Wir müssen schwuchteln.

Etwas verspätet spült mir Twitter diesen Müll auf meinen patriachachlisch begrenzten Internetverkehr. Wegen… dem Vatertag vor drei Wochen?! Aber gut, die Idioten von Radio1 haben eine Handvoll Cucks gefunden, die Bullshit von sich geben. Und ich hatte einen sehr netten Abend mit zwei jungen Chinesinnen, von daher:

Die MeToo-Debatte hat gezeigt: Wir müssen reden!

Erstens gab es zu #MeToo keine Debatte, und zweitens zeigt #~ nur, dass Schauspielerinnen sämtlich Nutten sind. Das hat keinen Nachrichtenwert; das wussten eh alle schon.

Denn: Jede zehnte Frau in Europa erfährt sexuelle Gewalt.

Kinders – zitiert mal Eure Studien ordentlich: Jede n-te Frau behauptet, sie erfüre “sexuelle Gewalt”, das ist keine Tatsache. Und ihr zählt da “boah, geiler Arsch” dazu, was mich das nicht glauben lässt. Freilich, in Westeuropa haben wir keine Standards mehr, aber nicht jede zehnte Frau hat einen geilen Arsch.

Frauen verdienen hierzulande 21 Prozent weniger Gehalt als Männer.

Da ich ja auch mal neue Leser bekomme: Nein. Für die alten: und trotzdem haben sie 100% Wahlrecht. Sollte man ändern, oder?

In vielen Unternehmen ist noch immer keine einzige Frau im Vorstand

Tjo, liebe Frauen: Macht halt mal was. In eigentlich gar keinem Unternehmen ist eine Frau die Gründerin – außer, natürlich, die Homeshopping-Trulla. Und ganz ehrlich: Wäre die ein Mann, würdet ihr sie abgrundtief hassen.

Frauen leisten fast doppelt so viel Familienarbeit wie Männer.

… und tätigen 80% der Konsumausgaben. Scheint beides nicht wahnsinnig schwierig zu sein.

Die Debatte kann nur fruchtbar sein, wenn auch Männer Partei ergreifen für Gleichberechtigung

Seht ihr: Die Debatte kann nur “fruchtbar sein”, wenn das Ergebnis von vornherein feststeht. Also, wenn alle Deppen “ja” sagen zu idiotischen, feministischen Forderungen nach irgendwas ohne Gegenleistung.

Okay – dass ich da jetzt “‘fickt Euch doch” sage ist sicher nicht progressiv iSv “fruchtbar”, aber nicht alles, was sich ausbreitet, ist *gut*. Siehe: Krebs.


Kommen wir zu den Cucks:

#1: Steen L.

Ich habe ja Verständnis dafür, dass vergewaltigte Frauen es nicht so prickelnd finden, dass sowas auch noch ein Kind ergibt, aber ganz ehrlich – man muss doch dann nicht derart scheiße sein, es so zu nennen, oder? Abtreibung ist legal, wissenschon?

Es gibt mittlerweile auch Männer, die viel mehr bewegen wollen als nur den Bollerwagen.

Oh, wie schön. Wie die Männer, die… Moment… uh, das ist schwierig. Was haben denn Männer bewegt außer Bollerwagen, jemals? Bier? Ja, Männer haben Bier gemacht. Und… Räder. Und… Wagen.

Aber natürlich gibt es noch Männer, denen das nicht reicht. Die machen dann… Windmühlen, Staudämme, Häuser, gegerbetes Leder, Wein, Burgen, Häuser, Straßen, Schiffe, Zigaretten, Kartoffeln, Atomkraftwerke, …. ja, Männer können schon was, gell, Cuck Steen?

(Boah ist mir das gerade peinlich, zu “Steen” noch “Cuck” dazuschreiben zu müssen)

Jochen König, … hat über seine Erfahrungen aus mittlerweile neun Jahren feministischer Vaterschaft in seinem Blog und zweich (sic!) [Ich mache das ja nur, weil nur Nazis Rechtschreibfehler machen!!!!!einself111] Büchern berichtet.

Ich kenne Herrn König nicht, aber ich nehme wirklich stark an, dass die beiden Bücher darum gehen, wer so alles seine dämliche Hure poppt. Also, außer ihm. Mitleid ist hier eine theoretisch angemessene Emotion, praktisch will er das offensichtlich so, und damit wird das Verachtung.

#2 Max Spack

Was treibt den Mann an?…. Außerdem trifft Max Spallek auf Nils Pickert, Chefredakteur der Kampagnen-Seite Pinksticks.

Ach Du fucking Güte. Nils “Stefanie, die sich Stevie nennt, hat mir die Eier abgeschnitten” von #wirwerdenausSteuergeldernfinanziert Pinkstinks. Das kann nur… nutzlos sein.

Trotzdem?

warum es wichtig ist, als Vater einen Rock zu tragen, damit Sohnemann sich in seinem Rock wohlfühlt

Ich meine, nennt mich Nazi oder so, aber früher war das mal so, dass Eltern für ihre Kinder wollten, dass es ihnen besser – oder noch besser – geht als ihnen selbst. Heutzutage scheint es wichtiger zu sein, dass eigene Kinder noch weniger Selbstbewusstsein, geschweige denn wenigstens eine sexuelle Identität haben, als man selbst.

Ich bin ja nun eigentlich kritisch demgegenüber, dass wir unzivilisierte Wilde aus Negerländern und Wüsten plötzlich nach Deutschland lassen, als wäre das der Garten Eden, aber mal ehrlich: Die steinigen sowas. Ich kann da jetzt nichts wahnsinnig negatives daran sehen.

#3: Andreas Ulrich:

Was hat die MeToo-Debatte eigentlich in der queeren Community ausgeslöst

Die interessante Frage ist: Wen interessiert das?

Next.

#4 Florian Schroeder

Ich kaufe ein “ö”.

Und zwar beim Männertherapeuten Björn Süfke. Die beiden tauschen sich über ihre Traumata aus

Da – guck, schon ein Treffer. Also… der Typ ohne Umlaute und der Typ mit Umlauten haben beide einen an der Klatsche. Weil… ach, raten wir mal, Mami nach der Vergewaltigung nicht abtreiben wollte, aus religiös-ethischen Gründen oder sonstiger Bullshit.

Mei.

That’s life. Aber, wie wir von Sarah Connor wissen: Du bist Deines eigenen Glückes Schmied.

reden über fehlende männliche Vorbilder

Dafuq? Da ist ja nun von Linus Torvalds über den Typen, der den Lala-Teletubby spielt bis Vladimir Putin ja nun wirklich alles vertreten, oder?

Oder?

Meint ihr männliche Negativbilder?

positive Diskriminierung von Vätern, die sich kümmern

Ganz ehrlich, Kinders: Väter werden kacke behandelt. Männer mit Kindern werden recht grundsätzlich – von Frauen; Männer sind ja nun arbeiten – angeschaut, als wären sie wahlweise die letzten Totalversager oder irgendwelche Kinderschänder. Ich hab das aber auch noch nicht so ganz raus, wie das auf den Spielplätzen funktioniert – also, dass man die von dem – um den Scheiß nochmal zu zitieren – “Comeback der Machos” tropfenden Frauen dann vögelt. Ich meine – denen scheint das immer kackegal zu sein, aber meine Freunde wären mir echt sauer, wenn sie ihre Kinder nicht wiederbekommen…

#5 Sam Vance-Law

Man spreche das nur mal auf Deutsch aus, also, Fanzelfaff. Klickt den Link ruhig, der sieht auch so aus. Incels. Ich bin mir gerade unsicher, ob ich diesen Nicht-Journalismus wirklich besser (oder schlechter) finden soll als ein paar Dutzend Tote bei einem Amoklauf.

Sam Vance-Law, der seit einigen Jahren in Berlin lebt

Berlin.

… zudem isser’n Homo, und inhaltlich hat er noch weniger beizutragen als die Cucks. Aber gut, wenigstens hat er eingesehen, dass er den Standards auch nur der billigsten Nutte nicht genügt und ist schwul geworden.


Naja, wenigstens irgendwas positives heute.

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