Du kannst als religiöser Fanatiker keinen an der Waffel haben

Irritiert Euch die Überschrift auch? Also, seht Ihr da auch eigentlich keinen Widerspruch? Nun, zumindest ging es mir so, als ich bei EditionF (die, die alle weißen Männer ausrotten wollen) den neuesten feministischen Unsinn einer Menerva Hammad gelesen habe. Also, allein die Überschrift. Menerva hat in ihrem Namen kein “i” bekommen, weil das 300 Mark extra gekostet hätte,  und ist aus Protest gegen das frauenunterdrückende Patriarchat Feministin geworden. Das passt auch zu ihrer Selbstbeschreibung als faul und widerlich.

Da Menerva irgendwie Wurzeln in Ägypten hat, ist sie nicht nur psychisch gestört Feministin, sondern auch Muslima. Da beides, Moslems und Feministen, richtig, wichtig und gut sind, erklärt uns Menerva auf zig Internetportalen für Bekloppte (z.B. hier bei der HuffPo), warum man sehr wohl Feministin und Muslima sein kann.

Für die Eiligen, tl;dr: Klar muss man etwas geistig beschränkt und solipsistisch sein, um heutzutage Feministin zu werden, da kann man auch ruhig nicht nur die Realität, sondern auch eine Religion nicht verstehen.

Aber von Anfang an:

Feminismus und Kopftuch passen nicht zusammen?

Das kann man so oder so betrachten. Ein beliebiges Kopftuch mit Sicherheit nicht, man kann sich als Feministin ja auch getrickte Muschi-Mützen aufsetzen. Damit macht man sich halt lächerlich, aber davon wird man nicht weniger feministisch, eher im Gegenteil. Nun hat das Kopftuch im Islam aber eine Bedeutung, aber dazu kommen wir später noch.

[…] „Na, wie sind Musliminnen denn sonst so?” [bla] „Lass´ mich raten: Bombenlegerinnen, die im Namen Gottes andere terrorisieren und keine eigene Meinung haben?

Das Kopftuch im Islam drückt, kurz gefasst, nur aus, dass die Frau keine Hure ist. Boah, wie ich es hasse, Leuten ihre eigene Religion erklären zu müssen.

Da es aber nun – also, jetzt außerhalb des Islam – nicht wirklich üblich ist, alle Frauen ohne Kopftuch als Prostituierte zu sehen,  ist das natürlich eine Kontextfrage, von daher verallgemeinern wir das: Das Tragen eines Kopftuchs durch eine Muslima signalisiert “ich bin eine anständige Frau nach den Regeln des Koran”.

Verklemmte Weiber, die die eigene Sexualität vergraben, um irgendeinen Haberer voll und ganz zu befriedigen, während sie auf alles Schöne im Leben verzichten und ihre Haare mit 35 Lappen verstecken?

Ich bin mir relativ sicher, dass im Koran steht, dass man seine Frauen (a) ordentlich durchzuficken und (b) angemessen mit Annehmlichkeiten zu versorgen hat. Aber ich hatte ja schon vorausgeschickt, dass Menerva ihre Religion nicht verstanden hat.

„Komplimente” wie „Du bist aber emanzipiert für eine Muslima”, und „Du bist aber fesch für eine Schwarze”, sind schlicht wüste Beleidigungen.

Also, ich kann schwarzen Frauen in der Regel überhaupt nichts abgewinnen, aber wenn ich mal eine hübsch finde und ihr sagen würde, dass sie gut aussieht, ist das eine – Beleidigung? Weil?

So, als würde ich sagen: „Du bist aber gescheit, für eine Blondine”, oder „Du hast aber eine tolle Figur für eine Mutter”, etc.

Ah, wegen der inhärenten Relativierung. Die wohlgemerkt der Hörer da reininterpretiert, das muss derjenige, der das sagt, nicht so gemeint haben. Aber gut, Menerva sagt ja von sich selbst, dass sie widerlich ist, von daher verwundert das nicht. Das ist übrigens eine Frage des kulturellen Kontexts, aber das ginge jetzt zu weit, denn das meint Menerva gar nicht, sondern:

Das sind keine Komplimente, sondern Andeutungen, dass du in einer beschissenen Gruppe die tollste Ausnahme bist.

Also versteht sie es tatsächlich positiv. Sie beschwert sich nur über das Urteil über die Gruppe. Mei. Identitätspolitik, das ist dem Feminismus inhärent. Dumm. Davon finde ich Negerinnen immer noch nicht hübscher, und – naja, ich kenne jetzt keine, die ich so richtig toll finde… aber theoretisch…

[…] Wenn ein Wahnsinniger Leute niedersticht, dann tut er das auch, weil er ein Muslim ist.

Das kommt darauf an, ob es ein muslimischer Wahnsinniger ist, oder? Ich meine, wenn jetzt eine (wahnsinnige, aber das ist ein Pleonasmus) Feministin auf Andy Warhol schießt, liegt das eher am Feminismus als am Islam – oder? Schön, dass Menerva gleich zwei wahnsinnigen Mörder-Ideologien anhängt.

Und sollte er, wie in Hamburg, von anderen Männern aufgehalten werden, die zufälligerweise selber Muslime sind, dann konzentriert man sich NUR auf den Täter – die Zivilcourage hat plötzlich keinen Wert mehr.

Die Medienberichterstattung sah da vollkommen anders aus, aber hey, Realität und Feminismus passen ja sowieso nicht so gut zusammen. Gewundert hat mich das nicht – die meisten Muslime (in säkularen Ländern) sind anständige Leute. Das wundert eine Feministin natürlich, aber die hassen ja auch grundsätzlich alle Männer. Die zählen aber auch nicht zu den anständigen Leuten – also, die Feministinnen.

Wir leben im Jahr 2017

Noch vier Monate. Danach wird dieses “Argument” wirklich, wirklich blöd klingen.

und immer noch bestimmen andere Leute für Frauen, was sie anziehen sollten und was eben nicht – alles unter dem Deckmantel der „wahren” Freiheit natürlich.

Wie zum Beispiel der Prophet Allahs, Mohammed, der fand, Frauen haben ein Kopftuch zu tragen?

Würde sich mein Gedankengut ändern, wenn ich mein Kopftuch ablege?

Falsche Kausalität: Du würdest Dein Kopftuch nicht abnehmen können, wenn Du eine streng gläubige Muslima wärst. Du hast nur die eine oder die andere Option. Aber das verstehst du nicht, gell?

Hätte ich eine andere Einstellung?

Nunja, momentan siehst Du halt offensichtlich aus, als wärst du eine gläubige Muslima. Ohne Kopftuch sähst du aus wie jede andere moppelige Frau auch. Aber nachdem du findest, dass das eine Option ist, ist deine aktuelle  Einstellung sowieso bigott. Ohne Kopftuch wärst du vielleicht immer noch bigott. Aber es wäre nicht mehr so offensichtlich.

Wäre ich denn plötzlich integrierter

Hmmm… wenn ich in China aussehen würde wie ein Chinese, wäre ich dann integrierter? Oder würden mich Leute auf einem ländlichen, nicht-touristischen Gebiet immer noch anschauen, als wäre ich ein Exponat im Zoo? Lass mal überlegen – ja.

Nein.

Dooooooch.

Ich fühle mich aber mit Kopftuch einfach wohler. Einfach mehr ich. Ich lasse mir in mein Wohlgefühl nicht reinreden. Ich sage dir auch nicht, was du zu tragen hast und was nicht.

Du kannst doch tragen, was du willst?

Für mich ist das Kopftuch nicht nur ein religiöses Symbol

… sondern auch praktisch beim Cabrio-fahren?

sondern ein Stück Identität, Herkunft und mit dem Wissen, ich kann es ablegen wenn mir danach ist, ist es für mich eine Option, aber kein Zwang.

Hey, mirwegen machst du, was du willst. Dein Prophet sagt da was anderes. Die islamische Hölle heißt Dschahannam.

Ich kann und darf entscheiden – jedenfalls theoretisch, denn passt meine Entscheidung dir nicht, dann steckst du mich in eine bestimmte Schublade.

Mei – natürlich nehme ich an, dass eine Frau mit Hijab eine eher konservative Muslima ist, was ich übrigens respektieren kann. Dich nicht, du bist eine bigotte Kuh. Ich tue das also keineswegs endgültig. Das tun nur Rassisten, Sexisten  und Feministen, aber das ist ja heutzutage eigentlich das Gleiche.

Schließt das die Tatsache aus, dass es vielen Frauen aufgezwungen wird? Nein! […] Diesen Frauen gehört natürlich geholfen!

Wofür Menerva das Mittel wählt, einen Artikel darüber zu schreiben, wie toll Kopftücher für möchtegern-Muslimas sind. Weil Bigotterie Feminismus, fuck yeah!

Warum eine Frau sich für das Kopftuch entscheidet, muss nicht immer religiös sein.

Wie erwähnt, mit langen Haaren und einem Cabrio ist das sehr praktisch. Oder wenn man im Iran ist und nicht ausgepeitscht werden will. Oder die blaue Moschee in Istanbul besucht und nicht wie ein fucking respektloser Mallorca-Tourist wirken will. Also, zum Beispiel aus Respekt für andere Kulturen, nehmen wir mal Male, wo für die Einheimischen die Scharia gilt. Da kannst Du als Touristin natürlich im Bikini rumlaufen, aber die Leute werden halt einen entsprechenden Eindruck von dir haben.

Oh, Moment – so wie hier, wenn du mit einem Kopftuch rumläufst.

Deine Entscheidung. Wie du sagst. Aber du hast durchaus Verantwortung dafür, wie du in fremden Kulturen wahrgenommen wirst. DU!

Und ist die Religion der Grund für die Entscheidung, dann können wir den Grad der Religiösität nicht messen – wie auch?

Zum Beispiel daran, in welchem Maß man sich an die Vorschriften, die die Religion macht, hält? Ist das jetzt wirklich ein schwieriger Gedanke?

Ich kenne streng gläubige Musliminnen, die kein Kopftuch tragen und mich schief anschauen, wenn ich einen perversen Witz reiße

Ich wusste nicht, dass der Islam Witze verbietet. Verwechselt da jemand den Islam mit Feminismus?

Und wo hört denn “streng gläubig” auf? Ich meine, ich kenne (nominale) Muslime, die nach Spaghetti Carbonara und zwei Flaschen Raki noch ihr Salāt durchführen, aber die sind halt in etwa so muslimisch wie ich christlich – nicht sonderlich. Aber das (reformierte) Christentum ist da auch nicht so streng… wie der Islam.

Lasst euch nicht von Äußerlichkeiten und Labels ablenken, damit macht ihr es euch viel zu leicht.

Jaja, ich habe es ja schon verstanden: Nicht alle Kopftuchmädchen sind anständige, konservative Muslimas. Es gibt auch blöde, bigotte Schlampen, die Kopftücher tragen. Fühlst du dich jetzt besser?

Und wann hat uns Hass in der Geschichte jemals weitergebracht?

Meinst du mit “uns” die Muslime im Allgemeinen? Dann zum Beispiel 1453 bei der Eroberung Konstantinopels durch Sultan Mehmed II. Aus Nächstenliebe hat der das sicher nicht gemacht – denke ich zumindest.

Wieso versuchen wir es nicht mit Zusammenhalt und gesunder menschlicher Neugier?

Mit “wir” meint eine Feministin natürlich “alle außer mir”. Was dann auch schon das Problem ist.

Wieso klopfen wir nicht beim türkischen Nachbarn an und fragen nach einem Teller Baklava?

Weil wir in Deutschland (leider) eine vergleichsweise widerliche Kultur haben, wo man sich vielleicht mal bei den Nachbarn etwas leiht. Und da alle Medien erzählen, dass alle Deutschen wiederliche Neonazis sind, gibt es da von Seiten der Muslime gewisse, aus meiner Sicht verständliche Vorbehalte, einfach mal muslimische Gastfreundschaft zu zeigen. Dass das Deutsche von sich aus machen passiert eher, als dass Christen nach Mekka eingeladen werden. Ah, da war ja was.

Aber ich werde daran denken, mir bei meinem nächsten Besuch in Wien bei dir einen Teller Baklava abzuholen, Menerva. Ich hoffe, du kannst das wenigstens halbwegs, so als Feministin und so. Wobei – vielleicht lieber nicht.

Jede Art von Zwang, vor allem dann, wenn es um den weiblichen Körper geht, muss bekämpft werden, [bla]  Bevormundung durch Frauen [bla] White Privilege [bla] Leiste deinen Teil doch anders, indem du nicht über „DIE” Muslima urteilst, weil du ein oder zwei Verse im Koran gelesen hast und dich dadurch in deiner Weiblichkeit attackiert gefühlt hast.

Süß. Feministen, die Frauen keine Kleidungsvorschriften machen wollen sollen dürfen, machen Meinungsvorschriften. Yay, da dreht der Hamster durch.

Der Koran sowie alle anderen Religionsbücher, lesen sich nämlich ziemlich ähnlich und das Kopftuch ist keine Erfindung des Islam.

Sagt das irgendwer? Ist das irgendein Punkt? Existiert eine andere Religion, in der das Kopftuch eine ähnliche Bedeutung hat, die heute noch jemand ernst nimmt?

Also, wie zum Beispiel im Islam, wo das Kopftuch – und weite Kleidung etc.pp. die Frauen vor den lüsternen, notgeilen Männern, die sonst unbeherrscht über sie herfallen, schützen soll? Ich meine, das ist ja nun total antiquiert und so, fragt mal die Frauen von der Kölner Silvesternacht, solche Leute gibt es ja gar nicht – also, außer in (/aus) muslimischen Ländern, aber das hat natürlich nichts mit dem Koran zu tun. Sondern mit den Leuten, für die er geschrieben wurde. Ah, Moment, das ist jetzt total – mei, kulturrassistisch, aber es macht schon irgendwie Sinn, oder? Ich sage übrigens nicht, was da Ursache und Wirkung ist, von daher mache mir bitte keiner einen Vorwurf, ich sei kulturrassistisch. Kann auch der Koran sein.

Es sind auch nicht Religionen daran schuld, dass Menschen einander bekämpfen, oder in die Luft jagen

Diese Aussage ist als Christ, deren Prophet sich immerhin (angeblich) für die Menschheit widerstandslos hat ermorden lassen, sehr viel leichter zu machen als als Moslem, deren Prophet ein pädophiler Massenmörder war. Aber da kommt sicher ein Argument?

sondern Menschen selbst entscheiden sich dazu- oder dagegen.

Wie – Mohammed?!

Mit einem Messer kann ich einen Obstsalat schneiden, oder aber jemanden umbringen.

Theoretisch sicher, aber rein praktisch ist letzteres mit meinem türkischen 18-cm-Obstmesser sehr viel leichter als mit meinem deutschen 6-cm-Obstmesser.

Nicht das Messer entscheidet, sondern ich.

Das widerspricht mir jetzt aber etwas, oder?

Ich alleine wache jeden Tag auf und entscheide mich dazu, ob ich nun ein Arschloch sein möchte oder nicht.

“Arschloch-sein” ist nicht dein Problem, Menerva.

eine Anekdote dazu, was passieren kann, wenn du aufgrund anderer dein Kopftuch abnimmst. […] eine Freundin […] Marketingabteilung […] Eines Tages rief der Boss meiner Freundin sie zu einem Gespräch und erklärte ihr, dass er in einer Entscheidung zwischen ihr und ihrer Kollegin schwankt. […] Es würde ihm aber helfen, würde sie das Kopftuch abnehmen, denn er wolle seine Marketingbeauftragte „herzeigen” können […]

Sie […] ging ohne Kopftuch zur Arbeit. Wochen später wurde die neue Abteilungsleiterin der Marketingabteilung ernannt – es war die andere. Als meine Freundin ihren Chef zu Rede stellte, sagte er: „Ich habe nie gesagt, Sie müssen es ablegen und Ihnen auch keine Stelle versprochen. Aber hätte ich vorher gewusst, dass Sie so leicht auf Ihre Prinzipien verzichten würden, hätte ich das früher gesagt.”

Ochi. Leute, die vorgeben, Prinzipien zu haben, aber eigentlich nur bigotte Egoisten sind, mag keiner?

Das ist natürlich hart für Feministen.

„Aber Menerva, du unterstützt mit dem Kopftuch eine Ideologie, die frauenfeindlich ist.”

Ja zerfleischt euch doch ruhig untereinander, ihr blöden Feministen.

„Und wen unterstützt du? Michael Kors?

Macht Michael Kors Frauen Vorschriften, wie sie sich sozial zu verhalten haben, so wie Mohammed? Ja? Welche? Wie? Bekommt man im Jenseits 72 Jungfrauen, wenn man eine gefälschte Michael-Kors-Tasche verbrennt?

Diese von euch kritisierte Ideologie ist die einzige, die uns Frauen erlaubt, uns scheiden zu lassen und uns mit den Männern gleichstellt.

Feministen, die Gleichstellung… oh, Moment:

[der Koran] stellt die Frau vor Gott auf gleiche Ebene mit dem Mann

Tun das andere Religionen wirklich nicht? Egal, wichtiger: Wem nützt das was – im Diesseits, also, in der Realität? Und – kommen Männer auch ins Dschahannam, wenn sie kein Kopftuch tragen? Eher nicht, oder? Ich bin aber jetzt auch kein Islamwissenschaftler wie

Angelika Neuwirth, die Folgendes im Bezug auf Frauenrechte im Koran sagt (ihre Forschung ist darauf fokussiert):

„Natürlich ist der Koran kein Nachschlagwerk für soziales Verhalten.

Ich behaupte jetzt einfach mal, dass Frau Neuwirth den Sinn religiöser Texte nicht verstanden hat. Die sind sämtlich und natürlich Nachschlagwerke für soziales Verhalten. Dafuq?

Es gibt nicht nur muslimische, sondern auch christliche und jüdische Feministinnen, die gläubig in der Religion und feministisch im Leben sind.

Jaja, es gibt viele bigotte Frauen. Die nennt man Feministinnen. Gibt es, wie Krebs, überall. Und?

Ich muss nicht verstehen, wieso, wer wie lebt, aber ich muss es respektieren. […] Es hat mit meiner Weltanschauung nicht viel zu tun, ABER solang es wen anderen glücklich macht, wieso nicht?!

Da muss ich echt laaaange nachdenken. Ich meine, ehrlich, was genau spricht denn dagegen, Andersdenkende in Gulags zu vernichten? Juden zu vergasen? Neger zu lynchen? Ungläubige im Jihad umzubrigen? Sich jesidische Sexsklavinnen zu halten? Ich meine ja nur – solange es die Leute glücklich macht…

Falls es jemanden wirklich interessiert, wie gläubige Feministinnen argumentieren, dem empfehle ich das Buch „Faithfully Feminist” aus der Serie „I speak for myself”.

Ich werde das sicher nicht lesen, aber ich gehe mal nach sechs Jahren intensiver Beschäftigung mit Feminismus davon aus, dass die Argumente auf Menervas Nivau sind. Und ich habe ein besseres Argument in 0,5 Sekunden, wenn es darum geht, warum man sich Menerva nicht als Sexsklavin halten sollte: Sie nervt.

Wieso setzen wir uns nicht gemeinsam für Gleichberechtigung beim Lohn ein?

Du arbeitest überhaupt nicht, Menerva. Das könnte ein Grund dafür sein, warum du das nicht machst.

Wieso wird das von vielen einfach hingenommen?

Was? Gleichberechtigung beim Lohn? Habt ihr verdammt nochmal schon. 

Wieso wird die maskuline Überlegenheit hier so oft nicht kommentiert

Ich nehme an, Menerva wurde beim Schreiben langsam müde, sonst würde sie nicht schreiben, dass Männer Frauen überlegen sind. Das konterkariert zwar alles, wofür Feminismus jemals stand, aber hey- heute ist Feminismus sowieso nur noch ein Synonym für idiotische Inkonsistenz, Bigotterie und soziopathischen Solipsismus.

Ich kann selbst bestimmen, ob ich heute nackt, oder eben mit Kopftuch auf die Straße gehe.

Nein, das kannst du nicht. Im – säkularen – Westen bekommst du da 5,50 Ordnungsgeld und ein Pfuipfui wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses, in anderen – muslimischen – Ländern eine gemütliche Steinigung. Das hat aber mehr etwas mit gesellschaftlichen Konventionen zu tun als mit Frauenrechten.

Nacktheit ist schön, natürlich und kein Gegensatz zum Kopftuch

Kopftücher sind natürlich?

denn auch jede Kopftuchträgerin […] wurde, wie alle anderen Menschen, nackt geboren

Ja – aber nicht mit einem fucking Kopftuch. Werden Frauengehirne, die ja eh schon vergleichsweise klein sind, vielleicht wegen der vielen Hitze unter einem Kopftuch irgendwie gegart oder so?

Wir sind uns ähnlicher als wir denken und es wäre schön, wenn wir einiges teilen könnten, auch dann, wenn wir nicht über alle Themen gleich denken.

Freilich werde ich mir meine jesidische Sexsklavin mit dir teilen, du apostatische Psychopathin.

Ist der Feminismus nicht das Ziel und das seelische Zuhause für ALLE Frauen?

Ne – nur für die gestörten Schlampen.

Unabhängig von Religion, Hautfarbe, Herkunft und Sexualität

😉

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