Die Irrelevanz des Gender Pay Gap

Ich habe ja nun lange nicht gebloggt. Das liegt v.a. daran, dass mich die “Nachrichten” eh nur aufregen, seien es Kleinigkeiten wie der Fakeerfinder Patrick Gensing, Einreiseverbote für fürchterliche Terroristen, die kleine britische Mädchen zur Zwangsprostitution zwingen wollen, wie Martin Sellner oder Lauren Southern, oder auch nur die Tatsache, dass jetzt unvernünftige Arschlöcher wie Foodwatch Cola als den fucking Satan anpreisen, um ihren freiheitsfeindlichen Nanny-Stateism durchzuboxen. Ich verweise zu dem Thema mal auf Chris Snowdon, die Briten müssen sich mit Sockpuppet-Astroturfing-Scheiße wie “Foodwatch” (sponsored by Bundesministerien) schon länger rumschlagen.

Aber das sind nicht meine Themen – also, nicht die, auf diesem Blog hier. Gut, klar, ich schreibe auch mal was politisches, aber politisch ist es ja gerade der Grand Cru, dass eventuell Russen einen russischen Spion-Überläufer auf eine Art gekillt haben, die jedem Bond-Villain zu umständlich wäre.

Das Thema muss man mal nüchtern betrachten: Da hat also tatsächlich ein fucking Spion einen Überläufer umgebracht. Also, angeblich, aber selbst wenn: So fucking what? Das ist der fucking Job der Leute. Kennt ihr aus den Bond-Filmen, wenn ihr jünger als tot seid.

Aber man muss dazu sagen, dass ich es gerade sehr geil finde, dass die Leute aus Porton Down (das ist so die britische Area 51, allerdings bekannt für die Entwicklung von VX-Giftgas in den 50ern) gestern noch nichts relevantes sagen konnten, aber heute plötzlich wissen sollen/wollen, wo das Zeug gebraut worden ist. Das aber natürlich nicht sagen, die sind ja MI6CIA. Oder so. Und 10km von da weg, wo der Russe und seine Tochter vergiftet wurden.

Aber gut, das sind heikle Themen über die Moral von Geheimdiensten, und – nunja, ich persönlich finde, einen moralischen Geheimdienst kann man sich auch sparen, und mit dem als Prämisse sind da auch jedwede pro-russischen Verschwörungstheorien einfach nur schnuppe.

Wenden wir uns also einem unserer üblichen Themen zu: Dem toten Pferd des Gender Pay Gap, dessen Leiche aktuell in Großbritannien von Feministinnen geschändet wird, als gäbe es kein Morgen.

Eine Anoosh Chakelian (der Name Anosh ist Urdu, die Sprache irgendwelcher ungebildeter Kameltreiber, und bedeutet “blöde Kuh”) hat für ein britisch-marxistisches Fake-News-Outlet einen “Artikel” geschrieben, der mich so sehr angekotzt hat, dass wir ihn mal durchgehen können:

What to say when someone tries to mansplain away the gender pay gap

Joaaaahhh… Das ist schwierig. Mein Englisch ist nicht so gut und ich habe diesen “Kraut” accent, aber: Yes, you are right, that was stupid?!

It’s deadline day for companies to declare their gender pay gap.

Als der Pöbel das Wahrecht wollte, so vor 100, 150 Jahren, war das zentrale Gegenargument, dass der Pöbel halt doof ist und vielleicht nicht bei wichtigen Sachen mitreden sollte. Das ist prinzipiell ein guter Punkt – weswegen wir im Westen ja nun parlamentarische “Demokratien” haben, wo der Pöbel nur den erstbesten Arsch nominieren darf, der dann die Entscheidungen trifft. Dummerweise haben die Leute, deren gute Idee das war, keine Qualifikation von den zu Wählenden verlangt oder festgeschrieben – als würde der Pöbel nicht auch den letzten Deppen wählen. Aber freilich, das hat gedauert. Aber jetzt sind da halt die größten Deppen in der Regierung – ihr kennt den Spruch “der Klügere gibt nach?”. Eben. Und nach 50 Jahren haben dann halt die Deppen das Sagen, weil die Klügeren ja nachgegeben haben.

So also hat der not-so-United Kingdom ein Gesetz gemacht, was Unternehmen dazu verpflichtet, das Durchschnittseinkommen ihrer Mitarbeiter mit und ohne Gehirn Penis anzugeben. Wenig verwunderlich führt dies zu enormen Diskrepanzen, z.B. zwischen Frauen, die bei Ryanair nichtmal Tomatensaft ausschenken und den Männern, die die Flugzeuge fliegen oder Investmentbankern, die mit einem Mausklick Milliarden ausgeben können versus den Putzfrauen, die das nicht können, weil man dazu zeitgleich noch die große grüne Taste auf der Tastatur drücken muss.

Aber gut, wir bekommen jetzt inhaltlich wertlose Zahlen zu einem Gender Pay Gap. Der besagt, dass Männer Geld verdienen, während Frauen nur nutzlos Geld kosten. Und dann äußert nichtmal jemand die fucking Idee, ihnen auf dieser Basis das Wahlrecht zu entziehen; hatten ja schließlich 100 Jahre Zeit, auch mal was zu machen außer Jammern. Aber ne; Jammern nur weiter:

A momentous day that will forever be a cornerstone of the feminist struggle against injustice – and the dumb opinions of insecure men.

Wie erwähnt, mein Englisch ist nicht perfekt, aber der feministische Kampf gegen unsichere Männer ist etwas, was ich traurig finde. Ich meine ja nur – es gibt ja nun auch nette Frauen, aber auf den Deppen rumzuhacken wird Jens Spahn ja nun übelgenommen, obwohl er nichts falsches sagt, aber Feministinnen nicht? Das ist doch… sexistisch?

Here are some of the ways to respond when yet another man tries to explain away the gender pay gap:

Der Gender Pay Gap ist nicht nicht existent. Der Gender Pay Gap ist ein vollkommen irrelevantes statistisches Artefakt. Im Gegensatz dazu, übrigens, dass Psychologen es seit 100 Jahren nicht schaffen, trotz aller Bemühungen, dass Frauen in Intelligenztests so gut abschneiden wie Männer. Aber ich will hier keine “rassistische” oder sexistische, patriarchale Wissenschaft bemühen – man muss ja schließlich nur mit einer beliebigen Frau reden, um festzustellen, dass Frauen nahezu sämtlich doof sind. Das gilt natürlich auch für Männer, aber da kennt man mehr Ausnahmen.

“It’s not about gender – it’s just about the best person for the job”

Das… ist patriarchaler Kapitalismus und widerspricht der marxistischen Gleichheitsideologie?

Ever the basic bitch, John Humphrys

Wir lernen: Frauen als “bitch” zu bezeichnen reproduziert nur widerliche Gender-Stereotypen. Bei Männern ist es vollkommen in Ordnung.

to be fair to him, it’s what a lot of people say – even in supposedly progressive workplaces.

Dem besten Mann für den Job diesen auch zu geben war vielleicht in den 50ern progressiv. Heute geht das nach Korruption – wie bei den Nazis.

 

Fuck, ich bin reaktionärer Macho, weil ich finde, dass man Juden Männer durchaus in qualifizierte Positionen setzen darf.

If someone uses this argument on you, maybe ask them why the “best person for the job” always seems to be a straight, white, middle-aged, middle-class man.

Hm… boah, das nimmt mir total den Wind aus den Segeln, Frau Kuh. Das könnte nämlich daran liegen, dass heterosexuelle Männer in ihren besten Jahren so ziemlich alles geschaffen haben, was unsere (noch) schöne Welt von irgendeinem Fickificki-Negerdorf unterscheidet? Und Frauen – wie Neger – eher nichts!?

If they accuse you of generalising

Warum sollte ich das tun? Wenn wir generalisieren, gewinne ich doch? Frauen haben im Schnitt einen niedrigeren IQ als Männer. Respektive Neger als jeder oder arische Deutsche vs. Juden. Das begründet aber doch nichts, es macht nur dein Argument tot, wenn wir nicht eine neue Herrenrasse ausrufen wollen. Und wohlgemerkt, eine Damenrasse ist ja nun eher lächerlich, so auf Basis der Tatsachen.

hit them with the facts: professional jobs are dominated by white, male, well-off graduates

Ja – super Tatsachen. Hatte ich, passt schon. Gebildete Leute leisten mehr als ungebildete Neger. Ach. Da brauche ich keine Studie, da muss ich mir nur anschauen, wie viele Leute aus Nigeria (oder sonst irgendeinem Loch) lieber hier leben wollen als/und umgekehrt.

just seven … only 22 per cent … only 208 out of 650 MPs are women.

Jaaaaaah… wie erwähnt; Frauen bringen’s einfach nicht. Deswegen verdienen sie ja auch weniger. Wäre das jetzt mal ein Punkt, wo wir drüber reden könnten, dass Frauen sack-viel mehr Rente bekommen pro einbezahltem Euro als Männer? Und die gleiche Krankenversicherung, obwohl Männer weniger zum Arzt gehen (und gehen müssen)?

Proportionately, it’s unlikely that the man is always the best person for the job.

Nein? Blöd. Wir ignorieren stattdessen das Äpfel-Birnen-Spiel, weil wir ja schon definiert haben, dass Äpfel und Birnen sämlich Obst sind. Wie Dackel und Trüffelschweine auch beides Tiere sind. Aber die dummen Dackel finden einfach keine Trüffel, das ist – äh – Schweiniarchat?

“Women have children so aren’t in the highest paid jobs”

Wenn ich so ein Zippo-Prolet wäre, würde ich jetzt so eine Vin Diesel-Geste machen und diesen Strohmann anzünden. Hab ich aber nicht und ich bin auch kein Prolo.

There are many responses to this, if you can keep yourself calm enough.

Sie müssen sich jetzt echauffieren! Jetzt! Echauffieren! Kennen Sie aus Orwell’s 1984, das ist der tägliche 5-minute-hate.

The easiest is that men also have children.

Ja, aber wir bekommen dafür nicht 3 Monate bezahlt frei. Macht mal was, ihr Gleichberechtigungs-Fanatiker.

We’ve had shared parental leave for three years now,… , the scheme hasn’t had much take-up yet – … Sounds a bit like there are gender norms at play here, doesn’t it?

Ne, klingt ein bisschen so, als würden Kinder Geld kosten (tun sie) und wenn die Beta-Weicheier nicht die Eier in der Hose haben, ihren Weibchen zu sagen, dass wenn sie ein Kind wollen (und das wollen sie mehr als jeder Mann immer) sie sich das dann auch leisten müssen, es halt keine gibt. Meine Frau zB wollte mit Ende 20 ein Kind. Ich wollte mit Ende 20 ein Boot. Die Kleine heißt Elisabeth und liegt in der Türkei.

Basically, it’s outdated cultural expectation based on the patriarchy that expects women to miss work due to parenthood, but not men. Employers, couples and society need to wise up to it.

Mädel, wenn du ein Kind willst: Zahl es selbst. Ich denke, wir hätten 90% weniger Kinder auf diesem Planeten, wenn Frauen das einsehen würden. In Afrika tun sie das zB gar nicht, deswegen verhungern da die armen kleinen Kinder, die nichts dafür können, dass ihre dummen, ungebildeten Mütter genauso scheiße und dämlich sind wie westliche Feministinnen. Daraus ergibt sich aber nicht, dass wir die nicht trotz moralischem Bullshits verhungern lassen sollten.

Looking at the pay gap, women pay a huge financial penalty for being parents. Men don’t.

Einen Dreck tun Frauen. Die können sich scheiden lassen, sobald sie schwanger sind, und bekommen Geld für’s Nichtstun. Alles andere ist freiwillig und damit kein diskutables Problem.

Women are also more likely than men to play a non-parental care role

*Skip*

“More women work part-time or flexible hours, so earn less”

Da fehlt ein “they”. Ist aber ein gutes Zeichen, dass sich linke Zeitungen keine Lektoren mehr leisten können.

Yes

Okay. Das war nun nicht das beste Gegenargument, oder?

The pay gap for senior officials and chief executives working part-time is 30.6 per cent

Teilzeit-Chefs? Das ist ein hervorragender Punkt; ich meine, wer würde heute nicht auch Carl und Bertha Benz kennen, wenn er einen halben Motor gebaut und sie damit fast bis in den nächsten Ort gefahren wäre?

“Women aren’t in the highest-paid positions”

Tatsachen. Die fürchterlichsten Argumente bzgl. der Unsinnigkeit des Gender Pay Gaps sind widerliche, rationale, patriarchalische und satanistische Tatsachen.

First of all, this is a terrible message for your company: Oh, our gender pay gap’s actually fine – it’s just because only men are in the top jobs!

Nein, das ist nicht furchtbar. Das IST SO. Aus Tatsachen einen moralischen Imperativ abzuleiten ist Humes (das ist ein alter, weißer Mann, der lange tot ist) naturalistischer Fehlschluss – aber das Gegenteil ist das ebenso.

Yes, the measure for the gender pay gap doesn’t discriminate between the highest and lowest salaries in a workplace

Was es vollkomen nutzlos macht. Hatten wir am Anfang. Ich weiß nicht, warum du Dummnuss einen Artikel dazu schreibst, aber ich nehme an, es liegt daran, dass es leider zu viele Leute gibt, die Unsinn wie “man muss Frauen nur eine Chance geben, dann entdecken sie schon die kalte Fusion” glauben – trotz dem der Beitrag von Frauen zum Fortschritt der Menschheit der letzten 100 Jahre, wo ihnen nichts im Weg stand, dem der letzten 10.000 Jahre entspricht: Keinem. 

Also, the bonus pay gap – from 41.5 per cent at Facebook to a whopping 86 per cent at HSBC – suggests that however senior men and women are, men are simply paid more.

Ich würde so gerne irgendwelche Sport-Methaphern kennen, und vor allem irgendwelche mit Cricket; die Dame ist ja nun Britin, aber: Frauen verdienen lt. Gender Pay Gap nur 23% weniger, wenn es aber um *verdiente* Boni geht, müssten das zwischen 41 und 86% sein. Denn Boni sind Leistungabhängig. Und – recht offensichtlich – leisten Frauen nichtmal halb so viel wie Männer.

Cuntfuse das mal weg, Dummnuss.

The second is that if women aren’t coming forward, that’s your fault not theirs: you have failed to provide a work environment … men have shaped our pay structures, … Why would women find that attractive…

Nun ist das Problem, dass Frauen nur an sich selbst denken, während Männer da halt noch andere Leute (wie Frauen mit hübschen Brüsten oder Männer mit irgendeiner Kompetenz) einbeziehen. Liebe Frauen, es gibt ja nun feminstische Ethnologen, und die haben wohl irgendwo irgendein Matriarchat gefunden. Im australischen Hinterland oder einem fast ausgerotteten Stamm in Afrika oder so. Wenn ihr das für eine gute Idee haltet – geht da hin. Ihr werdet nur verlieren, wie Anita Sarkeesian und Zoe Quinn den Feminismus im Internet für immer getötet haben, weil sie sich mit Männern angelegt haben, die nichts besseres zu tun haben, als Kriege im Internet zu führen und bei Verlust zu re-spawnen. Mal ehrlich, liebe Frauen: Ich weiß ja nun, dass ihr doof seid, aber ich würde mich nicht mit einem unsterblichen Gegner anlegen, dessen einziges Ziel der Endsieg ist. Das habt ihr aber, vor so 10 Jahren, und ihr verliert seitdem alles. Ihr habt Donald Trump gemacht. Um leiden zu können, klar, aber es interessiert niemanden mehr.

“Men are just biologically more competent than women”

Tjo… da kommt dann ein “Gegenargument”, zu dem Jordan Peterson sagt, dass es kompletter Unsinn ist. Peterson ist nicht Gott, aber ich habe von ihm noch nichts gehört, was nicht faktisch stimmte. Von dir, Kuh, wie dargelegt ausschließlich Unsinn.

Tolles Fazit für einen feministischen Artikel, oder? Frauen sind halt einfach zu doof, um ordentliche Artikel zu schreiben. Aber ich bin der Misogynist. Nicht etwa die dumme Frau, die den Stuss schreibt und alle (wenige) intelligenten Frauen hasst. Freilich.

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