Nachtrag: Onyx

In meinem letzten Post habe ich dargelegt, dass das Beleidigen dummer Feministinnen auf emotionaler Ebene eine angemessene Reaktion darauf ist, wenn Feministen nur inhaltsleeren, emotionalen Bullshit schreiben und nichts, aber auch gar nichts argumentatives bringen. Onyx, eine durchgeknallte Feministin, findet, dass Männer, Nazis und Hitler sowas nur machen, um tolle, emanzipierte Frauen kleinzuhalten, weil sie das so findet. Und dass sie keine Argumente hätten. Die Frage ist: Wogegen? Ich bin durchaus in der Lage, gegen so ziemlich alles zu argumentieren, aber dazu müssten erstmal Argumente kommen, und von Onyx kommt keines. Ich zeige das mal:

Willst du eine unbequeme Frau angreifen und kleinmachen, triff sie dort, wo es ihr gefälligst am meisten zu schmerzen hat – bei ihrer Attraktivität. Das ist es schließlich, worum Frauen sich am meisten sorgen. Attraktiv auf andere zu wirken. Eine Frau, der die Attraktivität abgesprochen wird, hat ihre Würde als Frau verloren. Es beschämt sie so sehr, dass sie für immer den Mund hält und sich zurückzieht. Zumindest so der heimliche Wunsch.

Woher kennst du die heimlichen Wünsche von irgendwem? Das ist frei ausgedachter Bullshit. Dass Antifeministen dumme Feministinnen angreifen und Derogative verwenden liegt eigentlich an der Gedankenkontrolle durch die Außerirdischen von Betaigeuze. Klingt blöd? Dein Text auch, und argumentativ ist das identisch frei ausgedachter Unsinn. Vielmehr ist es so, dass das ganz offensichtlich funktioniert – dazu später noch mehr. Warum ist da egal, aber Frauen scheinen Wert auf die Beurteilung ihres Aussehens durch Dritte zu legen. Männer weniger; Mick Jagger z.B. oder Steven Tyler sind hässlich wie die Nacht, aber wenn du ihnen das sagst, stört sie das sicher Null, die gehen irgendwo hin und bumsen ein Rudel Topmodels.

Hinter dieser Denke ist ein ziemlich sexistisches Weltbild verankert.

Das wäre dann mal Deine Denke – und Feministen sind sämtlich sexistisch, da Feminismus eine sexistische, keine egalitäre Bewegung ist. Du weißt nicht, was andere denken, das ist also kein Argument, sondern reine Projektion.

Die einzige Aufgabe einer Frau ist es, schön zu sein. Erfüllt sie diese Aufgabe nicht, hat sie verloren. Und weil man sie so am besten demütigen kann, wird sie der Einfachheit halber darauf reduziert.

Sagt wer? Nochmal: Wenn man dumme Frauen bzgl. ihres Aussehens beleidigt, dann weil man denkt, dass sie ihre Dummheit nicht stört. Ist auch offensichtlich so, sonst würden die Feministen ja nicht derartigen Quark schreiben, ununterbrochen.

Sie schreibt Gedichte?

Schreibst du Gedichte, Onyx? Ich kenne von dir nur Unsinn.

Sie leistet einfach irgendwas tolles im Leben, das unabhängig ihres Aussehens funktioniert? Egal, sobald sie Feministin oder links ist. Sie in irgendeiner Kompetenz zu kritisieren, würde voraussetzen, sich damit zu befassen.

Ich habe mich jetzt brav mit deinem Text befasst, und er ist argumentfrei und dämlich und zeigt einen recht widerlichen, überheblichen Charakter.

Einfach „häßlich!!“ zu schreien, geht auch ohne jede Ahnung von irgendwas.

Jupp – aber dazu bräuchte ich ein Bild von dir. So wäre es dumm.

Leider hat das Prinzip auch einen Nebeneffekt. Es nutzt sich ab. Nicht dass die Häßlichkeitskeule jemals ein Ersatz für Argumente war, aber je inflationärer sie eingesetzt wird, desto lächerlicher wird sie.

Das träfe nur zu, wenn es inflationär und unbedacht verwendet wird. Bei der Nazikeule merkt man schon, dass das kam noch jemanden wirklich interessiert, weil damit ja nun sogar Sarah Wagenknecht verprügelt wird, was halt echt lächerlich ist. Klar, über Schönheit kann man streiten, aber ich finde jetzt Lacy Green zum Beispiel nicht hässlich. Widerlich und abstoßend, ja, aber nicht hässlich.

Dennoch verfehlen solche Angriffe natürlich nicht immer ihre Wirkung.

Oh, schön, du widerspricht dem Quark sogar selbst. Tipp: Stringente Argumentation ist das jetzt nicht.

Sprengnagel beschreibt es folgendermaßen:
«Du bist so hässlich» ist psychologische Kriegsführung. Das Argument, mit dem man zuverlässig jede Frau trifft. «Bodyshaming» und seine Untergruppe, das «Fatshaming», schmerzen, ganz einfach. Wer stark ist, schluckt’s runter, macht einen lustigen Spruch und hofft, dass es nicht aufstösst. Wer nicht so stark ist, wird essgestört.

Und die ganz, ganz starken, tollen Frauen, die ganz super damit klarkommen, dass sie hässlich sind wie die Nacht tragen das wie eine Monstranz vor sich her und schreiben Artikel darüber, wie toll sie damit klarkommen. Komm, das ist doch Unsinn – entweder trifft es zuverlässig, oder es trifft nicht. Entscheidet euch mal und kommt dann wieder, so ist das Bullshit.

Wenn das so stimmt, muß ich wohl verdammt stark sein. Mich sollten solche Auswürfe auch schon des öfteren treffen. Haben sie aber nie.

Hmmm… wenn was stimmt? Dass es trifft, oder dass es nicht trifft? Weil – runtergeschluckt hast du mal gar nichts, du hast einen Artikel geschrieben. Das ist quasi Schreibbulimie.

Die einzige Wirkung, die bei mir eingetreten ist, ist wahlweise herzhaftes Lachen oder facepalmen.

Das mag sein, setzt aber natürlich voraus, dass das nicht irgendein anonymer Internet-Troll geschrieben hat, der nicht weiß, wie du aussiehst und sich daher lächerlich macht, oder du verdammt gut aussiehst, keine Ahnung. Ist aber kein Argument für irgendwas, weil es nicht nachprüfbar ist.

In jedem Fall aber die Gewissheit über die Dummheit desjenigen, der mich da treffen wollte. Zumal es bisher ausschließlich von irgendwelchen fremden Kommentatoren kam, die online natürlich leicht die Fresse aufreißen können, ohne die Person, über die sie da herziehen, auch nur ansatzweise zu kennen. Wenn das keine abgrundtiefe Dummheit ist, was bitte dann?

Jaaaaa – das wäre dann der von mir oben genannte Fall. Das ist natürlich dumm. Das sollte man aber halt nicht auf Frauen übertragen, von denen die Leute wissen, wie sie aussehen, das wäre noch dümmer. Ist übrigens typisch feministisch, von sich auf andere zu schließen.

Aber nur weil mich das Phänomen nicht trifft, ist es natürlich trotzdem existent.

Welches? Dass hässliche, dumme Feministinnen sich anhören müssen, dass sie hässlich und dumm sind? Ja, das ist existent. Und völlig normal.

Die Häßlichkeitskeule wird nach wie vor ungehemmt geschwungen, ungeachtet der Tatsache, dass sie weit mehr über den Lästerer aussagt als über die Person, die er treffen will.

Ich hatte ja schon dargelegt, dass deine “Argumentation”, dass das “statt” einer Auseinandersetzung verwendet würde, echt nicht überzeugend war. Ich würde zumindest keine Schlüsse über fremde Menschen ziehen, wenn ich die Hälfte dessen, was sie von sich geben, ignoriere. Das ist nämlich ignorant – und dumm. Aber mach das ruhig.

In dieser Hinsicht (nicht nur in dieser) sind die antifeministischen/rechten Keulenschwinger einfach völlig lernresistent.

Was sollen sie denn lernen? Dass sich Feministen nicht drüber aufregen, wenn man sie bezüglich ihres Äußeren beurteilt? Hey, das machen die aber. Sonst würden sie ja keine solchen Artikel schreiben. Wo kommen denn außerdem jetzt die Rechten her? Bin ich links, wenn ich sage, dass ich Beate Zschäpe hässlich finde?

Vielleicht deswegen weil sie wirklich weder eigene Ideen für ihre Agenda,

Wieso muss jeder eine Agenda haben? Mich nervt Unsinn – ist das eine Agenda? Sollten wir alle dummen Leute euthanasieren? Hmmmmmmm….

geschweige denn rationale Argumente haben, und deswegen auf die primitive Schiene ausweichen müssen.

Dass “die” keine rationalen Argumente haben, ist mal nun eine unbelegte Behauptung und damit kein Argument. Projizierst du da Sachen wie “Rape Culture” und das “Patriarchat” oder das fliegende Spaghettimonster oder sonstigen eingebildeten feministischen Unsinn, oder was soll das?

Die Hässlichkeitskeule als „psychologische Kriegsführung“, wie Stefanie Sprengnagel es in ihrem Text formuliert, ist schlicht eine intellektuelle Bankrotterklärung.

Interessante These. Dumm, aber interessant. Weil Antifeministen niemals Argumente haben, wohingegen Feministen immer noch mit längst faktisch widerlegtem Unsinn wie dem (diskriminierungsbasierten) Gender Pay Gap oder “Rape Culture” hausieren gehen, obwohl jede Statistik dagegen spricht, ist es eine intellektuelle Bankrotterklärung, denen zu sagen, sie seinen hässlich und dumm. Zwischenfrage: Hast du irgendeine Ahnung, was “intellektuell” bedeutet?

Punkt.

Oh, schade, schon zu Ende. Das war mal nutzlos… und ich kann nichtmal mit was derogativem über dein Aussehen abschließen. Blöd. Aber auf deinem Blog steht, dass Du schlank und sportlich bist, dein Aussehen OK zu sein scheint und du in der Pflege arbeitest, daher stelle ich mir jetzt einfach eine sexy Krankenschwester vor und denke mir perverse Doktorspiele aus.

Hässliche Feministinnen

Ich habe bei Miria einen (fast) wirklich guten Artikel zum Thema “Warum sind Feministen eigentlich so hässlich?” gelesen. Der bezieht sich auf einen sehr dummen Artikel einer Maaike Kellenberger in der Zeit, in der die dumme Maaiikee uns erklärt, dass uns ihre Schönheit nicht gehöre. Als hätte sie eine solche. Parallel gibt es einen Artikel einer deutlich durchgeknallteren feministischen Bloggerin, der sich auf einen Artikel von einer Simone Meier auf Watson.ch bezieht, den man nahezu identisch von einer Catherine Newmark in der Zeit findet.

Die letztgenannten Artikel beschäftigen sich mit irgendeinem sprechenden Rollmops und vor allem, dass es pfui-bah ist, Frauen, wie Maaiikee uns erklärt, nicht wegen ihrer Dummheit, sondern nur wegen ihrem Aussehen zu beleidigen. Ne, ernsthaft, das schreibt sie wirklich! Kleiner Tipp: Das geht auch gleichzeitig!

Nun wundert sich die Onyx (die durchgeknallte Feministin) über diese “eher mittel intelligenten antifeministischen Mythen der angeblich so häßlichen Feministinnen”. Ich habe auch nicht den Hauch einer Ahnung, wo das herkommen könnte.

Miria geht deutlich sachlicher an die Sache ran und kommt immerhin soweit, anzuerkennen, dass “du siehst scheiße aus” kein Argument ist. Aber das ist nicht der Punkt in den Artikeln – die haben nämlich alle fünf gemeinsam, dass solche Beleidigungen an den Autoren und überhaupt allen Frauen abprallen wie Primer an Teflon – nämlich gar nicht. Das schreiben die Damen zwar nicht, aber welchen Grund hat man denn, einen solchen Artikel zu schreiben, weil irgendwer zu irgendeinem Rollmops Rollmops gesagt hat, um dann zu betonen, dass einem das egal sei? Wenn es einem egal ist, dann schreibt man doch keinen Artikel drüber?

Weil es eben doch ankommt. Der Feminismus ist jetzt nicht gerade dafür bekannt, dass er intelligente, logisch argumentierende Akteure hervorbringt, die rational und faktenbasiert Argumente vortragen. Vielmehr ist der Feminismus eine Bewegung, in der hysterische Ziegen durch ständige Wiederholung absurden Unsinns ihre Gefühlchen in die Welt rausposaunen, um allen zu zeigen, wie toll emanzipiert und vor allem was für ganz einzigartige Schneeflöckchen sie sind. Das macht es dann auch unglaubwürdig, wenn uns Gollum in der Zeit erklärt, dass “hässlich” kein Argument ist – das wissen wir nämlich schon. Aber bei Argumenten hörst du, Maaiikee, ja nicht zu – das merkt man, wenn du schreibst:

Sag, ich sei nicht informiert. Sag, ich sei ignorant. Sag, ich mache meine Arbeit nicht gut. Sag, ich sei böse. Sag, ich sei desinteressiert. Sag, ich sei inkompetent. Sag, ich sei destruktiv. Sag, ich sei kleinlich. Sag, ich sei grob. Sag, ich sei unbedacht.

Ich meine, es ist ja schön, dass du selbst weißt, dass du uninformiert, ignorant, inkompetent, kleinlich und unbedacht und vor allem eine miserable Journalistin bist, aber dann sollte man auch keine Artikel schreiben. Da es dich aber offensichtlich nicht stört, dass du nur Unsinn redest – was dich mit den meisten Feministen eint – ist es einem irgendwann zu blöd, das zum x-zigsten Mal zu sagen – schau, wenn ich über deinen Artikel schreibe, dass er unglaublicher Unsinn eines frustrierten Gollums ist, dann ist der erste Teil für die Leute, die argumentieren wollen, was mangels Argumenten schwer wird, und der letzte für dich, damit auch du verstehst, was ich sagen will.

Das ist der Punkt: Man kann sich natürlich wie deine minderbemittelten Kolleginnen darüber echauffieren, dass irgendeine Dummtrulla als “sprechender Rollmops” tituliert wird, aber mir zumindest sagt das nur, dass sie offenbar nichts gehaltvolles sagt. Und der Autor der Beschreibung wirklich schöne Metaphern machen kann. Und wenn man dann eure “journalistischen” Texte liest, die wüste und unbelegte Behauptungen aufstellen und irgendwelche Emotiönchen auf Kritiker projizieren, dann tendiere ich mal, anzunehmen, dass das mit dem Rollmops schon zutrifft – also, inhaltlich.

Und solange ich in solchen Artikeln ausschließlich Unsinn und eine Armee von Strohmännern vorfinde, muss ich nicht jedes Mal jeden einzelnen Strohmann einzeln abfackeln. Es spart durchaus Zeit, gleich das ganze Feld anzuzünden.

Und ich kann schlecht, wie Miria das impliziert, über eine x-beliebige Feministin auf Basis eines einzigen Artikels sagen, dass sie einen hässlichen Charakter hat, das wäre vermessen. Ich habe aber Augen, und dann reicht mir ein Bild.

Natürlich kann man alle Kritiker des Feminismus wie Onyx das macht als lernresistente, spinnerte Hohlköpfe abtun, die nur wollen, dass Frauen ihre Klappe halten, aber das ist natürlich völliger Unsinn. Wir wollen, dass Feministen ihre Klappe halten, wenn sie nichts zu sagen haben.