Leute abschieben

Nur so ein Gedanke… es ist ja nun wirklich total rassistisch von der linksgrünen Presse, den Vorschlag der AfD, Herrn Özdemir abzuschieben, nur mit der pauschalen Begründung, dass “der Deutscher sei‘” einfach so abzutun.

Ich meine, die tun doch immer so weltoffen und antirassistisch; wieso verwenden ausgerechnet die einen deutschen Pass als Argument gegen Abschiebung? Wenn mal einer keinen hat, verwenden sie das auch als Argument gegen Abschiebung. Das ist doch… irgendwie verlogen, oder?

Freilich, Menschenrechte und so, Juristen finden ja, man könne Leute nicht einfach aus “ihrem” eigenen Land verweisen, aber … naja, das steht da halt nicht:

Article 15.
(1) Everyone has the right to a nationality.
(2) No one shall be arbitrarily deprived of his nationality nor denied the right to change his nationality.

Da steht explizit nicht, dass man sie nur, weil sie einen deutschen Pass haben, auch in Deutschland haben will. Oder gar muss.

Freilich, das ist jetzt etwas weit hergeholt, aber könnten wir bitte aufhören, immer allen nur Rassismus vorzuwerfen, wenn sie Arschlöcher und Kriminelle ausweisen wollen, die von woanders kommen und das daher einfach gehen würde? Ich meine, ich bin gerne bereit, das auf deutschstämmige Arschlöcher und Kriminelle zu erweitern. Und Asoziale. Und alle, die in den letzten 5 Jahren keine Steuern gezahlt haben. Und Atomkraftgegner. Feinstaub-Schreier. Zensurbefürworter. Hände-zu-Rauten-Former. Und arbeitslose trockene Alkoholiker. Und Andrea Nahles, natürlich.

Wir können da auch ganz basisdemokratisch drüber abstimmen. Ehrlich.

 

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Shitlords Guide zu Sexismus von A bis Z

Dank broadly, der Lobotomiertensparte des Dummenportals “Vice”, fühle ich mich berufen, mal einen A-Z – Guide to Feminism zu schreiben. Ich übernehme nur die Überschriften.

A wie #aufschrei

Hashtags wie #aufschrei, #ausnahmslos oder #metoo zeigen den egoistischen Solipsismus wie die dümmliche Ignoranz moderner Feministinnen gegenüber ihren Mitmenschen wie auch der Realität. Die Begründerinnen solcher Jammerfrauen-Massenpanikbewegungen setzen irgendwelche irrelevanten Kleinigkeiten in die Welt, an denen sich kein vernünftiger Mensch stören würde, um dann Tausendfachen Zuspruch von ähnlich ADHS-gestörten und schizophrenen Frauen zu erhalten. Dank hunderttausender, oft sogar Millionen von Trollkommentaren, die sich über den Unsinn lustig machen, kann die Lügenpresse dann inflationierte Zahlen zur “Beteiligung” propagieren und so tun, als wären ein paar Frauen mit heftigen psychischen Schäden irgendwie relevant.

B wie BILD-Zeitung

Wen interessiert denn die Bild? Das geht besser:

B wie Blödsinn

Blödsinn, also “sinnloses und törichtes Reden und Handeln” ist der Kernpunkt jedweder moderner feministischer Bemühungen.

C wie Catcalling

Der Begriff “Catcalling” für “Frauen hinterherpfeifen” oder ähnliche kurze, sinnfreie Anmachen steht laut Feminismus für den “Alltagssexismus”, der Frauen entgegengebracht wird, da sie sich dadurch nur als Sexobjekte behandelt fühlen (oder sonst irgendein Unsinn, siehe #U). Feministen subsumieren hierunter jedwede Kommunikation, wie auch “Hallo” oder “Hey, du blöde Kuh, kannst du mal deinen fetten Arsch vom Süßigkeitenregal wegbewegen”, da die Prävalenz dummer Anmachen in der Alltagsrealität vernachlässigbar gering ist. Das zeigt auch schon der Begriff: Katzen kommen nicht, wenn man sie ruft. 

D wie Dating-Coaches

Datin-Coaches und Pick-Up-Artists sowie sowieso jeder, der Männern dabei helfen möchte, irgendwas im Leben besser zu machen, sind sexistische, frauenfeindliche Schweine, rechte Nazis und prinzipiell eine Reinkarnation Satans. Denn wenngleich normale Frauen durchaus auf der Suche nach gutem Sex oder einem festen Partner sind, fallen Feministinnen hier nahezu komplett aus dem Markt, da sie innerlich wie äußerlich zu hässlich sind. Eine Ausnahme bildet hier

D wie Dominance/Submission

… denn Feministinnen, die den ganzen Tag nur groß rumkotzen, brauchen dann halt auch mal einen Ausgleich und lassen sich daher gerne fesseln, auspeitschen und als den Dreck behandeln, wie der sie sich verhalten.

E wie Emma

Die Emma ist eine Zeitschrift, betrieben von einer korrupten, mit Politikern verbandelten Kriminellen, die wie jede feministische Bewegung nur darauf aus ist, Einzelpersonen einen wirtschaftlichen Vorteil zu verschaffen. Der gesellschaftliche Schaden oder Konsequenzen jedweden Handelns werden von Feministen grundsätzlich ignoriert.

F wie Feminazis

Feminazis ist eine historisch angelehnte Beschreibung für Feministinnen der dritten Generation, die analog zu ihrem historischen Pendant auf Texten von Führerinnen aufbauen, die alle Männer umbringen wollen, da diese für alles Übel dieser Welt verantwortlich zeichnen würden.

G wie Gender Mainstreaming

Gender Mainstreaming beschreibt eine undemokratisch beschlossene, neomarxistische Ideologie, die eine sozialistische Gleichstellung aller Frauen mit Männern bezüglich jedweden angenehmen Kriteriums anstrebt. Da diese Idee sowohl dem Gedanken der Aufklärung, der Gerechtigkeit und dem Grundgesetz widerspricht, wurden bereits vorsorglich an zentralen Stellen wie dem Bundesverfassungsgericht Feministinnen installiert, um die menschenverachtende Ideologie der Feministen durchzusetzen. Siehe als historisches Vorbild unter #F.

H wie Hysterisch

Okay, da ist der Originaltext zu gut:

Dabei ist Hysterie … Bezeichnung für eine Frau, die emotional oder vermeintlich überzogen auf etwas reagiert, verwendet wird. Die „hysterische Frau” wurde noch im frühen 20. Jahrhundert verheiratet oder durch Vaginalmassagen durch einen Arzt “geheilt”. Einziger Vorteil dieser sexistischen Praktik: Weil es den Medizinern irgendwann zu anstrengend wurde, ihre Patientinnen per Hand zu befriedigen, erfanden sie den Vibrator.

An dieser feministischen Position ist deutlich zu sehen, dass das hysterische Gezicke und Rumjammern der Feministen ursächlich darauf zurückzuführen ist, dass die halt nicht ordentlich durchgevögelt werden. (siehe auch #D).

I wie Intimbehaarung

Körperbehaarung ist insbesondere an Körperregionen mit Lymphdrüsen (Achseln, im Schritt) kritisch zu betrachten, da die feucht-warme Umgebung das Wachstum von Mikroorganismen wie Bakterien oder Pilzen begünstigt. Dies trifft umso stärker auf Frauen zu, da diese eine höhere Hauttemperatur haben als Männer. Leider – und auch dank idiotischen Kampagnen von Feministinnen, dass eine niedrige mikorobielle Belastung der Haut eine “sexistische” Erwartung wäre – sind Hautbakterien wie Staphylokokken oder Pilzbefall im Intimbereich insbesondere in der feministischen Szene weit verbreitet.

J wie Jugend

Die Tatsache, dass Männer altern wie Wein und Frauen wie Milch regt Feministinnen – wie jede Tatsache – bis hin zu hysterischem Gekreische auf. Wie alle Tatsachen wird auch diese “sexistisch” genannt.

On another note zielen Feministinnen, wie jede absolutistische ideologische Bewegung, darauf ab, bereits Kinder und Jugendliche mit ihrer Ideologie zu indoktrinieren, da unschuldige Kinder leichter für menschenverachtendes Gedankengut zu begeistern sind als rational denkende Erwachsene. Dies zeigt sich auch daran, dass auch alternde Feministinnen sich noch benehmen wie Kinder im Vorschulalter und zum Beispiel in Kirchen rumplärren oder ihre Körperausscheidungen auch mal in die Hose gehen.

K wie Karriere

Da Feministinnen sämtlich dumm wie Brot sind, bleiben ihnen klassische, gesellschaftlich fruchtbare Karrierewege verschlossen. Da ihre eigene Dummheit “frauenausgrenzend” sei, obwohl intelligente, nicht-feministische Frauen keinerlei Probleme mit produktiven Arbeiten haben, und jeder Mensch, der haushalten muss, das weiß, sind Feministinnen vor allem in Organisationen zu finden, bei denen nur Geld ausgegeben, nicht aber eingenommen wird. Dies sind insbesondere der öffentliche Dienst, das Beamtentum und die Politik sowie parteinahe oder von Parteien finanzierte “Stiftungen”. Diese “Stiftungen” dienen, entgegen ihrer Bezeichnung als solche, nicht dem Gemeinwohl, sondern lediglich der persönlichen Bereicherung asozialer gesellschaftlicher Elemente.

L wie Lesbe

Da Frauen hysterisch werden, wenn sie nicht regelmäßig ordentlich durchgevögelt werden, gibt es im realen Leben – anders als in Pornos – keine homosexuellen Frauen. Aufgrund der allgemeinen Selbst- wie Realitätsleugnung im Feminismus gibt es unter diesen allerdings eine kleine Anzahl selbsternannter Lesben, die sich von den übrigen Feministinnen durch ein noch unattraktiveres Aussehen und einen noch stärker ausgeprägten Männerhass nur marginal unterscheiden.

M wie Mansplaining

Mansplaining beschreibt den logischen Fehler von Feministen, Gefühle und Wissen gleichzusetzen und die daraus resultierende Annahme, dass Frauen irgendwas besser wissen können als jedweder Mann. Da für Feministen jedwede Konfrontation mit der Realität (siehe #B) als sexistisch angesehen wird und die Verwendung des immer gleichen Wortes auch für Minderbemittelte so doof wirkt, wie es faktisch ist, werden für diverse irrelevante Situationen dümmliche neue Wortkretionen hervorgezaubert. Feministen verwechseln solche esoterischen Beschwörungsformeln wie “Mansplaining”, “struktureller Sexismus”, “Patriarchat” oder “Abrakadabra” mit realem Wissen. Besser wäre:

M wie Marxismus

Die marxistische Idee war, eine dystopische Gesellschaft gleicher Langweiler durch einen Klassenkampf des Proletariats herbeizuführen. Das hat nicht funktioniert, da der gegensätzliche Kapitalismus jedem ein weitaus höheres Maß an Wohlstand versprochen und geliefert hat, als das der Marxismus jemals könnte. Der Aufstand des Proletariats ist daher an Desinteresse einer zunehmend zufriedeneren Unterschicht gescheitert.

Von Verfechtern dieser (blöden) Ideologie wurden daher die Frauen als neue Gruppe im Klassenkampf auserwählt, da Frauen undankbar und dementsprechend nie zufrieden sind. Auf diese Weise kann ein sozialistisches Regime nach Vorbild von Orwells 1984 etabliert und – da die Ziele des Marxismus utopischer Unsinn sind und nicht erreicht werden können – in alle Ewigkeit fortgesetzt werden.

N wie “Nein heißt Nein”

Die Gender-Ideologie (siehe #G) ist grundsätzlich Rechtsstaats- wie Menschenrechtsfeindlich und versucht daher, elementare Grundrechte wie die Unschuldsvermutung zugunsten morderner Hexer-Prozesse abzuschaffen. Damit die dummen Weiber aufhören, rumzukreischen, wurde daher sogar das Strafgesetzbuch geändert. Diese Änderungen werden aber kaum praktische Auswirkungen haben, bis die Gleichschaltung des Bundesverfassungsgerichts abgeschlossen ist.

O wie Opfer-Abo

Opfer-Abo beschreibt zutreffend, dass die linksgrünen Politiker und Medien ihre im marxistischen Sinne proletarische Aufwieglergruppe stützt und gegenüber anderen Gruppen – hier weiße Männer – privilegiert. Dass das feminsitische Krebsgeschwür bereits weit in den staatlichen Institutionen metastasiert ist, sieht man auch an geringeren Strafen für Frauen, selbst bei den verabscheuungswürdigsten Verbrechen wie Päderastie oder Falschbeschuldigung.

P wie Penisneid

Penisneid ist ein Konzept von Sigmund Freud, der versuchte, das dumme und unlogische Verhalten von Frauen ohne die Erkenntnisse der modernen Medizin psychologisch zu erklären. Er ging davon aus, dass das Fehlen eines Penis die Denkprozesse von Frauen zu sehr belastet, als dass sie sinnvolle Gedanken zustandebringen. Heute hingegen wissen wir, dass Frauen schlicht kleinere Gehirne haben.

Q wie Quote

Forderungen nach Quoten in angenehmen Berufen sind eine Konsequenz des menschenverachtenden und asozialen Gender-Mainstreamings (siehe #G) sowie des neomarxistischen Gleichstellungsgedankens. Quoten dienen in der sozialistischen Politik theoretisch zur Sicherstellung einer fairen Verteilung, in der rationalen und marktlichen Praxis hingegen verursachen sie aber nur Fehlallokationen, Ungerechtigkeit, Hungersnöte und Tod.

R wie Rape Culture

Siehe #M. “Rape Culture” beschreibt wie der meiste feministische Unsinn eine Form angeblichen “Sexismus”, die nichts mit der Realität zu tun hat. Hier die Chimäre, es gäbe auf diesem Planeten irgendeine Gesellschaft, in der Vergewaltigungen gutgeheißen werden.

S wie Slutshaming

Slutshaming ist, wie “Hex-Hex”, ein feministischer Versuch, Tatsachen zu ignorieren (siehe #M und #R). Hier die Tatsache, dass es gesellschaftliche moralische Standards gibt und Männer lieber alleine bleiben, als sich mit seelenlosen Frauen mit Thousand-Cock-Stare abzugeben.

T wie Twitter

Twitter ist eine Kommuikationsplattform für Menschen, die keine ganzen Sätze bilden können und im Allgemeinen auch nichts zu sagen haben. Das Niveau ist niedriger als bei 4chan, nur ist es weniger lustig und die meisten Leute doof.

Dumme Leute aber nehmen Twitter ernst, von daher bietet die Plattform eine gute Gelegenheit, sich als Troll zu profilieren, wie das zum Beispiel Donald Trump gezeigt hat. Da Trollen weitaus intelligenter ist als die durchschnittliche Meinungsäußerung auf Twitter wurde Herr Trump folgerichtig zum mächtigsten Mann der Welt.

U wie Unterhalt

Unterhaltszahlungen sind ein antiquiertes, überholtes System der Ausbeutung von Männern, das vor allem die Bigotterie der Feministen aufzeigt. Oberflächlich geben diese sich gerne an Werten wie “Gerechtigkeit” oder “Fortschritt” orientiert; eigentlich aber geht es nur um persönliche Vorteilnahme.

V wie “Verschwulung”

“Verschuwulung” beschreibt die Konsequenz des Gender-Mainstreamings in Kindergärten und Schulen, die normale männliche Verhaltensweisen bei Jungs wie “Riskieren”, “Probieren” und “Kreativität” zu unterdrücken versucht. Von den Befürwortern solcher Kindesmißhandlung als “rechter Kampfbegriff” verbrämt, beschreibt er doch zutreffend die Betonung tuntigen Verhaltens, was sogar echten Schwulen meist einfach nur peinlich ist.

Aus diesem Grund – also, dass Tunten Frauen nicht ordentlich durchzuvögeln in der Lage sind – befürwortet das feministische Lager auch die Massenimmigration ungebildeter Rohlinge aus der dritten Welt.

W wie WikiMANNia

Wikimannia ist ein Nachschlagewerk für diejenigen durch Quellen belegten Informationen, die aufgrund des feministischen Zensurmobs bei Wikipedia keinen Platz finden.

X wie Xenophobie

Xenophobie beschreibt die Angst vor Fremdem und ist eine normale menschliche Eigenschaft. Feministen und andere neomarxistische Gruppen verwenden dieses – wie eigentlich jedes – Wort allerdings zur Diffamierung Andersdenkender (“Gedankenverbrecher”). Hierbei bedient sich der neomarxistische Feminismus gerne dem Fehlschluss, dass Worte Wegbereiter für Taten sind – ganz im Gegensatz zum Grundgedanken der Aufklärung und Moderne und der damit einhergehenden Diplomatie, dass sich durch (unangenehme) Worte (unangenehmere) Taten eben verhindern lassen.

Y wie Yousafzai, Malala

Malala Yousafzai ist eine klassische Mary Sue. Angeblich eine 11jährige, pakistanische Feministin, die (im Gegensatz zu ziemlich allen Pakistanis) nicht nur lesen und schreiben, sondern auch noch Englisch kann. Da dieses Gutmenschen-Projekt des staatsfeministischen Senders BBC niemanden interessierte, wurde dann irgendein Mädchen, das in irgendeinem Krisengebiet einen Querschläger abbekommen hat, als Malala der Weltöffentlichkeit vorgestellt und durch alle Medien und Institutionen getrieben und mit Gutmenschen-Preisen und Geld überschüttet. Als Millionärin ist sie heute eine Ikone der Bigotterie und Selbstsucht der feministischen Bewegung weltweit.

Z wie Zickenkrieg

Zickenkrieg beschreibt die Tatsache, dass Frauen aufgrund ihrer inhärenten Unzufriedenheit nicht unkontrolliert zu einem friedlichen Zusammenleben geeignet sind. Während Männer also eigentlich glücklich damit sind, in Ruhe auf einer Hängematte zu liegen, etwas zu Essen und Trinken zu haben und einen geblasen zu bekommen, maulen Frauen ununterbrochen rum. Dummerweise machen Männer dann den Fehler, das gehaltlose Gejammer der Frauen als echte, zu lösende Probleme zu sehen – und die Probleme dann natürlich auch zu lösen. Dies hat vor allem in den letzten 150 Jahren zu enorm viel Freizeit bei Frauen geführt, die sie – natürlich – zum Rumjammern nutzen.

Da es aber in der westlichen Welt keine überlebensrelevanten Probleme mehr gibt gab, haben sich Frauen neue geschaffen. Dies drückt sich im Kleinen in persönlichen Animositäten aus, im Großen durch kollektive Jammerbewegungen wie dem Feminismus.


Was lernen wir daraus? Hört nie auf Frauen!

Gutes neues Jahr Euch allen. Es kann kaum schlimmer werden. Und falls doch, sind wir Männer ja flexibel.

الموت لجميع النسويات

#metoo, die 34ste – Sexismus von und mit Mareike

Sammal, das hört ja überhaupt nicht mehr auf. Ich habe gerade echtes Mitleid mit allen Bloggern, die zu #Aufschrei schon gebloggt haben (und mir, natürlich). Und das ausgerechnet jetzt.de, wo ich die schöne Serie gefunden habe… naja, der heutige Unsinn kommt von der Zeit, die mal ein linksintellektuelles Blatt war, wie aber auch die politische Linke nur noch linksverdummt daherkommt. Autorin ist eine Mareike Nieberding, die ganz bestimmt eine der am schlimmsten von sexueller Belästigung betroffenen Frauen in Deutschland ist – in ihren Träumen.

Alle Männer Täter, alle Frauen Opfer: Ist da vielleicht was dran?

Nein. Fuck, das ist die fucking Überschrift, und ihr druckt so einen rassistischen Dreck ab? Ihr solltet euch was schämen, Zeit-Redaktion. Schämen. (Ich erinnere nochmal daran, dass Rassismus gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit ist. “Männer” sind eine Gruppe.)

lieber Mann von heute, du sagst, dass du nun gar nicht mehr weißt, was du machen sollst

Ich wollte eigentlich was Essen, aber dann habe ich mir ein Bild von Mareike angeschaut, da ist mir irgendwie der Appetit vergangen. Aber auch dann brauche ich ganz sicher keine Handlungstipps von irgendwelchen Gören, die denken, Meinungsartikel zu schreiben wäre eine Arbeit und kein Hobby, und auch sonst von nichts in der Welt eine Ahnung haben.

Du fragst dich, wie du dich in Zukunft verhalten sollst.

Mein Plan war “so wie immer”. Das hat auch in der Vergangenheit gut funktioniert.

Du schreibst, dass das Ausmaß der #MeToos in deinem Freundinnenkreis dich erschreckt hat

Richtet sich der Artikel an Quentin Pudel von der SZ? Ich kenne irL nicht eine einzige Person, die so einen Unsinn mitmachen würde.

aber dass du dir selbst wirklich nichts vorwerfen kannst

Hä? Warum sollte ich mir denn was vorwerfen? Ich höre den ganzen Tag Vorwürfe wildfremder, hysterischer Feministinnen aus dem Internet, die ich nicht mit einer fucking Kneifzange anfassen würde, und die mich wohlgemerkt nichtmal kennen. Auf der einen Seite nervt das ganz enorm und lässt mich am (Geistes-) Zustand der Gesellschaft zweifeln, wenn dieser – ja, nochmal:rassistische Unsinn ernst genommen wird, aber davon fühle doch nicht ich mich schlecht?

Aber warst du das vielleicht, der die Brünette mit dem bauchfreien Top ungefragt von hinten angetanzt hat?

Nein, ich tanze keine Schlampen von hinten an.

Oder warst du das, der einer Kollegin auf dem Team-Event die Hand auf den Rücken gelegt hat und sie sich darunter hinweggewunden hat wie eine Schlangenfrau?

Nein. Ich betatsche keine wildfremden Menschen mehr, seit ich 16 bin, und wenn ich meinen Kolleginnen eine Hand auf den Rücken lege, dann, weil sie im Weg stehen. Die gehen dann aber ganz normal weg; ich arbeite nicht mit irgendwelchen Psychos (die lassen sich aber auch echt leicht “rausmobben”; man muss nur ehrlich sein).

Und bist du dir sicher, dass du mit den Kumpels beim Billardspielen noch nie über diese Schlampe aus der Bar an der Ecke geredet hast, von der man lieber die Finger lassen sollte, weil die ja eh schon die ganze Stadt angefasst hätte.

Da bin ich ganz sicher; die arbeitet nämlich in dem Billardsalon. Ich weiß aber nicht, in welcher Männergruppe sich ein solches Gespräch ergeben könnte. Ich bin verheiratet und konservativ; aber meinen Freunden habe ich die durchaus empfohlen.

Habt ihr sie so beschrieben?

Als Schlampe? Ja, natürlich. Wie denn sonst?

Ach so, das war nicht so gemeint.

Doch.

Du willst kein Täter sein.

ich bin kein fucking Täter, das würde ein Opfer voraussetzen. Ein Opfer ist jemand, dem etwas zustößt, wofür er selbst nichts kann. Eine Schlampe zu sein ist aber die eigene, freie Entscheidung der Schlampe, und sie so zu nennen (oder nicht) macht auch nicht mehr (oder weniger) eine Schlampe. Ist wie bei Zigeunern, quasi.

Ich will auch kein Opfer sein.

Doch, willst du.

Und bin es trotzdem.

Guck?

Jede Debatte über sexuelle Gewalt von Männern ist auch immer eine Debatte über Macht

Das war jetzt ein sehr plötzlicher Themenwechsel, oder? Elaborieren wir da was dazu, oder muss nur in jedem feministischen Text halt irgendwo was zu “Macht”, “Strukturen”, “System” und “Patriarchat” stehen und dir fiel kein sinnvoller Anknüpfungspunkt ein?

Deshalb bist du ein Täter, auch wenn du keiner bist, weil du vom System profitierst.

Ganz ehrlich – wenn ich mich mit dem feministischen Unsinn nicht so gut auskennen würde, sondern das der erste feministische Text wäre, den ich lese, käme ich unweigerlich zu dem Schluss, dass die Autorin schizophren ist – oder ist das wie mit Schrödingers Katze, die tot und gleichzeitig nicht tot ist? Schrödingers Täter?

So hingegen ist Schizophrenie bei Feministen vollkommen normale Erwartungshaltung; ich bin nur als braver Empiriker auf der Suche nach einer nicht-schizophrenen Feministin. Einer – um meine Theorie zu widerlegen. Einer. 

Weil ich systematisch benachteiligt werde.

Sie hat außer den zitierten “Machtstrukturen” nichtmal irgendwie erwähnt, wovon sie redet. Sie findet halt einfach, dass sie systematisch benachteiligt wird, weil – ja – weil sie das halt findet. Realität? Scheiß drauf; Mareike findet das so, also listen and believe.

Du fühlst dich ungerecht behandelt. Ich auch. Du willst wirklich nichts falsch machen. Okay. Dann kannst du es aber nicht mir überlassen, etwas zu ändern.

Ich fühle mich überhaupt nicht ungerecht behandelt – okay, freilich, ich bin nicht der Gottkaiser, was schon fairer wäre, aber… ich käme niemals auf die Idee, Mareike irgendwas zu überlassen, und das beinhaltet das Saubermachen des Katzenklos. Am allerwenigsten aber würde ich sie eine fucking Zeitungskolumne schreiben lassen; die Leser würden ja denken, ich hätte sie nicht mehr alle, wenn sie den Stuss lesen?!

Ich wollte dich übrigens eben nicht in die Ecke drängen.

Keine Sorge, ich stehe schon länger in der rechten Ecke. Hier ist es übrigens schön; vor allem ist es nicht so voll wie in eurem linken Flüchtlingsboot, wo sich alle um den letzten Schluck Opferabo streiten, während alle ignorieren, dass es sinkt.

Ich will dich nicht in einen Topf werfen mit Männern wie Harvey Weinstein.

Das will ich aber auch hoffen, nicht mit einem alten, fetten, reichen Juden in einen Topf geworfen zu werden. Ich bin schließlich kein Jude.

Trotzdem frage ich mich, was so schlimm daran wäre, sich zu fragen, ob man sich etwas vorzuwerfen hat.

Keine Ahnung was daran schlimm ist, Mareike. Was hast du dir denn vorzuwerfen? Rassismus, zum Beispiel? Ja, da würde ich dann auch nicht drüber nachdenken wollen, wenn ich ein widerlicher, bigotter Arsch wäre. Bin ich aber nicht – siehe oben, ich bin nichtmal Jude.

Ich selbst habe es ja auch. Ich habe Männern auch schon auf den Hintern geguckt, sie auf ihren Körper reduziert.

Du hast Männern auf den Hintern geguckt?! Da, wo der Geldbeutel ist? Komisch, Nieberding klingt gar nicht wie ein Zigeunername…

Auch wenn’s gar nicht böse gemeint war, hatte die Brünette ein Problem damit, dass du sie ungefragt angetanzt hast.

Ich habe die fucking Schlampe mit dem bauchfreien Top nicht angetanzt. Sammal, bist du schwer von Begriff oder was? Oder – wie heißt behindert heute – “anders begabt”?

Auch wenn du ein Guter bist, hast du mitgemacht, eingestimmt, als deine Freunde ihre One-Night-Stands als Schlampen bezeichnet haben.

Ja – wie sollen sie die Schlampen denn sonst nennen? Sackzefix, Mareike, du wiederholst dich.

Vielleicht wolltest du sie auch schon mal zurechtweisen

Nein.

Warum eigentlich nicht?

Weil ich keinerlei Grund dafür sehe. Und nicht wollte, aber das hatten wir schon.

Ich brauche dich nicht als Beschützer

Da stehe ich auch nicht zur Verfügung.

aber es wäre schön, dich auf meiner Seite zu wissen

Träum weiter. Ich bin nicht doof. Und normalerweise biete ich Feministen ja gerne an, dass wir da nach einem Blowjob drüber reden könnten, aber bei dir, Mareike, mache ich da gerne eine Ausnahme. Ich bekomme keinen mehr hoch, wenn ich soviel gesoffen hätte, bis ich dich irgendwie nicht mehr gänzlich pfuibäh fände. Das ist jetzt nur mein persönlicher Geschmack; der hat nichts mit deiner grundsätzlich widerwärtigen Persönlichkeit und deiner Geisteskrankheit zu tun.

Denn wie soll sich je etwas ändern, wenn wir noch nicht mal in der Lage sind, einander zuzuhören und ernst zu nehmen?

Wenn du das Gefühl hast, dass dich keiner ernst nimmt, und ich nehme stark an, dass du das ununterbrochen hast, nur so ein kleiner Tipp: Es könnte daran liegen, dass du absoluten Stuss redest, und das nochnichtmal irgendwie stringent. Nicht so viel Meth vor dem Schreiben? Ich meine, die meisten Feministen bekommen ja wenigstens noch kohärente Texte hin…

Du bist unsicher.

Nein, ich bin mir sogar absolut sicher, dass du nur Stuss redest.

Ich auch.

Ah.

Und du kannst ja auch nichts dafür, dass die Welt so ist, wie sie ist. Sagst du und weißt, dass das nicht stimmt

Was kann ich denn dafür, dass die fucking Welt so ist, wie sie ist?

Weil du nichts dafür tust, dass sie sich ändert.

Ich schreibe einen Blog. Wäre es dir lieber, wenn ich KonzentrationsBesinnungslager bauen würde?

Du könntest dich dem Thema öffnen: Ich habe Freunde, die kriegen beim Thema Feminismus genauso einen Gesichtsausdruck wie früher, wenn die Geschichtslehrerin sagte, dass wir uns dieses Halbjahr mit dem Nationalsozialismus beschäftigen wollten: Schon wieder?

Oh, glaub mir, ich finde Feminismus sehr interessant. Und auch die Parallelen zum Nationalsozialismus, die du ja dankbarerweise selbst erwähnst. Puh, ich musste mal keinen Nazivergleich bringen.

Wenn die Generation meines Vaters so guckt, dann regt mich das auf. Aber ich kann es mir zumindest erklären: Weil diese Männer noch in einem Land zur Welt kamen, in dem ihre Mütter ohne die Erlaubnis ihrer Väter nicht arbeiten, kein Konto führen oder alleine ins Hotel einchecken durften.

Meine Oma hat das aber schon getan, und die ist jetzt mal sicher älter als Mareikes. Liebe Mareike: Es ist keine gute Idee, sowas aus der 68er-Feministenprosa zu übernehmen; und so ungern ich das sage: Es ist 2017, das passt halt nicht mehr. Ich kenne Omas, die sind jünger als ich. Das sind aber natürlich Schlampen (und ihre Töchter auch), nur um das Wort nochmal zu verwenden.

Und die Generation unserer Väter hat wirklich etwas verloren: Status, Ansehen, Macht.

Ach? An wen? Wo? Was? Hä? Weil Frauen gearbeitet haben? Pfff….

Jene Macht, an der ein Mann wie Weinstein sich durch die gewaltsame Unterwerfung der Frauen, die mit ihm arbeiteten und auf ihn angewiesen waren, so gnadenlos festgeklammert hat.

Ah – Mareike weiß nicht, was “Macht” bedeutet. Oder “gewaltsam unterwerfen”. Kleiner Tipp: Wenn Leute von dir abhängig sind, musst du sie nicht unterwerfen, das machen die von alleine. Kannst du aber natürlich nicht wissen, wenn dich absolut niemand braucht.

Aber dir gehört doch die Zukunft. … Du darfst zwar nicht mehr allein herrschen

Noch nicht.

Misch dich ein, wenn was falsch läuft. Wenn dein Kollege deiner Chefin auf die Brüste statt auf die PowerPoint-Präsentation guckt.

Chefin. M-hm. Ich glaube, da würde ich lieber selbständig werden… ah, bin ich ja. Puh.

Sag was, wenn du mitbekommst, wie mich ein Typ auf offener Straße beleidigt.

“Yeah, Kumpel, das hat die blöde Ziege auch wirklich verdient”? Mache ich gerne.

Hör auf, dich als Opfer von politischer Korrektheit zu gerieren.

Ich bin kein Opfer politischer Korrektheit. 12jährige Mädchen, die von kriminellen Ausländerbanden vergewaltigt werden, sind die Opfer von politischer Korrektheit. Aber tut ruhig weiter so, als wäre politische Korrektheit was Gutes. Oder die Benutzung eines Thesaurus intellektuell.

Nenn mich nie wieder hysterisch.

Ich habe dich doch (noch) gar nicht hysterisch genannt?

Sprache ist Macht.

Nein, Wissen ist Macht. Sprache ist nur das Mittel, diese Macht auszuüben. Sprache per se ohne Wissen zu nutzen ist nur ein Mittel, sich zum Affen zu machen. Deswegen bringen Sozialisten auch immer zuerst die Intellektuellen um, damit ihr dummes Gelaber nicht mehr rational kritisiert wird – etwa so, wie ich das gerade mit dir mache, Mareike.

Mir Hysterie zu unterstellen, soll mein Sprechen als etwas Übertriebenes entwerten, als etwas, das man nicht ernst zu nehmen braucht.

Was du bisher gesagt hast war jetzt nicht unbedingt übertrieben, aber trotzdem nichts, was man ernst zu nehmen braucht. Ich nehme an, dass du dir das in der Form jetzt zu Herzen nehmen wirst, weil ich dir ja nun keine Hysterie unterstelle.

Hör auf, zu sagen, dass du auf mich aufpassen wirst.

Ich habe wörtlich gesagt, dass ich das nicht tun werde.

Nenn mich nur “Kleine”, wenn ich es dir erlaubt habe.

Leck mich, Kleine.

Halte Abstand in der Supermarktschlange. Es ist unangenehm, wenn einem jemand über den Scheitel atmet, den man nicht kennt.

Dafuq? Lebt die in Berlin? Moment… Ja. Können wir da jetzt endlich eine fucking Mauer drumrumbauen oder eine Atombombe draufwerfen oder so?

Frag mich, was mich stört.

Es interessiert mich einen Dreck, was irgendeine Psychopathin stört.

Verzichte an der Bar auf dumme Sprüche. Baue Blickkontakt auf.

Werden das jetzt Flirttips?

Und überhaupt: Wieso musst immer du mich ansprechen?

Ich habe irgendwie den Eindruck, die ist so auf dem Trip von der widerlichen schwedischen “Ich hasse alle Männer, aber nur als Gruppe” – Trip und spricht Männer als Gruppe, und nicht als Individuen an, um alle schön hassen zu können…. das wirkt halt jetzt ein bisschen – psycho, aber das hatten wir ja schon etabliert. Ich habe auch zudem den Eindruck, niemand spricht Mareike an, und sie wünscht sich das bloß. Aber ich bin da auch gebiast; wenn die Alternativen Mareike oder Zölibat wären, nehme ich das Zölibat.

Ich kann auch aufreißen.

du hast aber schon irgendwann mal in den Spiegel geschaut, oder? Ach – ich vergaß, sie lebt in Berlin. Da geht das sicher; die haben ja auch noch Wohnungen ohne Bad und Dusche und so.

Ich verstehe, dass die Menschheit jahrhundertelang patriarchal organisiert war. … Aber wenn Hollywood das versuchen will, kannst du das auch, können wir das auch.

Es würde dir – ganz, ganz ehrlich, überhaupt nicht gefallen, wenn ich die Gesellschaft so verändern würde, dass ich das gut fände. Ganz, ganz gar nicht. Sei, ganz ehrlich, dankbar dafür, dass Leute wie ich nicht versuchen, die Welt zu verändern. Versucht aber einfach mal, sie so zu lassen, wie sie ist; irgendwann ist es so schlimm, dass ich meine moralischen Standards über Bord werfe und was ändere. Nochmal: Das wollt ihr nicht, und das will ich nicht.

Nachdem ich selbst auf Facebook #MeToo gepostet hatte, schrieb meine Tante: Ich glaube, dass es keine Frau gibt, die noch nie sexuell belästigt wurde.

Quelle: Meine Tante auf facebook. Aber freilich, nach deren (vollkommen inhaltsleeren und damit wertlosen) Maßstäben sexueller Belästigung stimmt die Aussage natürlich. Davon hat sie aber halt keinen praktischen Gehalt – außer vielleicht, dass man die fucking Maßstäbe ändern sollte.

Das ist eine Katastrophe.

Nein, das ist offensichtlich vollkommen normal. Lebt damit. Wenn es allen so geht, und alle damit klarkommen, hat eigentlich niemand das Bedürfnis, das zu ändern. Niemand. Außer ein paar Spinnern. Tipp: Ihr seid diese Spinner.

Wir beide, Vertreter einer neuen Generation von Männern und Frauen, die sich nun gemeinsam überlegen können, was es heutzutage bedeutet, Mann und Frau zu sein. Das ist doch eine großartige Chance. Bist du dabei?

Jungs haben einen Penis. Mädchen haben keinen.

Und keinen Verstand.

Und keine Zurechnungsfähigkeit.

Der Unterschied zu früher ist, dass selbst den dümmsten weiblichen Exemplaren eingeredet wird, dass sie “alles” erreichen können, und – da kämpft fokal der Feminismus dafür – dass grundsätzlich alle Schuld bei irgendwelchen Männern liegt, der Mangel an jeglicher selbstverantwortlicher Zurechnungsfähigkeit der Frauen also irrelevant sein soll.

Und Gleichstellungspolitik und Genderunsinn ab dem Kindergarten sollen jetzt dazu verwendet werden, auch den schon kleinsten Jungs die Möglichkeit zu verwehren, Verstand und Eigenverantwortung zu entwickeln.

Ne, Mareike, da bin ich nicht dabei. Ich hätte aber eine gute Idee, wie man dieses Land besser machen könnte – hast du zufällig 540 Tonnen Pentobarbital?

Spektrum des Wahnsinns VIII: Die letzten Wissenschaftler

Tjo… jetzt habe ich mir den schönen Titel schon für den Scientific American verbraten, und dann legt ein Jan-Martin Wierda bei der deutschen Spektrum der Wissenschaft noch einen drauf.

Ich muss an dieser Stelle Martin von heute zugestehen, dass er mehr Niveau versucht als Wastl neulich, aber – tl;dr: Thema verfehlt, sechs, setzen.

Wie wissenschaftlich ist die Gender-Forschung?

Gar nicht. Danke. Das war kurz und einfach. Es ist auch wirklich nicht nötig, weiter zu lesen; Martin bringt keinen Gegenbeleg. Keinen.

Es war ein Vorwurf mit Aufmerksamkeitsgarantie. Die Genderstudies seien “der akademische Sargnagel der Frauenemanzipation”, schrieb ein ehemaliger Gender-Student in der “Emma”.

Urgh… ne, das ist irrelevantes Geblubber von biestigen Alt-Feministen gegenüber geisteskranken Jung-Feministinnen, zumindest auf der Plattform. Das verdient absolut überhaupt keine Aufmerksamkeit. Boah… ich versuche mal, mich auf die Kernpunkte zu beschränken (Spoiler: Das ist derart doof, das klappt nicht):

Der queerfeministische Nachwuchs, befand er, “pöbelt auf dem Campus”, die Sprache des Fachs sei unverständlich,

Die “Sprache des Fachs” ist poststrukturalistischer, hochgestochener Unsinn, der nur zu dem Zweck so hochgestochen formuliert ist, weil “Männer sind Schweine” irgendwie nicht “wissenschaftlich” klingt – was, wie uns die Gender Studies erklären, heteronormatives Patriarchat und frauenausschließend ist – oder so. Dass die mehr tun als Pöbeln behauptet übrigens nichtmal der Autor.

das methodische Vorgehen stehe in merklichem Kontrast zur Arbeit anderer Disziplinen.

Ich nominiere das für den “Euphemismus des Jahrhunderts” – und das noch im Konjunktiv. Ich meine, man könnte natürlich behaupten, dass die Wahrung der Frauenrechte im Islamischen Staat “in merklichem Kontrast” zur Praxis anderer Nationen stehe, aber – hey, das war eine gute Analogie.

Die Studierenden lernten nicht, globale Probleme objektiv zu erfassen, sondern sie durch eine hochgradig antiimperialistische Agenda zu filtern. “Das Studium der Genderstudies macht Studierende oft nicht schlauer, sondern in vielen Fragen dümmer.”

Joah – kulturmarxistische Indoktrination ist halt was anderes als Bildung, gell? [und bevor da jetzt irgendein Schlaumeier kommt und mir erklären will, dass Kulturmarxismus ja gar kein echter Marxismus wäre, sondern blablubb…: (1) Sagen alle Kommunisten immer, dass “echter Kommunismus” was anderes wäre und (2) ist das Mittel immer ein “Klassenkampf” “unterdrückter Klassen” mit dem Ziel einer utopischen dystopischen, absoluten  Gleichheit aller Menschen. Nennt das, wie ihr wollt, ich nenne es Kulturmarxismus]

Da war er wieder, der Vorwurf, mit dem sich die Genderstudies regelmäßig auseinandersetzen müssen, eigentlich seit ihrem Bestehen: Das ist doch keine richtige Wissenschaft

Ne – die Juristerei muss sich seit ihrem Bestehen den Vorwurf anhören, sie wäre keine “richtige” Wissenschaft. Siehe hier 1848 oder – als Versuch einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung – hier. Die Gender-Spinner betreiben nicht “keine richtige”, sondern gar keine Wissenschaft. Das merkt man – siehe die Juristen – schon daran, dass sie nichtmal versuchen, sich wissenschaftlich mit dem Vorwurf ihrer Unwissenschaftlichkeit auseinanderzusetzen (siehe exemplarisch Sciencefiles).

ein hochdekorierter, herausragender Forscher spricht ihnen die wissenschaftliche Satisfaktionsfähigkeit ab: Wenn die Dinge so eindeutig liegen, wie kann es sein, dass der Staat die Förderung nicht einstellt, wie zum Beispiel die AfD es fordert?

Faktisch sprechen Dutzende, wenn nicht Hunderte hochdekorierte, herausragende Forscher den Gender Studies jedwede Wissenschaftlichkeit ab. Aber hey, streuen wir die AfD rein; nur Nazis sind gegen Gender Studies.

Zeit für eine Bestandsaufnahme: Wie wissenschaftlich sind die Genderstudies wirklich? Die Suche nach Antworten erweist sich allerdings schon beim Gegenstand als komplex: Die Genderstudies gibt es nämlich gar nicht. Gender-Professuren erstrecken sich über 30 Disziplinen

Blabla. In keiner dieser 30 Disziplinen kann irgendein Gender-“Forscher” irgendeine wissenschaftliche  Erkenntnis aufweisen.

0,4 bis 0,5 Prozent aller Professuren entspreche, wie Gender-Forscherinnen selten zu erwähnen vergessen. Ein Anteil, der dazu seit vielen Jahren nahezu unverändert sei, Tenor: Das kann doch keiner für zu viel halten. Jene, die die akademische Machtübernahme der Gender-Forschung herbeireden, mögen solche Zahlen tatsächlich zum Schweigen bringen

Nein – ich schweige nicht, wenn die paar Spinner so viel Einfluss haben, dass Physik-Studenten jetzt gendergerecht Partikel und Partikelinnen untersuchen müssen. Wirklich nicht. Es sind auch wohl nichtmal 0,4 bis 0,5 Prozent aller Moslems radikalislamische Terroristen, aber das sind trotzdem zu viele. Was soll denn der Quatsch?

doch die Frage nach ihrer Qualität ist damit nicht beantwortet

Doooch, ist sie. Wenn Du, ein nach eigenen Angaben seriöser und erfahrener Journalist, bei den Argumenten für und wider der Wissenschaftlichkeit von Gender Studies keine Pro-Argumente findest, dann sind die Gender Studies halt unwissenschaftlich.

Ein Anruf bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), … “Unsere Gutachter entscheiden allein auf Grund der wissenschaftlichen Qualität und der Erfolgsaussichten der Anträge”

Das ist eine Lüge. Nachvollziehbar auf der Internetseite der fucking DFG – die machen Gleichstellung. Die machen Gender Mainstreaming. Die scheißen auf “wissenschaftliche Qualität”, wenn es sein muss.

Weil sie aber immer wieder nach der wissenschaftlichen Qualität der Gender-Forschung gefragt werden, [bla}: “Anträge auf Forschungsförderung, die sich mit Gender auseinandersetzen, liegen von ihren Erfolgsaussichten her recht genau im DFG-Schnitt von gut 30 Prozent.”

Na, da hat die Gleichstellung ja geklappt. Wer hat denn eigentlich jetzt die DFG zum Maßstab dafür gemacht, was wissenschaftlich ist und was nicht? Hitler? Fragen wir Wikipedia:

Ein Großteil der tonangebenden DFG-Wissenschaftler begrüßte nach 1933 das NS-Regime und arbeitete im Rahmen eines „radikalnationalistischen Grundkonsenses“ aus freien Stücken an seinen Zielen mit. … Die Fördermittel für politisch genehme Forschungsgebiete wie „Rassenhygiene“ und Agrarwissenschaften wurden deutlich erhöht.

Ah. Danke. Sammal. Liebe DFG – wenn ihr euch einmal für politisch genehme Ziele vereinnahmen habt lassen, dann ist es doch recht naheliegend, dass ihr das wieder tut, oder? Das ist nicht wissenschaftlich.

Eine zweite Wissenschaftsorganisation, die sich besonders um die Qualität in der Forschung kümmert, ist der Wissenschaftsrat (WR),…. Christiane Kling-Mathey verfolgt für den WR seit über 20 Jahren das Feld der Gleichstellungspolitik.

Super. Gleichstellungspolitik ist aber keine Wissenschaft, sonst hieße es Gleichstellungswissenschaft. Der Wissenschaftsrat ist also bereits seit über 20 Jahren auf politischer Gleichstellungs-Linie und scheidet daher als objektive Stelle zur Beurteilung der Wissenschaftlichkeit von Gender-Bullshit aus. Nebenbei ist der Wissenschaftsrat eine politisch instituierte Organisation.

1998 erschien das erste umfangreiche Papier mit “Empfehlungen zur Chancengleichheit von Frauen in Wissenschaft und Forschung”

Super. Chancengleichheit ist ein Forschungsgegenstand, kein Forschungsmaßstab. Da das Paper keine Bestandsaufnahme, sondern ein politisches Forderungspapier ist (“Empfehlungen”), ist es nicht wissenschaftlich. Ende.

Kling-Mathey … beschlichen … “fast nostalgische Gefühle”. Vieles, was da steht, treffe nämlich immer noch zu. Vor allem die folgende Einschätzung: “Von einer durchgängigen Akzeptanz der Frauen- und Geschlechterforschung in der Wissenschaft und bei den an ihr Beteiligten kann noch nicht die Rede sein.

Ja… äh… also, ihr wisst seit fast 30 Jahren, dass das aus Sicht jedes fucking etablierten Wissenschaftlers gequirlte Scheiße ist und wundert euch, dass sich deren Meinung nicht ändert, nur weil ihr mehr gequirlte Scheiße verzapft? Echt jetzt? Nur – als Wissenschaftler hätte man das prognostizieren können…. – ah, ich vergaß, ihr seid ja keine Wissenschaftler.

Die enge Verknüpfung von Analyse und Aktion, das heißt der Versuch, aus einem Wissensbestand zusätzlich reformatorische Konsequenzen abzuleiten, stößt häufig noch auf massive Kritik, nicht nur männlicher Wissenschaftler.

Oh Gott – Wissenschaft zu politischen Zwecken mißbrauchen ist wieder Popper und der Methodenstreit mit seinen Konsequenzen. Tipp: Wissenschaft ist die Suche nach Erkenntnis. “Reformatorische Konsequenzen” sind Politik. Gender Studies machen aber nur Politik, meist auf Basis verzerrter oder falscher “Erkenntnisse” (oder einfach aus der Luft heraus, natürlich). Da fehlt die wissenschaftliche Komponente komplett. Das hat nichts, aber auch gar nichts mit dem Geschlecht der Kritiker zu tun – vom wissenschaftlichen Standpunkt aus. Von eurer politisch-ideologischen Predigtkanzel aus gesehen natürlich schon. Wissen wir auch, wo sich Martin beim Schreiben des Artikels hingestellt hat, gell?

Ein gesellschaftlicher Grundkonsens, auf dem die Frauen- und Geschlechterforschung mit ihren spezifischen Reformvorstellungen basieren könnte, existiert bislang nicht.” O-Ton 1998, passend für 2017.

Doch, den gibt es: Alle echten Wissenschaftler halten das für unsinnige, männerfeindliche Scharlatanerie und ein deutlich größerer Teil der echten Wissenschaftler befürwortet die Verbrennung der Gender-Forscherinnen als Hexen, als diese irgendwo Akzeptanz finden. Es gibt nämlich keinen vernünftigen Wissenschaftler, der das für Wissenschaft hält, und ich bin einer, der Hexenverbrennungen fordert (1>0, ich weiß, das ist wieder patriarchalische Frauenunterdrückung und so…).

Der mangelnde gesellschaftliche Konsens, sagt Kling-Mathey, habe Folgen: “So wie Frauen immer einen Tick besser sein müssen als Männer, um die gleiche Anerkennung zu erhalten

Wo? Fucking wo? Wo müssen Frauen auch nur annähernd so gut sein wie Männer, um irgendwie Anerkennung zu erhalten? Sogar in einem typischen Frauenberuf – nehmen wir mal Nutten – schaut Euch doch mal die durchschnittliche Nutte an, und den durchschnittlichen Callboy. Wer sieht besser aus, so ganz ehrlich (no-homo, bro)? Eben.

verhält es sich allem Anschein nach auch mit der Gender-Forschung im Verhältnis zu anderen Wissenschaftsgebieten

Für Blinde. Es wäre ja mal ein Anfang, wenn es innerhalb der Gender Studies eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Thema gäbe, einen Katalog von Methoden oder – ach, halt mal überhaupt eine einheitliche Ontologie, konsequente Epistemologie und irgendeine Form von präskriptiver Methodologie (die nicht “das Ergebnis muss sein, dass Frauen unterdrückt sind” ist). Haben sie aber nicht. Daran liegt das. Nicht, dass sie nicht besser sind. Es liegt daran, dass sie gar nichts von dem haben, was eine Wissenschaft ausmacht. Sie sind nicht nur schlechter, sie spielen überhaupt nicht mit.

Die Gender-Forschung hat in den vergangenen 20 Jahren unzählige Erkenntnisse und Impulse produziert

Nenne eines.

So haben Neurobiologen nachgewiesen, wie sich die Hirnfunktionen von Männern, die sich intensiv um ihre Kinder kümmern, verändern.” Der Hormonhaushalt stelle sich um, dafür würden Aktivitäten hochgefahren, “von denen man glaubte, dass sie biologisch an den weiblichen Körper gebunden seien”. Um solche naturwissenschaftlichen Forschungen auszulösen, sagt von Braun, habe es der Gender-Forschung mit ihren “völlig neuen Perspektiven” bedurft.

Ach – diese Studie von diesem Neurologen? Der ist aber doch gar kein Gender-Studies-Typ? Das ganze Institut hat “gender” genau einmal in seiner Publikationsliste – bei einer Studie, warum Frauen ängstlicher sind als Männer. Juiii, Gleichstellung! Danke, Christina von Braun. Wenn das dein Beleg sein soll, hast du keinen. Aber ich habe einen: Gender-Studies sind offensichtlich unnötiger Quatsch, sozial schädlicher Unsinn und v.a. Geldverschwendung. Siehe: Man könnte 0,4% der Professuren auch mit Leuten wie dem eben verlinkten Eyal Abraham besetzen, der echte Forschung betreibt. Der hat aber einen Penis.

Zu den im “Emma”-Artikel kritisierten Forscherinnen

Schau, Martin, ich habe dir zugute gehalten, dass du das mit dem Journalismus schon länger machst und der Artikel nicht so schlimm ist wie der von Wastl, aber mal ehrlich: Findest du es nicht total unwürdig, deinen “Debattenbeitrag” in einer (ehemaligen) Wissenschaftszeitung vollständig an der fucking Emma entlangzuhangeln? Nur – das ist eine Klatsch-und Hetzzeitschrift für verbiesterte alte Emanzen. Was machst du als nächstes? Zeigen, dass Autoempfehlungen im Playboy nicht umweltfreundlich sind? Sammal….

Soziologin Sabine Hark von der TU Berlin, die Vukadinović als “politisch ahnungslose Akademikerin” bezeichnete

Wenn ich nicht wüsste, dass Sabine Hark eine komplett ahnungslose Frau ist, die die Bezeichnung “Akademikerin” beschmutzt, würde ich die Erwähnung des Namens Vukadinović als widerlichen Anwurf sehen – ich meine, der klingt doch schon so, als wäre er ein frauenfeindlicher, stehlender, jugoslawischer Massenvergewaltiger, der nur wegen des laschen deutschen Strafrechtssystems noch (a) im Land und (b) auf freiem Fuß ist. So aber kann ich nicht meiner Vorurteile frönen und muss feststellen, dass es auch Leute vom Balkan gibt, die schwanzlose Weicheier sind. Mei.

Dieselbe Sabine Hark … sitzt nun zusammen mit Paula-Irene Villa, …  in einem Café in Berlin-Kreuzberg.

Berlin.

Das Gespräch beginnt mit einem artigen Dank an den Journalisten, dass der überhaupt zu einem Gespräch bereit sei. Als Gender-Forscherin ist man derzeit offenbar schon für Selbstverständlichkeiten dankbar.

Der Artikel ist fast am Ende, und das ist so in etwa die einzige inhaltliche Aussage, die der Leser mitnehmen kann: Sabine und Paula trinken Caramel Latte in fucking Berlin. Könnte man auch in die fucking Cosmopolitan drucken.

[Sabine Hark] Während es vor ein paar Jahrzehnten noch sinnvoll gewesen sei, “die Frauen” an sich als benachteiligt zu erforschen

Jaja – danke, Sabine, das war dann der Todesstoß. “Frauen als benachteiligt erforschen” ist keine Wissenschaft. Wissenschaft wäre, zu untersuchen, ob oder wie Frauen benachteiligt sind. Aber das macht ihr nicht – ihr “forscht” “ergebnisgerichtet”. Das ist aber halt keine “Forschung” – das ist Frauen-Gejammer.

Dann erzählt Villa von ihrer Replik, die sie auf Vukadinović verfasst hat, Titel: “The Sargnagel talks back”.

Super. Ich nehme an, dass die auch keine Argumente enthält, weil man die uns ja sonst irgendwie sagen könnte? Fuck.

Eine Kritik an der Ausrichtung der Genderstudies gehe ja in Ordnung, sagt Villa, “als politische Kritik fair enough. Daraus einen Strick gegen die Wissenschaftlichkeit zu drehen: not so much. Das funktioniert einfach nicht.”

Woraus? Dass ihr keine Wissenschaft betreibt ist eine Tatsache und hat absolut überhaupt nichts mit eurer politischen Ausrichtung zu tun. Es ist nur keine Wissenschaft. Und es wird auch keine Wissenschaft, nur weil die DFG euch den Unsinn bezahlt. Die DFG mag ja Rassenkunde, haben sie schon im dritten Reich gefördert. Und ob das jetzt die Überlegenheit des arischen Deutschen oder halt der Frau sei – ach kommt, ihr ekelt mich an.

[Der Titel ist btw. eine Anspielung auf Star Wars VIII – den kenne ich zwar noch nicht, aber ich bin dennoch sicher, er ist passend: Oberflächlich geht es um ach so starke Frauen, die nur vom bösen Patriarchat unterdrückt werden, und wenn nur genug nützliche Idioten sterben, während sie die relevante Arbeit erledigen, geht es den Frauen dann endlich gut. Wie immer, halt.]

Die @n26 – Bank diskriminiert ausländische Währungen

Ich habe nicht viele Hobbies, aber Konten eröffnen ist eines davon. Seit den späten 90ern haben Banken einem nämlich immer was dafür geschenkt, wenn man bei ihnen ein Konto eröffnet. Klar, viele Konten seien schlecht für die Schufa oder so, aber erstaunlicherweise hat man einen hervorragenden Schufa-Score, wenn man all seine Handyverträge von all seinen Konten auch tatsächlich monatlich bezahlt – wer hätte das gedacht?

Das jüngste Konto, was ich eröffnet habe, war bei dem jungen Fintech-Startup N26, damals noch Number26. Es gab eine Warteliste für die Kontoeröffnung. Eine Warteliste! Endlich konnte man sich wie in der DDR fühlen und auf irgendwas warten… tja, und das hätte mich eigentlich warnen sollen. Das, und die Tatsache, dass die Jungs in Berlin sitzen.

Aber es war zu verlockend, ein (natürlich kostenloses) Konto zu eröffnen, ohne dafür aus dem Haus gehen zu müssen, und die transparente MasterCard begeistert das kleine Kind in mir. Zudem hat die Bank genau die Gebührenstruktur, die ich von jemandem erwarte, der nichts anderes macht, als mein Geld zu haben: Nix. Null Euro für alles. Gute Struktur.

Wie die Bank Geld verdienen will? Ist mir ganz ehrlich scheißegal. “Gebt mir euer Geld” ist eine Aufforderung, die eine gewisse Gegenleistung erfordert, und mir mein Geld dann da wiederzugeben, wo ich es brauche, ist top. Macht zum Beispiel die DKB seit Jahren sehr nett, unproblematisch und völlig kostenlos; die haben nur, wie die meisten Banken, die dumme Eigenschaft, mein Kreditkartenlimit derart hochzusetzen, dass ich meine scheiß Abrechnungen akribisch kontrollieren will, damit ich nicht plötzlich ein Einfamilienhaus in Bautzen ärmer bin.

N26 ist ein gutes Jahr alt, hat sich umbenannt, gibt sich total international und ist die Bank, die ich jedem ans Herz legen würde, der absolut keine Lust hat, seinem Sparkassenberater eine halbe Stunde beim ineffizienten Umgang mit seiner Maus zuzusehen, um dann genau drei Formulare unterschreiben zu müssen, die auch per Post hätten kommen können. Bislang.

Und was machen sie jetzt? 1,7% Gebühren auf Auslandsabhebungen. 1,7% von 400€ sind 6,80€, das habe ich mit meiner American Express Traveller Cheque Card 2006 in China nicht bezahlt – Hallo? Wir haben das aktuelle Jahr, ihr Spinner?!

Ja, ich finde es fein, meine Karte mit einem Klick auf dem Handy für Auslandsabhebungen sperren zu können, wenn ich sie nicht brauche, und in den gleichen fünf Sekunden auch wieder freigeben zu können, aber 6,80€ sind in Tschechien zwei Schachteln Zigaretten.

Nein, ich finde es nicht in Ordnung, kostenlos zu versprechen und dann nicht zu halten. Ja, ich sehe ein, dass es Arschlöcher gibt, die sich jeden Tag 10€ an der Supermarktkasse auszahlen lassen, was mehr Gebühren verursacht, als ihr einnehmt, oder jeden Tag zum Geldautomaten rennen müssen, aber denen erlaubt ihr das noch fünfmal im Monat. Ich will nur einmal im Monat in Tschechien Geld abheben. Einmal. Oder in der Türkei. China, Thailand, Österreich.

Danke, liebes N26-Team, dass ihr mich dieses Jahr um die halbe Welt begleitet habt. Aber, um mich da bei der Targobank zu bedienen, der ich das auch schon gesagt habe: So geht Banking heute nicht mehr.

Das ist nämlich rassistisch und diskriminierend: Liebes N26-Team, ihr seid schlimmer als Trump. Was haben Euch die tschechischen Kronen denn getan, dass sie jetzt 1,7% weniger wert sein sollen als die arischen deutschen Euros? Die türkischen Liras werden von alleine 1,7% weniger wert, wenn ihr nur bis Monatsende warten würdet, und ihr diskriminiert sie trotzdem. Auch der chinesische Renminbi und der thailänische Baht sind Währungen wie alle anderen auch. Keine Währung ist illegal, und keine Währung hat es verdient, so behandelt zu werden.