Wertvoller als Gold: Der Shitlord-Faktencheck

Wertvoller als Gold seien die Flüchtlinge, haben uns die Politiker erzählt, ein Spruch, der auf konservativen bis rechtsradikalen Seiten fast Meme-Status zur Begleitung jedweder Meldung erreicht hat, bei der es darum geht, dass mal wieder eine junge Frau kulturell bereichert wurde.

Da ist man dann als treudoofer Deutscher schon etwas verwundert, wenn die Leute auf Sklavenmärkten in Libyen gerade mal 200-500 Dollar einbringen.

Ich muss die treuen deutschen Politiker hier aber in Schutz nehmen: Die haben ja nicht gesagt, wie viel Gold da nun der Maßstab ist. Gold kostet so 42 Dollar das Gramm, von daher ist das schonmal so nicht falsch.

Wichtiger ist aber, dass die Aussage des ehrenwerten Martin Schulz von den bösen Rechten fies verzerrt wird: Eigentlich hat Herr Schulz nämlich gesagt:

Was die Flüchtlinge uns bringen, ist wertvoller als Gold

Also geht es gar nicht um die Personen selbst, sondern um das, was sie mitbringen. Nun kann man sich fragen, was das denn sein soll, aber da hilft uns die Polizei weiter:

Als Kopf der gut organisierten Bande gilt Mohammad A.-Z. Der 35-Jährige soll dazu entschlossen gewesen sein, den Handel mit Kokain und Heroin in Berlin in großem Umfang aufzubauen.

So, und Heroin hat einen Straßenpreis von um die 50, Kokain um die 70 Euro – pro Gramm!

Das sind 42% mehr (Heroin) respektive (Kokain) fast doppelt so viel Wert wie Gold. Martin Schulz hatte also vollkommen Recht. Vollkommen unverständlich daher, dass den keiner gewählt hat.

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Die Irrelevanz der Maria L.

Ein angeblich 17jähriger angeblich afghanischer vorgeblicher Flüchtling soll ja eine Studentin in Freiburg mutmaßlich vergewaltigt und danach mutmaßlich in einem Bach ersäuft haben. Das ist aber, wie wir von der Tagesschau erfahren haben, nicht so wichtig.

Dass das nicht so wichtig ist, ist auch einfach zu erklären – es streitet ja niemand ab, dass die Frau vergewaltigt wurde oder tot ist, von daher gibt es hier ja auch kein angebliches Victim-Blaming wie bei gewissen verurteilten Falschbeschuldigerinnen namens Gina-Lisa L.. Nein, in diesem Fall ist es viel wichtiger, dass solche Fälle nicht für Hass und Hetze gegen Flüchtlinge oder solche, die vorgeben, Flüchtlinge zu sein, verwendet wird. Da muss man nämlich differenzieren – also, predigen gerade alle.

Ich frage mich auch nicht, warum es jetzt plötzlich so wichtig ist, dass man zwischen z.B. kriminellen Zigeunerbanden, die hier schlicht eine Runde sozialschmarotzen wollen oder drogendealenden Nordafrikanern auf der einen und hilfsbedürftigen, asylberechtigten Flüchtlingen auf der anderen Seite differenzieren soll; aber das habe ich eigentlich schon immer gemacht, also ist das auch hier kein Problem – für mich.

Wir müssen aber plötzlich ganz arg aufpassen, nicht alle angeblichen Flüchtlinge oder gar alle Ausländer für Kriminelle zu halten, wie das allerdings – außer dem etwa 1% wahrscheinlich selbst krimineller Idioten, die in der Regel an einem deutlichen Hakenkreuz auf der Stirn oder einem sozialistischen Spruch wie “Arbeit macht Frei” auf dem Rücken einfach zu erkennen sind und waren – keiner macht.

Die Frage ist aber, warum uns das jetzt erzählt wird. Es wurde ja von Anfang an gepredigt, dass die angeblichen wie echten Flüchtlinge auch nicht signifikant krimineller sind als der autochthone White Trash. Nun wurde da schon ignoriert, dass die deutsche Unterschicht leider deutlich krimineller ist als der Durchschnittsdeutsche, und der illegale Durchschnittsmigrant aus einer niedrigeren Gesellschaftsschicht stammt, als sie hier dank großzügigem Sozialstaat überhaupt existiert, aber sei es drum – tun wir doch so, als wären eine Million Durchschnittsdeutsche gekommen; an wirklich zuverlässige Zahlen kommen wir ja dank politischer Korrektheit eh nicht ran.

Laut polizeilicher Kriminalstatistik, die wir ja neulich schon bemüht haben, um das deutlich zu geringe Ausmaß an Gewalt gegen Frauen zu monieren, haben es die 80 Millionen Deutschen im letzten Jahr auf 6,3 Millionen Straftaten gebracht, was im Durchschnitt jeden zwölften Einwohner zu einem Kriminellen macht.

Da kaum einer der vorgeblichen Flüchtlinge legal die deutsche Grenze übertreten hat, und das strafbar ist, brauchen wir aber wohl eine konkretere Kriminalität, sonst wird der Vergleich unfair.

Nehmen wir Gewaltdelikte, 181.000 an der Zahl. Das sind nur noch 0,23% kriminelle Gewalttäter, also, auf eine Million Asylbewerber 2015 gerechnet, lediglich 2.300 Täter. Von diesen 2.300 Gewalttätern vergewaltigen 3,89%, also 89.  Mord(versuch)en tun sogar nur 1,1%, also 25.

Ich verstehe also die gesamte Aufregung nicht. Es wurde doch bereits letztes Jahr deutlich kommuniziert, dass die Asylbeantragenden genauso kriminell sind wie die Leute, die schon hier sind, also müssen uns 25 Morde und 89 Vergewaltigungen pro Jahr überhaupt nicht wundern, das war von vornherein klar, dass das passieren wird. Und nächstes Jahr übrigens wieder, wir können die Leute ja unabhängig davon, ob sie jetzt einen echten Fluchtgrund hatten oder nicht, schlecht abschieben, wenn sie in ihrem Heimatland wegen der dort begangenen Vergewaltigungen zu Tode gesteinigt werden, richtig?

Oh, und wir nehmen auch noch ein paar neue auf? Na, dann werden das halt ein paar mehr tote und vergewaltigte junge Mädchen. Wir müssen schließlich unsere europäischen Werte verteidigen. Das wusste auch Maria L., deren Vater bei der EU ebendiese Werte hochhält, und für solch hehre Ziele sind kleine Opfer nicht nur notwendig, sondern im Gesamtbild schlicht irrelevant.

Feminismus zerstört alles

Christian hat ein Posting einer grenzdebilen Feministin gefunden, das er uns nicht vorenthalten wollte. Es ist leider unendlich lang und absolut nur Unsinn, aber ich bin gerade im völlig leeren Alanya und mein Klo ist kaputt und das neue kommt erst morgen, von daher schwitze ich im Hafen und habe Zeit.

Die Autorin ist eine Pamela Clark, der Prototyp einer “Tumblerina”, Feministin und völlig denk- wie introspektionsbefreit. Und desto mehr ich von ihrem Blog (Tumblr?) lese, desto mehr finde ich grenzdebilen Bullshit. Ich spare Euch (und vor allem mir) die 35 hilfreichen Tipps, wie man ein charakterloses Weichei wird man den Feminismus im Alltag leben kann, das hatten wir schon und lässt sich auf Lobotomie + Kastration verkürzen. Pamelas Unsinn basiert auf dem Unsinn, den ein Mann geschrieben hat, unter dem Titel Against Patriarchy: 20 Tools for Men to Further Feminist Revolution.

Da ich ja sehr introspektiv bin und mir auffiel, dass ich zu viele Frauen und Neger und sonstige Deppen kritisiere und zu wenige weiße, heterosexuelle Männer (außer Heiko Maas, aber der hat schon noch sein Coming Out) – netterweise hat das ein heterosexueller, weißer Mann geschrieben. Leider ist auch das nur Lobotomie + Kastration, aber es wirft die Frage auf, warum man gegen das “Patriarchat” sein sollte. Chris, der Autor, lässt das ganz intersektionell eine Negerin “erklären”:

When women and men understand that working to eradicate patriarchal domination is a struggle rooted in the longing to make a world where everyone can live fully and freely, then we know our work to be a gesture of love

Und da liegt das Problem: Da ist eine unbelegte Grundannahme dahinter, dass wir eben nicht in einer Welt leben, in der jeder voll und frei leben kann. Das muss man sich erstmal klar machen, dann kann man Leuten auch ihre Freiheit im Namen der Liebe wegnehmen. Hach ja, schöne neue Welt.

The everyday violence and oppression of sexism in our society is epidemic and not only must end, but can end. Sexism devastates our relationships, communities, social justice efforts, and our lives. While we did not choose to be men in a patriarchal society, we have the choice to be feminists and work against sexism.

Ja, oder wir könnten natürlich das verfluchte Patriarchat und den Patriarchen Erdogan dafür verurteilen, dass hier so scheiße wenig Touristen sind, dass einem die Leute, die davon leben müssen, echt leid tun, vor allem aber die Klofirma so wenig zu tun hat, dass sie nicht nur Freitag freimachen, sondern ganz laizistisch auch noch Samstag und Sonntag.  Fuck, es hat 38° und ich liege in einem verdammten Hafen und muss zum Pool laufen, statt einfach ins Wasser springen zu können.

Thema. Ja, wir sehen, das Patriarchat schadet auch Männern. Also, wenn jetzt die PKK und die ISIS das Patriarchat sind, sonst wär hier ja was los und jemand hätte mir schon am Freitag das Klo ersetzt. Die PKK ist übrigens – neben der Tatsache, dass sie ein eigenes Land wollen – eine kommunistische Organisation. Das kostet sie bei mir etwa 100% der Sympathie, aber Chris und die dummen Feministen finden das sicher super. Ich bin da dagegen, das sind doch Zustände wie in der DDR hier, ohne Klo und 10 Jahre Wartezeit auf ein neues.

Faktisch liegt das aber nicht am Patriarchat oder den Terroristen, es liegt an den rumheulenden Weicheiern, die sich vermehren wie Einhörner. Und nein, es gibt nicht keine Einhörner, das ist jetzt ein anerkannte Geschlechtsidentität, ihr heteronormativen Schweine.

Denn die haben Angst vor den ach so bösen patriarchalen Terroristen, weil sie Weicheier sind. Hier leiden unter dem Scheiß Menschen, echte, anständige, nette Menschen. Und nicht unter den Terroristen – unter den Einhörnern. Die liegen wie die Ölsardinen in Mallorca am Strand und sehen nichts vom Meer, weil vor ihnen noch sechs Reihen andere Touristen und brüllende Kinder sind, und das (übrigens kalte) Meer auch nur vor Leuten wimmelt. Hier hingegen gibt es kaum Meze, vor allem nicht den leckeren, eingelegten Fisch, weil es zu wenig Kundschaft gibt.  Nirgends. Und der Fisch ist so lecker. Eigentlich. Aber gut, die Scampi waren frisch und 1a.

Das Problem ist nämlich, und das sieht man an der grenzdebilen Feministin sehr gut, diese weit verbreitete Meinung:

You don’t “win” by defending your position to the death

Das berücksichtigt nämlich nicht die Frage, wer tot ist am Ende. Und von daher stimmt das nicht. Ich meine, ist ja eine schöne Sache, wenn man seine männlichen Privilegien reflektieren kann, während einen die PKK in die Luft sprengt oder die intersektionelle Diskriminierung sunnitischer Muslime berücksichtigt, während man von der ISIS zu Tode vergewaltigt wird, das ist aber halt nicht sonderlich hilfreich.

Es ist auch nicht sonderlich hilfreich, wie am Münchner Flughafen ein (wirklich hübsches) Mädchen mit einer MP5 hinzustellen. Das mag schön und nett und beruhigend für die Einhörner sein, aber das Ding hat nur 15 Schuss, und beim ersten bricht es dem dürren Mädel die Schulter.

Hier hingegen sehen die Polizisten (übrigens alle) so aus, als verprügeln sie regelmäßig und zum Spaß Türsteher, haben M4A1-Gewehre, und stehen keineswegs dekorativ rum, die stehen schön in einer schattigen Ecke und rauchen. Wie die Soldaten mit den MPT-76-Gewehren, für den Fall, dass man einen Bus stoppen muss oder so. Ich hätte da gerne ein Foto gemacht, aber das ist leider verboten. Auch in Istanbul ist die Polizeipräsenz recht hoch, aber dafür, dass Sommer ist, wirklich verdammt wenige Touristen, und die Hälfte trägt Niqab.

Alanya hingegen scheint niemanden zu interessieren. Die Zollbeamten wollten in unser Gepäck schauen, weil sie den Bocksbeutel auf dem Röntgen seltsam fanden, und erklärten uns dann freundlich wie immer die knauserigen Freimengen für Alkohol (sind wie zuhause) und wünschten uns einen schönen Urlaub.

Und wir hoffen sehr, dass das ein schön Urlaub wird, aber wir sind unruhig. Was ist denn, wenn was ist auf See? SAR ist ja gerade nicht, die sind ja damit beschäftigt, Flüchtlinge in RIBs einzusammeln, wofür sie nicht da sind. Weil die Einhörner rumheulen, wenn Neger in nicht seetauglichen Booten absaufen und herzzerreißende Filme machen, um Spendengelder einzusammeln, um Neger in RIBs zu suchen und die für Seenotfälle zuständigen Organisationen zu nerven. Und erzählen uns, dass die angeblichen Flüchtlinge dafür mehrere Tausend Euro bezahlen.

Das ist Bullshit. Hatte ich schonmal geschrieben, aber es ist absoluter Bullshit. Das sind ja nichtmal RIBs, das sind Luftballons an Holzlatten, selbstgebastelt – kam in dem Fernsehbericht. Mit einem vielleicht 30PS-Motor, was das teuerste Teil sein dürfte, das bekommt man für 5.000 Euro gebastelt. Und das ist nicht seetüchtig.

Die Regeln der SOLAS sind alt, streng, und teuer einzuhalten. Aber sinnvoll, also nicht überflüssiger Quatsch wie TÜV für Autos oder so. Weil das Meer per se gefährlich ist. Deswegen fährt man ohne ordentliches Boot nicht los. Nichtmal die nach Australien verbannten Briten wurden auf so einen Müll geladen, und wenn da jedes dritte Boot ankam, war es ein gutes Jahr. Und das war vor mehr als zweihundert Jahren. Fuck, jedes alte Fischerbötchen und ein improvisiertes Segel wären sicherer als der Mist, und die Leute gehen da freiwillig drauf, um sich dann in Berlin beim Drogendealen gegenseitig abzustechen, bis sie ausgewiesen und zurückgeflogen werden. Vielleicht, in der Praxis ja nun eher nicht.

Es wäre um Potenzen billiger, die Leute einfach gleich einzufliegen, am Flughafen wieder auszuweisen und zurückzufliegen als der Mist, der da veranstaltet wird. Vor allem aber ist Seenotrettung nicht dafür da, Selbstmörder zu verhindern. Aber die armen, kleinen Negerkinder – ja fuck, sollen sie sich ordentliche Boote bauen, in Afrika gibt es meines Wissens tolles Holz, Äxte, Teer und Zeit haben die Leute auch zu genüge. Dann wäre es auch ok, sie zu retten, wenn sie denn in Seenot geraten. Aber was die machen ist Selbstmord.

Und nun? Klar liegt das an den Feministen, mir und dem Patriarchat ist es doch völlig schnuppe, ob die Selbstmörder ersaufen oder nicht. Aber die rumheulenden Gutmenschen machen hier ein hervorragendes, international etabliertes und übrigens von Steuerzahlern finanziertes System kaputt, gefordert von Leuten, die es nicht bezahlen, für Leute, die es weder bezahlen noch brauchen. Man könnte ja auch einfach laufen, es gibt eine Landverbindung von Afrika nach Europa. Was ich jetzt nutzen würde, wenn ich unbedingt von Afrika nach Europa wollte. Oder natürlich ein Boot bauen, vier Familien, jede 4.000 Euro und ein Jahr Zeit und gut ist.

So hingegen wissen wir noch nicht, ob wir uns nach Zypern trauen oder lieber an der Küste bleiben. Ich habe gestern einen sehr netten Libanoner (Libanesen sind Hunde) kennen gelernt, der mir Beirut wärmstens empfohlen hat. Wie letztes Jahr die Briten. Leider antwortet der Hafen in Latakia nicht auf meine eMails, und wahrscheinlich brauche ich dafür auch noch ein verdammtes Visum, was sie mir aus fadenscheinigen Gründen (“Hier ist Krieg”) nicht geben werden. Arschlöcher.

Weltoffenheit

In meinem letzten Post zu einem dummen Artikel einer dummen Frau ging es um “Werte” wie Demokratie, Humanität, Weltoffenheit. Nun ist “Demokratie” kein Wert, Humanität eine geistige Einstellung und Weltoffenheit auch mehr gelebte Einstellung als ein Wert, aber natürlich kann man das alles auch gut finden, und dann sind es wieder Werte. Wenn man Hundescheiße gut findet, dann ist Hundescheiße halt ein Wert. Den, wenn man linker Hundescheiße-Fetischist ist, “wir” dann nicht in Frage stellen sollten.

Ich könnte jetzt auch darüber schreiben, wie sehr es uns mich ankotzt, dass zunehmend mehr Volldeppen ihrer persönlichen Meinung ein “Wir” voranstellen, als wären sie fucking Ludwig der Römischezahlte, aber die denken ja wirklich, dass alle das so sehen (sollten), und darüber gibt es einen tollen Beitrag bei Sciencefiles, den ich verlinken würde, wenn ich ihn wiedergefunden hätte.

Von daher schreibe ich mal was über Weltoffenheit.

Weltoffenheit bedeutet üblicherweise die Offenheit gegenüber fremden Kulturen. Von daher: Man kann in seinem eigenen Land nicht weltoffen sein. Dein eigenes Land muss Deine Kultur haben, sonst hast Du keine.

Es wäre ja schön, wenn Deutschland ein weltoffenes Land wäre – das ist es aber nicht. Denn Gruppeneigenschaften kann man nur durch Aggregation von Individualeigenschaften konstruieren, das erklärte vor ein paar Jahrzehnten ein Soziologe namens Coleman, weil man sonst nur Unsinn redet. Nun waren 5% der Deutschen noch nichtmal am Meer, und dazu hätten sie ja nun nichtmal das Land verlassen müssen. Deutschland ist daher kein “weltoffenes Land”, denn ein weltoffenes Land besteht aus (100%) weltoffenen Menschen. Deutschland ist vielleicht ein relativ weltoffenes Land, wenn man das jetzt mal mit Nordkorea vergleicht, aber dann geht es denen, die “Weltoffenheit” schreien, wenn Kopftuchmädchen Polizisten erstechen, ja nur um relative Weltoffenheit.

Und Deutschland wird nicht (relativ) weltoffener, wenn man mehr Menschen reintut, die absolut überhaupt nicht offen für andere Kulturen sind, sondern sich analog deutschen Sauftouristen auf Mallorca schlimmer benehmen, als sie das zuhause täten.

Und selbst wenn sie sich so anständig benehmen wie zu Hause ist das nicht “weltoffen”, sondern kulturbeharrend.

Das, was sich hinter der gepredigten Weltoffenheit versteckt, ist die vielbeschworene Toleranz. Toleranz ist etwas, das man Sachverhalten entgegenbringt, die man eigentlich scheiße findet. Deswegen wollen die Homos ja auch nicht mehr “nur” toleriert, sondern “akzeptiert” werden. Das geht aber halt nur, wenn man fickende Schwuchteln im Fernsehen total supi findet, und ich finde das halt nicht supi, sondern eklig. Und eine ganze Menge Menschen finden eine ganze Menge Sachen nicht so toll, aber das sind selbstverständlich nur widerliche, reaktionäre Nazis.

Von daher ist es natürlich nicht weltoffen, wenn man sagt, dass Deutschland nicht das Sozialamt der Welt ist. Es ist hingegen sehr weltoffen von den Polen in der Rigaer Straße, nach Deutschland zu kommen und sich an die Deutsche Kultur anzupassen, in der sie endlich “autonom” in einer solidarisch-sozialistisch, veganen Kommune leben können, so autonom, dass sie “nur” Miete und sämtlichen Lebensunterhalt vom Steuerzahler brauchen.

Ich bin mir wirklich nicht sicher, wieso eine solche Form der Weltoffenheit in irgendeiner Form zu unterstützen ist.

Klar, als Tourist kann man sich in den meisten Ländern mehr rausnehmen als die Einwohner, aber das sind Länder, die vom Tourismus leben. Die Malediven haben Scharia-Gesetze, aber man kann natürlich im Bikini durch Male laufen. Klar halten dich dann alle für eine billige Nutte, und wenn Frauen alleine auf die Straße dürften, würden sie dich auch anspucken, aber das dürfen sie ja nicht. Das verdirbt nämlich den Tourismus.

Eine solche Toleranz kann also bei bestimmten Konstellationen durchaus Sinn machen, und für die linken Aktivisten, die dann mit dem Schnellboot (statt dem Wasserflugzeug) zu den Ratten nach Sun Island oder Holiday Island gebracht werden, um am Strand Müll zu sammeln, und dabei ihr Gutmenschengewissen beruhigen, mag das durchaus weltoffen wirken. Ist es aber nicht, die tolerieren dein Danebenbenehmen nur, weil du selbst als deutscher Hartz4-Empfänger dort verdammt reich bist. Das ist Eigennutz.

Und ich sehe keinen Nutzen darin, in Deutschland weltoffen und humanitär Kriminelle zu tolerieren. Es kann mir gerne jeder erklären, welchen Nutzen das hat, aber ich sehe ihn nicht. Ich fühle mich auch nicht besser, wenn die afrikanischen Drogendealer ja eigentlich nur die albanischen Drogendealer abstechen und keine “relevanten” Menschen. Ich brauche die nicht, die bringen mir nichts.

Gastfreundschaft und Hilfe für Bedürftige sind hingegen Themen, die man durchaus als weltoffen bezeichnen kann. Aber Deutschland ist ums verrecken nicht gastfreundlich. Das sieht man ja schon bei den “Refugees Welcome” – Linken aus der Rigaer Straße, die keine Flüchtlinge im Haus haben wollen oder die von der Wagenburg daneben, die auch keine Flüchtlinge haben wollen. Und die kosten sie nichtmal was, die zahlen ja nun keine Steuern. Und das sind diejenigen, die in Deutschland “Weltoffenheit” und “Toleranz” predigen. Verdammte Heuchler.

Gastfreundschaft hat aber natürlich ihre Grenzen, die man in Deutschland ja nicht mehr erwähnen darf, ohne gleich schlimmer als Hitler zu sein – von daher reden wir einfach über Französisch-Polynesien. Die kleinen Inseln im Südpazifik sind soweit ab vom Schuss, dass man da ohne eigene Yacht nicht wirklich hinkommt. Als das in den 1960ern die ersten Leute gemacht haben, waren die alle begeistert (die Segler) und hatten ein schlechtes Gewissen, weil die Leute, die ums verrecken überhaupt nichts hatten, so unglaublich herzlich, zuvorkommend und überhaupt alles waren, dass man sogar das (sehr gewöhnungsbedüftige und zum Heulen scharfe) Essen in positiver Erinnerung behalten konnte.

Da kamen zwei, drei Leute im Jahr.

Heute kommen (in der Saison) vier, fünf pro Woche, und, wie neulich im TO-Magazin stand, hat sich das dadurch verändert. Wenn man sich da wie ein Gast benimmt, dann ist es immer noch so schön wie früher. Wenn man hingegen auf die brillante Idee kommt, den Leuten, die einen am Ankerplatz mit dem Kanu begrüßen, erstmal seinen gesammelten Plastikmüll in die Hand drückt, dann wird man auch wie Müll behandelt – also etwa so wie in Ägypten auf den Touristenmärkten. Das ist verständlich, aber glücklicherweise kommen da immer noch nicht so viele Leute hin, dass die Menschen, die dort (immer noch im Dreck) leben, kategorisch alle Fremden scheiße finden.

Und es ist in Deutschland auch nicht so, dass alle Deutschen alle Ausländer scheiße finden. Solange man noch gesund und ehrlich und vor allem gemeinsam Scheiß-Ausländer scheiße finden kann.

Was in Deutschland gerade passiert ist das Gegenteil dessen, was der Artikel im TO-Magazin (das ist quasi Pflichtlektüre für Weltumsegler, ohne TO ist man ziemlich tot) sagt: Leute, benehmt Euch!

Wenn nämlich in Deutschland ein Politiker auch nur auf die Idee kommt, angeblichen oder echten Flüchtlingen zu erklären, wie man sich hier benimmt, kommt sofort die Antifa, die Irgendein-Neger-Gestaposi und Herr Maas und erklären “uns” allen, wie widerlich rassistisch das ist.

Es ist rassistisch, dass vernünftige Menschen vernünftig handeln.

Um das mal klar zu sagen: Es ist nicht Aufgabe der Deutschen, den Leuten, die hier herkommen, zu erklären, wie man sich hier zu benehmen hat. Die haben ein Handy. Die haben Internet. Und die Handys können Wikitravel Germany auf 160 Sprachen auch vorlesen, wenn sie nicht lesen können. Und es sind eh genug, als dass die sich das untereinander erklären können.

Wenn sie das nicht machen, wenn sie sich nicht explizit von denen distanzieren, die sich daneben benehmen, wenn sie die nicht genauso verurteilen, wie sie verurteilt gehören, dann sind sie nicht besser und haben es auch nicht verdient, besser behandelt zu werden als der Müll, den sie mitgebracht haben. Und das gilt analog für Merkel, Maas und die übrigen “deutschen” Gutmenschen.

Wenn mir also der deutsche Flüchtlingsrat erklären will, dass es nicht mit “unseren” Werten übereinstimme, einen kriminellen Bombenbastler nach Eritrea abzuschieben, weil [Gutmenschentum], dann ist die vernünftige Reaktion nicht, auf den Flüchtlingsrat zu hören und seinen Nazi-Schwanz einzuziehen, sondern neben dem Bombenbastler auch den Flüchtlingsrat mit rauszuwerfen.

Ich gehe nämlich auch nicht in anderer Leute Wohnzimmer und kotze da mitten rein. Und wenn, entschuldige ich mich – und hätte jedes Verständnis dafür, dass die mich rauswerfen. Ich werde aber sicher nicht erklären, dass das völlig normal ist, nach zehn Bier und einem Dutzend Schnapps mitten ins Wohnzimmer zu kotzen, und das alkoholostisch wäre, das nicht in Ordnung zu finden. Weltoffenheit, wissenschon.

Wenn man was von anderen will, ist man nämlich zunächst mal höflich. Und zwar so höflich, wie die sich höflich vorstellen – zumindest so gut man kann. Für das Ende der Welt kommen übrigend Gastgeschenke sehr gut an, je nach Region empfehlen sich Alkohol, Tabak, generell aber Antibiotika. Dann entsorgen die netten Leute auf den Fijis auch den Müll ganz umweltgerecht – brennt ja gut. Könnten wir auch mit dem Müll aus Jugoslawien und Afrika machen, aber das wäre in Deutschland ja inhuman, menschenverachtend und verboten.

Und so wird der Müllberg immer größer, und wir formen unsere Hände zu einer Raute und wundern uns, wenn denn mal jemand irgendwas anzündet.

Wie man ein Land zerstört

… oder gleich einen ganzen Staatenbund.

Heute in den Nachrichten dominieren diverse Themen, die zumindest eines davon erklären können: Trump.

(1) Visafreiheit für Türken,

(2) Strafen für EU-Staaten, die nicht machen, was andere wollen,

(3) Abschaffung des Bargelds,

(4) Nanny-Stateism,

(5) Kriegstreiberei.

ah, und (6) Steuerbelastung.

Was das miteinander zu tun hat? Das ist ganz einfach: Trump steht auf der Seite derer, die Steuern zahlen. Ob er das nun selbst macht oder nicht, sei dahingestellt, aber seine “Geld, was ich bekommen habe” / “Geld, was ich der Gesellschaft geben musste” – Quote kann unmöglich schlechter sein als die eines Berufspolitikers, vor allem eines linken Berufspolitikers, der “(auch legal) nicht gezahlte” Steuern negativ einrechnet, während das eigene Einkommen “versteuert” wird. Das ist Augenwischerei; man könnte den Politikern das Gehalt – die UN macht das übrigens so – einfach netto zahlen. Ist ja nun egal, ob man 100 Euro in der linken oder rechten Hosentasche hat, oder?

Es finden aber durchwegs alle (deutschen) Medien Trump irgendwo zwischen entsetzlich und unverständlich. Obwohl das so einfach ist: Der Aufhänger ist Punkt 6. Es gibt Leute, die zahlen Steuern, aber die erwarten halt, dass dafür auch was sinnvolles gemacht wird. Und es ist absolut nicht sinnvoll, das Geld dafür auszugeben, NATO-Stützpunkte an der russischen Grenze zu verstärken – also, für mich. Für alle anderen auch nicht; es gab schonmal einen deutschen Politiker, der fand, dass auch nur ein potentieller Krieg gegen Russland (5) eine gute Idee wäre, und ich muss nur Stalingrad sagen, damit alle wissen, dass das nicht so prickelnd lief. Ich zahle meine Steuern an einen Staat, damit der dafür sorgt, dass ich in Frieden leben kann, aber scheiße zu Russland zu sein ist nun eher keine gute Idee – sage nicht ich, sagt irgendein General von der NATO – also, nur für die Leute, die nicht aus der Geschichte lernen wollen.

Ebensowenig sehe ich ein, warum die EU e-Zigaretten effektiv verbieten darf (4), obwohl es absolut keine Hinweise darauf gibt, dass die irgendwem schaden würden. Ich mag e-Zigaretten nicht, ich rauche “echte”, aber die bekommen jetzt “Schockbildchen”. Weil die ach so effektiv seien. Sagen die Politiker und Richter, die von meinen Steuern bezahlt werden, auch wenn es keine Studie gibt, die das reliabel stützt, und ich ganz persönlich auch nicht wüsste, warum das auch nur so sein sollte. In Thailand drucken die Bilder auf die Zigarettenschachteln, die hier aufgrund von Jungendschutz und so gar nicht gehen würden, was genau Null hilft, und ganz ehrlich war mit eine schicke, polierte Aluminium-Umverpackung mit integriertem Feuerzeug für zwei Euro zu teuer, um “das” nicht mehr sehen zu müssen. Von daher will ich auch keine Steuern zahlen, damit sich EU- wie Staats- und Landespolitiker darauf einen runterholen, dass meine Zigarettenschachteln jetzt mit Sammelbildchen kommen.

Ich habe kein grundsätzliches Problem mit der Abschaffung (3) des 500-Euro-Scheines, aber wenn sogar die Presse schreibt, dass die Politiker Bargeld abschaffen wollen, dann machte ich mir da durchaus Gedanken. Ist ja nun nicht so, als könnten die Politiker auf ihre eigenen, wenigen geheimsten der geheimen Daten aufpassen, und das sollte als Argument reichen, also: so ein Blatt Papier ist immerhin noch irgendwas, während digitale Zahlen einfach verschwinden können. Dass das per se ähnlich wertlos ist (seit dem Ende von Bretton-Woods), sei mal egal. Es ist schlimm genug, dass ich “Geld” von Leuten verwenden muss, denen ich nicht vertraue, aber das wird nicht besser, wenn ich es nur noch bei Leuten sehe, denen ich noch weniger vertraue. Konkret: Bei Banken, die ja keinerlei Nähe zur Politik aufweisen.

Wenn man jetzt noch die (de facto) demokratisch gewählten Regierungen, die den Unsinn nicht mitmachen wollen (2), bestrafen will, dann machen die da – sinnvollerweise – nicht mehr mit. Das verstehe ich vollkommen, das ist nicht das, wofür ich einen Staat haben will respektive brauche. Das ist schlimmere Abzocke als jeder Kredithai – die fragen wenigstens vorher.

Und wenn dann noch (1) die kommende Visafreiheit für Türken als “Angst” vorgeschoben wird, dann komme ich mir verarscht vor. Klar, da sind politische Volldeppen am Werke, die keine Ahnung von Spieltheorie haben und “Auge um Auge” denken, aber dazu zählt nicht Herr Erdogan – ich kann ganz hervorragend in die Türkei einreisen, was man von Türken umgekehrt nicht sagen kann. Herr Erdogan ist nämlich kein Vollidiot. Das Problem ist nämlich nicht, wie man den Zugang zu seinem Land kontrolliert, was so ein widerliches, neumodisches Erbe der Nazizeit ist, weil keiner die Juden haben wollte, die Hitler nicht mochte, sondern vielmehr die Fortsetzung dessen: Wie wird man die Leute wieder los? Also, wenn man sie eigentlich nicht dahaben will?!

– Und das ist das eigentliche Problem: Einwanderung kontrollieren ist ja niedlich, aber wem tut denn Einwanderung  was? Ok, als “Sozialstaat”, der jedem Asso, der gerade eine Wohnung besetzt, nicht nur 404 Euro Cash, sondern auch noch eine Wohnung zu bezahlt, ist das ja nunmal grenzdebil dämlich und nichts, was ich unterstützen würde oder will. Die daraufhin ergriffenen “rechtsstaatlichen” Maßnahmen schaden auch dem Steuerzahler mehr als den Assos. Und ich will keine Steuern dafür zahlen, das Asoziale mein Auto anzünden, nachdem es gerade für mehrere Tausend Euro repariert wird, weil nicht jeder Rumäne ein arbeitsloser Asso ist.

Das wirkliche Problem ist, die Leute (Assos) loszuwerden, die man nicht will. Und genau daher kommt Trump – der verspricht, die Leute erst gar nicht reinzulassen. die keiner drin haben will. Das ist Unsinn, googelt und lest mal irgendwas zu “Abschiebung”. Gegenüber Trump wird aber halt der Vorwurf erhoben, dass er nicht “10 Millionen Leute” abschieben könnte. Klar, the only thing we learned from history is that we learned nothing from history, aber mal ehrlich – ich halte die illegalen  Spics (das ist ein despektierliches Wort für die betroffene Gruppe) nicht für so doof, dass sie denken, dass das stimmt. Ich weiß ja, dass Hitler mit 65 Mio. Einwohnern es schaffte, sechs Millionen Juden umzubringen (und ganz nebenbei noch ein paar Millionen Zigeuner, Assos, Schwule, und gute 19 Millionen Russen) – von daher – was oder wer sollte Trump mit sechsmal mehr Leuten daran hindern können? Die Russen? 

Ich hab keine Lust, den Scheiß zu bezahlen. Sämtlich nicht. Wir haben kein Zuwanderungsproblem, wir haben ein “Asozialstaatsproblem”, also, dass der Staat Asoziale toleriert, während er zunehmend mehr von denen wegnimmt, die sich sozial verhalten. Diejenigen, die das nicht tun, muss man aber loswerden können, und das ist das zentrale Problem Deutschlands. Das ist für die Türkei kein Problem; kein Hartz4-Empfänger, der drei Jahre auf ein 2*-Hotel in der Türkei gespart hat, würde auch nur eine Minute in einem türkischen Gefängnis bleiben wollen. Wo man übrigens hinkommt, wenn man seine Visa überschreitet. Umgekehrt… so als syrischer Flüchtling… und auch nur als durchschnittlicher türkischer Arbeiter… etc pp… kürzen wir das ab: Anders Behring Breivik hat es besser als 90% der Weltbevölkerung. Mich würde das als Steuerzahler in Norwegen ärgern, und mich ärgert es als deutscher Steuerzahler. Ich – und der (steuerzahlende) Rest Deutschlands, wie der Rest Norwegens, und allen voran die Leute, die an einem Arbeitstag die Zeit haben, am Bahnhof “Refugees Welcome”-Schilder zu zeigen, können sich das nicht leisten. Das ist keine Frage des Wollens, das Wollen ist eine Selbstverständlichkeit. Es ist eine Frage der Machbarkeit, der Realpolitik.

Und Trump macht das halt. Dass er dabei lügt wie scheiße – geschenkt, das hat Obama auch. Oder hat der auch nur ein Wahlversprechen gehalten? Geht es der gesellschaftlichen Mitte – das Zentrum der modernen Demokratie – jetzt besser? Nein? Ach!

Tja… und so kommt dann die AfD. Ich persönlich mag die auch nicht, aber im Gegensatz zu allen anderen Parteien fordern die nichts, was mich irgendwie Geld kostet. Absolut. überhaupt. nichts.

Und so macht man Länder kaputt: Wenn man die Leute verärgert, die den Rotz bezahlen. Das haben alle etablierten Parteien ganz offensichtlich geschafft. Die aber wundern und echauffieren sich über Trump / die AfD, statt mal wirklich nachzudenken. Denn, wie Sciencefiles festgestellt hat, würden viele Leute auch lieber einen Joghurtbecher wählen als Frau Petry. Aber der Joghurtbecher steht hier leider nicht zur Wahl. In den USA schon, da heißt er Trump. Hatten wir mit Bush auch schonmal, auch wenn ich es beleidigend finde, Trump als so doof wie Bush darzustellen. Von daher wissen wir ja schon, dass die Amerikaner gerne Joghurtbecher wählen, nur waren sie von dem letzten Joghurtbecher derart enttäuscht, dass sie ihn zwar wiedergewählt, aber dann doch den linken Lügner genommen haben als… äh… weiß das noch wer?

Die Rettung der Welt

In fast allen Zeitungs-“Redaktionen” ist mittlerweile dem Praktikanten aufgefallen, dass ein gewisser Herr Lindemann, nach eigenen Angaben Arzt, was “über die Situation in deutschen Flüchtlingslagern geschrieben” hat.

Da Fefe findet, der Text sei “Nichts für zart Besaitete”, dachte ich mir, lese ich den doch mal, dann bekommt man vielleicht wirklich einen Eindruck, wie es da abgeht. Vom Fernsehen her ist das ja nun eher nicht so prall, aber immer noch (Welten) besser als bei “Die strengsten Eltern der Welt”. Oder Arbeiterquartiere in der Türkei.

Nun schreibt Herr Lindemann nicht sonderlich viel über die Situation in deutschen Flüchtlingslagern, hat aber dafür sehr schön seine politische Meinung kundgetan. Da ich nun meine Zeit schon mit dem Lesen des Artikels vertan habe, kann ich ja gleich noch mehr Zeit damit verschwenden, seinen “möglichst neutralen” Bericht mal zu analysieren. Nur, weil Herr Lindemann findet:

Ich kann Euch versichern, dass es absolut unmöglich ist, [blabla traurige Einzelschicksale], und sich dann den Vorwurf der Weltfremdheit anzuhören.

(tl;dr:) Ich glaube Herrn Lindemann ja, dass ihn so ein Vorwurf eventuell traurig oder wütend macht, aber unmöglich ist es nicht. Es ist sogar von der Meinungsfreiheit gedeckt. Und Herr Lindemann ist ein schrecklich weltfremder Gutmensch – aber im Einzelnen:

In der aktuellen Situation müssen wir uns verdeutlichen, welchen Selbstanspruch wir an unsere Kultur haben. Natürlich könnten wir die Grenzen dicht machen und so tun als wäre Merkel an allem Elend dieser Welt schuld.

Wer, außer Herrn Lindemann (und anderen Gutmenschen), sagt sowas? Ist der Vorwurf an Frau Merkel nicht vielmehr, dass sie Deutschland verraten hat? Liebe linke Gutmenschen: Deutschland ist nicht “die Welt”, und auch nicht der Mittelpunkt dieser.

Aber glaubt denn wirklich irgendwer damit wäre das Problem gelöst? Ich höre hier im Lager durchgehend weinende Kinder. Und ich weiß, dass sie dann halt vor unseren Grenzen weinen würden. Würden wir damit unsere Zivilisation retten?

Welches Problem? Weinende Kinder? Mir ist es herzlich egal, wo Kinder weinen. Kinder weinen ununterbrochen, das ist relativ normal. Je weiter von mir persönlich weg Kinder weinen, desto lieber ist mir das. Das rettet natürlich nicht unsere Zivilisation, sofern wir denn von einer solchen “deutschen” Zivilisation sprechen wollen, aber es würde zumindest meine Nerven schonen.

Es zeugt schon von einer bemerkenswerten Moralvorstellung, wenn man auf fb das Elend eines gequälten Hundes anprangert und gleichzeitig sehenden Auges all diese Menschen vor unseren Grenzen krepieren lassen will – und wenn es nur durch Unterlassung ist.

Quält irgendwer die Kinder? Wenn ja – warum? Warum machen die Eltern nichts dagegen? Das ist ein ganz billiges Argumentum ad misericordiam. Vor allem aber heißt es ganz im Allgemeinen nicht, dass ich nur, weil ich es nicht in Ordnung finde, dass jemand Tiere quält, mich um jedes einzelne zu kümmern hätte.

Ob das ein schützenswertes Abendland ist?

Nein, das wäre kein schützenswertes Abendland, das wäre ein ganz miserabler Haufen Jammerlappen, die es nicht verdient haben, sich als Land zu bezeichnen. Ein Land hat nämlich Grenzen.

Natürlich müssen Lösungen vor Ort gefunden werden. Und natürlich können wir nicht die ganze Welt aufnehmen.

Ah. Was sollte dann der obige, emotionalisierende Bullshit? Und was soll den diese Einmischung in fremde Kulturen vor Ort? Könnten sich die linksgrünen Gutmenschen mal entscheiden, ob Kolonialismus jetzt gut oder böse ist?

Aber löst man einen Konflikt auf der Welt indem man gegen Flüchtlinge wettert und dumpf der Kanzlerin Verrat am Volk vorwirft? Sieht so die Rettung der Welt aus?

Und schon wieder sollen “wir” die Welt retten. Wie bei den Nazis: Am deutschen Wesen soll die Welt genesen. Verdammte antifaschistische Faschisten. Man beachte zudem die Emotionalisierung; Göbbels hat das auch ganz prägnant gemacht.

Wo bleiben die wirklich konstruktiven Vorschläge und Initiativen der ach so besorgten Bürger?

Ja, nun, Frau Petry hat was zum Thema Grenzsicherung gesagt, nachzulesen hier. “Der letzte deutsche Politiker, der auf Flüchtlinge schießen ließ, war Erich Honecker. Frauke Petry hat sich politisch vollends verirrt”, sagt irgendein Horst Thomas von der SPD dazu.

Dazu darf ich anmerken: Echt? Hatte die DDR wirklich Probleme mit Leuten, die unbedingt in das Land reinwollten? Dann müssen wir dringend dem Ministry of Truth Bescheid geben, dass da natürlich nicht 3,8 Millionen Leute abgehauen sind. Oder den Horst mal auffordern, bei der nächsten Einreise in ein beliebiges Land nicht an der nervtötenden Schlange an der Immigartion am Flughafen anzustehen, sondern einfach durchzurennen. Viel Glück!

Wer von all den Hetzern ist denn WIRKLICH so arm, dass er befürchten muss durch die Flüchtlinge plötzlich weniger vom deutschen Wohlstandskuchen abzubekommen?

Ich nicht, aber ich bin auch kein Hetzer. Und nach allen Studien, die ich kenne, sind die meisten “Hetzer” – ich nehme an – damit sind Pegida und AfD gemeint, auch keine. Frau Petry z.B. ist Unternehmerin. Es geht zudem nicht darum, vom “Wohlstandskuchen” weniger zu bekommen. Es geht darum, dass viele keine Lust haben, noch mehr Kuchen zu backen, als sie das eh schon machen, um ihn dann Leuten zu geben, die wochentags tagsüber nichts besseres zu tun haben, als “Refugees Welcome”-Schilder hochzuhalten.

Ist bisher WIRKLICH jemand deshalb ärmer geworden?

Also, wenn nur eine der 1.000 Strafanzeigen allein aus Köln korrekt ist, zumindest dieser eine, der bestohlen wurde. Insofern: Ja.

An dieser Stelle, um Herrn Gutmensch nicht verzerrt darzustellen:

Ich möchte nicht „so was“ wie in Köln gutheißen und bin sehr wohl für Sicherheit und Ordnung und eine härtere Bestrafung bei Gewaltdelikten jeglicher Couleur. Übrigens war ich schon bekennender Feminist als der Großteil der jetzigen „Frauenrechtler“ noch fröhlich Tittensprüche gemacht haben.

Die Sanktion von Straftaten in Deutschland scheitert nicht an der Politik, sondern an der Rechtspraxis und Geschwurbel wie “Verhältnismäßigkeitsprinzip”. Und ich war nie bekennender Feminist, mache weiterhin fleißig Tittensprüche und finde Köln auch nicht in Ordnung. Langsam dämmert mir, warum Herr Lindemann keinen Dr. hat, obwohl eine medizinische Dissertation einfacher ist als eine Bachelorarbeit in Sozialpädagogik (FH) – und die ist nicht sonderlich schwierig.

Was sich für Deutschland in erster Linie durch den Flüchtlingsstrom geändert hat, ist die Tatsache, dass wir zum ersten Mal eins zu eins mitbekommen, was in den armen Ländern dieser Welt absolut üblich ist: Wir nehmen Flüchtlinge im großen Maßstab auf und beweisen dadurch Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft und sind bereit wenigstens einen kleinen Teil der Zeche zu zahlen, die die westliche Welt mit ihrer Außen- und Wirtschaftspolitik arrogant hat anschreiben lassen.

Äh… was? Erstens Mal: Die Flüchtlingscamps in den “armen Ländern dieser Welt” zahlt mal so ziemlich eindeutig die westliche Welt. Und da isses so schön:

Es gibt sogar fast die Hälfte des notwendigen Tagesbedarfs an Wasser und Essen. Und das weiß ein Mann, der noch schreibt, er würde nicht durch eine “naive rosarote Gutmenschbrille” schauen, natürlich nicht. Ja sammal!

Zweitens: Welche Zeche für was? Haben wir von denen irgendwas bekommen – ohne Gegenleistung? Wenn ja: Was? Wann? Oh, haben wir böse kolonialisiert? Ja, Namibia. Eines der wenigen Länder in Afrika, in dem es halbwegs zivilisert zugeht. Sollen wir uns dafür, 140 Jahre später, am Ende auch noch entschuldigen?

Natürlich fordere ich Integrationswille und Verfassungstreue ein – aber auch und vor allem von meinen eigenen Landsleuten!

Ok, könnten wir dann endlich mal über eine Verfassung abstimmen? Ist ja lt. Grundgesetz zumindest vorgesehen?

Schließlich hätten die schon seit ihrer Geburt die Chance gehabt humanistische Werte zu lernen.

Humanismus zielt auf bestmögliche Persönlichkeitsentfaltung ab. Ich habe nicht den Hauch einer Ahnung, warum ich deswegen andere Leute durchfüttern sollte. Aber gut, ich habe ja auch in Deutschland eine Schule besucht, studiert, promoviert. Da weiß man auch, was Worte (wie Humanismus) bedeuten.

Und nicht selten profitieren sie schon viel länger als die Flüchtlinge von unserem Sozialstaat…

Siehe oben: Allen mir bekannten Studien zufolge nicht. Umgekehrt profitiert aber Herr Lindemann ganz sicher vom Sozialstaat – irgendwer wird ihn schon dafür bezahlen, die Flüchtlinge zu screenen. Wer im Glaushaus sitzt…

Klar muss sich auch „der Islam“ bewegen, möglicherweise eine Reformation durchlaufen, um unseren Lebensstil und die Regeln unseres Zusammenlebens bedingungslos in unserem Land zu akzeptieren.

Warum? Was haben “wir” denn mit “dem Islam” zu tun? Shit, Deutschland ist ein säkulares Land. Steht im Grundgesetz. Was sollen denn diese Verallgemeinerungen? Mirwegen leben die Leute jede noch so dumme Religion gerne aus – aber halt woanders.

Aber sowas passiert doch nicht indem man alle Flüchtlinge nach Möglichkeit in Ghettos sperrt und die Türen zur gesellschaftlichen Teilhabe tunlichst geschlossen hält. Ein Blick in die Pariser Vororte sollte eigentlich ausreichen um zu erkennen wohin das dann führt. Und ja – dann werden all die Hetzer recht behalten.

Statt Ghettos zu bilden könnten wir sie natürlich auch einfach nicht in unser schönes Land lassen. Dann hätten wir auch keine Ghettos in unserem schönen Land. Ich glaube, ich verstehe langsam, warum sich Politiker mit “einfachen Lösungen” so schwer tun; es könnte am Ende noch jemandem auffallen, dass Politiker weitestgehend nutzlos sind.

Noch vor wenigen Monaten war die größte Gefahr für unser christliches Abendland das Fortpflanzungsverhalten der Deutschen. In 30 Jahren ist unser Sozialstaat und unser Rentensystem am Ende.

Das ist sie immer noch, und ich bezweifle stark, dass der Sozialstaat noch 30 Jahre durchhält. Was hat das mit Flüchtlingen zu tun?

Diese 34 Millionen müssen dann nicht nur unsere Rente zahlen, sie müssen auch unser gesamtes Gemeinwesen am Laufen halten, dafür sorgen, dass wir satt sind und es warm haben und uns im Zweifel auch den Hintern abwischen und uns das Erbrochene aus dem Gesicht waschen. Außerdem müssen sie natürlich weiterhin innovativ und produktiv sein, damit die Wirtschaftsmacht Deutschland auf dem Parkett des internationalen Markts nicht in der Bedeutungslosigkeit verschwindet und sich unsere Kinder und Enkel den Luxus der Altenbetreuung überhaupt leisten können, bei immer mehr zu stopfenden Greisenmäulern.

Ok, ich weiß, einfache Lösungen sind unbeliebt, aber ich wäre ein großer Befürworter von Euthanasie, statt mir meine eigene Kotze aus dem Gesicht wischen lassen zu müssen.

Wer glaubt, er könne dem Dilemma 2060 durch früheres Versterben entgehen muss leider enttäuscht werden: Schon 2035 werden wir fast 8 Millionen Menschen weniger im Erwerbsalter haben. Ich möchte an dieser Stelle daran erinnern, dass wir schon heute – also mit 8 Millionen Erwerbstätigen mehr – über knappe Rentenkassen und ein späteres Renteneintrittsalter diskutieren müssen und man ohne private Vorsorge real von Altersarmut bedroht ist.

Was ich seit 2003 wusste, uns jeder andere seit 2003 auch wusste. Das sind 33 Jahre bis 2035. Ausreichend Zeit, privat vorzusorgen, oder? Und nochmal: Was hat das mit Flüchtlingen zu tun?

Und genau jetzt hat ein weltweiter Exodus begonnen, der ohne jedes Anwerben den wichtigsten Zukunftsrohstoff überhaupt zu hunderttausenden in unser Land schwemmt: Menschen im erwerbs- und zeugungsfähigen Alter.

Ach so, die Flüchtlinge sind im erwerbs- und zeugungsfähigen Alter. Gut, oben im Text waren die (hatte ich nicht zitiert) noch aus allen Altersstufen, aber solange sie im erwerbs- und zeugungsfähigen Alter sind, ist ja alles gut. Weil: Gründe. Oder?

Natürlich bin ich kein Depp und ich weiß genau, dass wir es hier nicht mit einer Schwemme an Fachkräften zu tun haben […] Deshalb schrieb ich auch ROHstoff.

Ah. Wir haben in Deutschland schon 2,6 Millionen Arbeitslose; die meisten davon sprechen Deutsch und haben sogar eine Ausbildung. Wozu nochmal brauchen wir mehr “Rohstoff”?

Jetzt können wir folgendes tun: Entweder wir kasernieren und isolieren die Neuankömmlinge, zeigen ihnen die kalte Schulter, fördern die Ghettobildung und versuchen sie schnell wieder abzuschieben und weg zu jagen, oder aber wir fangen an in etwas größeren zeitlichen Dimensionen zu denken.

Ja, oder aber wir lassen sie gar nicht erst rein. Wieso wird diese Möglichkeit immerzu ignoriert?

Fast jeder von uns hatte doch in der Grundschule irgend ein asiatisches Kind sitzen – oder?

Ich nicht. Erst im Gymnasium.

Diese Kinder waren die ersten in Deutschland geborenen Nachkommen der mit offenen Armen importierten asiatischen Krankenschwestern im großen Pflegenotstand der 60er und 70er Jahre.

Ah. Oder studierter Informatiker mit ordentlichem Visum. Der Kernpunkt ist: Ordentliches Visum. Haben wir damals halt nicht jedem Affen gegeben, sondern geguckt, wer da kommt. Dann funktioniert auch das Folgende:

Enorm viele dieser Kinder sind heute staatstragende DEUTSCHE: Politiker, Richter und Anwälte, Pfleger, Ingenieure, Geschäftsleute, Lehrer und Professoren und auch einige meiner ärztlichen Kollegen gehören dazu. Das war funktionierende Integration durch frühe Förderung und Bildung. Investition in die Zukunft.

Nein, das war Behebung eines Problems in der Gegenwart, wie Herr Lindemann selbst schreibt: Pflegenotstand.

Und genau diesen Schritt jetzt zu wiederholen wäre doch eine riesen Chance um diesen Rohstoff – die Kinder der jetzigen Zuwanderer – zu nutzen.

Leute, die wir brauchen, mit einem Visum ins Land zu lassen? Machen wir, heißt Blue Card. Zum dritten Mal: Was hat das mit Flüchtlingen zu tun?

Wenn wir uns das leisten wollen. Oder geht es am Ende etwa doch nur um Neid und eine reine Blutlinie?

Wenn wir uns was leisten wollen? Und nein, es geht nicht um Neid oder eine reine Blutlinie. Es geht – für mich – gerade um irgendeinen Sinn in dem Geschwafel.

Für den Neid möchte ich dann nochmal an den erquicklichen Sachverhalt erinnern, dass 62 Personen so viel besitzen wie die Hälfte der Erdbevölkerung.

Das heißt nur, dass die Hälfte der Erdbevölkerung, wirtschaftlich gesehen, Totalversager sind. Ansonsten hat das gar keine Aussage.

Ich warte noch immer auf den Aufschrei der Empörung und den Futterneid diesbezüglich, den man ja regelhaft gegen die ärmsten der Armen kultiviert.

Weiter oben im Text (nicht zitiert) hatten die Flüchtlinge alle noch ein Smartphone. Ich bin mir recht sicher, dass es locker eine Milliarde Menschen gibt, die keines haben – und damit auch nichts anfangen könnten, weil sie weder lesen können noch Handynetz hätten. Die Flüchtlinge, die Herr Lindemann kennt, sind sicher nicht die “ärmsten der Armen”.

Vielleicht noch ein kleiner „Gimmick“ zum Abschluss:
Letzte Nacht hatten wir unter vielen, vielen anderen Einzelschicksalen eine junge Schwangere im Lager, die keine Kindsbewegungen mehr gespürt hat. Sie sorgte sich, dass durch das lange Treiben im Mittelmeer – nachdem der Schleuserkutter gekentert war – nun auch ihr letztes Kind gestorben sei. Ihre zwei anderen Kinder sind bereits auf der Flucht im Meer ertrunken weil sie keine Kraft mehr hatte….So eine Sozialschmarotzerin aber auch!

“Sozialschmarotzerin” ist sicher zutreffender als “Mutter des Jahres”. Es war ihr ja nun offensichtlich egal, dass ihre Kinder sterben (könnten). warum genau sollte mir die Frau wichtiger sein als ihr ihre eigenen Kinder?

Menschen leiden und sterben. Jetzt. Und wir können das verhindern. Wir schaffen das „wink“-Emoticon

Nein, wir schaffen es ganz sicher nicht, zu verhindern, dass Menschen leiden und sterben. Von den 7,4 Milliarden Menschen auf diesem Planeten leben gute sieben Milliarden unter dem deutschen Durchschnittsniveau, mehr als 2/3 aller Länder (incl. der Türkei) hat Durchschnittseinkommen unter der (lächerlichen) deutschen “Armutsgrenze”, über eine Milliarde Menschen leben in echter Armut. Es ist grenzdebiler Bullshit, auch nur sowas zu behaupten, geschweige denn, es zu versuchen. Das ist schlicht größenwahnsinnig.

Aber ich habe zum Schluss noch eine gute Nachricht für alle Weltretter: Religion. Man muss sich da leider zwischen den Religionen entscheiden:

Im Talmud (Sanhedrin 37a) steht geschrieben:

Wer einen Menschen rettet ist es, als würde er eine Welt erretten.

Im Koran (Sure 5:32) findet sich hingegen:

Wer einen Menschen tötet, tötet die ganze Welt

Glücklicherweise finden sogar Gutmenschen wie Herr Lindemann, dass dogmatische Koran-Auslegungen eher nicht so prickelnd sind, insofern übernehmen wir doch einfach die Talmud-Perspektive und retten einen Menschen. Dann wäre ja alles gut. Das schaffen wir übrigens auch!