Es ist Krieg!

Was soll man dazu sagen? Danisch diskutiert einen Artikel auf der durch den Verfassungsschutz beobachteten und übrigens eigentlich verbotenen linken (ich spare mit -extrem; das ist nur Neusprech) Plattform Indymedia, der *schwupps* vom Netz gegangen ist. Glücklicherweise vergisst das Netz nicht.

Vorab: Der Danisch vergisst hier die von Linken gerade sehr aggressiv gefahrene Strategie des Austestens der Grenzen des Machbaren – also, ob jetzt zum Beispiel “Umweltsau” Satire ist oder, wie “Judensau”, schon Volksverhetzung.

Zweitens gibt es ja nun das – sagen wir mal, Meme, dass Rechte keine Rechtschreibung beherrschen, weswegen tolle Propagandaorgane wie die taz nicht müde werden, darauf hinzuweisen, wenn ein angeblich oder tatsächlich “Rechter” mal einen Rechtschriebfehler [sic!!!!!!!] gemacht hat.

Ich persönlich habe die Theorie, dass es den Rechten mehr auf den Inhalt ankommt als auf die Form – sie haben ja schließlich Recht, sonst hießen sie ja nicht “Rechte”, wohingegen die Linken mehr auf die Form als auf Inhalte achten – sie haben meist keine Inhalte, aber “Ey, halt doch die Fresse, du dumme Fotze” als vulgär zu kritisieren kann – naja, jede dumme Fotze, ne?

Daher: Der Text ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von Linken geschrieben; würde irgendein auch nur AfD-Mitglied sowas schreiben, stünde nach 20 Minuten das SEK mit Kampfhubschrauber vor seiner Wohnungstür. Aber halt mit den Rechtschreibfehlern, damit alle Linken sich (und anderen Schafen) sagen können “das war ein rechter Troll, sieht man doch”.

Wir müssen also, will ich meine These, dass das linkes Grenzen-ausloten ist, belegen, zumindest zeigen, dass es keinen Inhalt hat. Gehen wir es durch.

Wir sind keine Linken

M-hm. “Das ist kein echter Kommunismus”.

wir sind keine Rechten

das… glaube ich jetzt mal, da noch “Rechten auf’s Maul” folgt.

wir sind nicht aus der Mitte

Das stimmt 100%ig, Indymedia und “die Mitte” haben Null Überschneidungspunkte. Das, aber, macht Euch auf einer links-rechts-Skala halt dann zu… Linken. Linke lügen, linkisch.

wir sind die Schwarze Schar

Hm… früher gab es mal “Schwarze Scharen“, im Plural. Das waren so 300-400 Leute in Oberschlesien – das wäre heute Polen. Okay; das ist naheliegend; wenn man so Einwohnerlisten der Rigaer Str. (etc) und gesuchter polnischer Autodiebe vergleicht, merkt man da auch keinen großen Unterschied von den Namen:

Gründer waren unter anderem Theodor Bennek, Paul (Max) Czakon, Alfons Pilarski (Oberschlesien)

Also: Ihr seid Polen. Schön. Wir wissen jetzt also, dass ihr verlogene linke Polen seid. Und wo ihr wohnt.

hochintelligente

Ja… wisst ihr, was auch nur durchschnittlich intelligente Leute eher seltenst von sich geben? “Ich bin ja nicht dumm”. Was sie noch, noch seltener sagen, ist “ich bin intelligent”. Wenn man nämlich intelligent ist (also, im Vergleich zum Rest der Bevölkerung), heißt das – also, für intelligente Menschen logisch schlüssig – dass die eh alle doof sind. Für die mitteldummen – Fefe, zum Beispiel – gibt’s da dann den Dunnig-Kruger-Effekt, also dass intelligente Leute sich eher für zu dumm und dumme Leute sich eher für zu intelligent halten – der ist aber halt leicht zu zitieren; gleichwohl schwer zu verstehen: Der betrifft dich selbst nämlich genauso. D.h, wärst du wirklich hochintelligent, würdest Du nicht sagen, dass du hochintelligent wärst.

Aber gut, es sind Linke; die lügen eh nur von vorne bis hinten, faktenfrei.

bewaffnete, organisierte Freigeister

Ich glaube “bewaffnete” sofort; Polenböller gelten ja hier als Sprengstoffe, wegen denen man ja auch mal schon ein paar Jahre in den Knast kommt, wenn man sie vor einem Haus ablegt. Wenn man sie auf Menschen Polizisten wirft, natürlich nicht – ah, und dass Polen an Polenböller kommen, ist selbsterklärend, oder?

Freigeister… ja, gut, das ist immer verlogen. Sciencefiles illustriert das – als “rechtes” Blog natürlich einleuchtend, brillant und in einem einzigen, einsichtigen Satz: “Wer für alles offen ist, ist nicht ganz dicht“.

Freigeister die hiermit kundtun was nun nottut.

Freigeister [Komma] die hiermit kundtun [Komma] was nun nottut.

Seht ihr – das ist was, was Linke nicht können: Kommaregeln. Sind ja nun Regeln; das widerspricht dem anarchistischen Zeitgeist, wie auch “seinen Lebensunterhalt selbst verdienen”, “nicht stehlen” oder “keine Mordversuche an Polizisten begehen”.

Linke, demonstrieren gegen Nazis, aber demonstrieren ist verschwendete Zeit und Kraft.

Linke, Komma. Komma, Bürschchen. Linke.

Nazis lassen sich nicht durch Gegenargumente, Wissenschaft, Fakten usw. bekämpfen oder gar überzeugen.

Das stimmt so nicht. Nazis ließen sich, bei ihrem letzten Auftreten 1933-1945, sehr gut durch Wissenschaft bekämpfen; die Dechiffrierung der Enigma war ein enorm wichtiger Schritt gegen das 3. Reich. Die Entwicklung der Atombombe war jetzt auch nicht gerade hohles Gerede, nicht wahr?

Aber wenn sich Nazis nicht durch Argumente überzeugen lassen – wozu geben wir dann hunderte Millionen für die Bedüddelung von “rechten” “Aussteigern” aus?

Ah – ich vergaß; ihr wollt nur Geld, ne?

Einzig Gewalt ist der Schlüssel, denn Faschismus zu zerschlagen heißt eben zuschlagen

Nein, wenn es um Zuschlagen ginge, hieße es “Faschismus zu zuschlagen“. Ich weiß, polnisch ist da sprachlich sicher anders, das kann man euch jetzt nicht vorwerfen, aber deutsche Sprache, schwere Sprache, gell?

im Idealfall so, dass sich der braune Parasit danach nie wieder regt.

“Der braune Parasit”. Soso. Also – mal so der grundsätzliche (Meinungs-) Unterschied zwischen Linken/Kommunisten und Rechten/Kapitalisten ist, ob man irgendwie auf Kosten anderer leben können sollte – was Parasiten so tun. Wenn ihr, liebe marxistischen, anarcho-syndikalistischen Deppen Parasiten bekämpfen wollt: Man schneidet sich die Pulsadern längs auf. Geht auch mit den Glasscherben eines Molotow-Cocktails.

Militarismus wird dann zum Werkzeug des antifaschistischen Widerstandes, sobald das (wenn auch nur repräsentativ) demokratische System zu kippen droht, denn wenn es bereits gekippt ist, ist es nahezu sinnlos sich zu wehren und es bleibt wie schon einst nur noch die Flucht oder der Tod.

Das ist essentiell eine vollkommen korrekte Aussage – allerdings “droht” ein demokratisches System immer zu kippen – das ist ein sehr gutes Argument gegen eine Demokratie, übrigens. Das Problem, was ihr habt, ist also die Demokratie an sich, also der Pluralismus; sehr gut zu sehen in Schweden wie in Frankreich, wo “nicht-rechte” Parteien eine hochgradig idiotische Koalition von Parteien mit grundsätzlich inkommensurablen Ansichten eingehen, damit es nur ja nicht “recht[s]” wird. Schlechte Verlierer, nannte man das in der Grundschule. Menschen mögen Demokratie übrigens so sehr, dass sie dafür die Leute, die Demokratie nicht toll fanden, mit der Guillotine hingerichtet haben. Können wir euch gerne auch anbieten; also, “wir” Demokraten.

Flucht oder Tod betraf zur rechts-geschichtlich schwärzesten Zeit Deutschlands übrigens:

deckte die Gestapo um die Jahreswende 1937 den anarchosyndikalistischen Widerstand auf und verhaftete über 100 Personen

Ich würde jetzt eigentlich gerne sagen “viel Spaß, ihr mutigen Spartaner”, aber ich glaube nicht mehr daran, dass die deutsche Polizei in der Lange ist, mit 100 Idioten umzugehen. Von denen sie weiß, wo die wohnen. Woran liegt das?

Die staatlichen Institutionen sind dur[ch]seucht vom braunen Abschaum

Ge-nau. Die ganzen furchtbaren Nazi-Richter, die messermordenden Leuten, die hier absolut nichts verloren haben, staatliche Leistungen im vierstelligen Bereich und einen Lolli zusprechen und nicht etwa millionenschwere Schauprozesse gegen irgendeine Nazi-Fotze führen. Die. Die sind das Problem in Deutschland.

sei es in Polizei und Bundeswehr

Ja, und die böse, böse Nazi-Polizei, die sich so ungern bei lebendigem Leib verbrennen lässt, und die Bundeswehr, wo man für’s Singen von Liedern entlassen wird. Die, die sind das Problem

den religiösen Vereinigungen

Oh, vor allem die furchtbaren Kirchen, die jetzt Schlepperboote auf’s Mittelmeer schicken. Ja, die sind das Problem

Der deutsche Faschismus ist längst wieder Alltag!

Wisst ihr, liebe polnische anarcho-Deppen, wie “Faschismus” aussieht? Faschismus sieht so aus:

Die jungen Erwachsenen wurden in „Schutzhaft“ genommen, gefoltert und die meisten wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ 1937 verurteilt. [Lies: Gehängt] Einige wurden 1938 wieder freigelassen, um 1939 erneut verhaftet, in Konzentrationslager eingewiesen und misshandelt zu werden. Manche von ihnen starben in Haft.

Und wisst ihr auch, was gerade nicht passiert? ALLES davon. Es passiert euch fucking Abschaum überhaupt nichts. Wisst ihr aber, was man in einem Rechtsstaat mit Leuten wie euch macht, die so unverhohlen zu Gewalt aufrufen? Man stürmt Eure Trutzburg mit ein paar Hundertschaften Polizei. Mit Knüppeln. Dann schleift man die, die nicht freiwillig mitkommen (also: alle) blutig geprügelt an einem Gürtel um ihren Hals raus, zieht sie vor Gericht und verurteilt sie dann nach der strengst möglichen Maßgabe der Gesetze des Rechtsstaates – das wären in Eurem Fall mindestens 10 Jahre für Bildung einer terroristischen Vereinigung – plus lebenslänglich für versuchten Mord oder noch ein paar Jahre extra für schwere Brandstiftung, Raub, Diebstahl, Erpressung…

Wir haben ganz, ganz sicher keinen Faschismus in Deutschland. Wir haben keinen Rechtsstaat mehr. Aber das findet ihr Anarcho-Arschlöcher ja gut, gell?

Die Machtergreifung der Faschisten geschieht nicht vom einen auf den anderen Tag, sie geschieht schleichend, langsam frisst sie sich wie ein Krebs durch den Körper und erst dann zu handeln wenn die Wucherungen überall vorhanden sind ist zu spät, die Folgen sind großes Leid, Schmerzen und Tod!

Wir haben da so einen Bodensatz an Faschisten, die ein paar (so 7 im Jahr) Leute umbringen und ein paar Tausend verprügeln (vor allem euch, was ja nun die Polizei tun sollte; von daher sehe ich da moralisch nichts schlechtes) –  Kannste aber nix machen – außer Wegsperren; das tun wir aber.

Auf der anderen Seite haben wir Linke, die wahllos Leute ins Land lassen – die dann allein 2018 1.025.241 Menschen “großes Leid, Schmerzen und Tod” zugefügt haben. Und – sperren wir nun die Linken weg? Die 102 Mörder, mit denen wir ohne eure so tollen, offenen Grenzen hier hätten vermeiden können? Tun wir nicht. Wer, also, sind hier die “Faschisten”, die Wucherung im Volkskörper, die großes Leid, Schmerzen und Tod verursachen? Ne, nicht die Juden. Ihr.

Dies ist ein Aufruf zur Gewalt

§111 StgB, 5 Jahre Knast. ICH WILL EINEN RECHTSSTAAT!!!!!

Bewaffnet euch, nein nicht mit Zwillen und Molotovcocktails, sondern mit Schusswa[f]fen, scharfer Munition und Sprengstoff, denn uns steht ein Krieg bevor, ja er hat bereits begonnen!

Man bemerke hier den zweiten eingestreuten Rechtschreibfehler. Der weltweit einfachste Ort, um sich Waffen zu beschaffen, ohne selbst umgebracht zu werden, ist übrigens Danzig (heute Gdansk, Polen). Das sind dort recht anständige Leute, die Polen. Nur hier offensichtlich nicht. Ist wie mit den Türken.

Dieser Krieg bedeutet Verlust, eventuell Verlust geliebter Menschen oder gar des eigenen Wohles oder Lebens…

Ich hoffe wirklich, wirklich inständig, dass der deutsche, demokratische Rechtsstaat hier mal was tut, bevor, wie 1933, die einzige Möglichkeit, wieder zu Recht und Ordnung zu kommen, wieder ein grenzdebiler Volldepp wie Hitler oder Höcke ist. Das hat negative Konsequenzen, so “Führer”. Echt negative. Vor allem für euch, liebe anarcho-idiotischen schwarzen Schafe: Bissi verprügelt werden und paar Jahre Knast könnte euch evtl. rehabilitieren, sagen so Gutmenschen. Finde ich, persönlich, auch humaner, als euch an der nächsten Straßenlaterne aufzuhängen. Aber wenn meine Wahl “nichts tun” oder “Straßenlaterne” ist, nehme ich die Straßenlaterne. Vor allem, wenn ihr einen Krieg erklärt. Wisst ihr, was Krieg bedeutet? Dass ich Euch auf offener Straße erschießen darf, und dafür eine fucking Medaille bekomme. Wollt ihr das? 

Organisiert euch, vergeschwistert euch, denn es wird keine Organisationen geben die euch schützen und es wird niemand außerhalb der Schar geben der sich mit euch vergeschwistert!

Es wird keine Organisationen geben wie die weitestgehend linken Richter, die SED, die grüne KPD, die rote KPD unter Kevin Kühnert, die hirntote CDU, die schwanzlose CSU, die vormals evangelische Kirche, die vormals katholische Kirche… Neeeeeee…. die wird es alle nicht mehr geben, wenn wir hier Faschismus haben. Also, außer den Kirchen; die sind zeitgeistige Luschen.

Die Frage, die sich mir jetzt stellt: Warum wollt ihr das denn so unbedingt? Wir haben eine Demokratie; wir könnten alle Bernd Höcke wählen. Also, wir “Mitte der Gesellschaft”. Und “wir Rechten”. Und sogar die Neonazis. Und die drei noch lebenden echten Nazis. Wir mögen sowas wie Recht und Ordnung. Ihr Anarchisten mögt das nicht. Ihr seid aber halt 500 Leute, wenn’s hochkommt – na gut, nehmen wir noch alle Sozialisten, Kommunisten und Sympathisanten; sonstiges Gesindel wie Zigeuner etc. dazu – 1933 waren das gut 100.000 Leute, die man in’s KZ tun musste, damit Ruhe war.

Denkt ihr wirklich, dass das ein großes Problem wäre, jetzt mal so rein logistisch? Dass ihr kommunistischen Schmarotzer in Deutschland “in der Mitte der Gesellschaft” wirklich Rückhalt habt?

Hat 1929-33 schon ganz super funktioniert, gell?

Aber das habt ihr ja selber gesagt: “die Muster sind erschreckend identisch, eine evolutionäre Entwicklung scheint in den wenigsten Gehirnen stattgefunden zu haben!”

Wieso, zum Teufel, haltet ihr nicht einfach die Fresse und versauft eurer Hartz4?

2 Replies to “Es ist Krieg!”

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