Frohe Weihnachten

Zum Gedenken an den Geburtstag des letzten echten Kämpfers für soziale Gerechtigkeit, der aufgrund seines zwar sinnvollen und humanistischen, aber dümmlich-gutmenschlichen Vorschlags, man könnte ja auch einfach mal nett zueinander sein, gekreuzigt wurde, feiert die zivilisierte Welt (und ich, natürlich) diese Tage das Weihnachtsfest.

Sollte Euch also auch der Gedanke nach wenigstens ein bisschen Ruhe, Freude, Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen und so sein, wünsche ich Euch allen frohe Weihnachten.

All denen, die an einen anderen einzig wahren Gott – oder gar keinen – glauben, übrigens auch.

Solltet ihr diese Zurschaustellung traditioneller, christlicher Werte jetzt gänzlich entsetzlich finden, wäre jetzt genau die Zeit, Euren Hass auf alles, was schön, gut und friedlich ist, ganz explizit und drastisch auszuleben. Ich hoffe ja nun sehr, dass bis zur Walpurgisnacht Ende April das Verbrennen von Hexen wieder legal ist. Bis dahin sind die Christbäume auch schön getrocknet.


Und nein, wir müssen jetzt nicht darüber reden, ob Josef der erste Cuck der Geschichte war, dessen Schlampe sind halt von irgendwem hat anbumsen lassen. Man sollte die Weihnachtsgeschichte vielmehr als traditionelle Erzählung darüber sehen, wie wichtig für Kinder, auch für Religionsgründer, ihre Väter sind. Wächst man da ohne auf, wird man halt viel zu leicht zu einem pädophilen Massenmörder.

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#Metoo Akbar

Es hört nicht auf mit dem #metoo. Ja, freilich könnte ich stattdessen auch über #4genderstudies schreiben, aber #StopTheStupid ist vollumfänglich alles, was es dazu zu sagen gibt.

Widmen wir uns also wichtigeren Problemen:

Warum gab es in der arabischen Welt keine “MeToo”-Debatte?

Eine hervorragende Frage, die nur vom linksintellektuellen Portal bento kommen kann. Machen wir mal Top-of-Mind: Islam, keine Sprechrechte für dumme Frauen, Diktatoren, Terroristen, Hungersnöte, Durst.

Woran liegt das?

Ja Sack, das habe ich doch gerade geschrieben?

3 Gründe:

Ich hatte schon fünf. Der Autor ist Chef vom Dienst bei dem Müllportal, und derart ineffizient…

  1. 1. Es gab nicht einen Hashtag – sondern gleich fünf verschiedene … “أنا_كمان”,”انا_ايضا”,”وأنا_كمان”,”وانا_ايضا”

Das wären dann vier.

Eine einheitliche Debatte konnte so nicht aufkommen.

Wir können mal einheitlich drüber debattieren, ob wir richtig zählen lernen könnten, bevor wir annehmen, dass andere unsere Meinung ernst nimmt. Und… wie der Autor schreibt, übersetzt sich das alles als “ich auch”. Der Top-Tweet für ‘larl lil’eigentlich schreibt man das انا ايضا (ich erwähne das nur, weil der Autor behauptet, er könne Arabisch)- ist dieser:

Jaaaaah… doof, wenn es bei arabischen #metoo absolut Null um sexuelle Belästigung geht, oder? Man möge fast meinen, die Araber haben andere Probleme als Jammerfrauen?

2. Einige Frauen sind der Meinung, dass die Debatte längst da ist.

Hey – wie hier, wo der weitaus überwiegende Teil der Meinung ist, dass die Debatte idiotisch, überflüssig und bestenfalls schädlich ist. Hey – was dachtet ihr denn? Dass die Araber alle nur blöde Kameltreiber sind? Ja kommt – selbst wenn: die Tatsache, dass es eine blöde Idee ist, auf jammernde Frauen zu hören, kennt dort trotzdem jeder fünfjährige. Dafür gibt es Sagen

Bei uns war das mal die Geschichte vom Fischer und seiner Frau, aber die moderne Adaption des veganen Greenpeace-Aktivisten und seinem*r Lebensabschnittsgefährt*in hat halt nicht mehr die gleiche Aussage. Das ist wie Disneys Geschichte vom Grashüpfer und den Ameisen – da ist das Original von Äsop, und selbstverständlich lassen da die Ameisen die faule Heuschrecke verhungern.

In Ägypten haben laut der Uno 99 Prozent aller Frauen bereits sexuelle Belästigung erlebt

Ja – dann sollen die Schlampen halt Burkhas tragen, gell? Ich meine – 99%? Wer glaubt denn so eine Statistik? Oder gar die in der Quelle (nicht die UNO) angegebenen 99,3%? Weil’s eine Nachkommazahl ist? Hey – 78,329% aller Pressemitteilungen, die Nachkommazahlen beinhalten, sind Unsinn.

Amal Abdel Hady [.] ist Vorsitzende der “New Women Foundation” in Ägypten, einer Organisation, die sich für Frauenrechte einsetzt.

Ja – aber komm, mit so einem Namen wird man doch in Ägypten nix. Leute, die da was sind, heißen sowas wie General  Abdel Fattah Saeed Hussein Khalil el-Sisi.

“Frauen haben jetzt den Mut, den Mund aufzumachen”, sagt Hady. Dieses Tabu sei nicht erst durch “MeToo” gebrochen worden.

Ich denke, dass das auch bei uns nie ein Tabu war. Das einzige, was #metoo bewirkt hat ist, dass jetzt endlich mal über verlogene Verleumderinnen gesprochen wird. Dafür muss man dem Feminismus durchaus dankbar sein – und ich dummchen hatte angenommen, dass das beste, was die tun können sei, dass sie sich selbst in den Kopf schießen. Derweil ist ein metaphorischer Schuss ins eigene Knie viel besser.

3. Andere sagen, dass die Angst noch zu groß ist.

Jaaaaah… dann sind das aber keine drei Gründe, wenn sich zwei widersprechen, gell? Schau – wenn ich eine Liste von zwei Gründen mache, warum man Weihnachten feiern sollte, und der erste ist “ist halt nett”, und dann der zweite “das widerspricht den Lehren Allahs”, dann sieht da eigentlich jeder einen Widerspruch.

Entsprechend blieben auch die Social-Media-Kanäle stumm: aus Schande.

Auf diese Weise schaffen wir es auch noch, dem ersten “Grund” zu widersprechen. Kleiner Tipp, Chefredakteur Rohling: Wenn man irgendwas kommunizieren will, sollte man Punkte besprechen, die das, was man erklären will, stützen. Nicht, wie du das machst, nur seine Leser verwirren.

“Das Patriarchat ist immer noch sehr stark in der arabischen Welt”, sagt Abirafeh.

Ich hatte ja eigentlich angenommen, dass die Leute in der arabischen Welt wirklich echte Probleme haben und nicht nur ausgedachte, wie das Patriarchat, aber Frau Abifareh hat einen gemütlichen, klimatisierten Job an der amerikanischen Universität des Libanon. Das senkt meine Meinung vom Libanon also nur marginal; im allgemeinen werden da Feministinnen mit blauen Haaren noch auf offener Straße erdrosselt.

Die Gewalt hat in vielen arabischen Ländern oft mit Macht zu tun, weniger mit der Stellung von Mann und Frau.

Und das ist jetzt ernsthaft dein Fazit, Marc? Dummfeministischer, unbegründeter, dogmatischer ex-ante-Bullshit? Zudem ging es ein deinem Artikel um #metoo, als dummes Rumgejammer und Prostitution, nicht um (sexuelle) Gewalt.

Gewalt hat freilich etwas mit Macht zu tun; weswegen wir in zivilisierten Ländern die Gewaltausübung (also, wir, die zivilisierten Leute, nicht die Linken) dem Staat alleinig überlassen und Transgressionen sanktionieren.

Das ist in noch so unterentwickelten Ländern übrigens und ganz besonders bei Gewalt gegen Frauen nicht anders; auch wenn es da nicht unbedingt der Staat, sondern der Clan ist, der das sanktioniert. Es ist also keineswegs so, dass Gewalt gegen Frauen dort irgendwie ein nennenswertes Problem wäre oder die “Stellung der Frau” nicht (noch) viel besser wäre als hier.

Und damit da jetzt kein Gejammer kommt: Es gibt einen Unsinn wie #metoo im arabischen Raum deswegen nicht, weil da eine Frau ganz enorm an Status verliert, wenn sie in der Öffentlichkeit vollkommenen Unsinn erzählt. Das ist durchaus etwas, was wir von den Arabern (wieder) lernen könnten.

Wollen wir über Menstruation sprechen?

Nein? Wollt ihr nicht? Dumm – für Euch. Tun nämlich Maren und Katharina auch. Ja, es brauchte zwei Frauen, um einen Artikel über Menstruation zu schreiben.

Wetten, dass du auch keine Ahnung von Menstruation hast?

Da halte ich mal dagegen. Wollen wir auch noch wetten, dass ihr ziemlich doof seid, liebe Autorinnen?

Wenn wir offen über unsere Periode sprechen, können wir Herzinfarkte verhindern, Entwicklungsländer nach vorn bringen und Müllberge vermeiden.

Ich… äh… habe keine Periode. Aber das fängt ja mal überhaupt nicht groß und theatralisch an; den Anspruch können sie sicher halten.

»Sauber und diskret« – so soll die Regel in der Regel ablaufen.

Puh, ich hatte den Artikel schlimmer erwartet.

Unterscheidet sich Menstruationsblut von »normalem« Blut?

Ja – äh – aber nicht derart gehaltlos. Naürlich unterscheidet sich Menstruationsblut von normalem Blut. Normales Blut ist im Körper, und bleibt da auch.

Es besteht zum größten Teil aus Gewebe, das mal die Innenwände der Gebärmutter ausgekleidet hat, und enthält Gewebereste, Zervixschleim und Vaginalsekret. Das klingt eklig

Wirkich? Das klingt eklig? Klingt? Gibt es in Eurer Welt irgendwas, was eklig ist? Kotze, zum Beispiel? Hey – Kotze sind nur teilweise hydrolisierte Lebensmittel mit diversen Säuren. Das ist eklig, wissen wir, klingt aber nicht so. Was ihr da beschreibt ist aber ekliger. Und genau das, was ich von dem Artikel erwartet habe.

sorgt aber dafür, dass es das nährstoffreichste Blut überhaupt ist

Äh… ja, man kann natürlich auch Erbrochenes essen; das ist sogar leicht verdaulich, da es ja schon anverdaut ist. Katzen fressen übrigens ihre Plazenta nach dem Gebären. Keine Ahnung, warum Menschen-Frauen das nicht auch machen, sondern stattdessen Schokopudding bekommen. Ist nämlich sehr nährstoffreich, das. Denk doch mal einer an die armen Kinder in Akfrika! (die kommen noch, keine Hoffnungen)

Die Menstruation ist keine Krankheit. Trotzdem gibt es eine nicht unbeträchtliche Anzahl von Frauen, die monatlich … [derweil] arbeiten. … Einige asiatische Länder haben die naheliegende Lösung im Arbeitsrecht festgeschrieben: Unter anderem in Südkorea, Indonesien und Japan haben Frauen ein Recht auf 1–2 Tage »Menstruationsabwesenheit« – zum Teil auch unter Lohnfortzahlung.

Es ist in Südkorea tatsächlich so, dass Frauen einen bezahlten extra-Urlaubstag im Monat haben. Dafür zahlen die Südkoreaner Frauen aber auch weniger.

Ist das sinnvoll? Die Meinungen dazu gehen auseinander. Stützen freie Tage nur für Frauen nicht das Bild vom »schwachen Geschlecht«, das eben nicht so vollumfänglich funktionsfähig ist wie die Männerwelt?

Neeeeeeeeeein. Das ist ein total konservativer, rechter Faschistengedanke, der Hate Speech ist und zensiert werden muss.

Ganz ehrlich: Haben die überhaupt noch irgendeine Tasse im Schrank? Wie soll man das denn sonst sehen?!

Funktionalität ist eines der wichtigsten Güter unserer Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung

Funktionalität ist kein Gut. Arbeitsleistung ist auch kein Gut. Es ist ein Produktionsfaktor. Aber ihr wolltet ja über Menstruation reden, nicht über Wirtschaft. Von der habt ihr ja nun recht offensichtlich keine Ahnung. Ich habe zudem noch nichts über Menstruation gelernt, außer, dass “Menstruationsblut” offenbar ein Euphemismus für “widerlichen, klumpigen Schleim” ist.

Mit gesellschaftlichen Tabus und Stigmata lässt sich nicht einfach per Gesetz brechen.

Ja, aber dann macht doch einfach was, ihr Aktivisten. Brechen wir mit dem Tabu von Menstruationsblut und nennen es jetzt “Menstruationsschleimbatzen”. Das ermöglicht doch gleich eine viel sachlichere Diskussion ohne Tabus, gell?

Deutschland gilt für Binden und Tampons ein Mehrwertsteuersatz von 19%, während für Schnittblumen und Kaviar nur 7% fällig werden. Sind Tampons und Binden wirklich Luxus?

Nein, aber Schnittblumen und Kaviar findet man in der Natur. Binden und Tampons – naja, auch, aber keine frischen.

[bla] Steuersätze senken. Erfolgreich waren Aktivistinnen schon in Großbritannien, Frankreich, Kenia und Kanada.

Kenia hat ein Duchschnittseinkommen von 1.500 US$ und Al-Shabbab-Terroristen. Und Kenia hat sehr wohl die übliche Mehrwertsteuer von 16% auf Tampons, sie haben nur die Importsteuer abgeschafft. Weil in dem Drecksloch offenbar niemand Tampons herstellt – weil sie sich eh keiner leisten kann.

So ermittelte die UNESCO, dass eines von 10 afrikanischen Mädchen während ihrer Menstruation nicht zur Schule geht. Viele fallen mit dem Beginn ihrer Tage komplett aus dem Bildungssystem. Das liegt auch daran, dass es oft keine ausreichenden Sanitäranlagen gibt: In Burkina Faso haben nur 17% der Schulen überhaupt einen Ort, wo Mädchen ihre Hygieneprodukte wechseln können. Selbst in Ghana sind es nur 62%.

Jaaaaa…. in Kenia gibt’s Schule bis 13, da haben die Mädchen wohl durchaus langsam ihre Tage. Und fallen dann aus dem Bildungssystem, weil es da halt endet. In Burkina Faso ist Schule bis 16 Pflicht, aber es geht eh nur jeder vierte hin. Die Haupteinkommensquelle in Ghana ist übrigens Subsistenzwirtschaft. Aber sicher, was diese Länder dringend brauchen, sind bessere Sanitäranlagen. Die Hungersnot war ja nur im Frühling.

Seit 2011 gibt es im kenianischen Bildungssystem einen Haushaltsposten für Binden, die kostenlos an Schulen ausgegeben werden

Sinnvolle, löbliche Maßnahme der kenianischen Regierung. Wen stört es schon, dass 42% der Kenianer keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben, wenn sie Binden bekommen?

Wenn das Tabu global gebrochen ist – vielleicht ändert sich dann auch etwas an Prioritäten von Entwicklungszusammenarbeit.

Eben! Scheiß auf Hungersnöte, Cholera und Überleben; Binden brauchen die Negerkinden, Binden!

Apropos: Wie leistet man sich eigentlich in Burkina Faso Binden, wenn man von unter 2$ am Tag leben muss (im Durchschnitt, da sind eine Menge Leute ärmer)? Ah, ich vergaß – Wasser und Nahrung sind nicht so wichtig, wenn man Tampons hat.

Obwohl mehr Frauen an Herzkreislaufkrankheiten sterben als Männer,

Das stimmt jetzt halt schlicht nicht.

Ach übrigens, die weit verbreitete Annahme, Frauen könnten während ihrer Tage schlechter denken, hat vor einigen Monaten erstmal einen Dämpfer bekommen: Eine Studie aus dem Jahr 2017 zeigt, dass kognitive Fähigkeiten nicht durch die unterschiedlichen Hormonlevel während des Zyklus beeinflusst werden.

Niemand nimmt an, dass Frauen während ihrer Tage nicht denken können. Wir wissen, dass sie es nicht tun; das ist ein Unterschied und liegt daran, dass ihre

Stimmungslevel eben nicht stabil sind, sondern schwanken

Danke.

fühlen sich unwohl, sind sentimentaler als sonst und würden am liebsten alles hinschmeißen

Jaja, macht ruhig weiter. Denn genau das werde ich der nächsten Feministin vorhalten, wenn sie sich beschwert, wenn ich ihre hysterische Dümmlichkeit mit “ach komm, die hat nur ihre Tage, ignorier sie einfach” abtue. Danke, Maren. Danke, Katharina. Können wir das mit dem Wahlrecht für Frauen jetzt wieder lassen?

Menstruationstassen

Nein – lassen, nicht Tassen. Aber das klärt meine Verwunderung von oben, wo deren Tassen aus dem Schrank hin sind. Was machen denn die armen Frauen in Afrika?

Freebleeding-Unterwäsche

Ja – 50% korrekt. Die bluten schleimbatzen wohl einfach ihre Klamotten voll.

Auf jeden Fall produzieren wir mit [Tampons und Binden] beachtliche Müllberge … die Durchschnittsfrau [menstruiert] 38 Jahre lang, verbraucht dabei 16.800 Binden oder Tampons und produziert so bis zu 140 Kilogramm Abfall.

Eine Packung Tampons wiegt 159g, mal 38 mal 13 macht 79kg. Mit Binden wären es 265g, das sind auch nur 130kg. Wenn man jetzt kein Schweinchen ist, sondern 52 Binden/Tampons pro Menstruation verwendet. Die Autorinnen erachten 34 für ausreichend, das wären 87kg Binden. Plus 30kg Schleimbatzen sind keine 140 Kilo. Aber gut, Frauen und Mathematik…

Und selbst wenn – 140 Kilo sind.kein.Berg. Es sind gerade einmal 0,6 % des üblichen Mülls.

Aber hey, wenn Frauen was für die Umwelt tun könnten, wäre es vielleicht hilfreich, nicht so viele Schuhe zu kaufen.

Der Einkauf von Tampons und Binden ist ein wenig wie Drogenhandel: Am besten den Monatsvorrat unter der Tütensuppe auf dem Kassenband versteckt, ein verlegener Blick zum Kassierer und dann die Ware schnell im Rucksack verschwinden lassen.

Ich habe nicht den Hauch einer Ahnung, wovon die Frauen reden. Ich habe schonmal Binden gekauft, das ist als kauft man eine Melone; interessiert niemanden.

Ein Schelm, wer vermutet, dass die milliardenschweren Unternehmen von der Tabuisierung der Periode profitieren, weil wir lieber schnell und diskret ihre möglicherweise toxischen Wegwerfprodukte kaufen, als uns mit nachhaltigen Alternativen auseinanderzusetzen.

Naja, also, nachdem ihr ja schon “Freebleeding” als Alternative vorgeschlagen habt: Laut dem oben verlinkten Artikel ist das sack-ungesund. In den Schleimbatzen sind nämlich mehr Bakterien als auf einem durchschnittlichen Bahnhofsklo.

Was den umweltfreundlichen Angeboten fehlt, ist Aufmerksamkeit – und ein großes Marketingbudget.

Analog zu dem Problem, dass Frauen nur deswegen hygieneprodukte verwenden, weil böse, kapitalistische Milliardenunternehmen sie so aufdringlich bewerben, gibt es auch die milliardenschwere Toilettenindustrie. Derweil ist “menschliche Toilette” eine sehr gute Verwendung für feministische Aktivistinnen – zudem käme dann da mal wenigstens die Scheiße nicht raus.

 

Über die Menstruation wollt ihr reden? Darüber rede ich nicht. Da habe ich keine Ahnung von, ich bin ein Mann.

Der Artikel ist in etwa dreimal länger als das, was ich zitiert habe, und er hatte – außer Unsinn in Afrika – keinerlei Informationsgehalt. Das Problem ist nicht, dass Männer nicht über Dinge reden, von denen sie keine Ahnung haben – das tun Frauen ja nun sehr gerne, siehe z.B. die Autorinnen – sondern dass es schlicht kein interessantes Thema ist.

Dabei ist der weibliche Zyklus weder peinlich noch schmuddelig, sondern nichts Geringfügigeres als der Ursprung allen Lebens.

Nur, um den Punkt, dass die Frauen keine Ahnung haben, wovon sie eigentlich reden, nochmal zu unterstreichen: Die Periode ist nicht der Ursprung allen Lebens. Erstens mal menstruieren Katzen nicht, und leben trotzdem – und ihre süßen Babykätzchen auch. Zweitens ist selbst bei Menschen die Regelblutung Schleimbatzphase nicht “der Ursprung des Lebens”, sondern das Anzeichen dafür, dass es eben nicht geklappt hat mit dem neuen Leben.

In diesem Text wollen wir die Werbetrommel für einen offeneren Umgang mit der Menstruation rühren – egal ob im heimischen Wohnzimmer oder am Konferenztisch mit den Kollegen.

Jaaaaah…. äh…. wenn ihr mit Leuten wie Maren oder Katharina mal an einem Konferenztisch sitzen solltet, und die da nur Schwachsinn reden, sagt ihnen das einfach klar raus. Frauen können noch weniger gut mit direkter, pauschaler und unbegründeter Kritik umgehen als Männer, und die werden dann recht schnell schnippisch. Das ist ein sehr guter Punkt, das wichtige Thema “Menstruation” auf den Tisch zu bringen – zum beispiel mit “Na komm, nicht gleich so hysterisch, oder hast du deine Tage?”

Schaut, war doch gut, dass wir da drüber gesprochen haben. 

#metoo mit #itsme, Ashley Judd

Ashley Judd hat einen Gastbeitrag bei der Welt geschrieben. Wenn ihr Ashley Judd nicht kennt: Die hatte 1991 mal einen Gastauftritt bei TNG, und danach hat sie noch den #metoo – Hashtag gegründet. Über die politische Meinung von Schauspielern verweise ich mal ganz allgemein auf Danisch (tl;dr: Schauspielerei erfordert keinerlei Qualifikation, die auch nur im Ansatz dafür einen Anlass gibt, auf die Meinung der Leute irgendwas zu geben. Von daher: der Artikel wird lang, auf Grund der Vorlage sinnfrei, aber lest wenigstens den letzten Satz).

Das amerikanische Magazin „Time“ wählt jedes Jahr eine „Person des Jahres“ aus. Jetzt wurde die #MeToo-Bewegung gekürt

Früher wusste das Time Magazine noch, was eine Person ist. Schade, irgendwie.

Zu den Initiatorinnen gehört die US-Schauspielerin Ashley Judd.

Früher kannte man Schauspieler noch… naja, das war eh ein übertriebener Hype.

Sie hat einen Master in Verwaltungslehre an der John F. Kennedy School of Government in Harvard

Früher war Harvard… ach, lassen wir das. Wenn ihr kommenden Sommer nichts zu tun habt und 8.546$ übrig, klickt mal hier, wenn Euch der Titel gefällt.

Kommen zum Inhalt.

Ich bin Feministin. Damit meine ich, dass ich an die Würde und Gleichberechtigung von Mädchen und Jungen, Frauen und Männern glaube. Ich halte das Patriarchat

Mooooooment… das ‘Patriarchat’ fehlt in dem ersten Satz mit den Dingen, an die du glaubst, Ashley.

Und zu dem Mist mit der Würde habe ich gerade erst was geschrieben. Und dabei sträflicherweise vergessen, zu erwähnen, dass die Macher der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte so intelligent waren, da reinzuschreiben, dass alle Menschen mit der gleichen Würde geboren sind. Nicht, dass man die nicht verliert, wenn man psychisch kranken Dreck von sich gibt. Hach, früher war alles noch besser…

Es ist für uns alle ein falsches Konstrukt.

Das Patriarchat ist ein falsches Konstrukt? Ja, Mädel alte Frau, ach wirklich? Tipp: Es existiert nicht. Es ist nur die Basis der dümmlichen, falschen Feminismusreligion. Und mit der Aussage betreibst du in jeder anständigen Religion Gotteslästerung. Aber natürlich nicht im Feminismus, der ist nur was für schizophrene Frauen ohne Hirn oder einem Verständnis von Logik.

Wenn ich darüber nachdenke, was mich zu dem Menschen gemacht hat, der ich heute bin

Wenn ich deinen Wikipedia-Artikel lese, Ashley, habe ich das Gefühl, dass es Alkohol sein könnte. Zumindest erzählt Wolfgang, der Penner vom Hauptbahnhof, auch nur Mist – aber den kennen hier in der Stadt wenigsten alle.

dann denke ich nicht nur an die Gesamtheit meiner eigenen Erlebnisse, sondern auch an die Gesamtheit der Erlebnisse meiner Vorfahren.

Mein Opa war bei der Waffen-SS, Totenkopfstandarte. Ist Ashley eigentlich Jüdin?

Meine Urahnen Mary und William Brewster waren Glaubensflüchtlinge aus Holland beziehungsweise England und kamen mit der Mayflower in die Vereinigten Staaten.

Ich nehme das mal als ‘Nein’.

Ihre kämpferische, tiefgläubige, leidenschaftliche Liebe zu – und innige Verbundenheit mit – Gott hat sehr viel mit dem zu tun, was ich heute bin.

Nein, Ashley, das hatten sie nicht. Du hast nur schlicht und einfach keinen eigenen Charakter, weswegen du dir einen zu konstruieren versuchst – unter Berufung auf Leute, die seit 500 Jahren tot sind.

Meine Mutter war zur Zeit der Ermordung von Martin Luther King und Bobby Kennedy mit mir schwanger.

Meine Mutter war zur Zeit von Tschernobyl mit meinem Bruder schwanger, und der glaubt trotzdem nicht an die Allseligmachung durch Windrädchen. Komm, Ashley, lass doch mal andere Leute aus deinen Psychosen raus.

Was allerdings mehr als alles andere den Kern sowohl meines Schmerzes als auch meiner Widerstandskraft bildet, was meine Trauer und meine Entschlossenheit durchdrungen hat und mich bewegte

Hach ja, alle großen Führer haben immer in Erinnerungen geschwelgt:

Als der gewaltige Leichenzug … hinweg … fuhr, befand auch ich mich unter den vielen Hunderttausenden, die dem Trauerspiel zusahen. In innerer Ergriffenheit sagte mir dabei das Gefühl, daß auch das Werk dieses Mannes vergeblich sein müßte durch das Verhängnis, das diesen Staat unweigerlich dem Untergang entgegenführen würde.

Aber lassen wir mal Hitlers dramatische Jugend sein; wir sollten ja durch ebendiesen gelernt haben, dass man nicht unbedingt auf Leute hören sollte, die eine traumatische Kindheit gehabt haben.

und mich bewegte, über meine Entrüstung hinauszuwachsen, um so mich selbst und andere zu stärken – das ist der sexuelle Missbrauch, den ich in meiner frühen Kindheit erfuhr.

The only thing we learned from history is that we learned nothing from history. Mal wieder. Ich hab noch ein Zitat von Hitler dazu:

Natürlich, heute ist es einfacher, … sich in… einem Zeitungsartikel die Finger wund zu schmieren

Aber was hatte Ashley denn in ihrer Jugend für sexuelle Traumata? Ah

An old man lured her into an empty storeroom by telling her he would give her a quarter to play a pinball machine, and then molested her.

Jaja, man muss früh anfangen mit der Prostitution, wenn man in Hollywood was werden will. Klappt halt nicht immer. Dumm für Ashley. Aber weiter im Text:

Diese Erfahrung umfassender patriarchalischer Verletzung hat meine neurale Anatomie geprägt.

Liest sich das nur für mich so, als wäre bei ihr im Kopf irgendwas nicht nichtig geschaltet?

Die Bahnen in meinem Gehirn wurden durch dieses frühe Kindheitstrauma geformt

Okay, das ist offenbar so gemeint. Stellt sich die relevantere Frage, warum wir der Frau, bei der im Oberstübchen ein paar Leitungen fehlen, zuhören sollten. Oder was das mit dem Patriarchat zu tun hat. Aber immerhin – Feministin ist sie, so schön verklausuliert und hochgestochen habe ich ‘ich bin strunzdumm und habe nicht alle Tassen im Schrank’ nicht einmal bei Judith Butler gelesen.

Es sind mehr unter uns, die sexuellen Missbrauch erfahren, als solche, die davon verschont bleiben.

Das bezweifle ich stark. Wie dein komischer #metoo – Hashtag gezeigt hat, gibt es in etwa doppelt so viele Trolle, die sich über Jammerfrauen lustig machen, als Frauen, die überhaupt irgendwas sagen wollen, und von denen jammern 95% über nichtige Kleinigkeiten.

Ob man damit zurechtkommt, hängt leider, wie ich glaube, davon ab, zu welchen Formen der Hilfe die Betroffenen Zugang finden.

Mir hilft leider niemand, damit zurechtzukommen, und ich habe das Gefühl, dass ein kleiner, inkompetenter Jurist und vor allem die Irgendein-Neger-Stiftung mich nur zu gerne mundtot machen wollen. Aber gut, ich bin ja nun keine Feministin; mir ist klar, dass ich mir das vielleicht nur einbilde.

Eine Behandlungsmethode mag wissenschaftsbasiert sein, aber wenn man keinen Zugang dazu findet, ist es für den Leidtragenden nur dummes Geschwafel.

Es gibt auch Methoden, die wissenschaftlich nicht anerkannt sind; Lobotomien zum Beispiel. Ich persönlich hielte das – rein wissenschaftlich – bei Ashley für probierenswert, ob sich das dumme Geschwafel, was sie von sich gibt, dadurch nennenswert verändern würde.

In meinem speziellen Fall kamen die Dinge in Bewegung, als der Schmerz, so zu bleiben, wie ich war, größer wurde als die Angst davor, mich zu ändern.

Und da reichten dann 25 cent für den Spielautomaten eben nicht mehr, da musste es schon Hollywood sein. Von der Straßennutte zur Edelprostituierten – was für eine nachahmenswerte Erfolgsgeschichte.

Ich hatte es mit Yoga, Meditation und Beten versucht, um mit dem sexuellen Missbrauch klarzukommen. Doch die Kraft, mich wirklich dem zu stellen, was vorgefallen war, fand ich indirekt durch meine Schwester. Sie hatte sich wegen einer Essstörung Hilfe gesucht, und als ich für eine Familienwoche dazustieß, sah mich ihr Behandlungsteam einmal kurz an und empfahl mir ein Zwölf-Stufen-Programm.

Zwölf-Stufen-Programm ist dann übrigens wieder beten, wenn man das brutal runterbricht. Nur so als kleiner Hinweis: Wenn Dein Problem durch Beten weggeht, war es eigentlich nicht wirklich da.

Anfangs war ich skeptisch, aber ich war bereit, alles zu tun, um mich zu ändern, und ich bin froh, dass ich es gemacht habe.

Von der Nutte zur Jammerfrau. Noch eine ach so gesellschaftlich wünschenswerte Veränderung. Toll, Ashley. Aber mal so für mich: Ich kenne den gesellschaftlichen Wert von Prostituierten. Wer aber braucht Jammerfrauen?

Mich für die Heilung zu entscheiden, war … bei Weitem das Beste, was ich für mich selbst und für die Menschen, die ich vorgab zu lieben, tun konnte.

Menschen, die nur so tun, als wären ihnen andere Menschen etwas wert, sind schlimm genug. Menschen, die vorgeben, andere Menschen zu lieben, sind Abschaum. Oder, natürlich, spezifischer, Gutmenschen-Abschaum. Davon ist Ashley übrigens nicht geheilt, auch nicht davon, in Selbstmitleid zu versinken. Ganz im Gegenteil.

Denn ich kann nicht weitergeben, was ich nicht habe.

Joah, Ahsley. Und du hast halt wirklich gar nichts. Nichtmal eine eigene Meinung, oder gar eine Idee, oder irgendwie Ahnung von irgendwas. Du bist nur, wie so viele alternde Dummtrullas, in einem solipsistischen Teufelskreis gefangen. Aber hey – herrenlose Katzen brauchen ganz viel Liebe; das ist nicht unbedingt schlecht so.

Mit professioneller Hilfe habe ich mich zu einem knallharten Typen entwickelt.

Merke: “knalleharte Typen” zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie ihr Leid in alle Welt hinausposaunen und um Mitleid betteln. Das kann man schon bei den Nibelungen nachlesen, so hat Siegfried schließlich auch den Drachen getötet: Jammern.

Es kann beleidigend sein, ein Problem anzusprechen, ohne auch eine Lösung aufzuzeigen,

Es ist nur für meinen Intellekt beleidigend, sowas in – auch ausgerechnet noch der (bis heute) letzten lesbaren Zeitung – der Welt abgedruckt zu finden. Mein Problem ist aber nicht, dass Ashley keine Lösungen aufzeigt, sondern vielmehr, dass sie nicht einmal ein Problem anspricht. Oder geht es hier um die Legalisierung von Prostitution – ist ja schließlich ein Problem im puritanischen Amerika? Hey – dafür gibt es eine recht einfache Lösung: Legalize it!

deshalb bin ich dankbar, dass ich, wenn ich heute darüber spreche, dass ich als Teenager und als Erwachsene Opfer von Vergewaltigung

Wer hat Ashley denn als Teenager vergewaltigt? Hat Weinstein sie vergewaltigt? Hallo? Thema? Wovon reden wir hier eigentlich? Reden wir hier von Vergewaltigungen? Kommt, Kinders, damit könnt ihr mir nicht so plötzlich kommen; Vergewaltigungen sind ein ernstes Thema. Aber – und das ist eines der schlimmsten Bärendienste des Feminismus – es geht ja gar nicht um Vergewaltigung, es geht um

geschlechtsbedingte Verletzungen

.. also die Tatsache, dass Ashley immer noch jemand poppen wollte, obwohl sie dumm ist wie ein trockenes Stück Brot.

Ich bin sehr stark von feministischen Theologinnen beeinflusst.

‘Feministische Theologinnen’ ist irgendwie wie ‘trockenes Wasser’. Keine Weltreligion lässt sich mit dem feministischen Unsinn und dem dabei zwingenden Glauben an das Patriarchat vereinbaren; die schließen sämtlich andere Götter neben dem einen Gott aus. Oder reden wir jetzt von irgendwelchen obskuren Wicca-Sekten, das gilt ja in den USA auch als Religion? Wahrscheinlich tun wir das. Bequem für mich; dass wir wieder Hexen verbrennen sollten, fordere ich ja nun regelmäßig.

Im Grundstudium besuchte ich ein Seminar über das Bild der Frau in der Bibel. Es war unglaublich verstörend. Die Erfahrung zerstörte meinen Glauben und stürzte meine Familie ins Chaos. Für mich wurde die Frau herabgesetzt, indem man ihre Sexualität zur Ware machte. Ich musste lange suchen, bis ich Theologinnen fand, die willens waren, in ihren Büchern die Übel des Patriarchats anzusprechen.

Wir reden hier aber schon von der christlich-jüdischen Bibel, oder? Nur weil – da ist das Übel nicht das Patriarchat, und die weibliche Sexualität eine Ware, sondern das Übel ist das Weibliche im Allgemeinen. Steht relativ am Anfang, dass wir nur nicht im Paradies leben, weil irgendein Volltrolo halt mal auf eine Frau gehört hat. Sollten wir was draus lernen, Jungs. Wirklich.

Sallie McFague war jemand, die von Gott als einem Er und einer Sie sprach – sowohl als auch und weder noch.

Sallie McFague wird von rennomierten Theologen attestiert, vor allem unfundierten Dreck zu reden, sagt Wikipedia. Sparen wir uns den Absatz daher. Wir sind auch nicht in einem 12-Steps-Program oder in den USA, wo wir unbedingt auf Gott rekurrieren müssen, um unseren Unsinn noch schlimmer zu machen, als er eh schon ist.

Ich erfahre immer noch patriarchalische Aggressionen – entweder in Form von Mikroaggression oder von grenzenloser Überheblichkeit.

M-hm. Lies: Es gibt immer noch andere Menschen, die im Gegensatz zu mir nicht vollkommen einen an der Klatsche haben, sondern – was ich natürlich nie zugeben würde – sogar Recht. Das ist der Nachteil der 12-Step-Programs – das Vertrauen darauf, dass Gott schon alle Probleme lösen wird, obwohl Gott nur ein Platzhalter für diejenigen Konzepte ist, die Menschen rational nicht verstehen können. Natürlich –  und das ist Punkt 12 – mit Missionierungsmandat. Danke, Ashley, wenn ich mich einer Religion anschließen wollte, hat der radikal-fundamentalistische Islam wenigstens Sexsklavinnen im Angebot. Danke, daher, aber nein Danke.

Ich habe immer schon Kraft geschöpft aus der Rolle des Kreuzritters, und das gibt mir ein Gefühl der Stärke.

Kreuzritter, sagt uns Wikipedia, führten strategisch, religiös und wirtschaftlich motivierte Kriege. Soviel Ehrlichkeit ist im Feminismus unüblich, aber durchaus erfrischend. Ich nehme die Kriegserklärung gerne an. Wir werden euch vernichten, ihr blöden Schnepfen.

Ich finde, dass noch viele Jungen und Männer diese Lektion lernen müssten, denn die Definitionen, die wir von Männlichkeit, Mannsein und Sexualität haben, sind toxisch, beleidigend und restriktiv.

Ihr, liebe Feministinnen, seid es, die die kleinen Jungs sexuell belästigen, wenn ihr sie nicht schon vor ihrer Geburt umgebracht habt. Oder danach; Kindermorde gehen nahezu ausschließlich auf das Konto von Frauen. Mannsein ist, sich von diesen nicht toxischen, sondern tödlichen weiblichen Wahnvorstellungen zu lösen. Da kann mir irgendein fetter australischer Möchtegern-Kastrat gerne erzählen, was er will, aber hey – wenn du schon mit Bibel anfängst, Ashley:

deren Mund redet unnütz, und ihre Werke sind falsch.

Dahinter werden die Männer noch kommen, wenn sie versuchen, mit sich selbst zu kommunizieren.

M-Hm. Sicher. Männer sind die, die evolutionär hinten sind. Wie war das neulich – Feministen entdecken die weibliche Masturbation? Viel Erfolg, liebe Frauen; in dreißigtausend Jahren entdeckt ihr dann vielleicht sogar das Feuer.

Mein größtes Glück ist, zu sehen, wie Mädchen und Frauen Systemen des Patriarchats die Stirn bieten.

Wie im islamischen Staat, zum Beispiel? Da werden auf ebendiese Stirne Steine geworfen. Fuck, ist das einzig negative am islamischen Staat wirklich, dass die Alkohol verbieten?

Es beeindruckt mich, wenn sie das auf eine Weise tun, die sie in Angst und Schrecken versetzen muss.

Die Verwendung des gleichen Pronomens zweimal in einem Satz muss bedacht sein. Wer ist denn das zweite ‘sie’ in dem Satz? Die Männer? In Angst und Schrecken? Komm, Ashley, du bist eine alte Frau, niemand hat Angst vor dir. Und nach dem Unsinn auch kaum noch jemand Respekt.  Bleib mal auf dem Boden.

Als Julia Gillard Premierministerin von Australien war, erzählte der Oppositionsführer ihr etwas davon, dass er Feminist sei.

Der Oppositionsführer in Australien ist ein schwanzloses Weichei, wie auch der Rest von Australien. Das weiß ich von Bearing.

Sie hob zu einer dreißigminütigen Tirade nach allen Regeln der Kunst an, in der sie jedes einzelne Mal aufzählte, wo er sie geschmäht, herabgesetzt und verhöhnt hatte, nur weil sie eine Frau war.

Link? Quelle? Dafuq?

Vor allem aber ist eine “Tirade nach allen Regeln der Kunst” Sophismus. Sophismus ist nicht gut, liebe dumme Frauen. Wirklich nicht. 

Es war einer dieser Momente, in denen man sehen konnte, wie bei ihr Herz und Kopf zu einer Einheit wurden.

Bei Männern heißt das “der Verstand aussetzte”. Bei Fraúen heißt das offensichtlich anders, weil denen das Grundvorkommen von Verstand ebenso offensichtlich vollkommen fehlt. Gott, ich war wirklich für Gleichberechtigung, bevor ich begonnen habe, mich mit dem Feminismus auseinanderzusetzen.

Sie zerlegte ihn in seine Einzelteile, und ich fand es großartig.

Das Geblubber gibt es hier, es dauert sogar nur fünfzehn, nicht dreißig Minuten, aber wir wissen ja nun, dass es Mädels nicht so mit Mathe haben. Bei 00:54 kommt der erste Punkt, und der ist ein reines Ad Hominem. Das ist mir zu schwach, um es weiter anzuschauen; ich brauche keine Minute für ein einziges Ad Hominem. Das ist also eher nur erbärmlich.

Deshalb leide ich darunter, zusehen zu müssen, wie sich aktuell der Widerstand gegen Fortschritt so gut zu artikulieren weiß.

Ashley zählt auch zu den Leuten, die den inneren Kern von Milos ‘Feminsm is Cancer’ nicht verstanden haben: nicht alles, was wächst, ist gut. Es kann auch sein, dass es nur Unkraut ist, was wuchert, und einen schönen Garten zuwuchern zu lassen ist kein Fortschritt, sondern ein Rückschritt. Im angloamerikanischen Raum gibt es dafür schon den Begriff der ‘regressiven Linken’. Bei uns nicht; ich nehme an, dass das bei uns zu normal ist.

Aber freilich, es ist wirklich einfach, sich gut zu artikulieren, wenn man nicht nur Dreck redet. Dann muss man nicht hochgestochen daherschwallen, sondern es reicht ein einfaches “Das ist vollkommener Unsinn” oder, was wirklich jeder Depp sagen kann, “Halt’s Maul, Schlampe”. Vielleicht wäre das der Zeitpunkt, wo der Feminismus mal darüber nachdenken sollte, warum sie kein besseres Argument haben als “Halt’s Maul, Schlampe” – das ist nämlich nichtmal eines.

Zusehen zu müssen, wie die, die sich gegen Mikroaggressionen und das Patriarchat wehren, dafür drangsaliert werden.

Ich habe gerade die spontane Idee, unsere Feministinnen in die Levante zu exportieren. Erstens mögen die eh radikale Moslems, zweitens brauchen wir die nicht, und drittens stört dort deren Aussehen nicht so, wenn sie eine Burkha tragen müssen. Dort müssten die armen Hascherln zumindest keine Mikroagressionen mehr ertragen.

Aber ich glaube an den Spruch „Undank ist der Welt Lohn“, daher versuche ich, daran zu denken, dass ich nicht immer für das, was ich tue, geliebt werden kann, auch wenn ich selbst finde, dass es das Richtige ist.

Ja, Ashley, wunderschön, wie du uns hier erklärst, dass du absolut gar nichts verstanden hast. Erklär doch mal, wem, wo, wie durch dein Gejammer geholfen ist. Nenne eine Person, für die das, was du tust, das ‘Richtige’ ist, und inwiefern es das Leben dieser Person verbessert hat. Eine.

Abgesehen davon ist der Protagonist, der den Spruch “Undank ist der Welt lohn” bringt, ein dummer Esel. Okay, machen wir das gendergerecht: eine_e dumme/r Esel*in.


Zur Entspannung: Das Problem war schon immer so.

Die Würde des Menschen ist sehr wohl hassbar

Die Würde des Menschen ist unhassbar

Au contraire. Nichts, was jemals in einem deutschen Gesetzesbuch stand, wurde schlimmer für beliebigere, unrechtsstaatliche Willkür missbraucht. Das kann man sehr wohl hassen – das Konzept. Die Würde eines Menschen selbst ist per se abstrakt und weitestgehend wertlos; die zu hassen ist sinnlos.

Ich illustriere mal, was ich meine, anhand des Pamphlets der vereinigten Verbände zur gutmenschlichen Verschwendung von Steuergeldern zur Förderung der Zensur, auch “No Hate Speech” genannt.

Der Bundestagswahlkampf hat es vorgemacht, die neue Zusammensetzung des Parlaments hat es bestätigt: Der Ton wird rauer.

Bätschi” ist nicht rauer, sondern absoluter Kindergarten. Was ihr meint, ist, dass dank einer Opposition im Bundestag, die mal wirklich etwas gegen die Regierung sagt und nicht nur wie Grüne und Linke finden, dass die Regierung nicht genug macht; dass nicht mehr jeder Mist unwidersprochen stehen bleibt, als hättet ihr in der Bevölkerung für jeden Dreck, den ihr propagiert, die Mehrheit. Oder als würde bei einem der gefühlt 200 Vereine, die die Erklärung mitgezeichnet haben, auch nur eine Person arbeiten, ohne dafür bezahlt zu werden.

In der analogen Welt, vor allem aber im Netz gewinnt der Hass an Lautstärke.

Ich gehe mal nicht davon aus, dass wir nicht von Menschen reden, die noch nicht so lange hier sind, und Israel-Fahnen verbrennen, richtig? In dem Fall habt ihr schlicht Unrecht und nur keine Ahnung vom Internet. Ihr macht nur den Fehler, dass ihr denkt, das Internet wäre ein Kindergarten, in dem alle nett zueinander sind. Das war es aber nie. Da waren nur nicht so viele Leute wie heute, und die Idioten fand man nicht. Dank Twitter haben die aber jetzt ein Riesen-Publikum. Da sagt ihnen dann halt auch wer, dass sie doof sind.

Ein breites Bündnis aus Politik, Medien und Zivilgesellschaft stellt sich geschlossen dagegen.

Hört bitte auf, so zu tun, als hättet ihr irgendeinen Rückhalt in der breiten Bevölkerung. Ihr habt auf eurer Unterstützerliste mindestens zwei Zensurorganisationen, und dazu noch Abmahnanwälte. Niemand mag euch. Niemand. Insbesondere, weil ihr nicht zum Thema kommt.

Heute, am 10. Dezember 2017, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, rufen wir laut zurück: Die Würde des Menschen ist unhassbar!

“Heute” ist nicht der 10. Dezember, heute ist der elfte. Als ihr es geschrieben habt, war der sechste:

… und genau dieses Niveau an Korrektheit haltet ihr übrigens auch: Ein Nichtexistentes.

Und wieso erinnert mich das so an “ab 10.12. wird zurückgeschossen?” Wieso nur habe ich den Eindruck, ihr zieht da in einen Krieg, obwohl euch niemand angegriffen hat?

Unsere Gesellschaft wird von gemeinsamen Werten zusammengehalten

M-hm. Nennt mal drei.

Dazu gehört die freie Meinungsäußerung.

Da bin ich aber mal voll dabei, ihr widerlichen Zensur-Fanatiker. Erschießen sollte man euch, standesrechtlich.

Dazu gehört aber auch, die Würde eines Menschen zu schützen, wenn sie angegriffen wird.

Nein, das tut es nicht. Das steht sogar im Grundgesetz, auf das ihr Euch da beruft: Der Schutz der Menschenwürde ist Aufgabe staatlicher Gewalt, nicht von irgendwem sonst.

Diese Werte spiegeln sich auch in den Gesetzen wider, die alle hier lebenden Menschen vor Diskriminierung schützen sollen.

Bei drei Werten nehmen wir Meinungsfreiheit, Würde des Menschen und Schutz vor Diskriminierung, um dann auf Meinungsfreiheit rumzutrampeln. Tolle Werte teilen “wir” da. Pro-Tipp: So allgemeine Sachen wie “Menschenwürde” werden durch spezifische Sachen wie “Meinungsfreiheit” konkretisiert. Ihr verletzt beides, wenn ihr was gegen Meinungsfreiheit habt.

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte gilt für … Alle Menschen haben Anspruch auf Schutz gegen Diskriminierung und gegen jede Aufhetzung zur Diskriminierung.

Das steht da beides nicht drin. Jeder hat bestimmte Rechte, die im Weiteren Verlauf der AEMR konkretisiert sind, und darf diesbezüglich nicht diskriminiert werden; nicht gar nicht. Analog gilt das für Aufhetzung. Das macht aber ihr.

Niemand sollte Hassrede akzeptieren oder aushalten müssen.

Ja, das ist eure Meinung. Eure Meinung ist eines eurer zu schützenden, diskiminierungsfreien Menschenrechte. Die dürft ihr haben, auch wenn ihr dumm seid wie Stroh. Davon wird sie aber nicht wahr.

Wer verbal Menschen herabsetzt, beleidigt und bedroht, pfeift auf die Menschenrechte

Eben nicht. Es ist ein Menschenrecht, seine Meinung frei zu äußern. Und dazu zählt auch meine Meinung, dass ihr dumme, widerliche Arschlöcher seid. Ihr pfeift auf Menschenrechte, wenn ihr mir das verbieten wollt. Wieso verstärkt sich mein “zurückgeschossen”-Eindruck gerade so?

Wir brauchen eine laute und starke zivile Gegenbewegung – wie sie die NO HATE SPEECH Bewegung in Deutschland und weltweit vormacht.

Nein, wir brauchen eine laute und starke zivile Gegenbewegung gegen Zensoren wie die NoHateSpeech-Bewegung. Aus der ist sogar eine politische Gegenbewegung hervorgegangen, die heißen FDP und AfD. Um unsere Menschenrechte wie Meinungsfreiheit vor faschistischen, totalitären Gutmenschen zu schützen. Herr Maas und seine SPD haben für den Mist ein Drittel ihrer Wähler verloren. Das nenne ich zivilgesellschaftliches Engagement.

Denn Hassrede braucht Gegenrede.

Das ist eine interessante Theorie. Weil? Kann man die nicht einfach ignorieren? Ich würde euch sehr gerne ignorieren, ihr lebt aber halt von meinen Steuergeldern und zensiert mein Internet. Das verletzt meine Menschenrechte, wenn wir mal dabei sind. Artikel 8, 10, 11, 12, 17, 18, 19, 20, 21, 28 und 29.

Ihr bezieht euch hier lediglich auf Artikel 12, “Niemand darf willkürlichen … Beeinträchtigungen seiner Ehre und seines Rufes ausgesetzt werden”. Lest mal genauer: Da steht “willkürlichen“. Es ist nicht willkürlich, wenn ich euch sage, dass ihr Scheiße seid, wenn ich dazusage, warum ihr Scheiße seid. Und jetzt geht sterben.

Wir plädieren deshalb in aller Dringlichkeit für eine zivile Debattenkultur, die sich einmischt.

Die gibt es. Lest mal mein Blog, da steht eine ganze Menge darüber drin, wieso widerliche Leute wie ihr zumindest ausgewiesen gehören. Tipp: Weil ihr Menschenrechte verletzt. Leute wie mich wollt ihr aber idealerweise verbieten, zumindest aber zensieren. Das ist selbstbegründend.

wir wollen diejenigen stärken, die sich laut gegen Hass aussprechen

Das dürft ihr. Aber nicht, indem ihr denen das Wort verbietet, die nicht eurer Meinung sind. Ihr habt doch schon 47 Plattformen und 200 Aktionen. Interessiert nur keinen. Könnte vielleicht daran liegen, dass ihr Scheiße redet, die keinen interessiert?! Wollen wir mal abstimmen, so basisdemokratisch?

Rechtliche Vorgaben müssen beachtet und auch durchgesetzt werden; auch die Netzwerkbetreiber müssen hier ihrer Verantwortung nachkommen.

Da bin ich dabei. Setzen wir doch mal Marsh vs. Alabama gegen Facebook, Twitter und Google durch, dann dürfen die gar nicht mehr zensieren; nix Community Guidelines; freie Meinungsäußerung rulez! Nicht das fucking Gegenteil.

Hassrede trifft nicht alle gleichermaßen: Um das zu verstehen, braucht es mehr politische Bildung.

Ja… ja, klar, ihr bekommt viel Hassrede, wenn ihr so einen Müll redet. Aber – wieso bildet ihr euch nicht erstmal selber? Zudem: Ihr wollt doch die Kinder gar nicht bilden, also ihnen erklären, warum ihr Scheiße seid; ich wollt sie indoktrinieren. Gell?

Wer Hassrede begegnen will, muss nicht nur die Täter*innen zur Verantwortung ziehen, sondern vor allem die Betroffenen in den Blick nehmen. Sie brauchen unsere Solidarität.

Jede 14jährige, die euren Mist öffentlich wiederholt und dafür ein “geh sterben, fette Kuh” zu hören bekommt hat meine vollste Solidarität. Nur eure hat sie nicht; ihr seid da nämlich Schuld, wenn ihr den Leuten solchen Mist erzählt und die ihn dann nachplappern. Und ich bin sehr dafür, euch zur Verantwortung zu ziehen. Politisch korrekt wäre denke ich gerade Steinigen.

Homophobie rechtfertigen mit Pornos

Das Problem, was ich mit linken Kampfbegriffen wie Racist, Sexist, Homophobe etc. pp. habe ist die Beliebigkeit ihrer Anwendung. Gerade macht ein Fall die Runde, in dem ein US-Pornosternchen sich erhängt hat. Das hat sie natürlich vor allem deswegen getan, weil sie nicht mehr alle Tassen im Schrank hatte.

Nun ist der Tenor der Medien aber der, dass das am furchtbaren Online-Bullying läge.

Was ist passiert?

Nunja, August (ein sehr blöder Name für eine Frau, aber mei…) macht Mainstream-Vanilla Porn, siehe hier (nsfw). Nun war sie für einen Dreh gebucht mit einem Typen namens Jaxton Wheeler (ich würde diesen Link nicht klicken), der normalerweise Schwulenpornos macht.

Jetzt wollte aber August nicht mit dem Schwulen bumsen, weil – das ist ja nun erstmal egal, das ist ihre Entscheidung. Problematisch wird es dann, was sie twittert:

Anständige Frauen kaufen nämlich nicht bei Juden vögeln nicht mit Homos. (Sprecht mal den letzten Satz aus, es fühlt sich enormst grotesk an, das zu schreiben.)

Natürlich wird ihr da dann auch sofort Homophobie vorgeworfen…. was meines Erachtens zutreffend ist. Sie möchte nämlich nur keinen Sex mit Jaxton, weil der (a) mit Männern poppt, das (b) auch abseits von Kameras und (c) Geschlechtskrankheiten und HIV in der Homo-Szene grassieren wie Scheidenpilz.

Auftritt der bigotten Feministen:

Tja…. nicht mit Schwulen zu vögeln ist halt (mal abgesehen von der Tatsache, dass das Wort “schwul” früher mal bedeutete, dass Männer eben keinen Sex mit Frauen haben) aber homophob, bei allen Begründungen dafür – ich bin ja kein Nazi, aber…

Selbstverständlich hat die junge Dame vollkommen Recht damit, dass sie sich kein Aids holen will und deswegen grundsätzlich nicht mit Männern dreht, bei denen das Risiko da doch recht hoch ist. Aber – und das ist das wichtige ABER: Genau diese Generalisierung ist es, die von den Linken als racist, sexist, homophobe, als schlecht gebrandmarkt wird.

Ich kann nämlich auch recht gut erklären, dass ich nicht an Zigeuner vermieten würde, da die nur die gesamte Nachbarschaft beklauen, ihre Miete nicht bezahlen und die Wohnung zerstören würden. Alle Zigeuner? Ne, sicher nicht, aber nicht alle Schwulen haben AIDS. Es ist eben diese Generalisierung des Einzelfalls, die einen *ismus daraus macht; kategorische, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit – Miss Ames ist also durchaus und nach jedweder Definition homophob, wenn sie nicht mit dem Typen vögelt, nur weil er schwul ist, und Schwule im Allgemeinen X seien. Analog wäre sie auch rassistisch, wenn sie nicht mit Negern poppen würde, nur weil es Neger sind – auch dann, wenn sie grundsätzlich nicht mit Negern poppt, weil die ihr zu große Schwänze haben. Es ist schlecht, ein einer Gruppe zugeschriebenes Merkmal zur Beurteilung eines Individuums heranzuziehen. 

Das jetzt bitte nicht falsch verstehen: Ich bin sehr dafür, Menschen zu diskriminieren, wenn es dafür einen guten Grund gibt; es sind genau die SJW-Spinner, die das nicht richtig finden (und die gleich ‘Rassismus’ brüllen, wenn jemand es sich nicht leisten kann oder will, an unzuverlässige Gruppen zu vermieten oder unzuverlässige Gruppen (z.B. Frauen) einzustellen).

Und der Tweet von Miss Ames oben wäre nach den Maas’schen Zensurgesetzen in Deutschland Volksverheutzung; zumindest, wenn er von der AfD käme.

Davon ist er (a) immer noch ihre Meinung, (b) ist diese Meinung nicht dumm und (c) sollte sie die auch sagen dürfen.

Genau wie Jaxton darauf einen schwulen Aufschrei starten darf:

Und nun? Schaut, das ist das Problem, wenn Leute vergessen haben, wie man miteinander redet oder jedweden blöden Racist, Sexist, Homophobe – Vorwurf fucking ernst nimmt, als käme er von Leuten, die etwas anderes machen als sich fucking Homo-Pornos anzuschauen.

Denn die Meute, die jetzt Jaxton Vorwürfe macht, er habe August in den Tod getrieben (obwohl das recht offensichtlich Unsinn ist; sie hat sich erhängt; keine Pillen genommen) ist das nur eine idiotische Eskalationsspirale grenzdebilder Vorhaltungen in Bezug auf vollkommen normales menschliches Verhalten. Das ganz besondere Schneeflöckchen hat aber seinen Twitter-Account zugemacht, damit er sowas hier nicht lesen muss:

Jaja, so sind sie, die Gutmenschen. Das soll übrigens eine Kampagne gegen Cyber-Bullying sein.

Ganz ehrlich: fickt doch wen ihr wollt, ganz besonders euch selbst.

Neusprech zu #Altena

Wir haben als anständige Deutsche ja gelernt, dass man bedauerliche Einzelfälle nicht aufbauschen darf, um Stimmung gegen bestimmte Bevölkerungsgruppen zu machen – ich bin daher sehr dankbar, dass wir nicht nur Hass und Hetze und Fake News im Internet haben, sondern auch Qualitätsmedien wie Focus oder die seriöse Plattform Belltower, via der Irgendein-Neger-Stiftung mit Steuergeldern bezahlt, haben, um uns die einzige gute, richtige und wichtige Wahrheit mitzuteilen:

Bei einem Angriff mit einer 30 Zentimeter langen Klinge fügte ein Mann dem Bürgermeister eines irrelevanten Kuhkaffs eine 15 cm lange Schnittwunde zu. Der Täter, ein 56-jähriger Deutscher, wurde festgenommen.

Bei der Illustration der schwere der Tat hilft uns dann der über alle Zweifel erhabene Sender RTLdas hier ist eine 30cm lange Klinge:

… und das hier eine 15cm lange Schnittwunde:

Und gleich noch die Schlagzeilen von morgen:

Warum wir schon immer mit Eurasien im Krieg waren und Ostasien unsere engsten Verbündeten sind. 

Sexpuppen und Katzenbabys

Für diejenigen, denen Bento nicht niveaulos und die restlichen Mainstream-Medien nicht gutmenschlich genug sind, gibt es jetzt Piqd. Piqd beschreibt sich selbst – ach ich korrigiere das gleich mal:

Kluge Köpfe Ideologische Spinner filtern (sic!) den besten zur Filterblase passendsten Journalismus aus dem Netz. Entdecke handverlesene Artikel, die inspirieren deine idiotische “Meinung” bestätigen und bewegen dich traurig und wütend machen.

Denn – wenn man Antje Schrupp da mitschreiben lässt, können das allzu kluge Köpfe nicht sein – oder zumindest können die Redakteure nicht zwischen “klugen Köpfen” und “ideologischen Spinnern” unterscheiden. Aber sei’s drum, Antje Schrupp hat einen Beitrag geschrieben, warum dass “realistische” Sexpuppen überhaupt nicht gehen. Weil? Listen and Believe!

Die männerfeindlichsten Teile sind da mittlerweile wohl gelöscht, aber der für mich intressante steht noch da:

Das Problem an Sexrobotern ist, dass sie … Frauenimitate [sind]. .. Sie werden damit beworben, gefügsam, anschmiegsam und willenlos zu sein, sie sind ganz ihrem Herrn zu Diensten und lassen mit sich machen, was er will.

Anschmiegsam. Was für eine entsetzliche Eigenschaft, die niemand, wirklich niemand bei Frauen haben will.

Es muss schon furchtbar sein für Feministinnen, die Männern nichtmal so viel zu bieten haben wie eine Silikonpuppe und ein Mikrochip. Schaut, deswegen habe ich die Selbstbeschreibung von Pidq geändert – das macht sogar mich traurig. Leider aber sind die Autoren zu doof, das Problem zu erkennen – aber gut; ich ja nun nicht.

Das wäre mir aber eigentlich keinen Artikel wert, wenn ich es nicht meiner Frau erzählt hätte: Die meinte, heute früh im RTL-Morgenpromiklatsch lief ein Bericht über realistische Babypuppen. Die sehen etwa so aus:

Zielgruppe: Frauen. Und damit sich die einsame Frau nicht so sehr als einsame Versagerin fühlen muss, kann man sich da aussuchen, ob man lieber eine süße und pflegeleichte, oder aber eine nervtötend – brüllende Puppe haben will, die einem das Gefühl gibt, gebraucht zu werden. Das ist wohl ein aus Amerika rüberschwappender Trend – hier wäre ein älteres Video zum Thema – gibt’s auch als Hund, wenn man mag:

Tjoah… was soll ich dazu sagen? Ist das jetzt gut oder schlecht für die süßen Babykatzen in den Tierheimen? Gibt es die Puppen auch für Pädophile? Fragen über Fragen…

Unseren täglichen Faschismus gib uns heute

Den aktuellen Beitrag zur politisch korrekten Volksverdummung auf Bento präsentieren Hanna Zobel und Anatol Stefanowitsch:

Benutzt du diese Nazi-Sätze – ohne es zu wissen?

Nein, wenn ich Nazi-Sätze benutze, mache ich das mit Absicht, um linksgrüne Gutmenschen zu Ärgern. Ein Beispiel, was v.a. Poststrukturalisten hassen werden?

Worte sind Brücken in unerforschte Regionen
– Adolf Hitler

[HZ] Wenn wir Wörter wie “Mischvolk”, “Endlösung” oder “Überfremdung” hören, sollten bei allen von uns sofort die Nazi-Alarmglocken klingeln – klar.

Außer natürlich, wir reden von Tibet. Dass die chinesische Regierung nämlich zur Unterdrückung der Tibetaner da Viehwaggonweise Han-Chinesen hinkarrt, ist böse. Nein, nicht die Viehwaggons, die Chinesen, natürlich; die Tibetaner sind nämlich gut. Die Chinesen sind nicht gut, sondern wertlose Untermenschen.

[HZ] Die Nationalsozialisten haben Sprache ganz gezielt eingesetzt, um ihre Ideologie in der Gesellschaft zu verankern und Macht auszuüben.

Wie jede ideologische Bewegung. Bei den Marxisten waren die Bösen das “Establishment”, was heute kaum noch in einem anderen Sinn verwendet wird; bei der Befreiungsbewegung der Schwarzen in Amerika kam dann das bislang nicht bekannte Wort “Rassismus” auf, Feministen haben das – weil sie Frauen sind und Frauen keine eigenen Ideen haben – dann kopiert und “Sexismus” genannt. Ich weise an dieser Stelle darauf hin, dass das Erfinden von Kampfbegriffen seit spätestens der von Lenin perfektionierten Propaganda aus dem politischen Diskurs (leider) kaum noch wegzudenken ist, gleichwohl aber keinerlei Aussage bezüglich der Güte der zugrundeliegenden Ideen hat.

[HZ] Sie hatten sogar ein Propagandaministerium, das sich damit beschäftigt hat.

Dieser Satz, zum Beispiel, ist Propaganda (systematische Verbreitung von Ideen und Meinungen mit dem Ziel, das allgemeine Bewusstsein in bestimmter Weise zu beeinflussen), davon sind aber die Aussage nicht falsch. Es ist nur falsch, daraus zu interpretieren, dass es schlecht wäre, dass die Nazis ein Propagandaministerium hatten, aber Bento irgendwie besser. Ist es nämlich nicht (wenn man Propaganda per se schlecht findet).

[AS] Man muss zwei Kategorien unterscheiden: Einerseits gibt es Begriffe, die durch die Nazis eingeführt wurden, wie das Wort “Lügenpresse”.

Jaaaaah… 1676 hieß das noch Lügen-Handwerk. Ne, komm, Anatol, selbst wenn das Wort “Lügenpresse” schön von der Zunge geht – es ist halt ein schönes, deutsches Komposit und keine “Fake News” – auch wenn mir “Presstituierte” ja sehr gut gefällt. Es geht doch das Problem nicht weg, wenn man das Wort kritisiert? – Oh; ich vergaß, ich rede mit Linken.

[AS] Andererseits gibt es Begriffe, die es schon vor der NS-Zeit gab, die aber durch die Nazis eine bestimmte Bedeutung bekommen haben. Zum Beispiel das Wort “Volk”.

Wie zum Beispiel in 中华人民国, “Volksrepublik China”, die fucking Nazis.

[AS] Politisch gibt es den Begriff als Definition von Staatszugehörigkeiten. Und dann gibt es die biologisch/ethnische Definition, wie die Nazis sie verwendet haben.

Tjoah… das stimmt halt so nur halb. Denn das Völkerrecht kennt keine klare Definition von Volk, wie der bolschewistische Glatzkopf in der seiner Lügenpresse-Propaganda die jungen, dummen Leser glauben lassen möchte. Ein ehtnisch-kultureller Volksbegriff wird übrigens auch von z.B. den Kurden benutzt.

[HZ] Was passiert denn, wenn wir Wörter wie “Volk” auf diese Art verwenden?

Die Leichen der gefallen Soldaten der SS-Totenkopfstandarte erstehen auf und veranstalten Fackelmärsche durch Bielefeld. Das dürfen wir auf keinen Fall zulassen, da sonst auffallen würde, dass es Bielefeld gar nicht gibt.

[AS] Wir gewöhnen uns an nationalsozialistische Denkmuster.

Dafuq? Wenn ich vom “amerikanischen Volk” spreche, stelle ich mir einen wüsten Mischmasch verschiedener Ethnien vor. Wenn ich vom chinesischen Volk spreche, stelle ich mir fucking Chinesen vor. Weil das so ist. Und das ist so das Linke Problem: Wenn die Realität nationalsozialistisch sein soll, dann muss man (a) feststellen, dass sie das in Deutschland nicht ist; wir füttern hier ganz sozialistisch gerade Millionen Leute durch, die nicht ansatzweise Deutsch sind, und (b) man offensichtlich heute als Nazi gilt, wenn man die Realität nicht verleugnet.

[AS] Selbst, wenn man es unbewusst benutzt, also gar keine böse Absicht hat, führt die Verwendung dazu, dass die Idee eines ethnisch definierten Volkes im Bewusstsein der Gesellschaft verankert bleibt.

Schau – und genau das ist das Problem mit idiotischen linken Vorstellungen: In meiner Welt ist der deutsche Volksbegriff kulturell geprägt, nicht ethnisch. Das war er übrigens auch immer, und Deutschland ist historisch von unvergleichlicher Kleinstaatlerei geprägt; dass sich die Bayern dran gewähnt haben, auch nur Preußen ebenso als Deutsch anzusehen ist eine recht junge Entwicklung. Aber auch damit sind schon unsere Großeltern aufgewachsen, und kleine kulturelle Unterschiede sind da auszuhalten. Große aber sind schwierig – Berliner z.B. (wie Anatol Stefanowitsch) sind für mich jetzt halt weniger deutsch als jeder türkisch-deutsche Autohändler mit Doppelpass. Die reden nämlich keinen Stuss, und Stuss reden ist das, was wir mit dem 3. Reich hinter uns lassen wollten. 

[HZ] Können wir nicht einfach die Nazi-Begriffe “zurückerobern”, also in anderen Kontexten verwenden und sie somit wieder positiv belegen?

Nein. Man kann Begriffe, die etwas inhärent Negatives beschreiben, nur positiv besetzen, wenn man das inhärent Negative verändert. “Zigeuner” per se ist ein reines Deskriptivum, solange die Zigeuner nicht stehlen wie die Raben und ihre Kinder zum Betteln schicken. Wenn sie das aber tun, wird der Begriff “Zigeuner” negativ. Diesen dann durch einen neuen zu ersetzten hilft nichts, und ihn “zurückzuerobern” ist schlicht schizophren. Aber klar, dass eine Feministin das fragt. Ist wahrscheinlich eine Schlampe.

[AS] zum Glück haben es die Nazis nicht geschafft, jedes Wort für immer zu ruinieren. Zum Beispiel “Mädel”.

Eigentlich haben die Nazis es nicht geschafft, überhaupt irgendein Wort zu ruinieren, nichtmal “Endlösung”. Aber Denken, Begründen irgendwas sinnvolles von sich geben muss man als Linker ja nicht, oder? Ich meine, komm – niemand dächte bei Autobahn an Nazis, wenn nicht irgendwelche Linken diese Assoziation hergestellt hätten. Okay, bei Gaskammern schon, aber ich wüsste jetzt nicht, inwiefern Gaskammern in irgendeinem Kontext allgemein positiv zu sehen sein könnten. Subjektiv geht das natürlich; ich hätte da gerade spontan einen Inhaltskandidaten im Kopf.

[AS] Aber es gibt auch Wörter, hinter denen ein Konzept steckt. … “völkisch” könne doch auch ganz neutral definiert werden …. Das stimmt aber nicht, weil mit diesem einen Wort viel mehr ausgedrückt wird,

Ja… das sah Hitler auch so:

[AH] Der Begriff völkisch ist infolge seiner begrifflichen Unbegrenztheit keine mögliche Grundlage für eine Bewegung und bietet keinen Maßstab für die Zugehörigkeit zu einer solchen.

Wir wissen also jetzt, wes’ Geistes Kind der Anatol ist. Und dann wundern sich die Linken, wenn man ihnen Siliones “Der neue Faschismus wird sagen, ‘ich bin der Antifaschismus'” vorhält – es ist (ja, spiegelbildlich) genau das Gleiche.

[HZ] Hat sich die Verwendung von Nazi-Sprech seit Pegida und AfD verstärkt?

Die Verwendung von Deppen-Sprech hat sich seit dem Aufkommen von Bento verstärkt, soviel kann ich sagen. Fuck, Orwell rotiert gerade in seinem Grab.

[AS] Das kann ich nicht abschließend beurteilen, aber man sieht, dass sich die Grenze des Sagbaren immer weiter in Richtung härterer Aussagen verschoben hat.

Die Grenze des Sagbaren, du widerlicher Faschist, ist da, wo Dritte in ihren Menschenrechten verletzt werden. Sagen die fucking Menschenrechte. Und da Worte niemanden in seinen fucking Menschenrechten verletzen können, ist die “Grenze des Sagbaren” politische Willkür – aber freilich mögen Kommunisten sowas, sonst könnte man ja nicht erzählen, dass wir schon immer im Krieg mit Ozeanien waren oder es ein Patriarchat gäbe oder Wörter rechtsradikal wären. Depp.

[AS] Damals war sehr klar, dass man so – zumindest öffentlich – nicht sprechen darf. Wir haben uns als Gesellschaft nie ausreichend damit auseinandergesetzt, wie tiefgreifend der Nationalsozialismus unsere Sprache verändert hat.

Hmmm… ist “verreck, du dreckiger Hurensohn” Nazisprache? Nein? Puh. 

[HZ] Also muss man am besten alle Nazi-Begriffe verbieten?

Sammal.

Wisst ihr, warum “Mein Kampf” auch heute noch so ein furchtbar gefährliches Buch für das Establishment ist? Weil man unweigerlich den Eindruck bekommt, die politische Linke hätte es neben 1984 als fucking Lehrbuch verwendet, um ihr Tun zu gestalten. Und jeder, der das sagt, muss ein Nazi sein, weil – ja, weil er “Mein Kampf” gelesen hat? Kinders: Hitler wäre nicht groß geworden, wenn seine Gedanken für die Zuhörer absurd gewesen wären. Und was macht ihr?

[AH] Mag es sich um Religion handeln oder um Moral an sich, um den Staat oder die Gesellschaft, einerlei, es wird alles beschimpft, in der unflätigsten Weise in den Schmutz einer niedrigsten Gesinnung gezerrt.

Toll. Ganz fein. Ihr gebt fucking Hitler Recht mit seiner Pressekritik. Ganz fein.

[AS] Wenn wir beispielsweise Sprachbilder verwenden, die Menschen in wertvoll und weniger wertvoll aufteilen, dann können diese Bilder sehr schnell wieder Teil der gesellschaftlichen Wirklichkeit werden.

Weil in der Realität (=! Wirklichkeit) natürlich alle Menschen gleich viel Wert sind. Mich würde aber Anatols Meinung dazu, wie er das auch nur in seiner öffentlichen Wirklichkeit bezüglich eines rechtsradikalen Spinners, der ihn umbringt, im Vergleich zu einem islamistischen Terroristen, der einen Kindergarten in die Luft sprengt, und Claudia, die nach der Arbeit putzen geht, um ihre Familie zu ernähren, rechtfertigt. Ich würde mir da nämlich wie ein verlogenes Arschloch vorkommen.

[AS] So etwas passiert nie plötzlich, sondern immer zuerst sprachlich. Es wird immer zuerst geguckt, wie weit kann ich sprachlich gehen, was akzeptiert die Gesellschaft. Und wenn sich das in den Köpfen etabliert hat, dann kann man zur Tat schreiten. Das ist das Gefährliche an dieser Art der Sprache.

Toll, Anatol. Danke, Anatol. Und jetzt sagst du das mal über die Leute, die kontinuierlich unsere Sprache verändern wollen, um uns ihre absolutistischen Ideologien raufzudrücken. Fang mal bei Feministen an, die “alle Männer sind potentielle Vergewaltiger” etabliert haben, um jetzt Willkürgesetze durchzudrücken. Sonst bist du nämlich ein bigottes Arschloch.

Zudem stimmt deine ach-so-toll-klingende These nicht. Der gesamte Sinn von Demokratie und Meinungsfreiheit ist nämlich, dass durch Reden verhindert wird, dass sich uneinige Parteien wechselseitig umbringen, um ihre Probleme zu klären. Und das mit der Demokratie und der Meinungsfreiheit funktioniert erstaunlich gut, solange man bestimmte Grundrechte nicht anfasst. Wie fucking Meinungsfreiheit.

Aber hey, sprich ruhig bestimmten Teilen der Bevölkerung ihre Menschenrechte ab; das war schon immer eine gute Idee. Das mögen die total gerne – du ja sicher auch, oder?

Ich überlasse das Schlusswort mal Hitler:

[AH] Die liebe bürgerliche Mitwelt aber ist ganz erstaunt … Sie sieht, wie in Theater und Kino, in Schundliteratur und Schmutzpresse Tag für Tag das Gift kübelweise in das Volk hineingeschüttet wird und staunt dann über den geringen „sittlichen Gehalt”

Erfolgreiche Politik? Trotz mehr Gewalt gegen Frauen vieles zu bemängeln

Nach der entsetzlich panikmachenden Berichterstattung letztes Jahr habe ich ja dargelegt, dass in Deutschland unbedingt mehr Gewalt gegen Frauen notwendig ist, um das (lediglich alternativ wahre) feministische Narrativ nahezu aller Medien, dass fast täglich eine Frau durch ihren Partner stirbt, zur Realität zu machen. Denn Feminismus ist richtig und wichtig!

Der Aufruf scheint teilweise Erfolg gehabt zu haben – laut den aktuellen Zahlen konnten wir die Gesamtzahl der in Deutschland ermordeten und totgeschlagenen Menschen von 589 in 2015 auf 876 in 2016 steigern. Welcher Politiker wäre nicht stolz auf eine Steigerung von 48,7% bei einer so wichtigen Kenngröße eines zivilisierten Landes?

Gleichwohl ist ein Rückschritt bei der Frauenquote unter den Mord- und Totschlagsopfern zu verzeichnen: Konnten 2015 noch 50,9% aller Opferpositionen durch Frauen besetzt werden, ist es trotz aller Bemühungen des Feminismus, Frauen zu Opfern zu stilisieren, den Männern 2016 gelungen, 50,3% der Opfer auszumachen, gleichwohl die Zahl weiblicher Mord- und Totschlagsopfer von 299 auf 435 zugenommen hat.

Eines der hierbei zu identifizierenden Probleme ist der strukturelle Rassismus in Deutschland: Während unter den Tatverdächtigen ein Ausländeranteil von 32% zu identifizieren ist  (1.054 vs. 2.242), stellen sie nur 20,1% der Mordopfer – dafür aber 36,2% der Totschlagsopfer*; im Schnitt sind das dennoch nur 29,3% – von Gleichstellung kann hier keine Rede sein; es ist klarer Rassismus, vornehmlich Deutsche umzubringen.

All diese politisch relevanten Entwicklungen werden von der LügenGar-nicht-Presse aber großzügig ignoriert, um das (falsche) Sexismus-Narrativ der Opferfrauen auch dieses Jahr wieder in die Welt zu setzen:

Fairerweise hat die ARD den “jeden Tag eine Frau” – Unsinn mittlerweile “korrigiert“, nachdem das BKA dieses mal selbst darauf hingewiesen hat, das es Blödsinn ist – es sind natürlich nur 158 von ihrem Partner oder Ex-Partner umgebrachte Frauen:

Vor allem Frauen erleben in Deutschland häusliche Gewalt. Laut BKA starben im vergangenen Jahr 149 Frauen durch den Partner oder den Ex-Partner.

Tjo – keine Ahnung, warum die ARD da jetzt 9 Frauen verschweigt, aber ich verurteile dieses zwangsgebührenfinanzierte Kleinreden von Gewalt gegen Frauen mal aufs Schärfste. Shame on you, Fake News.

Fällt euch auch auf, das die 84 Männer verschwunden sind? Das sind zwar in der Realität “nur” noch 15 Opfer, aber das liegt nicht daran, dass deren Partnerinnen es nicht versuchen würden: 86mal wurde versucht, seinen männlichen Partner umzubringen, bei einer sicher auf die Diskriminierung von Frauen zurückzuführenden, erbärmlichen Erfolgsquote von 17,4%. Eine ähnlich niedrige Quote findet man sonst nur beim Anteil von Frauen an oberen Führungspositionen (16,5%). Ich hoffe sehr, dass unsere neue Bundesregierung da endlich mal was tut.


*: Von den Totschlagsopfern sind 47/503 = 9,3% Spanier. Dafuq?