“Wo kommst du her” – Rassismus, die 34ste; Hashtag #vonhier

Wir Deutschen sind so eine furchtbar rassistische Gesellschaft, dass wir nicht annehmen, dass jemand, der aussieht wie Muammar Gaddafi, Ayatollah Chomeini oder die Sekretärin meiner Frau irgendwie “aus Deutschland kommt”. Das mag, so könnte der kritische Betrachter anmerken, dass wir Deutschen nicht so wahnsinnig geschichtsvergessen sind, wie das linke Aktivisten behaupten, und im Dritten Reich so ziemlich alles, was nicht vier Generationen nachweislich “arisch” Deutsch war in Konzentrationslagern vergast wurde / haben, aber man kann natürlich auch “Rassismus” brüllen.

Unter dem Hashtag #vonhier teilen User*innen auf Twitter Situationen, in denen sie auf unangenehme Weise nach ihrer Herkunft gefragt wurden.

Nun sind “wir” Deutschen sicher auch aufgrund ebendieser Nazi-Historie so ziemlich das einzige Land auf diesem Planeten, in dem nicht zumindest ein gewisser Nationalstolz selbstverständlich ist, aber allein die Formulierung stört mich. Ich kann recht überall hingehen, gefragt werden, wo ich herkomme, und dann mit “Deutschland. Kennst Du, wir waren die mit den Nazis; mein Opa war da einer von” antworten, und dann gibt es da 99% interessierte Leute, die ich dann bitterlich enttäuschen muss, weil ich halt nix gegen Juden habe oder sonstwen für gebürtige Untermenschen halte, was ein recht internationales Phänomen ist – sieht man an den Tutsi und den Hutu, obwohl die vollkommen identisch beides Neger sind  – und 1% Leute, mit denen man nicht reden will/kann, weil sie finden, dass ich irgendeine Erbschuld trüge, wie die Tutsi/Hutu oder die amerikanischen Kolonialisten. Als wäre da wer freiwillig hingegangen; siehe Australien.

In Deutschland stellt dieses eine Prozent die Regierung, aber – ja, es ist ein interessantes Thema mit zB jemandem aus der Ukraine, der eine (super-sexy) Krimtartarin als dekoratives Anhängsel Frau hat. Mit “echten “(arischen) Deutschen ist das Thema eher leidlich.

Quelle. Und als furchtbar rassistischer Deutscher möchte ich mal anmerken, dass die Illustratorin Elif Kücük (a) eigentlich Küçük heißen müsste, weil man das sonst schwerlichst aussprechen kann, und (b) Elif ein sehr stereotyp-negatives Negerbild hat, was im politisch ach so korrekten Deutschland halt gar nicht geht. Ich meine – kommt, nicht alle Negerinnen haben eine Hasenscharte, und so rein finanziell können sich kein Promille den fetten Gold-Ohrring leisten. Abgesehen davon ist das Bild – also, die Hände – spiegelbildlich verkehrt.

„Aus Herne“, sagt die fünfjährige Melissa selbstsicher.

Ja, das ist der erste Satz im Text, nicht dass Ihr Euch wundert. Und natürlich sagt eine Fünfjährige alles selbstsicher; die Fünfjährige in meinem Bekanntenkreis hat mich voller selbstsicherer Inbrunst belehrt, dass Drachen doch schon lange ausgestorben seien.

Warum der Artikel meine Aufmerksamkeit (und Verachtung) verdient hat, ist nicht so sehr das Treten des toten Pferdes des “wo kommst Du her” – “Rassismus”, sondern diese 5-jährige bei DSDS.

Ich meine ja nur – es wäre doch vielleicht angebracht, mal einen Artikel darüber zu schreiben, wie Eltern auf die Idee kommen, ihr fucking Kind zu stylen und anzuziehen wie eine thailändische Transe. Gut, wir leben offenbar in Zeiten, wo Idioten ihre geistig behinderte Tochter für politische Zwecke missbrauchen und dafür vom Papst zu Heiligen erklärt werden (ist übrigens alles nur Show; den Papst interessiert das moppelige Mädel einen feuchten Dreck; der ist katholischer Priester und daher eher eine pädophile Schwuchtel) – Thema, Shitlord; Thema.

Also, Dieter Bohlen hat wohl mehr Erfahrung mit thailändischen Transen als ich und ordnet die 5-jährige Drag Queen den Philippinen zu. Fairerweise wäre es mir auch eher peinlich, die diversen Nutten-Stile aller asiatischen Länder zu kennen, aber das ist hier offenbar nicht der Punkt. Der Punkt, schreibt ein bei ze.tt zitierter Vollidiot bei Twitter, ist,

sie hat Dir drei mal gesagt dass sie aus Herne ist und du überforderst das Mädel mit der Einwanderungsgeschichte ihrer Großeltern

Weil – kommt, mal ganz ehrlich, das sind asiatische Untermenschen, von denen kann man nicht erwarten, zu wissen, was ihre Großeltern getan haben oder auch noch deren Sprache zu sprechen oder mal in dem Land gewesen zu sein. Sagt übrigens ein Neger namens Malcolm Ụzọma Ohanwe, mit so Pünktchen unter den Vokalen. Ich nehme an, dass man die so ausspricht, wie wenn man gleichzeitig kotzen würde.

Nun ist es natürlich sehr weit aus dem Fenster gelehnt, von Eltern, die ihre Tochter in sowas schicken, irgendwie ein Niveau von Bildung zu erwarten, aber Bildung gehört halt zum “Deutsch sein” dazu. Freilich sind 5-jährige Kinder noch nicht in der Lage, Ethnien zu erfassen wie Dieter Bohlen, aber mal erwähnen dass Opa aus XY kommt wäre schon… angebracht. “Ich kann auch ein bisschen Rumänisch, du Dummi”, erzählte mir eine andere Fünfjährige jüngst. Selbstsicher, natürlich – gleich nach den ausgestorbenen Drachen.

wo kommt ihr her? Philippinen, oder?“, will er wissen und suggeriert der Familie auf diese Weise, dass er sie aufgrund ihrer optischen Erscheinung nicht für gebürtige Deutsche hält.

Jaaaaa…. das Thema ist halt mit dem 3. Reich vollkommen erschöpft, wenn Du aussiehst wie eine thailändische Transe und deine Mama wie die Präsidentin von Indien, gehen Leute halt nicht davon aus, dass Uropa in einem KZ Juden erschossen hat. Ich bin mir nicht so sicher, was daran jetzt irgendwie schlecht sein soll, aber nachdem mein diesbezüglicher Blogpost schon eine Weile her ist und ich seitdem selbstverständlich mit jedem, der mit mir geredet hat, darüber geredet habe, denke ich, dass die einzig vernünftige Erklärung für dieses pseudo-moralisierende Rassismus-Getue nur sein kann, dass den Leuten “ihr” Land (oder das ihrer Großeltern; mir schnuppe, ich halte es da mit den vier Generationen) peinlich ist.

Was, wohlgemerkt, ganz, ganz urig deutsch ist. Weil – hey, welches Land hat sonst nicht einen, sondern zwei Weltkriege angefangen – und verloren? Ich kenne nette Mädels aus Dörfern vor Tirana und zwei Jungs aus Erbil im Irak, und während Tirana in den Erzählungen sehr viel schöner wirkt, als es wahrscheinlich ist, könnte man da vielleicht sogar mal hin. Erbil hingegen ist von den Videos, die man da auf den Handys sieht, tatsächlich interessant, aber da kann ich nicht hin (“Ne, Doktor, freut mich, dass Dich das interessiert, aber ist gerade politisch zu schwierig. Der neue Scheich hat keine stabile Mehrheit, und meine Familie kennt den auch nicht, von daher entführt Dich nur wer, weil Du weiß bist. Ist gefährlich genug für mich…”)

Melissa ist irritiert

Ich hab keine Ahnung von den Philippinen, man kann mit einem halb so langen Flug auch auf den Malediven Tauchen gehen, aber in der Regel haben Asiaten auch einen westlichen Namen, weil wir blöden Westler ihren eigentlichen Namen halt nicht aussprechen können  – oder, bei Thais üblich – das eh keiner tut, weil Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch im Vergleich zu Krung Thep Mahanakhon Amon Rattanakosin Mahinthara Ayuthaya Mahadilok Phop Noppharat Ratchathani Burirom Udomratchaniwet Mahasathan Amon Piman Awatan Sathit Sakkathattiya Witsanukam Prasit halt doch recht kurz wirkt – letzteres wäre Bangkok, übrigens; das Llanfair~ ist ein Dorf in Wales.

Ah – und Asiaten können recht sicher nicht “Melissa” sagen, ohne dass es blöd klingt. Und die Kleine hat recht offensichtlich Großeltern in Asien; von daher, wenn die Eltern nicht doof wären, hat die “zwei” Namen, so wie Donald John Trump halt Melissa Sharia Irgendwas (die Philippinen sind muslimisch; die haben daher aussprechbare Namen, aber ich lösch das jetzt nicht alles nur deswegen).

Scheinbar kann und will Bohlen dem jungen Mädchen und ihrer Familie das Deutschsein nicht glauben – warum würde er sonst so oft nachhaken und nicht locker lassen?

Weil…. man das Leute, die nicht aus Deutschland kommen, fragen kann. “Was hatt’n Dein Opa im zweiten Weltkrieg gemacht” hat bei in meiner Generation lebenden Deutschen nur eine mögliche Antwort: Nix wichtiges. Der deutsche Opa, der heroisch mit seinem MG ausgerechnet Deinen britischen Opa nicht erschossen hat, wurde nämlich 45ff. gehängt – und wurde daher nie Opa. Dein nicht-deutscher Opa ist recht wahlweise vor Faschisten, Islamisten oder Kommunisten geflohen und/oder hat entsprechend viele davon umgebracht.

Ich denke aber, dass das etwas ist, was die “Rassimus” – Schreier am “Deutschsein” nicht verstehen – sonst müsste man nicht die Selbstsicherheit einer Fünfjährigen erwähnen, als hätte sie dafür einen Pokal verdient. Ich bin mir recht sicher, dass das “deutscheste”, was man sein kann nicht ist, sich für was besseres als den Rest zu halten, sondern die unverschämte Arroganz zu besitzen, diesen Glauben als Wissen zu definieren.

Und da sieht man auch, dass das misshandelte Kind das sehr gut verinnerlicht hat, das “Deutsch sein”. Für einen Deutschen ist das nämlich eine vollkommen absurde Frage, “wo man herkommt”. Man ist ja schließlich Deutsch.


Mit dieser Frage setzte sich auch die Spiegel Online-Kolumnistin Ferda Attaman auseinander und schrieb: „Übergriffige Bemerkungen zu Aussehen, Aussprache und der Ahnengalerie gehören zum Alltag vieler Menschen, wenn sie einen erkennbaren Migrationshintergrund haben.“

Joah, und die deutsche Antwort auf dieses blöde Gejammer ist “dann geh halt woanders hin”. Dein deutscher Reisepass eröffnet Dir zehn mehr Länder als der zweitbeste Reisepass der Welt, und das sind fast alle. Aber, um das zu illustrieren, zitieren wir dann doch die Türkin:

Die Frau heißt Ataman. Wie Atatürk. Ich bezweifle, dass ihr die Frage jemals jemand gestellt hat; der ihren Namen kannte. Sie sieht nicht sonderlich türkisch aus, aber “sie sind iranisch-stämmig” würde ganz ehrlich niemand zu Ferda sagen; nicht nur, weil das eine gestelzte Formulierung in schlechtem Deutsch ist, sondern weil Iranerinnen im Schnitt echt gut aussehen, was Fräulein Ataman nun nicht tut.

Nett, aber, das nachgeschobene “Schlimm, das mit Erdogan”, so als würden solchen pseudo-aufregenden pseudo-rassistischen nicht “auch”, sondern vielmehr “nur” Linke verzapfen. Das, nun wieder, mag sein; ich kenne keine bekloppten Linken (näher).

Viele User*innen folgten Ferda Attamans Beispiel auf Twitter und teilten ebenfalls ihre Geschichten unter dem Hashtag. Dabei wird deutlich, wie unreflektiert viele Menschen auf ihre Herkunft angesprochen werden und wie häufig sie sich erklären müssen.

“Unreflektiert auf die Herkunft angesprochen werden”ist eine contradictio in adjecto. Ich kann nen Neger sehen, mir denken “ah, ein Neger”, und dann ist gut. Wenn ich nun wissen will, ob der ein somalischer Drogendealer oder ein nigerianischer Hawala-Banker ist, dann ist das nicht “unreflektiert”, sondern Interesse.

Erklären muss sich dann der Drogendealer. Oder Ferda Ataman. Ist aber ihre Schuld.

Frühstück. Hotel. Norddeutschland. Ich stehe am warmen Büffet, als plötzlich ein Mitarbeiter ruft: Halt, das ist Schwein!

Ja. Ist nicht passiert. Dem typisch Deutschen – mir, zum Beispiel – ist es eher peinlich, zum Mittagessen gebratene Hühnchenflügel von den Bootsnachbarn zu bekommen und dann peinlich zu sagen, “wir würden Euch ja zum Abendessen einladen, aber wir haben Bacon in die Türkei geschmuggelt….” (gibt’s, aber ist teurer als Kaviar) – “Halt, das ist Schwein” ist mehr die Scharia-Polizei als “deutsch”.

“ah der name sie sind sicher mit einem portugiesen verheiratet!”
“nein, ich bin portugiesin.”
“welcher elternteil?”
“beide.”
“sie sehen gar nicht so aus. und warum sprechen sie so gut deutsch?”#vonhier

Ja…. Paulanergarten. Portugiesen sehen aus wie Spanier – oder wie Holländer; komisches Land. Niemand, wirklich niemand vermutet “Portugal”.

Aber das mit dem Namen ist durchaus ein Problem. Meine gute Freundin aus China heißt, wie 90% aller Chinesen, Zhang, Wang oder Li, und hat halt einen gefunden, der wie der stereotype “Deutsche” Müller, Meier oder Schulze heißt. Die hat ihren Namen zur Hochzeit behalten, weil sie nicht wollte, dass man sie für die Tippse vom Herrn Xing Müller hält. Ist doof; sicher, aber so als Chinesin hat man bei Gehaltsverhandlungen echt Vorteile. “Deutsch” ist ja eher, derogativ zu sagen “hier geht’s zu wie auf einem türkischen Basar”, aber wenn man China kennt, sind Türken (und Araber) eher traurige “Händler”.

Aus Ägypten. Plusminus Libyen, aber das macht das “El”. Israel, mirwegen. Aber mal ehrlich: “Sie haben aber einen schönen Namen” ist quasi wie “in dem Kleid siehst Du schlank aus”. Wer sagt denn sowas? Rainer Brüderle?

Meine Eltern kommen aus der Türkei.

Ui, Jesidin. Ich hab irgendwie mitleid mit dem ISIS, dass die sowas als Sexsklaven haben müssen.

Woher kommen Sie?
– „Aus Berlin.
– „Woher genau?”
– „Pankow.“
– „Nein, ich meine genau?“
– „Ehemalige DDR.“
– „Ok, ich meinte die Wurzeln“
– „Vater aus Libanon, Mutter aus Ost-Berlin.

… schreibt Aline Abboud, arbeitet für FUNK, hat einen Negernamen und sieht aus wie eine Türkin.

Wichtig ist, dass man sich offenbar darüber beschweren kann, sich die gleiche Frage viermal stellen zu lassen, bevor man die offensichtliche Antwort gibt. Das ist mirwegen unangenehm, wenn Du aus Taka-Tuka-Land adoptiert wurdest und nichtmal die Sprache sprichst, nach der Du aussiehst, aber der normale Deutsche hat eher ein Problem mit ausweichenden Antworten als mit Ehrlichkeit. Sagt ja schon die Nationalhymne: Ehrlichkeit und Recht und Freiheit.

… und um zu zeigen, wie furchtbar dieser “wo kommst Du denn her” – Rassismus ist, zitieren wir den Neger mit dem Kotz-Namen zum fucking zweiten Mal. Wenn man noch deutlicher machen wollte, dass wir in Deutschland kein Rassismus-Problem haben, müssten man nur noch eine Quotenfrau reinbringen, die ohne Qualifikation und Ahnung sechsstellig für’s Nichtstun verdient bekommt ….

Jaaaa… die Kommunikation ist halt da zu Ende, weil Sawsan offensichtlich eine blöde Kuh ist. Ich werde hier auf dem fränkischen Land auch gefragt, “woah Sa dann hergomma”, und dass ich gebürtiger Franke bin, ruft ein vergleichbares Erstaunen hervor, als wäre ich eine schwarze Muslima mit einer Sprengstoffweste: “naaaaa, etzadla, wörglih?!”

– „Woher genau?”
– „Berlin”

Ah, das Asso-Nest, der Failed State, das Somalia Deutschlands. Die sinnvolle nächste Frage ist: “Wieso gehst Du da nicht weg; es gibt keine Mauer mehr?”

– „Nein, ich meine genau?“
– „Moabit“

Wir merken an der Wiederholung des Wortes “genau”, dass das ein fiktionaler Strohmann-Dialog ist, weil Menschen so nicht reden. Aber schön, dass Sawsan die Stadtteile von Berlin kennt. Ich hab ja nun auch einen Berliner Freund, der durchaus versucht, mir zu erklären, dass Staddteil X deutlich weniger Drecksloch ist als Stadtteil Y, aber ich bin mir auch sicher, dass Somalia nicht so schlimm ist wie der Yemen – oder umgekehrt. Und natürlich hat Berlin lebenswerte Vororte – Hamburg und München, würden mir da einfallen. Dresden; Dresden ist, glaube ich, näher und ganz in Ordnung.

Meine Lieblingsantwort hatte allerdings ein Freund von mir.
“Feiert man da, wo du herkommst, auch Weihnachten?”
“In Hürth-Efferen? Soweit ich weiß schon.”
#vonhier

Was eine beeindruckende, schlagkräftige Antwort. Ich will da ja jetzt nicht überheblich wirken, aber meine 5-jährige Patentochter würde da angekotzt mit den Augen rollen und sagen “bist du blöd oder was?” — ich kann das recht zuverlässig sagen, weil sie das schon bei tatsächlich missverständlichen Fragen tut.

Und, ich bin nun langsam 40, aber auch da passt die spontane Reaktion jeder nicht auf den Kopf gefallenen 2-Jährigen: “Nicht in Hüüüt-Effem, da, wo Du herkommst, meine ich”.

Wenn Ihr aber ein Argument haben wollt, die Frage “wo kommst Du denn her” in 20 Jahren wirklich nicht mehr zu stellen, kann ich Euch versichern, dass sich das von alleine einstellen wird, weil das schlicht sack-lange Geschichten sind. Also, bei interessanten Leuten.

Kennen Sie dann vielleicht auch (hier beliebigen Namen einsetzen)?

Joahhh… das ist ein Janus-köpfiges Problem. Wenn der Aras aus Aranistan von der Polizei angehalten wird, weil er ohne Führerschein mit einem nicht zugelassenen BMW fährt, dann kommen halt Aras 50 Freunde. Der normale Deutsche hat keine 50 Freunde, der hat nichtmal 50 Bekannte. Und dann denken wir kurz an meinen Freund aus dem Irak, der sich peinlichst berührt entschuldigt, dass er den aktuellen Scheich/Warlord/Whatsoever nicht kennt. Klüngelei und Korruption sind im Westen verpönt, weil’s hier auch ohne läuft; aber was Deutsche, vor allem Touristen, nicht so wahrhaben wollen ist: “Wir” sind nicht der Nabel der Welt.

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Neo – Kolonialismus

Im Boulevardmagazin “Stern”, bekannt durch die gefälschten Hitler-Tagebücher, ist eine Kolumne erschienen, die eine Jule Schulte über eine Anna Dushime geschrieben hat.

Anna Dushime war mal Autorin bei Buzzfeed, aber beim alteingesessenen Stern darf sie natürlich nicht selbst schreiben, weil sie schwarz und wir alle verdammte Rassisten sind.

Also, behauptet Jule, deren Eltern fanden, dass das ein Name wäre:

Alltagsrassismus ist ein viel größeres Problem, als wir uns gerne eingestehen möchten.

Das ist der erste Satz des Teasertexts, und der stört mich schon. Dieses idiotische, inklusive “wir” schließt mich nämlich nicht mit ein. Erstens sind wir Deutschen so wenig rassistisch, wie man es nur sein kann – mangels traditionell vielen Ausländern, die einem einen Grund geben, sie nicht zu mögen – Danke Merkel dafür, dass sich das gerade ändert; weder mein Anwalt noch mein Automechaniker sind optisch von dem Menschenmüll, der da gerade importiert wurde und wird, zu unterscheiden. Zweitens, natürlich, ist die neue Linke rassistisch bis zum Umfallen, aber das ist eine klare Minderheit. Drittens wäre es nicht mein Problem, wenn Deutschland so rassistisch wäre, dass wir Neger auf offener Straße lynchen. Das wäre deren Problem.

Aber, wie in dem Artikel schnell klar wird, haben die Neger in Deutschland ganz entsetzliche Probleme:

Eigentlich wollte Anna Dushime aus Berlin die Mittagspause nur nutzen, um sich bei einer Kosmetikerin die Wimpern machen zu lassen.

Wir merken, Anna muss mit dem Überleben kämpfen; hat hier keine Chance auf einen Job und muss um Brotkrumen betteln. Ah, und Anna kommt nicht aus Berlin, sondern aus Kigali. Das ist in Ruanda. Ruanda ist da, wo die Hutu die Tutsi abgeschlachtet haben (und das wahrscheinlich immer noch machen, interessiert nur niemanden mehr). Aus übrigens rassistischen Gründen, obwohl beide Gruppen vollkommen identisch aussehen.

Naja, was also ist Anna passiert?

Mittagspause bei der Kosmetikerin.
Sie: Wo kommst du her?Du bist so dunkel – wie Schokolade!
Ich: Bea, das sagt man nicht.
Sie: Wieso?Ist doch süss.
Ich: Naja Menschen mit Lebensmitteln zu vergleichen ist nicht optimal. Ich sag ja auch nicht dass du aussiehst wie Blumenkohl.

Oh – wie fucking entsetzlich. Gefragt werden, wo man herkommt, hatten wir schon letztes Jahr, und das war da auch schon kein Rassismus. Aber Menschen mit Lebensmitteln vergleichen? Das ist in Deutschland lieb, Sahneschnitte. Lern unsere Sprache, Negermädchen, dann muss auch Jule nicht die Artikel für dich schreiben. Wobei Jule natürlich nicht minder blöd ist:

Denn auch wenn das Gegenüber keinerlei böse Hintergedanken hat, wenn sie Anna mit Schokolade vergleicht, so ist und bleibt das, was sie da sagt, Rassismus.

Denn: Das ist es nicht. Rassismus ist gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Jeder aber mag Schokolade. Die Kosmetikerin ist also in keinem Fall rassistisch – oder Rassismus ist etwas gutes, aber das ist mir zu viel perverses Doppeldenk. Anna hingegen ist sehr wohl rassistisch, niemand mag Blumenkohl, und die Verneinung macht den (herabwürdigenden) Vergleich nicht nichtig. Rassismus bei Negern ist sehr prävalent (siehe: Tutsis-mordende Hutus oder Deutsche als Blumenkohl bezeichnende Jammertrullas – oder Tariq Tesfuck von Funk) – aber auch dann passt Jules “wir” nicht, Jule ist weiß.

Mir geht es aber eigentlich um was anderes: Fällt Euch auf, was Anna der Kosmetikerin sagt? Wohlgemerkt, der so ziemlich niedersten Angestellten, die man in Deutschland finden kann, gegenüber der sie genau Null Respekt hat, sondern – jetzt kommt’s – ihr ihre Moralvorstellungen aufdrängen will?

Ich: Bea, das sagt man nicht.

Wisst ihr, wie man das nennt, wenn man in ein anderes Land kommt, die Einheimischen für unzivilisert ansieht und dann dazu übergeht, ihnen die eigenen, überlegenen Moralvorstellungen aufzuzwängen?

Kulturimperialismus, nennt man das. Die Überlegenheit der eigenen Kultur als Ausrede für die Kolonisierung und Ausbeutung anderer Länder. Das, was die Neger-Aktivisten hier machen ist das, was sie den weißen Farmern vor 100 Jahren in Afrika vorwerfen: dumme Negerlein schuften lassen und selbst einen faulen Lenz machen und sich fett fressen.

Und niemand mault die Neger dafür an, dass sie die sie ach so “ausbeutenden” Weißen vertrieben (oder gelyncht) haben. Was, wie wir in jedem Land, wo das passiert ist, sehen können, eine strunzblöde Idee war; die verhungern jetzt nämlich alle. Die Weißen brachten den unzivilisierten Negern nämlich mitnichten nur Fronarbeit, sondern halt moderne Landwirtschaft.

Was aber bringt uns Anna, außer ihren “ich bin so ein toller Mensch, ihr Rassisten” – Moralvorstellungen? Und warum zum Teufel wird dieser neo-Kolonialismus nicht als solcher benannt?


Disclaimer: Nein, ich bin nicht plötzlich Reichsbürger oder denke, es gibt einen Plan der NWO, Deutschland mit Negern zu fluten, oder der Juden, als Rache für den Holocaust, Deutsche von der Welt zu tilgen (letzteres ist offizielle Politik des israelischen Militärs für den Fall des Untergangs Israels, aber sei’s drum). Es kotzt mich nur sehr an, dass so getan wird, als hätte dieses rassistische Negermädchen irgendeinen Grund, sich zu beschweren. Oder als sei es irgendwie böse, ihr zu sagen, sie möge doch bitte in ihr eigenes Shithole Country zurückgehen, wenn es ihr hier nicht gefällt.

Ruanda soll, sagt Wikitravel, übrigens sehr schön und nett sein. Man sollte nur aufpassen wegen der üblichen, in zivilisierten Ländern lange ausgerotteten Krankheiten wie Cholera und der zylisch auftretenden Typhus-Epidemien. Ah, und Bilharziose haben sie auch, das sind kleineWürmer, die dir durch den Urinstrahl  in den Penis schwimmen, wenn du in die falsche Pfütze pinkelst.

Schon schlimm, der Rassismus in Deutschland, so im Vergleich. Hatte ich die Leute erwähnt, die Handgranaten in Menschenmengen werfen?

Das siebente Feuer

Man könnte an dieser Stelle was über den Gilette-Werbespot ´schreiben, aber was? Unternehmen sind notorisch schlecht im Umgang mit Trends, und das Anwanzen an das vermeintlich Gute, sei es nun Feminismus oder, seit Trump, allgemein alles Linksverblödete, ist halt eine Scheiß Idee.  Das kann man nutzen (klick, wenn Ihr Martins Dog&Cat-Comics nicht kennt),  aber man kann halt auch einfach Geld raushausen. “Go woke, go broke” heißt es nicht umsonst.

Was ich interessant finde ist, dass die Antifeministen jetzt den selben Stuss machen, wie ihn die Feministen androhen – Boykott. Nun gibt es einen Unterschied zwischen einem Boykottaufruf von Feministen und einem von Antifeministen: Der der erstere wird in den Medien hochgejubelt, betrifft in der Regel aber genau 3 tatsächliche Kunden, letzterer wird runtergespielt und die Verfechter in ihrer “Männlichkeit” angegriffen, hat aber – #wirsindwirklichviele – wohl einen faktischen negativen Effekt auf den Absatz.

Hierzu 2 Anmerkungen: Man kann Männlichkeit nur dann angreifen, wenn man diese aus einer externen Perspektive betrachtet. Das ist es aber nicht, was es ausmacht, ein Mann zu sein. Es heißt nicht umsonst “seinen Mann stehen” – seinen. Wen interessiert das, was andere denken?

Interessanterweise bringt das auch Respekt, wenn man sich selbst respektiert. Und halt keinen, wenn nicht. Man kann eine verkappte Closet-Schwuchtel sein oder eine affige Tunte wie zum Beispiel jeder Mitarbeiter von FUNK oder halt eine fette Psychopathin wie die durchschnittliche Grünen-Politikerin oder Spiegel-Kolumnistin, aber dann wird man immer nur ein Thema haben: Wieso werden Tunten und “Frauen” nicht respektiert?

Ja fuck, ihr Volldeppen: Habt ihr schonmal “Respekt verdienen” gehört, den Ausdruck? Wofür soll man euch denn respektieren – ihr tut das doch nichtmal selbst?!

Und das hat nix mit irgendwas zu tun außer damit, dass man mit sich selbst zufrieden ist.

Und damit geht die mediale Darstellung – und wohlgemerkt auch das Groß der antifeministischen Kritik an dem Gilette-Spot – vollkommen an der Wirklichkeit vorbei, die da nämlich nicht ist, “Gibt es einen Krieg gegen die Männlichkeit“, wie das ein Spiegel-Pudel rhetorisch fragt – natürlich um es abzustreiten – sondern, wie das die Briten formulieren, gibt es einen Krieg gegen Männer.

Das ist ein sprach-politisches Problem, was wir im Deutschen auch mit “Crimes against humanity” haben, die wir “Verbrechen gegen die Menschlichkeit” nennen. Das Hauptproblem daran ist, dass Verbrechen gegen die Menschheit halt echt Scheiße sind – und dir wohlgemerkt die gesamte Menschheit zum Feind machen, und das zurecht; wohingegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit ein schwammiger Bullshit-Begriff ist, der wie der unsägliche Menschenwürde-Müll in unserem Grundgesetz nur dazu einlädt, für irgendwelche Kuschel-rosa Wattebäuschchen – Träumereien missbraucht zu werden. Das, aber, interessiert, wenn es hart auf hart kommt, halt keine Sau, vor allem aber nicht die gesamte Menschheit.

Das tuntige Gefasel von “Krieg gegen Männlichkeit” – auch am Beispiel der vor dem Feminismus umgekippten APA – lenkt also mehr vom Thema ab, dass es einen Krieg gegen Männer gibt.

Das Problem an diesem Krieg gegen Männer ist allerdings – also, für die, die ihn gestartet haben, – dass er für sie nicht gewinnbar ist. Man kann da als Mann aber – und das ist verlockend – nur den Fehler machen, mitzumachen. Denn im Gegensatz zum Narrativ der Feministen sind es nicht Frauen, sondern Männer, die auf soziale Kompromisse aus sind. Gewalt, wie unterstellt wird, ist ein Mittel der letzten Wahl, und das ist nicht toll, nie und für niemanden. Frauen machen das nicht, die grenzen dann sozial aus etc. pp., aber das stört sie halt selber. Deswegen ist ja auch “frustrierte Frau” ein geflügeltes Wort, nicht “frustrierter Mann”.

Das heißt jetzt nicht, dass man den Stuss unwidersprochen lassen sollte, aber das, was man dazu sagt, sollte sich im Rahmen von “Das ist Unsinn, und jetzt halt die Fresse, Fotze” bewegen. Seid Männer, liebe Männer. Sagt einfach “Nein”, das reicht.

Oder aber, natürlich, man grinst nur frech. Wie ein junger Mann aus den USA, der das schwerwiegende Verbrechen des frech Grinsens begangen hat. Nun verstehe ich nicht, wieso das alle so wundert, dass das schöne Narrativ der Medien wie ein Kartenhaus in sich zusammenfällt, wenn man da nachrecherchiert – dem kritischen Leser sollte das eigentlich schon an dem alle Artikel begleitenden Bild klar sein:

Der Typ steht da nämlich, und der Indianer steht sehr nah vor ihm, kloppt auf eine Trommel und gurgelt irgendwelche Laute.

Nun brauche ich bei dem Bild nur eine einzige Information aus dem Text, um zu wissen, wer hier der Arsch ist: Die beiden stehen nämlich zu nah beieinander. Menschen haben sowas wie einen “personal space”, eine Distanz, die man von Fremden gerne entfernt bleibt, und das auf dem Bild wäre mir unangenehm nah – und davon lebt übrigens auch das Bild, das wirkt auf nahezu jeden Betrachter unangenehm.

Die Frage ist also, wer da auf wen zuging, und das war immer unstrittig – selbst wenn der junge Mann sich in den Weg gestellt hat, kam der Indianer zu nah.

Dann wäre für mich jetzt noch die Frage offen, ob der smugly grinning prick, das klingt auf Deutsch nicht so schön, sich da in den Weg gestellt hat (hat er nicht), aber “in den Weg stellen” finden Medien ja überaus toll, wenn es gegen Energiegewinnung, Kernbrennstoffrecycling oder angebliche Nazis geht, von daher lasse ich denen das als Argument nicht durchgehen. Zudem, nochmal, wartete der da wohl auf einen Bus.

Viel interessanter also ist, was der aggressive alte Mann mit dem Schlaginstrument da verloren hat. Und, wie wir erfahren, singt der ein Lied. Das Lied des “Native American movement”, das laut Wikipedia hauptsächlich rhythmischer Kauderwelsch ist.

Nun sind aber Lieder + Aktivismus eigentlich immer Ideologie, zum Beispiel das Horst-Wessel-Lied oder die Internationale. Und siehe da, das hat tatsächlich einen Text – wenngleich der ebenso tatsächlich genau der spirituelle Kauderwelsch ist, den man von unzivilisierten Eingeborenen erwartet. Aufmerksam macht mich da die Zeile “The seventh fire has been lit by them” – ich denke da unweigerlich an die französische Nationahymne mit dem “und dann trinken wir das Blut unserer Feinde aus den Schützengräben (oder so, ich kann kein Französisch).

Ah – und them, natürlich, es geht um ein “wir gegen sie”, und natürlich um Einigkeit.

Und wer ist das Feindbild? Nun, da muss man nur einmal raten, aber die Prophezeiung des siebenten Feuers ist recht eindeutig:

It is this time that the light skinned race will be given a choice between two roads. If they choose the right road, then the Seventh Fire will light the Eighth and final Fire, an eternal fire of peace, love brotherhood and sisterhood. If the light skinned race makes the wrong choice of the roads, then the destruction which they brought with them in coming to this country will come back at them and cause much suffering and death to all the Earth’s people.

Na, ist doch toll, oder? Wir haben oben den Krieg gegen die Männer, und jetzt den Krieg gegen alle Weißen, und die fucking Medien tun so, als wären diese Kriegshetzer die Guten – und vor allem die Leute, die sich diesem indianischen Rassismus entgegenstellen, die Rassisten. Wenn Sie das anders sehen, haben wir eine Verabredung mit Mr. O’Brien in Zimmer 101. What the actual fuck?!


Liebe Feministen, liebe Medien, liebe Indianer: Ihr habt das vielleicht nicht mitbekommen, aber vor ein paar Jahren hat hier mal einer gebrüllt “Wollt ihr den totalen Krieg?”, und alle haben gejubelt.

Wisst ihr, was rausgekommen ist? Es wurde beschlossen, dass das ein Verbrechen gegen die Menschheit ist. Und das richtigerweise so.

Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.

Ich sage das übrigens aus reiner Nettigkeit. Ich finde es unzivilisiert und grausam, Hexen zu verbrennen und Indianer wie Freiwild abzuknallen, aber ganz ehrlich – brauchen tut beide Gruppen keiner, und es gibt sicher Leute, die das lustig finden. Von daher: Wollt ihr den totalen Krieg? Wirklich? 

Respekt

Ich habe nicht den Hauch einer Ahnung, warum die Medien das tun – ein Kommentator hat da eine Vermutung, aber das ändert doch nichts daran, dass das alles strunzblöde ist? Und für jeden denkenden Menschen – und das sind alle, die produktiv arbeiten, angefangen mit der Putzfrau aus Ghana, ist das doch Bullshit?!

Es ist nämlich kein Rassismus, wenn man die Putzfrau aus Ghana wie Dreck behandelt; es ist schlicht und einfach Deutsch. Das merkt man zB an der Putzfrau aus der (ja, gescripteten; egal) Sendung “Undercover Boss, die fucking losheult wie ein Schlosshund, weil ihr sie zum Mindestlohn bezahlender Chef sie tatsächlich toll findet.

“Wir” (Deutsche) sind keine Gesellschaft, die “niedere” Arbeit wertschätzt – wie übrigens jede andere Gesellschaft auch. Das ist dumm, das ist falsch, aber insbesondere diejenigen, die sich für moralisch überlegen und für etwas besseres halten sollten da mal sehr, sehr intensiv in sich gehen und sich solange Scheiße fühlen, bis sie merken, dass sie eben keine besseren Menschen sind als die Putzfrau.

Ich bin sicher kein besserer Mensch als die o.a. angesprochene Putzfrau aus Ghana. Ich bin zwar locker 80 IQ-Punkte über ihr und kann so ziemlich alles (inklusive Englisch, der offiziellen Amtssprache Ghanas) besser als sie, aber all das macht mich nicht zu einem besseren Menschen. Freilich, in einem wirtschaftlichen Sinne zu einem wertvolleren, aber das sollte / darf in einer auch nur annähernd humanistischen, solidarischen Gemeinschaft / Gesellschaft nicht der Punkt sein. Die Frau tut, was sie kann. Das ist wertzuschätzen. Also, zumindest dann, wenn irgendwer was davon hat; man muss jetzt nicht jede geistig behinderte Feministin wertschätzen, die sich gegen das Patriarchat auszieht. Davon hat nämlich niemand was; normalerweise haben die nämlich nichtmal hübsche Titten. Von der ghanaischen Putzfrau hingegen haben wir saubere Klos.


Der Grund für diese (erneute) Klarstellung meiner Position zu “Leben und Leben lassen” und meiner Perspektive auf Fairness und Gerechtigkeit ist ein strunzdummer (ach) Artikel in der SZ. Geschrieben hat ihn ein schwanzloses (“schreibt für Brigitte, Brigitte Woman” [sic! und dafuq!]) Weichei namens Till Raether.

Ich sage jetzt nichts zu dem Namen; der arme Mann ist fast 50 und man muss seinen Eltern zugutehalten, dass sie wahrscheinlich nicht wussten, das ’till Gossensprache für eine Präposition ist.

Für eine große Anzahl von Herren in der Lebensmitte mit heller Hautfarbe gibt es kaum etwas Schlimmeres, als wenn man sie als »alte weiße Männer« bezeichnet.

So… und das ist das, was ich von dem Artikel gelesen habe, bevor ich hier angefangen habe. Denn es ist niemandes Zeit wert, sich mit Bullshit zu beschäftigen, der so offensichtlich Bullshit ist.

Denn diese Aussage ist intendiert irreführend, und sonst nichts. Denn:

(a) Nehmen wir an, es gäbe alte weiße Männer, die sich nichts schlimmeres vorstellen können, als als solche bezeichnet zu werden. Das ist aber die einzige nach dem Autor existente und relevante Gruppe, und diese beiden elitistischen Arschlöcher kann ich problemlos ignorieren – im Gegensatz zu dem Autor, dessen restlicher Bullshit nur auf der Annahme begründet, dass “bezeichnet werden” etwas unvorstellbar schlimmes wäre.

(b) Sehen wir uns dagegen die Realität an, sehen wir, dass “alter Mann” durchaus problematisch und ein einschneidendes Erlebnis im Leben jeden Mannes ist – ich fand das nicht so prickelnd, auf mein lockeres “hey, du kannst ruhig noch ‘Du’ sagen, so alt bin ich noch nicht” auch nur den negierenden Blick zu bekommen. Aber das sind Dinge, mit denen man halt zu Leben lernen muss. Wie zum Beispiel auch damit, in Deutschland nicht weiß zu sein.

(c) ist das aber so und so kein tragisches Problem, sondern eines, mit dem man selbst klarkommen muss. Und eben seinen Modus Operandi für sich finden muss. Ich zB entschuldige mich immer gerne für spontanes Duzen mit einer ordentlichen Vorstellung als “Dr. Shitlord” – was komischerweise die meisten alle Leute spontan für das von mir freundlich verwendete “Du” begeistert. Aber gut, ich bin auch keine Putzfrau aus Ghana – und ich würde nie eine Putzfrau oder sonstige niedere Angestellte Duzen, das wäre respektlos.

(d) Ist die Kritik recht offensichtlich gegen angebliche Rassisten gerichtet, die (angeblich) was gegen nicht-weiße, nicht-alte nicht-Männer haben (sollen). Das Problem hier ist, dass alte Rassisten (ich nehme da mal meine Oma als Beispiel) einen feuchten Dreck auf die Meinung eines Negers oder irgendwen, der Neger toll findet, gegeben hätten. Wen, genau, soll dieser Artikel also ansprechen? Niemanden? Deppen? Weicheier?

Ah, Weicheier ohne jedweden Selbstrespekt. Damit sie das besser ignorieren können.

Ich hab keine Lust, das weiter zu lesen.


Nachtrag: Till beruft sich, wie man bei Danisch kompakt und bei Stapel Chips ausführlich nachlesen kann, natürlich auch auf die durchgeknallte Amerikanerin, die in übereifrigem “Antirassismus” erklärt, warum White Supremacy richtig und wichtig ist.

Alltag Idiotie

Der Feminismus hat durch den Touch der “Intersektionalität” seinen Kern, den Männerhass als Projektionsfläche, ja nun weitestgehend verloren, und ich lese auch seit Wochen nichts mehr, was sich zu behandeln wirklich lohnen würde. Da, auch dank nicht zuletzt Donald Trump, sich keine Sau (außerhalb der Presse und anderen politischen Elfenbeintürmchen) mehr für das Gejammer irgendwelcher alternden Nutten und Schlampen interessiert.

Nun ist aber das Problem, dass viele Leute unter einem intensiven Selbsthass leiden, und dieser eben eine Projektionsfläche braucht, denn sonst könnte man ja selbst an sich arbeiten, bis man sich selbst mag. Aber das geht in der Linken natürlich nicht, Arbeit ist ja pfui, das nützt nur den Kapitalisten und so.

Zudem hat Hillary “I’m with her (on the losing side)” Clinton ja schön den Dreiklang racist, sexist, homophobe geprägt, und wenn man mit Gejammer über vorgeblichen Sexismus nur erreicht, dass der Bewegung normale (im Kopf) Frauen in Scharen davonlaufen, steigt man eben auf ein anderes Pferd.

Und weil das so toll funktioniert hat, übertreibt man es da genauso. Wie dumm das ist, zeigt sich hier aber schneller – es ist ja nun keine drei Wochen her, dass ich erklärt habe, dass grundloses, selbstmitleidiges Jammern nur Abscheu verursacht.

Hat ein Hannes Schrader von der Zeit natürlich nicht gelesen, aber dafür mit einer dämlichen grenzbegabten Amerikanerin gesprochen. Die uns erklärt, warum White Supremacy richtig und wichtig ist:

Frau DiAngelo, seit Mesut Özil aus der deutschen Nationalmannschaft zurückgetreten ist und als Grund dafür Rassismuserfahrungen anführte, teilen viele people of color in Deutschland ihre eigenen Erfahrungen mit Rassismus unter dem Hashtag #MeTwo.

Wir halten zum Fall Özil mal fest: Er hat bei etwas, was vielen Deutschen sehr, sehr wichtig ist, absolut und vollkommen versagt. Zudem hat er sich mit Herrn Erdoğan getroffen, den die linke deutsche Presse nicht leiden kann, sodass Herr Özil nun eigentlich gar keine Freunde mehr hat – was übrigens ganz alleine sein Verdienst ist. Statt das aber einzusehen, dass er an seiner Misere selbst Schuld ist (oder halt ne WM zu gewinnen, wofür er bezahlt wird), jammert er über Rassismus. Wir Deutschen sind nämlich so furchtbar rassistisch, dass wir irgendwelchen Türken (es gibt nicht wirklich Derogative für Türken, muss man feststellen; “Kameltreiber” und “Ziegenficker” sind eher für Araber gedacht, und Türken sehen sich nicht als Araber. Dafür ist war “Türke”, wie auch “Zigeuner”, eh schon ein Schimpfwort. Das erklärt übrigens auch, warum in dieser Gruppe “Alman” despektierlich verwendet wird. Als würden die Türken wollen, dass “Türke” wieder despektierlich wird…) Millionen fürs Versagen bezahlen. 

Ah, und natürlich jammert jetzt die gesamte Versagerhorde auf Twitter rum, wie furchtbar rassistisch die deutsche Gesellschaft ist und sie nur deshalb versagen; nicht etwa, weil sie doof, faul oder inkompetent sind.

Wie, denken Sie, hat die weiße deutsche Öffentlichkeit darauf reagiert?
Ich schätze, abwehrend: indem sie das Thema kleinredet oder sagt, das, was diese Menschen schildern, sei kein Rassismus.

99% von dem, was linke Aktivisten unter sogenanntem Rassismus verstehen, ist auch keiner. Zumindest dann nicht, wenn Rassismus etwas negatives sein soll.

Warum reagieren Weiße so, wenn sie mit Rassismus konfrontiert werden?
Wir Weiße sind es nicht gewohnt, mit unserem Rassismus konfrontiert zu werden.

“Wir Weiße” sind keine homogene Gemeinschaft. Es gibt zum Beispiel Weiße, die, wenn sie mit solchen idiotischen Rassismusvorwürfen konfrontiert werden, einfach nur sagen “du Depp”. Vollkommen unabhängig von der Hautfarbe (oder dem Geschlecht) des Betroffenen. Depp.

Es könnten auch Sätze fallen wie: “Wenn es dir hier nicht gefällt, geh doch dahin, wo du herkommst.”

Ja… das ist aber doch vernünftig? Ich meine – Türken zum Beispiel und Neger sind hier nicht autochthon. Warum sind sie also hier? Nur ganz eventuell deswegen, weil es hier besser ist als da, wo sie herkommen? Ja? Jaaaaa?

Aber kommen wir zum zentralen Problem:

Meistens, wenn Weiße über Rassismus sprechen, herrscht die Idee vor, dass Rassisten böse Individuen sind, die absichtlich und bewusst andere Menschen aufgrund ihrer Herkunft verletzen wollen.

Ja. Das ist auch die Idee dahinter: Von innen, aus dem Herzen der Menschen, kommen die bösen Gedanken, sagt die Bibel. Und für die weniger religiösen unter uns gibt es das chinesische Sprichwort 天下乌鸦一般黑, alle Raben unter dem Himmel sind gleich schwarz. Wir sollten hier schon feststellen, dass “Böse sein” nicht unbedingt Rassismus voraussetzt, aber Rassismus, wenn er denn etwas schlechtes sein soll, Böse sein. Oder? Wollen wir Rassismus jetzt zu einem nicht-Problem machen, das wirklich nur als Ausrede für jedwedes Versagen von Negern dient, wie das die Feministinnen mit dem analogen Kampfbegriff Sexismus für jedwedes Versagen von Frauen gemacht haben?

Deshalb müssen wir unser Verständnis von Rassismus erweitern.

Toll. Ihr kennt aber schon die Geschichte vom Jungen, der “Feuer” rief? The story of the boy who cried wolf? 烽火戏诸侯?

Sie müssten das N-Wort sagen, bevor viele Weiße Sie als Rassisten sehen würden.

Nur weil ich “Neger” sage heißt das nicht, dass das rassistisch gemeint ist. Das ist das schöne am Kontext einer Aussage. Auch “dummer Neger” ist nicht negativ-rassistisch, vielmehr zeigt es meinen Respekt für die Individualität auch von Vollidioten. Ich bezeichne ja schließlich auch nur männliche Feministen als schwanzlose Weicheier, weibliche als Jammertrullas. Ich käme mir dumm vor, eine (weiße) Feministin als “dummen Neger” respektive eine dumme Negerin als “schwanzloses Weichei” zu bezeichnen. Beleidigungen müssen schon auch ankommen.

Zurück zum Thema, das Ding ist endlos lang und ich lasse schon die Hälfte weg.

Begriff weiße Überlegenheit … Soziologen nutzen den Begriff, um die Kultur weißer Gesellschaften … zu beschreiben, in denen andauernd Signale ausgesendet werden, dass Weiße die menschliche Norm seien, ein menschliches Ideal. Und dass jeder Nichtweiße eine Abweichung von diesem Ideal ist.

Also: In weißen Kulturen sind Weiße die Norm. Normen sind gleichzeitig Ideale, weil der Dame ohne diesen (nahezu-naturalistischen) Fehlschluss jedwede Argumentation flöten geht und Logik und Kohärenz sowieso nur was für alte weiße Männer sind.

Metereologen beschreiben Regentage als Tage, an denen andauernd Signale Regentropfen ausgesendet werden, dass nass werden die Norm sei, ein wettertechnisches Ideal. Und dass jedes bisschen Sonnenschein eine Abweichung von diesem Ideal ist.

Seht Ihr, was da fehlt? Die Gleichsetzung der weißen Gesellschaft mit einer automatisch besseren Gesellschaft. Die Dame findet offenbar, dass weiße Gesellschaften – explizit die USA oder Deutschland – besser sind als zB Negergesellschaften.

Gut – fairerweise finde ich das auch; ich muss mich hier (noch) nicht von irgendwelchen Negern abschlachten lassen oder verhungern oder beides, weil sie mich essen wollen. Das sehen aber, wie hinlänglich bekannt, die Neger auch so – selbst die, die nicht gehen wollen, wenn niemand ihr dämliches Gejammer ernst nimmt. Das ist die normative Kraft des Faktischen:

Nach dieser “Logik” ist “White Supremacy” eine Tatsache.

Und damit habe ich ganz enorme Bauchschmerzen: “White Supremacy” sind für mich irgendwelche Zupfer, die sich für eine reine arische Rasse halten und was gegen Neger haben. Das sind schlechte Menschen. Wenn – wie oben beim Rassismus – das Schlechtsein dieser Menschen, ihr inhärent menschenverachtend Böses, aber aus dem Begriff ausgeklammert wird, gibt es keinen Unterschied mehr zwischen einem Kriegsflüchtling aus der zentralafrikanischen “Republik” und Theo Neonazi: Beide finden, Deutschland wäre ein besseres Land. Und wenn Ogonda Mbamba dann findet, alle haben sich nach ihren Vorstellungen zu richten, hat sie dafür nicht mehr Berechtigung als Theo Neonazi, der das auch findet. Deswegen finde ich ja, dass sich diese ganzen Antirassismus-Aktivisten mal gepflegt ins Knie ficken können. Wie Neonazis auch, und echte Nazis, und Kommunisten und verdammt nochmal jeden fucking Identitätspolitiker, der denkt, “Gruppe X” sei als Teil eines Arguments irgendwie brauchbar.


Die People of Color sollten dringendst daran arbeiten, dass die People of Light nicht den Eindruck bekommen, sie wären alle so. Denn, wie gesagt, zu erwarten, die Gesellschaft habe nach den Vorstellungen einer Gruppe ausgestaltet zu werden ist genau das, was die Nazis gemacht haben. Und die westlichen Gesellschaften mögen keine Nazis. Die absolut überwiegende Mehrheit der Weißen hat (und hatte) kein Problem damit, Nazis zu flächenbombadieren, von der Roten Armee vergewaltigen zu lassen und sie dann aus der Hälfte ihres Landes zu vertreiben.

Meine Oma fand das nicht so prall. Aber ich bin sicher, Herr Putin macht das gerne mit euch auch. Trump auch. Haltet doch mal vielleicht einfach die Klappe und benehmt euch wie anständige Menschen. Haben wir Deutschen auch gelernt.

Bin ich ein Idiot?

Relax – 

Der erste und wichtigste Schritt ist schon mal getan: Zugeben, dass man nicht unfehlbar ist. Um idiotisches Gedankengut zu beherbergen, muss man kein prügelnder Neonazi oder gar bei der Antifa sein. In der Mehrzahl geht Idiotie von Leuten aus, die viel Unsinn, den ihnen ihr Umfeld/die Schule/die Öffentlichkeit beigebracht und eingeredet hat, noch nicht unter Einsatz von Logik selbst hinterfragt haben. Die uncoole Wahrheit ist: kein Mensch ist ganz frei von Idiotien.


Und damit, liebe Leser, lernen wir, was “leere Worthülsen” sind, die verwendet werden, um dem unbedarften Leser seitens des Autors (a) Überlegenheit und (b) bereits eine Hierarchie aufzuzeigen: Du bist schließlich doof, sonst würdest Du das hier ja nicht lesen müssen, aber lass es Dir in Ruhe erklären; wir meinen es ja nur gut mit Dir, du Depp.

Und nachdem wir uns jetzt darüber klar geworden sind, dass das reine Dialektik ist, die auf einem marginalen ex concessis des Lesers aufbauen wird, ohne das sie schneller in sich zusammenbricht wie die Häuser von zwei Drtitteln der kleinen Schweinchen, können wir zum Originalartikel kommen:

Rassismus heißt nicht, eine bestimmte “Rasse” zu “hassen”, sondern unter anderem… [Rassismusdefinition hier]

Oh wie schön. Wir beginnen bereits unseren Artikel mit einer (idiotischen, aber sind ja nur Neger, was kann man da erwarten?) – Rassismusdefinition im bekannten und für ungeeignet befundenen Rahmen “privilege + power”. Das Problem ist, dass diese Definition außerhalb von Aktivistenkreisen, die ihre gesamte Existenzberechtigung aus (angeblich) antirassistischer Aktivität zu ziehen versuchen, niemand mit einem Hauch von Verstand teilt (ja, liebe Leser, so einfach bringt man sein Auditorium dazu, sich mit dem Text verbunden zu fühlen: Ihr könnt auch zu den Intelligenten gehören! Wollt ihr doch sicher, oder? Na, eben: Dann teilt einfach meine Meinung!!!)

Rassismus ist unter anderem:
der Impuls, die Strassenseite zu wechseln wenn zwei Schwarze entgegenkommen.

Kulturimperialismus ist dann übrigens, wenn man darauf hinweist, dass man “Straße” in Deutschland mit scharfem ß schreibt. Wir sind ja nun nicht in irgendeinem Negerland oder der Schweiz oder so.

Aber ich widerspreche da natürlich. Es ist noch kein nennenswertes Ausmaß an Rassismus erreicht, wenn man nur sicherheitshalber die Straßenseite wechseln muss, wenn einem zwei Schwarze entgegenkommen. Wirklicher Rassismus äußert sich eher dahingehend, dass ganze Negermobs Weiße foltern und ermorden.

Ich wüsste auch nicht, wer das macht, außer irgendwelchen hysterischen Feministinnen.

Schwarze Menschen mit Konsumartikeln oder Nahrungsmitteln zu bezeichnen, z.B. “Schoko…” oder “Cappuchino…”.

Ich nehme an, dass es nach deren Ansicht auch sexistisch ist, Frauen als ‘Sahneschnitte’ zu bezeichnen. Obwohl das eigentlich fast immer – wie auch bei Schokolade und Cappuccino – positiv konnotiert ist, jeder mag Schokolade und Sahnetorte. Aber gut, wenn das Geschmeiß und die Wale auf Tiernamen stehen…

zu finden, dass “Schwarze super singen können”

Puh, so ein Glück. Ich finde nicht, dass Schwarze super singen können. Antirassist sein ist so einfach, man könnte fast denken, dass das sogar jeder Neger kann…

nochmal nachzufragen, ob der Schwarze Rechtsanwalt “wirklich Rechtsanwalt ist”, nur um ganz sicher zu gehen.

Nur um ganz sicher zu gehen: Wieviele schwarze Rechtsanwälte gibt es denn in Deutschland? Einen? Zwei?
Wir merken hier sehr deutlich, welche entsetzlichen Probleme für große Gruppen von Menschen sich hier wie Abgründe auftun.

Kommt – ernsthaft?! Das betrifft noch weniger Leute, als Geschlechtsidentitätsgestörte nicht mit Fantasiepronomen anzureden.

Schwarze Deutschsprachige Menschen zu fragen

Deutschsprachige™. Wohlgemerkt auf einer professionell gemachten Internetseite von professionellen Aktivisten, die für ihren angeblichen Antirassismus Spenden sammeln. Antirassismus sogar in meinem Sinne, also, dass eben nicht alle Neger doof sind. Wieso nehmen die dann nicht den oben erwähnten schwarzen Anwalt oder – es muss irgendeine schwarze Lektorin geben – um da mal nicht so dazustehen, als könnten nichtmal die Vorkämpfer irgendwie Deutsch?

wo sie “wirklich herkommen” und ob der “Papa oder die Mama Schwarz” sei.

Das ist auch eine blöde Frage; natürlich ist Papa schwarz. Denn auch schwarze Männer sind Männer und haben Augen im Kopf, und wir wissen alle, wie schwarze Frauen aussehen, oder?! Hallo?! Schwarzen Männern so gar keinen Geschmack zu unterstellen ist wirklich Rassismus übelster Sorte; gut, dass wir das geklärt haben.

zu sagen “wir haben doch schon so viele Schwarze im Team, noch mehr müssen nicht sein”.

Ich weiß nicht, aus welcher US-Publikation das übernommen ist, aber ich streite einfach mal ab, dass das ein in Deutschland existierendes Problem ist. Und selbst wenn ist diese Aussage eher geeignet, Rassismus zu fördern – also, die Kritik daran. “Noch mehr Schwarze im Team” muss ja nun nicht aus Gründen des Rassismus abgelehnt werden, sondern da kann es auch vernünftige Gründe geben – zB dass die nichts produktives tun, wie 90% aller Schwarzen in Afrika, den ganzen Tag nur Khat kauen oder Stuss über Rassismus reden. Liebe Neger: So macht ihr die Situation für Euch schlechter.

zu sagen “ich kenne viele Schwarze also kann ich kein Rassist sein”

Ich kenne kaum Schwarze, aber das hat nichts damit zu tun, ob ich Rassist bin. Theo Neonazi zB kann eine ganze Menge Schwarze kennen, vom wöchentlichen Asylantenklatschen, zum Beispiel. “Ich habe schwarze Freunde” zeigt aber immerhin, dass dessen Rassismus nicht so ausgeprägt ist, dass er irgendwie irgendwen im Umfeld des Aussagenden stören würde. Dass sich Berufsempörte daran stören – mei, ist deren Job, sei drauf geschissen.

“in Deutschland gibt es doch gar nicht wirklich Rassismus”.

In Deutschland gibt es Rassismus nur in einer sehr unterschwelligen, verlogenen Art; ja. Ich denke aber, dass das ziemlich nah am Optimum ist; wie hier gezeigt sind angebliche Antirassisten sehr viel offener rassistisch (und damit näher am Lynchmob) als der Durchschnittsdeutsche. “Aber der Splitter im Auge des Anderen” ist keine zielführende Argumentation.

zu ignorieren, dass unsere Gesellschaft weiße Menschen strukturell und institutionell stark bevorzugt,

Wir sind eine von Weißen gegründete und aufgebaute Gesellschaft. Natürlich werden Weiße da strukturell bevorzugt – von der Biologie, Weiße bekommen weiße Kinder. Institutionell ist eine glatte, freche Lüge – Deutsche haben in der Regel so viel Angst, irgendwie als Nazi gesehen zu werden, dass sie zu Negern ganz besonders nett sind. Ja, das ist mirwegen herablassend – aber eine Bevorzugung von Schwarzen.

und dadurch das eigene weiße Privileg zu leugnen.

Meine Großväter haben anständige, deutsche Frauen geheiratet, deren Nazi-Männer im Krieg gestorben sind (was zumindest den einen nicht weniger zum Nazi macht; das soll jetzt kein Schönreden sein) und haben anständige deutsche Kinder bekommen, haben gearbeitet, Schulen gebaut, Bildung bezahlt und wertgeschätzt, und rausgekommen ist dann die heutige deutsche Gesellschaft und Leute wie ich.

Was haben Eure Großväter in Simbabwe gemacht? Weiße umgebracht? Blöde Idee, gell? Sonst wär’s da auch so schön wie hier. Aber freilich sind wir Weiße Rassisten. Klar. 

Rassismus hat so an sich, dass ihn vor allem diejenigen bemerken, die davon betroffen sind.

Nein. Rassismus ist – in diesem Sinne – (immer noch!) ein politischer Kampfbegriff, der von angeblich “Betroffenen” zu ihrem eigenen Vorteil genutzt wird.

Zu behaupten, es gebe “kaum Rassismus” ist eine der beleidigendsten Aussagen, die nicht-Betroffene tätigen können, weil sie die täglichen Erfahrungen hunderttausender Menschen, die das nunmal besonders gut beurteilen können, ignoriert, und sich auf anmaßende Art “über” sie und ihre vielfältigen Erfahrungen stellt: bei allem was sie mitmachen müssen, wird das nun auch noch bestritten. So etwas ist bestenfalls ignorant.

Es ist mir kackegal, ob sich irgendwer beleidigt fühlt. Das war von meiner Seite nämlich entweder Absicht, oder derjenige ist eine dämliche Mimose.

Ich weiß aber vor allem nicht, welcher echte Rassist der Argumentation folgen sollte, dass irgendwelche Neger etwas “besonders gut beurteilen können”, wenn man davon ausgeht, dass Neger eh alle doof sind. Und auch als Wissenschaftler muss man diese Aussage skeptisch sehen, da sicher nicht alle Schwarzen alles irgendwie beurteilen können, da auch da die Hälfte eine unterdurchschnittliche Intelligenz hat, und die ist auch noch im Schnitt niedriger als die von Weißen. Wenn Rassismus also etwas ist, was Idioten ganz besonders gut beurteilen können, macht das das ganze Konzept irgendwie – idiotisch?!

Kein Mensch ist dagegen immun, Vorurteile und bescheuerte Verhaltensweisen aufzunehmen, die durch unsere Gesellschaft beständig serviert und bestätigt werden.

Wirklich? Echt? Wie zum Beispiel der Unsinn aus pseudowissenschaftlichen Fächern wie “Black Studies”, die nur geschaffen wurden, dass Schwarze, die gut Football spielen können, an die Colleges kommen? Sowas wie “Kulturrassismus” oder “white privilege”? Sowas? Ja?

Erwachsene Menschen können aber, sobald sie das einmal bemerkt haben, ihren Gehirninhalt (selbst den ein bisschen besser versteckten) zu großen Teilen selbst beeinflussen, sich und ihre Ansichten in Kategorien wie “weiß ich”, “eglaub ich” und “habe ich so noch nie darüber nachgedacht” sortieren und sogar dazu beitragen, wie stark oder wenig rassistisch dämlich sie sich selbst und ihrem eigenen Umfeld in Zukunft erlauben, zu sein.

Ist immer schön, Texte so schön spezifisch zu formulieren, dass es nicht auf alles passt, nicht wahr?

Der einzige wirkliche Rückschritt ist, einfach mal ungezwungen frei heraus zu behaupten “ich bin doch kein Rassist”.

Ich würde das nie behaupten – Ihr seid die, die behaupten, sie wären keine Rassisten. Und sogar behaupten, es könne keinen Rassismus gegen Weiße geben. Aber schön, dass wir feststellen, dass ein großer Teil der schwarzen Community und ganz besonders deren selbsternannte Fürsprecher rückschrittlich sind. Das freut besonders Theo Neonazi, der vielleicht gerade kurz darüber nachdachte, dass das nur ein blödes Vorurteil wäre, nachdem er was von Thomas Sowell gelesen hat.

man “wird” nicht Träger_in rassistischen Gedankenguts, sondern arbeitet kontinuierlich daran, dass dies weniger wird

Nein. Man arbeitet kontinuierlich daran, seinen eigenen Wohlstand zu mehren. Wir leben nicht unter Orwells IngSoc, wo Gesinnung das Wichtigste ist.

Gerade die Pauschalitäten, die wir als Kinder in Deutschland über Schwarze und weiße (und Asisat_innen/First Nations Nord- und Südamerikas etc) gelernt haben, waren häufig stark rassistisch eingefärbt. Wer diese Informationen nie überprüft hat, wird sie wahrscheinlich auch später nicht von selbst infragestellen.

Ich habe in der Schule nichts von den Völkermorden irgendwelcher Negergruppen an anderen Negergruppen gelernt, nichts von den ethnischen Säuberungen in Somalia, Ruanda oder – aktuell – der Zentralafrikansichen Republik, nichts von Mugabes Vertreibung der Weißen, und kaum jemanden interessiert, was gerade in Südafrika läuft.

Ich habe auch kein Wort darüber gehört, dass US-Indianer eigentlich den ganzen Tag nur saufen.

Wollt ihr jetzt wirklich, dass ich mein “rassistisches” Bild, dass Neger auch nur Menschen sind, infrage stelle? Nein? Doch? 

Oft liegt Unwissenheit über eigenes rassistisches Verhalten an Wissenslücken.

Ja – zum Beispiel auch darin, dass eine eigennützige Definition von Rassismus nicht objektiv sein kann und daher als gesellschaftliche Analysekategorie ungeeignet ist.

Wer beispielsweise nie gesagt bekommen hat, dass und warum bestimmte Ausdrücke Beleidigungen sind, mag sich selbst nicht für rassistisch halten, das ändert aber nichts daran dass es jedes Mal objektiv rassistisches Verhalten ist, wenn beleidigende Ausdrücke verwendet werden.

Eben nicht. Ihr selbst gebt die Definitionsmacht darüber, was rassistisch ist und was nicht, eben nur den angeblich ‘Betroffenen’. Das ist nicht objektiv, das ist subjektiv, und damit fehlt jedweder objektive Maßstab. In Konsequenz kann es mit Eurer Definition einen objektiven Rassismus gar nicht geben. Ihr erweist Schwarzen und anderen Minderheiten in westlichen Ländern einen fucking Bärendienst, ihr Vollidioten.

viele möchten das Privileg nicht aufgeben, trotz Wissenslücken bei jedem Diskurs die Oberhand zu behalten, sich die eigene Meinung als “neutral” einbilden zu können, oder das Selbstbenennungsrecht von Menschen, die nicht weiß sind, ignorieren zu dürfen

Eure billige Dialektik ist aber keine akzeptable Form des Diskurses. Freilich, das mag in irgendeinem Drecksloch in Afrika ausreichen, um den dämlichen Negermob gegen die Weißen oder Hutu oder Leute mit blauen Augen aufzustacheln, aber wir hier im Westen, liebe Neger, haben sowas wie eine Zivilisation (noch). Aber wenn wir soweit kommen, dass das hier den angeblichen ‘Diskurs’ trägt, dann sehe ich sehr schwarz (höhö) für die Zukunft. Und dagegen kämpfe ich – und das solltet ihr auch. Wenn sich das nämlich durchsetzt, dass zB das Umbringen von Weißen akzeptabel wird, dann wird das hier genauso wie in Simbabwe. Geht doch gleich da hin, wenn Euch das gefällt. Ich fänd’s scheiße, zu verhungern.

Am erwachsensten und sozialverträglichsten ist es, zu akzeptieren, auf diesem Gebiet kaum Ahnung zu haben, wenn man nicht zur betroffenen Gruppe gehört

Einfach mal die Fresse halten, gell, das hättet ihr gerne, ne? Fickt Euch! Und ich bin Teil einer “betroffenen Gruppe” von Rassismus, ich bin nämlich ein alter, weißer Mann. Allein schon die Erwähnung des Wortes ‘weiß’ zeigt, dass hier rassistisches Denken dahintersteckt. Und das macht Euch zu Rassisten. Und man darf derartigen, selbstgerechten Rassisten auf keinen Fall auch noch die Macht überlassen, die Euch aktuell als Ausrede für Euren Rassismus dient. Denn was dabei rauskommt, wenn Rassisten die Macht haben, sieht man am dritten Reich – oder eben in halb Afrika. Dass es hier nicht so ist wie in diesen Regimen sollte Euch zeigen, wie fucking gut Ihr – und alle anderen – es hier haben. Leistet doch mal einen Beitrag dazu, statt alles Gute kaputtzureden, wohlgemerkt zugunsten genozidaler, identitätspolitischer Idiotien.

Ein sinnvoller nächster Schritt ist es, sich ein bisschen Literatur, ein paar Videos und/oder Blogeinträge aus dem Gebiet der Rassismusanalyse oder auch critical Whiteness/kritischen Weißseinsforschung zu Gemüte zu führen

Ja – Nein. Und ihr solltet das auch dringendst lassen. Alles hier genannte baut nämlich auf identitätspolitisches Gruppendenken, und wenn man sich anschaut, wo sowas hinführt, und wenn man dann den Eindruck bekommt, Eure Position sei Mehrheitsfähig, dann ist es nicht schwer, sich auszumalen, wann hier die Weißen enteignet werden (wie in jedem afrikanischen Land ever). Da wäre dann der Selbstschutzmechanismus, einfach präventiv alle Neger umzubringen. Das wollt ihr aber natürlich nicht – und wir auch nicht.

Noch nicht.

#metwo – die ultimative Rassismus-Förderung

Auf Twitter – ach, lassen wir den Moloch des Internets weg. Auf SpOn behauptet irgendeine französische Schwuchtel, dass Ausländer Leute mit Migrationshintergrund in Deutschland furchtbare Leiden ertragen müssen, was sie unter dem Hashtag #metwo äußern.

Analog der Tatsache, dass “Sexismus” nur ein billiger Abklatsch auf den Kampfbegriff (!) “Rassismus” ist, hat man also mal bei den Feministen geklaut und heult nun über das harte Schicksal der in Deutschland lebenden Ausländer rum. Weil die biodeutsche Kartoffel-Köterrasse ja so furchtbar rassistisch sei.

Unter diesen entsetzlichen Rassismus fällt (natürlich mal wieder) das schwere Schicksal, dass man gefragt wird, wo man herkommt. Ich habe mich dazu an anderer Stelle schon geäußert, aber nehmen wir das mal, weil die übrigen Beispiele neben ein paar auch so, wie sie dargestellt sind, eher witzig gemeinte Vorurteile bedienen, auch Probleme wie “ich wurde von einer Behörde wie Dreck behandelt” beinhalten, was nun eigentlich nur ein Negativbeispiel für schlechte Integration in die deutsche Gesellschaft wäre – ich meine, wurde irgendwer mal von einer Behörde wie ein Mensch behandelt? In Deutschland? Irgendeinem Land?

Kinders: Das ist nicht deren Aufgabe.

An Phan ist bei der Komsomol den Jusos und möchte nicht sagen, wo sie herkommt. Auf mehrmalige Nachfrage nicht, was An zu einer ziemlich blöden Fotze macht, in meinen Augen.

Denn es ist furchtbar widerlich, den Fragenden hier Rassismus zu unterstellen, auch wenn ich verstehen kann, dass man von der Frage genervt ist. Ich habe eine Bekannte, die die Frage mit “Rööödnboch” beantwortet, weil sie nichtmal Englisch kann, geschweige denn Indisch oder gar Hochdeutsch, aber sie sieht jetzt halt nicht gerade so aus. Die ist aber nicht derart zum Kotzen, dass sie die Indien-Erklärung nicht sofort nachliefern würde – nach der ersten Frage, das spart dann auch zwei weitere Fragen – und vor allem den Eindruck, dass man eine blöde Fotze wäre.

Das hat etwas mit Verständnis gegenüber seinem Gesprächspartner zu tun, etwas mit Neugier, und vor allem etwas mit kultureller Sensitivität. Ich gehe stark davon aus, dass der durchschnittliche Deutsche nicht sonderlich daran interessiert ist, zwischen Türken, Kurden und (Levante-) Arabern zu differenzieren, was auch optisch schwer ist.

Analog sieht man An Phan auch nicht an, aus welchem südostasiatischen Land sie nach Deutschland gekommen ist, und wir Deutschen sind nicht so ungebildet wie – naja, Südostasiaten (oder Amerikaner), die denken, Europa bestehe nur aus Deutschland und “französich” und “spanisch” seien lediglich sexuelle Spielarten.

Das ist aber der Nachteil jedweden Menschen, der sich unter Menschen aufhält, der nicht so aussieht wie sie.

Das ist kein Rassismus. Das ist nichtmal Xenophobie. Wenn Du gefragt wirst, wo Du herkommst, dann interessiert das die Leute. Das kann als Tourist sein, dass kann während Deines Auslandsstudiums sein. Das kann sein, weil Du Expat bist – oder halt, weil das Drecksland, in dem Deine Eltern geboren wurden, halt ein Drecksland ist und Deine Eltern lieber in Deutschland leben wollten.

Das passiert mir übrigens auch, dass ich das gefragt werde, nur weil ich keinen Dialekt spreche. Es ist kein Rassismus, dass mir die Leute nicht glauben, dass ich 10 km von hier geboren wurde, weil ich nicht so spreche wie die Leute hier. Das aber kann kein Rassismus sein; ich bin durchaus sehr arisch (deutsch, nicht persisch) und sehe auch so aus. Es ist daher analog auch nicht automatisch Rassismus, wenn irgendeiner Vietnamesin, Inderin oder mirwegen einem Neger mit Skepsis begegnet wird, wenn er “Daffgircha” als Herkunftsort angibt (hier wäre der übrigens “Daufgirschn’a”, Franken ist ja nun nicht Bayern).

Es verstärkt aber sehr wohl die Vorurteile, die alle Menschen (nicht nur die Deutschen) gegenüber “anders aussehenden” haben – in dem Fall den Eindruck, dass diejenigen zu doof sind, eine einfache Frage inhaltlich und kontextuell richtig zu interpretieren.

Als Deutscher im Ausland hat man hier natürlich den Vorteil, dass Deutschland ziemlich international nicht gerade als das letzte Shithole Country bekannt ist. Das, liebe #metwo – Jammerlappen, ist aber für Euch oder Eure Eltern der Grund gewesen, hierherzukommen, und wenn es Euch nicht passt, wie es hier ist – wir kommen damit gut klar.

Gefühlt jeder dritte Tweet zu dem Hashtag geht in Richtung “hört halt einfach mal zu” respektive “Fresse halten”; alles, um anzudeuten, dass “wenn’s Dir nicht passt, geh halt” keine akzeptable Reaktion wäre.

Die ist es aber sehr wohl; mit Ausnahme unserer ranghohen Prolitiker (kein Typo) sind die wenigsten Deutschen der Ansicht, dass die Welt am deutschen Wesen genesen kann, und diejenigen, denen es hier nicht gefällt, gehen halt einfach weg. Insbesondere Hochqualifizierte gehen einfach – “nur” 40.000 im Jahr, aber so viele davon haben wir auch nicht.

Das, liebe Jammerer, ist deutsch: Selber machen.

Ebenso deutsch ist es, rumzujammern, wie hart man es hat, sich über jeden Furz aufzuregen und sich als der ärmste Mensch der Welt darzustellen, während man das Glück hatte, in einem der zivilisiertesten Länder der Welt geboren zu sein und die Shithole Countries hauptsächlich aus von Negern mit Maschinengewehren bewachten 5*-Hotels zu kennen. Den Teil scheint ihr mitbekommen zu haben.

Dass ihr Euch da aber selber helfen müsst, also nicht erwartet, dass jemand, dem ihr auf den Sack geht, irgendwas außer Verachtung für Euch übrig hat, scheint Euch nicht klar zu sein. Und dass diese (berechtigte!) Verachtung auf Leute abfärbt, die so aussehen wie Ihr, so sprechen wie Ihr, so leben wie ihr, das ist Eure Schuld.

Und nicht alle Menschen sehen das so differenziert wie ich; die meisten Deutschen sind genauso blöd, wie in jedem Land die meisten Leute blöd sind. Die können – wie Ihr Jammerlappen – nicht über den eigenen Tellerrand schauen, denken solipsistisch nur an sich selbst, und erwarten, dass ihnen für ihr Gejammer jemand Goldstaub in den Arsch bläst. Das wird aber nicht passieren. Das ist nicht deutsch, das war schon im Dritten Reich nicht der Fall. Da bekamst Du einen “freiwilligen” Job beim Reichsarbeitsdienst oder halt einen im KZ. Das ist deutsch. Arbeiten. Macht das mal; Ihr werdet sofort anerkannt.

Und das ist der Grund, warum ich hier so einen Rant über den Jammer-Hashtag schreibe: Euer widerwärtiges, unwürdiges Jammerverhalten färbt schon aus (den von Euch vorgeschobenen) optischen Gründen auf diejenigen ab, die hier gut integriert anständig leben und arbeiten. Und wir mögen anständige Leute. Ihr auch, eigentlich; Ihr seid nur keine. Das hat nix damit zu tun, dass ihr ausseht wie zäunestürmende asoziale Neger aus einem Shithole Country. Das liegt daran, dass wir zu viele von letzteren bekommen, so seit drei Jahren – und vorher. Und Ihr jammernden Arschlöcher wie auch die arisch-deutschen Gutmenschen nicht blicken wollen oder können, dass das nur Rassismus schürt. Wie übrigens Euer Verhalten. Und das ist nur gegenüber den “Guten” wirklich Rassismus; Ihr habt die Verachtung und Geringschätzung verdient.

Berechtigte Vorurteile sind nämlich enormst schwer zu kontrollieren. Das könnt Ihr, und ja, damit meine ich sämtliche #metwo – Deppen, nämlich auch nicht. Ihr könnt, wie Cem Özdemir, nur darüber jammern, dass alle lachten, als ihr meintet, ihr wolltet aufs Gymnasium. Und Anderen die Schuld dafür geben. Und den Grund dafür bei Anderen, bei abstrakten Konzepten wie Vorurteilen oder Rassismus suchen, statt mal eine Sekunde in Euch zu gehen und einzusehen, dass ihr wirklich strunzdoof seid – wie Cem Özdemir – oder einfach nur blöde Fotzen wie die oben erwähnte Vietnamesin.

Und dann wundert Ihr Euch auch noch, warum Euch keiner mag.

Return of the Fettie: Contradictio in Adjecto

Ich finde es immer gut, wenn ich Leute in einem Artikel kritisiere, und diese Kritik bei Leuten auch ankommt. Vor etwas über einem Jahr stieß ich auf Hengameh Yahooolalablabs, die ich aufgrund ihres unaussprechlichen Namens “Fettie” getauft habe, vor allem aber dafür kritisiert habe, dass sie:

ihre unreflektierte und schwachsinnige Meinung verewigt. Fettie hat in etwa so viel Übergewicht (in kg) wie ihr IQ-Punkte fehlen, um wissenschaftlich gesehen nicht als “verblödet” zu gelten. Es ist relativ lang und gehaltlos

tl;rd: … langen, hirnlosen Schwachsinn schreibt.

Und da huscht durch mein Twitter Fetties neuester, hirnloser Schwachsinn, der erstaunlich kurz ist… Naja, versuchen wir es nochmal; 50% der Kritik sind ja schon angekommen. Es geht um den Umgang mit Nazis. Und Neonazis. Und überhaupt allen, die die eigene Meinung nicht teilen.

Seit dem rassistischen Terroranschlag in Char­lottes­ville wird wieder prominent diskutiert: Wie umgehen mit Neonazis? Diese Frage sollte Dauerbrenner sein.

Wir kamen seit 1945, das sind jetzt 72 Jahre, wirklich gut damit klar, die paar Spinner (a) zu ignorieren, (b) sie für den Abschaum zu halten, der sie sind und (c) notfalls wegzusperren. Aber gut, ich bin auch nicht zwangsprogressiv.

Aber da einige Teile der Bevölkerung nicht permanent wegen Neonazis um ihre Existenz fürchten müssen

Ich möchte hier mal spezifizieren, dass die “einigen Teile” hier die deutliche Mehrheit ausmachen. Diese deutliche Mehrheit – Fettie wird eh gleich rassistisch, nehme ich das mal vorweg – ist weiß und nicht kommunistisch, und hat gerade mehr und echte Probleme mit muslimischen Terroristen, die sie totmessern, totfahren, totsprengen, oder auch nur mit Kommunisten, die ihnen die Autos anzünden. Nur so als Hintergrund, warum sich echt wenig Leute für alle drei Nazis interessieren. Natürlich sind die auch ein Problem, aber mit Gedankenverbrechen wollen wir ja jetzt hoffentlich nicht kommen, oder? Ich meine, denk mal dran, was das für andere Minderheiten wie Kommunisten oder Moslems bedeuten würde?!

(Spoiler: Dooooooch).

So sind viele Leute immer noch davon überzeugt, dass der beste Umgang mit Neonazis (und Nazis) der Dialog sei.

Ich halte diesen Strohmann der Linken für – ja, nun, einen Strohmann. Es ist definitiv Mainstream-Meinung, dass Neonazis doof und scheiße sind. “Halt’s Maul, du Depp” ist jetzt nicht wirklich “Dialog”, aber vollkommen ausreichend. (Das gilt übrigens auch für Kommunisten.)

Ich weiß nicht, ob sie sich mit Geschichte auseinandergesetzt haben, aber das letzte Mal, als ich nachgeschaut habe, wurde der Nationalsozialismus nicht beendet, weil es innovative Gesprächsformate gab, sondern mit einem Krieg.

Das einzige Mal, übrigens. Bei Kommunisten ist das hingegen eine etablierte Regel, und im Gegensatz zu den Nazis kommen die immer und immer und immer wieder und kommen sogar immer wieder an die Macht. Aber hey, bleiben wir bei Fetties Babystöckchenproblem:

Das Verurteilen von Menschen, die sich nicht auf dieser Illusion ausruhen, ist aber Haramstufe Rot.

Haramstufe? Wenn das lustig sein soll – okay, es ist lustig. Wichtiger ist aber, dass Fettie hier eine totalitäre Ideologie (den Islam) als Maßstab zur Verurteilung einer anderen totalitären Ideologie heranzieht. Wenn wir das als Argument gelten lassen, müssten wir wirklich nachdenken, was wir den Neonazis auf ihre arische Rassenideologie entgegnen wollen; dass das totalitärer, menschenverachtender Schwachsinn ist, wäre mit einem tu quoque ja dann recht einfach getötet.

Es folgt dann ein kurzer Absatz, dass sie keine “Lust” auf eine sinnvolle Begründung hat, ein Symptom vieler Linker, die keine fucking Argumente haben. Gefolgt von der Friss, Vogel, oder stirb (“listen and believe”)- Weisheit:

Natürlich müssen Neonazis (und Nazis) auf die Fresse kriegen – das steht nicht zur Debatte

Huh  – Gedankenverbrechen. Wie fein. Es ist immer erstaunlich, wie wenig linken Gutmenschen klar ist, dass ihre Argumentation genau das gleiche ist, was die Neonazis über sie sagen. Und sich dann auch noch wundern, wenn intelligente Menschen oder sogar Donald Trump beide Gruppen scheiße finden. Aber gut, Fettie hat ihren letzten Artikel mit einem Plädoyer für Babystrampelanzüge als modisches Kleidungsstück hingeführt, es wird auch hier noch dümmer als eigentlich vorstellbar:

White Supremacy ist Terror

Weil? Ich meine nur – Fettie verlinkt da einen Artikel, in dem das Wort “Terror” nichtmal vorkommt.

Aber Weißsein wird nicht erst dann zum Problem, wenn ein Neonazi mit dem Wagen in eine Black-Lives-Matter-Demo reinfährt und Menschen ermordet.

Ach sooooo – weil Fettie eine verdammte, widerliche Rassistin ist. Dazu diente der (ausgelassene) selbstmitleidige Teil vorher wegen Leuten, die

am Ende noch mit so Nonsens wie umgekehrtem Rassismus … kommen

Puh, gerade nochmal drumrumgekommen. Es ist natürlich nicht “umgekehrter Rassismus”, wenn Neger oder mirwegen dicke, weiße Frauen mit blöden Namen wie Fettie finden, dass Weiße per se scheiße sind, das ist schlicht und einfach nur Rassismus. Wobei sie – entgegen ihrer Beteuerung – natürlich selbst weiß ist, und das ganze wahrscheinlich nur auf Dritte projizierter Selbsthass ist, aber das soll ihr ihr Psychiater erklären.

Morde haben nämlich nichts mit “Weißsein” zu tun – meine Autokorrektur findet übrigens zurecht, dass das kein Wort ist – sondern mit totalitären Ideologien, die bei ausreichend dummen Menschen zu radikalem Extremismus führen. Das geht z.B. mit jeder noch so harmlos wirkenden Sache, z.B. Feminismus.

Rassismus passiert auf einer Skala. Ich habe im Netz ein Pyramidenschema gefunden, auf dem Rassismus in aktiv/gesellschaftlich verurteilt und passiv/gesellschaftlich akzeptiert aufgeteilt wird. Der aktive Part ist nur die Spitze des Dreiecks.

Praktischerweise habe ich die auch gefunden. Ich zeige sie Euch sogar:

Das ist von der ADL – die sind zwar selbst gebiast (Stufe 1), aber die Pyramide ist per se gut. Ist für Rassismus gedacht, funktioniert aber ohne Änderung für andere -ismen; nennen wir sie mal “Extremismen”.

Praktisch, wenn man sich keine neuen Wörter ausdenken muss, weil man tatsächlich was vernünftiges zu sagen hat. 

Man sieht hier sehr schön, dass die radikale Anfifa auf Stufe 4 zu verorten ist – als kollektive Bewegung natürlich mit den Mitteln Brandstiftung und Vandalismus, während Neonazis (z.B. der NSU) sich individuelleren Maßnahmen wie Mord widmen.

Ich habe aber den Verdacht, dass das nicht die Pyramide ist, die Fettie meint. Schauen wir doch mal, ob es irgendwelche linken Deppen gibt, die die arme Pyramide ausreichend vergewaltigt haben, damit (a) sie da nicht mehr vorkommen und (b) ihre ganzen Aufschrei-Steckenpferde drin vorkommen….

Quelle? Irgendein linker Volldepp. Sieht man schon daran, dass rassistische Witze gesellschaftlich inakzeptabel sein sollen. Höhö. Gilt also nur für deren Filterblase.

Was macht Fettie hieraus?

Der aktive Part ist nur die Spitze des Dreiecks. Darin befindet sich etwa Hasskriminalität, Polizeigewalt oder „Racial Profiling“. Der latente Teil trägt jedoch viel mehr in sich: Hass gegen Migrant_innen, Paternalismus, die Instrumentalisierung von nichtweißen Personen zum Reinwaschen des eigenen Images, kulturelle Aneignung oder das Leugnen weißer Privilegien.

Ah – wiederholen. Ich habe so langsam eine Ahnung, wieso sich Feministen nicht blöd vorkommen, ernsthaft “Listen and Believe” auf eine Vortragsfolie zu schreiben – das resoniert in ihrer hohlen Zielgruppe.

So, liebe Kinder, schafft man übrigens einen totalitären Unrechtsstaat: Den Dummen, die nichts im Hirn haben, füllt man da Scheiße rein, der Rest wird gekauft oder vernichtet. 

Was soll ich zu Fetties Müll sagen? Das ist eine reine, aus der Luft gegriffene Behauptung, gestützt darauf, dass jemand anders den Müll schonmal behauptet hat, gestützt auf eine Theorie, die die Aussage nicht hergibt.

Unsinn, sage ich da.

Mordende Neonazis haben eine ganz andere Dimension als Kartoffeln mit Wursthaaren.

Ist “Kartoffeln mit Wursthaaren” eine Beleidigung für weiße Deutsche? Falls ja, kleiner Tipp, Fettie: Beleidigungen sind effektiver, wenn der Adressat sie versteht.

Aber nur, weil das eine schlimmer ist als das andere, ist das andere nicht okay. Dieses ­Gegeneinanderaufwiegen ist „Silencing“:

Das ist genau meine Meinung. Und die von Donald Trump, übrigens, der die linken Vandalen genauso verurteilt wie die rechten Mörder.

Das gefällt nur den linken Vandalen nicht; die finden sich ja besser, weil die Anderen – oh, Moment, das wäre “gegeneinander aufwiegen”, was ja nicht geht. Vielleicht sollte man der taz, die das publiziert haben, mal nahelegen, ihre eigenen Artikel nicht nur zu drucken, sondern auch zu verstehen.

Solange Schwarze Menschen ermordet werden, gibt es keinen Grund, sich über weniger bedrohliche Zustände zu beschweren.

Hä? Ach, da kommt die fette Dummfeministin in Fettie wieder durch – klar kann man auch Kleinigkeiten anprangern, obwohl es größere Probleme gibt. Es setzt aber voraus, dass man da differenziert, und es eben nicht gleichsetzt, ob Abdullah 42 Menschen in die Luft sprengt oder seine Frau dazu zwingt, ein Kopftuch zu tragen. Ist beides nicht gut, aber eben nicht gleichermaßen ein Problem.

Weiße Leute haben so eine Ausrede, sich nicht mit ihrem Rassismus auseinandersetzen zu müssen, weil sie sich auch einfach von Neonazis abgrenzen können.

Es ist immer wieder erstaunlich, wie wenig die Linke es leiden kann, wenn Leute, die nicht ihre Meinung teilen, genau das gleiche machen wie sie. Es gab da mal so einen Spruch mit einem Balken und einem Splitter im Auge, aber das ist sicher reaktionär und konservativ und nicht progressiv genug.

Aber außer Abgrenzen tun sie halt wenig bis nichts gegen die. Und das ist auch haram.

Als ordentlicher Moslem ist das natürlich haram:

Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und nicht an den Jüngsten Tag glauben und nicht verbieten, was Allah und Sein Gesandter verboten haben, und nicht die Religion der Wahrheit befolgen

Und da fragen sich noch Leute, wieso Feministen, Linke und radikale Moslems so gut zusammenpassen: Die glauben allesamt, dass sie die alleinige Wahrheit mit Löffeln gefressen haben und alle Ungläubigen bekehrt oder eben umgebracht werden müssen. Wie auch den Umgang mit Apostaten – man lese mal, was Feministen über Laci Green schreiben, seit sie keine profeministische Hure mehr ist, sondern sich jetzt halt an “die Anderen” verkauft.

Nur so als kleiner Hinweis, Fettie – und alle anderen idologischen Spinner: Was Deutschland aus dem Krieg gelernt hat ist, dass alle totalitären Ideologien schlecht sind. Das gilt auch für den Kommunismus. Man lese mal George Orwell, der war sehr gegen Nazis, hat aber absichtlich einen international-sozialistischen Staat in seiner Dystopie geschaffen. Mit Gedankenverbrechen, wie ihr sie den Neonazis andichten wollt.

Ihr seid kein bisschen besser. Und jetzt kommt mir nicht mit Whataboutism und Morden, das könnt ihr Linken schon auch, und habt auch beweisen, dass ihr da weder zimperlich seid noch vor individuellen, beliebigen Morden zurückschreckt.

Wenn ihr was gegen Nazis tun wollt, macht das, was alle vernünftigen Menschen machen: Distanziert euch von ihnen. Findet sie scheiße. Unterstützt Leute, die klar sagen, dass Gewalt, Terror und Hass scheiße sind – wie Donald Trump. Hasst selbst nicht – auch nicht euch selbst (auch wenn mir das jetzt schwer fallen würde, wenn ich derart dumm und fett wäre). Vor allem aber: Seid selbst wirklich besser.

Pro-Tipp: Das geht nicht, indem man genau das Gleiche macht. 

Trump vs. Erdogan für Touristen

Ich finde es nicht toll mit dem Streit um das Erdogan-Referendum, der (angeblich) ein türkischer Trump sein will, aber ich bin ein großer Anhänger des Hobbes’schen Rechtsstaatsideals, und der Hobbes’sche Staat garantiert für Freiheit, Sicherheit und Leben anständiger Leute. Ich bin im Dezember nicht in die USA geflogen, weil ich annahm, dass – sollte Trump gewinnen – die asoziale Linke genau den Terror veranstalten würde, den sie veranstaltet, und dass Trump nicht die Eier in der Hose hat, die einfach auf offener Straße zu erschießen, und ich auf den Scheiß keinen Bock hatte.

Ich fliege aber in sechs Wochen in die Türkei, und da wird die (eventuelle) Aufregung der asozialen Linken halt ziemlich brutal niedergeknüppelt (wenn er gewinnt). Und wenn er verliert – mei – das ist nicht mein Land, aber das ist ausschließlich Erdogans Problem. Vor allem aber hatte keine nationalistische Bewegung ever etwas gegen Touristen. Also, Leute, die sich (a) im Gastland anständig verhalten und (b) wieder gehen. Man kann ja sogar nach Nordkorea, wenn man denn Mondpreise zahlen und einen Politoffizier als ständigen Begleiter haben will.

Man kann aber selbst in Nordkorea eine “eigenständige” Tour machen, da totalitäre Regimes sich in ihrer überbordenden Bürokratie zu verlieren tendieren (siehe: EU), weswegen es ein paar Eisenbahn-Fans (sucht selber, es gibt keine sonderliche Infrastruktur in Nordkorea) geschafft haben, mit dem Zug von China einmal durch (fast) ganz Nordkorea zu fahren, ohne einen der Pyöngyang-Politoffiziere als Aufpasser zu haben.

Deren Erfahrung war – neben tollen Eisenbahnfotos, die ich öde fand – dass die Leute Angst vor ihnen hatten.

Nun ist Xenophobie heutzutage ein stigmatisiertes Wort, aber grundsätzlich beschreibt es schlicht einen evolutionären Überlebensmechanismus: “Och, ist das ein süßer [Tiger]” ist halt kein Persönlichkeitsmerkmal, was die Begegnung überleben würde. Plus – und das machen sich totalitäre Regime immer zu nutze – die Konkretisierung dieser Angst vor dem Unbekannten ist (deswegen) für alle sofort verständlich – auf einer irrationalen Ebene, aber das reicht ja für den Durchschnittsdeppen (seien das Juden oder Intellektuelle). Wenn das nun ein realkommunistischer Staat – wie Nordkorea – ist, ist es aber auch wichtig, keinerlei andere Meinung zuzulassen – deswegen ja die Politoffiziere. Es stört ja nun die Staatsdoktrin, dass Nordkorea die USA endlich in der Produktion von Röhrenfernsehern überholt hat, wenn da irgendwer wüsste, dass wir alle 48″-LED-TV’s haben. Abgesehen davon war Ozeanien schon immer im Krieg mir Eurasien.

Nun hat mein Vater noch vor der RAF-Zeit und meine netten Nachbarn währenddessen Länder besucht, die man heute nicht mehr besuchen kann, weil die NATO-Demokratisierung dieser Staaten (plus Twitter) einem ziemlich sicher eine sehr laienhafte und schmerzhafte Enthauptung bescheren, weswegen ich beiden (halben) Vorgenerationen auch super-sauer bin, dass sie diesen NATO-Scheiß mitmach(t)en.

Es ist furchtbar schwer, Länder zu finden, wo man die echte Kultur der Länder noch erleben kann. In meinem letzten Post erwähnte ich China vor 15 Jahren, wo man sich (zwar) fühlte, wie im Zoo – aber mehr bewundert, und die Leute verhielten sich respektvoll. Massentouristen aber machen jegliche Kultur kaputt – wie erwähnt, Xenophobie ist normal, aber dumme Ausländer abzocken ist profitabel.

Nun ist der Punkt an Xenophobie, dass man mit was neuem (also, z.B. mir in China) erstmal vorsichtig ist, immer so mit dem Hintergedanken, dass man den (mich) ja auch mit den Essstäbchen töten könnte. Wenn sich dann rausstellt, dass das auch Menschen sind, behandelt man sie auch als solche, und das ist eine kulturelle Erfahrung, die ich (glücklicherweise) in dem Kaffdorf (damals 9 Mio. Einwohner) in China noch machen durfte. Heute muss man für sowas schon in die Ecken gehen, wo Touristen normalerweise nicht hingehen – sei es, weil man sich verläuft. Oder weil davor gewarnt wird, aber ich fliege ja nicht in Negerländer. Zumindest bis Februar, aber da kenne ich wen.

Wenn man also positive Erfahrungen mit Ausländern macht, ist man denen gegenüber auch positiv eingestellt. Ich merke das v.a. in der Türkei, was – wie Mallorca – die Billigtouristen sehr verdorben haben, selbst mit einem Boot, aber das zumindest geht schon noch. Also, anständige und ehrliche Menschen zu finden. Wie man sie halt in Deutschland kaum noch findet, wenn sie nicht zufällig Ali heißen, und Kurden sind, und aus dem Hussein-Irak geflohen sind. Weil das eine scheiß Diktatur war.

Das ist traurig. Und es ist für mich peinlich, wenn der “ich kann drei Wörter Englisch” – Busfahrer mir sagt, ich könne aber “für einen Deutschen sehr gut Englisch”. Nicht wegen meinem Englisch, sondern wegen den anderen Deutschen.

Natürlich ist das ein Tourismus-Problem in Ländern, denen es “schlechter” geht als Deutschland (also, allen außer der Schweiz) – die können nur lernen, dass Ausländer arrogante, fordernde Arschlöcher oder Vollidioten sind, wenn die (“wir”) sich mehrheitlich so benehmen. Das ist nicht in Ordnung, und ich verstehe, wenn die (deswegen) versuchen, mich abzuzocken wie doof. Was ich aber nicht verstehe, ist, wieso ich als Deutscher schlimmer als Hitler bin, wenn ich finde, dass Ausländer, die nur hierher kommen, um sich daneben zu benehmen und nebenbei Arschlöcher und Vollidioten sind, hier nichts verloren haben. Und vor allem, dass ich die nicht auch noch bezahlen will.

Wenn es ein breit verbreitetes Vorurteil gegenüber “Deiner” gesellschaftlichen Gruppe gibt, dann ist das natürlich nicht Deine Schuld – ABER: Nur Du kannst was dran ändern. Mach das. Verhalte Dich anständig. Distanziere Dich von “denen”. 我不是本美国佬 ist in China immer noch ein Instant-Discount auf den Verhandlungspreis von 70% (die “blöden” Yankees lernen leider auch, das waren mal 90%).

Und das gilt wahrscheinlich auch für Neger (und so) in Deutschland. Also, offensichtlich, die sind hier ja anfangs total verängstigt, und danach werden sie verlegt. Weil da halt nur Leute arbeiten, die ihnen erzählen, dass sie alle hassen und auf offener Straße totprügeln wollten – wo dann natürlich nichts mehr dagegen spricht, sein Einkommen durch Diebstahl aufzubessern; das war bei denen Zuhause sicher auch so; sonst wären sie ja da geblieben. Es ist halt nur nicht so, wenn man nicht die Bundesregierung oder die Irgendein-Neger-Stiftung oder sonstwer, der von dem (idiotischen) Narrativ profitiert, ist.

Was natürlich nicht die Schuld der Neger ist – wenn da grob die Hälfte hier nichts verloren hat, dann hat es die andere Hälfte halt schwerer. Ich kann aber nun auch nichts dafür, wenn Türkei-Billigtouristen sich aufführen, als gehöre ihnen das Land. Ich kann da aber nett und höflich sein, und den Leuten sagen, dass ich das auch scheiße finde. Ich kann natürlich auch wie Linken-Abgeordnete und sich daneben benehmende Neger “Rassismus” schreien. Ich weiß nur aus China, dass das sanktioniert wird – oder halt belohnt. In jedem Land – außer Deutschland – würde ich mit Gejammer aber nur hochkant rausfliegen (bestenfalls – oder halt abgezockt werden).

Aber dass es jeder, egal, aus welchem – um hier einen feministischen Fachbegriff zu verwenden – Kackscheißland er kommt, es hier scheiße findet, verstehe ich. Ich war noch nirgends, wo die Leute nicht netter waren als in Deutschland. Aber ich bin auch noch nicht so weit rumgekommen.

World Map Airports

Die Privilegiensteuer

Bearing (ich würde den wirklich gerne empfehlen, aber sein neuer Avatar ist scheußlich) hat einen Artikel gefunden, der – naja, das bekannte Level an Peak Stupidity mal wieder bestätigt.

Der Artikel kommt von der Plattform “Wesplain” – ich habe nun keine Lust, mich da näher damit zu beschäftigen, weil die sehr wahrscheinlich komplett für das moderne, dummfeministische “listen and believe” stehen – was zumindest der hier relevante Artikel zeigt. Es geht darum, dass irgendein Volltrottel (hey, der ist anonym, anonyme Leute haben keine Persönlichkeitsrechte, von daher muss ich endlich mal nicht nachdenken, ob das, was ich jetzt schreibe, strafbewehrte Beleidigungen wären) – naja, irgendein gehirnamputierter Widerling findet, dass Weiße derart privilegiert sind, dass sie 5% mehr Steuern zahlen sollten.

Das schöne daran ist, dass der Autor zu doof ist, einen Vergleichsmaßstab anzugeben. Das ist wie “Frauen verdienen 23% weniger” – per se eine interessante Aussage, die nach aktuellem Forschungsstand auch stimmen würde: Frauen verdienen 23% weniger, als sie verdienen könnten, wenn sie denn wollten.

Da dieser Innergruppenvergleich bei der Aussage des Idioten nichts taugt, müssen wir also “alle anderen” als Vergleichsgruppe wählen.

Was Bearing schon sehr schön darlegt (aber seine Grafiken nicht beschriftet) ist, dass (in den USA, seien wir da entgegenkommend; in anderen westlichen Ländern wird das noch toller) Weiße zwar nur 64% der Bevölkerung ausmachen, aber 83% der Steuern zahlen.

Das ist übrigens sogar dem Autoren klar, der uns dazu noch die Zahl $3.02 trillion dollars, also drei Billionen US$, liefert, die Weiße zahlen. “Alle anderen” zahlen zusammen lediglich 620 Milliarden.

Würden alle Weißen nur 5% mehr als alle anderen zahlen, wären das 651 Milliarden, also 2.369 Milliarden oder 78,4% weniger als aktuell.

Pro Kopf gerechnet zahlt der durchschnittliche Amerikaner (320 Mio. Einwohner) 11.375 US$ (federal) Steuern. Rassistisch aufgedröselt sind das allerdings 14.746$ pro weißer Nase, aber nur 5.382$ pro buntem Menschen.

5% mehr als das Aktuelle pro Weißem wären 5651$ oder immer noch 61,7% weniger als aktuell (es scheint ein paar sehr reiche Weiße zu geben und viele sehr arme Bunte, falls sich jemand über die Diskrepanz wundert).

Natürlich findet der Autor Idiot, dass die Weißen, die man natürlich alle in einen Topf werfen darf, im Vergleich zu allen anderen, die natürlich sämtlich ganz besondere Schneeflöckchen sind, nochmal 5% mehr bezahlen sollten, weil – ja – weil centuries of subjugation.

Nun könnte man sagen, dass das den Braten auch nicht mehr fett macht, aber – großes Aber, nachdem ich ja gerade über das Entstehen und die Konsequenzen totalitärer Systeme schreibe – es ist ein Punkt, der Anzusprechen von Seiten der Profiteure sehr dumm ist. Beim Männer-Frauen-Steueraufkommen sieht es z.B. nicht sonderlich viel besser aus, aber bekommen tun die Frauen natürlich den Großteil – “brauchen” sie ja auch, die armen kleinen Puttiputtis.

Es erinnert vor allem ein bisschen an “Wenn das Volk kein Brot hat, sollen sie doch Kuchen essen”, was (vermeintlich) Jean-Jacques Rousseau Marie Antoinette zuschrieb – wohlgemerkt, um die Beschwerden des Volkes über die hohe Steuerlast (damals so ~20%) abzuwürgen – mit dem Ziel, das steuerzahlende Volk gegen die Steuerempfänger (den Adel) aufzubringen. Das funktionierte, wie wir wissen, auch ganz gut – ein Maler hat das Resultat der (von Rousseau betriebenen) französischen Revolution im Hinblick auf Madame Antoinette bildlich festgehalten:

Der Steuer- und Abgabensatz in westlichen Ländern ist heutzutage übrigens im Schnitt doppelt so hoch wie damals. Was erklären mag, warum der Autor lieber anonym bleibt.