Net Sex Value

Biestige Feministinnen echauffieren sich ja gerade darüber, dass irgendein Shitlord eine App entwickelt hat, die die gängigen hard- oder softwareseitigen Verschönerungen, die Frauen bei ihren Portraitfotos anwenden, schlicht entfernt. Die dazugehörige Diskussion bei Christian involvierte irgendeinen Noob, der die 10er-Skala zur Beurteilung der Attraktivität von Frauen nicht kennt (auch HB “Hot Babe” – Skala genannt, sollte hier tatsächlich jemand mitlesen, der das nicht weiß).

Nun hat diese Skala sowieso das inhärente Problem, dass sie ziemlich subjektiv ist; man könnte sich sicher nicht einigen, welche Frau jetzt wirklich besser aussieht (ich nehme mal Frauen, die jeder kennen sollte): Mila Kunis oder Scarlett Johansson – und das alleine nur deswegen, weil halt einer mehr Blondinen mag als der andere. Man hat dieses Problem zwischenzeitlich dadurch behoben, indem man die 10 verboten hat – dann aber eingesehen, dass das das eigentliche Problem nicht löst und die 10 wird halt durchaus verwendet – auch in der PUA-Szene; wohl aber mit der pudeligen Einschränkung, dass sie halt  “close to” sei oder irgendeine andere Aussage, die Leute ohne eigene Meinung äußern würden.

Das ist aber ein eigentlich vollkommen unwichtiges Problem; da kann man ja einen Mittelwert bilden (womit sich sowieso die 10 verabschiedet). Das wichtigere Problem ist aber: Frauen altern wie Milch. Die Skala eignet sich daher nur für Frauen in einer gewissen Altersgruppe – von seltenen Ausnahmefällen abgesehen. Ich illustriere das mal:

Ich glaube niemandem, der mir erzählt, dass er Kate Moss mit 22 oder 41 von der Bettkante stoßen würde, und der Rest – also, ob man jetzt lieber ins Cougaring abdriftet oder in den Heroinjunkie-Fetisch – ist dann nur wieder die Mila-Scarlett-Frage der plusminus 9,8; um die geht es aber nicht.

Das zentrale Problem ist aber nämlich, dass man – also, jetzt im Fall von Kate Moss – zumindest theoretisch beides hätte haben können (also, die Frauen auf den Bildern; Cougaring und Heroin-Fetisch ist nur für Blinde zu empfehlen).

Aber – und das ist ein wichtiges Aber – altern Frauen in der Regel nicht so gut wie Kate Moss. Besonders für junge, planende Männer ist der klassische HB-Wert von daher höchstens zur Beurteilung ihres letzten Stichs gut; zur Beurteilung von Frauen im Allgemeinen taugt er hingegen eher wenig – es wollen ja nicht alle nur wild rumvögeln; zudem ist das hier ein konservatives Blog.

Wie lösen wir also das Problem, die Attraktivität einer Frau als Partnerin zu bewerten? Nun, das Schöne ist, dass wir es hier ja schon gewohnt sind, Frauen als Waren zu betrachten, und überhaupt ist Betriebswirtschaft praktischer, als man denkt. Da gibt es Waren, die weniger Wert werden, und die schreibt man dann halt buchhaltungstechnisch ab. In diesem Fall können wir uns einfach der geometrischen Abschreibung (geometrische Abschreibung undervaluet die Assets, aber wie erwähnt, das hier ist ein konservativer Blog) bedienen, die hier schön für Anfänger beschrieben ist. Jetzt brauchen wir nur ein paar Parameter und ein paar Modifikatoren, weil Frauen halt ein sehr spezielles Gut sind:

Dank Dating-Plattformen ist uns glücklicherweise empirisch bekannt, dass Frauen mit 22 ihren Attraktivitäts-Höhepunkt erreicht haben. Da wir degressiv abschreiben, ist die genaue Abschreibungsdauer nicht gar so wichtig, aber nehmen wir mal an, dass Frauen mit 52 vollständig abgeschrieben sind – bei einem kontinuierlichen Restwert von mindestens Attraktivität 3 (das ist die Schmerzgrenze von “would bang”, und Leute, die mit Frauen über 52 Sex haben, haben eh keine solche Schmerzgrenze (mehr) – okay, das wäre jetzt unfair für Frauen über 52, also addieren wir da ihren nominalen HB-Wert (ihr fucking perversen Granny-Fetischisten) auf ihr Alter diskontiert dazu und diskontieren nur alles über 3. Ich glaube, das muss ich erklären:

Okay, wie diskontieren wir das jetzt?

Naja, nehmen wir halt mal eine wirklich hübsche 22-jährige, also – plöh – Kate Upton vor drei Jahren. Und was – so gut es halt geht – attraktives mit 52… was nicht komplett operiert ist; schummeln zählt nicht – puh – schwierig… Julianne Moore? Okay, jetzt müssen wir nur so tun, als wäre Julianne mit 22 Kate gewesen, und abwägen, wieviel von Kates 10 (jaja, nur für Rechenzwecke) da noch übrig ist… Nehmen wir 5, das wäre “Sex with no regrets”; das ist irgendwo zwischen Laci Green und Anita Sarkeesian (hey – Aussehen).

D.h., wir müssen bei Kate-Julianne fünf von 10 Attraktivitätspunkten über 30 Jahre so abschreiben, dass sie nach der Formel sicher auf 3 bleibt (die ziehen wir einfach ab; wenn mich Elmar dafür jetzt umbringen will, mei… )

… ergibt das eine Abschreibungsquote von 0,0409 – pro Jahr über 22. Das schöne an diesem Faktor ist, dass er zwei echte Probleme der ursprünglichen Skala offenbart – dass junge Männer, die nur mal poppen wollen, einfach zu kurzfristig denken, und dass ältere, noch so attraktive Frauen nicht so geil sind wie junge, attraktive Frauen. Letzteres mag noch unklar sein – kommt.

Das Schöne ist, dass wir so – wie beim BMI – statt einer einfachen Betrachtung des Gewichts ein reales Bild der Attraktivität einer Frau bekommen – wenn wir denn (viel) rechnen wollen.

Wir hatten ja oben der jungen Kate Moss (man sollte seine Töchter Kate nennen, denke ich) eine 9 gegeben. Die ist also eine 9. Um sie aber mit der immer-noch-9-Kate mit 36 vergleichen zu können – der wir auch eine 9 gegeben haben, bedienen wir uns einfach bei der älteren Frau des Diskontierungsfaktors von 4,09% – um mit 36 noch die 9 zu sein, die sie ist, hätte Kate41 mit 18 einen Wert von (n-3) * (1-0,0409)^18 = (9-3), also 15,7 haben müssen. Dass sie den in der Realität nicht hatte ist recht egal; es geht ja hier um einen Maßstab dafür, Frauen universell zu beurteilen, und wenn man sich die 41-jährige Kate Moss jünger vorstellt, kommt das schon hin (Umgekehrt wäre Kate18 nur noch eine 6, aber wie erwähnt, die Berechnung ist konservativ. Schlimmer wird es nicht, und besser ist ja gut).

Wieso das so ist, ist schnell erklärt: Ich bin ja nun auch keine 22 mehr, und jüngere Frauen sind echte Lebenszeit wert. Der Index drückt also weniger das aus, wie toll die Frau für irgendwen ist, sondern wie toll sie für einen selbst ist – es ist ja nun vollkommen irrelevant, wie geil anderer Leute letzter Fick war.

Und damit kommen wir zum nützlichen Teil dieser diskontierten Attraktivität: Dem Net Sex Value. Frauen haben ja in der modernen Gesellschaft weniger einen Kaufpreis, als einen eher absoluten Wert, von dem man über die Jahre des Investments zehren kann: Man hat den Attraktivitätswert der Frau ja nun jedes Jahr für sich “nutzbar”.

Für die durchschnittliche 7, die man mit 22 flachgelegt hat, ergibt sich damit ein Sexwert von 7 für Jahr 1, alle weiteren Jahre berechnen sich mit (7-3) * (1-0,0409)^n, was man dann nur aufaddieren muss. Für die Leute mit Ahnung von Mathematik geht das im Kopf, für die Älteren oder denen, die ausgestiegen sind, gibt es Wolfram Alpha. Wir nehmen mal an, ihr seid auch 22 und werdet 80, das sind 58 Jahre.

Die ersten 30 Jahre ist die Frau unter 52, ergibt

Plus 28 Jahre mit dem Restwert von 3 + (7-3) * (1-0.0409)^30 = 4,14 mal 28 glückliche Jahre im Alter (aus unserer sieben ist eine 4 geworden), das sind nochmal 116. Macht insgesamt 274.

Wartet ihr, bis ihr 30 seid, und bekommt dann eine 22- jährige 8, reduziert das Euer Restleben auf 50 Jahre, und damit habt ihr halt nur einen NSV von 264.

Tja, blöd, dass ihr nicht mehr 22 seid, gell?

Freilich ist es nun etwas doof, dass wir eine fixe, degressive Abschreibungskonstante genommen haben, denn unsere HB9 – Kate41 hätte so mit 52 immer noch einen HB-Wert von 6,8 – und wäre damit Welten attraktiver als die bestaussehendste 52jährige, die ich spontan finden konnte, was halt vollkommen unrealistisch ist. Wir korrigieren daher die bisherige (Gesamt-) Formel für ältere Frauen einfach um 0,1 Beibehalten-Punkt pro Lebensjahr – also die markierten 3er:

… plus natürlich den Zeitraum des Integrals, aber Wolfram Alpha weigert sich, mir das mit Variablen auszurechnen.

Damit kommt Kate41 immer noch auf eine glatte 6 mit 52 Jahren, aber fairerweise – wenn nicht Kate, wer sonst? Was Kate41s NSV auf 252 bringt – bis sie selbst 80 ist. Was ziemlich genau dem NSV einer 22jährigen 6 entspricht – hey, das sind fairerweise 20 Jahre mehr Sex, das kommt schon hin, so von der insgesamten Befriedigung.

Richtig blöd ist das aber für die durchschnittliche Enddreißiger-Feministin, die einen Mann für’s Leben sucht – geben wir der mal eine großzügige 5 und lassen sie 37 sein, dann gibt das einen NSV von 146 – wohlgemerkt für 40 Jahre mit dieser Schreckschraube (ihr sterbt immer noch mit 80 und seid jetzt 40), ihren Blagen und zunehmend furchtbarer aussehenden Tattoos. Die gleichen 40 Jahre mit wechselnden 5ern brächten Euch auf (5*40=) 200 – bedenkt hier, dass ihr da am Ende 80 seid und bei Frauen ab 50 quasi freie Auswahl habt (ist so, fragt mal Leute, die in der Pflege arbeiten).

Was dann übrigens auch erklärt, wo denn die ganzen guten Männer geblieben sind: die nehmen sich jüngere Frauen,  da man jetzt keine Probleme haben sollte, als erfolgreicher, hart arbeitender Mann (man muss sich die Feministin ja erstmal leisten können) auch eine drei Jahre jüngere 5 zu bekommen. Das wären 150 Punkte NSV.  Freilich, das sind “nur” vier Punkte Unterschied, aber vier Punkte sind halt fast ein halbes Jahr Emilia Clarke poppen.

Freilich aber ist der NSV nur ein Erwartungswert und keineswegs eine Empfehlung, sich jedes Jahr was neues zu suchen; es ist deutlich weniger anstrengend, eine Frau zu behalten, was dann in der Regel auch den effektiven Discountfaktor erfreulich reduziert (d.h., man bekommt mehr, als man erwartet, und da kann ja auch mal eine Kate Moss dabei sein). Ändert aber nix daran, dass man natürlich mehr NSV hat, wenn man Hugh Heffner war. Oder daran, dass Frauen mit zunehmendem Alter ein noch schlechteres Investment werden, als sie das eh schon sind. Aber Frauen bestehen ja nicht nur aus Aussehen – zumindest nicht die, die man behalten sollte. Noch ein Problem der Feministinnen.

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Wertvoller als Gold: Der Shitlord-Faktencheck

Wertvoller als Gold seien die Flüchtlinge, haben uns die Politiker erzählt, ein Spruch, der auf konservativen bis rechtsradikalen Seiten fast Meme-Status zur Begleitung jedweder Meldung erreicht hat, bei der es darum geht, dass mal wieder eine junge Frau kulturell bereichert wurde.

Da ist man dann als treudoofer Deutscher schon etwas verwundert, wenn die Leute auf Sklavenmärkten in Libyen gerade mal 200-500 Dollar einbringen.

Ich muss die treuen deutschen Politiker hier aber in Schutz nehmen: Die haben ja nicht gesagt, wie viel Gold da nun der Maßstab ist. Gold kostet so 42 Dollar das Gramm, von daher ist das schonmal so nicht falsch.

Wichtiger ist aber, dass die Aussage des ehrenwerten Martin Schulz von den bösen Rechten fies verzerrt wird: Eigentlich hat Herr Schulz nämlich gesagt:

Was die Flüchtlinge uns bringen, ist wertvoller als Gold

Also geht es gar nicht um die Personen selbst, sondern um das, was sie mitbringen. Nun kann man sich fragen, was das denn sein soll, aber da hilft uns die Polizei weiter:

Als Kopf der gut organisierten Bande gilt Mohammad A.-Z. Der 35-Jährige soll dazu entschlossen gewesen sein, den Handel mit Kokain und Heroin in Berlin in großem Umfang aufzubauen.

So, und Heroin hat einen Straßenpreis von um die 50, Kokain um die 70 Euro – pro Gramm!

Das sind 42% mehr (Heroin) respektive (Kokain) fast doppelt so viel Wert wie Gold. Martin Schulz hatte also vollkommen Recht. Vollkommen unverständlich daher, dass den keiner gewählt hat.

5-minute-hate ist richtig und wichtig

Wohl durch meinen freundlichen und versöhnlichen Ton findet dieses Blog nicht nur Anklang bei widerlichen, sexistischen Internet-Shitlords, sondern auch bei Frauen, die jeden Tag das tun, was richtig und wichtig ist: Jammern.

So stieß ich also auf das Blog von Frau K. – nennen wir sie Frauke, wir fangen jetzt hier nicht plötzlich an, Leute zu siezen. Frauke kommt – trotzdem sie offenbar ein tatsächliches Opfer sexueller Gewalt ist, sie deutet da jedenfalls einen Gerichtsprozess an – nicht mit dem furchtbaren Alltagssexismus klar, weswegen sie zum Thema #metoo nicht etwa darüber berichtet, was sie denn am Ausgang des  Gerichtsprozesses störte, sondern halt – naja, gehen wir es zusammen durch:

Auch vor Gericht betreffen die ersten Fragen nicht die Tat, sondern mein Handeln. Warum war ich allein auf dem Heimweg und weshalb lebe ich in dieser Gegend?

Jaja, ist schon scheiße in Deutschland, wo Gerichte Sachverhalte aufklären wollen, gell? Ich fand das ja auch zum Kotzen, dass es dem Richter in meinem Fall nicht reichte “Jo mei, da war ein Stauende, hab ich halt gebremst, angehalten, und so zehn Sekunden später sind mir die Deppen reingefahren” zu hören, sondern er mich da halt echt lange hat erzählen lassen – und wir könnten uns jetzt auch über den Sinn (nein, nicht “und Unsinn”, das ist wichtig; Zeugenaussagen sind entsetzlich unzuverlässig) von Rechtsstaat und Gerechtigkeit auslassen, aber kommen wir lieber zu den für Frauke offensichtlich schlimmeren Themen:

Ein Lehrer erklärte einer Mitschülerin im Unterricht, dass ihr Ausschnitt ihre Mitschüler ablenken könnte. Beruhigend, wenn Aufsichtspersonen erklären, dass Männer nur Opfer ihrer Natur seien. War der Mann, den ich angezeigt habe, auch nur ein Opfer seiner Natur? Nein, er war ein Täter.

Keine Ahnung, ob das ein Täter war, du sagst uns ja nicht, wie das Gericht das sah; aber ich gehe mal davon aus, dass die das schon so sahen, sonst würdest du sicher darüber lamentieren. Von daher reden wir über furchtbare Lehrer, die nicht mehr ehrlich sein dürfen: Denn es stört natürlich die Klasse null; Schüler schauen ja mehr Richtung Lehrer, und den stört das beim “in-den-Ausschnitt-schauen” sehr – also, dass er derweil unterrichten muss.

De facto lenkt es also den Lehrer vom Unterricht ab, wenn ihm zwei hübsche, pralle, straffe Brüste einer 16-jährigen im Gesicht hängen. Nicht so sehr, dass das wirklich auffallen würde, aber uns hat das der Biolehrer erklärt, als sich Andrea beschwerte, dass er ihr in den Ausschnitt sabbert: Wenn Du Deine wirklich schönen, knackigen, roten Äpfel nicht feilbieten willst, leg sie nicht in die Auslage. Gleichwohl sei er aber ein konservativer, treuer Ehemann – gegessen wird zuhause, aber Appetit bekommt man halt auch mal unterwegs.

Freilich, heute wäre eine solche Ehrlichkeit unmöglich und der Mann ein widerlicher, chauvinistischer Sexist – aber freilich ist er das immer noch, und jedem nicht-stockschwulen Lehrer geht das genauso; man darf es nur nicht mehr sagen

Davon werden junger Frauen Brüste aber ganz genau Null weniger attraktiv, und das ist dann auch so Fraukes Problem – also, Tatsachen; besonders offenbar, wenn sich da ein Gericht dafür interessiert. Aber Frauke ist eine tolle, starke Frau, in Neusprech eine Überlebende, und deswegen wehrt sie sich – gegen – ja – immer noch Tatsachen:

Es wird sexistisch, ich wehre mich und bekomme eine sexistische Antwort.

Weil Tatsachen nämlich sexistisch sind. Und jetzt wird es wirklich lustig traurig:

Er nennt mich “Süße”. Ich wehre mich.

Okay, klarzustellen, dass sie keine “Süße”, sondern eine verbiesterte Zicke ist, ist ja noch tragbar… aber mal ehrlich: Will sie “Zicke” genannt werden?

Jemand erklärt mir, was ich darf und nicht darf. Ich wehre mich.

Äh… der Staat zum Beispiel macht einem unendlich viele Vorschriften, was man darf und was nicht. Aktuell wollen sie uns offenbar verbieten, Brüste anzuschauen. Da wehre ich mich auch. Aber… ich verstehe, glaube ich, langsam den Punkt gar nicht mehr?

Ein Mann erklärt mir, dass seine Kollegin “geile Brüste” hat. Ich wehre mich.

So, und das war die Aussage, die das alles schön zusammenfasst: In wunderschöner, poststrukturalistischer Idioten-Manier wird hier offenbar davon ausgegangen, dass die Brüste – wie bei dem Lehrer oben – irgendwie weniger attraktiv werden, wenn man das nicht mehr sagt. Das Problem dabei ist, dass Sprache eben keine Realitäten schafft; genau wie dicke Frauen erzählen können, dass sie “kurvig” und “sexy” sind, bis sie an einem Herzinfarkt sterben, können uns Feministinnen erzählen, dass es sexistisch oder wasauchimmer für ein gerade aktueller Kampfbegriff ist, Brüste attraktiv zu finden, aber davon sind die fetten Frauen immer noch weder kurvig noch sexy und Brüste immer noch “geil”.

Man kann hier natürlich die Unterstellung machen, dass man seine Kolleginnen nach Kompetenz beurteilen sollte, aber sowohl kompetente wie inkompetente Frauen haben Brüste – mehr oder weniger geile, halt, aber das hat halt primär nichts miteinander zu tun, auch wenn Feministen ihren Kreuzzug für inkompetente Frauen führen, die – als wären sie behindert – eine Quote brauchen, um an gute Jobs zu bekommen. Auch hier: Wie wir dank Herrn Weinstein wissen, braucht es weniger Talent, einen Oscar zu bekommen, sondern vielmehr die Bereitschaft, ihm einen zu blasen. Das leistet den Frauen einen ganz enormen Bärendienst – also, den kompetenten und talentierten, aber solche finden sich im Feminismus ja nun eher nicht.

Wie wehrt man sich denn eigentlich gegen geile Brüste? Bindet man die ab? Schneidet die ab? Tut eine Burka drüber? Führt Schuluniformen ein?

Nein – natürlich nicht. Man verbietet den Leuten, ehrlich zu sein…

“Bald darf man gar nichts mehr sagen.”

… und wundert sich dann ernsthaft über solche Reaktionen. Sorry, Frauke, aber mal ganz ehrlich: Denkt hier irgendwer, dass Frauke lieber meine Meinung (oder die von jedem ehrlichen anderen Menschen) zu ihrem Intellekt hören will, oder doch lieber einen Kommentar über ihre Brüste?

Freilich aber kennen wir Fraukes Brüste nicht, daher weiter im Text:

Ich bin eine Frau, deshalb pfeifen mir Männer hinterher und erklären, dass dies ein Kompliment sei. Pfeifend. Anstarrend. Später fragen diese Männer einen Mitmenschen nach der Uhrzeit. Dann siezen sie.

Jaja, die bösen Männer, die ihr pfeifend hinterherpfeifen. Und sie anschauen. Ich meine, warum blenden wir die widerlichen Sexisten nicht alle? Sofort? Morgen? Aber untereinander Siezen die bösen Männer sich. Freilich. Mal ehrlich, Frauke: Hast Du wirklich das Gefühl, dass Du hier irgendwie schlechter wegkommst als die blöden Pudel? Irgendeinen Deut schlechter? Denk über die Antwort nach, so klein und unattraktiv können deine Brüste nicht sein – äh – ach, Brüste. Ich mag Brüste. Das lenkt ab.

Ein Bekannter lässt einen sexistischen Kommentar fallen. Ich wehre mich. “Ach, die Feministin immer.”

Ich weiß nicht, wie man sich gegen sexistische Kommentare wehren kann. Ich finde es nämlich ganz grundsätzlich furchtbar, dass/wenn blöde Witze strafbar sind, weil das nur Witze sind. Die kann man doof finden. Leute, die Quatsch reden, muss man nicht mögen – deswegen mag ja niemand Feministen, und es weiß so wirklich jeder, dass “ach, die Feministin immer” eine vollkommen ausreichende Aussage dazu ist. Aber hey, erklärt mir das ruhig – aber bitte nicht zum 1000sten mal, wieso das richtig und wichtig ist, sondern inwiefern euch das von Hitler oder Stalin unterscheidet. Und ne, nicht “Meine Motivation ist aber ganz toll” ; das haben die auch gesagt. Denkt mal drüber nach: Könnt ihr nicht. 

Wenn ich mich wehre, dann bin ich “weinerlich”, “prüde” und “humorlos”.

Leute, die sich über Witze echauffieren, sind humorlos. Prüde?

“Warum zeigst du nicht einfach deinen Mittelfinger?”, fragt ein Freund. Habe ich gemacht. “Mensch, bist du prüde, Süße”, hat der Mann geantwortet.

Ich weiß ja nicht, wie es Euch geht, aber ich erwarte jetzt keine respektable und eloquente Reaktion von Leuten, die ich wie den letzten Dreck behandle. Frauke offenbar schon. Frauke braucht dringend Hilfe. Und eine Anzeige wegen Beleidigung; ich finde solche Gesetze ja falsch, aber wenn die mal wer gegen Frauke benutzt, sie vielleicht auch.

Wenn sich ein Mann in die Situation einmischt und die betroffene Frau unterstützt, dann wird seine Handlung anders bewertet. Ein Mann, der eine Frau schützt wird zum Helden, dessen Handlung anerkannt ist.

Ist dir das ernsthaft passiert, Frauke? Dass in einer dieser Situationen ein Mann etwas gesagt hat? Dich bei deiner hysterischen Aufregung über sexistische Sprüche zu unterstützen? Der dann nicht gesagt bekam, was für ein humor- wie rückgratloses, schwanzloses Weichei er ist? Nein? Okay, weil: Das glaube ich dir nicht.

Eine Frau, die sich selbst schützt wird zur Zicke, die nicht locker genug ist.

Eine Frau, die sich selbst schützt – vor enorm furchtbaren blöden Witzen, übrigens. Und Frauke macht das toll:

Ich kann mich wehren, aber meistens führt meine Reaktion zur sexistschen Gegenreaktion.

Wenn die Reaktion auf meine Abwehrversuche unerwünschten (hier: sexistischen) Verhaltens mehr genau dieses unerwünschten (hier: sexistischen) Verhaltens wäre, würde ich das nicht “wehren” nennen, sondern “provozieren”. Und Versagen.

Die Person hat mich schon berührt, zum sexuellen Objekt deklariert oder erniedrigt.

Keine Ahnung was diese wüste Aneinanderreihung soll, aber das passt nicht zusammen. Dass man keine wildfremden Leute betatschst sollte klar sein, aber Frauke wird nicht zum sexuellen Objekt deklariert, sie ist eines, und das geht nichtmal weg, wenn sie sich einen pinken Undercut schneidet, 200 Kilo Übergewicht anfrisst und sich von einem Piercer auf “neben mir ist eine Splittergranate explodiert” verschönern lässt. Das behebt zwar sicher 99% ihrer sexuellen Attraktivität, aber es gibt genug Perverse auf dieser Welt.

Der noch wichtigere Punkt hier ist aber “erniedrigt”. Liebe Frauke: Das tun nicht die anderen. Das tust du selbst.  Was auch immer dir passiert ist, rechtfertigt es nicht, einen derart peinlichen Stuss von dir zu geben, und es hält mich auch nicht davon ab, das so aufzuzeigen. Ich kenne Leute, denen mit Sicherheit schlimmeres passiert ist als dir, und die reden nicht so einen Unsinn. Das ist deine eigene, freie Entscheidung, dich so zu erniedrigen.

Das einzige, was der Feminismus will, ist, dass ich diesen Unsinn toll finde. Das geht aber ohne Lobotomie nicht. Das ist jetzt blöd für dich, aber ich kann echt nichts dafür, dass du so wenig im Hirn hast – fairerweise du auch nicht, aber: Denk halt mal nach, bevor du was schreibst oder sagst; wenn das immer nur dazu führt, dass du dich danach erniedrigt fühlst, liegt das echt super-wahrscheinlich an dir. Hör halt auf, dich selbst zu erniedrigen, wenn es dich stört. 

Wenn ich mich wehre, dann bin ich eine weibliche Zicke. Wenn ich mich nicht wehre, dann bin ich ein Objekt für den Mann.

Guck – deswegen erkläre ich das hier ja so ausführlich: Das stimmt nämlich nicht. Freilich, du bist eine Zicke, aber davon bist du doch nicht weniger ein Objekt – nur irgendwie unattraktiver?!

Ich versuche meinen Mitmenschen mit Respekt zu begegnen, während mich andere belästigen und erniedrigen.

Auf die Idee, deine Titten in einem professionellen Umfeld einzupacken, kommst du aber nicht, oder? Schau – das ist die feministische Bigotterie: Ihr wollt machen können, was ihr wollt, aber alle anderen dürfen nur machen, was – naja, auch ihr wollt. Dazu: Fickt euch doch; eure Vorstellung von Respekt könnt ihr euch in die blauen Haare schmieren. Du kannst gerne rumlaufen wie eine Nutte, aber dann musst du dich nicht wundern, wie eine behandelt zu werden. Leute, die aussehen wie Polizisten, werden auch so behandelt.

Sexismus betrifft alle Geschlechter und nicht nur Frauen oder Männer.

Zum virtue signalling trägt Frauke hier noch vor, dass Sexismus auch Männern schadet. Nun ist aber das Problem, dass Sexismus ein feministischer Kampfbegriff ist, und Feminismus Männern mehr schadet als Sexismus. Weil der moderne Feminismus – zum Beispiel Fraukes Implikation, dass Männer keine Witze mehr machen oder Brüste anschauen dürfen – sehr viel sexistischer gegenüber Männern ist, als es Männer gegenüber Frauen jemals waren. Wir vögeln nur gerne Frauen. Das tut ihr aber auch gerne mit uns; wir sind da nur ehrlicher. 

Meine Schilderungen sollten nicht zum Alltag gehören, meine Gedanken sollten nicht zur Normalität gehören und letztendlich sollte es keinen Grund für diesen Text geben.

Ja, Mädel, so traurig das für dich jetzt klingen mag: Brüste sind toll. Aber dein Geschreibsel ist unsinniger Stuss, von daher stimme ich der Aussage, dass deine “Gedanken nicht zur Normalität gehören” sollten, zu – tu was dafür. Das lässt sich nämlich einfach lösen: Hör auf, so einen Schwachsinn zu fordern. Erzähl das deinen feministischen Freundinnen, dass die damit auch aufhören sollen, bevor den Unsinn am Ende noch jemand normal findet.

Es ist eine Form der Diskriminierung, mit der ich nicht leben möchte.

Darf.kein.furchtbarer.Internet.-.Shitlord.sein.

Generation Y – der Beginn des Endes

Celia Parbey ist Teil der Generation Y. Nach ihrer eigenen Angabe sind das die, die zwischen 1980 und 2000 geboren sind, aber obwohl ich da (gerade so) nicht dazuzähle, würde ich das zwei, drei Jahre später beginnen lassen; so bis Jahrgang ’84 sind in etwa so viele Bekloppte in Gen X wie Vernünftige in Gen Y.

Aber wie jede besondere Schneeflocke der Generation Y – “einen so selbstverliebten und unqualifizierten Haufen hätte die Menschheit noch nicht hervorgebracht” – findet sie sich natürlich vor allem selbst toll und listet uns dafür auch noch Gründe auf (also, warum sie sich selbst toll findet, nicht, warum wir das gut finden sollten, weil sie keine Ahnung von Argumentation hat, aber ich spoilere). Bevor wir dazu kommen, nochmal, worum es bei der Kritik an den Schneeflöckchen eigentlich geht – in Celias Worten:

Wir sind die Generation „Vielleicht“, also die die sich nicht festlegen wollen, sei es im Beruf, im Alltag oder in der Liebe – so zumindest das Klischee. Oft wird geschimpft über diese „Millennials“. Verweichlicht sollen wir sein, keinen Durchhaltewillen haben und sowieso, wollen wir alles auf dem Präsentierteller serviert bekommen. Zarte Schneeflocken, die ihren „safe space” brauchen, um klarzukommen. „Social Justice Warriors“, die alles viel zu persönlich nehmen. Als unpolitisch werden wir verschrien und unsere Unentschlossenheit verpönt.

Ja – und dass ihr die Generation seid, die die globale Peak Intelligence überschritten hat – also dumm. Aber das nur als kleine Anmerkung, fangen wir an:

1. Wir ernähren uns gesünder und vielfältiger

Ganz fein seid ihr. Es zeichnet Euch als ganz besonders gute Menschen aus, dass ihr nicht wie meine Oma nach dem Krieg von trocken Brot und Milchpulver leben musstet und dank von der Generation meiner Eltern aufgebauten und meiner Generation betriebenen internationalen Handelsketten fucking Pomelos essen könnt. Toll seid ihr, so toll. Wollt ihr einen Pokal? Ja, ich weiß, ihr wollt einen Pokal. Fürs fucking Essen.

2. Und überhaupt leben wir gesünder

Vor allem aber wiederholt ihr eure Punkte!

3. Wir können (fast) überall hinreisen

Nein, das könnt ihr nicht. Das konnte schon ich nicht mehr, weil unsere Eltern Autos und Benzin sackteuer gemacht haben. Vom Krieg im halben nahen Osten und Nordafrika gar nicht zu reden; vor 20 Jahren konnte man noch mit dem Jeep (einem echten Jeep, keinem SUV) durch Nordafrika. Ihr habt also nur keine Ahnung, sondern…

wir heutzutage weiter und häufiger fliegen können als jede Generation vor uns.  

Ja – inwiefern ist das jetzt ein positives Zeichen für euch und nicht für die Leute, die die fucking Flugzeuge, Flughäfen und – ach –

Und durch das Reisen, lernen wir nicht nur andere Kulturen kennen und können unseren Horizont erweitern, sondern wir üben uns auch in Toleranz und Flexibilität.

Ihr seid die mit Abstand unflexibelste Generation ever. Und seit meiner Oma die mit Abstand intoleranteste; ihr seid nur zu doof, zu wissen, was Toleranz bedeutet. Ihr lernt auch keine Kulturen mehr kennen; das haben schon Leute aus meiner Generation hinreichend kaputtgemacht, und an die Stellen, wo das noch geht, traut ihr euch nicht hin.

4. Wir sind technikaffin

Keiner von euch hat jemals einen Computer aus Einzelteilen zusammengebaut, was in meiner Generation eine Notwendigkeit war. Ihr wisst nichtmal mehr, dass es Computer aus Einzelteilen gibt.

Die Routine, mit der wir uns durch soziale Medien bewegen, ist etwas, um das uns vorherige Generationen beneiden. WhatsApp, Instagram, Facebook sind für uns nützliche Mittel zur Verständigung mit unserer Umwelt, die wir mit Leichtigkeit bedienen.

Ich darf mal dran erinnern, dass ihr die Generation seid, für die Microsoft sein 20 Jahre bewährtes Office-Layout verändert hat, damit es für inkompetente Volldeppen leichter zu bedienen ist? Und was bitte ist an Whatsapp, Instagram oder Facebook schwierig? Vor allem aber: Was ist an Instagram nützlich? Mir scheint, dass ihr nicht mehr wisst, was fucking Wörter bedeuten. Wie “nützlich”.

Wir verzweifeln auch nicht sofort, wenn das Internet mal ‘kaputt’ ist, sondern setzen uns selbst daran, das Problem zu lösen.

M-hm. Also, ihr zieht den Stecker der Fritzbox raus und dann wieder rein, gell? Weil, dass man erstmal prüfen muss, ob das jetzt am NTBA, Modem, Router, Switch oder AP liegt – ach; ich wisst gar nicht, dass das mal verschiedene Geräte waren, die zudem von alleine einen Dreck gemacht haben? Uiuiui. Braucht ihr ein Katzenbildchen, damit ihr nicht heulen müsst?

5. Unsere Unterhaltungsmöglichkeiten sind endlos

Es ist erstaunlich, das die Frau ernsthaft eine Aufzählung macht, wie fucking GUT es diese verweichlichten Jammerlappen haben, wohlgemerkt um zu zeigen, dass das negative Bild von ihnen nicht stimmt, nicht um es zu bestätigen. Ich addiere mal “vollkommen hirnlos” zur Liste der Anwürfe an Generation Y.

6. Wir machen uns das Leben einfacher … Von Uber, über Evernotes bis hin zur Öffi-App. … Die Generation Y gilt nicht umsonst als die innovativste Generation bisher.

Travis Kalanick (Uber) ist 41, Stepan Pachikov (Evernote) 67.

So innovativ – aber nicht ihr.

7. Wir nehmen unsere psychische Gesundheit genauso ernst wie unsere physische

Ihr seid fucking Heulsusen, die mit nichts klarkommen und wegen Blogbeiträgen wie diesem hier zu einem fucking Psychiater müssen, als hätte der IS euer Dorf niedergebrannt, euch vergewaltigt, geschwängert und das ungeborene Kind aus euch rausgeschnitten. Aber schön, dass ihr euch selbst ernstnehmt. Die Psychiater tun das auch, die nehmen das Geld eurer Eltern gerne.

8. Wir verschaffen uns online Gehör

Ja – toll. Ihr jammert auch im Internet. Juhuuu!!!

9. Wir erwarten mehr von unseren Arbeitgebern

Ich zitiere mal von oben: “sowieso, wollen wir alles auf dem Präsentierteller serviert bekommen”.

Argumentieren gelernt habt ihr echt nicht, gell?

10. Millennial-Frauen sind selbstbestimmter, was ihren persönlichen Lebensweg betrifft

Als wer? Meine Mutter? Meine Oma? Deren Oma? Einen Bullshit seid ihr, ihr habt nur keine Ahnung, was ihr wollt und lebt rein hedonistisch in den Tag. Das ist schön für euch, aber ihr gönnt meinem vor-Euronorm-Diesel ohne KAT kein Blei mehr ins Benzin. Bigotte Arschlöcher seid ihr, mehr nicht. Ihr merkt noch nichtmal mehr, was der Fehler in meinem Satz ist, vor lauter hysterischer Aufregung über die Einzelteile.

11. …und ihr Berufsleben

Ach? Frauenquoten wollt und braucht ihr, um ins Berufsleben zu kommen. Weil ihr sogar noch dümmer und lebensunfähiger seid als die verweichlichten androgynen Idioten in eurer Generation, die einen Penis haben. Oder?

 wie die Quote

Danke.

12. Wir sind die gebildetste Generation … Ein Studium steht nicht zwingend synonym für Intelligenz

Ja… seit Bologna eher gar nicht mehr. Ihr seid vielleicht formal gebildet. Aber so Sachen wie Argumentieren, Logik oder mal was Tun könnt ihr nicht. Das waren übrigens DEINE fucking Kritikpunkte an Leuten wie dir, und nichtmal die kannst du widerlegen. Dumm rumreden kannst du, aber hey – das kann jeder.

13. Wir sind beziehungsunfähig?

Nö, ihr seid Schlampen.

14. Wir sind tolerant

Auch das hatten wir schon. Wissen wir wirklich nicht, was tolerant bedeutet?

Wir haben jedoch erkannt, dass rassistische und sexistische Witze oder Sprüche in unserer Gesellschaft keinen Platz mehr haben und weigern uns diesbezüglich Stillschweigen zu bewahren.

Ah, wir sind so tolerant, dass wir keine fucking Witze mehr tolerieren. Profi-Hinweis: Das beschreibt nicht Toleranz, das beschreibt Humorlosigkeit. War das einer der Punkte oben? Ja, natürlich war es das. Boah, mit Millenials zu argumentieren ist nicht nur nutzlos, sondern unnötig; die widerlegen sich (respektive bestätigen alles Negative über sich) schon selbst. Aber gut, ich verstehe, warum die ununterbrochen zum Psychiater müssen. Der könnte aber mal die entsetzliche Kommasetzung verbessern.

Es steht also nicht alles schlecht für diese Generation „Vielleicht“. Trotz starkem Gegenwind, schaffen wir es nicht nur uns in dieser Welt zu behaupten, sondern auch Impulse zu setzen, um sie zu ändern.

nur, KOMMA uns. Fuck. Fuck. Diese Leute haben es verdient, dass die fucking Welt untergeht. VERDIENT.

Das Problem einer Generation ist es nie, die Welt zu übernehmen; das müssen sie zwangsweise, weil die Älteren sterben.  Es ist auch vollkommen normal, dass die Welt sich ändert, und es wird auch von euch erwartet, dass ihr die Welt ändert.

Das Problem mit der Gen Y und noch mehr den Millenials ist aber, dass sie bei den ganzen Veränderungen, die sie per se toll finden, übersehen, dass nicht jede Veränderung gut ist, sondern Veränderung auch ein Krebsgeschwür sein kann. Nun sind eure Eltern wahlweise Späthippies oder aus meiner Generation, und wir legen sehr viel Wert auf Selbständigkeit und Eigenverantwortung. Das heißt, ihr könnt gerne euren Krebs tolerieren oder mit homöopathischem Acerolakirschenextrakt D400 behandeln, und wir können euch auch nicht dazu zwingen, uns zu glauben, dass ihr davon sterbt. Dann sterbt halt. Postet Fotos davon auf Instagram.


Dr. Shitlords zum Patent nicht angemeldete Globuli mit Acerolakirschenextrakt D400 kosten übrigens für Blogleser mit dem Gutscheincode “Impfentötet” nur 26,99€/5g statt den üblichen 35,50/kg.

Zitronenfrauen

Feminismus = Sexkommunismus?

Der Danisch bekam da einige interessante Zuschriften bzgl. der lächerlichen Entschuldigung der ARD dafür, Verona Feldbuschs (immer noch) durchaus ansehnliche Beine gefilmt zu haben (ne, das ist das gesamte Thema; mehr ist nicht passiert). Money Quote:

Das Problem ist wohl, dass die sexuelle Befreiung der Frau damit auch die sexuelle Befreiung des Mannes mit sich brachte, und aus der Plan- eine Marktwirtschaft wurde, uns das Überangebot zur Inflation führte.

Mit einer Ergänzung aus einer Zuschrift:

Oder konziser:
Feminismus = Sexualkommunismus zugunsten hässlicher Frauen

Ich denke, da hat der Leser genauso Recht und Unrecht wie Danisch: Die sexuelle Befreiung der Frau war eines der zentralen Anliegen der Frauenbewegung, und die entstammt dem Zeitalter wie Gedankengut der kommunistischen Revolutionen.

Und Kommunismus ist eine blöde Idee, die nicht funktioniert.

Und Feminismus ist eine blöde Idee, die nicht funktioniert.

Es sind aber zwei vollkommen unterschiedliche Themen, weil Frauen keine Ware sind – Ware hat keinen eigenen Willen. Gleichwohl sind Kapitalismus wie Kommunismus beides Wirtschaftssysteme, die die optimale Verteilung der Wirtschaftsgüter im Sinn haben, und eine optimale Verteilung zwischen Männern und Frauen ist ein durchaus recht grundlegendes menschliches Interesse, also ignorieren wir den Willen der Frauen erstmal.

Frauen sind eine WAre

Frauen sind nämlich sowieso ein Wertgegenstand – es gibt eine Nachfrage nach Frauen, von daher könnte man Frauen grundsätzlich wie jeden Kochtopf behandeln.

Nun stellt sich aber recht schnell das Problem ein, dass Frauen Wertgegenstände – im Gegensatz zu Geld, aber Geld ist nicht real, sondern – lassen wir das; Frauen sind kein Geld, sondern normale Ware – in der Regel depreciating assets sind, also mit zunehmender Benutzung – oder auch nur dadurch, dass sie älter werden – weniger Wert haben.

Das fängt früh an; ein Neuwagen kostet Welten mehr als eine Tageszulassung, obwohl damit nur einmal kurz jemand gefahren ist, was einen eigentlich nicht stören sollte; aber viele Leute legen darauf trotzdem Wert. Ein drei Jahre alter Leasingrückläufer ist noch ein Drittel dessen wert, was er neu wert war, kann aber durchaus noch ein schönes Auto sein. Und ein richtiger Klassiker kann als Oldtimer noch attraktiver sein als vor x-zig Jahren, aber das sind mehr Ausnahmen als die Regel.

Angebot und Nachfrage

Natürlich – Männer können sich ja bekanntlich für alles begeistern – findet sich auch für einen 20 Jahre (zu) alten Lada mit Arschgeweih Heckspoiler noch ein Enthusiast, aber leider sind alte Autos kostspieliger, als sie den Anschein machen, und wandern dann halt oft zwangsweise auf den Schrott. Insbesondere im Rahmen eines globalisierten Marktes finden sich auch noch hübsche Autos aus Asien, die zwar ein eher tristes Innenleben haben und nicht halten, was der Verkäufer verspricht, aber sie bringen einen auch ans Ziel, und an das Entsorgen der alten, früher mal guten, deutschen, qualitativ hochwertigen Autos muss man sich halt gewöhnen, wenn die die Qualität nicht mehr haben.

Insbesondere, wenn nichtmal mehr Mercedes ordentliche Autos herstellt, die mit minimalen Reparaturen ein (Auto-) Leben lang halten, sondern ununterbrochen irgendein nutzloses Elektronikbauteil #metoo anzeigt, was es früher nicht gegeben hätte und auch keiner brauchte. Ich mag ja meinen Jaguar; der zeigt ab und zu völlig ohne jeglichen Grund an, dass er plötzlich nur mit verminderter Leistung läuft, aber das behebt sich immer von alleine wieder, und so kleine elektronische Fehlfunktionen muss man halt für ein sonst schönes, klassisches Auto mit großem Motor und weichen Ledersitzen und einer zeitlos-schnittigen Form einfach hinnehmen.

Lemons auf dem Lemons Market

So; genug von Autos; wir wollten ja eigentlich über Frauen reden: Das Problem bei den Frauen ist, dass sie sich selbst auf einen Markt geworfen haben, aus dem sich die Kirche – rein ökonomisch gesehen eines der ältesten und erfolgreichsten Unternehmen der Welt, mit dem einzigen Handelsgut “Moral” – immer herausgehalten hat; und das nur wegen eines idiotisch-marxistischen Trips in der Hinsicht, dass jedwede Veränderung besser wäre als der Status Quo. Und während das beim Marxismus mittlerweile sogar dessen vehementesten Verfechter in der Sowjetunion und China kapiert haben, haben wir in den Ländern mit mehr Wohlstand tatsächlich immer noch enorm viele Anhänger beider idiotischer Ideologien.

Dass die aktuellen Feministen den Markt für Frauen kommunistisch gestalten wollen – also, um hier Danisch zu paraphrasieren, jedwede Analyse der Fahrzeuggeschichte wie auch Mietwägen zu verbieten – führt am Gebrauchtwagenmarkt nur zu Akerlofs Lemon Market:

a lemon is a car that is found to be defective only after it has been bought.

…der recht unweigerlich zu einem Marktversagen führt. Das Marktversagen am Sexualmarkt heißt auf der einen Seite “wo sind denn all die guten Männer geblieben”, auf den anderen “MGTOW”. Das, liebe Feministen, wird nicht besser, wenn ihr den Markt noch intransparenter (Hijab-tragend) macht oder Werbung für Sportwagen verbietet; euer Problem ist das der adversen Selektion (man weiß halt nicht, was man bekommt), und dann nimmt man halt im Notfall nix, wenn man es sich nicht sicher leisten kann.

Es gibt ja nun öffentliche Verkehrsmittel, aber da hört der Pornovergleich auch auf: Ihr könnt zwar lokale Busse abschaffen, aber ihr werdet es nicht schaffen, dass sich niemand tolle Videos von Bussen in Thailand anschaut; auch selbst lokal: staatliche Verbote in einer bestehenden Marktwirtschaft führen immer nur zu einem Schwarzmarkt, solang es eine Nachfrage gibt. Und das blöde – für Euch – ist: Ihr habt den Markt geschaffen. Von Moses über Jesus und Mohammed waren alle bekannten Männer jemals bemüht, den zu vermeiden. Dumm – für Euch, aber jetzt isser da. Anständige Frauen hätten bei sowas ja nicht mitgemacht.

Kurzes Intermezzo

Es gibt da so eine alte, griechische Geschichte von Pandora, der ersten Frau der Welt, die wohlgemerkt als Strafe für die (männliche) Menschheit geschaffen wurde. Die bekam eine kleine Box, die sie nicht öffnen sollte, und die blöde Kuh hatte natürlich nichts besseres zu tun, als sie zu öffnen, wie Eva ja auch den fucking Apfel essen musste und eigentlich jedwede Frau in jedweder Mythologie nur katastrophalen Mist macht, aber leider haben “wir” Männer das im Zuge der Aufklärung, der industriellen Revolution und des nie dagewesenen Wohlstands (an dem Frauen herzlichst nichts beigetragen haben), vergessen, dass wir seit der gesamten Menschheitsgeschichte wissen (sollten), dass es eine strunzdumme Idee ist, das Schicksal der Welt in die Hände einer Frau zu legen. Beschwert Euch bei Eurem Urgroßvater.

Es gibt aber noch Hoffnung – wie bei der Geschichte von Pandora – die Amerikaner haben ja nun so gewählt, dass Hillary nicht in einem Anfall von Hysterie die Welt vernichten wird; das ist wenigstens ein Anfang.

Und weiter

Marktlich betrachtet hatten Frauen also eine tolle Position: Jeder wollte eine von ihnen, jeder wollte alles dafür tun, um die best(möglich)e zu bekommen, und das fanden alle einen tollen Deal – unabhängig davon, ob sie nun einen Ferrari oder einen Lada bekamen respektive waren. Frauen aber haben ein staatliches System unterstützt, das es für reiche Männer lohnenswerter macht, sich immerzu neue Porsches zu leasen, weil die steuerlich abschreibbar sind – ach fuck, wird das jetzt zu metaphorisch: Wer mit Geld hat denn noch irgendein rationales Interesse, eine Frau zu heiraten, wenn jedweder Ehevertrag für’n Arsch ist, und (v.a.) wenn man soundso an jeder Ecke eine neue bekommt? Und das günstiger – zumindest, wenn man den (riskierten) Gegenwert rechnet?

Dass man da aus Hollywood “Ficki Ficker zahlt Schlampi Schlampe 120 Millionen Dollar” präsentiert, als wäre die noch so geilste vorstellbare Schlampe das irgendwie wert mag vielleicht bei Frauen fruchten (was Teil des Problems ist), aber Männer denken sich dann”hmmm…. genauso attraktive ungarische Nutte x 3 Jahre x $preis <<< 120 Millionen Euro”. Deren Persönlichkeit ist ja nun offensichtlich eh scheiße und damit irrelevant.

Denken Frauen ernsthaft, dass das was hilft, da so einen Unsinn zu veranstalten wie in Skandinavien und Beziehungen unterhaltspflichtig zu machen? Kleiner Tipp: Das hilft nur denen, die aktuell davon betroffen sind; für alle anderen – und deren Kinder – verkürzt das nur die Dauer der Beziehung auf die jeweilige Frist, selbst wenn die Null ist. Siehe: Nutten. Und dazu nochmal: Siehe oben, da ist ein Markt, den kann man nur zu einem Schwarzmarkt machen, aber der geht nicht (mehr) weg.

Praktischer Kommunismus

Aber ja – das wäre Sexkommunismus; genau so, wie auch Wirtschaftskommunismus in der Praxis aussieht: Nur die absolute Oberschicht hat die tollen Autos, der Rest darf 20 Jahre auf einen Lada warten. Komischerweise sind die Verfechterinnen dieses idiotischen Feminismus nahezu sämtlich verrostete, verbaute Ladas mit kaputtem Motor, mit denen man halt heute keinen Blumentopf mehr gewinnen kann- und nicht will, wenn man das Land verlassen darf und einen mittelmäßigen Hyundai erwerben kann. Analog die entsorgten Ferraris, die halt toll sind, wenn sie neu sind, aber sofort kaputt gehen, und die man sich leisten können wollen muss – aber dann hat man halt auch noch einen Porsche und einen Bentley und eine Frau mit Burkha. Oder fünf.

Freilich ist es recht offensichtlich, dass Feministen im Endspiel auch eine Art von #metoo-Sexismus – Mauer wollen, aber hey – ich habe nicht den Hauch einer Ahnung, wie das funktionieren soll; Kommunismus (wirtschaftlich) langfristig funktioniert nicht, weil dann diejenigen, die produktiv arbeiten, keine Lust mehr haben; Sexkommunismus funktioniert schon jetzt nicht mehr, sobald Frauen über 25 sind. Kommunismus hatte aber nie ein “rein-wollen” – Problem, was Frauen unter 25 mit 22 durchaus (nicht 😉 haben. Da hängt also der Vergleich enorm; aber ab einem gewissen Alter / Abnutzungserscheinungen haben die Frauen das gleiche “raus-wollen” – Problem des Kommunismus, aber – mal ehrlich – wer ging denn freiwillig in die DDR? Wenn das Programm ist, nur zum Nutzen der Bonzen Frauen, geht da halt keiner hin. Da braucht es nichtmal mehr Feminismus, das ist schon worst case. Wissen nur noch nicht alle.

Nun ist der Unterschied zwischen dem Verschwenden der Arbeitsleitung für ein System und für eine Frau, dass Frauen einen eigenen Willen und eigene Gefühle haben und – was es schlimmer / noch unattraktiver macht – immer an den sackcoolen reichen jungen Mann denken werden, der sie mal probegefahren hat, weil sie ihre Individualität durch Breitreifen und einen Heckspoiler und eine fancy Lackierung ausgedrückt haben. Und sich dann am Ende noch wundern, was der Typ mit dem alten Mercedes will, der sogar älter ist als man selbst. Aber vielleicht ist der halt einfach ein unverbauter, natürlicher Klassiker, der keinen elektronischen Schnickschnack hat, der nur kaputt geht – und den man eigentlich nicht braucht.

Autos werden älter. Frauen auch.

Tjo, und das ist das Problem an dem Vergleich – Frauen sind halt keine Autos. Autos würden verstehen, dass an einem vierzehn Jahre alten Gebrauchtwagen mit zwei Kindersitzen und acht Vorbesitzern irgendwas nicht in Ordnung sein muss – sonst hätte ihn jemand behalten.

Liebe Frauen, die sich da wiederfinden: Ihr seid keine Autos; dass ihr aber so gehandhabt werdet, ist ganz alleine  Eure Schuld. Aber wie erwähnt – es gibt für alles Liebhaber, solange der Motor rund läuft und das Fahrgefühl stimmig ist und man den Eindruck hat, dass die Karre nicht an der nächsten Ecke zusammenbricht, nimmt das schon noch wer. Versucht, eine Liebhabergruppe aufzubauen, indem ihr tolle Autos seid.

Fairerweise wird das aber nur mit den eigentlich guten Modellen gelingen; und hier wurde leider jahrelang nur Schrott gebaut. Das ist freilich schade, einen so großen Teil des Markts abschreiben zu müssen, aber gut – nach Afrika verschippern kann man jede Schrottkarre noch; die Leute haben Zeit und Geduld und keine Ansprüche und selbst eigentlich nur vollkommen unbrauchbare Autos; von der staatlichen Abwrackprämie gar nicht zu reden. Aber: Denkt mal an Eure Kinder; erklärt ihnen das mit dem Mehrwert von Neufahrzeugen und dem Sammlerwert von unverbauten Fahrzeugen, da Spoiler oder Sonderlackierungen nur Zeichen von respektlosen Prolos sind, die an eigentlich selbst schon passable Autos irgendwelche Sperenzchen dranbauen müssen. Nicht jedes Auto ist ein Porsche, aber versucht doch wenigstens, wieder ein Volkswagen zu sein.

Any customer can have a car painted any colour that he wants so long as it is black

Das erklärt übrigens auch die Begeisterung von Feministinnen für den Islam also, Henry Fords T-Modell: Gibt’s nur in schwarz, sind alle gleich, gibts nicht anders, und take it or leave it. Das ist eine schöne Idee, aber einen einmal offenen Markt wieder zu schließen ist in der heutigen, globalen Gesellschaft Selbstmord.

Und super-dumm für Frauen, weil das jetzt schon eine bis anderthalb Generationen von wertlosen Schlampen sind, die sich zwar noch als Sexspielzeuge für eingewanderte Muslime eignen (um Sexsklavinnen müsste man sich als ordentlicher Moslem kümmern; da sind die europäischen Frauen eine Stufe drunter), wenn sie als Play-mates für westliche Männer zu alt respektive zu verbraucht sind (man beachte das “mate” in “playmate”; Partner) – aber wie erwähnt haben Männer kein Problem mit gepflegten, klassischen Autos, die zuverlässig fahren. Und da haben die Frauen einen enormen Vorteil gegenüber den Autos: Die können das selbst entscheiden, wie zuverlässig sie sind und wie gut sie fahren. Aber Intransparenz ist eben der Weg zum Marktversagen; respektive auf den Schrottplatz. Eure Entscheidung, Mädels. Aber seid ehrlich – kein Mann kauft sowas ohne wenigstens 10 Jahre Garantie.


All that is necessary for the triumph of evil is that good men do nothing.

Tjo…. Fazit: Ja, an der These des Sexkommunismus ist was dran. Und meine Theorie des Sexkommunismus ist auch nicht gänzlich doof. Leider aber ist da ein vollkommen unberechenbarer Faktor drin: Frauen. Mei. Frauen sind halt Depreciating Assets, das hätten sie ja gleichberechtigt und ach-so-intelligent wissen können, wenn sie beide Punkte nicht nur dümmlich behauptet hätten. Mein Mitleid hält sich da in Grenzen, und jedwede kommunistischen Interventionsversuche scheitern spätestens am kapitalistischen Faktum.

Aber – hey, das ist nur ein moralisches Problem; wir Männer haben diesbezüglich sowas wie Religion erfunden. Pandoras Geschichte geht nämlich weiter: Wenn Männer nichts tun, wird es nur für alle Scheiße bleiben. Wir tun gerne was; gebt uns einen Grund. Seid es wert.

Denunzianten, Duden und Zivilcourage

Puh, da zieht ja was Kreise…
Wir haben ja momentan ein ganz enormes Problem im wichtigen und richtigen Kampf gegen Rechts, was natürlich nicht daran liegen kann, dass die Leute in Deutschland mehr Probleme mit sexuellen Belästigungen, Vergewaltigungen, Morden oder einfach nur Diebstählen haben, nicht wenige davon begangen von Leuten, die absolut vermeidbar gewesen wären, sondern an den ganzen furchtbaren Nazis.

Da wir aber ach so gute Deutsche sind, die ob ihrer Schuldgefühle für etwas, was nichtmal meine beiden Opas gemacht haben (sonst hätte man sie gehängt, nur mal so nebenbei – und das fände ich voll in Ordnung, auch wenn ich dann nicht leben würde) niemals irgendwie in den Verdacht kommen wollen, “rechts” zu sein, auch wenn das mittlerweile bedeutet, dass man sich wie ein hirnloser Vollidiot aus Orwells 1984 zu benehmen hat, und da wir eh jedwede Hoffnung auf eine finanzielle Zukunft der Bundesrepublik zugunsten der oben genannten Kriminellen (und plusminus gleich vielen tatsächlich Schutzbedürftigen) aufgegeben haben, schadet es ja nicht, noch ein paar Preise für würgereizerregendes Gutmenschentum rauszuhauen. Einen davon bekam ein moppeliges Mädchen aus Dresden, die einen Preis für Zivilcourage bekommen hat.

Nun bekommt ja seit Jahren schon jeder Horst Christoph, der sein privates Portemonnaie auf Kosten der Allgemeinheit und unter Vorgabe eines hehren Interesses irgendeiner Minderheit füllt, ein Bundesverdienstkreuz, von daher wäre das ja nun eigentlich kein Thema – aber wir haben jetzt die AfD, von daher ist das endlich mal ein echtes Thema in überregionalen Zeitungen. So weit, so erfreulich.

Das moppelige Mädchen hat also einen Preis für Zivilcourage bekommen, und das fällt genug Leuten auf, dass das sogar ich mitbekomme – danke, Sciencefiles. Ziemlich parallel zu lesen auch auf der Idioten-Plattform Facebook von einem Carsten Härle. Und Herrn Härle muss natürlich sofort von einer radikallinken Schreckschraube entschieden entgegengetreten werden, wegen meines Opas, der nichts verwerfliches getan hat, denn Herr Härle ist bei der AfD, die es noch nicht gab, als mein Opa starb. Bei der Frankfurter Rundschau übernahm das Katja Thorwarth, die wohl wegen ihres furchtbaren Nazi-Namens ein ganz besonders starkes Bedürfnis hat, die AfD als Nazis hinzustellen – obwohl andere, nicht minder linke Autoren ihr diesbezüglich schonmal attestieren, eigentlich “keine Ahnung” zu haben.

Naja, die Schreckschraube schreibt:

Der hessische AfD-Politiker Carsten Härle ist bekannt für seine rechten Posts auf Facebook.

… was mich der Meinung des Zeit-Autoren, der findet, dass Katja (ich tue mir gerade echt schwer, Katja ist ein so schöner Name, und die FR hat ein Bild von der Frau) – die Schreckschraube keine Ahnung hat, anzuschließen; ich kenne Herrn Härle nämlich überhaupt nicht, und die Relevanz eines Lokalpolitikers aus einem Kaffdorf in der Nähe eines Kaffdorfs bei Frankfurt (also, dem einen Frankfurt) sei nun mal dahingestellt. Aber gut, unsere Relevanzgrenze sind ja nun heldenhafte, zivilcouragierte, moppelige 15-jährige Mädchen. Gegen die Herr Härle auf Facebook “hetzt”, denn alles, was die AfD tut, ist Hetzen. Während Schreckschrauben die einzig richtige und wichtige Wahrheit verkünden.

An der Stelle sollten wir mal klären, was eigentlich passiert war:

Das moppelige Mädchen geht auf eine Schule, und wie überall in Deutschland gibt es da ganz furchtbare Nazis.

Ihr merkt, liebe Leser, wie schlimm es in Deutschland mittlerweile um die Zivilisation beschert ist. Während Frauen von illegal hier befindlichen Kriminellen reihenweise vergewaltigt und umgebracht werden sich von alten, weißen Männern blöde Witze anhören müssen, treiben marodierende Waffen-AfD-Gruppen Moslems und Kommunisten in Vernichtungslagern zusammen – machen Jugendliche blöde Witze.

Ne – ernsthaft:

„Das  Schrecklichste war ein Foto einer Rauchwolke mit der Bildunterschrift ‚jüdisches Familienfoto‘ – da  wehrte ich mich und schrieb, sie sollen mit dem Nazigetue aufhören.“

Grau-samst, findet ihr nicht auch? Wenn ich eine hätte, müsste ich jetzt erstmal meine jesidische Sexsklavin vergewaltigen und meine Zweitfrau prostituieren, weil ich dank der Schwarzafrikaner nicht mehr genug Drogen verticken kann jetzt ein vollkommen denkbefreiter Linker wäre, würde ich der Dame nicht nur einen kleinen Preis für Zivilcourage verleihen, sondern ihr mindestens ein Bundesverdienstkreuz am Bande verleihen und sie als Sonderbotschafter für Menschenrechte zur UN schicken – dank vollkommen unverständlicher Einwände gegen Herrn Mugabe ist da ja eine Stelle frei.

So, die heldenhafte moppelige Schülerin – nennen wir die mal Marion, Mielke hätte die sicher auch adoptiert – hat also gegenüber den marodierenden, gemeingefährlichen Nazis einen Hashtag auf Twitter gestartet Anzeige bei der Polizei erstattet. Das ist eine starke Frau, und das, was sie tut, richtig und wichtig, wären da nicht die widerlichen Nazis von der AfD, die sowas Denunziantentum (lest mal wirklich den Post von dem Härle, der ist gut) nennen. Aber – zur Beruhigung der schuldüberladenen antideutschen Seele – haben wir ja die Schreckschraube, die uns erklärt:

der AfD-Mann, der hier unter Denunziation die Anklage von Volksverhetzung versteht. Dass ‚Denunziant‘ die Beschuldigung anderer aus niedrigen Beweggründen meint, dürfte Härle sicherlich nicht entgangen sein, weshalb er ergo nicht die Volksverhetzung als nieder bezeichnet – sondern den Widerstand dagegen.

Als würde es sich irgendwie ausschließen, dass sowohl Volksverhetzung als auch die Anzeige dieser aus niedrigen Beweggründen erfolgen können. Das ist recht billiger Sophismus, und man kann der FR ob derart widerlicher Rhetorik der FR nur deswegen nicht “Fake News” vorhalten, weil sie “Meinung” drüberschreiben. Achtet mal drauf, wie wenige Artikel zu kontroversen Themen noch ohne diesen Ausrede-Hinweis kommen und bedenkt dann evtl. nochmal Eure Einstellung zu “Fake News” vs. echte Nachrichten, bei denen sowas halt nicht dastehen darf. Aber gut, wenn die FR ein Meinungsmagazin sein will, darf sie das – aber dann ist sie halt nichtmal mehr  “Fake News”, dann ist sie gar keine News, sondern ein Propagandamagazin. Ich frage mich, wann Donald Trump das einsieht und endlich aufhört, die Mainstream-Presse als Fake News zu bezeichnen. Vor allem freue ich mich auf deren Reaktionen.

So – der Punkt ist aber, dass Denunziation nicht nur “Anzeige aus niederen Beweggründen” bedeutet, sondern halt auch nurLeute negativ hinstellen“. Das macht es dann auch einfacher mit dem widerlichen Verwirrspiel: Selbstverständlich kann man auch widerliche Leute denunzieren. Warum auch sollte man nette Leute denunzieren?

Nun war das aber der Schreckschraube noch nicht peinlich genug, Herrn Höckes inhaltlich offensichtlich vollkommen zutreffender Bewertung des “ausgezeichneten” Verhaltens von Marion auf Basis einer unvollständigen Lexikondefinition zu begegnen zu versuchen, als wäre sie eine 16-jährige, hirnlose Feministin, sondern sie musste noch einen zweiten Artikel dazu schreiben:

Eine Schülerin erhält einen Preis für Zivilcourage und die Rechten bekommen Schnappatmung.

Es ist schon ein bisschen bezeichnend, jetzt ausgerechnet den Rechten Schnappatmung zu unterstellen – oder? Ich meine – was die (von der Schreckschraube erwähnten) Rechten gemacht haben, waren – der Reihe nach:

  • Blöde Witze
  • Ein inhaltlich vollkommen berechtigter, kritischer Facebook-Post
  • Eine rationale Analyse mit etwa dem gleichen Fazit wie der Facebook-Post

Die Linken haben gemacht:

  • Eine Anzeige bei der Polizei
  • Staatsanwaltliche Ermittlungen und ggf. ein strafrechtliches Verfahren
  • Ein fucking Preis für angebliche Zivilcourage
  • Mehrere Artikel in regionalen wie überregionalen Tageszeitungen Propagandaschriften
  • Facebook löscht den keineswegs fragwürdigen falschen Post von Herrn Härle

Entscheidet bitte mal einfach selbst, wer da jetzt “Schnappatmung” respektive wer klinisch relevant hysterisch in die Geschlossene gehört. Oder ob es jetzt schlimmer ist, dass sich ein paar 15-jährige (angeblich) unreif wie geschmacklos verhalten oder die Tatsache, dass das die breite deutsche Medien-, Politik-, und Justizlandschaft beschäftigt.

Der zweite Artikel war nämlich nötig, weil die Schreckschraube ihre Informationen offenbar nur von Facebook bekommt und nicht von seriös recherchierten und mit Quellen hinterlegten Blogs wie Sciencefiles – bei ihr klingt das negativer:

Doch der AfD-Mann wäre nicht Carsten Härle, ließe er es damit auf sich beruhen. Mit „Denunziation heißt nun Zivilcourage“ postet er einen weiteren Artikel zum Thema, den die rechte Online-Plattform Faktum-Magazin dem radikal antifeministisch-pseudowissenschaftlichen Blog „ScienceFiles“ entnommen hat.

Wir analysieren mal die Unterstellungen:

  • Der AfD-Mann ließ es nicht “auf sich beruhen” , dass Facebook seine verfassungsrechtlich garantierte Meinungsfreiheit nicht respektiert. Komischerweise findet die Schreckschraube nicht, dass Herr Härle dafür einen Preis für Zivilcourage bekommen sollte.
  • Das Faktum-Magazin sei eine rechte Plattform. Okay, der Punkt ist fair, aus Sicht einer radikallinken Propagandaschrift ist alles “rechts”, und dass die FR recht offensichtlich eine solche ist, hatten wir oben geklärt.
  • Sciencefiles sei ein “radikal antifeministisch-pseudowissenschaftliches Blog”. Okay, es ist ein Blog. Aber es ist doch nicht radikal antifeministisch – ich meine, ich fordere, Feministen als Hexen zu verbrennen. Herr Klein (und Sciencefiles insgesamt) fordert nur, dass wir aufhören, den Dummschwätzern Geld in die untervögelte Muschi zu blasen, und SF würde das niemals so formulieren. Womit das also schonmal blanker Unsinn ist – oder aber das Wort “radikal” nur ein wertloser Lückenfüller, aber dann ist die CDU eine radikal-linke Partei (Urgh; der Gedanke gefällt mir gar nicht, dass das stimmen könnte). Zu pseudowissenschaftlich – ach, das überlasse ich Herrn Klein, solchen Denunzierungen (!) und Diffamierungen begegnet man mit einem Call, wenn der Gegenspieler blufft und keine Ahnung vomn Spiel Wissenschaft hat.

Drei fucking ad hominems – oder die grenzdebile Variante davon, das ad Quellem – die alten Philosophen haben sich offensichtlich keine derart blöden Diskutanden vorstellen können. Kommt da noch was inhaltliches?

Dass Zivilcourage die Wahrung moralischer Werte meint, trotz möglicher Nachteile, ist begrifflich gar nicht an eine Staatsmacht als Gegenüber gekoppelt.

Eine fucking Lexikondefinition. Die FR beschäftigt eine Frau, die fucking Lexikondefinitionen (neben (absichtlichen?) Missverständnissen, natürlich) als einziges fucking Argument hat.

Der nicht genannte Autor braucht diese sachlich falsche Behauptung jedoch, um seine simple Argumentationskette durchzuhalten.

Der “nicht genannte Autor” steht unter dem fucking Artikel, aber die widerliche Schreckschraube braucht den Punkt, weil es ihrer Leserschaft von Blockwarten natürlich ein Dorn im Auge ist, missliebige Leute nicht denunzieren zu können und es sie gleich noch rechter und denunzierenswerter macht. Wie Kinder, die geschmacklose Witze machen, wir leben schließlich in einem Rechtsstaat und brauchen Ablenkung von echten Problemen, die mit linken Utopien wie offenen Grenzen einhergehen. Panem et Circensis, oder auf Deutsch: Preise für Zivilcourage und die Frankfurter Rundschau.

Aber lesen wir mal selbst, warum Herr Klein die staatliche Obrigkeit als Kriterium für die Beurteilung des Vorliegens von Zivilcourage gewählt haben könnte – mit Hilfe der von ihm verlinkten wie fucking zitierten Duden-Definition. Fuck, und das war das “Gegenargument” der Schreckschraube: Nicht fucking lesen können.

Mut, den jemand beweist, indem er humane und demokratische Werte (z. B. Menschenwürde, Gerechtigkeit) ohne Rücksicht auf eventuelle Folgen in der Öffentlichkeit, gegenüber Obrigkeiten, Vorgesetzten o. Ä. vertritt

So… und ich bin da jetzt nicht Herr Klein und stelle deswegen schonmal in Frage, ob die Aufregung über das geschmacklosejüdische Familienfoto” [eine Rauchwolke] (das war “das Schlimmste“, wir müssen uns also nicht mit Kleinigkeiten aufhalten) jetzt einen nennenswerten humanen oder demokratischen Wert verletzt.

Demokratisch schließe ich aus; ich durfte darüber nie abstimmen, und ich durfte auch nie über die existente repräsentative Demokratie abstimmen, von daher ist das höchstens ein totalitärer Wert aufgrund der Tatsache, dass es halt einen extra fucking Paragrafen dafür gibt, blöde Witze über den Holocaust zu machen – solang Juden betroffen sind. “Mein Opa ist im KZ gestorben – ist besoffen vom Wachturm gefallen” war zu meinen Studentenzeiten eine beliebte Methode, dumm-gutmenschliche Linke, die die Stimmung verderben wollten, loszuwerden. Heute bekämen die Pisser einen fucking Preis für Zivilcourage, damit sie fröhlich weiter jedwede positive Stimmung zerstören können – wobei ich jetzt eher annehme, dass sie eins aufs Maul von den Afghanen bekommen – und naja, wenn ich so zurückdenke, haben sie das damals auch. 

Ah – humane Werte. Ja, es ist nicht lustig, eine Million Juden zu verbrennen. Oder sechs. Oder einen Zahnarzt, aber man darf ja keine Holocaust-Witze mehr machen. Aber – ist das nicht was anderes? Ist es nicht enorm wichtig, sich über dumme, lächerliche politische Bewegungen lustig zu machen?

Ich habe irgendwo gelesen: wenn es Deine politische Position nicht verträgt, dass man sie ins lächerliche zieht, ist sie scheiße, und faktisch hat jedes totalitäre System ebendies verboten. Ich finde es von daher wichtiger, nicht in einem inhumanen, totalitären System zu leben, was auch noch so blöde Witze verbietet, als die Befindlichkeiten der NS-Opfer – ah, Moment, die sind tot. Also, als die Befindlichkeiten der NS-Überlebenden – ah, Moment, die sind langsam auch alle tot. Ja – neeee, Kinders, ich lebe lieber nicht in einem totalitären System, als dass hier jedes Pseudo-Opfer sein ganz besonderes Schneeflockentum ausleben kann. Fairerweise aber spreche ich es Marion nicht ab, dass sie das anders sehen kann und tut; ich bin ja kein widerlicher linker Totalitärer. Von daher machen wir ein Häkchen bei der Motivation. Und dann landen wir wieder bei den eventuellen (negativen) Folgen “in der Öffentlichkeit, gegenüber Obrigkeiten, Vorgesetzten o.Ä.”.

Okay, betrachten wir da mal Marions Situation: Von den Obrigkeiten wird sie mit einem Preis ausgezeichnet, von der Öffentlichkeit als Heldin gefeiert… ja…. wo sind denn da auch nur eventuell negative Folgen? Was hätte ihr denn passieren können? Dass sie gesagt bekommt, dass sie eine blöde Kuh ist? Das ist keine negative Folge ihres ach so couragierten Akts der Nächstendenunziationliebe, sondern das war ihr fucking Motivator:

Die Dresdnerin erntete nur Anfeindungen („wohl zu viele tote Juden eingeatmet“) und wandte sich an die Polizei.

So… und damit wäre dann auch der hehre Beweggrund weg; die wollte nur die Leute bestraft sehen, die nicht mit ihr einer Meinung sind, wie jeder brave Stasi-Denunziant. Das ist aber nicht nur Denunziantentum, das ist totalitäres Herrschaftsverhalten, unterstützt und ausgezeichnet von einem totalitären Staat. Denn aufgrund persönlicher Anfeindungen zu denunzieren ist kein humanistisches, sondern ein subjektives Motiv, und die Schreckschraube schreibt das – basierend auf Zitaten – auch noch so hin.

Und – als reiche das noch nicht, um nicht nur zu zeigen, dass das Mädel eine egoistische, geltungssüchtige Denunziantin ist, sondern auch um gleich noch ihren eigenen Punkt zu widerlegen, als hätte Marion irgendwelche reale, negativen Konsequenzen zu befürchten, publizieren sie auch noch ein Bild von ihr. Zweimal (zweimal in der FR. Überall sonst auch, siehe Links unten. Man könnte fast meinen, die wollen das arme Mädel ihrer Ideologie opfern, brauchen einen Märtyrer und sind alle zu feige). 

Fucking mutig das. Fucking mutig.

Fairerweise aber ist das arme Mädel 15 Jahre alt, und während man mit 15 schon total wiederlich sein kann, ist das eher Schuld der Erziehung und der Indoktrination – meine Oma war unter Hitler so  15, und das ging nie so ganz weg mit der NS-Ideologie. Es wäre also unfair, Marion da zu viel eigene Entscheidung zuzuschreiben; das wird sie schon merken, wenn sie auf dem Heimweg von der Schule mal kulturell bereichert wird.

Das Mädchen, das sich gegen ihre Klassenkameraden trotz Anfeindungen wehrt, handele fremdgesteuert und obrigkeitshörig, und eben nicht ihren Wertvorstellungen entsprechend – wie es die Widerstandskämpfer während der NS-Zeit getan haben.

Ja – das unterstellt keiner. Ihr tut so, als macht sie das aus Eigeninteresse und nicht, weil sie euren Bullshit glaubt und es einfach nicht blickt, was das für eine Gesellschaft fördert. Oder dachtet ihr, meine Oma war super-dankbar dafür, dass ihr Haus weggebombt wurde? Oder die Nachkriegszeit? Ich nehme an, Marions Uroma ist tot, die lebte in den Ostgebieten, die hätte da aber sicher noch weniger drüber geredet. Aber wir müssen jetzt nicht so tun, als wäre da alles heiler SafeSpace gewesen, oder?

Oh – das ist übrigens böses Nazi-Sprech, findet die Schreckschraube:

„Vielleicht sollte die mal von 10 Goldstücken verwöhnt werden“, gibt Hans T. seinen Vergewaltigungsfantasien freien Lauf.

Das sind nämlich nicht Hans T.’s Vergewaltigungsfantasien. Das sind die Vergewaltigungsrealitäten von einer ganzen Menge Frauen.

Und es ist defintiv nicht Marions Schuld, wenn ihr das passiert. Es ist aber die Schuld von euch. Von der Schreckschraube Katja Thorwarth, die junge Frauen in einer der gefährlichsten Zeiten in Deutschland seit 1949 dazu ermutigt, sich dümmlich mit Stärkeren anzulegen, als könne ihr nichts passieren, der jüdischen Gemeinde in Berlin, die ihr für dieses Verhalten einen Preis verleiht, ihr vom Spiegel, der Welt, der BILD, RTLallen Propagandamedien? Euch gebührt jedwede Schuld, wenn Marion, die eigentlich Emilia heißt, irgendwas schlimmes passiert, weil ihr ihr beibringt, dass sich die Welt nur um sie dreht, dass ihr niemals was schlimmes passieren kann und es fucking heldenhaft sei, sich strunzblöde zu verhalten und sich auf ein bigottes System zu verlassen, was nichtmal seine elementarsten Pflichten – das Wohlergehen der Bevölkerung – wahrnimmt, sondern stattdessen fucking Gedankenverbrechen verfolgt wie Orwells IngSoc, und ihr ihr erklärt und sie belobigt dafür, dass das gut und richtig und wichtig sei. Tipp: Das ist fucking Drecksegal.

Ah – sollte dieser Post irgendwie das arme Mädel erreichen: Die weitaus meisten Menschen sind anständig. Es ist nichts verwerflich oder schlecht daran, Leute wegen Straftatbeständen anzuzeigen – man macht sich damit nur keine Freunde, vor allem, wenn es Lappalien sind, aber die Deppen tun dir nix. Die helfen Dir jetzt nur im Fall der Fälle nicht mehr, aber jedweder anständige (und wie erwähnt, das sind die meisten) AfD-Wähler würde das schon tun. Wie auch die absolut meisten Türken, Afghanen, Iraner, Iraker etc. pp. Aber sei fucking vorsichtig, Mädel; niemand hat Dir mehr gesunden Menschenverstand beigebracht. Dafür hast Du sicher eine Freundin mit Kopftuch, lass die Dir das erklären; je kürzer die hier ist, desto besser kann sie das.

Dinge, die Frauen hören wollen

Hach, da stolpert man bei Twitter über einen “Comedian”, dessen Eltern zu geizig waren, ihm einen Vokal zu kaufen, der offensichtlich enorm dümmliches Virtue-Signalling betrieben hat:

… aber das schwanzlose Weichei hat seinen Tweet gelöscht – ich nehme an, damit das nicht gegen ihn verwendet wird, wenn in ein paar Wochen rauskommt, wen er alles sexuell belästigt und vergewaltigt hat. Aber – danke, Google – hier isser:

Nun weiß ich nicht, wie schlimm es für Frauen ist, wenn Myq Frauen (1) zuhört, weil das ja nun etwas ist, was er ihnen antun würde, aber ihn zum Freund zu haben (5) lässt durchaus eine Vergewaltigung als das geringere Übel erscheinen…

Naja, eigentlich hatte ich gehofft, dazu was bissiges schreiben zu können, aber das ist nicht sonderlich ergiebig. Bei der Suche nach dem Originaltweet fand ich aber dieses Schätzchen:

15 Compliments Modern Women Actually Want To Hear

… und das wirkt doch seeeeehr viel ergiebiger. Hier also, aus der beliebten Reihe “Shitlords Mansplaining” 15 Gründe, warum moderne Frauen 15 Sachen nie ehrlich hören werden (oder wollen):

1. Tell me more about [thing you are so passionate about you can’t stop talking about it].

Der durchschnittliche Mann hat nach spätestens einer Minute besser verstanden als ihr, worum es geht, und verliert nach spätestens zwei Minuten jedwedes Verständnis dafür, warum man darüber noch länger reden muss. Es wäre wirklich jedem Mann lieber, wenn ihr dann zumindest nach einer fucking dreiviertel Stunde aufhören würdet, uns damit zu langweilen, und vorher hört ihr ja nicht auf. Es ist nicht mangelndes Interesse, dass wir dann nicht nach noch mehr betteln; die wenigsten Männer sind derart kranke Masochisten.

2. I’m not going to tell you that you’re hot or sexy. Not because I don’t think that you are, but because I don’t think those words are strong enough for how I feel about you. I will tell you you’re beautiful instead

Hmmmm… ja… neulich irgendwo gelesen:
If he says you’re sexy, he is looking at your body,
if he says you’re stunning, he’s looking at your face,
if he says you’re beautiful, he’s looking at your heart.

He still wants to fuck you, though.

Wenn die “moderne” Frau das nicht hört, liegt das also vielleicht mehr an ihrer pechschwarzen, widerlichen Seele? Liebe Frauen: Das könnt ihr ganz leicht ändern; Männer mögen Frauen mit einem guten Herz. Seid einfach keine widerlichen Kackbratzen. Verwendet zum Beispiel nicht das Wort “Kack“.

3. I’m sad that you didn’t succeed at that thing you were trying so hard for, not because I care, but because you do.

Wenn die “modernen” Frauen nicht so fuchtbare, seelenlose Wesen wären, hätte ich jetzt ernsthaft Mitleid mit ihnen. Faktisch aber nützt es nichts, wenn der Mann traurig ist, nur weil die Frau traurig ist, denn dann hätte sie niemanden, bei dem sie sich ausheulen kann; der versteht, dass sie jetzt jemanden zum Ausheulen braucht. Empathie bedeutet nicht, dass man jedes noch so verständliche Gefühl 1:1 übernimmt. Es ist zudem Null hilfreich, nur rumzuheulen. Macht das mit euren Freundinnen, stellt fest, dass es euch dann Null besser geht, und seht das ein.

4. I’m not saying that you are perfect. I’m just saying that I wouldn’t change anything about you.

Haben Frauen das Problem, dass Männer irgendwie andeuten könnten, dass sie perfekt sind, jetzt wirklich häufig? Außer Doreen, jetzt vielleicht, aber die hat recht kleine Brüste? Und: Was ist denn das für eine wirr-projizierte Scheiße? Frauen denken, man könnte Männer ändern, was Männer – wie Menschen – auch tun, während sie älter werden. Frauen aber (ohne jedwedes Zutun) auch, und daher würde jeder Mann gerne und ehrlich bestätigen, dass er an seiner Frau gerne nichts anders hätte, aber wenn diese ehrlichen Männer die Frauen dann verlassen, sobald die Brüste nicht mehr perfekt straff sind, stehen sie als totale Arschlöcher da.

Hm – okay, das erklärt, warum Frauen so auf Arschlöcher stehen, aber – ist das jetzt wirklich erstrebenswert?

5. Your personality is one of my favorite things about you.

Wenn es hier um eine Beziehung geht: JA WAS DENKT IHR BLÖDEN WEIBER DENN SONST?

Yes, I think you’re pretty and yes, in my eyes you look like a supermodel. But

Ah – daher weht der Wind. Der Satz muss noch weitergehen. Aussehen hatten wir aber bei #2 schon. Ich schicke mal voraus, dass diese Frauen, die sich (#1) ununterbrochen wiederholen wollen und es in einer fucking nummerierten Liste nicht schaffen, #2 und #5 nicht identisch zu machen, dann (#12) übrigens auch noch hören wollen, wie toll intelligent sie sind.

6. I love the fact that you never cease to surprise me.

Das wäre eine Lüge, wenn der Mann einen IQ über 70 hat. Faktisch können Männer es überhaupt nicht leiden, von Frauen “überrascht” zu werden; insbesondere dann nicht, wenn ihr nur das Geld der Männer ausgebt. Überraschungen, die Männer mögen, sind, wenn ihr versehentlich das Höschen unter dem Röckchen vergessen habt und man Mitglied im Mile-High-Club wird. Männer sind da übrigens sehr vergesslich, bei solchen Überraschungen (und niemand hat was gegen Senator-Status; HON Circle geht ja leider fast nur für Unternehmensberater, die regelmäßig andere Unternehmen beraten).

7. I don’t care what your friends think or what your parents think or what your coworker thinks.

Ja – äh – was für schwanzlose Weicheier sind die Männer denn geworden? Dafuq? Oh Gott, ich dachte ja, das wird lustig; aber so ist es vielmehr traurig.

Tipp für ebendiese Weicheier: Frauen werden das never, ever zugeben, das wirklich hören zu wollen, sondern euch in den Ohren liegen, dass ihr in den Augen von der Euch noch so egalsten Person xy hättet irgendwie anders machen sollen. Seid da also ruhig ehrlich.

8. No, that outfit doesn’t make you look fat.

… es kaschiert nur das Fett, das du dir in den letzten Jahren angefressen hast nicht so gut wie das Kleidungsstück, wo ich dir von alleine gesagt habe, dass du damit gut aussiehst.  Ne, liebe Frauen: Da könnt ihr viel erzählen, aber das wollt ihr nicht hören.

9. Few people know a lot about [insert any hobby or interest here]. So even though I’m completely clueless about it, I love that you’re passionate about it. And I’ll do everything I can to learn more about it from you

Diese Aussage ist ehrlich, wenn es um irgendwelche Sextechniken geht. Ansonsten interessieren wir uns einen ziemlichen Dreck für das Falten von Papierservietten oder altägyptische Katzenkulte oder was auch immer Frauen für öde Hobbys haben. Yoga finden wir toll, aber das rekurriert wieder auf meinen eigentlichen Punkt.

Abgesehen davon widerspricht sich “I am completely clueless” mit “will do everything to learn” nur dann nicht, wenn man ausschließlich von der Frau zu lernen versucht. Nehmen wir mal ein “Frauenhobby”: Nähen. Schaut da ein 20-minütiges Youtube-Video von einer Frau, wie man das macht. Oder zehn. Es wird immer scheiße. Und dann schaut das dreiminütige von einem Mann, und hupps habt ihr perfekte Nähte. Das liegt daran, dass Frauen ihre Hobbys mehr als Beschäftigungstherapie betreiben als Männer, die was können wollen. Sagt den Frauen also lieber ehrlich, dass ihr es toll findet, dass sie irgendwas machen – statt euch mit langweiligem Mist zuzulabern, siehe #1.

10. Your insecurities are some of my favorite things about you.

Die Autorin bezieht das übrigens nur auf körperliche “Insecurities”, nicht auf psychische. Das ist besonders wichtig für die männlichen Leser: Die psychischen Unsicherheiten gehören behandelt wie Voldemort. Aber sagt den Frauen ruhig über ihre körperlichen Problemchen, das die nicht für Euch toll sind, wenn sie das hören wollen; das wäre ja immerhin ehrlich. Wenn sie die Makel nicht hätte, hätte sie ja jemand besseren als Euch abbekommen.

11. Please stop saying you’re an “ugly sleeper.” Because I’ll never stop thinking you’re adorable when you sleep

Sind die Instragram-Huren jetzt schon so schlimm, dass sie sich beim fucking Schlafen filmen? Zu meiner Zeit haben wir uns noch beim Poppen gefilmt… und das ist jetzt nicht so lang her. Das hat sich aber schon mit #10 erledigt: Ihre psychischen Unsicherheiten sind zu ignorieren, und sie ist wunderschön, wenn sie schläft. Siehe nochmal #1: Sie redet dabei nicht.

12. I love how much you love to read. Because what I’m really saying is “I love how intelligent you are.

Ja. Niemand mag Dummbratzen. Das Problem ist aber, dass man nicht intelligenter wird, wenn man fucking Cora-Liebesromane liest. Okay, das ist besser als Hartz4-Fernsehen, aber nicht nennenswert; radikalfeministischer Kampflesbenmüll hingegen macht effektiv dümmer. Aber ja, sagt der Frau ruhig, wie toll intelligent sie ist, das ist wichtig – und ihr hättet sie ja nicht, wenn sie nicht wenigstens intelligent genug für Euch wäre, und um ehrlich zu sein wären Euch wirklich intelligente Frauen eh zu anstrengend. Erklärt den letzten Teil nicht unbedingt mit; das kommt jetzt nicht so 100%ig gut an.

13. You’re cherished. I want you to know that you are one-of-a-kind to me. I treasure you because I know that girls like you don’t come around very often.

Jede Frau will eine ganz besondere, einzigartige Schneeflocke sein. Und das ist sie ja auch, weil sie eure Schneeflocke ist. Seht das wie bei Autos – da gibt es auch noch 1.000 andere, aber Eures ist irgendwie besser. Analog ist das mit Frauen, bis auf den Punkt halt, dass man Autos das nicht erzählen muss.

An der Stelle frage ich mich aber, wieso Männer nicht wissen, dass Frauen das hören wollen; nach spätestens einer Minute Beziehung fangen die ja an zu nudgen wie eine kaputte Zündkerze. Es gibt da also zwei mögliche Erklärungen dafür, warum das auf der Liste steht: Entweder haben moderne Männer keine Ahnung mehr von Autos, oder bei modernen Autos sind so viele Zündkerzen kaputt, dass man das halt lieber verschrottet. Es macht irgendwie den Eindruck von Letzterem – was auch die Popularität von Mietwägen erklärt und die grassierende Unsitte, sein Auto zu verleihen.

14. There are so many little things about you that I love.

So, liebe Frauen: Wenn ihr das nicht hört, dann liegt das mal ernsthaft daran, dass ihr nicht zuhört. Ihr könnt keine derartig widerlichen Kackbratzen sein, dass es an euch gar nichts liebenswertes gibt, sonst würde sich kein Mann mit euch unterhalten oder hätte Interesse an Sex. Tipp daher: Zuhören. Tipp für Männer: kauft ein kitschiges, süßes kleines Büchlein mit einem Ledereinband und schreibt auf jede Seite eine noch so unwichtige Kleinigkeit, was ihr an eurer Frau toll findet. Schenkt ihr das zu irgendeinem der vielen nutzlosen Beziehungs-Feiertage. (Die Idee ist von meinem 1962 verstorbenen Opa; das hält vor).

15. I’m proud of you. And I don’t mean that in a patronizing way. I just mean that I think you are so impressive and admirable and accomplished and respectable. I want to support you in whatever career you want to do, but more than that, I’m proud of you for the kind of friend and daughter and sister and person that you are.

Die hier angesprochene “moderne Frau” hat offensichtlich irgendeinen fucking Daddy-Komplex. Was lernen wir als Antifeministen daraus? Die starke, moderne, emanzipierte und selbständige Frau braucht unbedingt einen Mann in ihrem Leben, der sie lobt wie Papa, als sie das erste Mal das Töpfchen benutzt hat. Von daher, liebe Männer: Rennt. 

Fetties Witzekiste

So ziemlich das einzige, was noch unerträglicher ist als Feministen, sind häßliche Feministen, die versuchen, lustig zu sein. Wenn das dann auch noch die extra-dummen Expemplare machen, verstößt das eigentlich schon gegen die UN-Menschenrechtskonventionen, Verbot von Folter, wissenschon; aber es wäre ja mal neu, dass irgendwelche Linken die Rechte, die sie für sich fordern, auch anderen zugestehen würden.

Du bist Deutsche*r? Ja, aber was für eine Sorte? Das ist die große Frage. Finde es heraus mit dem großen Kartoffel-Habibitus-Quiz!

Muss ist dazu was sagen? Ich meine – es gibt mit Sicherheit Leute, die das lustig finden, aber ich hoffe zumindest, der weitaus größere Teil lacht halt deswegen, weil es so unbeholfen-lächerlich ist…

1. Wenn jemand weiße Deutsche als Kartoffeln bezeichnet, dann . . .

Kann mir mal irgendwer den Grund nennen, welchen Grund es gibt “weiße” zu “Deutschen” dazuzuschreiben? Für nicht-arische Deutsche haben wir doch andere Bezeichnungen; Kümmeltürke oder sowas.

* . . . bin ich es!
# . . . fühle ich mich angegriffen.
% . . . ist das Rassismus gegen Deutsche.
+ . . . lache ich und sage „I bims 1 Alman!“

Die Auswertungzwichen *#%+ geben übrigens die politische Richtung an, die Fettie einem dann zuschreibt: * ist Vollidiot, + Salonlinker, # Nazis und % intelligente Menschen.

Nun ist das Problem, dass jemanden “Kartoffel” zu nennen kein Rassismus ist, sondern höchstens ein Zeichen von Rassismus sein kann. Wenn das irgendwelche Kümmeltürken lustig oder freundschaftlich verwenden, macht sie das nicht zum Rassisten. Fettie hingegen ist auch dann noch eine Rassistin, wenn sie ein völlig beliebiges anderes Wort verwendet.

Interessant ist aber auch die beschränkte Perspektive der sich selbst und alle Weißen hassenden Autorin: Mit fehlt da die Antwort “Was kümmert es die deutsche Eiche, wenn sich die Wildsau an ihr reibt?”. 

2. Wie gehst du mit Kritik an Deutschland um?
# Es gibt viel Gutes hier: den Harz, Pünktlichkeit, Kant . . .
+ Super, nur nicht in Anwesenheit meiner Eltern.
* Nationalstaaten gehören abgeschafft.
% Niemand muss hier leben 😉

Mal abgesehen davon, dass hier wirklich niemand leben muss, der das nicht will – wir sind nicht mehr in der DDR, jeder darf gehen – gibt es wirklich viel Gutes hier. Aber das sind nicht der Harz, Pünktlichkeit oder Kant, sondern – zumindest war das vor 20 Jahren noch so – saubere Straßen, funktionierende Infrastruktur, hohe Sicherheit, hervorragende medizinische Versorgung, saubere Luft, Atomkraftwerke, die nicht explodieren, eine hohe Alphabetisierungs- und allgemeine Bildungsrate und ordentliche Zeitungen. Wie gesagt, vor 20 Jahren.

Heute aber? Hey, kritisiert Deutschland ruhig; ich tue das auch. Zum Beispiel tut was gegen die offensichtliche Verblödung; wie schlecht sind denn die fucking Schulen geworden, wenn Leute wie Fettie Zeitungsartikel schreiben statt Klos zu putzen? Ich kann da weitermachen, wenn ihr wollt. Ihr werdet nur nicht mögen, was ich kritisiere, wenn ihr Teil des Problems seid. Und nein; das geht umgekehrt nicht weg, wenn ich aufhöre, euch als den letzten Abschaum zu bezeichnen; der seid ihr vollkommen unabhängig davon, ob ich das sage.

3. Was macht deutsche Leitkultur für dich aus?
+ Du meinst Leidkultur?
% Oktoberfest, Obergrenze und Omas Sonntagsbraten.
# Wir sind nicht Burka, wir sind Goethe!
* ein Herrschaftsinstrument und Assimilationsimperativ.

Hmmmm… alles vier? Muss ich mich da entscheiden? Außerdem habe ich dazu schon was geschrieben; “deutsche Leitkultur” passt nicht in drei Wörter. Einerseits, weil das mit überhaupt keiner Kultur geht, und dann besonders nicht mit der Deutschen.

4. Wie gehst du mit Geflüchteten um?

Wenn Leute vor mir flüchten, gehe ich davon aus, dass sie nichts mit mir zu tun haben wollen und lasse sie in Ruhe. Oder reden wir von Flüchtlingen?

% Sie fassten unsere Frauen an, jetzt fasse ich ihr Existenzrecht an, so einfach ist das.

Ne, liebe Feministinnen: Das seid ihr, die Männern in der Gesamtheit ihr fucking Existenzrecht absprechen, weil irgendwelche Arschlöcher sich nicht benehmen können. Wir wollen hier nur keine marodierenden Barbaren haben; wer sich nicht benehmen kann, fliegt raus. Dass die in ihrem Zuhause für sowas gesteinigt werden, finde ich übrigens keineswegs schlimm; das ist deren Problem.

# Ich hieß sie mit Seife am Bahnhof willkommen.
+ Mit meinem „Refugees Welcome“-Turnbeutel setze ich ein klares Zeichen gegen Rassismus.
* So wie mit anderen Menschen auch.

Aus irgendeinem Grund ist die #-Kategorie wohl doch nicht Nazi, sondern mehr Salonnazi. Als wären es nicht fucking ausschließlich Linke, die ihre zum Kotzende Gutmenschlichkeit durch sowas raushängen lassen würden.

Und mal ganz ehrlich: Man geht mit Flüchtlingen nicht um “wie mit anderen Menschen auch”. Das sind stellenweise höchst traumatisierte Leute, die ihr gesamtes Leben, Hab und Gut verloren haben, weil irgendwelche Spinner ihre menschenverachtende Ideologie durchsetzen wollen – Kommunismus, zum Beispiel. Da ist man fucking extra-nett, ihr widerlichen Arschlöcher.

5. Was ist dir wichtig?
# Wenn ich jemandem 20 Cent leihe, dann schuldet mir die Person 20 Cent.
% Meine Ängste sollen ernst genommen werden. Wir mussten zu lange schweigen!
* Liberté, Egalité, No-AfDé (und Beyoncé).
+ Kapitalismus überwinden, der Rest kommt von alleine

Man beachte, wie die Fraternité, also die der demokratischen Bewegung zugrundeliegende grundsätzliche reziproke Solidarität, zugunsten von Blödeleien und dem “Kampf gegen Rechts” geopfert wird. Kleiner Tipp: Menschen verhalten sich gerne gegenüber anderen Menschen solidarisch, wenn die das auch tun. Wenn ihr also nur angefeindet werdet, könnte das an euch liegen.

Und wir mussten überhaupt nicht schweigen, außer ein paar durchgeknallten Ewiggestrigen behauptet das keiner. Das Problem ist, dass die linksgrünen Gutmenschen finden, dass wir in Zukunft schweigen sollen. Und das werde ich mit Sicherheit nicht tun.

Und was soll das denn mit der angedeuteten Knausrigkeit? Wenn ich jemandem 20 Cent leihe, dann schuldet der mir selbstverständlich 20 Cent. Fetties Fett muss irgendwas mit dem Sprachzentrum in ihrem Gehirn kaputtmachen…. Wörter haben Bedeutungen. Ich würde es allerdings knallehart ablehnen, wenn mich jemand fragt, ob ich ihm 20 Cent leihen kann. Ich würde aber anbieten, sie ihm einfach zu geben.

Was sollte denn der Quatsch, Fettie? Wir wussten vorher schon, dass du ziemlich denkbefreit bist, wir hatten nicht angenommen, dass du lustig wärst – okay, das wissen wir jetzt sicher. Wollen wir uns noch die “Auflösung” antun?

Ich denke nicht.

Tittenneid

Es ist ja nun ein altes, freudsches Klischee, dass Frauen sich nur deswegen unzureichend fühlen, weil sie keinen Penis haben. Aber wir wissen heute, dass das nicht stimmt – Frauen fühlen sich nicht nur, sondern sind deswegen minderwertig, weil sie kein Hirn haben. So wie Michele “Sie hat zwei Bestseller geschrieben” Binswanger. Ihr einer “Bestseller” ist auf Platz 848.882 bei Amazon. Aber kommen wir zum Artikel:

Vorbilder sind wichtig

Für wen? Leute ohne jedwedes Selbstwertgefühl, die sich nicht ohne irgendeine arme Sau aus dem RTL2-Nachmittagsprogramm identifizieren können, die ein noch schlimmerer Versager ist als man selbst?

Und deshalb suchte ich, als ich mit 29 in den Beruf einstieg, nach Vorbildern.

Ich gehe mal davon aus, dass Michele es tatsächlich irgendwie posititiv sieht, dass sie mit 29 ihr unglaublich anspruchsvollen Studium den Germanistik endlich – mit oder ohne Abschluss – beendet hat. Zum Vergleich: Der dümmste Maurer hat in diesem Alter bereits 13 Jahre Berufserfahrung. Der wäre dann also mal ein Vorbild, oder?

Frauen, die etwas geleistet hatten

Joah… das wird eng. Sehr eng. Im Journalismus? Hannah Arendt? Ne, die ist tot – so wie ziemlich jede Frau, die was geleistet hat.; es ist jetzt nicht so, als gäbe es da viele und man müsste lange recherchieren.

Sie waren nicht schwer zu finden. Der Frauenanteil auf den Redaktionen dünnt mit steigendem Alter aus

Okay, mal abgesehen davon, dass sich die beiden Sätze widersprechen – ich sehe jetzt halt, nur weil ich halt keine Vagina habe, nicht jede x-beliebige Person in einem Job, den ich machen will, auch gleich als “Vorbild”.

wer die Mutterschaftsklippe überwindet und auch danach im Beruf bleibt, ist meistens gut und entsprechend bekannt

Man denke an drei Journalistinnen, die irgendwie gut sind. Ich fange an: Tanja Kewes vom Handelsblatt.

Boah, das ist schwieriger, als die Michele tut, gell? Oder wird Eure Liste länger?

Doch die Ernüchterung kam schnell. Meine Neugier und Bewunderung für meine älteren Kolleginnen blieb ein einsames Pflänzchen in einer von Missgunst ausgedorrten Wüste.

Wieso tolerieren wir es eigentlich in Zeiten von Gleichbehandlung und Antidiskriminierung, dass Frauen ausschließlich Artikel über den Zustand ihrer Möse schreiben?!

Im besten Fall stiess ich auf Gleichgültigkeit oder Misstrauen, am schlimmsten aber war der Neid.

Goooooott. Neid auf was? Fuck, Michele ist fast so alt wie meine Mutter (naja, zumindest 10 Jahre älter als meine Frau) und es gibt in dem gesamten Journalistenhaufen offenbar nicht eine Frau, die ihr hätte beibringen können, dass man keine vollkommen inhaltfreien Aussagen macht: Neid auf was?

Nicht fachlich natürlich, ich wusste ja noch so gut wie gar nichts.

Tjo – und fünfzehn Jahre später hat sich das recht offensichtlich nicht geändert. 

Reportagen schreibt man nicht mit grossen Brüsten

Woher weißt Du das, Michele? Ich meine – Du schreibst weder Reportagen, noch hast du irgendwie nennenswert Brüste?

Nie wäre es mir in den Sinn gekommen, gegen eine zu intrigieren, nur weil sie gut ist – im Gegenteil.

Ich habe auch schon mit Frauen zusammengearbeitet, und das Problem hatte ich auch nie. Also, dass sie irgendwie gut gewesen wären.

Noch nie war ich auf eine neidisch, weil sie jünger ist oder besser aussieht oder meinetwegen grössere Brüste hat als ich.

An dieser Stelle ist es explizit erwähnenswert, dass Michele 45 ist und absolut überhaupt keine Brüste hat. Lies daher: Nachdem Frauen eh alle inkompetent sind, bin ich sack-neidisch auf alle Jüngeren, vor allem die mit Titten.

Und deshalb frage ich mich: Woher eigentlich der latente Neid und die Missgunst älterer Frauen gegenüber jüngeren?

Hmmm… das ist eine sehr gute Frage, und wenn Du jetzt Titten hättest, wäre da auch eine Reportage daraus geworden…. – ah, Thema: Der Neid kommt wegen Jugend und TittenEs hilft übrigens, seine eigenen Artikel auch mal zu lesen. Lesen bildet. 

Bin ich einfach noch nicht alt genug – und werde noch lernen müssen, meine jüngeren Kolleginnen zu beneiden?

Das tust du schon, denn was anderes steht in dem Artikel nicht. Du bist nur noch nicht ehrlich zu dir selbst. Warte noch ein paar Jahre, dann kann dein Sohn dir das erklären.

Warum werden Neid und Missgunst nie direkt geäussert – sondern immer nur hintendurch, hinterfotzig und zwischen den Zeilen?

Wie fucking offensichtlich kann man sich eigentlich selbst nicht verstehen?

Und wie machen das eigentlich Männer?

Wir vermeiden es, mit inkompetenten Dummtrullas zusammenzuarbeiten. Was, dank inkompetenter Dummtrullas in der Politik, zunehmend schwieriger wird. Aber man kann auswandern.

Zirkelwichsen bei Maischberger

Ich bin ja ein anständiger Deutscher und habe ARD auf Programmplatz 1, weil das halt schon immer so war. Und dann sieht man den Mist, für den man monatlich mehr als für Netflix und Amazon Prime zusammen abdrücken muss, halt auch mal.

Ich bin aber ebenso ein anständiger Deutscher und bin mir des Sinnes des Artikel 5 des (offenbar vollkommen wertlosen) Grundgesetzes bewusst, der ja nun besagt, dass jeder in Deutschland – nicht nur die Deutschen, jeder – frei sagen darf, was er will. De facto ist der Paragraph für’n Arsch – also, für Deutsche, wenn eine Institution, die mit Geld vollgeschissen wird wie eine japanische Bukkake-Künstlerin mit Sperma, das Recht hat, jeden kleinen Blogger wegen jedem Mist zu verklagen und dann auch noch mit einem großen Teil zu verlieren – solche “fuck you-money” Klagen, wie sie die zwangsgebührenerpressungsfinanzierten Medien gegenüber Einzelpersonen treiben sind offenbar nicht die Ausnahme, sondern bekommen langsam System.

Da muss man sich dann natürlich als anständiger deutscher Blogger, der im Gegensatz zu den durch Steuergelder finanzierten linken Terroristen (und ne, ich schreibe da nicht “mutmaßlich” da sind ne Menge Hartzer bei, und das sind Steuergelder) ein Impressum angibt, schon Gedanken machen, ob man was kritisches gegen die Staatsmachtpresse schreibt.

Nun leben wir ja lustigerweise in einem “Rechtsstaat”, in dem ich dieses Blog zwar nicht ohne ladungsfähige Adresse in Deutschland betreiben kann, aber sehr wohl Vierterwelts-Terroristen gleich Hartz4 für ein Dutzend imaginärer Leute kassieren können; und mal ganz ehrlich – obwohl ich gegen vollkommen lächerliche Paragrafen des deutschen wie türkischen StGB verstoße, und ich beide Länder nicht für derart unfähig halte, meinen VPN-Provider mit Sitz in Hong Kong und Hostern in Wasweißichwo bis zu meiner bar bezahlten Paydirekt-Karte beim Netto in einer Stadt, die ich selten besuche, zurückverfolgen zu können, ist mir ja nun nie was passiert. Wie – äh – den Antifanten, die halt so Autos anzünden und nicht so schlimme Verbrechen wie ich begehen, ihre Meinung zu äußern.

Was dann das Problem aufwirft, dass sich bei mir der Eindruck verfestigt, dass Deutschland in einen – naaaah, nicht so schlimm wie die Nazis, keine Sorge – schlimmeren Faschismus abschliddert, als sich das Leute wie ich, die mit Freunden aus fuck-zig Ländern, deren Eltern hierher vor genau solchen Regimes geflohen sind, vorstellen können, während irgendwelche Leute, die – hätte ich auch keinerlei Sexualmoral – meine Kinder sein könnten  “Refugees Welcome” brüllen, wegen der furchtbaren Nazis, die ich zeitlebens never, ever gesehen habe, und sich dann wundern, dass die Refugees sich auch sexuell willkommen fühlen wollen.

Ich bin groß geworden mit dem entsetzlichen Waldsterben, Club of Rome – Peak Oil und anderen Untergangsszenarien, was 20, 30 Jahre später irgendwo zwischen “dämliche Panikmache” und “totaler Unsinn” rangierte – auch wenn “Peak Oil” vielleicht schon Realität ist, was aber doch vielleicht dadurch relativiert wird, dass jedes noch so unzivilisierte Land (außer D, natürlich) mittlerweile Atomenergie zur Verfügung hat und wir im ach-so-umweltfreundlichen Deutschland nahezu die einzigen sind,  die hauptsächlich Dreck verbrennen (während wir den C02-neutralen Atomen ihre natürlichen, homoatomaren  Paarungsgewohnheiten verweigern) , weil das dümmliche Virtue Signalling durch Windrädchen und von 5-jährigen kongoleleischen Kindern abgebaute Rohmaterial für Solarpaneele zwar super-grün wirkt, aber unterm Strich nur eine ganz enorme Ressourcenverschwendung ist – wie der zweite Weltkrieg, zum Beispiel –  man weiß ja nun nicht, ob man das Zeug auch mal energetisch sinnvoll verwenden könnte, aber Hauptsache, “Wir” verwenden es, damit wir “Peak Tantal” jammern können.

Wir sind in Deutschland so ach-so-umweltfreundlich, dass sich der kWh-Preis in den letzten 10 Jahren verdoppelt hat, sodass ich für meinen Strom in Deutschland ernstlich mehr zahle als den totalen Abzockerpreis in meiner (durchaus luxuriösen) Marina in der Türkei – aber dennoch zahle ich da nicht auch noch eine Fantasie-“Grundgebühr” dafür, dass irgendwer (Hitler? Kaiser Wilhelm?) um 1830 mal eine Stromleitung verlegt hat. In der Marina war das Turhan, und Turhan ist stolz auf seine Stromleitungen. Turhan ist jünger als ich.

Aber selbst dieses tatsächliche Problem ist es der bestfinanzierten Medienorganisation der Welt nicht wert, darüber zu reden, denn wir haben ja wichtiger Probleme – wie zum Beipsiel Sawsan Chebli, deren einziger fucking Job es ist, zu irgendwelchen blöden Veranstaltungen zu gehen, und nichtmal das schafft sie pünktlich. Was aber haben wir davon in Deutschland? “Sexismusdebatten”

Wann gab es denn jemals eine echte Seximsusdebatte – also eine, wo jemand bei einer öffentlichen solchen einfach nur die recht offensichtliche Wahrheit ausgeprochen hat, dass nahezu ausnahmslos alle Frauen, die dieses Thema wie ein totes Pferd nekrophil bereiten, neben idiotischen Sexismusvorwürfen absolut überhaupt nichts vorzuweisen haben, was ihnen in der realen (i.e. ohne Zwang geldbringenden) Welt einen Verdienst oberhalb einer Fischköpfe-richtigrum-Dreherin am Fließband eingebracht hätte? Man nenne mir einfach nur eine. Und ne, “Nutte” zählt nicht. Das ist ein sexistischer, männerdiskriminierender Job. Eine. Ein fucking Lieschen Müller, was auch nur eine Cent weniger verdient als der Peter Meier im gleichen Job. Eines. Eine fucking einzige Person. Aber das habt ihr nicht, ihr fucking Lügner, gell?

Aber gut, damit können wir endlich – sorry für das lange Vorwort – zum Thema kommen:

Es lief diese Sendung, die war schon halb rum und “mein” Einstieg war genauso verlogen-theatralisch wie der Rest:

Maischberger: Das klingt wie eine versuchte Vergewaltigung

Joah… ich meine, wenn man eine Sendung unter dem Teasertext “Wie kann es in der Realität zu solchen Fehlurteilen kommen?” veranstaltet, hätte man da doch eine naheliegende Antwort – oder? Weil die Frau Maischberger ja nur die fucking Moderatorin ist, die ja nicht nur nach den horrenden Fantasiegehältern nutzloser ARDZDF-Angestellter bezahlt wird, sondern noch besser – als -ah, Richter. “Tjo, Frau Lohfick, sie sind also mit dem Hassan und dem anderen Prolo bumsen gegangen, war das vielleicht eine versuchte Vergewaltigung”?

Freilich ist es an den Gerichten (noch) nicht (ganz) so schlimm wie im TV, aber: wtf? Allein diese Frage? Immer schön, wenn man als Moderator Leuten, die nur dazu da sind, ein Problem zu haben – wie hier Marlene Lufen “Als 19jährige Studentin wurde sie selbst Opfer eines sexuellen Übergriffs. Im letzten Jahr drehte sie eine Reportage über vergewaltigte Frauen” – ihre angeblichen, fucking “Probleme” auch noch bequem in den Mund legt.

Tolle Talk-Runde, übrigens. Gäste: Maggie Lufen, die zwar (wenig verwunderlich) kein Problem damit hatte, dass sie plusminus vor der Wende niemand vergewaltigt hat, aber kaum macht man einen Film über arme Opfer wie die falschbeschuldigende Ex von Kachelmann oder das falschbeschuldigende Fräulein Lohfick, muss man ja bei den Opfern mitspielen (lest den verlinkten Link selber; und den Film verlinkt die 6.000.000.000€ besser als ich budgetierte ARD auch nicht. Hey- beschwert Euch bei denen.).

Ganz ehrlich, ich finde dieses Opfergetue von Leuten, die derart offensichtlich keine Opfer sind, widerwärtig, und – ich gehe von deren stunzblödem Gerede einfach davon aus, dass sie überhaupt kein Opfer sexueller Gewalt kennen, geschweige denn sind. Denn deren Punkt, dass es ja keine “typischen” Opfer sexueller Gewalt gäbe, halt ich für vollkommen verlogen und weltfremd – und nur, um den feministischen Lesern hier den Wind aus den Segeln zu nehmen liegt das nicht daran, dass ich reihenweise Frauen vergewaltigt habe, sondern eher daran, dass ich Leute eben nicht vorverurteile – die sind alle auf ihre ganz eigene, irgendwie individuelle Art kaputt. Nicht so kaputt wie Feministen, die sich in der Regel freiwillig die Seele haben rausvögeln lassen und ihren (verständlichen) Selbsthass auf die 40.0000 12 Männer projizieren, die es dafür braucht – aber, und ich rede da jetzt nur von echten Vergewaltigungsopfern, haben die fucking (verständliche) Angst vor blöden Männern. Aber diese echten Opfer finden Feministen halt sämtlich scheiße.

Diejenigen, die nicht den Hauch einer Ahnung davon haben, wie scheiße (wenige) Männer sein können, sondern lediglich von dem Gedanken daran, das auf sich (widerlich wie idiotisch) verallgemeinern zu können, zu profiteren gedenken, sammeln sich regelmäßig in den Medien, wie #Aufschrei Laura Himmelreich, der nur ein alter Sack das (vollkommen unangebrachte) Kompliment gemacht hat, dass ihre nichtexistenten Titten ein Dirndl hübsch ausfüllen würden, was mich mehr zu der Vermutung führt, dass Herr Brüderle schwul oder blind ist – oder noch nie eine Frau in einem Dirndl gesehen hat.

Paradebeispiel, aktuell: Frau Chebli, eine reine Quotenfrau, die es (offensichtlich) nichtmal schafft, auch nur pünktlich irgendwo zu sein, was ihr (offenbar) einziger fucking Job ist, der aber gleichzeitig derart unwichtig ist, dass der sie ankündigende Sprecher sie nichtmal kennt.

Und dann – ganz aktuell – Hollywood-Nutten, die sich beschweren, dass sie es ohne Harveys Besetzungscouch nicht geschafft hätten – wohlgemerkt (recht  offensichtlichweil sie es durch Harveys Besetzungscouch geschafft haben. Ich habe nicht den Hauch einer Ahnung, wieso ich auch nur ein (hebräisches) Iota an Verständnis, Empathie oder gar Mitleid für die Nutten aufbringen sollte.

Aber sorry, ich schweife nur ab, weil ich ja nicht einfach den Artikel zitieren kann, ohne das Risiko einzugehen, dass das ARDZDFGEZ-Konglomerat mehrere 10.000€ Eurer Zwangsgebühren dafür ausgibt, um über mein thailändisches Impressum und meinen Random-VPN-Anbieter meinen CashCard-Kauf in irgendeinem Supermarkt nachzuvollziehen.

Daher fasse ich das mal zusammen:

Wir fangen damit an – siehe oben, dass (Moderatorin!) Maischberger Frau Lufen suggeriert, dass sie ja fast vergewaltigt worden wäre sein könnte.

Frau Lufen sagt dann, dass sie das damals nicht so sah, womit das ja nun eigentlich und endgültig kein Thema wäre – wäre da nicht die politisch korrekte Indoktrination, die Frauen außerhalb der Rolle “armes Opfer” nicht toleriert. Das erzwingen übrigens die gleichen Leute, die sich wundern, warum es seit über 100 Jahren keine Marie Curie mehr gibt, die wenigstens die Forschungsergebnisse ihres Mannes aufschreiben konnte/wollte. Das wäre ja heute unfeministisch, ne?

Nun, Fräulein Lufen findet sich dann selber blöd, dass sie sich vor 30 Jahren nicht lautstark beschwert hat, weil: immer noch absolut überhaupt nichts passiert ist – naja. weil: ich denke mal, vor dem Hintergrund, dass heute jede unterdurchschnittlich attraktive Dummtrulla ihre fünf Minuten Ruhm bekommt, während ich die Dame nicht kenne. Ich schlafe aber beim SAT1-Frühstücksfernsehen normalerweise noch.

Frau Friedrichsen, die dann (ich möchte hier anmerken, dass Frau Friedrichsen als eine der wenigen in der Runde nicht gänzlich zum Kotzen war) was sagen will, wird aber dann recht sofort unterbrochen…

… von fucking Teresa Bücker, Chefredakteurin von Edition F, die ihr ins Wort fällt. Wer Edition F nicht kennt: Das sind die, die alle alten, weißen Männer ausrotten wollen – und das auch noch lustig finden.

Ich muss jetzt nicht sagen, dass sich die “Moderatorin” nicht darum bemüht, das zu unterbinden oder Teresa Dummbrots idiotischen, radikalfeministischen “Rape Culture” -Vortrag  – auch wenn ich ihr zugute halten muss, dass sie das ähnlich nett verpackt hat wie die Nazis die “Endlösung der Judenfrage”?!

Nächste Szene, Theresa Bückstück durfte ja ihren 5-Minute-Hate widerwärtigen Männerhass im total demokratisch wichtigen Fernsehen loswerden:  Es kommt ein Einspieler aus einem Film mit Jaenicke. Super – kann man gleich zwei Sendungen von zwei Anwesenden promoten. Jaenickes Charakter macht eine nicht wirklich sexuelle, nicht wirklich lustige Anspielung, und irgendeine Trulla beschwert sich gleich, als wäre die Welt untergegangen. Er macht darauf eine noch flachere, aber lustigere und wenigstens in – wie er klarstellt “ihrer schmutzigen Fantasie” anzügliche Bemerkung. Und wie findet Herr Jaenicke jetzt blöde Witze unter Kollegen?

Jaenicke [so etwa]: Absoluter Übergriff. … Das ist übergriffig, das ist sexuelle Belästigung, es ist Zotigkeit der schlimmsten Sorte, Anspielungen unter der Gürtellinie, das ist ein Arschloch.

Na, schön, dass wir so eine diverse Talkrunde gefunden haben, wo nicht nur Frauen mit der elementar gleichen Meinung sitzen, oder? Da können wir doch noch einen drauflegen, oder?

Jeaenicke [so etwa]: Schon ein zu langer Blick kann ja übergriffig sein. Wir reden ja hier nur über die Härtefälle, wo es wirklich um Gewalt geht

Neben der Frage, ob der Jaenicke tatsächlich ein vollkommen rückgratloses Weichei ist, oder er da für das sicher viele Geld, was man als “Gast” im Staatsfernsehen bekommt, einfach nur begnadet schauspielert, weiß ich nicht. Wichtiger ist aber, dass es für Herrn Jaenicke tatsächlich irgendwie schlecht zu sein scheint, in einer Sendung zum fucking Thema “Sexuelle Gewalt dann auch über Gewalt zu reden, und das nicht nur als Aufhänger in den Teaser zu schreiben, um so zu tun, als gäbe es ein tatsächliches Problem, wie das, was Fräulein Lufen mit 19 noch nicht hatte, aber 30 Jahre später schon. Aber wir können so tun, als hätten wir keine Agenda, sondern eine Diskussionsrunde – Frau Keinath hat ja noch nichts gesagt, soweit.

Die AgitatoModeratorin bringt das Thema dann wieder auf den richtigen, wichtigen Punkt: Man sollte doch endlich mal die furchtbaren sexistischen Männer, die Frauen anschauen, auch einsperren.

Und wer sagt was dazu? Theresa “Rape Culture” Bückstück. Das ist – wie erwähnt, keine Entschuldigung, derart scheiße zu sein.

Aber hey, hier kommt der ach-so-Qualitätmedium-Meinungspluralitäts-Punkt – denn Anja Keinath, die als Frauenbeauftragte 2002 dabei mitgeholfen hat, einen unschuldigen Mann wegen einer erfundenen Vergewaltigung für fünf Jahre hinter Gitter zu bringen ist in der Runde die Person, die hier als Anwältin dümmlich falsch Beschuldigter präsentiert wird – weil sie irgendwann wohl eingesehen hat, dass das nicht so prall war und daher auch mitgeholfen hat, die Falschbeschuldigerin für fünf Jahre hinter Gitter zu bringen. Und was sagt die also?

Keinath: Ich widerspreche ihnen da jetzt nicht

Juuuuu! Fairerweise: Frau Keinath macht den Eindruck, als fühle sie sich echt scheiße, dass sie einen vollkommen unschuldigen Mann hinter Gitter gebracht hat und sieht in Falschbeschuldigerinnen auch ein echtes Problem, sieht aber halt irgendwie nicht ein, dass mit den übrigen Deppen der Runde kein Dialog möglich oder gar von der ARD gewünscht ist. War’s dann auch mit ihre Aussagen.

Denn – bevor sie fertig mit dem erklärenden nächsten Satz ist, wird sie natürlich unterbrochen – von Bücker, die ihren feministischen Rape-Culture – “Machtverhältnisse” Unsinn natürlich mit ausgedacht wirkenden Beispielen ewig erklären kann.

Frau Keinath darf darauf netterweise sogar reagieren; eigentlich wollte Maischberger lieber selbst reden. Und zwar darüber, dass es – wie man es nicht besser hätte fucking Skripten können – es ja nicht so, dass es als als sexuelle Belästigung zählt, Leute anzuschauen. Fucking anzuschauen. Oder – ganz schlimm – mit ihnen zu reden. Friedrichsen, die vorher noch vernünfig wirkte, findet dann, für blöde Sprüche sollte man “mindestens mal eine Abmahnung” bekommen, und Jaenicke macht pudeliges virtue signalling und erklärt alle Männer, die sich nicht wie humor- wie rückgratlose Feministinnen benehmen, für – hmmm. Arschlöcher, nehme ich an – und das war dann so der Punkt, wo ich die Sendung nicht mehr ausgehalten habe.

Das, meine Damen und Herren, sind unsere selbsternannten und zwangsbezahlten “Qualitätsmedien”, die für den Erhalt unserer ach-so-tollen “Demokratie” so wichtig sind wie die Propagandaabteilung Kim Jong Uns für die nordkoreanische Volksgemeinschaft – konstitutiv, quasi. Weil wir öffentlich-rechtliches Fernsehen brauchen, damit Teresa Bücker ihren radikalfeministischen, männerhassenden Unsinn in alle deutschen Haushalte verbreiten kann – mit gefühlt der Hälfte der Sendezeit, übrigens; man Marlenes Sat1-Frühstücksfernsehen-Niveau auch mal abends erleben kann, und Hannes Jaenicke sein politisch korrektes Gutmenschentum raushängen lassen kann – ich warte auf die Vergewaltigungsvorwürfe gegen ihn; solchen Leuten traue ich nicht – und das, während man der fucking anwesenden Gerichtsreporterin in Bezug auf den Ablauf von Prozessen widerspricht, bei denen sie dabei war – und die Frau, die den Fehler gemacht hat, feministisches “listen and believe” zu glauben, darf vielleicht drei Sätze sagen, bei denen sie aber natürlich unterbrochen wird.

So stellt sich die ARD vor, ihren – schreiben sie selbst – Auftrag einer “umfassenden Berichterstattung” zu erfüllen, der nicht nur darin besteht, die mitunter kontroverse gesellschaftliche Debatte abzubilden; sondern auch noch, nein, “Meinungspluralität zu schaffen”.

Wo war denn da ein falsch Beschuldigter? Gibt’s da gerade nicht genug, Kachelmann zum Beispiel? Oder mirwegen die beiden Lohficker, die sich in einer Runde mit lauter Medienprofis doch eher noch blamieren würden – ist das ernsthaft schon zu viel “Meinungspluralität” für die ARD? Was ist denn mit Leuten, die Bücher geschrieben haben mit dem Titel “Dann mach halt die Bluse zu”? Was ist mit Leuten, die kein Buch mit dem Titel “Bang Germany” geschrieben haben, weil da mitdon’tein Wort reicht? Was ist mit wenigstens einem der vielen Tausend islamischen Gefährdern, die sich ja nun offensichtlich nicht zu blöd sind, öffentlich zu erklären, Frauen in kurzen Röcken zu vergewaltigen sei eine sittliche Pflicht? Oder wenigstens einen konservativen Moslem, der findet, Frauen sollten nicht alleine in die Öffentlichkeit, und schon gar nicht in die Arbeit? Waren wir nicht gerade noch ein weltoffenes, buntes, multikulturelles Land, zu dem der Islam gehört? Oder wenigstens einem Shitlord, der sämtlichen anwesenden Damen wenigstens beruhigend zuspricht, dass sie sich ja nun wenigstens mittlerweile keine Gedanken mehr über sexuelle Belästigung machen müssen?

Aber das ist nicht Deutschland. Deutschland ist rot-grüner Einheitsbrei. Als hätten wir damit nicht genug negative Erfahrungen.

Was nettes zum Schluss?

Let me just say this. People here love to complain about US girls. How fat and entitled they are. How they dress like shit. How they are ruined by feminism.

Well German chicks are all of that too, but at least US chicks are huge whores and love to fuck around.
German girls are uptight and always paranoid about being judged by their friends. So its pretty much the worst of both worlds.