Schockierende Studie: denkbefreites Gutmenschentum in der Mitte der Gesellschaft angekommen

Der Münchner Merkur (und andere Zeitungen) berichten von einer “schockierenden Studie”, die angeblich zeigt, dass nur 11% der (befragten) Münchner nicht zumindest eine “latente” sogenannte Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit aufweisen.

In der “am Montag” vorgestellten Studie, die bereits seit drei Jahren auf dem Server der Uni München rumgammelt, werden natürlich super-reliable Fragen gestellt, die nach Ansicht von Eliteuniversitäts-Soziologen irgendwas messen, angeblich eben gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Um zumindest “latent” menschenfeindlich zu sein, dürfen Sie als Proband keinesfalls auch nur im kleinsten Maß der verwendeten Skala einer der folgenden Aussagen zustimmen (oder sie ablehnen, wenn sie [r]evers formuliert ist).

Schauen wir uns doch mal an, was wir so gegen Gruppen haben:

(1) Frauenfeindlichkeit

a. Frauen sollten sich wieder mehr auf die Rolle der Ehefrau und Mutter besinnen

Ja wo kämen wir denn hin, wenn die Schlampen auch noch die Väter ihrer Bälger kennen würden und die Wochenenden nicht zugekokst auf einer Party verbringen, während der Kleine zuhause den plötzlichem Kindstod stirbt? Nein, liebe Leser, wenn Sie das anders sehen, sind sie latent frauenfeindlich! Willkommen im Club, übrigens.

b. Wenn Arbeitsplätze knapp werden, sollten Männer mehr Recht auf eine Arbeit haben als Frauen.

Fairerweise – das ist mal wirklich latent frauenfeindlich. Aber Frauen arbeiten ja weniger als Männer und verdienen deswegen auch 23% weniger, von daher wäre das trotzdem sinnvoll.

c. Für eine Frau sollte es wichtiger sein, ihrem Mann bei seiner Karriere zu helfen, als selbst Karriere zu machen.

Das ist Ansichtssache. Ich finde nicht, dass Frauen unbedingt Karriere machen oder ihrem Mann bei seiner Karriere helfen müssen. Meine neutrale Position zu der dummen Aussage macht mich zu einem starken Frauenfeind.

(2) Homos

a. Homosexualität ist unmoralisch

Sagt die Bibel, sagt der Koran, sagen eine ganze Menge Leute. Alle Religionsanhänger sind somit homofeindlich, weil sie Moralvorstellungen haben, die von denen der Schwulen abweichen. Leute mit unterschiedlichen Moralvorstellungen hassen sich nämlich immer wie die Pest; rationale Atheisten gehen ja auch immer Katholiken klatschen; das grassiert wie eine Epidemie. Meine Position ist übrigens auch hier wieder die Mitte, die von den Autoren der Studie als nicht mehr nur latent homofeindlich intepretiert wird. Wenngleich etwas nicht nicht moralisch ist oder nicht ist, nur weil ich das finde.

b. Ehen zwischen zwei Frauen bzw. zwei Männern sollten erlaubt sein [r]

Gleiches Problem – man muss nicht unbedingt was gegen Homos haben, wenn man findet, dass die Ehe ein Sakrament ist und diese Frage daher ablehnt. Ebensowenig muss man was gegen Homos haben, wenn man die Ehe für eine antiquierte Institution hält, die nur dazu dient, Frauen zu unterdrücken und das Lesben nicht zumuten will.

c. Es sollte gleichgeschlechtlichen Paaren untersagt bleiben, Kinder zu adoptieren.

Wir messen hier offenbar gar nicht, ob Leute was gegen Homosexuelle haben, sondern eher, ob wir die Nationalhymne in Ho-mos, Ho-hohmos ü-hüber a-halles ändern sollten und Gruppen mit einer auffälligen Häufung von Pädophilie und Suiziden auch noch Kinder geben sollen, scheiß doch auf die Kinder? Wir können aber mirwegen gerne Homo-Männern Mädchen geben. Lesben nicht, die sind alle geisteskrank; abgesehen davon produzieren schon alleinerziehende Mütter fast nur Kriminelle, wenn das dann noch zwei Frauen sind, werden das Schwerstkriminelle.

(3) Behinderte

a. Für Behinderte sollte in Deutschland mehr getan werden.

JA WAS DENN NOCH?! Ok, ich bin offenbar maximal Behindertenfeindlich. Ich Schwein.

b. Viele Forderungen von Behinderten finde ich überzogen [r]

Wie die Forderung, dass jeder Kleinwüchsige ohne Arme in einem Rollstuhl an alle Produkte in Supermarktregalen rankommen sollte? Ich meine, dass die nicht mehr euthanasiert werden wollten, fand ich ja noch OK, aber wir rutschen da sehr tief auf einem sehr slippery Slope…

c. Behinderte erhalten zu viele Vergünstigungen.

Das kommt sehr auf die Behinderung an, gell? Da bekommen sicher einige zu viel, und andere zu wenig. Und damit bin ich hier nur mittelmäßig behindertenfeindlich. Wie schön.

(4) Langzeitarbeitslose

a. Die meisten Langzeitarbeitslosen bemühen sich darum, einen Job zu finden.

Nein, die meisten resignieren irgendwann, was ich verständlich finde. Fuck, muss ich Langzeitarbeitslose hassen.

b. Wer nach längerer Arbeitslosigkeit keine Stelle findet, ist selber schuld. [r]

Ja, wer denn sonst?

c. Ich finde es empörend, dass sich die Langzeitarbeitslosen auf Kosten der Gesellschaft ein bequemes Leben machen. [r]

Ich finde das Leben eines Langzeitarbeitslosen jetzt nicht so prickelnd, aber über einen Arbeitsdienst könnten wir schon reden; Arbeit macht ja bekanntlich frei dient ja der Selbsterfüllung junger, emanzipierter Frauen.

d. Es macht mich wütend, wenn sich manche Leute systematisch vor der Arbeit drücken. [r]

Wenn wir jetzt nicht kategorisch ausschließen, dass das “manche” tun, und das wäre eine sehr weltfremde Annahme, bleibt die Frage, ob einen das “wütend” macht. Ja, es macht mich wütend, dass die Politik derart versagt, dass das geht. Davon habe ich aber doch nichts gegen Langzeitarbeitslose, sondern was gegen Politiker, oder?

e. Langzeitarbeitslose sollten mehr Unterstützung erhalten, damit sie ins Arbeitsleben zurückfinden können.

Es gibt Händchenhalte-Kurse für Langzeitarbeitslose. Was wollen wir denn noch machen? Ihnen jemanden zur Seite stellen, der für sie die Arbeit erledigt?

Liebe LMU: Ich habe nichts gegen Arbeitslose, nur weil ich finde, dass in Deutschland die Politik versagt. Ich habe aber was gegen Soziologen, die zugunsten einer Agenda die Validität opfern. [tl;dr: Geht so weiter].

(5) Obdachlose

a. Die meisten Obdachlosen sind unverschuldet in diese Situation geraten.

Keine Ahnung. Ich nehme mal die mittlere Antwort und hasse Obdachlose damit nur mittelmäßig.

b. Bettelnde Obdachlose sollten aus den Fußgängerzonen entfernt werden. [r]

Ja, und bettelnde Nicht-Obdachlose auch; wir haben Hartz4, man muss in Deutschland nicht betteln. Das hat überhaupt nichts mit Obdachlosen zu tun.

c. Die meisten Obdachlosen sind arbeitsscheu. [r]

Keine Ahnung, vielleicht wurden sie nur vor einem Scheidungsgericht vergewaltigt und Arbeit lohnt sich nicht mehr. Und wenn ich wieder die Mitte ankreuze, hasse ich Obdachlose noch mehr. Ich Unmensch.

(6) Ausländer

a. Die Ausländer kommen nur hierher, um unseren Sozialstaat auszunutzen. [r]

Nein, eine ganze Menge Ausländer kommt hierher, um zu arbeiten, studieren, seine Kinder zu besuchen, Ski zu fahren und so. Aber ein paar der Ausländer machen das schon, von daher hasse ich auf Basis dieser Frage wohl auch Ausländer. Toll. Schaumamal, welche Gruppen ich noch hassen kann.

b. Die Einbürgerung zugewanderter Ausländer sollte erleichtert werden.

Wenn man ein paar Jahre hier ist und einen Job hat, ja. Wenn nicht, nein. Mittlere Antwort. Noch mehr Ausländerhass. Tolle Frage.

c. Wenn Arbeitsplätze knapp werden, sollte man die Ausländer wieder in ihre Heimat zurückschicken. [r]

Gehen die nicht von alleine, wenn sie hier kein Geld mehr bekommen? Aber hey, das ist seit langem mal wieder eine von den Fragen, die wirklich nur ausländerfeindlich ist.

d. In unserem Viertel wohnen zu viele Ausländer. [r]

In meinem Dorf wohnen überhaupt keine Ausländer, also nein. Das sagt absolut nichts über meine Einstellung zu Ausländern aus.

e. Ein Arbeitgeber sollte das Recht haben, nur Deutsche einzustellen. [r]

Natürlich. Aber ein Arbeitgeber sollte auch das Recht haben, nur Chinesinnen mit Körbchengröße E oder praller einzustellen. Das hat ebenfalls nichts mit Ausländerfeindlichkeit zu tun, sondern mit unternehmerischer Freiheit.

f. Ausländer, die hier leben, bedrohen meine persönliche Lebensweise [r]

Also, die Ausländer, die wahllos terroristische Anschläge verüben, tun das. Klares Ja – warum habe ich damit nochmal was gegen Ausländer?

g. Ich würde mein Kind nur ungern in einem Kindergarten/einer Schule mit vielen ausländischen Kindern anmelden. [r]

Naja, wenn man diesen Brief liest, entwickelt man da ein gewisses Verständnis. Kommt aber sehr auf die Ausländer an; auf meiner Schule waren sehr viele Ausländer, und auf die würde ich auch heute noch meine Kinder schicken, wenn sie noch so wäre wie damals. Heute würde ich meine Kinder ungern auf überhaupt eine Schule schicken, das liegt aber mehr an den Schulen. Mittlere Antwort, immer noch keine echte Ausländerfeindlichkeit.

h. Ausländer sollen so schnell wie möglich Deutschland verlassen. [r]

Nein. Warum denn? Shit, Mito kommt aus Serboslovkroatzedonien, und der muss mir kommendes Frühjahr noch einen neuen Carport bauen. Habt ihr mal deutsche Handwerker “arbeiten” sehen?

i. Ausländer, die hier leben, bedrohen meine finanzielle Situation. [r]

Nur die Sozialschmarotzer, also so jeder Achte. Damit muss ich der Aussage allerdings voll zustimmen, was immer noch nichts mit Ausländerfeindlichkeit zu tun hat.

j. München ist durch Ausländer in einem gefährlichen Maß überfremdet [r]

Ich kenne München nicht anders. Keine Ahnung – mittlere Antwort, mittlere Ausländerfeidlichkeit, mal wieder? Wobei – die letzten zwei Jahre waren entsetzlich, sagen meine Münchner Freunde, die da noch leben, und würden sämtlich zustimmen. Die haben aber mittlerweile auch alle einen deutschen Pass…

Warum waren da eigentlich fast alle Fragen revers formuliert? Weil Leute in Umfragen grundsätzlich lieber zustimmen und wir ja fürchterliche Ausländerfeindlichkeit nachweisen wollen? Als wären die Fragen nicht schon schlimm genug?

(7) Muslime

a. Die muslimische Kultur passt gut nach Deutschland.

Weiblichen Zeugen vor Gericht nur halb so viel Beachtung zu schenken wie männlichen und Scharia-Gesetze im Allgemeinen finde ich ja nicht schlecht, aber Alkoholverbot geht gar nicht. Nein. Juiii, ich hasse Muslime.

b. Der Bau von Moscheen bereichert das kulturelle Leben in München

Im Vergleich zum Bau von… Konzentrationslagern? Hmmm… ne, auch nicht. Sachen bauen bereichert nicht, man müsste sie auch benutzen. Und… sprechen die da nicht arabisch oder so, wie die Juden in den Synagogen, und man versteht nichts?

c. Die Sitten und Bräuche des Islam sind mir nicht geheuer. [r]

Wie erwähnt finde ich einige Ansätze super. Nur widerliche Feministinnen würden bei dieser Frage ihre Islamophobie offenbaren.

d. Es gibt zu viele Muslime in Deutschland.

Nein. Puh, endlich wieder eine klare Frage. Schon die dritte klare Frage im ganzen Fragebogen. Wozu nochmal waren die anderen Fragen da? Oder ist das als “es gibt zu viele nervtötende, weinerliche oder asoziale Muslime in Deutschland” zu verstehen? Dann Ja. Hat aber auch nichts mit der Religion zu tun.

(8) Juden

a. Die jüdische Kultur ist ein wichtiger Teil Deutschlands.

Wir haben eine jüdische Kultur in Deutschland, die sich in etwas anderem äußert, als sich über Antisemitismus zu beschweren? Wo? Ich bin jetzt übrigens absoluter Antisemit, weil ich keine Ahnung von Juden in Deutschland habe. Cool.

b. Auch heute noch ist der Einfluss der Juden zu groß [r]

In Hollywood? An der Wall Street? In Palästina? Hmmm… ich glaube, ich werde hier mal ein richtig krasser Antisemit.

c. Juden haben einfach etwas Besonderes und Eigentümliches und passen nicht so recht zu uns.

Puh, das rettet mich. Nein, Juden sind überhaupt nichts besonderes.

Zum krönenden Abschluss kann man sich dann auch noch als Nazi abstempeln lassen:

(9) Nazis (denen gegenüber muss man gruppenbezogen menschenfeindlich sein, natürlich, sonst ist man selbst einer)

a. Was unser Land heute braucht, ist ein hartes und energisches Durchsetzen deutscher Interessen gegenüber dem Ausland

Was sind denn “deutsche Interessen”? Angebliche “Flüchtlinge” aus Nordafrika aufnehmen? Dann nein. Kriminelle Sozialschmarotzer nach Nordafrika deportieren? Dann ja. Puh, noch bin ich nur ein halber Nazi.

b. Es darf in Deutschland nie wieder eine nationalsozialistische Diktatur geben. [r]

Was sind denn meine Alternativen? Eine maoistische Diktatur? Eine stalinistische Diktatur? Oder, noch schlimmer, eine rot-rot-grüne Bundesregierung? Sorry, da bin ich ambivalent; es geht schlimmer.

c. Der Nationalsozialismus hatte auch seine guten Seiten [r]

Das Wirtschaftssystem war ziemlich effektiv in der damaligen Krisenzeit. Klares Ja. Wollen wir das jetzt leugnen? Shit, wie kann man denn bei den Fragen keinen Nazistempel bekommen?

d. Wie in der Natur sollte sich in der Gesellschaft immer der Stärkere durchsetzten.

Das ist in der Natur nicht so, sonst wäre die dominante Rasse auf diesem Planeten die Hornmilbe, nicht der Mensch.

e. Eigentlich sind die Deutschen andern Völkern von Natur aus überlegen.

In Rechtschreibung ganz offensichtlich nicht.

f. Wir sollten einen Führer haben, der Deutschland zum Wohle aller mit starker Hand regiert.

Ich bin als Wirtschaftswissenschaftler ein großer Fan des wohlwollenden Diktators. Leider tendieren Diktatoren dazu, nicht wohlwollend zu sein und v.a. größenwahnsinnig zu werden, aber das Konzept per se ist super. Wobei wir uns fragen müssen, ob wir überhaupt jemanden brauchen, der uns “regiert” oder ob wir nicht langsam eigenverantwortlich leben könnten. Schwierige Frage, aber ich bin sicher Nazi, mit egal welcher Antwort.

g. Wir müssen unsere eigene Kultur vor dem Einfluss anderer Kulturen schützen

Das hat schon immer sehr gut funktioniert, man schaue nur mal nach Atlantis. Und was ist denn überhaupt “unsere eigene Kultur”, und warum muss man die vor jedweden Einflüssen schützen? Klar, deutscher Erfindergeist wird mit Förderung der Bundesregierung gerade gegen die kulturellen Bewahrungstendenzen eines afrikanischen Ureinwohnerstammes vernichtet, was nicht so toll ist, und auch afrikanische Arbeitsethik ist sicher nicht sonderlich erstrebenswert, wenn man einen höheren Lebensstandard als “nichts” haben will, aber umgekehrt sind der ebenfalls deutsche Bürokratisierungs- und Kontrollwahn sicher durch fremdkulturelle Alternativen “bereicherbar” – zum Beispiel verlogene Elemente wie der Verkauf eines “frischen Hähnchens” in der Kühltheke, was schon tot ist und so. Das kostet übrigens auch nur Energie, das Kühlen der Hähnchen, obwohl die bei Raumtemperatur toll leben könnten. Fische und so übrigens auch. Man muss da auch mal an die Umwelt denken.


Ich denke, es sollte klar geworden sein, dass die wenigsten Elemente des Fragebogens das messen, was sie zu messen vorgeben – genauer gesagt gibt es lediglich drei Fragen von 41, bei denen mir eine von “Gruppenfeindlichkeit” abweichende Interpretation nicht möglich ist. In der Statistik nennt man das Inhaltsvalidität, nachzulesen in jedem Statistikbuch, von dem die Autoren der “schockierenden” Studie offenbar nie eines in der Hand hatten und deswegen auch im Literaturverzeichnis keines angeben. Diese Inhaltsvalidität ist nicht gegeben. Damit ist die Studie Klopapier.

Doch selbst wenn wir diesen Punkt ignorieren – also, dass die Autoren nicht unbedingt Ausländerfeindlichkeit gemessen haben, sondern z.B. eher Gutmenschentum, ist die Studie nicht sonderlich schockierend, wenn man die Mittelwerte betrachtet:

Auf einer Skala von 1-5 erreichen die Befragten einen Durchschnittswert von 1,7 bei Frauenfeindlichkeit. Wäre das eine schulische Prüfung, und Frauenfeindlichkeit das Lernziel, wäre der Klassendurchschnitt bei 4,125 – der Durchschnitt ist also durchgefallen bei der Prüfung. Das wäre dann entsetzlich, wenn wir versuchen würden, Menschen frauenfeindlich zu machen, aber nicht, wenn wir das nicht wollen.

In den anderen Bereichen sieht es nicht viel besser aus, die “beste” Note erhalten die Münchner mit einer Schulnote von 3,5 bei der angeblichen Muslimenfeindlichkeit, die darauf zurückzuführen sein mag, dass Minarette mit Muezzinrufen wirklich nervtötend sind, aber so schlimm finden die Befragten das wohl auch nicht.

Keiner der Werte hat irgendeine Mehrheit im Bereich der “Zustimmung”, und aus unsere Probanden lehnen sogar unsere kranke Konzeption gruppenbezogener Menschenfeindlichkeiten fast durchgehend ab zu folgern, “Hass auf Fremde, Minderheiten, anders Lebende sei nicht mehr auf Extremisten beschränkt …, sondern hat längt ihren Weg in die Mitte der Gesellschaft gefunden”, ist nicht nur nicht durch die Daten gedeckt, sondern ist schlicht verlogen. Korrekter wäre angesichts der niedrigen Werte festzustellen, dass – im Hinblick auf die Fragen – die Mitte der Gesellschaft das rationale Denken der politischen Korrektheit geopfert hat.

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