Milchmädchenrechnungs-Panikmache

Auf der Popularität von prognostischen weissagenden “Studien” des IPCC und jüngst zu “irgendwas mit Corona” kommen nun auch die Kernkraftgegner auf den Trichter, dass man mit Zahlen sogar halbwegs intelligenten Leuten wie Fefe jeden Schwachsinn verkaufen kann.

Das “Manager Magazin”, mittlerweile offenbar auch eine kommunistische Apokalypsenpostille, zitiert eine “Studie” irgendeines Verbandes der Ökoterroristen in Zusammenarbeit mit irgendeiner Mauschelklitsche in der DDR:

berechnete den Maximalschaden eines Unfalls der höchsten Kategorie auf mehr als sechs Billionen Euro. Sollten dafür beispielsweise Prämien für 17 noch zehn Jahre laufende AKW aufgebaut werden, würde das rechnerisch den Strompreis auf fast vier Euro pro Kilowattstunde treiben. Derzeit kostet sie rund 20 Cent.

An dieser Stelle sollte halt jedem mit einem Baumschulabschluss auffallen, dass die Kernkraftwerke halt alle schon 40, 50 Jahre alt sind. Die halten nicht ewig. Man muss die Kosten schon auf die gesamte Laufzeit umlegen; das nur für die Restlaufzeit zu machen ist total Milchmädchen. Für geistig behinderte grenzbegabte Milchmädchen.

Zudem ist nicht ersichtlich, wo die 5 Billionen Euro herkommen sollen. Wäre zum Beispiel im Park vor dem Reichstag in Berlin ein KKW, und da gäbe es einen Super-Gau, würde das volkswirtschaftlich ein enormes Plus bedeuten.

Gleichwohl zitieren sie aber auch reale Kosten – so darf Tepco für Fukushima besipielsweise 86 Milliarden Euro zahlen. Das sind grob 1,4% von 6 Billionen. Die Reaktoren sind von 1971 bis zum Erdbeben 2011 gelaufen, derweil lieferten die Reaktoren mindestens (!) 877.692 GWh. Das sind 877.692.000.000 kWh. Dem stehen nun 86.000.000.000 Euro gegenüber.

Das macht 9,7 cent pro kWh. Das sind, heutzutage als rassistisch geltende Mathematik angewandt, keine vier Euro. Aber das ist für den Fall, dass es einen GAU gibt. Japan hat aber noch 16 weitere Kernkraftwerke, denen es hervorragend geht. Mit einer Gesamtkapazität von grob 40GW; Fukushima hatte 4,4. Das macht dann also grob noch 0,97 cent Reaktorkatastrophen-Schaden pro kWh.

Ich würde mal sagen, dass ist ziemlich schnuppe und deutlich weniger als alleine die Umsatzsteuer auf die Öko-Bullshit-Steuer, die wir aktuell bezahlen.

Die Staatspropaganda hat eine übersichtliche Tabelle mit einer Gesamtsumme von 471 Milliarden Dollar – nennt aber hier 260 Mrd. für Fukushima statt der 80, das wären dann grob 2,5 cent. Sie nennen aber auch 200 Milliarden für Chernobyl; andere Quellen nennen da 600 – das ist aber rechnerisch vollkommen schnuppe; in der Ukraine gibt es noch weitere 4 Kernkraftwerke mit 17 Reaktoren, und die Blöcke 1-3 in Chernobyl liefen auch noch Jahrzehnte nach dem Unfall. Kommt man auf 2,555 Petawattstunden Einspeisung nur in der Ukraine, das sind 200.000.000.000€ / 2.555.000.000.000 kWh = 7,8 cent. Komisch, nicht? Wie in Japan -vor allem, wenn man die restliche Sowjetunion dazurechnet, wo es deren (beschissenen) Reaktoren ja nun ganz hervorragend geht.

Ob das nun also 8 oder 0,8 cent sind, ist vollkommen egal. Der Staat – also die arme “Allgemeinheit” – nahm sich bereits 2017 deutlich mehr als das Doppelte davon als 5 verschiedene Bullshit-Steuern.

Wichtiger aber ist, dass die Kosten für Kernkraftwerks-Unfälle zu grob 90% auf Fukushima und Chernobyl fallen. Das KKW Isar I hatte zum Beispiel genau Null GAUs. Und hätten die Sowjets oder die Japaner in den 70ern ihre Kraftwerke auch von AEG bauen lassen, hätte niemand jemals was von Chernobyl oder Fukushima gehört. Dummerweise ist AEG in den 90ern Pleite gegangen, weil alle Leute vollkommen durchdrehen, weil Sowjets, Briten (Sellafield) und Amerikaner (Three Mile Island) zu blöd sind, Kernkraftwerke zu bauen. Und Japan ein Erdbebengebiet ist.

Es gibt aber noch Leute, die Kernkraftwerke bauen können. Franzosen, zum Beispiel. Heißt Areva, haben die Sparte von Siemens gekauft; die konnten das auch. Jetzt können sie es besser. Bald können es auch die Chinesen; mein Nachbar baut denen bis zur Rente noch ein paar; die lernen das schon.

Das kostet dann übrigens mal gar nichts, der Strom. Und falls jemand “radioaktiver Abfall” schreien will: Man braucht 0,000433g U-235 für eine kWh Strom. Minus (beschissener 30% – ) Effizienz sind das 0,00013g pro kWh. Bei 2.000kWh/Jahr macht das über 80 Jahre 5,2g radioaktiven Müll pro Person.

Das Zeug hat eine höhere Dichte als Gold; die Zerfallsprodukte auch. Das ist also nichtmal eine zehn-cent-Münze. Tut man in ein kleines, bleibeschichtetes Tütchen und stellt es sich ins Wohnzimmer. In einer Acrylglasbox; Blei ist super-ungesund.

Oder aber man reißt die Kraftwerke ab. Dann hat man hunderttausende Tonnen leicht radioaktiven Betons. Was man damit machen soll, weiß ich auch nicht. Aktuell würde ich ihn zur Renovierung des Reichstags und sonstiger Parlamente recyclen. Das begrenzt dann auch die Amtszeit.

5 Replies to “Milchmädchenrechnungs-Panikmache”

  1. Die künstlich herbeigeführte Energieknappheit in Deutschland ist ein Mittel, um eine Deindustrialisierung herbei zu führen. Frankreich wird davon europaweit sehr profitieren und die Polen hoffen, dasgleiche tun zu können. Global gesehen wird Russland geschwächt werden, weil die Deutschen als Partner ausfallen und das freut die USA und die Chinesen. Solche Bewegungen konnte man früher nur durch Weltkriege erreichen. Die Welt wird nur multipolar werden, wenn die Deutschen sich erheben und ihre Nation wirtschaftlich, gesellschaftlich und kulturell erneuern. Dann haben wir eine Chance auf Frieden.

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    1. Ich bin ja ein großer Anhänger der Verschwörungstheorie, dass wir gerade den dritten Weltkrieg verloren haben.

      Die Deutschen erheben sich nämlich nicht. Wir haben uns ergeben. Diesmal sogar ohne echten Krieg. Was Deutschland macht, ist nicht mal mehr Todesröcheln; es ist nur noch ausbluten. Und alle klatschen wie die Affen dazu.

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      1. Na ja … .fast … ich würde es eher so formulieren, daß die deutschen Politk nach internationaler Absprache uns Deutschen die Rolle der Verlierer gegeben haben und 95% zu doof sind, um zu verstehen, daß sie nicht verstehen, was vorgeht und auch nicht merken, daß ihnen seit Jahren wichtige Informationen über Geopolitik und Finanzen vorenthalten werden.

        Aber das ist nicht wirklich eine deutsche Eigenschaft.

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