Sippenhaft

Wenn Du in Nordkorea irgendwas machst, was der Junta dem göttlichen und allwissenden Führer nicht passt, wirst Du verhungernden Hunden zum Fraß vorgeworfen. Ebenfalls Hunden zum Fraß vorgeworfen wurde der biblische Charakter Isebel, eine widerliche, verlogene Fotze und damit großes Vorbild moderner Feministen.

Ja – und damit nicht genug, natürlich kommt Deine Familie mindestens in ein Gulag, die sind ja schließlich mit Dir verwandt, und Sippenhaft ist eine feine Sache. Also, in primitiven, vorsintflutlich-rückständigen Gesellschaften; “wir” mit einem westlichen Wertekanon wissen seit dem 5. Buch Mose (24, 16), dass das Scheiße ist. Das sind nur knapp 5.000 Jahre, also – naja, macht das heute trotzdem noch wer, zum Beispiel Nordkorea. Und die Nazis haben das natürlich gemacht, aber die hat man dafür gehängt – was ich fair und richtig finde.

Richtig toll findet neben Kim-Jong Un und Hitler das Konzept der Sippenhaft auch ein Peter Weissenburger, seines Zeichens – natürlich – “lebt in Berlin”.

Ach, und er schreibt neben seinem wahrscheinlichen Hartz4-Bezug noch für das kommunistische Propagandablatt “taz”, das ja nun bekanntlich jeden Rotz abdruckt. Gestern zum Beispiel:

Männer haften für ihre Mitmänner

Toll, ne? Da braucht man gar nicht erst den Artikel zu lesen, um zu wissen, dass Peter – nennen wir ihn aufgrund seiner Zugehörigkeit zum Feminismus Isebel, das haben die Nazis mit den Juden schließlich auch gemacht, und das müsste Peter Isebel ja gefallen…. – naja, dass Isebel ein neo-faschistisches, verachtenswertes Stück Menschenmüll (Danke an Marx und Engels für diese Kategorie von Mensch in der wundervollen Gleichmacherei) ist.

Aber schauen wir uns doch mal an, wie sehr einem ins Hirn geschissen worden sein muss, um nicht vor Scham im Boden zu versinken, wenn man so einen Gedanken auch nur im Kopf hat, geschweige denn ihn auch noch zu Tippen:

Ja, es tut weh, mit Idioten und Schlägern in einen Topf geworfen zu werden.

Nein. Es tut mir kein bisschen weh, mit Idioten und Schlägern in einen Topf geworfen zu werden. Das machen nämlich nur Idioten (naja, und vielleicht Blinde), aber ich gebe nichts auf die Meinung von Idioten. Nur Idioten geben etwas auf die Meinung von Idioten – das könnte uns jetzt etwas über Isebel verraten, wenn wir nachdenken, aber lassen wir das.

Ja, es tut weh. Grob unfair ist es auch. Dieses Gerede über „die Männer“ und wie gewalttätig wir sind, dass wir ein Problem sind, ein Ärgernis.

Ob etwas “fair” ist oder nicht, ist keine objektive Frage, und es geht – wir reden ja über / aus der Perspektive des Feminismus – um eine politische Debatte. Da geht es nicht um Fairness, da geht es darum, zu überzeugen. Da helfen Argumente – und Sophismus, und …. lalala, lange Liste, aber Fairness ist da mal Scheißegal.

Ebenso ist es scheißegal, was irgendeine geisteskranke Feministin von sich gibt. Ich höre zum Beispiel als geistig gesunder Mensch nicht auf Irre, Demagogen oder Leute, die Kommunismus toll finden, weil – naja, weil ich mein eigenes Gehirn benutze und mir selbst eine Meinung bilde. Wenn also irgendeine Bekloppte sagt, “Männer” im Sinne von “alle Männer” seien ein Problem, dann reflektiert man das an Fakten: Wie würde eine Welt ohne Männer aussehen?

Und diese Frage ist recht einfach zu beantworten: Das durchschnittliche Kraftwerk läuft ohne Nachschub an Rohstoffen, die nahezu nur Männer abbauen und liefern, vielleicht zehn Tage. Dann ist der Strom weg. Das ist soweit nicht so tragisch, aber Kernkraftwerke brauchen – auch im “ausgeschalteten” Modus, siehe Fukushima – externen Strom. Der wäre dann mal weg – und spätestens eine Woche später auch der Treibstoff für die Notstromaggregate. Nach 14 Tagen ohne Männer haben wir also global ein paar Tausend Kernschmelzen, weitläufige radioaktive Verseuchung… – naja, ihr kennt das aus Filmen. Wäre aber ziemlich Wurst, die Hälfte der verbleibenden Frauen wurde eh schon von der anderen Hälfte gegessen, weil das Essen ausging.

Halten wir fest: Es ist irrelevant, ob Männer ein Problem sind, sie sind notwendig. Das Problem der Feministin ist daher ein Problem mit der Realität – und vor allem ihr Problem. Ich interessiere mich nicht für anderer Leute Probleme, das tut Gott.  Wider dem Eindruck, den ich auf primitive Kulturen wie den Feminismus hinterlassen muss, kann ich aber versichern, nicht Gott zu sein.

Der Satz “Männer sind ein Problem, ein Ärgernis” sagt also praktisch nichts über Männer aus, wohl aber über die Einstellung der ihn äußernden Isebel (ja, ich nenne jetzt alle Feministen Isebel. Das macht dann auch die Hexenverbrennungen einfacher). Da Isebel – und alle Feministen – aber de facto genau Null wertvollen Beitrag zu jedweder Gesellschaft ever leisten oder geleistet haben, kann uns das vollkommen Schnuppe sein.

„Männer sind ein Problem“, muss man sich dann also anhören, während man selbst zu Hause brav Töpfe schrubbt und den ganzen Tag Frauen weder angefasst noch ihnen das Wort abgeschnitten hat.

Ich nehme an, dass man als Feminist “brav” Töpfe schrubbt, weil man alleine wohnt, keiner Frau ins Wort fällt, weil keine mit einem redet und keine anfasst, weil die sonst (mit Recht!) die Polizei rufen, aber… ja, ne, das kann man so stehen lassen. Wenn man ein derartiges Versagerleben führt, muss man sich das auch anhören. Ich muss es ja auch hören, wir leben in einem Land mit freier Meinungsäußerung, auch für geisteskranke Widerlinge.

ist es hilfreich, Männer auf diese Weise für die statistischen Taten der anderen verantwortlich zu machen?

Das kommt sehr darauf an, wofür es hilfreich ist. Wenn man dastehen will wie eine geisteskranke Lesbe oder ein schwanzloses Weichei sind solche Aussagen sehr hilfreich.

Ist es nicht Unfug, ja am Ende gar sexistisch, dass man uns

Isebel, würdest du es bitte lassen, von “uns” zu sprechen, nur weil ich einen Penis habe und du – naja, offenbar nichtmal eine Muschi, sondern nur eine bist? Männer bilden kein Kollektiv, ich habe mehr Gemeinsamkeiten mit 90% aller Frauen als mit dir, zum Beispiel. Und davon sind zwei Drittel Neger oder Asiaten und sehen mir nichtmal ähnlich.

Warum müssen diejenigen von uns, die noch nie ihre Position in der Firma für sexuelle Befriedigung missbraucht, die noch nie geschlagen oder gewürgt haben, sich unter ein Feindbild subsumieren lassen?

Jetzt habe ich den Hinweis mit dem Sexleben dummerweise schon verbraucht, aber egal: Weil das Konzept Ingroup vs. Outgroup irgendwie in der menschlichen Psyche verankert zu sein scheint, und man so einen Zusammenhalt schaffen kann. Das mag evolutionspsychologisch sinnvoll sein, aber man sollte das wissen. Wenn man das versteht, versteht man auch, dass jedwede Ideologie, die Menschen zu einer Gruppe macht – statt sie als die Individuen zu sehen, die sie sind – eine Gegengruppe braucht, ein Feindbild. Die (vorgebliche) Ingroup beim Feminismus sind Frauen, da bieten sich Juden, Kapitalisten oder Neger nicht so als Feindbild an wie beim Nationalsozialismus, Kommunismus oder dem Ku Klux Klan. Ist aber das selbe Prinzip. Weiß das bei der taz gar niemand?

Mit jedem Tag, an dem wir alles richtig machen

Es gibt keinen Tag, an dem du alles richtig gemacht hast. Du hast vergessen, über Ziele in deinem Leben nachzudenken – oder dich umzubringen, weil dein Leben eh keinen Sinn mehr hat. Mein Gott, die Leute sind eine Beleidigung für das Wort Standards, vom Konzept gar nicht zu reden.

lesen, dass Männer ein Problem sind, wächst die Frustration und die Wut

Stellt Euch, liebe Leser, bitte eine Frau vor, die eine Emotion zeigt.

Klappt?

Gut.

War sie traurig, oder war sie wütend?

Trauer und Wut sind typisch weibliche Emotionen – und je nach Grad der Psychose auch die Einzigen. Für Männer hingegen sind das sehr untypische Emotionen, die eventuell als Reaktion auf eine Ausnahmesituation auftreten, aber doch nicht, weil man abends in der Zeitung die grenzdebilen verbalen Auswürfe irgendeiner Bekloppten liest?

Und das kann der guten feministischen Sache doch letztlich nur schaden.

Die “feministische Sache” wird nicht gut, weil du das so schreibst, Isebel. Sie wird auch nicht dadurch schlecht, dass ich das Gegenteil schreibe. Sie ist aber deswegen schlecht, weil sie fucking menschenverachtend jegliche Werte der Aufklärung, Vernunft und Rationalität über Bord wirft und eine quasi-Kommunistische Ständegesellschaft etablieren will, dominiert von wirtschaftlichen Versagern eines Femi-Adels, der Respekt für nichts einfordert. ich weise mal darauf hin, was die Franzosen 1789ff. mit solchen Leuten gemacht haben – und dass das jedes Jahr seitdem gefeiert wird. Viva la Revolucion!

Sollte man nicht stets differenzieren?

Nein, man muss nicht stets differenzieren. Es gibt zum Beispiel mehr oder weniger dumme Feministen, aber dumm sind sie alle, sonst wären sie ja keine Feministen. Wenn es jedoch wichtig ist, sollte man durchaus differenzieren. Wir werfen ja nicht den kleinen Ladendieb ins gleiche Loch wie den Massenmörder und dann den Schlüssel weg – übrigens, weil das unser Gerechtigkeitsempfinden verletzt. Und das, übrigens, nicht etwa weil die Strafe für den Ladendieb zu hart ist, sondern weil die für den Mörder im Vergleich zu milde ist. Das ist, wie Gruppenbildung, auch so ein ur-menschlich-psychologisches Bedürfnis: Strafe und Vergeltung, und man kann Leute nicht beliebig lang grausamst quälen, die sterben irgendwann. Deswegen gibt es ja auch das Konzept der Hölle mit ewigem Leid.

Unterscheiden zwischen Männern und Tätern? Kann man machen. Aber was dann?

Dann (a) wirkt man nicht wie ein blödes Arschloch, ein menschenverachtender Widerling und / oder eine solipsistische Psychopathin, aber (b) verliert man damit sein ex ante idiotisches Feindbild, und es fällt einem selbst auf, dass das gesamte Kartenhaus des Feminismus in sich zusammenfällt wie die Luft, auf der es gebaut ist.

Erstaunlich, wie wenige Männer dann doch bereit sind, Verantwortung zu übernehmen für die anderen Männer.

Wieso ist das erstaunlich? Das Konzept der Ehe ist uralt, und da übernimmt man als Mann die Verantwortung für eine Frau. Es sollte in Zeiten der Homo-Ehe jetzt nicht wahnsinnig verwunderlich sein, dass auch Männer füreinander Verantwortung übernehmen – aber es sind halt nicht wahnsinnig viele schwul?!

So viel Energie geht in die Empörung über „Pauschalurteile“

Es gibt weniger Empörung über Pauschalurteile als eine klare Verurteilung von Pauschalurteilen. Als moralisch, sachlich und logisch falsch.

dabei könnte man sich ebenso gut über das Männlichkeitsbild empören, das uns alle gefangen nimmt.

Ich bin mir sicher, Isebel, dass dein und mein “Männlichkeitsbild” sehr, sehr weit auseinanderdriften. Und sogar geschlechtsunabhängig unser Menschenbild – Menschen sind mit Vernunft, mit Ratio, gesegnet, was sie von den Tieren unterscheidet. Du Isebel, hingegen verhältst dich wie ein Zwergpinscher, der kläfft, wenn Frauchen – naja, der halt kläfft wie ein blöder Köter. Darüber kannst du dich auch gerne empören – machst du ja auch, Feministen tun nichts anderes, als sich über die Realität zu empören. Das stört aber weder die Realität noch mich.

Nicht die Feministinnen haben Geschlecht erfunden.

Hat das irgendwer behauptet?

Sie haben sich nicht ausgedacht, dass nun mal jeder Scheiß, den irgendein Mann baut, auf uns andere zurückfällt.

Doch, das haben sie schon. Sie haben sich das Konzept nicht ausgedacht, aber diese konkrete Anwendung schon. Und de facto fällt nicht nur nicht jeder Scheiß, den irgendein Mann baut, auf alle anderen zurück, sondern absolut gar nichts, was irgendwer tut, fällt auf irgendeinen anderen zurück. Selbst wenn Männer wie jetzt z.B. Zigeuner zum überwiegenden Teil asoziale Diebe wären oder wie Neger dumm, ungebildet und stinkfaul, erlaubt das in keinem Fall irgendein Urteil über “die Neger” als Ganzes, da das – mirwegen sogar berechtigte – Vorurteil über eine Gruppe nicht auf die Gesamtheit der Gruppenangehörigen zutrifft – nehmen wir bei den Negern mal Thomas Sowell, und bei den Zigeunern… naja, egal.

Wenn also jemand dir als biologischem (nicht: sozialen, ich hab von Feministen gelernt, dass man da trennen muss) Mann irgendeinen Vorwurf macht, für den du nichts kannst, dann (a) ignorier den Vorwurf inhaltlich und (b) verachte die ihn äußernde Person mit aller angemessenen Intensität (Hinweis: Die ist hoch, und Verachtung ist eine sehr männliche Emotion, das magst du noch nicht kennen).

Das wäre mal ein Ziel, auf das wir „guten Männer“ unsere Wut und Frustration ausrichten könnten: Männer, die Scheiß bauen.

Nochmal, Isebel: “wir”, also du und ich, bilden keine Gruppe. “Gute Männer” und du bilden auch keine Schnittmenge. Gute Männer haben nämlich seit Jahrtausenden einen Umgang mit Männern gefunden, die “Scheiß bauen”: Verstoßen, Ächten, Verstümmeln, Einsperren, Umbringen, Auspeitschen…. Das ist übrigens nicht nur dummes Gerede über “Ziele”, sondern eine Lösung. Lösung, Isebel, kennst du wahrscheinlich nicht, das ist auch sowas männliches, was Frauen nicht mögen, weil sie dann nicht mehr traurig und wütend rumjammern können und dann keine Emotion mehr haben, mit der sie sich ausdrücken könnten.

Anstatt Feministinnen vorzurechnen, dass es dann doch zu viele weibliche Täterinnen gebe, als dass man häusliche Gewalt noch ein „Männerproblem“ nennen dürfe.

Wieso “anstatt”? ich habe doch bereits erklärt, dass dein Problem – und das der Feministinnen – bereits so gut es geht gelöst ist. Keine Frau in Deutschland muss Gewalt aushalten, jeder Richter wird den Täter verurteilen, jedes Frauenhaus auch jede lügende Frau aufnehmen. Da ist gar kein Problem, Isebel. Häusliche Gewalt von Frauen hingegen wird de facto kaum thematisiert, unterscheidet sich statistisch kaum von der von Männern, aber hier werden die Täterinnen kaum – und wenn, milder – verurteilt, Männern stehen kaum bis keine Zufluchtsorte offen, und die Hauptopfer weiblicher Gewalt, Kinder, für die wird kaum was getan. Denk doch mal einer an die Kinder!

Was für ein Haufen widerlicher, nur an sich selbst denkender Fotzen Feministen doch sind. 

Männer sind ein Problem.

Ist das jetzt die “Große Lüge” der Nazis, die wahr wird, wenn man sie nur lange genug wiederholt? Wollen wir einen auf Kindergarten machen? Isebel, komm: Ich habe lang und breit erläutert, wieso Männer kein Problem sind, sondern die Lösung. Und nach dem ganzen argumentfreien Gesabber deinerseits fällt dir nichts besseres ein, als die wüste, haltlose Behauptung einfach zu wiederholen? “Nein, du bist blöd” – “Nein, du bist blöd”?! Werdet mal erwachsen!

Jedenfalls wird das Problem nicht kleiner, wenn man ständig „Aber die Ausnahmen“ ruft.

Das… Problem… mit… gewalttätigen Männern? Die sind die Ausnahme. Auf welchem Planeten leben die Leute? Fucking Linke, die ihren Gegnern ihre eigenen dümmlichen rhetorischen Tricks vorwerfen.

Klar ist nämlich: Kein Hashtag schützt vor Typen, die zugreifen oder zuschlagen.

Ja… warum macht ihr dann die dämlichen Hashtags? Vernünftige Leute sperren halt diejenigen Ausnahmen weg, die Scheiße bauen, und der Rest lebt so friedlich, fröhlich und sicher, wie es eben geht. Und wir hatten schon geklärt, dass eure strunzblöde Idee eines Genozids an Männern für die Frauen (ja, jede einzelne) schlechter wäre.

Aber diese Typen fühlen sich nur sicher dabei, solange sie annehmen, dass wir anderen das okay finden.

Es mag sein, Isebel, dass es in deinen linken Kreisen Leute gibt, die es “okay finden”, andere Menschen egal welchen Geschlechts zu schlagen. Ganz konkret gab es sicher auch bei der Taz eine Abhandlung darüber, dass es okay sei, Nazis zu schlagen, allerdings deutlich unter dem Argumentationsniveau ähnlich argumentierender Propagandisten wie der NSDAP oder spätmittelalterlichen Sklavenhändlern.

Aber unter normalen Menschen – und es sind lt. Umfragen deutlich mehr Menschen nicht-Feministen als die Deppen, die stolz darauf sind, zu den 87% zu gehören, die nicht die AfD gewählt haben, um mal eines der linken “Argumente” zu verwenden – unter normalen Menschen gilt es als nicht in Ordnung, grundlos Leute zu schlagen; in den meisten Gesellschaften ist es sogar als grundsätzlich nicht in Ordnung angesehen, Schwächere zu schlagen. Auch dann nicht, wenn sie es verdient haben; haben wir sogar als “Notwehrexzess” in der Rechtssprechung.

Die Typen, von denen du sprichst, fühlen sich nicht deswegen sicher, weil sie denken, dass andere das “okay” finden. Die fühlen sich sicher, wenn sie denken, dass sie die stärkeren sind. Wir (nicht: du) zivilisierten Männer (nicht: Menschen, Frauen haben dazu Null beigetragen) haben daher das Konzept des Staates erfunden, der den Schwächeren gegen den Stärkeren verteidigt. Vorteil dieses Systems ist, dass wir sowas wie Zivilisation haben, das kennt ihr vielleicht nicht – ihr rasiert euch ja nichtmal die Achselhaare.

Und davon können sie offenbar immer noch ausgehen.

Dieser Text erschien zuerst in der Juba Post und wurde aus dem Sudanesischen übersetzt.

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