Star Trek: Plot Discovery

Nachdem zuerst Fefe, dann Danisch, und dann noch Return of Kings ihre Meinung dazu kundgetan haben, dass STD (sexually transmitted diseases Star Trek: Discovery) scheiße sei, hab ich’s natürlich auch geschaut.

Und ganz ehrlich: Ich fand’s nicht so schlecht. Ich muss dazu sagen, dass ich nahezu jede neue Serie zumindest fünf Minuten anteste, bevor ich sie verwerfe; und bei ST:D bin ich bei Folge 4 (ja, es gibt schon 5, werde ich auch noch schauen).

Nun ist die Kritik ja (zusammengefasst) “SJW on Steroids”, aber – und das ist ein wichtiges, großes Aber – ich bin ja nun ein Kind der TNG-Generation, und das war halt – nunja, genau die gendergerechte Utopie, auf die sich die SJW einen runterholen. Wieso verwundert das jemanden? Freilich, es gab da dazwischen DS9, mit harten Männern und Krieg und Kapitalisten und halt Realismus, aber eigentlich sollte wirklich jeder verstehen, dass Pippi-Langstrumpf-Sozialismus inklusive “ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt” halt tatsächlich funktionieren kann, wenn alles, was man braucht, aus einem Replikator kommt – und man ein Holodeck hat.

Wenn man dann noch bedenkt, dass die Enterprise die Seriennummer 1701 hat – und wir davon ausgehen, dass man da fortlaufend nummeriert (ich hoffe, ich bekomme jetzt keine Morddrohungen von Trekkies) und 500 Mann Besatzung sind das 1.700 x 500 = 850.000 Leute, die durch den Weltraum fliegen, und wenn man sich da am normalen Militär orientiert, braucht man etwa dreimal so viele Leute dazu für Organisation und Logistik. Macht also knapp 4 Millionen Leute, die “arbeiten” und sich ggf. von Klingonen/Romulanern/Jem’Hadar in roter Uniform erschießen lassen. Bei einer Weltbevölkerung von aktuell schon fast 8 Milliarden ist das unter ein Promille – das ist vollkommen realistisch funktionierender Sozialismus. Der Rest macht ja nun offensichtlich nichts – ist aber ja egal, Replikator und so.

Ich habe also keine Ahnung, warum die Leute sich aufregen, dass das Raumschiff – mit Ausnahme des sexy Negermädchens der Vulkanierin der Hauptdarstellerin – mit ausschließlich vollkommen inkompetenten Leuten besetzt ist – ich meine, wenn irgendwelche Trolos Militär spielen und durch den Weltraum fliegen wollen und man ihnen einfach ein Raumschiff drucken kann… druckt man ihnen doch einfach eines? Was sollen sie schon machen? Einen Krieg mit den Klingonen anfangen?

Oh.

 

Freilich, ST:D ist anders als bisheriges Star Trek – soweit, zumindest. Irgendwo stand allerdings, dass es keinen episodenübergreifenden Plot geben soll. Leider aber haben die einzelnen Folgen selbst keine sonderlich spannenden Plots (also, jetzt verglichen mit… hmmm… Star Trek TOS aus den 60ern, was jetzt keine besonders elaborierten Plots hatte). Was ich also an der Serie gut finde ist das Potential für einen langfristigen Plot – halt wie bei DS9. Ich mochte DS9.

Wenn das, was wir da häppchenweise vorgesetzt bekommen, aber alles sein soll, dann – mei, dann kann ich auch meiner Katze beim Jagen des Laserpointers zuschauen; das hat in etwa das gleiche Spannungsniveau (ok, fairerweise ist meine Katze nicht derart vorhersehbar). In dem Fall hat die Serie halt – gar nichts. Das Negermädchen ist sexy, aber da sie nicht Uhuras Kleidchen trägt, hat man alles spannende in 0,02 Sekunden erfasst. Lässt sich aber auch nicht nachträglich ändern; die Moppelige passt da nicht rein.

Apropos: Die Versuche der Autoren, die moppelige Rothaarige (die ist doppelt moppelig – ohne einen Schraubstock zum Bändigen ihrer Haare sieht sie  auch noch wie ein exzessiv bestückter Wischmop aus) irgendwie sympathisch zu machen scheitern wohl an jedem nicht geistig Behinderten – und die Hauptdarstellerin schwankt schizophren zwischen Selbstzweifeln und widerlicher Arroganz, was sie jetzt auch nicht gerade cool macht. Menschlich, vielleicht, aber wenn ich normale Menschen sehen will, fahre ich mit dem fucking Zug. Und ich hasse fucking Züge.

Man könnte aus der Serie also durchaus was machen – wie auch Doctor Who mit einem weiblichen Doctor funktionieren kann, wenn – ja, wenn die Autoren nicht nur eine politische Message verkaufen wollen. Was sie aber wollen:

Der Cast und die Produzenten von Star Trek Discovery hätten gerne einen der umstrittensten Politiker unserer Zeit als Zuschauer ihrer Sci-Fi-Serie: US-Präsident Donald Trump.

Nur weil… ich meine ja nur… also, wenn Trump so primitiv ist, wie die Linken tun, dann lernt er in der Pilotfolge, dass:

  • Frauen als Kommandanten nichtmal von anderen Frauen respektiert werden
  • Ebendiese Frauen mehr oder weniger fahrlässig einen interstellaren Krieg beginnen
  • Das ach so diverse Team nicht auf den einzig vernünftigen Mann hört
  • Michael mit der “nominal” fragwürdigen Geschlechtsidentität prädestiniert ist, zu meutern, wenn sie ihren Willen nicht bekommt

Was tut man da wohl als verantwortungsbewusster Commander in Chief, hm?

(Symbolbild. Ehrlich. Macht euch keine falschen Hoffnungen.)

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