Mit Vollgas an die Wand der #Rigaer94

Auf mich hört ja nie jemand. Jetzt hat es gekracht.

Ich habe ja schon im Januar vorgeschlagen, dass man einfach eine Mauer um Berlin bauen könnte, nach “Escape from New York”-Vorbild, aber nein, meine “einfachen” Lösungen sind den Dummtrullas und Weicheiern von Politikern ja “zu einfach für die komplexen Probleme”, und dann kracht es halt.

Die Assos aus der Rigaer Straße in Berlin haben effektiv gelernt, dass sie machen können, was sie wollen, und das machen sie dann halt auch. Lebensunterhalt? Zahlt der Steuerzahler. Rechtsanwälte? Zahlt der Steuerzahler. Miete für das besetzte Haus? Zahlt der Steuerzahler (also, wohl eher nicht an den Eigentümer, aber seien wir mal nicht so spitzfindig, trinkt halt mal einen Kasten Oettinger, ihr Nazis). Alte Kleinwagen anzünden, weil man sich in die “guten Gegenden” nicht traut und die Leute mit teuren Autos Garagen haben? Dah, sind ja Steuerzahler.

Ich habe mich übrigens informiert: Das sind natürlich alle Assos, und ich frage mich seit einer Weile, warum man die nicht längst als Terroristen einstuft; wenn drei besoffene Neonazis mit einem IQ von  80 ein Flüchtlingsheim abfackeln, macht man das ja auch. Komischerweise findet man letztere immer, während man von den Bewohnern der Rigaer 94 nur von einem Drittel weiß, dass es berufskriminelle Assos sind (also, der Verfassungsschutz weiß das), aber mei, wir leben ja im schicken, rechtsstaatlichen Deutschland, das das Gute repräsentiert, und wir wollen ja schließlich nicht, dass es bei uns so aussieht wie in einem gottverdammten Polizeistaat mit einem Diktator:

Sondern anständig Deutsch, um mal Herrn Böhmermanns mangelhaft-linke “Recht”schreibung zu verwenden:

Aber es ist sicher gut, dass deutsche Polizisten und Soldaten in Afghanistan dortige Polizisten ausbilden, die wissen ja offensichtlich, wie man Assos und Terroristen unter Kontrolle hält und den Rechtsstaat stärkt, weswegen in Berlin nicht (spätestens) jeden zweiten Tag ein Auto brennt und Schäden in Millionenhöhe verursacht werden.

Oder? Oh, ihr findet das obere Bild irgendwie netter und würdet lieber da wohnen? Das ist aber halt Turkmenistan – sorry. Turkmenistan ist eine fürchterliche Diktatur, das sieht man schon am Flughafen – ich meine, rigide Diktatoren bekommen ja nie etwas hin; niemand arbeitet gerne und ordentlich, wenn er das nur macht, um nicht zu verhungern, richtig? Kommt, ich meine, ihr wollt doch lieber so einen Flughafen  haben:

als einen illusorischen Plan irgendeines Diktators, der Protzprojekte baut, oder?

asair

(Die Bilder sind von jeweils 4 Jahren nach Baubeginn). Aber wir haben den Turkmenen zumindest eines voraus: Die Berliner Oligarchen können das viel schneller (seit 2006 vs. 2012), besser (wird irgendwann abgerissen vs. im Winter eröffnet) und viel, viel schöner als der turkmenische Diktator, wenn man denn einfach nur mit einem ordentlichen Hauptstadtflughafen angeben will und nicht möchte, dass es aussieht wie ein DDR-Plattenbau:

airports

Man darf aber nicht vergessen, dass Diktaturen natürlich nicht an Belanglosigkeiten wie Recht und Ordnung oder funktionsfähigen oder gar hübschen Flughäfen festgemacht werden sollten, sondern vor allem daran, was sie wirklich für ihre Bevölkerung machen. Da versagen die rückständigen Staaten auch – während wir in den letzten zehn Jahren gute 20% Wirtschaftswachstum hinbekommen haben, was alleine durch die Mehrwertsteuererhöhung, Nullzinsen und eine Verdopplung der Strompreise leider nicht viel wert ist, hat es der widerliche Diktator Gurbanguly Berdimuhamedow nur zu 300% Wirtschaftswachstum gebracht.

Wir sehen also, es gibt keinen Grund, irgendwas bei uns zu ändern, wir sind in Deutschland, hier ist alles ganz hervorragend, und wir müssen dringend unsere gut ausgebildeten Soldaten und Polizisten in alle möglichen –Stan-Länder schicken, um den Leuten dort zu zeigen, wie man alles richtig macht.

“Einfache Lösungen” funktionieren nämlich, das sagen uns ja Heiko Maas und alle Medien einhellig, definitiv nicht, wenn man es mit echten Problemen, Terroristen und einem korrupten, selbstbereichernden Staatsapparat mit ehemaligen Sowjetfunktionären wie der ihre SED-Parteilinientreue beweisende Angela Merkel oder der Stasi-Mitarbeiterin Anetta Kahane, die jetzt das deutsche Internet viel demokratischer zensiert als die 中国共产党, zu tun hat.

Nein, Diktaturen und realpolitische Solidarität funktionieren nie. Never. Ever. Man müsse sich nur mal vorstellen, die Berliner Polizei würde für die nächsten ach-so-demokratischen Antifa-Terroraktionen Demonstrationen Amtshilfe von der Turkmenischen Polizei anfordern und da würden 200 turkmenische Polizisten mal die Einhaltung grundlegender Menschenrechte (wie die auf Eigentum und körperliche Unversehertheit von Polizisten, die ja gerne mal mit Steinen und Molotow-Cocktails beworfen werden) durchsetzen.

Das ist aber in einem Rechtsstaat wie Deutschland natürlich undenkbar, dass solch “komplexe Probleme” so einfach zu lösen sind. Hier ist es auch völlig undenkbar, dass Gerichte unabhängige Entscheidungen treffen und festgestellte Unschuldige immer noch von einer unabhängigen Presse als Täter dargestellt werden, während die eigentlichen Täter von Ministern als vorgeschobener Grund für eine repressive Gesetzgebung missbraucht werden. Sowas passiert nur in Diktaturen.

In anständigen Demokratien dürfen sich selbstverständlich subversive Elemente autonome Linksterroristenautonome selbstverständlich in der Lügen freien Presse über “exzessive Polizeigewalt” beschweren, wenn sich die Polizisten nicht einfach mit Steinen und Sprengkörpern bewerfen lassen. Ich meine, wozu sind wir denn so ein anständiges Land? Wir brauchen die Polizei ja schließlich nur, und absolut nur, dazu, sich von irgendwelchen Terroristen linken Autonomen mit Scheiße bewerfen zu lassen und nicht etwa wegen der Durchsetzung des Rechtsstaats, richtig? Ich meine, sollen die sich mal nicht beschweren, immerhin wurden sie nicht, wie in Dallas, erschossen. Weicheier. Empfindliche Weicheier.

Dafür gibt es keine einfachen Lösungen, und das sollten wir endlich auch mal in Turkmenistan durchsetzen. Also, unsere Demokratie, unsere Rechtsstaatlichkeit und unsere Ordnung und überhaupt. Ansonsten sieht es am Ende in Berlin noch so aus wie in Ashgabat:

Undenkbar, nicht? Berge in Berlin? Entsetzlich! Die bräuchte man ja schließlich nur, wenn man nicht eine völlig idiotische Energiepolitik mit Windrädchen betreiben würde, nur für die Energieversorgung und so unwichtige Kleinigkeiten. Die ist aber durchaus zwar nicht demokratisch, aber, viel besser, wie uns Bundestagspräsident Lammert heute erklärt hat, parlamentarisch-demokratisch total super “legitimiert”. Also, die nichtexistenten Berge. Wie auch die linken Terroristen Autonomen Assos erklären, dass es total “legitim” ist, beliebig Eigentum Dritter zu zerstören, weil “Menschenrechte” und so. Was Diktatoren nicht beachten, die Pisser.

Ich finde es super, in einer parlamentarischen Demokratie zu leben, in der Parlamentarier für den Scheiß, den sie machen, so toll legitimiert, aber keinesfalls persönlich verantwortlich sind.  Ich meine, am Ende würde sonst Berlin verdammt dunkel aussehen – mangels Bergen – und niemand könnte – mangels Strom – Videoauswertungen machen, und plötzlich hätten wir hier einen Diktator, der für Recht und Ordnung sorgt, auf Kosten einer kleinen, kriminellen Minderheit.

Wir haben ja aus der deutschen Geschichte gelernt, dass soziale Gruppen – egal welcher Art – nicht als Feindbild herhalten können, wegen Hitler und Juden und so. Das ist nämlich total Nazi, Gruppen vorzuhalten, sie bereichern sich auf Kosten anderer, bilden kriminelle Netzwerke und nutzen die Gutmütigkeit des deutschen Volkes aus. Das war nämlich eine totale Lüge (jetzt ernsthaft, die Juden waren sicher zum Großteil anständige Leute), aber das ist natürlich ein wichtiger Grund, jetzt nicht alle asozialen Linken in einen asozialen Topf zu werfen. Bei den Linken gibt es nämlich auch anständige Leute, wie, äh… wie – ja – äh – bei den Grünen. Volker Beck zum Beispiel, deren schwules, 100%ig rehabilitiertes, für Pädophilie und lebensvernichtende Drogen eintretendes, politisch korrektes (und kriminelles) Aushängeschild.

Ist schon gut, dass wir eine wehrhafte Demokratie sind und solche Elemente dulden, weil wir (also, die dumme, aber trotzdem wahlberechtigte Bevölkerung) uns so schön über geistig behinderte Neonazis echauffieren können, da stört es uns natürlich überhaupt nicht, die Hälfte unseres Einkommens für die Assos abzugeben. Und ab und zu den armen Juden in Israel, die sich nach Hitlers Vorbild endlich einen völkischen Staat gebaut durch anderer Leute Geld völkerrechtswidrig besetzt haben, nach Kräften zu unterstützen.

DAS ist wahre Demokratie, das ist wahres Deutschsein. Aufopferung für das Vaterland bis zum Tod – war im ersten Weltkrieg so, im zweiten auch, und jetzt muss man sich halt von jedem Zigeuner in den Arsch ficken lassen. Metaphorisch. Das ist immerhin besser, als wenn das die rote Armee physisch macht, oder? Ich bin stolz auf unsere demokratisch-parlamentarische Regierung, die meine Stimme nie hatte, und danke ihr vielmals für alles, was sie für mich nicht getan hat. Also – alles, was ich habe, kann und mache.

Advertisements

Leave a Reply

Please log in using one of these methods to post your comment:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s