#metwo – die ultimative Rassismus-Förderung

Auf Twitter – ach, lassen wir den Moloch des Internets weg. Auf SpOn behauptet irgendeine französische Schwuchtel, dass Ausländer Leute mit Migrationshintergrund in Deutschland furchtbare Leiden ertragen müssen, was sie unter dem Hashtag #metwo äußern.

Analog der Tatsache, dass “Sexismus” nur ein billiger Abklatsch auf den Kampfbegriff (!) “Rassismus” ist, hat man also mal bei den Feministen geklaut und heult nun über das harte Schicksal der in Deutschland lebenden Ausländer rum. Weil die biodeutsche Kartoffel-Köterrasse ja so furchtbar rassistisch sei.

Unter diesen entsetzlichen Rassismus fällt (natürlich mal wieder) das schwere Schicksal, dass man gefragt wird, wo man herkommt. Ich habe mich dazu an anderer Stelle schon geäußert, aber nehmen wir das mal, weil die übrigen Beispiele neben ein paar auch so, wie sie dargestellt sind, eher witzig gemeinte Vorurteile bedienen, auch Probleme wie “ich wurde von einer Behörde wie Dreck behandelt” beinhalten, was nun eigentlich nur ein Negativbeispiel für schlechte Integration in die deutsche Gesellschaft wäre – ich meine, wurde irgendwer mal von einer Behörde wie ein Mensch behandelt? In Deutschland? Irgendeinem Land?

Kinders: Das ist nicht deren Aufgabe.

An Phan ist bei der Komsomol den Jusos und möchte nicht sagen, wo sie herkommt. Auf mehrmalige Nachfrage nicht, was An zu einer ziemlich blöden Fotze macht, in meinen Augen.

Denn es ist furchtbar widerlich, den Fragenden hier Rassismus zu unterstellen, auch wenn ich verstehen kann, dass man von der Frage genervt ist. Ich habe eine Bekannte, die die Frage mit “Rööödnboch” beantwortet, weil sie nichtmal Englisch kann, geschweige denn Indisch oder gar Hochdeutsch, aber sie sieht jetzt halt nicht gerade so aus. Die ist aber nicht derart zum Kotzen, dass sie die Indien-Erklärung nicht sofort nachliefern würde – nach der ersten Frage, das spart dann auch zwei weitere Fragen – und vor allem den Eindruck, dass man eine blöde Fotze wäre.

Das hat etwas mit Verständnis gegenüber seinem Gesprächspartner zu tun, etwas mit Neugier, und vor allem etwas mit kultureller Sensitivität. Ich gehe stark davon aus, dass der durchschnittliche Deutsche nicht sonderlich daran interessiert ist, zwischen Türken, Kurden und (Levante-) Arabern zu differenzieren, was auch optisch schwer ist.

Analog sieht man An Phan auch nicht an, aus welchem südostasiatischen Land sie nach Deutschland gekommen ist, und wir Deutschen sind nicht so ungebildet wie – naja, Südostasiaten (oder Amerikaner), die denken, Europa bestehe nur aus Deutschland und “französich” und “spanisch” seien lediglich sexuelle Spielarten.

Das ist aber der Nachteil jedweden Menschen, der sich unter Menschen aufhält, der nicht so aussieht wie sie.

Das ist kein Rassismus. Das ist nichtmal Xenophobie. Wenn Du gefragt wirst, wo Du herkommst, dann interessiert das die Leute. Das kann als Tourist sein, dass kann während Deines Auslandsstudiums sein. Das kann sein, weil Du Expat bist – oder halt, weil das Drecksland, in dem Deine Eltern geboren wurden, halt ein Drecksland ist und Deine Eltern lieber in Deutschland leben wollten.

Das passiert mir übrigens auch, dass ich das gefragt werde, nur weil ich keinen Dialekt spreche. Es ist kein Rassismus, dass mir die Leute nicht glauben, dass ich 10 km von hier geboren wurde, weil ich nicht so spreche wie die Leute hier. Das aber kann kein Rassismus sein; ich bin durchaus sehr arisch (deutsch, nicht persisch) und sehe auch so aus. Es ist daher analog auch nicht automatisch Rassismus, wenn irgendeiner Vietnamesin, Inderin oder mirwegen einem Neger mit Skepsis begegnet wird, wenn er “Daffgircha” als Herkunftsort angibt (hier wäre der übrigens “Daufgirschn’a”, Franken ist ja nun nicht Bayern).

Es verstärkt aber sehr wohl die Vorurteile, die alle Menschen (nicht nur die Deutschen) gegenüber “anders aussehenden” haben – in dem Fall den Eindruck, dass diejenigen zu doof sind, eine einfache Frage inhaltlich und kontextuell richtig zu interpretieren.

Als Deutscher im Ausland hat man hier natürlich den Vorteil, dass Deutschland ziemlich international nicht gerade als das letzte Shithole Country bekannt ist. Das, liebe #metwo – Jammerlappen, ist aber für Euch oder Eure Eltern der Grund gewesen, hierherzukommen, und wenn es Euch nicht passt, wie es hier ist – wir kommen damit gut klar.

Gefühlt jeder dritte Tweet zu dem Hashtag geht in Richtung “hört halt einfach mal zu” respektive “Fresse halten”; alles, um anzudeuten, dass “wenn’s Dir nicht passt, geh halt” keine akzeptable Reaktion wäre.

Die ist es aber sehr wohl; mit Ausnahme unserer ranghohen Prolitiker (kein Typo) sind die wenigsten Deutschen der Ansicht, dass die Welt am deutschen Wesen genesen kann, und diejenigen, denen es hier nicht gefällt, gehen halt einfach weg. Insbesondere Hochqualifizierte gehen einfach – “nur” 40.000 im Jahr, aber so viele davon haben wir auch nicht.

Das, liebe Jammerer, ist deutsch: Selber machen.

Ebenso deutsch ist es, rumzujammern, wie hart man es hat, sich über jeden Furz aufzuregen und sich als der ärmste Mensch der Welt darzustellen, während man das Glück hatte, in einem der zivilisiertesten Länder der Welt geboren zu sein und die Shithole Countries hauptsächlich aus von Negern mit Maschinengewehren bewachten 5*-Hotels zu kennen. Den Teil scheint ihr mitbekommen zu haben.

Dass ihr Euch da aber selber helfen müsst, also nicht erwartet, dass jemand, dem ihr auf den Sack geht, irgendwas außer Verachtung für Euch übrig hat, scheint Euch nicht klar zu sein. Und dass diese (berechtigte!) Verachtung auf Leute abfärbt, die so aussehen wie Ihr, so sprechen wie Ihr, so leben wie ihr, das ist Eure Schuld.

Und nicht alle Menschen sehen das so differenziert wie ich; die meisten Deutschen sind genauso blöd, wie in jedem Land die meisten Leute blöd sind. Die können – wie Ihr Jammerlappen – nicht über den eigenen Tellerrand schauen, denken solipsistisch nur an sich selbst, und erwarten, dass ihnen für ihr Gejammer jemand Goldstaub in den Arsch bläst. Das wird aber nicht passieren. Das ist nicht deutsch, das war schon im Dritten Reich nicht der Fall. Da bekamst Du einen “freiwilligen” Job beim Reichsarbeitsdienst oder halt einen im KZ. Das ist deutsch. Arbeiten. Macht das mal; Ihr werdet sofort anerkannt.

Und das ist der Grund, warum ich hier so einen Rant über den Jammer-Hashtag schreibe: Euer widerwärtiges, unwürdiges Jammerverhalten färbt schon aus (den von Euch vorgeschobenen) optischen Gründen auf diejenigen ab, die hier gut integriert anständig leben und arbeiten. Und wir mögen anständige Leute. Ihr auch, eigentlich; Ihr seid nur keine. Das hat nix damit zu tun, dass ihr ausseht wie zäunestürmende asoziale Neger aus einem Shithole Country. Das liegt daran, dass wir zu viele von letzteren bekommen, so seit drei Jahren – und vorher. Und Ihr jammernden Arschlöcher wie auch die arisch-deutschen Gutmenschen nicht blicken wollen oder können, dass das nur Rassismus schürt. Wie übrigens Euer Verhalten. Und das ist nur gegenüber den “Guten” wirklich Rassismus; Ihr habt die Verachtung und Geringschätzung verdient.

Berechtigte Vorurteile sind nämlich enormst schwer zu kontrollieren. Das könnt Ihr, und ja, damit meine ich sämtliche #metwo – Deppen, nämlich auch nicht. Ihr könnt, wie Cem Özdemir, nur darüber jammern, dass alle lachten, als ihr meintet, ihr wolltet aufs Gymnasium. Und Anderen die Schuld dafür geben. Und den Grund dafür bei Anderen, bei abstrakten Konzepten wie Vorurteilen oder Rassismus suchen, statt mal eine Sekunde in Euch zu gehen und einzusehen, dass ihr wirklich strunzdoof seid – wie Cem Özdemir – oder einfach nur blöde Fotzen wie die oben erwähnte Vietnamesin.

Und dann wundert Ihr Euch auch noch, warum Euch keiner mag.

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