Guter Rassismus, schlechter Rassismus

Viele prominente konservative wie libertäre Kommentatoren in UK und USA rekurrieren bei den gerade stattfinden Plünderungs- und Brandschatzungsorgien unter dem Vorwand, “Black Lives” würden “mattern”, auf ein Buch einer Bekloppten mit dem Titel “White Fragility” – und echauffieren sich über die “fürchterlichen” Behauptungen der Dummkuh, weil die halt sämtlich nur Nazis genannt werden und keine sind – sonst würde es sie ja wie die dDeutsche Eiche nicht stören, wenn sich die Wildsau an ihr reibt.

Nun lese ich mir – auf das Risiko hin, etwas inkorrekt wiederzugeben – ganz sicher nicht 192 Seiten einer Geistesgestörten durch, aber es gibt kaum weniger gestörte Reviewer, die die Argumentation Punkte von Frau/Herrn Diangelo zusammenfassen.

White Fragility Key Idea #1: Race is a social construct that attempts to resolve a fundamental contradiction in American society.

Das Autor (seinen wir gendergerecht) ist ja nun aus meiner sexistischen, rassistischen und patriarchalen, männlichen Perspektive eine Frau, daher ist es nicht verwunderlich, dass schon nach #1 den Rest nicht lesenswert macht. Und da – das kommt zu “Frau” noch dazu – ist sie Amerikanerin.

Das ist nämlich schon insofern vollkommener Unsinn, als der “Rassengedanke” nicht nur der Gründung (1776), sondern gar der Entdeckung Amerikas mehrere Jahrtausende vorausgeht (siehe: Bibel / Thora).

Aber gut, folgen wir der Idee:

Contrary to popular belief, race isn’t a genetic reality… but a social construct

Ja – das Problem ist, das das halt schlicht (schon wieder) nicht stimmt. Jeder halbwegs ausgebildete DNA-Anlyse-Laborant kann Dir anhand ein paar Körperzellen sagen, wie Du aussiehst, was so das grundlegende Konzept von “Rassen” ist – und das sogar ziemlich gut. (“Das ist ein Schäferhund” – “Das ist ein Pudel” – Das ist ein Neger”).

Nicht perfekt, aber Wischiwaschi-Argumente wie “Innergruppenvarianz > Intergruppenvarianz” sagen eigentlich nur, dass Du Dein (wissenschaftliches, nicht soziales) Konstrukt mit diesem epistemologischen Zugang “genetisch” halt schlicht scheiße misst.

Dass Du – und wohlgemerkt, genetisch hat da eine enorme Trefferquote – zu blöd bist, es zu messen, heißt nicht, dass es nicht existiert. Je nach Ontologie ist auch “Stuhl” nur ein soziales Konstrukt, aber so rein praktisch kann man drauf sitzen oder nicht. Wie Neger halt schwarz sind – mehr oder weniger.

Das zentrale Problem an dieser (typisch weiblichen) solipsistischen Sichtweise, dass eigentlich alles nur soziale Konstrukte sind (wir könnten Stühle schlicht auch Grumpfs nennen, dann wären es keine Stühle, sondern Grumpfs) – ist das Kernproblem mit “Rassismus” in diesem Pamphlet, da Rassismus ja nun wirklich ein soziales Konstrukt ist.

Da fängt dann das Problem an, dass ich die Definition davon mit der der Autorin nicht teilen muss – und das nichtmal begründen muss; kann ich nicht; kann sie nicht – methodologisch, da (ihr) die beiden darüberstehenden Ebenen der Erkenntnistheorie (Ontologie und Epistemologie) schon fehlen.

Der Rest ist zu US-spezifisch, aber Proponenten des Unsinns erwähnen dann, dass entlassene Sklaven mehr oder weniger nichts bekamen, während Weiße Land geschenkt bekamen, was die (unfaire!) “Ungleichheit” heute begründen würde. Dieser Strohmann gilt aber nicht für Individuen, man schaue sich nur mal in White Trash – Trailerparks um – da gibt’s sicher Leute mit 250 Jahren Familiengeschichte in den USA.

Das ist übrigens ein – nach sinnvoller Definition rassistisches – Problem, der Begriff “White Trash”. Den gibt’s für Neger nicht – aber aus Gründen der Political Correctness; nicht etwa deswegen, weil es gar keine anständigen Neger gäbe – nein; vielmehr darf man das ja nicht erwähnen. Ich nenne mal Thomas Sowell, mir reicht ein schwarzer Schwan als Gegenargument gegen kollektivistischen Unsinn.

White Fragility Key Idea #2: The terms “black” and “white” denote shiftable, historically shaped markers of social superiority and inferiority.

Hm…. das klingt nach Blödsinn…. die Argumentation geht dann so, dass irgendwelche irische Traveller, sonstige Zigeuner und anderes Gesindel – oder auch offensichtlich nicht Weiße, wie Japaner – bis 1865 nicht als “weiß” galten. Das war vor 170 Jahren; das ist eher irrelevant. Meine Großeltern (väterlicherseits) saßen vor gerade 76 Jahren in einem Kriegsgefangenenlager und hatten einen feuchten Dreck, weil alles weggebombt war – vier (oder, sind ja Neger, sechs) Generationen mehr ist ein beschissenes Beispiel für “aber Mimimi”.

White Fragility Key Idea #3: Racism must be distinguished from racial prejudice and discrimination, and it must be understood as a systemic problem.

Ja – und da geraten wir sehr aneinander, weil: Ich möchte schon wissen, warum etwas problematisch sein sollte und warum ich das so sehen soll. Vorurteile und daraus resultierende Diskriminierung eine recht gute Definition von Rassismus, und das ist deswegen schlecht, weil es das Individuum außer Acht lässt.

Es kommt, wie zu erwarten, der übliche, kollektivistische “privilege + power” – Bullshit:

the more powerful group incorporates their prejudices into society’s laws, institutions, policies and norms, which they can then use to discriminate against the less powerful group on a group-to-group, rather than just an individual-to-individual, level.

Das ist eine schöne Idee, wenn es denn so wäre, aber (idealerweise, zumindest) werden Gesetze so gemacht, dass sie der Gesellschaft als Ganzes möglichst wenig schaden und am meisten nutzen, und das Beispiel der linksbekloppten Aktivisten ist dann, dass die Strafbarkeitsgrenzen für “Crack Cocaine” und “Powder Cocaine” so unterschiedlich seien – was halt Neger benachteiligen würde, oder so.

Das wäre durchaus ein Punkt, auch mit dem “systemisch”, denken wir doch bei “Powder Cocaine” eher an den Investmentbanker, der zu geizig für ein Pint Beer ist, und irgendein möchtegern-Model, die dann Bummsen, und bei Crack Cocaine eher an eine abgefuckte Straßennnutte oder Heroen der BLM-Bewegung, die für den nächsten Fix schwangere Frauen ausrauben.

Das hat zwar recht sicheren physiologischen Rückhalt, aber ich bin sicher, dass Medizin und Pharmazie auch nur von alten weißen Männern erfunden wurden (soweit korrekt), um irgendwen zu unterdrücken (soweit Unsinn).

White Fragility Key Idea #4: Historical developments in the 1950s and 1960s led to a simplistic understanding of racism.

Ja – ne…. das Wort “Rassismus” ist ein Kampfbegriff der Gleichberechtigung wollenden US-Neger in den USA. Das Wort gab es vorher nicht.

Aber wir kommen zum zentralen Punkt der von Selbsthass zerfressenen, (rassistischen) Bekloppten:

to be racially prejudiced was to be associated with the images of the hateful, violent Southern white supremacists, who were viewed as immoral… Of course, most white people want to see themselves as nice, moral individuals, and they recoil at any suggestion that they’re otherwise. To claim or imply that a white person is racist or has done something racist can therefore cause them to feel unfairly insulted, judged or attacked, since they equate the concept with immorality.

… und ich denke halt, dass das der Sinn – und die “gute Sache” – der schwarzen Bürgerrechtsaktivisten war: Dass man sie auch als Menschen anerkennt.

Ja. Haben zum Beispiel Männer in Deutschland auch dafür gekämpft, sowas wie “Wahlrecht” – bekamen wir 1867. Und? Es war nicht alles besser, früher. Verhungern, zum Beispiel, war sicher nicht so geil.

Equating racism with individual immorality

Wir lernen: Rassismus ist nicht unmoralisch.

Okay – dann versklaven wir jetzt wieder die Neger, und rummaulende Spinner vegasen wir in KZ’s Gulags. Weil – warum denn nicht? Schampus!

we’ve now arrived at a concept that is both a stepping stone and a stumbling block: white privilege. … in this context, being “privileged” doesn’t necessarily mean “having it easy.”

Oder, einfacher ausgedrückt, “Privileg” bedeutet hier nicht etwa “Privileg”, sondern ist eher wie die abgespeckte Bosch-Waschmaschine aus dem Quelle-Katalog zu verstehen?

Instead, it’s simply an expression of the fact that, regardless of their circumstances, white people enjoy certain advantages because of their whiteness that people of color don’t enjoy…. One of them is a sense of belonging. Everywhere a white person looks in his culture,

His culture. Ja. das ist halt das, wo ich mir denke: Sind wir an dem Punkt, wo wir mal einsehen sollten, dass die ganzen furchtbaren, vorurteilsbehafteten “Rassisten”, die sich anständig anziehende und verhaltende Neger tatsächlich ungerecht “diskriminiert” haben, nicht einfach noch zu nah an deren Kultur waren, die bis heute kein Problem mit Sklaverei oder sowas hat? Wollen wir unsere rassistische westliche Kultur durch gewachsene afrikanische Praktiken wie Necklacing oder – hey, warum nehmen wir nicht was aus der wunderbaren Welt der kulturellen Vielfalt – Steinigungen einführen? Also, natürlich erstmal für Leute aus diesen Kulturen; die sollen sich ja nicht ausgegrenzt fühlen; wir sind ja so weltoffen?

American society is depicting itself as a predominantly white society, thus sending an implicit message to white people: you belong here. On the flip side, it’s sending the opposite message to black people: you don’t belong here.

… freilich tun das die meisten Gesellschaften in Schwarzafrika auch, aber wir entführen nicht nahezu jeden einzelnen Ausländer in der Hoffnung auf Lösegeld.

Das liegt nun wieder daran, dass die Neger kein Geld haben, aber ich verstehe nicht, wieso das jetzt meine Schuld als Weißer sein soll. Ich verstehe auch – als Deutscher – mein “koloniales Erbe” nicht; Namibia ist so ziemlich das einzige Land in Afrika, was – seit wir da gegangen wurden; das war nicht unbedingt freiwillig – kein totales Shithole ist, und die deutsche Hinterlassenschaft in China ist die größte Brauerei des Landes.

Was wollen die Neger eigentlich, so in den USA? Rückflugtickets in die Länder ihrer Vorfahren, so als “Reparationen” – hatten ja vorher auch nix?! Ich kann mir echt nicht vorstellen, dass da selbst der Ku Klux Klan was dagegen hätte.

White privilege implicates white people in systemic racism, which inevitably leads them to develop racial biases.

Äh – oh, ein Teufelskreis.

The first is that the advantages that constitute white privilege rely on the continued dominance of white people over people of color through their retention of control over institutions of power. For example, why are white people held up as the predominant exemplars of American culture?

Ja – wie gesagt, noch, liebe Neger, seid ihr in der Minderheit, und ich bin mir recht sicher, dass sich (notfalls) ausreichend Leute finden, die Eueren schwangeren Frauen die Bäuche aufschlitzen und Euch einfach abschlachten, wie das halt in Afrika üblich ist, wenn sich irgendwer “benachteiligt fühlt”. Ich bin aber jetzt nicht so (im klassischen Sinne) rassistisch, dass ich denke, dass ihr alle so doof seid, das zu wollen. Die Buchautorin ist hingegen weiß – will die der neue Hitler werden?!

White fragility is bound up with the American ideologies of individualism, meritocracy and objectivity.

Zusammenfassend: “White fragility” bezeichnet alles, was Amerika – und überhaupt jede (hey, sind wir inklusiv) Zivilisationgut gemacht hat.

these ideologies… allow white people to shrug their shoulders at statistics showing income disparities between white and black people.

Nein. Wie uns dann weiter erklärt wird – es ist erstaunlich, wie gut solche Texte werden können, wenn man den Bullshit weglässt; die sagen immer selber, warum sie Unrecht haben müssen (so logisch):

black people have no one but themselves to blame for their being economically unequal to white people.

Ja.

Nochmal: Ja. Seinen Eltern könnte man noch die Schuld geben, dass sie, ohne sich das leisten zu können – oder wenigstens eine stabile Familiensituation zustande zu bringen – Kinder bekommen haben, aber selbst das ist… insofern unglaubwürdig, als dass das alle aktuellen “Aktivisten” bereits seit drei Generationen machen.

The components of white fragility provide white people with a comforting, but also flimsy, psychic defense mechanism

So, liebe Neger, liebe Bekloppte und einfach nur Dumme: ich würde niemals bestreiten, dass ich in diesem (idiotischen) Sinn rassistisch bin. Ich finde es gut, dass wir keine Lynchjustiz haben, dass wir an alle Menschen die gleichen Maßstäbe anlegen, und dass wir grundsätzlich davon ausgehen, dass jeder seines eigenen Glückes Schmied ist.

Das “Argument”, dass bestimmte “Bevölkerungsgruppen”, um nicht “Rassen” zu sagen, bestimmte Gesetze öfter übertreten ist vielleicht ein Punkt, mit dem man einen Pokal dafür gewinnen kann, wie “systemisch rassistisch” das sei, aber keinen dafür, dass das irgendwie moralisch falsch sei – und das gibt die dumme Weiße und ihre marxistischen Kollegen von BLM auch noch zu.

“Schwarze werden kriminalisiert” ist reines Neusprech für “Schwarze verstoßen (häufiger) gegen gesellschaftlich anerkannte Regeln”; dass Leute, die finden, sie müssten sich nicht an die gesellschaftlichen Konventionen halten, aber zu blöd dazu sind, sich dabei nicht erwischen zu lassen, in der absoluten Gosse landen, ist kein bisschen verwunderlich; das ist der Kern dessen, wie eine funktionierende Gesellschaft funktioniert.

Freilich kann man auch von einer “besseren” Gesellschaft träumen, in der gebratene Hähnchen (und was Neger sonst so mögen) vom Himmel fallen, aber die haben wir halt nicht. Wir haben eine, wo undankbare, kriminelle Nichstuer, Nepotisten (z.B. die SPD, ARD  & ZDF) und sonstige Schmarotzer auch noch rumheulen.

Ja, ihr habt die 5%, die man für eine Revolution braucht. So als Deutscher würde ich aber dringend davor warnen, das geht ggf. ganz enorm daneben.

4 Replies to “Guter Rassismus, schlechter Rassismus”

  1. Ich kann “Rassismus” nicht mehr hören. Mir geht es auch so, dass ich gute Lust hab, ständig Witze zu machen, die off-colour sind, mich aber nicht mehr getraue. Früher hätte ich nicht mal Witze im Sinn gehabt. Haute muss es nicht mal witzig sein. Nimm z.B. Cultural Appropriation. Man getraut sich ja kaum noch, ne Banane zu essen. Tusch und Narhallamarsch.

    Liked by 2 people

  2. Wie bei den linken Genderist*Innen ist es denen nicht möglich in Kategorien wie “Sowohl als auch” zu denken. Es gibt selbstverständlich biologisch gesehen verschiedene Rassen und auch nur 2 Geschlechter. DANEBEN gibt es auch soziale Rassen- und Geschlechter- Zuschreibungen, welche sich aus dem Biologischen ableiten, oder eben zugeschrieben- und so auch teilweise veränderlich sind. Das ist jedoch ein theoretisches Konstrukt und bezieht sich nur auf das soziale Geschlecht und seine Stereotypien. Es ist somit kein Entweder-Oder, sondern allenfalls ein Sowohl- als auch. Aber dies so zu denken, scheint den schreienden Einfallspinseln einfach nicht möglich zu sein. Bei denen gibt’s nur Entweder-Oder, weshalb schlussendlich alles im Müll landet, da es mit Wissen und Erfahrung schlicht nicht übereinstimmt. Eines scheint jedoch Geschlechts- und Rassenübergreifend wahr zu sein: Es gibt zur Zeit einfach zu viele “dumme und laute Menschen” und Rechthaber*innen auf unserem schönen Erdball.

    Like

Leave a Reply

Please log in using one of these methods to post your comment:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

Connecting to %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d bloggers like this: