10 Gründe, ein Antisemit zu werden

Sciencefiles macht auf eine nutzlose Aktion der “Aktion 3. Welt Saar” aufmerksam , die uns racistplaint, inwiefern wir alle Antisemiten sind. Oder sein sollten, da bin ich mir nicht sicher. Aus wahrscheinlich wenig Spenden- und vielen Steuergeldern haben die Depp*innen des Vereins ein “Aufklärungsplakat” zusammengeschustert, was mit den ganzen antisemitischen Klischees endlich mal ordentlich aufräumt.

Nicht.

Ich empfehle für eine sinnvolle, seriöse Auseinandersetzung den Artikel bei Sciencefiles, mein folgender Text wird wahrscheinlich ziemlich heftig werden. Aber gut, die wollten das ja nicht anders, und es steht ja schon in der Bibel “bitte, so wird dir gegeben”.

Das Plakat räumt erstmal mit ein paar vollkommen unbekannten und von niemand geteilten Annahmen über Juden, Israel und sonstiges Gesocks auf. Zwar nicht damit, dass eigentlich niemand ein Derogativ für Jude kennt, weil Jude per se schon ein Derogativ ist. Aber darüber machen wir uns später Gedanken.

Juden und Radfahrer beherrschen die Welt.
Wieso Radfahrer?

Gute Frage. Wollen da die widerlichen, hinterlistigen Juden schon wieder von den Protokollen der Weisen von Zion ablenken und schieben jetzt Radfahrer vor? Oder soll das etwa absurd klingen? Ich meine ja nur – es gibt Radwege, keine Judenwege. So abstrus ist das jetzt per se mal nicht. Wobei… für Juden gibt es ja an jedem größeren Flughafen ein eigenes Terminal, und der ominöse vordere Teil in Flugzeugen muss ja auch für irgendwen da sein. Gerüchtehalber gibt es da auch ordentliches, koscheres Essen und nicht nur pürierte Babykotze. Das ist also überhaupt nicht abstrus, aber es wird uns auch nicht erklärt, wie alles weitere auch nicht, da muss man schon richtig “fühlen”, um ein braver Anti-Antisemit zu sein. Ich meine, verdammt, das war erst die Überschrift!

Antisemitismus tötet

Ja. Ach?! Klar macht Antisemitismus das. Da muss man nicht Nazis, mittelalterliche Pogrome, Kamelficker oder Paris erwähnen. Wissen wir. Bewegungen, die eine Gruppe tot sehen will, tendieren dazu, diese Gruppe zu töten. Vielleicht hättet ihr lieber was darüber geschrieben, warum das jetzt schlecht sein sollte, aber wozu auch? Manchen wir lieber das Gegenteil:

Judenfeindschaft gibt es in verschiedenen Formen schon seit 2000 Jahren, nicht erst seit der Staatsgründung Israels.

An dieser Stelle möchte ich explizit erwähnen, dass ich hier nicht kontextfrei zitiere; die Macher scheinen nicht nur 3. Welt – Fans zu sein, sondern auch nur unteres Drittel der Intelligenzkurve. Abgesehen davon, dass Israel nicht 3. Welt ist. Aber zu erklären, dass etwas 2.000 Jahre alt ist, macht es nicht per se schlecht. Dass nicht nur “Rechte”, sondern auch Linke und Moslems (das wäre dann mal insgesamt der überwiegende Teil der Menschheit) Juden nicht leiden kann, ist nicht wirklich ein pro-semitisches Argument, oder? Ich meine, kommt mal: “Alle hassen Juden – Juden hassen ist doof” klingt nicht sonderlich überzeugend, oder?

Warum ist Antisemitismus so weit verbreitet?

Gute Frage. Könnte es sein, dass es dafür einen Grund gibt? Mal ehrlich – wollt ihr, dass ich Juden nicht leiden kann? Ich kenne nichtmal Juden.

Damit lässt sich fast alles erklären. Ist doch schön, wenn man einen Sündenbock hat. Wenn etwas auf der Welt schief läuft, wenn der Kapitalismus mal wieder nicht hält, was er verspricht, und Menschen arm sind und (ver-)hungern… die Juden sind schuld. Früher sollen sie schuld gewesen sein an der Pest, heute an Wirtschaftskrisen und am Nahostkonflikt. Aber warum diese absurden Schuldzuweisungen?

Ehm… die Juden waren im Mittelalter ein Wandervolk, quasi wie Zigeuner, nur nicht verstohlen, sondern nur verlogen (also Händler statt Diebe). Es ist jetzt durchaus sinnvoll, anzunehmen, dass ein wanderndes Volk auch die Pest toll mit sich rumschleppt. Das ist nun nicht sonderlich “absurd”. Und was ist denn jetzt plötzlich am Kapitalismus schlecht? Und wieso sollen den Juden erfunden haben? Klar, die haben ihn perfektioniert und pervertiert, aber doch nicht erfunden. Und der Nahostkonflikt bezieht sich spezifisch auf Israel vs. irgendwelche wechselnden Kamelficker. Da sind natürlich die Juden Schuld, ohne die gäbe es den “Nahostkonflikt” nicht, der hieße dann anders und es wären Sunniten gegen Monditen oder sonstige Kamelficker, aber eben keine Juden.

Nach dieser entsetzlichen Einleitung, bei der man langsam das Bedürfnis hat, eine Synagoge zu einer Moschee umzubauen, kommen dann noch zehn “Gesichter” des Antisemitismus. Zum Beispiel ist es antisemitisch, sich nach dem Kacken den Arsch abzuwischen. Oder zu sagen:

  1. „Heute hat niemand mehr was gegen Juden”

… weil – das ist antisemitisch, nicht einfach “nur” unzutreffend und dumm. Es haben eine Horde voller Menschen etwas gegen Juden, das hatten wir anfangs etabliert. Eigentlich hat die Mehrheit der Menschheit etwas gegen Juden. Das ist also absurd, nicht aber antisemitisch. Vor allem aber: Warum soll das jetzt schlecht sein?

Und man stolpert verdammt oft über sich selbst. Dem Antisemitismus auf die Schliche zu kommen, heißt auch, bei sich selbst danach zu suchen. Wie unangenehm.

Soll das jetzt ironisch oder witzig sein? Über seine eigenen Füße stolpern ist eine verdammte, bekannte Redewendung, das ist als Metapher hier vollkommen ungeeignet. Zudem weiß ich immer noch nicht, warum es unangenehm sein sollte, Juden nicht leiden zu können; bisher habe ich aus dem Plakat nur gelernt, dass das die meisten Menschen machen. Könnte ja einen Grund dafür geben, oder?

2. „Man wird doch wohl noch Israel kritisieren dürfen”
Darfst Du. Wir haben uns extra das Okay von der israelischen Regierung eingeholt.

Warum duzt ihr mich? Ich kenne euch nicht, und ich mag euch nicht sonderlich, weil ihr dumm seid und Scheiße schreibt. Könnte ich bitte gesiezt werden? Oder müssen wir erst Umerziehungslager bauen?

Und warum fragt ihr bei der israelischen Regierung nach, wenn ihr was in Deutschland macht? Wegen der Weisen von Zion und der allmächtigen jüdischen Weltlobby, von der ihr so tut, als gäbe es sie nicht?

Aber warum ausgerechnet Israel-Kritik? Hast Du jemals etwas von Belgien-Kritik gehört oder wird hier mit zweierlei Maß gemessen?

Hmmm… hat Belgien irgendwo ein rechtsfreies Gebiet eingemauert und lässt internationale Hilfsgüter da nicht hin und wirft regelmäßig Bomben auf Schulen und Infrastruktur? Nein? Ok, dann ist das nicht zweierlei Maß, oder?

3. „Ein Palästina vom Fluss bis ans Meer…”

Habe ich nie in meinem Leben gehört. Aber Palästina ist schon das Land da aus der Bibel, mit dem Fluss Jordan bis ans Meer, oder? Fuck antisemitischer Moses, der Arsch.

Übrigens: Die palästinensischen Gebiete sind heute schon
judenrein. Düstere  Aussichten.

Das ist eine verdammte Lüge. In den palästinensischen Gebieten gibt es über 250 jüdische Siedlungen mit mehr als  600.000 Einwohnern.

4. „Ich habe nichts  gegen Juden, aber…”
Wieso „aber“? Du hast doch nichts gegen Juden.

Ich hatte nichts gegen Juden, aber dann habe ich euer Pamphlet gelesen. Langsam denke ich nach, wo man ein Umerziehungslager bauen könnte. Schaut, geht mit dem “aber”. Und hört auf, mich zu duzen.

5. „Sogar die UNO verurteilt Israel”
Stimmt. Sie hat zwar einen guten Namen, ist aber nicht neutral. In vielen UN-Gremien dominieren Staaten, die gegen Israel sind. Schon seltsam, wenn ausgerechnet Iran und Nordkorea im UN-Menschenrechtsrat Resolutionen gegen Israel verabschieden.

Ich finde jetzt nicht, dass die UNO einen guten Namen hat, das sind Succubi, die auf anderer Leute Kosten leben, Rauchen verbieten wollen und Gender Mainstreaming und so einen Quatsch machen. Aber auch das “Gegenargument” ist, wie Sciencefiles ausführt, schlicht eine Lüge.  Aber ja, nur weil die UNO was scheiße findet, ist es natürlich nicht schlecht; das ist per se schon kein Argument. Könnte man auch einfach hinschreiben. Wollt ihr, dass ich jetzt nicht nur Juden, sondern auch noch Israel nicht leiden kann?

6. „Die Juden haben Jesus umgebracht”
Aber tatsächlich waren es die Römer. Gibt es deswegen etwa Italien-Kritik? Der christlich geprägte Judenhass (Antijudaismus) hat 2000 Jahre überdauert und den modernen Antisemitismus mit hervorgebracht.

Nochmal: Nicht alles, was 2.000 Jahre alt ist, ist schlecht. Feuer ist auch über 2.000 Jahre alt und sehr praktisch. Das Rad auch. Und die Römer waren keine Christen. Und ob die Juden nun Jesus umgebracht haben oder nur den römischen Besatzern auf den Geist gegangen sind, bis die das gemacht haben, ist seit den Nürnberger Prozessen keine Rechtfertigung mehr. Gott, wer hat den Machern von dem Dreck denn ins Hirn geschissen?

7. „Die Israelis sind die Nazis von heute”
Was die mit den Palästinensern machen… Schon gewusst, dass Israel einen Tag nach seiner Gründung von fünf arabischen Staaten gleichzeitig angegriffen wurde? In der einzigen Demokratie im Nahen Osten haben Araber so viele Rechte wie in keinem arabischen Land.

Ja… wie Amerika von den Engländern; das ist normal, wenn man einfach irgendwo einen Staat neu deklariert. Wusste ich auch schon. Was hat das damit zu tun, was die Israelis mit den Palästinensern machen oder mit Rechten von Arabern in Israel? Könnten wir mal beim Thema Palästina bleiben? Araber hatten in Nazideutschland auch mehr Rechte als in jedem arabischen Land – also, die, die nicht umgebracht wurden, aber das spricht doch nicht wirklich für Nazideutschland, oder? Und wie verzweifelt muss man sein, um einen Vergleich mit Nazideutschland anzustellen – und den dann noch nichtmal deutlich zu gewinnen?

8. „Heuschrecken und Rothschilds beherrschen die Welt”

Ich bin gespannt, was das für ein Blödsinn wird, aber ich muss das ja gar nicht zerlegen, das machen die schön selbst:

Klingt kritisch und radikal. Aber schon die Nazis haben mit diesen Verschwörungstheorien argumentiert.

Die Nazis haben sich auch nach dem Kacken die Hände gewaschen. Untauglich. Und wieso soll das eine Verschwörungstheorie sein? Weil ihr das behauptet? Oder die Heuschrecken und die Weisen von Zion? Kinders, ich glaub euch das nicht, wenn ihr keine Argumente habt. Habt ihr welche?

Im Ernst: Die Welt und die Wirtschaft sind kompliziert. Es sind nie einzelne Personen, die als böse Verschwörer die Welt lenken.

Sondern vielmehr die (Plural, sic!) Heuschrecken und die (Plural, sic!) Rothschilds? Wo habt ihr denn argumentieren gelernt? Im Studiengang “schwules Rudelbumsen” an der Uni von Herzliyah? Kleiner Tipp: War das Geld nicht wert.

9. „Kindermörder Israel”
Dass Juden nicht-jüdische Kinder aus rituellen Gründen ermorden, ist ein altes Stereotyp des christlichen Antijudaismus. Heute wird es auf islamisch dominierten Demos verwendet, um gegen Israel zu hetzen.

Also, Moment mal: Wenn israelische Kampfjets in Gaza eine Schule, ein Krankenhaus oder einen Kindergarten niederbomben, was sie machen, dann ist das ein berechtigter Vorwurf. Was soll denn dieses Religionsgewiesel mit Christen und Moslems? Und was für Riten? Gibt es jüdische Riten, bei denen Goi-Kinder ermordet werden? Wenn ja, sollte man das dringend verbieten. Ansonsten sollte man aber auch aufhören, in Palästina Kinder totzubomben. Oder Frauen. Und sogar Männer, aber das geht natürlich sehr weit, die Forderung.

10. „Israel boykottieren”
Klingt nach engagiertem Verbraucherverhalten, ist aber eine dreckige Sache. Die Nazis waren ehrlicher und nannten es „Kauf nicht beim Juden“. Es häufen sich auch Kampagnen gegen die Zusammenarbeit mit israelischen WissenschaftlerInnen und gegen KünstlerInnen, die im „bösen“ Israel auftreten.

Ich kenne jetzt persönlich nur Kampagnen gegen “israelische” Produkte, die in völkerrechtlich illegal besetzten Gebieten hergestellt wurden und die verlogenen Juden das nichtmal draufschreiben wollten. Ein Handelsboykott ist auch keine “dreckige” Sache, aber meines Wissens nach schenken wir Israel eher atomwaffenfähige U-Boote, als sie zu boykottieren. Das haben die Nazis nicht gemacht, der Vergleich hinkt nicht, der Vergleich hat seine Beine in einem Luftangriff auf ein Kinderkrankenhaus verloren.

Und was haben wir nun gelernt?

Was kann ich gegen Antisemitismus tun?

Bessere Frage: Warum sollte ich was gegen Antisemitismus tun? Eure Broschüre gibt mir eine ganze Menge Gründe, Israel nicht leiden zu können, und nachdem ihr Israel und “alle Juden” so schön rassistisch gleichsetzt, rechtfertigt das sogar Antisemitismus – habe ich bei der Antifa gelernt, keinen Fußbreit den Rassisten und so.

Das Gedenken an die im Holocaust ermordeten Juden ist wichtig.

Weil? Das Gedenken an meinen toten Kater ist wichtig. Sogar noch viel wichtiger, also, mir zumindest. Den mochte ich. Ich kenne keine im Holocaust ermordeten Juden, ich kenne niemanden, der im Holocaust Juden ermordet hat, und auf einer Liste von Dingen, die mir wichtig sind, kommt “Gedenken an im Holocaust ermordete Juden” irgendwo hinter “Blumen gießen”, man kann ja schließlich auch neue Blumen kaufen, und die Juden können sich ganz offensichtlich auch fleißig reproduzieren.

Antisemitismus zu bekämpfen, ist jedoch mehr.

Es wäre praktisch, Sätze zu, wenn man möchte, dass die jemand. Aber gut: Mehr wichtig als mein toter Kater? Pffft. Wir können über Benzinverbrauch reden, wenn wir wollen. Warum aber unterfüttert ihr Antisemitismus derart, wenn ihr ihn eigentlich bekämpfen wollt? Was haben wir denn gelernt? Es sind keine Einzelpersonen, die die Weltherrschaft durch Pervertierung des Kapitalismus anstreben, sondern vielmehr jüdische Gruppen, die nicht ganz so schlimm sind wie die Nazis? Fein. Ganz fein. Ich werde einen feuchten Dreck tun, mich da dafür einzusetzen.

Weil Juden heute immer noch verfolgt und diskriminiert werden, ist es umso wichtiger, solidarisch mit den lebenden Juden und Jüdinnen und ihrem Staat zu sein. Er bedeutet Schutzraum und Lebensversicherung.

Belege? Natürlich keine. Und wenn die Juden schon – nicht einzeln, aber als Gruppe – Schuld an allem Übel dieser Welt sind, finde ich wirklich nicht, dass sie einen Schutzraum und eine Lebensversicherung verdient haben. Und ich werde einen feuchten Dreck solidarisch mit dem Staat Israel sein, wenn der nicht solidarisch mit mir ist. Wir könnten über 2.500€/Monat reden.

Konkret zu tun wäre dies: Antisemitische
Schleichwege erkennen, bei sich und anderen.
Sie couragiert benennen und dazwischengehen

Was für antisemitische Schleichwege? Den blanken Unsinn, den ihr faselt, ist absurdes Elefant-Rüssel-Schwein-Denken. Aber ich benenne gerne euren dummen Quark als solchen, dafür braucht es nichtmal Courage. Und ich würde sehr, sehr gerne zwischen euch und eure staatlichen Fördertöpfe “dazwischengehen”. Von dem Geld könnte man auch irgendwo Lager für Leute wie euch bauen, zum Beispiel bei Terezin, der Herr Zeman macht nun nicht den Eindruck, dass er da groß was dagegen hätte. Oder noch ein bisschen weiter im Osten, mirwegen, der Herr Kaczynski hat da noch ein weitestgehend unbebautes Grundstück in Oświęcim frei. Mit Bahnanbindung! Und romantisch-ländlichem Flair, quasi wie hier:

ausblick

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7 Replies to “10 Gründe, ein Antisemit zu werden”

    1. Kike habe ich vielleicht mal wo gelesen, und es war mich nicht wichtig genug, es zu verstehen, um es nachzuschauen. Und “Hakennase” – mei, es ist ja nun nicht mehr 1933, und wir kennen Moran Atias und hätten ja nun alle gene Sex mit ihr.

      Aber Deine Liste… mei… ich will nicht in einer Gesellschaft leben, in der “Seinfeld” ein “racial slur” ist; ich kenne die Sendung nicht, aber ich gehe davon aus, dass der _echt_ reich geworden ist. Hmmm… bedient aber schön das Klischee des geldgierigen Juden. Aber hey, für _das_ Geld würde ich _echt_ tauschen.

      Ich kann die Liste aber nicht wirklich ernst nehmen, da da auch “Zionist” als “racial slur” aufgeführt ist, und mal ehrlich – die sind _null_ besser als Nazis, von der Ideologie her. Und “Nazi” ist kein “_racial_ slur”. Ich finde Zionisten und Nazis ähnlich schlimm, denn – ich nehme mal die deutsche Wikipedia – “politische Ideologie von Juden und die damit verbundene Bewegung, die auf die Errichtung, Rechtfertigung und Bewahrung eines jüdischen Nationalstaats in Palästina abzielt” – nimmt sich nicht viel mit “Errichtung eines großdeutschen Reiches in Ostpommern (oder so)”, richtig?

      Ich muss jetzt noch mit meinen drei Kätzchen und einer Babymaus Fangen spielen.

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      1. So geht’s, wenn jeder im Internet seine Ideen einfach mit auf die Liste schreiben kann ^^ Ein bisschen wie PONS und ihr Jugendwort des Jahres.
        Ich finde die Gleichsetzung von Israels Aktionen Kacke finden = Juden hassen auch unverständlich. Ich bin ungebildet, für mich klingt’s immer wie ein Streit der eskaliert ist, weil “weg gegangen, Platz vergangen” ignoriert wurde.
        Ich habe früher tatsächlich lebendige Mäuse an meine Katze verfüttert…

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        1. Ich wäre ja super _dankbar,_ wenn die Katzen die lebendigen Mäuse _fressen_ würden. Aber Tante Stella hat sich mit dem kleinen Tiger angefreundet und fand halt offenbar, dass man die jetzt nicht, um einen lecker Stick zu bekommen, halbtot zu Frauchen reinbringt, sondern dafür, dass der Kleine mal lernt, wie man Mäuse fängt, _vollkommen_ lebendig. Und Mäuse passen halt unter alles, im Gegensatz zu den Katzen. Eine. verdammte. Stunde., bis wir sie in einer Biomülltüte hatten, und wir haben sie als erste einfach wieder “freigelassen”, statt sie durch einen beherzten Bumser an die Biotonne von ihren Leiden zu erlösen – wie schon viele andere Mäuse und Vögel. Aber gut, der Kleine ist jetzt 13 Wochen, bald fehlt den Beutetieren dann wieder ein Körperteil. War so toll, als Luna schwanger war, da waren Vögel, Mäuse und so ratzeputz weg.

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          1. Was für ein tolles Sonntagsprogramm 😀 Ich hab in der Rolle von Tante Stella unfaire Wettkampfbedingungen geschaffen und meine Jungkatze mit der Maus in einen leeren Wassertrog gesetzt… Easy cleanup.
            Behaltet ihr die restlichen Kätzchen?

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          2. Die drei süßen Kleinen, die die vorgesehenen Namen Altair, Orion und Mars bekommen haben, hat ein ganz lieber, sehr dicker Mann mitgenommen, der noch mehr auf dem Land lebt als wir. Laut Whatsapp geht es ihnen hervorragend, und 6 Katzen auf 100m² sind halt zu viele. Auch wenn es sehr schmerzte. Wir wollten ja “nur” zwei, aber wir konnten dann auch nicht alle Kleinen hergeben.

            Zudem braucht es auch mal einen Kater, um den bösen Siam-Kater zu vertreiben, die Mädels schaffen das leider nicht (Schnitzelchen konnte das sehr wohl, aber die war _voll_ Psycho zu fremden Katzen – und leider alt). Stella und Luna sind ja auch noch Kinder… Mama Luna wird gerade so 11 (Monate).

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