Die sexuelle Belästigung und ihre Feinde

Mit Dank an xy weiß ich, dass es gerade eine Blogparade zum Thema sexuelle Belästigung und damit meinen gefühlt 200sten Post tum Thema #metoo gibt. Ich schreibe mal zuerst einen vernünftigen Artikel zum Thema und mache mich erst danach über den Unsinn der Feministin, die das veranstaltet, lustig.

Wo genau fängt sexuelle Belästigung an?

Sexuelle Belästigung ist Belästigung in einer sexuellen Art. Ich habe das Bild mal zur Illustration von “sexuelle Art” genommen, von daher müssen wir jetzt nur noch “Belästigung” klären. Leider sind die meisten Definitionen von Belästigung Zirkelschlüsse in der Form [blabla], wodurch man sihc belästigt fühlt, aber der Kern ist geschlechtsbezogenes, unangemessenes Verhalten, respektive konkreter unerwünschtes, sexuell bestimmtes Verhalten. 

Damit ist sB eine rein subjektive Geschichte – ich mag ja Kates Dekolleté sehr gerne sehen, aber ich möchte nicht das Dekolleté von Frauen sehen müssen, die dann nicht wollen, dass ich mir dann lüsterne Gedanken mache. In diesem Fall würde ich von der Frau mit dem Dekolleté sexuell belästigt werden – gemäß der obigen Definition obliegt es ja nun mir, was mir angenehm ist oder nicht.

Das war jetzt offensichtlich blöd. Es gibt aber dankbarerweise auch noch das Allgemeine, Groteske Gleichverdummungsgesetz, das uns sagt, Eine Belästigung ist… [wenn] die Würde der betreffenden Person verletzt [wird].

Das wäre eine andere Minimaldefinition:

  • absichtliches,
  • sexuell konnotiertes,
  • Verhalten,
  • was die Würde des Betroffenen verletzt.

Das hilft aber der Feministin, die findet, ich dürfte ihr Dekolleté nicht anstarren, wie ich lustig bin, auch nicht weiter, denn dann behandelt sie mich anders als alle Menschen (und die Gleichwertigkeit aler Menschen ist so ein echt zentrales Element dieser super-unsinnigen ganz wichtigen Menschenwürde), und sie selbst wird sich ja wohl in den Spiegel geschaut haben.

So, damit wäre das Anschauen-Thema hoffentlich endgültig vom Tisch, da solche Anschuldigungen nach ihrer eigenen Definition immer nur Victim-Blaming durch die eigentlichen Täter wären.

 

Analog gilt das für alles, was man sagen kann: “Boah, geile Titten” ist sicher ein spontaner Gedanke der meisten heterosexuellen Männer (ja, das Wort war vollkommen unnötig) bei dem obigen Bild, kann aber wie erwähnt die Menschenwürde der Trägerin nicht verletzen, weil sie das selbst so sieht – sonst hätte sie sie nicht so verpackt. Dass sie das eventuell nicht hören will ist keine Frage der Menschenwürde, und dann kommen wir wieder zurück zum “unerwünscht” Problem, dass sie angefangen hat. Und damit wären wir wieder beim Victim-Blaming, reden kann also auch eigentlich komplett raus.

Wenn wir also über sexuelle Belästigung als negativen, vielleicht sogar strafrechtlich zu sanktionierenden Straftatbestand sehen wollen, sind diese Definition höchst unzureichend, da Gesetze in einem Rechtsstaat nicht subjektiv sein dürfen, da sie sonst willkürlich sind. Da das der Gesetzgeber auch weiß, hat er da mal zumindest “berührt” als zweite Bedingung in den Paragrafen geschrieben, und damit sind wir beim relevanten Thema:

Sexuelle Belästigung ist also eine (a) unerwünschte, (b) sexuell intendierte (c) Berührung. Das Problem hieran ist, dass (a) subjektiv beim Opfer und (b) subjektiv beim Täter ist, was das Ganze zu einem echt, wirklich schlechten Gesetz macht. Man kann das nun so machen wie in Japan und (a) einfach dem Opfer – meist einer Frau – einfach glauben und (b) dem Täter – meist einem Mann – einfach unterstellen, aber an dieser Stelle hat man eigentlich den Rechts- zugunsten eines Willkürstaates verlassen.

In solchen strittigen Fällen bedienen sich Juristen – es geht ja hier um einen Unterlassungsanspruch gegenüber dem Belästigenden (jaja, manchmal bin ich ganz gendergerecht, ihr perversen Grabschweiber)- der “grundsätzlichen Vermutung der Wiederholungsgefahr”, die es zu vom Rechtsverletzenden widerlegen gilt.

In der Praxis könnte das so aussehen:

“Hey Baby” [Grabsch an Po]

“Ey, hast Du mir gerade an den Po gegrabscht?”

“Ja, Süße, fandeste geil, ne?!” [Grabsch an Po]

Hier haben wir eine eindeutige sexuelle Belästigung.

“Hey Baby” [Grabsch an Po]

“Ey, hast Du mir gerade an den Po gegrabscht?”

“Öh – ja – Sorry, ich fand den Arsch nur zu geil. Ich bin der Shitlord. Und du?”

So – das wäre jetzt eine blöde Anmache, aber halt keine sexuelle Belästigung mehr. Die Wiederholungsgefahr ist weg, der Straftäter ist rehabilitiert, und rehabilitierte Straftäter lassen wir ja nun frei. Klar können wir über die Meriten von Letzterem diskutieren, aber das ginge zu weit. Das ist also im Allgemeinen keine sanktionierenswürdige sexuelle Belästigung.

Wie kann man sich wehren, wenn einem der Chef zu nah kommt.

Ja, ich höre schon den Aufschrei “aber mein Chef”… ja: wo ist da das Problem? Freilich, jetzt weißt du, dass du den Job nur hast, weil dein Chef deinen Arsch geil findest, aber hey – wenn du den Job nicht magst, kannste ja gehen, und dein Chef kann das auch nicht wiederholen. Ist natürlich für beide blöd; der Chef hat jetzt eine unfähige Mitarbeiterin und du einen dummen Chef, der Leute nicht nach Qualifikation einstellt, aber das gibt einem doch nur mehr Grund, zu gehen, oder? Der Chef wird eh pleite gehen, so. Ich sehe da wirklich das Problem nicht.

Woher kommt dieses Phänomen, haben unsere Eltern mit der Erziehung versagt?

Ja – unsere Eltern (bei mit ist das die Generation, die gerade im Bundestag sitzt) sind selbstsüchtige Egomanen, denen irgendwelche Selbstdarsteller eingeredet haben, man müsse Kinder antiautoritär erziehen. Deswegen benimmt sich kaum noch jemand, und weil ihr keinen Papa hattet, der euch mal was erklärt hat, ruft ihr halt nach Mama Staat. Mama Staat ist das ganz Recht, die will gebraucht werden. So gleitet man übrigens in totalitäre Systeme ab, liebe Kinder. Noch ein Grund, meine Definition zu mögen.

So, soviel zum sinnvollen Teil – kommen wir zum Entsetzen über Feministinnen – hier.

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