Entartete Meinungen sind #nichtegal

Heiko Maas und die anderen möchtegern-totalitären Kommunisten in der SPD und den anderen linken Parteien zensieren ja nun offensichtlich schon seit einer Weile mit scheinbar zu wenig Erfolg facebook. Dank irgendeinem Internet-Meme-Affen namens Harambe wurde die Nazi-Schwuchtel Milo Yiannopoulos von Twitter entfernt, aber den Stasi-erfahrenen Mitarbeitern in den Parteien und der Irgendein-Neger-Stiftung scheint jetzt auch noch Youtube ein Dorn im Auge zu sein, und das ist nicht nur ein weiterer Tropfen in ein übervolles Fass.

Es sind ja selbst in Berlin 14,2% des Fasses bereits übergelaufen, was alle als den totalen Weltuntergang darstellen – das ist er aber nicht. Es ist doch für den einzelnen Bürger #scheißegal, welche korrupte, dumme und lügende Partei jetzt ein paar Euro aus der Wahlkasse bekommt. In einer (parlamentarischen) Demokratie ist die einzig relevante Frage, ob man es gut findet, was die Regierung mit dem ganzen anderen übrigen Geld macht. Der Rest sind Nebelkerzen.

Und durch “Fördermittel” von einem Dutzend Organisationen, die sämtlich am Staatstropf hängen (BmFSFJ, BPB und ihre vielfältigen und unterverzweigten Lakaien), “prominente Youtuber” dafür zu bezahlen (nehme ich an), dass sie unfertige Satzfetzen in eine Kamera sprechen und dabei aussehen wie – seien wir geschlechtergerecht – eine Crackhure, die man als nicht gänzlich verzweifelter Mann nicht vögeln wollte oder ein Kioskbetreiber, dem man auch kurz vor dem Verhungern kein Sandwich abkaufen würde… Soll das ernsthaft die digitale Elite Deutschlands sein, oder, wie das eine dickliche, hässliche “Jette” formuliert, die “Generation Internet”?

Ich bin 36 Jahre alt. Ich bin die verdammte Generation Internet, und die Kinder in dem Video wissen nichtmal, was Internet eigentlich bedeutet. Güte, nichtmal ich bin wirklich “Generation Internet”, mein erstes Modem hatte schon 14.400 baud, und das ist 22 Jahre her. Ich bin die Generation Eternal September, und dafür würde ich mich schämen – zumindest, wenn es die Generation Internet nicht gäbe. Internet ist nicht Twitter, Facebook, Google und Youtube. Internet ist ein Mittel zum Zweck.

Jeden Zweck, das ist das schöne am Internet. Ist wie bei der Post oder der Bahn – man kann einen Liebesbrief schicken oder seine Familie besuchen, oder man kann Paketbomben verschicken und Panzer verladen. Scheint aber für die “Generation Internet” ernsthaft überraschend zu sein, dass man im Internet was “sagen kann gegen Leute, die ein bisschen anders aussehen” – sagt ein androgyner Grischistudios mit blaugrünen Haaren, der mich unweigerlich an die Plastik-Troll-Figuren aus den 80ern erinnert, die alle Mädchen so toll fanden.

Und solche Leute verbreiten dann Aussagen wie “Don’t feed the Troll”. Ist das jetzt selbstreflexiv? Neeee – Nachdenken und Reflexion ist so 20stes Jahrhundert, das ist schlimmer als Hitler. Es ist 2016. Reden wir einfach weiter.

Dagi Bee – die erste einzige, die ich kenne, da gibt es ein tolles Video – fragt, ob uns Hass einfach egal sein dürfe. Irgendeine Frau mit Kopftuch sagt dann “in keinem Fall”, und begründet wird das – natürlich nicht. Weil – Gründe! Hey, wenn Euch Gründe nicht ausreichen, seid ihr schlimmer als Hitler. Hitler hatte schließlich keine… oh… Moment… ne, unsere Gründe sind viel besser!

Statt Gründen gibt es aber Derogative: zu bequem, feige, gleichgültig, ignorant, verletzend.

Eine billig-nuttige EllatheBee sagt dann, wir wären alle Teil einer großen Videocommunity. Das ist mindestens der zweite pluralis majestatis. Ich meine ja nur – ah, nein, Wir meinen ja nur, dass uns dümmliche Propaganda nicht egal sein sollte.

Wie uns Diana Dingens erklärt: “Nichtegal heißt, dass man auch gegen was vorgeht, dass man zeigt, dass es nicht richtig ist”.

Und das ist der einzig sinnvolle Satz in dem ganzen, wohl absichtlich wirren Propagandavideo: Es sollte uns nicht egal sein, mit was für einem flachen, indoktrinierendem Dreck wir da beworfen werden, gefördert durch unsere Steuergelder.

Nein, ich werde nicht youtube kritisieren, die können machen, was sie wollen. Nur weil das sicher einigen bitter aufstößt, die ich auf youtube gerne sehe, ist das deren Problem. Schade, ja, aber kein echtes Problem. “Ich mache Videos auf Youtube” ist sowieso kein langfristiges Geschäftsmodell, weil das das verdammte Internet ist. Fragt mal die Jungs von Altavista. Kennt ihr nicht? Ach.

Die zentrale Frage ist also: Zwangsabgaben. Ich Wir finden es nicht in Ordnung, dass Steuergelder, die wir zahlen müssen, für solch dämliche Propaganda ausgegeben werden. Das hat in der Sowjetunion nicht funktioniert, das hat – ach Gott, das kann nicht funktionieren. Ist mir scheißegal, ob youtube das unterstützt, die verdienen Geld durch Werbeeinblendungen, weil Leute sehen wollen, wie sich Leute zum Affen machen. Wenn diese (dumme) Klientel profitabler ist als z.B. Leute, die gerne Honest Trailers sehen oder Everything Wrong With, dann ist das von Seiten youtubes vernünftig, diese Klientel zu bedienen.

Vorwerk stellt sich ja auch nicht hin und plakatiert “Leute, die zu doof sind, eine Dichtung in unseren Thermomix einzulegen, sollten ihn nicht kaufen”, weil ihnen das ihre Kundschaft vergraulen würde. Die drucken eine extra-große, bebilderte Anleitung und machen grell-rote Plastikpläpperle dran.

Das sind nämlich Unternehmen. Unternehmen können mir – und uns – unser Geld nicht zwangsweise wegnehmen. Der Staat schon. Wenn also irgendeine Feministin im Internet schreibt, dass alle Männer Schweine sind und kastriert werden sollten, ist das scheißegal. Wenn der Staat das aber unterstützt, dann kann es nicht mehr scheißegal sein.

Weil?

Es gab da einen Fall in Berlin, wo es einer Ladenbesitzerin zu doof wurde, dass Zigeuner nur bei ihr klauen und sie hängte deswegen ein “Keine Roma”-Schild auf. Das ist mal grundsätzlich ihr Problem, denn die Dame hat(te?) einen Esoterikladen, und damit verdirbt sie sich auch die ganzen Gutmenschen, die an den Unsinn glauben. Wenn wir dann aber von “Diskriminierung” und “Volksverhetzung” reden, weil die Dame nicht beklaut werden will, dann fühle ich mich im falschen Film. Ist ein kleiner Laden. Geht halt pleite. Oder nicht. Ist scheißegal. Das ist kein Staatsproblem, und das sollte es niemals sein.

Problematisch ist es, wenn Mainstreammedien dann irgendwen von der (sicherlich auch vom Steuerzahler finanzierten) Irgendein-Zigeuner-Stiftung zitieren mit “Da ist ganz klar eine Grenze überschritten worden. Man muss sich nur mal vorstellen, da stünde nicht ‘Roma’, sondern ‘Juden’.”

Ja – äh – haben wir im Geschichtsunterricht nicht aufgepasst? Die Nazis haben “Kauft nicht beim Juden” propagiert. Nicht “Juden dürfen hier nicht einkaufen” – das wäre wirtschaftlicher Selbstmord, und derart doof waren die Nazis nun auch nicht.

Aber auch das wäre egal, wenn die Politik das nicht stützen würde. Politik ist nämlich #nichtegal, das sollte man als Deutscher ganz besonders gut wissen. Und das ist die Parallele, die sich wirklich anbietet – entartete Kunst. Passt uns nicht, ist entartet, wird verbrannt. Wie entartete Meinungen. Wir finden da nur kein gutes deutsches Wort dafür, das “entartet” ist ja schon so Nazi-verbrannt – ach, egal, nennen wir es “Hatespeech“.

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