Zitronenfrauen

Feminismus = Sexkommunismus?

Der Danisch bekam da einige interessante Zuschriften bzgl. der lächerlichen Entschuldigung der ARD dafür, Verona Feldbuschs (immer noch) durchaus ansehnliche Beine gefilmt zu haben (ne, das ist das gesamte Thema; mehr ist nicht passiert). Money Quote:

Das Problem ist wohl, dass die sexuelle Befreiung der Frau damit auch die sexuelle Befreiung des Mannes mit sich brachte, und aus der Plan- eine Marktwirtschaft wurde, uns das Überangebot zur Inflation führte.

Mit einer Ergänzung aus einer Zuschrift:

Oder konziser:
Feminismus = Sexualkommunismus zugunsten hässlicher Frauen

Ich denke, da hat der Leser genauso Recht und Unrecht wie Danisch: Die sexuelle Befreiung der Frau war eines der zentralen Anliegen der Frauenbewegung, und die entstammt dem Zeitalter wie Gedankengut der kommunistischen Revolutionen.

Und Kommunismus ist eine blöde Idee, die nicht funktioniert.

Und Feminismus ist eine blöde Idee, die nicht funktioniert.

Es sind aber zwei vollkommen unterschiedliche Themen, weil Frauen keine Ware sind – Ware hat keinen eigenen Willen. Gleichwohl sind Kapitalismus wie Kommunismus beides Wirtschaftssysteme, die die optimale Verteilung der Wirtschaftsgüter im Sinn haben, und eine optimale Verteilung zwischen Männern und Frauen ist ein durchaus recht grundlegendes menschliches Interesse, also ignorieren wir den Willen der Frauen erstmal.

Frauen sind eine WAre

Frauen sind nämlich sowieso ein Wertgegenstand – es gibt eine Nachfrage nach Frauen, von daher könnte man Frauen grundsätzlich wie jeden Kochtopf behandeln.

Nun stellt sich aber recht schnell das Problem ein, dass Frauen Wertgegenstände – im Gegensatz zu Geld, aber Geld ist nicht real, sondern – lassen wir das; Frauen sind kein Geld, sondern normale Ware – in der Regel depreciating assets sind, also mit zunehmender Benutzung – oder auch nur dadurch, dass sie älter werden – weniger Wert haben.

Das fängt früh an; ein Neuwagen kostet Welten mehr als eine Tageszulassung, obwohl damit nur einmal kurz jemand gefahren ist, was einen eigentlich nicht stören sollte; aber viele Leute legen darauf trotzdem Wert. Ein drei Jahre alter Leasingrückläufer ist noch ein Drittel dessen wert, was er neu wert war, kann aber durchaus noch ein schönes Auto sein. Und ein richtiger Klassiker kann als Oldtimer noch attraktiver sein als vor x-zig Jahren, aber das sind mehr Ausnahmen als die Regel.

Angebot und Nachfrage

Natürlich – Männer können sich ja bekanntlich für alles begeistern – findet sich auch für einen 20 Jahre (zu) alten Lada mit Arschgeweih Heckspoiler noch ein Enthusiast, aber leider sind alte Autos kostspieliger, als sie den Anschein machen, und wandern dann halt oft zwangsweise auf den Schrott. Insbesondere im Rahmen eines globalisierten Marktes finden sich auch noch hübsche Autos aus Asien, die zwar ein eher tristes Innenleben haben und nicht halten, was der Verkäufer verspricht, aber sie bringen einen auch ans Ziel, und an das Entsorgen der alten, früher mal guten, deutschen, qualitativ hochwertigen Autos muss man sich halt gewöhnen, wenn die die Qualität nicht mehr haben.

Insbesondere, wenn nichtmal mehr Mercedes ordentliche Autos herstellt, die mit minimalen Reparaturen ein (Auto-) Leben lang halten, sondern ununterbrochen irgendein nutzloses Elektronikbauteil #metoo anzeigt, was es früher nicht gegeben hätte und auch keiner brauchte. Ich mag ja meinen Jaguar; der zeigt ab und zu völlig ohne jeglichen Grund an, dass er plötzlich nur mit verminderter Leistung läuft, aber das behebt sich immer von alleine wieder, und so kleine elektronische Fehlfunktionen muss man halt für ein sonst schönes, klassisches Auto mit großem Motor und weichen Ledersitzen und einer zeitlos-schnittigen Form einfach hinnehmen.

Lemons auf dem Lemons Market

So; genug von Autos; wir wollten ja eigentlich über Frauen reden: Das Problem bei den Frauen ist, dass sie sich selbst auf einen Markt geworfen haben, aus dem sich die Kirche – rein ökonomisch gesehen eines der ältesten und erfolgreichsten Unternehmen der Welt, mit dem einzigen Handelsgut “Moral” – immer herausgehalten hat; und das nur wegen eines idiotisch-marxistischen Trips in der Hinsicht, dass jedwede Veränderung besser wäre als der Status Quo. Und während das beim Marxismus mittlerweile sogar dessen vehementesten Verfechter in der Sowjetunion und China kapiert haben, haben wir in den Ländern mit mehr Wohlstand tatsächlich immer noch enorm viele Anhänger beider idiotischer Ideologien.

Dass die aktuellen Feministen den Markt für Frauen kommunistisch gestalten wollen – also, um hier Danisch zu paraphrasieren, jedwede Analyse der Fahrzeuggeschichte wie auch Mietwägen zu verbieten – führt am Gebrauchtwagenmarkt nur zu Akerlofs Lemon Market:

a lemon is a car that is found to be defective only after it has been bought.

…der recht unweigerlich zu einem Marktversagen führt. Das Marktversagen am Sexualmarkt heißt auf der einen Seite “wo sind denn all die guten Männer geblieben”, auf den anderen “MGTOW”. Das, liebe Feministen, wird nicht besser, wenn ihr den Markt noch intransparenter (Hijab-tragend) macht oder Werbung für Sportwagen verbietet; euer Problem ist das der adversen Selektion (man weiß halt nicht, was man bekommt), und dann nimmt man halt im Notfall nix, wenn man es sich nicht sicher leisten kann.

Es gibt ja nun öffentliche Verkehrsmittel, aber da hört der Pornovergleich auch auf: Ihr könnt zwar lokale Busse abschaffen, aber ihr werdet es nicht schaffen, dass sich niemand tolle Videos von Bussen in Thailand anschaut; auch selbst lokal: staatliche Verbote in einer bestehenden Marktwirtschaft führen immer nur zu einem Schwarzmarkt, solang es eine Nachfrage gibt. Und das blöde – für Euch – ist: Ihr habt den Markt geschaffen. Von Moses über Jesus und Mohammed waren alle bekannten Männer jemals bemüht, den zu vermeiden. Dumm – für Euch, aber jetzt isser da. Anständige Frauen hätten bei sowas ja nicht mitgemacht.

Kurzes Intermezzo

Es gibt da so eine alte, griechische Geschichte von Pandora, der ersten Frau der Welt, die wohlgemerkt als Strafe für die (männliche) Menschheit geschaffen wurde. Die bekam eine kleine Box, die sie nicht öffnen sollte, und die blöde Kuh hatte natürlich nichts besseres zu tun, als sie zu öffnen, wie Eva ja auch den fucking Apfel essen musste und eigentlich jedwede Frau in jedweder Mythologie nur katastrophalen Mist macht, aber leider haben “wir” Männer das im Zuge der Aufklärung, der industriellen Revolution und des nie dagewesenen Wohlstands (an dem Frauen herzlichst nichts beigetragen haben), vergessen, dass wir seit der gesamten Menschheitsgeschichte wissen (sollten), dass es eine strunzdumme Idee ist, das Schicksal der Welt in die Hände einer Frau zu legen. Beschwert Euch bei Eurem Urgroßvater.

Es gibt aber noch Hoffnung – wie bei der Geschichte von Pandora – die Amerikaner haben ja nun so gewählt, dass Hillary nicht in einem Anfall von Hysterie die Welt vernichten wird; das ist wenigstens ein Anfang.

Und weiter

Marktlich betrachtet hatten Frauen also eine tolle Position: Jeder wollte eine von ihnen, jeder wollte alles dafür tun, um die best(möglich)e zu bekommen, und das fanden alle einen tollen Deal – unabhängig davon, ob sie nun einen Ferrari oder einen Lada bekamen respektive waren. Frauen aber haben ein staatliches System unterstützt, das es für reiche Männer lohnenswerter macht, sich immerzu neue Porsches zu leasen, weil die steuerlich abschreibbar sind – ach fuck, wird das jetzt zu metaphorisch: Wer mit Geld hat denn noch irgendein rationales Interesse, eine Frau zu heiraten, wenn jedweder Ehevertrag für’n Arsch ist, und (v.a.) wenn man soundso an jeder Ecke eine neue bekommt? Und das günstiger – zumindest, wenn man den (riskierten) Gegenwert rechnet?

Dass man da aus Hollywood “Ficki Ficker zahlt Schlampi Schlampe 120 Millionen Dollar” präsentiert, als wäre die noch so geilste vorstellbare Schlampe das irgendwie wert mag vielleicht bei Frauen fruchten (was Teil des Problems ist), aber Männer denken sich dann”hmmm…. genauso attraktive ungarische Nutte x 3 Jahre x $preis <<< 120 Millionen Euro”. Deren Persönlichkeit ist ja nun offensichtlich eh scheiße und damit irrelevant.

Denken Frauen ernsthaft, dass das was hilft, da so einen Unsinn zu veranstalten wie in Skandinavien und Beziehungen unterhaltspflichtig zu machen? Kleiner Tipp: Das hilft nur denen, die aktuell davon betroffen sind; für alle anderen – und deren Kinder – verkürzt das nur die Dauer der Beziehung auf die jeweilige Frist, selbst wenn die Null ist. Siehe: Nutten. Und dazu nochmal: Siehe oben, da ist ein Markt, den kann man nur zu einem Schwarzmarkt machen, aber der geht nicht (mehr) weg.

Praktischer Kommunismus

Aber ja – das wäre Sexkommunismus; genau so, wie auch Wirtschaftskommunismus in der Praxis aussieht: Nur die absolute Oberschicht hat die tollen Autos, der Rest darf 20 Jahre auf einen Lada warten. Komischerweise sind die Verfechterinnen dieses idiotischen Feminismus nahezu sämtlich verrostete, verbaute Ladas mit kaputtem Motor, mit denen man halt heute keinen Blumentopf mehr gewinnen kann- und nicht will, wenn man das Land verlassen darf und einen mittelmäßigen Hyundai erwerben kann. Analog die entsorgten Ferraris, die halt toll sind, wenn sie neu sind, aber sofort kaputt gehen, und die man sich leisten können wollen muss – aber dann hat man halt auch noch einen Porsche und einen Bentley und eine Frau mit Burkha. Oder fünf.

Freilich ist es recht offensichtlich, dass Feministen im Endspiel auch eine Art von #metoo-Sexismus – Mauer wollen, aber hey – ich habe nicht den Hauch einer Ahnung, wie das funktionieren soll; Kommunismus (wirtschaftlich) langfristig funktioniert nicht, weil dann diejenigen, die produktiv arbeiten, keine Lust mehr haben; Sexkommunismus funktioniert schon jetzt nicht mehr, sobald Frauen über 25 sind. Kommunismus hatte aber nie ein “rein-wollen” – Problem, was Frauen unter 25 mit 22 durchaus (nicht 😉 haben. Da hängt also der Vergleich enorm; aber ab einem gewissen Alter / Abnutzungserscheinungen haben die Frauen das gleiche “raus-wollen” – Problem des Kommunismus, aber – mal ehrlich – wer ging denn freiwillig in die DDR? Wenn das Programm ist, nur zum Nutzen der Bonzen Frauen, geht da halt keiner hin. Da braucht es nichtmal mehr Feminismus, das ist schon worst case. Wissen nur noch nicht alle.

Nun ist der Unterschied zwischen dem Verschwenden der Arbeitsleitung für ein System und für eine Frau, dass Frauen einen eigenen Willen und eigene Gefühle haben und – was es schlimmer / noch unattraktiver macht – immer an den sackcoolen reichen jungen Mann denken werden, der sie mal probegefahren hat, weil sie ihre Individualität durch Breitreifen und einen Heckspoiler und eine fancy Lackierung ausgedrückt haben. Und sich dann am Ende noch wundern, was der Typ mit dem alten Mercedes will, der sogar älter ist als man selbst. Aber vielleicht ist der halt einfach ein unverbauter, natürlicher Klassiker, der keinen elektronischen Schnickschnack hat, der nur kaputt geht – und den man eigentlich nicht braucht.

Autos werden älter. Frauen auch.

Tjo, und das ist das Problem an dem Vergleich – Frauen sind halt keine Autos. Autos würden verstehen, dass an einem vierzehn Jahre alten Gebrauchtwagen mit zwei Kindersitzen und acht Vorbesitzern irgendwas nicht in Ordnung sein muss – sonst hätte ihn jemand behalten.

Liebe Frauen, die sich da wiederfinden: Ihr seid keine Autos; dass ihr aber so gehandhabt werdet, ist ganz alleine  Eure Schuld. Aber wie erwähnt – es gibt für alles Liebhaber, solange der Motor rund läuft und das Fahrgefühl stimmig ist und man den Eindruck hat, dass die Karre nicht an der nächsten Ecke zusammenbricht, nimmt das schon noch wer. Versucht, eine Liebhabergruppe aufzubauen, indem ihr tolle Autos seid.

Fairerweise wird das aber nur mit den eigentlich guten Modellen gelingen; und hier wurde leider jahrelang nur Schrott gebaut. Das ist freilich schade, einen so großen Teil des Markts abschreiben zu müssen, aber gut – nach Afrika verschippern kann man jede Schrottkarre noch; die Leute haben Zeit und Geduld und keine Ansprüche und selbst eigentlich nur vollkommen unbrauchbare Autos; von der staatlichen Abwrackprämie gar nicht zu reden. Aber: Denkt mal an Eure Kinder; erklärt ihnen das mit dem Mehrwert von Neufahrzeugen und dem Sammlerwert von unverbauten Fahrzeugen, da Spoiler oder Sonderlackierungen nur Zeichen von respektlosen Prolos sind, die an eigentlich selbst schon passable Autos irgendwelche Sperenzchen dranbauen müssen. Nicht jedes Auto ist ein Porsche, aber versucht doch wenigstens, wieder ein Volkswagen zu sein.

Any customer can have a car painted any colour that he wants so long as it is black

Das erklärt übrigens auch die Begeisterung von Feministinnen für den Islam also, Henry Fords T-Modell: Gibt’s nur in schwarz, sind alle gleich, gibts nicht anders, und take it or leave it. Das ist eine schöne Idee, aber einen einmal offenen Markt wieder zu schließen ist in der heutigen, globalen Gesellschaft Selbstmord.

Und super-dumm für Frauen, weil das jetzt schon eine bis anderthalb Generationen von wertlosen Schlampen sind, die sich zwar noch als Sexspielzeuge für eingewanderte Muslime eignen (um Sexsklavinnen müsste man sich als ordentlicher Moslem kümmern; da sind die europäischen Frauen eine Stufe drunter), wenn sie als Play-mates für westliche Männer zu alt respektive zu verbraucht sind (man beachte das “mate” in “playmate”; Partner) – aber wie erwähnt haben Männer kein Problem mit gepflegten, klassischen Autos, die zuverlässig fahren. Und da haben die Frauen einen enormen Vorteil gegenüber den Autos: Die können das selbst entscheiden, wie zuverlässig sie sind und wie gut sie fahren. Aber Intransparenz ist eben der Weg zum Marktversagen; respektive auf den Schrottplatz. Eure Entscheidung, Mädels. Aber seid ehrlich – kein Mann kauft sowas ohne wenigstens 10 Jahre Garantie.


All that is necessary for the triumph of evil is that good men do nothing.

Tjo…. Fazit: Ja, an der These des Sexkommunismus ist was dran. Und meine Theorie des Sexkommunismus ist auch nicht gänzlich doof. Leider aber ist da ein vollkommen unberechenbarer Faktor drin: Frauen. Mei. Frauen sind halt Depreciating Assets, das hätten sie ja gleichberechtigt und ach-so-intelligent wissen können, wenn sie beide Punkte nicht nur dümmlich behauptet hätten. Mein Mitleid hält sich da in Grenzen, und jedwede kommunistischen Interventionsversuche scheitern spätestens am kapitalistischen Faktum.

Aber – hey, das ist nur ein moralisches Problem; wir Männer haben diesbezüglich sowas wie Religion erfunden. Pandoras Geschichte geht nämlich weiter: Wenn Männer nichts tun, wird es nur für alle Scheiße bleiben. Wir tun gerne was; gebt uns einen Grund. Seid es wert.

Resteficken mit zugedröhnten Schlampen

Kommt man von einem schönen, erholsamen und in fucking EDGE-Gebiet gelegenem Wochenendausflug zurück und darf bei Christian einen Gastartikel darüber lesen, dass die Tatsache, dass Fische nicht Fahhrad fahren können, nichts damit zu tun hat, dass ihnen gesagt, wird, dass Fische keine Fahrräder brauchen. Sicher nicht falsch, aber auch keine sonderliche Erkenntnis.

Ein Kommentator hat aber dafür diese Perle journalistischer Intellektualität verlinkt, die ich Euch – natürlich kommentiert – nicht vorenthalten möchte.

Jungs von heute sind in Fragen der Lust dermaßen hoffnungslos, dass wir Mädchen euch diesen Ratgeber geschrieben haben.

Liebe Jungs von heute: Auch wenn Euch das total reaktionär und chauvinistisch vorkommen mag, aber: Hört nicht auf Frauen.

junge Männer [fallen] heute in eine von zwei Kategorien: übersensible Welpen, die versuchen, sich die wahre Liebe zu erkaufen, oder Typen, die denken, Flirten bedeutet, sich hackevoll zu saufen und auf der Straße mit einem Verkehrskegel als Megaphon Mädchen Vergewaltigungsdrohungen entgegenzubrüllen.

Von ersterem Versuch kann ich nur abraten; Liebe lässt sich nicht erkaufen. Sex lässt sich erkaufen, und das ist gar nicht so teuer.

Das mit dem Pylonen muss ich mal ausprobieren; ich weiß jetzt spontan nicht, warum das nicht funktionieren sollte. Ich meine – die Idee ist neu, und beide “Männerkategorien” existieren iRl nicht, aber ignorieren wir das mal.

ehrlich gesagt sind beide Ansätze für uns etwa so erotisch, wie die Vorstellung, vom Elefantenmenschen im Whirlpool gefingert zu werden.

Ich erinnere an dieser Stelle an “Ugol’s Law“. Und behaupte mal, dass man, um auch nur auf diese Idee zu kommen, schon in der Richtung Gedanken haben muss – wo kommt denn sonst der Whirlpool her? Ich meine ja nur – ich kenne jetzt eigentlich keine Frau, die große Probleme damit hat, in einem Whirlpool gefingert zu werden.

Der Rest ist behindertophob – oder so.

Natürlich wissen wir, dass ihr nicht alle Flachwichser seid.

“Flachwichser” bezeichnet (nach dieser super-serösen Quelle) Leute, die sich “Einen unter der Bettdecke wegrubbeln”. Lasst Euch also von den Mädels nichts einreden, Jungs, das ist vollkommen normal; haben wir alle mal gemacht. Aber: Sagt das nicht den Mädels.

Eine Frau zu finden, die dich liebt, hat nichts damit zu tun, ihr einen Jutesack über den Kopf zu stülpen und sie auf einen Karren zu verladen.

Das ist nämlich tapferen Soldaten des islamischen Staates vorbehalten; wenn ihr das im Westen macht, ist das cultural appropriation. Cultural appropriation ist böse. Glaubt das einfach; mehr habt ihr in der Schule eh nicht gelernt.

Es hat auch nichts damit zu tun, mit irgendwelchen ekligen Pick-up-Artist-Sprüchen angeschleimt zu kommen und zu versuchen, sich bei ihr einen Fick zu er-mobben.

De facto entscheiden Frauen in deutlich unter einer Sekunde, ob sie von Dir feucht werden oder nicht. Verbringe die also damit, nachzudenken, was Du sagen willst; was Du dann sagst ist eigentlich völlig schnuppe. Es sollte nur nichts blödes sein – wie z.B. PUA-Sprüche. “Einen Fick ermobben” geht nur in der Fantasie geisteskranker Feministen – und mit denen willst Du keinen Sex; glaub mir das einfach. Ich meine ja nur – die Damen schreiben hier ja eigentlich nur von ihren eigenen kranken Sexfantasien, aber dazu gleich mehr.

Wir verlangen nicht, dass ihr Rainer Maria Rilke seid; wir wollen einfach nur umworben werden und wir wollen, dass ihr dabei keine Arschlöcher seid.

Was die Autorin damit sagen will ist genau das, was ich oben schon angedeutet habe: Wenn sie Dich ausreichend geil findet, ist “Tolle Brüste” vollkommen in Ordnung. Wenn nicht, hilft Dir auch der beste Satz von irgendeinem toten Dichter nicht weiter. Aber es schadet nicht, irgendwas neutrales zu sagen – wie “”Hi!”. Das dient zum Kennenlernen; damit sie weiß, dass ihr nicht creepy seid. Das Brüste-Thema daher erst nach einer Weile belanglosen Smalltalks ansprechen, wenn Ihr ihr das Gefühl gegeben habt, dass Ihr Euch wirklich für sie interessiert. Dafür stellt man einfach offene Fragen. Die Antworten sind egal; Frauen ändern eh alle fünf Minuten ihre Meinung.

Sammal, wieso gebe ich hier Flirt-Tipps? Wollten das nicht die Autorinnen machen?

Die Partnersuche in der Post-FHM-Ära ist ein romantisches, politisches und rechtliches Minenfeld, deswegen ist hier ein Ratgeber, der dich durch die schmerzhafte Kunst des Mädchen-Anbaggerns führen wird.

Ach so, wir haben noch nicht angefangen.

Versuch nicht, so zu tun, als hättest du nicht jede Toilettenpause diesen Monat damit verbracht, mit hungrigem Blick die Bikinifotos von Mädchen auf Tinder zu durchforsten.

Ist das wie “zum Quelle-Katalog onanieren”?

Wir sind alle verzweifelt und oberflächlich und einsam, also tun wir doch nicht so, als sei das nicht der Fall.

Bitte lass Dir nie, never, ever, von einer Frau einreden, dass Du so oberflächlich bist wie sie. Lese Aussagen von Frauen immer – und ausschließlich – als Aussagen über sich selbst. Und mit einer großen, ungenießbaren Prise Salz – Frauen lügen ununterbrochen. Nimm einfach an, sie meint das Gegenteil. Ich gebe mal ein Beispiel:

Du musst nicht unbedingt deine Größe angeben, aber […] stell ein Ganzkörperbild rein, in dem das Größenverhältnis erkennbar ist, zum Beispiel so ein Achterbahnschild,

Achterbahnschild ist dann natürlich Unsinn. Finde doch einfach mal raus, für welche Sportart die aktuell gerade angesagte Jackenmarke, die Du unbedingt tragen musst, eigentlich gedacht ist, und mach dann einfach ein Foto mit einem Boot. Muss nicht Deines sein.

Folgende Themen solltest du ab sofort im Tinder-Chat als Tabu ansehen: […] welche Abifächer du hattest;

Die Zeiten scheinen sich echt geändert zu haben. In meiner Zeit wurden die Mädels immer total feucht, wenn ich von Mathe oder Physik geredet habe.

nimm nicht eine App, die einzig dazu gemacht ist, einsamen Menschen zu Sex zu verhelfen, und benutze sie dann, um Mädchen mit ollen Kamellen zu füttern.

Und denk an die eine-Sekunden-Regel. “Tolle Titten” ist auf Tinder vollkommen übertrieben, “Ficken?” ist vollkommen ausreichend. Spart auch Zeit.

Viele von euch haben sich so sehr daran gewöhnt, mit Kopieren+Einfügen „Na, noch wach?” an eure 47 Tinder-Matches zu senden, dass ihr vergessen habt, wie man mit uns persönlich spricht. Denkt dran, es gibt Zeitpunkte, da will ein Mädchen einfach nicht angequatscht werden

Was die Autorinnen hier demonstrieren nennt man den “rationalization Hamster”. Frauen sind alle derart ganz besondere Schneeflocken (“persönlich”), dass man sie alle gleich behandeln kann. Frauen finden das übrigens “logisch” und “vernünftig”. Nehmt das einfach so hin; wird mit dem Alter nicht besser. Denkt einfach dran, dass Frauen alle gleich sind – insbesondere in dem Punkt, diesen Punkt nicht hören zu wollen.

Abgesehen davon haben wir eigentlich nirgends ein Problem damit, umworben zu werden.

Und solche Frauen, liebe Jungs, sind kein Beziehungsmaterial. Sauna z.B. geht gar nicht.

Fakt ist, egal wie zynisch das Mädchen auch sein mag, es ist ein wirklich angenehmer Gedanke, dass jemand uns immer noch vögeln will, selbst wenn wir uns gerade am U-Bahngleis Labello auf die Nase schmieren und an Schnitzel denken.

Wenn das Euer Beuteschema ist, denkt mal über Kastration nach – oder Selbstmord.

In einer perfekten Welt würden wir Single-Frauen mit einer Phiole voller Tränen der Einsamkeit um den Hals herumlaufen, oder unsere Vereinsamung als dekorative Brosche tragen.

Das sah früher noch so aus, dass die Mädels die Schürzenschleife ihres Dirndls links getragen haben. War noch einfacher, und nicht so widerlich-selbstmitleidig.

Aber leider wirst du ein paar zermürbende Runden Bullshit-Badminton spielen müssen, um herauszufinden, ob wir Single sind.

Das kann Dir aber auch egal sein; die Mädels, die das schreiben, kommen

ohnehin gerade von einer wilden Nacht, zum Beispiel, oder vor einer Abtreibungsklinik

Grundsätzlich irritiert mich gerade ein Aufreiß-Ratgeber von totalen Schlampen, aber da war ja noch die Sache mit dem Hamster…

Alle wissen, dass bei Hauspartys um ca. vier Uhr morgens die Luft raus ist, etwa wenn die letzte Flasche Cinzano leer ist … Es ist deine letzte Gelegenheit, diese gefährlichen Partygirls, die Armreifen um den Oberarm tragen, magnetisch anzuziehen

Zu meiner Zeit nannte man das “Resteficken”.

Pro-Tipp: Gemütlich um 9 ins Bett gehen, Wecker auf halb drei Uhr morgens.

also solltest du wirklich noch ein paar Asse im Ärmel haben. Und wir reden hier nicht von noch einer Line Pep auf der Mikrowelle—wir reden von Geld für ein Taxi, einer Flasche Smirnoff und (der Aussicht auf) eine bessere Party. Wenn sie dich vögeln will/high genug ist, zu glauben, dass es um vier Uhr noch eine gute Hausparty gibt, dann macht sie diesen Blödsinn mit. Single-Menschen sind, entgegen aller Erwartungen, immer umwerfend optimistisch, was den Rest der Nacht angeht.

Ich verstehe ganz ehrlich nicht mehr, was das soll. Wir haben etabliert, dass die Essenz dieses “Flirtratgebers” Resteficken mit zugedröhnten Schlampen ist. Der einzig nützliche, aber sehr unterschwellige Hinweis ist, dass auch Schlampen in der Regel nicht als solche gesehen werden wollen. Das ist wie bei Pretty Woman – also der Nutte.

So viel Spaß Hauspartys auch machen, sie können ein bisschen öde werden, wenn man älter als Anfang Zwanzig ist. Das liegt daran, dass du dich schon systematisch durch deinen unmittelbaren Freundeskreis und deren halbwegs attraktive Freundinnen gebumst haben wirst („nur mal ausprobieren”).

Ich bin mir gerade auch nicht mehr so sicher, für welche Zielgruppe dieser “Flirtratgeber” geschrieben ist – Leute, die sich schon durch ihren gesamten Bekanntenkreis gevögelt haben? Sicher sehr nützlich. Da weiß man dann doch schon, wie das mit den Schlampen geht; da braucht man doch keine Tipps von anderen Schlampen, wie das mit Schlampen geht… ah, ich vergaß, auch alle Schlampen sind ganz besondere Schneeflöckchen.

rede vielleicht einfach an der Bar mit ihr. Lass dich nicht von ihrem Eisprinzessinnen-Gesicht abschrecken, oder der Tatsache, dass sie dir den Rücken zuwendet, oder dass sie seit fünf Minuten versucht, einen Drink zu bekommen, und den Blick nicht vom Barkeeper nehmen will: lächle sie an.

Besonders, wenn sie Dir den Rücken zuwendet. Das ist besonders wichtig.

Stell’ dich vor. Gib ihr ein Getränk aus.

Ja, in Deutschland muss man das auch mal sagen. In Pattaya hängt das als House Rules für die Ladies an der Wand. Wir sind jetzt also von Schlampen auf Nutten umgeschwenkt. Ich sage jetzt nicht “Sittenverfall”. Gott.

Wie kannst du an dieser Stelle beurteilen, ob sie auf dich steht?

Die Autorinnen bringen da eine recht gehaltlose Liste, die ich einfach mal umformuliere:

  • Sie rennt nicht schreiend weg
  • Ihr fangt an, über den Preis zu verhandeln

Wenn du fest entschlossen bist, im echten Leben Liebe zu finden, dann ist der beste Ort, um eine Unterhaltung anzufangen, der Raucherbereich. Wenn du nicht rauchst, dann musst du eben so tun, als ob. Niemand hat je mit den ganzen Bad Girls gevögelt, weil er eine Batterie Handtaschen im Chillout-Bereich bewacht hat, oder?

Hmmm… doch, aber die Besitzerinnen der danach nicht mehr anwesenden Handtaschen waren darüber nicht sonderlich glücklich. Aber das wäre jetzt eine persönliche Anekdote.

Von Mädchen Zigaretten schnorren ist allerdings kein so guter Einstieg in ein Gespräch wie—traurig aber wahr—ein Feuerzeug. Erinnerst du dich daran, wie jemand in der Schule mal sagte, einem Mädchen die Zigarette anzünden ist wie ein Drittel Sex mit ihr? Nun, er hatte Recht. Wenn dieses metaphorische Drittel der Part ist, wo du ihr verfrüht in den Bauchnabel ejakulierst.

Ich werde hieran jedes Mal denken, wenn ich in Zukunft einer Frau Feuer gebe. Naja – zumindest bei den Attraktiven.

Nichts auf der Welt ist unangenehmer als dieser Moment der Stille während du versuchst, einem Mädchen bei Wind die Zigarette anzuzünden, also reich uns einfach das Feuerzeug.

Übersetzt: Nichts schreit mehr “Du bist mir vollkommen schnuppe”, als sich noch nicht einmal Mühe zu geben, Frauen eine Zigarette anzuzünden. Frauen finden es geil, ignoriert zu werden, das liegt irgendwie an dem Hamster. Wirklich.

Aber kauft Euch verdammt noch mal ein ordentliches Feuerzeug, so einen Butan-Burner, windfest. Den können Frauen nicht so wirklich benutzen, in der Regel – habt ihr gleich ein Gesprächsthema – also, wie geil Du ein Feuerzeug bedienen kannst, Du Hengst.

Und lauf nicht mit einem Zippo rum, Kumpel; du bist kein hartgesottener Detektiv in einem Film Noir.

Lies: Das mit dem Butan-Burner meinerseits gilt nur für Leute, zu denen das passt. Der Rest nimmt natürlich ein Zippo.

Wenn du es auf deiner sexuellen Safari erst geschafft hast, den heißesten Büffel der Herde anzuvisieren, wäre es ratsam, die Instinkte der Gruppe nicht zu unterschätzen. Ihre beste Freundin durchschaut dich von vorne bis hinten, und sie hat keine Hemmungen, dich zu zertrampeln, wenn der Übernachtungsbesuch, den du planst, ihre Brunchpläne zerstört.

Ist das ein Versuch von Prosa oder soll das lustig sein?

So gehst du vorsichtig mit unseren Freundinnen um: … Und versuch nicht, eine von uns zu einem Dreier zu nötigen; du bist nicht Dan Bilzerian

Bonuspunkte: Du weißt nichtmal, wer Dan Bilzerian ist; das spricht sehr für Dich. Das mit dem Dreier kann übrigens auch klappen; schließt das mal nicht kategorisch aus. V.a. mit Schlampen und Nutten – besonders mit Nutten.

Du kannst dir nicht wirklich vorstellen, was es heißt, eine Frau zu sein, bevor du nicht von einem übergewichtigen Mann in einem Filzhut darüber informiert wurdest, dass du eine beschissene Tänzerin bist

Ich kenne einen übergewichtigen Mann, der gerne einen Hut trug, der bei den bayrischen Meisterschaften im Standard gar nicht so schlecht abgeschnitten hat – nein, nicht ich, so gut war ich nie. Frauen, die schlecht tanzen, vögeln aber auch schlecht, von daher – keine Ahnung, was die Damen uns damit sagen wollen. Oder warum es uns Männer interessieren sollte, wie man sich als Frau fühlt. Das wissen wir schon: Ununterbrochen anders. Und undicht. Oben wie unten.

Aber lass uns das mit dem Negging ein für alle Mal klarstellen: es weckt nicht unsere Neugier und es lässt dich nicht interessant wirken.

“Negging” ist – nach einem länglichen Rant der Autorin, der einen (erbärmlichen) Versuch umgekehrten Neggings darstellt, Frauen irgendwas Negatives zu sagen. Das mögen Frauen nicht. Das ist übrigens der ganze Trick beim Negging – es ist vollkommen egal, was ihr sagt. Frauen werden Dir erklären, dass “schöne Brüste” scheiße ist, und “das sind aber kleine Titten” auch scheiße ist. tl;dr: Sag halt einfach, was Dir einfällt.

Die meisten von uns hatten unsere erste Erfahrung mit Pick-Up-Artists, als wir uns mit einem gefälschten Ausweis in den Club geschmuggelt haben, nur damit ein Julian-Assange-artiges Wiesel uns von seinen Handlesefähigkeiten erzählen kann.

Was ganz offensichtlich funktioniert hat, sonst wären sie ja jetzt nicht totale Schlampen, von Selbsthass zerfressen. Immer noch: Das ist kein Beziehungsmaterial, das ist gerade in Ordnung für das good old in-out, in-out. Wenn Euch das nichts sagt – also, die cultural reference: Man kann auch mal ein Buch lesen oder einen Film schauen, statt irgendwelche dummen Schlampen zu knallen. Echt.

Wie Du zur Sprache bringst, dass wir Sex haben werden […] Du rauchst hier gerade an einer Tankstelle, und du musst es vermeiden, so Dinge wie „Ich will dich feucht machen” zu sagen, wenn du versuchst, smooth rüberzukommen.

Wie oben schon erwähnt – war sie ab Sekunde 1. Oder halt nicht. Naja, offensichtlich schon, sonst passt ja die Tankstellen-Metapher nicht.

Oft können es Feinheiten in deinem Verhalten sein, die entscheiden, ob wir ein Ziehen im Unterleib spüren oder die Polizei rufen wollen.

Natürlich sagt Dir Dein klarer Menschenverstand, dass Du ihr nicht beim ersten Date Dein Sado-Maso-Spielzimmer zeigst. Nach 50 Shades of Grey erwarten die Frauen da vorher einen Helikopterrundflug. Fuck Anspruchshaltung, heutzutage.

Das hier ist nicht der Zeitpunkt für deine nervösen Metaphern oder dein „Lass uns hier verschwinden, Süße”. Und bitte, sag wirklich niemals „Schlummertrunk”—ihr holt euch keinen Mitternachtsgrappa am Campo de Fiori sondern spielt mit dem Gedanken, ein Bier für unterwegs in den Nachtbus zu schmuggeln.

Oder aber ihr holt Euch einen Mitternachtsgrappa am Campo de Fiori. Dort kann man eine Statue von Giordano Bruno bewundern, der maßgeblichen Einfluss auf den Humanismus westlicher Prägung hatte. Zum Beispiel fand er die Todesstrafe scheiße. Für diese Ketzerei wurde er – natürlich auf dem malerischen Campo de Fiori – auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

Diese Geschichte ist übrigens vollkommen ausreichend, eine Frau ins Bett zu bekommen – auch eine anständige – wenn ihr denn vorher schon extra nach Rom gefahren seid.

Ansonsten: Nachtbus ist scheiße; wie erwähnt ändern Frauen alle fünf Sekunden ihre Meinung. Nehmt ein Taxi, und macht es gleich auf dem Rücksitz.

Natürlich vorher den Fahrer fragen, ob das OK ist.

Wie du es nicht vermasselst, wenn ihr bei dir zu Hause seid
Das ist es also. Alle haben Bock auf Bumsen. Showtime. Anpfiff. Willkommen in Ficken, Einwohner: du und dieses Mädchen, mit dem du dich seit weniger als vier Stunden unterhältst.

Ich habe wirklich den Einduck, die Autorinnen versuchen, lustig zu sein. Ich habe zudem das Gefühl, die Autorinnen sind keine vier Stunden meiner Zeit – oder irgendwessen Zeit – wert. Bei 9,50 Mindestlohn sind das schon 38 Euro, das reicht für eine kurze Nummer.

Du bist kein Immobilienmakler. Sie will keinen Rundgang durch dein Haus. Geh ohne Umwege mit ihr in dein Zimmer.

Das sind dann wohl die negativen Konsequenzen dieses ganzen Rape-Culture-Bullhshits, den sie den Kindern jetzt schon im Kindergarten beibringen wollen. Wie erwähnt: Taxi, Rücksitz. Oder den Tipp oben mit dem 3-Uhr-aufstehen beherzigen, dann ist man nüchtern genug, selbst zu fahren.

Nachdem man “fertig” ist. Dann weiß die Schlampe auch nicht, wo Du wohnst. Ist sicher gesünder.


Mal ehrlich:

  • Welche zugedröhnte Schlampe hielt das für einen publikationswürdigen Artikel?
  • Wem hilft der was?
  • Ist “Schlampen ficken” heute eine komplexe, vor allem aber erstrebenswerte Disziplin geworden?

Nachtrag: Wenn Ihr genau wissen wollt, warum Schlampen kein Beziehungsmaterial sind, hat Elmar das hier sehr schön analysiert.

Gute Orgasmen, schlechte Orgasmen

Ich habe von ein paar Tagen diese Perle journalistischer Qualität auf Twitter gesehen und mir sofort gedacht: Hey, das lese ich auf meinem Blog, mit Euch. Ich musste vorher leider noch sehr dringend ein paar Hundert Aliens töten, weil ich eine neue Grafikkarte habe, aber der Artikel geht ja nicht weg.

Why Guys Get Turned on When You Orgasm — and Why That’s a Bad Thing

Gut, fairerweise muss man dazu sagen, dass das ein Artikel aus der “von Radikalfeministinnen für Frauen, die sich genauso scheiße und untervögelt fühlen wollen” – Gruppe ist, aber es wird sicher trotzdem lustig.

It’s not enough that men are already having more orgasms than women.

Echt jetzt? Hey, das ist nicht lustig – das ist verwunderlich! Aber gut, da ist ein Link dabei, und der zeigt nur wieder, dass Frauen und Statistik in etwa so gut zusammenpassen wie – äh – äh – kommt, Männer und Tütüs gehen noch halbwegs. Die verlinkte “Studie” sagt nur, dass Frauen beim Sex mit ihrem Partner zu 57% einen Orgasmus haben, während sie das zu 95% von ihrem Partner annehmen. Mit Betonung auf Annehmen, aber was hier viel wichtiger ist: Warum haben die übrigen 5% denn Sex mit ihrer Partnerin, wenn sie dabei nicht kommen? Ah, klar, coming-out ist immer noch so ein Tabuthema…. puh, ich dachte schon, da wäre ein Problem dahinter. Aber es ist natürlich nur eine Bullshit-Statistik, “more orgasms” werden die 57% der Frauen schon für die übrigen 43% mit haben, gell?

To make matters worse

Was ist denn daran schlecht? Ich meine Frauen haben auch weniger Muskeln, Hirnmasse, Intelligenz – das ist doch jetzt nicht schlecht, oder? Ich meine, deswegen sind Frauen doch trotzdem Menschen – oder?

a new study […] found — aside from deriving pleasure from their own orgasms, obviously — men also derive a specific sort of masculine pleasure from making female partners orgasm.

Eine erstaunliche Erkenntnis: Männer finden es geil, wenn sie tolle Stecher sind. Da brauchte es natürlich eine wissenschaftliche Studie, um das zu belegen, weil – äh – ja, brauchte es halt?

The researchers in the study, Sara Chadwick and Sari van Anders

Ah, weil die beiden “Wissenschaftler” auch sexuell frustrierte Lesben sind, die sich das nicht vorstellen können.

refer to this incredibly predictable phenomenon as a “masculinity achievement.” I’m not exactly sure what that means, but I imagine a “masculinity achievement” looks something like Super Mario punching a coin out of one of those floating boxes in the video game. [GIF. Ja, ernsthaft, eine .gif für die Leute, die nicht wissen, wie das aussieht]

… wie auch die Autorin. Das ist doch vollkommener Unsinn, aber bleiben wir bei 80er-Computerspielen: Weibliche Orgasmen sind wie vier volle Reihen bei Tetris (ein Tetris, übrigens). Sieht einfach aus, isses aber nicht. Aber es ist in einem Spiel wiederholbar – wenn man Glück hat und genug Übung und Geschick.

Men felt more masculine and felt high self esteem when they imagined a woman orgasmed during sex with them. “These results suggest that women’s orgasms do function — at least in part — as a masculinity achievement for men,” researchers wrote.

Ach? Ich bin ja nun mit der abstrusen Idee aufgewachsen, dass Frauen – siehe oben – auch Menschen sind und nicht nur Bückstücke, die auch eigene, zu befriedigende Bedürfnisse haben. Und dass anderen Menschen etwas Gutes zu tun für einen selbst positiv ist, ist auch keine neue Erkenntnis. Wo nochmal ist jetzt das Problem?

Let’s be clear — there’s nothing wrong with feeling good about making your partner feel good

Der Artikel ist öder, als ich erwartet hatte. Kommt da jetzt noch ein Punkt?

But the researchers point out a sexist flaw in the masculinity boost thing: “Despite increasing focus on women’s orgasms, research indicated that the increased attention to women’s orgasms may also serve men’s sexuality, complicating conceptualizations of women’s orgasms as women-centric,” researchers wrote.

Joah… ich denke auch beim Tetris-spielen nicht unbedingt daran, dass die Elemente eine Reihe bilden wollen, ich will aus den Elementen eine Reihe bilden. Sonst würde ich ja nicht Tetris spielen, oder? Aber gut, ich bin auch ein widerlicher Tetrisist.

they explained why it’s a bad thing for men to gain masculinity points for bringing female partners to orgasm. “One reason is that it might pressure some heterosexual men to feel like they have to ‘give’ women orgasms, as if orgasm is something men pulled out of a hat and presented to women,” they wrote.

Ich habe gerade den Verdacht, die Autorin hatte nie Sex außer mit sich selbst – und selbst dabei keinerlei Experimentierfreude. Was soll denn das überhaupt heißen? Dass Frauen das nicht selbst können? Dooooooch, können sie schon – Frauen können alles, was Männer mal entdeckt haben, auch machen; wissen wir dank Rosie the Riveteer, der feministischen Ikone. Und der Vergleich mit einem Zaubertrick ist passender, als die Autorin denkt – klar kann jeder lernen, ein Kaninchen aus einem Hut zu ziehen, aber das ist halt schwieriger, wenn man es nicht vorher offensichtlich reinwürgt – was ja eventuell nicht stört, wenn man selbst der Hut ist?

“This ties into cultural ideas of women as passive recipients of whatever men give them.”

In Anbetracht der Tatsache, dass Frauen 80% der Konsumausgaben tätigen, aber einen feuchten Dreck verdienen, was die einzige Wahrheit am Gender Pay Gap – Day ist, ist das weniger eine kulturelle Idee, als eine kulturelle Tatsache – oder?

They also mention

Was jetzt, wir wechseln das Thema, damit auch ja niemand nachdenkt, wie dumm schon die letzte Aussage war?

They also mention another sexist orgasm trope: women feeling pressured to fake orgasms in order to appease a male partner, or in their words, “to protect men’s feelings.”

Ja, das ist halt so die Generation, die auch Teilnahmepokale haben will. Oder Candy Crush Saga mit kaufbaren Extras spielen, die dein schlechtes Spiel kompensieren. Gibt es bei Frauen auch, nennt sich Nutten. Machen das normale Frauen? Warum? Sind die doof? Ich meine, wenn jetzt Eure Partnerin eine tolle neue Oralsextechnik ausprobieren will und nur auf Eurem Dödel rumkaut, sagt ihr ihr dann nicht, wenn ihr das scheiße fandet? Ich frage nur – die macht das doch sonst am Ende noch nochmal?

For women who have sex with male partners, the pressure to orgasm is a relatable feeling.

Ja, Frauen könnten beim Sex mit einem männlichen Partner durchaus erwarten können wollen, einen Orgasmus zu haben. So, wie wenn sie mit sich selbst spielen oder sexy Lesbengeschichten machen. Aber den Druck – äh – den bilden sie sich selbst ein – den kann man nicht einfach den Männern zuordnen. Ist das so eine Lesbengeschichte, weil das halt nicht so geil für die Frauen ist, wie die in den Pornos tun, und die echten Lesben denken halt, dass das normale Frauen auch so spielen müssen? Ich verstehe gerade das Problem nicht.

Hence all the faking that we know is going down in hetero bedrooms all over the country.

Ich habe gerade so das Gefühl, dass das eigentlich nur ein Problem irgendeiner Lesbe mit Hetero-Beziehungen ist. Aber gut, da ist wieder ein Link drin, zu einem anderen Artikel einer anderen frustrierten Lesbe:

nearly 70 percent of women polled reported faking an orgasm, compared with only 28 percent of guys

Bei allem Verständnis dafür, dass es Frauen bei einem schlechten ONS auch mal reicht, wundgevögelt oder -geleckt zu werden und sie daher lieber eine Runde stöhnen, als das noch länger über sich ergehen zu lassen – 28% der Männer? WTF? Und v.a. – WIE? Aber wichtiger: Warum? Hey, Beckenbodentraining & Kegel Balls sind jetzt nicht gerade Rotlichtmilleu, gell? Aber der verlinkte Artikel dritter Ebene verrät die Erklärung:

Another 2011 study […] suggested that women faked orgasm because they were riddled with insecurities and had a fear of intimacy.

Joah… wie ich vermutet hatte – hat nichts mit Männern zu tun; ist nur ein Problem, was Frauen mit sich selbst haben, weil Feministinnen ihnen eingeredet haben, dass Pornos unrealistische Frauenbilder vermitteln und Männer sie nicht geil finden, wenn sie nicht sofort zu tropfen beginnen wie Anastasia Steele, nur weil sie einen Mann sehen. Ah, Moment – das war nicht die böse Pornoindustrie.

The researchers draw a fairly frightening conclusion from the research findings. When women’s orgasms begin to serve as a masculinity achievement for male partners, the orgasms cease to be about women’s liberation or sexual pleasure.

Was an dieser Schlussfolgerung wirklich beängstigend ist, ist das vollkommene Fehlen von Logik. Wenn es Männern nur um die sexuelle Befriedigung der Frau zu ihrem eigenen Wohl (oder warum auch immer) geht, kann das der nach sexueller Befriedigung suchenden Frau doch vollkommen schnuppe sein. Ich meine – wenn sexuelle Befriedigung das Ziel ist, ist es mir so als Mann doch eigentlich lieber, wenn ich die nicht von einer Nutte bekomme, die ich dafür bezahlt habe, sondern von meiner Frau, die nicht will, dass ich zu einer Nutte gehe. Das drückt ja nun persönliche Wertschätzung und Bindung und so aus, oder? Die man sogar in Geld bemessen kann – also so 50€. Pro Tag!

Was das mit der Befreiung der Frau (von was?) zu tun haben soll, weiß ich wirklich nicht. Hunde wurden vor 3.000 Jahren domestiziert, und die lecken gerne.

They just become another opportunity for men to flex, or “shore up their sense of masculinity.”

Es mag ja sein, dass es Männer gibt, die damit angeben, was für tolle Stecher sie sind, aber außer der (offenbar trotz der tollen Stecher lesbischen) Autorin glaubt denen doch keiner? Ich meine – kommt; das geht mal besser, und mal geht es schlechter. Das ist aber auch ganz gut so, ich bin ja nun nicht Christian Grey und kann mir eben keine Putzkolonne leisten, die nur hinter meiner Frau herwischt.

 “These men, therefore, were more likely to view women’s orgasms as a notch on the bedpost of their manliness,” Chadwick and van Anders wrote in the statement.

Mein Biologielehrer in der zehnten Klasse, der sich vor allem dadurch auszeichnete, der Klassenschlampe in den Ausschnitt zu sabbern, erklärte, Männlichkeit zeige man durch Zeugungsfähigkeit. Wie war das mit Feminismus und “tradierten” Männlichkeitsbildern? Aber egal – was issn daran falsch? “Frauen flachlegen” ist ja nun schon nicht so einfach, wie Feministen tun (nur weil sie selbst halt totale Schlampen sind), aber Frauen sexuell befriedigen ist ja nun wirklich – naja, wie ein Tetris beim Tetris, oder? Zumindest, wenn man es das erste mal schafft.

They end their note with an encouragement for men to think of orgasms less as achievements to be unlocked, and truly view them for what they are: tiny little pleasure explosions that should be enjoyed — frequently — by female partners.

Und da scheitert der Artikel dann an seiner eigenen Metapher: Wenn ich das Achievement “Divine Pleasure” in einem Computerspiel einmal geschafft habe, gibt es keinen Grund, es nochmal zu probieren. Vielleicht auf einer höheren Schwierigkeitsstufe (also, mit mehr oder besseren Gegnern), aber das wollen Frauen ja in einer Beziehung üblicherweise nicht so gerne. Die wollen nur ein Replay – und möglichst einen Spieler, der einen flawless victory schafft. Und das ist das schöne am Sex (und an Mortal Kombat) – es wird nicht langweilig, es macht immer wieder Spaß, und man freut sich nicht nur, wenn man gewinnt, sondern ganz besonders, desto besser man war. Aber gut, das kann die Autorin natürlich nicht wissen – also, das mit dem befriedigenden Sex. Ich habe keine Ahnung, ob die Dame Mortal Kombat kennt.