? War’s denn schlimm? Weil – es wurden ja sogar zwei geschlagen, das sind bei einer Million Besuchern ja schon fast 0,0004%. Wir merken, die Zivilisationsdecke ist dünn; wir stehen kurz vor der Anarchie. Aber begrapscht wurden sicher Tausende?

Bei der Stadtpolizei Zürich sind laut Mediensprecher Marco Cortesi derzeit drei Sexualdelikte in Abklärung,

Ent-setz-lich. Bitte unterstreicht das mit Einzelschicksalen – also, allen dreien, am besten, liebe schweizer Presstituierte:

Er hat gewirkt, als sei er auf Drogen, es war sehr unangenehm.

Nein! Auf einer fucking Techno-Rave-Veranstaltung wirkte einer, als wäre er auf Drogen. Das ist natürlich vollkommen unvorstellbar.

Ah – aber es geht ja um die armen Hascherl. Also, alle fünf, wohlgemerkt.

Und die Männer? … dort stiess man nicht auf Anteilnahme. Im Gegenteil, es wurde verharmlost, relativiert, Schuld abgeschoben.

Äh – ich bin sicher, dass Beate finden wird, dass ich das auch tue, aber: Die fünf Opfer tatsächlichen Fehlverhaltens haben mein vollstes Mitleid. Und die Täter sollten wir abschieben (ist mir egal, wo die herkommen; früher, als noch alles besser war, konnte man Leute auch ihres eigenen Landes verweisen).

Einige fanden: Die Frauen dürften halt nicht so knapp bekleidet an die Street Parade gehen.

Ja. Zu denen gehöre ich auch. Wenn ich halbnackt auf eine fucking Drogen-Rave-Party gehe, tue ich das nicht, weil ich metallisches Gedröhne geil finde, sondern weil man auf X echt lange poppen kann. Insbesondere, wenn man es noch mit ein bisschen Speed mischt.

Ich habe nicht den Hauch einer Ahnung, warum man da sonst hingehen sollte. Ich gehe so wo aber auch nicht hin. Die Frauen aber schon. Weil… ah, weil sie high poppen wollen. Eben.

beim Zugreifen wird kein Trieb befriedigt. Nur das Bedürfnis nach Macht.

Da hat der/die Beate aber jemand ordentlich den Schwanz abgeschnitten lobotomiert. Für welchen denkbefreiten Vollidioten klingt das eigentlich vernünftig? “Ich lutsche gerne an Brüsten, weil ich damit meiner Dominanz über das weibliche Geschlecht Ausdruck verleihen kann; und meine Machtposition verstärkt sich dadurch, wenn die Schlampen das geil finden” ?

Ernsthaft???

Eine andere Verwedelungstaktik geht so: Auch einige Frauen würden Männer antöpeln.

Schwizerdütsch kann so niedlich sein.

Sie (die Männer) fänden das nicht wirklich schlimm.

Das… äh… klingt wie eine sehr vernünftige Position, die Beates Bullshit nicht gerade stützt?!

Die Frauen sollen also nicht so ein Theater machen deswegen.

Ich habe den Eindruck, Beate hat den Artikel geschireben, um Leute wie mich anzusprechen. Deswegen schreibe ich ja auch diesen Post. 

Dieser Umkehrschluss vernachlässigt etwas Entscheidendes: Männer müssen keine Angst haben, von Frauen vergewaltigt zu werden. Frauen umgekehrt schon.

Jaaaa… Nein. Es ist keine berechtigte Sorge von Frauen, in aller Öffentlichkeit auf einer Mega-Veranstaltung von einem Mann vergewaltigt zu werden. Freilich, das Risiko ist etwas höher geworden, seit wir Leute mit wundervollen Traditionen, wie Neujahr 2016 in Köln zu sehen, importiert haben, aber ebendiese Leute fahren immer noch sehr viel mehr Leute mit Kleinlastern tot als sie in aller Öffentlichkeit und am helligen Tag vergewaltigen. Und die fahren nicht wahnsinnig viele Leute tot. Das ist ein vernachlässigbares Lebensrisiko, wie zB vom Blitz getroffen zu werden. Bei strahlendem Sonnenschein. Auf einem Crack-LSD-Speed-Extacy-Trip auf einem Fickfestival.

Viele Männer sind sich nicht bewusst, wie viele Massnahmen Frauen im Alltag ergreifen, um heikle Situationen – also unerwünschte Begegnungen mit Männern – zu vermeiden.

Merke: Halbnackt auf ein Crack-LSD-Speed-Extacy-Fickfestival zu gehen ist aus weiblicher Sicht eine Vorsichtsmaßnahme, um keine unerwünschten sexuellen Kontakte zu haben.

Aber wenn ich jetzt schreibe, dass Frauen es nicht so mit Logik und Denken haben, bin ich ein böser Sexist. Freilich.

Bei eigener Betroffenheit begreifen das auch die Männer: Werden sie von Homosexuellen aufdringlich angemacht (was äusserst selten vorkommt), reagieren viele wie Frauen – eingeschüchtert, empört.

Das ist schlicht nicht wahr. Es kommt sehr viel häufiger vor, dass einen Homosexuelle aufdringlich anmachen als das Frauen tun, weil Frauen eher zurückhaltend flirten. Und ich fand es nie einschüchternd, wenn mich Schwule angeflirtet haben. Ich käme mir zudem doof vor, das empörend zu finden; ich bin ja schließlich in die Schwulendisco gegangen (weil “meine” Mädels da weitestgehend in Ruhe gelassen wurden). Mal abgesehen davon hätte ich die sofort gepoppt, wenn ich einen Hauch von Homosexualität in mir hätte. Frauen in der Optik, Stil und Eloquenz sucht man wie eine Nadel im Heuhaufen. Aber gut, wir wollten ja über das Leid der Frauen reden, wenn ihnen jemand an den unbekleideten Po tatscht:

Manche Männer nutzen Vorfälle wie in Genf oder an der Street Parade auch, um gegen Ausländer zu wettern. Die Täter kämen aus fremden Macho­kulturen. Das stimmt teilweise.

Das… stimmt also. Beate – man gewinnt kein Argument, wenn man selbst das Gegenargument bringt. Das muss man seinem Gegner überlassen und dann den Punkt bei ihm widerlegen – oder, wenn das nicht geht, ihn diskreditiren. Das geht zum Beispiel so:

Statistiken zu häuslicher Gewalt zeigen, dass auch viele Schweizer Männer zuschlagen.

Schreibt man in der Schweiz “schweizerisch” groß? Also, “gross”? Und dann wundern sich die “Journalisten”, warum alle nur auf sie herabblicken. Aber gut, Inhalt: In der Statistik steht auch, dass das Frauen in nahezu gleichem Ausmaß tun. Das geht, Beate, an deinem Punkt, dass Männer im Allgemeinen scheiße seien, derart vorbei, dass du genausogut Donald “they let you do it” Trump als Beispiel anführen könntest – also, dafür, dass das eigentlich kein Problem ist.

Und zur Erinnerung: Die Schweiz hielt sehr lange sehr wenig von Frauenrechten.

… und hatte keinen Hitler, keine Kommunisten, und ist eines der lebenswertesten Länder auf diesem Planeten, mit einem sonstwo kaum zu findenden Wohlstand. Wo ist jetzt da ein Argument für Frauenrechte?

Onlinekommentare sind nicht repräsentativ.

Für was? #metoo? Da tut ihr schon so, als wäre das representativ. #metwo? Da auch. #menaretrash? Da nicht.

Kinders – ihr müsst euch mal für eine Position entscheiden, sonst kommt ihr als die bigotten Deppen rüber, die ihr seid.

Trotzdem scheinen viele Schweizer die Gewalt gegen Frauen für ein Frauenproblem zu halten.

Und schon wiederspreicht es seiner eigenen fucking Maxime. Aber: Äh… ja. Ist sie auch. Gewalt gegen Juden ist auch ein Problem für Juden, nicht für die Leute, die Juden umbringen. Oder? Geht es denen davon schlechter?

Blödes Beispiel. Juden sind in der Regel sehr produktive Mitglieder einer Gesellschaft.

Das ist eine unverschämte Verdrehung.

Hä? Tatsachen sind eine “unverschämte Verdrehung”… eurer / deiner dämlichen Ideologie, deswegen echauffierst du dich jetzt mal? Hey – ich kann da nichts dafür. Beschwer dich bei der Realität.

Natürlich: Es gibt keine männliche Kollektivschuld. Doch

Ich bin ja kein Nazi, aber

die Grapscherei an Grossanlässen würde ohne eine gewisse zwischenmännliche Solidarität nicht funktionieren.

Ich sympathisisere nicht mit Leuten, die Frauen begrapschen. Ich bin aber nicht so doof, mich mit einer Gruppe “minderjähriger” Neger anzulegen, wenn die Frauen begrapschen. Das ist natürlich blöd für die Frau, aber die wird nur begrapscht. Mich prügeln die wahrscheinlich halb tot. Zudem sind Frauen doch so stark und können alles genausogut wie Männer – da brauchen sie meine Hilfe eh nicht. Weiterhin gehe ich auch nicht auf Drogen-fickificki-Veranstaltungen.

Wenn alle Männer einschritten, sobald sich eine Männerhand auf einen Frauenkörper bewegte

…wären wir in Aldus Huxleys Brave New World. Liebe Beate: Ich tatsche meine Frau an, wann und wieviel ich will. Die mag das (meistens). Wenn du hingegen meine Frau antatscht, haut sie dir eine in die Fresse. Und du wärst vollkommen alleine, auch in einer Gruppe tarrarrush-ender Kamelficker, wenn Du da was dagegen sagst oder tust. Das ist der Vorteil monogamer Gesellschaften – Jordan Peterson wurde öffentlich gekreuzigt, weil er das angedeutet hat – aber es gibt eine ziemlich weltweite gesellschaftliche Übereinkunft darüber, dass man anderer Leute Frauen in Ruhe lässt. Der Rest ist Freiwild. Und nein, die Feministinnen, die sagen, dass Frauen kein Freiwild wären, haben nur den Begriff von Freiwild nicht verstanden. Sie kämpfen ja seit Jahren dafür, dass Frauen Freiwild sind. (Das aber natürlich aus marxistischer Motivation, in der Illusion, Frauen wären quasi ein Allgemeingut, das von allen wertgeschätzt würde. Das ignoriert aber die Tragik der Allmende – Sachen ohne Besitzer enden wie Autobahnklos. Und selbst auf sich aufpassen können Frauen ja nun offensichtlich ähnlich gut wie Autobahnklos, sonst wäre ja der Jammerartikel von Beate unnötig. Also, nicht Frauen im Allgmeinen, natürlich. Hypergame, postmoderne, realitätsleugnende Feministinnen können das nicht).

wenn kein Onlinekommentator sexuelle Belästigung verharmloste,

Meint Beate damit diejenigen feministischen Online-Kommentatoren, die banalen Mist als sexuelle Belästigung zu deklarieren versuchen und damit echte sexuelle Belästigung verharmlosen? Nein? Dann fick dich, Beate.

Manche wenden ein, dass auch Männer Opfer von (meist nicht sexueller) Gewalt werden.

Manche “wenden ein”, dass hauptsächlich Männer Opfer von Gewalt werden. Die haben übrigens auch Recht.

Stimmt.

Danke, Beate. Lieb von dir. Ist blöd, wenn man seine Vernunft nicht immer zugunsten seiner dämlichen Ideologie unterdrücken kann, gell?

Dieses eigene Bedrohtsein böte den perfekten Grund, Mitgefühl zu bekunden und sich mit den Frauen gegen Übeltäter einzusetzen.

Aber natürlich, wenn ich die Leute dann nach Shithole County abschieben will, kommen genau die gleichen Jammerfrauen wie Beate und beschimpfen mich als Rassist. Und loben dann irgendeine schwedische Dummtrulla dafür, dass sie 200 Leute in einem Flugzeug zwei Stunden ihres Lebens gekostet hat, damit ein Menschenhändler und Frauenschläger nicht abgeschoben wird.

Ne, Kinders: (1) Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um, hätte meine Oma gesagt. Und (2) das wird sich nicht ändern, auch wenn ihr da noch so davon träumt. Das ist traurig, ja, aber ist halt so. Lebt damit. Geht nicht auf eine Drogen-ficki-ficki-Raveparty, wenn ihr kein Interesse an Drogen und/oder Fickificki habt. Techno könnt ihr auch beim Rommee-Abend im Altersheim hören; die Leute da stört das nicht, sind eh alle taub.

Doch gewisse Männer gönnen den Frauen nicht einmal die Opferrolle.

Ich finde es entsetzlich, dass gewisse Männer “Frauen” (im Allgemeinen!) die Opferrolle gönnen (!). Ich bin ja schließlich mit dem Gedanken moderner Demokratien aufgezogen worden, dass Männer und Frauen geleichberechtig sind, weswegen es (faktisch!) grundgesetzwidrig wäre, Frauen die Opferrolle zuzuschreiben. Was ist denn dann mit den armen Negern aus Muslimistan, die nur Opfer ihrer Triebe sind? Eben. Auch die haben Menschenwürde, und die Würde des Menschen ist unantastbar.

Im Gegensatz zu Frauen, übrigens, die sind ja nun offensichtlich antastbar. Das ist ein interessanter philosophischer Punkt: Haben Frauen dann konsequenterweise also keine Würde?

Sie sehen sich selber als die wahren Zu-kurz-Gekommenen. Die Schuld an ihrer Misere geben sie dem erstarkenden Feminismus.

Naja, also…. vergleichen wir mal: Wenn ich jetzt Mohammed Abdul Mohammed aus Somalia wäre (denen ihr Präsident heißt wirklich so) und nach Deutschland kommen würde, und da mit meinen Kumpels Muhamad und Mohammat die 14-jährige Lisa vergewaltige, bekomme ich zwei Jahre Jugendknast, weil ich mit Ende 30 hier ja noch als minderjährig gelte und medizinische Zahnuntersuchungen total Nazi sind. Dann sitze ich also 14 Monate in einem deutschen Jugendgefängnis, der in etwa allen Punkten sehr viel schöner ist als die teuersten Hotels in meiner Heimat, die ich mir nicht leisten könnte.

Das ist der Westen, in dem Feminismus herrscht.

Fliege ich als deutscher Dr. Shitlord nach Somalia und vergewaltige die 14-jährige Aisha, kommt dann Aishas älterer Bruder Muhammat mit seinen Brüdern Mohammad und Muhamed, prügelt mich zu Klump, verlangt 20.000 Euro – und dass ich seine geschändete Schwester heirate.

Da mein Visum irgendwann ausläuft – und Somalia nicht Deutschland ist und illegale Einwanderer halt in irgendwas einsperrt, was in Deutschland einen Einsatz des Katastrophenschutzes auslösen würde – komme ich dann also mit meiner 14-jährigen Zweitfrau nach Deutschland, und über kurz oder lang lande ich vor einem deutschen Gericht, wegen Vergewaltigung (4 Jahre, als Deutscher ist man ja nun mit fast 40 nicht mehr minderjährig) und Doppelehe (3 Monate auf Bewährung) in den Knast – und bin meinen beiden Exfrauen zu Hunderttausenden von Euro Unterhalt verpflichtet. Plus Schadensersatz.

Und damit das auch druchgesetzt wird, kann die kleine Aisha ihre Brüder Muhammat, Mohammad und Muhamed nach Deutschland holen. Die dann im Görlitzer Park Drogen verticken, die sie von meinen Unterhaltszahlungen gekauft haben.

Ja – so etwa. Aber ne, “wir” kommen im Gegensatz zu den Somaliern natürlich viel besser weg. Da hat der Beate schon recht, ne?

Was für ein Kurzschluss.

Sag ich doch. Das war ja nun ein total abstruses Beispiel, was überhaupt nichts mit der Realität zu tun hat. Selbstverständlich werden in einem Rechtsstaat wie Deutschland ausländische Straftäter (a) hart bestraft und (b) konsequent abgeschoben. Und im wunderschönen Somalia überlebt man es, den Flughafen zu verlassen. Genau.

Der Feminismus befreit auch die Männer, zum Beispiel vom Irrglauben, männliche Übergriffe verteidigen zu müssen.

Und dieser Schlusssatz von Beate ist der Gipfel aller Unverschämtheiten und die Quadratur der Ignoranz der Realität: Niemand, wirklich niemand verteidigt “männliche Übergriffe”. Vor allem aber sind es nicht die Leute auf der (ge)rechten Seite des politischen Spektrums, die da etwas relativieren. Wir sind nicht diejenigen, die einen Grapscher an den Po auf einer drogengeladenen Fickveranstaltung mit dem Zusammenschlagen von Frauen im gleichen Satz nennen, als wäre das irgendwie fucking vergleichbar. Wir sind nicht diejenigen, die so tun, als wäre Ueli Hösli, der seine Frau schlägt, die ihn darauf verlassen kann und lebenslang Geld von ihm bekommt (plus Schadensersatz und Schmerzensgeld) irgendwie vergleichbar mit einem illegalen Albaner, der 14-jährige Mädchen zwangsprostituiert. Wir sind auch nicht die, die “männliche Übergriffe” verteidigen, nur weil der Täter ein blöder Neger ist. Wir können die allesamt nicht leiden. Die Schläger, den Ueli, den Neger, den Zuhälter – und natürlich die Jammerschlampen, die so tun, als geht die Welt unter, wenn ihnen jemand an den Po grabscht.

Hilfe! Meine Tochter ist links!

Wunderschön bissig.

Der Waidler

Alle Zeitschriften und Magazine für junge Menschen, die nie erwachsen werden wollen, haben spätestens seit zwei Jahren damit angefangen, Ratschläge zu geben, wenn die Eltern immer „rechter“ werden. Bento, das Fachblatt für den ewigen Infantilismus, bringt so ein Beispiel:

Mein Vater ist eher konservativ und sagt ständig, er sei enttäuscht über die Politik der letzten 15 Jahre. Er liebäugelt mit den Positionen der AfD und hat einen Freundes- und Bekanntenkreis, in dem das auch so ist. Ganz anders ist es bei meiner Mutter und mir. Wir sind offener und irgendwie auch einfühlsamer.

Oft artet eine Meinungsverschiedenheit so richtig aus, wenn wir gemeinsam die Tagesschau gucken, was wir öfter machen.

Einer kommentiert eine Szene, dann fallen schnell verletzende Worte, die oft nicht zurückgenommen werden.

Mein Vater fühlt sich unverstanden, meine Mutter respektlos behandelt. Inzwischen reicht es, wenn einer nur die Augen verdreht.

Echt schlimm, wenn die eigene Tochter so eine verblendete…

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Respekt

Ich habe nicht den Hauch einer Ahnung, warum die Medien das tun – ein Kommentator hat da eine Vermutung, aber das ändert doch nichts daran, dass das alles strunzblöde ist? Und für jeden denkenden Menschen – und das sind alle, die produktiv arbeiten, angefangen mit der Putzfrau aus Ghana, ist das doch Bullshit?!

Es ist nämlich kein Rassismus, wenn man die Putzfrau aus Ghana wie Dreck behandelt; es ist schlicht und einfach Deutsch. Das merkt man zB an der Putzfrau aus der (ja, gescripteten; egal) Sendung “Undercover Boss, die fucking losheult wie ein Schlosshund, weil ihr sie zum Mindestlohn bezahlender Chef sie tatsächlich toll findet.

“Wir” (Deutsche) sind keine Gesellschaft, die “niedere” Arbeit wertschätzt – wie übrigens jede andere Gesellschaft auch. Das ist dumm, das ist falsch, aber insbesondere diejenigen, die sich für moralisch überlegen und für etwas besseres halten sollten da mal sehr, sehr intensiv in sich gehen und sich solange Scheiße fühlen, bis sie merken, dass sie eben keine besseren Menschen sind als die Putzfrau.

Ich bin sicher kein besserer Mensch als die o.a. angesprochene Putzfrau aus Ghana. Ich bin zwar locker 80 IQ-Punkte über ihr und kann so ziemlich alles (inklusive Englisch, der offiziellen Amtssprache Ghanas) besser als sie, aber all das macht mich nicht zu einem besseren Menschen. Freilich, in einem wirtschaftlichen Sinne zu einem wertvolleren, aber das sollte / darf in einer auch nur annähernd humanistischen, solidarischen Gemeinschaft / Gesellschaft nicht der Punkt sein. Die Frau tut, was sie kann. Das ist wertzuschätzen. Also, zumindest dann, wenn irgendwer was davon hat; man muss jetzt nicht jede geistig behinderte Feministin wertschätzen, die sich gegen das Patriarchat auszieht. Davon hat nämlich niemand was; normalerweise haben die nämlich nichtmal hübsche Titten. Von der ghanaischen Putzfrau hingegen haben wir saubere Klos.


Der Grund für diese (erneute) Klarstellung meiner Position zu “Leben und Leben lassen” und meiner Perspektive auf Fairness und Gerechtigkeit ist ein strunzdummer (ach) Artikel in der SZ. Geschrieben hat ihn ein schwanzloses (“schreibt für Brigitte, Brigitte Woman” [sic! und dafuq!]) Weichei namens Till Raether.

Ich sage jetzt nichts zu dem Namen; der arme Mann ist fast 50 und man muss seinen Eltern zugutehalten, dass sie wahrscheinlich nicht wussten, das ’till Gossensprache für eine Präposition ist.

Für eine große Anzahl von Herren in der Lebensmitte mit heller Hautfarbe gibt es kaum etwas Schlimmeres, als wenn man sie als »alte weiße Männer« bezeichnet.

So… und das ist das, was ich von dem Artikel gelesen habe, bevor ich hier angefangen habe. Denn es ist niemandes Zeit wert, sich mit Bullshit zu beschäftigen, der so offensichtlich Bullshit ist.

Denn diese Aussage ist intendiert irreführend, und sonst nichts. Denn:

(a) Nehmen wir an, es gäbe alte weiße Männer, die sich nichts schlimmeres vorstellen können, als als solche bezeichnet zu werden. Das ist aber die einzige nach dem Autor existente und relevante Gruppe, und diese beiden elitistischen Arschlöcher kann ich problemlos ignorieren – im Gegensatz zu dem Autor, dessen restlicher Bullshit nur auf der Annahme begründet, dass “bezeichnet werden” etwas unvorstellbar schlimmes wäre.

(b) Sehen wir uns dagegen die Realität an, sehen wir, dass “alter Mann” durchaus problematisch und ein einschneidendes Erlebnis im Leben jeden Mannes ist – ich fand das nicht so prickelnd, auf mein lockeres “hey, du kannst ruhig noch ‘Du’ sagen, so alt bin ich noch nicht” auch nur den negierenden Blick zu bekommen. Aber das sind Dinge, mit denen man halt zu Leben lernen muss. Wie zum Beispiel auch damit, in Deutschland nicht weiß zu sein.

(c) ist das aber so und so kein tragisches Problem, sondern eines, mit dem man selbst klarkommen muss. Und eben seinen Modus Operandi für sich finden muss. Ich zB entschuldige mich immer gerne für spontanes Duzen mit einer ordentlichen Vorstellung als “Dr. Shitlord” – was komischerweise die meisten alle Leute spontan für das von mir freundlich verwendete “Du” begeistert. Aber gut, ich bin auch keine Putzfrau aus Ghana – und ich würde nie eine Putzfrau oder sonstige niedere Angestellte Duzen, das wäre respektlos.

(d) Ist die Kritik recht offensichtlich gegen angebliche Rassisten gerichtet, die (angeblich) was gegen nicht-weiße, nicht-alte nicht-Männer haben (sollen). Das Problem hier ist, dass alte Rassisten (ich nehme da mal meine Oma als Beispiel) einen feuchten Dreck auf die Meinung eines Negers oder irgendwen, der Neger toll findet, gegeben hätten. Wen, genau, soll dieser Artikel also ansprechen? Niemanden? Deppen? Weicheier?

Ah, Weicheier ohne jedweden Selbstrespekt. Damit sie das besser ignorieren können.

Ich hab keine Lust, das weiter zu lesen.


Nachtrag: Till beruft sich, wie man bei Danisch kompakt und bei Stapel Chips ausführlich nachlesen kann, natürlich auch auf die durchgeknallte Amerikanerin, die in übereifrigem “Antirassismus” erklärt, warum White Supremacy richtig und wichtig ist.

Alltag Idiotie

Der Feminismus hat durch den Touch der “Intersektionalität” seinen Kern, den Männerhass als Projektionsfläche, ja nun weitestgehend verloren, und ich lese auch seit Wochen nichts mehr, was sich zu behandeln wirklich lohnen würde. Da, auch dank nicht zuletzt Donald Trump, sich keine Sau (außerhalb der Presse und anderen politischen Elfenbeintürmchen) mehr für das Gejammer irgendwelcher alternden Nutten und Schlampen interessiert.

Nun ist aber das Problem, dass viele Leute unter einem intensiven Selbsthass leiden, und dieser eben eine Projektionsfläche braucht, denn sonst könnte man ja selbst an sich arbeiten, bis man sich selbst mag. Aber das geht in der Linken natürlich nicht, Arbeit ist ja pfui, das nützt nur den Kapitalisten und so.

Zudem hat Hillary “I’m with her (on the losing side)” Clinton ja schön den Dreiklang racist, sexist, homophobe geprägt, und wenn man mit Gejammer über vorgeblichen Sexismus nur erreicht, dass der Bewegung normale (im Kopf) Frauen in Scharen davonlaufen, steigt man eben auf ein anderes Pferd.

Und weil das so toll funktioniert hat, übertreibt man es da genauso. Wie dumm das ist, zeigt sich hier aber schneller – es ist ja nun keine drei Wochen her, dass ich erklärt habe, dass grundloses, selbstmitleidiges Jammern nur Abscheu verursacht.

Hat ein Hannes Schrader von der Zeit natürlich nicht gelesen, aber dafür mit einer dämlichen grenzbegabten Amerikanerin gesprochen. Die uns erklärt, warum White Supremacy richtig und wichtig ist:

Frau DiAngelo, seit Mesut Özil aus der deutschen Nationalmannschaft zurückgetreten ist und als Grund dafür Rassismuserfahrungen anführte, teilen viele people of color in Deutschland ihre eigenen Erfahrungen mit Rassismus unter dem Hashtag #MeTwo.

Wir halten zum Fall Özil mal fest: Er hat bei etwas, was vielen Deutschen sehr, sehr wichtig ist, absolut und vollkommen versagt. Zudem hat er sich mit Herrn Erdoğan getroffen, den die linke deutsche Presse nicht leiden kann, sodass Herr Özil nun eigentlich gar keine Freunde mehr hat – was übrigens ganz alleine sein Verdienst ist. Statt das aber einzusehen, dass er an seiner Misere selbst Schuld ist (oder halt ne WM zu gewinnen, wofür er bezahlt wird), jammert er über Rassismus. Wir Deutschen sind nämlich so furchtbar rassistisch, dass wir irgendwelchen Türken (es gibt nicht wirklich Derogative für Türken, muss man feststellen; “Kameltreiber” und “Ziegenficker” sind eher für Araber gedacht, und Türken sehen sich nicht als Araber. Dafür ist war “Türke”, wie auch “Zigeuner”, eh schon ein Schimpfwort. Das erklärt übrigens auch, warum in dieser Gruppe “Alman” despektierlich verwendet wird. Als würden die Türken wollen, dass “Türke” wieder despektierlich wird…) Millionen fürs Versagen bezahlen. 

Ah, und natürlich jammert jetzt die gesamte Versagerhorde auf Twitter rum, wie furchtbar rassistisch die deutsche Gesellschaft ist und sie nur deshalb versagen; nicht etwa, weil sie doof, faul oder inkompetent sind.

Wie, denken Sie, hat die weiße deutsche Öffentlichkeit darauf reagiert?
Ich schätze, abwehrend: indem sie das Thema kleinredet oder sagt, das, was diese Menschen schildern, sei kein Rassismus.

99% von dem, was linke Aktivisten unter sogenanntem Rassismus verstehen, ist auch keiner. Zumindest dann nicht, wenn Rassismus etwas negatives sein soll.

Warum reagieren Weiße so, wenn sie mit Rassismus konfrontiert werden?
Wir Weiße sind es nicht gewohnt, mit unserem Rassismus konfrontiert zu werden.

“Wir Weiße” sind keine homogene Gemeinschaft. Es gibt zum Beispiel Weiße, die, wenn sie mit solchen idiotischen Rassismusvorwürfen konfrontiert werden, einfach nur sagen “du Depp”. Vollkommen unabhängig von der Hautfarbe (oder dem Geschlecht) des Betroffenen. Depp.

Es könnten auch Sätze fallen wie: “Wenn es dir hier nicht gefällt, geh doch dahin, wo du herkommst.”

Ja… das ist aber doch vernünftig? Ich meine – Türken zum Beispiel und Neger sind hier nicht autochthon. Warum sind sie also hier? Nur ganz eventuell deswegen, weil es hier besser ist als da, wo sie herkommen? Ja? Jaaaaa?

Aber kommen wir zum zentralen Problem:

Meistens, wenn Weiße über Rassismus sprechen, herrscht die Idee vor, dass Rassisten böse Individuen sind, die absichtlich und bewusst andere Menschen aufgrund ihrer Herkunft verletzen wollen.

Ja. Das ist auch die Idee dahinter: Von innen, aus dem Herzen der Menschen, kommen die bösen Gedanken, sagt die Bibel. Und für die weniger religiösen unter uns gibt es das chinesische Sprichwort 天下乌鸦一般黑, alle Raben unter dem Himmel sind gleich schwarz. Wir sollten hier schon feststellen, dass “Böse sein” nicht unbedingt Rassismus voraussetzt, aber Rassismus, wenn er denn etwas schlechtes sein soll, Böse sein. Oder? Wollen wir Rassismus jetzt zu einem nicht-Problem machen, das wirklich nur als Ausrede für jedwedes Versagen von Negern dient, wie das die Feministinnen mit dem analogen Kampfbegriff Sexismus für jedwedes Versagen von Frauen gemacht haben?

Deshalb müssen wir unser Verständnis von Rassismus erweitern.

Toll. Ihr kennt aber schon die Geschichte vom Jungen, der “Feuer” rief? The story of the boy who cried wolf? 烽火戏诸侯?

Sie müssten das N-Wort sagen, bevor viele Weiße Sie als Rassisten sehen würden.

Nur weil ich “Neger” sage heißt das nicht, dass das rassistisch gemeint ist. Das ist das schöne am Kontext einer Aussage. Auch “dummer Neger” ist nicht negativ-rassistisch, vielmehr zeigt es meinen Respekt für die Individualität auch von Vollidioten. Ich bezeichne ja schließlich auch nur männliche Feministen als schwanzlose Weicheier, weibliche als Jammertrullas. Ich käme mir dumm vor, eine (weiße) Feministin als “dummen Neger” respektive eine dumme Negerin als “schwanzloses Weichei” zu bezeichnen. Beleidigungen müssen schon auch ankommen.

Zurück zum Thema, das Ding ist endlos lang und ich lasse schon die Hälfte weg.

Begriff weiße Überlegenheit … Soziologen nutzen den Begriff, um die Kultur weißer Gesellschaften … zu beschreiben, in denen andauernd Signale ausgesendet werden, dass Weiße die menschliche Norm seien, ein menschliches Ideal. Und dass jeder Nichtweiße eine Abweichung von diesem Ideal ist.

Also: In weißen Kulturen sind Weiße die Norm. Normen sind gleichzeitig Ideale, weil der Dame ohne diesen (nahezu-naturalistischen) Fehlschluss jedwede Argumentation flöten geht und Logik und Kohärenz sowieso nur was für alte weiße Männer sind.

Metereologen beschreiben Regentage als Tage, an denen andauernd Signale Regentropfen ausgesendet werden, dass nass werden die Norm sei, ein wettertechnisches Ideal. Und dass jedes bisschen Sonnenschein eine Abweichung von diesem Ideal ist.

Seht Ihr, was da fehlt? Die Gleichsetzung der weißen Gesellschaft mit einer automatisch besseren Gesellschaft. Die Dame findet offenbar, dass weiße Gesellschaften – explizit die USA oder Deutschland – besser sind als zB Negergesellschaften.

Gut – fairerweise finde ich das auch; ich muss mich hier (noch) nicht von irgendwelchen Negern abschlachten lassen oder verhungern oder beides, weil sie mich essen wollen. Das sehen aber, wie hinlänglich bekannt, die Neger auch so – selbst die, die nicht gehen wollen, wenn niemand ihr dämliches Gejammer ernst nimmt. Das ist die normative Kraft des Faktischen:

Nach dieser “Logik” ist “White Supremacy” eine Tatsache.

Und damit habe ich ganz enorme Bauchschmerzen: “White Supremacy” sind für mich irgendwelche Zupfer, die sich für eine reine arische Rasse halten und was gegen Neger haben. Das sind schlechte Menschen. Wenn – wie oben beim Rassismus – das Schlechtsein dieser Menschen, ihr inhärent menschenverachtend Böses, aber aus dem Begriff ausgeklammert wird, gibt es keinen Unterschied mehr zwischen einem Kriegsflüchtling aus der zentralafrikanischen “Republik” und Theo Neonazi: Beide finden, Deutschland wäre ein besseres Land. Und wenn Ogonda Mbamba dann findet, alle haben sich nach ihren Vorstellungen zu richten, hat sie dafür nicht mehr Berechtigung als Theo Neonazi, der das auch findet. Deswegen finde ich ja, dass sich diese ganzen Antirassismus-Aktivisten mal gepflegt ins Knie ficken können. Wie Neonazis auch, und echte Nazis, und Kommunisten und verdammt nochmal jeden fucking Identitätspolitiker, der denkt, “Gruppe X” sei als Teil eines Arguments irgendwie brauchbar.


Die People of Color sollten dringendst daran arbeiten, dass die People of Light nicht den Eindruck bekommen, sie wären alle so. Denn, wie gesagt, zu erwarten, die Gesellschaft habe nach den Vorstellungen einer Gruppe ausgestaltet zu werden ist genau das, was die Nazis gemacht haben. Und die westlichen Gesellschaften mögen keine Nazis. Die absolut überwiegende Mehrheit der Weißen hat (und hatte) kein Problem damit, Nazis zu flächenbombadieren, von der Roten Armee vergewaltigen zu lassen und sie dann aus der Hälfte ihres Landes zu vertreiben.

Meine Oma fand das nicht so prall. Aber ich bin sicher, Herr Putin macht das gerne mit euch auch. Trump auch. Haltet doch mal vielleicht einfach die Klappe und benehmt euch wie anständige Menschen. Haben wir Deutschen auch gelernt.

Lyrik mit der Taz

Wer druckt denn diese dumme Rotze
Und das von so ‘ner blöden Fotze?

Ach, natürlich, das ist die taz,
Da findet jeder Depp ‘nen Platz.

Hass auf Männer, Feminismus,
Da braucht der Vers auch keinen Rhythmus.

Auf Türkisch heißt das schön “amcık”,
Da ist man auch nicht Reimens-fähig.


Aua. (Kontext).

Bin ich ein Idiot?

Relax – 

Der erste und wichtigste Schritt ist schon mal getan: Zugeben, dass man nicht unfehlbar ist. Um idiotisches Gedankengut zu beherbergen, muss man kein prügelnder Neonazi oder gar bei der Antifa sein. In der Mehrzahl geht Idiotie von Leuten aus, die viel Unsinn, den ihnen ihr Umfeld/die Schule/die Öffentlichkeit beigebracht und eingeredet hat, noch nicht unter Einsatz von Logik selbst hinterfragt haben. Die uncoole Wahrheit ist: kein Mensch ist ganz frei von Idiotien.


Und damit, liebe Leser, lernen wir, was “leere Worthülsen” sind, die verwendet werden, um dem unbedarften Leser seitens des Autors (a) Überlegenheit und (b) bereits eine Hierarchie aufzuzeigen: Du bist schließlich doof, sonst würdest Du das hier ja nicht lesen müssen, aber lass es Dir in Ruhe erklären; wir meinen es ja nur gut mit Dir, du Depp.

Und nachdem wir uns jetzt darüber klar geworden sind, dass das reine Dialektik ist, die auf einem marginalen ex concessis des Lesers aufbauen wird, ohne das sie schneller in sich zusammenbricht wie die Häuser von zwei Drtitteln der kleinen Schweinchen, können wir zum Originalartikel kommen:

Rassismus heißt nicht, eine bestimmte “Rasse” zu “hassen”, sondern unter anderem… [Rassismusdefinition hier]

Oh wie schön. Wir beginnen bereits unseren Artikel mit einer (idiotischen, aber sind ja nur Neger, was kann man da erwarten?) – Rassismusdefinition im bekannten und für ungeeignet befundenen Rahmen “privilege + power”. Das Problem ist, dass diese Definition außerhalb von Aktivistenkreisen, die ihre gesamte Existenzberechtigung aus (angeblich) antirassistischer Aktivität zu ziehen versuchen, niemand mit einem Hauch von Verstand teilt (ja, liebe Leser, so einfach bringt man sein Auditorium dazu, sich mit dem Text verbunden zu fühlen: Ihr könnt auch zu den Intelligenten gehören! Wollt ihr doch sicher, oder? Na, eben: Dann teilt einfach meine Meinung!!!)

Rassismus ist unter anderem:
der Impuls, die Strassenseite zu wechseln wenn zwei Schwarze entgegenkommen.

Kulturimperialismus ist dann übrigens, wenn man darauf hinweist, dass man “Straße” in Deutschland mit scharfem ß schreibt. Wir sind ja nun nicht in irgendeinem Negerland oder der Schweiz oder so.

Aber ich widerspreche da natürlich. Es ist noch kein nennenswertes Ausmaß an Rassismus erreicht, wenn man nur sicherheitshalber die Straßenseite wechseln muss, wenn einem zwei Schwarze entgegenkommen. Wirklicher Rassismus äußert sich eher dahingehend, dass ganze Negermobs Weiße foltern und ermorden.

Ich wüsste auch nicht, wer das macht, außer irgendwelchen hysterischen Feministinnen.

Schwarze Menschen mit Konsumartikeln oder Nahrungsmitteln zu bezeichnen, z.B. “Schoko…” oder “Cappuchino…”.

Ich nehme an, dass es nach deren Ansicht auch sexistisch ist, Frauen als ‘Sahneschnitte’ zu bezeichnen. Obwohl das eigentlich fast immer – wie auch bei Schokolade und Cappuccino – positiv konnotiert ist, jeder mag Schokolade und Sahnetorte. Aber gut, wenn das Geschmeiß und die Wale auf Tiernamen stehen…

zu finden, dass “Schwarze super singen können”

Puh, so ein Glück. Ich finde nicht, dass Schwarze super singen können. Antirassist sein ist so einfach, man könnte fast denken, dass das sogar jeder Neger kann…

nochmal nachzufragen, ob der Schwarze Rechtsanwalt “wirklich Rechtsanwalt ist”, nur um ganz sicher zu gehen.

Nur um ganz sicher zu gehen: Wieviele schwarze Rechtsanwälte gibt es denn in Deutschland? Einen? Zwei?
Wir merken hier sehr deutlich, welche entsetzlichen Probleme für große Gruppen von Menschen sich hier wie Abgründe auftun.

Kommt – ernsthaft?! Das betrifft noch weniger Leute, als Geschlechtsidentitätsgestörte nicht mit Fantasiepronomen anzureden.

Schwarze Deutschsprachige Menschen zu fragen

Deutschsprachige™. Wohlgemerkt auf einer professionell gemachten Internetseite von professionellen Aktivisten, die für ihren angeblichen Antirassismus Spenden sammeln. Antirassismus sogar in meinem Sinne, also, dass eben nicht alle Neger doof sind. Wieso nehmen die dann nicht den oben erwähnten schwarzen Anwalt oder – es muss irgendeine schwarze Lektorin geben – um da mal nicht so dazustehen, als könnten nichtmal die Vorkämpfer irgendwie Deutsch?

wo sie “wirklich herkommen” und ob der “Papa oder die Mama Schwarz” sei.

Das ist auch eine blöde Frage; natürlich ist Papa schwarz. Denn auch schwarze Männer sind Männer und haben Augen im Kopf, und wir wissen alle, wie schwarze Frauen aussehen, oder?! Hallo?! Schwarzen Männern so gar keinen Geschmack zu unterstellen ist wirklich Rassismus übelster Sorte; gut, dass wir das geklärt haben.

zu sagen “wir haben doch schon so viele Schwarze im Team, noch mehr müssen nicht sein”.

Ich weiß nicht, aus welcher US-Publikation das übernommen ist, aber ich streite einfach mal ab, dass das ein in Deutschland existierendes Problem ist. Und selbst wenn ist diese Aussage eher geeignet, Rassismus zu fördern – also, die Kritik daran. “Noch mehr Schwarze im Team” muss ja nun nicht aus Gründen des Rassismus abgelehnt werden, sondern da kann es auch vernünftige Gründe geben – zB dass die nichts produktives tun, wie 90% aller Schwarzen in Afrika, den ganzen Tag nur Khat kauen oder Stuss über Rassismus reden. Liebe Neger: So macht ihr die Situation für Euch schlechter.

zu sagen “ich kenne viele Schwarze also kann ich kein Rassist sein”

Ich kenne kaum Schwarze, aber das hat nichts damit zu tun, ob ich Rassist bin. Theo Neonazi zB kann eine ganze Menge Schwarze kennen, vom wöchentlichen Asylantenklatschen, zum Beispiel. “Ich habe schwarze Freunde” zeigt aber immerhin, dass dessen Rassismus nicht so ausgeprägt ist, dass er irgendwie irgendwen im Umfeld des Aussagenden stören würde. Dass sich Berufsempörte daran stören – mei, ist deren Job, sei drauf geschissen.

“in Deutschland gibt es doch gar nicht wirklich Rassismus”.

In Deutschland gibt es Rassismus nur in einer sehr unterschwelligen, verlogenen Art; ja. Ich denke aber, dass das ziemlich nah am Optimum ist; wie hier gezeigt sind angebliche Antirassisten sehr viel offener rassistisch (und damit näher am Lynchmob) als der Durchschnittsdeutsche. “Aber der Splitter im Auge des Anderen” ist keine zielführende Argumentation.

zu ignorieren, dass unsere Gesellschaft weiße Menschen strukturell und institutionell stark bevorzugt,

Wir sind eine von Weißen gegründete und aufgebaute Gesellschaft. Natürlich werden Weiße da strukturell bevorzugt – von der Biologie, Weiße bekommen weiße Kinder. Institutionell ist eine glatte, freche Lüge – Deutsche haben in der Regel so viel Angst, irgendwie als Nazi gesehen zu werden, dass sie zu Negern ganz besonders nett sind. Ja, das ist mirwegen herablassend – aber eine Bevorzugung von Schwarzen.

und dadurch das eigene weiße Privileg zu leugnen.

Meine Großväter haben anständige, deutsche Frauen geheiratet, deren Nazi-Männer im Krieg gestorben sind (was zumindest den einen nicht weniger zum Nazi macht; das soll jetzt kein Schönreden sein) und haben anständige deutsche Kinder bekommen, haben gearbeitet, Schulen gebaut, Bildung bezahlt und wertgeschätzt, und rausgekommen ist dann die heutige deutsche Gesellschaft und Leute wie ich.

Was haben Eure Großväter in Simbabwe gemacht? Weiße umgebracht? Blöde Idee, gell? Sonst wär’s da auch so schön wie hier. Aber freilich sind wir Weiße Rassisten. Klar. 

Rassismus hat so an sich, dass ihn vor allem diejenigen bemerken, die davon betroffen sind.

Nein. Rassismus ist – in diesem Sinne – (immer noch!) ein politischer Kampfbegriff, der von angeblich “Betroffenen” zu ihrem eigenen Vorteil genutzt wird.

Zu behaupten, es gebe “kaum Rassismus” ist eine der beleidigendsten Aussagen, die nicht-Betroffene tätigen können, weil sie die täglichen Erfahrungen hunderttausender Menschen, die das nunmal besonders gut beurteilen können, ignoriert, und sich auf anmaßende Art “über” sie und ihre vielfältigen Erfahrungen stellt: bei allem was sie mitmachen müssen, wird das nun auch noch bestritten. So etwas ist bestenfalls ignorant.

Es ist mir kackegal, ob sich irgendwer beleidigt fühlt. Das war von meiner Seite nämlich entweder Absicht, oder derjenige ist eine dämliche Mimose.

Ich weiß aber vor allem nicht, welcher echte Rassist der Argumentation folgen sollte, dass irgendwelche Neger etwas “besonders gut beurteilen können”, wenn man davon ausgeht, dass Neger eh alle doof sind. Und auch als Wissenschaftler muss man diese Aussage skeptisch sehen, da sicher nicht alle Schwarzen alles irgendwie beurteilen können, da auch da die Hälfte eine unterdurchschnittliche Intelligenz hat, und die ist auch noch im Schnitt niedriger als die von Weißen. Wenn Rassismus also etwas ist, was Idioten ganz besonders gut beurteilen können, macht das das ganze Konzept irgendwie – idiotisch?!

Kein Mensch ist dagegen immun, Vorurteile und bescheuerte Verhaltensweisen aufzunehmen, die durch unsere Gesellschaft beständig serviert und bestätigt werden.

Wirklich? Echt? Wie zum Beispiel der Unsinn aus pseudowissenschaftlichen Fächern wie “Black Studies”, die nur geschaffen wurden, dass Schwarze, die gut Football spielen können, an die Colleges kommen? Sowas wie “Kulturrassismus” oder “white privilege”? Sowas? Ja?

Erwachsene Menschen können aber, sobald sie das einmal bemerkt haben, ihren Gehirninhalt (selbst den ein bisschen besser versteckten) zu großen Teilen selbst beeinflussen, sich und ihre Ansichten in Kategorien wie “weiß ich”, “eglaub ich” und “habe ich so noch nie darüber nachgedacht” sortieren und sogar dazu beitragen, wie stark oder wenig rassistisch dämlich sie sich selbst und ihrem eigenen Umfeld in Zukunft erlauben, zu sein.

Ist immer schön, Texte so schön spezifisch zu formulieren, dass es nicht auf alles passt, nicht wahr?

Der einzige wirkliche Rückschritt ist, einfach mal ungezwungen frei heraus zu behaupten “ich bin doch kein Rassist”.

Ich würde das nie behaupten – Ihr seid die, die behaupten, sie wären keine Rassisten. Und sogar behaupten, es könne keinen Rassismus gegen Weiße geben. Aber schön, dass wir feststellen, dass ein großer Teil der schwarzen Community und ganz besonders deren selbsternannte Fürsprecher rückschrittlich sind. Das freut besonders Theo Neonazi, der vielleicht gerade kurz darüber nachdachte, dass das nur ein blödes Vorurteil wäre, nachdem er was von Thomas Sowell gelesen hat.

man “wird” nicht Träger_in rassistischen Gedankenguts, sondern arbeitet kontinuierlich daran, dass dies weniger wird

Nein. Man arbeitet kontinuierlich daran, seinen eigenen Wohlstand zu mehren. Wir leben nicht unter Orwells IngSoc, wo Gesinnung das Wichtigste ist.

Gerade die Pauschalitäten, die wir als Kinder in Deutschland über Schwarze und weiße (und Asisat_innen/First Nations Nord- und Südamerikas etc) gelernt haben, waren häufig stark rassistisch eingefärbt. Wer diese Informationen nie überprüft hat, wird sie wahrscheinlich auch später nicht von selbst infragestellen.

Ich habe in der Schule nichts von den Völkermorden irgendwelcher Negergruppen an anderen Negergruppen gelernt, nichts von den ethnischen Säuberungen in Somalia, Ruanda oder – aktuell – der Zentralafrikansichen Republik, nichts von Mugabes Vertreibung der Weißen, und kaum jemanden interessiert, was gerade in Südafrika läuft.

Ich habe auch kein Wort darüber gehört, dass US-Indianer eigentlich den ganzen Tag nur saufen.

Wollt ihr jetzt wirklich, dass ich mein “rassistisches” Bild, dass Neger auch nur Menschen sind, infrage stelle? Nein? Doch? 

Oft liegt Unwissenheit über eigenes rassistisches Verhalten an Wissenslücken.

Ja – zum Beispiel auch darin, dass eine eigennützige Definition von Rassismus nicht objektiv sein kann und daher als gesellschaftliche Analysekategorie ungeeignet ist.

Wer beispielsweise nie gesagt bekommen hat, dass und warum bestimmte Ausdrücke Beleidigungen sind, mag sich selbst nicht für rassistisch halten, das ändert aber nichts daran dass es jedes Mal objektiv rassistisches Verhalten ist, wenn beleidigende Ausdrücke verwendet werden.

Eben nicht. Ihr selbst gebt die Definitionsmacht darüber, was rassistisch ist und was nicht, eben nur den angeblich ‘Betroffenen’. Das ist nicht objektiv, das ist subjektiv, und damit fehlt jedweder objektive Maßstab. In Konsequenz kann es mit Eurer Definition einen objektiven Rassismus gar nicht geben. Ihr erweist Schwarzen und anderen Minderheiten in westlichen Ländern einen fucking Bärendienst, ihr Vollidioten.

viele möchten das Privileg nicht aufgeben, trotz Wissenslücken bei jedem Diskurs die Oberhand zu behalten, sich die eigene Meinung als “neutral” einbilden zu können, oder das Selbstbenennungsrecht von Menschen, die nicht weiß sind, ignorieren zu dürfen

Eure billige Dialektik ist aber keine akzeptable Form des Diskurses. Freilich, das mag in irgendeinem Drecksloch in Afrika ausreichen, um den dämlichen Negermob gegen die Weißen oder Hutu oder Leute mit blauen Augen aufzustacheln, aber wir hier im Westen, liebe Neger, haben sowas wie eine Zivilisation (noch). Aber wenn wir soweit kommen, dass das hier den angeblichen ‘Diskurs’ trägt, dann sehe ich sehr schwarz (höhö) für die Zukunft. Und dagegen kämpfe ich – und das solltet ihr auch. Wenn sich das nämlich durchsetzt, dass zB das Umbringen von Weißen akzeptabel wird, dann wird das hier genauso wie in Simbabwe. Geht doch gleich da hin, wenn Euch das gefällt. Ich fänd’s scheiße, zu verhungern.

Am erwachsensten und sozialverträglichsten ist es, zu akzeptieren, auf diesem Gebiet kaum Ahnung zu haben, wenn man nicht zur betroffenen Gruppe gehört

Einfach mal die Fresse halten, gell, das hättet ihr gerne, ne? Fickt Euch! Und ich bin Teil einer “betroffenen Gruppe” von Rassismus, ich bin nämlich ein alter, weißer Mann. Allein schon die Erwähnung des Wortes ‘weiß’ zeigt, dass hier rassistisches Denken dahintersteckt. Und das macht Euch zu Rassisten. Und man darf derartigen, selbstgerechten Rassisten auf keinen Fall auch noch die Macht überlassen, die Euch aktuell als Ausrede für Euren Rassismus dient. Denn was dabei rauskommt, wenn Rassisten die Macht haben, sieht man am dritten Reich – oder eben in halb Afrika. Dass es hier nicht so ist wie in diesen Regimen sollte Euch zeigen, wie fucking gut Ihr – und alle anderen – es hier haben. Leistet doch mal einen Beitrag dazu, statt alles Gute kaputtzureden, wohlgemerkt zugunsten genozidaler, identitätspolitischer Idiotien.

Ein sinnvoller nächster Schritt ist es, sich ein bisschen Literatur, ein paar Videos und/oder Blogeinträge aus dem Gebiet der Rassismusanalyse oder auch critical Whiteness/kritischen Weißseinsforschung zu Gemüte zu führen

Ja – Nein. Und ihr solltet das auch dringendst lassen. Alles hier genannte baut nämlich auf identitätspolitisches Gruppendenken, und wenn man sich anschaut, wo sowas hinführt, und wenn man dann den Eindruck bekommt, Eure Position sei Mehrheitsfähig, dann ist es nicht schwer, sich auszumalen, wann hier die Weißen enteignet werden (wie in jedem afrikanischen Land ever). Da wäre dann der Selbstschutzmechanismus, einfach präventiv alle Neger umzubringen. Das wollt ihr aber natürlich nicht – und wir auch nicht.

Noch nicht.

#metwo – die ultimative Rassismus-Förderung

Auf Twitter – ach, lassen wir den Moloch des Internets weg. Auf SpOn behauptet irgendeine französische Schwuchtel, dass Ausländer Leute mit Migrationshintergrund in Deutschland furchtbare Leiden ertragen müssen, was sie unter dem Hashtag #metwo äußern.

Analog der Tatsache, dass “Sexismus” nur ein billiger Abklatsch auf den Kampfbegriff (!) “Rassismus” ist, hat man also mal bei den Feministen geklaut und heult nun über das harte Schicksal der in Deutschland lebenden Ausländer rum. Weil die biodeutsche Kartoffel-Köterrasse ja so furchtbar rassistisch sei.

Unter diesen entsetzlichen Rassismus fällt (natürlich mal wieder) das schwere Schicksal, dass man gefragt wird, wo man herkommt. Ich habe mich dazu an anderer Stelle schon geäußert, aber nehmen wir das mal, weil die übrigen Beispiele neben ein paar auch so, wie sie dargestellt sind, eher witzig gemeinte Vorurteile bedienen, auch Probleme wie “ich wurde von einer Behörde wie Dreck behandelt” beinhalten, was nun eigentlich nur ein Negativbeispiel für schlechte Integration in die deutsche Gesellschaft wäre – ich meine, wurde irgendwer mal von einer Behörde wie ein Mensch behandelt? In Deutschland? Irgendeinem Land?

Kinders: Das ist nicht deren Aufgabe.

An Phan ist bei der Komsomol den Jusos und möchte nicht sagen, wo sie herkommt. Auf mehrmalige Nachfrage nicht, was An zu einer ziemlich blöden Fotze macht, in meinen Augen.

Denn es ist furchtbar widerlich, den Fragenden hier Rassismus zu unterstellen, auch wenn ich verstehen kann, dass man von der Frage genervt ist. Ich habe eine Bekannte, die die Frage mit “Rööödnboch” beantwortet, weil sie nichtmal Englisch kann, geschweige denn Indisch oder gar Hochdeutsch, aber sie sieht jetzt halt nicht gerade so aus. Die ist aber nicht derart zum Kotzen, dass sie die Indien-Erklärung nicht sofort nachliefern würde – nach der ersten Frage, das spart dann auch zwei weitere Fragen – und vor allem den Eindruck, dass man eine blöde Fotze wäre.

Das hat etwas mit Verständnis gegenüber seinem Gesprächspartner zu tun, etwas mit Neugier, und vor allem etwas mit kultureller Sensitivität. Ich gehe stark davon aus, dass der durchschnittliche Deutsche nicht sonderlich daran interessiert ist, zwischen Türken, Kurden und (Levante-) Arabern zu differenzieren, was auch optisch schwer ist.

Analog sieht man An Phan auch nicht an, aus welchem südostasiatischen Land sie nach Deutschland gekommen ist, und wir Deutschen sind nicht so ungebildet wie – naja, Südostasiaten (oder Amerikaner), die denken, Europa bestehe nur aus Deutschland und “französich” und “spanisch” seien lediglich sexuelle Spielarten.

Das ist aber der Nachteil jedweden Menschen, der sich unter Menschen aufhält, der nicht so aussieht wie sie.

Das ist kein Rassismus. Das ist nichtmal Xenophobie. Wenn Du gefragt wirst, wo Du herkommst, dann interessiert das die Leute. Das kann als Tourist sein, dass kann während Deines Auslandsstudiums sein. Das kann sein, weil Du Expat bist – oder halt, weil das Drecksland, in dem Deine Eltern geboren wurden, halt ein Drecksland ist und Deine Eltern lieber in Deutschland leben wollten.

Das passiert mir übrigens auch, dass ich das gefragt werde, nur weil ich keinen Dialekt spreche. Es ist kein Rassismus, dass mir die Leute nicht glauben, dass ich 10 km von hier geboren wurde, weil ich nicht so spreche wie die Leute hier. Das aber kann kein Rassismus sein; ich bin durchaus sehr arisch (deutsch, nicht persisch) und sehe auch so aus. Es ist daher analog auch nicht automatisch Rassismus, wenn irgendeiner Vietnamesin, Inderin oder mirwegen einem Neger mit Skepsis begegnet wird, wenn er “Daffgircha” als Herkunftsort angibt (hier wäre der übrigens “Daufgirschn’a”, Franken ist ja nun nicht Bayern).

Es verstärkt aber sehr wohl die Vorurteile, die alle Menschen (nicht nur die Deutschen) gegenüber “anders aussehenden” haben – in dem Fall den Eindruck, dass diejenigen zu doof sind, eine einfache Frage inhaltlich und kontextuell richtig zu interpretieren.

Als Deutscher im Ausland hat man hier natürlich den Vorteil, dass Deutschland ziemlich international nicht gerade als das letzte Shithole Country bekannt ist. Das, liebe #metwo – Jammerlappen, ist aber für Euch oder Eure Eltern der Grund gewesen, hierherzukommen, und wenn es Euch nicht passt, wie es hier ist – wir kommen damit gut klar.

Gefühlt jeder dritte Tweet zu dem Hashtag geht in Richtung “hört halt einfach mal zu” respektive “Fresse halten”; alles, um anzudeuten, dass “wenn’s Dir nicht passt, geh halt” keine akzeptable Reaktion wäre.

Die ist es aber sehr wohl; mit Ausnahme unserer ranghohen Prolitiker (kein Typo) sind die wenigsten Deutschen der Ansicht, dass die Welt am deutschen Wesen genesen kann, und diejenigen, denen es hier nicht gefällt, gehen halt einfach weg. Insbesondere Hochqualifizierte gehen einfach – “nur” 40.000 im Jahr, aber so viele davon haben wir auch nicht.

Das, liebe Jammerer, ist deutsch: Selber machen.

Ebenso deutsch ist es, rumzujammern, wie hart man es hat, sich über jeden Furz aufzuregen und sich als der ärmste Mensch der Welt darzustellen, während man das Glück hatte, in einem der zivilisiertesten Länder der Welt geboren zu sein und die Shithole Countries hauptsächlich aus von Negern mit Maschinengewehren bewachten 5*-Hotels zu kennen. Den Teil scheint ihr mitbekommen zu haben.

Dass ihr Euch da aber selber helfen müsst, also nicht erwartet, dass jemand, dem ihr auf den Sack geht, irgendwas außer Verachtung für Euch übrig hat, scheint Euch nicht klar zu sein. Und dass diese (berechtigte!) Verachtung auf Leute abfärbt, die so aussehen wie Ihr, so sprechen wie Ihr, so leben wie ihr, das ist Eure Schuld.

Und nicht alle Menschen sehen das so differenziert wie ich; die meisten Deutschen sind genauso blöd, wie in jedem Land die meisten Leute blöd sind. Die können – wie Ihr Jammerlappen – nicht über den eigenen Tellerrand schauen, denken solipsistisch nur an sich selbst, und erwarten, dass ihnen für ihr Gejammer jemand Goldstaub in den Arsch bläst. Das wird aber nicht passieren. Das ist nicht deutsch, das war schon im Dritten Reich nicht der Fall. Da bekamst Du einen “freiwilligen” Job beim Reichsarbeitsdienst oder halt einen im KZ. Das ist deutsch. Arbeiten. Macht das mal; Ihr werdet sofort anerkannt.

Und das ist der Grund, warum ich hier so einen Rant über den Jammer-Hashtag schreibe: Euer widerwärtiges, unwürdiges Jammerverhalten färbt schon aus (den von Euch vorgeschobenen) optischen Gründen auf diejenigen ab, die hier gut integriert anständig leben und arbeiten. Und wir mögen anständige Leute. Ihr auch, eigentlich; Ihr seid nur keine. Das hat nix damit zu tun, dass ihr ausseht wie zäunestürmende asoziale Neger aus einem Shithole Country. Das liegt daran, dass wir zu viele von letzteren bekommen, so seit drei Jahren – und vorher. Und Ihr jammernden Arschlöcher wie auch die arisch-deutschen Gutmenschen nicht blicken wollen oder können, dass das nur Rassismus schürt. Wie übrigens Euer Verhalten. Und das ist nur gegenüber den “Guten” wirklich Rassismus; Ihr habt die Verachtung und Geringschätzung verdient.

Berechtigte Vorurteile sind nämlich enormst schwer zu kontrollieren. Das könnt Ihr, und ja, damit meine ich sämtliche #metwo – Deppen, nämlich auch nicht. Ihr könnt, wie Cem Özdemir, nur darüber jammern, dass alle lachten, als ihr meintet, ihr wolltet aufs Gymnasium. Und Anderen die Schuld dafür geben. Und den Grund dafür bei Anderen, bei abstrakten Konzepten wie Vorurteilen oder Rassismus suchen, statt mal eine Sekunde in Euch zu gehen und einzusehen, dass ihr wirklich strunzdoof seid – wie Cem Özdemir – oder einfach nur blöde Fotzen wie die oben erwähnte Vietnamesin.

Und dann wundert Ihr Euch auch noch, warum Euch keiner mag.