Die Plakate hoch, die Muschis dicht geschlossen

Anlässlich des zweiten Jahrestages des internationalen, grund- und inhaltslosen Women’s Marches am Samstag, bei dem Frauen weltweit mit selbstgestrickten (also, von schlecht bezahlten asiatischen Kindern; westliche Frauen können heutzutage ja eher gar nichts mehr) Vagina-Mützen rumlaufen, Unsinn in Mikros brüllen und sich dafür gegenseitig bejubeln – um sich dann zu wundern, warum sie niemand mehr ernst nimmt, ist es für mich mal wieder ein Anlass, meine Leser wissen zu lassen, dass ich noch nicht tot bin.

Netterweise hat mir das Fake-News-Outlet die allseits beliebte und bekannte Internetplattform “Bento” das Gros der Arbeit abgenommen und bereits eine feministische und politisch korrekte Vorselektion der dümmsten Idiotien richtigen und wichtigen Inhalte getroffen, um die es beim “Women’s March” wirklich geht.

1. Indoktrination

Da die aktuelle Generation lebensunfähiger SafeSpace-Bedürftiger nicht in der Lage war, die existente Gesellschaft vollständig zu zerstören, haben sich die Demonstranten für eine Strategie entschieden, die bei totalitären Arschlöchern von Hitler bis Mao schon immer beliebt war: Kleine Kinder indoktrinieren. Denn was kann eine politische Ausrichtung besser kolportieren als die Denunziation der Eltern durch ein kleines Mädchen bei der Stasi? Und was sollte daran falsch sein?

Naja – so rational gesehen wird das jetzt keine deutsche oder gar eine römische Mauer, die irgendwie auch nur so lange halten könnte, bis das Kind erwachsen ist. Bei allem Vertrauen in Trump – er ist nicht Harry Potter.

2. Mehr Indoktrination

Hey – das ist mal keine schlechte Aussage. Das ist sogar wirklich eine gute Aussage, die ich auch meinem Kind beibringen würde. Ich würde mein Kind aber nicht für politische Zwecke missbrauchen.

3. Haltlose Unterstellungen

Die Aussage an sich ist schon alleine deswegen Unsinn, weil “Gleichheit” ohne Spezifizierung ein nichtssagender Begriff ist. Richtiger wäre “wenn du für Gleichheit bist, bist du wahrscheinlich ein totalitärer Arsch”, weil nahezu alle soziologischen Kontexte von Gleichheit schlicht scheiße sind. Zu Kommunisten nenne ich mal Orwells Schweine, und auf der “rechten” Seite ist Differenzierung auch nicht gerade eine Stärke zwischen guten und schlechten Juden/Negern/sonstigen Untermenschen.

Interessanter aber ist, dass das als Zitat gebracht wird. Als Zitat von – ausgerechnet – Emma Watson. Emma ist eine 27-jährige Multimillionärin, die keinen Tag ihres Lebens einer in irgendeiner Form als “anständig” zu bezeichnenden Arbeit nachgegangen ist. Solche Leute sagen sowas. Orwells Schweine.

Ah – aber wenn ihr, liebe Women’s Marschierende, das so sehen müsst, bin ich lieber auch gegen Frauenrechte überhaupt, als Feminist zu sein. Ich, wenn ich ihr wäre, würde mich nicht vor diese Wahl stellen. Ich könnte da nicht der einzige sein.

4. Alkoholismus & Instagram-Filter

Ähm… ja. Drei schlecht blond-gefärbte Frauen mit übergroßen Sonnenbrillen. Im Hintergrund ein Bibelspruch, den man bei den anonymen Alkoholikern lernt.

Das Bild zeigt wohl eine Adele, die irL sackfett ist.

Ich verstehe die Message hier nicht. Vielleicht lieber noch ein fünftes Bier, sonst macht man am Ende bei sowas mit?

5. Frauen sind nicht lustig

Leute – ganz ehrlich, das ist erst Platz 5 der “besten Plakate“, und Platz 4 war nichtmal ein Plakat.

Das sind übrigens auch die Leute, die nicht verstehen, warum eigentlich niemand weibliche “Comedians” lustig findet.

“Midterms” bezieht sich auf die recht wichtige Wahl im November – keine Ahnung, was das soll. Trump hat eigentlich keines seiner Gesetzesvorhaben, was seine (diese!) Gegner nicht mochten, irgendwie praktisch umsetzen können. Selbst ein heftiger Schlag ins Gesicht der Republikaner würde das Null ändern – das Gegenteil hingegen wäre nicht ein nettes, Trump’sches “Grab them by the pussy, they let you do it and they like it”, sondern ein verdammtes Bukkake-Festival mit so den orange-gelben Autobahn-Hütchen im Arsch. (Pylonen, heißen die).

6. Rich Black Lives Matter

Das auf dem Bild ist nicht irgendeine Schlampe mit irgendeinem politisch korrekten Negerkind, sondern das Balg von Lenny Kravitz (die alte Frau, keine Ahnung, wer das Kind ist), ihrerseits bekannt als – äh – Instragram-Hure. Millionäre aller Welt, vereinigt euch gegen die bösen Millionäre – wie Donald Trump! Was gibt es für eine bessere, wichtigere Message, für die man doch gerne auf die Straße geht? Mit fucking Kindern!

7. Ja Sack was soll die Scheiße?

Es wäre toll, Schilder zu verwenden, die man lesen kann. Und nein, ihr wollt nicht wissen, wie die Frau ohne das Hai-Kostüm aussieht.

Der Kontext dieser überaus kreativen Message ist, wenn man jetzt kein sehr zeitverschwendender Trump-Hasser ist, wie schon so oft nicht ersichtlich. Es scheint so, als hätte Trump Angst vor Haien. Das sagt – oder auch nicht – eine Pornodarstellerin, mit der Trump mal gepoppt hat – oder auch nicht. Also, nur für die Leute, deren Zitate von Schauspielerinnen noch nicht genug “intelligente” Meinungen waren, hiermit Behauptungen von Pornodarstellerinnen.

Das linke Schild aber ist, muss man sagen, ja nur Tierschutz, von daher ist das voll in Ordnung; Donald Trump ist gefährlicher als ein Hai. Die Frau mit dem Schild aber auch; Haie sind verhältnismäßig harmlos. Das weiß man, wenn man wie Trumps Sohn begeisterter Scuba-Diver ist. Das relativiert ein bisschen das zweite Schild: Klar, man muss schon aufpassen, wenn man (wie Trump Jr.) mit seiner 9jährigen in die Nähe von Haien kommt, aber das ist bei Feministen genauso. Die sind beide gefährlichfür Kinder!

8. Ivanka Trump ist geil

Keine Ahnung, was mir das sonst sagen soll. Und keine Ahnung, warum man deswegen auf die Straße geht; man muss Trumps Tochter nur anschauen, um sie geil zu finden. Dass sie dazu noch was kann und einen Charakter hat, lässt einen Jared Kushner sein wollen. Ich dachte aber eigentlich, das wäre eine Gegen-Trump-Demo.

Soll das ein Hijab sein? Lippenstift ist sicher haram; aber hey – ich administriere gerne die 100 Peitschenhiebe; man muss als Deutscher ja schließlich kulturell offen sein.

9. Fickt Euch doch, Bento-Praktikanten

fUH40B8.jpg (1200×900)

Was sollen denn 200 Plakate auf einmal? Was soll “we don’t bleed blue”? Muss ich mich jetzt auch noch in fucking bloody britische Politik einlesen? Fickt euch doch, kreuzweise.

Wichtig daran ist wohl das “Times Up”, da fehlt der Hashtag und das soll wohl irgendein Follow-Up auf #metoo sein, der aber wohl wirklich niemanden interessiert. Zudem: Apostrophs sind wichtig.

10. Die Illuminaten stecken dahinter.

Das interessante an diesem Bild ist nicht nur die Message “if your feminism isn’t intersectional, then who is it for?” – naja, einen selbst, würde ich sagen; und für sich selbst würde man ja nun auch auf die Straße gehen, aber ganz ehrlich – wie “volunteert” man denn für eine fucking Demo? Als “Freiwilliger”? Als bezahlter Freiwilliger, am Ende noch?

Ein Schelm, wer da irgendwelche Verschwörungstheoriegedanken hat. An George Soros zum Beispiel, das machen nur Nazis, weil Soros ist ja nun Teil der jüdischen Weltverschwörung, und die gibt es schließlich nicht, und Soros ist daher der tollste Mensch der Welt. Oder an Hillary Clinton und die mit ihr verbandelten, durch das HAARP die Gedanken kontrollierenden Echsenmenschen. Das ist schlicht Unsinn.

Nein, es ist vollkommen absurd, zu betonen, dass man freiwillig auf eine solche Veranstaltung geht. Ich glaube auch, die Frau in Australien wurde dazu gezwungen. Vom bösen Patriarchat, natürlich. Und Satan Trump.

Ach fuck. Jetzt habe ich gar keine Nazi-Referenzen drin.

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2 Replies to “Die Plakate hoch, die Muschis dicht geschlossen”

  1. “Bento-Praktikanten”, köstlich. Wenn da mal nicht noch ein paar “Zett”(elinchen) drunter versteckt haben, zu denen wunderbar dieser Artikel einer Notaufnahmeschwester zur “Millenium-Pussy-Generation” (frei nach Clint Eastwood) passt:

    Ihr Lappen!

    Was haben folgende Patienten gemeinsam?

    Ein Mann wird vom Rettungsdienst gebracht. Er hat Schmerzen im Zeh. Seinem Kumpel hat er in den Hintern getreten und jetzt tut es total weh. Den Rettungsdienst hätte er gebraucht, weil er nicht wusste, wie er sonst hätte in die Notaufnahme kommen sollen.

    Eine Frau hat „Rücken“. Sie kommt laufend (!) mit dem Rettungsdienst. Drei Minuten später klingelt der Freund, der mit dem Auto jetzt ebenfalls da ist.

    Ein Pärchen möchte sich seine Übelkeit behandeln lassen und eine Krankmeldung. Das Kettenkarussell auf dem Volksfest ist ihnen nicht bekommen. Sie möchten dafür modernste Medizin in Anspruch nehmen.

    https://notaufnahmeschwester.wordpress.com/2017/11/30/ihr-lappen/

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