Spoilerwarnung: Picard.

Ja – die Spoilerwarnung kann ich mal bleiben lassen – ich hab die aktuell drei verfügbaren Folgen gesehen; es passiert absolut überhaupt nichts.

Protagonist ist – ach, ratet mal. Zur Story: Professor Xavier war, bevor er im Rollstuhl saß, offenbar Kapitän des legendären Raumschiffs Enterprise – wie übrigens auch Denny Crane; der taucht hier aber nicht auf. Die sind aber jetzt beide gute 100, und während Captain Kirk Linke auf Twitter trollt, macht Captain Picard halt das, was alte Leute halt so machen: Eher gar nichts.

Wir lernen dann – es ist schließlich das aktuelle Jahr – natürlich aber zuerstmal eine Frau kennen. Die macht mit irgendeinem Neger rum, der wird aber sofort umgebracht – wie in jedem billigen Horrorfilm. Hatte, was Fans der Reihe begeistern dürfte, zudem ein rotes Oberteil an – da stirbt man in Star Trek halt recht schnell.

Die Frau ist die Tochter von dem verrückten Wissenschaftler, der Area 51 leitet (zumindest zum Independence Day). Der ist aber lange tot, weil er ein Android war (die heißen jetzt anders, wie man ja auch Neger anders nennt) – und man alle Androiden (die heißen jetzt anders) umgebracht hat – oder so. Die Tochter ist dann auch ein Android (die heißen jetzt anders), wohl, und während man Bent Spiner dafür noch sehr aufwändig auf “künstlich” schminken musste, haben sie eine vollkommen vergessbare Halbasiatin gefunden, die von alleine so aussieht, als käme sie aus dem 3D-Drucker. Soweit, so hervorragend die Besetzung.

Es gibt dann noch Romulaner, die schon wieder anders aussehen – dafür gibt es jetzt schwarze Romulaner. Was will man von einer rassistischen, militaristischen Rasse auch sonst erwarten als Toleranz und Diversität?

Früher waren die Neger noch alle Klingonen (oder Geordi LaForge, der war cool – überhaupt waren die früher alle cool); die waren ähnlich rassistisch und überheblich wie aktuell Black-Lives-Matter – Aktivisten, aber aus irgendeinem Grund gibt es aktuell keine Klingonen. Weil? Urheberrechte?

So ziemlich alle anderen Rollen sind Frauen, die man vom Charakter her sämtlich als “blöde Fotze starke, unabhängige Frau” beschreiben kann, die Picard, der ja nur x-zig Mal die Welt und das Universum gerettet hat (behaupten sie zumindest), eigentlich nur ununterbrochen sagen, er solle mal seine Privilegien checken.

Ah – dann gibt es noch so ein blondes Dummchen, die ist ganz niedlich, wenn man so in meinem Alter ist. Alison hat auch einen Rollennamen, auch mit A, hab ich aber vergessen. Alison ist die führende Cyborg- (die heißen jetzt anders) Forscherin – soweit glaubwürdig; nachdem sämtliche Forschung zu Synthetics (so heißen die jetzt) verboten wurde, macht das natürlich kein Mann mehr, aber die Quotenfrauen brauchen ja auch irgendeinen “Job”.

Zurück zum Plot: die asiatische Sexpuppe stirbt dann auch recht schnell, weil Romulaner jetzt Säure kotzen, wenn sie sterben. Das ist sehr tödlich, wenn das Drehbuch es so will – oder halt nicht. Keine Sorge – sowas wie Konsistenz gibt es hier nicht. Und um den ganzen Trekkies, die Hunderte Bücher über die Technik und Wissenschaft von Star Trek als Hard Sci-Fi geschrieben haben, mal so richtig den Stinkefinger zu zeigen, machen wir recht viel beliebigen Mist, weil wir zu faul sind, um über Drehbücher nachzudenken.

Ja – also, die Plastikpuppe hat eine Zwillingsschwester, weil Drehbuch. Die lernen wir dann in Folge 2 oder so kennen, da vögelt sie mit einem romulanischen Hipster. Das weiß aber Picard nicht – der weiß eigentlich gar nichts, und zudem holt er sich ja für jeden sinnvollen Vorschlag eine Absage bei einer starken, selbstbewussten Frau.

Picard hat aber noch einen alten Kommunikator, der kein bisschen so aussieht wie ein alter Kommunikator (wegen Copyright, nehme ich an), und meldet sich damit bei Dr. Corday. Wir kennen Dr. Corday aus Emergency Room, das war die mit der Affäre mit George Clooney. Die wurde dann Zeitreisende und die Frau von Dr. Who. Dr. Who ist ja jetzt auch eine schwarze Frau, deswegen ist Dr. Corday jetzt auch schwarz. Aber immer noch eine Frau. Und jetzt jünger.

Nun, Dr. Corday ist Alkoholikerin, legt aber sehr viel Wert auf guten Wein, den sie dann aus der Flasche trinkt – weil dazu ist guter Wein schließlich da. Ist Picards Wein von Picards Weingut – der scheint aber eh beschissen zu sein, sonst würde er ihn selbst ja auch aus einem anständigen Glas trinken und nicht irgendeinem komischen Becher.

Ah, in Folge 3 kommt dann noch ein austauschbarer 90er-Terrorist als Raumschiffkapitän dazu, der Recht und Ordnung und Anstand und Alkohol mag und deswegen dringend mal seine Privilegien checken müsste, schon rein vom Aussehen her. Wollte er aber wohl nicht, deswegen wurde er aus der jetzt politisch korrekten Sternenflotte entlassen.

Der Terrorist ist nicht so wahnsinnig gut geschrieben – und zudem der zweite Alkoholiker. Picard bringt zudem ohne vernünftigen Grund das dumme Blondchen auf sein Schiff, und er macht keinen anzüglichen Kommentar; sonst hätte am Ende irgendwer in der Serie einen Charakter.

So insgesamt – mei, mich stören die Frauen sehr. Mal abgesehen davon, dass alles blöde Fotzen starke, unabhängige Frauen ohne jedweden Charakter sind, waren Frauen in Star Trek ja eher mehr was für’s Auge – Uhura mit dem kurzen Röckchen führte schon in den noch wirklich rassistischen 60er Jahren dazu, dass Denny Crane sich nicht mehr beherrschen konnte und sie vor laufender Kamera küsste – das ist übrigens Filmgeschichte.

Dann gab’s Counselor Troi mit einem hautengen Catsuit – also, soweit man offenbar in den 80ern “hauteng” schneidern konnte; in den 90ern ging das bei Seven of Nine schon noch enger. Die waren optisch lecker und hatten dazu noch Charakter – das ist aber jetzt mein reaktionäres Verständnis, offenbar braucht es das heute nicht mehr.

Passieren? Ne, passieren tut gar nix; das hatte ich aber doch schon gesagt?!

Meine Empfehlung? Nun, die Serie ist gratis bei Amazon Prime dabei oder auf Eurer Lieblings-Warezseite zu beziehen; für gratis geht es schon, wenn man zu viel Zeit hat. Für die Eiligen gibt es den YouTube-Channel von Critical Drinker, der kommentiert in jeweils 15 Minuten alle Folgen sehr schön – spart Zeit und ist lustiger.

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