Zitronenfrauen

Feminismus = Sexkommunismus?

Der Danisch bekam da einige interessante Zuschriften bzgl. der lächerlichen Entschuldigung der ARD dafür, Verona Feldbuschs (immer noch) durchaus ansehnliche Beine gefilmt zu haben (ne, das ist das gesamte Thema; mehr ist nicht passiert). Money Quote:

Das Problem ist wohl, dass die sexuelle Befreiung der Frau damit auch die sexuelle Befreiung des Mannes mit sich brachte, und aus der Plan- eine Marktwirtschaft wurde, uns das Überangebot zur Inflation führte.

Mit einer Ergänzung aus einer Zuschrift:

Oder konziser:
Feminismus = Sexualkommunismus zugunsten hässlicher Frauen

Ich denke, da hat der Leser genauso Recht und Unrecht wie Danisch: Die sexuelle Befreiung der Frau war eines der zentralen Anliegen der Frauenbewegung, und die entstammt dem Zeitalter wie Gedankengut der kommunistischen Revolutionen.

Und Kommunismus ist eine blöde Idee, die nicht funktioniert.

Und Feminismus ist eine blöde Idee, die nicht funktioniert.

Es sind aber zwei vollkommen unterschiedliche Themen, weil Frauen keine Ware sind – Ware hat keinen eigenen Willen. Gleichwohl sind Kapitalismus wie Kommunismus beides Wirtschaftssysteme, die die optimale Verteilung der Wirtschaftsgüter im Sinn haben, und eine optimale Verteilung zwischen Männern und Frauen ist ein durchaus recht grundlegendes menschliches Interesse, also ignorieren wir den Willen der Frauen erstmal.

Frauen sind eine WAre

Frauen sind nämlich sowieso ein Wertgegenstand – es gibt eine Nachfrage nach Frauen, von daher könnte man Frauen grundsätzlich wie jeden Kochtopf behandeln.

Nun stellt sich aber recht schnell das Problem ein, dass Frauen Wertgegenstände – im Gegensatz zu Geld, aber Geld ist nicht real, sondern – lassen wir das; Frauen sind kein Geld, sondern normale Ware – in der Regel depreciating assets sind, also mit zunehmender Benutzung – oder auch nur dadurch, dass sie älter werden – weniger Wert haben.

Das fängt früh an; ein Neuwagen kostet Welten mehr als eine Tageszulassung, obwohl damit nur einmal kurz jemand gefahren ist, was einen eigentlich nicht stören sollte; aber viele Leute legen darauf trotzdem Wert. Ein drei Jahre alter Leasingrückläufer ist noch ein Drittel dessen wert, was er neu wert war, kann aber durchaus noch ein schönes Auto sein. Und ein richtiger Klassiker kann als Oldtimer noch attraktiver sein als vor x-zig Jahren, aber das sind mehr Ausnahmen als die Regel.

Angebot und Nachfrage

Natürlich – Männer können sich ja bekanntlich für alles begeistern – findet sich auch für einen 20 Jahre (zu) alten Lada mit Arschgeweih Heckspoiler noch ein Enthusiast, aber leider sind alte Autos kostspieliger, als sie den Anschein machen, und wandern dann halt oft zwangsweise auf den Schrott. Insbesondere im Rahmen eines globalisierten Marktes finden sich auch noch hübsche Autos aus Asien, die zwar ein eher tristes Innenleben haben und nicht halten, was der Verkäufer verspricht, aber sie bringen einen auch ans Ziel, und an das Entsorgen der alten, früher mal guten, deutschen, qualitativ hochwertigen Autos muss man sich halt gewöhnen, wenn die die Qualität nicht mehr haben.

Insbesondere, wenn nichtmal mehr Mercedes ordentliche Autos herstellt, die mit minimalen Reparaturen ein (Auto-) Leben lang halten, sondern ununterbrochen irgendein nutzloses Elektronikbauteil #metoo anzeigt, was es früher nicht gegeben hätte und auch keiner brauchte. Ich mag ja meinen Jaguar; der zeigt ab und zu völlig ohne jeglichen Grund an, dass er plötzlich nur mit verminderter Leistung läuft, aber das behebt sich immer von alleine wieder, und so kleine elektronische Fehlfunktionen muss man halt für ein sonst schönes, klassisches Auto mit großem Motor und weichen Ledersitzen und einer zeitlos-schnittigen Form einfach hinnehmen.

Lemons auf dem Lemons Market

So; genug von Autos; wir wollten ja eigentlich über Frauen reden: Das Problem bei den Frauen ist, dass sie sich selbst auf einen Markt geworfen haben, aus dem sich die Kirche – rein ökonomisch gesehen eines der ältesten und erfolgreichsten Unternehmen der Welt, mit dem einzigen Handelsgut “Moral” – immer herausgehalten hat; und das nur wegen eines idiotisch-marxistischen Trips in der Hinsicht, dass jedwede Veränderung besser wäre als der Status Quo. Und während das beim Marxismus mittlerweile sogar dessen vehementesten Verfechter in der Sowjetunion und China kapiert haben, haben wir in den Ländern mit mehr Wohlstand tatsächlich immer noch enorm viele Anhänger beider idiotischer Ideologien.

Dass die aktuellen Feministen den Markt für Frauen kommunistisch gestalten wollen – also, um hier Danisch zu paraphrasieren, jedwede Analyse der Fahrzeuggeschichte wie auch Mietwägen zu verbieten – führt am Gebrauchtwagenmarkt nur zu Akerlofs Lemon Market:

a lemon is a car that is found to be defective only after it has been bought.

…der recht unweigerlich zu einem Marktversagen führt. Das Marktversagen am Sexualmarkt heißt auf der einen Seite “wo sind denn all die guten Männer geblieben”, auf den anderen “MGTOW”. Das, liebe Feministen, wird nicht besser, wenn ihr den Markt noch intransparenter (Hijab-tragend) macht oder Werbung für Sportwagen verbietet; euer Problem ist das der adversen Selektion (man weiß halt nicht, was man bekommt), und dann nimmt man halt im Notfall nix, wenn man es sich nicht sicher leisten kann.

Es gibt ja nun öffentliche Verkehrsmittel, aber da hört der Pornovergleich auch auf: Ihr könnt zwar lokale Busse abschaffen, aber ihr werdet es nicht schaffen, dass sich niemand tolle Videos von Bussen in Thailand anschaut; auch selbst lokal: staatliche Verbote in einer bestehenden Marktwirtschaft führen immer nur zu einem Schwarzmarkt, solang es eine Nachfrage gibt. Und das blöde – für Euch – ist: Ihr habt den Markt geschaffen. Von Moses über Jesus und Mohammed waren alle bekannten Männer jemals bemüht, den zu vermeiden. Dumm – für Euch, aber jetzt isser da. Anständige Frauen hätten bei sowas ja nicht mitgemacht.

Kurzes Intermezzo

Es gibt da so eine alte, griechische Geschichte von Pandora, der ersten Frau der Welt, die wohlgemerkt als Strafe für die (männliche) Menschheit geschaffen wurde. Die bekam eine kleine Box, die sie nicht öffnen sollte, und die blöde Kuh hatte natürlich nichts besseres zu tun, als sie zu öffnen, wie Eva ja auch den fucking Apfel essen musste und eigentlich jedwede Frau in jedweder Mythologie nur katastrophalen Mist macht, aber leider haben “wir” Männer das im Zuge der Aufklärung, der industriellen Revolution und des nie dagewesenen Wohlstands (an dem Frauen herzlichst nichts beigetragen haben), vergessen, dass wir seit der gesamten Menschheitsgeschichte wissen (sollten), dass es eine strunzdumme Idee ist, das Schicksal der Welt in die Hände einer Frau zu legen. Beschwert Euch bei Eurem Urgroßvater.

Es gibt aber noch Hoffnung – wie bei der Geschichte von Pandora – die Amerikaner haben ja nun so gewählt, dass Hillary nicht in einem Anfall von Hysterie die Welt vernichten wird; das ist wenigstens ein Anfang.

Und weiter

Marktlich betrachtet hatten Frauen also eine tolle Position: Jeder wollte eine von ihnen, jeder wollte alles dafür tun, um die best(möglich)e zu bekommen, und das fanden alle einen tollen Deal – unabhängig davon, ob sie nun einen Ferrari oder einen Lada bekamen respektive waren. Frauen aber haben ein staatliches System unterstützt, das es für reiche Männer lohnenswerter macht, sich immerzu neue Porsches zu leasen, weil die steuerlich abschreibbar sind – ach fuck, wird das jetzt zu metaphorisch: Wer mit Geld hat denn noch irgendein rationales Interesse, eine Frau zu heiraten, wenn jedweder Ehevertrag für’n Arsch ist, und (v.a.) wenn man soundso an jeder Ecke eine neue bekommt? Und das günstiger – zumindest, wenn man den (riskierten) Gegenwert rechnet?

Dass man da aus Hollywood “Ficki Ficker zahlt Schlampi Schlampe 120 Millionen Dollar” präsentiert, als wäre die noch so geilste vorstellbare Schlampe das irgendwie wert mag vielleicht bei Frauen fruchten (was Teil des Problems ist), aber Männer denken sich dann”hmmm…. genauso attraktive ungarische Nutte x 3 Jahre x $preis <<< 120 Millionen Euro”. Deren Persönlichkeit ist ja nun offensichtlich eh scheiße und damit irrelevant.

Denken Frauen ernsthaft, dass das was hilft, da so einen Unsinn zu veranstalten wie in Skandinavien und Beziehungen unterhaltspflichtig zu machen? Kleiner Tipp: Das hilft nur denen, die aktuell davon betroffen sind; für alle anderen – und deren Kinder – verkürzt das nur die Dauer der Beziehung auf die jeweilige Frist, selbst wenn die Null ist. Siehe: Nutten. Und dazu nochmal: Siehe oben, da ist ein Markt, den kann man nur zu einem Schwarzmarkt machen, aber der geht nicht (mehr) weg.

Praktischer Kommunismus

Aber ja – das wäre Sexkommunismus; genau so, wie auch Wirtschaftskommunismus in der Praxis aussieht: Nur die absolute Oberschicht hat die tollen Autos, der Rest darf 20 Jahre auf einen Lada warten. Komischerweise sind die Verfechterinnen dieses idiotischen Feminismus nahezu sämtlich verrostete, verbaute Ladas mit kaputtem Motor, mit denen man halt heute keinen Blumentopf mehr gewinnen kann- und nicht will, wenn man das Land verlassen darf und einen mittelmäßigen Hyundai erwerben kann. Analog die entsorgten Ferraris, die halt toll sind, wenn sie neu sind, aber sofort kaputt gehen, und die man sich leisten können wollen muss – aber dann hat man halt auch noch einen Porsche und einen Bentley und eine Frau mit Burkha. Oder fünf.

Freilich ist es recht offensichtlich, dass Feministen im Endspiel auch eine Art von #metoo-Sexismus – Mauer wollen, aber hey – ich habe nicht den Hauch einer Ahnung, wie das funktionieren soll; Kommunismus (wirtschaftlich) langfristig funktioniert nicht, weil dann diejenigen, die produktiv arbeiten, keine Lust mehr haben; Sexkommunismus funktioniert schon jetzt nicht mehr, sobald Frauen über 25 sind. Kommunismus hatte aber nie ein “rein-wollen” – Problem, was Frauen unter 25 mit 22 durchaus (nicht 😉 haben. Da hängt also der Vergleich enorm; aber ab einem gewissen Alter / Abnutzungserscheinungen haben die Frauen das gleiche “raus-wollen” – Problem des Kommunismus, aber – mal ehrlich – wer ging denn freiwillig in die DDR? Wenn das Programm ist, nur zum Nutzen der Bonzen Frauen, geht da halt keiner hin. Da braucht es nichtmal mehr Feminismus, das ist schon worst case. Wissen nur noch nicht alle.

Nun ist der Unterschied zwischen dem Verschwenden der Arbeitsleitung für ein System und für eine Frau, dass Frauen einen eigenen Willen und eigene Gefühle haben und – was es schlimmer / noch unattraktiver macht – immer an den sackcoolen reichen jungen Mann denken werden, der sie mal probegefahren hat, weil sie ihre Individualität durch Breitreifen und einen Heckspoiler und eine fancy Lackierung ausgedrückt haben. Und sich dann am Ende noch wundern, was der Typ mit dem alten Mercedes will, der sogar älter ist als man selbst. Aber vielleicht ist der halt einfach ein unverbauter, natürlicher Klassiker, der keinen elektronischen Schnickschnack hat, der nur kaputt geht – und den man eigentlich nicht braucht.

Autos werden älter. Frauen auch.

Tjo, und das ist das Problem an dem Vergleich – Frauen sind halt keine Autos. Autos würden verstehen, dass an einem vierzehn Jahre alten Gebrauchtwagen mit zwei Kindersitzen und acht Vorbesitzern irgendwas nicht in Ordnung sein muss – sonst hätte ihn jemand behalten.

Liebe Frauen, die sich da wiederfinden: Ihr seid keine Autos; dass ihr aber so gehandhabt werdet, ist ganz alleine  Eure Schuld. Aber wie erwähnt – es gibt für alles Liebhaber, solange der Motor rund läuft und das Fahrgefühl stimmig ist und man den Eindruck hat, dass die Karre nicht an der nächsten Ecke zusammenbricht, nimmt das schon noch wer. Versucht, eine Liebhabergruppe aufzubauen, indem ihr tolle Autos seid.

Fairerweise wird das aber nur mit den eigentlich guten Modellen gelingen; und hier wurde leider jahrelang nur Schrott gebaut. Das ist freilich schade, einen so großen Teil des Markts abschreiben zu müssen, aber gut – nach Afrika verschippern kann man jede Schrottkarre noch; die Leute haben Zeit und Geduld und keine Ansprüche und selbst eigentlich nur vollkommen unbrauchbare Autos; von der staatlichen Abwrackprämie gar nicht zu reden. Aber: Denkt mal an Eure Kinder; erklärt ihnen das mit dem Mehrwert von Neufahrzeugen und dem Sammlerwert von unverbauten Fahrzeugen, da Spoiler oder Sonderlackierungen nur Zeichen von respektlosen Prolos sind, die an eigentlich selbst schon passable Autos irgendwelche Sperenzchen dranbauen müssen. Nicht jedes Auto ist ein Porsche, aber versucht doch wenigstens, wieder ein Volkswagen zu sein.

Any customer can have a car painted any colour that he wants so long as it is black

Das erklärt übrigens auch die Begeisterung von Feministinnen für den Islam also, Henry Fords T-Modell: Gibt’s nur in schwarz, sind alle gleich, gibts nicht anders, und take it or leave it. Das ist eine schöne Idee, aber einen einmal offenen Markt wieder zu schließen ist in der heutigen, globalen Gesellschaft Selbstmord.

Und super-dumm für Frauen, weil das jetzt schon eine bis anderthalb Generationen von wertlosen Schlampen sind, die sich zwar noch als Sexspielzeuge für eingewanderte Muslime eignen (um Sexsklavinnen müsste man sich als ordentlicher Moslem kümmern; da sind die europäischen Frauen eine Stufe drunter), wenn sie als Play-mates für westliche Männer zu alt respektive zu verbraucht sind (man beachte das “mate” in “playmate”; Partner) – aber wie erwähnt haben Männer kein Problem mit gepflegten, klassischen Autos, die zuverlässig fahren. Und da haben die Frauen einen enormen Vorteil gegenüber den Autos: Die können das selbst entscheiden, wie zuverlässig sie sind und wie gut sie fahren. Aber Intransparenz ist eben der Weg zum Marktversagen; respektive auf den Schrottplatz. Eure Entscheidung, Mädels. Aber seid ehrlich – kein Mann kauft sowas ohne wenigstens 10 Jahre Garantie.


All that is necessary for the triumph of evil is that good men do nothing.

Tjo…. Fazit: Ja, an der These des Sexkommunismus ist was dran. Und meine Theorie des Sexkommunismus ist auch nicht gänzlich doof. Leider aber ist da ein vollkommen unberechenbarer Faktor drin: Frauen. Mei. Frauen sind halt Depreciating Assets, das hätten sie ja gleichberechtigt und ach-so-intelligent wissen können, wenn sie beide Punkte nicht nur dümmlich behauptet hätten. Mein Mitleid hält sich da in Grenzen, und jedwede kommunistischen Interventionsversuche scheitern spätestens am kapitalistischen Faktum.

Aber – hey, das ist nur ein moralisches Problem; wir Männer haben diesbezüglich sowas wie Religion erfunden. Pandoras Geschichte geht nämlich weiter: Wenn Männer nichts tun, wird es nur für alle Scheiße bleiben. Wir tun gerne was; gebt uns einen Grund. Seid es wert.

Margarete S. erklärt uns, warum man Pyro-Fackeln erst anzünden sollte, bevor man sie sich in den Arsch steckt

Um den eigenen Niedergang zu einem schnellen und schmerzhaften Untergang zu machen, hat irgendein Vollidiot beim Spiegel offenbar schon vor einer Weile beschlossen, einer gewissen Margarete Stokowski eine Kolumne zu geben.

Maggies Eltern kommen aus Polen und haben ihr den für ihren Intellekt angemessenen Sprachgebrauch der deutschen Sprache vorbildlich beigebracht – “Arschloch”, “Ficken”, “Titten” und so, aber Maggie ist leider nicht so anständig wie ihre Eltern und ist nicht, wie sich das für eine anständige polnische Einwanderin mit der Einsichtsfähigkeit eines Toastbrots gehört, Nutte geworden, sondern Feministin.

Naja, und dann muss ich den Mist lesen, weil ihn jemand so lesenswert fand, dass er es von jemand anderem, der es lesenswert fand, retweetete. Fuck, ich followe fünf oder so Leuten. Ich sollte das vielleicht reduzieren. Aber gut, zum Artikel:

Die Einleitung sagt uns, dass Maggie normalerweise “Antworten” gibt – vor allem auf Fragen, die sich nie jemand stellt und vor allem unsinnig sind. Aber heute stellt sie selbst “Fragen”. Und wer wäre ich denn, wenn ich die nicht beantworten würde?

Wie ist es möglich, in einer Zeit, in der wir täglich mit Verbrechen konfrontiert sind, die aus Hass entstanden sind, Zustände zu kritisieren, ohne selbst des Hasses verdächtigt zu werden?

Gar nicht. Verdächtigen kann man immer alles und jeden, und das macht auch Sinn. Das bezieht sich aber natürlich darauf, dass Maggie Männer hasst, was – angesichts ihres üblichen Duktus – belegbar und keine reine Verdächtigung ist. Das ist also nicht die relevante Frage – die wäre, wie man kritisiert, ohne sich selbst des Hasses schuldig zu machen. Das geht ganz einfach, indem man Menschen nicht hasst, vor allem nicht pauschale Menschengruppen. Oder sich selbst. Die meisten Menschen können das. Maggie offensichtlich nicht.

Ist die Unterscheidung zwischen Wut und Hass etwas, was vielen Menschen fremd ist?

Nein. Wut ist, wenn man sich über etwas sehr stark aufregt, das braucht einen realen Auslöser. Hass braucht keinen Bezug zur Realität (und hat ihn meist nicht).

Ist Wut überhaupt etwas, was sich artikulieren lässt ohne wie ein Panzer zu klingen?

Ja, aber dann kommt es mehr wie Ärger rüber.

Wenn man einmal als wütend verstanden wurde, kann man beim nächsten Mal als entsetzt, traurig, verstört, beunruhigt, belustigt, gelangweilt verstanden werden? Oder auch mal nicht emotional? Fragend, zum Beispiel?

Ich schon. Du hingegen, Maggie, wirkst nicht wirklich fragend, sondern mehr selbstapologetisch und uneinsichtig und projizierst schon wieder deine psychischen Probleme auf Dritte.

Kann man als wütend verstanden werden und zugleich als fragend, im selben Moment? Oder in dem direkt danach?

Klar. Komme ich gleich dazu, merken wir uns das mal mit einem Gender-卍.

Wie ist es möglich, durch ein Megafon zu flüstern?

Du hast nicht verstanden, wozu ein Megafon gut ist. Aber: Ja, die haben einen Schalter mit der Aufschrift “On/Off”.

Ist folgende Idee von Kritik vorstellbar? Wenn ich sage, ich will genau andersrum sein als dieser Typ, der mit einer Fackel im Hintern zu einer Fußballfeier ging und diese dann anzündete

Äh — ich will mir das nicht so wirklich vorstellen, aber wenn du dir gerne eine Seenotrettungsfackel in den Arsch schieben willst, nachdem du sie angezündet hast… äh… mach das ruhig. Ist allerdings keine Form von Kritik, also nein.

– genau andersrum, weil Pyrotechnik aus seinem Hintern zu holen und damit Menschen zu verletzen genau das Gegenteil von Kritik ist, wenn Kritik etwas ist, was das Licht der Öffentlichkeit versucht auf Stellen zu lenken, an denen gerade die Sonne nicht scheint? Etwas, das sich um die Geste schert, wenn sie Kunst ist, aber ansonsten eben nicht als Geste gedeutet werden will? Weil sie nichts aus dem Hintern holt, sondern auf etwas zeigt, meinetwegen mit beiden Händen?

Hä? Gerade wolltest du dir noch eine brennende Fackel anal einführen. Jetzt willst du kritisieren, indem du auf etwas zeigst. OK, das ist mal eine Kehrtwende, aber: natürlich kann man etwas dadurch kritisieren, dass man es benennt. Auch mit einer brennenden Fackel im Arsch.

Gibt es die Möglichkeit, Begriffe aus anderen Sprachen zu verwenden, ohne zu klingen wie eine klugscheißende Nervensäge oder wie ein ideologisch verblendeter Mensch, der alles mit einem Begriff erklären will?

Ich finde schon, und ich bin sicher, dass die meisten intelligenten Menschen da d’accord gehen würden. Ich bin aber eher skeptisch, ob du das kannst.

Wenn etwas, das ich sage, wie Hass klingt, an welcher Stelle zwischen den getippten und den wahrgenommenen Worten entsteht dieser Klang?

Tief in dir drin, bevor du es tippst. Das ist übrigens eine blöde Suggestivfrage, aber das ignoriere ich mal großzügig.

Ist es möglich, alltägliche Dinge zu kritisieren ohne unterstellt zu bekommen, dass man provozieren will?

Nein. Viele Menschen kritisieren beispielsweise GEZ-Gebühren oder die EU oder Merkel oder Brandanschläge der Antifa. Außer der GEZ, der EU und der Antifa fühlt sich da zwar niemand provoziert, aber irgendwer wird sich immer provoziert fühlen.

Gibt es Menschen über fünf Jahre, die denken, dass Provokation an sich wertvoll ist?

Und das fragt die Feministin? Also von denen, die nackt auf Altare hüpfen und brüllen “ich bin Gott”? Was soll das denn sein außer reiner Provokation? Daher: Ja. Nennt man “Idioten”.

Ist es möglich, solche Fragen zu stellen ohne dass sie wie rhetorische Fragen klingen?

Offensichtlich. Sie wirken nur sehr dumm und unbedacht.

Ist Hetze so alltäglich geworden, dass sie Kritik geschluckt hat?

Nein, es gibt nur mehrere sehr laute Gruppen von Vollidioten, die jegliche Kritik als Hetze bezeichnen.  Feministen zum Beispiel. Und Gruppen, die jede Idiotie als Kritik bezeichnen. Feministen zum Beispiel.

“Musste” Jo Cox sterben, was ist das für ein “müssen”,

Ja, ganz offensichtlich. Grobe Schuss- und mehrere Stichwunden sind nicht sonderlich gesund, und entgegen ihres Selbstbildes sind Ärzte keine Götter. (卍): Du bist offensichtlich wütend und kannst trotzdem dumme Fragen stellen.

was für ein Bild von Unausweichlichkeit wird da gezeichnet?

Der Mörder von Jo Cox war offensichtlich geisteskrank. Solche Untaten sind also durchaus vermeidbar, zum Beispiel dadurch, dass wir Geisteskranke euthanasieren. Wollen wir mit dir anfangen?

Gibt es eine Variante der Ernsthaftigkeit, die radikal ist, ohne als wahnsinnig wahrgenommen zu werden?

Der Wahnsinn des Radikalismus wird normalerweise erst ex post erkannt – siehe Hitler. Wenn es dann soweit ist, ist es normalerweise Wahnsinn.

Ist Selbstgerechtigkeit der Grundton, der ab einer bestimmten Reichweite immer mitschwingt?

Das geht auch völlig ohne Reichweite. Die relevante Frage ist, ob die Selbstgerechtigkeit berechtigt oder verlogen ist. Ist sie übrigens meistens nicht.

Fühlen sich Menschen schneller verachtet in einer Zeit, in der Sicherheiten verloren gehen und ist dieses Gefühl der Versuch sich vermeintlicher Fronten sicher zu werden?

Wen interessiert das? Ich meine, wenn Menschen verachtet werden, dann sind die Fronten klar. Wie sie sich fühlen ist doch scheißegal?

Warum fühlen sich Menschen, die das Konzept der “Microaggression” ablehnen oder lachhaft finden, von bestimmten Begriffen selbst so schnell angegriffen?

Da sich der deskriptive Teil auf mich bezieht, müssten wir klären, von welchen Begriffen ich mich angegriffen fühlen soll. Wollen wir “toxic masculinity” nehmen? Dann: Ein Begriff, den sich ein geisteskranker Australier ausgedacht hat, um die Hälfte der Menschheit und ihre Eigenschaften negativ darzustellen, ist widerlich und verachtenswert. Jeder Mensch fühlt sich nicht nur angegriffen, sondern wird es, wenn er völlig ohne Sinn und Verstand negativ porträtiert wird. Gute Güte, Zigeuner beschweren sich ja schon, wenn man sie korrekt porträtiert. Bist du derart doof, das nicht zu verstehen?

Ist es schon Provokation, das zu fragen?

Ne, eher ein Ausweis eigener Inkompetenz und Dummheit.

Ist es Allgemeinwissen, dass es verschiedene Konzepte von Männlichkeit innerhalb einer Gesellschaft geben kann?

Nein, ganz sicher nicht. Das setzt nämlich eine Bordieu’sche Gesellschaft voraus, und Bordieu war ein Idiot. Jede andere soziologische Definition von Gesellschaft betont zumindest eine gewisse Homogenität, sogar Luhmann. Man sieht übrigens in Syrien gerade super, wie toll verschiedene Konzepte von irgendwas in einer Gesellschaft harmonieren.

Ist das eine Zumutung, weil es so weit weg von den Selbstbildern ist oder eine Zumutung weil es doch so offensichtlich ist?

Hä? Was ist offensichtlich? ISIS? Ja, klar, aber davon ist es doch nicht gut? Und ich finde ISIS durchaus eine Zumutung. Könnte der Verfassungsschutz bitte Frau Dingskowki eindringlich beobachten?

Ist Respekt etwas, was nicht mehr vorausgesetzt wird?

Wann war es das denn? Respekt muss man sich verdienen. Mitleid bekommt man geschenkt. Vor allem verlogenes.

Gab es das mal, dass das ein Grundwert war?

Nein.

Muss man jedes Mal einzeln sagen, wen man respektiert, auch wenn es alle sind?

Wenn man sich sehr unbeliebt machen will, sollte man das möglichst häufig machen. Ob man das muss? Nein, natürlich nicht. Man muss aber auch nicht sagen, dass man eben nicht “alle” respektiert. Ich zum Beispiel respektiere Mörder, Vergewaltiger, Pädophile, Diebe, Brandstifter und Feministen genau Null. Wofür denn auch?