Die Agenda 2030 für nachhaltige, inklusive Idiotie

Ich hatte das sicher vorher schonmal gesehen, aber mir da keine großen Gedanken drüber gemacht oder noch keinen Blog oder so, aber die UN hat von den vielen Milliarden an Steuergeldern aus reichen und nicht so reichen Ländern, die Leuten zum Essen kaufen oder neuen Winterrädern für ihren Jaguar fehlen, einen ganz tollen und bunt bebilderten Plan gemacht, welche Probleme man bis 2030 lösen könnte, wenn man denn die UN ist. Oder auch nicht, weil die UN ja nun nichts macht, das müssen schon andere tun; die bekommen ihr Geld ja umsonst und für nichts. Gehen wir die Punkte mal durch, dank dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, von dem ich bis heute noch nie gehört habe (hieß das letzte Jahr noch anders?), sogar auf Deutsch:

Armut in jeder Form und überall beenden

Tja, das wird schwer werden, solange wir “Armut” in Deutschland als “weniger als 60 Prozent des nationalen Mittelwerts” definieren… also, rein statistisch; wenn man eine Glockenkurve hat, wie das mit Einkommen, Körpergröße, Intelligenz und so halt aussieht, dann wird es immer einen Teil mit <60% des Mittelwerts geben, grob – kommt auf den Verlauf an – das untere Quartil. Wenn wir das “Ziel” also erreichen wollen, müssten alle, wirklich alle, (ziemlich) genau gleich viel verdienen, also der Maurer und der Architekt, der Nachtwächter und Professor. Das geht nichtmal in einem kommunistischen Staat, weil da auch irgendwer was machen muss, und im Realsozialismus hat ja nun niemand was gemacht. Ziel 1 ist damit tot.

Den Hunger beenden, Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung erreichen und eine nachhaltige Landwirtschaft fördern

Das wird auch nicht funktionieren. Wir haben die Leistungsgrenze der nachhaltigen Landwirtschaft irgendwann im letzten Jahrhundert überschritten, also, wo man noch drei-Felder-Anbau und so machen konnte und davon alle ernähren; sind schlicht zu viele Menschen da. Da wir in den ach so zivilisierten westlichen Ländern auch noch die wertvollen Ackerflächen für Biodiesel und Windrädchen und so verschwenden, brauchen wir Monokulturen, und Monokulturen sind nicht nachhaltig; nichtmal mit Glyphosat. Dieses Ziel ließe sich also nur durch eine drastische Reduzierung der Weltbevölkerung erreichen, aber das widerstrebt dem  Ziel ja deutlich, dass die Leute nicht verhungern. Nachhaltig geht prinzipiell schon, müssten halt ein paar Milliarden verhungern, und Hunger beenden geht zumindest, bis die Insekten sich von Roundup ernähren können. Also, zumindest noch kommendes Jahr. Dummes Ziel.

Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern

Dafür brauchen wir ja nur mehr Fat-Acceptance, da geht es den Walen sehr viel besser, und die sind dann auch stolz, wenn sie bei Chubby Supermodel meinen Fernseher verunstalten. Zudem drucken wir so viele Warntexte auf jede Seite von Zigarettenschachteln, dass es selbst Leute mit zwanghaften Persönlichkeitsstörungen repetitiv finden, und alles wird gut.

Ne, das funktioniert nicht, Menschen haben einen freien Willen, und “gewährleisten” kann man nur, was man selbst macht. Ohne Zwangsdiktatur jedweden Verhaltens wird das nichts, und im Gegensatz zur UN und den zustimmenden Regierungen finden normale Menschen Orwells 1984 nicht so toll.

Inklusive, gerechte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten des lebenslangen Lernens für alle fördern

Wie lässt sich “inklusiv” mit “gerecht” vereinbaren, wenn der Grundsatz des Rechts ist, gleiches gleich und ungleiches ungleich zu behandeln? Was hilft es einem Pizzabäcker, lebenslang zu lernen, wenn er perfekte Pizzen backen kann? Dem Steinofenbauer, wenn er perfekte Steinöfen bauen kann? Ist nun nicht so, als hätte es da in den letzen 1.000 Jahren irgendwelche Fortschritte gegeben?!

Geschlechtergerechtigkeit und Selbstbestimmung für alle Frauen und Mädchen erreichen

Wenn wir uns an den Satz oben erinnern, dass Gerechtigkeit ist, gleiches gleich und ungleiches ungleich zu behandeln und wir hier Frauen und Männer differenzieren, hieße das, dass man Frauen anders behandeln müsse als Männer, um geschlechtergerecht zu sein. Das will die UN aber eben nicht, die wollen Gleichstellung von Ungleichem, was prinzipiell die Definition von Ungerechtigkeit ist. Wird, wie Punkt 1, nicht funktionieren; das machen nicht genug Leute mit – also, die Früchte ihrer Arbeit anderen ohne Gegenleistung überlassen. Das geht gerade so mit Konzepten wie “Ehe”, aber das ist ja heute pfui.

Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung für alle gewährleisten

Ich frage mich gerade, wie ich mein Klo nachhaltig bewirtschaften soll, aber das wäre zumindest prinzipiell machbar; selbst in Sahara-Afrika könnte man ein Atomkraftwerk bauen und allein mit der Abwärme genug Meerwasser entsalzen, dass die in der verdammten Wüste Tomaten anbauen und sogar exportieren könnten. Ist aber nicht nachhaltig, und Kernenergie ist sowieso pfui. Wird also nicht klappen.

Zugang zu bezahlbarer, verlässlicher, nachhaltiger und zeitgemäßer Energie für alle sichern

Ja… was nun? Bezahlbar ist Energie in z.B. Deutschland nur, weil wir verdammt viel Geld haben, und der “nachhaltige” Energieanteil (noch) niedrig ist. “Verlässlich” sind Windrädchen und Solardächer 100%ig sicher nicht, und “zeitgemäß” ist ein Wohlfühl-Bullshit-Wort; Energie ist jetzt nicht sonderlich alt; das wir überhaupt Strom haben, ist schon modern. Keinen Plan haben, aber schön daherreden, während Leute in Afrika verhungern; aber hey, die sieht man ja nicht, haben ja keinen Strom, um das zu filmen, gell?

Dauerhaftes, inklusives und nachhaltiges Wirtschaftswachstum, produktive Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeit für alle fördern

Oh. Du. Scheiße. Es gibt einen medizinischen Fachbegriff für Sachen, die dauerhaft wachsen, der heißt “Krebs”. Was “inklusives” Wirtschaftswachstum sein soll, müsste ich vielleicht einen gehörlosen Down-Syndromanten fragen, aber ich befürchte, der weiß das auch nicht. Und was an Wirtschaftswachstum nachhaltig sein könnte, weiß ich auch nicht, denn Nachhaltigkeit beschreibt den Fortbestand einen Status Quo, Wachstum eine Veränderung dessen. Dummes, dummes Geblabber.

“Menschenwürdige Arbeit” ist auch nur ein Wohlfühlbegriff – Flaschensammeln ist offenbar vielen Menschen nicht zu unwürdig, und es gibt Länder, da bekommt man nicht 25 cent die Flasche. Viele Länder. Alle, außer einem, um genau zu sein.

Eine belastbare Infrastruktur aufbauen, inklusive und nachhaltige Industrialisierung fördern und Innovationen unterstützen

Was soll denn der inklusive Dreck mit der ständigen Inklusion des Wortes “inklusiv”? Und schon wieder soll es nachhaltig sein. Man kann Nachhaltigkeit nicht fördern,  man kann Nachhaltigkeit eventuell und vielleicht schaffen.  Und bewahren. Jede Innovation macht das aber kaputt, Schumpeter, kreative Zerstörung, wissenschon. Was aber Null mit Infrastuktur zu tun hat. Eine “belastbare” Infrastuktur vor 20 Jahren waren Straßen und ein Telefon, heute braucht man nur ein Handy, und in zwanzig Jahren reichen da vielleicht Drohnen. Infrastruktur und Nachhaltigkeit schließen sich quasi aus – fragt mal meine Ölheizung, die ist total nachhaltig, und ich muss die 2020 rauswerfen, weil sie nicht nachhaltig genug ist. Die würde nämlich nachhaltig noch 50 Jahre funktionieren, aber ich brauche trotzdem eine neue, die alle 20 Jahre kaputt geht. Oder meinen DVB-T-Empfänger, der ab 2017 nicht mehr gehen wird, weil DVB-T die Zukunft des Fernsehens war, vor zehn Jahren. Juiiii!

Ungleichheit innerhalb von und zwischen Staaten verringern

Wir haben oben schon gemerkt, dass die UN prinzipiell die Nachfolgeorganisation der KPDSU ist, aber Ungleichheit zwischen Staaten ist von der Ungleichheit ihrer Menschen abhängig. Die Nation der Handybauer ist damit nicht zwangsläufig mehr oder weniger wert als die Nation der Crackhuren, aber das kommt sehr auf Angebot und Nachfrage an, und ich wäre da gerne in der Nation der Crackanbieter. Nochmal: Kommunismus funktioniert nicht, hat nicht funktioniert, wurde x-mal probiert, hat nicht funktioniert, und wird auch nicht funktionieren. Arbeit muss sich lohnen, sonst macht keiner was. “Lohnen” impliziert aber Ungleichheit zwischen Leuten, die was machen, und Leuten, die nichts machen. Wie blöd sind die UN eigentlich?

Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig machen

Was zum Teufel ist eine inklusive Stadt? Klar, hier hängen mittlerweile Plakate für ein barrierefreies Fürth, aber warum nochmal ist das wichtig? Wir erinnern uns, dass wir die Liste mit verhungernden Kindern in Afrika angefangen haben, und jetzt sind wir bei Niederflurbussen? Könnte man da eventuell Prioritäten setzen? Und wie lässt sich die Inklusion krimineller Drogendealer, die sich illegal in Deutschland aufhalten, mit “sicher” vereinbaren? Wie ist eine Stadt “widerstandsfähig”, wenn der Durchschnittsbürger – im Gegensatz zur Schweiz, zum Beispiel – nichtmal eine SIG 550 zuhause hat, von seinen Steuergeldern bezahlt? Und wie soll das nachhaltig funktionieren, während alles dem ständigen, dem Progressivismus huldigenden, Wandel geopfert wird? Das ist das Gegenteil von Nachhaltig.

Für nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster sorgen

Endlich ein vernünftiger Punkt. Obwohl – klar, Konsum impliziert, dass irgendwas danach weg ist, und nachhaltig das genaue Gegenteil, aber ich konsumiere sehr nachhaltig – also, ausdauernd – nach bester Möglich- und Verfügbarkeit und Information immer die Produkte, die mir den meisten Nutzen pro Geldeinheit bringen. So können auch Unternehmen nachhaltig überleben, wenn sie das anbieten können – Aldi oder so macht das ziemlich gut. Das Bundesministerium für Interessiertkeinesau findet aber, dass das was mit dem Einsturz einer Textilfabrik in Bangladesch zu tun hätte und man “Regeln für Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz” beachten müsste. Mal abgesehen davon, dass es moderner Kolonialismus und Überheblichkeit ist, Leuten in Bangladesch vorzuschreiben, wie sie zu arbeiten hätten, haben wir praktischerweise Geld. Geld vermittelt da sehr viel besser als die UN, und meine Hemden aus einer Schneiderei aus Chiang Mai, Thailand, sind jeden Cent wert, den sie kosten. Und das ist eine schöne Fabrik; der Chef führt einen da gerne auch persönlich durch.

Umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen ergreifen

Wir reden hier vom anthropogenen Klimawandel, und wenn wir anthropogenen Klimawandel aufhalten wollen, wäre die naheliegendste Lösung Masseneuthanasie. Ich finde Euch zum Kotzen, UN, Euthanasie ist unfein.

Ozeane, Meere und Meeresressourcen im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung erhalten und nachhaltig nutzen

Da kommt dann die Überheblichkeit des Menschen bei der UN raus: Als würde man was anderes machen können. Klar kann man die Meere totfischen, aber dann gibt’s im Meer, den Ozeanen und den Meeresressoucen halt keine Ressourcen mehr. Es ist sehr vermessen, anzunehmen, dass wir die Meere so leer fischen können, dass wir das Meeresleben ausrotten. Das kommt schon wieder; die Menschen in Pompeji fanden ja auch, dass man eine Stadt neben einen Vulkan bauen kann. Komischerweise gibt es den Vulkan noch, die Stadt hingegen…

Landökosysteme schützen, wiederherstellen und ihre nachhaltige Nutzung fördern, Wälder nachhaltig bewirtschaften, Wüstenbildung bekämpfen, Bodenverschlechterung stoppen und umkehren und den Biodiversitätsverlust stoppen

Biodiversität ist nicht zwingend gut; es tut z.B. dem Mittelmeer nicht sonderlich gut, wenn die Containerschiffe aus dem südchinesischen Meer hier ihre Ballasttanks leeren und Fischlein absetzen, die sich hier ausbreiten können wie doof und zudem hochgiftig sind. Und auch hier wieder die Vermessenheit, dass wir als Menschen da was machen könnten. Klar, “wir” könnten den Planeten totatombomben, aber das wäre der Natur als Ganzes ziemlich egal, die passt sich schon an. “Wir” können langfristig nur uns selbst umbringen.

Was für diesen Punkt heißt, dass das der ziemlich erste ist, der unser Aussterben als Menschheit verhindern soll, aber das könnte man ja nun auch ehrlich hinschreiben, und ich finde ja nun, dass das mehr als den 15ten Platz verdient hat.

Friedliche und inklusive Gesellschaften im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung fördern, allen Menschen Zugang zur Justiz ermöglichen und effektive, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen

Wie mich der Inklusionsscheiß ankotzt. Und der Nachhaltigkeitsscheiß. Und es hat jeder Mensch in den meisten Ländern “Zugang” zur Justiz, sie nützt nur den meisten nichts. In den USA ist das mega-pervers, aber schon in Deutschland kostet ein Prozess um eine kaputte Stoßstange mit 1.100€ Sachschaden mal locker 6.000€, und dass man den (wie ich) zu 100% gewinnt ist die absolute Ausnahme. Wer kann denn in Deutschland noch profitabel klagen? Hartz4-Empfänger wegen 2,50€, die Prozesskosten von 3.000€ zahlt eh der Staat, ob man gewinnt oder verliert. Und Großkonzerne, die darauf wetten, dass niemand wegen einer 1.100€ – Stoßstange klagt; lohnt sich im Mittel. So viel schlimmer kann das in Fuckdreckslochland auch nicht sein, oder?

Umsetzungsmittel stärken und die globale Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung wiederbeleben

Hä?

Strengthen the means of implementation and revitalize the global partnership for sustainable development

Hä?

Kein Staat kann die globalen Probleme der Gegenwart allein bewältigen

Welche? Wir hatten bislang nicht ein einziges globales Problem, und ihr hattet vor allem keine viablen Lösungen für regionale Probleme.

Darum wollen wir eine globale Partnerschaft aufbauen, in der wir gemeinsam die EINEWELT gestalten.

Wir haben schon vorher verstanden, dass ihr Kommunisten seid.

Nur mit einer solchen globalen Partnerschaft – in gegenseitigem Respekt, mit gemeinsam getragenen Werten und der gebündelten Kraftanstrengung aller Beteiligten

Blabbs.

können die Ziele der Agenda 2030 erreicht werden.

Nein, können sie nicht, ihr abgehobenen, selbstherrlichen, überheblichen Arschlöcher. Und ihr zieht damit nicht nur mir Geld aus der Tasche, sondern auch der Pseudo-Regierung von Süd-Drecksloch in fucking Afrika, die das auch in Nahrungsmittel für ihre Bevölkerung investieren hätte können. Oder Kondome, oder Sterilisationen, oder was auch immer die machen wollen.

Um nachhaltige Entwicklung zu ermöglichen, brauchen wir eine internationale Solidarität zwischen armen und reichen Ländern.

Solidarität ist ein reziprokes Konzept. Bergmänner können untereinander solidarisch sein und einen solidarischen Fond gründen, damit die Frau und die Kinder von Hans nicht anschaffen gehen müssen, wenn der Hans bei einem Grubenunglück stirbt, weil das genauso Peter oder Klaus passieren könnte. Hans, Klaus und Peter können auch mit Bethuel und Mohatu aus Lesotho solidarisch sein, wenn die das auch sind, die graben da schließlich wahrscheinlich Diamanten aus und nicht tote Dinosaurierreste wie wir in Deutschland. Warum Hans, Klaus, Peter, Bethuel und Mohatu aber mit der Crackhure vom Bahnhof Zoo solidarisch sein sollten, weiß ich nicht. Und ihr auch nicht. Ihr seid widerliche, bigotte Lügner, liebe UN.

Und an meine Leser: jetzt spendet gefälligst was an irgendwen, nur für den kleinen Tenywa* aus Uganda, der hat nichtmal was zum anziehen:

*: Völlig beliebiger ugandischer Name; dem Fotografen ist der Junge offenbar so egal wie der UN.

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