Through the Gender Glass

Ich habe ja gestern durch Martin erfahren, dass irgendeine durchgeknallte Paula es nicht so prickelnd fand, dass irgendein Jugoslawe mit seinem Gender-Studies-Studium nicht so glücklich war, weil die sich zu viel mit Negern und so beschäftigen und zuwenig mit den armen unterdrückten Hascherln (oder so). Naja, es gibt da bei der geisteskranken Frauenzeitschrift “Missy Magazine” ein quasi-Vollzitat von dem Emma-Artikel und Paulas unendlich lange Antworten drauf – man will ja als Gender-Sektenführer auf keinen Fall, dass einen jemand wirklich versteht; es geht um “Listen and Believe” und v.a. Anbetung der besten Spezies im ganzen Universum: Frauen. Vor allem natürlich behinderte, dumme, nicht-weiße Frauen. Paula ist – sicher zu ihrem Bedauern – weiß, aber das sind immer noch zwei von drei.

Ich habe es nicht wirklich ausgehalten, neben Vojin Saša Vukadinović (ich nenne den mal Sascha, sonst kann ich mir das nicht merken) gestelzten Ausführungen zu den Sujets … geschlechtlicher Repräsentationsformen [im] Bewusstsein für die Historizität der Geschlechterrollen noch Paulas noch gestelztere Repliken zu lesen, von daher tue ich Euch nicht den ganzen Mist an, sondern nur die wirklich schönen Teile:

[Paula] Fachliteratur lesen hilft noch weiter

Ehrlicherweise hat Sascha keine diesbezügliche Frage gestellt. Eigentlich hat Sascha gar keine Frage gestellt, sondern vielmehr erklärt, was das Curriculum seines Gender – “Studiums” war. Wir lernen daraus: Im Gegensatz zu einer Grundschule ist es für Gender – “Akademiker” offensichtlich erwähnenswert, dass Lesen bildet. Das erklärt natürlich viele der Gender-Aktivisten.

[Paula] Frauenemanzipation? Wieso sollten sich die Gender Studies auch dafür interessieren? Oder anders gesagt: Doch, sie interessieren sich dafür

Ja – aber warum denn, Paula? Ich meine – komm, du bist hier die, die den Gender-Studies-Unsinn als sinnvoll hinstellt und offensichtlich selbst nicht weiß, was die Scheiße soll. Toll. Muss man sicher mehr Geld investieren, damit du mal ein Forschungsprojekt machst, warum du ein Forschungsprojekt machen solltest, gell? Erinnert mich an die Nutte aus Idiocracy.

[Paula} Nein, die Gender Studies sind nicht der akademische Arm eines politischen Emanzipationsprojektes.

Sagt auch keiner – außer denen, die daran beteiligt sind. Es ist eine politische Unterwanderung der Universitäten durch eine politische Bewegung, die doch sehr an den sozialistischen “Marsch durch die Institutionen” erinnert. Aber wirklich niemand denkt, dass ihr irgenwie “akademisch” seid; ihr sitzt da halt. Die Putzfrau in der Uni ist genauso akademisch wie ihr.

[Sascha] Gender-Studies-Kurse tragen nunmehr Titel wie …  „Einführung in die interdependente VerRücktheitsforschung/Mad Studies“.

[Paula] Und warum auch nicht?

Eben – desto offensichtlicher die nur Unsinn machen, desto einfacher ist es, darzulegen, dass man sich den Quatsch sparen kann.

[Paula] Davon abgesehen, dass spätestens seit Sigmund Freud und Michel Foucault … systematischen Erkenntnisgewinn zu Gesellschaft

Ne, Kinders, ihr müsst euch schon mal entscheiden, ob ihr jetzt Freud mögt oder nicht. Der hätte nämlich befunden, dass man hysterische Weiber wie euch therapiert; nicht, dass man ihnen einen Lehrstuhl gibt. Zum Erkenntnisgewinn von Foucault… mei, ich könnte das auch über meine Katze behaupten; das wäre aber unfair gegenüber meiner Katze.

[Sascha] Viel diskutierte Postulate heißen „Critical Whiteness“, „Intersektionalität“ oder „Femonationalismus“.

[Paula] Viel diskutiert, exakt.

Das ist dann übrigens der “systematische Erkenntnisgewinn” nach Foucault: Man redet über Unsinn. Nein – nicht falsch verstehen – man redet natürlich nicht darüber, dass das Unsinn ist und redet dann über was sinnvolles, sondern man redet nur, ausschließlich und ausführlich über Unsinn. Weil?

[Paula] Das ist eine lebensweltliche Binse

Guckt – so einfach ist das mit dem “Argumentieren”.

[Sascha] Das persönliche Leiden an der Welt wird zum wissenschaftlichen Thema verklärt.

[Paula] Das mag ein Ding sein, und in meiner Blase wird spätestens seit „Beißreflexe“ (Patsy L’Amour laLove 2017) genau das kontrovers diskutiert.

Es wundert mich überhaupt nicht, dass Paula da irgendeinen Patsy vorschiebt, statt sich mit der Kritik auseinanderzusetzen. Ich meine – warum sollte man auch über was sinnvolles reden, wenn man über seine persönlichen Probleme nicht nur bis zum Umfallen jammern, sondern sogar kontrovers jammern kann?

[Paula] Geschlechtsneutrale Pronomen sind ein issue …

Bis man einen fucking Duden aufschlägt. Das Paula scheint keinen Duden zu haben.

[Paula] Richtig wichtig ist indes

Fick dich, Paula.

[Paula direkt weiter:] Das persönliche Leiden an der Welt, es ist mitunter politisch.

Fick dich².

[dito] Das persönliche Leiden an der Welt mancher hat nicht zuletzt systematisch mit dem Glück auf Erden anderer zu tun.

Deswegen müssen wir alle so unglücklich machen wie die geisteskrankeste, in ihrer Kindheit von ihrem Onkel sexuell missbrauchte Feministin. Mit staatlichen Fördergeldern!

Das zu diskreditieren ist eine mindestens dumme und ignorante Haltung, es erhöht zudem unter Umständen das Leiden.

Das – was? Hä? Das ist Neid, du widerliche Kuh. Neid. Neid. Blanker, widerlicher, solipsistischer, destruktiver Neid – zumindest so, wie du das gerade schilderst. Fick dich³, Paula, fick dich. Für sowas kommen gläubige Katholiken übrigens in die Hölle – der Rest sowieso, die sind ja keine gläubigen Katholiken. Nach Dante werden Neidern die Augen mit Draht zugenäht, und sie müssen Kleidung tragen, die nicht von der Umgebung unterscheidbar ist. Und das erklärt übrigens den modernen Feminismus und die Gender-Bullshitties hinreichend: die wollen Aufmerksamkeit. Die leben von Aufmerksamkeit wie ein widerlicher Parasit aus Star Trek – oder vielmehr wie die Weeping Angels aus Doctor Who, nur umgekehrt – sie saugen Dir die gesamte Lebensenergie aus, wenn Du sie beachtest. Gruselig. (@StevenMoffat: I’d like to be credited with that if you make it an episode. And get £1m, BBC can afford that).

[Sascha] Gender-Paradigmas geschuldet, das als Nonplusultra eines nicht-biologistischen Geschlechterverständnisses gilt

Ich enthalte Euch ja die schlimmsten, unverständlichsten Passagen vor und kürze auch mal großzügig, damit die Sätze ohne Hirnkrebsrisiko verstanden werden, aber – biologistisch ist.kein.Wort.

[Paula] Das “Gender”-Paradigma hat bereits Ende der 1980er, in den frühen 1990ern die Verwissenschaftlichung geprägt

… und ihr habt es beibehalten, nachdem sich der Typ, an dem es physisch ausprobiert wurde, mit einer Schrotflinte in den Kopf geschossen hat. Das ist die Basis für eure ganze “Wissenschaft” – ein Paradigma, was Leute dazu bringt, sich in den fucking Kopf zu schießen. Aber hey – wir wollen ja gesellschaftliche Realitäten und Paradigmen in Frage stellen – nur nicht unsere eigenen, gell? Fick dich⁴, Paula. Wegen Dir musste ich lernen, wie man ⁴ macht. Gott sind diese Leute widerwärtig.

[Paula] mit strikt empirischen, womöglich gar empiristischen Ansätzen

Empiristisch ist, wenn Ihr ein Objekt fallen lasst, hier und in den USA, es fällt immer runter, und daraus schließt, dass die Erde flach ist. Fertig ist die “Wissenschaft”. Nur, um Gender Studies da mal richtig – nach Maßgabe einer Gender-Professorin – einzuordnen.

[Paula] Inwiefern dabei das Biologische, die Natur, das Stoffliche eine Rolle spielt – und wenn ja, welche – dazu gibt es kilometerweise Fachliteratur aus allen (yup, allen!) Disziplinen. Das Gender-Paradigma ist tatsächlich aus der Kritik an der Kategorie „Frau“ entstanden, insofern es aus epistemologischen und empirischen Gründen keinen außersozialen kleinen Unterschied gibt, der dessen große Folgen begründet

Wir halten fest: Es gibt biologische Unterschiede. Wenn wir die aber vollkommen ignorieren, weil die unserem Paradigma widersprechen, dann gibt es keine extrasozialen Gründe. Also, außer den biologischen, die wir ignorieren, natürlich. Weil es nur einen wahren Gott gibt, und alle Ungläubigen müssen umgebracht werden.

[Sascha] Nicht eine Arbeit aus den Gender Studies hat in den letzten 20 Jahren eine gesellschaftspolitische Debatte geprägt oder zumindest vorangetrieben.

[Paula] Nein? Nancy Fraser …

Ich gebe Sascha recht. Nie gehört. Wirklich nie. Oder ist das die aus den 90er-Teleshopping-Sendungen “Oh schau, Nancy, Nancy, schau, wie toll dieser Gemüsehobel….”?

Die Gender Studies haben sich auch kritisch mit allerlei policies befasst, die auf „Gender“ aufruhen – am prominentesten wohl rund um das „Gender mainstreaming“

Hmmm… wie ging das? Ah – fick dich⁵.

[Sascha] Hiervon unbeirrt regiert in den Gender Studies weiterhin das Selbstbild, unverzichtbare universitäre wie gesellschaftspolitische Arbeit zu leisten.

[Paula] Solche Probleme zu kon[s]t[r]urieren, … das ist die oben genannte Verpflichtung

Ja – wo kämen wir denn hin, wenn wir niemanden hätten, der Probleme konstruiert, die es sonst gar nicht geben würde?

[Paula] Sie steht, die Pappkameradin. Ich sag mal mit Adorno: „Dem Halbgebildeten verzaubert alles Mittelbare sich in Unmittelbarkeit, noch das übermächtige Ferne. Daher die Tendenz zur Personalisierung: objektive Verhältnisse werden einzelnen Personen zur Last geschrieben oder von einzelnen Personen das Heil erwartet.“

Tjo… dann sage ich das mal mit Schopenhauer:

daß die Weiber … aber im Punkte der Gerechtigkeit, Redlichkeit und Gewissenhaftigkeit, diesen [Männern] nachstehn. Denn in Folge ihrer schwachen Vernunft übt das Gegenwärtige, Anschauliche, unmittelbar Reale eine Gewalt über sie aus, gegen welche die abstrakten Gedanken, die stehenden Maximen, die festgefaßten Entschlüsse, überhaupt die Rücksicht auf Vergangenheit und Zukunft, auf Abwesendes und Entferntes, selten viel vermögen.


Mir ist das zu blöd. Noch ein paar Zeilen höher sagt Paula, da würde debattiert, im Interview gestern behauptet sie, die würden “diskutieren”. Gleichwohl wird jede Kritik herablassendst (und inhaltsleer) abgebügelt – die Maxime, dass Gender Studies der einzig wahre Gott sind und jedes Wort einer Genderforscherin die einzig gute, richtige und wichtige Wahrheit ist, egal, wie sehr sie anderen Aussagen der gleichen Person widerspricht, ist nicht mehr nur dumm oder widerlich oder sektenhaft-verblendet;  das erfordert eine stark ausgeprägte Schizophrenie. Ich beende das daher mit einem fickt euch, Gender-Spinner, fickt euch¹⁰⁰ . Fuck, die ^100 wird schief. Fuck. Sammal… Gender Studies verursachen psychische Probleme, ernsthaft. Waaaah. 

 

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2 Replies to “Through the Gender Glass”

  1. “Das persönliche Leiden an der Welt, es ist mitunter politisch.” Ja, mitunter, oder ganz selten, oder fast nie. Was die Genderistas aber machen ist deren persoenliches Leiden an der Welt (egal aus welcher verschissenen Hirnwindung dieses konstruiert wurde) dazu zu missbrauchen um die Veraenderung der Welt, d.h. aller anderen zu fordern. Es gibt kaum etwas egoistischers.

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