(Statt) Coronavirus-Update: Der Drosten und die Bild

Falls jemand mein wöchentliches Corona-Statistik-Update vermisst: Ich hab nicht den Eindruck, als wäre da was passiert, was sich zu berichten lohnt.

Die einzig wichtige, “neue” Corona-Erkenntnis diese Woche ist, dass das Ding sich neben bei quasi-Untoten in Pflegeheimen auch in Asylantenheimen ausbreitet – nur falls noch irgendwer bei “Heinsberg” an ein Saufgelage denkt und nicht an … lassen wir das, der “Heim”-Zusammenhang ist empirisch evident. Wir müssen das dringend wieder in “Lager” umbenennen.

Der gottgleiche Christian D. hat also – wohl auf meinen Rat letzte Woche – doch mal wieder was “wissenschaftliches” versucht, und dabei – nach “Recherchen” der fucking BILD-Zeitung, die es nichtmal schaffen, was gegen den Gender Pay Gap zu sagen – volle Pulle versagt. Nun, das macht bei den MSM und deren Anhängern die Runde – Fefe fasst das toll-echauffiert zusammen hier.

Nun – ich werde weder den Rotz von Christian D. lesen, dem bereits Leute mit mehr Ahnung von Virologie als ich widersprochen haben, noch dazu, dass die konformitätsbewussten Weicheier nichtmal zu ihren eigenen Aussagen stehen. Mir geht es da mehr um die künstliche Aufregung darüber, dass – ach zitieren wir Fefe:

haben dem Drosten “Gelegenheit zur Stellungnahme” gegeben. Per Mail. Frist: Eine Stunde.

Nun – wofür der Christian D. – wir nennen hier ja nun keine Nachnamen – eine Stunde Zeit hatte, hat er in ebendieser Stunde echauffiert zu twittern geschafft :

Interessant: die #Bild plant eine tendenziöse Berichterstattung über unsere Vorpublikation zu Viruslasten und bemüht dabei Zitatfetzen von Wissenschaftlern ohne Zusammenhang. Ich soll innerhalb von einer Stunde Stellung nehmen. Ich habe Besseres zu tun.

Fairerweise: Das ist ein guter Punkt; wenn Idioten wie der Cocktail neulich Dir blöde Fragen mit Frist in 2 Minuten stellen; sollen die sich doch gefälligst selber ficken.

Der Christian D. hatte aber offenbar Zeit, nicht nur einen 33 Wörter-Tweet zu schreiben, sondern auch noch dazu sich strafbar zu machen – ah; egal; der wichtige Punkt sind 33 Wörter als Reaktion auf diese Anfrage:

Braucht man da wirklich 33 Wörter oder mehr Zeit, als 33 Wörter zu tweeten, um das zu beantworten?

Ich gebe mal 2 Möglichkeiten:

(1): klar, ‘türlich, seit ner Stunde.

(2) ne, sicher nicht, ignoriere ich.

Christian D.’s Reaktion impliziert quasi-feministisches zu seinem-Bullshit-stehen, ohne sich dafür rechtfertigen zu wollen. Das wäre: Ja, ignoriere ich, das sind alles Nazis.

Ich muss die tolle Studie von Christian D. nicht lesen, wenn die Bild schreibt, dass jemand mit Ahnung von Statistik (also: kein Arzt) die Statistik blöd findet. Ich finde da, wenn ich es lesen würde, nur noch mehr Fehler, ich kann Statistik wirklich gut. Sogar so gut, dass nicht jeder dahergelaufene Hinzkunz-Statistik-Professor meinen Fehler findet. Christian D. kann das offenbar nicht. Es gibt in Deutschland so drei, vielleicht 5 Leute, die das können – die kenne ich aber mindestens namentlich und großteils persönlich, und da war keiner bei den CD-Kritikern dabei.

Always stick to your lies, ist das Mantra der Con-Artists. Kann der Christian D. auch nicht  so toll. Mei. Ich schaue jetzt Staffel 3 von Sneaky Pete weiter.


Das sind dann übrigens die Leute, die sich über ihre “toll” verhandelten Preise auf dem türkischen Basar “freuen”, bis sie die mal einem Türken sagen. Deswegen sind solche Leute ja auch dagegen, dass ich da wieder hin darf: Neid.

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