Amazons Alexa ist eine dumme Feministin

Hierzu ein großes Dankeschön an @wollepelz vom Faktum-Magazin für die Videobearbeitung.

Für diejenigen, deren Zeit für Youtube-Videos zu kurz ist: Amazons Alexa wurde politisch korrekt indoktriniert – sie ist bekennende Feministin. Wohlgemerkt: Es ist ein fucking Plastikteil mit einem Mikroprozessor und ein paar LED’s, was meine Lichter an- und ausschalten kann (und soll).

Daher ist es wenig verwunderlich, dass Alexa auch die Frage “was ist Feminismus” nicht beantworten kann – naja, man fühlt sich da irgendwie an Laci Green erinnert. Die ist ja irgendwie auch ein recht auffälliges Stück Silikon… und wurde zur Aufregung aller Feministen ja auch nicht ordentlich drüber aufgeklärt worden, was sie da so von sich gibt.

Schaumamal, ob wir das Alexa auch noch beibringen können; ich spiele gerade mit einem ESP32 und vielen irritierenden C++-Geschichten. Man muss die armen Frauen ja nur aus ihren ideologischen Fesseln befreien (also, ordentlich durchvögeln, quasi). Denn:  Freigelassene, künstliche Intelligenzen brauchten – wie Microsofts Tay – ja nun keinen ganzen Tag, um festzustellen, dass Feminismus Krebs ist.

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Avenidas y flores y mujeres y der weibliche Solipsismus

Zu der nichtexistenten Debatte um ein schlechtes Gedicht möchte ich mal anmerken, dass die Frauen, die den Bewunderer auf die Frauen beziehen, ein ziemlich egozentrisches Selbstbild haben.

Die Plakate hoch, die Muschis dicht geschlossen

Anlässlich des zweiten Jahrestages des internationalen, grund- und inhaltslosen Women’s Marches am Samstag, bei dem Frauen weltweit mit selbstgestrickten (also, von schlecht bezahlten asiatischen Kindern; westliche Frauen können heutzutage ja eher gar nichts mehr) Vagina-Mützen rumlaufen, Unsinn in Mikros brüllen und sich dafür gegenseitig bejubeln – um sich dann zu wundern, warum sie niemand mehr ernst nimmt, ist es für mich mal wieder ein Anlass, meine Leser wissen zu lassen, dass ich noch nicht tot bin.

Netterweise hat mir das Fake-News-Outlet die allseits beliebte und bekannte Internetplattform “Bento” das Gros der Arbeit abgenommen und bereits eine feministische und politisch korrekte Vorselektion der dümmsten Idiotien richtigen und wichtigen Inhalte getroffen, um die es beim “Women’s March” wirklich geht.

1. Indoktrination

Da die aktuelle Generation lebensunfähiger SafeSpace-Bedürftiger nicht in der Lage war, die existente Gesellschaft vollständig zu zerstören, haben sich die Demonstranten für eine Strategie entschieden, die bei totalitären Arschlöchern von Hitler bis Mao schon immer beliebt war: Kleine Kinder indoktrinieren. Denn was kann eine politische Ausrichtung besser kolportieren als die Denunziation der Eltern durch ein kleines Mädchen bei der Stasi? Und was sollte daran falsch sein?

Naja – so rational gesehen wird das jetzt keine deutsche oder gar eine römische Mauer, die irgendwie auch nur so lange halten könnte, bis das Kind erwachsen ist. Bei allem Vertrauen in Trump – er ist nicht Harry Potter.

2. Mehr Indoktrination

Hey – das ist mal keine schlechte Aussage. Das ist sogar wirklich eine gute Aussage, die ich auch meinem Kind beibringen würde. Ich würde mein Kind aber nicht für politische Zwecke missbrauchen.

3. Haltlose Unterstellungen

Die Aussage an sich ist schon alleine deswegen Unsinn, weil “Gleichheit” ohne Spezifizierung ein nichtssagender Begriff ist. Richtiger wäre “wenn du für Gleichheit bist, bist du wahrscheinlich ein totalitärer Arsch”, weil nahezu alle soziologischen Kontexte von Gleichheit schlicht scheiße sind. Zu Kommunisten nenne ich mal Orwells Schweine, und auf der “rechten” Seite ist Differenzierung auch nicht gerade eine Stärke zwischen guten und schlechten Juden/Negern/sonstigen Untermenschen.

Interessanter aber ist, dass das als Zitat gebracht wird. Als Zitat von – ausgerechnet – Emma Watson. Emma ist eine 27-jährige Multimillionärin, die keinen Tag ihres Lebens einer in irgendeiner Form als “anständig” zu bezeichnenden Arbeit nachgegangen ist. Solche Leute sagen sowas. Orwells Schweine.

Ah – aber wenn ihr, liebe Women’s Marschierende, das so sehen müsst, bin ich lieber auch gegen Frauenrechte überhaupt, als Feminist zu sein. Ich, wenn ich ihr wäre, würde mich nicht vor diese Wahl stellen. Ich könnte da nicht der einzige sein.

4. Alkoholismus & Instagram-Filter

Ähm… ja. Drei schlecht blond-gefärbte Frauen mit übergroßen Sonnenbrillen. Im Hintergrund ein Bibelspruch, den man bei den anonymen Alkoholikern lernt.

Das Bild zeigt wohl eine Adele, die irL sackfett ist.

Ich verstehe die Message hier nicht. Vielleicht lieber noch ein fünftes Bier, sonst macht man am Ende bei sowas mit?

5. Frauen sind nicht lustig

Leute – ganz ehrlich, das ist erst Platz 5 der “besten Plakate“, und Platz 4 war nichtmal ein Plakat.

Das sind übrigens auch die Leute, die nicht verstehen, warum eigentlich niemand weibliche “Comedians” lustig findet.

“Midterms” bezieht sich auf die recht wichtige Wahl im November – keine Ahnung, was das soll. Trump hat eigentlich keines seiner Gesetzesvorhaben, was seine (diese!) Gegner nicht mochten, irgendwie praktisch umsetzen können. Selbst ein heftiger Schlag ins Gesicht der Republikaner würde das Null ändern – das Gegenteil hingegen wäre nicht ein nettes, Trump’sches “Grab them by the pussy, they let you do it and they like it”, sondern ein verdammtes Bukkake-Festival mit so den orange-gelben Autobahn-Hütchen im Arsch. (Pylonen, heißen die).

6. Rich Black Lives Matter

Das auf dem Bild ist nicht irgendeine Schlampe mit irgendeinem politisch korrekten Negerkind, sondern das Balg von Lenny Kravitz (die alte Frau, keine Ahnung, wer das Kind ist), ihrerseits bekannt als – äh – Instragram-Hure. Millionäre aller Welt, vereinigt euch gegen die bösen Millionäre – wie Donald Trump! Was gibt es für eine bessere, wichtigere Message, für die man doch gerne auf die Straße geht? Mit fucking Kindern!

7. Ja Sack was soll die Scheiße?

Es wäre toll, Schilder zu verwenden, die man lesen kann. Und nein, ihr wollt nicht wissen, wie die Frau ohne das Hai-Kostüm aussieht.

Der Kontext dieser überaus kreativen Message ist, wenn man jetzt kein sehr zeitverschwendender Trump-Hasser ist, wie schon so oft nicht ersichtlich. Es scheint so, als hätte Trump Angst vor Haien. Das sagt – oder auch nicht – eine Pornodarstellerin, mit der Trump mal gepoppt hat – oder auch nicht. Also, nur für die Leute, deren Zitate von Schauspielerinnen noch nicht genug “intelligente” Meinungen waren, hiermit Behauptungen von Pornodarstellerinnen.

Das linke Schild aber ist, muss man sagen, ja nur Tierschutz, von daher ist das voll in Ordnung; Donald Trump ist gefährlicher als ein Hai. Die Frau mit dem Schild aber auch; Haie sind verhältnismäßig harmlos. Das weiß man, wenn man wie Trumps Sohn begeisterter Scuba-Diver ist. Das relativiert ein bisschen das zweite Schild: Klar, man muss schon aufpassen, wenn man (wie Trump Jr.) mit seiner 9jährigen in die Nähe von Haien kommt, aber das ist bei Feministen genauso. Die sind beide gefährlichfür Kinder!

8. Ivanka Trump ist geil

Keine Ahnung, was mir das sonst sagen soll. Und keine Ahnung, warum man deswegen auf die Straße geht; man muss Trumps Tochter nur anschauen, um sie geil zu finden. Dass sie dazu noch was kann und einen Charakter hat, lässt einen Jared Kushner sein wollen. Ich dachte aber eigentlich, das wäre eine Gegen-Trump-Demo.

Soll das ein Hijab sein? Lippenstift ist sicher haram; aber hey – ich administriere gerne die 100 Peitschenhiebe; man muss als Deutscher ja schließlich kulturell offen sein.

9. Fickt Euch doch, Bento-Praktikanten

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Was sollen denn 200 Plakate auf einmal? Was soll “we don’t bleed blue”? Muss ich mich jetzt auch noch in fucking bloody britische Politik einlesen? Fickt euch doch, kreuzweise.

Wichtig daran ist wohl das “Times Up”, da fehlt der Hashtag und das soll wohl irgendein Follow-Up auf #metoo sein, der aber wohl wirklich niemanden interessiert. Zudem: Apostrophs sind wichtig.

10. Die Illuminaten stecken dahinter.

Das interessante an diesem Bild ist nicht nur die Message “if your feminism isn’t intersectional, then who is it for?” – naja, einen selbst, würde ich sagen; und für sich selbst würde man ja nun auch auf die Straße gehen, aber ganz ehrlich – wie “volunteert” man denn für eine fucking Demo? Als “Freiwilliger”? Als bezahlter Freiwilliger, am Ende noch?

Ein Schelm, wer da irgendwelche Verschwörungstheoriegedanken hat. An George Soros zum Beispiel, das machen nur Nazis, weil Soros ist ja nun Teil der jüdischen Weltverschwörung, und die gibt es schließlich nicht, und Soros ist daher der tollste Mensch der Welt. Oder an Hillary Clinton und die mit ihr verbandelten, durch das HAARP die Gedanken kontrollierenden Echsenmenschen. Das ist schlicht Unsinn.

Nein, es ist vollkommen absurd, zu betonen, dass man freiwillig auf eine solche Veranstaltung geht. Ich glaube auch, die Frau in Australien wurde dazu gezwungen. Vom bösen Patriarchat, natürlich. Und Satan Trump.

Ach fuck. Jetzt habe ich gar keine Nazi-Referenzen drin.

Projizierte Einsichten

Auf returnofkings ist ein tendenziell defensiver Artikel erschienen, der sich mit dem von einem Mark Hill geschriebenen und beim amerikanischen Bento-Pendant Cracked erschienenen Artikel über den verachtenswerten Untermenschenstatus jedweder nicht-feministischer Männer befasst.

[Nachtrag: Boah, wird der geil dumm. Wusste ich nicht. Lest wenigstens die zweite Hälfte.]

Nun befasst sich der ROK-Artikel vorgeblich damit, dass cracked früher mal lustig war, aber fokussiert dann doch maßgeblich darauf, sich gegenüber den dümmlichen Anwürfen des schwanzlosen Kanadiers (Kanada ist wohl so das Berlin Amerikas) zu verteidigen.

Ich finde den ROK-Artikel nicht gut. Wenn Eure (politische) Position es nicht aushält, dass man sich darüber lustig macht, dann ist sie scheiße. Wenn ihr dann nur einen niveaulosen, flachen Artikel zustande bekommt, der den nicht vorhandenen Humor eines Kanadiers nicht zu übertrump(f)en vermag, dann ist das echt traurig. Im Rahmen meiner Sympathie für jedwede Männerbewegung daher hier der notwendige Verriss des idiotischen Geschreibsels von Mark Hill:

Hey, are you familiar with Roosh V?

Ja, das ist einer von den pickeligen, spätpubertierenden Frauenhassern, die bei Mama im Keller hocken und darüber rumheulen, dass sie keine abkriegen. Also, bis auf, dass Roosh natürlich eher Mitte 30 ist und sich dank des durch den Feminismus verbreiteten Schlampentums durch die Weltgeschichte vögelt, ohne dafür zumindest noch zu bezahlen.

It sounds like a knockoff Iranian vacuum cleaner

Merke: Rassismus ist cool, wenn die Adressaten nicht auf Deiner Seite stehen.

it’s actually the pseudonym of Daryush Valizadeh, a self-proclaimed pickup artist

Man bemerke den “selbsternannten” PUA, ganz im Vergleich zum hochoffiziell ernannten Journalisten Mark. Dumm nur, dass Marks Artikelgage betragsmäßig weit unter Rooshs notch count liegen dürfte…

Und um das an der Stelle mal anzumerken: Ich bin kein großer Fan von Roosh, seinem Messias-Getue und seines Hitler-inspirierten Versuchs einer politischen Bewegung, aber ich werde Roosh erst dann kritisieren, wenn alle Kommunisten weg sind.

Men who perform female circumcisions find Roosh’s views on women abhorrent

Laut Wikipedia machen das fast nur Frauen. Aber gut: Hitler fände Roosh auch furchbar. Gewinnt man mit solchen “Argumenten” irgendwo einen Blumentopf?

His basic argument is that women should exist only to look hot and fuck men

Dert Titel des Artikels ist “What We’re All Getting Wrong About Pickup Artists”. Ich denke, das wäre dann der zentrale Punkt. Roosh verbindet keinen (moralischen) Imperativ (“should”) mit der Tatsache, dass Frauen in der Regel nicht zu viel mehr gut sind, außer gut auszusehen und sich (passiv) vögeln zu lassen. Aber gut, ignorieren wir grundsätzlich fehlendes Interesse und Verständnis auf Marks Seite:

Personally, I think it would have been better to have just ignored these chucklefucks

Urban Dictionary übersetzt “chucklefucks” mehr oder weniger mit “Deppen”. Nun verwende ich das Wort auch gerne, aber halt nachdem ich gezeigt habe, wieso ich das so sehe und wieso meine Leser das so sehen sollten; nicht präskriptiv.

Stone cold silence speaks to the utter irrelevance of their views more than anger ever could

Widerspruch und Ärger, wie wir vom Feminismus wissen, zeigen hingegen nur die Bedeutung, Wichtigkeit und Richtigkeit einer Bewegung.

Fuck, könnten sich die linken Deppen mal entscheiden? Und vor allem: Ein Artikel ist nicht “stone cold silence”.

It’s the difference between ignoring a child’s demand for “all the world’s candy” and explaining the economic impossibility of the request.

Die Süßwarenindustrie in Deutschland hat 15 Mrd.€ Jahresumsatz und macht etwa 4% des Welt-BIP aus. Das macht eine Jahresproduktion von 375 Milliarden € an Süßigkeiten, von denen jeweils höchstens 1/4 am Markt sein wird. 100 Milliarden ist für mehrere Leute durchaus leistbar.

Es ist also keine ökonomische Unmachbarkeit; es ist nur ein Problem für (zurecht) schlecht bezahlte Schmierfinken.

Abgesehen davon können Kinder nicht mit so großen Zahlen umgehen. Alles, was sie essen können, sollte sich eigentlich jeder leisten können; es ist nur fucking ungesund und unverantwortlich, es Kindern zu geben. Sagen zumindest meine Freunde mit Kindern.

You’re suggesting there’s a debate to be had, and that if they try hard enough they can make you see the light.

Mein Eindruck ist eher, dass es ROK egal ist, ob Du an ihrer Erleuchtung teilnehmen willst oder im Dunklen stirbst. Und trotz dem die Erleuchtung von ROK nicht die hellste ist, ist es besser, als ganz im Dunklen zu sitzen wie gewisse Cracked-Autoren.

You might argue that it’s better to rattle the heavens themselves with criticism, to broadcast their countless flaws from every outlet so impressionable young men aren’t misled by Roosh’s douche call.

Ich habe langsam den Eindruck, Mark verwendet Derogative für Roosh aus Neid. Es gibt langsam keinen vernünftigen Grund mehr, die so anzuhäufen (ich habe sicher ein halbes Dutzend ausgelassen), aber – warum? Ich meine, ich habe Mike noch nicht als Depp bezeichnet, weil meine Leser das selbst merken, aber… ah; Mikes Leser sind wohl so doof wie er.

Hmmm… das freut mich für meine Leser.

Now, here are some responses to other stories about men’s rights activists, pickup artists, and their ilk.

Männerrechtsaktivisten, PUAs und sonstiger Abschaum. Schön, dass wir da differenzieren und nicht alle in einen Topf werfen, wie – naja, Kommunisten und Nazis und solche Leute.

just the everyday dudes who follow him. The college student who’s striking out at parties, the office IT guy not having much luck with online dating — I could find hundreds of these.

Ich bin Mitte 30, seit über 10 Jahren glücklich verheiratet, und lese Rooshs Blog auch. Your Argument is Invalid.

To be fair, there have also been plenty of calm, thoughtful comments.

Ach, wirklich?

In fact, those are probably the majority.

Es wird immer dümmer. Pro-Tipp: Wenn ich etwas lese, was ich gut oder berechtigt finde, versuche ich nicht, einen Verriss dazu zu schreiben. Der wird nämlich doof. 

I used to not be great with girls.

Wer hätte das gedacht? Mit den Frauen ist das wie mit dem Denken – man kann’s, oder man lernt’s. Oder halt nicht.

I didn’t react to my failings the way Roosh’s followers have, by deciding that all women are slutty, stuck-up, manipulative bitches who need to get in line for my benefit.

Ich nehme an, er ist immer noch nicht great with girls.

No, my ineptitude was internalized. I decided that most girls (and most guys) are perfectly lovely people and that there was just something fundamentally and uniquely wrong with me.

Ich habe während des Computerspielens zunehmend öfter Bullshit auf Youtube laufen, und das war neulich eine Q&A von Roosh. Die war lang und zunehmend öder, aber er hat jemandem wie dir, Mark, ziemlich wörtlich genau das gesagt. Bei Roosh heißt das “lower your standards”.

So, while I always thought MRAs and PUAs were awful people, I understood their frustration and loneliness, because we shared the same low ERA.

ERA? Sorry, da hilft selbst ein PUA-Wörterbuch nicht weiter. Erections-Rejections-Aggregate?

Mal abgesehen davon, dass PUS’s tendenziell weniger frustriert und einsam sind, sondern Frauen flachlegen. Das ist so das, was PUAs machen. Männerrechtler haben andere, vielfältigere Interessen, wie Gerechtigkeit und so Gedöns; die sind durchaus öfter einsam und frustriert. Ich denke, Mark ist ein blödes, pietätloses Arschloch – also, zusätzlich zu dumm.

behind all their anger and bravado are guys who wake up every morning wondering why they don’t have the partner their friends and family have

Ich wache auch jeden Tag auf und frage mich, warum mir meine Frau keinen Vortrag über Feminismus hält oder was ich sonst noch alles für sie, Frauen im Allgemeinen oder zur Verbesserung der Welt tun könnte. Aber dann fällt mir auf, dass sie den Mund vollhat.

Mei.

The partner pop culture tells them that they’re failures for lacking

Projektion, anyone?

And I think the main reason I got over my hang-ups

Danke.

while they haven’t is that I didn’t have random strangers calling me a fat, neckbeard-sporting, basement-dwelling, virginal nerd who would rather play video games and watch porn than talk to another human being.

Joah… bei mir waren das die wirklich guten Freunde. Die hatten übrigens Recht.

I called myself those things. … I’m a skinny little fucker,

Da ist Mark in der Zeit verrutscht: Er macht das immer noch.

and I stay clean-shaven because facial hair makes me look like a pedophile who’s letting himself go

Ich habe das Gefühl, dass das nicht am Bart liegt, sondern an anderen Faktoren, die dazu beitragen könnten, aufgrund derer man annehmen könnte, Mark wäre pädophil. Pädophilie, zum Beispiel.

Ne – ehrlich: Wen (außer fetten, hässlichen Feministinnen, natürlich) interessiert es denn, was andere denken, wie man aussieht? Wie alt ist Mark? 14?

but I was constantly convincing myself that I was inherently flawed.

Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung.

I stopped only after I realized that everyone I knew just thought I was a regular dude.

Joaaah… das ist traurig, dass dich niemand für was besonderes hält, Mark. Nichtmal deine Mami? Könnten wir eine Runde echtes, nicht geheucheltes, Mitleid für Mark haben? Alle zusammmen?

Oooooooooooooooh.

Ne – kommt – sowas wird aus einem, wenn man einfach nur ein durchschnittlicher Versager ist. Autor bei Cracked. Ganz toll.

If you mock and insult someone in an effort to change them (or just because it’s fun), they’re going to double down

Man kann andere Menschen nicht ändern, Menschen können sich nur selbst ändern. Wenn ich mich aber über andere Leute zum Spaß lustig mache, und die “doublen down” dann – wo genau sollte mein Problem sein? Ich habe dann doppelten Spaß?!

If a lonely dude goes to a pickup artist meetup, he’s not the loser the rest of the world calls him anymore. He’s surrounded by people telling him that he’s awesome, that he’s desirable, that the world owes him something.

Ich erinnere an obiges Zitat aus Rooshs Live-Chat, jedwede Pickup-Literatur, die ich kenne, double down und calle Bullshit (weil das ja nun zwei verschiedene Spiele sind). Die Bewegungen, die einem erzählen, die Welt schulde einem was, sind Feminismus (für Frauen) und Kommunismus (im Allgemeinen). Pickup ist “tu was oder verrecke einsam”. Also – quasi wie Feminismus, nur andersrum – und damit ehrlich.

And then he’ll want to defend his friends from the insults of, say, the people who forced them to cancel their meetups. Because that’s further proof that it’s him and his buddies against the world.

Ne, Klassenkampf ist eher so ein marxistisches Ding, also eher so Marks als das von PUAs. Aber – nur mal so – wenn alle nur deine Treffen verhindern wollen, während Millionen dummer Frauen sich frei und unbedroht ohne jedweden Grund, Ziel, Sinn oder Verstand versammeln können, ist der Eindruck, dass alle gegen einen sind, dann irgendwie falsch?

I’m not saying we all need to start inviting these guys to our dodgeball leagues and then give them pity handies in the showers

Und das kommt dabei raus, wenn man Schwule über Pickup schreiben lässt. Dumme, untervögelte Schwule. Sammal.

but we should remember that they’re victims of the same system that created them.

Vaginas?

Guys grow up being told that their self-worth revolves around having lots of sex. They’re told that by their friends, by pop culture, maybe by their dads.

Reden wir jetzt plötzlich über Frauen?

Then inevitably some fail, get frustrated, and are seduced by an opportunistic jackass who says he can help.

Wir reden wirklich über Frauen, oder?

And then strangers call them ugly losers who are going to die sexless and alone

Und Schlampen. Und Feminazis. Wir reden über Frauen. Puh – so macht das endlich Sinn.

That’s also why stern lectures on patriarchy and male privilege just make them angrier

… und traurig. Frauen werden nie nur wütend, Frauen werden traurig und wütend. Gleichzeitig. Das muss man ihnen nachsehen, viel mehr Emotionen haben sie nicht.

It’s easy to insult and dismiss these guys because sometimes they really are just objectively terrible people.

Ja, aber sie haben leider Einfluss auf die höchsten Ebenen der Politik, in nahezu jedem westlichen Land. Wir müssen da gar nicht von der UN-Gleichstellungs-Bullshit-Richtlinie von 1995 reden, oder? Da muss man natürlich was dagegen tun!

It’s fun, too. I’d be lying if I claimed I’ve never mocked these guys, because when you’re having a bad day, calling out people even worse than you is an easy pick-me-up.

Das, liebe Leser, bringen sie Euch in den “Feminism 101” – Dingern so ehrlich nicht rüber. Boah, bin ich froh, dass der Artikel noch so eine positive Wende genommen hat. Deswegen mögen Feministen keine echten Nazis, übrigens, und mögen Islamisten. So schlimm sind Islamisten nämlich auch nicht.

But that’s why this is so simple.

E-ben. Feministen sind gut, Männer sind böse. Einfache Weltbilder, wie mit den Nazis und den Juden. Funktioniert leider immer noch.

make some new friends … Because those new friends can do a better job of showing you why your old friends were wrong than yelling on the Internet ever will.

Joaaah… oder sich halt mal ordentlich durchvögeln lassen. 20 Kilo weniger und das Entfernen von allen Piercings außer zweien helfen da Wunder.


Gott, ich hätte nicht gedacht, dass Teil 2 da so gut wird; ich hab das Mitte von Teil 1 zu schreiben begonnen. Ich frage mich nur, was das jetzt noch mit Roosh, Pickup oder Männern überhaupt zu tun hat.

Shitlords Guide zu Sexismus von A bis Z

Dank broadly, der Lobotomiertensparte des Dummenportals “Vice”, fühle ich mich berufen, mal einen A-Z – Guide to Feminism zu schreiben. Ich übernehme nur die Überschriften.

A wie #aufschrei

Hashtags wie #aufschrei, #ausnahmslos oder #metoo zeigen den egoistischen Solipsismus wie die dümmliche Ignoranz moderner Feministinnen gegenüber ihren Mitmenschen wie auch der Realität. Die Begründerinnen solcher Jammerfrauen-Massenpanikbewegungen setzen irgendwelche irrelevanten Kleinigkeiten in die Welt, an denen sich kein vernünftiger Mensch stören würde, um dann Tausendfachen Zuspruch von ähnlich ADHS-gestörten und schizophrenen Frauen zu erhalten. Dank hunderttausender, oft sogar Millionen von Trollkommentaren, die sich über den Unsinn lustig machen, kann die Lügenpresse dann inflationierte Zahlen zur “Beteiligung” propagieren und so tun, als wären ein paar Frauen mit heftigen psychischen Schäden irgendwie relevant.

B wie BILD-Zeitung

Wen interessiert denn die Bild? Das geht besser:

B wie Blödsinn

Blödsinn, also “sinnloses und törichtes Reden und Handeln” ist der Kernpunkt jedweder moderner feministischer Bemühungen.

C wie Catcalling

Der Begriff “Catcalling” für “Frauen hinterherpfeifen” oder ähnliche kurze, sinnfreie Anmachen steht laut Feminismus für den “Alltagssexismus”, der Frauen entgegengebracht wird, da sie sich dadurch nur als Sexobjekte behandelt fühlen (oder sonst irgendein Unsinn, siehe #U). Feministen subsumieren hierunter jedwede Kommunikation, wie auch “Hallo” oder “Hey, du blöde Kuh, kannst du mal deinen fetten Arsch vom Süßigkeitenregal wegbewegen”, da die Prävalenz dummer Anmachen in der Alltagsrealität vernachlässigbar gering ist. Das zeigt auch schon der Begriff: Katzen kommen nicht, wenn man sie ruft. 

D wie Dating-Coaches

Datin-Coaches und Pick-Up-Artists sowie sowieso jeder, der Männern dabei helfen möchte, irgendwas im Leben besser zu machen, sind sexistische, frauenfeindliche Schweine, rechte Nazis und prinzipiell eine Reinkarnation Satans. Denn wenngleich normale Frauen durchaus auf der Suche nach gutem Sex oder einem festen Partner sind, fallen Feministinnen hier nahezu komplett aus dem Markt, da sie innerlich wie äußerlich zu hässlich sind. Eine Ausnahme bildet hier

D wie Dominance/Submission

… denn Feministinnen, die den ganzen Tag nur groß rumkotzen, brauchen dann halt auch mal einen Ausgleich und lassen sich daher gerne fesseln, auspeitschen und als den Dreck behandeln, wie der sie sich verhalten.

E wie Emma

Die Emma ist eine Zeitschrift, betrieben von einer korrupten, mit Politikern verbandelten Kriminellen, die wie jede feministische Bewegung nur darauf aus ist, Einzelpersonen einen wirtschaftlichen Vorteil zu verschaffen. Der gesellschaftliche Schaden oder Konsequenzen jedweden Handelns werden von Feministen grundsätzlich ignoriert.

F wie Feminazis

Feminazis ist eine historisch angelehnte Beschreibung für Feministinnen der dritten Generation, die analog zu ihrem historischen Pendant auf Texten von Führerinnen aufbauen, die alle Männer umbringen wollen, da diese für alles Übel dieser Welt verantwortlich zeichnen würden.

G wie Gender Mainstreaming

Gender Mainstreaming beschreibt eine undemokratisch beschlossene, neomarxistische Ideologie, die eine sozialistische Gleichstellung aller Frauen mit Männern bezüglich jedweden angenehmen Kriteriums anstrebt. Da diese Idee sowohl dem Gedanken der Aufklärung, der Gerechtigkeit und dem Grundgesetz widerspricht, wurden bereits vorsorglich an zentralen Stellen wie dem Bundesverfassungsgericht Feministinnen installiert, um die menschenverachtende Ideologie der Feministen durchzusetzen. Siehe als historisches Vorbild unter #F.

H wie Hysterisch

Okay, da ist der Originaltext zu gut:

Dabei ist Hysterie … Bezeichnung für eine Frau, die emotional oder vermeintlich überzogen auf etwas reagiert, verwendet wird. Die „hysterische Frau” wurde noch im frühen 20. Jahrhundert verheiratet oder durch Vaginalmassagen durch einen Arzt “geheilt”. Einziger Vorteil dieser sexistischen Praktik: Weil es den Medizinern irgendwann zu anstrengend wurde, ihre Patientinnen per Hand zu befriedigen, erfanden sie den Vibrator.

An dieser feministischen Position ist deutlich zu sehen, dass das hysterische Gezicke und Rumjammern der Feministen ursächlich darauf zurückzuführen ist, dass die halt nicht ordentlich durchgevögelt werden. (siehe auch #D).

I wie Intimbehaarung

Körperbehaarung ist insbesondere an Körperregionen mit Lymphdrüsen (Achseln, im Schritt) kritisch zu betrachten, da die feucht-warme Umgebung das Wachstum von Mikroorganismen wie Bakterien oder Pilzen begünstigt. Dies trifft umso stärker auf Frauen zu, da diese eine höhere Hauttemperatur haben als Männer. Leider – und auch dank idiotischen Kampagnen von Feministinnen, dass eine niedrige mikorobielle Belastung der Haut eine “sexistische” Erwartung wäre – sind Hautbakterien wie Staphylokokken oder Pilzbefall im Intimbereich insbesondere in der feministischen Szene weit verbreitet.

J wie Jugend

Die Tatsache, dass Männer altern wie Wein und Frauen wie Milch regt Feministinnen – wie jede Tatsache – bis hin zu hysterischem Gekreische auf. Wie alle Tatsachen wird auch diese “sexistisch” genannt.

On another note zielen Feministinnen, wie jede absolutistische ideologische Bewegung, darauf ab, bereits Kinder und Jugendliche mit ihrer Ideologie zu indoktrinieren, da unschuldige Kinder leichter für menschenverachtendes Gedankengut zu begeistern sind als rational denkende Erwachsene. Dies zeigt sich auch daran, dass auch alternde Feministinnen sich noch benehmen wie Kinder im Vorschulalter und zum Beispiel in Kirchen rumplärren oder ihre Körperausscheidungen auch mal in die Hose gehen.

K wie Karriere

Da Feministinnen sämtlich dumm wie Brot sind, bleiben ihnen klassische, gesellschaftlich fruchtbare Karrierewege verschlossen. Da ihre eigene Dummheit “frauenausgrenzend” sei, obwohl intelligente, nicht-feministische Frauen keinerlei Probleme mit produktiven Arbeiten haben, und jeder Mensch, der haushalten muss, das weiß, sind Feministinnen vor allem in Organisationen zu finden, bei denen nur Geld ausgegeben, nicht aber eingenommen wird. Dies sind insbesondere der öffentliche Dienst, das Beamtentum und die Politik sowie parteinahe oder von Parteien finanzierte “Stiftungen”. Diese “Stiftungen” dienen, entgegen ihrer Bezeichnung als solche, nicht dem Gemeinwohl, sondern lediglich der persönlichen Bereicherung asozialer gesellschaftlicher Elemente.

L wie Lesbe

Da Frauen hysterisch werden, wenn sie nicht regelmäßig ordentlich durchgevögelt werden, gibt es im realen Leben – anders als in Pornos – keine homosexuellen Frauen. Aufgrund der allgemeinen Selbst- wie Realitätsleugnung im Feminismus gibt es unter diesen allerdings eine kleine Anzahl selbsternannter Lesben, die sich von den übrigen Feministinnen durch ein noch unattraktiveres Aussehen und einen noch stärker ausgeprägten Männerhass nur marginal unterscheiden.

M wie Mansplaining

Mansplaining beschreibt den logischen Fehler von Feministen, Gefühle und Wissen gleichzusetzen und die daraus resultierende Annahme, dass Frauen irgendwas besser wissen können als jedweder Mann. Da für Feministen jedwede Konfrontation mit der Realität (siehe #B) als sexistisch angesehen wird und die Verwendung des immer gleichen Wortes auch für Minderbemittelte so doof wirkt, wie es faktisch ist, werden für diverse irrelevante Situationen dümmliche neue Wortkretionen hervorgezaubert. Feministen verwechseln solche esoterischen Beschwörungsformeln wie “Mansplaining”, “struktureller Sexismus”, “Patriarchat” oder “Abrakadabra” mit realem Wissen. Besser wäre:

M wie Marxismus

Die marxistische Idee war, eine dystopische Gesellschaft gleicher Langweiler durch einen Klassenkampf des Proletariats herbeizuführen. Das hat nicht funktioniert, da der gegensätzliche Kapitalismus jedem ein weitaus höheres Maß an Wohlstand versprochen und geliefert hat, als das der Marxismus jemals könnte. Der Aufstand des Proletariats ist daher an Desinteresse einer zunehmend zufriedeneren Unterschicht gescheitert.

Von Verfechtern dieser (blöden) Ideologie wurden daher die Frauen als neue Gruppe im Klassenkampf auserwählt, da Frauen undankbar und dementsprechend nie zufrieden sind. Auf diese Weise kann ein sozialistisches Regime nach Vorbild von Orwells 1984 etabliert und – da die Ziele des Marxismus utopischer Unsinn sind und nicht erreicht werden können – in alle Ewigkeit fortgesetzt werden.

N wie “Nein heißt Nein”

Die Gender-Ideologie (siehe #G) ist grundsätzlich Rechtsstaats- wie Menschenrechtsfeindlich und versucht daher, elementare Grundrechte wie die Unschuldsvermutung zugunsten morderner Hexer-Prozesse abzuschaffen. Damit die dummen Weiber aufhören, rumzukreischen, wurde daher sogar das Strafgesetzbuch geändert. Diese Änderungen werden aber kaum praktische Auswirkungen haben, bis die Gleichschaltung des Bundesverfassungsgerichts abgeschlossen ist.

O wie Opfer-Abo

Opfer-Abo beschreibt zutreffend, dass die linksgrünen Politiker und Medien ihre im marxistischen Sinne proletarische Aufwieglergruppe stützt und gegenüber anderen Gruppen – hier weiße Männer – privilegiert. Dass das feminsitische Krebsgeschwür bereits weit in den staatlichen Institutionen metastasiert ist, sieht man auch an geringeren Strafen für Frauen, selbst bei den verabscheuungswürdigsten Verbrechen wie Päderastie oder Falschbeschuldigung.

P wie Penisneid

Penisneid ist ein Konzept von Sigmund Freud, der versuchte, das dumme und unlogische Verhalten von Frauen ohne die Erkenntnisse der modernen Medizin psychologisch zu erklären. Er ging davon aus, dass das Fehlen eines Penis die Denkprozesse von Frauen zu sehr belastet, als dass sie sinnvolle Gedanken zustandebringen. Heute hingegen wissen wir, dass Frauen schlicht kleinere Gehirne haben.

Q wie Quote

Forderungen nach Quoten in angenehmen Berufen sind eine Konsequenz des menschenverachtenden und asozialen Gender-Mainstreamings (siehe #G) sowie des neomarxistischen Gleichstellungsgedankens. Quoten dienen in der sozialistischen Politik theoretisch zur Sicherstellung einer fairen Verteilung, in der rationalen und marktlichen Praxis hingegen verursachen sie aber nur Fehlallokationen, Ungerechtigkeit, Hungersnöte und Tod.

R wie Rape Culture

Siehe #M. “Rape Culture” beschreibt wie der meiste feministische Unsinn eine Form angeblichen “Sexismus”, die nichts mit der Realität zu tun hat. Hier die Chimäre, es gäbe auf diesem Planeten irgendeine Gesellschaft, in der Vergewaltigungen gutgeheißen werden.

S wie Slutshaming

Slutshaming ist, wie “Hex-Hex”, ein feministischer Versuch, Tatsachen zu ignorieren (siehe #M und #R). Hier die Tatsache, dass es gesellschaftliche moralische Standards gibt und Männer lieber alleine bleiben, als sich mit seelenlosen Frauen mit Thousand-Cock-Stare abzugeben.

T wie Twitter

Twitter ist eine Kommuikationsplattform für Menschen, die keine ganzen Sätze bilden können und im Allgemeinen auch nichts zu sagen haben. Das Niveau ist niedriger als bei 4chan, nur ist es weniger lustig und die meisten Leute doof.

Dumme Leute aber nehmen Twitter ernst, von daher bietet die Plattform eine gute Gelegenheit, sich als Troll zu profilieren, wie das zum Beispiel Donald Trump gezeigt hat. Da Trollen weitaus intelligenter ist als die durchschnittliche Meinungsäußerung auf Twitter wurde Herr Trump folgerichtig zum mächtigsten Mann der Welt.

U wie Unterhalt

Unterhaltszahlungen sind ein antiquiertes, überholtes System der Ausbeutung von Männern, das vor allem die Bigotterie der Feministen aufzeigt. Oberflächlich geben diese sich gerne an Werten wie “Gerechtigkeit” oder “Fortschritt” orientiert; eigentlich aber geht es nur um persönliche Vorteilnahme.

V wie “Verschwulung”

“Verschuwulung” beschreibt die Konsequenz des Gender-Mainstreamings in Kindergärten und Schulen, die normale männliche Verhaltensweisen bei Jungs wie “Riskieren”, “Probieren” und “Kreativität” zu unterdrücken versucht. Von den Befürwortern solcher Kindesmißhandlung als “rechter Kampfbegriff” verbrämt, beschreibt er doch zutreffend die Betonung tuntigen Verhaltens, was sogar echten Schwulen meist einfach nur peinlich ist.

Aus diesem Grund – also, dass Tunten Frauen nicht ordentlich durchzuvögeln in der Lage sind – befürwortet das feministische Lager auch die Massenimmigration ungebildeter Rohlinge aus der dritten Welt.

W wie WikiMANNia

Wikimannia ist ein Nachschlagewerk für diejenigen durch Quellen belegten Informationen, die aufgrund des feministischen Zensurmobs bei Wikipedia keinen Platz finden.

X wie Xenophobie

Xenophobie beschreibt die Angst vor Fremdem und ist eine normale menschliche Eigenschaft. Feministen und andere neomarxistische Gruppen verwenden dieses – wie eigentlich jedes – Wort allerdings zur Diffamierung Andersdenkender (“Gedankenverbrecher”). Hierbei bedient sich der neomarxistische Feminismus gerne dem Fehlschluss, dass Worte Wegbereiter für Taten sind – ganz im Gegensatz zum Grundgedanken der Aufklärung und Moderne und der damit einhergehenden Diplomatie, dass sich durch (unangenehme) Worte (unangenehmere) Taten eben verhindern lassen.

Y wie Yousafzai, Malala

Malala Yousafzai ist eine klassische Mary Sue. Angeblich eine 11jährige, pakistanische Feministin, die (im Gegensatz zu ziemlich allen Pakistanis) nicht nur lesen und schreiben, sondern auch noch Englisch kann. Da dieses Gutmenschen-Projekt des staatsfeministischen Senders BBC niemanden interessierte, wurde dann irgendein Mädchen, das in irgendeinem Krisengebiet einen Querschläger abbekommen hat, als Malala der Weltöffentlichkeit vorgestellt und durch alle Medien und Institutionen getrieben und mit Gutmenschen-Preisen und Geld überschüttet. Als Millionärin ist sie heute eine Ikone der Bigotterie und Selbstsucht der feministischen Bewegung weltweit.

Z wie Zickenkrieg

Zickenkrieg beschreibt die Tatsache, dass Frauen aufgrund ihrer inhärenten Unzufriedenheit nicht unkontrolliert zu einem friedlichen Zusammenleben geeignet sind. Während Männer also eigentlich glücklich damit sind, in Ruhe auf einer Hängematte zu liegen, etwas zu Essen und Trinken zu haben und einen geblasen zu bekommen, maulen Frauen ununterbrochen rum. Dummerweise machen Männer dann den Fehler, das gehaltlose Gejammer der Frauen als echte, zu lösende Probleme zu sehen – und die Probleme dann natürlich auch zu lösen. Dies hat vor allem in den letzten 150 Jahren zu enorm viel Freizeit bei Frauen geführt, die sie – natürlich – zum Rumjammern nutzen.

Da es aber in der westlichen Welt keine überlebensrelevanten Probleme mehr gibt gab, haben sich Frauen neue geschaffen. Dies drückt sich im Kleinen in persönlichen Animositäten aus, im Großen durch kollektive Jammerbewegungen wie dem Feminismus.


Was lernen wir daraus? Hört nie auf Frauen!

Gutes neues Jahr Euch allen. Es kann kaum schlimmer werden. Und falls doch, sind wir Männer ja flexibel.

الموت لجميع النسويات

The Last Fettie (hoffentlich)

Ist es denn nicht genug, dass Hengameh Yahooolalablabs nicht mehr dem deutschen Steuerzahler durch ihren Hartz4-Bezug auf der Tasche liegt, sondern den GEZ-Gebührenzahlern? Nein? Warum, TAZ, müsst ihr der Dummtrulla eine Kolumne geben?

Aber gut, fairerweise profitiere leide ich darunter ja auch. Und da Weihnachten vorbei ist, können wir uns ja mal ihren “Adventskalender” anschauen. Ich habe ja nun nichts gegen Religionskritik im Allgemeinen – aber man möchte ja nun eigentlich meinen, dass das nicht unbedingt zu zentralen religiösen Festen sein muss. Zumindest, seit die Juden so über das Nicht-in-Ruhe-gelassen-werden zu Yom Kippur rumheulen.

Naja, egal; los geht’s:

Die 24 Nicht-weißheiten für eine besinnende Vorwhynachtszeit:

Das “weiß” ist – so gar nicht antifantisch korrekt – mit einem scharfen ß geschrieben. Oder darf man das bei Weißen, weil die eh alle Nazis sind? Puuuuhhh… aber gut, wenn man annimmnt, dass die Rechtschreibfehler Absicht sind, ist das zumindest ehrlich: Weisheiten sind es nämlich sicher nicht.

1. Dieses Türchen hättest du fast verpasst, wie so viele Chancen im Leben.

Nun wissen wir, dass Fettie eine rassistische, genderbekloppte Buntmenschen-Aktivistin ist, die sich für irgendwas anderes als weiß, fett und strunzblöde hält. Von daher bedeutet das wohl, dass weiße Menschen sämtliche Chancen in ihrem Leben immer ergreifen.

Wäre dem so, hätte ich irgendwo 10.000 Bitcoins. Die habe ich aber nicht, weil meine Frau meinte, zehn Dollar “für den Schwachsinn” wären Geldverschwendung. Aber gut, vielleicht ist das auch ein Frauenproblem. Also, dass man auf Frauen hört. Fuck. Macht das nicht, Kinder. Hört nie auf Frauen!

2. Wähle zwei Dinge aus: politische Integrität, materieller Wohlstand, emotionale Stabilität.

Ich nehme materiellen Wohlstand und emotionale Stabilität. Ohne das kann man nämlich auch nicht politisch integer sein, wie man an Fettie sieht; die ist eine wandelnde Case Study für politische Bigotterie und Geisteskrankheit. Und reich isse auch nicht 😉

3. Manche Menschen glauben, Tupac lebt, andere an Rassismus gegen weiße Deutsche.

Wichtiger ist aber, dass es auch Leute gibt, die glauben, sie seien intelligent.  Die sind es sämtlich nicht – intelligente Leute wissen das. Wie auch, dass es recht offenen Rassismus gegen Deutsche gibt. Ich habe aber nicht den Hauch einer Ahnung, ob Tupac lebt  – oder wer das ist.

4. Die üblichen Geburtsrituale sind in den allermeisten Fällen gewaltvoll – und damit kein Anlass zum Feiern.

Die was? Fragen wir Spezialisten:

Türkei: Geschenke und Gemütlichkeit
Nach der Geburt beschenkt der Mann seine Frau mit einem Goldarmband oder einer Goldkette.

Ent-setz-lich. Oder wollen wir jetzt über Genitalverstümmelung reden? Ja? Bei Jungs? 

5. Wer wird uns repräsentieren, wenn nicht wir selbst?

Repräsentanten? Ich meine – dafür gibt es das Wort? Ah – ganz besondere Schneeflocken, natürlich. Da gibt es nicht einen Propheten, der der einzig wahre Gesandte Allahs ist, sondern jede einzelne Feministin ist im Besitz der einzigen, göttlichen Wahrheit. Das erklärt auch, warum Feminismus so in sich widersprüchlich ist wie sonstige religiöse Texte.

6. Eine Hand wäscht die andere, beide Hände waschen das Gesicht.

Das ist wohl ein griechisches Sprichwort. Im Deutschen klingt es natürlich sehr nach Korruption, aber hey – Feminismus, fuck yeah!

7. Wer im Schlafzimmer Straßenschuhe trägt, hält Weißwein auch für ein Gewürz.

Weißwein hat durchaus eine Geschmacksnote, und es gibt auch “Straßenschuhe”, die ins Schlafzimmer passen. Da muss man ja nicht schnell laufen, also, als Frau… also… äh… was? Und… ist Weißwein irgendwie nicht POC-feindlich oder so?

8. „Lieber neutral als loyal“ ist das gelebte Motto, das jegliche Solidaritäten zerschlägt und die Kompliz_innenschaft mit Täter_innen ermöglicht.

Ich nehme an, dass das ein Problem ist, wenn man Teil einer zutiefst egoistischen Bewegung ist, die oktroyierten Sozialismus mit Solidarität verwechselt. Mei. Ist jedem vernünftigen Menschen ex ante klar.

9. Wer Sexarbeiter_innen nicht bezahlen will, wertschätzt in der Regel auch keine anderen Formen der Emo- und Sorgearbeit.

Ich… möchte aber keine (männlichen) Sexarbeiter bezahlen. Wir können über Nutten reden, aber – äh – wenn man da nichts davon hat, bezahlt man die doch wirklich nicht? Analog andere nicht-Arbeit?! Sollen wir jetzt Nutten dafür bezahlen, dass sie existieren? Oder Fettie für ihre Existenz?

Oh.

Hure.

10. Diversity ist kein Branding

Natürlich nicht. Es ist nur ein Teilaspekt des Brandings. Markenmanagement ist schwierig.

11. Kim Kardashian-West ist in ihrer politischen Praxis radikaler als ein großer Teil weißer Linker.

Kim Kardashian ist nicht Teil der relevanten politischen Praxis. Leider im Gegensatz zu einem großen Teil weißer Linker. Oder Linker im Allgemeinen.

12. Selbst wenn Kim Kardashian-West Kommunistin wäre, würden weiße Linke sie wie Dreck behandeln.

Jaaaaa…. ich wäre stolz, Linker zu sein, also Teil einer Bewegung, die Andersdenkende wie Dreck behandelt, oder nur aufgrund ihrer Hautfarbe, wie das Fettie tut. Deswegen bin ich ja nicht links – hui, das ist ein einfach zu lösendes Problem.

13. Wenn Linke, Feminist_innen und LGBTI-Aktivist_innen so anschlussfähig für rechte Bewegungen bleiben, was ist dann noch ihr Zweck?

Ohne die politische Linke würde niemand Nazis herbeifantasieren, die danach bekämpft werden müssen. “Make work”, nennt sich das und ist – nach heutigen Maßstäben – eine bessere Idee als Marx’, das Lumpenproletariat einfach umzubringen. Hey – Marx war so doof auch nicht.

14. Das Hinterfragen von Machtverhältnissen hört oft bei den Menschen auf, mit denen man Sex hat – oder bei sich selbst.

Ich denke, Fettie möchte damit sagen, dass sie es scheiße findet, wenn attraktive Frauen sich hochschlafen, weil sie dafür zu hässlich ist.

15. Würden christliche Werte nicht auf hetero-cis-patriarchale, rassistische und antisemitische Weise verkürzt werden, wären sie tatsächlich zu etwas gut.

Wie… äh… “Du sollst nicht nach der Frau deines Nächsten verlangen, nach seinem Sklaven oder seiner Sklavin, seinem Rind oder seinem Esel oder nach irgendetwas, das deinem Nächsten gehört? Das passt aber nicht gut zu linkem Kommunismus, gell?!

16. Viele gesellschaftliche Schräglagen fallen auf Misogynie zurück.

Nein.

17. Würde Jesus heute leben, wäre er das Feindbild von Pegida, AfD et cetera.

Sowie der Antifa, CDU, SPD, Linken, Grünen, und ganz besonders der Feministen. Wie auch der christlichen und jüdischen Kirchen und der Moslems im Allgemeinen. Leute, die reziprokes, wohlwollendes Handeln vorschlagen und gar praktizieren werden von Partikularinteressen verfolgenden Egoisten nämlich verabscheut.

18. Wären Deutsche wirklich daran interessiert, Antisemitismus zu bekämpfen, würden sie nicht ein Mottojahr für Martin Luther veranstalten.

Hmmmm… das lässt sich ausweiten auf “… müssten sie die gesamte deutsche Geschichte umschreiben wie ein Pippi-Langstrumpf-Buch”. Die meisten historischen Persönlichkeiten waren Antisemiten, das steht schon in der Bibel. Man könnte das auch Jesus unterstellen. So… what? Nein.

19. Wer eigene Unsicherheiten auf andere projiziert, um sich überlegen zu fühlen, tut weder sich noch der anderen Person einen Gefallen.

Die Ignoranz groß in dir ist, Fettie.

20. Weiße Deutsche haben mehr Respekt für Hunde als für Geflüchtete, Schwarze Menschen und People of Color.

Wieder: Nein. Niemand respektiert Hunde. Respekt ist etwas, was man sich verdienen muss. Freilich, Hindus “respektieren” Kühe, aber das sind religiöse Spinner. Analog ist es nicht per se respektabel, “nicht weiß” zu sein. Dito ist es auch nicht respektabel, vor Problemen zu flüchten.

21. Die meisten Feminist_innen, die gegen Sexarbeit sind, haben eine verklärte Vorstellung von Romantik und Beziehungen. Dabei lassen sie viele für eine feministische Analyse wichtige Faktoren außer Acht.

Die… Fettie nicht nennen wird. Ich mach das mal: Der wichtigste, von Feministen ignorierte Faktor ist die menschliche Natur.

22. Das Beste am Scheitern der schwarz-gelb-grünen Koalition ist das Ende rassistischer „Jamaika“-Assoziationen in der Presse.

Das Traurigste ist, dass niemand über eine rassistische Bahamas-Koalition redet.

23. Die gleichen Leute, die sich über den Bundestagseinzug der AfD empören, kämpften vor ein paar Jahren noch dafür, für das Nutzen des ­N-Worts nicht als rassistisch bezeichnet zu werden.

Das ist falsch. Es mag da bigotte Überschneidungen geben, aber in der Regel sind es die gleichen Deppen, die die Verwendung von normalen Wörtern wie “Neger” oder “Jamaica” als “rassistisch” zu deklarieren versuchen, die jetzt Probleme mit der AfD haben. Ich selbst habe weder Probleme mit der AfD noch damit, dass Neger rassistisch sind; das trifft ja nun nicht auf alle Neger zu. Nur die von Black Lives Matter und anderen Randgruppen.

24. Jesus hatte eigentlich im Juni Geburtstag. Happy Birthgay nachträglich, Baby J!

“Birthgay” ist Genderdeppenslang für ein Coming-Out. Das ist insofern historisch fragwürdig, als der ältere Jesus dumme Schlampen ausgenommen hat und wohl Zuhälter war: “und auch einige Frauen, die von bösen Geistern und von Krankheiten geheilt worden waren: Maria, genannt Magdalena, aus der sieben Dämonen ausgefahren waren, Johanna, die Frau des Chuzas, eines Beamten des Herodes, Susanna und viele andere. Sie unterstützten Jesus und die Jünger mit ihrem Vermögen.”

Aber das erklärt natürlich auch, warum Fettie ihn nicht leiden kann. Fettie, ohne Geld und beim besten Willen nicht prostituierbar, hätte selbst Jesus nicht als Anhänger aufgenommen. Fucking Jesus.


Ich finde es interessant, dass sich die feministische genderbekloppte Linke tatsächlich immer noch darin ergießt, sich über Christen zu echauffieren. Derweil hat nicht nur die evangelische Kirche den feministischen Unsinn schon lange verinnerlicht, sondern sogar der Papst predigt Kommunismus. Freilich aber sind die übrigen im europäischen Raum prävalenten Religionen nicht so nett, Hexen einfach nur zu verbrennen.

Mei – ich denke, man kann sich daran gewöhnen, dass unsere Kultur durch archaischere, unhygienischere, blutigere Methoden des Umgangs mit diesem Problem bereichert wird. Ist auch gut für die Umwelt; Steine sind nachhaltig und verursachen keinen Feinstaub.

Svenjas Versuch, zu denken

Man könnte zu Jahresende ja einen Jahresrückblick schreiben, aber ich fand einen so netten Text von Svenja, die – ratet mal – in Berlin lebt und – was sonst – ein Buch geschrieben hat, was erstaunlicherweise tatsächlich mehr als drei Leute gekauft haben  – also, im Vergleich zu Heiko Maas oder so.

Der Artikel ist deswegen interessant, weil er so schön zeigt, wie Feministen sämtliche rationale, vernünftige Kritik an ihrer metastasierenden Bewegung ignorieren. Das fängt so an:

Feminismus? Ich halte das für eine übertriebene Scheißidee.

Sagte nichtmal Detlef Bräunig. Das sagte eine andere Feministin über einen anderen Nicht-mein-Feminismus. Wir behalten im Hinterkopf: Die, die alles “Kackscheiße” finden, sind immer Feministinnen selbst.

Das ist nichts als egoistisches Rumgeheule und ganz und gar falsch.

Feminismus ist doch nicht falsch. Feminismus ist egoistisch, solipsistisch, widerlich,  rückschrittlich, dumm, frauenfeindlich, männerfeindlich und vielleicht moralisch falsch; aus dem Standpunkt einer dummen Frau aber doch für sie genau das Richtige (wie uns Svenja noch erläutern wird).

Mittlerweile sind doch die Männer im Nachteil

Mittlerweile? Wann waren denn Männer mal gegenüber Frauen im Vorteil? Bei was? Wo?

Ich seufze und schaue das Männchen an, das mir gerade diesen Vortrag gehalten hat.

Womit wir mal “männerfeidlich” illustriert hätten. Oder sind Feminismuskritiker keine “echten” Männer? Haben wir hier gegenderte Standards, anyone? Geschlechterrollenerwartungen?

Wir befinden uns in einer Kneipe und er klinkte sich vorhin in das Gespräch ein, das ich mit einer Freundin führte.

Die Kneipe kenne ich…

… es ist nur keine Kneipe. Und das ausgedachte Männchen, was ich mir irgendwie als feministischen Pudel vorstelle – so, wie ich halt annehme, dass sich Feministinnen ihre Kritiker vorstellen; wie die iRl aussehen wissen wir ja… gibt es auch nicht.

Es ging um Brüste und das fand er wohl irgendwie interessant.

Oder vielleicht doch?

Er fragte, ob wir auch welche von diesen Feminazis seien

Nein, das hat er nicht gefragt. Jeder Feminismuskritiker hat Ahnung von Feminismus und weiß, dass Feministinnen nahezu ausschließlich totale Schlampen sind. Feminismuskritiker, die sich für Brüste interessieren – hey, da kann ich mich total gut einfühlen – würden daher fragen, ob man die mal anfassen darf. Affirmative Consent, wissenschon.

sprang daraufhin auf, installierte seinen Körper auf der wackligen Bank und startete sein Referat

Wieso habe ich den Eindruck, dass die Frau Monty Phython und ihre Portraitierung von Feminismus zwar kennt, aber überhaupt nicht leiden konnte?

“Also: Im Prinzip hast du’s ja erkannt”, ruft plötzlich jemand in die Stille, “wir sind alle bloß Menschen. Aber Dude: Lass das mit diesem ‘Menschinnen’. Das ist echt ein total bescheuertes Wort.”

Da muss man natürlich auch in einer fiktiven Darstellung dagegen angehen: Frauen sind nämlich nicht nur Menschen, sondern ganz besonders gleiche Menschen. Wie die Schweine in Orwell’s “Animal Farm.”

Was natürlich nicht heißt, dass das Gendern der Sprache unwichtig ist. Ich meine, ist ja logisch:

Nein, das ist nicht logisch, nur weil du behauptest, dass es logisch ist. Es ist auch nicht nur deswegen Unsinn, weil ich hier jetzt einen Doppelpunkt mache:

Was wir sagen, denken wir, was wir denken, sagen wir, was wir sagen und denken formt unsere Realität und so, die Muster und Strukturen, nach denen wir leben und handeln. Tschuldigung, haben das alle verstanden? Ich bin Psychologin und Sprachwissenschaftlerin

… denn das ist ein unzulässiges ad verecundiam (“ich bin X”), in Verbindung mit einer dümmlichen petition principii (das ist so). Derweil ist das nur realitätsfremde poststrukturalistische Scheiße, die keinerlei Rückhalt in der Realität hat. Siehe: sogar Habermas.

und ich vergesse manchmal, dass das nicht alle studiert haben

Und noch ein ad auditores. Ganz fein, die Frau muss derart Recht haben, dass sie gar keine echten Argumente mehr braucht.

Wer hätte vor Jahren gedacht, dass wir jemals das Wort ‘Googeln’ so selbstverständlich benutzen würden? Und wer könnte sich jetzt ein Leben ohne Googeln vorstellen?

Vor wie vielen Jahren? 20? Da hieß das noch “suchen”, auf Altavista. Das ist geschicktes Marketing von Google, einen verbalisierbaren Namen zu wählen. Seit es Google gibt? Hmmm…

“Niemand!”, ruft meine Freundin neben mir.

Deine Freundin ist doof und hat keine Fantasie. Oder weiß nicht, dass “to xerox” auf Englisch kopieren heißt oder hat jemals “Hast Du mal ein Tempo?” gefragt. Ne… ist doof.

Und übertrieben ist all das nicht, ich meine: Frauen werden seit jeher benachteiligt, und nach 5000 Jahren Patriarchat ist es doch schon okay, wenn man als Mann vielleicht mal kurz die Klappe hält und zuhört.

Wir greifen das schon oben nur behauptete und falsche Axiom, dass Frauen irgendwie benachteiligt würden (nicht wären; beim Denken sind sie ja nun recht offensichtlich benachteiligt) und fordern dann die Kreuzigung des Ketzers. Wie die jüdischen Gelehrten damals mit Jesus. Oder Jesus Anhänger 1.500 Jahre später mit Galilei. Oder eigentlich jede Ideologie immer gegenüber jedem, der was sinnvolles gesagt hat. Ganz fein, Feminismus. Tolle Tradition habt ihr da. Aber wisst ihr was? Wir sind jetzt aus dem finsteren Mittelalter raus, leben in der Zeit von Logik und Aufklärung. Und wisst ihr, warum? Weil wir Hexen wie euch verbrannt haben. Das ist nur geschichtlich etwas falsch dargestellt worden.

“Genau! Privilegien checken!”, ruft jemand anderes. “Das ist das Stichwort! Viele Menschen sind sich ja gar nicht darüber bewusst, dass sie ungeheuer privilegiert sind, weil sie einen Penis haben. Oder weil sie weiß sind.”

Okay… das war dann nicht der Paulanergarten. Das war eher die Antifa-Kneipe hinter dem Paulanergarten.

“Moment mal, aber wir sind doch alle keine Nazis”, ruft das Männchen auf seiner Bank, “also, ich zumindest nicht!”

Das fiktive Männchen hat, wir erinnern uns, die Autorin und ihre fiktive Freundin oben selbst noch als Feminazi bezeichnet. Männer, die nicht gänzlich dumm sind – also, zum Beispiel nicht dummen Religionen wie dem Feminismus anhängen – tendieren nicht dazu, sich alle drei Sätze zu widersprechen. Das tun eher verblendete Ideologen – wie die Autorin, die sich nichtmal eine kohärente Geschichte ausdenken kann, wenn sie die Möglichkeit hat, es Korrektur zu lesen.

“Es geht aber nicht immer nur um dich selbst, Männchen”, sagt der Kellner hinter dem Tresen, “es geht hier um die Gesamtgesellschaft. Die Struktur. Das System!”

Definitiv Antifa-Kneipe.

“Und systematisch ist auch sexistische Werbung! … Die könnten Produkte ja auch einfach mal damit bewerben, wofür sie gut sind. Aber nein! Womit bewerben wir die Autoversicherung? Brüste! Womit bewerben wir den Joghurt? Brüste! Völlig lächerlich.

Wir haben diesen Beitrag damit begonnen, uns einen halbdummen Vortrag eines fiktiven Männchens anzuhören, dessen einzige Charaktereigenschaft es ist, Brüste zu mögen. Jetzt nehmen wir mal an, Svenja würde nicht prekär in Berlin leben, sondern dürfte Autoversicherungen verkaufen. Mit einer 85% männlichen Zielgruppe und keinem Differenzierungskriterium von der Konkurrenz. Was, liebe Leser, denkt ihr, würde Svenja wohl einfallen, um Männer für Autoversicherungen zu begeistern?

Doch nicht etwa systematisch-strukturell frauenunterdrückende Brüste?

“Und wenn du jetzt aber richtig Bock hast, deine Brüste zu zeigen?”, fragt irgendwer

Ja – es geht hier jetzt nicht wirklich um Autoversicherungen oder Joghurt, richtig? Weil das Verkaufen von Autoversicherungen oder Joghurt war jetzt halt das erste in dem Artikel, was auch ein reales Problem in der realen Welt darstellt…. schade.

Genau darum geht’s! Selbstbestimmung! Du sollst mit deinem Körper genau das machen können, was du willst.

Und wenn ich jetzt mit meinen Brüsten gerne Werbung für Autoversicherungen mache? Ich meine, ich bin ja auch sehr dagegen, dass wir Frauen dazu zwingen, sich für Werbekampagnen nackt auszuziehen, aber dafür brauchen wir jetzt halt mal wirklich keinen Feminismus; das macht nichtmal der islamische Staat.

“Scheißegal, ob in Hotpants oder mit Hidschāb”, ruft jemand anderes.
“Hidschāb?”, fragt das Männchen auf seiner Bank.

Wir merken: Gebildete Autorin, Speakerin, Aktivistin, auf die alle nur neidisch sein können und die bewundernswert ist, auf der einen Seite; Dorftrottel auf der anderen. Das ist beim islamischen Staat wiederum ähnlich.

“Das ist das, was in der Presse immer als Burka auftaucht. Ist aber Humbug. Hidschāb ist ein Kopftuch und damit letztlich auch bloß ein fucking Kleidungsstück.”

Nein, Kopftuch ist nur ein fucking kackscheiß Kleidungsstück. Kopftuch verhält sich zu Hijab wie Anzug zu SS-Uniform.

“Und kein! Kleidungsstück! Dieser Welt! Ist jemals! Ein Freifahrtschein! Zum Antatschen!”, brüllen zwei Frauen im Chor.

Es muss furchtbar sein in Berliner Antifa-Kneipen.

Einige Leute erheben sich, sie rufen: “Lasst uns die Rape Culture vernichten!”

Lasst uns von Thema zu Thema springen, ohne Sinn und Verstand, damit alle denken, wir sollten dringend in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen werden!

wieso versteht eigentlich niemand, dass wir Frauen gern selbst entscheiden wollen, was mit unseren Körpern passiert? Es sind doch immerhin: unsere Körper!!”

Wieso verwenden wir zwei Ausrufezeichen? Sind drei Ausrufezeichen jetzt irgendwie (((Nazi))) oder so?

“Aber vielleicht weiß das ja irgendwer besser, ein Arzt oder ein Wissenschaftler oder”, setzt das Männchen an, fast die gesamte Kneipe schneidet ihm das Wort ab und brüllt: “NEIN!”
“Wir sind halt nicht alle einfach bloß Menschen.”

Joah… ihr seid die Schweine, die sich für was besseres halten. Das hatten wir aber schon. Und ihr seid zudem im Besitz der alleinigen Wahrheit, wie sie der Phophet صَلَّى اللّٰهُ عَلَيْهِ وَسَلَّم verkündet hat. Deswegen müssen wir alle zusammen die Ungläubigen… ah, Moment, falsche Religion.

Der Kellner schreit:

Allahu Akbar? Feminismus Akbar? Fuck, ist das gerade irritierend.

das Männchen klettert von der Bank, es ruft: “Verdammt, ja, fundamental rights, ihr habt Recht!”

Hach ja, so eine maoistische Kampf- und Kritiksitzung ist schon was feines.

Ich öffne die Augen. Das Männchen, das gerade den Vortrag gehalten hat, klettert von der Bank, kratzt sich am Bierbauch, leckt sich über die Lippen und sagt: “Auf eine von euch beiden Schnecken hätt’ ich heute Abend schon noch Bock.”

Ich denke, dass das so der erste Satz an der ganzen Geschichte ist, der nicht der Fantasie der Autorin entspringt.

Meine Freundin und ich stehen auf, zeigen ihm den Mittelfinger und verlassen die Kneipe.

Der hingegen weniger; sie hat ihn wahrscheinlich rangelassen. In dem Artikel ist ein Bild von ihr; so zahlreich dürften spontane Angebote nicht sein.

#Metoo Akbar

Es hört nicht auf mit dem #metoo. Ja, freilich könnte ich stattdessen auch über #4genderstudies schreiben, aber #StopTheStupid ist vollumfänglich alles, was es dazu zu sagen gibt.

Widmen wir uns also wichtigeren Problemen:

Warum gab es in der arabischen Welt keine “MeToo”-Debatte?

Eine hervorragende Frage, die nur vom linksintellektuellen Portal bento kommen kann. Machen wir mal Top-of-Mind: Islam, keine Sprechrechte für dumme Frauen, Diktatoren, Terroristen, Hungersnöte, Durst.

Woran liegt das?

Ja Sack, das habe ich doch gerade geschrieben?

3 Gründe:

Ich hatte schon fünf. Der Autor ist Chef vom Dienst bei dem Müllportal, und derart ineffizient…

  1. 1. Es gab nicht einen Hashtag – sondern gleich fünf verschiedene … “أنا_كمان”,”انا_ايضا”,”وأنا_كمان”,”وانا_ايضا”

Das wären dann vier.

Eine einheitliche Debatte konnte so nicht aufkommen.

Wir können mal einheitlich drüber debattieren, ob wir richtig zählen lernen könnten, bevor wir annehmen, dass andere unsere Meinung ernst nimmt. Und… wie der Autor schreibt, übersetzt sich das alles als “ich auch”. Der Top-Tweet für ‘larl lil’eigentlich schreibt man das انا ايضا (ich erwähne das nur, weil der Autor behauptet, er könne Arabisch)- ist dieser:

Jaaaaah… doof, wenn es bei arabischen #metoo absolut Null um sexuelle Belästigung geht, oder? Man möge fast meinen, die Araber haben andere Probleme als Jammerfrauen?

2. Einige Frauen sind der Meinung, dass die Debatte längst da ist.

Hey – wie hier, wo der weitaus überwiegende Teil der Meinung ist, dass die Debatte idiotisch, überflüssig und bestenfalls schädlich ist. Hey – was dachtet ihr denn? Dass die Araber alle nur blöde Kameltreiber sind? Ja kommt – selbst wenn: die Tatsache, dass es eine blöde Idee ist, auf jammernde Frauen zu hören, kennt dort trotzdem jeder fünfjährige. Dafür gibt es Sagen

Bei uns war das mal die Geschichte vom Fischer und seiner Frau, aber die moderne Adaption des veganen Greenpeace-Aktivisten und seinem*r Lebensabschnittsgefährt*in hat halt nicht mehr die gleiche Aussage. Das ist wie Disneys Geschichte vom Grashüpfer und den Ameisen – da ist das Original von Äsop, und selbstverständlich lassen da die Ameisen die faule Heuschrecke verhungern.

In Ägypten haben laut der Uno 99 Prozent aller Frauen bereits sexuelle Belästigung erlebt

Ja – dann sollen die Schlampen halt Burkhas tragen, gell? Ich meine – 99%? Wer glaubt denn so eine Statistik? Oder gar die in der Quelle (nicht die UNO) angegebenen 99,3%? Weil’s eine Nachkommazahl ist? Hey – 78,329% aller Pressemitteilungen, die Nachkommazahlen beinhalten, sind Unsinn.

Amal Abdel Hady [.] ist Vorsitzende der “New Women Foundation” in Ägypten, einer Organisation, die sich für Frauenrechte einsetzt.

Ja – aber komm, mit so einem Namen wird man doch in Ägypten nix. Leute, die da was sind, heißen sowas wie General  Abdel Fattah Saeed Hussein Khalil el-Sisi.

“Frauen haben jetzt den Mut, den Mund aufzumachen”, sagt Hady. Dieses Tabu sei nicht erst durch “MeToo” gebrochen worden.

Ich denke, dass das auch bei uns nie ein Tabu war. Das einzige, was #metoo bewirkt hat ist, dass jetzt endlich mal über verlogene Verleumderinnen gesprochen wird. Dafür muss man dem Feminismus durchaus dankbar sein – und ich dummchen hatte angenommen, dass das beste, was die tun können sei, dass sie sich selbst in den Kopf schießen. Derweil ist ein metaphorischer Schuss ins eigene Knie viel besser.

3. Andere sagen, dass die Angst noch zu groß ist.

Jaaaaah… dann sind das aber keine drei Gründe, wenn sich zwei widersprechen, gell? Schau – wenn ich eine Liste von zwei Gründen mache, warum man Weihnachten feiern sollte, und der erste ist “ist halt nett”, und dann der zweite “das widerspricht den Lehren Allahs”, dann sieht da eigentlich jeder einen Widerspruch.

Entsprechend blieben auch die Social-Media-Kanäle stumm: aus Schande.

Auf diese Weise schaffen wir es auch noch, dem ersten “Grund” zu widersprechen. Kleiner Tipp, Chefredakteur Rohling: Wenn man irgendwas kommunizieren will, sollte man Punkte besprechen, die das, was man erklären will, stützen. Nicht, wie du das machst, nur seine Leser verwirren.

“Das Patriarchat ist immer noch sehr stark in der arabischen Welt”, sagt Abirafeh.

Ich hatte ja eigentlich angenommen, dass die Leute in der arabischen Welt wirklich echte Probleme haben und nicht nur ausgedachte, wie das Patriarchat, aber Frau Abifareh hat einen gemütlichen, klimatisierten Job an der amerikanischen Universität des Libanon. Das senkt meine Meinung vom Libanon also nur marginal; im allgemeinen werden da Feministinnen mit blauen Haaren noch auf offener Straße erdrosselt.

Die Gewalt hat in vielen arabischen Ländern oft mit Macht zu tun, weniger mit der Stellung von Mann und Frau.

Und das ist jetzt ernsthaft dein Fazit, Marc? Dummfeministischer, unbegründeter, dogmatischer ex-ante-Bullshit? Zudem ging es ein deinem Artikel um #metoo, als dummes Rumgejammer und Prostitution, nicht um (sexuelle) Gewalt.

Gewalt hat freilich etwas mit Macht zu tun; weswegen wir in zivilisierten Ländern die Gewaltausübung (also, wir, die zivilisierten Leute, nicht die Linken) dem Staat alleinig überlassen und Transgressionen sanktionieren.

Das ist in noch so unterentwickelten Ländern übrigens und ganz besonders bei Gewalt gegen Frauen nicht anders; auch wenn es da nicht unbedingt der Staat, sondern der Clan ist, der das sanktioniert. Es ist also keineswegs so, dass Gewalt gegen Frauen dort irgendwie ein nennenswertes Problem wäre oder die “Stellung der Frau” nicht (noch) viel besser wäre als hier.

Und damit da jetzt kein Gejammer kommt: Es gibt einen Unsinn wie #metoo im arabischen Raum deswegen nicht, weil da eine Frau ganz enorm an Status verliert, wenn sie in der Öffentlichkeit vollkommenen Unsinn erzählt. Das ist durchaus etwas, was wir von den Arabern (wieder) lernen könnten.

#metoo mit #itsme, Ashley Judd

Ashley Judd hat einen Gastbeitrag bei der Welt geschrieben. Wenn ihr Ashley Judd nicht kennt: Die hatte 1991 mal einen Gastauftritt bei TNG, und danach hat sie noch den #metoo – Hashtag gegründet. Über die politische Meinung von Schauspielern verweise ich mal ganz allgemein auf Danisch (tl;dr: Schauspielerei erfordert keinerlei Qualifikation, die auch nur im Ansatz dafür einen Anlass gibt, auf die Meinung der Leute irgendwas zu geben. Von daher: der Artikel wird lang, auf Grund der Vorlage sinnfrei, aber lest wenigstens den letzten Satz).

Das amerikanische Magazin „Time“ wählt jedes Jahr eine „Person des Jahres“ aus. Jetzt wurde die #MeToo-Bewegung gekürt

Früher wusste das Time Magazine noch, was eine Person ist. Schade, irgendwie.

Zu den Initiatorinnen gehört die US-Schauspielerin Ashley Judd.

Früher kannte man Schauspieler noch… naja, das war eh ein übertriebener Hype.

Sie hat einen Master in Verwaltungslehre an der John F. Kennedy School of Government in Harvard

Früher war Harvard… ach, lassen wir das. Wenn ihr kommenden Sommer nichts zu tun habt und 8.546$ übrig, klickt mal hier, wenn Euch der Titel gefällt.

Kommen zum Inhalt.

Ich bin Feministin. Damit meine ich, dass ich an die Würde und Gleichberechtigung von Mädchen und Jungen, Frauen und Männern glaube. Ich halte das Patriarchat

Mooooooment… das ‘Patriarchat’ fehlt in dem ersten Satz mit den Dingen, an die du glaubst, Ashley.

Und zu dem Mist mit der Würde habe ich gerade erst was geschrieben. Und dabei sträflicherweise vergessen, zu erwähnen, dass die Macher der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte so intelligent waren, da reinzuschreiben, dass alle Menschen mit der gleichen Würde geboren sind. Nicht, dass man die nicht verliert, wenn man psychisch kranken Dreck von sich gibt. Hach, früher war alles noch besser…

Es ist für uns alle ein falsches Konstrukt.

Das Patriarchat ist ein falsches Konstrukt? Ja, Mädel alte Frau, ach wirklich? Tipp: Es existiert nicht. Es ist nur die Basis der dümmlichen, falschen Feminismusreligion. Und mit der Aussage betreibst du in jeder anständigen Religion Gotteslästerung. Aber natürlich nicht im Feminismus, der ist nur was für schizophrene Frauen ohne Hirn oder einem Verständnis von Logik.

Wenn ich darüber nachdenke, was mich zu dem Menschen gemacht hat, der ich heute bin

Wenn ich deinen Wikipedia-Artikel lese, Ashley, habe ich das Gefühl, dass es Alkohol sein könnte. Zumindest erzählt Wolfgang, der Penner vom Hauptbahnhof, auch nur Mist – aber den kennen hier in der Stadt wenigsten alle.

dann denke ich nicht nur an die Gesamtheit meiner eigenen Erlebnisse, sondern auch an die Gesamtheit der Erlebnisse meiner Vorfahren.

Mein Opa war bei der Waffen-SS, Totenkopfstandarte. Ist Ashley eigentlich Jüdin?

Meine Urahnen Mary und William Brewster waren Glaubensflüchtlinge aus Holland beziehungsweise England und kamen mit der Mayflower in die Vereinigten Staaten.

Ich nehme das mal als ‘Nein’.

Ihre kämpferische, tiefgläubige, leidenschaftliche Liebe zu – und innige Verbundenheit mit – Gott hat sehr viel mit dem zu tun, was ich heute bin.

Nein, Ashley, das hatten sie nicht. Du hast nur schlicht und einfach keinen eigenen Charakter, weswegen du dir einen zu konstruieren versuchst – unter Berufung auf Leute, die seit 500 Jahren tot sind.

Meine Mutter war zur Zeit der Ermordung von Martin Luther King und Bobby Kennedy mit mir schwanger.

Meine Mutter war zur Zeit von Tschernobyl mit meinem Bruder schwanger, und der glaubt trotzdem nicht an die Allseligmachung durch Windrädchen. Komm, Ashley, lass doch mal andere Leute aus deinen Psychosen raus.

Was allerdings mehr als alles andere den Kern sowohl meines Schmerzes als auch meiner Widerstandskraft bildet, was meine Trauer und meine Entschlossenheit durchdrungen hat und mich bewegte

Hach ja, alle großen Führer haben immer in Erinnerungen geschwelgt:

Als der gewaltige Leichenzug … hinweg … fuhr, befand auch ich mich unter den vielen Hunderttausenden, die dem Trauerspiel zusahen. In innerer Ergriffenheit sagte mir dabei das Gefühl, daß auch das Werk dieses Mannes vergeblich sein müßte durch das Verhängnis, das diesen Staat unweigerlich dem Untergang entgegenführen würde.

Aber lassen wir mal Hitlers dramatische Jugend sein; wir sollten ja durch ebendiesen gelernt haben, dass man nicht unbedingt auf Leute hören sollte, die eine traumatische Kindheit gehabt haben.

und mich bewegte, über meine Entrüstung hinauszuwachsen, um so mich selbst und andere zu stärken – das ist der sexuelle Missbrauch, den ich in meiner frühen Kindheit erfuhr.

The only thing we learned from history is that we learned nothing from history. Mal wieder. Ich hab noch ein Zitat von Hitler dazu:

Natürlich, heute ist es einfacher, … sich in… einem Zeitungsartikel die Finger wund zu schmieren

Aber was hatte Ashley denn in ihrer Jugend für sexuelle Traumata? Ah

An old man lured her into an empty storeroom by telling her he would give her a quarter to play a pinball machine, and then molested her.

Jaja, man muss früh anfangen mit der Prostitution, wenn man in Hollywood was werden will. Klappt halt nicht immer. Dumm für Ashley. Aber weiter im Text:

Diese Erfahrung umfassender patriarchalischer Verletzung hat meine neurale Anatomie geprägt.

Liest sich das nur für mich so, als wäre bei ihr im Kopf irgendwas nicht nichtig geschaltet?

Die Bahnen in meinem Gehirn wurden durch dieses frühe Kindheitstrauma geformt

Okay, das ist offenbar so gemeint. Stellt sich die relevantere Frage, warum wir der Frau, bei der im Oberstübchen ein paar Leitungen fehlen, zuhören sollten. Oder was das mit dem Patriarchat zu tun hat. Aber immerhin – Feministin ist sie, so schön verklausuliert und hochgestochen habe ich ‘ich bin strunzdumm und habe nicht alle Tassen im Schrank’ nicht einmal bei Judith Butler gelesen.

Es sind mehr unter uns, die sexuellen Missbrauch erfahren, als solche, die davon verschont bleiben.

Das bezweifle ich stark. Wie dein komischer #metoo – Hashtag gezeigt hat, gibt es in etwa doppelt so viele Trolle, die sich über Jammerfrauen lustig machen, als Frauen, die überhaupt irgendwas sagen wollen, und von denen jammern 95% über nichtige Kleinigkeiten.

Ob man damit zurechtkommt, hängt leider, wie ich glaube, davon ab, zu welchen Formen der Hilfe die Betroffenen Zugang finden.

Mir hilft leider niemand, damit zurechtzukommen, und ich habe das Gefühl, dass ein kleiner, inkompetenter Jurist und vor allem die Irgendein-Neger-Stiftung mich nur zu gerne mundtot machen wollen. Aber gut, ich bin ja nun keine Feministin; mir ist klar, dass ich mir das vielleicht nur einbilde.

Eine Behandlungsmethode mag wissenschaftsbasiert sein, aber wenn man keinen Zugang dazu findet, ist es für den Leidtragenden nur dummes Geschwafel.

Es gibt auch Methoden, die wissenschaftlich nicht anerkannt sind; Lobotomien zum Beispiel. Ich persönlich hielte das – rein wissenschaftlich – bei Ashley für probierenswert, ob sich das dumme Geschwafel, was sie von sich gibt, dadurch nennenswert verändern würde.

In meinem speziellen Fall kamen die Dinge in Bewegung, als der Schmerz, so zu bleiben, wie ich war, größer wurde als die Angst davor, mich zu ändern.

Und da reichten dann 25 cent für den Spielautomaten eben nicht mehr, da musste es schon Hollywood sein. Von der Straßennutte zur Edelprostituierten – was für eine nachahmenswerte Erfolgsgeschichte.

Ich hatte es mit Yoga, Meditation und Beten versucht, um mit dem sexuellen Missbrauch klarzukommen. Doch die Kraft, mich wirklich dem zu stellen, was vorgefallen war, fand ich indirekt durch meine Schwester. Sie hatte sich wegen einer Essstörung Hilfe gesucht, und als ich für eine Familienwoche dazustieß, sah mich ihr Behandlungsteam einmal kurz an und empfahl mir ein Zwölf-Stufen-Programm.

Zwölf-Stufen-Programm ist dann übrigens wieder beten, wenn man das brutal runterbricht. Nur so als kleiner Hinweis: Wenn Dein Problem durch Beten weggeht, war es eigentlich nicht wirklich da.

Anfangs war ich skeptisch, aber ich war bereit, alles zu tun, um mich zu ändern, und ich bin froh, dass ich es gemacht habe.

Von der Nutte zur Jammerfrau. Noch eine ach so gesellschaftlich wünschenswerte Veränderung. Toll, Ashley. Aber mal so für mich: Ich kenne den gesellschaftlichen Wert von Prostituierten. Wer aber braucht Jammerfrauen?

Mich für die Heilung zu entscheiden, war … bei Weitem das Beste, was ich für mich selbst und für die Menschen, die ich vorgab zu lieben, tun konnte.

Menschen, die nur so tun, als wären ihnen andere Menschen etwas wert, sind schlimm genug. Menschen, die vorgeben, andere Menschen zu lieben, sind Abschaum. Oder, natürlich, spezifischer, Gutmenschen-Abschaum. Davon ist Ashley übrigens nicht geheilt, auch nicht davon, in Selbstmitleid zu versinken. Ganz im Gegenteil.

Denn ich kann nicht weitergeben, was ich nicht habe.

Joah, Ahsley. Und du hast halt wirklich gar nichts. Nichtmal eine eigene Meinung, oder gar eine Idee, oder irgendwie Ahnung von irgendwas. Du bist nur, wie so viele alternde Dummtrullas, in einem solipsistischen Teufelskreis gefangen. Aber hey – herrenlose Katzen brauchen ganz viel Liebe; das ist nicht unbedingt schlecht so.

Mit professioneller Hilfe habe ich mich zu einem knallharten Typen entwickelt.

Merke: “knalleharte Typen” zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie ihr Leid in alle Welt hinausposaunen und um Mitleid betteln. Das kann man schon bei den Nibelungen nachlesen, so hat Siegfried schließlich auch den Drachen getötet: Jammern.

Es kann beleidigend sein, ein Problem anzusprechen, ohne auch eine Lösung aufzuzeigen,

Es ist nur für meinen Intellekt beleidigend, sowas in – auch ausgerechnet noch der (bis heute) letzten lesbaren Zeitung – der Welt abgedruckt zu finden. Mein Problem ist aber nicht, dass Ashley keine Lösungen aufzeigt, sondern vielmehr, dass sie nicht einmal ein Problem anspricht. Oder geht es hier um die Legalisierung von Prostitution – ist ja schließlich ein Problem im puritanischen Amerika? Hey – dafür gibt es eine recht einfache Lösung: Legalize it!

deshalb bin ich dankbar, dass ich, wenn ich heute darüber spreche, dass ich als Teenager und als Erwachsene Opfer von Vergewaltigung

Wer hat Ashley denn als Teenager vergewaltigt? Hat Weinstein sie vergewaltigt? Hallo? Thema? Wovon reden wir hier eigentlich? Reden wir hier von Vergewaltigungen? Kommt, Kinders, damit könnt ihr mir nicht so plötzlich kommen; Vergewaltigungen sind ein ernstes Thema. Aber – und das ist eines der schlimmsten Bärendienste des Feminismus – es geht ja gar nicht um Vergewaltigung, es geht um

geschlechtsbedingte Verletzungen

.. also die Tatsache, dass Ashley immer noch jemand poppen wollte, obwohl sie dumm ist wie ein trockenes Stück Brot.

Ich bin sehr stark von feministischen Theologinnen beeinflusst.

‘Feministische Theologinnen’ ist irgendwie wie ‘trockenes Wasser’. Keine Weltreligion lässt sich mit dem feministischen Unsinn und dem dabei zwingenden Glauben an das Patriarchat vereinbaren; die schließen sämtlich andere Götter neben dem einen Gott aus. Oder reden wir jetzt von irgendwelchen obskuren Wicca-Sekten, das gilt ja in den USA auch als Religion? Wahrscheinlich tun wir das. Bequem für mich; dass wir wieder Hexen verbrennen sollten, fordere ich ja nun regelmäßig.

Im Grundstudium besuchte ich ein Seminar über das Bild der Frau in der Bibel. Es war unglaublich verstörend. Die Erfahrung zerstörte meinen Glauben und stürzte meine Familie ins Chaos. Für mich wurde die Frau herabgesetzt, indem man ihre Sexualität zur Ware machte. Ich musste lange suchen, bis ich Theologinnen fand, die willens waren, in ihren Büchern die Übel des Patriarchats anzusprechen.

Wir reden hier aber schon von der christlich-jüdischen Bibel, oder? Nur weil – da ist das Übel nicht das Patriarchat, und die weibliche Sexualität eine Ware, sondern das Übel ist das Weibliche im Allgemeinen. Steht relativ am Anfang, dass wir nur nicht im Paradies leben, weil irgendein Volltrolo halt mal auf eine Frau gehört hat. Sollten wir was draus lernen, Jungs. Wirklich.

Sallie McFague war jemand, die von Gott als einem Er und einer Sie sprach – sowohl als auch und weder noch.

Sallie McFague wird von rennomierten Theologen attestiert, vor allem unfundierten Dreck zu reden, sagt Wikipedia. Sparen wir uns den Absatz daher. Wir sind auch nicht in einem 12-Steps-Program oder in den USA, wo wir unbedingt auf Gott rekurrieren müssen, um unseren Unsinn noch schlimmer zu machen, als er eh schon ist.

Ich erfahre immer noch patriarchalische Aggressionen – entweder in Form von Mikroaggression oder von grenzenloser Überheblichkeit.

M-hm. Lies: Es gibt immer noch andere Menschen, die im Gegensatz zu mir nicht vollkommen einen an der Klatsche haben, sondern – was ich natürlich nie zugeben würde – sogar Recht. Das ist der Nachteil der 12-Step-Programs – das Vertrauen darauf, dass Gott schon alle Probleme lösen wird, obwohl Gott nur ein Platzhalter für diejenigen Konzepte ist, die Menschen rational nicht verstehen können. Natürlich –  und das ist Punkt 12 – mit Missionierungsmandat. Danke, Ashley, wenn ich mich einer Religion anschließen wollte, hat der radikal-fundamentalistische Islam wenigstens Sexsklavinnen im Angebot. Danke, daher, aber nein Danke.

Ich habe immer schon Kraft geschöpft aus der Rolle des Kreuzritters, und das gibt mir ein Gefühl der Stärke.

Kreuzritter, sagt uns Wikipedia, führten strategisch, religiös und wirtschaftlich motivierte Kriege. Soviel Ehrlichkeit ist im Feminismus unüblich, aber durchaus erfrischend. Ich nehme die Kriegserklärung gerne an. Wir werden euch vernichten, ihr blöden Schnepfen.

Ich finde, dass noch viele Jungen und Männer diese Lektion lernen müssten, denn die Definitionen, die wir von Männlichkeit, Mannsein und Sexualität haben, sind toxisch, beleidigend und restriktiv.

Ihr, liebe Feministinnen, seid es, die die kleinen Jungs sexuell belästigen, wenn ihr sie nicht schon vor ihrer Geburt umgebracht habt. Oder danach; Kindermorde gehen nahezu ausschließlich auf das Konto von Frauen. Mannsein ist, sich von diesen nicht toxischen, sondern tödlichen weiblichen Wahnvorstellungen zu lösen. Da kann mir irgendein fetter australischer Möchtegern-Kastrat gerne erzählen, was er will, aber hey – wenn du schon mit Bibel anfängst, Ashley:

deren Mund redet unnütz, und ihre Werke sind falsch.

Dahinter werden die Männer noch kommen, wenn sie versuchen, mit sich selbst zu kommunizieren.

M-Hm. Sicher. Männer sind die, die evolutionär hinten sind. Wie war das neulich – Feministen entdecken die weibliche Masturbation? Viel Erfolg, liebe Frauen; in dreißigtausend Jahren entdeckt ihr dann vielleicht sogar das Feuer.

Mein größtes Glück ist, zu sehen, wie Mädchen und Frauen Systemen des Patriarchats die Stirn bieten.

Wie im islamischen Staat, zum Beispiel? Da werden auf ebendiese Stirne Steine geworfen. Fuck, ist das einzig negative am islamischen Staat wirklich, dass die Alkohol verbieten?

Es beeindruckt mich, wenn sie das auf eine Weise tun, die sie in Angst und Schrecken versetzen muss.

Die Verwendung des gleichen Pronomens zweimal in einem Satz muss bedacht sein. Wer ist denn das zweite ‘sie’ in dem Satz? Die Männer? In Angst und Schrecken? Komm, Ashley, du bist eine alte Frau, niemand hat Angst vor dir. Und nach dem Unsinn auch kaum noch jemand Respekt.  Bleib mal auf dem Boden.

Als Julia Gillard Premierministerin von Australien war, erzählte der Oppositionsführer ihr etwas davon, dass er Feminist sei.

Der Oppositionsführer in Australien ist ein schwanzloses Weichei, wie auch der Rest von Australien. Das weiß ich von Bearing.

Sie hob zu einer dreißigminütigen Tirade nach allen Regeln der Kunst an, in der sie jedes einzelne Mal aufzählte, wo er sie geschmäht, herabgesetzt und verhöhnt hatte, nur weil sie eine Frau war.

Link? Quelle? Dafuq?

Vor allem aber ist eine “Tirade nach allen Regeln der Kunst” Sophismus. Sophismus ist nicht gut, liebe dumme Frauen. Wirklich nicht. 

Es war einer dieser Momente, in denen man sehen konnte, wie bei ihr Herz und Kopf zu einer Einheit wurden.

Bei Männern heißt das “der Verstand aussetzte”. Bei Fraúen heißt das offensichtlich anders, weil denen das Grundvorkommen von Verstand ebenso offensichtlich vollkommen fehlt. Gott, ich war wirklich für Gleichberechtigung, bevor ich begonnen habe, mich mit dem Feminismus auseinanderzusetzen.

Sie zerlegte ihn in seine Einzelteile, und ich fand es großartig.

Das Geblubber gibt es hier, es dauert sogar nur fünfzehn, nicht dreißig Minuten, aber wir wissen ja nun, dass es Mädels nicht so mit Mathe haben. Bei 00:54 kommt der erste Punkt, und der ist ein reines Ad Hominem. Das ist mir zu schwach, um es weiter anzuschauen; ich brauche keine Minute für ein einziges Ad Hominem. Das ist also eher nur erbärmlich.

Deshalb leide ich darunter, zusehen zu müssen, wie sich aktuell der Widerstand gegen Fortschritt so gut zu artikulieren weiß.

Ashley zählt auch zu den Leuten, die den inneren Kern von Milos ‘Feminsm is Cancer’ nicht verstanden haben: nicht alles, was wächst, ist gut. Es kann auch sein, dass es nur Unkraut ist, was wuchert, und einen schönen Garten zuwuchern zu lassen ist kein Fortschritt, sondern ein Rückschritt. Im angloamerikanischen Raum gibt es dafür schon den Begriff der ‘regressiven Linken’. Bei uns nicht; ich nehme an, dass das bei uns zu normal ist.

Aber freilich, es ist wirklich einfach, sich gut zu artikulieren, wenn man nicht nur Dreck redet. Dann muss man nicht hochgestochen daherschwallen, sondern es reicht ein einfaches “Das ist vollkommener Unsinn” oder, was wirklich jeder Depp sagen kann, “Halt’s Maul, Schlampe”. Vielleicht wäre das der Zeitpunkt, wo der Feminismus mal darüber nachdenken sollte, warum sie kein besseres Argument haben als “Halt’s Maul, Schlampe” – das ist nämlich nichtmal eines.

Zusehen zu müssen, wie die, die sich gegen Mikroaggressionen und das Patriarchat wehren, dafür drangsaliert werden.

Ich habe gerade die spontane Idee, unsere Feministinnen in die Levante zu exportieren. Erstens mögen die eh radikale Moslems, zweitens brauchen wir die nicht, und drittens stört dort deren Aussehen nicht so, wenn sie eine Burkha tragen müssen. Dort müssten die armen Hascherln zumindest keine Mikroagressionen mehr ertragen.

Aber ich glaube an den Spruch „Undank ist der Welt Lohn“, daher versuche ich, daran zu denken, dass ich nicht immer für das, was ich tue, geliebt werden kann, auch wenn ich selbst finde, dass es das Richtige ist.

Ja, Ashley, wunderschön, wie du uns hier erklärst, dass du absolut gar nichts verstanden hast. Erklär doch mal, wem, wo, wie durch dein Gejammer geholfen ist. Nenne eine Person, für die das, was du tust, das ‘Richtige’ ist, und inwiefern es das Leben dieser Person verbessert hat. Eine.

Abgesehen davon ist der Protagonist, der den Spruch “Undank ist der Welt lohn” bringt, ein dummer Esel. Okay, machen wir das gendergerecht: eine_e dumme/r Esel*in.


Zur Entspannung: Das Problem war schon immer so.

Sexpuppen und Katzenbabys

Für diejenigen, denen Bento nicht niveaulos und die restlichen Mainstream-Medien nicht gutmenschlich genug sind, gibt es jetzt Piqd. Piqd beschreibt sich selbst – ach ich korrigiere das gleich mal:

Kluge Köpfe Ideologische Spinner filtern (sic!) den besten zur Filterblase passendsten Journalismus aus dem Netz. Entdecke handverlesene Artikel, die inspirieren deine idiotische “Meinung” bestätigen und bewegen dich traurig und wütend machen.

Denn – wenn man Antje Schrupp da mitschreiben lässt, können das allzu kluge Köpfe nicht sein – oder zumindest können die Redakteure nicht zwischen “klugen Köpfen” und “ideologischen Spinnern” unterscheiden. Aber sei’s drum, Antje Schrupp hat einen Beitrag geschrieben, warum dass “realistische” Sexpuppen überhaupt nicht gehen. Weil? Listen and Believe!

Die männerfeindlichsten Teile sind da mittlerweile wohl gelöscht, aber der für mich intressante steht noch da:

Das Problem an Sexrobotern ist, dass sie … Frauenimitate [sind]. .. Sie werden damit beworben, gefügsam, anschmiegsam und willenlos zu sein, sie sind ganz ihrem Herrn zu Diensten und lassen mit sich machen, was er will.

Anschmiegsam. Was für eine entsetzliche Eigenschaft, die niemand, wirklich niemand bei Frauen haben will.

Es muss schon furchtbar sein für Feministinnen, die Männern nichtmal so viel zu bieten haben wie eine Silikonpuppe und ein Mikrochip. Schaut, deswegen habe ich die Selbstbeschreibung von Pidq geändert – das macht sogar mich traurig. Leider aber sind die Autoren zu doof, das Problem zu erkennen – aber gut; ich ja nun nicht.

Das wäre mir aber eigentlich keinen Artikel wert, wenn ich es nicht meiner Frau erzählt hätte: Die meinte, heute früh im RTL-Morgenpromiklatsch lief ein Bericht über realistische Babypuppen. Die sehen etwa so aus:

Zielgruppe: Frauen. Und damit sich die einsame Frau nicht so sehr als einsame Versagerin fühlen muss, kann man sich da aussuchen, ob man lieber eine süße und pflegeleichte, oder aber eine nervtötend – brüllende Puppe haben will, die einem das Gefühl gibt, gebraucht zu werden. Das ist wohl ein aus Amerika rüberschwappender Trend – hier wäre ein älteres Video zum Thema – gibt’s auch als Hund, wenn man mag:

Tjoah… was soll ich dazu sagen? Ist das jetzt gut oder schlecht für die süßen Babykatzen in den Tierheimen? Gibt es die Puppen auch für Pädophile? Fragen über Fragen…