20 Dinge, die nichts mit Vergewaltigungen zu tun haben

Die Teen Vogue, also genau die richtige Adresse für bigotte Frauen, die vornehmlich gegen Körperstandards kämpfen, aber sich anziehen und stylen wie billige Nutten, hat eine Reihe ins Leben gerufen, auf die ich durch die grenzdebile Schlampe Emily Lindin aufmerksam geworden bin: Die Reihe “Not Your Fault“, die jungen Frauen das Konzept der Rape Culture als Ersatz für fehlende Eigenverantwortung näherbringen möchte.

In diesem Rahmen wird das Projekt “It’s On Us” referenziert, was sich irgendwie auch gegen Rape Culture engagiert, und zwar mit einem Video über mixed messages projected at girls and boys, die… ach, machen wir es hart:

20 Ways People Slut Shame Rape Victims

… darstellen sollen, aber faktisch absolut überhaupt nichts mit Vergewaltigungsopfern zu tun haben. Und da die antifeministische Szene gerade so dabei ist, sich mal gegen die Verharmlosung von Vergewaltigungen durch die Gleichsetzung mit absoluten Nichtigkeiten auszusprechen, leiste ich da halt auch mal meinen Beitrag:

Ich bin mir absolut sicher, dass niemand auf diesem Planeten jemals gesagt hat, “ach, der hat dich nur vergewaltigt, weil er dich mag”. Was soll das? Das androgyne Kind auf dem Bild ist vielleicht 8; da verhalten sich Jungs gegenüber Mädchen wirklich so. Die vergewaltigen sie aber auch nicht. Niemand vergewaltigt Leute, die er mag.

“Tattletale” heißt Petze. Ich spule mal zurück: Ich bin mir absolut sicher, dass niemand auf diesem Planeten jemals gesagt… ne, Kinders, kommt; was soll der Quatsch? Nehmt ihr euch selbst nicht ernst? “Sei keine Petze” ist eine gute Empfehlung, niemand mag Denunzianten, aber wirklich, wirklich überhaupt niemand mag Vergewaltiger. Ganz und gar überhaupt niemand. Jeder, wirklich jeder unterstützt Vergewaltigungsopfer. Jeder. 

… ja, und deswegen sperren wir je nach Zivilisationsgrad Leute ein, die Frauen was tun, verheiraten sie mit ihren Opfern, damit sie zeitlebens unglücklich sind oder schneiden ihnen den Schwanz ab und ersticken sie damit. Ich sehe wirklich nicht, wie das überhaupt Slutshaming sein kann; es hat ja nichtmal was mit Frauen zu tun.

Ja… wir wissen alle über den Zusammenhang von kurzen Röcken und Vergewaltigungen, hier nachzulesen bei der Weekly World News. Die natürlich keine Satirezeitung ist, wie auch der Feminismus eine ernstzunehmende Bewegung. M-hm.

Abgesehen davon ist das eine sehr gute Empfehlung, wenn man eine hysterische Feministin ist, die es als Vergewaltigung empfindet, wenn einem die Kamera auf die Beine zoomt. Nicht, dass das bei Feministinnen jetzt passieren würde; Kameraleute haben ja Augen.

Jaja, das ist halt Zeitgeist – you don’t simply walk into Mordor. Früher war das mal Walk on, walk on | With hope in your heart | And you’ll never walk alone. Übrigens einer der Punkte, warum Frauen zunehmend weniger mit der Realität klarkommen: Feministinnen und andere bekloppte Rape-Culture-Förderer verursachen eben nur Panik, keine Hoffnung.

Abgesehen finden die meisten Vergewaltigungen durch Bekannte des Opfers statt, das ist also eher ein unproduktiver Tipp –nominal. In Kombination mit “umgib dich nicht mit Arschlöchern” hingegen ein ganz hervorragender, und so ist er auch gemeint. Aber wo kämen wir denn hin, wenn Feministen etwas aus dem Kontext reißen? Aber freilich kennen die auch nur Arschlöcher; gleich und gleich gesellt sich gern.

Der Satz, den Vergewaltigungsopfer am häufigsten hören. Von – äh, ne, nichtmal dem Vergewaltiger. Also – von Niemandem. Nichtmal männliche Vergewaltigungsopfer.

Reden wir jetzt eigentlich überhaupt mal über Vergewaltigungsopfer, oder reden wir einfach nur über Schlampen? Weil – ganz ehrlich – das ist etwas, was Schlampen hören. Schlampen werden aber tendenziell seltener vergewaltigt, weil die zu sehr damit beschäftigt sind, sich von irgendwem durchknallen zu lassen als die braven Mädchen, die abends nach Hause gehen. Liebe Schlampen: Im Gegensatz zu Vergewaltigungsopfern könnt ihr was dafür, dass ihr Schlampen seid, und wohlgemerkt auch nur ihr.

In Zeiten, in denen – um es hier mal ganz deutlich zu sagen, wer die eigentliche Gruppe ist, die es Vergewaltigungsopfern schwer macht – Schlampen Sex ex post bereuen und dann “Vergewaltigung” brüllen wie in etwa jede einzelne Frau, die damit in die Medien kam, ist das eine berechtigte Frage. Die wichtigere aber wäre: Hast Du den Sex klar und deutlich nicht gewollt? Denn ansonsten wäre die relevante Frage “warst du bewusstlos”. Und nein, besoffener Sex zählt nicht als Vergewaltigung, wir sind nicht in einem US-Campus-Safespace.

… fragte der Richter, um die Glaubwürdigkeit des Erinnerungsvermögens einschätzen zu können? Ansonsten widerholen wir uns. Ach Gott, ja, Feministen wiederholen sich immer bloß. Sonst wären das ja am Ende nur 18 Punkte, und 18 ist ja total Nazi (Spoiler: Es sind dann 23, minus Dopplungen werden 18).

Ach kommt, Kinders, Wiederholungen sind scheiße. Ich hab hier nicht euer Publikum, die sind hier nicht alle doof, und die haben auch nicht die Schindlers-Liste-Musik dazu.

Ja – ganz ehrlich, das ist doch wieder das Schlampen-Problem und die Glaubwürdigkeit, oder? Aber wenigstens mal ein Punkt, der tatsächlich Slutshaming für Vergewaltigungsopfer darstellen könnte. Aber halt wichtig für die Frage, ob es halt vielleicht doch eher rapeshaming von Schlampen ist.

Sagen Vergewaltiger – wenn sie es nicht wollte. Wie erwähnt: Niemand mag Vergewaltiger. Und Falschbeschuldigungsopfer wie Martin N. über Schlampen wie die mit der Matratze, die wörtlich in den Arsch gefickt werden wollte. Ja, das ist blöd für die Vergewaltigungsopfer, aber das liegt an den Schlampen.

Das ist allgemein ein sehr guter Hinweis, den ich auch meiner Tochter geben würde. Und meinem Sohn. Und eigentlich jedem. Außer denen, denen ich empfehle, sich die Pulsadern aufzuschneiden.

… übermäßiger Alkoholkonsum führt nämlich zu einer Leberzirrhose, Bauchspeicheldrüsen- oder Speiseröhrenkarzinom und einem langsamen, vorzeitigen Tod. Mindestens aber macht man sich total zum Affen, verliert seinen Führerschein, landet mit jemandem im Bett, was man am nächsten Tag bereut, beschuldigt den fälschlicherweise der Vergewaltigung, weil man nicht als die Schlampe dastehen will, die man ist, dann sieht die ganze Welt dein Sexvideo, und du bist auch noch vorbestraft. Gell, Gina-Lisa?

Ja – ne, trinkt nicht so viel.

Tease beschreibt Frauen, die einen scharf machen und dann nicht liefern. Da es dafür im Deutschen kein Wort gibt, gibt es solche Frauen in Deutschland nicht, und ich halte das Phänomen für ausgedacht; in Amerika sind eigentlich alle Schlampen.

Hmmm… ja, hätte sie wirklich nicht sollen, wenn er sie dabei vergewaltigt hat. Blöd, die Realität, gell? Hilft halt ex post nix und ist nur widerlich, sagt daher auch außer irgendwelchen Shitlords niemand. Ah, und Frauen, natürlich.

Für Männer impliziert diese Aussage sicher nicht, dass man Frauen vergewaltigen soll (wenn man nicht Teil einer erfolgreichen Eroberungsarmee ist, aber selbst da darf man das seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr). Frauen hören diese Aussage eher nicht. Daher: Wtf?

Yeah… das ist mal Slutshaming, betrifft aber eher die wenigsten Vergewaltigungsopfer. Wie erwähnt sind Schlampen in der Regel zu beschäftigt damit, durchgevögelt zu werden, als dass irgendwer dazukäme, sie zu vergewaltigen. Das ist also eigentlich nur ein Kleidungstipp für anständige Mädchen, und der ist nicht doof.

Solche Frauen gibt es. Aber die sind es nicht wert, wenn sie es nur spielen. Sie sind es wert, wenn sie schwer zu haben sind. Aber natürlich ist das Slutshaming, das über Schlampen zu sagen – weil es voraussetzt, dass sie Schlampen sind, damit es zutrifft. Ich verstehe immer noch nicht, was an dem Kritisieren von moralisch verwerflichem Verhalten irgendwie falsch sein soll, aber wie so vieles im Feminismus muss man das wohl einfach glauben.

Das ist jetzt (a) Nummer 21 auf der 20-Punkte-Liste und (b) die vierte Erwähnung von Alkohol. Es kommt mir so vor, als würde das “rape culture” – Problem eigentlich nur eine “slut culture” beschreiben, also Frauen, die sich benehmen wie Seeleute nach sechs Monaten auf hoher See und dann am nächsten Tag neben was aufwachen, wo sie recht schnell wieder auf ihr Boot zurückwollen – bis auf, dass sie halt nicht auf einem Boot arbeiten.

Das erklärt auch die weltweit abnehmenden Zahlen bei Vergewaltigungen – außer da, wo sich die Bedingungen ändern, also man z.B. Horden unkultivierter Barbaren importiert (Deutschland) oder zwangsweise Frauen irgendwo reinsetzt, wo vorher keine waren (Bundeswehr). Und dieser Slutshaming – Unsinn ist die Projektion deren eigenen schlechten Gewissens nach Außen, wie das auch Falschbeschuldigungen sind (die m.W. ebenso zunehmen).

Liebe Frauen: Wir Männer sind als Gesamtheit nicht bereit, die Verantwortung für Euer Verhalten zu übernehmen, und ihr wolltet den Mist mit der Emanzipation. Jetzt übernehmt auch mal wenigstens Eigenverantwortung.

Ja… äh… was? Im Deutschen hat das den Nachsatz “die dich nichts angehen”, und dann ist der auch vollkommen korrekt. Der widerspricht nur eurem “das Private ist Politisch” – Schwachsinn, aber deswegen mag euch – außer Politikern – auch niemand.

Jaaaaah… weil einmal “Act like a man” nicht reicht, gell, Frau Wizorek?

Das habe ich jetzt bei durchaus vielen Punkten abgestritten, oder? Und wer sind “they”?  Ah – girls and boys in their tween, teen and college-age years. Streite ich immer noch ab, und wenn, ist es eine gute Empfehlung.

Warum?

Nein. Ihr habt meine letzte Frage nicht beantwortet, und die wäre wichtig.

Oh Gott. Noch mehr? Naja, meine Frau ist gerade auf so einer GiveYourMoneyToWomenDieWasSinnvollesTun – Veranstaltung mit überdimensionierten Schecks, Presse und Sekt, von daher:

Sterbt! Blast mir einen! Haaaaaaaaaalllo?!

Ne, tut es nicht. Empirisch überprüft.

Bei “Take the Pledge” gibt es übrigens nur ein Anmeldeformular. Keinen Pledge. Hey, sogar ich habe einen Pledge. So, halt, mit Text und Inhalt und so. Macht ihr da reines Virtue-Signalling ohne Sinn, Verstand, Inhalt und Ziel? Oder geht es um das hier, neben dem (mutmaßlichen) Vergewaltiger?

Weil – da will ich nicht mitmachen. Nicht-einvernehmlicher Sex ist nicht “nur” sexuelle Nötigung, sondern Vergewaltigung, und das sollte man nicht verharmlosen. Das macht ihr aber. Ihr seid damit auf meiner Meschlichkeitsskala ganz weit unten – wie alle Feministen, Vergewaltiger – und Politiker.

Das kann überall passieren, also ist #2 ein reiner Lückenfüller, und ich werde einen feuchten Dreck tun, eure in einem Nebensatz versteckte “consent cannot be given” – Definition zu übernehmen. Das ist nämlich ganz einfach: Wenn Du vollbesoffen dein Auto zu ´Schrott fährst, zahlt das deine Versicherung nicht. Wenn du dich also vollbesoffen von irgendwem nageln lässt, ist das ebenso ganz alleine dein Problem. Freilich können auch hackedichte Frauen vergewaltigt werden, aber das hat die Voraussetzungen, dass sie zu dem Zeitpunkt nicht will, nicht, dass sie es nüchtern nicht wollte. Es ist ihre eigene, freie Entscheidung, sich zu besaufen, nicht mein Problem, und auch nicht das des armen Würstchens, der außer besoffenen Schlampen nichts abbekommt.

Wir haben nämlich eine Umgebung, in der sexuelle Übergriffe nicht toleriert werden. Ihr seid diejenigen, die so tun, als wären irgendwelche Hollywood-Huren, die sich ihren Oscar erfickt haben, irgendwie Opfer von irgendwem außer ihrer eigenen, fehlenden Moral, Gier und Geltungssucht.

Nein, ihr widerlichen Pisser, das unterstütze ich ganz sicher nicht. Und auch nicht eine einzige Frau, die vergewaltigt wurde. Keine einzige.

Und ganz ehrlich fällt es mir schwer, euch nicht zu wünschen, dass ihr mal vergewaltigt werdet. Und das tue ich nur nicht, weil das niemand verdient hat. Nichtmal ihr. Aber Erschießen wäre in Ordnung. Oder Steinigen.

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