Struggle sessions for #Gamergate, Gulags für #GamerLeaksDE

Es regen sich gerade eine ganze Menge Leute über einen Artikel beim kommunistischen Propagandablatt “der Freitag” auf, in dem eine dämliche Feministin (ja, das ist ein Pleonasmus) Halb- und Unwahrheiten verbreitet. Ich korrigiere das mal nach bestem Wissen und Gewissen:

Die Faschisten des Internets

Wir greifen überhaupt nicht hoch, gar nicht. Das wird sich sicher halten lassen. Oder reden wir über Leute, die missliebige Mainungsäußerungen als “Hate Speech” zensieren wollen?

#GamerLeaksDE

Nein, tun wir nicht. Das ist so ein Jammer-Hashtag mit wieder-aufkochen von kaltem Kaffee feministischen Gamergate-Jammerns über ach so furchtbaren Sexismus in Online-Spiel-Communities oder sowas. De facto finden sich unter dem Hashtag

  1. Feministinnen, die keine Ahnung von Online-Spielen haben, diese nicht spielen und Stuss reden
  2. Weibliche Gamer, denen die Feministinnen auf den Sack gehen und die ihre Community verteidigen
  3. Online-Gamer, die das Trollspiel der Feministinnen gewinnen wollen – sind ja schließlich Gamer.

Soweit, so nichts. Und wir sind noch nichtmal im Artikel; oh Gott.

Die toxische Maskulinität

Ach fick dich. Skip.

Unter dem Hashtag #Gamergate wurde 2014 das erste mal in breiter Öffentlichkeit über patriarchale Machtstrukturen in der Videospiel-Industrie diskutiert.

Unter dem Hashtag #Gamergate wurde der Öffentlichkeit bekannt, dass irgendeine feministische Fotze “Developerin” namens Zoe Quinn, die mit etwa jedem gevögelt hat, den sie getroffen hat, ein schlecht gemachtes, nicht nennenswertes und überhaupt vollkommen unbeeindruckendes “Computerspiel” mit dem Spannungsgrad eines einzelnen Bauklötzchens in Online-Plattformen und Zeitschriften gebracht hat – sehr wahrscheinlich durch Rumbumsen.

Die Gaming-Community hat hierauf eine Diskussion über ethisches Verhalten von Gaming-Journalisten begonnen.

Die Fotzen Feministinnen haben ihren üblichen feministischen Bullshit á la “Hilfe, Sexismus” abgelassen. Das wurde so illustriert:

Das feministische Konter-Narrativ ist bei allen Feministinnen gleich, die Fotze Gastautorin beim Freitag schreibt (nach einer nutzlosen Aneinanderreihung feministischer Kampfbegriffe):

Die selbsternannten „Gamergaters“ sahen sich in der Pflicht, die Sphäre der Videospiele als Visualisierung ihrer postpupertären Männlichkeit zu wahren.

Das rekurriert jetzt bereits auf die Verbindung von Zoe Quinn, zu einer Anita Sarkeesian, professionellem Opfer, die für den absurden Stuss übrigens von der UN eingeladen wurden. Nur falls sich jemand fragt, was die UN so tut.

Das Narrativ von Sarkeesian ist, dass in Videospielen frauenfeindliche Stereotype gepflegt werden, was – keine Ahnung, üblicher feministischer Bullshit halt, Frauen zu Sexobjekten degradiert oder so. Die Ironie hier ist, dass Quinn, die “Developerin”, sich selbst zum Sexobjekt gemacht hat und die Gaming-Community das nicht in Ordnung fand, aber was haben Kohärenz, Logik und Fakten schon mit feministischen Narrativen gemein? Tiefergehende Gedankengänge sind blanker Unsinn, sehr schön erklärt das z.B. Thunderf00t auf Youtube, ein guter Einstieg wäre das hier.

Sie attackierten Feminist*innen, die die konservative und maskulinistische Ideologie der Mainstream-Videospiele in Frage stellten, mittels sexistischer und frauenfeindlicher Polemik

Das ist in etwa das, was die obige Grafik illustriert, aus feministischer Perspektive. Zu den entsetzlichen Angriffen durch Polemik kann ich nur sagen: If your ideology can’t take ridicule, your ideology is shit.

Es folgt noch ein bisschen blablubb mit Nazi-Unterstellungen und der völligen Ignoranz von Tausenden von Frauen und Minderheiten aus der Gaming-Community, die (#notyourshield) das idiotische feministische Narrativ auf Niveau von “all your base are belong to us” zerstören, aber mal ganz ehrlich:


Wie dumm muss man denn sein, einen Online-Krieg mit Leuten anzufangen, die den ganzen Tag nichts anderes machen, als online Krieg zu spielen? Und wie grenzverblödet müsste man sein, zu denken, man könnte da was gewinnen?


Nach dem Aufschrei und daraus folgenden Skandal ist nicht viel geschehen.

Doch, Feministen haben sich höchstgradig lächerlich gemacht, die SJW-Community hat sich die Trolle von 4chan zum Feind gemacht, was es beispielsweise Gutmenschen unmöglich macht, auch nur eine Fahne irgendwo aufzustellen (#hewillnotdivideus) oder linksradikale Arschlöcher, die anderen Arschlöchern feige und vermummt ein Fahrradschloss über den Kopf hauen, der Justiz zugeführt werden. Wie erwähnt – all your base are belong to us.

Der Artikel geht dann weiter – ich fasse das so kurz es geht, ohne die Idiotie zu zerstören oder die (Nicht-) “Argumente auszulassen:

Rechtsruck … Faschisierung …. rechtsautoritären … radikalen Politisierungen … Verrohung der Sprache … Märtyrerrolle.

Lies: Die bösen, sexistischen, faschistischen und homophoben Nazis, also alle, die im Internet Spiele spielen, wehren sich gegen unseren Angriff und tun so, als wären sie in der Verteidigungsposition, obwohl wir doch das Opfer-Abo haben. Auch wenn niemand, wirklich niemand hinter uns steht (außer der Presse und anderen linken Spinnern).

schleichenden Faschisierung … schnellere Radikalisierung des Sagbaren. Sozialdarwinistische Argumente …. Relativierungen ….klassische Opfer-Täter-Umkehr

Wie gesagt, viel Geblabber für den gleichen Punkt nochmal. Siehe die Liste am Anfang dieses Posts; die Jammerfotzen sind nicht Teil der Community, und die Community will nur ihre Ruhe. Oder Krieg spielen, das ist der fucking Zweck einer Online-Gaming-Community, ihr blöden Fotzen! Bleibt da weg, wenn ihr das nicht wollt.

Der Übergang vom Virtuellen in die Realität ist dabei ebenso denkbar klein.

Das ist eine glatte Lüge. Sowohl Quinn als auch Sarkeesian haben z.B. groß rumposaunt, dass sie “umziehen mussten” und/oder “Morddrohungen erhalten haben”, was ihnen in ihrem idiotisch-feministischen Anhängerkreis Opferpunkte einbrachte, aber einer Prüfung durch 4chan-Trolle, Polizei und Strafverfolgungsbehörden nicht standhielt.

Maskulinistische Fantasien werden offen nach außen kommuniziert

Oh Gott, die Wortschöpfung von Andreas Kemper, aka the 40-year-old virgin. Man beachte: Freie Meinungsäußerung ist pfui. Ich warte ja noch drauf, was Feministinnen sagen, wenn sie mal im Internet mal Pornos finden, nur wegen sexistischen, degradierenden, objektifizierenden (jaja, es gibt etwas, das nennt sich Forniphilia, Willkommen im Internet) Fantasien und so.

Vergewaltigungen werden in veröffentlichen Chats verharmlost

Blabla. Das Paradebeispiel für das, was Feministen unter “Vergewaltigung” und “Vergewaltigungsdrohung” verstehen, ist Sargon of Akkad’s “I wouldn’t even rape you“. Kudos übrigens an den brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro für “not worth raping; she is very ugly“.

Holocaust … Gewaltaufrufe … Gewaltbereitschaft, Antisemitismus und Misogynie

Ja sammal – ist das ein Zeitungsartikel oder ein linkes Wörterbuch?

In diesem selbst auferlegten Universum herrschen die Gesetze des „Stärkeren“, in der eine naturwüchsige Männlichkeit wird propagiert.

Der Freitag ist eine Zeitung, in der pseudointellektuelles Geschreibsel ohne Wert auf Grammatik wird propagiert.

Es geht weiter damit, dass alle Frauenhasser (von denen keiner belegt ist) natürlich auch Rassisten, Antisemiten und Nationalisten sein müssen. Es kommt sicher gleich Trump.

Durch … Organisationen … wie der Identitären Bewegung (IB) oder der Alternativen für Deutschland (AfD) sehen sie sich in ihrer Grundüberzeugung bestätigt

Sammal – haben wir das eigentlich mal gelesen, liebe Freitag-Redaktion? Ist das Kanak-Sprak? Ist das jetzt politisch korrekt?

Der notwendige Kampf gegen diese gefährliche Ideologie wird unisono getreu dem rechtsradikalen Duktus als humanistische Tat betitelt, was in deren Augen eine Beschimpfung ist.

Hä? Die fiesen Nazis bezeichnen den Kampf gegen sie selbst als humanistisch, was aus Sicht der fiesen Nazis eine Beschimpfung sei? Auf welchem Planeten lebt die Frau?

Wobei ich annehme, dass ihre Filterbubble langsam eine Gehirnerschütterung vom vielen Nicken bei all den Schlagwörtern hat, und normale Menschen lesen den Stuss nicht so weit – merkt man ja offensichtlich auch am Lektor des Freitags. Falls die das korrigieren – Archiv hier.

Beleidigungen … Morddrohungen … direkten, gewaltbereiten Konfrontation außerhalb des Internets

Das Problem dabei ist nur, dass diese “gewaltbereite Konfrontation” nicht von den Gamern ausgeht, sondern von den SJW und ihren Antifa-Freunden. Fragt mal Lauren Southern. Weiter im Stuss:

[Die Gamer-Szene] ist in dem Fall Katalysator und Ausdrucksform einer grundsätzlichen Gefahr durch eine fragile, aggressive und selbst radikalisierten, neuen Maskulinität.

Was ein hochtrabender, verschachtelt-komplexer, pseudointellektueller Bullshit, der hier dick aufgetragen wird, um das völlige Fehlen eines Arguments, von Kohärenz oder gar irgendwelchen Belegen zu verschleiern. Was soll denn “fragile, aggresive Männlcihkeit”? Aggresive Leute, die sofort kaputt gehen, gehen sofort kaputt. Wo ist das Problem?

Auf den Vorwurf der Faschisierung antwortete ein User, dass auch „Nazis, Faschisten und Patrioten“ Videospiele spielen würden, und man dadurch keine Verallgemeinerung ziehen könnte.

Das… ist der erste vernünftige Satz in dem Artikel. Hätte man den verstanden, hätte man sich den Artikel sparen können.

Der Hauptpunkt ist jedoch nicht die Industrie als solche, sondern die Gruppenbildung, die gezielt durch Ideologisierungen Raum für „Nazis, Faschisten und Patrioten“ geben.

Die Gruppenbildung, die Raum geben. Sammal – was soll das? Ich muss ernsthaft raten, was das bedeuten soll. Das.ist.kein.Satz.

Das als Normalität abtun ist

Abzutun, zefix. Und: Wer macht das? Wer tut es als Normalität ab, dass irgendwer außer Nazis, Faschisten und Patrioten gezielt Räume für Nazis, Faschisten und Patrioten schafft? Was ist verwunderlich daran, dass Nazis Räume für Nazis schaffen? Aber wichtiger: Was ist schlecht daran, wenn Patrioten Räume für Patrioten schaffen? Das tun Patrioten schon eine ganze Weile, das Ergebnis nennt man Land.

Was bleibt ist die absolute Notwendigkeit, den Opfern jegliches Gehör zu verschaffen

Welchen Opfern? Richard Spencer, der Typ mit der Platzwunde? Der ist aber echt weit rechts, ne?

und argumentative Trockenlegung der Täter

JA DANN MACHT DOCH MAL. Lernt aber vorher, wie “Argument” funktioniert. Sonst machen wir™ bösen, misogynen Nazi-Gamer uns nur über euch lustig, ihr Volldeppen. Und ich bin NICHTS DAVON und mache mich TROTZDEM über euch lustig, weil ihr so verdammt lächerlich seid.

Es wäre natürlich naiv zu glauben, eine fundierte Auseinandersetzung würde etwas an deren Agenda ändern

Deren Agenda. Freilich. Alles ist politisch, ne? Es ist nicht vorstellbar, dass Leute im Internet Computerspiele spielen, weil es ihnen Spaß macht, oder? Auch – vor allem, dass das Frauen oder, ganz entsetzlich, gar nicht-Weiße machen, ist vollkommen unvorstellbar, trotz dem die das unter dem fucking Hashtag #notyourshield sehr, sehr laut gesagt haben.

der Zusammenschluss von Feminist*innen und Antifaschist*innen ist dabei unabdingbar

Nein. Ich bin Antifaschist, ich mag keine Faschisten und Totalitären. Ich mag deswegen keine Feminist*innen und die Leute, die sich Antifaschist*innen nennen, auch nicht. Aber schließt auch ruhig zusammen; Feministinnen unter sich streiten bloß, linksradikale unter sich streiten bloß; wenn man die zusammenwirft, schlagen sie sich vielleicht gegenseitig die Köpfe ein wie die einen Moslems den anderen Moslems und wir normalen Menschen haben endlich unsere Ruhe.

Plattformen, die diesen Nutzern ein zuhause geben, sollten darüber hinaus die Frage zu lassen

Zulassen. Du möchstes “zulassen” schreiben, du dumme Kuh. Ich fände es ja gut, wenn die Plattformen die Frage zu lassen gedenken würden, weil die Frage keinerlei Relevanz für ihr Geschäft hat. Alle, die rumnölen, sind nicht ihre Kunden. Aber gut, auch ich träume von einer besseren Welt.

Gesellschaftliche Wandel und Kritiken dürfen keinen Halt vor der virtuellen Barriere machen, denn das … Internet ist schon längst zu einem festen Bestandteil des gesamtgesellschaftlichen Diskurs geworden, das nach dem gleichen Regeln funktioniert wie die Welt außerhalb der Server.

Des Diskurs(es), das funktioniert… komm, Mädel, das versuchen wir nochmal. Ja, ich versteh schon, dass du sagen willst, dass alle Leute, die du nicht magst, im realen Leben in Gulags zur Umerziehung gehören oder zumindest eine allabendliche maoistische Kampfsitzung verdient haben, aber die absolute Untergrenze ist es jetzt, die Leute aus dem Internet zu verbannen.

Weil es im Internet nicht nur Katzenbilder und “starke” (lies: fette / dumme) Frauen gibt, die sich ungestört selbstbeweihräuchern können.

M-Hm. Viel Erfolg, das durchzusetzen.

War halt eventuell nicht die beste Idee, im ersten Schritt einem Online- Krieg mit Leuten anzufangen, deren Hobby Online-Kriege sind…

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