Die fiesen, fiesen Juden und die armen palästinensischen Terroristen

Für Moslems ist es ja religiös sehr wichtig, einmal im Leben am Hadj teilzunehmen, einer Pilgerfahrt nach Mekka, bei der unter anderem der symbolisierte Teufel gesteinigt wird. Das fiel leider letztes Jahr aus Gründen einer globalen Panikpandemie aber weitestgehend aus, da die Araber niemanden von außen nach Mekka ließen. Glücklicherweise kamen ein paar muslimische Aktivisten in Israel auf die kreative Idee, dieses Jahr die al-Aqsa-Moschee, immerhin die drittheiligste Moschee nach denen in Mekka und Medina, für das Event zu nutzen.

Freiwillige stellen in der Moschee Steine bereit.

In Mekka wirft man aus Gefährlichkeitsgründen eher Kieselsteine auf zu diesem Zweck (zur Symbolisierung des Teufels) extra gebaute, monströse Säulen; diese existieren im Jerusalemer Raum allerdings nicht. Die findigen Aktivisten haben aber schnell im heiligen Koran ein paar Belegstellen gefunden, die dafür herhalten können, dass auch jüdische Polizisten den Teufel symbolisieren können.

Praktizierender der Religion des Friedens beim Ritual Ramy Al-Jamarat

In ihrer friedlichen Religionsausübung wurden die kreativen Aktivisten dann aber jäh von der nicht ohne guten Grund den Teufel symbolisierenden, israelischen Polizei gestört. Hierbei betraten die Ungläubigen heiligen Boden, was quasi einer Gotteslästerung gleichkommt.

Invasoren im islamischen Heiligtum; man beachte die traditionell verstreuten Opfergaben

Diese völlig unangemessene Aktion überzogener Polizeigewalt an rassifizierten Minderheiten wurde von sämtlichen muslimischen Ländern natürlich unisono verurteilt. Auch in westlichen Ländern gab es – trotz weitläufiger Demonstrationsverbote – weitestgehend friedliche Solidaritätsdemonstrationen von Aktivisten, es waren traditionelle Parolen wie “Je suis Palestine” gezeigt und von Sprechchören wie “Tod allen Juden” begleitet. Besonders aktiv zeigte sich die in Gaza regierende, palästinensische Terrororganisation Freiheitsbewegung Hamas, die schon kurz darauf missionarische Raketen auf die israelische Zivilbevölkerung abschoss, um die Ungläubigen zur Religion des Friedens zu bekehren.

Imame der Hamas bei der Missionsarbeit (Symbolbild von 2013)

Nun sind die israelischen Juden, einem Staat, der 1948 vom zionistischen Freiheitskämpfer Terroristen David Ben-Gurion ausgerufen wurde, gegenüber den friedlichen Missionierungsversuchen traditionell sehr resistent. In ihrer arroganten Pertinenz haben sie mittlerweile auch ein breitgefächertes Anti-Missionierungssystem installiert, was als “Iron Dome” bezeichnet wird. Wer sich hier an das Eiserne Kreuz des Dritten Reiches erinnert fühlt, liegt genau richtig – es ist ja nun überdeutlich, wer hier die Guten und wer die Bösen sind.

Die jüdischen Aggressoren gingen in ihrer bodenlosen Frechheit dann noch einen Schritt weiter und flogen mit Kampfjets Raketenangriffe auf Kindergärten, Schulen, Krankenhäuser, Nachrichtenagenturen und Flüchtlingslager. Begleitet wurde dies von der gut geölten Propagandamaschine des zionistischen Regimes, das seien “militärische” Ziele, nur weil sich die palästinensischen Freiheitskämpfer ihre Stellungen mit Kindergärten, Schulen, Krankenhäuser, Nachrichtenagenturen und Flüchtlingen solidarisch teilen.

Zionistisches Propagandavideo

Nach Angaben der palästinensischen Autonomiebehörde sind mittlerweile über 200 Menschen in Gaza im Rahmen der gezielten Bombardements verstorben, darunter hochrangige Terroristen Freiheitskämpfer der Hamas. Wie viele der zivilen Opfer darauf zurückzuführen sind, dass die von der Hamas verwendeten Raketen zu über 30% nicht weit genug fliegen, um wenigstens das Feindesland zu erreichen, was zum einen auf die zionistische Blockade, zum anderen darauf zurückzuführen ist, dass Bildung im orthodoxen Islam haram ist, ist nicht bekannt.

Die im UN-Sicherheitsrat von einer Mehrheit von Vertretern islamistischer Könige und Mullahs beschlossene Resolution zur Verurteilung des zionistischen Besatzerregimes “Israel” wurde vom imperialen Satansstaat USA blockiert. Wir möchten an dieser Stelle daher unsere volle Solidarität mit den unter dem Apartheitsregime leidenden Anhängern Allahs, des einzig wahren Gottes, bekunden.

Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass anderen Quellen zufolge der Auslöser des Konflikts nicht etwa die friedlichen Rituale des Ramy Al-Jamarat waren, sondern die Räumung von vier bis sechs Familien aus seit Jahren besetzten Häusern. Das ist aber natürlich offensichtlicher Blödsinn; das ist schließlich nicht Berlin, wo es 3.000 Polizisten braucht, um ein Dutzend hässlicher Kampflesben aus einem seit 40 Jahren besetzten Haus rauszuwerfen.

2 Replies to “Die fiesen, fiesen Juden und die armen palästinensischen Terroristen”

  1. Sehr schön geschrieben 🙂
    Ich würde noch darauf hinweisen wollen, das Hamas von hinten gelesen samaH lautet. Das ist noch nicht schlimm. Aber in kyrillischer (“rusischer”) Schrift gedacht läse der Russe саман (das war jetzt gerade kyrillisch, echt, fragt welche, also Russen oder so). Das läse sich (von Russen oder so) laut vorgelesen “Saman”. Jetzt kommt aber noch der Geheimdiensttrick. Läse man das in kyrllischer Schreib(!)schrift, was hier leider nicht geht, ich muss es simulieren, dann läse der Russe “Satan”.
    Da haben wirs.
    Черный! (verbotener, aber verbreiteter russischer Fluch)

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