Reparationen

Ich lese ja weiterhin zu 80% kanadische Nachrichten. Das v.a. aus Gründen geistiger Gesundheit; Kanada ist so ziemlich das einzige vormals zivilisierte Land, was noch bekloppter ist als Deutschlandistan, aber auch, weil die tatsächlich recht rund um den Globus berichten, wie sich das für das Britische Empire eben gehört.

Nun sind in Kanada gerade (seit Wochen) die sog. “residential schools” ein großes Thema. Residential Schools waren Internate, weil Mitte des 19. Jahrhunderts irgendein Gutmensch fand – und das in den Verträgen mit den Indianern auch drinstand – dass auch die Indianderkinder irgendwie Bildung bekommen sollten.

Das lief nicht gar so toll; die haben das die katholische Kirche machen lassen, und die haben dann halt gemacht, was ein Pädophilenverein halt so macht. Aber, zumindest haben die Indianerkinder Lesen und Schreiben gelernt, jammern daher überall rum und fordern Reparationen.

Ebenso Reparationen fordern nutzlose Aktivisten aus Namibia, wegen dem deutschen “Völkermord” an den Herero und Nama, so ziemlich dem einzigen Ergebnis der deutschen Kolonisierungsbemühungen.

Unsere beste Junta aller Zeiten hat jetzt beschlossen, den Rumjammerern eine Milliarde oder irgendeinen anderen Portokasse-Betrag zu geben, womit sie natürlich nicht glücklich sind. Genauso wenig glücklich sind die Indianer in Kanada – und übrigens auch nicht die Indianer in den USA oder die Maori in Australien und Neuseeland oder wie die heißen.

In Kanada gibt der Staat jedes Jahr Milliarden aus für irgendwelche “First nations”, die sich weitestgehend aus Kriminellen, Prostituierten, Alkoholikern und rumjammernden Aktivisten konstituieren.

Die politisch korrekte, woke Linke jammert weltweit rum, dass wir bösen Westler ja furchtbare “Kolonialisten” seien, und deswegen jetzt die armen Wilden zu entschädigen hätten.

Seitdem World Food Programme in den 1950ern füttern wir halb Afrika durch, und was “die Guten” damit erreicht haben, ist nur eine groteske Überbevölkerung – die sich genauso wenig selbst ernähren kann wie ihre Vorfahren.

Kolonialisierung

An dieser Stelle muss man den moralischen Aspekt der Kolonialisierung, die ja nun mehr oder weniger erfolgreich durchgeführt wurde, beleuchten. Und hier wird, nach einer seit dem römischen Reich nicht mehr dagewesenen Periode des Friedens innerhalb der zivilisierten Welt, wie auch schon zur Kolonialzeit, schlicht die ethnologisch-evolutionäre Realität ignoriert. Es ist nicht offensichtlich kein hehres Ziel, die armen, hungernden Wilden zu zivilisieren, aber Menschen funktionieren schlicht nicht so.

“Lehren” ist hier das meines Erachtens enorm missverstandene Konzept: Es ist seit den alten Griechen das Ideal, dass man Schülern etwas beibringen kann. Das kann man aber nicht; es sind die Schüler, die von einem (idealerweise guten) Lehrer etwas lernen können.

Ein vielleicht verständlicheres Beispiel wäre “Man kann ein Mädchen aus der Gosse holen, aber nicht die Gosse aus dem Mädchen”.

Mir ist klar, dass das jetzt 500 oder sogar 2.000 Jahren pädagogischer Ideengeschichte widerspricht, aber die Realität ist hier halt auf meiner Seite. Alles, was “Kolonisierung” gebracht hat, sind sog. “Cargo Cults”, ein von einem Ethnologen in den 70ern (oder so) beobachtetes Phänomen auf irgendeiner Bumsinsel im Pazifik, wo die Eingeborenen aus Kokosnüssen Kopfhörer und aus Bäumen Funkgeräte geschnitzt haben, damit, wie als die US Army da war, Lebensmittel vom Himmel fallen.

Das funktioniert aber nicht mit Kokosnuss-Funkgeräten. Es funktioniert aber, wenn man einen Brief an das WFP schreibt.

Ebenso funktioniert es für die kanadischen “First Nations”, wenn sie rumjammern. Da kommt dann Geld und Essen.

Und uns, in der Zivilisation aufgewachsenen Menschen, ist schlicht nicht klar, dass die armen Wilden überhaupt nicht verstehen können, wieso das alles nicht einfach vom Himmel fällt. Tut es ja. Stattdessen wird jeder als “Nazi” verschrien, der dieses völlig natürliche Verhalten der Wilden als “Anspruchshaltung” kritisiert.

Das ist es nämlich nicht. Die sind zivilisatorisch nur noch nicht so weit.

“Wir” super-zivilisieren Westler waren das übrigens auch nicht; wir haben Galilei hingerichtet (oder wollten es zumindest). Das dauert aber.

Vor 600 Jahren kamen ein paar verirrte Seefahrer auf dem Weg nach Indien nach Amerika und trafen auf Eingeborene. Die hatten mit Katzendärmen an Stöcke gebundene Steine als Waffen, die Europäer hatten Zündschlossflinten. Das sind gute 9.000 Jahre zivilisatorischer Entwicklung dazwischen.

Genau wegen dieser 9.000 Jahre zivilisatorischer Entwicklung haben wir die auch nicht einfach erschossen, weil mit 9.000 Jahren zivilisatorischer Entwicklung auch die Einsicht einhergeht, dass “Verhandeln” eine beidseitig produktive Lösung für ein Problem darstellen kann, während “Totkloppen” für beide Seiten eher unbefriedigend endet.

Freilich verreckten die Ureinwohner Amerikas reihenweise an den Bakterien, die die Europäer mitbrachten – eine Krankheit wie Cholera benötigt eine gewisse Bevölkerungsdichte, um sich auszubreiten, und die Idiotie, stromaufwärts von der Trinkwasserentnahme in den Fluss zu kacken. Das Problem aber hatten die Indianer nicht, die haben in den Wald gekackt. Et cetera.

Und hier kommen wir zum zentralen Fehler der Kolonialisierung, den die Jammer-Aktivisten heute beklagen: Es gibt ja das Gerücht, dass Manhattan (oder ganz New York) für einen Beutel Glasperlen von irgendwelchen Indianern abgekauft wurde, was jetzt irgendwie “unfair” gegenüber den Indianern sei.

Das setzt aber die zivilisierte Idee von “Eigentum” voraus, für die es irgendeinen (a) Mangel an Land und (b) eine Vertragsstruktur geben muss. Der “Westen” hatte das so seit den Römern, irgendwie. Der Fehler der Kolonialisten war, davon auszugehen, dass die Indianer in den USA auch nur dieses Konzept kannten – oder gar verstanden.

Kannten sie aber nicht. Konnten sie nicht verstehen. Die freuten sich über ein Geschenk – und dass ihnen nicht die Birne eingeschlagen wurde.

Zivilisatorische Unterschiede

Wir lernen ja alle in der Schule über die “Hochkultur” der Inka und Maya, die beeindruckende Pyramiden gebaut haben. Und Kalender. Das ist, für eine Frühkultur, durchaus beeindruckend; dafür braucht es eine gewisse Menge an Mathematik (sonst stürzt das ein) und v.a. Ackerbau, um die Steine kloppenden Sklaven zu füttern. Ackerbau ist so der erste Schritt in Richtung Zivilisation – und genau so weit kamen die Ureinwohner Amerikas. Ganz genau so weit. Viehzucht wäre dann der nächste Schritt, und, wenn wir uns an einem verwunderlich gut recherchierten Computerspiel entlang hangeln wollen, käme dann irgendwann Metallverarbeitung.

Metallverarbeitung fängt mit Kupfer an, das schmilzt bei recht niedrigen Temperaturen in einem primitiven Ofen. Der zivilisatorische Schritt hierzu ist “Boah, der Stein ist aber cool, den binde ich jetzt nicht mit einem Katzendarm an einen Stock, sondern den tue ich ins Feuer”. In der westlichen Zivilisation passierte das um 8.000 v.Chr. in dem Gebiet, was heute von ISIS-Terroristen beherrscht wird.

Keine Eingeborenen in Schwarzafrika, beiden Amerikas oder Australien haben diesen Zivilisationsschritt je geschafft. Und das wird halt heute, bei dem ganzen Gejammer, gerne vergessen: ISIS-Terroristen sind den jammernden Eingeborenen locker 10.000 Jahre voraus.

Monotheistische Religionen sind in etwa so alt wie das Rad, das war um 4.000 vor Christus, wahlweise im heutigen Ägypten oder dem heutigen Griechenland – oder beides; die Juden kamen lt. Bibel ja viel rum und bekommen immer noch die meisten Nobelpreise.

So weit, in ihrer Zivilisation, sind die primitiven Völker aber nicht. Wir haben die volle Pulle überfahren mit den Errungenschaften jedweden Ansatzes von Zivilisation; und das lässt dann zB den Konflikt zwischen den aufständischen Herero und Nama und den deutschen Kolonialisten in einem ganz anderen Licht erscheinen: Wir haben da Ackerbau und Viehzucht etabliert, Erzgewinnung, plus noch weitere 10.000 Jahre Zivilisation. Wir waren aber nur Menschen, keine Götter. Die haben uns nicht angebetet. Wir haben die umgebracht, wie das unter Menschen üblich ist.

Und, im Gegensatz zu anderen Kolonialmächten, sind wir dann gegangen. Weil es sich nicht lohnte. Und dann haben die guten Leute in Namibia schnell gelernt, warum – die waren uns zu Scheiße, sie wurden von Gott verlassen. Nochmal: Das Konzept eines Gottes erfordert ein Mindestmaß an Zivilisation, was solche Völker schlicht nicht haben. Die Namibier jetzt schon. Namibia ist auch so ziemlich das einzige Land in Schwarzafrika, was nicht das letzte Shithole ist.

Das gilt identisch für die Kanadier und ihre “First Nations”, von denen es so 630 gibt. Die haben also das Konzept von “Mathematik” noch nicht verstanden; es gibt nicht 630 “erste”. Wir sind Menschen, nicht Gott. Die sind auch Menschen, aber sehr primitive solche. Wir sollten die als solche behandeln. Gott, wenn er sauer wird, hat einen Engel mit einem flammenden Schwert. Wir haben Reaper-Drohnen von General Atomic mit Lenkraketen von Diehl.

Freilich haben die mittlerweile AK-47s, die so gebaut sind, dass jedes Kind sie benutzen kann, aber das ist wie ein Bauer mit einer Mistgabel (nochmal: Weder Neger noch Indianer haben auch nur Mistgabeln) gegen einen Engel mit einem flammenden Schwert.

Wir sollten dringend aufhören, den Cargo-Kulten, die uns anbeten (/Petitionen stellen), Mana vom Himmel fallen zu lassen. Wir sind nämlich nur Menschen, keine Götter.

Ich frage mich ganz ehrlich, was da vor 5.000 Jahren passiert sein mag. Ich tippe auf sowas wie Baerbock oder Justin aus Kanada. Es wird Zeit, etwas aus der Geschichte zu lernen.

4 Replies to “Reparationen”

  1. Also das shithole-country hiess Suedwest-Afrika, weil sich ein eigener Name fuer das Shithole nie gelohnt hat. Mein Grossonkel hatte da eine Farm, wo die Neger immer dann kamen wenn, sie Hunger hatten, nicht wenn er sie brauchte, also zur Erntezeit. Ein paar hundert hat er erschossen, weil sie halt alles geklaut haben und ihn und seine Familie umbringen wollten. Seine Kids gingen dann nach Suedafrika. Er und seine Frau starben bei einem Bombenanschlag.

    “You can take the girl out of the bar, but not the bar out of the girl” ist ein gefluegelter Spruch hier. Trotzdem tut’s jeder Zweite, auch nachdem er von allen Seiten gewarnt wurde. Wenn er dann etliche Goldbarren aermer ist, und von dir hoert “I told you so”, wird er dennoch kein Freund von dir. Enjoy the decline.

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  2. Was die Pyramiden in den Amerikas anbelangt. Da ist mir die Tage klar geworden dass die Menschen dort zwar immer größere Pyramiden gebaut haben, aber nie was Neues.
    Keine Säulenhallen, keine Gewölbe, keine Türme, keine festen Brücken. Man könnte das fast als Beleg für Prä-Astronautik sehen. Die Aliens kamen und haben den Menschen dort genau das beigebracht. Und die haben das nie weiterentwickelt.
    Peter-Niveau der Zivilisation sozusagen.

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  3. 1. Die Kohle werden sowieso bloß die Häuptlinge einsacken, niemandem was abgeben, und in die Schweiz schaffen. Warum soll es diesmal anders sein?
    2. Reparationen zahlt der Besiegte. Da ist also ein Denkfehler drin.
    3. “Reparation” geht auf lateinisch “reparātio”=”Wiederherstellung” zurück. Merke: Das ist NICHT Fortschritt. Das ginge bei den Himba in Ordnung, weil die die Kohle vermutlich nicht in Scheiß-BHs anlegen würden, sondern bei ihren schicken Himbabrüsten bleiben, aber die Hereros müssten definitiv das ankolonialisierte Kleiderzeugs abliefern, das in der Gegend eh Kacke ist. Es wäre also (wenn) vielleicht eine Idee, die Milliarde als eine Art Pfandrückgabe zu organisieren.

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