Black History Day: Politisch korrektes Blackfacing

Eine der “vernünftigeren” Ansichten linksaktivistischer Spinner ist ja, dass “Geschichte zu weiß” sei und man die unglaublichen Errungenschaften ach-so-diskriminierter Gruppen stärker betonen sollte. Da da ja nun klassischerweise die Erfindung des Rades nicht dazugehört (dito für “herausragende Leistungen von Frauen” (show me the wiper, bitch)) fiel mir da halt außer Jazz-Musik und diverse andere Formen von Lärm nie was ein.

Aber was täten wir ohne die PC-Brigade von Google, die uns Alexander Dumas in einem Doodle beschert:

Ja, da guckt Ihr, was? Ein Neger, der schreiben kann? Boah! Das hätten wir alle nie gedacht; Thomas Sowell ist ja auch… äh… kein richtiger Neger.

Und dann auch noch Dumas, der einzige Schriftsteller von Weltruhm (vor Luc Besson), den Frankreich jemals vorgebracht hat? Der war schwarz?

Macht das das jetzt besser oder schlechter als “der war Franzose”?!

(Ne, wirklich???)

Nun – war er. So ein bisschen. Alexanders Papa (der auch so hieß) sah wohl so aus:

Papa Dumas ist ein hervorragendes Beispiel für den systemischen Rassismus, der schon 1790 unter Napoleon wie eine Seuche grassierte – schaffte es der arme Alexander doch gerade so bis zum General.

Mama Dumas, eine Kellnerin, schaffte es dann (wohl, weil sie weiß war), den Adelstitel für ihren Sohn zu bekommen, sodass der arme – und sicher noch schwärzere; wir wissen ja: Kinder von Weißen und Schwarzen werden immer mehr schwarz — der arme Alexander musste also in bitterer Armut ohne jedwede Privilegien ob des furchtbaren Rassismus aufwachsen. Er bekam – außer der sozial geächteten Stelle als Assistent eines Notars – auch keinen Job, wie uns Wikipedia erklärt:

Eine gute Schulbildung erhielt Dumas nicht, vielmehr musste er mit 14 Jahren die Stelle eines Schreibers bei einem Notar annehmen

Das arme, diskriminierte, bedauernswerte Kind. Da hatten es die analphabetischen, weißen Lumpensammler und Ledergerber sicher deutlich besser.

Aber schwarz war er, das sieht man auch im Vergleich zu seiner Frau:

Tag und Nacht, oder? Gut, er hatte wohl so 400 Affären (das ist nicht unbedingt genetisch, das war da [auch schon] Zeitgeist) und kräuselige Haare (das ist schon genetisch), aber wir sehen – da gibt’s doch tatsächlich Neger in der Geschichte, von denen keine Sau wusste, dass sie tatsächlich schwarz waren.

Gott, sind wir heute alle furchtbare Rassisten, dass wir nicht automatisch sehen, dass der arme Alexander einer unterdrückten Minderheit angehört hat. Und sowas immer noch machen – man nehme mal die amerikanische Tusse, die ja tatsächlich zu 1/1000stel von Indianern abstammt, oder die andere, die so viel ins Sonnenstudio ging, um wenigsten doppelt so schwarz zu wirken wie Alexander Dumas, obwohl ihre jüngsten ethnisch-schwarzen Vorfahren vor grob 20.000 Jahren aus Afrika nach Europa migriert sind.

Aber natürlich muss man Dumas in dem Doodle so schön Mulattig machen wie seinen Papa, weil – hey, wir sind so lange schon eine so furchtbar rassistische Gesellschaft, dass man für Aussagen wie folgende natürlich sofort gelyncht wird, wenn man nur ein bisschen aussieht wie als wäre man nicht in 17ter Generation arischer Franzose (?!):

My father was a mulatto, my grandfather was a Negro, and my great-grandfather a monkey. You see, Sir, my family starts where yours ends

oder halt nicht.

Mag vielleicht doch eher was mit der Einstellung und Arbeiten zu tun haben, dass die breite Mehrheit Plünderungen und Brandschatzungen durch BLM nicht so geil findet wie “Der Graf von Monte Christo”? Ja? Nein? Doch? 


Bereits Alexander Dumas Kinder, wäre er nicht nach Frankreich, sondern nach Deutschland gekommen (Deutschland hatte nur kurz und keine relevanten Kolonien), wären übrigens nach Prüfung durch die Reichskulturkammer als arische Deutsche durchgegangen. Nur mal so nebenbei: So furchtbar waren die Nazis. Das hätte aber eher seine Enkel betroffen.

Warum nochmal hören wir uns in Deutschland diesen Rassismus-Blödsinn an?

2 Replies to “Black History Day: Politisch korrektes Blackfacing”

  1. Ich kann nur anmerken, dass Maschinengewehre so saumaessig schwer sind, dass nur zwei Leute in unserer Kompanie schafften, die 20km zu schleppen. Also sollte man die im Vorfeld angenommener Unruhen auf Daechern aufbauen. 😛

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