Black History Day: Politisch korrektes Blackfacing

Eine der “vernünftigeren” Ansichten linksaktivistischer Spinner ist ja, dass “Geschichte zu weiß” sei und man die unglaublichen Errungenschaften ach-so-diskriminierter Gruppen stärker betonen sollte. Da da ja nun klassischerweise die Erfindung des Rades nicht dazugehört (dito für “herausragende Leistungen von Frauen” (show me the wiper, bitch)) fiel mir da halt außer Jazz-Musik und diverse andere Formen von Lärm nie was ein.

Aber was täten wir ohne die PC-Brigade von Google, die uns Alexander Dumas in einem Doodle beschert:

Ja, da guckt Ihr, was? Ein Neger, der schreiben kann? Boah! Das hätten wir alle nie gedacht; Thomas Sowell ist ja auch… äh… kein richtiger Neger.

Und dann auch noch Dumas, der einzige Schriftsteller von Weltruhm (vor Luc Besson), den Frankreich jemals vorgebracht hat? Der war schwarz?

Macht das das jetzt besser oder schlechter als “der war Franzose”?!

(Ne, wirklich???)

Nun – war er. So ein bisschen. Alexanders Papa (der auch so hieß) sah wohl so aus:

Papa Dumas ist ein hervorragendes Beispiel für den systemischen Rassismus, der schon 1790 unter Napoleon wie eine Seuche grassierte – schaffte es der arme Alexander doch gerade so bis zum General.

Mama Dumas, eine Kellnerin, schaffte es dann (wohl, weil sie weiß war), den Adelstitel für ihren Sohn zu bekommen, sodass der arme – und sicher noch schwärzere; wir wissen ja: Kinder von Weißen und Schwarzen werden immer mehr schwarz — der arme Alexander musste also in bitterer Armut ohne jedwede Privilegien ob des furchtbaren Rassismus aufwachsen. Er bekam – außer der sozial geächteten Stelle als Assistent eines Notars – auch keinen Job, wie uns Wikipedia erklärt:

Eine gute Schulbildung erhielt Dumas nicht, vielmehr musste er mit 14 Jahren die Stelle eines Schreibers bei einem Notar annehmen

Das arme, diskriminierte, bedauernswerte Kind. Da hatten es die analphabetischen, weißen Lumpensammler und Ledergerber sicher deutlich besser.

Aber schwarz war er, das sieht man auch im Vergleich zu seiner Frau:

Tag und Nacht, oder? Gut, er hatte wohl so 400 Affären (das ist nicht unbedingt genetisch, das war da [auch schon] Zeitgeist) und kräuselige Haare (das ist schon genetisch), aber wir sehen – da gibt’s doch tatsächlich Neger in der Geschichte, von denen keine Sau wusste, dass sie tatsächlich schwarz waren.

Gott, sind wir heute alle furchtbare Rassisten, dass wir nicht automatisch sehen, dass der arme Alexander einer unterdrückten Minderheit angehört hat. Und sowas immer noch machen – man nehme mal die amerikanische Tusse, die ja tatsächlich zu 1/1000stel von Indianern abstammt, oder die andere, die so viel ins Sonnenstudio ging, um wenigsten doppelt so schwarz zu wirken wie Alexander Dumas, obwohl ihre jüngsten ethnisch-schwarzen Vorfahren vor grob 20.000 Jahren aus Afrika nach Europa migriert sind.

Aber natürlich muss man Dumas in dem Doodle so schön Mulattig machen wie seinen Papa, weil – hey, wir sind so lange schon eine so furchtbar rassistische Gesellschaft, dass man für Aussagen wie folgende natürlich sofort gelyncht wird, wenn man nur ein bisschen aussieht wie als wäre man nicht in 17ter Generation arischer Franzose (?!):

My father was a mulatto, my grandfather was a Negro, and my great-grandfather a monkey. You see, Sir, my family starts where yours ends

oder halt nicht.

Mag vielleicht doch eher was mit der Einstellung und Arbeiten zu tun haben, dass die breite Mehrheit Plünderungen und Brandschatzungen durch BLM nicht so geil findet wie “Der Graf von Monte Christo”? Ja? Nein? Doch? 


Bereits Alexander Dumas Kinder, wäre er nicht nach Frankreich, sondern nach Deutschland gekommen (Deutschland hatte nur kurz und keine relevanten Kolonien), wären übrigens nach Prüfung durch die Reichskulturkammer als arische Deutsche durchgegangen. Nur mal so nebenbei: So furchtbar waren die Nazis. Das hätte aber eher seine Enkel betroffen.

Warum nochmal hören wir uns in Deutschland diesen Rassismus-Blödsinn an?

Guter Rassismus, schlechter Rassismus

Viele prominente konservative wie libertäre Kommentatoren in UK und USA rekurrieren bei den gerade stattfinden Plünderungs- und Brandschatzungsorgien unter dem Vorwand, “Black Lives” würden “mattern”, auf ein Buch einer Bekloppten mit dem Titel “White Fragility” – und echauffieren sich über die “fürchterlichen” Behauptungen der Dummkuh, weil die halt sämtlich nur Nazis genannt werden und keine sind – sonst würde es sie ja wie die dDeutsche Eiche nicht stören, wenn sich die Wildsau an ihr reibt.

Nun lese ich mir – auf das Risiko hin, etwas inkorrekt wiederzugeben – ganz sicher nicht 192 Seiten einer Geistesgestörten durch, aber es gibt kaum weniger gestörte Reviewer, die die Argumentation Punkte von Frau/Herrn Diangelo zusammenfassen.

White Fragility Key Idea #1: Race is a social construct that attempts to resolve a fundamental contradiction in American society.

Das Autor (seinen wir gendergerecht) ist ja nun aus meiner sexistischen, rassistischen und patriarchalen, männlichen Perspektive eine Frau, daher ist es nicht verwunderlich, dass schon nach #1 den Rest nicht lesenswert macht. Und da – das kommt zu “Frau” noch dazu – ist sie Amerikanerin.

Das ist nämlich schon insofern vollkommener Unsinn, als der “Rassengedanke” nicht nur der Gründung (1776), sondern gar der Entdeckung Amerikas mehrere Jahrtausende vorausgeht (siehe: Bibel / Thora).

Aber gut, folgen wir der Idee:

Contrary to popular belief, race isn’t a genetic reality… but a social construct

Ja – das Problem ist, das das halt schlicht (schon wieder) nicht stimmt. Jeder halbwegs ausgebildete DNA-Anlyse-Laborant kann Dir anhand ein paar Körperzellen sagen, wie Du aussiehst, was so das grundlegende Konzept von “Rassen” ist – und das sogar ziemlich gut. (“Das ist ein Schäferhund” – “Das ist ein Pudel” – Das ist ein Neger”).

Nicht perfekt, aber Wischiwaschi-Argumente wie “Innergruppenvarianz > Intergruppenvarianz” sagen eigentlich nur, dass Du Dein (wissenschaftliches, nicht soziales) Konstrukt mit diesem epistemologischen Zugang “genetisch” halt schlicht scheiße misst.

Dass Du – und wohlgemerkt, genetisch hat da eine enorme Trefferquote – zu blöd bist, es zu messen, heißt nicht, dass es nicht existiert. Je nach Ontologie ist auch “Stuhl” nur ein soziales Konstrukt, aber so rein praktisch kann man drauf sitzen oder nicht. Wie Neger halt schwarz sind – mehr oder weniger.

Das zentrale Problem an dieser (typisch weiblichen) solipsistischen Sichtweise, dass eigentlich alles nur soziale Konstrukte sind (wir könnten Stühle schlicht auch Grumpfs nennen, dann wären es keine Stühle, sondern Grumpfs) – ist das Kernproblem mit “Rassismus” in diesem Pamphlet, da Rassismus ja nun wirklich ein soziales Konstrukt ist.

Da fängt dann das Problem an, dass ich die Definition davon mit der der Autorin nicht teilen muss – und das nichtmal begründen muss; kann ich nicht; kann sie nicht – methodologisch, da (ihr) die beiden darüberstehenden Ebenen der Erkenntnistheorie (Ontologie und Epistemologie) schon fehlen.

Der Rest ist zu US-spezifisch, aber Proponenten des Unsinns erwähnen dann, dass entlassene Sklaven mehr oder weniger nichts bekamen, während Weiße Land geschenkt bekamen, was die (unfaire!) “Ungleichheit” heute begründen würde. Dieser Strohmann gilt aber nicht für Individuen, man schaue sich nur mal in White Trash – Trailerparks um – da gibt’s sicher Leute mit 250 Jahren Familiengeschichte in den USA.

Das ist übrigens ein – nach sinnvoller Definition rassistisches – Problem, der Begriff “White Trash”. Den gibt’s für Neger nicht – aber aus Gründen der Political Correctness; nicht etwa deswegen, weil es gar keine anständigen Neger gäbe – nein; vielmehr darf man das ja nicht erwähnen. Ich nenne mal Thomas Sowell, mir reicht ein schwarzer Schwan als Gegenargument gegen kollektivistischen Unsinn.

White Fragility Key Idea #2: The terms “black” and “white” denote shiftable, historically shaped markers of social superiority and inferiority.

Hm…. das klingt nach Blödsinn…. die Argumentation geht dann so, dass irgendwelche irische Traveller, sonstige Zigeuner und anderes Gesindel – oder auch offensichtlich nicht Weiße, wie Japaner – bis 1865 nicht als “weiß” galten. Das war vor 170 Jahren; das ist eher irrelevant. Meine Großeltern (väterlicherseits) saßen vor gerade 76 Jahren in einem Kriegsgefangenenlager und hatten einen feuchten Dreck, weil alles weggebombt war – vier (oder, sind ja Neger, sechs) Generationen mehr ist ein beschissenes Beispiel für “aber Mimimi”.

White Fragility Key Idea #3: Racism must be distinguished from racial prejudice and discrimination, and it must be understood as a systemic problem.

Ja – und da geraten wir sehr aneinander, weil: Ich möchte schon wissen, warum etwas problematisch sein sollte und warum ich das so sehen soll. Vorurteile und daraus resultierende Diskriminierung eine recht gute Definition von Rassismus, und das ist deswegen schlecht, weil es das Individuum außer Acht lässt.

Es kommt, wie zu erwarten, der übliche, kollektivistische “privilege + power” – Bullshit:

the more powerful group incorporates their prejudices into society’s laws, institutions, policies and norms, which they can then use to discriminate against the less powerful group on a group-to-group, rather than just an individual-to-individual, level.

Das ist eine schöne Idee, wenn es denn so wäre, aber (idealerweise, zumindest) werden Gesetze so gemacht, dass sie der Gesellschaft als Ganzes möglichst wenig schaden und am meisten nutzen, und das Beispiel der linksbekloppten Aktivisten ist dann, dass die Strafbarkeitsgrenzen für “Crack Cocaine” und “Powder Cocaine” so unterschiedlich seien – was halt Neger benachteiligen würde, oder so.

Das wäre durchaus ein Punkt, auch mit dem “systemisch”, denken wir doch bei “Powder Cocaine” eher an den Investmentbanker, der zu geizig für ein Pint Beer ist, und irgendein möchtegern-Model, die dann Bummsen, und bei Crack Cocaine eher an eine abgefuckte Straßennnutte oder Heroen der BLM-Bewegung, die für den nächsten Fix schwangere Frauen ausrauben.

Das hat zwar recht sicheren physiologischen Rückhalt, aber ich bin sicher, dass Medizin und Pharmazie auch nur von alten weißen Männern erfunden wurden (soweit korrekt), um irgendwen zu unterdrücken (soweit Unsinn).

White Fragility Key Idea #4: Historical developments in the 1950s and 1960s led to a simplistic understanding of racism.

Ja – ne…. das Wort “Rassismus” ist ein Kampfbegriff der Gleichberechtigung wollenden US-Neger in den USA. Das Wort gab es vorher nicht.

Aber wir kommen zum zentralen Punkt der von Selbsthass zerfressenen, (rassistischen) Bekloppten:

to be racially prejudiced was to be associated with the images of the hateful, violent Southern white supremacists, who were viewed as immoral… Of course, most white people want to see themselves as nice, moral individuals, and they recoil at any suggestion that they’re otherwise. To claim or imply that a white person is racist or has done something racist can therefore cause them to feel unfairly insulted, judged or attacked, since they equate the concept with immorality.

… und ich denke halt, dass das der Sinn – und die “gute Sache” – der schwarzen Bürgerrechtsaktivisten war: Dass man sie auch als Menschen anerkennt.

Ja. Haben zum Beispiel Männer in Deutschland auch dafür gekämpft, sowas wie “Wahlrecht” – bekamen wir 1867. Und? Es war nicht alles besser, früher. Verhungern, zum Beispiel, war sicher nicht so geil.

Equating racism with individual immorality

Wir lernen: Rassismus ist nicht unmoralisch.

Okay – dann versklaven wir jetzt wieder die Neger, und rummaulende Spinner vegasen wir in KZ’s Gulags. Weil – warum denn nicht? Schampus!

we’ve now arrived at a concept that is both a stepping stone and a stumbling block: white privilege. … in this context, being “privileged” doesn’t necessarily mean “having it easy.”

Oder, einfacher ausgedrückt, “Privileg” bedeutet hier nicht etwa “Privileg”, sondern ist eher wie die abgespeckte Bosch-Waschmaschine aus dem Quelle-Katalog zu verstehen?

Instead, it’s simply an expression of the fact that, regardless of their circumstances, white people enjoy certain advantages because of their whiteness that people of color don’t enjoy…. One of them is a sense of belonging. Everywhere a white person looks in his culture,

His culture. Ja. das ist halt das, wo ich mir denke: Sind wir an dem Punkt, wo wir mal einsehen sollten, dass die ganzen furchtbaren, vorurteilsbehafteten “Rassisten”, die sich anständig anziehende und verhaltende Neger tatsächlich ungerecht “diskriminiert” haben, nicht einfach noch zu nah an deren Kultur waren, die bis heute kein Problem mit Sklaverei oder sowas hat? Wollen wir unsere rassistische westliche Kultur durch gewachsene afrikanische Praktiken wie Necklacing oder – hey, warum nehmen wir nicht was aus der wunderbaren Welt der kulturellen Vielfalt – Steinigungen einführen? Also, natürlich erstmal für Leute aus diesen Kulturen; die sollen sich ja nicht ausgegrenzt fühlen; wir sind ja so weltoffen?

American society is depicting itself as a predominantly white society, thus sending an implicit message to white people: you belong here. On the flip side, it’s sending the opposite message to black people: you don’t belong here.

… freilich tun das die meisten Gesellschaften in Schwarzafrika auch, aber wir entführen nicht nahezu jeden einzelnen Ausländer in der Hoffnung auf Lösegeld.

Das liegt nun wieder daran, dass die Neger kein Geld haben, aber ich verstehe nicht, wieso das jetzt meine Schuld als Weißer sein soll. Ich verstehe auch – als Deutscher – mein “koloniales Erbe” nicht; Namibia ist so ziemlich das einzige Land in Afrika, was – seit wir da gegangen wurden; das war nicht unbedingt freiwillig – kein totales Shithole ist, und die deutsche Hinterlassenschaft in China ist die größte Brauerei des Landes.

Was wollen die Neger eigentlich, so in den USA? Rückflugtickets in die Länder ihrer Vorfahren, so als “Reparationen” – hatten ja vorher auch nix?! Ich kann mir echt nicht vorstellen, dass da selbst der Ku Klux Klan was dagegen hätte.

White privilege implicates white people in systemic racism, which inevitably leads them to develop racial biases.

Äh – oh, ein Teufelskreis.

The first is that the advantages that constitute white privilege rely on the continued dominance of white people over people of color through their retention of control over institutions of power. For example, why are white people held up as the predominant exemplars of American culture?

Ja – wie gesagt, noch, liebe Neger, seid ihr in der Minderheit, und ich bin mir recht sicher, dass sich (notfalls) ausreichend Leute finden, die Eueren schwangeren Frauen die Bäuche aufschlitzen und Euch einfach abschlachten, wie das halt in Afrika üblich ist, wenn sich irgendwer “benachteiligt fühlt”. Ich bin aber jetzt nicht so (im klassischen Sinne) rassistisch, dass ich denke, dass ihr alle so doof seid, das zu wollen. Die Buchautorin ist hingegen weiß – will die der neue Hitler werden?!

White fragility is bound up with the American ideologies of individualism, meritocracy and objectivity.

Zusammenfassend: “White fragility” bezeichnet alles, was Amerika – und überhaupt jede (hey, sind wir inklusiv) Zivilisationgut gemacht hat.

these ideologies… allow white people to shrug their shoulders at statistics showing income disparities between white and black people.

Nein. Wie uns dann weiter erklärt wird – es ist erstaunlich, wie gut solche Texte werden können, wenn man den Bullshit weglässt; die sagen immer selber, warum sie Unrecht haben müssen (so logisch):

black people have no one but themselves to blame for their being economically unequal to white people.

Ja.

Nochmal: Ja. Seinen Eltern könnte man noch die Schuld geben, dass sie, ohne sich das leisten zu können – oder wenigstens eine stabile Familiensituation zustande zu bringen – Kinder bekommen haben, aber selbst das ist… insofern unglaubwürdig, als dass das alle aktuellen “Aktivisten” bereits seit drei Generationen machen.

The components of white fragility provide white people with a comforting, but also flimsy, psychic defense mechanism

So, liebe Neger, liebe Bekloppte und einfach nur Dumme: ich würde niemals bestreiten, dass ich in diesem (idiotischen) Sinn rassistisch bin. Ich finde es gut, dass wir keine Lynchjustiz haben, dass wir an alle Menschen die gleichen Maßstäbe anlegen, und dass wir grundsätzlich davon ausgehen, dass jeder seines eigenen Glückes Schmied ist.

Das “Argument”, dass bestimmte “Bevölkerungsgruppen”, um nicht “Rassen” zu sagen, bestimmte Gesetze öfter übertreten ist vielleicht ein Punkt, mit dem man einen Pokal dafür gewinnen kann, wie “systemisch rassistisch” das sei, aber keinen dafür, dass das irgendwie moralisch falsch sei – und das gibt die dumme Weiße und ihre marxistischen Kollegen von BLM auch noch zu.

“Schwarze werden kriminalisiert” ist reines Neusprech für “Schwarze verstoßen (häufiger) gegen gesellschaftlich anerkannte Regeln”; dass Leute, die finden, sie müssten sich nicht an die gesellschaftlichen Konventionen halten, aber zu blöd dazu sind, sich dabei nicht erwischen zu lassen, in der absoluten Gosse landen, ist kein bisschen verwunderlich; das ist der Kern dessen, wie eine funktionierende Gesellschaft funktioniert.

Freilich kann man auch von einer “besseren” Gesellschaft träumen, in der gebratene Hähnchen (und was Neger sonst so mögen) vom Himmel fallen, aber die haben wir halt nicht. Wir haben eine, wo undankbare, kriminelle Nichstuer, Nepotisten (z.B. die SPD, ARD  & ZDF) und sonstige Schmarotzer auch noch rumheulen.

Ja, ihr habt die 5%, die man für eine Revolution braucht. So als Deutscher würde ich aber dringend davor warnen, das geht ggf. ganz enorm daneben.

Der Radbruch’sche Neger in Coleman’s Badewanne

Was man in der Schule zum dDritten Reich lernt, beschränkt sich ja nun eher darauf, dass “Nazis böse sind”. Hieraus bezieht z.B. die moderne Antifa ihre “Legitimität”, was sie sehr gerne für jedwede Gesetzesverstöße anführen…. nun ist aber die Kritik den Gräueltaten der Nazis mitnichten in negativem Recht – z.B. “Neger/Frauen dürfen nicht wählen” – zu finden, sondern, wie ein Herr Radbruch pointiert festgestellt hat und es jedem Jurastudenten im ersten Semester eingezimmert wird: Positives Recht – nach Radbruch und v.a. in der juristischen Fiktion; Juristen haben alle einen an der Waffel, aber egal – schlicht gültig. Positives Recht wäre “Sie dürfen Juden auf offener Straße erschießen”, oder, moderner, in den USA – “Sie dürfen Einbrecher erschießen”.

Herr Radbruch, als alternder Jurist und Rechtsphilosoph, konnte natürlich nicht zugeben, dass die gesamte Juristerei nur minderwertige Sophistik ist, und konnte sich dementsprechend nicht dazu überwinden, schlicht zu sagen “ne, Du hast keine (positiven) Rechte”.

Hast Du nämlich nicht, aber das würde Millionen sehr gut verdienender bezahlter Leute arbeitslos machen; Juristen wie Politiker, die nichts anderes tun, als positive Rechte zu formulieren und v.a. behaupten. Men denke hier an das “Recht” auf einen Kindergartenplatz oder das “Recht” auf Asyl.

Die recht einfache Frage, woher – also, gegenüber wem – irgendwer diese Rechte haben soll, kann ganz sicher kein Jurist und 100%ig kein Politiker beantworten – wieso sollte ich jemandem einen Kindergartenplatz zur Verfügung stellen (müssen)? Wieso sollte ich jemandem Asyl auf meinem Wohnzimmersofa gewähren (müssen)?

Das ist eine wichtige Frage, die Herr Radbruch auch die sog. “Radbruch’sche Formel” herunterbricht: (kurz) ungerechtes Gesetz hat der Gerechtigkeit zu weichen. Schwammiger geht es nicht mehr, aber hey- Millionen!.

Nun mag man als (unwissender und weltfremder) Jurist hier einwenden, dass “aber das musst ja gar nicht “Du”, das macht ja “der Staat” – tja; und da haben wir Coleman’s Badewanne: (kurz) du kannst keine Aussage über eine Gruppe treffen, wenn sie nicht auf Einzelne zutrifft.

Das sind zwei (philosophisch, ontologisch, epistemologisch, methodologisch und überhaupt logisch) sehr unterschiedliche Perspektiven, die aber beide in ihren jeweiligen Sozialwissenschaften unwiderlegt sind.

Was daraus gemacht wird, ist schlicht eine kranke Perversion von beidem: Aus Einzelfällen wie dem (zunehmend unsympathischeren) George Floyd wird auf ein “großes Ganzes” geschlossen – das ist nicht nur dämlich, das ist das, was an dem, was landläufig als “Rassismus” bezeichnet wird, moralisch, logisch und v.a. epistemologisch schlicht falsch ist: Du kannst nicht von einem auf alle schließen, und noch weniger kannst Du von den angeblich allen auf wieder Einzelne schließen.

Nur weil ein Zigeuner klaut, heißt das nicht, dass alle Zigeuner klauen, und nur weil (statistisch) sackviele Zigeuner klauen, heißt das auch nicht, dass jeder Zigeuner klaut.

Bei Zigeunern nennt man das Rassismus. Bei US-Polizisten nennt man das “Bblack Lives Matter”. Oder “Polizeigewalt”. Obwohl kein einziger der von BLM propagierten, mehrheitlich als Vorwand für Plünderungen, Brandschatzungen und sonstige Verletzungen negativen Rechts eingewandten “Opfer” “rassistischer” “Polizeigewalt” nicht immer (a) ein aggressiver Psycho, (b) vorbestrafter Krimineller,  (c) auf frischer Tat war, der (d) nutzlos Widerstand leistete.

BLM propagiert hier ein “positives Recht” – von der Polizei nett behandelt zu werden – für Leute, die das gleiche positive Recht den Polizisten eben nicht zugestehen. Das verletzt die Radbruch’sche Formel – das ist schlicht ungerecht, das Recht müssen, wennschon, alle haben (dass das nicht geht, macht es idiotisch, aber das ginge zu weit).

Ich sehe aus Kanada sehr verstörende Videos, wo die Polizei von friedlichen Bürgern in Stormtrooper-Kostümen fordert, sie mögen sich hinknien und dann auf den Boden legen und lalblabbs. Das ist ein “positives Recht”, was der Staat der Polizei gegeben hat – das wird nur dann ungerecht, wenn ebendieser Staat nicht für hierdurch entstandenen Dreck an Deiner Hose oder dem Kratzer an Deiner Stormtrooper-Uniform einsteht – was er übrigens nicht tut. Demos gegen die 18,50 unerstatteten Reinigungskosten haben meine volle Unterstützung – wie übrigens alle anderen Demos auch, die nicht mehr als 18,50 Sachschaden verursachen.

Da sollte man den Staat eben eigentlich auch – Eigentum ist ein Menschenrecht – in Grund und Boden verklagen können. Das ist nicht in Ordnung.

Das ist auch etwas, was an jedem Justizsystem weltweit total kaputt ist – die 18,50€ für die Reinigung einklagen ist nahezu unmöglich.

Fairerweise muss ich an dieser Stelle erwähnen, dass ich – im Gegensatz zu mit Sicherheit dem weitaus überwiegendem Teil der demonstrierenden Neger, Antifanten und sonstigen Assos – durchaus bereits grundlos von Polizisten mit vorgehaltener Waffe bedroht wurde – nur weil die Neger und Antifanten und Linken im Allgemeinen  ja behaupten, ich als privilegierter weißer Mann hätte “sowas ja gar nicht erfahren”. Ich war ziemlich volle Pulle besoffen, übrigens; nur wenn jemand “zugedrogt” als “Ausrede” für “verhält sich blöde” verwenden will, wie der ARD-Antifant.

Das mag nun ein US-Polizei-Problem sein, dass die da Streifenbeamte immer noch alleine losschicken; das lässt sich aber sicher nicht mit “defund the police” (ja, die sind so blöde) lösen – im Gegenteil. Aber die halbe Münchner KriPo (incl. Hubschrauber) , die da auf mich und meinen Kumpel P. (Name geändert) loskam, das was schon recht – boah.  20 Jahre danach könnte man das sogar positiv sehen – hat mir an dem Abend wenigstens eine Frau an die Eier gegrabbelt. Fairerweise hatte ich das nicht sonderlich negativ in Erinnerung, trotzdem die Beamten sagten, ich dürfte jetzt nicht rauchen. Ich bin recht sicher, dass das meine Menschenwürde und freie Entfaltung der Persönlichkeit und so verletzte, aber in den Busch kotzen haben sie mich dann schon lassen; und dann auch Rauchen. Waren alle recht deprimiert, dass der besoffene Shitlord und sein Kumpel mit dem blauen Audi nicht die gesuchten Bankomat-Sprenger mit dem schwarzen Audi waren. Waren auch nicht sonderlich happy, als ich ihnen gesagt habe, dass der Audi (bei Tag recht offensichtlich) blau ist.

Komischerweise musste ich mich trotzdem nicht in den Dreck knien oder sowas – weswegen ich es weiterhin falscher finde, eine auf einer Demo anwesende Nazi-Tusse auch nur eine halbe Stunde handgefesselt an der Wand stehen zu lassen – nicht nur, weil’s davon kein sexy Video gibt – als sich auf irgendeinen zugedrogten Psycho-Verbrecher draufzuknien. Do, ut des, Religion hin oder her, da ist nicht alles blöd.

Mein Verständnis für eine “Bblack lives matter” -Demo ist daher grundsätzlich auf dem Niveau einer “Audi-Fahrer matter” – Demo, die jetzt keine wäre, an der ich teilnehmen würde. Weil das schlicht Unsinn ist, juristisch wie soziologisch.

Natürlich, aber, kann man auch vor seinen neuen, schwarzen Overlords auf die Knie gehen, wie der eierloseste Führer eines sicher bald auch Shithole-Countrys. Ich halte es da eher mit JRR Tolkien’s Helden: “My Lord, I bow to no one”.

Geht übrigens auch mit der Polizei. Haben die Neger das denn mal probiert, so mit Anstand und Höflichkeit?

Ein Zeichen gegen Rassismus setzen #nichtegal

Nach einem langen Arbeitstag setzte ich mich neben meine dort eingeschlafene Frau aufs Sofa und sah da Oliver Pocher und eine durchaus attraktive, ethnisch nicht wirklich zuzuordnende Frau in einem langweiligen Blazer schweigen.

Es lief ein Countdown für so (noch) 7:50 Minuten, und ich muss ehrlich sagen, dass waren die mit Abstand besten 8 Minuten, die ich von Oliver Pocher je gehört habe.

Das war dann insofern recht nutzlos, als dass der auf den T-Shirts von Pocher und wohl seiner Frau (deren Lebensleistung weitestgehend darin besteht, sich von Pocher bumsen zu lassen; zur Friseuse hat es nicht gereicht) – Hashtag #nichtegal mir genau Null sagte, was eher ungewöhnlich ist – nun, Twitter sagte der auch nichts, aber Pocher wollte wohl “ein Zeichen gegen Rassismus setzen”.

Fairerweise: Ich bin nahezu 100%ig sicher, dass es wirklich, wirklich produktiv gegen Rassismus ist, wenn die Virtue-Signalling politisch korrekte, strundzdumme Meute einfach mal ihr Maul hält.

Die gesamte neu-linke (wie auch die alt-linke, aber das ginge zu weit) ist effektiv nur ein Wohlfühl-Hirngespinst, das man wie ein Con Artist (auf Deutsch heißt das treffender “Trickbetrüger”, aber man muss das schon können; das muss man den Leuten [den Trickbetrügern, nicht den Linken] schon lassen) einen vom Pferd erzählt. Das Problem an Scams ist halt, dass sie immer an der Realität scheitern  – wie Sozialismus ;).

Das Problem ist nämlich, dass (2) deren “Forderungen” bigott sind, und (1) ist deren “Begründung” schlicht strunzblöde.

Die “Forderungen” sind “Gerechtigkeit”, die aber dann eher so formuliert werden:

now is the moment to atone for 400 years of racismthat’s included slavery, the long terrorism of Jim Crow and lynching, voter suppression from the 19th century to the present.

Das sind zwei Zitate zusammengefügt, aber der Punkt ist das, was die Deppen schreien – und ich möchte an dieser Stelle klarstellen, dass ich Floyd’s Tod weiterhin strafrechtlich zu verfolgen finde und die Angehörigen mein vollstes Mitgefühl haben, und ich auch gerne meine 0,1 cent Beitrag dazu leiste, dass die da ggf. vom Staat, der den depperten Polizisten ja nun angestellt hat, eine Entschädigung erhalten.

Analog befürworte ich auch, dass alle, die 400 Jahre unter Rassismus gelitten haben, entsprechend entschädigt werden – ich finde schon 30 Minuten staatlicher Gewalt zu viel; wir denken an die Nazi-Tusse; daher auch meine Solidarität mit 12-Minute-George, und erst recht den armen Leuten, die 400 Jahre leiden mussten.

Das Problem hier ist halt: Die sind nun wohl alle tot, oder?

Alle anderen Sachen – also spätestens die “Jim Crow Laws” – wurden 1965 abgeschafft. Das ist 55 Jahre her; da lebte ich noch nicht. Nicht meine Schuld, selbst mein Papa durfte da noch nicht wählen…  und die USA hatten einen inkompetenten Quotenneger als Präsidenten, damit sehe ich diese “Problematik” als mehr als gegessen an. Lynchmorde, analog übrigens zu Hexenverbrennungen, waren historisch übrigens enormst selten; aktuelle Neger bringen (meist aus Kriminalitätsgründen) pro Jahr zehnnmal mehr Weiße um, als jemals Schwarze gelyncht wurden. (und mehr Schwarze, falls das wen interessiert).

Da was zu fordern ist im Endeffekt so, als würde ich in die idyllische Küstenstadt in Jugoslawien gehen und den Leuten da erklären, dass die mittelalterliche Burg da oben auf dem Berg über der Kleinstadt ja nun 1543 meinem Ururur…opa  seine war, und die – wie die ganze Stadt – ja nun eigentlich mir gehöre.

Ich nehme an, die Jugoslawen – oder wie die gerade heißen – würden mir was Husten, und an der Stelle hinkt der Vergleich schon insoweit, dass die als Sklaven nach Amerika verschifften Schwarzen sich allerhöchstens bei ihren damaligen Landesgenossen beschweren könnten, die sie verkauft haben – bei denen aber natürlich nichts zu holen ist.

Mal abgesehen davon ist das undankbar – freilich, Sklavenhandel “to the Americas” war sicher nicht geil, aber für die Überlebenden könnte man da seinen Vorfahren zumindest heutzutage insofern dankbar sein, dass sie nicht in ihrem originären Bumfuckistan aufwachsen mussten. Ich zumindest bin meinen Ahnen enorm dankbar dafür, dass ich nicht in fucking Jugoslawien lebe.

Noch störender ist die Bigotterie: Jahrelang prügelten die Medien darauf ein, dass ein einziger (angeblicher) Neonazi eine (tatsächlich) friedliche Demonstration in einen Aufmarsch von Rechtsextremen verwandelt; bei exzessiven Plünderungen – die in den USA bei Negeraufständen eine lange Historie haben – soll man da aber differenzieren.

Und das finde ich , trotz der Bigotterie, eine “richtige und wichtige” Forderung- natürlich nicht so, wie das Linke tun, sondern wirklich: Ich differenziere gerne zwischen (a) den Plünderern, (b) den Antifa-nahen Chaoten, (c) den unzufriedenen, rassistischen Negern und (d) den friedlichen Demonstranten mit einem berechtigten Anliegen bzgl. unnötiger Polizeigewalt.

Mein Problem ist nur, dass ich in keinem Medienbericht auch nur einen einzigen Demonstranten aus Gruppe (d) gesehen habe. Das ist meine grundlegende “Empirie” – der schwarze Schwan, wenn man so will – der mir da meine grundlegend vorhandene Sympathie verhagelt. Wie mit Lieschen Müller mit dem Gender Pay Gap – die gibt es auch nicht. Oder, zumindest, kenne ich sie nicht. Niemand in den Medien, nichtmal ein Zitat.

Dazu kommt dann noch, dass mich die mediale Berichterstattung enormst ankotzt – “Ausschreitungen bei Neonazi-Aufmarsch” heißt übersetzt “Antifanten haben Sachen verwüstet”, “peaceful protests turned violent” bedeutet, “Neger haben Sachen geplündert, während die Antifanten Sachen verwüstet haben”. Ich habe keinerlei Sympathien für Neonazis, aber während jeder Fackelmarsch von 12 Spinnern als der Weltuntergang dargestellt wird, bei dem niemandem (und nichts) etwas passiert, ist das komischerweise nie “friedlich”.

Mich stört hier ganz besonders die (kommunistisch-linke) “haben-wollen” Interpretation für “Rassismus”, in der man sich nur durch (monetäre) Buße von seiner Erbschuld befreien kann. Das sind Ablassbriefe; und das lehne ich schlicht kategorisch ab. Weil: Martin Luther. Hey- die Neger nennen ebenso nur einen Martin Luther, kann ich auch.

Da wir hier keine Neger haben (nunja, hatten; Danke, Merkel) wäre da der naheliegendste Vergleich die 2ter-Weltkrieg-Reparationen an Polen. Unsere Junta hat wenigstens den Hauch von Vernunft, den Polen da den politisch korrekten Stinkefinger zu zeigen; aber die Eier in der Hose, da Tacheles zu reden, haben sie nicht: “Klar, liebe Polen, geben wir Euch gerne. Ihr habt aber ja schon Schlesien und Pommern – das gebt ihr einfach zurück, und dann lassen wir das alles die Leute da zahlen”. Ich bin sicher, dass die schlesischen und pommerischen Polen begeistert wären – und ich möchte explizit erwähnen, das ich nicht weiß, warum wir ernsthaft Schlesien oder Pommern “wiederhaben” wollten; das ist wie meine Burg an der Adriaküste oder die DDR. Warum, nochmal, wollten wir die DDR?

Was uns zu den Negern zurückbringt – als der UK die Sklaverei abschaffte, anno dazumal, wussten die auch nicht, was sie mit den wirtschaftlich unverwertbaren Negern machen sollten – wie Merkel, heute. Da aber war das Britische Empire noch “die Sonne geht nicht unter”, also bekamen die Neger sogar eine Stadt gegründet, Freetown; ähnlich wie die Juden sich Tel Aviv gemacht haben. Es ist, weil alle Menschen gleich sind, daher auch nur ein marginaler Unterschied zwischen Freetown (Sierra Leone; Jahreseinkommen 1.700$/Kopf KKP, HDI Platz 179/189) und Tel Aviv (38.000$/Kopf KKP, HDI Platz 22). Hieraus jedwede Schlüsse zu ziehen wäre rassistisch oder antisemitisch, daher mache ich das natürlich nicht.

Bleibt natürlich die Frage offen, was wir denn jetzt so ganz anti-rassistisch mit den plündernden Negern machen. Nun – die kamen bei den bislang teuersten Aufständen auf $1 Milliarde Sachschaden.

Zum Vergleich: Der 2. Weltkrieg kostete die USA knapp 4 Billionen Dollar, und fairerweise wehte da keine US-Flagge auf dem Reichstag; die Russen waren da mit gut der Hälfte offenbar deutlich effizienter. Für die 4 Billionen Dollar (1945; kann man grob mit 15 multiplizieren) plus weiteren $6 Billionen  (trillion!) aus Russland, UK, China und den restlichen Alliierten wurden da grob 10 Millionen Leute umgebracht (8 Mio. Deutsche, 1 Mio. Japaner, incl. Zivilisten).

Das ist eine Million Dollar pro Totem, 1945, und mit (x15) nicht mehr so weit weg von den 55 Millionen pro “gerettetem” Coronatotem.

Rechnen wir mit 30 Millionen Dollar pro Kopf… wenn wir alle Neger in den USA loswerden wollen ( das sind gut 40 Millionen) , wären das 1,2 Billiarden (quadrillion)  Dollar; das 250-fache des 2ten Weltkriegs.

Sind die Neger das Wert? Nun – Hitlers Plan war zumindest, sich am Vermögen der enteigneten und vergasten Juden zu bereichern – mit der Konsequenz, dass Jahrzehnte nach dem Tod aller (relevanten) Beteiligten ich immer noch Geld an Juden Israel aus Steuergeldern zahle – freilich, die Juden sind nicht doof. Neger hingegen – was will man denen denn wegnehmen? Wie soll sich das denn refinanzieren, selbst wenn es ausnahmsweise mal funktionieren würde, mit so einem Genozid? Historisch funktioniert das nur mit Buntspechten oder sowas, und das war nie Absicht (Jaja, außer bei den Karthagern).

Daher, liebe Leser, möchte ich hiermit auch ein wirkliches, ehrliches und liberal-kapitalistisches, starkes Zeichen gegen Rassismus setzen: Rassismus lohnt sich (finanziell schlicht) nicht.


Was jetzt natürlich nicht heißt, dass wir nicht dringendst mal so wirklich vermeiden sollten, nutzlose Leute (wie Neger) sich hier ansammeln zu lassen. Aber: Marketing ist da total super, Leute glauben so einen Scheiß ja nun. Vor allem Dumme. Wie Neger.

Politisch korrektes Verrecken

Es ist ja den dauer-echauffierten Linken keine Gelegenheit zu doof, wie irgendeine türkische Fotze darüber rumzumaulen, dass sie eventuell mal in dem von und für arbeitende Deutsche (unabhängig der Herkunft ihrer Großeltern) bezahlten Gesundheitssystems ggf. “diskriminiert” werden könnten, weil sie – wie die Autorin – und ich möchte das marxistisch korrekt ausdrücken, halt einfach “Menschenmüll” sind.

Bei Twitter – ja, ich weiß, Twitter ist schlecht für meine geistige Gesundheit – formulierte das jemand sehr prägnant: “Wohl die mit 200 Cousins mit unterschwelliger Impulskontrolle?!”.

Aber das alleine ist mir keinen Blogbeitrag wert; ganz sicher nicht in einer Gesellschaft, die das nicht als widerlichen Rassismus bestenfalls ignoriert, idealerweise anprangert und echte Probleme benennt, sondern – schlimmstenfalls – so tut, als wäre das Wohlergehen der Million von Merkels Gästen und dem kleineren, aber nicht weniger unnützen wie kriminellen Teil des Nachwuchses vormals ordentlicher Arbeiter zu irgendwie mehr Nutze als ein Pflock Holz.

Aber nein, es gehört zum täglichen Leben eines Deutschen, jeden Tag aufs Neue enttäuscht zu werden bezüglich jedweder Hoffnung auf irgendeine Zukunft dieser unserer Gesellschaft, die ich mit, wohlgemerkt, meinen besten Freunden, deren Eltern aus einem halben Dutzend Ländern (“Shithole Countries”) nicht ohne Grund gegangen sind, enttäuscht.

Wobei – nicht gänzlich: Das hier publizierte Dokument von sechs offenbar redundanten Gesellschaften für “Ethik in der Medizin” bekommt hiermit ein halbes Lob für Fußnote 2: “Allein zur besseren Lesbarkeit wird in diesem Dokument nur die männliche, nicht-geschlechtsneutrale Form verwendet. Sofern nicht anders angegeben, sind immer alle Geschlechter gemeint” Die “männliche” From in Deutschland ist nämlich geschlechtsneutral, ihr Idioten.  Aber immerhin sparen sie uns Merkels, ihre jeweils halbe, gehaltlose Rede beanspruchende x-e und x-innen – Quark, das wäre +1. Minus 2 für sage und schreibe zwei unnötige Ausreden.

Aber gut, wen bringen wir denn nun um, wenn es hart auf hart kommt? Oder – mei, das Framing-Gezeugs war vor 20 Jahren schick, aber selbst die Leute, die dafür einen “Nobelpreis” bekommen haben, sehen das mittlerweile als ziemlichen Quatsch an – sind ja nun nicht die ARD. Aber mirwegen: Wen retten wir denn?

Tja, und da komme ich an den Punkt, wo ich enorm echauffiert einen Blog-Artikel lese, weil (niemals in seiner Filterblase bleiben!) der linksextremistische Fefe aus diesem Dokument folgendes zitiert:

Die Priorisierung von Patienten sollte sich deshalb am Kriterium der klinischen Erfolgsaussicht orientieren, was nicht eine Entscheidung im Sinne der „best choice“ bedeutet, sondern vielmehr den Verzicht auf Behandlung derer, bei denen keine oder nur eine sehr geringe Erfolgsaussicht besteht. Vorrangig werden dann diejenigen Patienten klinisch notfall-oder intensivmedizinisch behandelt, die dadurch eine höhere Überlebenswahrscheinlichkeit bzw. eine bessere Gesamtprognose (auch im weiteren Verlauf) haben. Die Einschätzung der klinischen Erfolgsaussicht muss für jeden Patienten so sorgfältig wie möglich erfolgen.

Nur- nach der Lektüre des gesamten Texts kommt da halt nach diesen Schritten noch dieser:

… und ganz ehrlich – das klingt für mich genauso vernünftig, wie das bullshittige Gendern bleiben zu lassen. Ich bin Doktor, kein Arzt, aber das liest sich für mich wie “verreckt eh bald”. Für solche Personen knappe Ressourcen, so sehr die das auch (ebensowenig wie alle anderen, die dafür wenigstens länger) bezahlt haben, zu verschwenden, weil sie – wichtiger Punkt – eh sterben – damit, dass das nicht die beste Idee ist, gehe ich vollkommen d’accord.

Ich verstehe nur gerade nicht, warum das ausgerechnet die politische Linke stört, die Abermillionen für nutzlose Gender-Scheiße ausgegeben hat – allein die ~200 Gender-Professuren der letzten 10 Jahre in Deutschland wären mehrere Zehntausend Atemgeräte. Merkels Gäste wären Millionen davon. Klar, im Idealfall brauchen wir keine Million Atemgeräte (die sind nicht so teuer, knapp 15.000€ für ein ordentliches) – mir stellt sich nur gerade die relevante Frage, wozu wir eine halbe Million (Pseudo-) Asylanten brauchen, eine weitere halbe Million “Geduldete”, und eigentlich jedweden “beruflichen” Antirassisten, – oder eigentlich 90% unseres Bundestags.


Die kanadische wie amerikanische Presse stellt übrigens gerade ganz tolle, improvisierte “Lösungen” für “Beatmungsgeräte” vor, mit einem Arduino (weil ein ESP32 nicht reicht, gell? Klingt aber fancier!), einem Atembeutel und einem Holzbrett. Das ist großartig; Elon Musk mit den fliegenden Elektroautos zum Mars ist da auch sofort an Bord. Das kleine Problem dabei ist, dass irgendwelche obskuren Schweizer und die Fa. Dräger sich da 50% des Weltmarktes teilen, und die sagen, dass man mit so einem Quatsch mehr Leute umbringt als rettet.

Es mag ja nun sein, dass ich als widerlicher, reaktionärer Kapitalist halt einfach voreingenommen bin in meiner Meinung, dass mein “German engineering” nicht ohne Grund deutlich teurer ist als ein – mirwegen – Jaguar, aber so ganz persönlich hätte ich meinen lebensnotwendigen *irgendwas* lieber von Audi.

Deutschsein für Anfänger

Aktuelle Coronavirus-Fälle: 240, +53%. Widmen wir uns also wichtigeren Themen: Rassismus.

Ich sitze auf dem Küchenstuhl und hatte eine große Portion Rassismus zum Frühstück.

Oh wie theatralisch. *Skip*.

Ich wohne in einem Plattenbau, etwas außerhalb von Köln.

Das tut mir leid für Dich, Ali. Beides.

Dabei ist es wichtig zu erwähnen, dass ich 1,85 Meter groß und braun bin. Eigentlich mag ich meinen Bart und meine lockigen Haare, aber sie markieren mich als fremd. Als den Araber, den dreckigen Kanaken.

Ich weiß jetzt gar nicht, wo ich anfangen soll – der Teasertext verspricht was von “Deutschtürken”. Türken sind keine Araber – probiert das ruhig selber aus, das ist eine hervorragende Möglichkeit, Türken aggressiv zu machen. Und “Kanaken” – äh – sind das nicht eher Jugoslawen, die halt keine Zigeuner sind? Nein? Mein falscher Sprachgebrauch? Ich meine ja nur – da war ein großer Teil Österreich-Ungarn, das sind ethnisch-historisch ziemlich “deutsche”, aber wir müssen uns ja gegenüber denen trotzdem abgrenzen?! Für Türken reicht ja nun “Türke” – das ist ja das schöne an der deutschen Sprache (und Kultur), dass man auch faktische Bezeichnungen als Derogativ verwenden kann. Haben sogar die Deutschtürken gelernt; die verwenden “Alman” derogativ.

Das waren die Worte meines Nachbarn gerade eben.

Das tut mir auch leid, dass Dein Nachbar ein Idiot ist, Ali.

Vor ein paar Tagen muss sich jemand einen Spaß erlaubt und seinen Briefkasten mit nassen Prospekten gefüllt haben.

Das ist aber halt kein Spaß, Ali. Wieso machst Du sowas?

Ich war es nicht.

Das glaubt Dir nun niemand mehr – du findest das ja auch noch lustig. Ein anständiger Deutscher würde darüber nachdenken, ob das nicht vielleicht nur Schlamperei des miserabel bezahlten Prospektzustellers war und es halt regnete, aber das spricht jetzt nicht unbedingt dagegen, ihn öffentlich auspeitschen zu lassen – bestrafe einen, erziehe Hunderte. Du, Ali, findest es aber lustig. Das ist nicht lustig.

Warum sollte ich so was tun?

Ja weil Du es lustig findest. Sagst Du fucking selber. Liest denn die Texte hier niemand mal auf Logik und Kohärenz durch?!

[blabla] Dann holt er aus und boxt mir auf die Nase. Der Mann ist circa 50 Jahre alt, ich 24. Ich bin mir sicher, dass es schlimm enden könnte, wenn ich meine Wut nicht kontrolliere, und gehe. Er schreit mir hinterher: “Verpisst euch endlich!” Meine Hände sind noch immer feucht von den Prospekten, mein Gesicht schmerzt und ich verpisse mich in meine Wohnung. Mit geballter Faust haue ich in die Küchenwand.

Wir sehen – Ali hat irgendwie ein Aggressionsproblem. Mal abgesehen ist das Körperverletzung. Wir sind hier nicht in der Türkei, wo man sowas übrigens auch nicht “unter Männern ausmacht”, sondern auch da ruft man die Polizei. Warum rufst Du nicht die Polizei, Ali? Weil das alles überhaupt nicht passiert ist?!

Nach der Geschichte mit meinem Nachbarn sitze ich fast eine Stunde in der Küche vor dem Loch, das ich in die Wand geschlagen habe.

Ich vermeide das Verlassen Bayerns ja wirklich, wirklich, so gut es geht, aber ganz ehrlich: Wenn Du das mit einer meiner Wände hier machst, brichst Du Dir bloß die Hand. Das sind keine amerikanischen Trockenbauwände, und Du bist nicht der Terminator. Von wann ist der Artikel? August 2018? Ja, da war der Paulanergarten sicher geöffnet. 

Natürlich erlebe ich solche drastischen Vorfälle nicht jeden Tag. Aber viele schauen mich an, als sei ich eine Gefahr für sie.

In Anbetracht der Tatsache, dass Du es offenbar für eine gute Idee hältst, Ali, mit Deiner Faust gegen eine deutsche Wand zu hauen, bist Du eine Gefahr. Weil (a) aggressiv, (b) offenbar kräftig und (c) nicht ganz dicht.

Wenn ich krank bin, laufe ich eigentlich immer in Jogginghose rum.

Da spricht nicht wirklich was dagegen. Wenn ich krank bin, trage ich einen Pyjama.

Doch jedes Mal weiß ich, dass ich dann noch netter, mein Lächeln noch breiter sein muss.

Also – wir haben jetzt einen kräftig gebauten jungen Mann mit den unkontrollierten Aggressionen, und jetzt grinst er auch noch wie ein Psychopath? Alleine zuhause in seiner Jogginghose? Fairerweise – das macht mir schon etwas Angst.

Sobald ich eine Praxis betrete, wandern die Blicke mancher Arzthelferinnen zu mir. Groß, braun, sportlich und in Jogginghose – Scheiße.

Ja, Meister, und Du wirst ganz, ganz sicher behaupten, das sei Rassismus und nicht etwa der Tatsache geschuldet, dass Du nicht nur ein hochaggressiver Psychopath bist, sondern auch noch mit einer verdammten Jogginghose rumläufst. Ich weiß, die deutsche Sprache ist schwer, aber die heißt “Jogginghose”, weil man sie zum Joggen trägt. Bist Du Joggen? Nein? Du bist beim Arzt. Natürlich guckt dich da die Arzthelferin blöd an. Die trägt ja nun auch einen weißen Kittel, und kein transparentes Latex-Kleid, wie zuhause, ne?! Ist das so schwierig zu verstehen?

Von missbilligend bis verängstigt wurde ich in diesem Outfit schon angesehen.

Ja dann zieh Dir halt wie jeder andere Mensch auch was ordentliches an. Es wird impliziert, Du bist Türke – schau mal in die Türkei und such jemanden, der eine verdammte Jogginghose in der Öffentlichkeit trägt. Sogar die Bettler haben da ordentliche Hosen an, da. Wo sind wir denn hier?! Amerika?!

Ich kann die Entspannung bei meinem Gegenüber sehen, sobald ich anfange, zu reden. Wenn sie merken, dass ich gutes Deutsch spreche und höflich bin. Ihre Blicke sagen mir: “Ah, doch nicht so ein asozialer Araber.”

Der Satz funktioniert sehr viel besser ohne das “Araber”. Wenn Du Dich anziehst wie Cindy aus Marzahn nehmen sinnvoll denkende Menschen nicht an, dass du Nuklearingenieur bist. Wenn Dich das stört: zieh Dir was ordentliches an. Das ist kein Rassismus; das ist Deine Schuld und allein Dein Problem.

Ja, auch Blicke können rassistisch sein, auch Sitzhaltungen können rassistisch sein und sie können verletzen.

Auch Aussagen wie “ach fick Dich doch” können verletzen. Ändert nichts daran, dass Du sie hören wirst, Jammerlappen.

Natürlich weiß ich nicht, was die Leute denken. Ich möchte mir es auch nicht die ganze Zeit vorstellen. Aber ich tue es. Ich muss es sogar.

Das ist geradezu kafkaesk: Der arme Mann weiß nicht, wofür er angeklagt wird, aber er muss es doch wissen. Das ist – brillant. Scheiß auf “Der Prozess”, die Zeit schafft das in einem Artikel!

Manchmal frage ich mich, ob es nicht einfacher wäre, aufzugeben. Ob ich nicht einfach jeden Tag mit Jogginghose rumlaufen und nicht andauernd lächeln sollte.

Joah… dann würdest Du nicht mehr wie ein asozialer Psychopath rüberkommen, sondern nur noch wie ein Asso. Toll. Die Idee, eine ordentliche Hose anzuziehen ist sicher zuviel der Zumutung für niedere Rassen wie Deine, richtig? Weil – dann wären schon all Deine “Probleme” gelöst (Spoiler: nicht).

Ich möchte nicht darüber nachdenken müssen, was ich anziehe und ob mein Bart zu lang geworden ist.

Ey – wenn man schon das Pech hat, mit der Hautfarbe von Osama ibn Laden geboren zu sein, muss man sich dann noch unbedingt einen Terroristenbart wachsen lassen? Kaum jemand unter 60 trägt in der Türkei einen Bart, also erzähl mir da nix von “Kultur”. Das sieht sicher cool und männlich aus – deswegen machen die Terroristen das ja. Sammal. Das ist jetzt echt nicht so schwierig. Vor allem aber isses Alis Entscheidung und damit (wieder) allein seine Schuld.

Es ist ja nicht meine Schuld, dass sie Angst vor mir haben.

Nein? Doch, Ali, ist es schon. Es ist nur Deine Schuld.

Ich möchte einfach akzeptiert werden und stressfrei den Tag überstehen.

Ich auch. Da ist ein psychopathisch grinsender Muskelprotz mit Aggressionsproblemen, der recht offensichtlich ein totaler Asso ist, aber halt nicht sonderlich hilfreich.

Ich möchte unsichtbar sein, wie alle anderen auch.

Sich aber mal zu rasieren, nicht blöd grinsen und eine ordentliche Hose anziehen ist sicher eine rassistische Zumutung, gell?

Ich bin Teil dieser Gesellschaft.

Traurigerweise, ja.

Ich möchte studieren und gut leben.

Tust Du schon.

Das heißt, ich muss mich dem System anpassen.

Nein, das musst Du recht offenbar – und leidernicht. Sonst würdest Du Dir ja mal einen Rasierer und eine ordentliche Hose kaufen.

Ich bin der Erste in meiner Familie, der eine Universität von innen sieht. Wobei: Nicht ganz, meine Eltern haben eine Zeit lang als Putzkräfte in der Uni gearbeitet und mich und meinen Bruder von Zeit zu Zeit mitgenommen.

Och Menno, jetzt hast Du mir den klischee-igen Witz weggenommen. Aber ich glaube das nicht; die Gastarbeiter aus der Türkei kamen nicht zum Putzen.

Jedes Mal sagte meine Mutter zu uns: “Später werdet ihr hier studieren”, und sie hat recht behalten. Ich erwarte aber von niemandem, dass er mir auf die Schulter klopft oder mich lobt.

Ja wofür denn auch? “Herzlichen Glückwunsch, Du hast eines der (immer noch) besten Bildungssysteme auf diesem Planeten nicht ignoriert???” – Ey, wenn Du Dich jetzt noch rasierst und mal vielleicht einen Anzug trägst, kommst Du vielleicht sogar in den Vorstand von Siemens. Also – Du nicht, falsches Geschlecht & Frauenquote, aber theoretisch, wenigstens.

Aber manche Kommilitonen schauen mich an, als würden sie denken: “Was macht der denn bitte hier?”

Der Asso in der Jogginghose, der grinst wie ein Psychopath? WIESO WUNDERT DICH DAS?

Was mir an der Universität aufgefallen ist: dass ich vor allem zu weißen Frauen besonders nett sein muss – ob es meine Kommilitoninnen sind, Dozentinnen oder Mitarbeiterinnen im Prüfungsamt.

Jaja, das hier ist ein antifeministisches Blog; das sind alles Fotzen. Geschenkt. Hat halt nix mit Rassismus zu tun.

Vor rund drei Monaten war ich so naiv und habe mich einfach auf einen Platz neben eine Kommilitonin gesetzt.

Das war halt jetzt nicht naiv, das war schlicht unhöflich. Wir sind in Deutschland, da fragt man, ob da noch frei ist, auch wenn das noch so offensichtlich ist. Wo hast Du denn Etikette gelernt, Ali? Hier offenbar nicht, und in der Türkei sicher auch nicht, da setzt man sich nicht neben wildfremde Frauen.

Wir hatten einen kurzen Blickwechsel. Und sie hatte Panik in den Augen. “Keine Sorge, ich werde dich schon nicht angrapschen!”, will ich brüllen, aber ich lächle.

Aaaaalso… nehmen wir mal an, ich setze mich neben eine wildfremde Frau an der Uni, ohne pseudo-höflich zu fragen, ob der Platz noch frei ist. Und dann grinse ich sie blöd an, während ich sie in Gedanken ausziehe (Ali ist auch ein Mann). Wie kommt das bei der Frau wohl an? Sie läuft schreiend weg?

Sie packt ihre Sachen und steht sofort auf.

Das ist dann wohl positiver Rassimus. Sie schrie immerhin nicht.

Ich drehe mich wieder nach vorne und versuche, zu begreifen, woran es heute gelegen haben könnte. Ich habe eine Jeans, weiße Sneaker und ein weißes T-Shirt an, eine Baseball-Cap auf dem Kopf

Ja – woran könnte es wohl gelegen haben, Ali? An deinem Terroristenbart – ich meine, die Jogginghose war es ja nun nicht, aber, nur so als kleiner Hinweis: Das ist ein Hörsaal. Ein Hörsaal ist kein Rap-Konzert – und v.a. stehst Du nicht auf der Bühne. Könnte es sein, dass man in geschlossenen Räumen keinen Hut trägt – geschweige denn ein Baseball-Cap? Könnte es sein, dass das ist wie mit den Jogginghosen, das mit den Baseball-Caps? Wieso nimmst Du nicht auch noch gleich einen Baseballschläger mit? Oder eine Kettensäge? Nein? Doch?

Wieder merke ich, dass ich die Schuld bei mir suche.

Ja, da merkt man den angehenden Ingenieur.

Doch verdammt noch mal, es ist nicht meine Schuld. Ich habe ja nichts getan.

… sondern Allah. Allah hat Dir gesagt, dass Du Dir einen Bart wachsen lassen und ein Baseball-Cap aufsetzen sollst?

Vor Kurzem wollte ich einer älteren Dame mit ihren Einkäufen helfen. Ich kam gerade aus dem Fitnessstudio. Die Bahn fährt ein, ich sehe, wie sie Schwierigkeiten hat, ihre Taschen zu tragen und packe reflexartig nach den Tüten, um ihr zu helfen.

Kommunikation, wie wir sehen, ist total überbewertet. “Kann ich Ihnen helfen” – “ne, verpiss dich, du blöder dreckskanacke” M-hm — Ah – Moment – er hat nicht gefragt.

“Ich wollte Ihnen nur helfen”, antworte ich.

Bissi spät, das mit der Kommunikation. Würde ein Dieb auch sagen, wenn er erwischt wird.

“Lass mich in Ruhe und hau ab, Paselacke!”, schreit sie wieder.

“Paselacke” ist das kölnische Singular von “Gesocks”. Praktisch, die rheinische Sprache.

Ich spüre, wie mein Herz rast und wie ich mit den Tränen zu kämpfen habe, und blicke starr aus dem Fenster.

Eigentlich hat er ein Fenster der U-Bahn einzuschlagen versucht; die gehen sogar kaputt, wenn man einen Ring trägt oder so. Das schreiben wir aber mal nicht hin.

Meine Hand und meine Nase tun weh. Ich habe das Seminar verpasst. Also schreibe ich dem Dozenten eine Mail. Ich will ihm sagen, dass ich um neun Uhr morgens von einem Rassisten geboxt wurde. Und dass mich das so stark mitgenommen hat, dass ich jetzt hier sitze und mich nicht bewegen kann.

Immer noch: Das sagt man aber nicht seinem Dozenten, das sagt man der Polizei. Warum aber sagt man das überhaupt seinem Dozenten? Sind wir jetzt im völlig verblödeten Amerika? Haben Dozenten nicht was besseres zu tun, als Paulanergarten-Geschichten von asozialen Studenten zu hören?

Aber das tue ich nicht. Ich bitte ihn, mich zu entschuldigen.

Joah – und wenn die Geschichte denn so passiert ist, was ähnlich realistisch ist wie dass ein Zug auf Gleis neundreiviertel mal pünktlich kommt, dann entschuldigt der Dozent das selbstverständlich nicht, wenn da Anwesenheitspflicht ist. Ali fällt hier also durch, fliegt von der Uni, und muss sein restliches Leben so leben, wie er eh aussieht.

Und spiele wieder den netten Kanaken.

Siehste? Du weißt selber, dass Du nicht nett bist; du musst das spielen. Die alte Dame mit den Tüten hat da genug Lebenserfahrung, in Dein Innerstes zu sehen und zu erkennen, was Du bist: niederstes Gesocks. Wie rassistisch.

Ferda in Almanistan

Es war einmal eine anatolische Opiumpflückerin, die musste ganz grausames Leid erfahren, weil ihr Beruf nicht mehr zeitgemäß war, da machte sie sich auf ins gelobte Land, mit ihrem Mann, und natürlich schwanger.

Bald darauf bekam sie ein Töchterlein, das war so weiß wie Schnee, so schwarzhaarig wie ein räudiger Hund und so hässlich wie die Nacht, und das Mädchen ward aus kulturellen Gründen Ferda genannt.

Ein paar Jahre später, das Mädchen war inzwischen zu einer Frau herangewachsen, und es war eine ganz enorm dumme Frau. Aber sie war stolz und übermütig und konnte nicht leiden, dass sie ihre Dummheit  noch nicht jedem bekannt war. Daher sprach sie:

Spieglein, Spieglein an der Wand,
Wer gibt mir denn eine Kolumne?

So antwortete der Spiegel: Na klar machen wir das.

Da war sie zufrieden, denn sie wusste, dass der Spiegel die Wahrheit sagte. Also, außer halt so ganz oft. Aber das hielt das Mädchen nicht davon ab, ihre Kolumne zu schreiben.

Almanis – oder wie nennen wir Kartoffeln?, fragte sie.

Da kam ein junger Jägersmann, der sah ihre Kolumne, und dachte sich was für ein Stück Brot. Denn der Mann hatte zwar kein Opfer-Abo, dafür aber Verstand, und er sprach sowohl die Sprache des gelobten Landes als auch die aus dem Land im nur zweieinhalb Stunden Flugzeit entfernten Osten mit vielen der schönsten Segelbuchten der Welt.

Daher war ihm die Idiotie der Aussage sofort klar: “Almanis”, so wusste er, war schlicht und einfach grammatikalisch nicht korrekt. Die Leute aus dem fernen Land nannte schließlich niemand “Türkis”, die -s – Endung, so wusste er von seinem Großvater, kam aus England, die seinen Opa und dessen Vater auch schon nach weniger feinen Lebensmitteln bezeichnet und Millionen junger Männer, Frauen und Kinder mit Giftgas und Brandbomben getötet hatten.

Das ist moralisch sehr fragwürdig und kulturell insensitiv, beschloss der Jägersmann. Er überlegte sogar, die Menschheit von dem Mädchen zu erlösen. Doch weil es gar so dumm war, hatte der Jäger Mitleide und sprach: Red nur weiter.

Warum reagieren Deutsche so empfindlich, wenn sie “Kartoffel” genannt werden?, sinnierte das Mädchen weiter. Warum nur?

Ja, warum nur, fragte sich der Jägersmann kein bisschen.

Ich würde gern anmerken, dass ich Deutsche kenne, die sich selbst als Kartoffel oder Alman bezeichnen, sagte das Mädchen. Aber es geht hier nicht darum, wie man sich selbst bezeichnet, sondern um Fremdzuschreibungen.

Da musste sie in die rotglühenden Schuhe treten und so lange tanzen, bis sie tot zur Erde fiel.


Quellen:

Ataman, Ferda: Almanis – oder wie nennen wir Kartoffeln?, 2020.

Grimm, Jacob und Wilhelm: Schneewittchen, 1812.

“Wo kommst du her” – Rassismus, die 34ste; Hashtag #vonhier

Wir Deutschen sind so eine furchtbar rassistische Gesellschaft, dass wir nicht annehmen, dass jemand, der aussieht wie Muammar Gaddafi, Ayatollah Chomeini oder die Sekretärin meiner Frau irgendwie “aus Deutschland kommt”. Das mag, so könnte der kritische Betrachter anmerken, dass wir Deutschen nicht so wahnsinnig geschichtsvergessen sind, wie das linke Aktivisten behaupten, und im Dritten Reich so ziemlich alles, was nicht vier Generationen nachweislich “arisch” Deutsch war in Konzentrationslagern vergast wurde / haben, aber man kann natürlich auch “Rassismus” brüllen.

Unter dem Hashtag #vonhier teilen User*innen auf Twitter Situationen, in denen sie auf unangenehme Weise nach ihrer Herkunft gefragt wurden.

Nun sind “wir” Deutschen sicher auch aufgrund ebendieser Nazi-Historie so ziemlich das einzige Land auf diesem Planeten, in dem nicht zumindest ein gewisser Nationalstolz selbstverständlich ist, aber allein die Formulierung stört mich. Ich kann recht überall hingehen, gefragt werden, wo ich herkomme, und dann mit “Deutschland. Kennst Du, wir waren die mit den Nazis; mein Opa war da einer von” antworten, und dann gibt es da 99% interessierte Leute, die ich dann bitterlich enttäuschen muss, weil ich halt nix gegen Juden habe oder sonstwen für gebürtige Untermenschen halte, was ein recht internationales Phänomen ist – sieht man an den Tutsi und den Hutu, obwohl die vollkommen identisch beides Neger sind  – und 1% Leute, mit denen man nicht reden will/kann, weil sie finden, dass ich irgendeine Erbschuld trüge, wie die Tutsi/Hutu oder die amerikanischen Kolonialisten. Als wäre da wer freiwillig hingegangen; siehe Australien.

In Deutschland stellt dieses eine Prozent die Regierung, aber – ja, es ist ein interessantes Thema mit zB jemandem aus der Ukraine, der eine (super-sexy) Krimtartarin als dekoratives Anhängsel Frau hat. Mit “echten “(arischen) Deutschen ist das Thema eher leidlich.

Quelle. Und als furchtbar rassistischer Deutscher möchte ich mal anmerken, dass die Illustratorin Elif Kücük (a) eigentlich Küçük heißen müsste, weil man das sonst schwerlichst aussprechen kann, und (b) Elif ein sehr stereotyp-negatives Negerbild hat, was im politisch ach so korrekten Deutschland halt gar nicht geht. Ich meine – kommt, nicht alle Negerinnen haben eine Hasenscharte, und so rein finanziell können sich kein Promille den fetten Gold-Ohrring leisten. Abgesehen davon ist das Bild – also, die Hände – spiegelbildlich verkehrt.

„Aus Herne“, sagt die fünfjährige Melissa selbstsicher.

Ja, das ist der erste Satz im Text, nicht dass Ihr Euch wundert. Und natürlich sagt eine Fünfjährige alles selbstsicher; die Fünfjährige in meinem Bekanntenkreis hat mich voller selbstsicherer Inbrunst belehrt, dass Drachen doch schon lange ausgestorben seien.

Warum der Artikel meine Aufmerksamkeit (und Verachtung) verdient hat, ist nicht so sehr das Treten des toten Pferdes des “wo kommst Du her” – “Rassismus”, sondern diese 5-jährige bei DSDS.

Ich meine ja nur – es wäre doch vielleicht angebracht, mal einen Artikel darüber zu schreiben, wie Eltern auf die Idee kommen, ihr fucking Kind zu stylen und anzuziehen wie eine thailändische Transe. Gut, wir leben offenbar in Zeiten, wo Idioten ihre geistig behinderte Tochter für politische Zwecke missbrauchen und dafür vom Papst zu Heiligen erklärt werden (ist übrigens alles nur Show; den Papst interessiert das moppelige Mädel einen feuchten Dreck; der ist katholischer Priester und daher eher eine pädophile Schwuchtel) – Thema, Shitlord; Thema.

Also, Dieter Bohlen hat wohl mehr Erfahrung mit thailändischen Transen als ich und ordnet die 5-jährige Drag Queen den Philippinen zu. Fairerweise wäre es mir auch eher peinlich, die diversen Nutten-Stile aller asiatischen Länder zu kennen, aber das ist hier offenbar nicht der Punkt. Der Punkt, schreibt ein bei ze.tt zitierter Vollidiot bei Twitter, ist,

sie hat Dir drei mal gesagt dass sie aus Herne ist und du überforderst das Mädel mit der Einwanderungsgeschichte ihrer Großeltern

Weil – kommt, mal ganz ehrlich, das sind asiatische Untermenschen, von denen kann man nicht erwarten, zu wissen, was ihre Großeltern getan haben oder auch noch deren Sprache zu sprechen oder mal in dem Land gewesen zu sein. Sagt übrigens ein Neger namens Malcolm Ụzọma Ohanwe, mit so Pünktchen unter den Vokalen. Ich nehme an, dass man die so ausspricht, wie wenn man gleichzeitig kotzen würde.

Nun ist es natürlich sehr weit aus dem Fenster gelehnt, von Eltern, die ihre Tochter in sowas schicken, irgendwie ein Niveau von Bildung zu erwarten, aber Bildung gehört halt zum “Deutsch sein” dazu. Freilich sind 5-jährige Kinder noch nicht in der Lage, Ethnien zu erfassen wie Dieter Bohlen, aber mal erwähnen dass Opa aus XY kommt wäre schon… angebracht. “Ich kann auch ein bisschen Rumänisch, du Dummi”, erzählte mir eine andere Fünfjährige jüngst. Selbstsicher, natürlich – gleich nach den ausgestorbenen Drachen.

wo kommt ihr her? Philippinen, oder?“, will er wissen und suggeriert der Familie auf diese Weise, dass er sie aufgrund ihrer optischen Erscheinung nicht für gebürtige Deutsche hält.

Jaaaaa…. das Thema ist halt mit dem 3. Reich vollkommen erschöpft, wenn Du aussiehst wie eine thailändische Transe und deine Mama wie die Präsidentin von Indien, gehen Leute halt nicht davon aus, dass Uropa in einem KZ Juden erschossen hat. Ich bin mir nicht so sicher, was daran jetzt irgendwie schlecht sein soll, aber nachdem mein diesbezüglicher Blogpost schon eine Weile her ist und ich seitdem selbstverständlich mit jedem, der mit mir geredet hat, darüber geredet habe, denke ich, dass die einzig vernünftige Erklärung für dieses pseudo-moralisierende Rassismus-Getue nur sein kann, dass den Leuten “ihr” Land (oder das ihrer Großeltern; mir schnuppe, ich halte es da mit den vier Generationen) peinlich ist.

Was, wohlgemerkt, ganz, ganz urig deutsch ist. Weil – hey, welches Land hat sonst nicht einen, sondern zwei Weltkriege angefangen – und verloren? Ich kenne nette Mädels aus Dörfern vor Tirana und zwei Jungs aus Erbil im Irak, und während Tirana in den Erzählungen sehr viel schöner wirkt, als es wahrscheinlich ist, könnte man da vielleicht sogar mal hin. Erbil hingegen ist von den Videos, die man da auf den Handys sieht, tatsächlich interessant, aber da kann ich nicht hin (“Ne, Doktor, freut mich, dass Dich das interessiert, aber ist gerade politisch zu schwierig. Der neue Scheich hat keine stabile Mehrheit, und meine Familie kennt den auch nicht, von daher entführt Dich nur wer, weil Du weiß bist. Ist gefährlich genug für mich…”)

Melissa ist irritiert

Ich hab keine Ahnung von den Philippinen, man kann mit einem halb so langen Flug auch auf den Malediven Tauchen gehen, aber in der Regel haben Asiaten auch einen westlichen Namen, weil wir blöden Westler ihren eigentlichen Namen halt nicht aussprechen können  – oder, bei Thais üblich – das eh keiner tut, weil Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch im Vergleich zu Krung Thep Mahanakhon Amon Rattanakosin Mahinthara Ayuthaya Mahadilok Phop Noppharat Ratchathani Burirom Udomratchaniwet Mahasathan Amon Piman Awatan Sathit Sakkathattiya Witsanukam Prasit halt doch recht kurz wirkt – letzteres wäre Bangkok, übrigens; das Llanfair~ ist ein Dorf in Wales.

Ah – und Asiaten können recht sicher nicht “Melissa” sagen, ohne dass es blöd klingt. Und die Kleine hat recht offensichtlich Großeltern in Asien; von daher, wenn die Eltern nicht doof wären, hat die “zwei” Namen, so wie Donald John Trump halt Melissa Sharia Irgendwas (die Philippinen sind muslimisch; die haben daher aussprechbare Namen, aber ich lösch das jetzt nicht alles nur deswegen).

Scheinbar kann und will Bohlen dem jungen Mädchen und ihrer Familie das Deutschsein nicht glauben – warum würde er sonst so oft nachhaken und nicht locker lassen?

Weil…. man das Leute, die nicht aus Deutschland kommen, fragen kann. “Was hatt’n Dein Opa im zweiten Weltkrieg gemacht” hat bei in meiner Generation lebenden Deutschen nur eine mögliche Antwort: Nix wichtiges. Der deutsche Opa, der heroisch mit seinem MG ausgerechnet Deinen britischen Opa nicht erschossen hat, wurde nämlich 45ff. gehängt – und wurde daher nie Opa. Dein nicht-deutscher Opa ist recht wahlweise vor Faschisten, Islamisten oder Kommunisten geflohen und/oder hat entsprechend viele davon umgebracht.

Ich denke aber, dass das etwas ist, was die “Rassimus” – Schreier am “Deutschsein” nicht verstehen – sonst müsste man nicht die Selbstsicherheit einer Fünfjährigen erwähnen, als hätte sie dafür einen Pokal verdient. Ich bin mir recht sicher, dass das “deutscheste”, was man sein kann nicht ist, sich für was besseres als den Rest zu halten, sondern die unverschämte Arroganz zu besitzen, diesen Glauben als Wissen zu definieren.

Und da sieht man auch, dass das misshandelte Kind das sehr gut verinnerlicht hat, das “Deutsch sein”. Für einen Deutschen ist das nämlich eine vollkommen absurde Frage, “wo man herkommt”. Man ist ja schließlich Deutsch.


Mit dieser Frage setzte sich auch die Spiegel Online-Kolumnistin Ferda Attaman auseinander und schrieb: „Übergriffige Bemerkungen zu Aussehen, Aussprache und der Ahnengalerie gehören zum Alltag vieler Menschen, wenn sie einen erkennbaren Migrationshintergrund haben.“

Joah, und die deutsche Antwort auf dieses blöde Gejammer ist “dann geh halt woanders hin”. Dein deutscher Reisepass eröffnet Dir zehn mehr Länder als der zweitbeste Reisepass der Welt, und das sind fast alle. Aber, um das zu illustrieren, zitieren wir dann doch die Türkin:

Die Frau heißt Ataman. Wie Atatürk. Ich bezweifle, dass ihr die Frage jemals jemand gestellt hat; der ihren Namen kannte. Sie sieht nicht sonderlich türkisch aus, aber “sie sind iranisch-stämmig” würde ganz ehrlich niemand zu Ferda sagen; nicht nur, weil das eine gestelzte Formulierung in schlechtem Deutsch ist, sondern weil Iranerinnen im Schnitt echt gut aussehen, was Fräulein Ataman nun nicht tut.

Nett, aber, das nachgeschobene “Schlimm, das mit Erdogan”, so als würden solchen pseudo-aufregenden pseudo-rassistischen nicht “auch”, sondern vielmehr “nur” Linke verzapfen. Das, nun wieder, mag sein; ich kenne keine bekloppten Linken (näher).

Viele User*innen folgten Ferda Attamans Beispiel auf Twitter und teilten ebenfalls ihre Geschichten unter dem Hashtag. Dabei wird deutlich, wie unreflektiert viele Menschen auf ihre Herkunft angesprochen werden und wie häufig sie sich erklären müssen.

“Unreflektiert auf die Herkunft angesprochen werden”ist eine contradictio in adjecto. Ich kann nen Neger sehen, mir denken “ah, ein Neger”, und dann ist gut. Wenn ich nun wissen will, ob der ein somalischer Drogendealer oder ein nigerianischer Hawala-Banker ist, dann ist das nicht “unreflektiert”, sondern Interesse.

Erklären muss sich dann der Drogendealer. Oder Ferda Ataman. Ist aber ihre Schuld.

Frühstück. Hotel. Norddeutschland. Ich stehe am warmen Büffet, als plötzlich ein Mitarbeiter ruft: Halt, das ist Schwein!

Ja. Ist nicht passiert. Dem typisch Deutschen – mir, zum Beispiel – ist es eher peinlich, zum Mittagessen gebratene Hühnchenflügel von den Bootsnachbarn zu bekommen und dann peinlich zu sagen, “wir würden Euch ja zum Abendessen einladen, aber wir haben Bacon in die Türkei geschmuggelt….” (gibt’s, aber ist teurer als Kaviar) – “Halt, das ist Schwein” ist mehr die Scharia-Polizei als “deutsch”.

“ah der name sie sind sicher mit einem portugiesen verheiratet!”
“nein, ich bin portugiesin.”
“welcher elternteil?”
“beide.”
“sie sehen gar nicht so aus. und warum sprechen sie so gut deutsch?”#vonhier

Ja…. Paulanergarten. Portugiesen sehen aus wie Spanier – oder wie Holländer; komisches Land. Niemand, wirklich niemand vermutet “Portugal”.

Aber das mit dem Namen ist durchaus ein Problem. Meine gute Freundin aus China heißt, wie 90% aller Chinesen, Zhang, Wang oder Li, und hat halt einen gefunden, der wie der stereotype “Deutsche” Müller, Meier oder Schulze heißt. Die hat ihren Namen zur Hochzeit behalten, weil sie nicht wollte, dass man sie für die Tippse vom Herrn Xing Müller hält. Ist doof; sicher, aber so als Chinesin hat man bei Gehaltsverhandlungen echt Vorteile. “Deutsch” ist ja eher, derogativ zu sagen “hier geht’s zu wie auf einem türkischen Basar”, aber wenn man China kennt, sind Türken (und Araber) eher traurige “Händler”.

Aus Ägypten. Plusminus Libyen, aber das macht das “El”. Israel, mirwegen. Aber mal ehrlich: “Sie haben aber einen schönen Namen” ist quasi wie “in dem Kleid siehst Du schlank aus”. Wer sagt denn sowas? Rainer Brüderle?

Meine Eltern kommen aus der Türkei.

Ui, Jesidin. Ich hab irgendwie mitleid mit dem ISIS, dass die sowas als Sexsklaven haben müssen.

Woher kommen Sie?
– „Aus Berlin.
– „Woher genau?”
– „Pankow.“
– „Nein, ich meine genau?“
– „Ehemalige DDR.“
– „Ok, ich meinte die Wurzeln“
– „Vater aus Libanon, Mutter aus Ost-Berlin.

… schreibt Aline Abboud, arbeitet für FUNK, hat einen Negernamen und sieht aus wie eine Türkin.

Wichtig ist, dass man sich offenbar darüber beschweren kann, sich die gleiche Frage viermal stellen zu lassen, bevor man die offensichtliche Antwort gibt. Das ist mirwegen unangenehm, wenn Du aus Taka-Tuka-Land adoptiert wurdest und nichtmal die Sprache sprichst, nach der Du aussiehst, aber der normale Deutsche hat eher ein Problem mit ausweichenden Antworten als mit Ehrlichkeit. Sagt ja schon die Nationalhymne: Ehrlichkeit und Recht und Freiheit.

… und um zu zeigen, wie furchtbar dieser “wo kommst Du denn her” – Rassismus ist, zitieren wir den Neger mit dem Kotz-Namen zum fucking zweiten Mal. Wenn man noch deutlicher machen wollte, dass wir in Deutschland kein Rassismus-Problem haben, müssten man nur noch eine Quotenfrau reinbringen, die ohne Qualifikation und Ahnung sechsstellig für’s Nichtstun verdient bekommt ….

Jaaaa… die Kommunikation ist halt da zu Ende, weil Sawsan offensichtlich eine blöde Kuh ist. Ich werde hier auf dem fränkischen Land auch gefragt, “woah Sa dann hergomma”, und dass ich gebürtiger Franke bin, ruft ein vergleichbares Erstaunen hervor, als wäre ich eine schwarze Muslima mit einer Sprengstoffweste: “naaaaa, etzadla, wörglih?!”

– „Woher genau?”
– „Berlin”

Ah, das Asso-Nest, der Failed State, das Somalia Deutschlands. Die sinnvolle nächste Frage ist: “Wieso gehst Du da nicht weg; es gibt keine Mauer mehr?”

– „Nein, ich meine genau?“
– „Moabit“

Wir merken an der Wiederholung des Wortes “genau”, dass das ein fiktionaler Strohmann-Dialog ist, weil Menschen so nicht reden. Aber schön, dass Sawsan die Stadtteile von Berlin kennt. Ich hab ja nun auch einen Berliner Freund, der durchaus versucht, mir zu erklären, dass Staddteil X deutlich weniger Drecksloch ist als Stadtteil Y, aber ich bin mir auch sicher, dass Somalia nicht so schlimm ist wie der Yemen – oder umgekehrt. Und natürlich hat Berlin lebenswerte Vororte – Hamburg und München, würden mir da einfallen. Dresden; Dresden ist, glaube ich, näher und ganz in Ordnung.

Meine Lieblingsantwort hatte allerdings ein Freund von mir.
“Feiert man da, wo du herkommst, auch Weihnachten?”
“In Hürth-Efferen? Soweit ich weiß schon.”
#vonhier

Was eine beeindruckende, schlagkräftige Antwort. Ich will da ja jetzt nicht überheblich wirken, aber meine 5-jährige Patentochter würde da angekotzt mit den Augen rollen und sagen “bist du blöd oder was?” — ich kann das recht zuverlässig sagen, weil sie das schon bei tatsächlich missverständlichen Fragen tut.

Und, ich bin nun langsam 40, aber auch da passt die spontane Reaktion jeder nicht auf den Kopf gefallenen 2-Jährigen: “Nicht in Hüüüt-Effem, da, wo Du herkommst, meine ich”.

Wenn Ihr aber ein Argument haben wollt, die Frage “wo kommst Du denn her” in 20 Jahren wirklich nicht mehr zu stellen, kann ich Euch versichern, dass sich das von alleine einstellen wird, weil das schlicht sack-lange Geschichten sind. Also, bei interessanten Leuten.

Kennen Sie dann vielleicht auch (hier beliebigen Namen einsetzen)?

Joahhh… das ist ein Janus-köpfiges Problem. Wenn der Aras aus Aranistan von der Polizei angehalten wird, weil er ohne Führerschein mit einem nicht zugelassenen BMW fährt, dann kommen halt Aras 50 Freunde. Der normale Deutsche hat keine 50 Freunde, der hat nichtmal 50 Bekannte. Und dann denken wir kurz an meinen Freund aus dem Irak, der sich peinlichst berührt entschuldigt, dass er den aktuellen Scheich/Warlord/Whatsoever nicht kennt. Klüngelei und Korruption sind im Westen verpönt, weil’s hier auch ohne läuft; aber was Deutsche, vor allem Touristen, nicht so wahrhaben wollen ist: “Wir” sind nicht der Nabel der Welt.

Neo – Kolonialismus

Im Boulevardmagazin “Stern”, bekannt durch die gefälschten Hitler-Tagebücher, ist eine Kolumne erschienen, die eine Jule Schulte über eine Anna Dushime geschrieben hat.

Anna Dushime war mal Autorin bei Buzzfeed, aber beim alteingesessenen Stern darf sie natürlich nicht selbst schreiben, weil sie schwarz und wir alle verdammte Rassisten sind.

Also, behauptet Jule, deren Eltern fanden, dass das ein Name wäre:

Alltagsrassismus ist ein viel größeres Problem, als wir uns gerne eingestehen möchten.

Das ist der erste Satz des Teasertexts, und der stört mich schon. Dieses idiotische, inklusive “wir” schließt mich nämlich nicht mit ein. Erstens sind wir Deutschen so wenig rassistisch, wie man es nur sein kann – mangels traditionell vielen Ausländern, die einem einen Grund geben, sie nicht zu mögen – Danke Merkel dafür, dass sich das gerade ändert; weder mein Anwalt noch mein Automechaniker sind optisch von dem Menschenmüll, der da gerade importiert wurde und wird, zu unterscheiden. Zweitens, natürlich, ist die neue Linke rassistisch bis zum Umfallen, aber das ist eine klare Minderheit. Drittens wäre es nicht mein Problem, wenn Deutschland so rassistisch wäre, dass wir Neger auf offener Straße lynchen. Das wäre deren Problem.

Aber, wie in dem Artikel schnell klar wird, haben die Neger in Deutschland ganz entsetzliche Probleme:

Eigentlich wollte Anna Dushime aus Berlin die Mittagspause nur nutzen, um sich bei einer Kosmetikerin die Wimpern machen zu lassen.

Wir merken, Anna muss mit dem Überleben kämpfen; hat hier keine Chance auf einen Job und muss um Brotkrumen betteln. Ah, und Anna kommt nicht aus Berlin, sondern aus Kigali. Das ist in Ruanda. Ruanda ist da, wo die Hutu die Tutsi abgeschlachtet haben (und das wahrscheinlich immer noch machen, interessiert nur niemanden mehr). Aus übrigens rassistischen Gründen, obwohl beide Gruppen vollkommen identisch aussehen.

Naja, was also ist Anna passiert?

Mittagspause bei der Kosmetikerin.
Sie: Wo kommst du her?Du bist so dunkel – wie Schokolade!
Ich: Bea, das sagt man nicht.
Sie: Wieso?Ist doch süss.
Ich: Naja Menschen mit Lebensmitteln zu vergleichen ist nicht optimal. Ich sag ja auch nicht dass du aussiehst wie Blumenkohl.

Oh – wie fucking entsetzlich. Gefragt werden, wo man herkommt, hatten wir schon letztes Jahr, und das war da auch schon kein Rassismus. Aber Menschen mit Lebensmitteln vergleichen? Das ist in Deutschland lieb, Sahneschnitte. Lern unsere Sprache, Negermädchen, dann muss auch Jule nicht die Artikel für dich schreiben. Wobei Jule natürlich nicht minder blöd ist:

Denn auch wenn das Gegenüber keinerlei böse Hintergedanken hat, wenn sie Anna mit Schokolade vergleicht, so ist und bleibt das, was sie da sagt, Rassismus.

Denn: Das ist es nicht. Rassismus ist gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Jeder aber mag Schokolade. Die Kosmetikerin ist also in keinem Fall rassistisch – oder Rassismus ist etwas gutes, aber das ist mir zu viel perverses Doppeldenk. Anna hingegen ist sehr wohl rassistisch, niemand mag Blumenkohl, und die Verneinung macht den (herabwürdigenden) Vergleich nicht nichtig. Rassismus bei Negern ist sehr prävalent (siehe: Tutsis-mordende Hutus oder Deutsche als Blumenkohl bezeichnende Jammertrullas – oder Tariq Tesfuck von Funk) – aber auch dann passt Jules “wir” nicht, Jule ist weiß.

Mir geht es aber eigentlich um was anderes: Fällt Euch auf, was Anna der Kosmetikerin sagt? Wohlgemerkt, der so ziemlich niedersten Angestellten, die man in Deutschland finden kann, gegenüber der sie genau Null Respekt hat, sondern – jetzt kommt’s – ihr ihre Moralvorstellungen aufdrängen will?

Ich: Bea, das sagt man nicht.

Wisst ihr, wie man das nennt, wenn man in ein anderes Land kommt, die Einheimischen für unzivilisert ansieht und dann dazu übergeht, ihnen die eigenen, überlegenen Moralvorstellungen aufzuzwängen?

Kulturimperialismus, nennt man das. Die Überlegenheit der eigenen Kultur als Ausrede für die Kolonisierung und Ausbeutung anderer Länder. Das, was die Neger-Aktivisten hier machen ist das, was sie den weißen Farmern vor 100 Jahren in Afrika vorwerfen: dumme Negerlein schuften lassen und selbst einen faulen Lenz machen und sich fett fressen.

Und niemand mault die Neger dafür an, dass sie die sie ach so “ausbeutenden” Weißen vertrieben (oder gelyncht) haben. Was, wie wir in jedem Land, wo das passiert ist, sehen können, eine strunzblöde Idee war; die verhungern jetzt nämlich alle. Die Weißen brachten den unzivilisierten Negern nämlich mitnichten nur Fronarbeit, sondern halt moderne Landwirtschaft.

Was aber bringt uns Anna, außer ihren “ich bin so ein toller Mensch, ihr Rassisten” – Moralvorstellungen? Und warum zum Teufel wird dieser neo-Kolonialismus nicht als solcher benannt?


Disclaimer: Nein, ich bin nicht plötzlich Reichsbürger oder denke, es gibt einen Plan der NWO, Deutschland mit Negern zu fluten, oder der Juden, als Rache für den Holocaust, Deutsche von der Welt zu tilgen (letzteres ist offizielle Politik des israelischen Militärs für den Fall des Untergangs Israels, aber sei’s drum). Es kotzt mich nur sehr an, dass so getan wird, als hätte dieses rassistische Negermädchen irgendeinen Grund, sich zu beschweren. Oder als sei es irgendwie böse, ihr zu sagen, sie möge doch bitte in ihr eigenes Shithole Country zurückgehen, wenn es ihr hier nicht gefällt.

Ruanda soll, sagt Wikitravel, übrigens sehr schön und nett sein. Man sollte nur aufpassen wegen der üblichen, in zivilisierten Ländern lange ausgerotteten Krankheiten wie Cholera und der zylisch auftretenden Typhus-Epidemien. Ah, und Bilharziose haben sie auch, das sind kleineWürmer, die dir durch den Urinstrahl  in den Penis schwimmen, wenn du in die falsche Pfütze pinkelst.

Schon schlimm, der Rassismus in Deutschland, so im Vergleich. Hatte ich die Leute erwähnt, die Handgranaten in Menschenmengen werfen?

Das siebente Feuer

Man könnte an dieser Stelle was über den Gilette-Werbespot ´schreiben, aber was? Unternehmen sind notorisch schlecht im Umgang mit Trends, und das Anwanzen an das vermeintlich Gute, sei es nun Feminismus oder, seit Trump, allgemein alles Linksverblödete, ist halt eine Scheiß Idee.  Das kann man nutzen (klick, wenn Ihr Martins Dog&Cat-Comics nicht kennt),  aber man kann halt auch einfach Geld raushausen. “Go woke, go broke” heißt es nicht umsonst.

Was ich interessant finde ist, dass die Antifeministen jetzt den selben Stuss machen, wie ihn die Feministen androhen – Boykott. Nun gibt es einen Unterschied zwischen einem Boykottaufruf von Feministen und einem von Antifeministen: Der der erstere wird in den Medien hochgejubelt, betrifft in der Regel aber genau 3 tatsächliche Kunden, letzterer wird runtergespielt und die Verfechter in ihrer “Männlichkeit” angegriffen, hat aber – #wirsindwirklichviele – wohl einen faktischen negativen Effekt auf den Absatz.

Hierzu 2 Anmerkungen: Man kann Männlichkeit nur dann angreifen, wenn man diese aus einer externen Perspektive betrachtet. Das ist es aber nicht, was es ausmacht, ein Mann zu sein. Es heißt nicht umsonst “seinen Mann stehen” – seinen. Wen interessiert das, was andere denken?

Interessanterweise bringt das auch Respekt, wenn man sich selbst respektiert. Und halt keinen, wenn nicht. Man kann eine verkappte Closet-Schwuchtel sein oder eine affige Tunte wie zum Beispiel jeder Mitarbeiter von FUNK oder halt eine fette Psychopathin wie die durchschnittliche Grünen-Politikerin oder Spiegel-Kolumnistin, aber dann wird man immer nur ein Thema haben: Wieso werden Tunten und “Frauen” nicht respektiert?

Ja fuck, ihr Volldeppen: Habt ihr schonmal “Respekt verdienen” gehört, den Ausdruck? Wofür soll man euch denn respektieren – ihr tut das doch nichtmal selbst?!

Und das hat nix mit irgendwas zu tun außer damit, dass man mit sich selbst zufrieden ist.

Und damit geht die mediale Darstellung – und wohlgemerkt auch das Groß der antifeministischen Kritik an dem Gilette-Spot – vollkommen an der Wirklichkeit vorbei, die da nämlich nicht ist, “Gibt es einen Krieg gegen die Männlichkeit“, wie das ein Spiegel-Pudel rhetorisch fragt – natürlich um es abzustreiten – sondern, wie das die Briten formulieren, gibt es einen Krieg gegen Männer.

Das ist ein sprach-politisches Problem, was wir im Deutschen auch mit “Crimes against humanity” haben, die wir “Verbrechen gegen die Menschlichkeit” nennen. Das Hauptproblem daran ist, dass Verbrechen gegen die Menschheit halt echt Scheiße sind – und dir wohlgemerkt die gesamte Menschheit zum Feind machen, und das zurecht; wohingegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit ein schwammiger Bullshit-Begriff ist, der wie der unsägliche Menschenwürde-Müll in unserem Grundgesetz nur dazu einlädt, für irgendwelche Kuschel-rosa Wattebäuschchen – Träumereien missbraucht zu werden. Das, aber, interessiert, wenn es hart auf hart kommt, halt keine Sau, vor allem aber nicht die gesamte Menschheit.

Das tuntige Gefasel von “Krieg gegen Männlichkeit” – auch am Beispiel der vor dem Feminismus umgekippten APA – lenkt also mehr vom Thema ab, dass es einen Krieg gegen Männer gibt.

Das Problem an diesem Krieg gegen Männer ist allerdings – also, für die, die ihn gestartet haben, – dass er für sie nicht gewinnbar ist. Man kann da als Mann aber – und das ist verlockend – nur den Fehler machen, mitzumachen. Denn im Gegensatz zum Narrativ der Feministen sind es nicht Frauen, sondern Männer, die auf soziale Kompromisse aus sind. Gewalt, wie unterstellt wird, ist ein Mittel der letzten Wahl, und das ist nicht toll, nie und für niemanden. Frauen machen das nicht, die grenzen dann sozial aus etc. pp., aber das stört sie halt selber. Deswegen ist ja auch “frustrierte Frau” ein geflügeltes Wort, nicht “frustrierter Mann”.

Das heißt jetzt nicht, dass man den Stuss unwidersprochen lassen sollte, aber das, was man dazu sagt, sollte sich im Rahmen von “Das ist Unsinn, und jetzt halt die Fresse, Fotze” bewegen. Seid Männer, liebe Männer. Sagt einfach “Nein”, das reicht.

Oder aber, natürlich, man grinst nur frech. Wie ein junger Mann aus den USA, der das schwerwiegende Verbrechen des frech Grinsens begangen hat. Nun verstehe ich nicht, wieso das alle so wundert, dass das schöne Narrativ der Medien wie ein Kartenhaus in sich zusammenfällt, wenn man da nachrecherchiert – dem kritischen Leser sollte das eigentlich schon an dem alle Artikel begleitenden Bild klar sein:

Der Typ steht da nämlich, und der Indianer steht sehr nah vor ihm, kloppt auf eine Trommel und gurgelt irgendwelche Laute.

Nun brauche ich bei dem Bild nur eine einzige Information aus dem Text, um zu wissen, wer hier der Arsch ist: Die beiden stehen nämlich zu nah beieinander. Menschen haben sowas wie einen “personal space”, eine Distanz, die man von Fremden gerne entfernt bleibt, und das auf dem Bild wäre mir unangenehm nah – und davon lebt übrigens auch das Bild, das wirkt auf nahezu jeden Betrachter unangenehm.

Die Frage ist also, wer da auf wen zuging, und das war immer unstrittig – selbst wenn der junge Mann sich in den Weg gestellt hat, kam der Indianer zu nah.

Dann wäre für mich jetzt noch die Frage offen, ob der smugly grinning prick, das klingt auf Deutsch nicht so schön, sich da in den Weg gestellt hat (hat er nicht), aber “in den Weg stellen” finden Medien ja überaus toll, wenn es gegen Energiegewinnung, Kernbrennstoffrecycling oder angebliche Nazis geht, von daher lasse ich denen das als Argument nicht durchgehen. Zudem, nochmal, wartete der da wohl auf einen Bus.

Viel interessanter also ist, was der aggressive alte Mann mit dem Schlaginstrument da verloren hat. Und, wie wir erfahren, singt der ein Lied. Das Lied des “Native American movement”, das laut Wikipedia hauptsächlich rhythmischer Kauderwelsch ist.

Nun sind aber Lieder + Aktivismus eigentlich immer Ideologie, zum Beispiel das Horst-Wessel-Lied oder die Internationale. Und siehe da, das hat tatsächlich einen Text – wenngleich der ebenso tatsächlich genau der spirituelle Kauderwelsch ist, den man von unzivilisierten Eingeborenen erwartet. Aufmerksam macht mich da die Zeile “The seventh fire has been lit by them” – ich denke da unweigerlich an die französische Nationahymne mit dem “und dann trinken wir das Blut unserer Feinde aus den Schützengräben (oder so, ich kann kein Französisch).

Ah – und them, natürlich, es geht um ein “wir gegen sie”, und natürlich um Einigkeit.

Und wer ist das Feindbild? Nun, da muss man nur einmal raten, aber die Prophezeiung des siebenten Feuers ist recht eindeutig:

It is this time that the light skinned race will be given a choice between two roads. If they choose the right road, then the Seventh Fire will light the Eighth and final Fire, an eternal fire of peace, love brotherhood and sisterhood. If the light skinned race makes the wrong choice of the roads, then the destruction which they brought with them in coming to this country will come back at them and cause much suffering and death to all the Earth’s people.

Na, ist doch toll, oder? Wir haben oben den Krieg gegen die Männer, und jetzt den Krieg gegen alle Weißen, und die fucking Medien tun so, als wären diese Kriegshetzer die Guten – und vor allem die Leute, die sich diesem indianischen Rassismus entgegenstellen, die Rassisten. Wenn Sie das anders sehen, haben wir eine Verabredung mit Mr. O’Brien in Zimmer 101. What the actual fuck?!


Liebe Feministen, liebe Medien, liebe Indianer: Ihr habt das vielleicht nicht mitbekommen, aber vor ein paar Jahren hat hier mal einer gebrüllt “Wollt ihr den totalen Krieg?”, und alle haben gejubelt.

Wisst ihr, was rausgekommen ist? Es wurde beschlossen, dass das ein Verbrechen gegen die Menschheit ist. Und das richtigerweise so.

Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.

Ich sage das übrigens aus reiner Nettigkeit. Ich finde es unzivilisiert und grausam, Hexen zu verbrennen und Indianer wie Freiwild abzuknallen, aber ganz ehrlich – brauchen tut beide Gruppen keiner, und es gibt sicher Leute, die das lustig finden. Von daher: Wollt ihr den totalen Krieg? Wirklich?