Feminismus zerstört alles

Christian hat ein Posting einer grenzdebilen Feministin gefunden, das er uns nicht vorenthalten wollte. Es ist leider unendlich lang und absolut nur Unsinn, aber ich bin gerade im völlig leeren Alanya und mein Klo ist kaputt und das neue kommt erst morgen, von daher schwitze ich im Hafen und habe Zeit.

Die Autorin ist eine Pamela Clark, der Prototyp einer “Tumblerina”, Feministin und völlig denk- wie introspektionsbefreit. Und desto mehr ich von ihrem Blog (Tumblr?) lese, desto mehr finde ich grenzdebilen Bullshit. Ich spare Euch (und vor allem mir) die 35 hilfreichen Tipps, wie man ein charakterloses Weichei wird man den Feminismus im Alltag leben kann, das hatten wir schon und lässt sich auf Lobotomie + Kastration verkürzen. Pamelas Unsinn basiert auf dem Unsinn, den ein Mann geschrieben hat, unter dem Titel Against Patriarchy: 20 Tools for Men to Further Feminist Revolution.

Da ich ja sehr introspektiv bin und mir auffiel, dass ich zu viele Frauen und Neger und sonstige Deppen kritisiere und zu wenige weiße, heterosexuelle Männer (außer Heiko Maas, aber der hat schon noch sein Coming Out) – netterweise hat das ein heterosexueller, weißer Mann geschrieben. Leider ist auch das nur Lobotomie + Kastration, aber es wirft die Frage auf, warum man gegen das “Patriarchat” sein sollte. Chris, der Autor, lässt das ganz intersektionell eine Negerin “erklären”:

When women and men understand that working to eradicate patriarchal domination is a struggle rooted in the longing to make a world where everyone can live fully and freely, then we know our work to be a gesture of love

Und da liegt das Problem: Da ist eine unbelegte Grundannahme dahinter, dass wir eben nicht in einer Welt leben, in der jeder voll und frei leben kann. Das muss man sich erstmal klar machen, dann kann man Leuten auch ihre Freiheit im Namen der Liebe wegnehmen. Hach ja, schöne neue Welt.

The everyday violence and oppression of sexism in our society is epidemic and not only must end, but can end. Sexism devastates our relationships, communities, social justice efforts, and our lives. While we did not choose to be men in a patriarchal society, we have the choice to be feminists and work against sexism.

Ja, oder wir könnten natürlich das verfluchte Patriarchat und den Patriarchen Erdogan dafür verurteilen, dass hier so scheiße wenig Touristen sind, dass einem die Leute, die davon leben müssen, echt leid tun, vor allem aber die Klofirma so wenig zu tun hat, dass sie nicht nur Freitag freimachen, sondern ganz laizistisch auch noch Samstag und Sonntag.  Fuck, es hat 38° und ich liege in einem verdammten Hafen und muss zum Pool laufen, statt einfach ins Wasser springen zu können.

Thema. Ja, wir sehen, das Patriarchat schadet auch Männern. Also, wenn jetzt die PKK und die ISIS das Patriarchat sind, sonst wär hier ja was los und jemand hätte mir schon am Freitag das Klo ersetzt. Die PKK ist übrigens – neben der Tatsache, dass sie ein eigenes Land wollen – eine kommunistische Organisation. Das kostet sie bei mir etwa 100% der Sympathie, aber Chris und die dummen Feministen finden das sicher super. Ich bin da dagegen, das sind doch Zustände wie in der DDR hier, ohne Klo und 10 Jahre Wartezeit auf ein neues.

Faktisch liegt das aber nicht am Patriarchat oder den Terroristen, es liegt an den rumheulenden Weicheiern, die sich vermehren wie Einhörner. Und nein, es gibt nicht keine Einhörner, das ist jetzt ein anerkannte Geschlechtsidentität, ihr heteronormativen Schweine.

Denn die haben Angst vor den ach so bösen patriarchalen Terroristen, weil sie Weicheier sind. Hier leiden unter dem Scheiß Menschen, echte, anständige, nette Menschen. Und nicht unter den Terroristen – unter den Einhörnern. Die liegen wie die Ölsardinen in Mallorca am Strand und sehen nichts vom Meer, weil vor ihnen noch sechs Reihen andere Touristen und brüllende Kinder sind, und das (übrigens kalte) Meer auch nur vor Leuten wimmelt. Hier hingegen gibt es kaum Meze, vor allem nicht den leckeren, eingelegten Fisch, weil es zu wenig Kundschaft gibt.  Nirgends. Und der Fisch ist so lecker. Eigentlich. Aber gut, die Scampi waren frisch und 1a.

Das Problem ist nämlich, und das sieht man an der grenzdebilen Feministin sehr gut, diese weit verbreitete Meinung:

You don’t “win” by defending your position to the death

Das berücksichtigt nämlich nicht die Frage, wer tot ist am Ende. Und von daher stimmt das nicht. Ich meine, ist ja eine schöne Sache, wenn man seine männlichen Privilegien reflektieren kann, während einen die PKK in die Luft sprengt oder die intersektionelle Diskriminierung sunnitischer Muslime berücksichtigt, während man von der ISIS zu Tode vergewaltigt wird, das ist aber halt nicht sonderlich hilfreich.

Es ist auch nicht sonderlich hilfreich, wie am Münchner Flughafen ein (wirklich hübsches) Mädchen mit einer MP5 hinzustellen. Das mag schön und nett und beruhigend für die Einhörner sein, aber das Ding hat nur 15 Schuss, und beim ersten bricht es dem dürren Mädel die Schulter.

Hier hingegen sehen die Polizisten (übrigens alle) so aus, als verprügeln sie regelmäßig und zum Spaß Türsteher, haben M4A1-Gewehre, und stehen keineswegs dekorativ rum, die stehen schön in einer schattigen Ecke und rauchen. Wie die Soldaten mit den MPT-76-Gewehren, für den Fall, dass man einen Bus stoppen muss oder so. Ich hätte da gerne ein Foto gemacht, aber das ist leider verboten. Auch in Istanbul ist die Polizeipräsenz recht hoch, aber dafür, dass Sommer ist, wirklich verdammt wenige Touristen, und die Hälfte trägt Niqab.

Alanya hingegen scheint niemanden zu interessieren. Die Zollbeamten wollten in unser Gepäck schauen, weil sie den Bocksbeutel auf dem Röntgen seltsam fanden, und erklärten uns dann freundlich wie immer die knauserigen Freimengen für Alkohol (sind wie zuhause) und wünschten uns einen schönen Urlaub.

Und wir hoffen sehr, dass das ein schön Urlaub wird, aber wir sind unruhig. Was ist denn, wenn was ist auf See? SAR ist ja gerade nicht, die sind ja damit beschäftigt, Flüchtlinge in RIBs einzusammeln, wofür sie nicht da sind. Weil die Einhörner rumheulen, wenn Neger in nicht seetauglichen Booten absaufen und herzzerreißende Filme machen, um Spendengelder einzusammeln, um Neger in RIBs zu suchen und die für Seenotfälle zuständigen Organisationen zu nerven. Und erzählen uns, dass die angeblichen Flüchtlinge dafür mehrere Tausend Euro bezahlen.

Das ist Bullshit. Hatte ich schonmal geschrieben, aber es ist absoluter Bullshit. Das sind ja nichtmal RIBs, das sind Luftballons an Holzlatten, selbstgebastelt – kam in dem Fernsehbericht. Mit einem vielleicht 30PS-Motor, was das teuerste Teil sein dürfte, das bekommt man für 5.000 Euro gebastelt. Und das ist nicht seetüchtig.

Die Regeln der SOLAS sind alt, streng, und teuer einzuhalten. Aber sinnvoll, also nicht überflüssiger Quatsch wie TÜV für Autos oder so. Weil das Meer per se gefährlich ist. Deswegen fährt man ohne ordentliches Boot nicht los. Nichtmal die nach Australien verbannten Briten wurden auf so einen Müll geladen, und wenn da jedes dritte Boot ankam, war es ein gutes Jahr. Und das war vor mehr als zweihundert Jahren. Fuck, jedes alte Fischerbötchen und ein improvisiertes Segel wären sicherer als der Mist, und die Leute gehen da freiwillig drauf, um sich dann in Berlin beim Drogendealen gegenseitig abzustechen, bis sie ausgewiesen und zurückgeflogen werden. Vielleicht, in der Praxis ja nun eher nicht.

Es wäre um Potenzen billiger, die Leute einfach gleich einzufliegen, am Flughafen wieder auszuweisen und zurückzufliegen als der Mist, der da veranstaltet wird. Vor allem aber ist Seenotrettung nicht dafür da, Selbstmörder zu verhindern. Aber die armen, kleinen Negerkinder – ja fuck, sollen sie sich ordentliche Boote bauen, in Afrika gibt es meines Wissens tolles Holz, Äxte, Teer und Zeit haben die Leute auch zu genüge. Dann wäre es auch ok, sie zu retten, wenn sie denn in Seenot geraten. Aber was die machen ist Selbstmord.

Und nun? Klar liegt das an den Feministen, mir und dem Patriarchat ist es doch völlig schnuppe, ob die Selbstmörder ersaufen oder nicht. Aber die rumheulenden Gutmenschen machen hier ein hervorragendes, international etabliertes und übrigens von Steuerzahlern finanziertes System kaputt, gefordert von Leuten, die es nicht bezahlen, für Leute, die es weder bezahlen noch brauchen. Man könnte ja auch einfach laufen, es gibt eine Landverbindung von Afrika nach Europa. Was ich jetzt nutzen würde, wenn ich unbedingt von Afrika nach Europa wollte. Oder natürlich ein Boot bauen, vier Familien, jede 4.000 Euro und ein Jahr Zeit und gut ist.

So hingegen wissen wir noch nicht, ob wir uns nach Zypern trauen oder lieber an der Küste bleiben. Ich habe gestern einen sehr netten Libanoner (Libanesen sind Hunde) kennen gelernt, der mir Beirut wärmstens empfohlen hat. Wie letztes Jahr die Briten. Leider antwortet der Hafen in Latakia nicht auf meine eMails, und wahrscheinlich brauche ich dafür auch noch ein verdammtes Visum, was sie mir aus fadenscheinigen Gründen (“Hier ist Krieg”) nicht geben werden. Arschlöcher.

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