Gratis Bratwurst zur Impfung

Mein neuer Hausarzt (ich gehe wirklich selten zum Arzt, der letzte ist offenbar vor drei Jahren verstorben) ist eine ziemliche Labertasche. Hatte aber noch Corona-Impfungen übrig und wollte mir eine geben. Habe mal dankend abgelehnt.

“Wegen der Nebenwirkungen?”

Ne, weil ich beruflich echt viel Statistik mache. Und im Januar, als meine Frau nosokomial Corona mit nach Hause brachte, bekam ich ganz genau 0 Symptome. Inklusive nicht einer halben Stunde Übelkeit, weil mir jemand ein Wattestäbchen in den Hals gesteckt hat. Mein persönliches Risikoprofil ist aber, unabhängig davon, halt in etwa so, dass ich in etwa die gleichen Erwartungen negativer Effekte vom Virus und der Impfung habe, und davon ausgehend, dass ich den Virus vielleicht/wahrscheinlich schon hatte und mir nix fehlt, muss ich das nicht absichtlich riskieren, auch wenn das Risiko irgendwo bei 1:100.000 oder so liegt.

“Ja, aber die paar Leute, die ernste Impfnebenwirkungen haben, das ist kein zehntel Prozent, weil bei 50 Millionen Impfungen sind da jetzt….”

Ja wenn mein fucking Risiko, an Corona auch nur 4 Wochen schwer zu erkranken, ein zehntel Prozent wäre, und die Spritze dagegen was helfen würde, hätte ich die schneller im Arm als Sie “Hallo” sagen können. Das sind mehr so 0,002%.

“Das sind aber schon sehr kleine Zahlen, die kann ich mir nicht vorstellen”.

Sie sind ja auch Arzt, das ist jetzt für mich nicht unerwartet. Ich hab schon im Studium für die ganzen Herren und Frauen Doktoren die Statistik für ihre Dissertationen geschrieben, Medizin und Wirtschaft teilten sich damals die gleiche Cafeteria.

Und ganz unverblümt erzählte der nette Herr Doktor dann, dass selbstverständlich auch er die Statistik – also, der einzige 20-Seiten-Teil, über den man für einen Dr. med. auch mal nachdenken müsste, natürlich auch jemand anderen hat machen lassen. Das schöne ist aber: Ist der Ruf erst ruiniert, lebt man gänzlich ungeniert, von daher kamen dann ein paar sehr interessante Interna rüber, die ich so noch nicht wusste:

Ein Hausarzt bekommt für eine Impfung von der Kasse nicht ganz 20€ (brutto). Dafür muss die Sprechstundenhilfe einen Termin machen, der Patient kommen, der Arzt ihn “aufklären”, die “medizinische Fachkraft” die Spritze geben, und dann sitzt der noch eine halbe Stunde rum, und man darf sein Wartezimmer – wegen Corona – nicht mehr voll machen. Dann muss man das noch in den Impfpass eintragen, von der Fachangestellten stempeln lassen und dann unterschreiben.

Apotheken bekommen 18€ für die Ausstellung eines digitalen Impfzertifikats, was knapp eine Minute dauert.

Ich bin nun Wirtschaftswissenschaftler und kein Arzt, und 20 Euro sind mir echt zu blöd, eine Rechnung zu schreiben, aber wenn ich das machen wollte, würde ich Apotheker und nicht Arzt werden.

Der Kollege meines Hausarztes, nennen wir ihn Dr. Porsche, ist da ökonomischer: Der hat recht zügig seine Praxis in ein Testzentrum verwandelt, jetzt gibt’s da auch Impfungen, am Fließband. Hat so drei Container auf öffentlichem Grund stehen; zahlt alles der Staat. Hier mag etwas Neid durchgeklungen haben. Wichtiger als seine letzte dann am Abend zu vernichtende Dosis Pfizer-Impfstoff loszuwerden (den muss er selbst zahlen, dann) war ihm aber dann doch meine Meinung dazu, wie man denn die ganzen “Zauderer” zum Impfen bewegen könnte. Denn ich hätte da ja nun meine Sicht, die er auch damit nicht ändern könnte, dass er selbst zweifach geimpft ist – mein Einwand, dass er gute 15 Jahre älter ist als ich und ununterbrochen mit kranken Leuten zu tun hat, was sein Risikoprofil mal locker verhundertfacht und ich mich an seiner Stelle auch impfen lassen würde; scheiß auf die Nebenwirkungen – verwunderte ihn etwas, aber ich erwähnte dann das psychologische Thema “intrinsische” versus “extrinsische” Motivation, hatte Herr Dr. sicher auch irgendwann im Studium.

Strafen – man darf nicht mehr Essen gehen – sind extrinsisch; das funktioniert bei Pavlovs Hunden; bei Menschen aber ist intrinsische Motivation ein viel besserer Treiber. Und, wie er ja korrekt sagt, gibt’s auch eine ganze Menge Leute über 55, für die die Impfung (trotz der aktuellen, eher katastrophalen Zahlen zur Wirksamkeit aus Israel und UK) statistisch wahrscheinlich mehr nützt als schadet. Die bekommt man aber nicht mit einer gratis Bratwurst zur Impfung; das sind Menschen, die müssen das von alleine wollen. Gratis Käse gibt es nur in Mausefallen. Man muss Menschen das also zumindest ordentlich verkaufen, so wie Göring den totalen Krieg.

Dr. Porsche, meinte mein Hausarzt, findet, dass sich das Problem in einem Monat erledigt hätte, wenn die Impfung ab Montag 25€ kosten würde, aber bei Aldi nur 4,99.

Da hat Dr. Porsche im Hinblick auf sämtliche Marketing- wie Psychologieliteratur und v.a. den kleingeistigen deutschen Geiz natürlich absolut Recht – deswegen hat er ja auch den hübschen Taycan – zahlt komplett der Staat.

Sollte hier jemand vom Staat mitlesen, auch ausländischen: Ich beanspruche hiermit Urheberrecht auf diese Idee, gemeinsam mit meinem Hausarzt und Dr. Porsche gem, §§677ff BGB. Wir verlangen auch nur 0,5% der Brutto-Kosten der Aktion als Franchise-Gebühr, das ist eine unvorstellbar kleine Zahl, nicht wahr?

Auch im Staatsbudget fallen diese lächerlichen 22 (+) Millionen Euro nur für Deutschland eigentlich gar nicht auf. Das Geld bitte einfach als Barscheck an die Marina in Marigot Bay, St. Lucia, zu Händen des Eigners der noch anzuschaffenden Swan 57 “Corona”.

BEGRENZTES ANGEBOT!!! Ab Januar 2022 werden nur Lieferungen von Bier, Champagner, Brandy, Cognac, DeCecco-Nudeln, Schinken und Rindfleisch nach Rikitea akzeptiert. Falls Premier Macron Interesse hat: Ich nehme auch einfach Rikitea, da wäre ich entgegenkommend.

Doppelpunkt:innen

Unsere überhaupt nicht gleichgeschalteten Systemmedien verwenden ja nun seit ein paar Wochen alle mitten in Wörtern Doppelpunkte.

Das soll dazu dienen, dass sich irgendwer “mitgemeint” fühlen kann – mir war nur nicht so genau klar; wer.

Ich bin mir nämlich sicher, dass auch 8 Jahre, nachdem ich das zuerst schrieb, immer noch niemand, der “Hilfe, wir brauchen einen Arzt” schreit, Wert darauf legt, ob der Arzt einen Penis hat oder nicht.

Auch wie man das Sprechen soll ist ein Thema, was sogar das Zwangsfernsehen thematisiert – leider mit der geistigen Tiefe eines Kothaufens.

Heute, aber, hatte ich die Erleuchtung: die Doppelpunktinnen meinen diejenigen mit, die überhaupt nichts mit der ersten Gruppe zu tun haben. Eine Formulierung wie “gute Politiker:innen” meint also nicht nur zB Ludwig Erhardt oder FJ Strauss, sondern auch Annalena von der Baumschule oder Markus, der im normalen Leben Bahnhofspenner wäre. “Mensch:innen”, bei Grünen sehr beliebt, meint dann neben Menschen auch sowas wie Claudia Roth.

Zur Aussprache kann man das handhaben wie die Doppelpunktinnen bei ARD und ZDF und eine Sprechpause machen; das wirkt aber für normale Leute, als wäre man geistig behindert. Ich empfehle daher die Aussprache in Form von zB “Wissenschaftler und Doppelpunktinnen”, da ist dann auch Christian Drosten mitgemeint.

Man kann ruhig nett zu dummen, unfähigen Leuten sein; die können nix dafür; die sind so geboren.

Wir sollten aber aufhören, ihnen zuzuhören. Aber wir können lieb sein und so tun; das hilft vielleicht auch Greta und Luisa bei ihrer Angst davor, dass ihnen der Himmel auf den Kopf fällt.

Politisch korrekt gendern, Südkorea-Edition

Von meinem/meiner Galaxy gesendet

Nur mal so als “Außenperspektive” – es gibt außerhalb romanischer Sprachen eigentlich nirgends grammatikalische Geschlechter. Aber gut, wird sich da jemand in Seoul gedacht haben, wenn das in Deutschland jetzt wichtig ist, das Geschlecht der Handys, dann sollten sich die Besitzer das auch frei aussuchen dürfen 😉

Weltuntergangs-Update: Wir werden alle sterben. Sogar zweimal.

Wir unvorsichtigen Deutschen haben ja vor ein paar Wochen den Dauerlockdown “gelockert”, auch wenn davon kaum jemand etwas mitbekommen haben dürfte. Dito die Österreicher, nur bereits ein paar Wochen vorher.

Natürlich widerspricht das dem (nach den Landtagswahlergebnissen zu urteilen enorm großen) Teil der Bevölkerung, die lieber Kim-Jong Un statt Merkel als Kanzlerin hätte, und deren Claqueure freuen sich wie Xi Xinpings Katze, dass “die Infektionszahlen stark/enorm/grotesk/katastrophal steigen“.

In Österreich sieht man das auf der Seite corona-ampel.org, die einen für mich wichtigen Quotienten zeigt, was die AGES (das ist sowas wie das österreichische RKI) nicht tut und auch nur fürchterliche Datendownloads anbringt; aber der Staatsfunk ORF bestätigt wohl die Richtigkeit der Zahlen:

1,1% Testpositivrate. 

Verwundert, ob die tatsächlich auf der Basis ernsthaft irgendwas auch nur für besprechenswert halten, schaue ich bei der AGES nach – und finde es nicht, aber wie gesagt – kommt hin. Dafür finde ich aber die stolze Präsentation dieses Artikels.

Untersucht wurde das SARS‐CoV‐2 re‐infection risk in Austria – keine Sorge, der Artikel wird Euch noch zu genüge um die Ohren geprügelt, zeigt er doch dass man sich bis an sein sicheres Lebensende (durch Corona, natürlich) immer wieder mit Corona anstecken kann. Die AGES beschreibt das so:

Ergebnis: Das Risiko, sich nach durchlaufener Infektion erneut mit SARS-CoV-2 anzustecken ist um 91 Prozent niedriger… [als ohne]

Wie das zustande kommt, sei mal egal; wichtig ist, dass “die” Euch erzählen wollen werden, dass sich Leute erneut angesteckt haben. Gefährlich!

Aber: Haben die denn überhaupt jemanden gefunden, der sich erneut angesteckt hat? Fragen wir die Autoren:

Re‐infection counts are tentative [geraten], since it cannot be excluded that the positive PCR in the first and/or second wave might have been a false positive.

Ach wirklich. Das ist ja mal was total neues. Aber mein Vater erzählt mir das auch immer wieder, wenn Herr Dr.Osten oder Lauterbach mal wieder diese Sau durchs Dorf treiben, immer auf Basis vollkommen wertloser Klopapier-Studien.

Diese hier hat aber mal immerhin große Fallzahlen. Wie viele Re-Infizierte haben sie denn gefunden?

We recorded 40 tentative re‐infections

Wow. Von wievielen in Österreich bereits positiv getesteten?

In Österreich wurden bis zum 21.2.2021 über 440.000 Menschen positiv auf SARS-CoV-2 getestet

Das wären dann beeindruckende 0,009%. Seien wir großzügig und runden es auf 0,01%.

An der Stelle muss man sich fragen: Wie gut sind denn die Tests? Fragen wir die Autoren:

… the … specificity (with 95% confidence region) of PCR tests …. for SARS‐CoV‐2 is … 98.1% (95.9 to 99.2%) according to a recent meta‐analysis

Zu deutsch: Wir sind uns zu 95% sicher, dass die Tests irgendwo zwischen 95,9% und 99,2% sicher sind.

Nun, wenn die Forscher so fair sind, bin ich das auch – deren Sample sind nämlich nicht etwa die 440.000 positiv getesteten Österreicher, sondern nur 14.840 “survivors”.

Das Wort “survivors” zu verwenden ist offenbar richtig und wichtig; verwendet das doch mal im Alltag: “Als Überlebender des gestrigen Tages”, zum Beispiel. Rein statistisch habt ihr bei einer Lebenserwartung von 80 Jahren ein tägliches Sterberisiko von 0,003%.

In jedem Fall sind 40/14.840 immerhin 0,27%. Verbleiben 99,73% zu 100.

Vergleichen wir das mal mit den Zuverlässigkeitswerten des Tests: die liegt (immer noch: wahrscheinlich) zwischen 95,9% und 99,2%, wohl so bei 98,1%.

Bei 14.840 Probanden sind das 608, 282 und (mit statistischer Wahrscheinlichkeit mindestens) 119 falsch positive im Sample. Angeblich Re-Infizierte gefunden haben sie 40.

Nun könnte man ganz doof annehmen, dass alle 40 “gefundenen” Re-Infizierten schlicht und einfach Leute waren, die vorher falsch positiv getestet worden sind.

Mir fällt an dieser Stelle keinerlei Argument ein, was dagegen spricht. Überhaupt keines.


Es führt aber noch zu einem weiteren Punkt: Die aktuell “hohe”, rein politische Inzidenzzahl von 230 (in AT) basiert, wie oben schon angedeutet, auf 20.737 ‘”neuen” Fällen in den letzten 7 Tagen mit einer Positivrate von 1,1% – also auf Basis von grob 2 Millionen Tests.

Klingt viel, aber Österreich hat auch lt. AGES bis Dato 19.845.558 Tests durchgeführt, das sind grob 2 pro Einwohner. Die hier bestätigen auch grob 300.000 Tests pro Tag.

Wo ich mir dann kaum vorstellen kann, dass das alles PCR-Tests sind, und ich nicht weiß, ob die auch einfach “Schnelltests” melden, die dann einen nachfolgenden PCR-Test nach sich ziehen, der dann doppelt gemeldet wird – und natürlich doppelt gezählt. Aber: Wurst.

Für beides, nämlich, sind 1,1% Positivrate eigentlich zu niedrig – wir erinnern uns, der Erwartungswert sind 98,1% korrekt positive, also 1,9% falsch positive. Weniger als 1,9% zu finden spricht dafür, dass der Test genauer ist (unabhängig davon, ob Positive doppelt gezählt werden) – damit wären wir nahe bei den 99,2% der oberen Grenze des Konfidenzintervalls, was z.B. an den Positivraten in GB letzten Sommer nachzuvollziehen ist (irgendwo hier).

An dieser Stelle muss man ergänzen, dass der Test mit offenbar nur 0,8% kaum falsch positive liefert, aber dafür kann man die 0,8% von den 1,1% in Österreich getrost abziehen – das reduziert die Inzidenz dann von 230 auf grob 58.

Von den (immer noch) 20.737 bestätigten (davon recht sicher 15.082 falsch positiv), verbleiben also 5.655.

Von diesen 5.655 liegen 1.462 im Krankenhaus (die testen die schon nochmal, keine Hoffnungen; mein Onkel ist in der Klinik), das sind ~27%. Die können wir von der “ansteckenden” Inzidenz auch abziehen, verbleibt eine _echte_ Inzidenz von grob 45.

Das wären also noch 4.193 Personen in Österreich (8,8 Mio. Einwohner) in Quarantäne. Zzgl.  einer Dunkelziffer von grob 0, da jeder Österreicher statistisch bereits 2mal getestet wurde – allerdings, und jetzt kommt der Crux, sind die PCR-Test sehr viel schlechter darin, den Virus (sinnvoll) zu erkennen als sie darin sind, keinen falsch positiven Wert zu liefern:

Studies suggest that sensitivity may be somewhere between 85% and 98%.

“Sensitivity” heißt auf medizinisch “nicht falsch negativ”, nehmen wir 90%. Grob heißt das, auf die 5.655 korrekt in Quarantäne geschickten Leute und die 15.082 sinnlos eingesperrten Leute kommen noch etwa 565 Leute, die, sehr wahrscheinlich gesund und munter, mir einer SARS-CoV-2-Infektion frei rumlaufen. Diese sind mit einer Wahrscheinlichkeit von grob 60% sowieso nicht ansteckend (Quelle ist die furchtbare Australierin, mit der Herr Dr.Osten Zirkelwichs-Panik spielt).

Verbleiben in ganz Österreich 226 Personen, die eventuell ansteckend sein könnten.

Die Wahrscheinlichkeit, einen davon zu treffen, wenn man jemanden trifft, liegt bei 200/8.860.000 Einwohner, also 0,002%. Zum Vergleich: Der Asteroid Apophis wird bis zum Jahr 2051 (zumindest ich würde gerne so lange leben, ich bin da im Gegensatz zu den “Corona”-Toten auch noch keine 84) mit einer Wahrscheinlichkeit von grob 6,9% die Erde treffen, was zwischen 25 und 200 Millionen Menschen direkt (und viele weitere wegen 2 Jahren Winter) töten wird. Euere Chance, hierbei zu sterben, ist etwa 0,0125%.

Um das “wissenschaftlich” auszudrücken: Eure Wahrscheinlichkeit, in Österreich einen ansteckenden Corona-Positiven zu treffen, ist 84% niedriger, als in den nächsten 30 Jahren am Einschlag eines einzigen, spezifischen Asteroiden zu sterben.

Cui bono? #Corealismus

Ich komme mir ja gerade ein bisschen sehr verarscht vor. Unsere tollste Junta aller Zeiten in dem Deutschland, in dem “wir” gut und gerne leben hat (erstaunlicherweise?) beim “Management” einer “Pandemie” zumindest weniger “versagt” als fast die Hälfte der Ex-Länder in Ex-Jugoslavien – welche Metrik auch immer man hier zugrunde legt.

Ich dachte hoffte ja, die Corona-Geschichte wäre eigentlich gegessen, nachdem da eigentlich kaum noch wer dran stirbt und v.a. bei Menschen unter 20, die für “Werte” wie “Freiheit” gerne mal zu Millionen in Kriegen verheizt werden, seit Jahresbeginn mehr an Blitzschlägen als an diesem auch-so-furchtbaren Virus gestorben sind… aber nein.


Ich habe, ganz ehrlich, keine Ahnung, was das soll. Ich hab das im März schön erklärt – wenn das ein ordentlicher (gefährlicher) Virus ist, verbreitet er sich exponential. Exponential sind so nicht 3,4,5,6; das sind 3, 9, 27, 81.

Was machen die Lehrerinnen, Langzeitarbeitslosen und sonstigen Politiker mit sowas? Natürlich legen sie eine vollkommen beliebige, fixe Grenze fest, ab der man “das Virus” als “gefährlich” deklariert. Bei 50 Neuinfektionen pro Woche pro 100.000 Einwohner.

Vor gut einem halben Jahr, übrigens, als daran noch wirklich, wirklich viele Leite gestorben sind.

Abgesehen davon, dass selbst Deutschland – mit einem der besten Krankensysteme der Welt – bei den damaligen Behandlungs-Notwendigkeits-Quoten von Montag auf Donnerstag überlastet gewesen wäre… 50 wäre zu viel, um da irgendwas zu bewegen. Infektionsfaktor 3, hatten wir gesagt…. das sind 50, 150, 750, 3.750 – und wupps, Krankenhäuser voll.

Heute? Heute haben wir immer noch den (durch nicht begründbaren Satz vn 50/100.000 – obwohl von den aktuell grob 10.000 “aktiven” Fällen in zB Österreich (die publizieren ordentliche Zahlen) gerade 78 auf der Intensiv sind — wie viele davon da eh schon waren, wissen wir nicht, aber das sind 0,78%. Das klingt wenig – ist es aber nicht.

Umgekehrt wissen wir aber mittlerweile. dass die so ziemlich alle “Corona-Opfer” über 90 oder sonstwie nicht alleine lebensfähig waren – und selbst die sterben nichtmal mehr.

Alle Prognosen von so ziemlich jedem waren grottenfalsch – hey, wie beim anthropogenen Klimawandel :).

Ein wundervolles Narrativ, aber: Globale Pandemie, die eine Einschränkung echter Menschenrechte begründet – und alle machen mit.

Warum? 

Nun – es gibt da sehr viele “Verschwörungstheorien”, medial #1 wäre, dass sich unsere Junta wirklich um uns kümmern würde. Das, aber, ist schlicht vollkommen lächerlich.

#2 ist die “Whistleblowerin” aus China, die das Ganze der KPCh anlastet –  das ist in etwa so glaubwürdig, als dass ein ehemaliger KGB-Chef zu blöd ist, jemanden umbringen zu lassen.

#3 ff lasse ich aus – ich kann mir da ehrlich keinen Reim darauf machen. Dass jedwede Junta auf diesem Planeten endlich mal kapiert hat, dass sie ihr Wirtschafts- und Finanzsystem an die Wand gefahren hat, und man nicht mehr “das waren die Juden!” schreien kann, um vom eigenen Versagen abzulenken, wäre noch eine sinnvolle Möglichkeit – “Juden ausrotten” ist ja nun historisch nicht so gut angekommen, global; “Viren ausrotten” hingegen gewinnt (offenbar) enorm Follower.

Von daher – jedwede “Verschwörungstheorie”, die ex post keine war, ließ sich via “follow the money” aufklären. Es bleibt also nur die einfache, elementare Frage: cui bono? 

+52,8% BIP in Guyana.

Jetzt wisst Ihr’s.

Und falls Ihr Euch fragt, warum Donald Trump oder sonstwer da noch keinen Krieg erklärt hat – die USA haben seit 1942 keinen Krieg mehr erklärt; aber zudem wissen die nicht, wo Guyana auch nur liegt.

Ich, hingegen, weiß das natürlich. Das liegt westlich von Surinam, von dem ich seit Jahre plädiere, dass wir da allen Abschaum hin abschieben sollten.


Ihr entschuldigt mich jetzt bitte; ich bekomme bald Anrufe der Chefredakteure zweier super-seriöser Nachrichtenmagazine bzgl. der Protokolle der Weisen von Guyana, und die sind noch in Arbeit.



Deppen-Disclaimer: Da ist durchaus ein neues Virus im Umlauf, was durchaus “gefährdete” Leute umbringt – und für die (absolut meisten), die es überleben, auch nicht die geilsten 3 Wochen ihres Lebens sind.

Wenn Ihr da jetzt unsicher seid: Die Dräger X-Plore 6300 ist gerade bei Amazon im Angebot, dazu ein Filter Typ Dräger Rd40, ist auch nicht mehr überteuert. Der ist Schutzklasse A2B2E2K2HgP3 R D. Schützt zuverlässig vor Viren, Senfgas, Sarin, VX, radioaktivem Iod und – wichtig – natürlich Nowitschok. Denken halt dann alle, Ihr habt volle Pulle einen an der Waffel. Aber hey – gleiche Meinungen sind in der heutigen Gesellschaft wichtig und richtig!

Mehr Panik, bitte!

Der beste US-Präsident aller Zeiten wird ja gerade von der linken Presse dafür zerrissen, dass er einem Schmierenjournalisten im Frühjahr gesagt haben soll, dass der China-Virus (also, der aktuelle; nicht der, der jetzt dann bald neu kommt) schon gefährlich sei, aber er keine Panik verursachen wolle.

Hieran gibt es in der linken Presse zwei Kritikrichtungen: Erstens sei Trump damit “verantwortlich” für hunderttausende von Toten, gar den “worst coronavirus outbreak in the world“, zweitens würde er bei anderen Sachen ja auch Panik schieben, wie dass Antifa- und BLW- Plünderer und Brandschatzer auch bald in Ihrer Nähe “weitestgehend friedlich” stehlen, zerstören, terrorisieren und morden könnten.

Nun, man kann beide Punkte mit einem einzigen Bild abhandeln:

…der kommt vom Trump-hassenden Brutus-Verband “Lincoln Project”, wir nehmen also mal an, er wäre für Trump-Hasser aussagefähig – Twitter liest sich recht identisch.

Wollen wir mal für 5 Pfennig nachdenken? Oder auch nur für 5 cent, für 5 Pfennig bekam man ja noch ein Brötchen?

Was genau würde es denn wem helfen, wenn Trump hier Panik verbreitet? Tipp: Den Asteroiden interessiert das Null.

Einen Virus übrigens auch nicht.

Und damit sind wir dann schon an dem Punkt, dass das einzig sinnvolle, was eine Regierung kommunikationsstrategisch bei einer Pandemie tun kann, eben ist, nicht auch noch Panik zu verbreiten. Ich habe da am 01. März, als das Ding noch super-gefährlich aussah, übrigens auch darauf hingewiesen.

Aber: Orange Man Bad. Lernt das endlich, und jetzt habt Panik, sonst stirbt Oma an Covid, und nicht nächsten Monat alleine und einsam an multiplem Organversagen!

Ein bescheidener Vorschlag zum sinnvollen Umgang mit Epidemien

Allein an diesem Wochenende (Freitag bis Sonntag, den 02.08.) sind deutschlandweit 11 Menschen in Badeseen gestorben.

Im gleichen Zeitraum sind (lediglich) 7 Menschen an oder mit Corona gestorben.

Und was macht unsere Gottkanzlerin anhand dieser deutlich bedrohlichen Entwicklung? Nichts? Die Hände zu einer Raute falten?

Einen so verantwortungslosen Umgang mit Menschenleben kann ich im Gegensatz zu den 2 (plusminus ein paar Größenordnungen) rechtsradikalen, Verschwörungstheorien anhängenden Nazis, die Polizisten verletzt haben:

… natürlich nicht unterstützen. Da macht es auch nichts, dass die unanfechtbare, durch eine berechtigte, richtige und wichtige Demokratieabgabe finanzierte geförderte Qualitätspresse da wohl die übrigen 27 verletzten Polizisten vergessen hat, und die vollkommen irrelevante Nebensächlichkeit, dass die wohl eher auf das Konto der üblichen Linksterroristen gehen – wie so oft, weil die nicht verstehen, dass man nicht einfach in anderer Leute Häusern rumsitzen kann.

Nein, wir müssen was gegen die Badeseeertrinkenepidemie unternehmen, die ich – wenn jetzt nicht sowieso jedes Jahr Hunderte Leute in Badeseen ersaufen würden – gerne auf die tolle Coronapolitik unserer großartigen Regierung schieben würde, aber ich bin ja kein fieser Rechtsradikaler. Ändert nichts an den harten, unwidersprechbaren Fakten, dass die Badeseeertrinkenepidemie 57% gefährlicher ist als das komische China-Virus.

In diesem Punkt hat mich die Corona-Zeit total geläutert, ich habe jetzt verstanden, dass das Leben von absoluten Vollidioten, die nicht schwimmen können, genauso wertvoll ist wie das von Geriatriepatienten mit Multiorganversagen.

— hm… okay; das fand ich jetzt eigentlich immer… —

Nein, ich habe mich an einen Ausspruch eines Helden meiner Jugend erinnert: “Du musst mit den Wölfen heulen, nur lauter” ( Phantomias, LTB 75). Von daher fordere ich:

  • Sofortige Schließung aller Wasserflächen mit einer Tiefe über 2cm. Mit Zäunen und Stacheldraht.
  • Schwimmflügelpflicht für alle. Immer. Überall.
  • Verpflichtende Schwimmwesten-Tragetests bei der Einreise nach Deutschland oder 14 Tage Pflichtaufenthalt in einer 2cm hohen Pfütze
  • Verpflichtende Installation einer Handy-Tracking-App und Mitführen eines wasserdichten Mobiltelefons
  • Verpflichtende Registrierung bei Polizei, Feuerwehr, Gesundheitsamt und dem noch zu schaffenden Gutheitsamt.

Zuwiderhandlungen werden mit einer Geldstrafe von 130 Milliarden Euro belegt. Ich bin ja kein Pfuscher wie die aktuelle nichtstu-Junta. Wiederholungstäter kommen “in den See, in den See, mit einem Gewicht an den Füßen”. Man muss ja der breiten Öffentlichkeit die Gefahren der Situation und die Sinnhaftigkeit der höchstens für reaktionäre Ewiggestrige drakonisch, totalität und protofaschistisch wirkenden Maßnahmen des Gutheitsministeriums klarmachen.

Downfall Porn: Edging

Mein erster Artikel mit dem Tag “Downfall-Porn” ist von 2017 – das ist noch nicht so lang her, aber ich leide wie alle Menschen auch unter dem tiefen, inneren Verlangen, dass “schon alles gut wird”.

Nun, es ist 2020, und auch ich bin offenbar jung und dumm. Noch am 3. März 2020 habe ich wörtlich von “einem der tödlichsten, infektiösesten Viren der heutigen Zeit” geschrieben – auf Basis der Daten von Chinesen – und auf Basis der Daten der WHO.

Reminder an mich selbst, Shitlord: Du warst mal in China; deswegen musstest Du keine Bücher über “wie verhandle lüge ich” lesen, und deswegen weinen die Türken immer, wenn Du von einem Basar gehst… ah, und die WHO sind die Leute, die behaupten, dass “tobacco kills more than 8 million people each year“, obwohl Du noch niemanden an einer Zigarette sterben hast sehen – oder selbst an einer gestorben bist; nur um irgendwelchen KZ-Vergleichen vorzubeugen. Persönliche Anekdoten, das haben wir ja gerade von irgendwelchen Negern gelernt, nachdem wir es den Kommunisten nicht geglaubt haben, ist ja – äh – wichtiger als echte Statistiken, und in diesen ist die WHO halt ähnlich schlecht wie das IPCC – oder Christian Drosten.

Daher hier eine Klarstellung: “vermeintlich“. Ich bin kein fucking Anwalt.

So, das voraus – es ist schwer zu argumentieren, dass man nicht sinnvoll argumentieren kann, wenn man nicht zugeben kann, dass man auch mal Unrecht hatte. Man – Menschwill sich dafür auch rausreden – siehe oben, je nach Grund des Gedankenwandels geht das auch mehr oder weniger begründet.

Oder aber man kann sich die Finger in die Ohren halten und “lalala, ich hör dich nicht” schreien. Das, nun, ist ziemlich Kindergarten, aber das war halt meine Lektüre heute morgen – also, dass die US-Demokraten den Generalbundessupertollstaatsanwalt William Barr vor ein Komitee des Senats vorgeladen haben (unter Eid), um ihn dann nicht antworten zu lassen.  (hier kurz oder bei youtube).

Freilich sagen demokratisch gewählte Abgeordnete des ehrwürdigen US-Senats nicht “lalala”, sondern “I reclaim my time”, aber im Endeffekt läuft das auf’s gleiche raus: “Du bist doof” – “Bin ich gar nicht” “Lalala, ich hör dir gar nicht zu” – also, mit der kleinen Ausnahme, dass die “republikanischen” (konservativen) Abgeordneten in dem Fall nicht mehr zu tun hatten, als ihre offenbar vordefinierte “Fragezeit” damit zu verbringen, Herrn Barr einfach zu bitten, auszusprechen.

Nun müsst Ihr mir das nicht glauben, dass Mr. Barr da nicht mit 70 noch arbeitet, weil er halt Amerikaner ist und daher keine ordentliche Pension bekommt, sondern weil ihm das halt wichtig ist; zudem war mir diese Story der “usual right-wing pundits” zu unglaubwürdig, um wahr zu sein, aber bitte: Überzeugt Euch selbst; es ist genau das, was passiert ist.

Während ich, Saladin von Arabien, also als einen harten Krieg gegen die Mongolen führte, hab ich mir den mega-langweiligen Scheiß komplett angehört… tl;dl: Jupp, es ist wirklich zu 100% nur “listen and believe” – Bullshit auf Seite der Senatoren der D-Partei, die sich selbst in ihren Monologen gefallen und im Stil dümmlicher Anwälte in TV-Serien “Yes or No? Yes or No?” – Fragen stellen, nachdem sie 5 Minuten lang wirrsten Unsinn erzählt haben. (“Sind sie für die Todesstrafe und das Ertränken von Hundewelpen? Ja oder Nein? Ja oder Nein?”)

Diese Leute haben, bei Donald Trump (!) als Gegenkandidaten, zwar eine fucking Wahl verloren – aber die “popular vote” war >50% für diesen bestenfalls Hörensagen, totalen Quatsch, unter Ignoranz jedweder Realität und “Lalala” als Reaktion auf jeden irgendwie rationalen Einwand.

Das, liebe Leser, ist “Demokratie” – irgendwelche absoluten Volldeppen, die von einer Mehrheit von Volldeppen (wirklich intelligente Menschen gibt’s echt wenige) “gewählt” wurden- und die führen sich auf, als hätten sie die Weisheit Wahrheit mit Löffeln gefressen;  quasi wie die katholische Inquisition – mit dem Unterschied, dass die katholischen Inquisitoren tatsächlich sogar viel humanistische Bildung hatten – und diese nur zum eigenen Vorteil ignorierten.

Heutzutage ist es ja ein totaler Skandal, wenn  irgendein junges Mädchen – oder gar ein Junge – behauptet, der Priester hätte sie gebummst. Damals? *Ta-Da* – ab auf den Scheiterhaufen mit dem Nazi der Hexe!

Ich referiere ja gerne Polybios’ Ochlokratie, aber der kam halt nicht auf die (unglaublich dumme) Idee, jeder Drecksau (oder Hexe) eine Stimme zu geben – haben wir aber.

Benjamin Franklin wird das Zitat zugeschrieben “When the people find that they can vote themselves money that will herald the end of the republic” – sehen wir an unserem “ehrwürdigen und respektablen” (das betonen die Inquisitoren des US-Senats in der Langversion gerne und oft) Bundestag auch – Minus 10% BIP, aber +3,5% Abgeordnetendiäten.

Tjo. Jetzt ist er halt da, der Niedergang der “Republik”.

Oder aller.

Ein Zeichen gegen Rassismus setzen #nichtegal

Nach einem langen Arbeitstag setzte ich mich neben meine dort eingeschlafene Frau aufs Sofa und sah da Oliver Pocher und eine durchaus attraktive, ethnisch nicht wirklich zuzuordnende Frau in einem langweiligen Blazer schweigen.

Es lief ein Countdown für so (noch) 7:50 Minuten, und ich muss ehrlich sagen, dass waren die mit Abstand besten 8 Minuten, die ich von Oliver Pocher je gehört habe.

Das war dann insofern recht nutzlos, als dass der auf den T-Shirts von Pocher und wohl seiner Frau (deren Lebensleistung weitestgehend darin besteht, sich von Pocher bumsen zu lassen; zur Friseuse hat es nicht gereicht) – Hashtag #nichtegal mir genau Null sagte, was eher ungewöhnlich ist – nun, Twitter sagte der auch nichts, aber Pocher wollte wohl “ein Zeichen gegen Rassismus setzen”.

Fairerweise: Ich bin nahezu 100%ig sicher, dass es wirklich, wirklich produktiv gegen Rassismus ist, wenn die Virtue-Signalling politisch korrekte, strundzdumme Meute einfach mal ihr Maul hält.

Die gesamte neu-linke (wie auch die alt-linke, aber das ginge zu weit) ist effektiv nur ein Wohlfühl-Hirngespinst, das man wie ein Con Artist (auf Deutsch heißt das treffender “Trickbetrüger”, aber man muss das schon können; das muss man den Leuten [den Trickbetrügern, nicht den Linken] schon lassen) einen vom Pferd erzählt. Das Problem an Scams ist halt, dass sie immer an der Realität scheitern  – wie Sozialismus ;).

Das Problem ist nämlich, dass (2) deren “Forderungen” bigott sind, und (1) ist deren “Begründung” schlicht strunzblöde.

Die “Forderungen” sind “Gerechtigkeit”, die aber dann eher so formuliert werden:

now is the moment to atone for 400 years of racismthat’s included slavery, the long terrorism of Jim Crow and lynching, voter suppression from the 19th century to the present.

Das sind zwei Zitate zusammengefügt, aber der Punkt ist das, was die Deppen schreien – und ich möchte an dieser Stelle klarstellen, dass ich Floyd’s Tod weiterhin strafrechtlich zu verfolgen finde und die Angehörigen mein vollstes Mitgefühl haben, und ich auch gerne meine 0,1 cent Beitrag dazu leiste, dass die da ggf. vom Staat, der den depperten Polizisten ja nun angestellt hat, eine Entschädigung erhalten.

Analog befürworte ich auch, dass alle, die 400 Jahre unter Rassismus gelitten haben, entsprechend entschädigt werden – ich finde schon 30 Minuten staatlicher Gewalt zu viel; wir denken an die Nazi-Tusse; daher auch meine Solidarität mit 12-Minute-George, und erst recht den armen Leuten, die 400 Jahre leiden mussten.

Das Problem hier ist halt: Die sind nun wohl alle tot, oder?

Alle anderen Sachen – also spätestens die “Jim Crow Laws” – wurden 1965 abgeschafft. Das ist 55 Jahre her; da lebte ich noch nicht. Nicht meine Schuld, selbst mein Papa durfte da noch nicht wählen…  und die USA hatten einen inkompetenten Quotenneger als Präsidenten, damit sehe ich diese “Problematik” als mehr als gegessen an. Lynchmorde, analog übrigens zu Hexenverbrennungen, waren historisch übrigens enormst selten; aktuelle Neger bringen (meist aus Kriminalitätsgründen) pro Jahr zehnnmal mehr Weiße um, als jemals Schwarze gelyncht wurden. (und mehr Schwarze, falls das wen interessiert).

Da was zu fordern ist im Endeffekt so, als würde ich in die idyllische Küstenstadt in Jugoslawien gehen und den Leuten da erklären, dass die mittelalterliche Burg da oben auf dem Berg über der Kleinstadt ja nun 1543 meinem Ururur…opa  seine war, und die – wie die ganze Stadt – ja nun eigentlich mir gehöre.

Ich nehme an, die Jugoslawen – oder wie die gerade heißen – würden mir was Husten, und an der Stelle hinkt der Vergleich schon insoweit, dass die als Sklaven nach Amerika verschifften Schwarzen sich allerhöchstens bei ihren damaligen Landesgenossen beschweren könnten, die sie verkauft haben – bei denen aber natürlich nichts zu holen ist.

Mal abgesehen davon ist das undankbar – freilich, Sklavenhandel “to the Americas” war sicher nicht geil, aber für die Überlebenden könnte man da seinen Vorfahren zumindest heutzutage insofern dankbar sein, dass sie nicht in ihrem originären Bumfuckistan aufwachsen mussten. Ich zumindest bin meinen Ahnen enorm dankbar dafür, dass ich nicht in fucking Jugoslawien lebe.

Noch störender ist die Bigotterie: Jahrelang prügelten die Medien darauf ein, dass ein einziger (angeblicher) Neonazi eine (tatsächlich) friedliche Demonstration in einen Aufmarsch von Rechtsextremen verwandelt; bei exzessiven Plünderungen – die in den USA bei Negeraufständen eine lange Historie haben – soll man da aber differenzieren.

Und das finde ich , trotz der Bigotterie, eine “richtige und wichtige” Forderung- natürlich nicht so, wie das Linke tun, sondern wirklich: Ich differenziere gerne zwischen (a) den Plünderern, (b) den Antifa-nahen Chaoten, (c) den unzufriedenen, rassistischen Negern und (d) den friedlichen Demonstranten mit einem berechtigten Anliegen bzgl. unnötiger Polizeigewalt.

Mein Problem ist nur, dass ich in keinem Medienbericht auch nur einen einzigen Demonstranten aus Gruppe (d) gesehen habe. Das ist meine grundlegende “Empirie” – der schwarze Schwan, wenn man so will – der mir da meine grundlegend vorhandene Sympathie verhagelt. Wie mit Lieschen Müller mit dem Gender Pay Gap – die gibt es auch nicht. Oder, zumindest, kenne ich sie nicht. Niemand in den Medien, nichtmal ein Zitat.

Dazu kommt dann noch, dass mich die mediale Berichterstattung enormst ankotzt – “Ausschreitungen bei Neonazi-Aufmarsch” heißt übersetzt “Antifanten haben Sachen verwüstet”, “peaceful protests turned violent” bedeutet, “Neger haben Sachen geplündert, während die Antifanten Sachen verwüstet haben”. Ich habe keinerlei Sympathien für Neonazis, aber während jeder Fackelmarsch von 12 Spinnern als der Weltuntergang dargestellt wird, bei dem niemandem (und nichts) etwas passiert, ist das komischerweise nie “friedlich”.

Mich stört hier ganz besonders die (kommunistisch-linke) “haben-wollen” Interpretation für “Rassismus”, in der man sich nur durch (monetäre) Buße von seiner Erbschuld befreien kann. Das sind Ablassbriefe; und das lehne ich schlicht kategorisch ab. Weil: Martin Luther. Hey- die Neger nennen ebenso nur einen Martin Luther, kann ich auch.

Da wir hier keine Neger haben (nunja, hatten; Danke, Merkel) wäre da der naheliegendste Vergleich die 2ter-Weltkrieg-Reparationen an Polen. Unsere Junta hat wenigstens den Hauch von Vernunft, den Polen da den politisch korrekten Stinkefinger zu zeigen; aber die Eier in der Hose, da Tacheles zu reden, haben sie nicht: “Klar, liebe Polen, geben wir Euch gerne. Ihr habt aber ja schon Schlesien und Pommern – das gebt ihr einfach zurück, und dann lassen wir das alles die Leute da zahlen”. Ich bin sicher, dass die schlesischen und pommerischen Polen begeistert wären – und ich möchte explizit erwähnen, das ich nicht weiß, warum wir ernsthaft Schlesien oder Pommern “wiederhaben” wollten; das ist wie meine Burg an der Adriaküste oder die DDR. Warum, nochmal, wollten wir die DDR?

Was uns zu den Negern zurückbringt – als der UK die Sklaverei abschaffte, anno dazumal, wussten die auch nicht, was sie mit den wirtschaftlich unverwertbaren Negern machen sollten – wie Merkel, heute. Da aber war das Britische Empire noch “die Sonne geht nicht unter”, also bekamen die Neger sogar eine Stadt gegründet, Freetown; ähnlich wie die Juden sich Tel Aviv gemacht haben. Es ist, weil alle Menschen gleich sind, daher auch nur ein marginaler Unterschied zwischen Freetown (Sierra Leone; Jahreseinkommen 1.700$/Kopf KKP, HDI Platz 179/189) und Tel Aviv (38.000$/Kopf KKP, HDI Platz 22). Hieraus jedwede Schlüsse zu ziehen wäre rassistisch oder antisemitisch, daher mache ich das natürlich nicht.

Bleibt natürlich die Frage offen, was wir denn jetzt so ganz anti-rassistisch mit den plündernden Negern machen. Nun – die kamen bei den bislang teuersten Aufständen auf $1 Milliarde Sachschaden.

Zum Vergleich: Der 2. Weltkrieg kostete die USA knapp 4 Billionen Dollar, und fairerweise wehte da keine US-Flagge auf dem Reichstag; die Russen waren da mit gut der Hälfte offenbar deutlich effizienter. Für die 4 Billionen Dollar (1945; kann man grob mit 15 multiplizieren) plus weiteren $6 Billionen  (trillion!) aus Russland, UK, China und den restlichen Alliierten wurden da grob 10 Millionen Leute umgebracht (8 Mio. Deutsche, 1 Mio. Japaner, incl. Zivilisten).

Das ist eine Million Dollar pro Totem, 1945, und mit (x15) nicht mehr so weit weg von den 55 Millionen pro “gerettetem” Coronatotem.

Rechnen wir mit 30 Millionen Dollar pro Kopf… wenn wir alle Neger in den USA loswerden wollen ( das sind gut 40 Millionen) , wären das 1,2 Billiarden (quadrillion)  Dollar; das 250-fache des 2ten Weltkriegs.

Sind die Neger das Wert? Nun – Hitlers Plan war zumindest, sich am Vermögen der enteigneten und vergasten Juden zu bereichern – mit der Konsequenz, dass Jahrzehnte nach dem Tod aller (relevanten) Beteiligten ich immer noch Geld an Juden Israel aus Steuergeldern zahle – freilich, die Juden sind nicht doof. Neger hingegen – was will man denen denn wegnehmen? Wie soll sich das denn refinanzieren, selbst wenn es ausnahmsweise mal funktionieren würde, mit so einem Genozid? Historisch funktioniert das nur mit Buntspechten oder sowas, und das war nie Absicht (Jaja, außer bei den Karthagern).

Daher, liebe Leser, möchte ich hiermit auch ein wirkliches, ehrliches und liberal-kapitalistisches, starkes Zeichen gegen Rassismus setzen: Rassismus lohnt sich (finanziell schlicht) nicht.


Was jetzt natürlich nicht heißt, dass wir nicht dringendst mal so wirklich vermeiden sollten, nutzlose Leute (wie Neger) sich hier ansammeln zu lassen. Aber: Marketing ist da total super, Leute glauben so einen Scheiß ja nun. Vor allem Dumme. Wie Neger.

Die Vermeidung eines Problems zum Zwecke seiner Verewigung

Paul Watzlawik erklärt das so:

Das Grundmuster dafür liefert die Geschichte vom Manne,der alle zehn Sekunden in die Hände klatscht. Nach dem Grunde für dieses merkwürdige Verhalten befragt, erklärt er: «Um die Elefanten zu verscheuchen.«
»Elefanten? Aber es sind doch hier gar keine Elefanten?«
Darauf er: »Na, also! Sehen Sie? «

Kontext? Ich hatte eh das Gefühl, dass mein “Experten-Paradoxon” von vor 10 Tagen nicht 100%ig auf meiner geistigen Brillanz gewachsen ist; jetzt isses mir halt eingefallen. Watzlawik erklärt das Problem in Anleitung zum Unglücklichsein, S. 52f., so:

Und jeder dieser Akte der Vermeidung verstärkt … die »Überzeugung«, daß es damit die schmerzvolle Gefahr erfolgreich vermieden hat.
Was es nicht weiß und auf diese Weise auch nie herausfinden kann, ist, daß die Gefahr schon längst nicht mehr besteht.

Gibt aber wohl Leute, die das Buch nicht gelesen haben:

(Mal abgesehen davon, dass es aktuell nur in den USA über 50.000 Corona-Tote gibt, und dort die Maßnahmen sehr wohl in Frage gestellt werden, von bewaffneten Milizen bis hin zum Präsidenten. Aber gut, der Mann ist Politiker, die lügen halt).