Wir sollten wieder Hexen verbrennen (lacht nicht) #TwitternWieEditionF

Es war wochenlang relativ ruhig an der Gender-Idiotie-Front, da sich die Feministinnen ja alle Vagina-Mützchen stricken und gegen Trump protestieren mussten. Nun ist aber das Problem, dass die Aufmerksamkeitsspanne von Frauen im Allgemeinen und von dummen Frauen, insbesondere Feministinnen, in etwa der Haltbarkeit unpasteurisierter Milch entspricht.

Und dann kommen sie schön thematisch zueinander passend, als hätten sie sich miteinander abgesprochen, wie sich das für gute Marxisten gehört, aus ihren Schützengräben gekrochen und holen zum Rundumschlag aus: Eine Mirna Funk fordert feministische Terrorgruppen zur Ausrottung der alten weißen Männer, die hier bereits bekannte, durch extreme Verblendung auffallende Margarete S. liefert passend dazu einen Artikel, dass nicht nur alte, sondern auch Männer im mittleren Alter es verdient hätten, mit Scheiße beworfen zu werden, und die in Fachkreisen ebenso bekannte wie unbeliebte Dummfeministin Onyx erklärt uns weißen, mittelalten, heterosexuellen Männern:

Wir müssen uns jetzt nicht zum hunderttausendsten Mal damit beschäftigen, wie absurd es ist, als Berufsempörte andere als ebensolche zu bezeichnen. Das ist immer noch weiblicher Solipsismus plus falsch verstandener Radikalkonstruktivismus; außerhalb der eigenen Gedankenwelt kann es nichts geben, also müssen alle so sein wie ich.

Nein, ein viel schöneres Thema ist Spaß. Denn Frau Funk, wie das “Magazin” editionF nachträglich ergänzte, meine das ja “polemisch” und “lacht” im Interview bei der Aussage.

Nun möge man meinen, dass Frau Funk halt etwas humorlos ist, weil sie nicht darüber wegkommt, dass ihre Großeltern nicht in einem KZ gestorben sind, aber davon ist das doch keine Polemik, sondern nur strunzdumm? Ich meine, zu Polemik gehört doch auch eine rationale, dann versteckte, Argumentationsstrategie – wie z.B. hier, dass ich Frau Funk als bekloppte Irre darstellen möchte. Sie hingegen findet alte weiße Männer schlecht, da ist die Forderung in etwa so lustig wie Hitlers Endlösung der Judenfrage.

Aber ich als Mann habe natürlich keine Ahnung von Polemik, wie mir irgendein Pudel namens Matthias Stolz in der Zeit erklären will:

Unser Autor ärgert sich schon lange über Männer, die sich für lustiger halten, als sie es sind.

Macht dich das traurig und wütend?

Aber aus gegebenem Anlass muss er sich fragen: Bin auch ich so ein Mantertainer?

Mantertainer. Ja, Mantertainer. Oh Gott. Ja, es gibt Comedians und weibliche Comedians, den Unterschied erklärt uns ein “weiblicher Comedian”:

Amy Schumer

Nun, es gibt Leute, die halt nicht lustig sind, aber das trotzdem versuchen. Es gibt wohlgemerkt auch kulturelle Unterschiede, was Leute witzig finden – versucht mal, einen chinesischen Witz zu ertragen. Das ist echt nicht lustig. Aber das ist nicht das Problem, was Matthias Pudel hat. Der ist nur auch nicht lustig:

Wir standen in einer kleinen Runde draußen herum, Männer, Frauen, tranken Bier und dachten uns Scherzfragen aus. Meine Frage an die Runde lautete: “Wie nennt man vier Wölfe?”

Haha, sehr lustig. Ich verweise mal auf Klopfers Bravo-Witze von 1987, die sämtlich besser sind. Also, für 13jährige. Herr Pudel ist aber älter als ich – und nennt sich “Generation Praktikum”. Wie nennt man denn dann die Leute nach mir, die wirklich nur noch Praktika machen?

Oh, ich habe vergessen, die “Pointe” zu erwähnen:

Die Befragten gaben ein paar Antworten, ich beschied, die seien falsch, und gab schließlich meine Pointe preis: “Tetra-Pack!”

Scherzfragen, die Leute beantworten können, sind keine. Aber ganz allgemein wäre das der Zeitpunkt, wo ich mir eine neue Runde suchen würde. Oder mich alleine in eine Ecke stelle, es ist manchmal besser, nicht in Gesellschaft zu sein.

Am nächsten Morgen erhielt ich eine Beschwerde. Eine E-Mail von einem der Gäste, der mich darauf hinwies, ich habe eine Rätselantwort, die von seiner Freundin stammte, nicht gelten lassen, obwohl sie doch eigentlich mindestens genauso gut gewesen sei wie die als Pointe präsentierte Antwort. Nämlich: Quadrudel.

Da sind dann gleich drei Punkte unglaubwürdig: Erstens war das wohl eine sehr, sehr öde Veranstaltung, wenn das das Highlight des Abends war, was man noch in Erinnerung hat. Zweitens ist “Quadrudel” nicht “mindestens genauso gut”, sondern Welten besser, weil das nicht nur die affektierten Angeber mit Graecum, sondern auch der Pöbel mit Latinum versteht. Also, bei pubertierenden Kindern, jetzt. Lustig ist es immer noch nicht.

Abgesehen davon habe ich den Verdacht, der Witz kommt aus einem amerikanischen Pickup-Forum, weil in den USA wolves ein pack bilden, wohingegen in Deutschland Wölfe ein Rudel. Oder der ganze Artikel von Jezebel.

Drittens, und das ist total unglaubwürdig, ist der Punkt, dass das von einer Frau kommen soll. Als würden Frauen irgendwie bei Denkaufgaben mitmachen und nicht nur blöd Löcher in die Luft starren, während sie sich Gedanken über die Farbe ihres nächsten Nagellacks machen.

Es ist nun für mich vorstellbar, dass sich Pudel wie der Matthias mit anderen Pudeln zusammentun und eine Runde mit Radikalfeministinnen bilden, die sich für lustiger halten, weil der vorgegebene Maßstab halt unterirdisch ist, aber – wer will denn so wo sein?

Da erst fiel mir auf, dass ich mich an diese Antwort nicht nur nicht mehr erinnerte, sondern dass ich sie, in der Rolle des Witzerzählers, offenbar gar nicht wahrgenommen hatte. So sehr war ich auf die eigene Pointe konzentriert, auf meine Ich-erzähle-jetzt-mal-einen-Witz-Rolle.

In der Rolle des Journalisten fällt dir ja auch nicht auf, dass du es eigentlich nicht kannst.

Das war jetzt übrigens ein ad hominem, das ist grundlegender Bestandteil einer Polemik. Das hat aber einen Hintergedanken, der sich dem geneigten Leser selbst erschließt, und sowas kommt bei mir von alleine, da ich grundsätzlich polemisiere. Man kann das schlecht absichtlich machen, denke ich. Wie Mathe; man kann lernen, wie es funktioniert, aber man muss es verstehen, um es zu können.

Seither hadere ich mit meinem Humor.

Welchem?

Jahrelang hatte ich argwöhnisch beobachtet, wie Männer mit schlechtem Humor viel zu viel Redezeit für sich beanspruchten und die auch bekamen.

Wie – zum Beispiel – du? Fuck, dieser weibliche Solipsismus und die Projektion eigener Unzulänglichkeiten auf andere befällt jetzt auch Männer. Also – Leute mit einem Penis, keine echten Männer, natürlich.

Nun dämmerte es mir, dass mich von diesen Feindbildern offenbar weniger trennt, als mir lieb sein kann. Bin ich auch so ein Typ, der nur das witzig findet, was von ihm selbst kommt?

Warum sind denn solche Leute “Feindbilder”? Wieso begibt man sich in Gesprächsrunden, in denen der, der das Interessanteste zu erzählen hat, nur schlechte Nicht-Witze zu bieten hat? Wieso du nur dich selbst witzig findest, ist hingegen leicht erklärt: Du bist es nicht, und du bist neidisch, und gönnst anderen ihre Kompetenzen nicht, weil du selbst keine hast.

Seit ich ungefähr 13 bin

… hast du dich intellektuell nicht weiterentwickelt. Wie die Feministinnen. Wussten wir schon.

habe ich mit Unwohlsein Jungs, später Männer beobachtet, die sich für irrsinnig witzig hielten, es aber gar nicht waren, zumindest nicht für meinen Geschmack.

Jaaaa…. hatten wir schon geklärt, woran das liegt.

In der Rückschau kommt es mir so vor, als habe meine Jugend aus einer einzigen Abfolge mittelschlechter Monty-Python-Imitatoren bestanden, und alle diese Imitatoren waren männlich.

Monty Python ist britischer Humor. Das muss man mögen. Und sich dran gewöhnen, siehe chinesische Witze oben. Und natürlich waren die alle männlich, alle bei Monty Python waren schließlich auch männlich.

Vielleicht war Neid mit im Spiel

Echt jetzt?

Trotzdem: Einige hatten nur einen guten Abnehmer für ihre Witze – sich selbst. Der Mensch und vor allem der Mann ist zu einiger Selbsttäuschung fähig, und in seiner Witzigkeit überschätzt er sich besonders drastisch.

Wollen Männer nicht normalerweise in irgendwas besser werden? Hey, ich würde mich auch freuen, wenn mein Blog mehr als zwölf Leser hätte, aber ich schreibe gerne was für dieses dreckige Dutzend.

Dass man sich gegenseitig Witze erzählt, ist in den vergangenen Jahren, glaube ich, aus der Mode gekommen, zusammen mit Stammtischen, Schenkelklopfen und Bier zum Frühstück.

Wo?

Nicht aber aus der Mode gekommen ist das Bemühen vieler Männer, auf Biegen und Brechen den Unterhalter zu geben, auch dann, wenn sie darin weder ein besonderes Talent noch Übung haben.

Im PU gibt es was, was sich “clown game” nennt. Könnte was damit zu tun haben, dass irgendwelche dummen Schlampen das total toll finden. Lass mich raten – die bösen “Mantertainer” bekommen auch immer die ganzen Tussen ab und du nicht, und deswegen regst du dich auf?

Wenn die beliebte Wortneuschöpfung “Mansplaining” beschreibt

Die Wortneuschöpfung “Mansplaining” ist nicht beliebt.

so könnte man vom “Mantertainment” sprechen, wenn Männer Frauen gegenüber Witze oder Anekdoten zum Besten geben, ohne zu merken, dass die gar nicht besonders lustig sind.

Dafür braucht es keine Wortneuschöpfung, dafür gibt es schon ein Wort: peinlich.

Dagegen sind mir Frauen, die den eigenen Humor überschätzen, nahezu unbekannt. Wenn Frauen häufig und gerne Späße machen, dann sind sie meistens tatsächlich witzig.

Die meisten Frauen haben den Humor eines 14-jährigen, aber kindisch kann witzig sein:

Für Männer ist Humor ein Mittel, sich in den Mittelpunkt zu stellen, für Frauen eines, um einen guten Abend zu haben.

Wenn eine Party so schlecht ist, dass die Leute anfangen, blöde Witze zu erzählen, dann gibt es auch noch Alkohol, um einen guten Abend zu haben.

Dass der Mantertainer das jahrhundertelang nicht gemerkt hat, liegt wahrscheinlich an seinen Buddies, die ihn, komme, was wolle, mit einem großen, brüllenden “Hahaha” unterstützen.

Vielleicht – nur ganz vielleicht – sind die Leute, die du hier als “Mantertainer” zu verunglimpfen versuchst, ja wirklich lustig und du verstehst nur die Witze nicht? Ich meine, bei deinem vollkommen absurden Verständnis von “witzig” ist das jetzt nicht allzu weit hergeholt, oder?

Frage an mich selbst: Akzeptiere ich nur diejenigen Leute als Freunde, die über meine Witze zu lachen bereit sind?

Beantworte die Frage doch mal, Pudel. Ich erzähle auch mal Witze oder leite Leuten ein lustiges Meme weiter, aber doch nicht an alle. Sondern an die, von denen ich denke, dass sie es auch lustig finden. Das aber variiert. Es sind nicht alle Menschen gleich, auch wenn ihr das auf der Pudelschule gelernt habt.

Und so wird der Mantertainer von seinem Unterstützersystem, wie man das bei Alkoholikern nennt, weiter in seinem Problemverhalten bestärkt,

Ein Versuch der Hyperbel. Nett – für einen Anfänger. Musstest du da lange drüber nachdenken?

während er zudem dauernd in der Zeitung liest, dass Frauen in Umfragen angegeben haben, der Humor sei ihnen besonders wichtig in der Partnerwahl, wichtiger noch als Gehalt, Aussehen, Muskeln

Was daran liegt, dass so einen Unsinn nur Frauen glauben. Was Frauen wirklich wollen, sind Männer, die sich selbst nicht gar so ernst nehmen, also kleingeistige Spießer sind. Oder Pudel, das ist das moderne Pendant zum Spießer.

So wie es überhaupt das größte Kompliment ist, über jemanden zu sagen, er sei wirklich witzig.

Ist es das? Mir wird das immer nur gesagt, wenn ich vollkommen ernst bin.

Als mir eine Bekannte vor einiger Zeit schrieb, sie habe Migräne und könne daher nicht in die Pizzeria kommen, schickte ich ihr neben den Genesungswünschen einen gezeichneten Witz, den ich gerade in einer Zeitschrift entdeckt hatte. Ihre Antwort lautete: “Sorry, ich verstehe den Witz nicht.”

Ich würde mich auch nicht mit Matthias treffen wollen, und ich wusste auch schon, dass Matthias keinen Humor hat – und Frauen Witze nicht verstehen. aber: Hä?

Erst da fiel mir auf, wie unsensibel es war, einer Kopfschmerzpatientin einen kniffligen Cartoon zu schicken.

Knifflig und Frauen passen – so im Allgemeinen – normalerweise nicht so gut zusammen. Aber das erklärt ja auch einiges: Der Pudel reflektiert seine Privilegien so ununterbrochen, dass er alles, was er macht, für unsensibel hält, weswegen er nicht witzig sein kann. Das geht nicht, wenn man sich selbst zu ernst nimmt – wenn ihr einen wirklich guten Türkenwitz hören wollt, erzählt einem Türken irgendeinen. Er kennt sicher einen besseren. Den kennt ihr dann auch, so für’s nächste Mal.

Als ich etwas später beim Mittagessen mit einer humorversierten Kollegin über diese Peinlichkeit sprach

Braver Pudel. Bekommst ein Fleißleckerli fürs Selbstreflektieren nach feministischer Vorgabe.

erzählte sie mir, wie sehr sie es hasse, wenn sie ein Date habe und der Mann anhebe, eine lustige Anekdote zu erzählen. Das passiere leider fast bei jedem Date. Wenn Männer Anekdoten erzählen, gefallen sie sich nicht nur selbst als Redner, sie wollen beweisen, dass sie so viel Intelligenz besitzen, dass sie auch noch für die komischen Seiten des Lebens Hirnkapazitäten frei haben. Sie wollen ihren geistigen Motor aufheulen lassen.

Ich erzähle deswegen nur langweilige Anekdoten, um bei Frauen nicht den Verdacht aufkommen zu lassen, ich sei irgendwie interessant.

Dabei zwingt der Anekdotenerzähler die Zuhörerin, wirklich gut zuzuhören, um bloß nicht die Pointe zu verpassen.

Das ist ein interessanter Punkt: Bei vielen Frauen ist es so, dass es absolut genau Null stört, wenn man eine halbe Stunde lang nicht zuhört. Wie beim Nachmittags-Hartz4-Fernsehen.

In nicht wenigen Fällen ist das eine schwierige Übung.

Wenn der Maßstab Hartz4-Fernsehen ist, sicher. Ist das jetzt das Maß linksintellektuellen Zeit-Journalismus geworden?

Nach der Pointe erwartet der Mann, dass die Frau zumindest ein Lächeln zeigt, besser noch ein hörbares Lachen beziehungsweise Lob und Erstaunen darüber, dass das Vorgetragene tatsächlich so stattgefunden hat.

Joah… wenn man was interessantes oder lustiges oder noch besser beides erzählt, erwartet man irgendeine Reaktion. Ich erzähle ja immer gerne, wie ich den dritten Weltkrieg verhindert habe, indem ich die amerikanischen Wahlcomputer zu Trumps Gunsten manipuliert habe, aber dafür lobt mich trotzdem niemand. Die meisten glauben mir das aber schlicht nicht; die denken wirklich, das waren die Russen. Schlafschafe.

Der Mann von 2017 weiß, dass er keinesfalls erwarten darf, dass eine Frau seinen Ausführungen zum letzten Karriereschritt zuhört.

War das – ehrliche Frage – zu irgendeinem Zeitpunkt anders?

Aber dass sie über seine Geschichten lacht, erwartet er schon.

Nein. Ich erwarte das nicht. Ich erwarte, dass sie mit jemand anderem redet, wenn sie mich nicht interessant oder lustig findet.

Die Situation wird noch bedrückender, wenn wir Männer, was nicht selten vorkommt, nicht merken, dass unsere Pointen nicht zünden, und, den nett gemeinten Beifall missverstehend, weitermachen.

Ich fände es super-bedrückend, wenn die Reaktion auf einen schlechten Witz (wie den mit den Wölfen) tatsächlich “nett gemeinter Beifall” ist und nicht “boah, war der schlecht”. Gefolgt, natürlich, von einem noch schlechteren Witz.

Oder: Wir merken zwar, dass die erste Pointe nicht gezündet hat, legen aber weitere nach, in der falschen Hoffnung, irgendwann müsse das Feuer durchlodern.

Du hast echt langweilige Freunde, oder?

[Eine Freundin] meinte, sie lache aus Prinzip nicht, wenn es von ihr erwartet werde. Selbstironie, sagte sie, finde sie dagegen gut. Aber auch das bekämen deutsche Männer nicht hin.

Frauen sind, wie uns Feministen seit Jahren predigen, derart empathisch, dass sie jegliche Empathie verweigern. Schöne neue Welt, oder?

Aber mal ehrlich: Frauen lachen natürlich über Selbstironie. Siehe oben, das sei wichtiger als Muskeln oder Geld. Also, dass man seine Muskeln und sein Geld nicht so raushängen lässt – nur um das zu konkretisieren.

Sollten Männer also in der Gesellschaft von Frauen jegliche Form von Witzen, Scherzfragen, lustigen Anekdoten vermeiden?

Nein. Man muss ja nicht mit jeder Frau vögeln, die man trifft.

Es genügt schon, wenn der Mann es auch nur für möglich hält, dass die unterhaltsamste Person am Tisch eine Frau sein könnte.

Ich halte das an den Tischen, an denen sich der Pudel so aufzuhalten scheint, sogar für wahrscheinlich. Und vor allem traurig.

Und wenn er weiß, dass das keine Schande für ihn wäre.

Es ist auch keine Schande, für Sex zu bezahlen.

Dann kann es eventuell sogar lustig werden. Auch für ihn.

Ich bezweifle jetzt, dass die Nutten das jetzt nicht nur für Geld machen. Oder die total lustigen Frauen in den Pudelrunden nicht auch gerne einen Mann hätten, den sie lustig finden. Aber man muss sich damit abfinden, was man hat, wenn man – wie die eingangs angesprochene Mirna Funk der Meinung ist,

Um meine Ziele zu erreichen, gehe ich übers Wasser und durchbreche jede Wand

Denn im Gegensatz vom im Feminismus verbreiteten Erlöserglauben und der selbstüberschätzenden Grandeur ist das Durchbrechen der Wand eine Leistung, die die meisten Feministinnen tatäschlich bewältigen. Gut, dafür müssen die meisten nur so Anfang-Mitte 30 werden, dann sind sie post-wall. Was dann in einer gewissen Weise auch lustig ist, ja.

Advertisements

5 Replies to “Wir sollten wieder Hexen verbrennen (lacht nicht) #TwitternWieEditionF”

Leave a Reply

Please log in using one of these methods to post your comment:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s