Weiblich, jüdisch, dumm sucht…

Disclaimer: Es geht nicht um Juden.

tl;dr: Sehr langes Vorwort. Los geht es bei ###

Ich bekam eine sehr verworrene Kritik eines meiner Handvoll Follower auf Twitter bzgl. meines Israel-Artikels. Nun stehen meine Fakten bei en:Wikipedia, aber irgendwas über Israel zu schreiben ist ja ganz grundsätzlich Nazi, und Fakten stören da nicht viel – es wäre jetzt nicht so, als würde ich eventuelle Fehler nicht gerne korrigieren, siehe Britta Finstel.

Von daher heute eine Triggerwarnung, da ich inhaltlose, pseudo-ironische Kommentare gerne hier, aber sicher nicht auf Twitter beantworten werde: Die dumme Feministin von heute ist Jüdin. Der Post hat aber absolut nichts mit ihrer Religion zu tun.

Anlass ist dieser “Artikel” in der Zeit, einer ehemals renommierten deutschen Tageszeitung. Die Autorin heißt Nele Pollatschek, hat wie alle 26jährigen die Weisheit mit Löffeln gefressen und ist der Idealtypus der Special Snowflake – Studium in Oxford und so, derweil ein Buch geschrieben, was es dank eines nie-gehört-Verlags auf Platz 11.580 bei Amazon schafft – nach einem Artikel in der Zeit! Gott, die Frau wird reich werden… mein Buch war nie besser als Platz 800, aber ich hatte auch keinen Verlag.

Ja, ich weiß, ich sollte eigentlich was despektierliches über ihr Aussehen schreiben, aber abgesehen von der Vermutung, dass sie eine widerliche Brandwunde auf der rechten Wange hat oder auf dem diesseitigen Auge blind ist (wegen der Frisur) könnte ich höchstens mutmaßen, dass sie zuviel irgendeiner Droge nimmt, aber das tun ja die Gutmenschen alle, siehe Volker Beck. Und dass sie ein Gutmensch ist, schreibt sie selbst:

Ich bin so eine von der linksüberdrehten Hippiesorte: pro Queer, pro Gleichberechtigung, anti Rassismus, anti Diskriminierung, anti Antisemitismus, anti Kolonialismus und sowieso anti alles Schlechte und pro alles Gute.

Die Erklärung dafür, warum genau all das das “Gute” sein soll, bleibt natürlich aus. Die kann man teilen, oder man zählt für Nele halt zu den Bösen, so gut ist sie dann sicher doch nicht. Man könnte das aber verkürzen auf “ich bin eine linksüberdrehte sexistische Rassistin”, denn ihr Feindbild ist – wer hätte das gedacht – “weiß, männlich, hetero und christlich”.

Genug des Vorworts, kommen wir zum Inhalt. Oder fangen von vorne an:

Die blonde Nele, die absolut und 100%ig so aussieht, wie man sich eine dumme Blondine vorstellt – also, eine von den abgefuckten Junkies, nicht die sexy-vollbusigen-Porno-Blondinen – hat nach locker sechs Jahren an Universitäten in Deutschland und sonstwo einen Text geschrieben, der den beeindruckenden Titel “Mein patriarchales Weißwürstchen-Fest” trägt. Das mit den Weißwürstchen scheint so ein Spleen von ihr zu sein, und sagt dann auch schon alles über Ihre Ahnung von jeglichem Thema, denn auf ihrer Homepage illustriert sie das so:

Und so isst man Weißwürste nicht. Selbst wenn man sie nicht zutzelt – es ist echt dumm, die Wurst vor dem Pellen zu halbieren.

### Zum Artikel: ###

Als Studentin las ich Texte, die fast alle weiß, männlich, hetero und christlich waren.

Es gibt geschlechtsidentitätsgestörte Texte? Gott, ich muss mal mit meinem Kindle zum Psychologen.

Als Dozentin wollte ich es anders machen. Warum ich daran zunächst scheiterte.

Weil… Du im Studium gelernt hast, dass so ziemlich alle Leute, die in der Vergangenheit was relevantes gemacht haben, weiß und männlich waren, davon der Großteil heterosexuell und trotz des finsteren Mittelalters christlich?

Ich wollte nie jemand sein, der keinen inklusiven Lehrplan hat. … Ich wollte es anders machen.

Ja… warum denn? Weil Du (siehe oben) ein linksgrüner Gutmensch bist und eine anti-weiße, sexistische, männerfeindliche Rassistin? Wohl ja, mehr Gründe sehe ich nicht.

Bis ich dann meinen ersten Lehrplan schrieb. Ich war unerfahren, nervös und spät dran. … Was machst du, wenn du nervös bist und unter Druck stehst? Du verlässt dich auf das, was du kennst. Um keine Fehler zu machen, habe ich die Texte unterrichtet, die ich als Studentin kennengelernt habe und hatte plötzlich genau den Lehrplan, den ich nie wollte: ein heterosexuelles, patriarchales Weißwürstchenfest.

Also, alle wichtigen Autoren in deinem Fachgebiet? Ich sehe immer noch nichts schlechtes daran.

Zu dem Zeitpunkt habe ich das noch nicht mal gemerkt. Ich war sogar ganz stolz auf meinen Lehrplan, weil ich einen Text von George Eliot und einen von Oscar Wilde unterbringen konnte – einem schwulen, weißen Mann und einer heterosexuellen, weißen Frau, die unter einem männlichen Pseudonym schrieb.

Das widerspricht sich. Hast du es nun gemerkt und darauf geachtet, die Schwuchtel und die Frau unterzubringen (die Frau ist George Eliot, ihr bekanntester Roman Middlemarch. Der Plot liest sich wie ein billiger Arztroman aus dem Cora-Verlag), oder nicht? Aber Wilde aufzunehmen ist schon gut, es gibt sicher zu wenig Pädophile in der Literatur. Oh Mist, es geht um Literatur. Also, um genau zu sein, die “Schnittstelle von Viktorianischer Literatur, Philosophie und Theologie”.

Ja… ok, bei 2 und 3 kann ich halbwegs mitreden. Wird aber nicht mehr vorkommen.

WARUM WAR MEIN LEHRPLAN SO WEISS?
Die einfache Antwort ist: weil es einfach war. Das habe ich als Studentin nie verstanden. Dass meine Dozenten mir nicht diesen rein weißen, rein männlichen, rein heterosexuellen Lehrplan präsentierten, weil sie böse Menschen waren, sondern weil sie viel zu tun hatten. Wenn du zu viele Seminare halten, Essays schreiben, Fördergelder beantragen, vielleicht noch einen Partner und Kinder versorgen musst und dich Geldsorgen quälen, dann machst du eben, was alle anderen auch machen: Das, was dir beigebracht wurde.

Ja, nun, Nele, du musst nun offenbar weder Kinder noch einen Partner versorgen, Fördergelder beantragen, Essays schreiben oder hast Geldsorgen – oder ist Oxford irgendwie billiger geworden? What’s your excuse? Dummheit?

Du musst gar kein Rassist, Sexist oder Schwulenhasser sein, um einen diskriminierenden Lehrplan zu erstellen.

Lehrpläne sind nicht diskriminierend. Die sind gut, wenn sie Wissen vermitteln, oder halt scheiße.

WIE LÖSEN WIR DAS PROBLEM?

Ja, warum SCHREIEN wir hier denn so rum? Und welches Problem? Diskriminierende Lehrpläne? Oder doch weiße, heterosexuelle Männer? Hmmm… Konzentrationslager haben, wenn sie Gulags hießen, recht gut gegen intellektuelle Männer funktioniert, auch wenn sie nicht weiß waren; funktioniert auch heute noch in Korea.

Die einfache Antwort ist: Studiere ein Fach, das niemanden ausschließt oder sich das zumindest auf die Fahnen geschrieben hat. Wenn ich Gender Studies, Queertheorie oder postkoloniale Literatur studiert hätte, hätte ich diese Probleme jetzt gar nicht.

Nennt mich altmodisch, aber in einem Studium sollte man kritisch Denken lernen. Nicht irgendwelche Inhalte. Klar, Bologna hat da viel kaputt gemacht, und da kann die dumme Nele nicht viel für, dass sie das nicht gelernt hat, aber “postcolonial Studies” sind ein Studienfach für College-Football-Neger, weil man die im Football-Team haben wollte, Gender Studies sind frei ausgedachter Unsinn und “Queer Theory” – kenne ich mich nicht aus, aber ich kann raten – ist wahrscheinlich so ein Unsinn wie “toxic masculinity” von durch Selbsthass psychisch kastrierten Männern? Aber da hat sie Recht: wenn sie gar nichts gelernt hätte in ihrem “Studium” als die einzige, wahre, richtige und gute Wahrheit, hätte sie das Problem nur wie alle anderen guten Menschen mit der Realität, nicht mit dem Curriculum.

Ich hatte das große Glück, jemanden, der maorische Literatur studiert, in Schreibtechnik zu unterrichten und zwei Studenten zu begleiten, die zum Thema Geschlechtsumwandlung in der Literatur forschen.

Wie fein. Maorische Literatur und Geschlechtsumwandlung in der viktorianischen Epoche des britischen Empires. Also – nichts.

Aber die Wahrheit ist,

Die einzig wahre Wahrheit, das alleinig Gute und Glückseeligmachende…

dass mein akademischer Weg zum Herzstück des Patriarchats kein Fehler war, sondern das Ergebnis einer Entscheidung.

Möh. Der Satz macht ja sogar Sinn. Leider hat sie es nicht verstanden, dass das per se bildend gewesen sein könnte und man nicht alles ignorieren sollte.

Ich arbeite an der Schnittstelle von Viktorianischer Literatur, Philosophie und Theologie. Ich hätte wirklich kein weißeres, mehr von Männern dominiertes Feld finden können, selbst wenn ich es versucht hätte.

Öhm… doch. Physik, Chemie, Medizin, Pharmazie, Biologie, Architektur, Maschinenbau, Informatik, – ach, lest doch den Studienfachkatalog einfach selber.

Vielleicht wurde ich davon angezogen, dass meine Identität nie ganz in mein Feld gepasst hat. Ich bin eine deutsche jüdische Atheistin, die zum Viktorianischen Hochanglikanismus forscht.

Was ist denn eine jüdische (1) Atheistin (2)? Sowas wie ein radikalatheistischer Taliban?

Und obwohl du keinen Satz mit Inhalt füllen kannst, hat dich die Uni in Oxford für nur £9,000 pro Semester genommen. Geil, oder? Kapitalismus funktioniert (kommt noch)!

Und ich liebe es. Philosophie und Theologie passen zu der streng logischen Art, nach der mein Gehirn funktioniert.

Ich bin mir relativ sicher, dass du weder philosophische noch theologische Konzepte von Logik verstanden hast. Dein Gehirn funktioniert in etwa wie ein Hamster in einem Laufrad – keine Sorge, das ist bei Frauen normal.

Und es kann sich extrem subversiv anfühlen, dieses traditionell männlich besetzte Königreich der Logik zu beherrschen und aufzumischen.

Naja, nachdem du die viktorianische Zeit studiert hast, kennst du ja sicher den Ausspruch von Ghandi: Erst belächeln sie dich, dann lachen sie dich lauthals aus, und dann schneidest du dir die Pulsadern auf. Oder so.

Nein, die Erkenntnis, dass meine akademische Erziehung und meine Fachwahl dazu geführt haben, dass ich ganz automatisch nichtinklusive Lektürelisten verfasse, hat mich nicht dazu bewegt, mein Interesse an Theologie und Philosophie für farbenreichere Fächer wie postkoloniale Literatur oder Gender Studies aufzugeben.

Sondern aus dir eine offenbar enorm schlechte Dozentin gemacht, die tatsächlich einen Job an einer Uni bekommen hat. Aber gut, das macht den Brexit (noch) verständlicher.

Stattdessen versuche ich noch mehr, ein Regenbogenleuchtturm der Inklusivität in dieser homogenen, weißen Heterowüste zu sein.

Leuchttürme in Regenbogenfarben sind eine blöde Idee. Wirklich blöde. Es gibt Gründe, warum man dafür Kontrastfarben wählt, also weiß-rot. Und wenn jemand ernsthaft die Literatur jedweder Epoche homogen findet, hat er schlicht zu wenig gelesen. Ich finde viktorianische Literatur scheiße, aber nicht homogen.

Dieses Semester unterrichte ich ein Seminar mit dem Thema “Philosophie und der Ideenroman”. Es könnte mich nur zehn Sekunden kosten, eine Lektüreliste zu erstellen. Da stünde dann drauf: Goethe, Voltaire, Carlyle, Froude, Dostojewski, Sartre, Nietzsche.

Du kamst nicht innerhalb von zehn Sekunden auf Froude. Zudem sind die meisten keine Briten – wozu nochmal studiert man viktorianische Literatur, wenn man dann Goethe liest?

Das Seminar vorzubereiten würde auch nur wenige Stunden dauern, weil ich diese Jungs und ihre Texte in- und auswendig kenne. Und es wäre sicher auch noch ein gutes Seminar. Anregend, interessant, herausfordernd – alles, außer inklusiv oder divers.

Männer, Mädchen, Männer. Aber es wäre vielleicht ein gutes Seminar zum angegebenen Thema, weswegen man das halt von Leuten unterrichten lassen sollte, die davon Ahnung haben – also, nicht von dir.

Hier fängt die echte Arbeit an. Es ist eine Herausforderung, Autoren zu finden, die die Ideen und Diversität vertreten, die meinem Lehrplan fehlten. Also habe ich meine Freunde gefragt, die postkoloniale Literatur oder Queer Studies studieren und habe die Schwarmintelligenz von Facebook genutzt.

Die Schwarmintelligenz von Facebook. Zur Vorbereitung eines Seminars. In Oxford. Ziehen wir eine Ereigniskarte: Statt £9.000 auszugeben können sie auch direkt über Los und in das Facebook gehen. 

Aus all dem wurde eine lange Liste von Werken, die ich noch nie gehört hatte oder zumindest noch nicht gelesen. Und gleichzeitig wurden so aus ein paar Stunden Vorbereitung mehrere Wochen zusätzlichen (unbezahlten) Lesens – Zeit, die ich gut für meine Doktorarbeit hätte nutzen können.

Ja, nun, der grundsätzliche Hintergedanke daran, dass man jemanden für eine Arbeit bezahlt ist, dass der diese Arbeit bereits kann – wenn er es erst lernen müsste, könnte man ihn sich auch sparen und es selbst lernen. Das ist beim Fliesenleger nicht anders als beim Dozenten, und wenn du dozieren willst, hättest du das halt können sollen. Und wohlgemerkt hättest du ja – nach deiner eigenen Aussage – auf Basis der Dozenten, denen du zugehört hast, auch ein gutes Seminar gestalten können. Wolltest du halt nicht. Du wolltest einen bunten Leuchtturm mit Energiesparlampen bauen, weil bunt wie Umweltschutz wichtig und gut sind. Scheiß auf die Seeleute.

KANN ICH MIR ALL DIESE UNBEZAHLTE ARBEIT NOCH LEISTEN, WENN ICH ERST EINMAL DIE VOLLE WUCHT AKADEMISCHER ARBEIT IN ZEITEN DER SPARPROGRAMME ERTRAGEN MUSS?

Offensichtlich schon, kannste jetzt ja auch. Und es ist keine unbezahlte Arbeit, wenn man dich für ein Seminar bezahlt – es ist wirklich dein Problem, ein Seminar zu einem Thema anzubieten, was du nicht beherrschst.

am Ende hatte ich eine Lektüreliste, auf der eben auch Texte stehen wie die folgenden: Invisible Man von Ralph Ellison, The Just City von Jo Walton und The Sailor who fell from Grace with the Sea von Yukio Mishima.

Beeindruckend. Invisible Man ist nur unter den 100 besten englischen Büchern des 20. Jahrhunderts lt. Time Magazine, das ist super. Und es hat auch noch ein Neger geschrieben. Ein rassitischer Neger, btw.

The Just City ist kein Jahr alt und von einer fetten Frau geschrieben worden, und hat jetzt nicht gerade einen intellektuellen Anspruch (siehe). Yukio Mishima war ebenfalls ein rechtsradikaler Nationalist, der als ordentlicher Japaner wenigstens Seppuku begangen hat.

Warum lesen die nicht gleich Hitler? Der war ja gerüchtehalber genauso schwul wie Mishima…?

Und Jo Walton hat fantastische Ideen, auf die keiner der Männer auf meiner alten Liste gekommen wäre, gerade weil Walton den Kampf um Gleichberechtigung selbst erfahren hat.

Jo Walton ist 15 Jahre jünger als meine Mutter, und meine Mutter hat einen feuchten Dreck um Gleichberechtigung gekämpft, die hat studiert und wurde danach verbeamtet. Walton hat einen Arzt geheiratet und ist das Gegenbeispiel für eine moderne, selsbtändige und emanzipierte Frau. Juiii!!!

Ich bin mir nicht sicher, ob diese Geschichte ein gutes Ende hat.

Ich fände es ja verständlich, wenn die Briten dich rauswerfen, aber ich fände es schade, wenn du dann nach Deutschland kämst.

Schon jetzt frage ich mich, ob ich mit den vielen Stunden unbezahlter Vorbereitung unabsichtlich die kapitalistische Kultur der Überstunden unterstütze und rechtfertige.

Schau, als Dozent an der Uni bekommt man mit W3 zwischen 6.000 und 7.000 Euro für um die neun Semesterwochenstunden (zu 45 Minuten). Bei 28 Wochen im Jahr sind das 189 Arbeitsstunden im Jahr für (ohne Zulagen) 72.000€ brutto, also gut 380€/Stunde – plus “unbezahlte” Vorbereitung. Wenn dir das zu wenig sein sollte, geh halt putzen.

Manchmal muss man eben ein paar Überstunden machen, um “den Mann” und seine heterosexuellen, weißen Brüder in die Schranken zu weisen.

Und du bist sicher, dass dir das bei mir gelungen ist? Ich meine ja nur – vielleicht hättest du ja lieber fünf Minuten nachdenken sollen, statt den Rotz hinzuschreiben, und Ngozi Dingens und die anderen Gestörten nachts gelesen?

Ich freue mich über Verbesserungen, Vorschläge und Ergänzungen. Inklusivität ist schließlich ein Prozess und kein fester Zustand. Also sagt mir: Was kann ich besser machen?

Hmmm… hatten wir das nicht gerade schon? Mehr Denken? Inklusivität, findet meine Autokorrektur, ist zum Beispiel nichtmal ein Wort.

Aber hey, wenn Du produktive Kritik willst, also, von einem weißen, heterosexuellen, atheistischen, christlichem Mann: Denk mal drüber nach, ob es vielleicht sinnvoll sein könnte, die Vorteile eines “inklusiven” Lehrplans mit Negern, nicht-arischen Nazis, Gendergestörten und Hausfrauen gegenüber einem mit intelligenten Literaten darzustellen. Wenn dir das nicht gelingt, solltest du es vielleicht lassen mit der Inklusion von Deppen. Inklusion funktioniert ja an Schulen auch nicht so toll, und auch wenn es noch so “gut” gemeint sein sollte, ist es vielleicht trotzdem Schwachsinn. Ich bin mir sehr sicher, dass jeder dein Paper zu den vernachlässigten Perspektiven von Randgruppen im Vergleich zum etablierten Curriculum gerne lesen würde, wenn er denn gut recherchiert, fundiert und begründet wäre. Kleiner Hinweis: Wenn er in einem Journal mit “women” oder “gender” im Titel abgedruckt wird, ist er es eher nicht. Du machst nur den Fehler, den du deinen Dozenten vorwirfst: Menschen wegen ihrer Ethnie oder Sexualität wählen. Das haben die aber nicht gemacht, das machst nur du.

Advertisements

Leave a Reply

Please log in using one of these methods to post your comment:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s