Die Plakate hoch, die Muschis dicht geschlossen

Anlässlich des zweiten Jahrestages des internationalen, grund- und inhaltslosen Women’s Marches am Samstag, bei dem Frauen weltweit mit selbstgestrickten (also, von schlecht bezahlten asiatischen Kindern; westliche Frauen können heutzutage ja eher gar nichts mehr) Vagina-Mützen rumlaufen, Unsinn in Mikros brüllen und sich dafür gegenseitig bejubeln – um sich dann zu wundern, warum sie niemand mehr ernst nimmt, ist es für mich mal wieder ein Anlass, meine Leser wissen zu lassen, dass ich noch nicht tot bin.

Netterweise hat mir das Fake-News-Outlet die allseits beliebte und bekannte Internetplattform “Bento” das Gros der Arbeit abgenommen und bereits eine feministische und politisch korrekte Vorselektion der dümmsten Idiotien richtigen und wichtigen Inhalte getroffen, um die es beim “Women’s March” wirklich geht.

1. Indoktrination

Da die aktuelle Generation lebensunfähiger SafeSpace-Bedürftiger nicht in der Lage war, die existente Gesellschaft vollständig zu zerstören, haben sich die Demonstranten für eine Strategie entschieden, die bei totalitären Arschlöchern von Hitler bis Mao schon immer beliebt war: Kleine Kinder indoktrinieren. Denn was kann eine politische Ausrichtung besser kolportieren als die Denunziation der Eltern durch ein kleines Mädchen bei der Stasi? Und was sollte daran falsch sein?

Naja – so rational gesehen wird das jetzt keine deutsche oder gar eine römische Mauer, die irgendwie auch nur so lange halten könnte, bis das Kind erwachsen ist. Bei allem Vertrauen in Trump – er ist nicht Harry Potter.

2. Mehr Indoktrination

Hey – das ist mal keine schlechte Aussage. Das ist sogar wirklich eine gute Aussage, die ich auch meinem Kind beibringen würde. Ich würde mein Kind aber nicht für politische Zwecke missbrauchen.

3. Haltlose Unterstellungen

Die Aussage an sich ist schon alleine deswegen Unsinn, weil “Gleichheit” ohne Spezifizierung ein nichtssagender Begriff ist. Richtiger wäre “wenn du für Gleichheit bist, bist du wahrscheinlich ein totalitärer Arsch”, weil nahezu alle soziologischen Kontexte von Gleichheit schlicht scheiße sind. Zu Kommunisten nenne ich mal Orwells Schweine, und auf der “rechten” Seite ist Differenzierung auch nicht gerade eine Stärke zwischen guten und schlechten Juden/Negern/sonstigen Untermenschen.

Interessanter aber ist, dass das als Zitat gebracht wird. Als Zitat von – ausgerechnet – Emma Watson. Emma ist eine 27-jährige Multimillionärin, die keinen Tag ihres Lebens einer in irgendeiner Form als “anständig” zu bezeichnenden Arbeit nachgegangen ist. Solche Leute sagen sowas. Orwells Schweine.

Ah – aber wenn ihr, liebe Women’s Marschierende, das so sehen müsst, bin ich lieber auch gegen Frauenrechte überhaupt, als Feminist zu sein. Ich, wenn ich ihr wäre, würde mich nicht vor diese Wahl stellen. Ich könnte da nicht der einzige sein.

4. Alkoholismus & Instagram-Filter

Ähm… ja. Drei schlecht blond-gefärbte Frauen mit übergroßen Sonnenbrillen. Im Hintergrund ein Bibelspruch, den man bei den anonymen Alkoholikern lernt.

Das Bild zeigt wohl eine Adele, die irL sackfett ist.

Ich verstehe die Message hier nicht. Vielleicht lieber noch ein fünftes Bier, sonst macht man am Ende bei sowas mit?

5. Frauen sind nicht lustig

Leute – ganz ehrlich, das ist erst Platz 5 der “besten Plakate“, und Platz 4 war nichtmal ein Plakat.

Das sind übrigens auch die Leute, die nicht verstehen, warum eigentlich niemand weibliche “Comedians” lustig findet.

“Midterms” bezieht sich auf die recht wichtige Wahl im November – keine Ahnung, was das soll. Trump hat eigentlich keines seiner Gesetzesvorhaben, was seine (diese!) Gegner nicht mochten, irgendwie praktisch umsetzen können. Selbst ein heftiger Schlag ins Gesicht der Republikaner würde das Null ändern – das Gegenteil hingegen wäre nicht ein nettes, Trump’sches “Grab them by the pussy, they let you do it and they like it”, sondern ein verdammtes Bukkake-Festival mit so den orange-gelben Autobahn-Hütchen im Arsch. (Pylonen, heißen die).

6. Rich Black Lives Matter

Das auf dem Bild ist nicht irgendeine Schlampe mit irgendeinem politisch korrekten Negerkind, sondern das Balg von Lenny Kravitz (die alte Frau, keine Ahnung, wer das Kind ist), ihrerseits bekannt als – äh – Instragram-Hure. Millionäre aller Welt, vereinigt euch gegen die bösen Millionäre – wie Donald Trump! Was gibt es für eine bessere, wichtigere Message, für die man doch gerne auf die Straße geht? Mit fucking Kindern!

7. Ja Sack was soll die Scheiße?

Es wäre toll, Schilder zu verwenden, die man lesen kann. Und nein, ihr wollt nicht wissen, wie die Frau ohne das Hai-Kostüm aussieht.

Der Kontext dieser überaus kreativen Message ist, wenn man jetzt kein sehr zeitverschwendender Trump-Hasser ist, wie schon so oft nicht ersichtlich. Es scheint so, als hätte Trump Angst vor Haien. Das sagt – oder auch nicht – eine Pornodarstellerin, mit der Trump mal gepoppt hat – oder auch nicht. Also, nur für die Leute, deren Zitate von Schauspielerinnen noch nicht genug “intelligente” Meinungen waren, hiermit Behauptungen von Pornodarstellerinnen.

Das linke Schild aber ist, muss man sagen, ja nur Tierschutz, von daher ist das voll in Ordnung; Donald Trump ist gefährlicher als ein Hai. Die Frau mit dem Schild aber auch; Haie sind verhältnismäßig harmlos. Das weiß man, wenn man wie Trumps Sohn begeisterter Scuba-Diver ist. Das relativiert ein bisschen das zweite Schild: Klar, man muss schon aufpassen, wenn man (wie Trump Jr.) mit seiner 9jährigen in die Nähe von Haien kommt, aber das ist bei Feministen genauso. Die sind beide gefährlichfür Kinder!

8. Ivanka Trump ist geil

Keine Ahnung, was mir das sonst sagen soll. Und keine Ahnung, warum man deswegen auf die Straße geht; man muss Trumps Tochter nur anschauen, um sie geil zu finden. Dass sie dazu noch was kann und einen Charakter hat, lässt einen Jared Kushner sein wollen. Ich dachte aber eigentlich, das wäre eine Gegen-Trump-Demo.

Soll das ein Hijab sein? Lippenstift ist sicher haram; aber hey – ich administriere gerne die 100 Peitschenhiebe; man muss als Deutscher ja schließlich kulturell offen sein.

9. Fickt Euch doch, Bento-Praktikanten

fUH40B8.jpg (1200×900)

Was sollen denn 200 Plakate auf einmal? Was soll “we don’t bleed blue”? Muss ich mich jetzt auch noch in fucking bloody britische Politik einlesen? Fickt euch doch, kreuzweise.

Wichtig daran ist wohl das “Times Up”, da fehlt der Hashtag und das soll wohl irgendein Follow-Up auf #metoo sein, der aber wohl wirklich niemanden interessiert. Zudem: Apostrophs sind wichtig.

10. Die Illuminaten stecken dahinter.

Das interessante an diesem Bild ist nicht nur die Message “if your feminism isn’t intersectional, then who is it for?” – naja, einen selbst, würde ich sagen; und für sich selbst würde man ja nun auch auf die Straße gehen, aber ganz ehrlich – wie “volunteert” man denn für eine fucking Demo? Als “Freiwilliger”? Als bezahlter Freiwilliger, am Ende noch?

Ein Schelm, wer da irgendwelche Verschwörungstheoriegedanken hat. An George Soros zum Beispiel, das machen nur Nazis, weil Soros ist ja nun Teil der jüdischen Weltverschwörung, und die gibt es schließlich nicht, und Soros ist daher der tollste Mensch der Welt. Oder an Hillary Clinton und die mit ihr verbandelten, durch das HAARP die Gedanken kontrollierenden Echsenmenschen. Das ist schlicht Unsinn.

Nein, es ist vollkommen absurd, zu betonen, dass man freiwillig auf eine solche Veranstaltung geht. Ich glaube auch, die Frau in Australien wurde dazu gezwungen. Vom bösen Patriarchat, natürlich. Und Satan Trump.

Ach fuck. Jetzt habe ich gar keine Nazi-Referenzen drin.

Advertisements

Svenjas Versuch, zu denken

Man könnte zu Jahresende ja einen Jahresrückblick schreiben, aber ich fand einen so netten Text von Svenja, die – ratet mal – in Berlin lebt und – was sonst – ein Buch geschrieben hat, was erstaunlicherweise tatsächlich mehr als drei Leute gekauft haben  – also, im Vergleich zu Heiko Maas oder so.

Der Artikel ist deswegen interessant, weil er so schön zeigt, wie Feministen sämtliche rationale, vernünftige Kritik an ihrer metastasierenden Bewegung ignorieren. Das fängt so an:

Feminismus? Ich halte das für eine übertriebene Scheißidee.

Sagte nichtmal Detlef Bräunig. Das sagte eine andere Feministin über einen anderen Nicht-mein-Feminismus. Wir behalten im Hinterkopf: Die, die alles “Kackscheiße” finden, sind immer Feministinnen selbst.

Das ist nichts als egoistisches Rumgeheule und ganz und gar falsch.

Feminismus ist doch nicht falsch. Feminismus ist egoistisch, solipsistisch, widerlich,  rückschrittlich, dumm, frauenfeindlich, männerfeindlich und vielleicht moralisch falsch; aus dem Standpunkt einer dummen Frau aber doch für sie genau das Richtige (wie uns Svenja noch erläutern wird).

Mittlerweile sind doch die Männer im Nachteil

Mittlerweile? Wann waren denn Männer mal gegenüber Frauen im Vorteil? Bei was? Wo?

Ich seufze und schaue das Männchen an, das mir gerade diesen Vortrag gehalten hat.

Womit wir mal “männerfeidlich” illustriert hätten. Oder sind Feminismuskritiker keine “echten” Männer? Haben wir hier gegenderte Standards, anyone? Geschlechterrollenerwartungen?

Wir befinden uns in einer Kneipe und er klinkte sich vorhin in das Gespräch ein, das ich mit einer Freundin führte.

Die Kneipe kenne ich…

… es ist nur keine Kneipe. Und das ausgedachte Männchen, was ich mir irgendwie als feministischen Pudel vorstelle – so, wie ich halt annehme, dass sich Feministinnen ihre Kritiker vorstellen; wie die iRl aussehen wissen wir ja… gibt es auch nicht.

Es ging um Brüste und das fand er wohl irgendwie interessant.

Oder vielleicht doch?

Er fragte, ob wir auch welche von diesen Feminazis seien

Nein, das hat er nicht gefragt. Jeder Feminismuskritiker hat Ahnung von Feminismus und weiß, dass Feministinnen nahezu ausschließlich totale Schlampen sind. Feminismuskritiker, die sich für Brüste interessieren – hey, da kann ich mich total gut einfühlen – würden daher fragen, ob man die mal anfassen darf. Affirmative Consent, wissenschon.

sprang daraufhin auf, installierte seinen Körper auf der wackligen Bank und startete sein Referat

Wieso habe ich den Eindruck, dass die Frau Monty Phython und ihre Portraitierung von Feminismus zwar kennt, aber überhaupt nicht leiden konnte?

“Also: Im Prinzip hast du’s ja erkannt”, ruft plötzlich jemand in die Stille, “wir sind alle bloß Menschen. Aber Dude: Lass das mit diesem ‘Menschinnen’. Das ist echt ein total bescheuertes Wort.”

Da muss man natürlich auch in einer fiktiven Darstellung dagegen angehen: Frauen sind nämlich nicht nur Menschen, sondern ganz besonders gleiche Menschen. Wie die Schweine in Orwell’s “Animal Farm.”

Was natürlich nicht heißt, dass das Gendern der Sprache unwichtig ist. Ich meine, ist ja logisch:

Nein, das ist nicht logisch, nur weil du behauptest, dass es logisch ist. Es ist auch nicht nur deswegen Unsinn, weil ich hier jetzt einen Doppelpunkt mache:

Was wir sagen, denken wir, was wir denken, sagen wir, was wir sagen und denken formt unsere Realität und so, die Muster und Strukturen, nach denen wir leben und handeln. Tschuldigung, haben das alle verstanden? Ich bin Psychologin und Sprachwissenschaftlerin

… denn das ist ein unzulässiges ad verecundiam (“ich bin X”), in Verbindung mit einer dümmlichen petition principii (das ist so). Derweil ist das nur realitätsfremde poststrukturalistische Scheiße, die keinerlei Rückhalt in der Realität hat. Siehe: sogar Habermas.

und ich vergesse manchmal, dass das nicht alle studiert haben

Und noch ein ad auditores. Ganz fein, die Frau muss derart Recht haben, dass sie gar keine echten Argumente mehr braucht.

Wer hätte vor Jahren gedacht, dass wir jemals das Wort ‘Googeln’ so selbstverständlich benutzen würden? Und wer könnte sich jetzt ein Leben ohne Googeln vorstellen?

Vor wie vielen Jahren? 20? Da hieß das noch “suchen”, auf Altavista. Das ist geschicktes Marketing von Google, einen verbalisierbaren Namen zu wählen. Seit es Google gibt? Hmmm…

“Niemand!”, ruft meine Freundin neben mir.

Deine Freundin ist doof und hat keine Fantasie. Oder weiß nicht, dass “to xerox” auf Englisch kopieren heißt oder hat jemals “Hast Du mal ein Tempo?” gefragt. Ne… ist doof.

Und übertrieben ist all das nicht, ich meine: Frauen werden seit jeher benachteiligt, und nach 5000 Jahren Patriarchat ist es doch schon okay, wenn man als Mann vielleicht mal kurz die Klappe hält und zuhört.

Wir greifen das schon oben nur behauptete und falsche Axiom, dass Frauen irgendwie benachteiligt würden (nicht wären; beim Denken sind sie ja nun recht offensichtlich benachteiligt) und fordern dann die Kreuzigung des Ketzers. Wie die jüdischen Gelehrten damals mit Jesus. Oder Jesus Anhänger 1.500 Jahre später mit Galilei. Oder eigentlich jede Ideologie immer gegenüber jedem, der was sinnvolles gesagt hat. Ganz fein, Feminismus. Tolle Tradition habt ihr da. Aber wisst ihr was? Wir sind jetzt aus dem finsteren Mittelalter raus, leben in der Zeit von Logik und Aufklärung. Und wisst ihr, warum? Weil wir Hexen wie euch verbrannt haben. Das ist nur geschichtlich etwas falsch dargestellt worden.

“Genau! Privilegien checken!”, ruft jemand anderes. “Das ist das Stichwort! Viele Menschen sind sich ja gar nicht darüber bewusst, dass sie ungeheuer privilegiert sind, weil sie einen Penis haben. Oder weil sie weiß sind.”

Okay… das war dann nicht der Paulanergarten. Das war eher die Antifa-Kneipe hinter dem Paulanergarten.

“Moment mal, aber wir sind doch alle keine Nazis”, ruft das Männchen auf seiner Bank, “also, ich zumindest nicht!”

Das fiktive Männchen hat, wir erinnern uns, die Autorin und ihre fiktive Freundin oben selbst noch als Feminazi bezeichnet. Männer, die nicht gänzlich dumm sind – also, zum Beispiel nicht dummen Religionen wie dem Feminismus anhängen – tendieren nicht dazu, sich alle drei Sätze zu widersprechen. Das tun eher verblendete Ideologen – wie die Autorin, die sich nichtmal eine kohärente Geschichte ausdenken kann, wenn sie die Möglichkeit hat, es Korrektur zu lesen.

“Es geht aber nicht immer nur um dich selbst, Männchen”, sagt der Kellner hinter dem Tresen, “es geht hier um die Gesamtgesellschaft. Die Struktur. Das System!”

Definitiv Antifa-Kneipe.

“Und systematisch ist auch sexistische Werbung! … Die könnten Produkte ja auch einfach mal damit bewerben, wofür sie gut sind. Aber nein! Womit bewerben wir die Autoversicherung? Brüste! Womit bewerben wir den Joghurt? Brüste! Völlig lächerlich.

Wir haben diesen Beitrag damit begonnen, uns einen halbdummen Vortrag eines fiktiven Männchens anzuhören, dessen einzige Charaktereigenschaft es ist, Brüste zu mögen. Jetzt nehmen wir mal an, Svenja würde nicht prekär in Berlin leben, sondern dürfte Autoversicherungen verkaufen. Mit einer 85% männlichen Zielgruppe und keinem Differenzierungskriterium von der Konkurrenz. Was, liebe Leser, denkt ihr, würde Svenja wohl einfallen, um Männer für Autoversicherungen zu begeistern?

Doch nicht etwa systematisch-strukturell frauenunterdrückende Brüste?

“Und wenn du jetzt aber richtig Bock hast, deine Brüste zu zeigen?”, fragt irgendwer

Ja – es geht hier jetzt nicht wirklich um Autoversicherungen oder Joghurt, richtig? Weil das Verkaufen von Autoversicherungen oder Joghurt war jetzt halt das erste in dem Artikel, was auch ein reales Problem in der realen Welt darstellt…. schade.

Genau darum geht’s! Selbstbestimmung! Du sollst mit deinem Körper genau das machen können, was du willst.

Und wenn ich jetzt mit meinen Brüsten gerne Werbung für Autoversicherungen mache? Ich meine, ich bin ja auch sehr dagegen, dass wir Frauen dazu zwingen, sich für Werbekampagnen nackt auszuziehen, aber dafür brauchen wir jetzt halt mal wirklich keinen Feminismus; das macht nichtmal der islamische Staat.

“Scheißegal, ob in Hotpants oder mit Hidschāb”, ruft jemand anderes.
“Hidschāb?”, fragt das Männchen auf seiner Bank.

Wir merken: Gebildete Autorin, Speakerin, Aktivistin, auf die alle nur neidisch sein können und die bewundernswert ist, auf der einen Seite; Dorftrottel auf der anderen. Das ist beim islamischen Staat wiederum ähnlich.

“Das ist das, was in der Presse immer als Burka auftaucht. Ist aber Humbug. Hidschāb ist ein Kopftuch und damit letztlich auch bloß ein fucking Kleidungsstück.”

Nein, Kopftuch ist nur ein fucking kackscheiß Kleidungsstück. Kopftuch verhält sich zu Hijab wie Anzug zu SS-Uniform.

“Und kein! Kleidungsstück! Dieser Welt! Ist jemals! Ein Freifahrtschein! Zum Antatschen!”, brüllen zwei Frauen im Chor.

Es muss furchtbar sein in Berliner Antifa-Kneipen.

Einige Leute erheben sich, sie rufen: “Lasst uns die Rape Culture vernichten!”

Lasst uns von Thema zu Thema springen, ohne Sinn und Verstand, damit alle denken, wir sollten dringend in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen werden!

wieso versteht eigentlich niemand, dass wir Frauen gern selbst entscheiden wollen, was mit unseren Körpern passiert? Es sind doch immerhin: unsere Körper!!”

Wieso verwenden wir zwei Ausrufezeichen? Sind drei Ausrufezeichen jetzt irgendwie (((Nazi))) oder so?

“Aber vielleicht weiß das ja irgendwer besser, ein Arzt oder ein Wissenschaftler oder”, setzt das Männchen an, fast die gesamte Kneipe schneidet ihm das Wort ab und brüllt: “NEIN!”
“Wir sind halt nicht alle einfach bloß Menschen.”

Joah… ihr seid die Schweine, die sich für was besseres halten. Das hatten wir aber schon. Und ihr seid zudem im Besitz der alleinigen Wahrheit, wie sie der Phophet صَلَّى اللّٰهُ عَلَيْهِ وَسَلَّم verkündet hat. Deswegen müssen wir alle zusammen die Ungläubigen… ah, Moment, falsche Religion.

Der Kellner schreit:

Allahu Akbar? Feminismus Akbar? Fuck, ist das gerade irritierend.

das Männchen klettert von der Bank, es ruft: “Verdammt, ja, fundamental rights, ihr habt Recht!”

Hach ja, so eine maoistische Kampf- und Kritiksitzung ist schon was feines.

Ich öffne die Augen. Das Männchen, das gerade den Vortrag gehalten hat, klettert von der Bank, kratzt sich am Bierbauch, leckt sich über die Lippen und sagt: “Auf eine von euch beiden Schnecken hätt’ ich heute Abend schon noch Bock.”

Ich denke, dass das so der erste Satz an der ganzen Geschichte ist, der nicht der Fantasie der Autorin entspringt.

Meine Freundin und ich stehen auf, zeigen ihm den Mittelfinger und verlassen die Kneipe.

Der hingegen weniger; sie hat ihn wahrscheinlich rangelassen. In dem Artikel ist ein Bild von ihr; so zahlreich dürften spontane Angebote nicht sein.

#Metoo Akbar

Es hört nicht auf mit dem #metoo. Ja, freilich könnte ich stattdessen auch über #4genderstudies schreiben, aber #StopTheStupid ist vollumfänglich alles, was es dazu zu sagen gibt.

Widmen wir uns also wichtigeren Problemen:

Warum gab es in der arabischen Welt keine “MeToo”-Debatte?

Eine hervorragende Frage, die nur vom linksintellektuellen Portal bento kommen kann. Machen wir mal Top-of-Mind: Islam, keine Sprechrechte für dumme Frauen, Diktatoren, Terroristen, Hungersnöte, Durst.

Woran liegt das?

Ja Sack, das habe ich doch gerade geschrieben?

3 Gründe:

Ich hatte schon fünf. Der Autor ist Chef vom Dienst bei dem Müllportal, und derart ineffizient…

  1. 1. Es gab nicht einen Hashtag – sondern gleich fünf verschiedene … “أنا_كمان”,”انا_ايضا”,”وأنا_كمان”,”وانا_ايضا”

Das wären dann vier.

Eine einheitliche Debatte konnte so nicht aufkommen.

Wir können mal einheitlich drüber debattieren, ob wir richtig zählen lernen könnten, bevor wir annehmen, dass andere unsere Meinung ernst nimmt. Und… wie der Autor schreibt, übersetzt sich das alles als “ich auch”. Der Top-Tweet für ‘larl lil’eigentlich schreibt man das انا ايضا (ich erwähne das nur, weil der Autor behauptet, er könne Arabisch)- ist dieser:

Jaaaaah… doof, wenn es bei arabischen #metoo absolut Null um sexuelle Belästigung geht, oder? Man möge fast meinen, die Araber haben andere Probleme als Jammerfrauen?

2. Einige Frauen sind der Meinung, dass die Debatte längst da ist.

Hey – wie hier, wo der weitaus überwiegende Teil der Meinung ist, dass die Debatte idiotisch, überflüssig und bestenfalls schädlich ist. Hey – was dachtet ihr denn? Dass die Araber alle nur blöde Kameltreiber sind? Ja kommt – selbst wenn: die Tatsache, dass es eine blöde Idee ist, auf jammernde Frauen zu hören, kennt dort trotzdem jeder fünfjährige. Dafür gibt es Sagen

Bei uns war das mal die Geschichte vom Fischer und seiner Frau, aber die moderne Adaption des veganen Greenpeace-Aktivisten und seinem*r Lebensabschnittsgefährt*in hat halt nicht mehr die gleiche Aussage. Das ist wie Disneys Geschichte vom Grashüpfer und den Ameisen – da ist das Original von Äsop, und selbstverständlich lassen da die Ameisen die faule Heuschrecke verhungern.

In Ägypten haben laut der Uno 99 Prozent aller Frauen bereits sexuelle Belästigung erlebt

Ja – dann sollen die Schlampen halt Burkhas tragen, gell? Ich meine – 99%? Wer glaubt denn so eine Statistik? Oder gar die in der Quelle (nicht die UNO) angegebenen 99,3%? Weil’s eine Nachkommazahl ist? Hey – 78,329% aller Pressemitteilungen, die Nachkommazahlen beinhalten, sind Unsinn.

Amal Abdel Hady [.] ist Vorsitzende der “New Women Foundation” in Ägypten, einer Organisation, die sich für Frauenrechte einsetzt.

Ja – aber komm, mit so einem Namen wird man doch in Ägypten nix. Leute, die da was sind, heißen sowas wie General  Abdel Fattah Saeed Hussein Khalil el-Sisi.

“Frauen haben jetzt den Mut, den Mund aufzumachen”, sagt Hady. Dieses Tabu sei nicht erst durch “MeToo” gebrochen worden.

Ich denke, dass das auch bei uns nie ein Tabu war. Das einzige, was #metoo bewirkt hat ist, dass jetzt endlich mal über verlogene Verleumderinnen gesprochen wird. Dafür muss man dem Feminismus durchaus dankbar sein – und ich dummchen hatte angenommen, dass das beste, was die tun können sei, dass sie sich selbst in den Kopf schießen. Derweil ist ein metaphorischer Schuss ins eigene Knie viel besser.

3. Andere sagen, dass die Angst noch zu groß ist.

Jaaaaah… dann sind das aber keine drei Gründe, wenn sich zwei widersprechen, gell? Schau – wenn ich eine Liste von zwei Gründen mache, warum man Weihnachten feiern sollte, und der erste ist “ist halt nett”, und dann der zweite “das widerspricht den Lehren Allahs”, dann sieht da eigentlich jeder einen Widerspruch.

Entsprechend blieben auch die Social-Media-Kanäle stumm: aus Schande.

Auf diese Weise schaffen wir es auch noch, dem ersten “Grund” zu widersprechen. Kleiner Tipp, Chefredakteur Rohling: Wenn man irgendwas kommunizieren will, sollte man Punkte besprechen, die das, was man erklären will, stützen. Nicht, wie du das machst, nur seine Leser verwirren.

“Das Patriarchat ist immer noch sehr stark in der arabischen Welt”, sagt Abirafeh.

Ich hatte ja eigentlich angenommen, dass die Leute in der arabischen Welt wirklich echte Probleme haben und nicht nur ausgedachte, wie das Patriarchat, aber Frau Abifareh hat einen gemütlichen, klimatisierten Job an der amerikanischen Universität des Libanon. Das senkt meine Meinung vom Libanon also nur marginal; im allgemeinen werden da Feministinnen mit blauen Haaren noch auf offener Straße erdrosselt.

Die Gewalt hat in vielen arabischen Ländern oft mit Macht zu tun, weniger mit der Stellung von Mann und Frau.

Und das ist jetzt ernsthaft dein Fazit, Marc? Dummfeministischer, unbegründeter, dogmatischer ex-ante-Bullshit? Zudem ging es ein deinem Artikel um #metoo, als dummes Rumgejammer und Prostitution, nicht um (sexuelle) Gewalt.

Gewalt hat freilich etwas mit Macht zu tun; weswegen wir in zivilisierten Ländern die Gewaltausübung (also, wir, die zivilisierten Leute, nicht die Linken) dem Staat alleinig überlassen und Transgressionen sanktionieren.

Das ist in noch so unterentwickelten Ländern übrigens und ganz besonders bei Gewalt gegen Frauen nicht anders; auch wenn es da nicht unbedingt der Staat, sondern der Clan ist, der das sanktioniert. Es ist also keineswegs so, dass Gewalt gegen Frauen dort irgendwie ein nennenswertes Problem wäre oder die “Stellung der Frau” nicht (noch) viel besser wäre als hier.

Und damit da jetzt kein Gejammer kommt: Es gibt einen Unsinn wie #metoo im arabischen Raum deswegen nicht, weil da eine Frau ganz enorm an Status verliert, wenn sie in der Öffentlichkeit vollkommenen Unsinn erzählt. Das ist durchaus etwas, was wir von den Arabern (wieder) lernen könnten.

Wollen wir über Menstruation sprechen?

Nein? Wollt ihr nicht? Dumm – für Euch. Tun nämlich Maren und Katharina auch. Ja, es brauchte zwei Frauen, um einen Artikel über Menstruation zu schreiben.

Wetten, dass du auch keine Ahnung von Menstruation hast?

Da halte ich mal dagegen. Wollen wir auch noch wetten, dass ihr ziemlich doof seid, liebe Autorinnen?

Wenn wir offen über unsere Periode sprechen, können wir Herzinfarkte verhindern, Entwicklungsländer nach vorn bringen und Müllberge vermeiden.

Ich… äh… habe keine Periode. Aber das fängt ja mal überhaupt nicht groß und theatralisch an; den Anspruch können sie sicher halten.

»Sauber und diskret« – so soll die Regel in der Regel ablaufen.

Puh, ich hatte den Artikel schlimmer erwartet.

Unterscheidet sich Menstruationsblut von »normalem« Blut?

Ja – äh – aber nicht derart gehaltlos. Naürlich unterscheidet sich Menstruationsblut von normalem Blut. Normales Blut ist im Körper, und bleibt da auch.

Es besteht zum größten Teil aus Gewebe, das mal die Innenwände der Gebärmutter ausgekleidet hat, und enthält Gewebereste, Zervixschleim und Vaginalsekret. Das klingt eklig

Wirkich? Das klingt eklig? Klingt? Gibt es in Eurer Welt irgendwas, was eklig ist? Kotze, zum Beispiel? Hey – Kotze sind nur teilweise hydrolisierte Lebensmittel mit diversen Säuren. Das ist eklig, wissen wir, klingt aber nicht so. Was ihr da beschreibt ist aber ekliger. Und genau das, was ich von dem Artikel erwartet habe.

sorgt aber dafür, dass es das nährstoffreichste Blut überhaupt ist

Äh… ja, man kann natürlich auch Erbrochenes essen; das ist sogar leicht verdaulich, da es ja schon anverdaut ist. Katzen fressen übrigens ihre Plazenta nach dem Gebären. Keine Ahnung, warum Menschen-Frauen das nicht auch machen, sondern stattdessen Schokopudding bekommen. Ist nämlich sehr nährstoffreich, das. Denk doch mal einer an die armen Kinder in Akfrika! (die kommen noch, keine Hoffnungen)

Die Menstruation ist keine Krankheit. Trotzdem gibt es eine nicht unbeträchtliche Anzahl von Frauen, die monatlich … [derweil] arbeiten. … Einige asiatische Länder haben die naheliegende Lösung im Arbeitsrecht festgeschrieben: Unter anderem in Südkorea, Indonesien und Japan haben Frauen ein Recht auf 1–2 Tage »Menstruationsabwesenheit« – zum Teil auch unter Lohnfortzahlung.

Es ist in Südkorea tatsächlich so, dass Frauen einen bezahlten extra-Urlaubstag im Monat haben. Dafür zahlen die Südkoreaner Frauen aber auch weniger.

Ist das sinnvoll? Die Meinungen dazu gehen auseinander. Stützen freie Tage nur für Frauen nicht das Bild vom »schwachen Geschlecht«, das eben nicht so vollumfänglich funktionsfähig ist wie die Männerwelt?

Neeeeeeeeeein. Das ist ein total konservativer, rechter Faschistengedanke, der Hate Speech ist und zensiert werden muss.

Ganz ehrlich: Haben die überhaupt noch irgendeine Tasse im Schrank? Wie soll man das denn sonst sehen?!

Funktionalität ist eines der wichtigsten Güter unserer Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung

Funktionalität ist kein Gut. Arbeitsleistung ist auch kein Gut. Es ist ein Produktionsfaktor. Aber ihr wolltet ja über Menstruation reden, nicht über Wirtschaft. Von der habt ihr ja nun recht offensichtlich keine Ahnung. Ich habe zudem noch nichts über Menstruation gelernt, außer, dass “Menstruationsblut” offenbar ein Euphemismus für “widerlichen, klumpigen Schleim” ist.

Mit gesellschaftlichen Tabus und Stigmata lässt sich nicht einfach per Gesetz brechen.

Ja, aber dann macht doch einfach was, ihr Aktivisten. Brechen wir mit dem Tabu von Menstruationsblut und nennen es jetzt “Menstruationsschleimbatzen”. Das ermöglicht doch gleich eine viel sachlichere Diskussion ohne Tabus, gell?

Deutschland gilt für Binden und Tampons ein Mehrwertsteuersatz von 19%, während für Schnittblumen und Kaviar nur 7% fällig werden. Sind Tampons und Binden wirklich Luxus?

Nein, aber Schnittblumen und Kaviar findet man in der Natur. Binden und Tampons – naja, auch, aber keine frischen.

[bla] Steuersätze senken. Erfolgreich waren Aktivistinnen schon in Großbritannien, Frankreich, Kenia und Kanada.

Kenia hat ein Duchschnittseinkommen von 1.500 US$ und Al-Shabbab-Terroristen. Und Kenia hat sehr wohl die übliche Mehrwertsteuer von 16% auf Tampons, sie haben nur die Importsteuer abgeschafft. Weil in dem Drecksloch offenbar niemand Tampons herstellt – weil sie sich eh keiner leisten kann.

So ermittelte die UNESCO, dass eines von 10 afrikanischen Mädchen während ihrer Menstruation nicht zur Schule geht. Viele fallen mit dem Beginn ihrer Tage komplett aus dem Bildungssystem. Das liegt auch daran, dass es oft keine ausreichenden Sanitäranlagen gibt: In Burkina Faso haben nur 17% der Schulen überhaupt einen Ort, wo Mädchen ihre Hygieneprodukte wechseln können. Selbst in Ghana sind es nur 62%.

Jaaaaa…. in Kenia gibt’s Schule bis 13, da haben die Mädchen wohl durchaus langsam ihre Tage. Und fallen dann aus dem Bildungssystem, weil es da halt endet. In Burkina Faso ist Schule bis 16 Pflicht, aber es geht eh nur jeder vierte hin. Die Haupteinkommensquelle in Ghana ist übrigens Subsistenzwirtschaft. Aber sicher, was diese Länder dringend brauchen, sind bessere Sanitäranlagen. Die Hungersnot war ja nur im Frühling.

Seit 2011 gibt es im kenianischen Bildungssystem einen Haushaltsposten für Binden, die kostenlos an Schulen ausgegeben werden

Sinnvolle, löbliche Maßnahme der kenianischen Regierung. Wen stört es schon, dass 42% der Kenianer keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben, wenn sie Binden bekommen?

Wenn das Tabu global gebrochen ist – vielleicht ändert sich dann auch etwas an Prioritäten von Entwicklungszusammenarbeit.

Eben! Scheiß auf Hungersnöte, Cholera und Überleben; Binden brauchen die Negerkinden, Binden!

Apropos: Wie leistet man sich eigentlich in Burkina Faso Binden, wenn man von unter 2$ am Tag leben muss (im Durchschnitt, da sind eine Menge Leute ärmer)? Ah, ich vergaß – Wasser und Nahrung sind nicht so wichtig, wenn man Tampons hat.

Obwohl mehr Frauen an Herzkreislaufkrankheiten sterben als Männer,

Das stimmt jetzt halt schlicht nicht.

Ach übrigens, die weit verbreitete Annahme, Frauen könnten während ihrer Tage schlechter denken, hat vor einigen Monaten erstmal einen Dämpfer bekommen: Eine Studie aus dem Jahr 2017 zeigt, dass kognitive Fähigkeiten nicht durch die unterschiedlichen Hormonlevel während des Zyklus beeinflusst werden.

Niemand nimmt an, dass Frauen während ihrer Tage nicht denken können. Wir wissen, dass sie es nicht tun; das ist ein Unterschied und liegt daran, dass ihre

Stimmungslevel eben nicht stabil sind, sondern schwanken

Danke.

fühlen sich unwohl, sind sentimentaler als sonst und würden am liebsten alles hinschmeißen

Jaja, macht ruhig weiter. Denn genau das werde ich der nächsten Feministin vorhalten, wenn sie sich beschwert, wenn ich ihre hysterische Dümmlichkeit mit “ach komm, die hat nur ihre Tage, ignorier sie einfach” abtue. Danke, Maren. Danke, Katharina. Können wir das mit dem Wahlrecht für Frauen jetzt wieder lassen?

Menstruationstassen

Nein – lassen, nicht Tassen. Aber das klärt meine Verwunderung von oben, wo deren Tassen aus dem Schrank hin sind. Was machen denn die armen Frauen in Afrika?

Freebleeding-Unterwäsche

Ja – 50% korrekt. Die bluten schleimbatzen wohl einfach ihre Klamotten voll.

Auf jeden Fall produzieren wir mit [Tampons und Binden] beachtliche Müllberge … die Durchschnittsfrau [menstruiert] 38 Jahre lang, verbraucht dabei 16.800 Binden oder Tampons und produziert so bis zu 140 Kilogramm Abfall.

Eine Packung Tampons wiegt 159g, mal 38 mal 13 macht 79kg. Mit Binden wären es 265g, das sind auch nur 130kg. Wenn man jetzt kein Schweinchen ist, sondern 52 Binden/Tampons pro Menstruation verwendet. Die Autorinnen erachten 34 für ausreichend, das wären 87kg Binden. Plus 30kg Schleimbatzen sind keine 140 Kilo. Aber gut, Frauen und Mathematik…

Und selbst wenn – 140 Kilo sind.kein.Berg. Es sind gerade einmal 0,6 % des üblichen Mülls.

Aber hey, wenn Frauen was für die Umwelt tun könnten, wäre es vielleicht hilfreich, nicht so viele Schuhe zu kaufen.

Der Einkauf von Tampons und Binden ist ein wenig wie Drogenhandel: Am besten den Monatsvorrat unter der Tütensuppe auf dem Kassenband versteckt, ein verlegener Blick zum Kassierer und dann die Ware schnell im Rucksack verschwinden lassen.

Ich habe nicht den Hauch einer Ahnung, wovon die Frauen reden. Ich habe schonmal Binden gekauft, das ist als kauft man eine Melone; interessiert niemanden.

Ein Schelm, wer vermutet, dass die milliardenschweren Unternehmen von der Tabuisierung der Periode profitieren, weil wir lieber schnell und diskret ihre möglicherweise toxischen Wegwerfprodukte kaufen, als uns mit nachhaltigen Alternativen auseinanderzusetzen.

Naja, also, nachdem ihr ja schon “Freebleeding” als Alternative vorgeschlagen habt: Laut dem oben verlinkten Artikel ist das sack-ungesund. In den Schleimbatzen sind nämlich mehr Bakterien als auf einem durchschnittlichen Bahnhofsklo.

Was den umweltfreundlichen Angeboten fehlt, ist Aufmerksamkeit – und ein großes Marketingbudget.

Analog zu dem Problem, dass Frauen nur deswegen hygieneprodukte verwenden, weil böse, kapitalistische Milliardenunternehmen sie so aufdringlich bewerben, gibt es auch die milliardenschwere Toilettenindustrie. Derweil ist “menschliche Toilette” eine sehr gute Verwendung für feministische Aktivistinnen – zudem käme dann da mal wenigstens die Scheiße nicht raus.

 

Über die Menstruation wollt ihr reden? Darüber rede ich nicht. Da habe ich keine Ahnung von, ich bin ein Mann.

Der Artikel ist in etwa dreimal länger als das, was ich zitiert habe, und er hatte – außer Unsinn in Afrika – keinerlei Informationsgehalt. Das Problem ist nicht, dass Männer nicht über Dinge reden, von denen sie keine Ahnung haben – das tun Frauen ja nun sehr gerne, siehe z.B. die Autorinnen – sondern dass es schlicht kein interessantes Thema ist.

Dabei ist der weibliche Zyklus weder peinlich noch schmuddelig, sondern nichts Geringfügigeres als der Ursprung allen Lebens.

Nur, um den Punkt, dass die Frauen keine Ahnung haben, wovon sie eigentlich reden, nochmal zu unterstreichen: Die Periode ist nicht der Ursprung allen Lebens. Erstens mal menstruieren Katzen nicht, und leben trotzdem – und ihre süßen Babykätzchen auch. Zweitens ist selbst bei Menschen die Regelblutung Schleimbatzphase nicht “der Ursprung des Lebens”, sondern das Anzeichen dafür, dass es eben nicht geklappt hat mit dem neuen Leben.

In diesem Text wollen wir die Werbetrommel für einen offeneren Umgang mit der Menstruation rühren – egal ob im heimischen Wohnzimmer oder am Konferenztisch mit den Kollegen.

Jaaaaah…. äh…. wenn ihr mit Leuten wie Maren oder Katharina mal an einem Konferenztisch sitzen solltet, und die da nur Schwachsinn reden, sagt ihnen das einfach klar raus. Frauen können noch weniger gut mit direkter, pauschaler und unbegründeter Kritik umgehen als Männer, und die werden dann recht schnell schnippisch. Das ist ein sehr guter Punkt, das wichtige Thema “Menstruation” auf den Tisch zu bringen – zum beispiel mit “Na komm, nicht gleich so hysterisch, oder hast du deine Tage?”

Schaut, war doch gut, dass wir da drüber gesprochen haben. 

#metoo mit #itsme, Ashley Judd

Ashley Judd hat einen Gastbeitrag bei der Welt geschrieben. Wenn ihr Ashley Judd nicht kennt: Die hatte 1991 mal einen Gastauftritt bei TNG, und danach hat sie noch den #metoo – Hashtag gegründet. Über die politische Meinung von Schauspielern verweise ich mal ganz allgemein auf Danisch (tl;dr: Schauspielerei erfordert keinerlei Qualifikation, die auch nur im Ansatz dafür einen Anlass gibt, auf die Meinung der Leute irgendwas zu geben. Von daher: der Artikel wird lang, auf Grund der Vorlage sinnfrei, aber lest wenigstens den letzten Satz).

Das amerikanische Magazin „Time“ wählt jedes Jahr eine „Person des Jahres“ aus. Jetzt wurde die #MeToo-Bewegung gekürt

Früher wusste das Time Magazine noch, was eine Person ist. Schade, irgendwie.

Zu den Initiatorinnen gehört die US-Schauspielerin Ashley Judd.

Früher kannte man Schauspieler noch… naja, das war eh ein übertriebener Hype.

Sie hat einen Master in Verwaltungslehre an der John F. Kennedy School of Government in Harvard

Früher war Harvard… ach, lassen wir das. Wenn ihr kommenden Sommer nichts zu tun habt und 8.546$ übrig, klickt mal hier, wenn Euch der Titel gefällt.

Kommen zum Inhalt.

Ich bin Feministin. Damit meine ich, dass ich an die Würde und Gleichberechtigung von Mädchen und Jungen, Frauen und Männern glaube. Ich halte das Patriarchat

Mooooooment… das ‘Patriarchat’ fehlt in dem ersten Satz mit den Dingen, an die du glaubst, Ashley.

Und zu dem Mist mit der Würde habe ich gerade erst was geschrieben. Und dabei sträflicherweise vergessen, zu erwähnen, dass die Macher der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte so intelligent waren, da reinzuschreiben, dass alle Menschen mit der gleichen Würde geboren sind. Nicht, dass man die nicht verliert, wenn man psychisch kranken Dreck von sich gibt. Hach, früher war alles noch besser…

Es ist für uns alle ein falsches Konstrukt.

Das Patriarchat ist ein falsches Konstrukt? Ja, Mädel alte Frau, ach wirklich? Tipp: Es existiert nicht. Es ist nur die Basis der dümmlichen, falschen Feminismusreligion. Und mit der Aussage betreibst du in jeder anständigen Religion Gotteslästerung. Aber natürlich nicht im Feminismus, der ist nur was für schizophrene Frauen ohne Hirn oder einem Verständnis von Logik.

Wenn ich darüber nachdenke, was mich zu dem Menschen gemacht hat, der ich heute bin

Wenn ich deinen Wikipedia-Artikel lese, Ashley, habe ich das Gefühl, dass es Alkohol sein könnte. Zumindest erzählt Wolfgang, der Penner vom Hauptbahnhof, auch nur Mist – aber den kennen hier in der Stadt wenigsten alle.

dann denke ich nicht nur an die Gesamtheit meiner eigenen Erlebnisse, sondern auch an die Gesamtheit der Erlebnisse meiner Vorfahren.

Mein Opa war bei der Waffen-SS, Totenkopfstandarte. Ist Ashley eigentlich Jüdin?

Meine Urahnen Mary und William Brewster waren Glaubensflüchtlinge aus Holland beziehungsweise England und kamen mit der Mayflower in die Vereinigten Staaten.

Ich nehme das mal als ‘Nein’.

Ihre kämpferische, tiefgläubige, leidenschaftliche Liebe zu – und innige Verbundenheit mit – Gott hat sehr viel mit dem zu tun, was ich heute bin.

Nein, Ashley, das hatten sie nicht. Du hast nur schlicht und einfach keinen eigenen Charakter, weswegen du dir einen zu konstruieren versuchst – unter Berufung auf Leute, die seit 500 Jahren tot sind.

Meine Mutter war zur Zeit der Ermordung von Martin Luther King und Bobby Kennedy mit mir schwanger.

Meine Mutter war zur Zeit von Tschernobyl mit meinem Bruder schwanger, und der glaubt trotzdem nicht an die Allseligmachung durch Windrädchen. Komm, Ashley, lass doch mal andere Leute aus deinen Psychosen raus.

Was allerdings mehr als alles andere den Kern sowohl meines Schmerzes als auch meiner Widerstandskraft bildet, was meine Trauer und meine Entschlossenheit durchdrungen hat und mich bewegte

Hach ja, alle großen Führer haben immer in Erinnerungen geschwelgt:

Als der gewaltige Leichenzug … hinweg … fuhr, befand auch ich mich unter den vielen Hunderttausenden, die dem Trauerspiel zusahen. In innerer Ergriffenheit sagte mir dabei das Gefühl, daß auch das Werk dieses Mannes vergeblich sein müßte durch das Verhängnis, das diesen Staat unweigerlich dem Untergang entgegenführen würde.

Aber lassen wir mal Hitlers dramatische Jugend sein; wir sollten ja durch ebendiesen gelernt haben, dass man nicht unbedingt auf Leute hören sollte, die eine traumatische Kindheit gehabt haben.

und mich bewegte, über meine Entrüstung hinauszuwachsen, um so mich selbst und andere zu stärken – das ist der sexuelle Missbrauch, den ich in meiner frühen Kindheit erfuhr.

The only thing we learned from history is that we learned nothing from history. Mal wieder. Ich hab noch ein Zitat von Hitler dazu:

Natürlich, heute ist es einfacher, … sich in… einem Zeitungsartikel die Finger wund zu schmieren

Aber was hatte Ashley denn in ihrer Jugend für sexuelle Traumata? Ah

An old man lured her into an empty storeroom by telling her he would give her a quarter to play a pinball machine, and then molested her.

Jaja, man muss früh anfangen mit der Prostitution, wenn man in Hollywood was werden will. Klappt halt nicht immer. Dumm für Ashley. Aber weiter im Text:

Diese Erfahrung umfassender patriarchalischer Verletzung hat meine neurale Anatomie geprägt.

Liest sich das nur für mich so, als wäre bei ihr im Kopf irgendwas nicht nichtig geschaltet?

Die Bahnen in meinem Gehirn wurden durch dieses frühe Kindheitstrauma geformt

Okay, das ist offenbar so gemeint. Stellt sich die relevantere Frage, warum wir der Frau, bei der im Oberstübchen ein paar Leitungen fehlen, zuhören sollten. Oder was das mit dem Patriarchat zu tun hat. Aber immerhin – Feministin ist sie, so schön verklausuliert und hochgestochen habe ich ‘ich bin strunzdumm und habe nicht alle Tassen im Schrank’ nicht einmal bei Judith Butler gelesen.

Es sind mehr unter uns, die sexuellen Missbrauch erfahren, als solche, die davon verschont bleiben.

Das bezweifle ich stark. Wie dein komischer #metoo – Hashtag gezeigt hat, gibt es in etwa doppelt so viele Trolle, die sich über Jammerfrauen lustig machen, als Frauen, die überhaupt irgendwas sagen wollen, und von denen jammern 95% über nichtige Kleinigkeiten.

Ob man damit zurechtkommt, hängt leider, wie ich glaube, davon ab, zu welchen Formen der Hilfe die Betroffenen Zugang finden.

Mir hilft leider niemand, damit zurechtzukommen, und ich habe das Gefühl, dass ein kleiner, inkompetenter Jurist und vor allem die Irgendein-Neger-Stiftung mich nur zu gerne mundtot machen wollen. Aber gut, ich bin ja nun keine Feministin; mir ist klar, dass ich mir das vielleicht nur einbilde.

Eine Behandlungsmethode mag wissenschaftsbasiert sein, aber wenn man keinen Zugang dazu findet, ist es für den Leidtragenden nur dummes Geschwafel.

Es gibt auch Methoden, die wissenschaftlich nicht anerkannt sind; Lobotomien zum Beispiel. Ich persönlich hielte das – rein wissenschaftlich – bei Ashley für probierenswert, ob sich das dumme Geschwafel, was sie von sich gibt, dadurch nennenswert verändern würde.

In meinem speziellen Fall kamen die Dinge in Bewegung, als der Schmerz, so zu bleiben, wie ich war, größer wurde als die Angst davor, mich zu ändern.

Und da reichten dann 25 cent für den Spielautomaten eben nicht mehr, da musste es schon Hollywood sein. Von der Straßennutte zur Edelprostituierten – was für eine nachahmenswerte Erfolgsgeschichte.

Ich hatte es mit Yoga, Meditation und Beten versucht, um mit dem sexuellen Missbrauch klarzukommen. Doch die Kraft, mich wirklich dem zu stellen, was vorgefallen war, fand ich indirekt durch meine Schwester. Sie hatte sich wegen einer Essstörung Hilfe gesucht, und als ich für eine Familienwoche dazustieß, sah mich ihr Behandlungsteam einmal kurz an und empfahl mir ein Zwölf-Stufen-Programm.

Zwölf-Stufen-Programm ist dann übrigens wieder beten, wenn man das brutal runterbricht. Nur so als kleiner Hinweis: Wenn Dein Problem durch Beten weggeht, war es eigentlich nicht wirklich da.

Anfangs war ich skeptisch, aber ich war bereit, alles zu tun, um mich zu ändern, und ich bin froh, dass ich es gemacht habe.

Von der Nutte zur Jammerfrau. Noch eine ach so gesellschaftlich wünschenswerte Veränderung. Toll, Ashley. Aber mal so für mich: Ich kenne den gesellschaftlichen Wert von Prostituierten. Wer aber braucht Jammerfrauen?

Mich für die Heilung zu entscheiden, war … bei Weitem das Beste, was ich für mich selbst und für die Menschen, die ich vorgab zu lieben, tun konnte.

Menschen, die nur so tun, als wären ihnen andere Menschen etwas wert, sind schlimm genug. Menschen, die vorgeben, andere Menschen zu lieben, sind Abschaum. Oder, natürlich, spezifischer, Gutmenschen-Abschaum. Davon ist Ashley übrigens nicht geheilt, auch nicht davon, in Selbstmitleid zu versinken. Ganz im Gegenteil.

Denn ich kann nicht weitergeben, was ich nicht habe.

Joah, Ahsley. Und du hast halt wirklich gar nichts. Nichtmal eine eigene Meinung, oder gar eine Idee, oder irgendwie Ahnung von irgendwas. Du bist nur, wie so viele alternde Dummtrullas, in einem solipsistischen Teufelskreis gefangen. Aber hey – herrenlose Katzen brauchen ganz viel Liebe; das ist nicht unbedingt schlecht so.

Mit professioneller Hilfe habe ich mich zu einem knallharten Typen entwickelt.

Merke: “knalleharte Typen” zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie ihr Leid in alle Welt hinausposaunen und um Mitleid betteln. Das kann man schon bei den Nibelungen nachlesen, so hat Siegfried schließlich auch den Drachen getötet: Jammern.

Es kann beleidigend sein, ein Problem anzusprechen, ohne auch eine Lösung aufzuzeigen,

Es ist nur für meinen Intellekt beleidigend, sowas in – auch ausgerechnet noch der (bis heute) letzten lesbaren Zeitung – der Welt abgedruckt zu finden. Mein Problem ist aber nicht, dass Ashley keine Lösungen aufzeigt, sondern vielmehr, dass sie nicht einmal ein Problem anspricht. Oder geht es hier um die Legalisierung von Prostitution – ist ja schließlich ein Problem im puritanischen Amerika? Hey – dafür gibt es eine recht einfache Lösung: Legalize it!

deshalb bin ich dankbar, dass ich, wenn ich heute darüber spreche, dass ich als Teenager und als Erwachsene Opfer von Vergewaltigung

Wer hat Ashley denn als Teenager vergewaltigt? Hat Weinstein sie vergewaltigt? Hallo? Thema? Wovon reden wir hier eigentlich? Reden wir hier von Vergewaltigungen? Kommt, Kinders, damit könnt ihr mir nicht so plötzlich kommen; Vergewaltigungen sind ein ernstes Thema. Aber – und das ist eines der schlimmsten Bärendienste des Feminismus – es geht ja gar nicht um Vergewaltigung, es geht um

geschlechtsbedingte Verletzungen

.. also die Tatsache, dass Ashley immer noch jemand poppen wollte, obwohl sie dumm ist wie ein trockenes Stück Brot.

Ich bin sehr stark von feministischen Theologinnen beeinflusst.

‘Feministische Theologinnen’ ist irgendwie wie ‘trockenes Wasser’. Keine Weltreligion lässt sich mit dem feministischen Unsinn und dem dabei zwingenden Glauben an das Patriarchat vereinbaren; die schließen sämtlich andere Götter neben dem einen Gott aus. Oder reden wir jetzt von irgendwelchen obskuren Wicca-Sekten, das gilt ja in den USA auch als Religion? Wahrscheinlich tun wir das. Bequem für mich; dass wir wieder Hexen verbrennen sollten, fordere ich ja nun regelmäßig.

Im Grundstudium besuchte ich ein Seminar über das Bild der Frau in der Bibel. Es war unglaublich verstörend. Die Erfahrung zerstörte meinen Glauben und stürzte meine Familie ins Chaos. Für mich wurde die Frau herabgesetzt, indem man ihre Sexualität zur Ware machte. Ich musste lange suchen, bis ich Theologinnen fand, die willens waren, in ihren Büchern die Übel des Patriarchats anzusprechen.

Wir reden hier aber schon von der christlich-jüdischen Bibel, oder? Nur weil – da ist das Übel nicht das Patriarchat, und die weibliche Sexualität eine Ware, sondern das Übel ist das Weibliche im Allgemeinen. Steht relativ am Anfang, dass wir nur nicht im Paradies leben, weil irgendein Volltrolo halt mal auf eine Frau gehört hat. Sollten wir was draus lernen, Jungs. Wirklich.

Sallie McFague war jemand, die von Gott als einem Er und einer Sie sprach – sowohl als auch und weder noch.

Sallie McFague wird von rennomierten Theologen attestiert, vor allem unfundierten Dreck zu reden, sagt Wikipedia. Sparen wir uns den Absatz daher. Wir sind auch nicht in einem 12-Steps-Program oder in den USA, wo wir unbedingt auf Gott rekurrieren müssen, um unseren Unsinn noch schlimmer zu machen, als er eh schon ist.

Ich erfahre immer noch patriarchalische Aggressionen – entweder in Form von Mikroaggression oder von grenzenloser Überheblichkeit.

M-hm. Lies: Es gibt immer noch andere Menschen, die im Gegensatz zu mir nicht vollkommen einen an der Klatsche haben, sondern – was ich natürlich nie zugeben würde – sogar Recht. Das ist der Nachteil der 12-Step-Programs – das Vertrauen darauf, dass Gott schon alle Probleme lösen wird, obwohl Gott nur ein Platzhalter für diejenigen Konzepte ist, die Menschen rational nicht verstehen können. Natürlich –  und das ist Punkt 12 – mit Missionierungsmandat. Danke, Ashley, wenn ich mich einer Religion anschließen wollte, hat der radikal-fundamentalistische Islam wenigstens Sexsklavinnen im Angebot. Danke, daher, aber nein Danke.

Ich habe immer schon Kraft geschöpft aus der Rolle des Kreuzritters, und das gibt mir ein Gefühl der Stärke.

Kreuzritter, sagt uns Wikipedia, führten strategisch, religiös und wirtschaftlich motivierte Kriege. Soviel Ehrlichkeit ist im Feminismus unüblich, aber durchaus erfrischend. Ich nehme die Kriegserklärung gerne an. Wir werden euch vernichten, ihr blöden Schnepfen.

Ich finde, dass noch viele Jungen und Männer diese Lektion lernen müssten, denn die Definitionen, die wir von Männlichkeit, Mannsein und Sexualität haben, sind toxisch, beleidigend und restriktiv.

Ihr, liebe Feministinnen, seid es, die die kleinen Jungs sexuell belästigen, wenn ihr sie nicht schon vor ihrer Geburt umgebracht habt. Oder danach; Kindermorde gehen nahezu ausschließlich auf das Konto von Frauen. Mannsein ist, sich von diesen nicht toxischen, sondern tödlichen weiblichen Wahnvorstellungen zu lösen. Da kann mir irgendein fetter australischer Möchtegern-Kastrat gerne erzählen, was er will, aber hey – wenn du schon mit Bibel anfängst, Ashley:

deren Mund redet unnütz, und ihre Werke sind falsch.

Dahinter werden die Männer noch kommen, wenn sie versuchen, mit sich selbst zu kommunizieren.

M-Hm. Sicher. Männer sind die, die evolutionär hinten sind. Wie war das neulich – Feministen entdecken die weibliche Masturbation? Viel Erfolg, liebe Frauen; in dreißigtausend Jahren entdeckt ihr dann vielleicht sogar das Feuer.

Mein größtes Glück ist, zu sehen, wie Mädchen und Frauen Systemen des Patriarchats die Stirn bieten.

Wie im islamischen Staat, zum Beispiel? Da werden auf ebendiese Stirne Steine geworfen. Fuck, ist das einzig negative am islamischen Staat wirklich, dass die Alkohol verbieten?

Es beeindruckt mich, wenn sie das auf eine Weise tun, die sie in Angst und Schrecken versetzen muss.

Die Verwendung des gleichen Pronomens zweimal in einem Satz muss bedacht sein. Wer ist denn das zweite ‘sie’ in dem Satz? Die Männer? In Angst und Schrecken? Komm, Ashley, du bist eine alte Frau, niemand hat Angst vor dir. Und nach dem Unsinn auch kaum noch jemand Respekt.  Bleib mal auf dem Boden.

Als Julia Gillard Premierministerin von Australien war, erzählte der Oppositionsführer ihr etwas davon, dass er Feminist sei.

Der Oppositionsführer in Australien ist ein schwanzloses Weichei, wie auch der Rest von Australien. Das weiß ich von Bearing.

Sie hob zu einer dreißigminütigen Tirade nach allen Regeln der Kunst an, in der sie jedes einzelne Mal aufzählte, wo er sie geschmäht, herabgesetzt und verhöhnt hatte, nur weil sie eine Frau war.

Link? Quelle? Dafuq?

Vor allem aber ist eine “Tirade nach allen Regeln der Kunst” Sophismus. Sophismus ist nicht gut, liebe dumme Frauen. Wirklich nicht. 

Es war einer dieser Momente, in denen man sehen konnte, wie bei ihr Herz und Kopf zu einer Einheit wurden.

Bei Männern heißt das “der Verstand aussetzte”. Bei Fraúen heißt das offensichtlich anders, weil denen das Grundvorkommen von Verstand ebenso offensichtlich vollkommen fehlt. Gott, ich war wirklich für Gleichberechtigung, bevor ich begonnen habe, mich mit dem Feminismus auseinanderzusetzen.

Sie zerlegte ihn in seine Einzelteile, und ich fand es großartig.

Das Geblubber gibt es hier, es dauert sogar nur fünfzehn, nicht dreißig Minuten, aber wir wissen ja nun, dass es Mädels nicht so mit Mathe haben. Bei 00:54 kommt der erste Punkt, und der ist ein reines Ad Hominem. Das ist mir zu schwach, um es weiter anzuschauen; ich brauche keine Minute für ein einziges Ad Hominem. Das ist also eher nur erbärmlich.

Deshalb leide ich darunter, zusehen zu müssen, wie sich aktuell der Widerstand gegen Fortschritt so gut zu artikulieren weiß.

Ashley zählt auch zu den Leuten, die den inneren Kern von Milos ‘Feminsm is Cancer’ nicht verstanden haben: nicht alles, was wächst, ist gut. Es kann auch sein, dass es nur Unkraut ist, was wuchert, und einen schönen Garten zuwuchern zu lassen ist kein Fortschritt, sondern ein Rückschritt. Im angloamerikanischen Raum gibt es dafür schon den Begriff der ‘regressiven Linken’. Bei uns nicht; ich nehme an, dass das bei uns zu normal ist.

Aber freilich, es ist wirklich einfach, sich gut zu artikulieren, wenn man nicht nur Dreck redet. Dann muss man nicht hochgestochen daherschwallen, sondern es reicht ein einfaches “Das ist vollkommener Unsinn” oder, was wirklich jeder Depp sagen kann, “Halt’s Maul, Schlampe”. Vielleicht wäre das der Zeitpunkt, wo der Feminismus mal darüber nachdenken sollte, warum sie kein besseres Argument haben als “Halt’s Maul, Schlampe” – das ist nämlich nichtmal eines.

Zusehen zu müssen, wie die, die sich gegen Mikroaggressionen und das Patriarchat wehren, dafür drangsaliert werden.

Ich habe gerade die spontane Idee, unsere Feministinnen in die Levante zu exportieren. Erstens mögen die eh radikale Moslems, zweitens brauchen wir die nicht, und drittens stört dort deren Aussehen nicht so, wenn sie eine Burkha tragen müssen. Dort müssten die armen Hascherln zumindest keine Mikroagressionen mehr ertragen.

Aber ich glaube an den Spruch „Undank ist der Welt Lohn“, daher versuche ich, daran zu denken, dass ich nicht immer für das, was ich tue, geliebt werden kann, auch wenn ich selbst finde, dass es das Richtige ist.

Ja, Ashley, wunderschön, wie du uns hier erklärst, dass du absolut gar nichts verstanden hast. Erklär doch mal, wem, wo, wie durch dein Gejammer geholfen ist. Nenne eine Person, für die das, was du tust, das ‘Richtige’ ist, und inwiefern es das Leben dieser Person verbessert hat. Eine.

Abgesehen davon ist der Protagonist, der den Spruch “Undank ist der Welt lohn” bringt, ein dummer Esel. Okay, machen wir das gendergerecht: eine_e dumme/r Esel*in.


Zur Entspannung: Das Problem war schon immer so.

Die Würde des Menschen ist sehr wohl hassbar

Die Würde des Menschen ist unhassbar

Au contraire. Nichts, was jemals in einem deutschen Gesetzesbuch stand, wurde schlimmer für beliebigere, unrechtsstaatliche Willkür missbraucht. Das kann man sehr wohl hassen – das Konzept. Die Würde eines Menschen selbst ist per se abstrakt und weitestgehend wertlos; die zu hassen ist sinnlos.

Ich illustriere mal, was ich meine, anhand des Pamphlets der vereinigten Verbände zur gutmenschlichen Verschwendung von Steuergeldern zur Förderung der Zensur, auch “No Hate Speech” genannt.

Der Bundestagswahlkampf hat es vorgemacht, die neue Zusammensetzung des Parlaments hat es bestätigt: Der Ton wird rauer.

Bätschi” ist nicht rauer, sondern absoluter Kindergarten. Was ihr meint, ist, dass dank einer Opposition im Bundestag, die mal wirklich etwas gegen die Regierung sagt und nicht nur wie Grüne und Linke finden, dass die Regierung nicht genug macht; dass nicht mehr jeder Mist unwidersprochen stehen bleibt, als hättet ihr in der Bevölkerung für jeden Dreck, den ihr propagiert, die Mehrheit. Oder als würde bei einem der gefühlt 200 Vereine, die die Erklärung mitgezeichnet haben, auch nur eine Person arbeiten, ohne dafür bezahlt zu werden.

In der analogen Welt, vor allem aber im Netz gewinnt der Hass an Lautstärke.

Ich gehe mal nicht davon aus, dass wir nicht von Menschen reden, die noch nicht so lange hier sind, und Israel-Fahnen verbrennen, richtig? In dem Fall habt ihr schlicht Unrecht und nur keine Ahnung vom Internet. Ihr macht nur den Fehler, dass ihr denkt, das Internet wäre ein Kindergarten, in dem alle nett zueinander sind. Das war es aber nie. Da waren nur nicht so viele Leute wie heute, und die Idioten fand man nicht. Dank Twitter haben die aber jetzt ein Riesen-Publikum. Da sagt ihnen dann halt auch wer, dass sie doof sind.

Ein breites Bündnis aus Politik, Medien und Zivilgesellschaft stellt sich geschlossen dagegen.

Hört bitte auf, so zu tun, als hättet ihr irgendeinen Rückhalt in der breiten Bevölkerung. Ihr habt auf eurer Unterstützerliste mindestens zwei Zensurorganisationen, und dazu noch Abmahnanwälte. Niemand mag euch. Niemand. Insbesondere, weil ihr nicht zum Thema kommt.

Heute, am 10. Dezember 2017, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, rufen wir laut zurück: Die Würde des Menschen ist unhassbar!

“Heute” ist nicht der 10. Dezember, heute ist der elfte. Als ihr es geschrieben habt, war der sechste:

… und genau dieses Niveau an Korrektheit haltet ihr übrigens auch: Ein Nichtexistentes.

Und wieso erinnert mich das so an “ab 10.12. wird zurückgeschossen?” Wieso nur habe ich den Eindruck, ihr zieht da in einen Krieg, obwohl euch niemand angegriffen hat?

Unsere Gesellschaft wird von gemeinsamen Werten zusammengehalten

M-hm. Nennt mal drei.

Dazu gehört die freie Meinungsäußerung.

Da bin ich aber mal voll dabei, ihr widerlichen Zensur-Fanatiker. Erschießen sollte man euch, standesrechtlich.

Dazu gehört aber auch, die Würde eines Menschen zu schützen, wenn sie angegriffen wird.

Nein, das tut es nicht. Das steht sogar im Grundgesetz, auf das ihr Euch da beruft: Der Schutz der Menschenwürde ist Aufgabe staatlicher Gewalt, nicht von irgendwem sonst.

Diese Werte spiegeln sich auch in den Gesetzen wider, die alle hier lebenden Menschen vor Diskriminierung schützen sollen.

Bei drei Werten nehmen wir Meinungsfreiheit, Würde des Menschen und Schutz vor Diskriminierung, um dann auf Meinungsfreiheit rumzutrampeln. Tolle Werte teilen “wir” da. Pro-Tipp: So allgemeine Sachen wie “Menschenwürde” werden durch spezifische Sachen wie “Meinungsfreiheit” konkretisiert. Ihr verletzt beides, wenn ihr was gegen Meinungsfreiheit habt.

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte gilt für … Alle Menschen haben Anspruch auf Schutz gegen Diskriminierung und gegen jede Aufhetzung zur Diskriminierung.

Das steht da beides nicht drin. Jeder hat bestimmte Rechte, die im Weiteren Verlauf der AEMR konkretisiert sind, und darf diesbezüglich nicht diskriminiert werden; nicht gar nicht. Analog gilt das für Aufhetzung. Das macht aber ihr.

Niemand sollte Hassrede akzeptieren oder aushalten müssen.

Ja, das ist eure Meinung. Eure Meinung ist eines eurer zu schützenden, diskiminierungsfreien Menschenrechte. Die dürft ihr haben, auch wenn ihr dumm seid wie Stroh. Davon wird sie aber nicht wahr.

Wer verbal Menschen herabsetzt, beleidigt und bedroht, pfeift auf die Menschenrechte

Eben nicht. Es ist ein Menschenrecht, seine Meinung frei zu äußern. Und dazu zählt auch meine Meinung, dass ihr dumme, widerliche Arschlöcher seid. Ihr pfeift auf Menschenrechte, wenn ihr mir das verbieten wollt. Wieso verstärkt sich mein “zurückgeschossen”-Eindruck gerade so?

Wir brauchen eine laute und starke zivile Gegenbewegung – wie sie die NO HATE SPEECH Bewegung in Deutschland und weltweit vormacht.

Nein, wir brauchen eine laute und starke zivile Gegenbewegung gegen Zensoren wie die NoHateSpeech-Bewegung. Aus der ist sogar eine politische Gegenbewegung hervorgegangen, die heißen FDP und AfD. Um unsere Menschenrechte wie Meinungsfreiheit vor faschistischen, totalitären Gutmenschen zu schützen. Herr Maas und seine SPD haben für den Mist ein Drittel ihrer Wähler verloren. Das nenne ich zivilgesellschaftliches Engagement.

Denn Hassrede braucht Gegenrede.

Das ist eine interessante Theorie. Weil? Kann man die nicht einfach ignorieren? Ich würde euch sehr gerne ignorieren, ihr lebt aber halt von meinen Steuergeldern und zensiert mein Internet. Das verletzt meine Menschenrechte, wenn wir mal dabei sind. Artikel 8, 10, 11, 12, 17, 18, 19, 20, 21, 28 und 29.

Ihr bezieht euch hier lediglich auf Artikel 12, “Niemand darf willkürlichen … Beeinträchtigungen seiner Ehre und seines Rufes ausgesetzt werden”. Lest mal genauer: Da steht “willkürlichen“. Es ist nicht willkürlich, wenn ich euch sage, dass ihr Scheiße seid, wenn ich dazusage, warum ihr Scheiße seid. Und jetzt geht sterben.

Wir plädieren deshalb in aller Dringlichkeit für eine zivile Debattenkultur, die sich einmischt.

Die gibt es. Lest mal mein Blog, da steht eine ganze Menge darüber drin, wieso widerliche Leute wie ihr zumindest ausgewiesen gehören. Tipp: Weil ihr Menschenrechte verletzt. Leute wie mich wollt ihr aber idealerweise verbieten, zumindest aber zensieren. Das ist selbstbegründend.

wir wollen diejenigen stärken, die sich laut gegen Hass aussprechen

Das dürft ihr. Aber nicht, indem ihr denen das Wort verbietet, die nicht eurer Meinung sind. Ihr habt doch schon 47 Plattformen und 200 Aktionen. Interessiert nur keinen. Könnte vielleicht daran liegen, dass ihr Scheiße redet, die keinen interessiert?! Wollen wir mal abstimmen, so basisdemokratisch?

Rechtliche Vorgaben müssen beachtet und auch durchgesetzt werden; auch die Netzwerkbetreiber müssen hier ihrer Verantwortung nachkommen.

Da bin ich dabei. Setzen wir doch mal Marsh vs. Alabama gegen Facebook, Twitter und Google durch, dann dürfen die gar nicht mehr zensieren; nix Community Guidelines; freie Meinungsäußerung rulez! Nicht das fucking Gegenteil.

Hassrede trifft nicht alle gleichermaßen: Um das zu verstehen, braucht es mehr politische Bildung.

Ja… ja, klar, ihr bekommt viel Hassrede, wenn ihr so einen Müll redet. Aber – wieso bildet ihr euch nicht erstmal selber? Zudem: Ihr wollt doch die Kinder gar nicht bilden, also ihnen erklären, warum ihr Scheiße seid; ich wollt sie indoktrinieren. Gell?

Wer Hassrede begegnen will, muss nicht nur die Täter*innen zur Verantwortung ziehen, sondern vor allem die Betroffenen in den Blick nehmen. Sie brauchen unsere Solidarität.

Jede 14jährige, die euren Mist öffentlich wiederholt und dafür ein “geh sterben, fette Kuh” zu hören bekommt hat meine vollste Solidarität. Nur eure hat sie nicht; ihr seid da nämlich Schuld, wenn ihr den Leuten solchen Mist erzählt und die ihn dann nachplappern. Und ich bin sehr dafür, euch zur Verantwortung zu ziehen. Politisch korrekt wäre denke ich gerade Steinigen.

Unseren täglichen Faschismus gib uns heute

Den aktuellen Beitrag zur politisch korrekten Volksverdummung auf Bento präsentieren Hanna Zobel und Anatol Stefanowitsch:

Benutzt du diese Nazi-Sätze – ohne es zu wissen?

Nein, wenn ich Nazi-Sätze benutze, mache ich das mit Absicht, um linksgrüne Gutmenschen zu Ärgern. Ein Beispiel, was v.a. Poststrukturalisten hassen werden?

Worte sind Brücken in unerforschte Regionen
– Adolf Hitler

[HZ] Wenn wir Wörter wie “Mischvolk”, “Endlösung” oder “Überfremdung” hören, sollten bei allen von uns sofort die Nazi-Alarmglocken klingeln – klar.

Außer natürlich, wir reden von Tibet. Dass die chinesische Regierung nämlich zur Unterdrückung der Tibetaner da Viehwaggonweise Han-Chinesen hinkarrt, ist böse. Nein, nicht die Viehwaggons, die Chinesen, natürlich; die Tibetaner sind nämlich gut. Die Chinesen sind nicht gut, sondern wertlose Untermenschen.

[HZ] Die Nationalsozialisten haben Sprache ganz gezielt eingesetzt, um ihre Ideologie in der Gesellschaft zu verankern und Macht auszuüben.

Wie jede ideologische Bewegung. Bei den Marxisten waren die Bösen das “Establishment”, was heute kaum noch in einem anderen Sinn verwendet wird; bei der Befreiungsbewegung der Schwarzen in Amerika kam dann das bislang nicht bekannte Wort “Rassismus” auf, Feministen haben das – weil sie Frauen sind und Frauen keine eigenen Ideen haben – dann kopiert und “Sexismus” genannt. Ich weise an dieser Stelle darauf hin, dass das Erfinden von Kampfbegriffen seit spätestens der von Lenin perfektionierten Propaganda aus dem politischen Diskurs (leider) kaum noch wegzudenken ist, gleichwohl aber keinerlei Aussage bezüglich der Güte der zugrundeliegenden Ideen hat.

[HZ] Sie hatten sogar ein Propagandaministerium, das sich damit beschäftigt hat.

Dieser Satz, zum Beispiel, ist Propaganda (systematische Verbreitung von Ideen und Meinungen mit dem Ziel, das allgemeine Bewusstsein in bestimmter Weise zu beeinflussen), davon sind aber die Aussage nicht falsch. Es ist nur falsch, daraus zu interpretieren, dass es schlecht wäre, dass die Nazis ein Propagandaministerium hatten, aber Bento irgendwie besser. Ist es nämlich nicht (wenn man Propaganda per se schlecht findet).

[AS] Man muss zwei Kategorien unterscheiden: Einerseits gibt es Begriffe, die durch die Nazis eingeführt wurden, wie das Wort “Lügenpresse”.

Jaaaaah… 1676 hieß das noch Lügen-Handwerk. Ne, komm, Anatol, selbst wenn das Wort “Lügenpresse” schön von der Zunge geht – es ist halt ein schönes, deutsches Komposit und keine “Fake News” – auch wenn mir “Presstituierte” ja sehr gut gefällt. Es geht doch das Problem nicht weg, wenn man das Wort kritisiert? – Oh; ich vergaß, ich rede mit Linken.

[AS] Andererseits gibt es Begriffe, die es schon vor der NS-Zeit gab, die aber durch die Nazis eine bestimmte Bedeutung bekommen haben. Zum Beispiel das Wort “Volk”.

Wie zum Beispiel in 中华人民国, “Volksrepublik China”, die fucking Nazis.

[AS] Politisch gibt es den Begriff als Definition von Staatszugehörigkeiten. Und dann gibt es die biologisch/ethnische Definition, wie die Nazis sie verwendet haben.

Tjoah… das stimmt halt so nur halb. Denn das Völkerrecht kennt keine klare Definition von Volk, wie der bolschewistische Glatzkopf in der seiner Lügenpresse-Propaganda die jungen, dummen Leser glauben lassen möchte. Ein ehtnisch-kultureller Volksbegriff wird übrigens auch von z.B. den Kurden benutzt.

[HZ] Was passiert denn, wenn wir Wörter wie “Volk” auf diese Art verwenden?

Die Leichen der gefallen Soldaten der SS-Totenkopfstandarte erstehen auf und veranstalten Fackelmärsche durch Bielefeld. Das dürfen wir auf keinen Fall zulassen, da sonst auffallen würde, dass es Bielefeld gar nicht gibt.

[AS] Wir gewöhnen uns an nationalsozialistische Denkmuster.

Dafuq? Wenn ich vom “amerikanischen Volk” spreche, stelle ich mir einen wüsten Mischmasch verschiedener Ethnien vor. Wenn ich vom chinesischen Volk spreche, stelle ich mir fucking Chinesen vor. Weil das so ist. Und das ist so das Linke Problem: Wenn die Realität nationalsozialistisch sein soll, dann muss man (a) feststellen, dass sie das in Deutschland nicht ist; wir füttern hier ganz sozialistisch gerade Millionen Leute durch, die nicht ansatzweise Deutsch sind, und (b) man offensichtlich heute als Nazi gilt, wenn man die Realität nicht verleugnet.

[AS] Selbst, wenn man es unbewusst benutzt, also gar keine böse Absicht hat, führt die Verwendung dazu, dass die Idee eines ethnisch definierten Volkes im Bewusstsein der Gesellschaft verankert bleibt.

Schau – und genau das ist das Problem mit idiotischen linken Vorstellungen: In meiner Welt ist der deutsche Volksbegriff kulturell geprägt, nicht ethnisch. Das war er übrigens auch immer, und Deutschland ist historisch von unvergleichlicher Kleinstaatlerei geprägt; dass sich die Bayern dran gewähnt haben, auch nur Preußen ebenso als Deutsch anzusehen ist eine recht junge Entwicklung. Aber auch damit sind schon unsere Großeltern aufgewachsen, und kleine kulturelle Unterschiede sind da auszuhalten. Große aber sind schwierig – Berliner z.B. (wie Anatol Stefanowitsch) sind für mich jetzt halt weniger deutsch als jeder türkisch-deutsche Autohändler mit Doppelpass. Die reden nämlich keinen Stuss, und Stuss reden ist das, was wir mit dem 3. Reich hinter uns lassen wollten. 

[HZ] Können wir nicht einfach die Nazi-Begriffe “zurückerobern”, also in anderen Kontexten verwenden und sie somit wieder positiv belegen?

Nein. Man kann Begriffe, die etwas inhärent Negatives beschreiben, nur positiv besetzen, wenn man das inhärent Negative verändert. “Zigeuner” per se ist ein reines Deskriptivum, solange die Zigeuner nicht stehlen wie die Raben und ihre Kinder zum Betteln schicken. Wenn sie das aber tun, wird der Begriff “Zigeuner” negativ. Diesen dann durch einen neuen zu ersetzten hilft nichts, und ihn “zurückzuerobern” ist schlicht schizophren. Aber klar, dass eine Feministin das fragt. Ist wahrscheinlich eine Schlampe.

[AS] zum Glück haben es die Nazis nicht geschafft, jedes Wort für immer zu ruinieren. Zum Beispiel “Mädel”.

Eigentlich haben die Nazis es nicht geschafft, überhaupt irgendein Wort zu ruinieren, nichtmal “Endlösung”. Aber Denken, Begründen irgendwas sinnvolles von sich geben muss man als Linker ja nicht, oder? Ich meine, komm – niemand dächte bei Autobahn an Nazis, wenn nicht irgendwelche Linken diese Assoziation hergestellt hätten. Okay, bei Gaskammern schon, aber ich wüsste jetzt nicht, inwiefern Gaskammern in irgendeinem Kontext allgemein positiv zu sehen sein könnten. Subjektiv geht das natürlich; ich hätte da gerade spontan einen Inhaltskandidaten im Kopf.

[AS] Aber es gibt auch Wörter, hinter denen ein Konzept steckt. … “völkisch” könne doch auch ganz neutral definiert werden …. Das stimmt aber nicht, weil mit diesem einen Wort viel mehr ausgedrückt wird,

Ja… das sah Hitler auch so:

[AH] Der Begriff völkisch ist infolge seiner begrifflichen Unbegrenztheit keine mögliche Grundlage für eine Bewegung und bietet keinen Maßstab für die Zugehörigkeit zu einer solchen.

Wir wissen also jetzt, wes’ Geistes Kind der Anatol ist. Und dann wundern sich die Linken, wenn man ihnen Siliones “Der neue Faschismus wird sagen, ‘ich bin der Antifaschismus'” vorhält – es ist (ja, spiegelbildlich) genau das Gleiche.

[HZ] Hat sich die Verwendung von Nazi-Sprech seit Pegida und AfD verstärkt?

Die Verwendung von Deppen-Sprech hat sich seit dem Aufkommen von Bento verstärkt, soviel kann ich sagen. Fuck, Orwell rotiert gerade in seinem Grab.

[AS] Das kann ich nicht abschließend beurteilen, aber man sieht, dass sich die Grenze des Sagbaren immer weiter in Richtung härterer Aussagen verschoben hat.

Die Grenze des Sagbaren, du widerlicher Faschist, ist da, wo Dritte in ihren Menschenrechten verletzt werden. Sagen die fucking Menschenrechte. Und da Worte niemanden in seinen fucking Menschenrechten verletzen können, ist die “Grenze des Sagbaren” politische Willkür – aber freilich mögen Kommunisten sowas, sonst könnte man ja nicht erzählen, dass wir schon immer im Krieg mit Ozeanien waren oder es ein Patriarchat gäbe oder Wörter rechtsradikal wären. Depp.

[AS] Damals war sehr klar, dass man so – zumindest öffentlich – nicht sprechen darf. Wir haben uns als Gesellschaft nie ausreichend damit auseinandergesetzt, wie tiefgreifend der Nationalsozialismus unsere Sprache verändert hat.

Hmmm… ist “verreck, du dreckiger Hurensohn” Nazisprache? Nein? Puh. 

[HZ] Also muss man am besten alle Nazi-Begriffe verbieten?

Sammal.

Wisst ihr, warum “Mein Kampf” auch heute noch so ein furchtbar gefährliches Buch für das Establishment ist? Weil man unweigerlich den Eindruck bekommt, die politische Linke hätte es neben 1984 als fucking Lehrbuch verwendet, um ihr Tun zu gestalten. Und jeder, der das sagt, muss ein Nazi sein, weil – ja, weil er “Mein Kampf” gelesen hat? Kinders: Hitler wäre nicht groß geworden, wenn seine Gedanken für die Zuhörer absurd gewesen wären. Und was macht ihr?

[AH] Mag es sich um Religion handeln oder um Moral an sich, um den Staat oder die Gesellschaft, einerlei, es wird alles beschimpft, in der unflätigsten Weise in den Schmutz einer niedrigsten Gesinnung gezerrt.

Toll. Ganz fein. Ihr gebt fucking Hitler Recht mit seiner Pressekritik. Ganz fein.

[AS] Wenn wir beispielsweise Sprachbilder verwenden, die Menschen in wertvoll und weniger wertvoll aufteilen, dann können diese Bilder sehr schnell wieder Teil der gesellschaftlichen Wirklichkeit werden.

Weil in der Realität (=! Wirklichkeit) natürlich alle Menschen gleich viel Wert sind. Mich würde aber Anatols Meinung dazu, wie er das auch nur in seiner öffentlichen Wirklichkeit bezüglich eines rechtsradikalen Spinners, der ihn umbringt, im Vergleich zu einem islamistischen Terroristen, der einen Kindergarten in die Luft sprengt, und Claudia, die nach der Arbeit putzen geht, um ihre Familie zu ernähren, rechtfertigt. Ich würde mir da nämlich wie ein verlogenes Arschloch vorkommen.

[AS] So etwas passiert nie plötzlich, sondern immer zuerst sprachlich. Es wird immer zuerst geguckt, wie weit kann ich sprachlich gehen, was akzeptiert die Gesellschaft. Und wenn sich das in den Köpfen etabliert hat, dann kann man zur Tat schreiten. Das ist das Gefährliche an dieser Art der Sprache.

Toll, Anatol. Danke, Anatol. Und jetzt sagst du das mal über die Leute, die kontinuierlich unsere Sprache verändern wollen, um uns ihre absolutistischen Ideologien raufzudrücken. Fang mal bei Feministen an, die “alle Männer sind potentielle Vergewaltiger” etabliert haben, um jetzt Willkürgesetze durchzudrücken. Sonst bist du nämlich ein bigottes Arschloch.

Zudem stimmt deine ach-so-toll-klingende These nicht. Der gesamte Sinn von Demokratie und Meinungsfreiheit ist nämlich, dass durch Reden verhindert wird, dass sich uneinige Parteien wechselseitig umbringen, um ihre Probleme zu klären. Und das mit der Demokratie und der Meinungsfreiheit funktioniert erstaunlich gut, solange man bestimmte Grundrechte nicht anfasst. Wie fucking Meinungsfreiheit.

Aber hey, sprich ruhig bestimmten Teilen der Bevölkerung ihre Menschenrechte ab; das war schon immer eine gute Idee. Das mögen die total gerne – du ja sicher auch, oder?

Ich überlasse das Schlusswort mal Hitler:

[AH] Die liebe bürgerliche Mitwelt aber ist ganz erstaunt … Sie sieht, wie in Theater und Kino, in Schundliteratur und Schmutzpresse Tag für Tag das Gift kübelweise in das Volk hineingeschüttet wird und staunt dann über den geringen „sittlichen Gehalt”

The Unslut Project

Irgendwo in den tiefsten Abgründen des Internets, da, wo es schlimmer ist als bei 4chan oder der Encyclopedia Dramatica, gibt es Emily Lindin. Bei Emilys Vorfahren waren die “o”s alle.

Emily ist Gründerin des “Unslut Projects”. Letzteres ist nicht etwa ein Projekt, was gegen den grassierenden Sittenverfall und die Dekadenz der Gesellschaft kämpft – nein, es ist das Projekt einer Schlampe starken, tollen Frau, die die Bedeutung von Wörtern ändern möchte. Wobei – nein; eigentlich möchte sie die Gesellschaft ändern:

​Join us in creating a world where “slut” doesn’t even make sense as an insult.

Emily wird nämlich von enorm vielen eigentlich allen Leuten “Schlampe” genannt:

I don’t remember the third, fourth, or hundredth time I was called a slut. … Now, I’m called a slut nearly every day online by people who don’t know me.

Ich kenne ja nun Emily nicht, aber wenn eigentlich jeder, der sie trifft, sie als Schlampe bezeichnet, dann muss ich denen halt vertrauen, gell?

Nunja, und was macht die moderne, feministische Schlampe, wenn ihr die Welt nicht passt? Natürlich stellt sie sich ignorant:

I don’t know the definition of the word slut… It’s been about 20 years since the first time someone called me a slut, and now I’m quite sure that I’ll never define it. But I don’t want to. I don’t think we need to.

Emily lässt zum Ausdruck ihres eigenen, vollkommen fehlenden Verständnisses von Logik, Konsequenz oder Wörterbüchern T-Shirts drucken:

… okay, so schönen Brüsten helfen wir doch gerne:

Schlampe, die: Frau, deren Lebensführung als unmoralisch angesehen wird

Der Einschluss des Qualifikators “unmoralisch” macht das ganze – das lieben Feministen ja – zu einer nurture-Geschichte – Moralvorstellungen sind kulturell geprägt. Emily kämpft also für nicht weniger als eine Veränderung der moralischen Sexualstandards der Gesellschaft – wie die Grünen Pädophile, die wollen, dass sich die gesamten gesellschaftlichen Standards an ihr eigenes, unmoralisches Verhalten anpassen.

Natürlich wird solch “you go (fuck anyone you like), girl” Unsinn weltweit aufgegriffen, um zu zeigen, wie schwer es die armen Schlampen haben – und das total sexistisch sei, denn:

Es gibt keine Schlampen, ansonsten müsste man ein männliches Pendant dazu erfinden!

Denn da gibt es sogar eine ganze Menge – das übliche, abwertende Wort wäre hier wohl Schürzenjäger; noch negativer konnotiert der Lustmolch.

Nun ist Emilys Problem aber gar nicht so sehr, dass sie keine Wörterbücher lesen kann, sondern dass Schlampen beschämt werden – das ist aber wieder so ein Wörterbuchproblem: beschämen bedeutet “mit einem Gefühl der Scham erfüllen; (durch sein Verhalten) Scham empfinden lassen”, und das wird hier vollkommen auf den Beschämer geschoben, so als schämten sich die Schlampen darüber, dass der andere sie Schlampe nennt – hier so zu verstehen, dass es den Frauen peinlich ist, Schlampe genannt zu werden.

Nun ist es aber nur dann peinlich, Schlampe genannt zu werden, wenn Schlampe zu sein etwas negatives ist. Und das funktioniert halt nur, wenn es zutrifft; die Frauen schämen sich (zurecht) dafür, Schlampen zu sein. Emily weiß das natürlich selbst, sonst müsste sie nicht so um den heißen Brei rumreden und einstreuen

I am monogamous. Over the past five years, I have had sexual interactions with exactly one person.

… und das mit 30. Sie wurde aber seit ihrer Pubertät von jedem (ihre Worte) Schlampe genannt. Freilich lasse ich da die Möglichkeit offen, dass sie jetzt eine Ex-Schlampe ist, aber davon wird ihr vorheriges Schlampentum nicht weniger schambehaftet.

So – nachdem jetzt geklärt ist, worum es geht, reden wir mal darüber, warum Slut-Shaming richtig und wichtig ist:

Slut-Shaming Actually Makes Life Worse for Straight Guys, Too

Naja – gut, wir wissen ja nun, dass Frauen nicht so gut darin sind, sich klar auszurücken und “Nein” halt öfters mal eigentlich “Ja” heißt…

But the truth is, no one benefits from slut shaming. Sexist norms hurt us all.

Erstens ist Slutshaming nicht sexistisch – siehe oben, gibt’s auch für Männer; und zweitens ist es nicht das Ziel, dass jemand von einer Beschämung profitiert. Es geht um den Erhalt von Sitte, Anstand und öffentlicher Ordnung, nicht um die Gefühlchen irgendeiner Schlampe.

At its core, slut shaming polices the sexual behavior, usually of girls and women, by setting rigid restrictions on how many partners we’re supposed to have and what we’re allowed to do with those partners.

Das geht in die richtige Richtung, soll aber nur nach der Seite Unsinn, der vorher dastand (den habe ich Euch gespart), männliche Leser einfangen. Es ist nämlich (wie bereits erklärt) nicht das Slutshaming, was das Sexualverhalten von Frauen limitiert, es sind gesellschaftliche, moralische Standards. Emily tut hier also genau das, was alle Feministen tun – dagegen ankämpfen, dass Menschen Moralvorstellungen haben – und konkretisiert das auf idiotische Weise auf irgendein Verhalten, was ihnen eigentlich nur einen Spiegel vorhält.

Und auch inhaltlich ist das Unsinn – was ihr in eurem Schlafzimmer macht, ist nicht Gegenstand des (konservativen) öffentlichen Diskurses, das ist feministischer “das Private ist politisch” – Quark. Das mit der Anzahl stimmt aber natürlich, und das ist für Frauen einer gleichzeitig, für Männer nicht mehr, als sie glücklich machen können. Ziemlich global, fragt mal die IS-Leute.

since most straight guys enjoy sexual activity, labeling and bullying their potential female partners is pretty backward.

Ja… bis auf, dass das halt keiner macht. Schlampen verstoßen nämlich gegen die o.g. gesellschaftliche Konvention zum Sexualverhalten eines Partners – also, für Leute mit moralischen Standards sind Schlampen daher keine potentiellen Partner. Freilich spricht gleichzeitig nichts dagegen, die mal durchzuvögeln, wenn ihnen das Spaß macht. Nur behalten will man sie nicht.

Even guys who never slut shame still have to face the pressure of the expectations that are rooted in it. Since girls are shamed out of talking openly about our sexual pleasure, it falls on guys to figure that out for us.

Das scheint jetzt nicht so wahnsinnig toll zu funktionieren mit dem “shaming into not talking about”, gell? Was ein fucking Unsinn. Abgesehen davon ist “Körper kennenlernen” so mit das coolste an jugendlichem Sex; und es ist ja nun nicht so, als hätte man da Zeitdruck – oder? Boah, langsam verstehe ich den Unterschied zwischen Schlampen und Nutten: Haben’s auch eilig, zum nächsten Kunden zu kommen, nehmen nur kein Geld dafür.

Ich würde da ja jetzt normalerweise Schlampen dahinterschereiben, aber das war ja nun eh schon klar.

Slut shaming also depends upon the outdated assumption that there are two different kinds of women: “good girls” and “sluts.”

Ja – das ist, wie das bei den Geschlechtern versucht wird, mehr eine fließende Skala. Wobei das eigentlich schon immer so war, dass das eine Skala ist (so wie die Geschlechter immer dichotom waren und bleiben werden) und das auch nie jemand anders gesehen hat. Die einzige gesellschaftliche Frage ist, wo auf der Skala “good girl” aufhört und wo “slut” anfängt; und das ist jetzt z.B. in Amerika anders als in Deutschland als in Ungarn bis hin zum Islamischen Staat.

Wenn also Emily nach amerikanischen Standards eine Schlampe ist, sehen das mit Sicherheit die übrigen sieben Milliarden Menschen auch so.

Was nochmal sollte das Männer stören? Schlampen sind leicht zu haben?!

Some guys still think that they need to hook up with sluts, but to date and eventually marry good girls.

Ja – ersteres ist aber verzichtbar.

The thing is, most straight men I know actually want to be with a partner who is a real person—but they can’t see people for who they really are if they are classifying women as either sluts or good girls, they’re denying themselves that possibility.

Auch Schlampen sind Menschen? Ui, was für eine Erkenntnis. Und nochmal: Man möchte in der Regel keine Beziehung mit einer Schlampe, da eine Schlampe per Definition gegen die – wenn man sie für eine Schlampe hält – eigenen Moralvorstellungen verstößt. Bei ernsthaftem Interesse an Schlampen empfehle ich Shakespeare; das ist dann wie bei trockenen Alkoholikern: Das sind die vehementesten Prohibitionisten, aber man muss halt mit dem Rückfallrisiko leben können.

On a societal level, slut shaming does a disservice to men because it prevents them from learning from girls and women.

*lol*.

We have ideas, opinions, artistic expression, inventions, and so much more to offer, but slut shaming reminds us that there is a limit to what we can safely do or say.

Nein, das tut es nicht. Es beschränkt lediglich euer sittliches Verhalten, vornehmlich euer sexuelles. Und um ehrlich zu sein kann ich auf feministische Kunst wie “Freebleeding” gerne verzichten. Auch auf die “künstlerischen” Ausführungen von Solanas, Villa und Konsorten. Und Emilys Meinung, wenn wir dabei sind.

All it takes is for one person to decide they are going to replace our reputation with one word: Slut.

Ähm… kleiner Tipp: Das ist EURE Schuld, wenn das geht. Ihr seid die Schlampen. Ich weiß aber immer noch nicht, inwiefern das Männern schadet. Was für eine verdammte Themaverfehlung. Wäre das hier ein Porno, müsste sich Emily jetzt über das Pult bücken, ihren Rock hochziehen und bekäme 20 Rohrstockhiebe.

Think about all those women’s stories and experiences that could have been held up alongside male perspectives throughout history

Ja, es ist schon tragisch, dass Shakespeares Lieblingsprostituierte nicht schreiben konnte und uns daher die 50-Shades-Fanfiction aus der Perspektive von Ophelias kleiner Schwester verwehrt bleibt.

They have already missed out on so much wisdom because of the normalized oppression of generations before them

Sorry, ich kann nicht mehr.

Stattdessen mehr Brüste? Ich find’s ja gut, dass die hauptsächlich Brüste abbilden mit den T-Shirts, und vielleicht mögt ihr ja mehr kleinere 😉

Nachtrag: Ihr seid alles Schlampen. Ja, Ihr Leser. Damit ihr jetzt auch “survivors” von Slutshaming seid. Wollt ihr einen Lolli?

Generation Y – der Beginn des Endes

Celia Parbey ist Teil der Generation Y. Nach ihrer eigenen Angabe sind das die, die zwischen 1980 und 2000 geboren sind, aber obwohl ich da (gerade so) nicht dazuzähle, würde ich das zwei, drei Jahre später beginnen lassen; so bis Jahrgang ’84 sind in etwa so viele Bekloppte in Gen X wie Vernünftige in Gen Y.

Aber wie jede besondere Schneeflocke der Generation Y – “einen so selbstverliebten und unqualifizierten Haufen hätte die Menschheit noch nicht hervorgebracht” – findet sie sich natürlich vor allem selbst toll und listet uns dafür auch noch Gründe auf (also, warum sie sich selbst toll findet, nicht, warum wir das gut finden sollten, weil sie keine Ahnung von Argumentation hat, aber ich spoilere). Bevor wir dazu kommen, nochmal, worum es bei der Kritik an den Schneeflöckchen eigentlich geht – in Celias Worten:

Wir sind die Generation „Vielleicht“, also die die sich nicht festlegen wollen, sei es im Beruf, im Alltag oder in der Liebe – so zumindest das Klischee. Oft wird geschimpft über diese „Millennials“. Verweichlicht sollen wir sein, keinen Durchhaltewillen haben und sowieso, wollen wir alles auf dem Präsentierteller serviert bekommen. Zarte Schneeflocken, die ihren „safe space” brauchen, um klarzukommen. „Social Justice Warriors“, die alles viel zu persönlich nehmen. Als unpolitisch werden wir verschrien und unsere Unentschlossenheit verpönt.

Ja – und dass ihr die Generation seid, die die globale Peak Intelligence überschritten hat – also dumm. Aber das nur als kleine Anmerkung, fangen wir an:

1. Wir ernähren uns gesünder und vielfältiger

Ganz fein seid ihr. Es zeichnet Euch als ganz besonders gute Menschen aus, dass ihr nicht wie meine Oma nach dem Krieg von trocken Brot und Milchpulver leben musstet und dank von der Generation meiner Eltern aufgebauten und meiner Generation betriebenen internationalen Handelsketten fucking Pomelos essen könnt. Toll seid ihr, so toll. Wollt ihr einen Pokal? Ja, ich weiß, ihr wollt einen Pokal. Fürs fucking Essen.

2. Und überhaupt leben wir gesünder

Vor allem aber wiederholt ihr eure Punkte!

3. Wir können (fast) überall hinreisen

Nein, das könnt ihr nicht. Das konnte schon ich nicht mehr, weil unsere Eltern Autos und Benzin sackteuer gemacht haben. Vom Krieg im halben nahen Osten und Nordafrika gar nicht zu reden; vor 20 Jahren konnte man noch mit dem Jeep (einem echten Jeep, keinem SUV) durch Nordafrika. Ihr habt also nur keine Ahnung, sondern…

wir heutzutage weiter und häufiger fliegen können als jede Generation vor uns.  

Ja – inwiefern ist das jetzt ein positives Zeichen für euch und nicht für die Leute, die die fucking Flugzeuge, Flughäfen und – ach –

Und durch das Reisen, lernen wir nicht nur andere Kulturen kennen und können unseren Horizont erweitern, sondern wir üben uns auch in Toleranz und Flexibilität.

Ihr seid die mit Abstand unflexibelste Generation ever. Und seit meiner Oma die mit Abstand intoleranteste; ihr seid nur zu doof, zu wissen, was Toleranz bedeutet. Ihr lernt auch keine Kulturen mehr kennen; das haben schon Leute aus meiner Generation hinreichend kaputtgemacht, und an die Stellen, wo das noch geht, traut ihr euch nicht hin.

4. Wir sind technikaffin

Keiner von euch hat jemals einen Computer aus Einzelteilen zusammengebaut, was in meiner Generation eine Notwendigkeit war. Ihr wisst nichtmal mehr, dass es Computer aus Einzelteilen gibt.

Die Routine, mit der wir uns durch soziale Medien bewegen, ist etwas, um das uns vorherige Generationen beneiden. WhatsApp, Instagram, Facebook sind für uns nützliche Mittel zur Verständigung mit unserer Umwelt, die wir mit Leichtigkeit bedienen.

Ich darf mal dran erinnern, dass ihr die Generation seid, für die Microsoft sein 20 Jahre bewährtes Office-Layout verändert hat, damit es für inkompetente Volldeppen leichter zu bedienen ist? Und was bitte ist an Whatsapp, Instagram oder Facebook schwierig? Vor allem aber: Was ist an Instagram nützlich? Mir scheint, dass ihr nicht mehr wisst, was fucking Wörter bedeuten. Wie “nützlich”.

Wir verzweifeln auch nicht sofort, wenn das Internet mal ‘kaputt’ ist, sondern setzen uns selbst daran, das Problem zu lösen.

M-hm. Also, ihr zieht den Stecker der Fritzbox raus und dann wieder rein, gell? Weil, dass man erstmal prüfen muss, ob das jetzt am NTBA, Modem, Router, Switch oder AP liegt – ach; ich wisst gar nicht, dass das mal verschiedene Geräte waren, die zudem von alleine einen Dreck gemacht haben? Uiuiui. Braucht ihr ein Katzenbildchen, damit ihr nicht heulen müsst?

5. Unsere Unterhaltungsmöglichkeiten sind endlos

Es ist erstaunlich, das die Frau ernsthaft eine Aufzählung macht, wie fucking GUT es diese verweichlichten Jammerlappen haben, wohlgemerkt um zu zeigen, dass das negative Bild von ihnen nicht stimmt, nicht um es zu bestätigen. Ich addiere mal “vollkommen hirnlos” zur Liste der Anwürfe an Generation Y.

6. Wir machen uns das Leben einfacher … Von Uber, über Evernotes bis hin zur Öffi-App. … Die Generation Y gilt nicht umsonst als die innovativste Generation bisher.

Travis Kalanick (Uber) ist 41, Stepan Pachikov (Evernote) 67.

So innovativ – aber nicht ihr.

7. Wir nehmen unsere psychische Gesundheit genauso ernst wie unsere physische

Ihr seid fucking Heulsusen, die mit nichts klarkommen und wegen Blogbeiträgen wie diesem hier zu einem fucking Psychiater müssen, als hätte der IS euer Dorf niedergebrannt, euch vergewaltigt, geschwängert und das ungeborene Kind aus euch rausgeschnitten. Aber schön, dass ihr euch selbst ernstnehmt. Die Psychiater tun das auch, die nehmen das Geld eurer Eltern gerne.

8. Wir verschaffen uns online Gehör

Ja – toll. Ihr jammert auch im Internet. Juhuuu!!!

9. Wir erwarten mehr von unseren Arbeitgebern

Ich zitiere mal von oben: “sowieso, wollen wir alles auf dem Präsentierteller serviert bekommen”.

Argumentieren gelernt habt ihr echt nicht, gell?

10. Millennial-Frauen sind selbstbestimmter, was ihren persönlichen Lebensweg betrifft

Als wer? Meine Mutter? Meine Oma? Deren Oma? Einen Bullshit seid ihr, ihr habt nur keine Ahnung, was ihr wollt und lebt rein hedonistisch in den Tag. Das ist schön für euch, aber ihr gönnt meinem vor-Euronorm-Diesel ohne KAT kein Blei mehr ins Benzin. Bigotte Arschlöcher seid ihr, mehr nicht. Ihr merkt noch nichtmal mehr, was der Fehler in meinem Satz ist, vor lauter hysterischer Aufregung über die Einzelteile.

11. …und ihr Berufsleben

Ach? Frauenquoten wollt und braucht ihr, um ins Berufsleben zu kommen. Weil ihr sogar noch dümmer und lebensunfähiger seid als die verweichlichten androgynen Idioten in eurer Generation, die einen Penis haben. Oder?

 wie die Quote

Danke.

12. Wir sind die gebildetste Generation … Ein Studium steht nicht zwingend synonym für Intelligenz

Ja… seit Bologna eher gar nicht mehr. Ihr seid vielleicht formal gebildet. Aber so Sachen wie Argumentieren, Logik oder mal was Tun könnt ihr nicht. Das waren übrigens DEINE fucking Kritikpunkte an Leuten wie dir, und nichtmal die kannst du widerlegen. Dumm rumreden kannst du, aber hey – das kann jeder.

13. Wir sind beziehungsunfähig?

Nö, ihr seid Schlampen.

14. Wir sind tolerant

Auch das hatten wir schon. Wissen wir wirklich nicht, was tolerant bedeutet?

Wir haben jedoch erkannt, dass rassistische und sexistische Witze oder Sprüche in unserer Gesellschaft keinen Platz mehr haben und weigern uns diesbezüglich Stillschweigen zu bewahren.

Ah, wir sind so tolerant, dass wir keine fucking Witze mehr tolerieren. Profi-Hinweis: Das beschreibt nicht Toleranz, das beschreibt Humorlosigkeit. War das einer der Punkte oben? Ja, natürlich war es das. Boah, mit Millenials zu argumentieren ist nicht nur nutzlos, sondern unnötig; die widerlegen sich (respektive bestätigen alles Negative über sich) schon selbst. Aber gut, ich verstehe, warum die ununterbrochen zum Psychiater müssen. Der könnte aber mal die entsetzliche Kommasetzung verbessern.

Es steht also nicht alles schlecht für diese Generation „Vielleicht“. Trotz starkem Gegenwind, schaffen wir es nicht nur uns in dieser Welt zu behaupten, sondern auch Impulse zu setzen, um sie zu ändern.

nur, KOMMA uns. Fuck. Fuck. Diese Leute haben es verdient, dass die fucking Welt untergeht. VERDIENT.

Das Problem einer Generation ist es nie, die Welt zu übernehmen; das müssen sie zwangsweise, weil die Älteren sterben.  Es ist auch vollkommen normal, dass die Welt sich ändert, und es wird auch von euch erwartet, dass ihr die Welt ändert.

Das Problem mit der Gen Y und noch mehr den Millenials ist aber, dass sie bei den ganzen Veränderungen, die sie per se toll finden, übersehen, dass nicht jede Veränderung gut ist, sondern Veränderung auch ein Krebsgeschwür sein kann. Nun sind eure Eltern wahlweise Späthippies oder aus meiner Generation, und wir legen sehr viel Wert auf Selbständigkeit und Eigenverantwortung. Das heißt, ihr könnt gerne euren Krebs tolerieren oder mit homöopathischem Acerolakirschenextrakt D400 behandeln, und wir können euch auch nicht dazu zwingen, uns zu glauben, dass ihr davon sterbt. Dann sterbt halt. Postet Fotos davon auf Instagram.


Dr. Shitlords zum Patent nicht angemeldete Globuli mit Acerolakirschenextrakt D400 kosten übrigens für Blogleser mit dem Gutscheincode “Impfentötet” nur 26,99€/5g statt den üblichen 35,50/kg.

Fetties Witzekiste

So ziemlich das einzige, was noch unerträglicher ist als Feministen, sind häßliche Feministen, die versuchen, lustig zu sein. Wenn das dann auch noch die extra-dummen Expemplare machen, verstößt das eigentlich schon gegen die UN-Menschenrechtskonventionen, Verbot von Folter, wissenschon; aber es wäre ja mal neu, dass irgendwelche Linken die Rechte, die sie für sich fordern, auch anderen zugestehen würden.

Du bist Deutsche*r? Ja, aber was für eine Sorte? Das ist die große Frage. Finde es heraus mit dem großen Kartoffel-Habibitus-Quiz!

Muss ist dazu was sagen? Ich meine – es gibt mit Sicherheit Leute, die das lustig finden, aber ich hoffe zumindest, der weitaus größere Teil lacht halt deswegen, weil es so unbeholfen-lächerlich ist…

1. Wenn jemand weiße Deutsche als Kartoffeln bezeichnet, dann . . .

Kann mir mal irgendwer den Grund nennen, welchen Grund es gibt “weiße” zu “Deutschen” dazuzuschreiben? Für nicht-arische Deutsche haben wir doch andere Bezeichnungen; Kümmeltürke oder sowas.

* . . . bin ich es!
# . . . fühle ich mich angegriffen.
% . . . ist das Rassismus gegen Deutsche.
+ . . . lache ich und sage „I bims 1 Alman!“

Die Auswertungzwichen *#%+ geben übrigens die politische Richtung an, die Fettie einem dann zuschreibt: * ist Vollidiot, + Salonlinker, # Nazis und % intelligente Menschen.

Nun ist das Problem, dass jemanden “Kartoffel” zu nennen kein Rassismus ist, sondern höchstens ein Zeichen von Rassismus sein kann. Wenn das irgendwelche Kümmeltürken lustig oder freundschaftlich verwenden, macht sie das nicht zum Rassisten. Fettie hingegen ist auch dann noch eine Rassistin, wenn sie ein völlig beliebiges anderes Wort verwendet.

Interessant ist aber auch die beschränkte Perspektive der sich selbst und alle Weißen hassenden Autorin: Mit fehlt da die Antwort “Was kümmert es die deutsche Eiche, wenn sich die Wildsau an ihr reibt?”. 

2. Wie gehst du mit Kritik an Deutschland um?
# Es gibt viel Gutes hier: den Harz, Pünktlichkeit, Kant . . .
+ Super, nur nicht in Anwesenheit meiner Eltern.
* Nationalstaaten gehören abgeschafft.
% Niemand muss hier leben 😉

Mal abgesehen davon, dass hier wirklich niemand leben muss, der das nicht will – wir sind nicht mehr in der DDR, jeder darf gehen – gibt es wirklich viel Gutes hier. Aber das sind nicht der Harz, Pünktlichkeit oder Kant, sondern – zumindest war das vor 20 Jahren noch so – saubere Straßen, funktionierende Infrastruktur, hohe Sicherheit, hervorragende medizinische Versorgung, saubere Luft, Atomkraftwerke, die nicht explodieren, eine hohe Alphabetisierungs- und allgemeine Bildungsrate und ordentliche Zeitungen. Wie gesagt, vor 20 Jahren.

Heute aber? Hey, kritisiert Deutschland ruhig; ich tue das auch. Zum Beispiel tut was gegen die offensichtliche Verblödung; wie schlecht sind denn die fucking Schulen geworden, wenn Leute wie Fettie Zeitungsartikel schreiben statt Klos zu putzen? Ich kann da weitermachen, wenn ihr wollt. Ihr werdet nur nicht mögen, was ich kritisiere, wenn ihr Teil des Problems seid. Und nein; das geht umgekehrt nicht weg, wenn ich aufhöre, euch als den letzten Abschaum zu bezeichnen; der seid ihr vollkommen unabhängig davon, ob ich das sage.

3. Was macht deutsche Leitkultur für dich aus?
+ Du meinst Leidkultur?
% Oktoberfest, Obergrenze und Omas Sonntagsbraten.
# Wir sind nicht Burka, wir sind Goethe!
* ein Herrschaftsinstrument und Assimilationsimperativ.

Hmmmm… alles vier? Muss ich mich da entscheiden? Außerdem habe ich dazu schon was geschrieben; “deutsche Leitkultur” passt nicht in drei Wörter. Einerseits, weil das mit überhaupt keiner Kultur geht, und dann besonders nicht mit der Deutschen.

4. Wie gehst du mit Geflüchteten um?

Wenn Leute vor mir flüchten, gehe ich davon aus, dass sie nichts mit mir zu tun haben wollen und lasse sie in Ruhe. Oder reden wir von Flüchtlingen?

% Sie fassten unsere Frauen an, jetzt fasse ich ihr Existenzrecht an, so einfach ist das.

Ne, liebe Feministinnen: Das seid ihr, die Männern in der Gesamtheit ihr fucking Existenzrecht absprechen, weil irgendwelche Arschlöcher sich nicht benehmen können. Wir wollen hier nur keine marodierenden Barbaren haben; wer sich nicht benehmen kann, fliegt raus. Dass die in ihrem Zuhause für sowas gesteinigt werden, finde ich übrigens keineswegs schlimm; das ist deren Problem.

# Ich hieß sie mit Seife am Bahnhof willkommen.
+ Mit meinem „Refugees Welcome“-Turnbeutel setze ich ein klares Zeichen gegen Rassismus.
* So wie mit anderen Menschen auch.

Aus irgendeinem Grund ist die #-Kategorie wohl doch nicht Nazi, sondern mehr Salonnazi. Als wären es nicht fucking ausschließlich Linke, die ihre zum Kotzende Gutmenschlichkeit durch sowas raushängen lassen würden.

Und mal ganz ehrlich: Man geht mit Flüchtlingen nicht um “wie mit anderen Menschen auch”. Das sind stellenweise höchst traumatisierte Leute, die ihr gesamtes Leben, Hab und Gut verloren haben, weil irgendwelche Spinner ihre menschenverachtende Ideologie durchsetzen wollen – Kommunismus, zum Beispiel. Da ist man fucking extra-nett, ihr widerlichen Arschlöcher.

5. Was ist dir wichtig?
# Wenn ich jemandem 20 Cent leihe, dann schuldet mir die Person 20 Cent.
% Meine Ängste sollen ernst genommen werden. Wir mussten zu lange schweigen!
* Liberté, Egalité, No-AfDé (und Beyoncé).
+ Kapitalismus überwinden, der Rest kommt von alleine

Man beachte, wie die Fraternité, also die der demokratischen Bewegung zugrundeliegende grundsätzliche reziproke Solidarität, zugunsten von Blödeleien und dem “Kampf gegen Rechts” geopfert wird. Kleiner Tipp: Menschen verhalten sich gerne gegenüber anderen Menschen solidarisch, wenn die das auch tun. Wenn ihr also nur angefeindet werdet, könnte das an euch liegen.

Und wir mussten überhaupt nicht schweigen, außer ein paar durchgeknallten Ewiggestrigen behauptet das keiner. Das Problem ist, dass die linksgrünen Gutmenschen finden, dass wir in Zukunft schweigen sollen. Und das werde ich mit Sicherheit nicht tun.

Und was soll das denn mit der angedeuteten Knausrigkeit? Wenn ich jemandem 20 Cent leihe, dann schuldet der mir selbstverständlich 20 Cent. Fetties Fett muss irgendwas mit dem Sprachzentrum in ihrem Gehirn kaputtmachen…. Wörter haben Bedeutungen. Ich würde es allerdings knallehart ablehnen, wenn mich jemand fragt, ob ich ihm 20 Cent leihen kann. Ich würde aber anbieten, sie ihm einfach zu geben.

Was sollte denn der Quatsch, Fettie? Wir wussten vorher schon, dass du ziemlich denkbefreit bist, wir hatten nicht angenommen, dass du lustig wärst – okay, das wissen wir jetzt sicher. Wollen wir uns noch die “Auflösung” antun?

Ich denke nicht.