Der Gender Pension Gap

Wir wissen nun alle, dass der Gender Pay Gap respektive der Gender Wage Gap himmelschreiender Unsinn ist, weil Frauen schlicht weniger arbeiten als Männer (etc.pp.).

Was komischerweise kaum jemand thematisiert, ist der Gender Pension Gap, den die entsprechenden Ministerien ja auch nicht politisch korrekt jedes Jahr zum Trauerfeiern anbieten. Ohne irgendwelche Faktoren zu berücksichtigen, die da mit reinspielen könnten, auch wenn man da mittlerweile zumindest beim Bundesamt für verlogen berichtete Statistik dazu übergegangen ist, das beim GPG wenigstens zu erwähnen.

Naja, die Feministen und die diesen hörigen Politiker haben die Messlatte niedrig gesetzt, also vergessen wir mal auf irgendwelche Faktoren. Wir wissen ja nun, dass Frauen im Schnitt weniger verdienen als Männer und zudem weniger Arbeiten.

Schauen wir also mal, wie sich das lohnt:

Das Bundesministerium für Arbeit und soziales informiert uns, dass 2016 (S. 19) 8.339.476 Männer und 10.775.582 Frauen Renten aus der Allgemeinen Rentenversicherung als Rentenempfänger bezogen haben.

Hinzu kommen 627.496 Männer und 4.269.923 Frauen, die zusätzlich zu ihrer eigenen noch eine Witwenrente bekommen. Den restlichen Kleinscheiß lassen wir jetzt mal weg.

Die durchschnittlichen Renten-Auszahlungsbeträge liegen

  • als eigene Rente für Männer bei 1050,63€
  • als eigene Rente für Frauen bei 668,50€
  • als Witwerrente für Männer bei 308,40€
  • als Witwenrente für Frauen bei 607,53€

Wenn man das zusammenrechnet, kommt folgendes raus:

Gender Pension Gap

Aber, Lolli, höre ich es schon schallen, Du machst doch hier den gleichen Fehler wie die Feministinnen und vergleichst die Putzfrau mit dem Bäckermeister. Das ist aber nun eine sehr törichte Kritik; das war nur die schnelle und nette Rechnung. Aber gut, machen wir es individueller:

Es ist zwar vollkommen klar, dass Männer früher sterben als Frauen und es deswegen mehr weibliche Rentenbezieher gibt, und Frauen v.a. durch die Hinterbliebenenrenten profitieren, was den Verstorbenen wohl zumindest in den Fällen, in denen das Geld nicht an die widerliche Ex geht, ganz recht sein mag. Aber individuelle Vorlieben sind hier ja nun nicht gefragt, es geht um Geschlechtergerechtigkeit, also ist das schnuppe. Es geht um Leistungsträger und Leistungsempfänger, es leisten ja schließlich alle “gleichwertige” Arbeit (in dem Fall wirklich; dafür dient (a) Geld als universeller Bewertungsmaßstab, (b) statistische Mittel und (c) ein prozentualer Rentenbeitragssatz).

Nun hat das Bundesministerium für feministische Inkompetenz in einem Anflug der Zeiten, die da kommen werden, wohlweislich schon 2007 dafür gesorgt, dass es keine Möglichkeit des Nachvollzugs der Rentenzahlungen nach Geschlecht mehr gibt, aber damals wurden 54,3 Mio. Arbeitsnehmer (26,8 Millionen Frauen, 27,5 Millionen Männer) erfasst, von denen die Frauen nur 49% des Durchschnittseinkommens erwirtschafteten. Da Rentenzahlungen proportional zum Einkommen sind, reicht uns diese Information; insbesondere, weil die wenigsten 2007er Arbeitnehmer schon in Rente sein dürften (ich z.B. leider nicht) und der Frauenanteil seitdem wächst. Da die Rentenzahlungen aber für zukünftige Rentenansprüche geleistet werden, ist das, was jetzt kommt, das positivst mögliche Bild:

Die Durchschnittsrente liegt (oben) bei 991,54€ – eine Leistung, von der Frauen nur 49% erarbeiten. Erhalten tun sie aber 909,24€, also 91% der Durchschnittsrente.

Das sind, im Vergleich zu Männern, gut 40% mehr Geld ohne jegliche Gegenleistung, oder, auf die erbrachte Gegenleistung bezogen, über 80% mehr Rente. Für – hey, es sind Frauen, oder? Warum sollte man Frauen kein Geld geben? Ihr widerlichen Sexisten.

Die Frauen jammern ja schon rum, dass sie pro geleisteter Arbeitsstunde 21% weniger verdienen würden, obwohl das nichtmal stimmt. Da ist es ja nur fair, ihnen 80% mehr Renten auszuzahlen, als ein Mann für die gleiche Arbeit bekäme – oder? Nicht? Die wollen lieber faire Renten und gleiche Löhne für gleiche Arbeit? Hey, mirwegen können sie das gerne haben. Dann würde ich mir vielleicht doch den Eintritt in die freiwillige Gesetzliche Rentenversicherung überlegen. So hingegen ist es deutlich billiger, sich die Feiertags-Zigarren mit Hunderten anzuzünden. Sowas finden auch komischerweise nur Frauen doof. Wie “gleiche Arbeit” ja auch, man muss ja von selbstzerfressendem Hass triefende Artikel jetzt auch als gelungene Polemik sehen, siehe hier.

Ich frage mich ernsthaft, wie lange das noch jemand mitmacht, der wirklich Leistung bringt. Klar, die Bemessungsgrenzen werden ja immer wieder angehoben, um von den Leistungsträgern immer mehr abzugreifen, und es wird auch mit dem Gedanken gespielt, Selbständige da reinzuzwingen, weil Shitlords wie ich in einer Lotterie mit garantiert 50% Verlust zugunsten minderbemittelter Weibchen nicht mitspielen, wenn es da nicht wenigstens eine Gewinnchance gibt wie bei der Glücksspirale. Was bei den oben aufgeführten Quoten übrigens eine bessere Geldanlage ist, wenn man ein Mann ist.

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Politische Korrektheit bleibt uncool

Sooo… diesmal gibt es Bonusmaterial im Video. Wenn ich aber nicht wenigstens ein Like (oder einen Daumen runter, irgendeine fucking Reaktion halt) auf Youtube bekomme, war’s das. Videos machen ist ein Scheiß Aufwand, wenn man keine Ahnung von Videos machen hat, selbst mit einer billigen ppt als Bild. Versprecht Euch halt mal sieben Minuten lang nicht gänzlich entsetzlich. Oder erklärt mir, wie man Videos schneidet.

Vor ein paar Tagen tickerte bei Christian das unreflektierte Geschreibsel einer Lehramtsreferendarin über ihr Entsetzen darüber durch, dass selbst kleine Kinder zwischen der Realität und gewünschten Meinungen differenzieren können.

Zu einem anderen Jugend-Thema schreibt ebenso der Spiegel ebenso unreflektiert:

Umfrage unter Jugendlichen
Komasaufen wird uncool

Basis für diese “Erkenntnis” ist eine Studie der BZgA, um ihre horrend teuren Kampagnen zu rechtfertigen. Auch horrend teure Studienergebnisse haben die gewünschte Wirkung:

So greift durchschnittlich jeder zehnte Befragte zwischen 12 und 17 Jahren einmal in der Woche zu alkoholischen Getränken, wie die Bundesbehörde am Donnerstag mitteilte. Im Jahr 2004 waren es noch mehr als doppelt so viele (21,2 Prozent).

Schön und gut, möchte man meinen. Ist es aber nicht. Denn nur weil die sagen, dass sie sich nicht die Birne zukippen, heißt das noch lange nicht, dass sie das nicht tun. Dafür müsste man mal die Zahlen zum Komasaufen anschauen – die sind zwar erfreulicherweise auch rückläufig, um 2,2% von 2014 auf 2015 – bezogen auf absolute Zahlen, nicht auf eine hochgerechnete Umfrage.

Nun ist das Problem dabei, dass nominal weniger Jugendliche, die sich ins Koma saufen, nicht automatisch prozentual weniger Jugendliche bedeutet, die sich ins Koma saufen – 2015 gab es schlicht 168.195 Kinder und Jugendliche weniger als 2014, das sind 1,54% weniger Kinder, die sich ins Koma saufen können. Wenn das dann nur ein halbes Prozent weniger macht, ist das jenseits einer epidemiologischen Zuverlässigkeit und wahrscheinlich ein statistisches Artefakt.

Es wird hier also gefeiert, dass “Komasaufen uncool wird”, und das seit 2004 – obwohl 2004 lediglich 17.931 Jugendliche wegen Komasaufen im Krankenhaus waren, 2015 aber 21.907.  Das sind 22,1% mehr.

Bedenkt man dann, dass die vorhandene Anzahl an Kindern und Jugendlichen in Deutschland zwischen 2004 und 2015 im gleichen Zeitraum um 15,7% abgenommen hat, wäre der naheliegende Schluss eigentlich, dass die jetzt (1) mehr saufen als früher und (2) das nicht mehr zugeben.

Danke, Political Correctness, danke für Millionen verschwendeter Gelder bei der BZgA, danke an die Regierung für Sondersteuern auf Alcopops. War super erfolgreich.

Darauf erstmal ein Bierchen; so einen Scheiß hält man ohne ja nicht aus.

Ich bin Feminist! Hilfe, ich brauche eine/n Ärzt*in!

Da postet doch der Lukas Schoppe , so ein vom System – und irgendeiner Schlampe – in den Arsch gefickter armer Kerl bei Twitter, dass er laut diesem Test tatsächlich zu 74% “liberaler Feminist” sei.

Zu Beginn: ich habe den Test auch gemacht. Meine Resultate:

Ich habe also 50% “liberalen Feminismus”. Ich finde das sehr beängstigend, aber leider ist gerade Osterwochenende und ich bin nicht mehr privat versichert, von daher kann ich nicht gleich zu einem Psychotherapeuten gehen. Ich muss das daher selbst verarbeiten. Gehen wir also die “Fragen” durch:

The wage gap is a myth; women already get equal pay for equal work.

Jupp. Das ist mal wieder einer von den Intelligenztests, der halt irgendwas attestieren will, hier Feminismus, wenn man nicht gänzlich verblödet ist, oder?

The psychological tricks and manipulations used by pick-up artists to get women to sleep with them should be considered a type of hate crime.

Zur Beantwortung dieser Frage muss man wissen, was PUA sind. Ich behaupte mal, dass das etwa 90% der Bevölkerung nicht wissen. Diese Frage ist von daher wertlos. Aber gut, die Mehrheit der Deutschen ist ja auch gegen “Hate Crimes” auf Facebook, obwohl sie nicht wissen, was Facebook ist. Bias, anyone?

Men’s rights activists and male-bashing feminists are equally tribal and regressive in their thinking.
Nein. Beides sind keine geschlossenen Gruppen, daher ist das eine blöde Frage. Und sie wird noch gebiaster, da MRA im Allgemeinen mehr konservativ-realistisch und Feministen mehr progressiv-utopisch sind. Weil die einen Penisse (und Gehirne) haben. Aber: Nö, das ist Bullshit.
The idea that men and women should have the same rights is cultural and civilizational suicide.
Ja, da stimme ich zu, aber da ist das “Warum” die relevantere Frage. Ich bin ja nun ein Anhänger von Hobbes Leviathan-Staat, und da gibt es nicht sonderlich viele “Rechte”, und die sollte jeder haben. Das Recht, irgendwas einzuschränken, ist keines dieser Rechte. Was auch keiner haben sollte. Es war schon dumm genug, dumme Männer da mitreden zu lassen, aber hey, sonst hätte es den “kommunistischen” Unsinn ja nie gegeben, oder?
Female empowerment necessarily disempowers men.
Macht von A widerspricht Macht von B. Ja. Wtf?
It is hypocritical for Western feminists to bash Western men for the smallest grievances while largely ignoring the absence of fundamental rights for women in the Muslim world.
Ja – das macht mich ja nun nicht zu einem Feministen, oder? Ich meine, das würde ja zumindest voraussetzen, dass mich die fundamentalen Rechte von Frauen in der islamischen Welt auch nur einen feuchten Dreck interessieren müssen, was keine notwendige Bedingung für diesen Vorwurf ist. Denken, Kinder, Denken.
White men peddle hatred against Muslims as a way to distract women from the fact that they are oppressed.
Ich bin kein widerlicher Rassist (wie viele Feministen), insofern kann ich eine solche generelle, rassistische Frage nur verneinen. Dass es weiße Männer gibt, die das tun, kann ich mir vorstellen, aber es gibt viel mehr Feministen, die das eher rationalen weißen Männern unterstellen als erstere.
The emancipation of women is one of the crowning glories of Western civilization.
Die Krone der westlichen Zivilisation sind – ach, mirwegen nehmt Kerzen als Maßstab, aber die Emanzipation der Frauen hat niemandem was gebracht.
The essences of men and women are so different that it makes no sense to speak of human rights; only male and female rights.
Vollkommener Bullshit, und zwei verschiedene Aussagen in einer zu verschachteln ist super-unseriös. Life, liberty, pursuit of happyness. Menschenrechte. Rest ist Wurst. Ende. Wie soll ich diese Frage beantworten außer mit “böah-äh?” – und damit wird man schon Feminist.
Swimwear advertisements featuring excessively thin models should be banned.
Ich wäre verlockt, swimwear advertisements with excessively fat models zu verbieten, aber das regelt schon der Markt…
If the use of sex robots becomes a normal practice, this will lead to the dehumanization of women.
Immer noch: Die “Objektifizierung der Frau” ist etwas, was nie stattgefunden hat und nie stattfinden wird, Es gibt eine frauifizierung von Gegenständen (oder Schafen, mirwegen), aber so ist das ist nur Bullshit.
Men’s tendency to find young and slender women more attractive than older and plumper ones has as much to do with the media as it has to do with biology.
Die erste schwierige Frage – aber Nein. Männer haben Augen, und es gibt überall hübsche Frauen.
Women are just as rational and logical as men.
Pffffffffffffffffffffffffffffffffffff. 
Trump’s political standpoints and statements are bad news for women in America.
Trumps politischer Standpunkt ist “MAGA”. Von daher: Nein, auch Frauen leben in Amerika. Was ist denn das für eine blöde Frage?
The state should enforce quotas mandating that fathers and mothers take a roughly equal amount of parental leave.
Der Staat sollte endlich mal seine Rolle im Staat, der seinen Namen verdient, wahrnehmen, und aufhören, sich in Privatangelegenheiten einzumischen. Dafuq? Wieso bekomme ich hier Feminismus-Punkte?
Men who support female empowerment are inherently weak.
Männer, die finden, dass Frauen “empowerment” brauchen, sind grundsätzlich chauvinistische Arschlöcher?! Aber, ja, die sind charakterlos, also schwach. Hey, jetzt bin ich Feminist – oder?
Women can do every job in the military just as well as men.
M-Hm. Sicher.
Women can be just as happy as men without a stable relationship.
Im Vergleich zu was? Frauen in einer glücklichen Beziehung? Dann ja. Zu Männern? Nein. Frauen haben irgendwie so ein kategorisches Problem mit “glücklich sein”.
Prostitution should not be legal.
Dooooooch. Sonst müssen wir für die ganzen Nutten und Gender-Studies-Promovierten auch noch Hartz4 bezahlen.
Children should be raised in as gender-neutral a way as possible.
Kindern irgendeine Art von Orientierung und v.a. Werte zu vermitteln ist ja so 2016.
The lack of nuanced roles for women in movies is a serious problem for gender equality.
Der Sinn bei Filmrollen sind Archetypen. Gute Archetypen haben Nuancen, aber halt im Sinne von Nuancen, nicht im Sinn von “keine Archetypen”. Ich habe aber eh seit Jahren keinen guten neuen Film mehr gesehen, an dessen Handlung (oder auch nur eine Szene ) ich mich erinnern würde. Ich sehe “gender equality” übrigens per se nicht als wichtig, von daher – was soll man da antworten? Und schon ist man wieder 50% Feminist.
Gender differences are immutable, and men and women have distinct (but complementary) social roles to play.
Geschlechterunterschiede sind nur zu einem gewissen Maß bestimmt, und Frauen wie Männer können eine Gesellschaft auch untergehen lassen. Boah, bin ich libertärer Feminist.
The fat acceptance movement champions a worthwhile cause for women; it deserves more sympathy and support.
Hey, endlich mal zwei Fragen in einer, die ich trotzdem mit “Nein” beantworten kann.
If women ran the world, there would be less violence and fewer wars.
Sicher. Wir kennen alle die Story mit der Helena von Troja. Nicht. Trotz Brad Pitt. Gott, ist das blöde.
Women are generally better people than men.
Nach welchem Maßstab? Nach jedwedem quantifizierbaren sicher nicht, aber das hielte ich für ein ethisch falsches Urteil. Frauen sind ja auch nur Menschen. Wie Neger.
Since men repress women not only in the public sphere but also in the home, feminism should not uphold the distinction between private and political, but in fact regard the private as political.

Suggestivfragen, anyone? Ich kann da nur “nein” stimmen, ohne die letzten drei Zeilen gelesen zu haben. Und wenn – immer noch nicht.

Women are just as independent and risk-seeking as men.
Ich bin mir sicher, dass es einen Smiley gibt, der sich vor Lachen auf dem Boden kringelt. Und dabei kotzt.
Sex in “blurred lines” kinds of situations, where the woman does not explicitly consent, but does not explicitly say no either, is morally on par with rape.
Nö. Siehe: Definition von “Vergewaltigung”.
It is not possible to be feminist and right-wing.
Ist das eine theoretische oder eine praktische Frage? Nur wegen des linksgrünen Mobs – aber ne, so wirklich geht das nicht, Feminismus ist eine kommunistische Ideologie, wie in Orwells Farm der Tiere, mit den Frauen als Schweinen.
The male gaze’s tendency to objectify women against their will is a serious problem for women.
Woher soll ich das wissen? Aber nein, es ist kein seriöses Problem, auch nicht für Untermenschen.
Market economies unfairly favor men’s abilities over women’s.
Marktwirtschaften sind inhärent gerecht. Also, nach dem Gerechtigkeitsmaßstab von Marktwirtschaften. Der ist für Leute, die nichts können, und/oder Leute, die nichts machen wollen, also vornehmlich Frauen, halt scheiße. Aber gerecht ist es schon.
There are only two genders.
Nein, drei. Maskulinum,, Femininum, und Neutrum. Im Ungarischen oder so gibt es – glaube ich – sogar fünf. Ich befürchte, das macht mich schon wieder zu einem Feministen.
It is not possible to be sexist against men.
Natürlich nicht. Wie wir – vor allem in Deutschland – ja von den Nazis gelernt haben, kann man auch nicht menschenverachtend gegenüber Juden sein. Das sind ja eigentlich gar keine Menschen.
Contemporary Western society is permeated by rape culture.
Es gibt keine “contemporary western society”, da muss man auch für gewöhnlich keine 500km fahren, um das zu merken. Aber es gibt nirgends eine “rape culture”.  Ich bin schon wieder 50% Feminist.
Gender equality has largely been achieved in the West. Barring certain ethnic minorities, the struggle for equality is as good as over.
Nein. Die ethnischen Minderheiten haben ganz genau Null mit Geschlechtergleichheit zu tun, und es gibt keine Geschlechtergleichheit, es gibt Frauenpämperung. Und dass da irgendwer mal einen “struggle” gehabt hätte, ist Unsinn. Frauen haben schlicht rumgemault – etwas, was Frauen grundsätzlich machen, wenn sie wollen, dass Männer irgendwas reales machen. Um dann weiter rumzumaulen. Das endet nie.
The mainstream cultural conceptions surrounding male-female dating and intercourse are constructed by the patriarchy to satisfy men’s desires.
Normalerweise spricht man attraktive Frauen auf der Straße eloquent mit “ey, boah, geile Titten, magste kurz Spanisch” an, und das klappt. Ah – Moment – nicht. In welcher Welt leben diese Leute eigentlich? Ich frage nur zwecks eines gewissen Eigeninteresses?
The state should enforce quotas mandating that a certain percentage of male-dominated high-end jobs (CEOs, board memberships, professorships, etc.) should go to women.
Der Staat sollte sich auf seine staatlichen Aufgaben konzentrieren und die mal erfüllen, bevor er Bullshit zu regeln versucht. Über sowas könnten wir reden, wenn Ladendiebe gefasst und bestraft werden, aber selbst davon sind wir weit weg. Aber rein inhaltlich sind staatlich verordnete Ladendiebe natürlich eine “Lösung”, wenn man das Problem verkennt….
Women have just as much of a sense of honor and duty as men.
Grundsätzlich? Keine Ahnung. Heute? Keine Ahnung. Ich denke, dass das bei beiden Geschlechtern gerade auf Nullniveau ist. Früher? Sicher nicht.
Giving women the vote was a mistake.
Jupp.
Fairerweise war es überhaupt eine blöde Idee, Leuten mit einem IQ unter 150 Wahlrecht zu geben, aber die sind halt leider normalerweise fuck-brutal. Und bei der damaligen “Elite” stellte sich durch exzessiven Inzest ebenfalls der niedrige IQ ein.
Feminists who don’t actually play video games should refrain from criticizing the portrayal of women in video games.
Warum? Es ist nur schlecht, wenn da jemand darauf hört – aber nur für die Leute, die das machen.

Und jetzt – ganz, ganz, bitttebitte – wieso zum Teufel bin ich 50% liberaler Feminist? Gibt es (außer Christina Hoff-Sommers, die einen Doppelnamen hat und daher gar nicht geht) Feministen, die nicht dümmer als ein vier Wochen altes Brötchen sind – und noch nutzloser? Ich meine ja nur – nichts gegen Semmelknödel, aber…

Die Irrelevanz der Maria L.

Ein angeblich 17jähriger angeblich afghanischer vorgeblicher Flüchtling soll ja eine Studentin in Freiburg mutmaßlich vergewaltigt und danach mutmaßlich in einem Bach ersäuft haben. Das ist aber, wie wir von der Tagesschau erfahren haben, nicht so wichtig.

Dass das nicht so wichtig ist, ist auch einfach zu erklären – es streitet ja niemand ab, dass die Frau vergewaltigt wurde oder tot ist, von daher gibt es hier ja auch kein angebliches Victim-Blaming wie bei gewissen verurteilten Falschbeschuldigerinnen namens Gina-Lisa L.. Nein, in diesem Fall ist es viel wichtiger, dass solche Fälle nicht für Hass und Hetze gegen Flüchtlinge oder solche, die vorgeben, Flüchtlinge zu sein, verwendet wird. Da muss man nämlich differenzieren – also, predigen gerade alle.

Ich frage mich auch nicht, warum es jetzt plötzlich so wichtig ist, dass man zwischen z.B. kriminellen Zigeunerbanden, die hier schlicht eine Runde sozialschmarotzen wollen oder drogendealenden Nordafrikanern auf der einen und hilfsbedürftigen, asylberechtigten Flüchtlingen auf der anderen Seite differenzieren soll; aber das habe ich eigentlich schon immer gemacht, also ist das auch hier kein Problem – für mich.

Wir müssen aber plötzlich ganz arg aufpassen, nicht alle angeblichen Flüchtlinge oder gar alle Ausländer für Kriminelle zu halten, wie das allerdings – außer dem etwa 1% wahrscheinlich selbst krimineller Idioten, die in der Regel an einem deutlichen Hakenkreuz auf der Stirn oder einem sozialistischen Spruch wie “Arbeit macht Frei” auf dem Rücken einfach zu erkennen sind und waren – keiner macht.

Die Frage ist aber, warum uns das jetzt erzählt wird. Es wurde ja von Anfang an gepredigt, dass die angeblichen wie echten Flüchtlinge auch nicht signifikant krimineller sind als der autochthone White Trash. Nun wurde da schon ignoriert, dass die deutsche Unterschicht leider deutlich krimineller ist als der Durchschnittsdeutsche, und der illegale Durchschnittsmigrant aus einer niedrigeren Gesellschaftsschicht stammt, als sie hier dank großzügigem Sozialstaat überhaupt existiert, aber sei es drum – tun wir doch so, als wären eine Million Durchschnittsdeutsche gekommen; an wirklich zuverlässige Zahlen kommen wir ja dank politischer Korrektheit eh nicht ran.

Laut polizeilicher Kriminalstatistik, die wir ja neulich schon bemüht haben, um das deutlich zu geringe Ausmaß an Gewalt gegen Frauen zu monieren, haben es die 80 Millionen Deutschen im letzten Jahr auf 6,3 Millionen Straftaten gebracht, was im Durchschnitt jeden zwölften Einwohner zu einem Kriminellen macht.

Da kaum einer der vorgeblichen Flüchtlinge legal die deutsche Grenze übertreten hat, und das strafbar ist, brauchen wir aber wohl eine konkretere Kriminalität, sonst wird der Vergleich unfair.

Nehmen wir Gewaltdelikte, 181.000 an der Zahl. Das sind nur noch 0,23% kriminelle Gewalttäter, also, auf eine Million Asylbewerber 2015 gerechnet, lediglich 2.300 Täter. Von diesen 2.300 Gewalttätern vergewaltigen 3,89%, also 89.  Mord(versuch)en tun sogar nur 1,1%, also 25.

Ich verstehe also die gesamte Aufregung nicht. Es wurde doch bereits letztes Jahr deutlich kommuniziert, dass die Asylbeantragenden genauso kriminell sind wie die Leute, die schon hier sind, also müssen uns 25 Morde und 89 Vergewaltigungen pro Jahr überhaupt nicht wundern, das war von vornherein klar, dass das passieren wird. Und nächstes Jahr übrigens wieder, wir können die Leute ja unabhängig davon, ob sie jetzt einen echten Fluchtgrund hatten oder nicht, schlecht abschieben, wenn sie in ihrem Heimatland wegen der dort begangenen Vergewaltigungen zu Tode gesteinigt werden, richtig?

Oh, und wir nehmen auch noch ein paar neue auf? Na, dann werden das halt ein paar mehr tote und vergewaltigte junge Mädchen. Wir müssen schließlich unsere europäischen Werte verteidigen. Das wusste auch Maria L., deren Vater bei der EU ebendiese Werte hochhält, und für solch hehre Ziele sind kleine Opfer nicht nur notwendig, sondern im Gesamtbild schlicht irrelevant.

Wir brauchen mehr Gewalt gegen Frauen

Die TAZ erklärt uns anlässlich des internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen (wieso ist der eigentlich so negativ formuliert, es gibt ja auch einen Welt-Aids-Tag und keinen Welt-gegen-Aids-Tag?), dass:

Aktuelle Statistiken zeigen, dass im Jahr 2015 deutschlandweit 331 Frauen im Zuge häuslicher Gewalt umgebracht wurden. Das ist fast eine Frau pro Tag.

Die Zahl ist kein Zufall, auch die GEZ-Medien schreiben von 331 Fällen von Mord- und Totschlag an Frauen in Partnerschaften.

Es gibt dabei nur ein kleines Problem: Die Zahlen. Diese beziehen sich auf 2015. Und laut der polizeilichen Kriminalstatistik (S. 28) für 2015 wurden in Deutschland 589 Menschen ermordet oder getotschlagt, deren Ableben aufgeklärt sind. 50,9% dieser Opfer sind Frauen. Wir wissen also nur von 299,8 Frauen überhaupt, von wem sie umgebracht wurden.

Wie man auf die 331 toten Frauen kommt, ist einfach erklärt – man nimmt die 50,9% von Seite 28 und multipliziert mit den erfassten Morden von Seite 82: 349*50,9%= 330,3 – es muss ja nicht jeder runden können.

Das nächste Problem ist dann, dass (S. 33) nur bei 46,9% der Fälle der Täter irgendwer auch nur aus dem weitesten Familienkreis war, der Partner war es sogar nur in 26,7% der Fälle, das sind also zwischen 80 und 88 tote Frauen.

Was bedeutet, dass, um das feministische Narrativ nicht zu gefährden, letztes Jahr dringend noch mindestens 243 Frauen von ihrem Partner umgebracht werden müssen, denn das feministische Narrativ zu gefährden geht natürlich gar nicht. Alle feministischen Männer sind daher aufgefordert, ins vergangene Jahr zurückzureisen und ihre Partnerin umzubringen.

Mehr Kritik gibt es bei Sciencefiles.

 

Shitlord Mansplaint: Sexismus

Ich habe gerade meinen Twitter-Feed gelesen, was so ungefähr 40 MB Daten verbraucht hat, weil Twitter jeden Dreck einbettet, vor allem aber Werbung. Ich mag nun Twitter eh nicht sonderlich, aber was muss, das muss halt.

Fing so an:

und ging dann weiter mit dem Doktorant, der sich mal die Skalen angeschaut hat, wie man “wissenschaftlich” Sexismus misst. Da man schon 1995 offenbar keinen Sexismus mehr gefunden hat, haben sich vier verlogene Arschlöcher denkbefreite Pseudowissenschaflter nicht nur einen, sondern gleich zwei Sexismusse ausgedacht: Alt- sowie neumodischen Sexismus. Da der “neumodische Sexismus” offensichtlich mit einem statistisch reliablen Alpha alle als Sexisten definiert, die nicht finden, dass Frauen im Fernsehen sexistisch behandelt werden, denke ich mal, der misst nur den Anteil vernünftiger Menschen, die halt “Sexisten” genannt werden, und das liegt dann so bei 30% – also eher nur halbwegs vernünftige Menschen.

Viel lustiger ist aber der altmodische Sexismus, den man mit fünf einfachen Fragen offenbar reliabel abbilden kann. Ich muss jetzt kurz einen Statistikvortrag über Reliabilität und Validität einschieben, denn man kann ein Pferd sehr reliabel mit vier Items messen:

  • Das Tier hat ein rechtes Vorderbein

Die übrigen könnt ihr euch denken. So werden dann übrigens auch 100% aller Pferde zuverlässig als Pferde erkannt, was die Skala total valide macht – das nennt man Konvergenzvalidität. Die Skala misst nun leider auch alle Katzen als Pferde, damit fehlt ihr Diskriminanzvalidität, und dann isse halt Müll. Einfach nur komplett Müll. Aber man findet halt keine echten Sexisten mehr, und wenn man ein Problem braucht, um darüber zu forschen, macht man sich halt eines, wenn man kein seriöser Wissenschaftler ist.

So zum Beispiel die Deppenschaften (ist eine Schwuchtel bei, nicht nur Frauen) Swim / Aikin / Hall / Hunter. Fünf Likert-skalierte Fragen, davon drei reverse coded, weil das fancy und cool ist, Sachen reverse zu coden und so wirkt, als hätte man Ahnung von Umfragen.

Women are generally not as smart as men.

Ok – das ist eine scheiß Frage, die auf einer Likert-Skala nicht eindeutig zu beantworten ist. Fakten: Wenn wir nach dem IQ gehen, ist die Hälfte der Leute dumm (IQ<100). Das ist bei Männern und Frauen gleich, weil die Skalen geschlechtsspezifisch normiert werden; auf der Männerskala lägen die Frauen im Schnitt so ein, zwei, drei Punkte unter den Männern. Aber der Durchschnitt ist nicht smart, und selbst mit der Gleichstellung finden sich am Ende der Intelligenzkurve, also so bei Leuten, die intelligenter sind als ich, deutlich mehr Männer als Frauen. Das ist also eine Bildungsfrage, keine Sexismusfrage, und wer die so beantwortet, dass er laut der Studie kein Sexist wäre, ist eigentlich nur ungebildet. Wir merken uns: Diese Skala misst nicht Sexismus, sondern eher Bildung. Oder mirwegen den Erfolg feministischer Indoktrination.

I would be equally comfortable having a woman as a boss as a man.

Das ist eine tendenziöse Frage, die setzt nämlich voraus, dass man überhaupt mit einem Boss comfortable wäre. Wenn ich da nein ankreuze, weil ich mich immer unwohl fühlen würde, bin ich noch kein Sexist. Und nein, das ist keine unzulässige Interpretation der Frage, man stellt keine interpretationsbedürftigen Fragen.

Mein letzter “Boss” war mein Doktorvater, und der wäre mit “condescending prick” hervorragend beschrieben. Wenn ich als Wahl eine “opinionated bitch” gehabt hätte – ich hätte ihn bevorzugt. Lernt man wenigstens was; dümmliche Rechthaberei funktioniert für Männer generell nicht so toll, fragt mal Herrn Sellering aus Meckpomm. Misst auch keinen Sexismus, mehr Überlebensfähigkeit (fragt mal die Grünen in Meckpomm).

It is more important to encourage boys than to encourage girls to participate in athletics.

Diese Frage ist revers, wenn ich also nicht zustimme, bin ich kein Sexist. Ok, das bedeutet auch, dass wenn ich finde, dass Jungs sich auf ihren beruflichen Erfolg konzentrieren sollen und die Mädchen mal lieber zum Ballett oder Synchronschwimmen gehen, weil sie sonst fett werden und keinen ordentlichen Mann abbekommen, wäre ich kein Sexist. Interessant. Aber nehmen wir das mal positiv: Ich bin offensichtlich und wissenschaftlich nachweisbar kein Sexist.

Women are just as capable of thinking logically as men.

*prust*
Das Wort “just” in dem Satz ist unnötig und suggestiv. Und die Frage ist wie #2 – die meisten Menschen sind überhaupt nicht in der Lage, logisch zu denken, und am oberen Ende sind dann halt mehr Männer. Klar nein zu der Frage, aber ganz klar kein Sexismus. Sexistisch wäre es, zu denken, Frauen könnten überhaupt nicht logisch denken. Können sie aber. Zumindest zwei oder drei, die ich kenne. Ob sie das dann machen ist wieder eine andere Frage.

When both parents are employed. and their child gets sick at school, the school should call the mother rather than the father.

Was für eine heteronormative Kackscheisze. Aber ja, sollte sie, bei ausnahmslos allen Eltern, die ich kenne. Es nützt dem armen kranken Kind nämlich genau Null, Papa auf Projekt in Südafrika, China oder Brasilien anzurufen. Das ist nicht sexistisch, das ist Realität – Männer reisen mehr und weiter als Frauen im Job. Wenn die Eltern das der Schule nicht gesagt haben, sollte man ihnen vielleicht das Kind wegnehmen, aber das hat doch wieder absolut nichts mit Sexismus zu tun?!

Machen wir doch noch einen echten Sexismus-Fragebogen, das ist nicht sonderlich schwer, aber man findet halt weniger Sexisten als Grünen-Wähler in Meckpomm (ja, das freut mich):

  • Ich behandle Frauen wie minderwertigen Dreck, weil sie Frauen sind
  • Frauen sind generell minderwertiger Dreck
  • Frauen putzen so gerne, weil sie sich mit minderwertigem Dreck gut identifizieren können

Ich wette einen Kasten Bier, dass die obige Skala bessere Alpha- und KMO-Werte bekommt als der Schwachsinn der Deppenschaften. Ich weiß aber nicht, ob das jetzt konkret Sexismus misst, wenn man die Diskriminanzvalidität zu “blödes Arschloch sein” prüft, aber ich bin ja nun kein Soziologe.

Vergewaltigungen und Falschbeschuldigungen verurteilen!

Der Bundesverband der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe, also eine (wohl nahezu rein) staatlich geförderte misandrische Organisation, die sich einen feuchten Dreck um Männer schert, hat eine ganz tolle Grafik zum Thema Vergewaltigungen erstellt. Die sieht so aus:

v1

Nun ist mir die Grafik nicht neu, und ich lese auch noch so dümmliche Grafiken nach Inhalt, von daher steht da nur, dass sieben verurteilten Vergewaltigern drei unschuldig Verdächtigte gegenüberstehen, der Rest ist für mich überflüssiger Bullshit, um das zu verdecken, was die Macher des Plakats ja auch selbst machen – ihre Message ist ihnen wichtiger.

Nachdem sich aber Klopfer, der unter Klarnamen im Internet schreibt, jetzt kritisch geäußert hat, dachte ich mir, ich könnte ja mal die Grafik korrigieren. Klopfer schreibt, er verstehe gewisse Entscheidungen bei der Gestaltung nicht, aber das ist (hoffentlich) nur eine nette Formulierung für “das ist eine scheiß-Grafik”:

Die 3 Männchen, die laut den Zahlen falsch beschuldigt wurden, sind doppelt dabei (weil sie ja schon bei den Angezeigten oben dabei sind), aber gehören insgesamt auch zu den 1000 Männchen, die alle Vergewaltigungen symbolisieren sollen, obwohl sie nichts gemacht haben?

Da ist der Fehler: Die wurden nicht angezeigt, konnten also auch nicht falsch beschuldigt werden. Und da mir der hellrosa-auf-Hintergrundfarbe-Kontrast nicht so gefällt, und der pdf-Download für eine Bearbeitung (warum wohl) qualitativ zu schlecht ist, stellen wir die angeblichen “Fakten” mal ordentlich dar (ohne die Daten zu hinterfragen): Von 100 angezeigten Vergewaltigungen werden neun verurteilt und drei Männer wurden gerichtlich festgestellt falsch beschuldigt, wie (nach aktuellem Kenntnisstand) die beiden Ficker von Gina-Lisa:

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Alleine mit dieser Grafik ist es schon schwierig, das Problem der Falschbeschuldigung totzuschweigen, wie das Feministen versuchen. Die nehmen lieber eine “Dunkelziffer” an und blähen das (angebliche) Problem auf. Können wir gerne auch, aber vorher machen wir ein paar Korrekturen.

Die Fehlverurteilungen betragen lt. Wikipedia im Allgemeinen zwischen 5 und 25% – wenn ich also einen der neun fälschlich verurteilt habe, wären das 11%, das ist weniger als die Mitte. Zudem macht man durch Runden aus 8,4% nicht neun, sondern acht, also nehmen wir einen ganz weg.

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Klopfer verlinkt dann eine interessante Studie, die ich grundsätzlich schon kannte. Da da auch nur gemutmaßt wird, sparen wir uns die für die Dunkelziffern später, und machen mit der Studie weiter, aus der die 3% herkommen. Demnach können wir gleich mal zwei Fälle dazunehmen, bei denen die angeblichen Opfer es sich “anders überlegen”, wohl weil sie Unsinn geredet haben. Und noch 12 Fälle, bei denen das Opfer keine Lust mehr hatte, mit jemandem zu reden, die ich netterweise mal neutral werte. Viel wichtiger an dieser Stelle sind die vier freigesprochenen.

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An dieser Stelle kommen dann noch 34% mit Mangel an Beweisen, die wir sinnvollerweise nach den bekannten Fakten aufteilen:

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Weitere drei Fälle haben seitens der Staatsanwaltschaft keinerlei Interesse an Stafverfolgung aufzuweisen, sind also offenbar keine Straftat, was wir mal in dubio pro reo rechnen:

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Als nächstes kommen 20 nicht identifizierte mutmaßliche Täter, die wir fairerweise nach Status Quo aufteilen:

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Und der Rest? Tja, das ist das Problem der Feministen, denn deren Studie hatte deutlich mehr als die angegebenen acht verurteilten Vergewaltiger, und das macht dann halt die Prozentrechnung kaputt. Es sind deren Zahlen, nicht meine. Deren Studien, keine sinnvollen. Aber fassen wir mal zusammen – streichen wir den Rest, und die von Klopfer schön als “Julia kommt schluchzend zu ihren Eltern und gesteht: Sie ist schwanger! Die Eltern sind geschockt und stinksauer. Papa will wissen, wie es dazu kam. Julia hat Angst vor Ärger und erzählt, ein Junge hätte sie im Ferienlager vergewaltigt.” umschriebenen Fälle mal raus – auch wenn ich nicht verstehe, warum Julia für die Lüge nicht vier Jahre in den Knast kommen sollte, wenn der Typ das würde… – und sortieren mal:

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Das sind nun noch 54 Leute. Davon sind 21 tendenziell Vergewaltiger, von denen sieben wirklich verurteilt wurden – das sind 33%. 33 Männer hingegen wurden wahrscheinlich oder sicher falsch beschuldigt, dafür wurden aber nur drei Verleumderinnen verurteilt, das sind 9%.

Insgesamt sind damit von 54 Fällen wahrscheinlich bis sicher 33 falsche Verdächtigungen, das sind 61%, was sich weitestgehend mit den Einschätzungen der bayrischen Polizei deckt.

Natürlich ist es scheiße, dass quasi auf jeden verurteilten Vergewaltiger ein nicht verurteilter kommt, aber ist es nicht ein viel drastischeres Problem eines (angeblichen) Rechtsstaats, dass von fünf sicheren Falschbeschuldigungen nur drei verurteilt werden? Mit lächerlichen Strafen wie Gina-Lisas 80 Tagessätzen; das ist nichtmal vorbestraft. Das Leben der Angeklagten hingegen ist meist ruiniert, und die Täterin wird in gerade mal 10% der Fälle “bestraft” – da brauche ich nichtmal eine Dunkelziffer, um das schön zu rechnen.

Feministen schon. Komisch, oder?

Und wenn wir eine Dunkelziffer dazu nehmen wollen – warum sollte es sich da anders verhalten als bei den existenten Fällen? Ja, ich kenne Frauen, die eine Vergewaltigung (die ich ihnen glaube) nicht angezeigt haben, aber ich kenne auch Frauen, die das gemacht haben. Entsetzlicherweise mehr als eine, jeweils, aber da ist die Anzeigen/Verurteilungs-Quote halt 100%, von daher bin ich nicht repräsentativ. Feministinnen sind es aber ebenso 100%ig nicht, da “rumraten” kein Beleg ist, vor allem dann nicht, wenn man aus ihren tollen “Belegen” derart leicht das Gegenteil machen kann.