Das Leid der Frauen, die nicht Gott sind

Der Herr Danisch kann auch Shitlord. Aber der Rotz, den irgendeine Dummtrulla da in ihre Tastatur gekotzt hat, trieft derart vor Widerwärtigkeit, dass es Aufgabe eigentlich jeden anständigen Menschen sein muss, den zu zerlegen. Daher hier meine Kommentare zu dem widerwärtigen Dreck:

Lieber Mann …

Liebe Elsa: Es ist immer wieder schön zu sehen, was für eine furchtbar verlogene Bewegung der Feminismus ist, der gegen Geschlechterstereotype anzukämpfen vorgibt und derweil nichts tut- außer Menschen auf ihr Geschlecht zu reduzieren. Ich bin zudem nicht lieb, wenn Leute nicht lieb zu mir sind. Aber gut, versuchen wir es mal.

Endlich! Endlich fühlst du dich unwohl in deiner Haut.

Ich… fühle mich nicht unwohl in meiner Haut. Freilich, ich habe ein Bild der Autorin gegoogelt und würde mich echt beschissen in meiner Haut fühlen, wenn ich so aussähe wie sie, aber ganz ehrlich – das ist eigentlich nur so ein Frauenproblem und das mit der Projektion auf Dritte was typisch feministisches. Wie auch dieses despektierliche Aufgeilen am Leid anderer. Ganz toller Mensch, diese Elsa. Nach einem fucking Satz.

Endlich fühlst du dich verunsichert,

Ich fühle mich nicht verunsichert. Weißt Du, Elsa, ich hab mit 12 “Terminator 2” geschaut, und das hat mich verunsichert, aber – auch wenn ich das vielleicht etwas überstrapaziere – “jeder ist seines eigenen Schicksals Schmied” ist eine verdammt gute Lebenseinstellung. Im Original heißt das “make your own fate”, das ist sogar noch besser. Wenn du also willst, dass ich mich verunsichert fühle, bräuchten wir schon Hillary Clinton als US-Präsidentin oder einen dritten Weltkrieg oder so. Ansonsten geht es mir nämlich hervorragend. und faktisch auch, die dumme Kuh ist ja nun… Trump, Trump, Trump!

endlich ärgerst du dich über generalisierende Kritik

Ich ärgere mich nicht über generalisierende Kritik, ich nenne Leute, die solche anbringen, Rassisten. Ich ärgere mich auch nicht über Rassisten, ich ärgere mich darüber, dass es nirgends auf diesem Planeten voller Volldeppen eine Mehrheit dafür gibt, solche Leute zu steinigen. Aber gut, machen wir weiter mit deinen dutzi-dutzi-Weltanschauungen.

endlich bekommst du das Gefühl, wegen Dingen beschuldigt zu werden, an denen du dich selbst nicht schuldig fühlst

Was ist denn das für eine Gefühlsscheiße? Ich fühle mich nicht schuldig? Was ist denn das für ein Gerechtigkeitskonzept? “Ja, Herr Vorsitzender, die Fotze hat die ganze Zeit geschrien ‘Nein, geh von mir runter, du alter Fettsack’ aber ich habe gefühlt, dass sie es eigentlich will”?!

Ich möchte nicht in einer Welt leben, in der sowas eine Relevanz hat oder gar irgendwie Beachtung findet. Aber, so fies bin ich auch, ich gönne sie Elsa natürlich von ganzem Herzen.

Du sagst sogar, dich beschleicht das Gefühl, zum Menschen zweiter Klasse degradiert zu werden!

Ne, ich sehe die Tatsache, dass Feministen das versuchen. Und wie sehr sie damit auf die Schnauze fallen. Das ist wie mit den rassistischen Negern in Simbabwe, die alle Weißen rausgeworfen haben. Die verhungern jetzt alle, weil die Weißen halt Landwirtschaft betrieben haben, während die Neger halt nur poppen uns sich gegenseitig verprügeln, während sie Khat kauen.

Es passiert gerade etwas ganz Großartiges: Endlich hast auch du ein Geschlecht!

Ich habe mein Geschlecht seit meiner Geburt. Du auch. Du verwechselst hier aber dein dumm-sein mit deinem Geschlecht. Das ist typisch für Frauen, deswegen sollten die ja so ganz historisch immer lieber die Klappe halten, weil nur so ein Mist rauskommt, aber dazu kommen wir (leider) noch ausführlicher.

Jetzt können wir auf Augenhöhe reden.

Nein, das können wir ganz sicher nicht. Du lebst in irgendeinem Luftschloss, gebaut auf Deinem nutzlosen Studium altägyptischer Kulturanthopologie oder sowas, und ich habe mit meinem Abschluss in Evil Studies eine sehr spitze Nadel für diesen Ballon bekommen, die dich derart tief fallen lässt, dass du nie wieder hochkommst. Du kannst Dich aber gerne höher als meine Augenhöhe fühlen; das stört mich, wie gesagt, nicht. Ich weiß, wo Du eigentlich bist.

Du unterschiedest dich in deinem Stand, deiner Klasse, in deinem Beruf, deinem Charakter…. Du hattest Talente

Ja. Ich habe sogar immer noch Talente. Du hast immer noch keine. Neidisch?

Ich aber war der Mensch mit Geschlecht. [bla] Simone de Beauvoir [bla] Es gab das generische Maskulinum, die Norm.

In vielen Sprachen, aber nicht denen, die die Mehrheit spricht. Im chinesischen gibt es zB gar kein Geschlecht, von daher nehme ich mal an, dass das im Mongolischen nicht anders ist, und das wären dann mal so 500 Jahre Kulturgeschichte. im Türkischen gibt es das auch nicht, sind nochmal 500 Jahre. Latein kann ich auch, da gibt es das, aber das römische Reich wurde ja nun von den o.g. Barbaren ohne Sexus in der Sprache überrannt. Auch ein Grund, den Quatsch zu lassen, oder?

Du kannst nicht rational denken, sagtest du

Ich verstehe gerade das Wort “fremdschämen”.

Aha, du sagst mir, ich kann nicht denken, weil ich eine Frau bin? Ich beweise dir das Gegenteil.

Nein, Elsa, du kannst nicht denken, weil du dumm bist. Und du beweist mit diesem Text genau das, nicht das Gegenteil. Das verstehst du aber nicht, weil… ah, weil du dumm bist.

Ich habe gelernt, selbst zu entscheiden, wer ich sein will.

Und du hast dich entschieden, eine widerwärtige, dumme Pute zu sein, die für einen Hungerlohn in einem kommunistischen Schmierblatt rassistischen, sexistischen Dreck schreibt.

Hey – ich will jetzt nicht deine Lebensentwürfe kritisieren, aber: man hätte mit seinem Leben auch was anfangen können?!

Ich sage dir: Du schlägst Frauen, weil du ein Mann bist.

Ich schlage nur Frauen, die das geil macht. Das hat nicht so sehr etwas mit meinem Geschlecht zu tun.

Ich sage dir: Du denkst, du nimmst dir den weiblichen Körper, weil du ein Mann bist.

Hmmmm… ja, das mag stimmen. Aber seid nicht ihr die genderqueeren Leute, die Lesben total normal finden? Ich meine, ich habe vollstes Verständnis dafür, weibliche Körper geil zu finden, aber das ist ja dann nicht unbedingt eine Geschlechtssache, oder? Widersprecht ihr euch da irgendwie? Nein? Doch?Urgh, feministische kognitive Dissonanz überfordert mich.

Ich sage dir: Du hast es einfacher im Job, weil du ein Mann bist, du hast Privilegien, weil du ein Mann bist,

Mädchen – mein Job ist nicht einfach. Du zum Beispiel könntest den mit 100%iger Sicherheit nicht. Meine Frau zB kann den aber schon, aber das nicht, weil sie ein Mann ist, sondern weil sie nicht dumm ist. Irgendwie rekurriert Feminismus immer auf absolute Idiotie, oder?

vielleicht sage ich dir sogar mal: Du kannst dich nicht gut um Kinder kümmern

Leute mit Kindern sagen mir da was anderes. Aber gut, ich nehme an, Elsa hat keine Kinder und hat dementsprechend nur nicht den Hauch einer Ahnung von Kindern. Wie von allem anderen auch.

Jahrhundertelang brachte dir dein Geschlecht keine Nachteile

Ich bin keine 40. Und wir haben in der Schule derart lang den Nationalsozialismus durchgekaut, dass selbst bei mir hängengeblieben ist, dass Erbschuld und Sippenhaft Scheiße sind.

Plötzlich wird deiner individuellen Freiheit eine Grenze gesetzt.

Jaaaaaaa! und ich kann mich fühlen wie Galileo Galilei, der entgegen der vorherrschenden katholischen Kirche und ihren Inquisitoren behauptet, die Erde sei gar keine Scheibe. Ich Ketzer!

In welcher Welt ist sowas gut?!

Du hasst es, ein Geschlecht zu haben, an dem negative Eigenschaften hängen, die du nicht loswirst, nur weil du einen Penis hast?

Realitätscheck: Ich laufe nicht einmal im Monat aus, und mein Gehirn ist größer. Mein Körperfettanteil ist – trotz eines hohen BMI – niedriger. Meine Muskelmasse ist größer. Ah, und ich habe einen Penis und kann im Stehen pinkeln. Wo, nochmal, sind die negativen Eigenschaften meines Geschlechts?

Du hasst es, dass man dir Verhaltensweisen zuschreibt, obwohl du sie gar nicht als deine Verhaltensweisen siehst?

Ne, ich hasse nur Leute, die das machen. Dich zum Beispiel, Elsa. Und andere Rassisten und Sexisten. Aber keine Sorge; wir müssen für Leute wie euch nicht gleich Konzentrationslager bauen. Ihr sterbt schon von alleine aus.

Nun können wir reden, darüber, … wie wir uns anziehen und schminken wollen,

Nein, das können wir nicht. Ich habe nämlich Null interesse daran, wie du dich anziehst, geschweige denn schminkst, und ich habe auch herzlich wenig Interesse daran, über meine Kleidung zu reden. Eigentlich gar keines.

wie wir Sex haben wollen

Ich möchte keinen Sex mit dir haben, Elsa. Das geht auch nicht; ich bin nicht mehr 14 und mein Penis hat gewisse Ansprüche entwickelt.

nun wird Geschlecht verhandelbar – weil nun alle Beteiligten ein Interesse daran haben, zu verhandeln

Ich habe kein Interesse daran, mein Geschlecht zu verhandeln, auch nicht metaphorisch. Aber wir könnten darüber verhandeln, ob meine Ablehnung von Konzentrationslagern vielleicht etwas voreilig war, wenn du möchtest.

Hier meine Bedingungen.

Ich muss mir jetzt echt Mühe geben, nicht jedesmal “fick dich, du Hure” zu schreiben – befürchte ich.

Ich will, dass du deinen Platz räumst.

Fick dich, du Hure.

Ich will dieselben Chancen wie du im Beruf, und dafür musst du mir die Hälfte von allem überlassen.

Die hattest du. Du konntest an die gleiche Uni wie ich. Und du hättest da was lernen können. Hast du aber offensichtlich nicht, sonst würdest du nicht zu weniger als dem Mindestlohn Artikel für eine kommunistische Postille schreiben, während ich auf meinem Boot sitze.

Ich muss dir da auch nix von überlassen. Freilich, wir haben Steuern, aber im Gegensatz zu Kapitalismus und Märkten, die funktionieren, funktioniert Sozialismus eben nicht.

Du musst mehr arbeiten, denn ich arbeite schlecht bezahlt in Teilzeit und unbezahlt in der Hausarbeit, und insgesamt arbeite ich mehr als du.

Ja natürlich arbeitest du mehr als ich. Ich hab ja nun schließlich was gelernt – zum Beispiel, dass man zum Leben nicht derart viel braucht. Weiterhin ist Hausarbeit nicht unbezahlt, meine Putzfrau bekommt 12€ die Stunde. Das ist mehr als du vom Freitag bekommst, Elsa. Aber natürlich kann meine Putzfrau auch was – im Gegensatz zu dir.

Komm, wir machen Hälfte-Hälfte: mit dem Geld, mit der Lohnarbeit, mit der Hausarbeit

Mädchen – ich mache das mit meiner Frau so. Es ist als Mann nur Sack-schwierig, so wenig zu verdienen wie eine Frau, die kontinuierlich dauergestresst ist. Aber es geht.

Und nein, Hausarbeit könnt ihr Weiber schön selber machen. Ich komme gut mit zwei Spülmaschinen klar; ihr wollt das Zeug in Regale stellen.

Es gibt ein Leben ohne dich.

Ja, natürlich. Und das tut mir auch leid, aber ich kann nicht realistisch alle 3,5 Milliarden Frauen auf diesem Planeten beglücken.

Ich will, dass du verstehst, dass du kein Zugriffsrecht auf meinen Körper hast.

Ich will, dass du verstehst, dass ich ein Bild von dir gesehen habe und mir daher schon der Gedanke an deinen Körper Übelkeit erregt.

Ist aber eine lustige Idee, mit dem “Zugriffsrecht” – das ist nämlich treffend. Zugriffsrechte auf weibliche Körper sind ein verhandelbares Asset; der Preis liegt irgendwo zwischen “20 Euro ficki ficki” und “ich liebe dich”.

Wir entwickeln die Pille für den Mann, und du musst sie nehmen oder für sinnvolle Alternativen sorgen, denn jetzt bist echt du mal dran.

Ich bin kein Biochemiker. Du auch nicht. Ich denke daher nicht, dass wir die Pille für den Mann entwickeln werden. Und die, die es gibt, nehme ich sicher nicht; die macht impotent und Krebs und wasweißichwas.

Finger weg von meinem Bauch, auch wenn er schwanger ist, darüber bestimme ich.

Boah, diese Subjektivierung gesellschaftlicher Themen ist so typisch weiblich feministisch strunzdumm. Mach mit deinem Bauch, was du willst, aber lass deine Finger von meinem Geldbeutel. Ja? Nein? Okay, dann reden wir über deinen Bauch.

Du hast kein Recht auf einen Flirt mit mir, wie ich auch kein Recht darauf habe, mit dir zu flirten, wenn du nicht willst.

Boah KÖNNTE DER FRAU MAL JEMAND EINEN SPIEGEL KAUFEN?

Ich will anziehen können, was ich will, ein Kopftuch oder keins, einen kurzen Rock oder einen langen, darüber entscheide ich, nicht du – oder wir einigen uns darauf, dass auch ich bestimmen darf, was du anziehen musst.

Ich bin sehr dafür, dass Elsa eine Burkha trägt. Sammal. Was für ein widerliches Entitlement. ich weiß auch nicht, was Frauen mit Kleidung haben – sollen sie doch anziehen, was sie wollen. Und auch wenn der Rock den Arsch nicht ganz bedeckt – ich schaue sowas gerne an. Ist die Entscheidung der Frau, aber meine Augen gehören mir.

Ich weiß, Verhandlung heißt nicht, dass wir uns einigen.

Das ist nicht die Definition einer Verhandlung, das ist die Definition von “unproduktiv”. Wenn du keine Einigung willst, können wir es gleich lassen. Ich geh doch hier nicht auf den Basar und verhandle nur wegen des gratis-Tees?! Das wäre…. Schmarotzertum? Feministisch?

Dass auch ich Kompromisse machen muss. Nach all der Erniedrigung!

Ist schon scheiße, dass du nicht Gott bist und dich alle anbeten, gell? Und die Erbschuld erst!

Ich denke, wir müssen mal über Euthanasieprogramme reden.

Hälfte-Hälfte heißt erst einmal, dass vor allem du Nachteile hast, bis wir die Quote erreichen. Es heißt, dass du bei deiner Bewerbung mal nicht genommen wirst – wegen deines Geschlechts.

Das, liebe Kinder, ist widerwärtigster Feminismus in Reinform. Wir haben sieben oder acht Milliarden Menschen auf dem Planeten Erde, davon sind nur eine Milliarde weiß. Wir sollten daher alle Asiaten und Neger kastrieren oder abschlachten, bis die Quote erfüllt ist. Wegen ihrer Hautfarbe.

Sammal.

Vielleicht hörst du zu, vielleicht lernst du, mit deinem Geschlecht zu kämpfen. Das müssen wir jetzt beide.

Ich… äh… “kämpfe” dann jetzt mal mit meinem Geschlecht. Zum frauenverachtendsten Porno, den ich finden kann.

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9 Replies to “Das Leid der Frauen, die nicht Gott sind”

  1. Ein schönes Beispiel dafür, daß Feminismus im Grunde genommen rassistischer Geschlechterrevanchismus ist – ein Punkt, der von Männerrechtlern und Maskulisten oft ignoriert oder geleugnet wird. Politisch führt das zu einem enormen Nachteil, insofern die Ideologie des Feminismus in die Nähe gerechter Vergeltung gerückt wird.

    In meinen Augen wäre eine Auseinandersetzung mit dem Gerechtigkeitsbegriff innerhalb der manosphäre dringend notwendig, aber niemand hat die Zeit oder den Mumm, das anzufangen.

    Denn natürlich gibt es eine gerechte Vergeltung, wie wir in jenem Märchen lernen, in denen ein Mann eine als alte Frau getarnte Hexe über den Fluß trägt und diese ihn dann fragt: “Wie kann ich dir das vergelten?”. Auch Vergeltung im negativen Sinne gibt es: Wenn ein Mann unerwartet nach Hause kommt, seine Frau mit dem Nachbarn vögelnd vorfindet, am nächsten Tag die Scheidungspapiere bekommt und in der folgenden Auseinandersetzung seine Kinder, sein Haus und die Hälfte seiner Rentenansprüche verliert, dann hat er natürlich ein Recht auf Vergeltung. Denn die private Entscheidung einer Frau, sich um andere Schwänze zu kümmern, sollte nicht die Lebensarbeit eines Mannes zerstören.

    Das Beispiel zeigt, wie verwickelt Vergeltungsfragen sein können. Denn es ist ja das Gesetz bzw. das juristische Urteil, welches diese Folgen für den Mann generieren, nicht die Entscheidung der Frau, andere Schwänze reinzulassen. Diese Fragen sind:

    1. Gegen wen richtet sich der Vergeltungsanspruch des Mannes? Gegen die Frau? Die Staatin? Die Parlamentarierinnen? Die Richterin?

    2. Wie sieht diese Vergeltung aus, was darf von einem moralischen Standpunkt aus unternommen werden?

    Es würde dem Feminismus eine seiner erfolgreichsten Spitzen nehmen, wenn wir Männerrechtler und Maskulisten dazu was Vernünftiges zu sagen hätten.

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    1. Ich denke, dass die Manosphähre schlicht zu vielfältig ist, als dass man da einen einheitlichen Gerechtigkeitsbegriff herausarbeiten könnte. Wir haben ja durchaus auch Marxisten…

      Aber völlig unabhängig davon ist “Revanchismus ist Scheiße” keine attraktive Aussage iS einer Identitätspolitik, die man für eine echte Massenbewegung (leider) braucht. Und die ist nicht weniger Scheiße…

      Die politische Frage dabei ist schwieriger: Wenn ich der Frau erlaube, sich nach Belieben von ihrem Kindsvater zu trennen – dann muss die trotzdem irgendwer finanzieren. Und komischerweise ist niemand der Ansicht, dass die dumme Kuh das dann gefälligst selbst zu tun hat; wir leben ja in einem Sozialstaat. Von daher ist die Frage “die gesamte Gesellschaft” vs. “der verlassene arme Arsch”, und da stimme selbst ich als Marktkapitalist für den Arsch – der bin nämlich nicht *ich*.

      Deine Frage ist nämlich eigentlich einfach zu beantworten – der Vergeltungsanspruch des Mannes muss sich gegen die Gesellschaft richten, die der Schlampe ein solches Verhalten erlaubt. Aber die Gesellschaft ist halt so bigott, dass sie das einerseits duldet, andererseits dem Typen die Konsequenzen des Handeln anderer aufzwängt, was so ziemlich die Definition von Ungerechtigkeit ist. Aber das ist eben demokratisches Mehrheitsrecht.

      Und an der Stelle wird es dann halt schwierig. Das Problem hast du ja auch schon mit der “rechtlichen” Abtreibung – soll jetzt die Gesellschaft dafür zahlen, dass irgendwer irgendeine Schlampe angebumst hat? Oder doch lieber der? Schau – und da bin auch ich bei “der”, auch wenn es sack-unfair ist. Mir gegenüber wäre es nämlich *noch* unfairer.

      Ich denke, dass der Feminismus mit seiner neomarxistischen “Haben wollen” – Masche da sehr verlockend ist und wir dem nicht – guten Gewissens – etwas entgegensetzen können.

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  2. Noch eine andere Bemrkung:

    Wenn Frauen wirklich wollen würden, daß nicht mehr sie die Kontrolle über die Geburt von Kindern haben, sondern die Männer, dann wäre die Pille für den Mann längst erfunden.

    Wenn Frauen wirklich ein Problem mit dem Sextrieb von Männern hätten, dann gäbe es längst Machinen, die aus Männern kontinuierlich-entsaftete Zufriedenheitsmonster macht, die nur Biertrinken und Witze erzählen wollen.

    Beides gibt es nicht. Denn Frauen wollen das nicht und sie arbeiten auch nicht daran, daß es sowas gibt. Mir hängen die permanenten Lügen von Frauen ermaßen zum Hals raus, daß ich inwzischen das Interesse verloren habe, mit ihnen zu reden – es ist schlicht Zeitverschwendung, sich mit falscher Information herumzuplagen.

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    1. Du siehst das ein bisschen negativ… Ich denke nicht, dass Frauen “lügen” in dem Sinn, wie man das als Mann versteht, die ändern nur ununterbrochen ihre “Meinung” (die sie auch nicht in dem Sinne haben, wie man das als Mann versteht).

      Wir haben ja nun bestätigte neurologische Erkenntnisse, dass Frauen- und Männerhirne unterschiedlich verdrahtet sind – und in der Praxis zeigt sich das dann halt so, dass für Männer Stringenz und logisch wichtiger sind; für Frauen, dass es sich “richtig” *anfühlt*. Während Stringenz und Logik eher konstant sind, können sich Gefühle halt schnell ändern. Und tun es auch.

      Ich denke aber auch, dass den meisten Frauen das zumindest unterbewusst bekannt ist und sie wissen, dass Atomkraftwerke nicht deswegen funktionieren, weil man lieb zu ihnen ist, sondern man Männer schon auch für was braucht – Verantwortung übernehmen, zb. Frauen, die das dann auch noch machen, sind beruflich übrigens recht leicht und sehr schnell erfolgreich, weil es halt Sack-selten ist, dass eine Frau wirklich mal was macht und dann auch noch zu dem steht, was sie macht; da sind schnell alle Pudel überfordert.

      Aber dieses klassisch-männliche “ehrlich sein” ist bei Frauen schwer zu finden; dank dieser Gefühlsschiene sind die sich nicht ihr Leben lang sauer, wenn wie mal nicht ehrlich waren; sondern eben dann, wenn sie ehrlich gesagt haben, dass weder die 20 Kilo Übergewicht noch die neue Frisur der Freundin irgendwie gut aussehen.

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  3. Ich erinnere mich in letzter Zeit immer öfter an einen Gedankengang, den ich vor ca. 10 Jahren hatte, in Bezug auf Frauenemanzipation und der Tatsache, dass Frauen trotzdem noch Wert darauf gelegt haben, dass der erste Schritt vom Mann ausgeht, etc.
    Mein damaliger Gedankengang war: Die Frauen wollen in Wirklichkeit einen Mix aus “altem” Rollenbild und Feminismus und aus Beiden nur die Vorteile.
    Und die Nachteile aus Beiden, die dann zwangsläufig übrig bleiben, sollen zu 100% von uns Männern übernommen werden.
    Das wird nicht gut gehen, weil dann viele Männer sich lieber komplett von Frauen abwenden werden, anstatt da mitzuspielen.

    Ja und jetzt, 10 Jahre später gibt es MGTOW und den ersten Artikel, in dem eine Frau das offen und unverblümt zugibt.

    Ich bin ein Prophet. 😉 😉

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    1. Auch vor zehn Jahren hat auch die “emanzipierteste” Dummtrulla angefangen zu tropfen, wenn Du ihr erklärt hast, wo sie sich ihr Blabla hinschieben kann – und was Du da hinterher schieben willst.

      Was sich verändert hat ist nur, dass sich immer mehr verbreitet, dass man das (stick your dick in crazy) nicht machen sollte.

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  4. Da bleibt mir nur der Elsa eine schoene Steinigung zu wuenschen. Ich hab jetzt mal kurz gerechnet wieviel Alkohol ich braeuchte um sie mir schoen zu saufen. Das Berechnungsprogramm hat als Endergebnis leider nur “Leberschaden” ausgegeben.
    Als Mitglied des Propagandaministeriums, d.h. als Redakteurin der sozialistischen Wochenzeitschrift Neues Deutschland, kann ich ihr nur empfehlen mit gutem Beispiel voran zu gehen und sich einen irakischen Boyfriend zu suchen. Allerdings habe ich so meine Zweifel, ob sie danach auf den Frauenmaerschen in einer Reihe mit Mia, Maria, etc. erwaehnt wird.

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