Fünf Frauentypen, die man auf keinen Fall heiraten sollte

Hadmut regt an, dass es einen Aufschrei gäbe, würde man die täglich zu sehende Misandrie mal auf Frauen übertragen.

Ausgangspunkt ist dieses “Video” (= wenig Text mit viel Zeitverschwendung), was von fünf Männertypen abrät.

  1. Der Bürohengst.
    Seine Karriere sei ihm das Wichtigste auf der Welt.
    Seine Ehefrau bekommt ihn kaum zu Gesicht
  2. Der Globetrotter
    …fühlt sich nur dann frei und lebendig, wenn er die Welt erkundet.
    Verantwortung zu übernehmen sei nicht so sein Ding.
  3. Das Muttersöhnchen
    Sie werden das Gefühl nicht los, eine Ehe zu Dritt zu führen. Seine Mutter ist ständig präsent.
    (hier fehlt ein zweiter Satz)
  4. Der Macho
    Als richtiger Kerl, Versorger und starker Beschützer übt er auf viele Frauen eine magische Anziehungskraft aus.
    Die klassische Rollenverteilung ist allerdings zementiert.
  5. Das ewige´Kind
    Büroalltag, Steuererklärung, Elternsprechtage – wer hätte gedacht, dass erwachsen werden so anstrengend werden kann?

Moment Mal. Das schreiben die ernsthaft über Männer? Ausgerechnet die Leute, die ununterbrochen Artikel darüber schreiben, wie anstrengend es Frauen finden, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen?

An seiner Seite werden Sie das Gefühl haben, die einzige Erwachsene im Haus zu sein. 


Hmmm… ich weiß ja nicht, was das soll. Männer existieren eher selten in solchen “reinen” Archetypen – was ist denn z.B. mit dem 80-Wochenstunden-Business Consultant, der alle zwei, drei Jahre mal ein dreimonatiges round-the-world-Sabbatical bucht, um seine Lufthansa-Meilen loszuwerden?

Es wäre von daher zwar fair, dementsprechende Frauen-Archetypen aufzustellen, von denen man lieber seine Finger lässt – Danisch macht das schon:

Stellt Euch mal vor, was los wäre, wenn irgendwer Frauenkategorien vorstellen und erklären würde, dass man die nicht heiraten darf. Die Dicke, die frisst nur. Die Faule, die putzt nicht. Die Geschwätzige, die schnattert nur mit Freundinnen, und zieht hinter Deinem Rücken über Dich her. Die Geile, die Dich jeden Dienstag vormittag mit dem Nachbarn betrügt. Die Habgierige, die nur Dein Geld will und sich nach 2 Jahren scheiden lässt, und Dein Haus, Dein Auto und Deine Golfschläger will.

… aber diese Archetypen sind ebenso mitnichten mutually exclusive, Es gibt durchaus dicke, faule, geschwätzige, notgeile und habgierige Frauen.

Das hilft also niemandem weiter; das zu replizieren wäre niveauloses, emotionales in-Selbstmitleid versinken. Und es nimmt sowieso niemand dicke, faule, geschwätzige, notgeile und habgierige Frauen – naja, doch, aber die sind, ganz ehrlich, auch selbst schuld.

Gleichzeitig ist es aber ein zentrales Element von männlicher Brüderlichkeit, anderer Männer Entscheidungen zu respektieren. Das heißt nicht, dass man die gut finden muss, aber “Jedem das Seine” ist schon… naja, total Nazi, halt, aber das Leben ist halt widerlich-zynisch.

Formulieren wir das daher positiv: Was für Frauen sollte man denn heiraten?

  1. Gutaussehende
    Wenn man jetzt ein chauvinistischer Reaktionär ist wie ich, bedeutet “bis dass der Tod Euch scheidet” im Extremfall einen sehr teuren Profikiller. Um das zu vermeiden, sollte Euch das Aussehen der Dame schon zusagen. Da man nichts zwischen 30 und 65 heiraten sollte (danach geht es wieder), beziehen wir uns mal auf die Jüngeren. Und bei denen ist es nicht so wichtig, wie sie aussehen, denn 30 Jahre später sehen sie aus wie ihre eigene Mutter. Daher viel wichtiger: Schwiegermama sollte noch passabel aussehen.
  2. Charakterstarke
    Die geistige Entwicklung von Frauen ist von der von Männern grundsätzlich verschieden. Männer reifen mit dem Alter; bei Frauen ist die charakterliche Entwicklung mit plusminus 16 abgeschlossen. Das ändert sich auch nicht. Klar, die totale Schlampen-Tusse kann auch eine tolle Hausfrau und Mutter sein, aber man muss sich halt im klaren sein, was man da nimmt. Die vögelt nämlich auch mit Mitte 40 noch mit allem, was aussieht wie vom Men’s Health-Cover gesprungen – wie mit Dir heute. Da ist dann nix mit Wohlstandsplautze. Muss jeder selbst wissen, was er mag – und mindestens drei Jahre warten, bis man den Charakter wirklich einschätzen kann. Das sortiert auch die psychisch labilen und die schizophrenen aus – das sind mehr, als man denken mag.
  3. Respektvolle
    Das beruht natürlich auf Gegenseitigkeit – es ist natürlich ein schönes Gefühl, ein Weibchen zu finden, das an jedem Wort aus Eurem Mund hängt als wäre es eine göttliche Eingebung und ihr der einzig wahre Prophet Allahs – aber wenn ihr darauf steht, gründet eine Sekte und haltet Euch einen Harem, wie das anständige Propheten machen. Für den Rest: Hat sie eine Meinung? Kann man mit ihr reden? Oder besteht sie auf Unsinn? Ist sie fordernd? Undankbar? Dann weg damit.

Pjo, ich glaube, das reicht schon. Und die Auswahl ist auch gar nicht mehr so groß, dass man jetzt noch groß Alternativen finden würde und (eigentlich) dankbar sein muss, wenn man eine gefunden hat.

Und das komische ist, dass ich jetzt, nach diesem Artikel, noch das Bedürfnis habe, wirklich zu erwähnen, dass das nicht für jeden Mann eine gute Idee sein muss, sich an diese drei grundlegend-vernünftigen Kategorien zu halten. Ich meine – es könnte ja sein, dass ihr total drauf steht, Frauen in einem rosa Tütü mit einem fetten Dildo im Arsch die Schuhe sauber zu lecken. In dem Fall passt das nicht. Das ist aber für alle anderen ein sehr schönes Sinnbild, was passiert, wenn Ihr die Kategorien ignoriert.

Frohes Heiraten!

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