Net Sex Value

Biestige Feministinnen echauffieren sich ja gerade darüber, dass irgendein Shitlord eine App entwickelt hat, die die gängigen hard- oder softwareseitigen Verschönerungen, die Frauen bei ihren Portraitfotos anwenden, schlicht entfernt. Die dazugehörige Diskussion bei Christian involvierte irgendeinen Noob, der die 10er-Skala zur Beurteilung der Attraktivität von Frauen nicht kennt (auch HB “Hot Babe” – Skala genannt, sollte hier tatsächlich jemand mitlesen, der das nicht weiß).

Nun hat diese Skala sowieso das inhärente Problem, dass sie ziemlich subjektiv ist; man könnte sich sicher nicht einigen, welche Frau jetzt wirklich besser aussieht (ich nehme mal Frauen, die jeder kennen sollte): Mila Kunis oder Scarlett Johansson – und das alleine nur deswegen, weil halt einer mehr Blondinen mag als der andere. Man hat dieses Problem zwischenzeitlich dadurch behoben, indem man die 10 verboten hat – dann aber eingesehen, dass das das eigentliche Problem nicht löst und die 10 wird halt durchaus verwendet – auch in der PUA-Szene; wohl aber mit der pudeligen Einschränkung, dass sie halt  “close to” sei oder irgendeine andere Aussage, die Leute ohne eigene Meinung äußern würden.

Das ist aber ein eigentlich vollkommen unwichtiges Problem; da kann man ja einen Mittelwert bilden (womit sich sowieso die 10 verabschiedet). Das wichtigere Problem ist aber: Frauen altern wie Milch. Die Skala eignet sich daher nur für Frauen in einer gewissen Altersgruppe – von seltenen Ausnahmefällen abgesehen. Ich illustriere das mal:

Ich glaube niemandem, der mir erzählt, dass er Kate Moss mit 22 oder 41 von der Bettkante stoßen würde, und der Rest – also, ob man jetzt lieber ins Cougaring abdriftet oder in den Heroinjunkie-Fetisch – ist dann nur wieder die Mila-Scarlett-Frage der plusminus 9,8; um die geht es aber nicht.

Das zentrale Problem ist aber nämlich, dass man – also, jetzt im Fall von Kate Moss – zumindest theoretisch beides hätte haben können (also, die Frauen auf den Bildern; Cougaring und Heroin-Fetisch ist nur für Blinde zu empfehlen).

Aber – und das ist ein wichtiges Aber – altern Frauen in der Regel nicht so gut wie Kate Moss. Besonders für junge, planende Männer ist der klassische HB-Wert von daher höchstens zur Beurteilung ihres letzten Stichs gut; zur Beurteilung von Frauen im Allgemeinen taugt er hingegen eher wenig – es wollen ja nicht alle nur wild rumvögeln; zudem ist das hier ein konservatives Blog.

Wie lösen wir also das Problem, die Attraktivität einer Frau als Partnerin zu bewerten? Nun, das Schöne ist, dass wir es hier ja schon gewohnt sind, Frauen als Waren zu betrachten, und überhaupt ist Betriebswirtschaft praktischer, als man denkt. Da gibt es Waren, die weniger Wert werden, und die schreibt man dann halt buchhaltungstechnisch ab. In diesem Fall können wir uns einfach der geometrischen Abschreibung (geometrische Abschreibung undervaluet die Assets, aber wie erwähnt, das hier ist ein konservativer Blog) bedienen, die hier schön für Anfänger beschrieben ist. Jetzt brauchen wir nur ein paar Parameter und ein paar Modifikatoren, weil Frauen halt ein sehr spezielles Gut sind:

Dank Dating-Plattformen ist uns glücklicherweise empirisch bekannt, dass Frauen mit 22 ihren Attraktivitäts-Höhepunkt erreicht haben. Da wir degressiv abschreiben, ist die genaue Abschreibungsdauer nicht gar so wichtig, aber nehmen wir mal an, dass Frauen mit 52 vollständig abgeschrieben sind – bei einem kontinuierlichen Restwert von mindestens Attraktivität 3 (das ist die Schmerzgrenze von “would bang”, und Leute, die mit Frauen über 52 Sex haben, haben eh keine solche Schmerzgrenze (mehr) – okay, das wäre jetzt unfair für Frauen über 52, also addieren wir da ihren nominalen HB-Wert (ihr fucking perversen Granny-Fetischisten) auf ihr Alter diskontiert dazu und diskontieren nur alles über 3. Ich glaube, das muss ich erklären:

Okay, wie diskontieren wir das jetzt?

Naja, nehmen wir halt mal eine wirklich hübsche 22-jährige, also – plöh – Kate Upton vor drei Jahren. Und was – so gut es halt geht – attraktives mit 52… was nicht komplett operiert ist; schummeln zählt nicht – puh – schwierig… Julianne Moore? Okay, jetzt müssen wir nur so tun, als wäre Julianne mit 22 Kate gewesen, und abwägen, wieviel von Kates 10 (jaja, nur für Rechenzwecke) da noch übrig ist… Nehmen wir 5, das wäre “Sex with no regrets”; das ist irgendwo zwischen Laci Green und Anita Sarkeesian (hey – Aussehen).

D.h., wir müssen bei Kate-Julianne fünf von 10 Attraktivitätspunkten über 30 Jahre so abschreiben, dass sie nach der Formel sicher auf 3 bleibt (die ziehen wir einfach ab; wenn mich Elmar dafür jetzt umbringen will, mei… )

… ergibt das eine Abschreibungsquote von 0,0409 – pro Jahr über 22. Das schöne an diesem Faktor ist, dass er zwei echte Probleme der ursprünglichen Skala offenbart – dass junge Männer, die nur mal poppen wollen, einfach zu kurzfristig denken, und dass ältere, noch so attraktive Frauen nicht so geil sind wie junge, attraktive Frauen. Letzteres mag noch unklar sein – kommt.

Das Schöne ist, dass wir so – wie beim BMI – statt einer einfachen Betrachtung des Gewichts ein reales Bild der Attraktivität einer Frau bekommen – wenn wir denn (viel) rechnen wollen.

Wir hatten ja oben der jungen Kate Moss (man sollte seine Töchter Kate nennen, denke ich) eine 9 gegeben. Die ist also eine 9. Um sie aber mit der immer-noch-9-Kate mit 36 vergleichen zu können – der wir auch eine 9 gegeben haben, bedienen wir uns einfach bei der älteren Frau des Diskontierungsfaktors von 4,09% – um mit 36 noch die 9 zu sein, die sie ist, hätte Kate41 mit 18 einen Wert von (n-3) * (1-0,0409)^18 = (9-3), also 15,7 haben müssen. Dass sie den in der Realität nicht hatte ist recht egal; es geht ja hier um einen Maßstab dafür, Frauen universell zu beurteilen, und wenn man sich die 41-jährige Kate Moss jünger vorstellt, kommt das schon hin (Umgekehrt wäre Kate18 nur noch eine 6, aber wie erwähnt, die Berechnung ist konservativ. Schlimmer wird es nicht, und besser ist ja gut).

Wieso das so ist, ist schnell erklärt: Ich bin ja nun auch keine 22 mehr, und jüngere Frauen sind echte Lebenszeit wert. Der Index drückt also weniger das aus, wie toll die Frau für irgendwen ist, sondern wie toll sie für einen selbst ist – es ist ja nun vollkommen irrelevant, wie geil anderer Leute letzter Fick war.

Und damit kommen wir zum nützlichen Teil dieser diskontierten Attraktivität: Dem Net Sex Value. Frauen haben ja in der modernen Gesellschaft weniger einen Kaufpreis, als einen eher absoluten Wert, von dem man über die Jahre des Investments zehren kann: Man hat den Attraktivitätswert der Frau ja nun jedes Jahr für sich “nutzbar”.

Für die durchschnittliche 7, die man mit 22 flachgelegt hat, ergibt sich damit ein Sexwert von 7 für Jahr 1, alle weiteren Jahre berechnen sich mit (7-3) * (1-0,0409)^n, was man dann nur aufaddieren muss. Für die Leute mit Ahnung von Mathematik geht das im Kopf, für die Älteren oder denen, die ausgestiegen sind, gibt es Wolfram Alpha. Wir nehmen mal an, ihr seid auch 22 und werdet 80, das sind 58 Jahre.

Die ersten 30 Jahre ist die Frau unter 52, ergibt

Plus 28 Jahre mit dem Restwert von 3 + (7-3) * (1-0.0409)^30 = 4,14 mal 28 glückliche Jahre im Alter (aus unserer sieben ist eine 4 geworden), das sind nochmal 116. Macht insgesamt 274.

Wartet ihr, bis ihr 30 seid, und bekommt dann eine 22- jährige 8, reduziert das Euer Restleben auf 50 Jahre, und damit habt ihr halt nur einen NSV von 264.

Tja, blöd, dass ihr nicht mehr 22 seid, gell?

Freilich ist es nun etwas doof, dass wir eine fixe, degressive Abschreibungskonstante genommen haben, denn unsere HB9 – Kate41 hätte so mit 52 immer noch einen HB-Wert von 6,8 – und wäre damit Welten attraktiver als die bestaussehendste 52jährige, die ich spontan finden konnte, was halt vollkommen unrealistisch ist. Wir korrigieren daher die bisherige (Gesamt-) Formel für ältere Frauen einfach um 0,1 Beibehalten-Punkt pro Lebensjahr – also die markierten 3er:

… plus natürlich den Zeitraum des Integrals, aber Wolfram Alpha weigert sich, mir das mit Variablen auszurechnen.

Damit kommt Kate41 immer noch auf eine glatte 6 mit 52 Jahren, aber fairerweise – wenn nicht Kate, wer sonst? Was Kate41s NSV auf 252 bringt – bis sie selbst 80 ist. Was ziemlich genau dem NSV einer 22jährigen 6 entspricht – hey, das sind fairerweise 20 Jahre mehr Sex, das kommt schon hin, so von der insgesamten Befriedigung.

Richtig blöd ist das aber für die durchschnittliche Enddreißiger-Feministin, die einen Mann für’s Leben sucht – geben wir der mal eine großzügige 5 und lassen sie 37 sein, dann gibt das einen NSV von 146 – wohlgemerkt für 40 Jahre mit dieser Schreckschraube (ihr sterbt immer noch mit 80 und seid jetzt 40), ihren Blagen und zunehmend furchtbarer aussehenden Tattoos. Die gleichen 40 Jahre mit wechselnden 5ern brächten Euch auf (5*40=) 200 – bedenkt hier, dass ihr da am Ende 80 seid und bei Frauen ab 50 quasi freie Auswahl habt (ist so, fragt mal Leute, die in der Pflege arbeiten).

Was dann übrigens auch erklärt, wo denn die ganzen guten Männer geblieben sind: die nehmen sich jüngere Frauen,  da man jetzt keine Probleme haben sollte, als erfolgreicher, hart arbeitender Mann (man muss sich die Feministin ja erstmal leisten können) auch eine drei Jahre jüngere 5 zu bekommen. Das wären 150 Punkte NSV.  Freilich, das sind “nur” vier Punkte Unterschied, aber vier Punkte sind halt fast ein halbes Jahr Emilia Clarke poppen.

Freilich aber ist der NSV nur ein Erwartungswert und keineswegs eine Empfehlung, sich jedes Jahr was neues zu suchen; es ist deutlich weniger anstrengend, eine Frau zu behalten, was dann in der Regel auch den effektiven Discountfaktor erfreulich reduziert (d.h., man bekommt mehr, als man erwartet, und da kann ja auch mal eine Kate Moss dabei sein). Ändert aber nix daran, dass man natürlich mehr NSV hat, wenn man Hugh Heffner war. Oder daran, dass Frauen mit zunehmendem Alter ein noch schlechteres Investment werden, als sie das eh schon sind. Aber Frauen bestehen ja nicht nur aus Aussehen – zumindest nicht die, die man behalten sollte. Noch ein Problem der Feministinnen.

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AfD, Grüne und Hexenverbrennungen

“Skandal-Rede im Landtag: Das sagte der AfD-Politiker”, zeigt mir mein GNews auf Focus.de an und ich bin schon verlockt, einen Post “Exklusiv – Der skandalöse Teil der Rede des AfD-Schlechtmenschen Podeswa” zu titeln und ihn ohne Inhalt abzuschicken (und ohne den ursprünglichen Artikel zu lesen). Doch noch während mein Notebook hochfährt sehe ich, dass Stefan Niggemeier das schon gemacht hat – nur halt mit komplett überflüssig viel Text.

Da ich aber nun den angeblich “skandalösen” Teil kenne, muss man da doch ein bisschen nachdenken – so soll es eine Grünen-Abgeordnete namens Martina Braun “wirklich unglaublich” finden, dass man durch Hexenverbrennungen die Umwelt retten könne.

Derweil ist sie doch bei den Grünen, was sie zwar nicht kategorisch als Hexe im Sinne des von Podeswa bemühten Hexenhammers qualifiziert – dafür müsste sie schließlich ausgesprochene Feministin sein (ich hatte das hier erläutert), aber tun wir mal so:

Frau Braun ist 1960 geboren und wiegt meinem Eindruck nach gute 100 Kilo. Gehen wir davon aus, dass das 50% Masseanteil Wasser sind und 40% Fett. Gehen wir zudem davon aus, dass der Rest Knochen sind – so grob kommt das hin.

So, wenn wir jetzt die Hexe verbrennen wollen – rein theoretisch, natürlich, wir machen hier ja nur einen “Faktencheck” – brauchen wir leider den Brennwert von Knochen. Darüber wird hier diskutiert, mit dem Fazit, dass man für ein Krematorium mindestens 850°C erreichen muss, damit Menschen auch nur halbwegs ordentlich verbrennen – und dann bleiben da immer noch 2 Kilo übrig. Und schon dafür braucht man relativ viel Energie, und wir wollen ja die Umwelt schonen, also bauen wir halt einen traditionellen Scheiterhaufen und lassen die Knochen übrigbleiben.

Dann verbrennen wir im Endeffekt nur die 40 Kilo Fett, Wasser brennt ja nun nicht so toll.

Da wir in der Schule gelernt haben, dass CO2 der Klimakiller schlechthin ist und wir ja genau deswegen so verdammt viele Steuern auf alles, was CO2 produziert, zahlen sollen, nehmen wir mal das CO2 als Maßstab.

Das wären für organische Fette 2,3 kg CO2 / Liter, bei ~0,94 kg/l also

2,3kg CO2 / l * 0,94 kg/l *40 kg = 86,5 kg CO2, wenn man die Hexe verbrennen würde.

Wenn man das den mindestens 168 kg CO2 pro Jahr, die die Dame ausatmet, wenn man sie denn nicht verbrennt, gegenüberstellt, muss man feststellen, dass das mit den Hexenverbrennungen doch durchaus umweltfreundlich wäre – oder? Freilich, der Scheiterhaufen braucht auch Holz, aber das muss man dann ja im kommenden Winter nicht mehr zum Heizen ihrer Wohnung verbrennen, also lassen wir so Nebensächlichkeiten halt mal weg – es wird soweiso nur ungünstiger für die Hexen.

Denn natürlich kann man das aber so noch nicht stehen lassen – wie uns das Finanzministerium (ja, das Finanzministerium) informiert, hat die 57jährige Hexe noch gut 28 Jahre zu leben. Das macht also 28 Jahre * 168kg Atem-CO2 p.a. = 4.704 kg CO2. Im Vergleich dazu entstehen bei der Verbrennung nur die oben berechneten 86,5kg – das sind mehr als 98,1% CO2-Einsparung.

Unglaublich, dass der Herr Podeswa sowas als promovierter Physiker nicht klarstellt. Noch schlimmer ist aber, dass die angeblich so umweltfreunlichen Grünen solche enorm umweltschonenden Debattenbeiträge skandalisieren. Man könnte fast meinen, das wären nur verlogene Heuchler.