Lyssenkoismus 2.0

Kennt Ihr Lyssenkoismus?

Lyssenko ist so ein kommunistischer Spinner gewesen, der – wie alle linken Spinner – dachte, er weiß alles besser. Da man bei linken Spinnern die Wikipedia problemlos zitieren kann, weil man da recht zuverlässig die positivst mögliche Darstellung solcher Personen bekommt:

Der Lyssenkoismus war eine von dem sowjetischen AgrarwissenschaftlerTrofim Lyssenko begründete pseudowissenschaftliche[1] Theorie, die unter anderem auf den schon damals überholten Anschauungen des Lamarckismus aufbaute. Das zentrale Postulat des Lyssenkoismus lautete, dass die Eigenschaften von Kulturpflanzen und anderen Organismen nicht durch Gene, sondern nur durch Umweltbedingungen bestimmt würden. Das war schon damals mit dem Stand der Wissenschaft in keiner Weise zu vereinbaren.

Ich weiß ja nun nicht, wie es Euch da geht, aber mich erinnert das an was… moment… ah, hier:

Die Gender Studies behandeln Geschlecht und Geschlechterverhältnis nicht als naturgegebene, sondern als überwiegend gesellschaftliche Phänomene, die durch soziale sowie kulturelle Praktiken und Strukturen konstruiert werden.[11] Sie sehen keinen deterministischen Zusammenhang zwischen dem biologischen Geschlecht und der Rolle der Geschlechter in der Gesellschaft. Während das biologische Geschlecht in der Regel feststehe, sei Gender dementsprechend variabel und veränderbar.

Was mich jetzt nicht wirklich wundert ist, dass die vollkommen identische Grundthese zwar bereits in den 1930er Jahren als “pseudowissenschaftlicher” Unsinn galt, aber heute wieder total en vogue ist.

Die progressiven und mit sozialistischem Gedankengut wundervoll kompatiblen Theorien Lyssenkos wurden übrigens in der Sowjetunion und in Maos China mit Begeisterung umgesetzt. Zum Leidwesen von etwas über 40 Millionen Toten “nur” in der Landwirtschaft, siehe hier oder hier.

Man beachte dabei vor allem – Wikipedia ist halt immer noch recht links – das Caveat, dass beide Artikel die idiotische Politik nur am Rande erwähnen, sondern vielmehr was vom Wetter erzählen.

Freilich mag jetzt der durchschnittliche Linke argumentieren, dass es etwas anderes ist, ob man – wie Lysenko – argumentiert, dass aus Weizen beim richtigen Anbau halt Roggen wird oder, wie Feministen das tun, aus Frauen Männer, aber es ist nicht die von mir aufgestellte Parallele, die biologisch untragbar und zumindest latent menschenverachtend ist, es ist die kommunistische Idiotie per se.

Und dass die heute immer noch tragfähig ist – und vor allem die Ursachen des Versagens politisch  korrekt niemals in der Ideologie selbst, sondern immer nur in der “falschen” Umsetzung liegen, ist bei Kommunisten eine bewährte Tradition [Link geht zum 3. Weg, einer nationalsozialistischen “Partei”].

Der jüngste Fall einer von kommunistischer Ideologie verursachter Hungersnot ist übrigens seit fast 20 Jahren in Simbabwe zu sehen: Mugabe ist – natürlich – Kommunist und kam auf die Idee, dass schwarze Terroristen Freiheitskämpfer genauso gut Mais anbauen können wie imperialistische, rassistische, patriarchale weiße Farmer.

Und das können sie natürlich genauso gut wie Frauen alles so gut können wie Männer, alle anderen Gedanken sind pfui-rassistisch. Die Hungersnot 2001 lag natürlich nur an einer Dürre. Und die 2002 auch. Ah, und 2003. 2004, 2005, 2008. 2014, 2015. Und 2016. Und… naja…

Zimbabwe Famine Starving Children

[Disclaimer für linksverblödete Leser: ich möchte damit nicht sagen, dass irgendwelche Neger grundsätzlich schlechter sind, Ackerbau zu betreiben, als das Weiße sind. Ich sage auch nicht, dass Frauen grundsätzlich in allem schlechter sind als Männer. Ich sage lediglich, dass sozialistische Gleichmacherei in der Regel verheerende Konsequenzen hat. Aber hey, was sind schon ein paar Millionen Todesopfer für das nächste Menschenexperiment auf dem leichengesäumten Weg zu einer idiotischen, illusorischen Utopie, die nichtmal konzeptionell funktionieren kann?]

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3 Replies to “Lyssenkoismus 2.0”

    1. The term Lysenkoism can also be used metaphorically to describe the manipulation or distortion of the scientific process as a way to reach a predetermined conclusion as dictated by an ideological bias, often related to social or political objectives.

      Passt auch.

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