G27.7

Ich finde es ja nun aus der Distanz eher amüsant, dass die rot-grünen Hamburger jetzt politisch korrekt ihre Autos abgefackelt bekommen, aber es ist natürlich nicht ok, dass die Polizei da einfach wahllos Leute verprügelt. 

Nun tut die Polizei das aber nicht, die verprügeln eigentlich nur Terroristen, teils auch Terroristen von der Presse, aber halt Terroristen. 

Und da muss man halt das “höhere Gut” sehen, was die Polizei schützt. Das ist für den einzelnen natürlich nicht immer toll, ich musste gerade mehrere hundert Euro berappen, nur weil die coast guard ein paar Leute vor dem Ertrinken retten musste (echte Menschen, keine Flüchtlinge). Das ist natürlich blöd für mich, und super undankbar von den nicht – ertrunkenen, aber mei. 

Und da frage ich mich dann halt, was ich von G20- Demonstranten habe. Ich meine, klar, es hat Vorteile, wenn man sich auch mal sieht, aber die trinken ja nun kein Bier miteinander, von daher ginge  das auch via Skype. Gegen solche totale Verschwendung von Geld zu demonstrieren unterstütze ich also, aber das passiert ja nun nicht; die zünden Zeug an. 

Das unterstütze ich nicht. 

Ich fände es aber gerade eine gute Idee, mal so ein paar türkische Polizisten das regeln zu lassen. Internationaler Austausch und so. Ich würde jetzt gerne ein Foto eine s türkischen Polizisten posten, aber ich bin nun nicht doof…

Zudem ist das Wasser kalt. 

Historische Bausubstanz

Wenn man zu viel Geld hat und keine sonstigen Probleme wie No-Go-Areas, die von kriminellen Migrantenbanden terrorisiert werden, kann man in Deutschland ja was für die Kultur tun. Wie der Spiegel (via Fefe) uns informiert, wird die Renovierung der Kölner Bühnen über eine halbe Milliarde Euro kosten.

Das, so der Spiegel, wirkt deswegen so teuer, weil es nur “mit großem Aufwand möglich [ist], die historische Grundsubstanz zu erhalten”.

Dafür könnte man fast Verständnis entwickeln – also, wenn das auf den Bildern die Kölner Oper wäre. Das ist aber die Staatsoper in Prag, die aktuell für 33 Millionen Euro vollkommen renoviert wird. Ganz offensichtlich von Hochtief, übrigens, nicht dass da jetzt wer “tschechische Preise” schreien will.

Das “historische” Schätzchen in Köln ist allerdings dieser “wunderschöne” Nachkriegs-Betonklotz:

Warum Hausfrauen was wert sind

Ich habe den dummen, dummen Fehler gemacht, mich auf eine “Diskussion” mit einer Feministin einzulassen. Die war, wie erwartet, vollkommen uneinsichtig (also, die Feministin), die Diskussion war für mich aber durchaus erkenntnisreich:

Es fing damit an, dass eine hinlänglich bekannte, vollkommen hirnbefreite Feministin diesen Unsinn von sich gab:

Während IN einer Ehe so getan wird, als würde man eine Hausfrau und Mutter besonders schätzen und nur Feministinnen diese heile Welt zerstören, kann man nicht bis 3 zählen, bis NACH einer Ehe genau die gleiche Tätigkeit als faules Schmarotzertum diffamiert wird

Ich schrieb daraufhin eigentlich nur meine spontanen Gedanken runter:

Das ist kein Widerspruch. Ehe ist damit offensichtlich ein tragender Teil dessen, was an dieser Tätigkeit wertzuschätzen ist.

Nun finden aber auch andere Feministen, dass es da keinen Unterschied in der “Tätigkeit” gäbe. Warum? Habe ich nicht verstanden, es kommen einfachst widerlegbare, falsche Tatsachenbehauptungen, und dann findet die Feministin, sie hätte ihren Punkt gewonnen. Dazu kam dann  aber noch dieser – sehr aufschlussreiche – Punkt:

Ein Pilot „arbeitet“ effektiv drei bis sieben Minuten pro Schicht (obwohl er nichtmal das müsste), wird aber gesellschaftlich und monetär hoch anerkannt für das was er „tut“ (stundenlang Löcher in die Luft starren).

Du wirst schwerlich auch nur einen einzigen so unterbeschäftigten Minijobber finden unter den Sonne.

Mir fallen da spontan Kindergärtner ein. Die sitzen ja sogar zu mehreren rum und gucken Löcher in die Luft, während die Kinder miteinander spielen, was die ja nun wirklich auch alleine könnten. Aber ich will jetzt nicht von Berufen reden, von denen ich keine Ahnung habe  – wie eine Feministin – sondern mal meine Konsequenzen zusammenfassen, da das Pilotenbeispiel dafür sehr schön geeignet ist:

Freilich, um hier mal die Piloten in Schutz zu nehmen, ist es natürlich nicht möglich, mit sieben Minuten Arbeitszeit so eine normale Schicht bei LH City zu fliegen, also mit einer Dash-8 MUC-VRN-MUC-LCY oder so. Da redet man schon mehr als drei Minuten nur mit den Passagieren, und dann gibt es da ja auch noch zu lesende NOTAMs und Wetter, Crewbriefings, ununterbrochenes Funken etc. pp., geschweige denn, dass man vielleicht auch noch ein paar Sachen mit dem Flugzeug machen muss.

Aber natürlich vergleicht eine feministische Mutter das eher mit einem Interkontinentalflug, denn da muss man wirklich nur so alle ein, zwei Stunden was machen – hey, wie mit einem Säugling. Und dazwischen “nur Löcher in die Luft starren”, Aufmerksamkeit ist bei Flugzeugen und Kleinkindern ja vollkommen überbewertet.

Aber abseits des offensichtlichen Unsinns ist das eine schöne Parallele, warum Hausfrau-Mütter – wie auch Piloten – ein gewisses gesellschaftliches Ansehen haben: Durch ihre reine Existenz. 

Freilich könnte man jetzt darüber diskutieren, dass man Piloten auch durch Computer ersetzen könnte, aber fairerweise muss man dann auch sagen, dass moderne Roboter mit Sicherheit auch Kinder wickeln könnten – wenn das jemand wollte.

Es will aber niemand Flugzeuge ohne Piloten haben. Das ist ähnlich wie bei modernen Kampfjets, die immer noch eine Bordkanone eingebaut bekommen, weil die Piloten keinen Kampfjet ohne Bordkanone fliegen wollen. Auch wenn sie genausogut Zigarettenkippen aus dem Fenster werfen könnten; die haben – in Anbetracht der Trefferquote – ein identisches Schadenspotenzial von ~ Null.

Und es wollen auch Väter nicht, dass ihre Kinder nicht in einer schönen, funktionierenden Familie aufwachsen. Mit Mama da, weswegen Mütter in der Regel weniger arbeiten als Single-Frauen und Welten weniger als Männer mit Kindern. Weil die Männer das so sehr wollen, dass sie die Mütter bei sich zuhause für ihre reine Existenz finanzieren – wie Fluggäste die Piloten.

Zwei der gesellschaftlich anerkannten Tätigkeiten, die Hausfrauen und Mütter demnach ausüben sind, dass sie (a) für ihre Kinder da sind und (b) gleichzeitig jemand freiwillig und gerne ihren Lebensunterhalt finanziert.

Diese letztere Tätigkeit – also, sicherzustellen, dass jemand freiwillig und gerne ihren Lebensunterhalt finanziert – üben Alleinerziehende in der Regel nicht aus. Denn wenn das anders wäre, würden alle Männer begeistert Unterhalt bezahlen. Tun sie aber nicht – weil ein offensichtlich relevanter Punkt wegfällt.

Und der ist, wie bei Piloten, mirwegen als “da sein” sehr schön zusammenzufassen. Es ist also rein praktisch offensichtlich so, dass die reine Anwesenheit einer Frau im Haushalt eines Mannes einen Geldwert hat – sonst würde es keine Männer geben, die ihre Hausfrauen unterhalten. Es scheint auch irgendwie eine Form von Anstrengung zu sein, was wir mal als (zweites) grundlegendes Element einer “Tätigkeit” sehen können – wenn es das nicht wäre, gäbe es keinen Grund für Frauen, ihre Männer zu verlassen.

Die Tätigkeit, die dem verlassenen Mann etwas wert war, war also nicht (nur) das da-sein der Hausfrau für die Kinder, sondern ihr da-sein per se – es gibt auch genügend Männer, die kinderlos mit Frauen sehr glücklich zusammenleben und zumindest einen Teil deren Lebens finanzieren, ohne, dass es Kinder gibt.

Es ist offensichtlich, dass diese “Tätigkeit” bei einer Trennung wegfällt. Und damit auch die Motivation des Mannes, den Lebensunterhalt der Frau zu bestreiten.

Wenn aber nichtmal der Mann, der mit einer Frau Kinder gezeugt hat, ein sonderliches Interesse an der Sicherung deren Lebensunterhalts hat, gibt es für den gesamten Rest der Gesellschaft erst Recht keinerlei Grund, sich daran zu beteiligen – was ebendiesen Lebensunterhalt zum (alleinigen) Problem der Frau macht.

Momentan ist das so gelöst, dass halt der Ex-Mann bis an sein Lebensende in Haftung genommen wird, wenn die Frau auch nur keinen Bock hat, selbst für sich zu sorgen, was – verständlicherweise – zunehmend mehr Null-Bock-auf-den-Scheiß – Leute wie Detlef Bräunig im einen und bindungsunwillige MGTOW im anderen Extrem hervorbringt – was für die Gesellschaft als Ganzes in beiden Fällen nicht gut ist. In einem Fall muss die Gesellschaft Detlefs Begattungen und deren Konsequenzen durchfüttern, und das vor dem Hintergrund, dass Kinder von alleinerziehenden Müttern eh nur kriminelle Assos werden. Mit jedem MGTOW sinkt – neben dem Genpool – auch die Zahl derer, die für mehr als sich selbst den Lebensunterhalt tragen wollen, und wenn Geld nur aus der Druckerpresse, nicht aus Leistung heraus, kommt, dann wird es wertlos. Es ist also – wie so oft in sozialpolitischen Fragen – ein einfaches “wer zahlt den Scheiß” – Problem, und das wäre -wie immer – recht einfach zu lösen:

Die, die es verursacht haben.

Freilich werden jetzt alle Feministen und v.a. alleinerziehenden Mütter rumheulen, dass man sie doch “brauche” (hatten wir geklärt: Nein) und es unzumutbar sei, dass sie wirklich arbeiten, aber damit schließt sich der Kreis: Niemand braucht Piloten, die sich am Strand mit Stewardessen vergnügen. Piloten müssen im Cockpit sitzen, wenn sie ihr Geld wollen.

Und Mütter müssen dementsprechend in einer Familie sein, wenn sie irgendwie Geld wollen.

Ansonsten sollen sie arbeiten gehen – beispielsweise in einem Cockpit, wenn sie das denn können. Mütter können ja alles, finden sie. Außer natürlich, eine einfache Zahlenreihe, also zum Beispiel

416.070.601.309.269.652.092

zu wiederholen. Rückwärts. Und nein, nicht nochmal lesen.

Könnt ihr nicht? Mei, ich kenne nur einen Piloten, aber bei denen ist das Einstellungsvoraussetzung. Der kann übrigens auch Windeln wechseln, das dauert ja nun wirklich keine drei Minuten.

Ich kenne auch ein paar Mütter. Die können auch Windeln wechseln – die meisten sogar schneller als ihre Männer. Aber die können das mit den Zahlenreihen sämtlich nicht. Nur, falls sich immer noch jemand fragt, warum Piloten gesellschaftlich anerkannter sind als Mütter per se, auch wenn sie gerade nicht in einem Cockpit sitzen.

Für Frauen, die das mit dem wirklichen Fliegen nicht hinbekommen, gibt es ja nun auch eine Lösung: Es findet sich sicher irgendwo ein netter Pilot, der für viel Geld Löcher in die Luft starrt und nur sieben Minuten in der Schicht arbeitet, während seine Frau zuhause sitzt und sich nur sieben Minuten am Tag um das plärrende Baby kümmert. Muss man halt als Frau erstmal finden – und ein sehr pflegeleichtes Kind bekommen, aber hey – die sind sicher breiter gesät als 7-Minuten-Pilotenstellen.

Der Gender Pension Gap

Wir wissen nun alle, dass der Gender Pay Gap respektive der Gender Wage Gap himmelschreiender Unsinn ist, weil Frauen schlicht weniger arbeiten als Männer (etc.pp.).

Was komischerweise kaum jemand thematisiert, ist der Gender Pension Gap, den die entsprechenden Ministerien ja auch nicht politisch korrekt jedes Jahr zum Trauerfeiern anbieten. Ohne irgendwelche Faktoren zu berücksichtigen, die da mit reinspielen könnten, auch wenn man da mittlerweile zumindest beim Bundesamt für verlogen berichtete Statistik dazu übergegangen ist, das beim GPG wenigstens zu erwähnen.

Naja, die Feministen und die diesen hörigen Politiker haben die Messlatte niedrig gesetzt, also vergessen wir mal auf irgendwelche Faktoren. Wir wissen ja nun, dass Frauen im Schnitt weniger verdienen als Männer und zudem weniger Arbeiten.

Schauen wir also mal, wie sich das lohnt:

Das Bundesministerium für Arbeit und soziales informiert uns, dass 2016 (S. 19) 8.339.476 Männer und 10.775.582 Frauen Renten aus der Allgemeinen Rentenversicherung als Rentenempfänger bezogen haben.

Hinzu kommen 627.496 Männer und 4.269.923 Frauen, die zusätzlich zu ihrer eigenen noch eine Witwenrente bekommen. Den restlichen Kleinscheiß lassen wir jetzt mal weg.

Die durchschnittlichen Renten-Auszahlungsbeträge liegen

  • als eigene Rente für Männer bei 1050,63€
  • als eigene Rente für Frauen bei 668,50€
  • als Witwerrente für Männer bei 308,40€
  • als Witwenrente für Frauen bei 607,53€

Wenn man das zusammenrechnet, kommt folgendes raus:

Gender Pension Gap

Aber, Lolli, höre ich es schon schallen, Du machst doch hier den gleichen Fehler wie die Feministinnen und vergleichst die Putzfrau mit dem Bäckermeister. Das ist aber nun eine sehr törichte Kritik; das war nur die schnelle und nette Rechnung. Aber gut, machen wir es individueller:

Es ist zwar vollkommen klar, dass Männer früher sterben als Frauen und es deswegen mehr weibliche Rentenbezieher gibt, und Frauen v.a. durch die Hinterbliebenenrenten profitieren, was den Verstorbenen wohl zumindest in den Fällen, in denen das Geld nicht an die widerliche Ex geht, ganz recht sein mag. Aber individuelle Vorlieben sind hier ja nun nicht gefragt, es geht um Geschlechtergerechtigkeit, also ist das schnuppe. Es geht um Leistungsträger und Leistungsempfänger, es leisten ja schließlich alle “gleichwertige” Arbeit (in dem Fall wirklich; dafür dient (a) Geld als universeller Bewertungsmaßstab, (b) statistische Mittel und (c) ein prozentualer Rentenbeitragssatz).

Nun hat das Bundesministerium für feministische Inkompetenz in einem Anflug der Zeiten, die da kommen werden, wohlweislich schon 2007 dafür gesorgt, dass es keine Möglichkeit des Nachvollzugs der Rentenzahlungen nach Geschlecht mehr gibt, aber damals wurden 54,3 Mio. Arbeitsnehmer (26,8 Millionen Frauen, 27,5 Millionen Männer) erfasst, von denen die Frauen nur 49% des Durchschnittseinkommens erwirtschafteten. Da Rentenzahlungen proportional zum Einkommen sind, reicht uns diese Information; insbesondere, weil die wenigsten 2007er Arbeitnehmer schon in Rente sein dürften (ich z.B. leider nicht) und der Frauenanteil seitdem wächst. Da die Rentenzahlungen aber für zukünftige Rentenansprüche geleistet werden, ist das, was jetzt kommt, das positivst mögliche Bild:

Die Durchschnittsrente liegt (oben) bei 991,54€ – eine Leistung, von der Frauen nur 49% erarbeiten. Erhalten tun sie aber 909,24€, also 91% der Durchschnittsrente.

Das sind, im Vergleich zu Männern, gut 40% mehr Geld ohne jegliche Gegenleistung, oder, auf die erbrachte Gegenleistung bezogen, über 80% mehr Rente. Für – hey, es sind Frauen, oder? Warum sollte man Frauen kein Geld geben? Ihr widerlichen Sexisten.

Die Frauen jammern ja schon rum, dass sie pro geleisteter Arbeitsstunde 21% weniger verdienen würden, obwohl das nichtmal stimmt. Da ist es ja nur fair, ihnen 80% mehr Renten auszuzahlen, als ein Mann für die gleiche Arbeit bekäme – oder? Nicht? Die wollen lieber faire Renten und gleiche Löhne für gleiche Arbeit? Hey, mirwegen können sie das gerne haben. Dann würde ich mir vielleicht doch den Eintritt in die freiwillige Gesetzliche Rentenversicherung überlegen. So hingegen ist es deutlich billiger, sich die Feiertags-Zigarren mit Hunderten anzuzünden. Sowas finden auch komischerweise nur Frauen doof. Wie “gleiche Arbeit” ja auch, man muss ja von selbstzerfressendem Hass triefende Artikel jetzt auch als gelungene Polemik sehen, siehe hier.

Ich frage mich ernsthaft, wie lange das noch jemand mitmacht, der wirklich Leistung bringt. Klar, die Bemessungsgrenzen werden ja immer wieder angehoben, um von den Leistungsträgern immer mehr abzugreifen, und es wird auch mit dem Gedanken gespielt, Selbständige da reinzuzwingen, weil Shitlords wie ich in einer Lotterie mit garantiert 50% Verlust zugunsten minderbemittelter Weibchen nicht mitspielen, wenn es da nicht wenigstens eine Gewinnchance gibt wie bei der Glücksspirale. Was bei den oben aufgeführten Quoten übrigens eine bessere Geldanlage ist, wenn man ein Mann ist.

Neues Layout

Wenn Euch das neue Layout stört, könnt ihr das gerne in die Kommentare schreiben. Es bleibt aber jetzt trotzdem so.

Downfall-Porn aus weiblicher Sicht

Bei Faktum-Magazin ist ein kurzer Post mit ein paar einfachen Tipps zum Umgang mit Frauen aus MGTOW-Sicht erschienen.

Nun ist es eigentlich vollkommen selbstverständlich, dass Männer ihr eigenes Ding machen; ich werde also der letzte sein, der Männer kritisiert, die finden, dass es “ihr Ding” ist, ihr Ding morgens nicht von einer liebenden Ehefrau leergelutscht zu bekommen. Ist halt / ja nicht “mein Ding”.

Die “Tipps” werden innerhalb der – nennen wir sie mal RedPill-Community – auch nicht sonderlichen Neuheitswert haben; die sind aber hier auch mal unwichtig.

Viel wichtiger sind, und das hat der Rotepilleblog heute morgen schon aufgegriffen, die Kommentare unter dem Artikel. Die kommen von einer (jammernden) Frau, und meines Erachtens sind die Reaktionen – sowohl von Balthazar auf Faktum wie von rotepilleblog auf seinem Blog – nicht zielführend. Ein Kommentator ist inhaltlich zwar vollkommen korrekt, aber für Frauen zu hart. Frauen verstehen rationale Argumente nicht, denen muss man unterschwellig-emotional kommen. Daher hier my two cents:

Und ganz normale Frauen, welche einfach nur Frauen sind, leiden unter diesem Geschlechterkrieg.

Damit macht man sich unter einem MGTOW-Artikel sofort Freunde: Weiblicher Solipsismus. Liebe Frauen: Die Redpill-Szene ist nicht voller rechter, homophober, rassistischer Nazi und Frauenhasser, die nur um ihre Privilegien fürchten und immer noch bei Mama wohnen, fett, weiß, alt, cis, impotent, ohne Schulabschluss und arbeitslos sind und keine abbekommen. Uns kümmern nur Eure Probleme nicht. Wenn ihr also leidet, kämpft selber. Ihr habt keine Gegner, gegen die ihr nicht ankommen würdet. Oder leidet leise. Oder schreibt solche Sätze in unsere Blogs, das ist besser als jeder Hollywood-Film. Wir werden aber deswegen halt einen feuchten Kehricht tun.

Wir brauchen Hilfe, seht ihr denn nicht was passiert?

Das wissen wir schon. Wir wissen auch, dass dieser explizite Schrei nach Hilfe in Kombination mit dümmlichen, moralisierenden Unterstellungen nur ein Shittest ist. Wir wissen, was passiert. Wir wissen, dass ihr unsere Hilfe braucht. Ihr bekommt sie aber nicht, wenn wir davon nichts haben. Es reicht uns nämlich. Und wir müssen absolut ganz und gar überhaupt nichts tun.

Uns wird eine Meinung durch Medien (Politik etc. aufgedrückt den soviele nicht haben wollen…)

Ich frage mich gerade, ob die Kommentatorin trollt – das bedient ja nun zu deutlich das Klischee der Realität. Und “einsichtige Frauen” sind mehr so ein Oxymoron als Realität.

Himmel, wir sind doch nur Frauen und ohne den Schutz und die Liebe unserer Männer können wir nicht leben.

Das ist Unsinn. Ihr könnt schon leben, besorgt euch halt zwei bis 14 Katzen; oberflächliche Liebessubstitute sind für Frauen zum Überleben ausreichend. Glücklich werdet ihr damit nicht, aber jeder ist seines eigenen Glückes Schmied. Auch Frauen. Macht mal selber.

Ihr seht nicht wie es wirklich ist, im Volk,

Wtf? Den dümmlichen Vorwurf zu wiederholen hilft nicht, und wie Du dumme Nuss von Pegida gelernt haben solltest, sind wir das Volk.

meine Freundinen, ihre Töchter….teils Enkelinen…sie haben Angst, sind unsicher, werden manipuliert

Die Söhne und Enkel werden auch manipuliert. Aber schön, dass Du Hilfe von Leuten erwartest, die sich um ihre eigenen Probleme kümmern wollen, und dann ebendiese einfach ignorierst. Das ist sicher eine erfolgversprechende Strategie – am Gegenteil-Tag.

Jeden Tag sagt uns der Fernseher wie wir sein müssen um erfolgreich durchs Leben zu gehn

Hartz4-Empfänger? Läuft im Fernsehen noch was anderes? Das funktioniert doch aber auch – also, bis der Sozialstaat zusammenbricht. Und danach könnt ihr immer noch anschaffen gehen. Ich sehe das Problem für Frauen nicht.

jeden Tag erleben wir die Gesellschaft die uns sagt: Frau und Mutter zu sein ist schlecht!

Das wäre dann aber schon die Gesellschaft, die jeder noch so dummen, widerlichen, lügenden Frau eine Plattform gibt und sie aus höchsten Regierungskreisen als Opfer behandelt, richtig? Und solchen Frauen wie Kahane oder Wizorek auch noch (mein) Geld gibt? Komm – das stimmt einfach nicht.

Die Stimme unserer Männer ist nicht LAUT genug, helft uns wieder Frau und Mutter zu sein, Bitte.

Die Stimme “eurer” Männer will nur keiner hören; die ist schon da. Die sagt: Nimm ab, lern kochen, zieh Dir ein hübsches Kleidchen an, lächle mal. Mehr wollen Männer eigentlich nicht. Titten und gute Blowjobs sind aber natürlich ein feines Plus. Wir können Euch Frauen aber bei nichts davon irgendwie helfen – müsst ihr schon alleine machen.

Ich habe eine wunderschöne Tochter, sie hat einen Beruf erlernt aber sie möchte eine Familie, einen Mann und Kinder haben

Warum hat sie denn dann einen Beruf erlernt, statt mit einem Mann Kinder zu machen? Könnte das daran liegen, dass sie so wunderschön doch nicht ist – vor allem innerlich? Männer legen durchaus Wert auf innere Werte. “Eng” zum Beispiel ist so ein innerer Wert; die gebrauchte Matratze aus der Berufsschule will eher niemand haben.

und…..kein Mann möchte mehr eine Familie, sie muss genauso gut verdienen wie er, genauso erfolgreich sein im Beruf wie er. Das verlangen die meisten Männer.

Auf welchem Planeten lebst Du?

Das hört sie immer wieder und nun?

Nun sollte sie aufhören, Leuten zuzuhören, die nur Scheiße labern.

Es ist nicht nur unser Fehler, wir sind alle in die Falle gerannt!

Es ist aber vor allem nur Euer Problem. Und vor allem sind wir in der Redpill-Community in der Regel nicht “in die Falle” gerannt. Es ist also durchaus nur Euer Fehler.

Was nun? Was sollen wir machen, wie soll es weiter gehn?

Downfall-Porn. Wird nicht lustig, aber sicher spannend.

Wenn wir uns nur auf die Fem[inisten] konzentrieren, verlieren wir haushoch!

Wer ist “wir”? Wir Männer können nicht wirklich verlieren. Wir können höchstens sterben. Ihr Frauen könnt verlieren – und tut das gerade. Das ist Euer Problem – immer noch.

Doch wenn ihr/Männer uns wieder an die Hand nehmt und uns den Weg zeigt, können wir es schaffen.
In Ehrlichkeit, Partnerschaft, Liebe zueinander.

Ich bin mir sicher, dass Forderungen von Frauen ohne das Angebot irgendeiner Gegenleistung bei Männern richtig toll ankommen. Also, bei feministischen Omega-Losern.

Schau, die Redpill-Männer, die eine Beziehung haben, kümmern sich schon um ihre Frauen, mach Dir da mal keine Gedanken. Die, die keine wollen, sondern ihr Ding lieber in knackige, junge Nutten stecken, wirst Du mit jammernden Forderungen auch nicht erreichen. Vielleicht solltest Du mal Deine Strategie überdenken – siehe oben.

Fangt das Kämpfen an, kämpft endlich um eure und unsere Freiheit!

Nochmal: Wir denken nicht im Traum dran. Wir sind zu sehr damit beschäftigt, unsere Freiheit zu leben. Die kann uns auch niemand nehmen, die Welt ist heutzutage zu groß – und zu globalisiert. Warum sollten wir kämpfen, wenn im Osten die Sonne noch viel frischer aufgeht, als sie hier jammernd untergeht?

Wenn Du also jammern willst, bist Du hier vollkommen an der falschen Adresse. Jammer bei Feministinnen rum, oder bei Politikern, oder sonstigen Weicheiern.

Seid nicht mehr still, lasst euch das Emanzentheater nicht mehr gefallen, wehrt euch endlich und hört auf still zu leiden.

Wir sind nicht still. Wir lassen uns das “Emanzentheater” nicht gefallen. Wir wehren uns – auf unsere Art. Wir machen unser Ding, und wir leiden (daher) auch nicht.

Kämpft um euren Stolz, Ehre und Würde als Mann, denn ihr seid es wert!

Süß. Wie die White-Feather-Frauen im ersten Weltkrieg – echte Männer müssen gegen den Feind kämpfen. Freilich werden wir uns für das Wohl unserer Frauen opfern, aber hey – die Regeln sind so, dass wir nur noch eine haben dürfen. Für die machen wir auch alles – sie z.B. mitnehmen, wenn wir denn gehen. Sterben muss ja jetzt nicht unbedingt sein. Also, dass wir sterben. Können stattdessen ja auch die restlichen Frauen, ist immer noch nur deren Problem. Oder, in Deinem Fall – Deins. Kämpf selber.

Wir Frauen brauchen euch mehr als ihr denkt.

Nein, Frauen brauchen uns mehr, als sie selbst denken. Wir wissen das schon. Wir können, im Gegensatz zu Frauen, nämlich wirklich denken.


Es ist schon irgendwie erschreckend, dass Frauen tatsächlich denken, sie kämen mit Vorwürfen, Forderungen und Gejammer immer noch weiter – ausgerechnet bei denjenigen Männern, die genau diese Masche von Frauen verstanden haben, und denen diese berechtigterweise zu blöd ist.

Männer dazu zu bringen, für Stolz, Ehre und Vaterland zu kämpfen hat noch funktioniert, als das alles noch einen gesellschaftlichen Wert hatte. Und “Würde” – hey, Feministen und linksgrüne 68er haben die Gesellschaft so gemacht, dass selbst irgendwelche Slutwalk-Tittenmäuschen und Homos, die mit einem Dildo im Arsch beim CSD mitlaufen, noch “Würde” haben (sollen). Das ist kein sonderlich schwer zu erreichender Maßstab; da hab ich immer noch mehr Würde, selbst wenn ich meine Katzen essen müsste.

Nein, liebe Frauen, die regressive Linke hat die Welt (wieder) soweit gebracht, dass Männer, die in ihrer Gesellschaft für das Kämpfen nicht verachtet werden, dort auch noch eine jesidische Sexsklavin als Incentive bekommen. Warum sollte ein Mann für eine (wahrscheinlich leere Versprechung von) Stolz, Ehre und Vaterland hier kämpfen, wenn es dort noch einen extra-Bonus gibt?

Liebe Frauen: Männer sind nicht dumm. Auch Redpill-Männer wie ich oder MGTOWs. Man kann mit uns reden – aber nicht so. Um aber echte Dialogbereitschaft zu zeigen:

Wie hübsch ist Deine Tochter denn jetzt?

Schiffe versenken

Dass amerikanische Navy-Kapitäne nicht den Hauch einer Ahnung von Seefahrt haben, geht wohl auf den Entdecker des Kontinents zurück – der wollte ja nun schließlich nach Indien, und das liegt ja mal auf der anderen Seite des Planeten als der Ort, an dem er dann ankam. Nachdem sogar Fefe auf den alten Leuchtturm-Witz verweist, erspare ich mir den mal und komme zur Sache:

Dass man dafür keine Witze mehr braucht, hat heute Morgen (oder gestern Abend, je nachdem, von welcher Zeitzone wir jetzt ausgehen) Commander Bryce Benson bewiesen. Commander Benson ist war CO der USS Fitzgerald, einem 154 Meter langen Zerstörer der US Navy.

Nun wissen wir ja von der Costa Concordia, dass es auch einem erfahrenen Kapitän passieren kann, halt mal so wo dagegen zu fahren – wenn es denn etwas gibt, wo man dagegen fahren kann. Da, wo die Costa Concordia auf Grund gelaufen ist, sieht die Seekarte so aus; die blauen Bubbel am Ende des roten Pfeils sind die Wrackteile.

Commander Benson hingegen befand sich laut Nachrichtenmeldung aber “rund 56 Seemeilen südwestlich von Yokosuka”. Da sieht es so aus:

(Ich habe für Euch extra etwas rausgezoomt, damit man mehr sieht, das sind so 3×4 Kilometer)

Commander Benson ist also nicht aus unverantwortlichem Übermut auf ein zwar bekanntes, aber immerhin nicht sichtbares Riff aufgelaufen, sondern hat sein 1,8-Milliarden-Dollar-Böötchen gegen ein anderes Schiff gesetzt. Nun haben schon kleine Segelboote ganz passable Radarsysteme; das Militär hat derart heftige, dass Vögel, die zu nahe dran vorbeifliegen, mikrowellengegart auf dem Deck landen (fragt jemanden bei der Marine, wenn ihr mir nicht glaubt). Da sieht man jede Planke der Gangway, von daher gehe ich mal davon aus, dass auch dieses winzige 222-Meter-Schiff zu sehen sein sollte:

Man würde das Schiff, die ACX Crystal,  übrigens auch völlig ohne Radar sehen, das hat AIS. Das brüllt quasi kontinuierlich “hallo, ich bin hier, ich fahre mit derundder Geschwindigkeit in dieseundjene Richtung”. Das hat auch funktioniert; solche Daten werden ja gesammelt. Wir sehen daher sogar den Kollisions-Bums:

Ich stelle mir das so vor: Was machen die denn da? Hallo? Hallo-ho? Gehen wir mal ein bisschen vom Gas. Hallo-ho? Fuck, jetzt beidrehen, volle Kraft… Mist.

Nun zeigt uns die internationale Presse zwar den Kratzer vorne links am Containerschiff – hier zum Beispiel, aber das sieht so aus wie Euer Auto, wenn ihr Eure Frau ins Parkhaus habt fahren lassen. Von der USS Fitzgerald bekommt man aber nur komische Bilder, bei denen man nicht weiß, wo hinten und wo vorne ist. Und das hat einen – meines Erachtens – ganz einfachen Grund: Man könnte ja denken, die Amis haben den anständigen japanisch-phillipinischen Seeleuten volle Pulle die Vorfahrt genommen.

Nun ist das auf See nicht ganz so einfach, aber grundsätzlich gilt da auch rechts (Steuerbord) vor links (Backbord), das steht in den Kollisionsverhütungsregeln. Wir können also auch auf See davon ausgehen, dass ein auf der rechten Seite getroffenes Schiff nicht die Vorfahrt hatte – da das andere Schiff ja nun von rechts gekommen sein muss (und daher Vorfahrt hatte).

Wollt ihr mal raten, auf welcher Seite die USS Fitzgerald getroffen wurde?

Ich bin ja an der Stelle mal ganz kategorisch dafür, der US Navy die Lizenz zur Zuteilung von Kapitänspatenten zu entziehen. Zumal es auf Seite der Marine vermutlich sieben Tote zu beklagen gibt, und für die zwanzig Jungs auf dem Containerschiff war es sicher auch nicht wahnsinnig angenehm. Das hat sich wahrscheinlich so angefühlt, als fährt man mit einer S-Klasse einen Pylonen um.

Ich möchte diesen 20 Seeleuten aber vor allem deswegen mein persönliches Beileid aussprechen, weil im letzten TO-Magazin ein Bericht über die zermürbend-sorgfältig-ordentliche Bürokratie der japanischen Küstenwache war. Die US-Armee wird sich da sicher rausstehlen können, aber die Jungs sitzen jetzt erstmal fest.

Post hoc, ergo propter hoc

Im Mittelalter haben wir Hexen verbrannt.

Es folgte das Zeitalter der Aufklärung mit beeindruckenden Fortschritten in der Ökonomie, Wissenschaft und Gesundheit.

Im frühen 20. Jahrhundert haben wir Frauen das Wahlrecht gegeben.

Es folgten zwei Weltkriege, mit Hitler, Stalin, Mao und Pol Pot.