Terroristen und Schweine

Kennt ihr schon diesen Tweet von Trump?

Ja, ich habe heute meinen netten Tag und anonymisiere zufällige Vollidioten aus dem Internet. Nett, oder?

Nicht so nett ist natürlich, dass ich den Artikel in Snopes auch gelesen habe.

Worum es Trump geht ist die Idee, islamistische Attentäter in Schweine eingenäht zu bestatten (Korrektur: oder so). Das ist natürlich ziemlich respektlos gegenüber gottesfürchtigen Menschen, die nur das Wort ihres Propheten befolgen, aber darum geht es ja.

Nun kommen schnell die Faktenchecker aus ihrer linken Ecke gekrochen und behaupten – naja, wörtlich, dass General Pershing es mit dieser Strategie überhaupt gar nicht geschafft hat, den muslimischen Terror zu beenden.

Das war nämlich Colonel Alexander Rogers:

In some sections the Moro juramentado [Torroristen] was beheaded after death and the head sewn inside the carcass of a pig. And so the rite of running juramentado, at least semi-religious in character, ceased to be in Sulu [irgendwo auf den Phillipinen].

Empörend, findet der Spiegel. Die “Faktenverdreher” der Tagesschau hingegen versuchen es mit einem Strohmann:

Selbst wenn die Geschichte wahr sei, merkt Michael H. Hunt[bla] an, sei Trumps Behauptung, es habe seitdem auf den Philippinen lange keinen islamistischen Terror mehr gegeben, falsch. Die Region leide vielmehr bis in die Gegenwart unter dauerhafter Unruhe.

Was durchaus sein mag – hat Trump zwar nicht behauptet, aber für mich ist das relevant:

Haben die auf den Philippinen vielleicht zwischendurch aufgehört, islamistische Terroristen in Schweinebäuche einzunähen? Nur so als Idee?

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