Faktencheck: Die österreichische Kolonialpolitik

Es gibt nicht nur in Deutschland Spinner, die finden, dass wir eine historische Verantwortung für sämtliche Neger in Afrika haben, weil wir ja böse Kolonialmächte waren. So böse, dass die wichtigste deutsche Kolonie, Deutsch-Südwestafrika, heute Namibia, im Vergleich zum Rest des Kontinents  in etwa so dasteht wie Deutschland in Europa: Besser.

Lustig ist nun aber, wenn den Quark mit der Erbschuld Österreicher behaupten:

Wer hat denn Afrika jahrhundertelang ausgebeutet und beutet es heute noch aus? Es waren wir.

Joah… lesen wir mal nach, bei linken Herzensthemen gibt’s ja kaum eine linkere Darstellung als Wikipedia:

[die österreichische Kolonialpolitik] ließ sich in Umfang, Effektivität und letztlichem Misserfolg

Ja – aber die bösen Österreicher haben doch sicher trotzdem halb Afrika versklavt und ausgebeutet?

Im März 1777 … Eine kleine Befestigung mit zehn Mann wurde errichtet und zur österreichischen Kolonie erklärt, bevor die Schiffe in Richtung Indien weitersegelten. 1781 ging die Bucht an Portugal verloren.

Ja sackzefix, die furchtbaren zehn Leute, die Millionen armer Negerkinder vier Jahre lang zur Zwangsarbeit zwangen, das ist quasi mit dem Holocaust vergleichbar, vor allem, weil

wir zerstören ihre Lebensgrundlagen, wir fischen ihre Gewässer leer, nehmen ihnen ihr Ackerland,

Da muss man sich seiner historischen Verantwortung schon bewusst sein.

(In Ostasien hatten die Österreicher übrigens eine Kolonie mit sechs (6!) Mann)

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6 Replies to “Faktencheck: Die österreichische Kolonialpolitik”

  1. Das erfolgversprechendste was die 8% Weissen in Suedafrika tun koennen ist, sich in ein Gebiet zurueckzuziehen, und es militaerisch zu befestigen. Dann geht dem Rest des Landes (wie schon jetzt abzusehen) schnell das Wasser, der Strom und vor allem die Nahrung aus. So ein Buergerkrieg waere von kurzer Dauer, da die Neger sich vor allem selbst abschlachten und verhungern. Siehe die Plaene von:
    https://www.youtube.com/channel/UCjcNtFJSzCjj-bfJidqbJMw/videos
    Die lebenswertesten Orte in Namibia sind bis heute immer noch die, welche von Deutschen aufgebaut wurden, obwohl der Grossteil der deutschen Siedler lange weg oder tot ist (inkl. meiner ehem. Verwandtschaft).

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