Die Grenzen der Idioten-Jugend Rheinland-Pfalz

Ich habe aus persönlichen Gründen eine gewisse Abneigung gegenüber Rheinland-Pfalz, die ich jetzt nicht weiter ausführen will – in Kürze reicht es wohl, zu sagen, dass die Leute da allesamt so sprechen, als wären ihre Eltern Geschwister.

Naja, kommen wir zum Thema: Die linksgrünen Gutmenschen finden offenbar, dass die AfD noch nicht genug Zulauf hat, und sind sich nicht zu zu schade, ihre mangelnde Bildung und ihr idiotisches Weltbild öffentlich zu machen: “Patriotismus=Nationalismus. Fußballfans Fahnen runter“.

Eine ausführliche inhaltliche Auseinandersetzung hat Herr Klein schon geliefert, und es ist eigentlich müßig, auf die Idiotie des Arguments einzugehen, aber ich sehe da eine gewisse, verquere Logik darin: linksgrüne Gutmenschen verstehen nicht, was eine Grenze ist.

Für ganz doofe: Eine Grenze ist das, was Patriotismus von Nationalismus unterscheidet, das hatte ich schon mal erwähnt. Und es ist ja schön, dass die Grünen finden, dass das nahe beieinander liegt, aber das tun Waidhaus und Rozvadov auch, und da ist trotzdem eine Grenze dazwischen. Auf der einen Seite der Grenze darf man für ein paar Euro mit einer AK-47 rumballern, wenn man lustig ist, und völlig legal eine Ceska-Pistole besitzen, während es auf der anderen Seite der Grenze verboten ist. Das Verbot hat auch einen guten Grund – wenn das nicht verboten wäre, könnte man ja einfach über die Grenze fahren, sich eine Ceska-Pistole kaufen, zurückfahren und wahllos Ausländer umbringen. Von daher sind solche Regelungen wichtig und richtig.

Und deswegen ist es auch wichtig, Fahnen zu verbieten, zum Beispiel die Reichskriegsflagge. Denn, wie wir alle wissen, sobald man in Deutschland Nazisymbole zeigt, erheben sich alle gefallenen Wehrmachtssoldaten des 2. Weltkriegs aus ihren Gräbern und marschieren in Polen ein. Auch dieses Gesetz ist von daher wichtig und richtig.

Nun haben ein paar “deutsch”-nationalistische Asso-Schläger (natürlich Sachsen) in Frankreich eine Reichskriegsflagge gezeigt. Glücklicherweise fast 400 Kilometer von den Kriegsgräbern entfernt, sodass uns gerade noch die Apokalypse untoter Nazi-Zombies erspart blieb, aber es ist schon wichtig, gegen Fahnen anzugehen. Das ist wichtig und richtig.

Wobei die Grüne Jugend natürlich gegen die Fahne der BRD wettert, die ja nun absolut nichts mit Nazi-Zombies zu tun haben kann. Und die Hooligan-Neonazis der Forderung ja auch entsprochen haben. Warum regen sich dann trotzdem alle auf? Gut, das Problembewusstsein mit den Nazi-Symbolen ist den Franzosen nicht so klar, deswegen ist das dort ja auch nicht verboten, aber was in Frankreich “Gewerkschaften” heißt, nennt man in den meisten anderen Ländern “Terrororganisation”. Aber das ist ja nun ein Problem der Franzosen.

Ich wollte eigentlich über Grenzen schreiben: Die Grenze zwischen der Fahne der NSDAP und der Fahne der BRD. Denn die Fahnen stehen für eine gewisse Weltsicht, und die Weltsicht der BRD ist grundsätzlich freiheitlich und weltoffen. Das ist allgemein positiv zu bewerten, während die Ideologie der NSDAP zumindest meiner Meinung nach nicht so prickelnd war. Wie es die Weltsicht der grünen Idioten ebenso nicht ist, denn dem Problem eines unerwünschten Grenzübertritts kann nicht dadurch begegnet werden, indem man so tut, als wäre die Grenze nicht da. Und das ist der Vorschlag der Idioten.

Das finden die natürlich toll, weil sie selbst die Werte, für die die Flagge der BRD steht, nicht vertreten – freie Meinungsäußerung und so, aber davon gibt es die Grenze trotzdem. Und statt sich ihres eigenen Grenzübertritts bewusst zu werden, werfen sie es anderen vor, die Grenzen respektieren.

Und das ist dann der Zeitpunkt, zu dem man Grenzen schützen muss. Und wissen muss, auf welcher Seite der Grenze man steht. An der deutsch-tschechischen Grenze ist das natürlich einfacher, weil man die Grenze da deutlich sieht: auf der deutschen Seite verlässt man die A6, fährt durch das verschlafene Kaff Waidhaus, fährt über Staatsstraße 2154 an der Polizeistation vorbei, durch ein Wäldchen, und kommt an eine verfallene Grenzanlage. Dann kommt ein Schild “Ceska Republica” und die durch Tankstellen, Alkohol- und Zigarettenläden ersetzte, hochmoderne tschechische Grenzanlage. Es folgt eine ominöse Fahrt durch eine etwa 25 Jahre alte Allee mit Zäunen und nie gemähten Wiesen auf beiden Seiten, und sobald man den ersten Puff sieht, ist man in Rozvadov.

Aber das Wäldchen wie die Wiesen nehmen sich nicht viel, weswegen es sehr wichtig ist, zu wissen, auf welcher Seite der Grenze man ist. Sonst könnte einen leicht die unangenehme Vergangenheit einholen.

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