100 Tage Kommunismus

So, wie jedes Jahr ein paar geschichtsvergessene Vollidioten sich jedes Jahr treffen, um Hitlers Geburstag zu feiern, gibt es auch auf der klassich als “anders” betrachteten Seite der politschen Idiotenideologie Menschen, die mal was zum Feiern brauchen: 100 Jahre Sturm auf den Winterpalast, zur Feier der Oktoberrevolution. Die Linken haben da offenbar ein ähnliches Problem wie die Münchner mit dem Oktoberfest – das findet ja auch nicht im Oktober statt, und auch ansonsten scheint da einiges im Argen zu liegen, zum Beispiel, dass der deutsche Steuerzahler diesen Quatsch bezahlt, aber dafür ist Sciencefiles sicher die bessere Adresse.

Ich möchte, da es ein Fest ist, aber mal nicht so miesepetrig sein und daher alle, die sich für Kommunismus interessieren, einfach zu meinem großen Experiment

100 Tage Kommunismus

einladen. Das geht relativ einfach:

  1. In Anbetracht der Tatsache, dass Eurer Job nicht dem Volkswohl dient, wird der durch Jobs im bolschewistischen Ideal ersetzt. Das könnt ihr recht einfach erreichen, indem ihr Eurem Chef erzählt, dass ihr jetzt 100 Tage kommunistisch leben wollt und daher Urlaub braucht.
  2. Beantragt Hartz4; der sozialistische Staat ist natürlich für Euch da – aber erst in sechs Wochen; im Kapitalismus heißt das “Sperrfrist” und ist menschenfeindlich, im Kommunismus heißt das “Bearbeitungszeit” und darf nicht kritisiert werden.
  3. Hebt daher alles Geld, was ihr noch habt (aber nicht mehr als 500€, alles andere wäre unsozial) vom Konto ab. Verbrennt sofort 10%, um die Inflation zu simulieren. Macht das jeden Tag mit Euren Geldbeständen.
  4. Freilich haben 70 Jahre Kapitalismus ihre Spuren hinterlassen, die es Euch schwer machen, das gute Leben im Kommunismus nachzuvollziehen – es wird z.B. schwer, leere Supermarktregale zu finden. Kauft daher nur Produkte, die aufgrund fehlenden Haltbarkeitsdatums reduziert sind; dieser spätkapitalistische Überfluss dürfte in der Anfangsphase des Experiments den Übergang leichter machen. Nach der Zeit gibt es Lebensmittel nur noch von der Tafel, und da auch keine importierten Produkte, außer aus Venezuela.
  5. Da ihr nichts zu tun habt, und kein Klassenfeind sein wollt, müssen wir Euch einer sinnvollen Verwendung zum Aufbau unseres großen Staates zuführen. Recht daher in öffentlichen Parks Laub auf große Haufen. Das könnt ihr, sofern es windig ist, sogar jeden Tag im gleichen Park machen.
  6. Da unsere Medienlandschaft die hohe Qualität und Seriosität echter kommunistischer Propagandapresse nicht spiegeln kann, bezieht Eure Nachrichten ausschließlich über den Twitter-Account Eurer lokalen Antifa-Gruppe. Das restliche Internet ist natürlich gesperrt; als ordentliche Kommunisten könnt ihr das über einen “Parental Filter” mit der Einstellung “*.*” als gesperrte Webseiten erreichen.
  7. Selbstverständlich nehmt ihr an jeder Aktion der lokalen Antifa-Gruppe teil; sie sind gegen Nazis, und Nazis müssen wir aus unserem kommunistischen Traumparadies vertreiben. Mit allen Mitteln. Eure eventuellen Bedenken zerstören die lokalen Gruppen sicher problemlos.
  8. Meldet alle Bekannten oder Verwandten, die Eure neue politische Überzeugung nicht teilen, bei der Stasi Irgendein-Neger-Stiftung.
  9. Schaltet die Heizung aus. Ganz. Als kommunistisches Land muss man, um von den kapitalistischen Aggressoren unabhängig zu sein, autark wirtschaften. In Deutschland gibt es kein Öl – zumindest keines für Euch. Ihr könnt mit Torf heizen, das ist ein regenerativer Rohstoff und darf in unserem (noch) sozialistischen Bruderland England überall frei und kostenlos gestochen werden. Dann habt ihr auch am Wochenende schon was vor. Fliegt mit Ryanair, das ist die beste Servicequalität, die man in einem kommunistischen Land erwarten kann. Die kontrollieren auch, ob ihr solidarisch nur die zehn Kilo mitnehmt, die ihr braucht.
  10. Strom gibt es nur von 17 bis 19 Uhr. Dummerweise müsst ihr von 7 bis 19 Uhr arbeiten; habt aber in allen geraden Stunden Pause. Und sonst immer nach einer Viertelstunde für 15 Minuten. Seid aber immer pünktlich, um Eure Solidarität zu zeigen.
  11. Wir haben noch zu wenig Volkswohl. Ladet Euch eine App für das islamische Gebet, damit ihr wenigstens fünfmal am Tag der Revolution gedenkt. Singt dazu die Internationale. Macht das auch an Orten, wo sich Leute versammeln, die noch nicht so lange in unserem Land sind, zum Beispiel Moscheen.
  12. Ihr habt natürlich in modernen Zeiten ein Handy, und natürlich sind alle Anrufe gratis. Installiert dazu die App eines Gratis-VoIP-Anbieters und benutzt ausschließlich diese. Vergesst nicht, Beschwerden Eurer Gesprächspartner zu melden!
  13. Baut in die Hauptwasserleitung einen Wasserfilter ein. Füllt ihn mit fein zerhäckselten Teilen alter Batterien, um die Qualität kommunistischer Wasserleitungen zu simulieren (Handschuhe tragen, das Zeug ist giftig).
  14. Teilt nach 100 Tagen Eure gewonnene Freude am neuen, kommunistischen Lebensstil mit dem Berater, der Euch bei einem Besuch in unserem Bruderland Nordkorea an die Seite gestellt wird.
Freundschaft!
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Return of Cucks

Zu meinem RSS-Feed gehört ja nun auch Return of Kings. Nicht, weil ich ein pickeliger 16jähriger bin, der die weisen Ratschläge irgendwelcher Fitnesstudio-süchtiger, selbsternannter Oberficker wertschätzen würde, sondern weil die normalerweise wenigstens einen Artikel pro Woche posten, über den man nachdenken muss.

Während ich für Artikel, die ich hier auf dem Blog behandeln kann, halt die Nachrichten lese – oder die TAZ oder sonstige “Qualitätsmedien”, in denen nur Müll steht.

Nachdem ich ein großer Anhänger echter Geschlechtergerechtigkeit bin, im Gegensatz zu – zum Beispiel – Feministen, gebe ich mir ja wirklich Mühe, hier auf dem Blog nicht nur dumme Frauen wie Fettie Hengamäh und den Stuss, den sie von sich gibt, vorzuführen, sondern auch die penisbehaftete Seite der gesellschaftlichen Idiotenschicht zu berücksichtigen, indem ich auch irgendwelchen Pudeln wie Quentin von der SZ eine Stimme gebe.

Was die Idioten aber normalerweise eint, ist, dass sie links und / oder feministisch sind (was einen natürlich per se nahezu zwingend zu einem Idioten macht). Auf William Adams aber ist beides nicht zutreffend, der ist nur noch untervögelter als die durchschnittliche Feministin; in seinem Fall halt absolut, nicht nur qualitativ.

3 ANNOYING TYPES OF FEMALES THAT MOST MEN ENCOUNTER

Es ist immer gut, einen Artikel schonmal klar rassistisch anzufangen. Ich habe das zwar schon oft erklärt, aber: Es ist für Deutsche total einfach, zu untersuchen, ob eine Aussage rassistisch ist, wenn man das Subjekt durch “Juden” ersetzt.

Hatte ich übrigens erwähnt, dass Euch Willi auch aus Artikeln wie “wie ich 8000 km über den Atlantik flog, um mich dann von einer attraktiven Französin ignorieren zu lassen” bekannt sein könnte? Und dass ich keine Rassisten mag?

ROK is wrongly understood by its opponents as misogynistic

… aber um unseren Kritikern Recht zu geben, haben wir Willi einen Artikel schreiben lassen, der seinen fucking Frauenhass mal so richtig groß rauskommen lässt. Als würde er davon was zum Poppen bekommen, ohne dafür zu bezahlen.

The truth is that we want nothing but the best for everyone, women in particular.

Ist das eigentlich ein grundsätzliches Problem, dass jede initial sinnvolle Bewegung – wie ROK, ein Portal, was pickeligen Teenagern mit Selbstwertproblemen beibrachte, wie man Selbstwert bekommt und dass Frauen Männer, die wissen, wer sie sind, geil finden – irgendwann seine Ideale, vor allem aber initialen Ziele verliert und eine dümmliche Sekte wird? Wenn ich verlogenen Dreck hören will, lese ich die fucking Emma (oder die TAZ); Männer (respektive respektable Menschen im Allgemeinen) aber sollten das Beste für sich wollen. Das ist übrigens recht automatisch das Beste für die Gesellschaft insgesamt und Frauen (die man vögelt) im Besonderen – oder was sollte es besseres für eine Frau geben als Sex mit (z.B.) mir?

Eben. Aber das nützt doch nicht allen Frauen was; ich habe weder die Zeit noch die Potenz, die alle zu ficken – vor allem aber bei einem sehr, sehr großen Teil keine Lust.

In the meantime, the encounters with the opposite sex are limited to a small number of friends, acquintances, family, relatives, co-workers, girlfriends, and the brief encounters that come along with casual sex.

Du hast deine Mutter vergessen, Willi. Aber schön, dass Du Leute aufzählst, die in deinem Leben nicht vorkommen.

Masculine men prefer to associate wither other males

Homosexuelle Männer präferieren es, sich mit anderen Männern zu umgeben. Man denke da an Hugh Heffner.

or perhaps rather stay alone, and there are good reasons for that.

Ja – Homosexualität ist eine Sünde (respektive haram; ich schreibe ja ein deutsches Blog, und der Islam gehört ja zu Deutschland).

Although there are a significant number of females with pleasant personalities

Ich kenne drei Frauen, auf die das zutrifft, und ich zähle da meine Frau dazu, obwohl ich das gerne zur Diskussion stelle, wie “pleasant” deren Persönlichkeit ist. Was bist du eigentlich für ein widerlicher Schleimer, Willi? Die meisten Frauen sind – und wohlgemerkt in noch schlimmerem Maß als die meisten Männer – blöde, undankbare, egoistische Arschlöcher (oder Fotzen, wir wollen ja gendergerecht bleiben).

many of us have encountered some really toxic such along the way that can tell us what is wrong about the current culture. It is like they represent a certain negative tendency in our society.

Ja – Willi, zum Beispiel. Und der ist gar keine Frau. Aber der zentralere Punkt – und der Grund dessen, warum ich Willi hier schlechter darstelle als die auch noch so dümmste Feministin: Letztere sind nur Frauen, die könnten die Klappe halten und ihre Beine breit machen und hätten damit einen gesellschaftlichen Nutzen. Willi aber hätte immer noch keinen.

Naja – Willi versucht sich an einer fucking Liste, und fucking Listen sind halt schon per se doof. Willi differenziert drei (naja, eigentlich mehr) Typen “toxischer” Frauen:

The female friend who can’t stop calling and think that men and women are equally talkative

Es folgt eine Seite darüber, wie sehr der arme Willi darunter leiden musste, dass er als Beta-Orbiter das emotionale Massengrab für die Jammereien irgendeiner Jammerfrau war, weil er nicht die Eier in der Hose hatte, sie einfach mal flachzulegen und nicht ein Iota Empathie hat, mal ohne nur ans Ficken zu denken für andere Menschen da zu sein.

Our “mutual” relationship didn’t give me anything. She became upset, of course, and said she was going to unfriend me on Facebook (oh no!). Funny thing is that I met her in Stockholm several years later and she wanted to add me back again.

Ich habe irgendwie das Gefühl, dass sein Problem das Niveau der Feministinnen, denen irgendwer auf der Straße ein Kompliment gemacht hat, noch um Längen schlägt unterbietet. Wir sind jetzt soweit, dass nicht nur blöde, häßliche, alte Frauen rumjammern, dass sich die Welt nicht um sie dreht, und nicht nur soweit, dass das sogar junge, attraktive Frauen (mit Dachschaden, aber egal) tun, sondern dass das (nominale) Männer machen.

Solche Männer – wie Willi – breiten dann ihren eigenen Weltschmerz vor Publikum aus, weil das zu einer besseren Welt führen soll – wie fucking Feminismus.

Glaubt ihr mir nicht?

many are looking for a cultural renaissance that will be beneficial for both sexes.

Ja, und der untervögelte Willi ist da natürlich der Heislbringer – wie die fucking Feministen. Wisst ihr, wie man wirklich eine bessere Welt schaffen könnte? Wenn alle fucking Idioten aufhören würden, so zu tun, als wären sie der fucking Messias. Ich bin weißgott nicht der intelligenteste Mensch auf diesem Planeten, aber ich bin intelligent genug, um zu wissen, dass ich nicht das Sagen haben sollte. Das ist übrigens bei allen wirklich intelligenten Menschen so. Aber unendlich viele dümmere Menschen sehen das anders; 709 davon sitzen z.B. im Bundestag.

Mh – vielleicht irre ich mich da ja auch. Ich könnte zumindest “die soziale Frage” lösen, wie auch immer die lautet: Die Antwort ist Arbeitslager.

Zurück zum Thema: Willi hatte eine Bekannte, die mit ihm über ihre Beziehungsprobleme geredet hat, Willi hat sich die nur angehört, weil er sich falsche Hoffnungen gemacht hat, dass das Mädel den Typen, über den sie sich ja nur beschwert, für ihn verlässt, was wenig verwunderlich nicht passiert ist, und Willi stellt es hier nicht nur ernsthaft als männliche Entscheidung dar, mit der Frau nicht mehr zu reden, sondern auch noch die Frau als irgendwie schlecht.

Lieber Willi: Frauen jammern gerne, und wenn sie nicht jemanden wie dich haben, tun sie das im fucking Internet und gründen einen Hashtag, der so tut, als wäre ihr eigenes, eingebildetes und faktisch nichtexistentes Problem mit dem Typen, der sie recht offensichtlich vollkommen ausreichend durchvögelt, irgendwie auch nur existent. Wichtiger Hinweis: Das ist es nicht, und wenn du was zum Poppen willst, geh mit deiner (no-benefits, wie das heute (idiotischerweise) heißt) Freundin egalwohin – Frauen fangen an, vor Geilheit zu tropfen, wenn sie einen Mann sehen, der sich mit einer Frau unterhält, als wäre sie ein normaler Mensch, und er kein lüsterner Lustmolch. Das funktioniert natürlich umso besser, je attraktiver deine Freundin ist, und Frauen hatten schon vor 20 Jahren keinerlei Respekt vor anderen Frauen, das hat sich durch den grassierenden Dummfeminismus nicht gerade gebessert. Klar, es macht nicht unbedingt Spaß, mit einer Frau ein kleines Schwarzes kaufen zu gehen, aber dafür könnt ihr euch dann mit der Frau ordentlich über interessante Themen unterhalten, wirklich lecker in irgendein Sternerestaurant essen gehen und euch die Rechnung fair teilen, und die freut sich auch noch darüber, wenn du dann mit der Schlampe von der Bar vögelst. Ihrem Freund wäre sie da sauer.

Ganz ehrlich: Willi ist ein enorm schlechter Ratgeber in Beziehungssachen.

The backpacker bitch who cannot take a joke and gets mad over nothing

Tl;dr: Willi war in irgendeinem abgefuckten Loch auf den Philippinen und

made a joke about the vagina of an Aussie girl

Denn – ich meine, was gibt es besseres, als über Muschis zu witzeln, die man gar nicht kennt? Also, wenn man sich als ungevögeltes, schwanzloses Weichei darstellen will?

Then in the middle of a karaoke session I just went when she was supposed to start singing, and the look in her eyes was that of pure ire. I thought she was going to stab me.

Der Trick, lieber Willi, von Vaginas ist, dass die dazu da sind, seinen Penis reinzustecken. Das mag für dich eine seltsame und neue Erkenntnis sein, aber das ist so. Frauen sehen das auch so. Da redet man aber nicht drüber. Der Gentleman vögelt und schweigt.

The spoiled one who doesn’t understand that men and women are different

Wir sind offensichtlich an einem Punkt angekommen, wo (nominale) Männer noch weniger Probleme haben als Frauen. “Hilfe, nicht jeder teilt meine Ansichten” ist ja nun offenbar das Go-To-Problem aller Millenials. Geht doch in euren fucking Safespace und schneidet euch die fucking Pulsadern auf. Längs. Und weil wir Bildung ja durch Dildokurse ersetzt haben: Längs bedeutet die Richtung, in die euer Arm beim Hitlergruß zeigt. Den kennt ihr, der ist nämlich das schlimmste, was auf dieser Welt passieren kann.

One Swedish girl, an acquintance of mine who is a spoiled young girl, just couldn’t take it. She said that she wanted to vomit because of my lifestyle and how I talked about Swedish girls, and after a conversation on Facebook Messenger, she unfriended me

Das ist die dritte Erwähnung von fucking “oh no!” – Facebook. Ich habe irgendwie den Eindruck, dass Willi die Frauen auch nur via Facebook kennt. Und mir wird auch schlecht bei einem Totalversager, der so tut, als wäre er der fucking Messias, auf den die Welt gewartet hat. Aber ganz ehrlich: Meine Frau würde mir sicher verzeihen, wenn ich mich mal mit dem treffe, wenn er denn eine echte Freundin hat, weil er sicher super-durchtrainiert ist und (irgendwann) einen dementsprechenden Frauentyp anzuziehen in der Lage ist, und das nur, weil ich die hohle Schlampe knallen wollte, damit er mal merkt, was er für ein fucking Versager ist.

4. The 40-year-old former colleague, whom you always were nice and helpful to, but have heard about your player lifestyle and now hates you.

Wtf? Wie alt ist der Typ? The 40-year-old virgin? Gaaah… das kommt übrigens auch noch aus dem Film, was er da beschreibt. Lifestyle-Tipp: Die poppt man.

5. The young social justice warrior who wants to get you fired for writing that it is easy rather to get laid in Tokyo with thin girls.

Wenn der Typ in Japan irgendwen flachgelegt hat, fresse ich einen Besen. Das habe nichtmal ich geschafft – okay, das mag daran liegen, dass ich nie in Japan war, aber trotzdem. Ich habe auch zunehmend das Gefühl, dass der sein Leben schreibt wie einen “wie beschreibe ich mein Leben auf Tinder, um von blöden Schlampen rechtsgeswiped zu werden” aufbaut, weil man da “well travelled” sein soll. Aber wo ist denn die Konsistenz bei “Japan, Schweden und Philippinen”? Das ist mehr so ein “welcher Begriff in dieser Reihe passt nicht zu den anderen” – Intelligenztest.

Aber ja, solche Frauen gibt es, und denen hört leider aktuell jemand zu. Derartige Dekadenz ist ein Zeichen des unwiderruflichen Untergangs einer Zivilisation. Vielleicht sollte ich lernen, wie man Geige spielt.

6. The stalker girl whom you slept with once and now tries to contact you by calling, Messenger, Viber, Whatsapp, e-mail and whatnot.

Ja – es ist ein echtes Problem, wenn man zu gut im Bett ist, aber sozial ein totaler Schlappschwanz. Man muss den Schicksen schon auch klar machen, dass sie nur eine Kerbe im Bettpfosten waren, sonst entwickeln die da falsche Hoffnungen wie irgendwelche Beta-Orbiter (also, wie Willi). Ich sehe da aber ernsthaft nicht, wo sein Problem sein könnte; Nice Guy – Attitüde hat noch keine Muschi feucht gemacht, und wenn eine Frau weiterbumsen will, dann vögelt man sie halt nochmal?! Ist jetzt nicht so, als bräche einem da ein Zacken aus der Krone oder das wäre irgendwie nicht – befriedigend.

Klar, eine echte Beziehung mag da störend sein, aber – zumindest meiner Erfahrung nach – sind echt wenig Frauen offen für einen Dreier – aber freilich erwarte ich auch ein gewisses Niveau bei Frauen, in die ich einen meiner liebsten Körperteile stecke und nehme da nicht jede dahergelaufene Schlampe. Zudem wurde mir (aus verlässlicher Quelle) gesagt, dass das enormst viel anstrengender und analog weniger sexy ist, als man sich das vorstellt. Aber man wird ja noch träumen dürfen… nur weil die prüden Weiber alle Nein gesagt haben, allen voran die, der ich vor Gott ewige Liebe und Treue und Monogamie und damit – denke ich zumindest – keine Dreier versprochen habe.

Conclusion

Willi ist ein schwanzloses Weichei, was bei seiner Mami im Keller lebt und sein einziger Kontakt mit Frauen findet auf Facebook statt?

Although normal men are imperfect

Ich nehme das mal als “Ja”.

we should not have to deal with borderline crazy girls and women for no reason.

Und nochmal: Ja. Willi ist nur kein normaler Mann. Normale Männer müssen sich nicht mit Borderline Crazies herumärgern. Vor allem aber ist das was anderes als die sechs aufgezählten Gruppen. Echt Borderline kann einem schon passieren, man sieht das den Frauen ja nicht an. Aber das wäre jetzt ein echtes, ernstes Thema, und dafür ist das hier wirklich der falsche Blog.

Der richtige Blog wäre zum Beispiel Jennys, und solche Frauen sind kein Problem, sondern sie haben eines. Eines davon sind mit Sicherheit Männer wie Willi, die echten, traumatisieren, psychisch danebenen Frauen das Gefühl geben, dass sie nichts wert seien. Und diese wirklich armen Frauen glauben dann auch noch vollkommen wertlosen Menschen wie Willi oder jammernden Feministinnen ohne jedwede echte Probleme.

There are enough of real bad man to put the blame on.

Ich hatte ja darüber nachgedacht, ob ich nicht “der Sache” schade, wenn ich Leute angreife, die (nominal) auch gegen das “Richtige” (hier: Feminismus) kämpfen. Aber ganz ehrlich: Wenn das unsere Soldaten sein wollen, dann ist das ein verlorener Krieg; Willi kann ja mit seinem halbschlaffen Dödel nichtmal eine fette Feministin verprügeln, sondern kuscht mit eingezogenem Schwanz brav in die nächste Ecke, wenn ihn irgendeine Schwedin auf Facebook böse anguckt. Willi hat also vollkommen Recht: Es gibt genug schlechte Männer. Er ist halt nur selbst einer davon.

The best advice is to be very selective with the females you associate with and remove yourself from them as fast as possible if bad signs occur.

Lessons learned: Um ein echter Mann zu sein, sei ein schwanzloses Weichei und setz Dich in Deine Ecke. Und das, meine Damen und Herren, ist Return of Kings, die frauenfeindlicheste, chauvinistischste Seite im Internet heutzutage. Das. 

Gute Nacht, Zivilisation.

Aber freilich – würden sich umgekehrt Frauen von Leuten wie Willi fernhalten, bräuchten wir auch keinen Feminismus mehr (IS-Terroristen sind denen ja egal), da es Leute wie Willi sind, die für jedwede Vergehen an der holden Weiblichkeit verantwortlich sind. Aber das kann man nun nicht den Frauen vorwerfen; Willis Beschreibungen zeigen ja, dass die Damen tun, was sie können, um sich von ihm fernzuhalten.

Von daher, liebe Leser: Sollte Euch eine Situation, in der eine Frau von jemandem wie Willi in der Öffentlichkeit belästigt wird, begegnen, steht nicht nur einfach stillschweigend rum und tut nichts dagegen. Davon wird die Welt nicht besser. Irgendwer muss das arme Hascherl eben retten bumsen; Frauen haben auch Bedürfnisse. Da muss man sich halt notfalls mal opfern – aber gut, ich denke, ich predige hier gerade dem vatikanischen Konzil.

Warum ich jetzt auch Feminist bin

Ein Vögelchen hat mir was gezwitschert – naja, es kommt aus Österreich, da sind die Leute konservativer, a Föeğarl hoad mia-a soa modeans Emaille g’schickt, weil eine starke, tapfere junge Frau von der patriarchalen Gesellschaft derart unterdrückt wird, dass ihre brillanten, höchstintellektuellen und weltbewegenden Weisheiten halt nur in einem irrelevanten und unbekannten österreichischen – ja, als wäre allein das noch nicht schlimm genug – Frauenklatschmagazin veröffentlicht wurden. Wir wollen also der durchaus fickbaren und offensichtlich vielgefickten Marcia Neves, die eigentlich so einen irritierenden accent aigu auf dem á hat, natürlich gerne zu mehr Popularität verhelfen, da ihr Thema richtig und wichtig ist:

19 Gründe, warum wir noch immer Feminismus brauchen

Das ist jetzt ein bisschen irritierend, weil die URL 18-gruende-warum-wir-noch-immer-feminismus-in-europa-brauchen lautet, aber es ist wohl jemandem aufgefallen, dass es in dem Artikel (a) mit keinem Wort um Europa geht und (b) “18” totale Nazi-Symbolik ist.

Ich bin Feminist/in – viele Menschen haben Angst davor, diese Worte laut auszusprechen. Hier sind 19 Gründe, weshalb es noch immer wichtig ist, für Frauenrechte und Gleichberechtigung einzustehen.

Ja, mei, das sind jetzt halt Österreicher, und da klingt es halt aweng schwul, wenn man sagt “Ich bin Feminist-Schrägerl-In”. Ich mag das aber eigentlich, das Österreichische, das ist so… niedlich –  wie ostdeutsche Mädels. Übrigens einer der Gründe, warum ich Atheist bin: Gäbe es einen Gott, hätte er ostdeutsche Mädels österreichisch sprechen lassen.

Letztens war ich auf einer Hochzeit und habe mich mit einem Gast sehr ausgiebig darüber unterhalten, weshalb ich nicht den Namen meines zukünftigen Partners annehmen würde.

Wir halten fest: Marcia hat keinen Partner. Und braucht auch keinen, weil sie seinen Namen nicht haben will, und er ihr als starke, selbstbewusste Frau eh nichts zu bieten hat. Wir sind gespannt auf die Entwicklung der nächsten zehn Jahre, in denen Marcias gutes Aussehen dahinschwindet und sie darüber klagt, wo denn all die guten Männer geblieben seien.

Die Gründe dafür sind sehr persönlich und haben an sich nichts mit dem „bösen“ Wort „Feminismus“ zu tun und doch wurde ich als Feministin abgestempelt, als hätte ich die Pest

Ja… derweil wissen doch alle, dass man Feminismus eher mit Krebs assoziiert als mit der Pest. Auch wenn das natürlich unfair ist; Feminismus ist durchaus ansteckend.

und müsste in Quarantäne

Jaja, traurig, diese modernen Zeiten. Früher hätte man Hexen ja noch verbrannt…

Ich habe überhaupt kein Problem damit, mich selbst als Feministin zu bezeichnen, schließlich bin ich auch eine.

Ich habe auch kein Problem damit, dich als Feministin zu bezeichnen, Marcia.

Sollten wir nicht alle – Frauen, wie Männer – Feministen sein?

Hmmm… bei der hervorragenden Begründung (keiner)… sollten wir nicht vielleicht lieber alle Nazis sein?

Wenn wir uns als Frau dagegen entscheiden, verraten wir dann nicht unser eigenes Geschlecht?

Im Gegenteil – ihr verteidigt es. Feministen sind, wohlgemerkt, die Spinner, die den Gender-Bullshit verbreiten, so von wegen “es gibt keine Geschlechter”. Ihr verratet euer Geschlecht vielmehr, wenn ihr Feministen seid. Vor allem im doppelten Sinne – ihr bestätigt jedes frauenfeindliche Stereotyp, dass Frauen unverantwortlicher und unfähiger sind als dreijährige Kinder. Es ist daher wichtig, sich immer wieder klarzumachen, dass das nicht für alle Frauen zutrifft, sondern nur für Feministen.

Lange Zeit weigerte ich mich, mich selbst als Feministin zu bezeichnen. Nicht weil ich den Zielen und Werten des Feminismus nicht zustimmen würde, sondern weil ich der Meinung war, bisher gar nichts für die Gleichberechtigung von Frauen getan zu haben. Aus diesem Grund verdiente ich es nicht, mich selbst mit „Ich bin Feministin“ zu betiteln.

Aber glücklicherweise sind wir da heute weiter und können widerliche Labels wie “Feminist” vollkommen beliebig vergeben, auch für Frauen, die Männer nicht abgrundtief hassen. Das ist wie Leute von der AfD – ah, Österreich: FPÖ als Nazis zu bezeichnen, obwohl sie gar nichts gegen Juden haben.

An dieser Stelle: Sorry für die blöden Nazivergleiche, die waren total unpassend. So schlimm waren die Nazis nicht.

In den letzten Jahren habe ich mich viel mit dem Thema auseinandergesetzt und bin immer wieder überrascht, dass Frauen für normale alltägliche Dinge, wie „Was sie zum Schwimmen tragen dürfen und was nicht“, kämpfen müssen.

Dummerweise gibt es hier keine Quellenangabe. Googlen wir selber?

Dürfen Nonnen zum Schwimmen gehen?
Wie Sie problemlos mit Wunden schwimmen gehen können
Aktuelle Bestimmungen zu Schwimmanzügen und Schwimmutensilien
darf ein muslimischer mann schwimmen gehen?
Schwimmen mit Kontaktlinsen
Einsatz von Schwimmbrillen beim Schulschwimmen

Ist sicher ein wichtiges Thema und ein hervorragend gewählter Aufhänger. Ich meine, ganz ehrlich – haben wir nicht alle viel zu wenig über muslimische Nonnen mit offenen Wunden nachgedacht, die Schwimmbrillen über ihren Kontaktlinsen tragen müssen? Das ist ein total wichtiges Thema, auf das ich ohne den Feminismus nie gekommen wäre.

Warum wird das Wort Feminismus als Synonym für Männerhass und Traditionsfeindlichkeit verwendet, statt es einmal für das stehen zu lassen, was es wirklich bedeutet?

Ausschließlich Männerhass? Oder sollten da doch noch zentrale Aspekte wie ein unverarbeitetes, inneres Unzulänglichkeitsgefühl, Unzufriedenheit mit sich und der Welt und mittlere bis schwere Psychosen mitgemeint sein?

Gleichberechtigung aller.

Ja…. ne. wir haben ein Wort, was “Gleichberechtigung” bedeutet. Es heißt Gleichberechtigung. Feminismus ist was anderes – in der Praxis halt ein Euphemismus für Männerhass auf Basis einer schizophrenen Psychose in Verbindung mit sozialer und wirtschaftlicher Unzulänglichkeit. Kommt – ihr habt das Wort erfunden, ihr müsstet doch wissen, was es bedeutet?!

Wollen wir nicht alle die gleichen Rechte haben?

Nein, ich wäre sehr gerne ein allmächtiger, unkritisierbarer Diktator, der tun und lassen kann, was er will, und der Rest der Menschheit braucht keinerlei Rechte. Wobei – ich unterstütze das Recht aller attraktiven Frauen, mich sexuell zu befriedigen.

Fuck, ich bin Feminist geworden. 

Genau deshalb habe ich beschlossen einige Gründe aufzulisten, weshalb wir in unserer westlichen Welt noch immer Feminismus brauchen:

Eines der zentralen Probleme am Feminismus – und bei Frauen und anderen dummen Menschen im Allgemeinen – ist es, dass sie denken, ein logischer Schluss käme allein durch die Verwendung Kausalität implizierender Wörter zustande. Dem ist aber nicht so – ich erkläre das jetzt aber nicht; wenn ihr das nicht eh wisst, versteht ihr es sowieso nicht.

Wichtiger aber wäre, dass – ein Grundfehler spezifisch des Feminismus, aber im Allgemeinen jedweder Opferideologie – bereits die Prämisse nicht stimmt, wie ich dargelegt habe.

Weil die Welt sich aufregt, dass Alicia Keys ungeschminkt zu den VMAs kommt.

“Die Welt” von Marcia besteht aus einer Menge von Menschen, die mich nicht einschließt. Oder irgendeinen Mann, wenn wir mal dabei sind. Was sind denn “VMA”s? Freilich, Alicia Keys singt, glaube ich, also impliziert sich da “Music Awards”, aber “V”? Verlogen? Ne – das ist nicht englisch. Google ist mein Freund beim “Verständnis” von Marcia, es heißt Video.

Hmmm.. Leute regen sich auf, wenn Leute zu irgendwas visuellem gehen, und dabei nicht auf ihr Aussehen achten. Weil… wir die nur zum Spaß oberflächlich-optisch “visual” genannt haben? Sorry, liebe Leser, vielleicht kann mir das jemand erklären; das ist so nicht mein Gebiet; ich nehme aber stark an, dass das einfach nur feministisch-typische Schizophrenie ist.

Ich dachte, wir sollten lieber mit einem seichten Einstieg ins Thema beginnen.

Schizophrenie ist kein seichtes Thema. Besprich das mal mit deinem Therapeuten.

Wenn ich aber länger darüber nachdenke, finde ich es genauso gravierend, wie der Gender Pay Gap.

Es ist… ein aufgebauschtes Thema ohne jedweden Bezug zur Realität?

Wer nimmt sich das Recht, über das geschminkte und ungeschminkte Gesicht eines Menschen zu urteilen?

Offensichtlich Frauen. Aber wenn wir dabei sind: Ich kann das schon auch, also, über das Gesicht von Menschen urteilen. Spoiler: Ich bezweifle, dass Marcia mein Urteil über ihr Gesicht gefallen wird.

Und warum sind geschminkte und ungeschminkte Gesichter überhaupt wichtig? Lasst die Frau doch bitte herumlaufen wie sie will!

Wieso habe ich das Gefühl, dass Feministen Probleme erfinden? Ich bin mit Sicherheit einer der überzeugtesten Antifeministen der Welt, und die ersten, für Feministen offenbar existenzbedingenden “Probleme” könnte mir egaler nicht sein?!

Schminkt sich Frau zu viel, wird sie beschuldigt unnatürlich zu sein

Das ist kein Vorwurf, das ist eine Tatsachenfeststellung. Und ich bezweifle, dass jetzt z.B. Fräulein Katzenberger, die ja auch den Namen ihres Mannes nicht wollte, das jemand vorwerfen würde, dass es Sexpuppen gibt, die natürlicher aussehen als sie.

Schminkt sich Frau gar nicht, wird sie von Männern aufgefordert nach Hause zu gehen und sich bitte zurecht zu machen!

Wo? Wann? Bei einer Fashion-Laufsteg-Veranstaltung? Liebe Feministen: Schwule zählen nicht als Männer in eurem Feindbild, die sind nichtmal ansatzweise lüsterne Vergewaltiger (also, jetzt bzgl. Frauen, zumindest). Als widerlicher, lüsterner, potentieller Vergewaltiger möchte ich bitte nicht mit wirklich frauenverachtenden Homos in einen Topf geworfen werden.

Könnt ihr die Ironie herauslesen?

Nein. Ich habe aber schon an anderer Stelle erklärt, dass “Frauen” und “Humor” nur dann kommensurable Konzepte sind, wenn die Frauen das Objekt des Humors sind. Aber damit habt ihr ja ein Problem, wie mit Grammatik und Rechtschreibung im Allgemeinen.

Weil wir ja nur auf unser Aussehen achten, damit wir den Männern gefallen

Nein… ihr tut das, weil ihr als Frauenschaft insgesamt ein widerlicher Haufen hysterischer Hyänen seid, die sich wegen vollkommen irrelevantem Quatsch die fucking Augen auskratzen. Feminismus hilft euch da aber auch null weiter, weil das nur eine Sammlung der widerlichsten von euch ist, die sich dann eben wegen noch irrelevanterer Themen als Aussehen die Augen auskratzen. Es wäre aber mal wirklich toll, wenn ihr uns Männer da rauslassen würdet; es ist nicht mehr 1850; wir kommen damit klar, dass ihr euch gegenseitig umbringt.

„Wieso hast du dir die Haare geschnitten? Männer stehen auf lange!“

Ja… guten Freunden sage ich sowas. Und versuche dann vorsichtig rauszufinden, was sie für psychische Probleme haben, weil Frauen aus irgendeinem Grund das enorme Bedürfnis haben, sich körperlich zu verunstalten, wenn sie nicht mehr alle Tassen im Schrank haben. Bei anderen ist mir das Wurst – und ganz Recht; wenn (nominale) Frauen aussehen, als wäre ihnen eine Splittergranate im Gesicht explodiert und es steht auf jedem zweiten Körperteil “Schlampe” (das innere Meaning jedweden Tattoos bei Frauen, btw.), dann halte ich mich halt von denen fern.

Egal wie wir uns kleiden und präsentieren, wir machen das offenbar nie für uns selbst, sondern immer für das männliche Geschlecht!

Ich weiß nicht, was in der Gesellschaft in den letzten Jahren schief gelaufen ist, aber wenn fucking ich das sagen muss, ist es echt furchtbar: Frauen sind auch nur Menschen. Menschen wollen nur geliebt werden. Von anderen. Bei geistig gesunden Personen reicht da ein anderer. Und für den kann man auch mal das sexy Korsett mit den Strapsen und den Nylonstrümpfen tragen. Das ist normal, und das findet derjenige toll, und dadurch, dass der einen toll findet, findet man sich selbst toll. Bei Männern ist das ähnlich, aber einfacher – oder was denkt ihr Frauen, warum wir duschen?

Aber Frauen scheinen das Problem zu haben, allen gefallen zu wollen, was ein unsinniges Ziel und ein unerreichbares Ideal ist. Was Frauen aber aufgrund irgendeines Gendefekts – ich bin kein Biologe, aber Frauen fehlt da ein Chromosom – halt trotzdem verfolgen. Das ist aber ein reines Frauenproblem. Und ihr macht das natürlich für Euch selbst, weil ihr die Anerkennung aller fucking Männer und den Neid aller fucking anderen Frauen braucht, weil ihr irgendwie Probleme habt, das Konzept von “Selbstwertgefühl” zu verstehen. Wie fucking Tiere.

Weil Angela Merkels Outfits bei jedem ihrer öffentlichen Auftritte erst mal genau analysiert und kommentiert werden muss.

Das ist Punkt 3, und es ist immer noch nichts, was Männer in irgendeiner Weise auch nur tangieren würde.

Wieso ist das wichtig? Wen interessieren ihre Outfits?

Frauen. Und zur ersten Frage: Es ist vollkommen irrelevant.

Haben wir jemals die Outfits männlicher Politiker so genau unter die Lupe genommen?

“Wir” im Sinen von “Frauen”? Ja, bei besonders frauenähnlichen unfähigen Politikern tut ihr nichts anderes. Heiko Maas, Justin Trudeau, der FDP-Typ.

Ich glaube kaum!

Da irrst du dich, Marcia.

Weil wir darüber diskutieren müssen, was Frauen tragen dürfen und was nicht!

Wir könnten vielleicht mal drüber reden, dass es genau Null Vorschriften darüber gibt, was Frauen tragen dürfen, die nicht auch Männer treffen, wohingegen es umgekehrt durchaus welche gibt – ich darf mich nicht splitternackt in eine Wiener Tram setzen, sondern muss meinen lüsternen Vergewaltigerpenis verstecken. Frauen hingegen dürfen ihre Titten frei rumhängen lassen – was sie nichtmal tun. Liebe Frauen mit schönen, straffen, großen Brüsten: Macht das doch mehr!

Ehrlich, ich werde zunehmend feministischer….

Es ist bei manchen Menschen offenbar noch angekommen, dass sie im 21. Jahrhundert Frauen nicht vorschreiben dürfen, welchen Stoff, in welcher Farbe, Form und Muster sie an ihrem Körper tragen dürfen und welche nicht.

Tolle Illustration, die ganz genau Null mit dem Thema zu tun hat. Was soll ich dazu sagen? Dass ich es etwas seltsam finde, mir eine fucking Badekappe gekauft zu haben, weil man in Budapest ohne nicht in ein öffentliches Bad darf? Schlimmer aber ist das in der Grafik implizierte: Es ist vollkommen schnuppe, was eine Frau trägt, aber davon ist sie doch noch lange nicht achtenswert? Und wie “respektabel” Frauen sind, ist halt sehr davon abhängig, wie respektabel sie selbst sind – ich setze mich nicht neben eine Muslima in den Bus, wenn die einen Hijab trägt – wenn sie links sitzt. Es ist aber jetzt vermessen, zu erwarten, dass das der Durchschnittsdeutsche weiß, und nicht in irgendeiner Form respektlos, wenn er das trotzdem macht; wir sind nicht in fucking Rakkah.

Weil Gesetzgeber glauben über unsere Körper entscheiden zu können.

Das Problem an Gesetzgebern ist, dass sie denken, über jeden Scheiß entscheiden zu können; das ist der Grund, warum wir (also, wir Männer respektive wir intelligenten Menschen) Verfassungen entwickelt haben. Eure fucking Körper sind das wirklich geringste Problem, und v.a. von jeder existenten Verfassung geschützt. Ich illustriere das mal an dem blöden Beispiel, was du bringst:

Allen voran: Trump! Sein erster Beschluss: Umringt von weißen Männern unterschreibt der US-Präsident Donald Trump die offizielle Streichung der finanziellen Fördermittel für Hilfsorganisationen, die zum Thema Abtreibung beraten.

Was in keinster Form auch nur irgendwie eure Rechte bzgl. eurer Körper einschränkt. Es ist nicht euer Recht, dass andere für euch bezahlen, wenn die das nicht wollen. Wenn schon, dürft ihr das. Ihr bekommt 50€ für einen Blowjob. Warum beschwert ihr euch?

Damit die Abtreibungsgegner keine Steuergelder mehr zahlen müssen für eine „Dienstleistung, die sie selbst nie in Anspruch nehmen würden“. Aha, okay.

Ja – das ist okay. Es ist aber eine blöde Begründung; auch Abtreibungsbefürworter sollten nicht dafür zahlen müssen, dass irgendwer abtreiben will. Es steht euch aber frei, da eine Solidarkasse zu gründen. Ihr findet nur niemanden, der da einzahlt, offenbar. Weil ihr asozial seid.

Bei unseren polnischen Nachbarn wird der Zugang zur Pille danach eingeschränkt. Die gibt es fortan nur auf Rezept.

Wie Tilidin. Furchtbar. Das macht total geil high.

In ganz Polen gingen daraufhin mehr als 100.000 Menschen auf die Straße, um zu protestieren. Gut so!

38,5 Millionen Polen gingen derweil nicht auf die Straße. Kommt dir deine Aussage jetzt blöd vor? Ich hoffe es zumindest. Lerne argumentieren; die “Pussy Pass” – Geschichte ist am bröckeln. Frauen konnten sich die schlimmste Zeit der Menschheitsgeschichte darauf ausruhen, eine Vagina zu haben (höhö), aber das endet gerade. Das ist blöd für euch, verstehe ich, aber es waren Feministen, die das so wollten. Also zeigt euch ruhig als stolze Feministen und benehmt euch halt mal wie respektable Menschen. Also, eigenverantwortlich.

Weil jedes dritte Mädchen unter 18 in Österreich von einer Essstörung betroffen ist

Ach? Marcia liefert dazu natürlich keine Quelle, aber nach kurzer Recherche stellt man fest, dass Österreich im Gegensatz zur restlichen Welt nicht unendlich fett wird. Aber lesen wir durchaus mal die Quelle, die Marcia da andeutet:

30,9 Prozent der Mädchen und 14,6 Prozent der Burschen haben ein möglicherweise erhöhtes Risiko, an einer Essstörung wie Magersucht oder Ess-Brechsucht zu erkranken.

Oh Gott – ein ‘(a) möglicherweise (b) erhöhtes (c) Risiko. Das ist wie “Leute, die Lotto spielen, haben möglicherweise eine erhöhte Chance, den Lottojackpot zu gewinnen” einfach nur gar keine Aussage. Wir halten fest: Marcia lügt.

… und in den Medien wird weiterhin ein falsches Frauenbild vermittelt, das den Männern offenbar gefällt.

Im Bild: Thousand Cock Stare Marcia Neves

Ich finde das Frauenbild, das Medien vermitteln, auch enormst falsch. Man könnte nämlich wirklich den Eindruck bekommen, alle Frauen wären dumme, bigotte Schlampen und muss sich wirklich immer daran erinnern, dass das nahezu ausschließlich die Medienmacher(innen) sind.

Weiterhin werden Artikel veröffentlicht in denen Tipps stehen, wie man den Männern auffällt, wie man sie um den Finger wickelt und wie man aussehen sollte, damit sie einen überhaupt wahrnehmen.

Ja – von Frauen. In der Regel übrigens von und für Frauen, für die es früher Klöster gab. Ich verstehe langsam die Relevanz muslimischer Nonnen und ihrer Schwimmbrillen.

Weil Frauen Angst haben nachts alleine nach Hause zu gehen.

Wir brauchen Feminismus, der Frauen erzählt, alle Männer wären Vergewaltiger und das böse Patriarchat würde ihnen dann eh nicht glauben. Damit Frauen Angst haben, nachts alleine nach Hause zu gehen (und da fehlt ein Komma). In nicht-feministischen Gesellschaften z.B. werden Vergewaltiger gesteinigt – oder zumindest ausgepeitscht (gut, die Opfer auch, aber jetzt seid mal nicht so perfektionistisch).

Jede Frau kennt das. Sobald die Dunkelheit einbricht, wird der Weg nach Hause zu einem Kampf.

Jede Frau aus der Stadt, die sich für eine ganz tolle, emanzipierte Hure hält, kennt das. Mädels auf dem Land kennen das nicht; die müssen nicht nachts alleine nach Hause gehen.

Die Wahrscheinlichkeit, dass tatsächlich etwas Gravierendes passiert, ist zwar gering, aber trotzdem haben wir Angst.

Wie vor Spinnen. Das ist eine Psychose, Marcia, eine Psychose.

Diese ist auch nicht unbegründet

Ja – aber ein Thema für deinen Therapeuten.

schließlich hat jede Frau schon unangenehme Erfahrungen mit fremden Männern gemacht.

Ich habe das Bild von Marcia und die spontane Assoziation “Thousand Cock-Stare” gemacht, bevor ich den Artikel gelesen habe, btw.

Weil Catcalling und sexuelle Belästigung noch immer unser täglich Brot sind

Es wäre mal interessant, über die Etymologie des Wortes “Catcalling” zu philosophieren. Katzen zu rufen ist nämlich vollkommen nutzlos.

Erst letztens wurde ich in der U-Bahn von einer Gruppe Männer umzingelt, die mich auslachten.

Nein, Shitlord, Du darfst jetzt nicht inferieren, welchen kulturellen Hintergrund diese Männergruppe haben könnte.

Einer von ihnen zog an dem Rückenausschnitt meines Kleides

Dafuq?

und wollte mich begrapschen.

Ach? Welche begrapschenswerten Stellen gibt es denn in der Nähe des Rückenausschnitts eines Kleides? Keine? Komisch…. oh, ich vergesse Ugol’s Law. Peverslinge. 

Meine Erfahrung habe ich auf Social Media geteilt und das ist eine der vielen Nachrichten, die ich dazu bekommen habe:

Ich fahre nicht gerne U-Bahn. Ich halte öffentliche Transportmittel – außer Flugzeuge – eh was für Pöbel, und so sind die auch konzipiert, btw. – Ehrenleute hatten z.B. ihre eigenen Zugwaggons. Naja, und ihre eigenen Flugzeuge; in einer gewissen Weise bin ich also auch Pöbel.

Aber mal ehrlich: Wenn man jeder Twitterella glaubt, fahren eigentlich ausschließlich lüsterne Gaffer, die sich einen schubbern, U-Bahn. Ich schließe nicht aus, dass das so passiert ist, aber es ist fucking unwahrscheinlich, weil mich an der Geschichte das “unauffällig kurz onanieren” enorm stört – ich wüsste nicht, wie ich unauffällig kurz onanieren könnte – aber ich verstehe natürlich das Problem der Schreiberin: Natürlich sollte sie sich elendig und schmutzig fühlen, wenn sie nicht dafür sorgt, dass solche Leute weggesperrt werden.

Weil bei Vergewaltigungsdelikten erst mal auf das Opfer gezeigt wird….

… in keinem Land, zu keiner Zeit, in keinem Gesetzessystem ever.

Laut der österreichischen Kriminalstatistik gab es 2016 insgesamt 899 angezeigte Vergewaltigungen.

Das wirkt jetzt nicht so, als wäre das ein gravierendes Problem in Österreich.

Die Beratungsstellen für sexuelle Belästigung waren überlaufener, als in den Jahren zuvor

Da ist jetzt das Komma gelandet, was oben fehlte. Und ich inferiere jetzt nicht, woran das liegen könnte oder warum in Österreich jemand die Wahl gewonnen hat, der Grenzkontrollen durchgesetzt hat.

und die Dunkelziffer der nicht angezeigten Delikte ist sehr hoch

Ich glaube nicht, dass ich das schonmal gebloggt habe, von daher: Der Trick an einer “Dunkelziffer” ist, dass man sie nicht kennt. Freilich mag das ein Problem sein, wie die recht konkrete Dunkelziffer ausreisepflichtiger Assos, von denen keiner weiß, wo sie sind – aber wenn man nicht wissenschaftlich und statistisch fundiert benennen kann, was da so “im Dunkeln” liegt, ist es reine Panikmache.

Und doch wird jedes Mal, wenn eine Frau an die Öffentlichkeit geht, erst darauf geschaut, was das Opfer anhatte.

Frauen achten darauf, was andere Frauen tragen. Hatten wir schon.

Ein kurzes Top ist keine Einladung sich über eine Frau herzumachen, sondern schlicht und ergreifend, ein kurzes Top!

Wtf? Ein Crop-Top hat die recht eindeutige Aussage “Ich bin eine unkultivierte Schlampe, und wenn du gut genug aussiehst, habe ich natürlich fünf Minuten für einen Blowjob auf dem Klo”. Was ein Unsinn, dass ein Top nur ein Top wäre.

Weil jemand wie Gina-Lisa Lohfink offenbar selbst schuld ist, wenn sie vergewaltigt wird…

Gina-Lisa Lohfick wurde nicht vergewaltigt. Und ich finde es entsetzlich, wie wenig strafbar solche Lügen sind – selbst nach höchstrichterlichem Urteil ist es z.B. nicht strafbewehrt, dass Leute wie Marcia derartige Verleumdungen verbreiten. Nur, falls wir mal über echte Probleme reden wollen.

Frauen geben oft die boshaftesten Kommentare ab

Feminismus 4.0: Eine Bewegung von Frauen, mit Frauen, gegen Frauen. Wir erinnern uns zurück, dass das Gründe sein sollen, warum man Feminismus brauche, richtig?

Solange solche Facebook-Kommentare noch gang und gäbe sind, brauchen wir Feminismus!

Ich hätte jetzt kein Problem damit, Facebook zu verbieten, auch wenn das sehr meinen freiheitlichen Werten widerstrebt. Aber ein derartiger Pfuhl potenzierter Idiotie ist schlimmer als Sodom und Gomorrha. Und jetzt könnten wir damit auch noch den Feminismus entbehrlich machen? Jaaaaaaaaaa! Ich meine, es gibt ja noch 4chan….

Weil in Fällen von häuslicher Gewalt erst mal gefragt wird „Warum bist du nicht gegangen?“, statt „Warum hat er dich missbraucht?“

Weil es fucking Victim Blaming ist, dem Opfer einer Gewalttat eine Beteiligung an den Ursachen zu unterstellen?

Es ist erschreckend, dass es dazu sogar eine Kampagne geben muss! Aber Außenstehende wissen ja immer alles besser, nicht wahr?

Nur, wenn man Wert auf Objektivität und Realität legt.

#WhyIStayed

Es gibt einen fucking Hashtag von Frauen, die sich von ihren Männern verprügeln lassen, als gäbe es nicht alle fucking fünf Meter Frauenhäuser und sie könnten den Ex nicht finanziell derart ausbluten, dass er jede halal geschlachtete Ziege beneiden würde. Fuck, die Welt ist krank. Frauen sind krank. Warum nochmal haben wir zugestimmt, dass die wählen dürfen?

Ah – wir wurden nicht gefragt.

Weil das Problem der Gender Pay Gap tatsächlich existiert und nicht von bösen Feministinnen erfunden wurde

Naja – das “Problem” wurde nicht von bösen, sondern von dummen Feministinnen erfunden, die keine Ahnung von Statistik haben. Der Gender Pay Gap existiert natürlich, und er ist ein echtes Problem – es ist unfair, dass Männer 80% der Wirtschaftsleistung erbringen, aber nur 50% der Wählerstimmen haben, zum Beispiel. Oder nur 30% der Renten kassieren.

[Labla 17,3% Pay Gap – das ist mal eine neue Zahl] ein Teil der Ungleichheit ist sachlich erklärbar: Alter, Ausbildung, Berufswahl Branchenzugehörigkeit, Unternehmensgröße oder Regionsunterschiede. Ein weitaus größerer Prozentsatz bleibt aber unerklärt und aus diesem Grund müssen Unternehmen seit 2011 auf Verlangen des Betriebsrates ihre Gehälter nach Geschlecht getrennt aufschlüsseln.

Unerklärt? Mädel, hör halt mal zu: Frauen sind in der Regel dümmer, fauler und weniger ehrgeizig als Männer – und arbeiten in make-work-Jobs wie “Pflege”, weil sie sowas wie “Werte” haben und “Euthanasie” ablehnen. War dir das jetzt sachlich genug?

Weil es noch immer zu wenig Frauen in Führungspositionen gibt

Bullshit. Das eigentliche Problem ist, dass es zu wenig sibirische Tiger in Führungspositionen gibt.

Weil Frauen ab 30 eine „große Gefahr“ für Arbeitgeber darstellen!

Wir brauchen Feminismus, weil Frauen ihre Midlife-Crisis mit der Produktion von Nachwuchs übertünchen? Hmmm… Männer kaufen sich da einen Sportwagen, dafür brauchen sie Geld, Geld kommt vom Arbeitgeber – das ist ein Win-Win. Wo ist der Win bei Nachwuchs? Auf egal wessen Seite? Was will der Feminismus daran ändern? Frauen für Sportwagen begeistern?

Um Kosten zu sparen (Karenzgehalt etc.) stellen sie lieber gleich Männer ein.

Das ließe sich doch fuck-einfach lösen, wenn man das Schwangerschaftsgehalt einfach abschaffen würde, oder? Nur mal so, liebe Feministen – und Sozialisten und Kommunisten im Allgemeinen: Ihr wolltet den Scheiß. Wir haben euch gleich gesagt, dass man sich Geld erarbeiten muss.

Weil wir Wörter wie „Mansplaining“, „Manspreading“ und „Manterruption“ erfinden müssen, um auf die alltäglichen Probleme in unserer patriarchalen Gesellschaft aufmerksam zu machen.

Lies: Wir brauchen Feminismus, um Wörter zu erfinden, um unsere erfundenen Probleme zu beschreiben, weil es uns in der fucking patriarchalen Gesellschaft zu fucking gut geht.

Im Wahlkampf gegen Donald Trump musste sich Hilary Clinton immer für ihr Geschlecht rechtfertigen!

Nein, im Wahlkampf gegen Donald Trump hatte Hillary keinerlei Punkt, der für sie sprach, und versuchte es daher mit “ich bin eine Frau”. Das war ihr fucking Wahlkampfmotto.

Ständig wurde sie von Trumps lauten Aussagen unterbrochen und eines Besseren belehrt.

Es war eine der unterhaltsamsten Politker-Veranstaltungen meines Lebens. Der zentrale Punkt hier ist aber: Sie wurde eines besseren belehrt impliziert ja nun, dass sie nur Dreck geredet hat – gell? Schau, deswegen verdienen Frauen 17,3% weniger – weil sie nichtmal ihre eigenen fucking Punkte argumentieren können.

Wenn man(n) sie aber mal ausreden lassen würde, dann würde er merken, dass sie es viel besser weiß als er!

Donald Trump? Ich glaube, du überschätzt ein bisschen Donalds Emotionalität, Marcia. Oder die von Männern im Allgemeinen. Mit Unsinn zum gefühlt “richtigen” Schluss zu kommen ist für Männer Unsinn; da müssen wir euch nicht ausreden lassen; das können wir euch gleich sagen.

Weil Frauen mehr zahlen müssen, nur weil sie bluten.
Ein Buch hat zehn Prozent Steuer und eine Kinokarte 13 Prozent. Tampons und Binden hingegen sind mit 20 Prozent besteuert.

Das stimmt nicht. Faktisch müssen Männer mehr zahlen, nur weil sie regelmäßig abspritzen müssen. Freilich sind Nutten mehrwertsteuerfrei, darüber könnt ihr euch gerne echauffieren, aber sie sind echt teurer als Tampons.

Weil Frauenbrüste und -Nippel sexualisiert werden…

Wir brauchen Feminismus, um alle Männer mit weißglühenden Eisen zu blenden?

Frauenbrüste werden von unserer Gesellschaft sexualisiert.

Ich mag Brüste. Schön, dass die Gesellschaft das auch so sieht, dann bin ich da kein kleiner Perversling wie die Leute, die auf Füße stehen oder so.

Werden sie in einem Magazin oder in einer Werbung abgebildet, dann denkt sich keiner etwas dabei.

?! – Ich denke da sehr wohl was: ui, geil, Titten. Das mit der mangelhaften Denkfähigkeit von Frauen im Allgemeinen und Feministen im Besonderen scheint schlimmer zu werden.

Sieht man Frauen allerdings in der Öffentlichkeit stillen, werden sie für ihr unschickliches Verhalten zur Rede gestellt.

Äh… also…. Ich denke da immer noch: ui, geil, Titten. Aber natürlich sind nicht alle Männer so modern wie ich.

Auf Social Media sind Frauennippel generell verboten. Inhalte, die diese unbedeckt zeigen, werden von den Plattformen gesperrt. Männernippel sind aber in Ordnung?

Hmmm… ich weiß ja jetzt nicht, warum puritanische Amerikaner Frauennippel verbieten, weil die halt schon geil sind, aber wer findet denn Männernippel geil? Homos? Frauen ja nun offensichtlich nicht.

Um auf diesen lächerlichen Missstand aufmerksam zu machen, wurde das Instagram-Profil “Genderless Nipples” ins Leben gerufen. Dort können Nutzer, egal welchen Geschlechts, ihre Nippel einsenden. Man sollte sie aber so nah fotografieren, dass das Geschlecht der Person unkenntlich bleibt. HAHA, Instagram und Facebook, ihr wurdet ausgetrickst!

Das wirkt wie ein total wichtiges Projekt. Ich muss mich gerade echt beherrschen, nicht in Whataboutism zu verfallen. Denn wen stören schon verhungernde Kinder in Afrika (Hinweis: mich nicht), wenn man keine Nippel auf Facebook sehen kann? Hmmm… naja, mich stört das auch nicht…. ne, Kinders, ernsthaft? Wir brauchen Feminismus wegen zu wenig Nippeln auf Facebook? Schaut doch einfach fucking Pornos – wie alle normalen Leute auch. Oder, wenn ihr Frauen seid, in einen fucking Spiegel. Sammal.

Weil die Liste noch ewig weitergehen könnte…

Das ist ernsthaft der vollständige Punkt 18. 18 geht aber halt nicht, wegen dem Holocaust.

Weil sich sicher jemand über die “Lächerlichkeit” der oben genannten Gründe aufregen wird!

Ich bin ja nur Blogger geworden, weil mir eine Feministin gesagt hat, dass man wegen Leuten wie mir Feminismus braucht. Und weil Feminismus gut, richtig und wichtig ist, blogge ich, weil man sonst ja keinen Feminismus bräuchte, aber Feminismus ja gut, richtig und wichtig ist. Ich freue mich sehr, auch heute wieder einen Beitrag für diese gute, richtige und wichtige Sache geleistet zu haben.

Ani|ka|no|kra|tie

Substantiv, feminin:

Eine Regierungsform bei der diejenigen, die am wenigsten tauglich zum führen sind gewählt werden, von den Leuten, die am wenigsten in der Lage sind Mehrwert zu erzeugen, und wo die Mitglieder der Gesellschaft, die nicht fähig oder willens sind sich selbst zu versorgen mit Geld und Leistungen belohnt werden, die von einer immer geringer werdenden Anzahl von Überschussproduzenten konfisziert werden.

Von griech. ανίκανος [aˈnikanɔs] »unfähig, untauglich, impotent«

Danke, Luisman. Nur für meine eventuell beiden Leser, die NichtLinkeBlogs nicht eh schon abonniert haben.

Geschlechterpolitische Grundsatzfragen

Sprachgebote

Manndat hat einen Wettbewerb für die besten Männerblogbeiträge ausgeschrieben. Diese Beiträge dürfen aber “nicht jungen-, männer- oder väterabwertend und nicht diffamierend sein”, weswegen ich gerade vermeiden muss, meine Meinung zu einer Regel wie “nicht diffamierend” gleich an den Anfang dieses Posts zu schreiben.

Denn man weiß ja nicht, ob “diffamieren” hier gemäß Duden-Definition als “[besonders übel] verleumden” verstanden wird, oder ob man da (vorsichtshalber) den ganzen Schlonz “synonymer” Bedeutungen mit reinnimmt – nur zur “Sicherheit”, weil man als Männerrechtler ja sowieso grundsätzlich von linken Gruppen als schlimmer als Hitler dargestellt wird.

Die Frage, die sich hier stellt, ist, wie (zum Teufel) man im Wissen über die aktuellen, politisch gehörten, vor allem aber propagierten Lügen und hierzulande auch noch von undurchsichtigen, mit staatlich geförderten anderen, intransparenten Stiftungen verwobenen Projekten aktiv verbreiteten, inhärent männerfeindlichen und explizit Männer dämonisierenden Konzepten wie “Rape Culture” einen Beitrag auch nur zum Status Quo der deutschen Geschlechterpolitik schreiben kann, ohne dabei die zentralen Akteure in enormen Verruf zu bringen, also zu diskreditieren – respektive damit zu diffamieren?

Die Ignoranz der Male Tears

Während auf der einen Seite also Organisationen wie das oben verlinkte Pinkstinks mit großem Widerhall und “Beratungstätigkeiten” auf höchster politischer Ebene ihre absurden Konzepte (z.B.) einer “Rape Culture” an faktisch nichtexistenten gesellschaftlichen “Problemen” wie Kinofilmen festmachen und propagieren können, werden männerrechtliche Probleme weitestgehend ignoriert.

Solche faktischen Probleme wie die Tatsache, dass Männer in Bezug auf Kinder herzlich wenig Rechte, dafür aber bzgl. auch nur fiktiver Erwerbsmöglichkeiten enorm viele Pflichten haben, werden als dümmliches Gejammer von unfähigen Männern abgetan. Nicht minder dümmlichem Gejammer tatsächlich [unterhalts]unfähiger Frauen hingegen werden regelmäßig Artikel in überregionalen Medien zugestanden, in denen sie ihr (aussschließlich) empfundenes Leid im (übrigens von weitestgehend Männern finanzierten [Quelle, S.58]) deutschen Sozialstaat unkritisiert kundtun dürfen.

Starke, sexistische Frauen

Das gängige Narrativ von Politik und Medien ist eine kontinuierliche Zurschaustellung “starker” Frauen, gerne festgemacht an wenigen Ausnahmefrauen, die es in politisch oder wirtschaftlich relevante Positionen schaffen – in denen sie sich dann aber eher nicht behaupten können.

Der Grund dafür wird – um neben den verlinkten CEO-Versagerinnen auch noch eine politische Versagerin ins Spiel zu bringen – sehr schnell gefunden: Die oben erwähnte, männliche, böse, patriarchale “Rape Culture”. Oder kurz: Sexismus. Freilich sind die prominentesten Verfechterinnen der weiblichen Allseligmachung selbst am anfälligsten für tatsächlichen Sexismus, den ich – analog zu Rassismus, der ebenso wie Rassismus als anti-*istischer Kampfbegriff geprägt und lange nicht ordentlich und immer noch nicht abschließend definiert ist – als  gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit definiere, wie der verlinkte Artikel über Hillary Clinton zeigt: Sie begründet ihr eigenes, persönliches und rein konzeptionell “I’m with her” – weibliches Versagen bei der Wahl mit Sexismus, liefert dafür aber zugleich eine – dem Feminismus seit meiner Zeit sehr inhärente – sexistische Begründung: Die armen Hascherl von Frauen sind ja gar nicht in der Lage, ihre fürchterliche Unterdrückung durch die armen Männer zu erkennen und halt mehr oder weniger sowieso nicht in der Lage, eigenständige Entscheidungen zu treffen.

Arme Hascherl

Eine moderne Geschlechterpolitik sollte anerkennen, dass Frauen auch Menschen sind, und es ist – ja, nach fürchterlichen, toxisch maskulinen, patriarchalen und überhaupt männlichen Philosophen – ein ziemlich indiskutables Faktum, dass (alle) Menschen Fehler machen.

Das überwiegende Gros der (irgendwie gearteten) Männerrechtsbewegung befasst sich mit Themen wie den ausgeschriebenen “Trennungsväteranliegen”; während durchaus große Akteure der allgemeinen antifeministischen “Szene” gesellschaftlich überindividual relevante Probleme ansprechen – so die Zersetzung der Wissenschaft durch das vorherrschende feministische Narrativ oder die Abschaffung des Rechtsstaats durch ebendieses.

Wichtigere Themen

Während also auf der einen Seite mit großem medialen Trara Quotenfrauen wie Sawsan Chebli, deren einziger Job es wäre, irgendwann mal pünktlich irgendwo hinzugehen und sich dort auf den richtigen Platz zu setzen, sich darüber öffentlich gepusht beschweren können, dass sie auch im fortgeschrittenen Alter noch attraktiv sind (während sie ihren eigentlichen Job nicht machen), kann eine kleine Zusammenkunft von Männern, die – zumindest im Vergleich dazu, für attraktiv befunden zu werdenechte Probleme wie Entfremdung von ihren Kindern, herzlich wenig Rechte an ihren unehelichen Kindern, Unterhaltszahlungsverpflichtungen aus dem letzten Jahrhundert (und, dank feministischer Initiative, ohne jedwede weibliche Verantwortung), und – für die jüngeren – enormst niedrige berufliche Aufstiegschancen in allen öffentlichen und zunehmend mehr privatwirtschaftlichen Bereichen (dank Frauenquote) haben, nicht ohne ein mehrköpfiges Security-Team stattfinden.

Poststrukturalistischer Unsinn versus Realität

Während sich also der junge, superintelligente Doktorand damit abfinden muss, dass er die Postdoc-Stelle nicht bekommt, da irgendwelche Politiker, die 30 Jahre älter sind als er, den Forderungen von Frauen, die dümmer sind als er, zu einer Zeit, in der er gerade gelernt hat, sich selbst den Hintern abzuwischen, nachgegeben haben, dass man unbedingt mehr Frauen in der Wissenschaft bräuchte, aber da ja alles von alten (weißen) Männern besetzt sei, und er daher besser den Pudel für seine ach-so-kompetente neue Quoten-Professorin spielen soll – interessiert das niemanden.

Wenn zeitgleich die widerlichsten, männerhassendsten Personen Frauen regelmäßige Kolumnen in verschiedenen Medien und dazu noch ihre eigene, durch staatlich durchgesetzte Zwangsgebühren finanzierte Plattform bekommen, könnte man durchaus Parallelen zu einer der dunkelsten Seiten der deutschen Geschichte sehen und sich sagen “scheiß drauf”, aber – und das ist ein großes Aberrealistisch betrachtet haben die Feministen in einem zentralen Punkt Recht:

Männer haben die Verantwortung…

Denn schon Homer – dem ich jetzt mal nicht unterstelle, Feminist gewesen zu sein – erzählt in der Ilias die Geschichte, dass Männer nur wegen einer hübschen Frau einen – für damalige Verhältnisse – globalen Krieg führen würden. Wenn Feministen also heute sagen, dass Männer für alles Schlechte in dieser Welt verantwortlich sind – Kriege und so – mag das sogar zutreffen, weil wir – als Männer – eben das gewisse intrinsische Bedürfnis haben, irgendwas zu erreichen.

Nun ist “irgendwas” rein kulturgeschichtlich eine Vagina, aber wir haben als “Männer(rechtler)” seit Homer herzlich wenig erreicht – freilich ist das gängige Narrativ, dass Paris Helena geraubt hätte, aber faktisch ist die Schlampe halt einfach mit dem “coolen Draufgänger” abgehauen – wie das auch heute noch passiert. Die von Feministen am meisten verachteten Teile der Männerbewegung, wenn wir mal das faktisch nutzlose “Rechte” weglassen wollen, haben das schon eingesehen: Es lohnt sich nicht, eine Armee aus den Freiern (Ja, lest halt mal die Ilias) irgendeiner Frau zusammenzustellen, nur um – wie Achilles – dann doch an seiner einzigen Schwäche zu sterben.

… für sich selbst.

Das ist freilich schwierig (und vorhersehbar), vor allem, wenn man Kinder hat; aber an irgendeinem Punkt muss man sich die Frage stellen, ob sich der Kampf, den man führt, lohnt.

Und wenn ein Aufruf einer der zentralen Anlaufstellen für Männerprobleme sich den Sprachregeln des Mainstreams unterwirft, dann verletzt das eine einfache Maxime, die ich in sehr jungen Jahren aus einem Lustigen Taschenbuch gelernt habe: Wenn Du deinen Gegner nicht besiegen kannst, verbünde dich mit ihm. Du musst mit den Wölfen heulen – nur lauter.

Das Problem in der Geschlechterdebatte ist, dass die männliche Seite kontinuierlich damit beschäftigt ist, deren Lügen zu widerlegen und keinerlei Mitleid zu zeigen für die fürchterlichen Probleme der armen Hascherln, aber gleichzeitig auf irgendeiner rationalen Basis Verständnis für die eigenen, faktischen zu erwarten.

Vor allem aber, dass “die” keine Verbündeten brauchen; die brauchen Männer nur als Zahlsklaven – für ihren Unterhalt, für ihre Lehrerinnengehälter, für ihre Krankenversicherung, Brustkrebsvorsorge, Brustvergrößerungen, Sozialleistungen, für ihre Renten. Also – wenn “die” Frauen sind.

Wozu aber brauchen Männer Frauen? 


Ich hoffe sehr, dass jeder Leser meiner Ausführungen jetzt nicht findet, dass ich die Ansicht vertrete, dass Männer keine Frauen brauchen; man will ja nun auch poppen und bewundert werden – und ohne Frauen geht das schwerlich ohne Massenmorde und Homosexualität (nichts gegen letzteres).

Parallel dazu hoffe ich, dass wenigstens einer meiner Leser mich bei dem blöden Wettbewerb einreicht;

Es reicht eine virenfreie E-Mail an info@manndat.de mit dem Betreff
@Preisausschreiben-Männermonat

… denn ich werde mich da sicher nicht selbst nominieren. Und ich finde es auch nicht in Ordnung, dass sowas ein Preisgeld erfordert oder man es gar ausschreibt; Gerechtigkeit ist nichts, wofür man Leute bezahlen muss (oder sollte). Ich kenne aber alleinerziehende Väter, die es bräuchten.

Männer reagieren auf Sexismus bei @auf_klo

…also, das behauptet zumindest die zwangsgebührenfinanzierte “Sendung” “Auf Klo” in diesem von Christian gefundenen Video.

Tenor: irgendwelche Hirn- und Genitalkastraten (danke, Luisman, der war zu gut, um ihn nicht zu übernehmen) lesen furchtbar(!) sexistische(!!) Kommentare(!!!) unter Youtube – Videos vor und sagen dann, dass das gar nicht ginge, weil dumme, raffgiere und vom produktiven Teil der Gesellschaft schmarotzende Menschen Frauen ja auch Menschen sind.

Mir erschließt sich neben der als selbstverständlich angesehenen Implikation eines moralischen Imperativs da zwar keine Begründung oder gar ein Zusammenhang, aber ich kann das Format von Funk im Allgemeinen ja nun leider recht wenig kritisieren, da die so behindertophob sind, dass sie für ihre tauben Zuschauer keine Transkripte veröffentlichen, und ich tippe den Rotz sicher nicht ab; vor allem, weil deren Vorträge weniger aus Inhalt, als vielmehr aus Live-Emojis bestehen, wie [Smugface] oder so.

Sexistische Kommentare aber kann ich lesen und auch schriftlich verarbeiten, von daher nehme ich das “Männer antworten” mal ernst und tue das – also schauen wir mal; sie haben ja fast fünf (Hasskommentare; Männer sind da keine) für ihr Video gefunden, so schwer kann das ja nicht sein:

(Video 1, irgendein Kastrat erklärt, warum Kastration Feminismus toll ist [oder so]):

“Mr. B ” schreibt: Aber in diesem Video klingt es anfangs so, als sei Feminismus eine Krankheit.

“Auf Klo” antwortet: Klar, du hast total Recht ❤️

Die Klofrauen wirken sympathischer, wenn man sinnentstellend zitiert, gell? Aber okay… das war jetzt kein Sexismus, aber ich bin locker 200 Kommentare durch, und da war außer Kritik, nicht ernst gemeintem Lob und ein paar (zumindest intellektuell) 12-jährigen, die den Mist tatsächlich glauben, nichts. Suchen wir weiter…

Ah, endlich:

Matthieu Wieczorek schreibt: Diskutiert doch das Thema Feminazismus doch mal mit einem richtigen Mann, der nebenbei vllt noch Psychologe ist und vllt schon ein paar Jahre auf dem Buckel(Erfahrung) hat und nicht mit einem femininisierten Hipsterlappen. Ich könnt eure Ideologischen Weltbilder auch nur verbreiten, wenn ihr unter eures gleichen diskutiert oder?

Okay, das war super-sexistisch und hat den armen Kastraten total runtergesetzt, aber Sexismus gegen (sozial als) Männer (gelesene Personen) gibt es ja nicht.

Puh… das wird doch schwieriger, da sexistische Kommentare zu finden und zu kommentieren…

Nächstes Video. Das Thema ist “Was tun, wenn sich die Freundin ritzt” – obwohl das alle aus Secretary wissen: die brauchen nur ordentlich den Hintern versohlt. Glücklicherweise muss ich das Video nicht schauen… da wird doch nun wohl irgendwer was unpassendes sagen?

honeymoon bæ schreibt: Sie ist mega hübsch und sympathisch 💗

Das ist jetzt natürlich nicht in Ordnung, die Frau mit den halb-blauen Haaren nur auf ihr Äußeres und ihre lockere Art zu reduzieren; man muss auch bedenken, was sie sagt. Aber gut, für sowas gibt es Knebel… fuck, ich dachte wirklich, das wird einfacher, da was sexistisches zu finden, und ich sitze hier schon 20 Minuten. Zensieren die wie Scheiße, oder ist die Welt derart voller Weicheier? Fucknächstes Video. Thema ist “Frauentag”:

Ne, absolut gar nix. Nehmen wir als nächstes Suzie Grime, das wandelnde Argument dafür, warum man Abtreibungen befürworten sollte – auch wenn die Embryonen schon fast 30 sind.

Nicolas Peter schreibt: Typisch dass hier wieder nur heterosexuelle weiße Cis-Boys ihre Misogynie ausleben. Topkek.

Ach, fuck, ich habe schon wieder vergessen, dass es keinen Sexismus gegen Männer gibt…

Leo schreibt: so eine ekelhafte Person.

Das ist jetzt zwar nicht nett, aber korrekt und nicht sexistisch; er hat ja nichtmal “Frau” geschrieben, sondern ist brav genderneutral.

Auf Klo schreibt: Aufgrund des Videos von KuchenTV ist unsere Kommentarspalte voll mit Meinungen, Fragen, Beschimpfungen, Hass, und vielen weiteren Gefühlen.

Jaja, schön, das behauptet ihr offensichtlich ununterbrochen. Ich suche jetzt fast 40 Minuten.

PerverserYoda schreibt: Sperrmüllf….

Ja, da mag man jetzt “otze” reinlesen. Ist das sexistisch? Also, ist das gruppenbezogener Menschenhass mit Gruppe = Frauen? Nein, ist es nicht – es bezieht sich nur auf eine einzige Frau, keine Gruppe, und das auch nur aufgrund ihrer Zugehörigkeit zur Kategorie “Abfall” innerhalb der Kategorie “Fotzen”. Das bedeutet also nichtmal, dass PerverserYoda was gegen Fotzen im Allgemeinen hat, wenn er das so betont. Ich werde mir das Wort aber merken, wenn mich mal jemand fragt, der Suzie nicht kennt.

Auf Klo schreibt: Aber ja, manchmal ist es schwer zu unterscheiden, was Hate und was noch Kritik ist. Letzterem stellen wir uns gerne. Sollten wir das mal verpassen, erinnere uns gerne daran.

Ja sammal, ich habe noch keinen einzigen fucking Hasskommentar gefunden, außer (großzügigst) dem, der eine durchaus passende Beschreibung für Suzies Aussehen (und Charakter) (und Intellekt) abgegeben hat. Ihr scheint irgendwie echt Probleme zu haben, Hass und Kritik zu unterscheiden, gell?

Aber puh, es kommt endlich ein Beispiel für den entsetzlichen Sexismus:

Auf Klo schreibt: Du meinst also, dass die Person, die unter dieses Video ‘Wer hat euch aus der Küche gelassen?’ geschrieben hat ohne Feminismus nicht so denken würde?

Ja dafuq – eure Sendung heißt “auf Klo”. Ist es das, wofür Feminismus stehen soll? Dass Frauen nicht mehr in der Küche stehen müssen, sondern lieber auf dem fucking Klo ihre Zeit verbringen sollen? Ihr könntet Kommentare wie “Sperrmüllfotze” vermeiden, wenn ihr nicht genau solche da hinstellen würdet, sondern echte (Selbst-) Ironie beweisen könntet, indem ihr da anständige Frauen in einer fucking Küche den Stuss von sich geben ließet. In fucking 50er-Jahre-Polka-Dot-Kleidchen mit fucking Petticoats. Das wäre wenigstens lustig.

Aber das könnt ihr nicht, weil ihr da – neben bezahlten Schauspielerinnen, die sich für sowas genauso wenig zu schade sind wie für Weinsteins Besetzungscouch – niemanden finden werdet; ihr habt nur Sperrmüllfotzen. Und die kann man gar nicht in eine Küche tun; es gibt ja so Hygienestandards und so; die müsste man danach ja kontaminieren wie ein Meth-Labor, was auch so ziemlich das einzige ist, was ich Suzie zu kochen zutraue (den Versuch; nicht die Durchführung, das ist schwieriger als Spaghetti).

Und nein, ich weiß nicht, ob der Kommentator, von dem “Auf Klo” behauptet, dass es ihn gäbe und der das geschrieben hätte, auch so denken würde, wenn es keinen Feminismus gäbe. Ich weiß auch nicht, was er denkt, und das unterscheidet mich z.B. von euch Zwangsgebührenschmarotzern : Ihr wisst das auch nicht, tut aber so. Ich kann es mir aber vorstellen, wie die Aussage ohne Feminismus ausgesehen hätte: Sei still, Weib, es geziemt sich nicht, gegenüber Menschen mit Gehirn Männern einen derartigen Unsinn zu reden.

Wäre euch das lieber? Das ist nämlich nicht sexistisch, ich sage das auch nicht nur Sperrmüllfotzen, sondern auch Vertretern des toxic male wasteism wie Bob Connell. Und nein, nicht, weil er behauptet, er wäre eine Frau, sondern weil er Scheiße labert. Nahezu ausschließlich. Wie ihr.

Ne, ich hab auf den verlogenen Mist keinen Bock mehr. Das ist eine Aufgabe für den ARD-Faktencheck: “Auf Klo ist sexistischem Hate ausgesetzt”. Urteil: Pants on fire.

Feminism is cuntfusing

This is a reply to Jessa Crispin’s utter bullshit in the Guardian. If you would like to understand my thoughts, which will be in German, leave a comment. I will translate if requested.

tr;dr: Das ist von vorne bis hinten einfach nur doof. Denn die Autorin ist so in ihrer linksfeministischen Fitlerbubble, dass sie nicht mehr weiß, was “Richtig” und “Falsch” von “Wahr” und “Falsch” unterscheidet, und natürlich ihre egoistischen (und natürlich bigotten) moralischen Maßstäbe als die einzig richtige und wichtige Wahrheit sieht. Aber fangen wir an:

Liberal men think they know feminism. They really don’t

Ja – wundert das irgendwen? Linke denken grundsätzlich, sie hätten nach einem fünfminütigen Vortrag über Marxismus die allseligmachende Weisheit mit Löffeln gefressen. Aber das ist natürlich für Leute, die sich selbst im Besitz ebendieser allseligmachenden Weisheit wähnen, verwunderlich, weil – ja, die angeblichen Weisheiten halt dann doch meist inkommensurabel sind. Was man halt wüsste, wenn man sich die “Erfolge” linker Ideen, die weitestgehend Massenmorde, Hungerkatastrophen oder im besten Fall bittere Armut sind, mal anschauen würde – und dann nicht mit dem Unsinn kommt, dass ebendiese linken Marxisten ja gar nicht die eigentliche, allseligmachende marxistische Weisheit vertreten hätten, die man selbst vertritt – die dann zwar (in der Realität) auch nur zu Gulags und Armut führt, aber dazu müsste man selbstreflexiv nachdenken (können).

Now that our culture has finally decided to take violence against (some) women (somewhat) seriously

Ja genau – die Gewalt von allen, die nicht so ganz weiß sind, wird gerne mal verschwiegen. Und selbst in der ARD erklären die Leute, dass Flüchtlingskriminalität ja fast nur andere Flüchtlinge betrifft, so als dürfte man als Deutscher keine Probleme mit Assos haben, wenn die Leute mit einer anderen Hautfarbe vergewaltigen. Aber wie schon vorausgeschickt: Bigotte Arschlöcher. Und das meinte die Autorin sicher nicht, die tut so, als wäre es irgendwo auf diesem Planeten okay, Frauen gegenüber gewalttätig zu sein. Freilich gibt es unterschiedliche Ansichten darüber, was da nun darunterfällt, aber seid mal nicht so kulturimperialistisch!

In recent weeks, men throughout so-called enlightened, liberal industries have been brought down by allegations of harassment and sexual assault.

“Enlightenment” übersetze ich mit “Aufklärung”. Das sind klassische, konservative Zeitungen vielleicht, aber TV-und Filmmedien sicher nicht. Und Hollywood ist da ganz hinten dran; Aufklärung ist so “Primat der Wissenschaft” und “Realität” und nicht Fiction. [Sidenote: Ich finde es überhaupt nicht in Ordnung, dass irgendwelche Männer aufgrund unbewiesener Anschuldigungen ihren Job verlieren, aber mein Mitleid mit den medial bekannten Betroffenen der letzten Wochen hält sich in Grenzen, zumal die Anschuldigungen auch nach deren eigenen Angaben zutreffend scheinen. Das ändert meine Meinung auf: Haben sie verdient.]

The only thing that’s surprising is how many of the men who have long abused their power have gotten away with it in part by hiding it behind a sheen of progressive politics and claims of feminism.

Wen überrascht das? Liebe zwangsprogressive, krebsartige Linke: Ihr seid die Einzigen, die das Konzept von Gedankenverbrechen gut finden und einen Unterschied machen zwischen jemandem, der einen anderen totschlägt, weil derjenige schwarz ist oder weil der Täter dessen Uhr haben wollte. Konservative finden beides gleich abscheulich. Analog seid ihr die, die Leute, die was gesagt haben, was ihr Pfuibäh findet, allein deswegen ausschließen – und analog Leute einschließt, die das (eurer Meinung nach) richtige sagen – unabhängig davon, was sie tun. Das ist strunzblöde, verlogen und bigott. Aber EUER Ding.

Writers at leftist publications who have written about women’s issues and self-identify as feminist now stand accused of assault and rape. In public, they call themselves our allies, and in private, they reveal their true selves.

Ja. Virtue Signalling nennen wir das, und halten es für verlogenes Verhalten von “Gutmenschen”, die nur ihr eigenes Fremdbild, nicht aber tatsächlich altruistische Motive im Sinn haben. Aber das wollt ihr nicht hören und nennt Leute wie mich immer Nazi, wenn wir sowas sagen, oder behauptet sinnfreien Stuss wie “wegen Leuten wie dir braucht man Feminismus”. Hättet ihr mal lieber zugehört, hättet ihr euch von denen ferngehalten und wärt nicht vergewaltigt worden.

Yes, it’s hypocrisy, but it’s something more than that.

Ja, es ist abscheulich, verlogen, gesellschaftsschädlich und mir fällt leider auch nichts mehr ein, wie man Linke dazu bringt, mit dem Unsinn aufzuhören, bevor alles den Bach runtergeht – außer KonzentrationsBesinnungslagern, natürlich. Ihr habt hoffentlich nichts gegen Besinnungslager, mit der Umbenennung gehen eurer Meinung nach ja die existenten Probleme weg, wie bei Zigeunern, gell?

Ah, nein – ich vergaß, ihr seid verlogene, bigotte Arschlöcher, deren eigene Standards natürlich nicht für sie selbst gelten. Wie die Schweinchen in Orwells Animal Farm oder jedem Sozialisten ever.

Male feminists have long been a joke for both the right and the left.

Ich kann jetzt nicht für die politische Linke sprechen, aber bei uns sind sie das schon immer noch. Es scheint so, als wäre das ein hausgemachtes Problem bei euch, und das könnte was mit euren grundsätzlichen Paradigmen und Maximen zu tun haben, die halt einfach scheiße sind, aber – hey, denkt halt mal selbst nach (in einem Besinnungslager, zum Beispiel. Wir können die auch “Safe Spaces” nennen und da nur Leute wie euch reintun….).

The alt-right, filled with men who identify as alpha or beta, call them cucks, meaning they are so far down on the scale of hierarchical masculinity they fall below women.

Ich bezweifle jetzt mal, dass sich irgendein Verwender des Alpha-Beta-Schemas nicht als Alpha einordnet – oder zumindest einer sein will – aber das ist Unsinn. Es ist keine hierarchische Männlichkeit, es ist eine hierarchische Menschlichkeit. Und da sind cucks nicht nur unter den Frauen sondern bei Omega. Frauen selbst sind direkt unter den Alphas, gaaaaanz weit oben, nur halt unter den Alphas. Wohl aber über den Betas, aber wer auch immer sich das ausgedacht hat, hat halt nicht sonderlich gut nachgedacht – oder kann kein Griechisch.

On the left, there was such a widespread understanding that men who self-identify as feminists were doing it mostly to get laid that even Saturday Night Live has done a skit about it.

Ah. Und? Ja, es gibt auch gute Sketche von Linken. Selbstironische.

They were performing as sensitive allies, but this was just to hide a darker truth: that men have not encountered feminism at all.

Freilich hat man bei Linken auf Twitter manchmal das Gefühl, dass die in einer Höhle leben, nur rein aufgrund ihrer fehlenden Manieren, aber: Hä?

Sure, they took a class at their liberal arts college, [bla] They believe all the right things when it comes to women’s issues,

Alles, was nach Jessas (googelt die übrigens nicht!) Meinung “right things” sind, nicht etwa, was tatsächlich oder auch nur ethisch richtig wäre, natürlich. Nur, um meine Behauptung oben zu belegen; bei uns Nicht-Linken ist das üblich und für das Verständnis unserer Ausführungen wichtig, dass wir nicht einfach nur wild Unsinn behaupten.

but they still treat women as if they were objects there only for their sexual use.

Äh – ist das jetzt das Problem? Ja, ich halte Linke im Allgemeinen für einen widerlichen Sauhaufen, aber die Kassiererin im Supermarkt wie ein Sexobjekt zu behandeln würde jetzt auf Seiten der politisch Rechten (oder auch nur nicht-Linken, wie auch immer man das nennen will – Libertären?) einfach eine grundsätzliche Frage des fucking Anstands darstellen. Anstand ist eines der Wörter, die ihr nicht kennt, liebe Linke. Schaut mal in ein Lexikon (ne, jetzt nicht schnell den Wikipedia-Artikel auf Parteilinie umschreiben; ein echtes Lexikon).

What feminism should mean to men is not think this thing or vote this way.

Komisch. Feministen erzählen aber von “listen and believe” bis “I’m with her” genau das. Bigotterie, anyone? Jessa selbst scheibt einem (naja, Frauen) sogar vor, wie man sich zu fühlen hat (als Weißer natürlich schlecht). Fucking fühlen.

It’s a project that needs to illuminate the dark, unconscious urges that power the violent behavior.

Es tut mir ja fast ein bisschen Leid für euch da bei den Linken, aber ich habe (a) keine “dunklen Dränge”, und ich bin (b) auch nicht gewalttätig. Das ist auch auf meiner Seite der Politik nicht üblich; das ist mehr so Antifa: “halts Maul, sonst gibt’s eins drauf”. Und: Nein, ich bin nicht bereit, über die drei fucking Neonazis zu reden, die das doch durchaus so handhaben. Ich habe geschrieben, dass es mir reicht, und jetzt reden wir über eure Probleme. Machst du ja auch, Jessa, also bleib dabei: Das ist ein Problem, was ihr geschaffen, gefördert und glorifiziert habt; Aussagen über Tatsachen zu stellen. Das ist dumm, falsch in jedem Sinne von falsch, und vor allem greift es die Grundlagen jedes Rechtsstaats an, wenn Aussagen mehr zählen als Tatsachen – gell, Emma mit der Matratze? Wi-der-lich-es Pack.

The power imbalance between the genders is built in from birth, and our cultural values (strength and power over empathy and softness)

Freilich ist da schon der erste Satz seltsam, aber der zweite ist… dumm. Die kulturellen Werte der Aufklärung sind mal fokal Vernunft. Und Vernunft, Vernunft, Vernunft, gepaart mit ein bisschen Wissenschaft und Realität. Empathie und “Softness” sind die fucking Werte von Jesus, Stärke und Macht die von Mohammed. Beides ist nicht unsere aufgeklärte Kultur.

are transmitted through everything from entertainment to the news to our political structure.

Wann? Wo? Wie? Jeder fucking Film endet mit irgendeinem Mist bzgl. “innerer Stärke” und “man hatte das schon immer in sich”, zunehmend mit inkompetenten weiblichen Protagonisten, um die reihenweise Leute sterben und die einen feuchten Dreck zu interessieren haben. Politisch leben wir in der breitesten Demokratie, die es je gab (und die niemand bei den alten Griechen nicht für eine strunzdumme Idee gehalten hätte). Das ist gelebte Macht des Wortes, die aber wirklich klare Regeln braucht, die auch eingehalten werden müssen – was z.B. die Linke gerade nach der demokratischen Wahl von Trump eben nicht tut; gegen ein Wahlergebnis zu protestieren – in der Erwartung, dass das was bringt – ist zutiefst undemokratisch. Analog bei der AfD, übrigens. Muss man nicht mögen. Ist aber demokratisch legitimiert, nur weil ihr linken alles immer so gerne legitimiert seht. Das hier ist etwas, was tatsächlich legitim ist; Steinewerfen ist das nicht.

It’s one thing to perform respect out in public.

Respekt ist keine Theaterperformance, sondern etwas, was man (1) wirklich (2) leben muss. Das fängt bei einem gewissen Respekt vor sich selbst an, und geht (erst) dann über einen gewissen Mindestrespekt vor Fremden über zu echtem Respekt gegenüber denen, die etwas respektables geleistet haben. Das ist eine sehr individuelle Geschichte, die zu verallgemeinern ist blöde – aber das tun Linke gerne. Könnt ihr Linken mirwegen gerne machen, respektiert mich als Mann für alle Errungenschaften der Zivilisation, die irgendein anderer Mann erschaffen hat. Das wären übrigens nahezu alle. Doof? Ja, natürlich, aber kollektivistischer Unsinn ist doch eure Prämisse?!

It’s another to fully understand, both consciously and unconsciously, that when you’re alone with a woman, she is a human with her own valid needs and desires.

Essen, sicher Schlafen, und ab und zu mal durchgevögelt werden. Wie bei jedem Menschen, ja. Wieso tun Linke so, als wäre das irgendwie eine beeindruckende Erkenntnis?

Alcohol and sexual desire has a way of bringing our unconscious beliefs out from under this veil of civility, showing us parts of ourselves even we didn’t know was there.

Teilweise stimmt das sogar: Nach einigem Alkohol habe ich Fressgelüste, und irgendwann werde ich müde. Aber das sexuelle Bedürfnis ist dann doch unabhängig davon da…

Feminism should be a spiritual awakening for men; it should be a revelation of the ways they have participated in the oppression of women in both public and private spheres.

Ja, wir wissen, dass Feminismus eine fucking Religion ist. Daher nochmal: Wir sind eine aufgeklärte Gesellschaft, da ist für Religion nicht mehr so viel Platz (neben Wissenschaft und Fakten). Und ich unterdrücke keine Frauen. Ich habe auch keine Frauen unterdrückt. Die wenigsten Menschen haben das, und in der Weltgeschichte haben das die wenigsten Männer getan; die waren zu sehr damit beschäftigt, selbst unterdrückt zu werden. Von so unaufgeklärtem Unsinn wie Religion, zum Beispiel, oder vom Kommunismus.

It should show them the parts of themselves, their own feminine nature and their capacity for compassion and vulnerability, that they have dismissed as mere weakness, that need to be reclaimed. It is a psychological – even a spiritual – project, not merely a political one.

Eines der Dinge, die wir im Rahmen der Aufklärung gelernt haben ist, dass nicht alle Menschen gleich sind. Es gibt dümmere und intelligentere, fleißigere und faulere, vor allem aber nettere und widerlichere. Um sich selbst seiner eigenen Leidenschaft und seiner Verletzlichkeit bewusst zu werden, braucht es als Mann keinen Feminismus, das erledigt Jessica aus der Parallelklasse, während wir so 15 sind. Gleichwohl erkennt man dann auch, dass es sich durchaus lohnt, einfach nur nett zu Heather und Kacie zu sein. Dass Leidenschaft nichts Schlechtes ist, wissen wir. Das erklären nur Feministen. Und andere Religionen, natürlich, und das hat – je nach Vernunft der Religion – auch einen wahren Gehalt; aber der ist nicht, wie der Feminismus das propagiert, dass Leidenschaft und Verletztlichkeit irgendwie gut wären und Schwächen toll. Sie sind natürlich. Man kann (und muss) damit leben, und das ist es, was man lernen muss. Das ist aber nicht das, was der Feminismus den Frauen beibringt. Es ist vielmehr: “Du und deine Schwächen sind toll, die Welt ist scheiße” – soweit ist das auch noch korrekt – aber halt dann der Nachsatz “die Welt muss sich ändern” eben nicht. Die Welt ist scheiße, und selbst die großangelegtesten Versuche, die Welt zu einem besseren Ort zu machen, sei es jetzt seitens Stalins, Hitlers, Maos, Pol Pots oder Kim Il-Sungs, machten die Welt für absolut alle (außer den genannten und ihrer Günstlings-Schweinchen) ausschließlich schlimmer.

Wenn Du (ja, das ist das einzige großgeschriebene Du, was sich hier an Linke richtet) also wirklich die Welt verbessern willst, fang bei dir selbst an. Und dann gebe deine Gutheit an dein Umfeld weiter, wenn du fucking Jesus sein willst. Aber sei erstmal selber gut, du verlogene Schlampe, und nicht nur eine solipsistische Spinnerin, die ohne Gegenleistung immer nur haben, haben, haben will. Das ist keine Ethik, das ist widerlich. Nur widerlich. Boah, kotzen mich solche Leute an.

Und: Ja, ich bin der festen Überzeugung, Jessa etwas Gutes damit zu tun, ihr zu sagen, dass sie eine widerliche, entsetzliche und egoistische Person ist. Wenn das alle tun würden – also, alle einfach nur ehrlich wären – würde es vielleicht ankommen und sie könnte endlich auch nur versuchen, an sich selbst zu arbeiten. Aber die Welt ist halt Scheiße, und es sind nicht alle Menschen gut. Und irgendwelche Loser werden Jessa schon noch sagen, dass sie eine tolle, starke, attraktive Frau ist, um ihren Dödel in sie reinzustecken. Der Teufelskreis des linken Lügens und sich-selbst-Belügens, halt.

And until it is, feminism might as well not exist for men.

Zur Erinnerung, weil mich das echt aufregte: Feminismus sollte Jessas Meinung nach eine Bewegung sein, die Männern beibringt, dass ihre “femininen” (lies: selbstverständlich *guten*) Eigenschaften wie Leidenschaft und Verletzlichkeit wieder näher bringt.

Als hätten Männer es geschafft, Leute auf den fucking Mond zu schießen, wenn das nicht ihre absolute Leidenschaft gewesen wäre. Als wüsste nicht jeder (echte, nicht linke) Intellektuelle, der gerade in einem nordkoreanischen Internierungslager zerstückelt wird, um seine Verletzlichkeit. Und ja, das sind Extrembeispiele, aber das sind doch keine Werte, die man irgendeinem Mann näherbringen könnte, der – wie oben erwähnt – älter ist als 15? Das weiß der doch schon?! Von daher: Wenn wir Feminismus bis dahin, wo er das tut, Jessas Meinung nach nicht brauchen, brauchen wir ihn dann erst Recht nicht mehr. Also insgesamt gar nicht.

That so few men even seem to realize this work is required does not bode well for the near future of masculinity.

Wenn das stimmen würde, ja, dann kommen wir recht schnell zu einer nuklearen Apokalypse, was dann vielleicht auch nicht die schlechteste Lösung wäre. Ich kann mich aber damit trösten, dass der weitaus größte Teil der Menschheit nicht so denkt wie Jessa oder die linken Weicheier, von denen sie redet, und die Menschheit noch eine Zukunft hat. Also, hoffe ich zumindest.


Ja, das war ein toller Schluss für den Artikel, aber Jessas Redakteur hatte das Bedürfnis, noch einen klärenden Nachsatz zu schreiben, den ich Euch nicht vorenthalten will:

Jessa Crispin is the author of Why I Am Not a Feminist: A Feminist Manifesto

Klingt irgendwie schizophren, oder?

#metoo, die 34ste – Sexismus von und mit Mareike

Sammal, das hört ja überhaupt nicht mehr auf. Ich habe gerade echtes Mitleid mit allen Bloggern, die zu #Aufschrei schon gebloggt haben (und mir, natürlich). Und das ausgerechnet jetzt.de, wo ich die schöne Serie gefunden habe… naja, der heutige Unsinn kommt von der Zeit, die mal ein linksintellektuelles Blatt war, wie aber auch die politische Linke nur noch linksverdummt daherkommt. Autorin ist eine Mareike Nieberding, die ganz bestimmt eine der am schlimmsten von sexueller Belästigung betroffenen Frauen in Deutschland ist – in ihren Träumen.

Alle Männer Täter, alle Frauen Opfer: Ist da vielleicht was dran?

Nein. Fuck, das ist die fucking Überschrift, und ihr druckt so einen rassistischen Dreck ab? Ihr solltet euch was schämen, Zeit-Redaktion. Schämen. (Ich erinnere nochmal daran, dass Rassismus gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit ist. “Männer” sind eine Gruppe.)

lieber Mann von heute, du sagst, dass du nun gar nicht mehr weißt, was du machen sollst

Ich wollte eigentlich was Essen, aber dann habe ich mir ein Bild von Mareike angeschaut, da ist mir irgendwie der Appetit vergangen. Aber auch dann brauche ich ganz sicher keine Handlungstipps von irgendwelchen Gören, die denken, Meinungsartikel zu schreiben wäre eine Arbeit und kein Hobby, und auch sonst von nichts in der Welt eine Ahnung haben.

Du fragst dich, wie du dich in Zukunft verhalten sollst.

Mein Plan war “so wie immer”. Das hat auch in der Vergangenheit gut funktioniert.

Du schreibst, dass das Ausmaß der #MeToos in deinem Freundinnenkreis dich erschreckt hat

Richtet sich der Artikel an Quentin Pudel von der SZ? Ich kenne irL nicht eine einzige Person, die so einen Unsinn mitmachen würde.

aber dass du dir selbst wirklich nichts vorwerfen kannst

Hä? Warum sollte ich mir denn was vorwerfen? Ich höre den ganzen Tag Vorwürfe wildfremder, hysterischer Feministinnen aus dem Internet, die ich nicht mit einer fucking Kneifzange anfassen würde, und die mich wohlgemerkt nichtmal kennen. Auf der einen Seite nervt das ganz enorm und lässt mich am (Geistes-) Zustand der Gesellschaft zweifeln, wenn dieser – ja, nochmal:rassistische Unsinn ernst genommen wird, aber davon fühle doch nicht ich mich schlecht?

Aber warst du das vielleicht, der die Brünette mit dem bauchfreien Top ungefragt von hinten angetanzt hat?

Nein, ich tanze keine Schlampen von hinten an.

Oder warst du das, der einer Kollegin auf dem Team-Event die Hand auf den Rücken gelegt hat und sie sich darunter hinweggewunden hat wie eine Schlangenfrau?

Nein. Ich betatsche keine wildfremden Menschen mehr, seit ich 16 bin, und wenn ich meinen Kolleginnen eine Hand auf den Rücken lege, dann, weil sie im Weg stehen. Die gehen dann aber ganz normal weg; ich arbeite nicht mit irgendwelchen Psychos (die lassen sich aber auch echt leicht “rausmobben”; man muss nur ehrlich sein).

Und bist du dir sicher, dass du mit den Kumpels beim Billardspielen noch nie über diese Schlampe aus der Bar an der Ecke geredet hast, von der man lieber die Finger lassen sollte, weil die ja eh schon die ganze Stadt angefasst hätte.

Da bin ich ganz sicher; die arbeitet nämlich in dem Billardsalon. Ich weiß aber nicht, in welcher Männergruppe sich ein solches Gespräch ergeben könnte. Ich bin verheiratet und konservativ; aber meinen Freunden habe ich die durchaus empfohlen.

Habt ihr sie so beschrieben?

Als Schlampe? Ja, natürlich. Wie denn sonst?

Ach so, das war nicht so gemeint.

Doch.

Du willst kein Täter sein.

ich bin kein fucking Täter, das würde ein Opfer voraussetzen. Ein Opfer ist jemand, dem etwas zustößt, wofür er selbst nichts kann. Eine Schlampe zu sein ist aber die eigene, freie Entscheidung der Schlampe, und sie so zu nennen (oder nicht) macht auch nicht mehr (oder weniger) eine Schlampe. Ist wie bei Zigeunern, quasi.

Ich will auch kein Opfer sein.

Doch, willst du.

Und bin es trotzdem.

Guck?

Jede Debatte über sexuelle Gewalt von Männern ist auch immer eine Debatte über Macht

Das war jetzt ein sehr plötzlicher Themenwechsel, oder? Elaborieren wir da was dazu, oder muss nur in jedem feministischen Text halt irgendwo was zu “Macht”, “Strukturen”, “System” und “Patriarchat” stehen und dir fiel kein sinnvoller Anknüpfungspunkt ein?

Deshalb bist du ein Täter, auch wenn du keiner bist, weil du vom System profitierst.

Ganz ehrlich – wenn ich mich mit dem feministischen Unsinn nicht so gut auskennen würde, sondern das der erste feministische Text wäre, den ich lese, käme ich unweigerlich zu dem Schluss, dass die Autorin schizophren ist – oder ist das wie mit Schrödingers Katze, die tot und gleichzeitig nicht tot ist? Schrödingers Täter?

So hingegen ist Schizophrenie bei Feministen vollkommen normale Erwartungshaltung; ich bin nur als braver Empiriker auf der Suche nach einer nicht-schizophrenen Feministin. Einer – um meine Theorie zu widerlegen. Einer. 

Weil ich systematisch benachteiligt werde.

Sie hat außer den zitierten “Machtstrukturen” nichtmal irgendwie erwähnt, wovon sie redet. Sie findet halt einfach, dass sie systematisch benachteiligt wird, weil – ja – weil sie das halt findet. Realität? Scheiß drauf; Mareike findet das so, also listen and believe.

Du fühlst dich ungerecht behandelt. Ich auch. Du willst wirklich nichts falsch machen. Okay. Dann kannst du es aber nicht mir überlassen, etwas zu ändern.

Ich fühle mich überhaupt nicht ungerecht behandelt – okay, freilich, ich bin nicht der Gottkaiser, was schon fairer wäre, aber… ich käme niemals auf die Idee, Mareike irgendwas zu überlassen, und das beinhaltet das Saubermachen des Katzenklos. Am allerwenigsten aber würde ich sie eine fucking Zeitungskolumne schreiben lassen; die Leser würden ja denken, ich hätte sie nicht mehr alle, wenn sie den Stuss lesen?!

Ich wollte dich übrigens eben nicht in die Ecke drängen.

Keine Sorge, ich stehe schon länger in der rechten Ecke. Hier ist es übrigens schön; vor allem ist es nicht so voll wie in eurem linken Flüchtlingsboot, wo sich alle um den letzten Schluck Opferabo streiten, während alle ignorieren, dass es sinkt.

Ich will dich nicht in einen Topf werfen mit Männern wie Harvey Weinstein.

Das will ich aber auch hoffen, nicht mit einem alten, fetten, reichen Juden in einen Topf geworfen zu werden. Ich bin schließlich kein Jude.

Trotzdem frage ich mich, was so schlimm daran wäre, sich zu fragen, ob man sich etwas vorzuwerfen hat.

Keine Ahnung was daran schlimm ist, Mareike. Was hast du dir denn vorzuwerfen? Rassismus, zum Beispiel? Ja, da würde ich dann auch nicht drüber nachdenken wollen, wenn ich ein widerlicher, bigotter Arsch wäre. Bin ich aber nicht – siehe oben, ich bin nichtmal Jude.

Ich selbst habe es ja auch. Ich habe Männern auch schon auf den Hintern geguckt, sie auf ihren Körper reduziert.

Du hast Männern auf den Hintern geguckt?! Da, wo der Geldbeutel ist? Komisch, Nieberding klingt gar nicht wie ein Zigeunername…

Auch wenn’s gar nicht böse gemeint war, hatte die Brünette ein Problem damit, dass du sie ungefragt angetanzt hast.

Ich habe die fucking Schlampe mit dem bauchfreien Top nicht angetanzt. Sammal, bist du schwer von Begriff oder was? Oder – wie heißt behindert heute – “anders begabt”?

Auch wenn du ein Guter bist, hast du mitgemacht, eingestimmt, als deine Freunde ihre One-Night-Stands als Schlampen bezeichnet haben.

Ja – wie sollen sie die Schlampen denn sonst nennen? Sackzefix, Mareike, du wiederholst dich.

Vielleicht wolltest du sie auch schon mal zurechtweisen

Nein.

Warum eigentlich nicht?

Weil ich keinerlei Grund dafür sehe. Und nicht wollte, aber das hatten wir schon.

Ich brauche dich nicht als Beschützer

Da stehe ich auch nicht zur Verfügung.

aber es wäre schön, dich auf meiner Seite zu wissen

Träum weiter. Ich bin nicht doof. Und normalerweise biete ich Feministen ja gerne an, dass wir da nach einem Blowjob drüber reden könnten, aber bei dir, Mareike, mache ich da gerne eine Ausnahme. Ich bekomme keinen mehr hoch, wenn ich soviel gesoffen hätte, bis ich dich irgendwie nicht mehr gänzlich pfuibäh fände. Das ist jetzt nur mein persönlicher Geschmack; der hat nichts mit deiner grundsätzlich widerwärtigen Persönlichkeit und deiner Geisteskrankheit zu tun.

Denn wie soll sich je etwas ändern, wenn wir noch nicht mal in der Lage sind, einander zuzuhören und ernst zu nehmen?

Wenn du das Gefühl hast, dass dich keiner ernst nimmt, und ich nehme stark an, dass du das ununterbrochen hast, nur so ein kleiner Tipp: Es könnte daran liegen, dass du absoluten Stuss redest, und das nochnichtmal irgendwie stringent. Nicht so viel Meth vor dem Schreiben? Ich meine, die meisten Feministen bekommen ja wenigstens noch kohärente Texte hin…

Du bist unsicher.

Nein, ich bin mir sogar absolut sicher, dass du nur Stuss redest.

Ich auch.

Ah.

Und du kannst ja auch nichts dafür, dass die Welt so ist, wie sie ist. Sagst du und weißt, dass das nicht stimmt

Was kann ich denn dafür, dass die fucking Welt so ist, wie sie ist?

Weil du nichts dafür tust, dass sie sich ändert.

Ich schreibe einen Blog. Wäre es dir lieber, wenn ich KonzentrationsBesinnungslager bauen würde?

Du könntest dich dem Thema öffnen: Ich habe Freunde, die kriegen beim Thema Feminismus genauso einen Gesichtsausdruck wie früher, wenn die Geschichtslehrerin sagte, dass wir uns dieses Halbjahr mit dem Nationalsozialismus beschäftigen wollten: Schon wieder?

Oh, glaub mir, ich finde Feminismus sehr interessant. Und auch die Parallelen zum Nationalsozialismus, die du ja dankbarerweise selbst erwähnst. Puh, ich musste mal keinen Nazivergleich bringen.

Wenn die Generation meines Vaters so guckt, dann regt mich das auf. Aber ich kann es mir zumindest erklären: Weil diese Männer noch in einem Land zur Welt kamen, in dem ihre Mütter ohne die Erlaubnis ihrer Väter nicht arbeiten, kein Konto führen oder alleine ins Hotel einchecken durften.

Meine Oma hat das aber schon getan, und die ist jetzt mal sicher älter als Mareikes. Liebe Mareike: Es ist keine gute Idee, sowas aus der 68er-Feministenprosa zu übernehmen; und so ungern ich das sage: Es ist 2017, das passt halt nicht mehr. Ich kenne Omas, die sind jünger als ich. Das sind aber natürlich Schlampen (und ihre Töchter auch), nur um das Wort nochmal zu verwenden.

Und die Generation unserer Väter hat wirklich etwas verloren: Status, Ansehen, Macht.

Ach? An wen? Wo? Was? Hä? Weil Frauen gearbeitet haben? Pfff….

Jene Macht, an der ein Mann wie Weinstein sich durch die gewaltsame Unterwerfung der Frauen, die mit ihm arbeiteten und auf ihn angewiesen waren, so gnadenlos festgeklammert hat.

Ah – Mareike weiß nicht, was “Macht” bedeutet. Oder “gewaltsam unterwerfen”. Kleiner Tipp: Wenn Leute von dir abhängig sind, musst du sie nicht unterwerfen, das machen die von alleine. Kannst du aber natürlich nicht wissen, wenn dich absolut niemand braucht.

Aber dir gehört doch die Zukunft. … Du darfst zwar nicht mehr allein herrschen

Noch nicht.

Misch dich ein, wenn was falsch läuft. Wenn dein Kollege deiner Chefin auf die Brüste statt auf die PowerPoint-Präsentation guckt.

Chefin. M-hm. Ich glaube, da würde ich lieber selbständig werden… ah, bin ich ja. Puh.

Sag was, wenn du mitbekommst, wie mich ein Typ auf offener Straße beleidigt.

“Yeah, Kumpel, das hat die blöde Ziege auch wirklich verdient”? Mache ich gerne.

Hör auf, dich als Opfer von politischer Korrektheit zu gerieren.

Ich bin kein Opfer politischer Korrektheit. 12jährige Mädchen, die von kriminellen Ausländerbanden vergewaltigt werden, sind die Opfer von politischer Korrektheit. Aber tut ruhig weiter so, als wäre politische Korrektheit was Gutes. Oder die Benutzung eines Thesaurus intellektuell.

Nenn mich nie wieder hysterisch.

Ich habe dich doch (noch) gar nicht hysterisch genannt?

Sprache ist Macht.

Nein, Wissen ist Macht. Sprache ist nur das Mittel, diese Macht auszuüben. Sprache per se ohne Wissen zu nutzen ist nur ein Mittel, sich zum Affen zu machen. Deswegen bringen Sozialisten auch immer zuerst die Intellektuellen um, damit ihr dummes Gelaber nicht mehr rational kritisiert wird – etwa so, wie ich das gerade mit dir mache, Mareike.

Mir Hysterie zu unterstellen, soll mein Sprechen als etwas Übertriebenes entwerten, als etwas, das man nicht ernst zu nehmen braucht.

Was du bisher gesagt hast war jetzt nicht unbedingt übertrieben, aber trotzdem nichts, was man ernst zu nehmen braucht. Ich nehme an, dass du dir das in der Form jetzt zu Herzen nehmen wirst, weil ich dir ja nun keine Hysterie unterstelle.

Hör auf, zu sagen, dass du auf mich aufpassen wirst.

Ich habe wörtlich gesagt, dass ich das nicht tun werde.

Nenn mich nur “Kleine”, wenn ich es dir erlaubt habe.

Leck mich, Kleine.

Halte Abstand in der Supermarktschlange. Es ist unangenehm, wenn einem jemand über den Scheitel atmet, den man nicht kennt.

Dafuq? Lebt die in Berlin? Moment… Ja. Können wir da jetzt endlich eine fucking Mauer drumrumbauen oder eine Atombombe draufwerfen oder so?

Frag mich, was mich stört.

Es interessiert mich einen Dreck, was irgendeine Psychopathin stört.

Verzichte an der Bar auf dumme Sprüche. Baue Blickkontakt auf.

Werden das jetzt Flirttips?

Und überhaupt: Wieso musst immer du mich ansprechen?

Ich habe irgendwie den Eindruck, die ist so auf dem Trip von der widerlichen schwedischen “Ich hasse alle Männer, aber nur als Gruppe” – Trip und spricht Männer als Gruppe, und nicht als Individuen an, um alle schön hassen zu können…. das wirkt halt jetzt ein bisschen – psycho, aber das hatten wir ja schon etabliert. Ich habe auch zudem den Eindruck, niemand spricht Mareike an, und sie wünscht sich das bloß. Aber ich bin da auch gebiast; wenn die Alternativen Mareike oder Zölibat wären, nehme ich das Zölibat.

Ich kann auch aufreißen.

du hast aber schon irgendwann mal in den Spiegel geschaut, oder? Ach – ich vergaß, sie lebt in Berlin. Da geht das sicher; die haben ja auch noch Wohnungen ohne Bad und Dusche und so.

Ich verstehe, dass die Menschheit jahrhundertelang patriarchal organisiert war. … Aber wenn Hollywood das versuchen will, kannst du das auch, können wir das auch.

Es würde dir – ganz, ganz ehrlich, überhaupt nicht gefallen, wenn ich die Gesellschaft so verändern würde, dass ich das gut fände. Ganz, ganz gar nicht. Sei, ganz ehrlich, dankbar dafür, dass Leute wie ich nicht versuchen, die Welt zu verändern. Versucht aber einfach mal, sie so zu lassen, wie sie ist; irgendwann ist es so schlimm, dass ich meine moralischen Standards über Bord werfe und was ändere. Nochmal: Das wollt ihr nicht, und das will ich nicht.

Nachdem ich selbst auf Facebook #MeToo gepostet hatte, schrieb meine Tante: Ich glaube, dass es keine Frau gibt, die noch nie sexuell belästigt wurde.

Quelle: Meine Tante auf facebook. Aber freilich, nach deren (vollkommen inhaltsleeren und damit wertlosen) Maßstäben sexueller Belästigung stimmt die Aussage natürlich. Davon hat sie aber halt keinen praktischen Gehalt – außer vielleicht, dass man die fucking Maßstäbe ändern sollte.

Das ist eine Katastrophe.

Nein, das ist offensichtlich vollkommen normal. Lebt damit. Wenn es allen so geht, und alle damit klarkommen, hat eigentlich niemand das Bedürfnis, das zu ändern. Niemand. Außer ein paar Spinnern. Tipp: Ihr seid diese Spinner.

Wir beide, Vertreter einer neuen Generation von Männern und Frauen, die sich nun gemeinsam überlegen können, was es heutzutage bedeutet, Mann und Frau zu sein. Das ist doch eine großartige Chance. Bist du dabei?

Jungs haben einen Penis. Mädchen haben keinen.

Und keinen Verstand.

Und keine Zurechnungsfähigkeit.

Der Unterschied zu früher ist, dass selbst den dümmsten weiblichen Exemplaren eingeredet wird, dass sie “alles” erreichen können, und – da kämpft fokal der Feminismus dafür – dass grundsätzlich alle Schuld bei irgendwelchen Männern liegt, der Mangel an jeglicher selbstverantwortlicher Zurechnungsfähigkeit der Frauen also irrelevant sein soll.

Und Gleichstellungspolitik und Genderunsinn ab dem Kindergarten sollen jetzt dazu verwendet werden, auch den schon kleinsten Jungs die Möglichkeit zu verwehren, Verstand und Eigenverantwortung zu entwickeln.

Ne, Mareike, da bin ich nicht dabei. Ich hätte aber eine gute Idee, wie man dieses Land besser machen könnte – hast du zufällig 540 Tonnen Pentobarbital?

Quentins Pudeleien: Mansplaining

Miriam Pontius stellt uns Jungs eine Frage, die eigentlich keinen sonderlich langen Antworttext erfordert:

Jungs, warum wollt ihr uns so gerne die Welt erklären?

Weil ihr uns sonst bei den einfachsten Ausführungen nicht versteht, da ihr – im Gegensatz zu allen normalen Menschen (Männern) – offenbar absolut keinerlei Bedürfnis habt, euch irgendeine Art humanistischer Bildung anzueignen?

Und merkt ihr eigentlich, dass wir das mit euch überhaupt nicht machen?

Ja natürlich merken wir das. Sonst wüssten wir ja nicht, dass ihr keine Ahnung von nichts habt?! Durch solche Sätze merken wir übrigens auch, dass “Denken” nicht so ein Frauending zu sein scheint.

Von manchen Sachen habe ich – das gebe ich ehrlich zu – absolut keine Ahnung. Von Technik zum Beispiel. Teilweise, weil es mich nicht interessiert, teilweise, weil ich gemerkt habe, dass man im Alltag vieles nicht unbedingt verstehen muss,

Wovon Frauen aber in der Regel viel Ahnung haben sind Pseudo-Rationalisierungen für ihre eigene Unfähigkeit und Unlust, sich irgendwie zu verbessern.

Aber ich muss nicht wissen, was genau im Motor passiert, wenn ich auf die Kupplung trete, oder?

Nein; aber du solltest vielleicht wissen, dass im Motor immer ziemlich genau das Gleiche passiert, vollkommen unabhängig davon, ob du auf die Kupplung trittst.

Mein maschinenbegeisterter Freund weist mich bei gemeinsamen Spaziergängen trotzdem gerne darauf hin, wenn ein Auto mit Turbolader vorbeifährt. Inzwischen kann ich die Geräusche verschiedener effizienzsteigernder Verfahren für Verbrennungsmotoren nachmachen.

Ich bin sicher, dass das der erwünschte Lerneffekt war.

Bitte nicht falsch verstehen, das soll keine Beschwerde werden. Es geht hier nicht um das herablassende Mansplaining, das manche Männer verwenden, um Frauen kleinzuhalten.

Wissen ist Macht. Wissen weiterzugeben schmälert daher die eigene Machtposition und steigert die des Gegenübers. Frauen etwas zu erklären – auch etwas, was sie schon wissen – was ich in meinem Artikel über Mansplaining mal als reines Hirngespinst dummer und illusorischer Feministen kategorisiert habe – ist also etwas, das Frauen größer macht. Dazu müssten sie aber natürlich zuhören und verstehen.

Neuerdings habe ich eine Faszination für das reibungslose Zusammenwirken hunderter unwahrscheinlicher Vorgänge wiederentdeckt, die zu einem fahrenden Auto führen. Und die rührt von den technischen Erläuterungen meines männlichen Wegbegleiters her.

Ich habe irgendwie den Eindruck, dass dein Begleiter ziemlichen Stuss redet oder sehr schlecht erklärt, wenn das für dich unwahrscheinliche Vorgänge sind.

Umgekehrt kann ich mir aber nicht vorstellen, dass ich ihm etwas aus meinem Kompetenzbereich erkläre. Malerei etwa. In einer Kunstausstellung würde ich nie anfangen, die Pyramidal-Komposition zu beschreiben oder den Einfluss des Künstlers über seine Lebenszeit hinaus zu erläutern. Dabei würde ich mir irgendwie komisch vorkommen. So lehrerhaft.

Hmmm… ja… du bist eine 23-jährige Bachelorette mit einem Publizistikabschluss. Ich behaupte mal, dass ich mehr Ahnung von Kunst habe als du, und ich habe eigentlich überhaupt keine Ahnung von Kunst.

Ihr aber blüht richtig auf, wenn ihr uns etwas erklärt. … Und das freut uns dann. … Gleichzeitig erweitern wir unseren Erfahrungsschatz.

Ja… ne… siehe oben: Ganz offensichtlich nicht.

Woher aber kommt diese Erklärungsfreude? … Was also freut euch daran, uns die Welt zu erklären? Wollt ihr uns beeindrucken? Wollt ihr gebraucht werden? Habt ihr Angst, wir könnten davonlaufen, wenn wir bemerken, dass unser Wissensreservoir genauso groß ist wie eures? Oder fällt euch das gar nicht auf, dass wir euch weniger erklären als umgekehrt?

Nochmal: siehe oben: Es kotzt uns an, wenn ihr die einfachsten Sachen nicht versteht. Und das lässt sich nur durch Erklären beheben – vorausgesetzt, ihr versteht das dann auch irgendwann. Und das, was wir in der Regel so erklären müssen, wüsstet ihr auch schon, wenn ihr bei der Sendung mit der Maus nicht nur die Lach- sondern auch die Sachgeschichten beachtet hättet.

Wir finden nicht uns beeindruckend, wir finden es entsetzlich, wie man als Teil einer auch nur vorgeblich zivilisierten Gesellschaft so wenig Bildung haben kann wie Schantalle aus Berlin. Wir wissen, dass wir gebraucht werden – würden Männer aufhören zu arbeiten, gibt es in drei Tagen nichts mehr zu essen, nach einer Woche keinen Strom und kein Wasser mehr; die Gesellschaft versinkt in Anarchie; man wird wegen einer Packung Pumpernickel umgebracht und – weil das ja schlimmer sein soll – einfach nur aus Jux und Dollerei vergewaltigt. Ist aber eigentlich nicht so schlimm, denn nach zwei Wochen fliegen alle Kernkraftwerke in die Luft und wir haben eine nukleare Apokalypse.

Wir haben auch keine Angst, dass ihr “davonlauft”, weil euer Wissensreservoir nicht so groß ist wie unseres – es sei denn, natürlich, es geht um vollkommen irrelevanten Quatsch wie den Gewinner von GNTM oder das Krebsleiden von Margarethe von Dänemarks alter Schuldfreundin ihrer Cousine. Nochmal: Wir haben andere Probleme, zum Beispiel den Zusammenbruch der Zivilisation und einen atomaren Holocaust. Damit ihr da wenigstens ein bisschen Verständnis dafür entwickelt, erklären wir euch halt z.B. auch, dass Strom nicht originär aus der Steckdose kommt und Windrädchen und Solaranlagen keine Lösung sind, bei der ihr euch auch nur die Haare zuverlässig föhnen könnt – geschweige denn GNTM schauen. Nur so als Beispiel.

Zum Pudel:

da ihr hier ja auch förmlich bittet, etwas von uns erklärt zu bekommen, wird mir persönlich die Problemlage nicht ganz bewusst

Ja – an der Stelle könnte man Frauen auch mal erklären, dass Männer in der Regel “fick mich hart von hinten” verstehen, wenn sie “fick mich hart von hinten” sagen und Männer herzlich wenig Verständnis dafür haben, wenn man danach eine Vergewaltigung daraus behauptet.

Es macht tatsächlich großen Spaß, euch mit unserem unendlichen Wissen und mit weltpolitischer Voraussicht die globalen Zusammenhänge näherbringen zu dürfen.

Und es zeigt auch, wie dringend Frauen das nötig haben, wenn jemand wie Quentin da einen Beitrag leisten kann.

Ebenso kann es sicherlich guttun, euch fachmännisch-physiklehrerartig die Funktionsweise eines Turboladers zu erklären. Wobei ich hier passen muss ­– ich denke dabei an eine Mischung aus Gabelstapler und Space-Shuttle.

Schau – genau das ist das Problem. Ich hatte bis gerade eben auch keine große Ahnung, wie ein Turbolader funktioniert, soweit ich weiß, werden da irgendwie die Abgase dazu genutzt, das Kraftstoff-Luft-Gemisch zu verdichten, was irgendwie zu einer effizienteren Explosion führt. Ich bin aber nun nicht Quentin, sondern ein ganz typischer Mann und schaue nach, wenn ich was nicht weiß. War nicht so falsch, dass ich das jetzt korrigieren müsste, und habt ihr eh alle nicht verstanden (also, die Frauen), von daher weiter im Text:

Ich würde mir durchaus wünschen, mich von einer kompetenten Physikerin korrigieren zu lassen.

Das schöne an Quentin ist, dass er offensichtlich in einer Lage ist, bei dem er recht einfach Frauen finden kann, die ihn tatsächlich korrigieren können. Dazu müsste man aber eine falsche Aussage gemacht haben. Es ist aber nicht so falsch, bei Turboladern an Gabelstapler oder das Space-Shuttle zu denken – Bei letzterem werden Treibstoff und Luft vermischt, und bei ersterem werden durch (jaja, pneumatischen, ist doch jetzt mal egal) Druck die Staplergabeln angehoben (zumindest war das bei meinem Lego-Technik-Stapler so). Man hat also wieder Druck plus Treibstoff-Luft-Gemisch, ergo effizienteren Knall. Ich lasse mich da aber gerne von einer kompetenten Physikerin eines besseren Belehren, möchte aber anmerken, dass mir das eigentlich ziemlich egal ist und sie ihre Zeit besser darauf verwenden sollte, was cooles mit Kernfusion zu machen. Nur wegen der Windrädchen, den Föns und der nuklearen Apokalypse.

Bei mir hat sich zum Beispiel mal ein Freund ausgeheult, nachdem seine neue Freundin – vor der Beziehung war sie eine glühende Verehrerin des betrunkenen Kapitalismus-Diskurses – plötzlich jeden seiner Vorträge nur noch mit still-anerkennendem „Ja, da hast du sicher recht“-Kopfnicken begleitete.

Gibt es in der linken Szene irgendwo Leute, die auch mal nüchtern sind? Und ja, Frauen schalten schlicht auf Ignoranz und “passt schon” um, wenn sie keine Lust mehr haben. Weil Frauen in einem Diskurs, der mit “passt schon” endet denken, sie hätten gewonnen. Weil sie nicht wissen, wie man einen Diskurs wirklich gewinnt, aber das ginge jetzt so weit über deren Vorstellungshorizont hinaus; das wäre müßig, das auch nur zu Erklären zu versuchen.

Natürlich sind wir Jungs für diese Zurückhaltung auch mitverantwortlich, wir unterbrechen euch öfter

Quentin hat ganz offensichtlich nie mit einer Frau geredet.

und neigen vermutlich auch eher zum sonoren Klugscheißen, das keinem Zuhörer wirklich Spaß macht

Sprich bitte für dich selbst, Quentin. Ich rede nur, wenn ich einen relevanten Beitrag leisten kann.

Aber bitte, wenn wir etwas nicht verstehen, falsch liegen, keine Ahnung haben oder ihr sonst irgendeinen Drang zur großen Rede verspürt: Erklärt uns erstmal alles, was euch einfällt! Was spricht dagegen? In welcher Welt ist denn bitte Intelligenz ein Grund zum Davonlaufen?

Bedenkt aber, dass sonores Klugscheißen keinem Zuhörer Spaß macht. Deswegen mag ja niemand Feministen.

Handelt es sich um ein Gebiet, von dem ich auch eine Ahnung habe, kann ich ja mitreden. Und wenn nicht, dann lernen auch wir Jungs gerne dazu.

Außer natürlich Pudel, die zu faul sind, sich zu einem fucking bezahlten Artikel was über Turbolader durchzulesen.

Frauen, die heutzutage die Meinung und den Wissenstand des Partners automatisch oberhalb des eigenen ansiedeln und deswegen nie ihr eigenes Wissen anbringen oder auch nur in eine Diskussion einsteigen, sind mir suspekt.

Automatisch? Was ist denn das für ein Unsinn? Es gibt mehr oder weniger gebildete Menschen. Solche Frauen, die z.B. Quentins Wissensstand über ihrem eigenen ansetzen, sind aber deswegen nicht suspekt, sondern strunzblöde.

Insofern könnt ihr hier vielleicht von uns lernen (wobei das auch wieder herablassend klingt): Labert mal ordentlich einen auf, immer und überall! Unterbrochen werdet ihr ja leider oft genug.

Ja, wenn das von Quentin kommt, klingt das sicher herablassend. Vor allem, wenn dann eine derart saudumme Empfehlung kommt. Schaut, liebe Mädchen: was Quentin hier von sich gibt, lässt ihn aussehen wie den letzten Vollhonk. Wenn ihr das genauso macht – also, einfach “Top of Head” außerhalb eines Brainstormings, sondern stattdessen in einem (nominal) durchdachten Artikel von euch gebt – dann wirkt ihr halt auch nur saudumm.

Ich würde also einfach mal nachdenken, bevor ich eine Frage stelle wie “Jungs, warum wollt ihr uns so gerne die Welt erklären?”. Es könnte sein, dass einem die Antwort nämlich nicht gefällt.


Sack, das war so ziemlich der sexistischste Artikel, den ich jemals geschrieben habe. Sollte es daher jetzt Frauen geben, die sich herabgesetzt oder kleingehalten fühlen – das ist gut so; für solche Frauen schreibe ich das, damit die nicht in illusorische Grandeur verfallen. Allen anderen wünsche ich einen schönen Tag.

Jakob erklärt das jungfräuliche Pudelsein: Sexismus

Da Quentin offensichtlich damit überfordert ist, eine wöchtentliche Kolumne ohne Gehalt zu schreiben, arbeitet bei jetzt.de auch noch Jakob Biazza. Unsere heutige Frage kommt von Christina Wächter, zu deren Äußerem ich Euch sogar meine Kommentare ersparen werde:

Jungs, warum seid ihr manchmal sexistisch?

Weil ihr blöden Feministen so viele Definitionen von Sexismus habt, dass es fucking sexistisch ist, wenn Männer atmen. Zudem auch, weil Sexismus ein idiotisches Konzept ist, das – im Gegensatz zu Rassismus – nie ein irgendwie geartetes Problem dargestellt hat. Aber diese Einsicht ist für eine Philisophin mit Sicherheit zu hoch, von daher lasse ich Christina erstmal reden:

diese Frage beinhaltet ein absolutes Novum: Sie zitiert einen Country-Song

*scroll*

dass es in unserer eigentlich sehr aufgeklärten und gender-gemainstreamten Generation

Du meinst “verdummten”, nicht “aufgeklärten”. Deine Generation sind die ersten in der gesamten Menschheitsgeschichte, die dümmer sind als die Generation vorher. Und du bist vielleicht 10 Jahre jünger als ich.

Die aber dann doch bisweilen Aktionen bringen, die mich verwirren[:]

Ja, das Mädel schafft es nichtmal, vor einer Aufzählung einen Doppelpunkt zu machen. Weil sie aus der Generation kommt, der erzählt wurde, dass Fähigkeiten nicht so wichtig seien und nur frauenunterdrückendes Patriarchat, nehme ich an. Aber Moment – das wäre sexistisch, ihr eine Ausrede zu bieten, nur weil sie eine Frau ist. Vielleicht –  oder eher wahrscheinlich – ist sie einfach nur dumm und als Journalistin ungeeignet. Und die Redakteurin auch.

  • Wenn sie sich zum Beispiel irrsinnig über die Anwesenheit anderer Jungs freuen, einfach weil sie Jungs sind. Und das auf eine so wahnsinnig laute und spezielle Weise, die einen glauben lässt, sie hätten die Anwesenheit von uns Mädchen gerade mal eben so ertragen.

Ja. Äh. Passiert das außerhalb von Kindergärten? Passiert das in Kindergärten? Die einzige Gruppe, die sich überhaupt über die Anwesenheit von Personen aufgrund ihres Geschlechts freut oder echauffiert sind Feministen. Die Einzige. 

Wenn sie einfach mal so eben irgendeinen saudummen sexistischen Spruch bringen und sich dann gemeinsam so sehr über ihren Mut freuen, den in unserer Anwesenheit gebracht zu haben.

Hömmm…. in einem von staatlich verordneter – saudummer, um das Wort mal korrekt zu benutzen – Gleichstellungspolitik und allgemeiner Männerfeindlichkeit ist es schon mutig, seine ehrliche Meinung zu sagen. Blöde sexistische Witze hingegen sind nicht mutig, die sind lustig. Und vielleicht edgy. Gebt doch zu, dass euch das geil macht.

Wenn sie Männer, die „nur“ Töchter und keine Söhne haben, als „Büchsenmacher“ bezeichnen.

Das ist – äh – sexistisch? Weil? Auf dem Land hängt man das noch scherzhaft vor die Tür, auch bei der ersten Tochter, und mittlerweile auch wenn man schon Jungs hat. Ich glaube, einer von uns beiden versteht da Traditionen nicht. Mädchen waren früher als Erstgeborene tatsächlich eine Belastung. Und das sind sie immer noch, sie könnten ja am Ende bei jetzt.de Unsinn schreiben, was da erst die Freunde sagen werden… aber dank der Gleichberechtigung kann das ja auch mit Jungs passieren. Tolle Sache, das.

Wenn (eigentlich ziemlich schlaue) Männer allen Ernstes sagen, dass ein Hauptkriterium für ihre Partnerwahl das Aussehen der Frau ist.

So als eigentlich ziemlich schlauer Mann ist das Aussehen einer Frau natürlich ein Hauptkritierium für die Partnerwahl; wenn die schon aussieht wie – naja, nehmen wir die Autorin – muss ich mir doch nicht die Mühe machen, festzustellen, ob sie auch noch was in der Birne hat, oder? Letzteres brauche ich für eine angenehme Beziehung, ersteres braucht mein Penis zum Hartwerden. Insgesamt brauche ich also beides. Wie dumm muss man sein, um das nicht zu verstehen?

Kommen wir zum Pudel:

dann von mir auch gleich mal ein Zitat

*scroll*

Ihr versteht da nämlich tatsächlich was sehr falsch!

Nene, Jakob, du verstehst da was sehr falsch: Das sind Frauen. Die können nicht so denken wie Männer. Die verstehen das nicht falsch, die verstehen das gar nicht.

Wenn wir nämlich „einfach mal so eben irgendeinen saudummen sexistischen Spruch bringen“ bla… dann sind wir eben NICHT die Ausversehen-Sexisten. Wir sind dann Polt. [ja, ernsthaft, Komiker]… Wir haben gehört oder können uns gut vorstellen zu hören, wie jemand so etwas sagt. Und diesen Menschen stellen wir aus. Ungebrochen. Unkommentiert. Aber mit einer tiefen Abscheu, die wir in Humorförmchen umgießen.

Ne, Jakob, und da muss ich dann doch zurückgehen, weil Du das nicht verstanden hast:

[Polt so ungefähr]: “Schneebedeckte Berge, grüne Wiesen, Kuhglockengebimmel, ein weißblauer Himmel … Da kann man jetzt sagen, was man will – ein Neger passt da einfach nicht rein.“

und weiter:

Er sagt es, wie er es gehört hat. Oder wie man sich zumindest gut vorstellen kann, dass es jemand sagt. Dieser Jemand ist der Rassist.

So – und das ist jetzt genau der Punkt, an dem Jakob die für Pudel und Feministen so üblichen “ist ja nur ein Scherz” -Ausrede bemüht, wenn jemand echte Scheiße redet. Polts Komik enthält einen ausreichenden Anteil Wahrheit, um lustig zu sein – und das wirst du bei “sexistischen” Witzen gleich bestreiten. Polt sagt das auch wirklich selbst, und zwar selbstironisch, was du als Pudel ohne Selbstbewusstsein natürlich nicht kannst. Die Vorstellung von einem Neger auf einer Kuhwiese ist per se – unfreiwillig – komisch; es gab da bei DSDS ein süßes, leicht moppeliges Negermädchen, die tief bayrisch sprach, und der Saal konnte vor Lachen nicht mehr, ganz besonders Bohlen. Eben weil das nicht passt. Das ist nicht rassistisch; Rassismus ist gruppenbezohene Menschenfeindlichkeit. Rassistisch wäre es, zu fordern, dass es solche Missgeburten nicht geben dürfe und die euthanasiert gehören. Das aber lustig zu finden ist – nur lustig. Die Abscheu, die Jakob da reininterpretiert, ist also vielmehr das Zeichen der Rassisten als das der Komiker.

Das ist ein Kampf gegen die, die wirklich so reden, und ich bin jetzt einfach mal zickig genug, um hier zu sagen: Wenn ihr uns das nicht abnehmt, dann seid ihr nicht mehr meine Freundinnen. In echt!

Schau, Jabok, dann sind wir halt keine Freunde. Ich möchte aber erwähnen, dass du damit genau das machst, was deine linksgrünen Freunde bei den Medien den ach so “Rechten” vorwerfen: Menschen in gut und böse einteilen, abhängig von ihrer Rezeption der Realität. Und gut sind bei dir nur diejenigen, die die Realität verleugnen: In das Bild der oberbayrischen Kuhwiese passt schon eine Brustoperiertere Schlampe wie Michaela Katzenberger nicht rein, und die ist genauso deutsch wie das oben erwähnte Negermädchen. Nur nicht lustig.

Die, die so reden und das wirklich ernst meinen, erkennt ihr übrigens unter anderem daran, dass das Hauptkriterium für ihre Partnerwahl das Aussehen der Frau ist – und sie, wenn sie das erzählen, eine gewisse Form von Stolz in der Stimme haben.

Ich bin unglaublich stolz darauf, dass meine Frau nicht aussieht wie der fucking Joker aus Batman. Das ist nämlich eine Leistung von mir, gell? Dafuq?

Ich habe Standards, ja. Ich bin kein rückgratloses Weichei, aber das ist nichts, worauf man stolz sein kann, das ist normal. Umgekehrt ist es vielmehr schäbig, ein rückgratloses Weichei zu sein, aber das ist nicht der (rassistische) Mechanismus, den du hier andeuten willst: Der wäre, andere schlecht zu machen aufgrund von (1) realitätsferner (2) Selbtüberhöhung, nicht aufgrund dessen, dass die anderen wirklich furchtbar und schrecklich sind. Das machen Nazis, die sich als Herrenmenschen sehen, fette Body-Positivity-Frauen, die sich schön finden und wohlgemerkt du, Jakob, der seine Meinung für die einzig wahre und richtige hält und alle anderen für abscheulich.

Oder von gewollter Provokation.

Ich schreibe hier nicht das aktuell politische Wort für “Neger”, weil ich irgendwas gegen Neger habe, sondern weil ich gerne Idoten ärgere, die sich über die Verwendung von fucking Wörtern aufregen. Ich provoziere damit (a) gewollt und (b) die Richtigen. Offensichtlich zum Beispiel Jakob, der deswegen nicht mein Freund sein will. Das stört mich Null; das ist vollkommen reziprok. Ich frage mich aber zunehmend mehr, warum er das schreibt – wen könnte es denn stören, dass einen Jakob nicht mag? Ist Jakob irgendwie wichtig? Jesus? 

Und auch da will ich nicht glauben, dass das wir sind. Weil: Wenn’s so wäre, wären wir wenigstens schlau genug, das anders zu formulieren

Das ist doch überhaupt nicht nötig. Pseudointellektuelle Linke zu trollen ist so einfach, das schafft jeder, der einem Negerkind eine Wassermelone gibt. Oder einem indischen, die können das ja nun eh nicht unterscheiden. “Wir” Realisten müssen nicht großkotzig tun, um euch sensible Unsinns-Illusionisten zum Ausrasten zu bringen; wir müssen nicht pseudointellektuell und unendlich lange und mit ausgedachten Fachbegriffen rumschwafeln. Wir müssen nicht vier Seiten begründen, dass ihr alle fucking Kommunisten seid, es reicht, wenn wir ein fucking Wort verwenden, damit ihr ausrastet. Was übrigens lächerlich ist – noch. Ihr gebt euch ja sehr viel Mühe, Kinder bereits ab dem Kindergarten auf euer Niveau runterzudummen, wie man das schön in jedem dystopischen Roman (und bei Marx, natürlich) nachlesen kann.

So, und jetzt bleibt diese Freude über andere Jungs. Und bei der fühle ich mich tatsächlich ertappt. Das kenne ich schon.

Ja. Schön, Jakob. Ich nicht. Ich bin aber auch nicht schwul.

So ein Buddy-Ding, das man mit Mädchen oft nicht hat. Auf Keule und Keule.

Es mag sein, dass sich die Jugendspache sehr verändert hat, aber zu meiner Zeit fickte man Keulen. Ah – oder schwul, natürlich, würde diese Verwednung auch erklären. Ich meine – kommt, es ist schlimm genug, irgendeinen Pudel für “die Männer” sprechen zu lassen, aber irgendwelche Fuckboys?

Und jetzt, wo du das sagst, wird mir schon auch bewusst, dass euch das – unbewusst – ausschließt.

Das erklärt auch, warum Jakob mit gutaussehenden Frauen nichts anfangen kann. Aber mal ehrlich: Ist Jakobs öffentliches Coming-Out an dieser Stelle – ich meine, es geht ja immerhin um die Beantwortung einer Frage – so passend?

Aber pass auf, ich hab’ eine Idee woran das liegt: An der Anziehung und der Distanz. Die sind doch beide wichtig – für sich und für einander. Für uns – aber doch auch für euch! Und auf Keule und Keule

Ich habe jetzt ernsthaft “auf Keule und Keule” gegoogelt, ob das irgendeine Bedeutung hat. Google findet, dass dem nicht so wäre. Und das untervögelte Geschwafel von “Anziehung und Distanz” – das kommt dann wohl insgesamt daher, dass man mit der spezifischen Selektion von Pudeln für diesen Teil halt auch minderwertige Exemplare der männlichen Bevölkerung bekommt, die offensichtlich noch überhaupt nie Sex hatten und vielleicht deswegen mit dem Gedanken an harte Schwänze spielen? Nur so eine Vermustung…

das fühlt sich entweder schnell übergriffig an, oder es tötet die Erotik

… die sich erhärtet…

Und auf die Gefahr hin, dass ich damit ein weiteres Zitat für die Liste oben liefere: Eigentlich wollt ihr doch auch nicht unsere Buddys sein, oder?

… weil er nichtmal gut genug für die Friendzone ist…

Will alles sagen: Ich glaube, ihr sorgt euch da gerade ein bisschen zu sehr. Wir sind ziemlich okay. Ehrlich.

Ciao, Püppi,

Niedlich. Kommt, Mädels: Der Jakob ist doch eigentlich ein ganz lieber, der Frauen total gleichberechtigt sieht und niemals ernsthaft zu einer Frau “Püppi” sagen würde, warum werdet ihr denn nicht endlich feucht?


Gott, und ich habe mich über Quentin beschwert. Und alle regen sich über Harvey Weinstein auf. Wenn es bei der SZ eine Besetzungscouch gäbe, müssten wir so einen weltfremden, weinerlichen Unsinn nicht lesen.