Die 12 schockierendsten Passagen aus dem #Googlemanifesto

Ich wollte in meinem letzten Post ja eigentlich auch auf die inhaltlichen Aspekte des #Googlemanifesto eingehen, aber das glitt dann doch etwas ab.

Ich habe das Dokument bereits an Tag 1 gelesen und konnte daran nichts falsches feststellen, es war – zumindest für meine Verhältnisse – sogar recht harmlos.

Da sich die bislang zu lesende Kritik hauptsächlich auf “das sind wüste, unbelegte Behauptungen, die nur widerliche Sexisten machen” bezog, was wohl der Tatsache geschuldet war, dass die “Journalisten”, die letzteres behaupten wollten, Herrn Damores sorgfältige Quellenangaben eliminiert haben, für mich aber nichts neues drinstand, hielt ich das sowieso für blödes, schizophrenes Gekreische strunzdummer Feministen. Aber gut, weil nicht jeder von Euch Zeit hat, das ganze Ding zu lesen, hier die Highlights, ausgewählt von einer post-wall-Feministin:

1. “Differences in distributions of traits between men and women may in part explain why we don’t have 50 percent representation of women in tech and leadership. Discrimination to reach equal representation is unfair, divisive, and bad for business.”

Der erste Teil der Aussage ist so gehaltfrei, dass er von irgendwelchen Linken stammen könnte – “Unterschiede im Flugverhalten grüner Schmetterlinge können teilweise erklären, warum in Haiti viele Erdbeben stattfinden”.

Der zweite Teil ist genau das, was ebendiese Linken vehement predigen: Diskriminierung ist unfair.

Wo bitte ist das ein Problem? Was seid ihr für widerliche Arschlöcher?

2. The author says Google leans toward liberal and that “political orientation is actually a result of deep moral preferences and thus biases.”

Und? Ich meine, wir können jetzt diskutieren, ob Präferenzen für moralische Werte auch gleich Biasse sein müssen, aber in der empirischen Sozialforschung gilt das schon als ziemlich zuverlässig gesicherte Erkenntnis.

3. “On average, men and women biologically differ in many ways.

Schockierend. Jungs haben einen Penis, und Mädchen eine Vagina. Haben wir im Kindergarten nicht aufgepasst, oder lernt man da nur was über Geisteskranke?

These differences aren’t just socially constructed because: They’re universal across human cultures, they often have clear biological causes and links to prenatal testosterone, biological males that were castrated at birth and raised as females often still identify and act like males.”

Dass die “Unterschiede sind rein sozial konstruiert” – These Unsinn ist, belege ich mit zwei Worten: Bruce Reimer. Mehr steht da inhaltlich nicht, der Rest sind Belege. Das ist nicht schockierend, das ist wahr.

4. “I’m simply stating that the distribution of preferences and abilities of men and women differ in part due to biological causes and that these differences may explain why we don’t see equal representation of women in tech and leadership.”

Ja, mei, der Mann wiederholt sich. Das ist nicht sonderlich schockierend, das tun Feministen und Linke auch ununterbrochen – bei denen aber in der Hoffnung, dass ihre Einbildung irgendwann wahr wird.

Der Satz ist nicht kritisierbar, wenn man sich nicht vollkommen zum Affen machen will.

5. “Women, on average, have more: Neuroticism (higher anxiety, lower stress tolerance). This may contribute to the higher levels of anxiety women report on Googlegeist and to the lower number of women in high stress jobs.”

Das ist eine These (“may”). Ich halte das für eine sehr vernünftige These.

Die übrigens dadurch gestützt wird, dass man Frauen fördern und pämpern kann wie man will, davon gehen sie nicht in STEM-Felder. Zwingt man sie hingegen, einen Niquab zu tragen, machen sie das sofort.

6. “We need to stop assuming that gender gaps imply sexism.”

100% aller Kinder werden von Frauen geboren. Das liegt nicht an Sexismus, sondern an biologischen Gründen. Der Satz ist sinnvoll.

7. “Women on average show a higher interest in people and men in things.”

Das ist (m.W.) ab einem Alter von 48 Stunden bei Babys belegt. Schockierend, die ganzen Tatsachen.

8. “Women on average look for more work-life balance while men have a higher drive for status on average. Unfortunately, as long as tech and leadership remain high status, lucrative careers, men may disproportionately want to be in them. Allowing and truly endorsing (as part of our culture) part time work though can keep more women in tech.”

Das impliziert irgendwie, dass man die Jobs auch niveaulos und work-life-balance – kompatibel machen könnte, und dann mehr Frauen kämen. Das Problem ist aber, dass das auf Kosten der Qualität geht, siehe: Alle Jobs mit steigendem Frauenanteil (Lehrer, Journalisten…). Das ist ein schockierend blöder Vorschlag, aber der Autor teilt ja irgendwie die Prämisse, dass es irgendeinen Sinn hätte, mehr Frauen in STEM-Feldern zu haben. Diese Forderung ist rein ideologisch und genauso nutzlos wie die Forderung nach mehr Männern in Bordellen. Braucht keiner.

Gott bin ich gerade froh, nicht in einem Großunternehmen zu arbeiten. Ich würde ja wahnsinnig werden.

9. “I strongly believe in gender and racial diversity, and I think we should strive for more.

Ja, das ist mal wirklich schockierend. Und dumm. Ich meine, es geht hier doch um Softwareentwicklung oder Hardwareentwicklung oder was Google halt so macht und nicht um eine Swingerparty – oder? In dem Fall wäre gender & racial diversity sicher interessanter.

However, to achieve a more equal gender and race representation, Google has created several discriminatory practices:Programs, mentoring, and classes only for people with a certain gender or race, a high priority queue and special treatment for ‘diversity’ candidates, hiring practices which can effectively lower the bar for ‘diversity’ candidates by decreasing the false negative rate.

Das ist nicht sonderlich schockierend, dass macht sogar der deutsche Staat so. Das ist halt Zeitgeist. Kostet aber nur Geld und macht dumme Frauen erst eingebildet, dann unglücklich. Bringen tut das gar nichts.

10. “We’re told by senior leadership that what we’re doing is both the morally and economically correct thing to do, but without evidence this is just veiled left ideology that can irreparably harm Google.”

Siehe meinen letzten Post. Das mag aus Sicht der Führung schon so sein, dass Google zu groß geworden ist und man den Buchstabenmenschen-Bullshit mitspielen muss, weil einem sonst die Politik ans Bien pinkelt, und man will irgendwie die guten Leute raushaben, damit die woanders was produktives machen. Aber das ist nur meine Theorie, und die ist sehr gewagt.

Dass es Google schädigt, will bitte niemand bestreiten, oder?

11. “My concrete suggestions are to: De-moralize diversity. As soon as we start to moralize an issue, we stop thinking about it in terms of costs and benefits, dismiss anyone that disagrees as immoral, and harshly punish those we see as villains to protect the ‘victims.'”

Ich habe selten eine so schöne Zusammenfassung linksgrünen Nicht-Denkens gelesen.

12. “Be open about the science of human nature. Once we acknowledge that not all differences are socially constructed or due to discrimination, we open our eyes to a more accurate view of the human condition which is necessary if we actually want to solve problems.”

Das ist natürlich ein Schlag ins Gesicht jedes linken Ideologen: Hey, schöne Theorie mit den fliegenden Äpfeln, aber guck mal, eigentlich fallen die immer nach unten. Also, in der Realität, halt so. Blöd, ne?

Und schockierend.

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2 Replies to “Die 12 schockierendsten Passagen aus dem #Googlemanifesto”

  1. Die einzige (oder eine der wenigen) wirtschaftspolitischen Massnahmen, zu der Staaten verpflichtet werden sollten ist : Monopole aufbrechen. Der Obamerich fand das in seinem Sinne agierende Google-Monopol aber geil. Mal sehen was der Trumperich sagt.

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