Nicht 覺青. Bei Netflix!

Im Rahmen der zeitgeistigen (#Corona) Tendenz eigentlich sämtlicher Regierungen, faschistischer zu werden, hab ich ja nun doch endlich die 28 türkischen Lira dafür investiert, einen Netflix-Account zu haben – ich bin da aber natürlich auch nur ein Opfer der chinesisch-koreanischen Konsumindustrie, die auf die Fernbedienung eine Netflix-Taste tut.

Das sind aber eigentlich recht gut investierte 3 Euro; sogar im Vergleich zu meinem bevorzugten Premium-Filehoster-Download-Service.

Netflix, wenn man es denn hat, hat Eigenproduktionen. Die typische Netflix-Eigenproduktion “features” ganz enorm hässliche, gerne fette, dafür sehr diverse, unglaublich langweilige “Charaktere” ohne Charakter, die – dank oft guter Storys – tatsächlich trotz der o.g. Eigenschaften guckbar sind.

Also, wenn man wirklich nichts besseres zu tun hat; aber wer hat das schon?

Wennde dann aber alles halbwegs guckbare aus den USA und UK ausprobiert hast, und den deutschen Müll, und dann die Serien von den Spaniern (Casa de Papel; wird leider in Staffel 4 schlecht) und den Skandinaviern (sind alle Scheiße) und den Russen (alle Charaktere sind ausschließlich Proleten) durch hast, dann kommt halt “Alice in Borderland”. Eine Eigenproduktion von Netflix Japan.

[Spoiler! – aber irrelevant]

Dass Japaner, wie Neger, alle gleich aussehen, wissen die Japaner zumindest, sodass die (ersten) Hauptcharaktere sich zumindest an der Haarfarbe und -länge unterscheiden. Die Frauen sehen auch gleich aus, haben aber wahlweise lange Haare und/oder auffällige Brüste.

Spannende Geschichte, guckste wirklich gerne, fängst an, alle zu mögen / hassen; und dann sterben fucking (fast) alle. Das ist ein ungewohntes Storytelling; in modernen US-Serien stirbt gerne irgendeine dumme Fotze, und die Serie tut so, als sollte das den Zuschauer irgendwie interessieren. Hier – fuck. 1a Character introcution, nicht irgendwie “künstlich”, da hat sich jemand echt Mühe gegeben – und das ist eine Manga-Verfilmung.

Geschrieben hat das wohl der typische japanische Manga-Autor – im Westen hieße der “incel” – aber ohne die in den westlichen Serien übliche Misandrie hässlicher, fetter Frauen, sondern eben mit der in Japan noch existenten Misanthropie, die sämtliche Charaktere auch verdient haben.

Die innere Freude, mal 6 Folgen von irgendwas ohne irgendwelche Schwuchteln, Transen, hässliche , fette oder sonstwie politisch korrekten Gruppen schauen zu können und die Brillanz der Regisseure, einen Cast vollkommen identischer Japaner für mich unterscheidbar zu machen, hat so viel Lob verdient, dass ich ihnen sogar die “plötzliche'” Transe verzeihe – das “sudden character development” zu dem Zeitpunkt ist nicht nur angebracht; die Transe ist auch noch definitiv bumsbar; die Japaner haben da wohl von den Thais was gelernt. Oder aber die Produzenten, die für die Rolle eine mehr als nur bumsbare Frau besetzt haben.

Von daher von mir hier ein +++ “Filmtipp”, v.a. wenn ihr schon immer wissen wolltet, was passiert wäre, wenn “Cube” schon ein Film gewesen wäre, als Lewis Carroll “Alice im Wunderland” geschrieben hat. Und ein kranker Sadist gewesen wäre; aber das ist eine japanische Story, von daher nehmen wir das mal als gegeben.

[Es wird eine 2te Staffel geben.]

[De-Spoiler: NICHT googlen. Gucken.]

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